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Evangelisch im Parkfeld

6 Veranstaltungs-Flyer

6 Veranstaltungs-Flyer Liebe Leserinnen und Leser unserer Gemeindezeitung “Evangelisch im Parkfeld“! Nun ist er fertig, der erste gemeinsame Veranstaltungskalender der sechs Biebricher evangelischen Kirchengemeinden. Er ist als Flyer eingelegt in dieser Zeitungsausgabe und möchte Sie informieren über besondere Gottesdienste und Veranstaltungen in unseren Nachbargemeinden. Wie oft hörte man: „Ach, diese oder jene Veranstaltung/Gottesdienst in der anderen Gemeinde hätte mich auch interessiert, wenn ich es nur rechtzeitig gewusst hätte!“ Ab jetzt sollen Sie sich mit jeder Ausgabe informieren können über interessante Angebote in Biebrichs Kirchen. Auch ist der gemeinsame Veranstaltungs-Flyer erstes sichtbares Ergebnis der Biebricher Studie, bei der die Teilnehmer sich eine bessere Information über die Nachbargemeinden wünschten. Auf der Gemeindeversammlung wurde darüber berichtet. So empfehlen wir Ihnen den Veranstaltungs-Flyer zur Lektüre und Information. Für Anregungen, Kritik aber auch Lob sind wir offen, zur Weiterentwicklung auch darauf angewiesen und geben Ihre Kommentare gerne an die Redaktion des Flyers weiter. Ehrenamtliche gesucht! Mittwoch 21.11. 18.00 Uhr ökumenischer Friedensweg. (Näheres siehe Aushänge) Die Redaktion Das Diakonische Werk Wiesbaden sucht Ehrenamtliche, die einige Stunden im Monat zusammen mit je einem alten verwirrten Menschen an einem gemütlichen Gruppennachmittag (z. B. auch in unserer Albert-Schweitzer-Gemeinde) verbringen, damit pflegende Angehörige sich in dieser Zeit einmal etwas ausruhen können. Geboten wird die Erweiterung Ihres Wissens über eine Krankheit, die in nächster Zeit eine immer größere Rolle spielen wird in unserem gesellschaftlichen Leben – und zwar mittels Schulung, Weiterbildung und Anleitung durch eine Fachkraft. Ehrenamtlich Tätige erhalten eine Aufwandsentschädigung von 15 Euro pro Nachmittag. Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Barbara Berg, Diakonisches Werk Wiesbaden, Rheinstr. 65, Tel.: 0611/36091-29; E-Mail: berg@diakonisches-werk-wiesbaden.de.

Wochenspruch zum Reformationstag: Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 1. Korinther 3,11 7 REFORMATIONSTAG ERINNERT AN BEDEUTENDE ZÄSUR © Foto: epd Bild Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses. Der berühmte Thesenanschlag Luthers an die Tür der Wittenberger Schlosskirche gilt als Beginn der Reformation. Ob Martin Luther 1517 seine 95 T h e s e n a m Vo r a b e n d v o n Allerheiligen tatsächlich an die Tore der Wittenberger Stadtkirche nagelte, ist historisch nicht belegt. Mit diesem Bild erinnert man sich a b e r d e r B e d e u t u n g u n d Sprengkraft seiner Gedanken. Feierlichkeiten über mehrere Tage Mit der Veröffentlichung seiner Kritik am Ablasshandel der Kirche begann Luthers anhaltender Disput mit der Theologie seiner Zeit, der sich zu einer Reformationsbewegung auswuchs und letztlich zur Gründung evangelischer Kirchen führte – was Luther nie beabsichtigt hatte. Und die Wirkung ging weit darüber hinaus: Die Reformation gilt heute auch gesellschaftlich, politisch und kulturell als bedeutende Zäsur. Feiern zum Reformationsgedenken sind schon seit dem 16. Jahrhundert belegt. Doch gab es, wie bei so vielen kirchlichen Festen, zunächst unterschiedliche Termine. Jede Kirche regelte die Feierlichkeiten, die sich mitunter über mehrere Tage erstreckten, für ihre Region anders. Der 31. Oktober gilt erst seit 1667 als verbindlicher Reformationsfeiertag aller Protestanten. Mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner provokanten Denkschrift trat Luther bewusst in den Fokus der kirchlichen Obrigkeit, die an Allerheiligen regelmäßig zum Disput zusammenkam. Mit den folgenden Worten stellte er seine 95 Thesen zur Diskussion: „Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen, soll in Wittenberg unter dem Vorsitz des ehrwürdigen Vaters Martin Luther, Magisters der freien Künste und der heiligen Theologie sowie deren ordentlicher Professor daselbst, über die folgenden Sätze disputiert werden. Deshalb bittet er die, die nicht anwesend sein und mündlich mit uns debattieren können, dieses in Abwesenheit schriftlich zu tun. Im Namen unseres Herrn Jesu Christi Amen.“

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