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Regional Spezial - Bauen und Wohnen - Senftenberg, Februar 2017

Regional Spezial - Bauen und Wohnen - Senftenberg, Februar

BAUENundWOHNEN Das Leben in der Region Senftenberg wird immer attraktiver REG!ONAL Spezial Eine Sonderveröffentlichung des Medienhauses LAUSITZER RUNDSCHAU I 25. Februar 2017 I Ausgabe Senftenberg Schon als Kind den Maurern über die Schulter geschaut Unternehmer Ulf Gaumer aus Reddern (Gemeinde Luckaitztal) ist Spezialist für besondere Wünsche am Bau Für Ulf Gaumer stand der Berufswunsch schon frühzeitig fest: „Ich werde einmal Maurer“, sagte sich der damals in Weißag (Gemeinde Luckaitztal) lebende Knirps und er hielt an seinem Vorsatz fest. Heute ist er selbstständiger Unternehmer mit zwei Angestellten und einem gut gefüllten Auftragsbuch. Ein Wohnhaus mit Nebengebäude und gepflastertem Hof in Zwietow (Luckaitztal) zählt zum Referenzobjekt von Ulf Gaumer. Das Anwesen befindet sich in einem der drei Bergdörfer der Calauer Schweiz, wo der Bauunternehmer aufgewachsen ist. Foto: Uwe Hegewald/uhd2 Reddern. Ulf Gaumer hat seine Nische gefunden, um sich am Markt zu behaupten. Oft sind es die bisweilen unscheinbaren Arbeiten, zu denen er und seine Mitarbeiter gerufen werden. „Unsere Kunden haben mitunter sehr individuelle Wünsche, die sich von der Masse abheben“, erklärt er. Klar komme es auch vor, dass Wohnhäuser samt Keller bis zum erweiterten Rohbau inklusive Estrich- und Putzarbeiten realisiert werden, das Gros machen jedoch sehr detaillierte Arbeiten aus. Wenn etwa ein Altbau flott gemacht werden soll, ein Nebengebäude nach einer Sanierung ruft oder die Auftraggeber einen Schmuckbrunnen errichtet haben wollen, so Ulf Gaumer, dessen Firmensitz im Altdöberner Ortsteil Reddern zu finden ist. Das Maurer-ABC habe er bereits in Jugendjahren im heimischen Weißag erlernt. „Mein Onkel und unser Nachbar waren Maurer und oft auf unserem Grundstück tätig. Auf einem Hof mit Gasthaus und viel Nebengelass gab es halt immer etwas zu tun“, erzählt der 44-Jährige, der gelegentlich zu Handlangerarbeiten herangezogen wurde. Zur Wendezeit wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht. Die Lehrzeit begann mit dem VEB Bau Calau in einem sozialistischen Betrieb und endete im umstrukturierten Calauer Bauunternehmen, das sich fortan marktwirtschaftlichen Herausforderungen stellen musste. Als 2002 eine Entlassungswelle über den Betrieb hereinbrach, mussten Ulf Gaumer und andere Kollegen aufgrund sozialer Kriterien ihre Maurerkelle nehmen und sich einen anderen Arbeitgeber suchen. Der Redderner ging einen Schritt weiter: „In Pätz (Landkreis Dahme- Spreewald) habe ich eine Meisterschule in Vollzeit absolviert, 2003 „Unsere Kunden haben mitunter sehr individuelle Wünsche, die sich von der Masse abheben.“ Ulf Gaumer meinen Meisterbrief erhalten und mich im Februar 2004 als selbstständiger Bauunternehmer in die Handwerksrolle eintragen lassen“, blickt er zurück. Auch darauf, dass der Meisterlehrgang samt Prüfung im Lehrbauhof Großräschen komplett aus eigener Tasche bezahlt werden musste. Die große Leidenschaft von Ulf Gaumer sind Klinkerarbeiten, bei denen noch Präzision verlangt wird, die aber auch etwas mehr Zeit und handwerkliches Können voraussetzen. „Als regionaler Unternehmer hinterlässt man mit jeder Dienstleistung im übertragenen Sinne auch seine Visitenkarte und ist noch Jahre danach erreichbar“, bemerkt er. Wenn er zum wiederholten Mal einen Auftrag bei ein und demselben Kunden erhält oder sich Neukunden nach Mundpropaganda vorstellen, fühlt er sich in seiner Firmenphilosophie bestätigt. Inzwischen zählt Gaumer Bau zu einem funktionierenden Netzwerk mehrerer Gewerke. „Bei größeren Projekten können wir Kunden zuverlässige Partner vermitteln. Dachdecker, Heizung/Sanitär-Experten oder Maler“, zählt der Redderner Unternehmer stellvertretend auf. Eine Reihe von Arbeiten, wie Trockenbau-Leistungen oder die Errichtung von Kleinkläranlagen (Kunststoff) bietet er inzwischen selbst an. Schon heute ist das Auftragsbuch 2017 gut gefüllt. „Bis zum Sommer gibt es kaum noch freie Kapazitäten. In der Regel drückt die Situation bis in den Monat Dezember hinein, weil es die Leute zum Weihnachtsfest noch schön haben möchten“, berichtet Ulf Gaumer. Die ruhigeren Wintermonate nutzt der Unternehmer zur Entschleunigung, für intensivere Momente mit der Familie oder um Projekte auf dem eigenen Grundstück zu realisieren. Uwe Hegewald/uhd2 Automatisch frische Luft Lüftungsanlagen für gesundes Raumklima Eine regelmäßige Frischluftzufuhr ist entscheidend für die Gesundheit der Bewohner und des Hauses selbst: Verbrauchte Luft kann entweichen, mit ihr verschwinden auch unangenehme Gerüche, und schließlich reguliert kräftiges Lüften die Feuchtigkeit. Das wirkt vorbeugend gegen Schimmelbildung an den Wänden. Wer diese Vorteile nutzen will, muss nicht permanent per Hand lüften – sondern kann ganz einfach lüften lassen. Automatische Lüftungsanlagen sorgen stetig und ohne Zutun der Bewohner für den gewünschten Luftaustausch. Besonders wichtig ist diese Funktion in energieeffizienten Neubauten sowie in gedämmten Altbauten mit ihren immer dichteren Gebäudehüllen. „Wegen der energetischen Anforderungen zur Luftdichtigkeit ist ein ausreichender Austausch durch die Fugenlüftung nicht mehr sichergestellt“, erklärt Annett Wettig, Geschäftsführerin eines deutschen Lüftungsspezialisten. Daher schreibt die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar vor, dass der hygienische Mindestluftwechsel sichergestellt werden muss. Gerade im Altbau bieten sich dazu dezentrale Systeme an. Bewährt hat sich für einen gründlichen Luftaustausch beispielsweise die Querlüftung. Dabei arbeiten zwei Lüfter im Parallelbetrieb. Ein Gerät saugt frische Luft an, filtert sie und gibt die saubere Luft ins Zimmer, der zweite Lüfter führt die verbrauchte Luft gleichzeitig ab. Zusätzlich sollten die Systeme über einen Keramik-Wärmespeicher zur Wärmerückgewinnung verfügen: So geht beim Lüften keine Heizwärme verloren. Die Geräte sorgen auch für saubere Luft. Weniger allergieauslösende Pollen und Staub gelangen in die Wohnräume. djd Entspannt aufatmen: Eine Lüftungsanlage sorgt ganz automatisch für ein gesundes Raumklima, hält Allergene draußen und schützt zugleich vor Schimmel. Foto: djd/inVENTer GmbH Weitgehende Freiheit Energiesparen ist vorgeschrieben - das Wie bleibt grundsätzlich den Bauherren und Hausbesitzern überlassen. Wer neu baut, der kann selbst entscheiden, wie er Energie einsparen will: durch den Einsatz regenerativer Energie, durch moderne Anlagentechnik, durch hervorragende Dämmung oder durch einen Mix. Damit die Bauherren aber verstehen, was sie für ihr Geld bekommen und wie sie die Technik in Zukunft sinnvoll nutzen und bedienen können, lohnt sich die unabhängige Energieberatung aber allemal. Verband Privater Bauherren www.multiraum-brandenburg.de • Schiebe-Elemente für Terrassen, Balkone und Innenräume • komplette Terrassengestaltung • Terrassendächer + LED-Licht • Wintergärten • Markisen alles aus Aluminium Multiraumzentrum Südbrandenburg Schulstraße 17 · 01968 Senftenberg OT Sedlitz 03573-369423 · budermontagen@gmx.de Vom Keller bis zum Dach, wir sind vom Fach! Justus-von-Liebig-Straße 13 · 01987 Schwarzheide Tel.: (03 57 52) 923-0 · www.liesk.de ... denn bauen ist Vertrauenssache! 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