Ökozonen der Erde: 3. Feuchte Mittelbreiten - Ernst Klett Verlag

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Ökozonen der Erde: 3. Feuchte Mittelbreiten - Ernst Klett Verlag
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Ökozonen der Erde: 3. Feuchte Mittelbreiten - Ernst Klett Verlag Unangemessen

Ökozonen der Erde: 3. Feuchte Mittelbreiten - Ernst Klett

PGM Bild Die Verbreitung der Feuchten Mittelbreiten ist unzusammenhängend: Sie umfasst vier nordhemisphärische und drei (kleine) südhemisphärische Vorkommen. Die Breitenlage variiert unter dem Einfluss warmer und Ökozonen der Erde: 3. Feuchte Mittelbreiten kalter Meeresströme: An den Westseiten der Kontinente hält sie sich zwischen 40° und 60°, an den Ostseiten ist sie mit 35° bis 50° etwas äquatornäher. Alle Teilvorkommen addieren sich auf rund 14,5 Mio. km 2 oder 9,7% der Festlandsfläche der Erde. Polwärts grenzen die Feuchten Mittelbreiten an die Boreale Zone (Zone 2). Äquatorwärts folgen an den Westseiten der Kontinente die Winterfeuchten Subtropen (Zone 5), an den Ostseiten die Immerfeuchten Subtropen (Zone 6). In den hochkontinentalen Bereichen der Nordhemisphäre fehlen die Feuchten Mittelbreiten entweder ganz, d.h., auf die borealen Waldgebiete folgen unmittelbar die winterkalten Steppen der Trockenen Mittelbreiten (Zone 4), oder sie nehmen schmale Übergangssäume zwischen diesen beiden ein. Der Witterungsablauf ist hochgradig unbeständig, bestimmt durch frontengebundene (zyklonale) Niederschläge und Wetterluftmassen unterschiedlicher Eigenschaften. Die winterliche Abkühlung und die sommerliche Erwärmung sind geringer als in den pol- bzw. äquatorwärts anschließenden Ökozonen („gemäßigtes“ Klima); auf der Nordhemisphäre gibt es längere Übergangszeiten (Frühling, Herbst). Der Jahresniederschlag liegt bei 500–1000 mm. Es fällt teilweise Schnee, doch liegt keine lang anhaltende Schneedecke. Niederschläge fallen ziemlich gleichmäßig über das Jahr verteilt, mit hohem Maß an Regenverlässlichkeit. Die Vegetationsperiode ist wenigstens halbjährig, unter extrem ozeanischen Klimabedingungen bis zu ganzjährig. Die vegetationszeitliche Sonneneinstrahlung erreicht 300 bis 400 10 8 kJ/ha. Im Sommer herrschen Langtagsbedingungen mit Tageslängen von maximal 16 h vor. Die morphologische Wirksamkeit von linearer Tiefenerosion, Hangabtragung und Verwitterung ist gering. Fig. 1 (oben) Mischwald aus sommergrünen Laubhölzern (Eichen, Buchen u.a.) und immergrünen Koniferen (Kiefern, Fichten) in Mecklenburg (Foto: SCHULTZ, September 1993) Fig. 2 (links) Herbstverfärbung von Buchen in einem Mischwald bei Aachen (Foto: SCHULTZ, Oktober 1999) 78 Petermanns Geographische Mitteilungen, 145, 2001/3

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