Download karriereführer recht 1.2011 (ca. 7 MB) - Karrierefuehrer.de

karrierefuehrer

NEU: karriereführer auch als iPad-App

www.karrierefuehrer.de

Besuchen Sie uns bei Facebook & Twitter

Das Jobmagazin für Hochschulabsolventen

032011 – 082011

recht

Themen und Menschen

Themen: Examensnoten · Umweltrecht · LL.M. · Markenrecht

Interviews: Andreas Ziegenhagen · Michael Wolf

Top-Interview

Dr. Andreas Dietzel

Managing Partner bei Clifford Chance

Kraft der zwei Herzen

Juristen zwischen Recht und Wirtschaft

Partner:

QR-Code mit dem Handy scannen und Firmenprofile direkt mobil lesen

Jetzt bewerben: Aktuelle Kanzleiporträts


Bewerben Sie

sich jetzt!

Achtung, Praxis:

M&A Gesellschaftsrecht.

Workshop M&A Gesellschaftsrecht

am 15./16. April 2011 in Düsseldorf

Wir laden Sie zu zwei spannenden Tagen mit einer praxisnahen Fallstudie,

Einblicken in den Berufsalltag sowie einem attraktiven Rahmenprogramm

in unser Düsseldorfer Büro ein.

Erfahren Sie alles über den Berufseinstieg und die Entwicklungsmöglichkeiten

im Bereich M&A Gesellschaftsrecht sowie über unser Referendarprogramm

„Colleagues of Tomorrow“!

Sie möchten die Gelegenheit nutzen, uns näher kennen zu lernen? Dann bewerben

Sie sich als fortgeschrittener Jurastudent, Referendar oder Berufseinsteiger (m/w)

mit Ihren vollständigen Unterlagen (bevorzugt per E-Mail) bis zum 5. April 2011.

Linklaters LLP

Berit Sedlaczek

Recruitment Manager

+49 69 71003 341

recruitment.germany@linklaters.com

linklaters.de/karriere


Köln im März 2011

„Boom verpflichtet“, titelte im Januar 2011 die Rheinische Post und stellte in Aussicht:

Das Jahr des Aufschwungs wird ein Jahr der unternehmerischen Aktivitäten.

In der Krise verhielten sich die Unternehmen ruhig. Auch als sich die Wogen glätteten,

warteten sie noch ab. Nun ist der Aufschwung definitiv da – und die Konzerne

und Firmen handeln.

Exzellente Zeiten für Juristen mit dem Fokus Wirtschaft, denn ob Investitionen,

Internationalisierungen oder Übernahmen: Wenn Unternehmen ihre Pläne umsetzen,

treffen sie nicht ausschließlich auf ökonomische Herausforderungen. Je komplexer

die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind und je globaler die Wirtschaft

funktioniert, desto dringender wird der juristische Beratungsbedarf. Die Unternehmen

lassen sich diese anwaltliche Beratung etwas kosten – und zwar besonders

zur Zeit des Aufschwungs.

Lesen Sie im Top-Thema der neuen Ausgabe des karriereführer recht, was Wirtschaftsjuristen

leisten müssen, um von diesem Boom profitieren zu können. Im

Top-Juristen-Interview erzählt Andreas Dietzel, Managing Partner der deutschen

Dependance von Clifford Chance, mit welchen fachlichen Qualitäten und persönlichen

Eigenschaften er es in eine Top-Position in der internationalen Wirtschaftskanzlei

schaffte.

Erfahren Sie zudem in der Rubrik „Bewerben“, was Kanzleien heute neben guten

Noten von ihren Bewerbern erwarten, und entdecken Sie in unserem Special Umweltrecht,

in welchen Bereichen Umweltrechtler arbeiten und welche Weiterbildungen

es gibt.

Viel Vergnügen mit der neuen Ausgabe des karriereführer recht,

Impressum: karriereführer recht 1.11 10. Jahrgang, 03.2011-08.2011 Das Jobmagazin für Hochschulabsolventen ISSN: 1619-0025 Herausgeber: Transmedia Verlag GmbH & Co.

KG, Weyertal 59, 50937 Köln Fon: 0221 4722-300 Fax: 0221 4722-370 E-Mail: info@karrierefuehrer.de Web: karrierefuehrer.de Redaktion: Meike Nachtwey, Anna-Lena Ohm

(verantw.) Transmedia Verlag GmbH & Co. KG, Weyertal 59, 50937 Köln, Sabine Olschner Autoren dieser Ausgabe: André Boße, Petra Engelke PR, Kooperationen: Christina

Wohter Hochschulkontakte: Tanja Reder Anzeigen: Viola Strüder (verantw.), Transmedia Verlag GmbH & Co. KG, Weyertal 59, 50937 Köln Anzeigendisposition und -technik:

Jessica Andritzky Onlineauftritt www.karrierefuehrer.de Thomas Böttcher (verantw.) Grafik: Olaf Meyer, Köln DTP/Lithografie: Köllen Druck+Verlag GmbH, Bonn+Berlin Druck:

westermann druck GmbH, Georg-Westermann-Allee 66, 38104 Braunschweig, Fon: 0531 708-501, Fax: 0531 708-599 Fotos: Cover: Fotolia/Hansderzweite Inhalt: Clifford Chance

(19, 21), Janine Guldener (48), Fotolia/Beboy (22), Fotolia/Gary Blakeley (20, 21), Fotolia/Leo Blanchette (34), Fotolia/Ad van Brunschot (12), Fotolia/belleepok (12), Fotolia/Norman

Chan (17), Fotolia/Dot Com (14), Fotolia/Sean Gladwell (14), Fotolia/GoodMood Photo (22), Fotolia/klickk (1), Fotolia/Olivier Le Moal (24, 26), Fotolia/light-image (10), Fotolia/Light

Impression (24), Fotolia/liveostockimages (18), Fotolia/Cheryl Ann Quigley (8, 9), Fotolia/roxcon (28), Fotolia/Rainer Schmittchen (36), Fotolia/Tomboy2290 (26), Fotolia/womue

(40), Fotolia/yellowj (33), Heuking (30), Daniela Lesmeister (38, 39), Photocase/Jürgen W. (32), Soldan (34), Fotolia/Thor Jorgen Udvang (16), Olaf Meyer (6), Salans (17) Verlag:

Transmedia Verlag GmbH & Co. KG, Weyertal 59, 50937 Köln, Fon: 0221 4722-300, Fax: 0221 4722-370 Geschäftsführerin: Viola Strüder. In der karriereführer-Reihe erscheinen in

der Transmedia Verlag GmbH & Co. KG, Köln, die Publikationen: karriereführer recht: März und September karriereführer frauen in führungspositionen: März karriereführer

wirtschaftswissenschaften: März und September karriereführer hochschulen: April und Oktober karriereführer ingenieure: April und Oktober karriereführer consulting: Mai

karriereführer finanzdienstleistungen: Mai karriereführer erneuerbare energien: Juni karriereführer naturwissenschaften: September karriereführer handel: Oktober karriereführer

informationstechnologie: Oktober karriereführer bauingenieure: November. Der karriereführer recht wird auf 100 % chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Alle Rechte

vorbehalten. Auszüge dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Dies gilt auch für die Vervielfältigung per Kopie oder auf

CD-ROM sowie die Aufnahme in elektronische Datenbanken.

1


karriereführer recht

1.2011

Inhalt :

Top-Thema

8

Kraft der zwei Herzen

Juristen zwischen Recht und Wirtschaft.

10

Offensivkräfte gesucht

Wirtschaftsjuristen arbeiten direkt an

der Front.

16

„Ohne gutes Englisch geht es nicht“

Andreas Ziegenhagen, Managing

Partner der Kanzlei Salans, im

Interview.

Top-Jurist

18

Dr. Andreas Dietzel

Der Managing Partner von Clifford

Chance im Interview.

Special Umweltrecht

22

Im Zeichen der Umwelt

Ganz nah am Geschehen:

Umweltrechtler.

24

Weiterbildung mit Zukunft

Ein Masterstudiengang „Umweltrecht

bereitet Juristen auf ihre Aufgaben vor.

Bewerben

28

Nicht nur Noten zählen

Was Großkanzleien neben zwei

Prädikatsexamina von Absolventen

erwarten.

2


Dr. Sven Kuchmann

Einsteigen

30

Jung und erfolgreich bei: Heuking

Dr. Sven Kuchmann über seinen Weg

vom Studium zum Associate bei Heuking

Kühn Lüer Wojtek in München.

Weiterbilden

32

Blickpunkt: Unternehmen

Der Syndikusberuf als Alternative bietet

mehr als spannende rechtliche Themen.

Projekt

34

Mit Strategie und Qualifikation zum

Erfolg

Der Soldan-Kanzleigründerpreis

belohnt mutige Junganwälte.

36

Na dann Prost!

Alexander Späth, Markenrechtsexperte

bei CMS Hasche Sigle, über die aktuelle

Entwicklung im Streitfall „Budweiser“.

Anders erfolgreich

38

Daniela Lesmeister

Die Juristin bekam einen Bambi für Ihr

Engagement in Katastrophengebieten.

Jobware unplugged

40

Online bewerben

So geht es richtig.

Handzeichen

48

Michael Wolf

Im Interview: der TV-Schauspieler,

Produzent und Rechtsanwalt.

Service

01 Editorial

01 Impressum

02 Inhalt

04 Inserenten

06 Kurz + knapp

42 Checkliste Bewerbung

43 Kanzleiporträts

karriereführer crossmedial

Diese Ausgabe erscheint als:

–> Printmedium

–> E-Paper

–> iPad-App

Hinweise darauf finden Sie auch

–> auf unserer Facebook-Fanpage

–> auf unserem Twitter-Kanal

–> über unsere iPhone-App

Mehr dazu: www.karrierefuehrer.de

3


karriereführer recht

1.2011

Inserenten

Allen & Overy LLP 27

Baker & McKenzie Partnerschaftsgesellschaft 13

BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH 11

Clifford Chance Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten,

Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Solicitors

CMS Hasche Sigle Rechtsanwälte und Steuerberater

U3

U4

Frankfurt School of Finance & Management gGmbH 25

German Graduate School of Management and Law gGmbH 25

Gleiss Lutz Hootz Hirsch Partnerschaftsgesellschaft von

Rechtsanwälten, Steuerberatern

15

HFH · Hamburger Fern-Hochschule gem. GmbH 17

Hogan Lovells International LLP 5

IQB Career Services AG 35

Jobware Online-Service GmbH 29

Linklaters LLP

U2

Master of International Taxation (M.I.Tax) 37

MSW & Partner Personalberatung für Führungsnachwuchs GmbH 31

Noerr LLP 7

Technische Universität Dresden, Institut für Geistiges Eigentum,

Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWM)

37

White & Case LLP 23

4


erster? start@hoganlovells.de

Für unsere Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München suchen wir exzellente

Referendare (m/w),

die gemeinsam mit uns Herausragendes leisten.

Sprechen Sie uns an!

Hogan Lovells, Arndt Möller, T. 0211 1368-120

Kanzlei des Jahres 2008

Weitere Infos unter www.hoganlovells.de/karriere


Kurz+

karriereführer finanzdienstleistungen

2007/2008

knapp

Service

Von Meike Nachtwey

Kanzleien sind schlecht positioniert

Anwaltskanzleien, die nicht zu den größten und umsatzstärksten gehören, lassen ihre

Potenziale im Wettbewerb um die besten Köpfe meist ungenutzt. Das ist das Ergebnis

einer gemeinsamen Studie der Unternehmensberatung Promerit und der Schweizer

Business School Zentrum für Unternehmensführung (ZfU). Die Autoren der Studie

nahmen die Qualität der Arbeitgebermarkenbildung von Großkanzleien ins Visier. Sie

analysierten, wie sich die Kanzleien als Arbeitgeber im Wettbewerb um die Talente

positionieren. Dabei wurden die größten und bedeutendsten Anwaltskanzleien in

Deutschland, Österreich und der Schweiz betrachtet – insgesamt 85 Unternehmen. Die

Autoren nutzten für die Studie einen Kriterienkatalog, mit dessen Hilfe sie systematisch

die Karrierewebsites der Kanzleien nach den Themen Information (zum Beispiel Inhalte

zu Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung oder Diversity) und Emotion

(zum Beispiel Design, Bildwelten und die Darstellung der Arbeitgebermarke) analysierten.

Die Ergebnisse: Unter den Arbeitgebern, die sowohl bei der Information als auch

bei der Emotion sehr gut abschneiden, finden sich viele der Top-Kanzleien wie Freshfields,

Baker & McKenzie, Hengeler Müller, Lovells oder Linklaters. www.promerit.com

Studentinnen erwarten weniger Gehalt

Wie qualifiziert sind Studierende heute? Wie zufrieden sind sie mit der Umstellung

der Studiengänge auf Bachelor und Master? Wie sehen sie ihre beruflichen Chancen

nach der Krise? Diesen Fragen ging die Online-Befragung „Studentenspiegel 2010“

nach, eine gemeinsame Initiative des Nachrichtenmagazins Spiegel, der Studierendenplattform

studiVZ und der Unternehmensberatung McKinsey. Befragt wurden rund

164.000 Studierende aller Fachbereiche sowie Doktoranden an staatlichen Universitäten

und privaten Hochschulen. Studentinnen haben wesentlich geringere Erwartungen

an das Einstiegsgehalt als ihre männlichen Kommilitonen. Mit bis zu 20 Prozent

mehr Bruttogehalt rechnen Studenten bei gleicher Qualifikation gegenüber ihren

weiblichen Mitstudenten. Selbst Top-Studentinnen erwarten sieben Prozent weniger

Gehalt als Studenten mit deutlich schlechteren Abschlussnoten.

www.studentenspiegel.de

Neues Mediationsgesetz kommt

Im Januar dieses Jahres hat das Bundeskabinett den Referentenentwurf eines neuen

Mediationsgesetzes beschlossen. Ziel des Entwurfs ist die Stärkung der außergerichtlichen

Konfliktbeilegung. Zum Entwurf des Mediationsgesetzes erklärte Bundesjustizministerin

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: „In einer veränderten Rechts- und Streitkultur

muss den Möglichkeiten der Mediation mehr Platz eingeräumt werden. Streitende

wissen selbst am besten, wie ihr Konflikt zu lösen ist.“ Außerdem kann die Mediation

dazu beitragen, zeitaufwändige und kostspielige Gerichtsverfahren zu vermeiden. Der Referentenentwurf

sieht neben Regeln zur Neutralität und Unabhängigkeit der Mediatoren

unter anderem vor, dass Mediationsvereinbarungen künftig leichter vollstreckt werden

können. Zudem soll eine Verschwiegenheitspflicht für alle Mediatoren eingeführt werden.

www.bmj.bund.de

6


Gut zu wissen, dass Noerr als internationale Sozietät mit Büros an

14 Standorten und mehr als 450 Berufsträgern, die in allen relevanten

Gebieten des Wirtschaftsrechts tätig sind, beste Voraussetzungen für

Ihre Karriere bietet.

Wir suchen Sie bundesweit:



Jetzt bewerben: www.noerr.com/karriere

BERLIN

BRATISLAVA

BUDAPEST

BUKAREST

DRESDEN

DÜSSELDORF

FRANKFURT/M.

KIEW

LONDON

MOSKAU

MÜNCHEN

NEW YORK

PRAG

WARSCHAU

NOERR.COM



Gut zu spüren, dass Noerr mit einer Kultur aus Offenheit, Respekt

und Vertrauen individuelle Kompetenzen und unternehmerisches

Handeln fördert.


karriereführer recht

1.2011

Juristen zwischen Recht und Wirtschaft

Kraft der

zwei

8


Unternehmeranwälte. Auch moderne Wirtschaftsanwälte sind

Juristen. Aber nicht nur. Sie haben ein Herz für das Recht und ein Herz für die

Wirtschaft. Sie denken und handeln heute verstärkt wie Unternehmer. Weil sie

es können. Und weil ihre Mandanten es von ihnen verlangen. Für Einsteiger ist

daher ein interdisziplinärer und internationaler Hintergrund Pflicht. Der Lohn:

Sehr gute Aufstiegschancen in einer Boom-Branche – gutes Gehalt inklusive.

Top-Thema

Top-Thema

10

16

Offensivkräfte gesucht

Wirtschaftsjuristen arbeiten direkt an

der Front.

„Ohne gutes Englisch geht es nicht“

Andreas Ziegenhagen, Managing Partner

der Kanzlei Salans, im Interview.

Herzen

9


karriereführer recht

1.2011

Top-Thema

Offensivkräfte gesucht

Strategiemeetings statt

Aktenwälzerei, Produktionshallen

statt Gerichtssäle: Die erfolgreichsten

Wirtschaftsjuristen beraten ihre

Mandanten, indem sie kopfüber in

die Materie der Unternehmensführung

eintauchen und offensiv

beraten. Das verlangt nach vielen

besonderen Kenntnissen – und die

müssen auch schon Einsteiger mitbringen.

Denn in den größten Wirtschaftskanzleien

gilt: Auch die Neuen

kommen direkt mit an die Front.

Von André Boße

Wenn andere Leser noch verschlafen

auf den Sportseiten nach Ergebnissen

Ausschau halten, beginnt für einen

Wirtschaftsjuristen mit Blick in die Zeitung

bereits der Arbeitstag. Das Augenmerk

gehört dem Wirtschaftsteil einer

überregionalen Zeitung. Ob Branchenreports,

Übernahmepläne, Bilanzpressekonferenzen

oder Gerüchte über

anstehende Private-Equity-Geschäfte:

Hinter jeder Story steckt eine Entwicklung,

in die ein Wirtschaftsjurist schon

bald sehr tief eintauchen könnte.

Dieser vorausschauende Blick macht

den Reiz einer Karriere in diesem

Bereich aus. Der Blick eines Wirtschaftsanwalts

geht in die Zukunft, denn seine

Mandanten sind Unternehmen, die

etwas vorhaben – und die dabei von

Beginn an Gesetze im Auge behalten

müssen. Und diese Unternehmen mit

Plänen haben heute größeren juristischen

Beratungsbedarf denn je. Die

Wirtschaft funktioniert global und mit

hohem Tempo, die Gesetzeslagen sind

national und eher träge. Dem Wirtschaftsjuristen

gefällt diese Ausgangssituation,

denn sie schafft Gestaltungsspielraum,

den er für seine Mandanten

identifizieren und nutzen muss. Die

Wirtschaft sieht und nutzt diese Chance,

was vor allem den großen Wirtschaftskanzleien

zu starken Wachstumsraten

verhilft – und Juristen am

Beginn ihrer Karriere zu hervorragenden

Aufstiegschancen.

Die Marktforscher von Datamonitor

schätzen, dass die Industrie im Jahr

2010 weltweit rund 410 Milliarden Dollar

für Rechtsberatung ausgegeben hat

– Tendenz steigend. Wirtschaftsanwälte

sind heutzutage keine Verteidiger,

sondern Offensivkräfte. Und Unternehmen

investieren in die Rechtsberatung

heute vor allem, weil sie sich von der

Leistung der beauftragten Juristen im

„Spiel nach vorne“, also bei der Eroberung

neuer Märkte oder dem Kauf

neuer Töchter, Vorteile erhoffen.

Was die Unternehmen von ihren Wirtschaftsanwälten

erwarten? Nicht weniger

als Top-Qualitäten auf zwei Ebenen:

Das juristische Fachwissen muss selbstverständlich

sitzen. Doch verlangt wird

auch, dass der Wirtschaftsjurist von

heute denken und handeln kann wie

ein Unternehmer – denn wie sollte er

ihn sonst auch beraten? „Ein Wirtschaftsjurist

wird immer mehr als Trusted

Business Advisor und Projektmanager

verstanden, der aus der juristischwirtschaftlichen

Perspektive heraus das

ganze Geschäft des Mandanten verstanden

haben muss“, sagt Dr. Hans-

Georg Hahn, Managing Partner der

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft. Doch

beim reinen Verständnis für unternehmerische

Aktivitäten bleibt es nicht. Für

den Geschäftsführer der Wirtschaftskanzlei

gehört zur Kernkompetenz eines

modernen Wirtschaftsjuristen auch

„die Sinnhaftigkeit der beim Mandaten

anstehenden wirtschaftlichen Entscheidung

zu kommentieren“. Analyse, Meinung

und Haltung sind gefragt. Und

das kann man entwickeln, wenn man

wirklich versteht, welche Pläne ein

Unternehmen hat – und welche Folgen

sich daraus ergeben.

10


GESTALTEN

SIE MIT!

WWW.BEITENBURKHARDT.COM

Die unabhängige Wirtschaftskanzlei

Wir sind eine unabhängige internationale Anwalts -

kanzlei mit Büros in Deutschland, Ost europa,

China und Brüssel.

Wir beraten anspruchs volle in- und auslän dische

Man danten auf allen Gebieten des Wirt schafts -

rechts.

FÜR UNSERE BÜROS IN BERLIN, DÜSSELDORF,

FRANKFURT AM MAIN, MÜNCHEN UND NÜRNBERG

SUCHEN WIR ENGAGIERTE

RECHTSREFERENDARE (W/M)

FÜR ALLE RECHTSGEBIETE

TÄTIGKEIT: Nicht nur Teamgeist, auch Aus -

bildung wird bei uns groß geschrieben. Wir bieten

Ihnen eine interessante Tätigkeit in juristisch und

wirtschaftlich spannenden Bereichen. Sie werden

von Beginn an in spezialisierten Teams eingebunden

sein und die Arbeit in einer Großkanzlei hautnah

kennen lernen. Es ist unser Anspruch, Ihnen neben

vertiefenden theoretischen Kenntnissen vor allem

die Möglichkeit zu bieten, qualifizierte praktische

Erfahrungen zur Vorbereitung Ihrer Anwaltskarriere

zu erwerben.

QUALIFIKATIONEN: Neben einem erfolgreich

abgeschlossenen ersten Staatsexamen sollten Sie

eine hohe Affinität – möglichst belegt durch Aus -

bildungs schwerpunkte während des Studiums oder

durch praktische Tätigkeiten – zu dem gewünschten

Rechts bereich mitbringen. Ihr freundliches Auftreten,

hohe Verlässlichkeit, Flexibilität und Teamgeist

zeichnen Sie zusätzlich aus. Gute PC- und Englisch -

kenntnisse runden dabei Ihr Profil ab. Auch für eine

promotionsbegleitende Nebentätigkeit oder für den

Berufseinstieg freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

KONTAKT: Christine Herzog, Recruitment Manager, Westhafen Tower, Westhafenplatz 1,

60327 Frankfurt, Telefon: +49 69 756095-532, Christine.Herzog@bblaw.com


karriereführer recht

1.2011

Top-Thema

Standardwerke zum

Öffentlichen Recht

Erfolgreiche Wirtschaftsjuristen sind

sich einig: Die Bilanz eines Unternehmens

ist eine der wichtigsten Quellen

für notwendige Informationen, um

den Mandanten anwaltlich beraten zu

können. Wirtschaftsjuristen müssen

eine Bilanz also lesen können – und

zwar auch schon als Einsteiger. Die

Partner der großen Kanzleien empfehlen

Absolventen, die bislang hier

noch keine Kenntnisse besitzen, passgenaue

Seminare zu besuchen.

Deutschlandweite Angebote macht

zum Beispiel das

„Forum – Institut für Management“.

www.forum-institut.de

Hans-Georg Hahn zum Beispiel ist

Experte für die komplizierten Prüfungen

vor Unternehmenskäufen (Due-

Diligence-Prozesse) oder die notwendigen

Maßnahmen, um nach einer Übernahme

aus ehemals zwei Unternehmen

eines zu machen (Post-Merger-Integrations).

„Exzellente Rechtskenntnisse

sind dabei nur die notwendige Voraussetzung

für die Urteilsfähigkeit“, sagt

er. Keine Karriere ohne interdisziplinäres

Denken – wobei Hahn rät, die Weichen

für die wirtschaftlichen Kompetenzen

möglichst früh zu stellen „Ein

solides wirtschaftliches Grundwissen

durch regelmäßige Besuche von BWLund

VWL-Vorlesungen halte ich mittlerweile

für unerlässlich, wenn man die

Karriere in einer Wirtschaftskanzlei

anstrebt.“ Der moderne Jurist müsse

die wirtschaftlichen Zusammenhänge,

in die sein künftiger Mandant eingebunden

ist, nicht nur kennen, sondern

vor allem auch verstehen. „Er muss die

Konsequenzen seiner Beratung für den

Mandanten überblicken können.“

Doch mit Wirtschaftswissen alleine ist

es nach Einschätzung des Luther Managing

Partners nicht getan. Die interdisziplinären

Anforderungen gehen noch

weiter: „Ich halte auch Rhetorik und bisweilen

Psychologie für wichtige Skills,

die einen Nachwuchsjuristen nur zu seinem

Vorteil gereichen können. Er muss

zuhören und zwischen den Zeilen lesen

können. Er muss mit sicherem Gefühl

für sein Gegenüber agieren. Mit trockener

Auflistung von Beratungskönnen

und Referenzen gewinnt man heute

kein Mandat mehr.“ Zumal die großen,

und damit auch wirklich gut bezahlten

Mandate hart umkämpft sind.

Der boomende Markt der juristischen

Wirtschaftsberatung hat den Wettbewerb

verschärft. Hinzu kommt, dass die

Zeiten vorbei sind, als Unternehmen

dem Rechtsanwalt ihres Vertrauens

über mehrere Jahrzehnte das Mandat

garantierten. Besonders große Konzerne

wechseln die Kanzlei schon dann,

wenn eine andere für eine spezielle Problematik

größeres Know-how verspricht.

„Um in diesem Wettbewerb bestehen

zu können, muss ein Wirtschaftsjurist

daher auch selbst wie ein Unternehmer

denken und handeln“, fordert Robert

Wethmar aus Hamburg, Corporate Partner

und Head of Human Ressources bei

der internationalen Wirtschaftskanzlei

Taylor Wessing.

Die Akquise mache heute einen

beachtlichen Teil seiner Arbeit aus,

sagt der Spezialist für die Bereiche

Mergers & Acquisitions, Private Equity

und Venture Capital. Dazu gehöre

auch der Aufbau eines funktionierenden

Netzwerks. Zudem sei es unerlässlich,

sich sehr früh mit dem Geschäftsmodell,

der Wettbewerbssituation und

den strategischen Plänen eines möglichen

zukünftigen Mandanten zu

beschäftigen. „Bevor wir uns bei einem

Unternehmen vorstellen, wissen wir

bereits eine Menge. Wir wissen, wer

dort die verantwortlichen Köpfe sind

und wo genau es Bedarf für juristische

Beratung geben könnte.“ Für Wethmar

und sein Team ist diese Vorarbeit kein

notwendiges Übel, sondern ein wichti-

12


Dr. Barbara Deilmann, Düsseldorf, Corporate/M&A

Dr. Markus Kappenhagen, Düsseldorf, Arbeitsrecht

Spirit. Team.

Teamspirit.

Wir ladenSie ein, bei einem Workshop

in Düsseldorf am 15. April 2011,

• sich über Grundlagen vonTeambildung und

Teamentwicklung zu informieren und

auszutauschen

• die Wichtigkeit von Teamwork in unserer

täglichen Arbeit zu erleben

•bei einem gemeinsamen Kochevent unter

Anleitung von Profis denTag abzurunden

kurz: uns kennen zu lernen.

Bewerben Sie sich bis zum 8. April 2011.

Dr. Sönke Becker, Düsseldorf, Corporate/M&A

Baker & McKenzie -Partnerschaftsgesellschaft

Dr. Florian Thamm, Neuer Zollhof 2, 40221 Düsseldorf, Telefon +49 (0) 211 311 16 140

E-Mail: florian.thamm@bakermckenzie.com, www.bakermckenzie.com

Die Baker &McKenzie - Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Solicitors ist eine im Partnerschaftsregister des Amtsgerichts Frankfurt/Main

unter PR-Nr. 1602 eingetragene Partnerschaftsgesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in Frankfurt/Main. Sie ist assoziiert mit Baker & McKenzie International, einem Verein

nach Schweizer Recht.


karriereführer recht

1.2011

Top-Thema

Buchtipp

So wie die Wirtschaft hat sich auch

die Arbeit der Wirtschaftsanwälte in

den vergangenen Jahren grundlegend

verändert. Dennoch gelingt es den

Herausgebern Reinhard Pöllath und

Ingo Saenger mit ihrem Buch „200

Jahre Wirtschaftsanwälte in Deutschland“,

eine kontinuierliche Entwicklung

der führenden 22 deutschen

Wirtschaftskanzleien nachzuzeichnen.

Aktuelle Daten, Zahlen sowie ein

Personen- und Firmenregister im

Anhang sind ein idealer Serviceteil für

Einsteiger, die einen Überblick über

die wichtigen Player im Bereich der

deutschen Wirtschaftskanzleien

bekommen möchten.

Reinhard Pöllath, Ingo Saenger (Hrsg.):

200 Jahre Wirtschaftsanwälte in

Deutschland. Nomos 2009. ISBN 978-

3832944469. 58 Euro

ger Bestandteil, warum er seine Arbeit

so spannend findet. Von Einsteigern

fordert er: „Das Hineindenken in ein

Unternehmen muss einen Wirtschaftsjuristen

von Beginn an interessieren

und ihm Spaß machen, denn eine

gründliche und schließlich erfolgreiche

Vorbereitung kann bei der Akquisition

und auch bei der anwaltlichen Beratung

selbst nur mit Herzblut funktionieren.“

Herzblut für eine Sache entwickelt

man vor allem dann, wenn man

von Beginn an bei einem Projekt dabei

ist. „Daher haben auch alle Associates

vom ersten Tag an Kontakt mit den

Mandanten“, so Wethmar. „Einsteiger

bleiben bei uns nicht etwa im Hinterzimmer,

sie kommen direkt mit an die

Front.“ Und das bedeutet auch: ab in

das Unternehmen. „Für uns ist es

wichtig, dass wir unseren Mandanten

kennenlernen. Wir wollen mit den Mitarbeitern

unserer Mandanten sprechen

und ihre Arbeitsräume und die

Produktionsanlagen ansehen, um

möglichst viel über das Unternehmen

und seine jeweilige Kultur zu lernen.

Nur so können wir unsere Mandanten

umfassend und maßgeschneidert

beraten.“

Eines ist der erfolgreiche Wirtschaftsjurist

also ganz sicher nicht: ein reiner

Schreibtischtäter und Aktenwälzer.

Dieser Umstand macht eine Karriere

in diesem Bereich besonders spannend.

Der Beruf bietet aber auch Herausforderungen,

denen man sich als

ambitionierter Einsteiger stellen

muss. So kommuniziert Christof

Kleinmann, Managing Partner der

Wirtschaftskanzlei Graf von Westphalen,

ein eindeutiges Anforderungsprofil

an Juristen, die in einer international

tätigen Partnerschaft ihre Karriere

beginnen möchten: „Wir brauchen

Mit-Unternehmer und keine juristischen

Sachbearbeiter.“ Das gelte insbesondere

in modernen Kanzleistrukturen,

in denen fähige Köpfe deutlich

öfter, als es früher üblich war, Partner

werden – und damit auch Verantwortung

für Umsätze übernehmen. Ein

Trend, der Einsteigern beste Aufstiegschancen

bietet, wenn sie ihren Beruf

als Anwalt modern interpretieren.

So hält Kleinmann nicht viel von der

Anhäufung akademischer Titel, stattdessen

rückt der Managing Partner

mit Sitz in Frankfurt Fähigkeiten in den

Fokus, die deutlich machen, dass der

Wirtschaftsjurist stärker als viele seiner

Kollegen in anderen Anwaltsberufen

Teil der modernen Arbeitswelt ist.

„Wenn wir Anwälte einstellen, ist für

uns zunächst einmal die Fähigkeit entscheidend,

ob sie wirklich in Teams

arbeiten können“, sagt Kleinmann.

„Wichtig ist zudem, dass der Bewerber

uns davon überzeugt, dass er mit Menschen

umgehen kann. Dass er sich darauf

versteht, sympathisch, nett und

open minded rüberzukommen.“ Für

die Zukunft erwartet der Fachanwalt

für Arbeitsrecht, dass die Geschwindigkeit

zunehmen wird: „Die sogenannte

Responsiveness, also das

schnelle Reagieren auf Anfragen von

Kunden, wird immer wichtiger. “

14


Dr. Christian Arnold, Partner

Starten Sie Ihre Karriere auf der Zielgeraden.

Bei Gleiss Lutz erwartet Sie das perfekte Umfeld für Ihre Karriere an der

Marktspitze.

Um mehr zu erfahren, fotografi eren Sie den QR-Code mit Ihrem Mobiltelefon

oder gehen Sie auf karriere.gleisslutz.com

Berlin | Düsseldorf | Frankfurt | Hamburg | München | Stuttgart | Brüssel


karriereführer recht

1.2011

Top-Thema

„Ohne gutes Englisch

geht es nicht“

Andreas Ziegenhagen

Andreas Ziegenhagen ist Managing

Partner Deutschland der international

agierenden Wirtschaftskanzlei Salans.

Für Salans arbeiten weltweit 750

Anwälte, davon rund 80 an den

Standorten Berlin und Frankfurt am

Main. Schwerpunkregionen sind

West- und Osteuropa sowie Asien. Als

Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater ist Andreas Ziegenhagen

spezialisiert auf die Beratung

bei Unternehmenstransaktionen,

Restrukturierungen und Unternehmenssanierungen

einschließlich Prüfung

von Sanierungskonzepten, auf

die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen,

Unternehmensbewertungen

sowie Beratung im

Zusammenhang mit

Wirtschaftskriminalität.

Weil heute fast jedes große Unternehmen global agiert, bewegen sich

auch Wirtschaftsjuristen auf internationalem Parkett. Andreas Ziegenhagen,

Managing Partner der deutschen Büros der weltweit aktiven

Kanzlei Salans, im Gespräch mit André Boße über nötige Sprachkenntnisse,

Märkte von morgen und die guten finanziellen Aussichten für

internationale Player.

Herr Ziegenhangen, sprechen und

schreiben Sie in Ihrem beruflichen

Alltag eigentlich noch Deutsch?

Wenn wir in einer Runde mit deutschen

Anwälten zusammensitzen,

reden wir schon noch Deutsch. Aber

sobald auch nur ein internationaler Kollege

oder Mandant zugeschaltet ist,

wechseln wir wie selbstverständlich ins

Englische. Hinzu kommt, dass rund die

Hälfte der schriftlichen Dokumente, mit

denen wir arbeiten, in Englisch verfasst

sind. In Bereichen wie dem öffentlichen

Wirtschaftsrecht oder dem Arbeitsrecht

ist die Quote etwas geringer, bei Themen

wie Transaktionen oder Übernahmen

dagegen umso höher.

Über welche Englischkenntnisse sollte

ein Jurist, der sich kurz nach dem

Abschluss bei Ihnen bewirbt, verfügen?

Er muss gut Englisch können, das ist

unumstößlich, denn es gibt für einen

Wirtschaftsjuristen keine Nische mehr,

in der es ohne Englisch ginge. Was wir

nicht verlangen, sind spezielle rechtsspezifische

Englischkenntnisse. Dafür

bieten wir unseren Associates berufsbegleitend

Trainingsprogramme an,

vom Englischunterricht in der Mittagszeit

bis zu Einheiten, in denen sie das

Telefonieren auf Englisch üben.

Was raten Sie einem Einsteiger, der bei

sich deutliche Mängel in Sachen Englisch

feststellt?

Er sollte sich vor der Bewerbung selber

etwas organisieren, um sich zu verbessern.

Das kann ein Sprachkurs sein,

aber gerne auch ein Auslandsjahr, bei

dem er fachliche mit sprachlicher Weiterbildung

kombiniert.

Nun ist das Können einer Sprache die

eine Sache – aber wie lernt man als

Einsteiger, wie man sie richtig anwendet?

Wie lernt man internationales

Arbeiten?

16


Für bestimmte Projekte, bei denen es

kulturelle oder landesspezifische

Besonderheiten zu beachten gibt, verfassen

wir Briefings. Ansonsten lernt

man das aber bei uns im Arbeitsalltag,

in dem unsere Partner die Associates

langsam an die Aufgaben heranführen.

Wir bieten dafür keine Kurse an, weil

wir es besser finden, wenn sich Einsteiger

diese Kompetenz direkt über Projekte

aneignen – zum Beispiel, indem

sie sich aus der zweiten Reihe anschauen

und anhören, wie ein erfahrener

Partner das macht. Zunächst in die

zweite Reihe treten übrigens auch Einsteiger,

die mit exzellenten Sprachkenntnissen

zu uns kommen. Es wird

also kein Associate, nur weil er sehr gut

Chinesisch oder Russisch kann, direkt

als Verantwortlicher zum Mandanten

geschickt.

Anzeige

Karriereführer Recht

Zukunft planen –

berufsbegleitend

studieren.

Schon das deutsche Recht ist kompliziert.

Vervielfacht sich die Komplexität,

wenn juristische Berater für international

agierende Unternehmen verschiedene

Gesetzgebungen im Auge behalten

müssen?

Ich sehe es positiv, denn wir haben die

Möglichkeit, über den Tellerrand auf

andere Jurisdiktionen zu schauen. Das

gibt uns die Chance, für einen international

aufgestellten Mandanten gezielt

Ausschau zu halten, wo zum Beispiel

die Liquiditätsgesetze oder die Auswirkungen

auf Asset-Strategien am günstigsten

sind. Oft sind wir bei der Suche

nach Vorteilen für unsere Mandanten

schneller als die Politik, was manchmal

zusätzlich motiviert. Daher sollten

auch Einsteiger diese Komplexität als

reizvoll empfinden. Und sie tun es spätestens

dann, wenn sie merken, dass

sich in diesem Bereich mit diversen

internationalen Jurisdiktionen mehr

Geld verdienen lässt.

Welche internationalen Märkte werden

für deutsche Wirtschaftskanzleien

in naher Zukunft boomen?

Neben China redet man im Allgemeinen

von Indien, aber man muss bedenken,

dass Kanzleien nicht immer problemlos

mit Kanzleien anderer Länder

kooperieren können; da gibt es mitunter

berufsrechtliche Hindernisse. Ich

gehe davon aus, dass Kanzleien, die

sich auf Top-Niveau im Emerging-

Markt Osteuropa und Asien engagieren

werden, weiterhin mit Wachstum rechnen

können.

Nutzen Sie die Vorteile eines Fernstudiums

und informieren Sie sich über unsere Studiengänge

Wirtschaftsrecht (LL. B.) sowie

Sonderstudiengänge Recht (LL. B.)

und Business and Law (LL. B.)

Fordern Sie jetzt kostenlos Ihre Studienführer

an.

info@hamburger-fh.de

Infoline: 040 / 350 94 360

(mo.-do. 8-18 Uhr, fr. 8-17 Uhr)

www.hamburger-fh.de


karriereführer recht

1.2011

Top-Jurist

Der Managing Partner von Clifford Chance im Interview

Dr. Andreas

Dietzel

Der Gelassene. Andreas Dietzel führt die Geschäfte der deutschen Dependance

von Clifford Chance, einer der weltweit größten Wirtschaftskanzleien. Doch von

Stress keine Spur: Der gebürtige Badener berichtet mit Ruhe und Witz, wie es ihm gelang,

schon nach drei Jahren Partner in der Sozietät zu werden und warum für ihn heitere

Gelassenheit eine wichtige Fähigkeit für eine erfolgreiche Karriere ist. Die Fragen

stellte André Boße.

18


19


Top-Jurist

karriereführer recht

1.2011


Wer als Einsteiger das Ziel hat, möglichst schnell

Partner in einer größeren Sozietät zu werden,

muss sich darauf einstellen, ganz besonderen

Anforderungen gerecht zu werden. Er muss viel

Zeit investieren und eine ungewöhnlich große

Leistungsbereitschaft zeigen.”

Herr Dietzel, Sie haben 1990 Ihre Karriere

als Anwalt begonnen und sind

schon 1993 zum Partner aufgestiegen.

Was war Ihre größte Trumpfkarte für

diesen schnellen Karriereschritt?

Bevor ich zu Clifford Chance kam,

hatte ich bereits zwei Jahre lang parallel

zu meiner Dissertation in Teilzeit als

Rechtsanwalt in einer kleinen Zivilrechtskanzlei

in Freiburg gearbeitet.

Ich war also nicht mehr ganz grün hinter

den Ohren. Als ich dann bei Pünder,

Volhard, Weber & Axster, später Clifford

Chance, begann, war gerade die

Mauer gefallen. Die Kanzlei hatte zahlreiche

große Mandate, und ich hatte

das Glück, gleich bei vielen mitarbeiten

zu können. Dadurch kam ich mit

Kollegen aus diversen Arbeitsbereichen

in Kontakt, sodass ich gleich ein

weites Netzwerk aufbauen konnte.

Außerdem bekam ich die Gelegenheit,

ein großes Unternehmen in der

Rechtsabteilung zu unterstützen. Das

klingt heute banal, war damals aber

sehr ungewöhnlich. Meine Trumpfkarten

waren sicherlich Flexibilität, Mut

und eine besondere Einsatzfreude.

Was ist Ihre Empfehlung für Einsteiger

in die Branche: Sollte man dem Ziel,

möglichst schnell Partner in einer

Kanzlei zu werden, alles unterordnen?

Zunächst einmal: Man sollte niemals

alles seinem beruflichen Ziel unterordnen.

Wer als Einsteiger das Ziel hat,

möglichst schnell Partner in einer größeren

Sozietät zu werden, muss sich

darauf einstellen, ganz besonderen

Anforderungen gerecht zu werden. Er

muss viel Zeit investieren und eine

ungewöhnlich große Leistungsbereitschaft

zeigen.

Gibt es denn attraktive Alternativen

zum klassischen Modell der Partnerschaft?

Wir haben bei Clifford Chance vor einigen

Jahren den Status des sogenannten

Counsel eingeführt. Das sind zum

einen Kollegen, die so hochspezialisiert

sind, dass sich eine Partnerschaft wirtschaftlich

nicht tragen würde. Die

gehobene Position des Counsel nehmen

aber zum anderen auch erfahrene

Associates als Zwischenstation ein –

entweder, um von dort aus gezielt die

Partnerschaft anzuvisieren, sie als

Sprungbrett für eine Karriere bei einer

anderen Sozietät zu nutzen oder aber,

um in die Rechtsabteilung eines Unternehmens

zu wechseln. Gerade dieser

Wechsel in die Industrie ist gegenwärtig

ein Trend: Viele jüngere Kollegen

nutzen ihre Tätigkeit bei Clifford Chance,

um gutes Rüstzeug zu bekommen,

und verbessern damit ihre Karrierechancen

bei Unternehmen.

Wie beurteilen Sie diesen Trend?

Ich respektiere die verschiedenen Karrieremodelle.

Ich freue mich, wenn

jemand sich vornimmt, es bei uns zu

schaffen, und viel dafür tut. Ich akzeptiere

aber auch, wenn jemand nach

einer Zeit sagt, er wolle lieber in die

Rechtsabteilung eines Unternehmens

wechseln. Zumal ein solcher Kontakt

„Was ich jedem Einsteiger in eine Wirtschaftskanzlei

raten möchte, ist, sich nicht zu früh so zu

positionieren, dass er sich damit einengt. Es ist

nicht sinnvoll, sich zu früh auf das Expertentum

zu konzentrieren.”

direkt in ein Unternehmen auch für

uns sehr hilfreich sein kann.

Sie sind jetzt seit 17 Jahren Partner und

seit vergangenem Jahr sogar Managing

Partner bei Clifford Chance. Wie

gelingt Ihnen eine gesunde Work-Life-

Balance?

Ich glaube, es ist eine Typfrage, wie

man mit seinen Herausforderungen

umgeht. Mir gelingt es, Druck mit

einer heiteren Gelassenheit zu begegnen.

Ich kann mich schnell und gut

erholen und habe viele Interessen

abseits des Berufes, die ich bewahre

und pflege. Zudem trete ich allen

Anforderungen immer sehr positiv

entgegen. Mein Motto lautet: Ein Tag,

an dem man im Büro nicht gelacht hat,

ist ein verlorener Tag.

Über was lachen Sie denn im Büro am

liebsten?

Über mich selbst. Eine Quelle der Heiterkeit

ist aber auch, wenn jemand am

Umgang mit der deutschen Sprache

scheitert und das zu ungewollter

Komik führt.

Wie wichtig ist für Sie die Kommunikation

mit einem Mandanten außerhalb

der fachlichen Ebene? Ist gekonnter

Small Talk eine wichtige Fähigkeit?

Ja, wobei der Rechtsanwalt als Berater

eines Unternehmens sehr genau

darauf achten muss, welche Kommunikation

angemessen ist. Es gibt Vertreter

von Mandanten, die es sehr

kühl und geschäftsmäßig mögen,

anderen ist auch an bunteren Themen

gelegen. Darauf reagiert man

als Berater – wobei ich den Begriff

Small Talk eigentlich nicht mag. Da

besteht oft die Gefahr einer oberflächlichen

und inhaltslosen Unterhaltung.

Ich finde es passender, miteinander

ein persönliches Wort zu

wechseln. Oder über Themen zu

20


Top-Thema

reden, bei denen man weiß, dass das

Gegenüber daran ein besonderes

Interesse hat.

Über welche Themen sollte auch ein

Einsteiger ein wenig Bescheid wissen?

Man sollte etwa bei kulturellen Themen

wie Literatur, Oper oder Kunst

nicht ganz unwissend sein.

Wenn Sie auf Ihre Karriere zurückblicken,

gab es einen Punkt, an dem Sie

weit weg vom Bild einer geradlinigen

Laufbahn waren?

Am weitesten weg war ich wohl ganz

am Anfang, als ich in Freiburg in einer

allgemeinen Zivilrechtskanzlei mitarbeitete.

Da habe ich so ziemlich alles

gemacht, inklusive Familienrecht.

Diese Anstellung macht mich bei Clifford

Chance vermutlich zu einem Exoten,

denn die meisten Partner und

Associates kennen nur das Arbeiten in

einer großen Wirtschaftskanzlei. Aber

ich möchte diese Zeit auch nicht missen,

zumal ich damals als Familienrechtler

einige beinahe filmreife Erlebnisse

hatte, über die ich heute noch

schmunzeln kann.

Ist es für Jura-Absolventen mit dem

Karriereziel Großkanzlei sinnvoll, wie

Sie zunächst einmal als Anwalt an der

Graswurzel Erfahrungen zu sammeln?

Es ist sicher nicht verkehrt, aber nicht

zwingend. Was ich jedem Einsteiger in

eine Wirtschaftskanzlei raten möchte,

ist, sich nicht zu früh so zu positionieren,

dass er sich damit einengt. Es ist

nicht sinnvoll, sich zu früh auf das

Expertentum zu konzentrieren. Man

sollte vielmehr darauf achten, immer

auch eine Reihe verwandter Spezialgebiete

abzudecken.

Zur Person Andreas Dietzel

Andreas Dietzel, geboren am 14. Juni

1959 in Lörrach, studierte

Rechtswissenschaften in Freiburg und

Genf und legte 1991 seine Promotion

ab. Seine Zulassung als Rechtsanwalt

erhielt er 1988. Dietzel arbeitete

zwei Jahre lang in Teilzeit als Anwalt

in einer Freiburger Kanzlei für Zivilrecht,

bevor er 1990 zu Pünder, Volhard

Weber & Axster, später Clifford

Chance, wechselte. Dort ist er seit

1993 Partner. 2002 wurde er Leiter des

Bereichs Corporate in Deutschland,

und er leitet seit 2010 die globale

„Sector Focus Group Industrials“ der

Sozietät. Im Oktober 2010 übernahm

er die Geschäftsführung der deutschen

Clifford Chance Partnerschaftsgesellschaft.

Die Arbeitsschwerpunkte des

Wirtschaftsjuristen sind die Beratung

national und international tätiger Unternehmen,

Umstrukturierungen und

M&A-Transaktionen.

Zum Unternehmen

Die globale Sozietät Clifford Chance hat

ihren Hauptsitz in London und gehört –

was die Zahl der beschäftigten Anwälte

sowie den Umsatz betrifft – in die Top

Ten der weltweit größten Kanzleien. Aktuell

arbeiten für Clifford Chance rund

3200 Rechtsberater in 29 Büros in 20

Ländern. Der Umsatz im vergangenen

Geschäftsjahr lag bei 1,353 Milliarden

Euro. In Deutschland betreibt die Sozietät

Büros in Düsseldorf, Frankfurt am

Main und Berlin und beschäftigt mehr

als 350 Volljuristen. Die Schwerpunkte

der wirtschaftlichen Rechtsberatung

liegen auf den Gebieten Gesellschaftsrecht

und M&A, Bankwesen und

Kapitalmärkte, Steuern, Immobilien,

Prozessführung und Streitbeilegung,

Restrukturierung und Insolvenz, Arbeitsrecht,

geistiges Eigentum sowie

Kartellrecht.

21


karriereführer recht

1.2011

Special Umweltrecht

Im Zeichen

der Umwelt

Wer als Umweltjurist

in einer Wirtschaftskanzlei

einsteigt, dem bieten sich spannende

Perspektiven – sei es, Unternehmen

bei umstrittenen Großprojekten wie

„Stuttgart 21“ mit Rat und Tat zu

unterstützen oder sie für

Anforderungen in punkto Recyclingwirtschaft,

Energieeffizienz und

Klimawandel fit zu machen.

Von Prof. Dr. Ulrich Ellinghaus LL.M.,

Partner der Praxisgruppe Umweltrecht bei

Baker & McKenzie

Umweltrechtler, die in einer Wirtschaftskanzlei

arbeiten, sind ganz nah

dran am Geschehen – an den Produktionsstätten.

Denn Bau und Betrieb

von Industrieanlagen sind umfassend

reglementiert. Nur wenn bestimmte

Voraussetzungen erfüllt sind, darf

eine Anlage errichtet werden. Der

Umweltschutz spielt allerdings nicht

nur bei Industrieanlagen, sondern

auch bei Produkten oder Großprojekten

aller Art eine wesentliche Rolle.

Umweltanforderungen „umzingeln“

die gesamte Produktwelt: So dürfen

Elektrogeräte kein Blei, Batterien kein

Cadmium, Spielzeug keine Weichmacher

enthalten. Die europäische Wirtschaft

ist auf dem Weg zur Recyclinggesellschaft.

Hersteller und Importeure

von Wirtschaftsgütern müssen

diese Regeln kennen, um ihre Produkte

auf dem europäischen Markt vermarkten

zu dürfen. Juristen helfen

ihnen zu klären, ob zum Beispiel das

Elektrogesetz auch für ihr Gerät gilt,

sie einen bestimmten Kunststoff verwenden

dürfen oder sie ein Produkt

zurückrufen müssen, weil dieses eine

kleine Menge Blei enthält.

Damit aber nicht genug. Das Thema

Nachhaltigkeit hat längst alle Bereiche

unserer Gesellschaft erfasst. So erfordert

der internationale Emissionshandel

vertragliche Vereinbarungen zwischen

Industrieunternehmen, Finanzinstituten

und Staaten – und schafft

damit neue Betätigungsfelder für

Juristen. Gleichzeitig nimmt der

Umbau unserer Energieversorgung

immer mehr Fahrt auf. Damit gehen

neue Technologien einher, die in den

kommenden Jahren ganze Industriesektoren

umkrempeln werden: vom

Elektroauto bis hin zur Abspaltung

und Speicherung des Treibhausgases

Kohlendioxid mit Hilfe der neuen

CCS-Technologie. Bei all diesen Entwicklungen

stellen sich umweltrechtliche

Fragen, die Umweltjuristen

beantworten müssen.

Nachwuchsjuristen sollten ein Grundverständnis

umweltrechtlicher

Zusammenhänge mitbringen und

wissen, was es mit dem Kyoto-Protokoll

und der Chemikalienverordnung

der Europäischen Union – Stichwort

REACH – auf sich hat. Außerdem sollten

sie sich gleichermaßen im öffentlichen

und im Gemeinschaftsrecht

wohlfühlen. Darüber hinaus sind hervorragende

englische Sprachkenntnisse

ein Muss. Man sollte sich außerdem

für Technik begeistern können,

denn die meisten Rechtsfragen lassen

sich nur mit einem technischen Verständnis

sinnvoll beantworten.

22


MITTELPUNKT MANDANT

WEIL WIR DAS WESENTLICHE ERKENNEN

Weitblick ist eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss einer Transaktion.

Unser Fokus auf die wirtschaftlichen Ziele unserer Mandanten ebenso. So schaffen wir

einen Mehrwert, der über rein rechtliche Lösungen hinausgeht und die Erwartungen unserer

Mandanten übertrifft. Ein Selbstverständnis, das eine herausragende Transaktionsberatung

erst möglich macht.

Für unsere deutschen Standorte suchen wir Berufseinsteiger (m/w)

und Referendare (m/w).

Bewerben Sie sich bei uns, wenn Sie ein ausgeprägtes Interesse an wirtschaftlichen

Zusammenhängen haben und über eine deutlich überdurchschnittliche juristische Qualifikation

verfügen. Die Internationalität unserer Mandate setzt sehr gute Englischkenntnisse voraus.

BERLIN DÜSSELDORF FRANKFURT HAMBURG MÜNCHEN

Dr. Henning Berger Dr. Christian Jostes Dr. Thomas Flatten Dr. Dr. Kai-Michael Hingst Dr. Ines Buermeyer

Kurfürstendamm 32 Graf-Adolf-Platz 15 Bockenheimer Landstraße 20 Jungfernstieg 51 Maximilianstraße 35

10719 Berlin 40213 Düsseldorf 60323 Frankfurt am Main 20354 Hamburg 80539 München

Tel.: +49 30 880911 0 Tel.: +49 211 49195 0 Tel.: +49 69 29994 0 Tel.: +49 40 35005 0 Tel.: +49 89 206043 500

Fax: +49 30 880911 297 Fax: +49 211 49195 100 Fax: +49 69 29994 1444 Fax: +49 40 35005 111 Fax: +49 89 206043 510

hr-berlin@whitecase.com hr-duesseldorf@whitecase.com hr-frankfurt@whitecase.com hr-hamburg@whitecase.com hr-muenchen@whitecase.com

www.whitecase.de

Worldwide. For Our Clients.


karriereführer recht

1.2011

Special Umweltrecht

Weiterbildung

mit Zukunft

Die Zahlen der im Umweltschutz

Beschäftigten steigen. Und die

Bedeutung des Umweltschutzes für

die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt

wird weiter zunehmen. Grund

genug, sich auch als Juristin oder

Jurist mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Seit letztem Jahr gibt es

sogar einen passenden

Masterstudiengang an der

Universität Kassel.

Von Prof. Dr. Silke R. Laskowski,

Universität Kassel,

Institut für Wirtschaftsrecht

Das Umweltrecht ist in den 40 Jahren

seit dem Ersten Umweltprogramm der

Bundesregierung 1971 zu einem eigenständigen

und umfänglichen Rechtsgebiet

herangewachsen. Obgleich das

Umweltrecht beachtliche Erfolge verzeichnen

kann, kommt beispielsweise

den Bereichen der Luftverunreinigung

und der Gewässerverschmutzung nach

wie vor eine gemessen am Staatsziel

Umweltschutz (Art. 20a GG) herausgehobene

Bedeutung zu. Warum?

Die industrielle Produktion, die Landwirtschaft

und die modernen Mobilitätsanforderungen

belasten weiterhin

in hohem Maße die natürlichen Lebensgrundlagen.

Globale Umweltprobleme

wie die Klimaerwärmung, die Verschmutzung

der Weltmeere und das

stratosphärische Ozonloch stellen Herausforderungen

an die Rechtsordnung

dar. Hinzu kommen nationale Probleme.

Dazu zählen etwa der schlechte

Zustand des Waldbestands in Deutschland,

der anhaltende Flächenverbrauch,

die Zersiedelung der Landschaft, die

hohe Lärmbelästigung der Bevölkerung,

die Gesundheitsgefährdungen durch

Feinstaub oder die Risiken einer Energieversorgung

mittels Kernenergie.

Besonderer Handlungsbedarf besteht

aus Sicht des Umweltbundesamtes

aktuell vor allem in den Bereichen Siedlungs-

und Verkehrsflächen, Verlagerung

des Güterverkehrs auf die Schiene

sowie Landwirtschaft. 2007 betrug die

Siedlungs- und Verkehrsfläche 46.789

Quadratkilometer gegenüber 40.305

Quadratkilometern im Jahr 1992. Täglich

wurden seit 2007 rund 96 Hektar

für Gebäude- und Straßenbau neu in

Anspruch genommen. Der Zuwachs

vollzog sich weitgehend zu Lasten der

landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist

etwa zu 46 Prozent versiegelt, das sind

sechs Prozent des Bundesgebietes. Bis

2020 soll der Zuwachs der Siedlungsund

Verkehrsfläche auf 30 Hektar pro

Tag sinken. Davon sind wir noch weit

entfernt.

Die Verlagerung des Güterverkehrs von

der Straße auf Schiene und Binnenschifffahrt

ist bislang nicht gelungen.

Die Anteile von Straße, Schiene und

Schiff am Güterverkehr betrugen 2007

rund 71, 18 beziehungsweise 10 Prozent.

Das Ziel der Bundesregierung, den

Anteil der Schiene am Güterverkehr bis

2015 auf 25 Prozent beziehungsweise

den Anteil der Binnenschifffahrt bis

2015 auf 14 Prozent zu steigern, wird bei

gleichem Entwicklungstempo verfehlt

werden.

Zwischen 1991 und 2005 ging der Stickstoffüberschuss

aus der Landwirtschaft

um 20 Prozent von 130 auf 104 Kilogramm

pro Hektar landwirtschaftlicher

24


Das Master-Studium

für junge Juristen,

Referendare, Rechtsanwälte,

Wirtschaftsjuristen,

Assessoren

und Syndizi.

LL.M.

in Legal Management

Studienstart

1. Oktober 2011

Berufsbegleitend

Praxisnah

International

Anspruchsvoll

Attraktive Stipendien

Mit dem LL.M. zum

Unternehmensjuristen.

Jetzt bewerben!

Lernen Sie uns

persönlich kennen:

LL.M. Day

29.04.2011, 16-21 Uhr

Verzahnung von

Management & Recht

und Soft Skills

Info-Tag

07.05.2011, 11-14 Uhr

Jetzt anmelden!

Ihre Ansprechpartnerin:

Christine Schmidt

Tel. 07131 645636-17

christine.schmidt@ggs.de

www.ggs.de

GERMAN GRADUATE SCHOOL

OF MANAGEMENT & LAW

H E I L B R O N N

GGS_LLM_Karriereführer.indd 1 11.02.11 10:28

Dealmaker wanted!

Mit unseren Master-Programmen

– Mergers & Acquisitions (LL.M.) oder

– International Business & Tax Law (LL.M.)

Double Degree in Kooperation mit dem MCI/Universität Innsbruck

erweiten Sie Ihre Karriereoptionen.

In vier Semestern machen wir Sie fi t für das M&A- und Corporate-Finance-Geschäft.

Damit sind Sie umfassend vorbereitet, um in einem der anspruchsvollsten und

vielseitigsten Arbeitsgebiete Verantwortung zu übernehmen. Egal ob in Banken,

Unternehmens beratungen oder Kanzleien.

Verwirklichen Sie Ihre Ziele mit einem praxisorientierten Studium an der führenden

Hochschule für Finance & Management.

Jetzt informieren unter 069 154008-192

oder www.frankfurt-school.de/llm


karriereführer recht

1.2011

Special Umweltrecht

Master of Laws (LL.M.)

Umweltrecht ist für die Realisierung

von Projekten in Industrie, Handel,

Dienstleistungen, für öffentliche

Infrastrukturen sowie für Siedlungsentwicklung

und Landnutzung von

großer Bedeutung. Der Schutz von

Klima, Natur und Umwelt ist rechtlich

verfasst, die Sicherung von Energie,

Ressourcen und Raum, Wasser

und Boden erfordert rechtliche

Instrumente. Die Realisierung von

nachhaltigen Produktions- und

Stoffstromsystemen ist auf rechtliche

Rahmensetzungen angewiesen.

Vor diesem Hintergrund gibt es

einen Bedarf an Expertinnen und

Experten, die auf Masterniveau im

Umweltrecht ausgebildet sind und

zugleich über Kompetenzen in

angrenzenden Disziplinen (Politik,

Ökonomie, Management, Psychologie,

Technik, Umweltplanung und

Landschaftsmanagement) verfügen.

Quelle: http://cms.uni-kassel.de

Nutzfläche zurück. Das Ziel, den Stickstoffüberschuss

bis 2010 auf 80 Kilogramm

pro Hektar zu reduzieren, wird

voraussichtlich nicht erreicht.

Hier sind innovative, umweltschützende

Strategien erforderlich, die den

Sachverstand unterschiedlicher

umweltbezogener Fachdisziplinen

erfordern. Denn Umweltschutz dient

nicht nur dem gesellschaftlichen Allgemeinwohl,

Umweltschutz zahlt sich

aus. So waren bereits 2006 rund 1,8 Millionen

Menschen – also viereinhalb Prozent

aller Beschäftigten – im Umweltschutz

tätig. Umwelttechnologien werden

voraussichtlich bis zum Jahr 2020

einen Anteil von 14 Prozent am Bruttoinlandsprodukt

erwirtschaften.

Hier setzt das Konzept des neuen konsekutiven

Masterstudiengangs

„Umweltrecht“ an der Universität Kassel

an, der seit dem Wintersemester

2010 angeboten wird. Alle umweltrelevanten

Strategien müssen den Rahmen

des geltenden Rechts beachten, der

durch das internationale, vor allem aber

durch das europäische und nationale

Umwelt- und Wirtschaftsrecht geprägt

wird. Ein Schwerpunkt der Ausbildung

liegt daher auf dem europäischen

Umweltrecht, das heute das nationale

Recht zu etwa 80 Prozent prägt.

Das Masterstudium greift aktuelle

umweltrechtliche Fragen auf und fördert

die eigenständige, praxisnahe Problemlösungskompetenz.

Dabei stehen

die Konfliktvermeidung im Vorfeld von

gerichtlichen Streitigkeiten und die

umweltrechtliche Gestaltung im Vordergrund.

Der Masterstudiengang

besteht aus speziellen, aufeinander

abgestimmten Lehrangeboten, die

zunächst die rechtlichen und methodischen

Grundlagen des Umweltrechts

und der Umweltwissenschaften vermitteln.

Darauf aufbauend können die

Studentinnen und Studenten ihre

Kenntnisse in speziellen Modulen mit

großer Wahlfreiheit vertiefen – zum

Beispiel mit „Recht der nachhaltigen

Raumbewirtschaftung“, „Recht der

nachhaltigen Produktion“ oder „rechtlicher

Schutz von Umweltinteressen“.

Zielgruppe sind Absolventinnen und

Absolventen der Studiengänge Rechtswissenschaft,

Wirtschaftsrecht, Wirtschaftswissenschaften

oder Umweltwissenschaften

einer deutschen Hochschule

oder einer Hochschule im

Ausland, sofern die Studienabschlüsse

gleichwertig sind. Der berufsqualifizierende

Abschluss „Master of Laws“

(LL.M.) wird nach drei Semestern und

dem Nachweis von insgesamt 90 Credits

verliehen.

Die mit dem Masterabschluss in

Betracht kommenden Berufsfelder

sind breit gefächert: Dazu zählen verantwortliche

Tätigkeiten in Unternehmen

ebenso wie in der Verwaltung, bei

Verbänden, in der Unternehmensberatung,

in Prüfungsgesellschaften, Ingenieur-

und Planungsbüros, Anwaltskanzleien

und wissenschaftlichen Einrichtungen.

26


Teamspirit ist das A&O

Springen Sie ruhig

ins kalte Wasser.

Die anderen sind

schon drin.

Allen & Overy LLP sucht engagierte

Rechtsanwälte m/w, Referendare m/w

und Praktikanten m/w

www.allenovery.com/careers

recruitment.germany@allenovery.com

Arbeitsrecht | Bank- und Finanzrecht | Dispute Resolution | Energierecht | Gesellschaftsrecht

Gewerblicher Rechtsschutz | Immobilienrecht | Kapitalmarktrecht | Kartellrecht | Mergers & Acquisitions

Öffentliches Recht | Private Equity | Restrukturierung und Insolvenzrecht | Steuerrecht | Telekommunikationsrecht


karriereführer recht

1.2011

Bewerben

Nicht nur

Noten zählen

Prädikatsexamen sind wichtig,

keine Frage. Jedoch zählen neben zwei sehr guten Noten

Von Rick van Aerssen,

Partner im Bereich

Gesellschaftsrecht/Kapitalmarktrecht und

Recruitment-Partner bei

Freshfields Bruckhaus Deringer

bei der Bewerberauswahl in Großkanzleien auch Fähigkeiten,

die eine Examensnote nicht wiedergeben kann.

Für den Absolventen bedeutet dies, seine Bewerbung

individuell anzugehen und persönliche

Stärken hervorzuheben.

Fachliche Qualität bleibt oberstes Prinzip

der Anwaltsberatung. Die deutsche

juristische Ausbildung ist seit jeher eine

der umfassendsten und anspruchsvollsten,

übrigens auch im internationalen

Vergleich. Die juristischen Staatsprüfungen

haben sich hier als strenger und

insgesamt verlässlicher Maßstab für

juristisches Denken und Können

bewährt. Zwar hat sich der Anwaltsberuf

in den vergangenen Jahren im Interesse

des Mandanten deutlich gewandelt:

Er ist anspruchsvoller, schneller

und in seinen Herausforderungen an

junge Juristen vielfältiger geworden.

Doch Verhandlungstechniken hin,

Sprachkenntnisse her, eine Grundregel

ist auch aus Mandantensicht so sicher

wie das Amen in der Kirche: Die juristische

Qualität des Beraters muss über

jeden Zweifel erhaben sein. Deshalb ist

und bleibt Grundlage jeder Auswahl die

juristische Qualifikation, für die der

Examensnote cum grano salis eine

hohe Aussagekraft zukommt.

Ein guter Anwalt braucht aber mehr als

fachliche Klasse. Als moderne Wirtschaftsanwälte

sind wir weiterhin

Rechtsexperten, daneben aber auch

Dienstleister, Unternehmer, Teamleiter

und Kommunikatoren. Wir müssen

internationaler, vernetzter, schneller

und effizienter arbeiten als früher. Wir

kommunizieren intensiver und ergebnisorientierter

mit unseren Mandanten,

um ihre Ziele noch besser zu verstehen

und aktiv in rechtliche Gestaltungen

umzusetzen. Wir verhandeln (auch) in

Fremdsprachen und lösen dabei Konflikte

– nicht nur vor Gericht, sondern

auch in Transaktionsmarathons,

Schiedsverfahren und komplexen

unternehmerischen Projekten. Unsere

Mandate erfordern das Know-how und

die Zusammenarbeit vieler Spezialisten

der geniale, aber eigenbrötlerische

Solist erfüllt nicht die Anforderungen

der Mandanten und kommt als Berater

nicht weiter.

Qualität und Teamgeist kommen von

den Absolventen, beim Rest hilft der

Arbeitgeber. Das juristische und persönliche

Talent zum Spitzenanwalt

oder zur Top-Anwältin müssen die

frisch gebackenen Juristen also im

Wesentlichen mitbringen. Für alles

Weitere bieten internationale Sozietäten

Weiterbildungs- und Karriereprogramme,

sprich: breite fachliche Weiterqualifikation,

Persönlichkeitstrainings,

internationaler Austausch – je

nach Aufstellung der Kanzlei. Diese

Weiterbildung, kombiniert mit der

praktischen Arbeit bei einer der Top-

Adressen im Markt, wirkt im anwaltlichen

Lebenslauf wie ein Qualitätssiegel

und öffnet alle Türen für die weitere

berufliche Zukunft.

28


Nur die Besten

für die Besten.

www.jobware.de

Jobware – Der Stellenmarkt für Fach- und Führungskräfte.

Täglich frische Anzeigen.

Beste Einstellungschancen.

Unternehmen schätzen die über Jobware eingehenden Bewerbungen besonders.

Alle bei Jobware angebotenen Positionen sind aktuell. Jede Bewerbung lohnt sich.

Auch Dotierungen über 80.000 Euro …

… über 100.000 Euro, über 120.000 Euro – und natürlich auch Einstiegspositionen.

WANTED!

Syndikus

WANTED!

Contract Managerin

WANTED!

Volljurist

WANTED!

Rechtsreferendarin

Jobware

ERSTKLASSIGE JOBS. ERSTKLASSIGE BEWERBER.


karriereführer recht

1.2011

Name: Dr. Sven Kuchmann

Position: Associate

Einsteigen

Kanzlei: Heuking Kühn Lüer Wojtek München

Jung und erfolgreich bei: Heuking

Alter: 36 Jahre

Studium: Jura an verschiedenen Universitäten

in Deutschland und im

Ausland

Examina: 2001 und 2005

Zusatzausbildungen: Master of International

and Comparative Law

(M.I.C.L.) an der Universität in Uppsala

(Schweden), Promotion 2008 an der

Universität Hamburg

Tätigkeitsschwerpunkte: Handelsund

Gesellschaftsrecht, Mergers &

Acquisitions

Interessen: Skifahren, Wandern,

Tango Argentino, Reisen, Sprachen

Bereits während des Gymnasiums entschloss

ich mich, Jura zu studieren. Ob

eine der damals beliebten Vorabendserien

wie Matlock daran Schuld war?

Ich weiß es nicht mehr … Jedenfalls

nahm meine juristische Ausbildung

ihren Beginn an der Universität Jena.

Aufgrund meiner Begeisterung für das

Wandern und Skifahren verlegte ich

alsbald meinen Studienort etwas

näher an die Alpen und setzte das Studium

ab dem vierten Semester an der

Universität Freiburg fort. Da ich später

gerne in einem internationalen

Umfeld arbeiten wollte, verbrachte ich

ein Semester an der schwedischen

Universität Uppsala. Die Kurse waren

auf Englisch, die Umgangssprache

Schwedisch, sodass ich zwei Sprachen

gleichzeitig verbessern konnte.

Aufgrund der guten Erfahrungen aus

dem Austauschsemester und des sehr

internationalen Umfelds entschloss ich

mich, nach dem 1. Staatsexamen nach

Uppsala zurückzukehren. Im Rahmen

des postgraduierten Studiums nahm

ich am Studiengang „Master of International

and Comparative Law“ teil, der in

meinem Fall seinen Schwerpunkt in der

Rechtsvergleichung hatte. Ich schrieb

meine Masterarbeit auf Schwedisch –

unter umfangreicher Zuhilfenahme

meiner schwedischen Freunde für die

unzweifelhaft notwendigen sprachlichen

Korrekturarbeiten.

Nach Deutschland zurückgekehrt,

begann das Referendariat. Im

Anschluss an die Strafrechts- und Zivilrechtsstation

verbrachte ich die Verwaltungsstation

in der Deutschen Botschaft

in Kuala Lumpur – eine gute

Gelegenheit, Einblick in den diplomatischen

Dienst zu nehmen. Die Anwaltsstation

sowie die Wahlstation absolvierte

ich bei internationalen Anwaltskanzleien

in Hamburg sowie in Buenos

Aires, jeweils im Bereich Handels- und

Gesellschaftsrecht sowie Mergers &

Acquisitions, und sammelte so die

ersten praktischen Erfahrungen in dem

Bereich, in dem ich heute tätig bin.

Nach dem 2. Staatsexamen promovierte

ich zu Haftungsfragen von

Geschäftsführern in Deutschland und

Argentinien. Meine berufliche Tätigkeit

in Deutschland begann in einer

internationalen Anwaltskanzlei, die

auf Gesellschaftsrecht und Unternehmenstransaktionen

spezialisiert ist.

Anschließend führte mich mein Weg

zu Heuking Kühn Lüer Wojtek. Ich

arbeite hier seit Anfang 2010 im

Bereich Handels- und Gesellschaftsrecht

sowie Mergers & Acquisitions.

In meiner jetzigen Tätigkeit profitiere

ich sehr von den Grundlagen, die ich

während des Studiums, des Referendariats

sowie der Dissertationszeit legen

konnte. Ich kann sehr empfehlen, die

einzelnen Stationen zu nutzen, um

einen Einblick in die verschiedenen juristischen

Bereiche und Tätigkeiten zu

gewinnen. So kann man frühzeitig die

eigenen Präferenzen entdecken und

Referendarstationen sowie Zusatzqualifikationen

danach ausrichten.

30


eine Marke von MSW & Partner

mehr Informationen und

Bewerbung unter:

www.career-venture.de

Top-Kanzleien treffen Top-Kandidaten

Exklusive Recruiting-Veranstaltung mit Einzelinterviews

jura

07. November 2011 in Frankfurt am Main

Bewerbungsschluss

12.10.2011

• Exklusive und individuelle Kontakte zu Top-Kanzleien

• mehrere Einzelinterviews an einem Tag

• Anfahrts- und Übernachtungssponsoring

• Kostenlose Teilnahme für eingeladene Kandidaten

• Exklusives Recruiting-Hotel

www.career-venture.de

facebook.com/pages/CareerVenture/153109466319

twitter.com/CareerVenture


karriereführer recht

1.2011

Weiterbilden

Blickpunkt:

Unternehmen

Wo kann man spannende rechtliche Themen behandeln, die nicht nur

in einem Gutachten enden, sondern für deren Umsetzung man auch

schon als junger Jurist verantwortlich ist? Wo kann man frühzeitig

Verantwortung für internationale Projekte übernehmen? Wo muss

man nicht nur rein juristisch, sondern umfassend wirtschaftlich denken,

um seinen Mandanten richtig zu beraten? Weder Anwalt noch

Richter oder Verwaltungsjurist müssen ihre Fähigkeiten so vielfältig

unter Beweis stellen wie der Unternehmensjurist. Der Syndikusberuf

ist die Alternative für Juristen, die mehr wollen als Paragrafen.

Von Prof. Dr. Jochen Deister,

Leiter des Syndikus-Instituts für

Unternehmensjuristen, Professor für

deutsches und internationales

Wirtschaftsrecht, Informations- und

Kommunikationsrecht an der German

Graduate School of Management

and Law (GGS), Heilbronn

Unternehmensjuristen üben eine

spannende Tätigkeit aus, sie sind vielseitig

gefragt: Primär natürlich als

Rechtsberater, aber auch ihre analytischen

Fähigkeiten können sie gewinnbringend

für das Unternehmen einsetzen.

So sind es in Strategiediskussionen

oftmals die Juristen, die „wolkige

Diskussionen“ auf die wesentlichen

Punkte herunterbrechen können. Die

Zeiten, als der Syndikusanwalt räumlich

noch hinter der Geschäftsleitung

residierte und vage Gutachten ohne

Handlungsempfehlungen abgab, sind

vorbei. Moderne Unternehmensjuristen

müssen raus aus dem Elfenbeinturm,

raus zu Kunden und Lieferanten.

Dann stehen ihnen großartige Karrierechancen

offen – und das nicht nur

im juristischen Bereich.

Für den internen Mandanten eines

Syndikusanwalts, gleichgültig ob es

die Geschäftsleitung, der Vertrieb oder

der Einkauf ist, zählt nicht nur, dass

der Rechtsrat wasserfest ist. Die Vorschläge

des Unternehmensjuristen

müssen vor allem auch wirtschaftlich

sinnvoll sein. Das erfordert einen Blick,

der über den juristischen Tellerrand

hinausschweifen und betriebswirtschaftliche

Sachverhalte rechtlich

übersetzen kann. Anders als ein externer

Rechtsanwalt muss der Syndikus

dann seine Empfehlung im Unternehmen

vertreten und durchsetzen. So

manche brillante rechtliche Idee ist

auf der Strecke geblieben, weil der

Jurist sie nicht richtig zu verkaufen

wusste.

Wie wird man Unternehmensjurist?

Studium und Vorbereitungsdienst bilden

angehende Assessoren immer

noch sehr breit aus. Von Managementkenntnissen

findet man dabei

jedoch recht wenig, unternehmensrelevante

Soft Skills werden ebenfalls

32


TM

nur am Rande berührt. Der neue Studiengang

LL.M. in Legal Management

der German Graduate School of

Management and Law (GGS) schließt

diese Lücken. Bereits im zweiten Jahr

des Referendariats beziehungsweise

mit einem Jahr Berufserfahrung nach

dem Erststudium kann man berufsbegleitend

einsteigen und sich zielgenau

für eine Karriere als Syndikus ausbilden

lassen.

Das Unternehmensrecht im weiteren

Sinn steht dabei im Fokus, wird aber

stets in den unternehmerischen Alltag

eingebettet. Vertriebsrecht lernen die

Studenten beispielsweise nicht nach

der Systematik des Handelsgesetzbuches,

sondern aus Unternehmenssicht.

Das bedeutet: Zunächst steht das notwendige

Management-Grundverständnis

für Sales & Marketing im

Vordergrund. Daran knüpfen dann

moderne Vertriebsformen an. Dabei

spielt auch das Vertriebskartellrecht

eine wichtige Rolle. Abgerundet wird

dieser Block mit praktischen Simulationen,

wie beispielsweise der Verhandlung

mit einem gekündigten Absatzmittler.

Das methodische Konzept sorgt dafür,

dass das umfassende Curriculum studierbar

bleibt. Jeder Teilnehmer erhält

„Moderne Unternehmensjuristen müssen raus aus dem

Elfenbeinturm, raus zu Kunden und Lieferanten. Dann

stehen ihnen großartige Karrierechancen offen – und das

nicht nur im juristischen Bereich.“

im Vorfeld ein Skript, das in abstraktsystematischer

Weise in das Rechtsgebiet

einführt. Hierauf aufbauend folgt

die Präsenzphase, normalerweise

jedes dritte Wochenende. Die maximal

25 Teilnehmer erarbeiten sich stark

interaktiv die wesentlichen konkreten

Konstellationen. Den Abschluss bildet

üblicherweise ein Assignment, in dessen

Rahmen das Erlernte und Erlebte

in der eigenen Unternehmensrealität

reflektiert wird.

Inhaltlich wird der Studiengang durch

das Syndikus-Institut für Unternehmensjuristen

an der GGS getragen.

Hieran angegliedert ist auch das Curriculum

Board, in dem sich die Experten

für die jeweiligen Themen wiederfinden.

Damit die Teilnehmer für die

Zukunft optimal geschult werden, gibt

das Executive Committee die entscheidenden

Impulse. Es besteht aus erfahrenen

Rechtsabteilungsleitern, aber

auch aus Entscheidern aus Politik und

Verwaltung.

Der Studienstart ist im Herbst 2011. Die

Möglichkeit zur Registrierung steht

den Bewerbern offen, die das eintägige

Assessment Center der GGS erfolgreich

durchlaufen haben. Die Dieter

Schwarz Stiftung vergibt zudem Stipendien

an die erfolgreichen Bewerber

in Höhe von derzeit 50 Prozent der

Studiengebühren. Referendare werden

von der Stiftung darüber hinaus für

die Zeit ihres Vorbereitungsdienstes

nochmals gefördert.

Anzeige

karriereführer

Medien für Hochschulabsolventen

Anzeige

Zielsicher zum Traumjob

Print Online Video Mobile App Social Media

www.karrierefuehrer.de

Follow us:


karriereführer recht

1.2011

Tagesordnungspunkt: Mit Strategie und Qualifikation zum Erfolg

Verteiler: Studenten und Absolventen der Rechtswissenschaften

CC: Juristen und Kanzleigründer

Ort: Essen

Datum: März 2011

Protokolliert von: René Dreske, Geschäftsführer Hans Soldan GmbH

Preisverleihung des Soldan

Kanzlei-Gründerpreises:

von links:

RAin Corinna Unger,

RA Hansjörg Staehle,

RAin Nadja Häfner,

René Dreske,

Stefanie Frühauf,

RA Dr. Roderic Ortner,

RAin Carola Sieling,

RAin Silke Waterscheck,

Prof. Dr. Hommerich,

RA Jürgen Widder

Trotz aller Kassandrarufe über die wirtschaftliche

Situation der Rechtsanwälte

hierzulande erfreut sich das Jurastudium

nach wie vor großer Beliebtheit.

Allein im vergangenen Jahr haben sich

wieder rund 4000 Studienabsolventen

als Anwalt niedergelassen. Dabei

glaubt immer noch ein Großteil der

Existenzgründer, ohne ein systematisches

Gründungskonzept als strategisches

Fundament der Kanzleigründung

auskommen zu können. Leider führt

diese mangelnde professionelle Einstellung

dazu, dass rund die Hälfte aller

Kanzleigründer von den Honoraren

ihren Lebensunterhalt in den ersten

beiden Jahren nicht bestreiten können

und sich oftmals mit Taxifahren oder

ähnlichen Tätigkeiten über Wasser halten.

Dass es aber auch anders geht, zeigen

die Gewinner des Soldan Kanzlei-Gründerpreises,

der von der Hans Soldan

GmbH zusammen mit dem Deutschen

Anwaltverein/Forum Junge Anwaltschaft,

der Bundesrechtsanwaltskammer

und der Frankfurter Allgemeinen

Zeitung seit 2001 alle zwei Jahre ausgelobt

wird. Teilnehmen können alle

Rechtsanwälte, die in den letzten drei

Jahren allein oder gemeinsam mit

Kollegen eine Kanzlei gegründet haben

und dies mit einem schriftlichen Gründungskonzept

sowie einer Kanzleibroschüre

(falls vorhanden) dokumentieren

können. Der Preis ist insgesamt mit

10.000 Euro dotiert, wobei 5000 Euro

auf den ersten, 3000 Euro auf den zweiten

und 2000 Euro auf den dritten Platz

entfallen.

Prämiert werden Gründungen, die

planvoll ausgerichtet sind, also auf ausformulierten

strategischen Konzepten

basieren, und die anhand nachgewiesener

positiver Geschäftsergebnisse als

wirtschaftlich erfolgreich und aussichtsreich

bewertet werden. Die

Ermittlung der Preisträger erfolgt

anhand eines systematischen Punkte-

Bewertungsverfahrens, das Professor

Dr. Christoph Hommerich, Direktor des

Soldan Instituts für Anwaltmanagement,

entwickelt hat.

Der Soldan Kanzlei-Gründerpreis will

durch die positiven Beispiele zu einer

systematischen, strategisch durchdachten

Gründungsplanung ermuntern und

gleichzeitig als Signal dienen, dass zu

einer erfolgreichen Kanzleigründung

und -führung neben einer entsprechenden

juristischen Qualifikation zwingend

auch unternehmerische Kenntnisse

und Fähigkeiten gehören.

Jüngstes positives Beispiel ist der Preisträger

2010, die Kanzlei BHO Legal, die

sich auf Raumfahrtrecht sowie auf die

Bereiche Satellitenkommunikation,

Satellitennavigation und Geoinformation

spezialisiert hat. Dieser Nischengründung

liegt eine hohe fachliche

Qualifikation einerseits und ein differenzierter

Gründungsplan mit klaren

Zielen andererseits zugrunde. Ein Plan,

der in ein operatives, geradezu minutiöses

Projektmanagement mündet und

über eine sehr professionelle Marketingkommunikation

verfügt.

34


DIE PERSONALMESSE

DEUTSCHLANDS

KARRIEREFORUM

FÜR JURISTEN

» Führen Sie Karrieregespräche mit rund 80 Ausstellern

· Führende Wirtschaftssozietäten und Unternehmen

· Internationale und nationale Lawschools

· Juristische Organisationen und Verlage

» Erweitern Sie Ihr Netzwerk

» Umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Präsentationen

» Informationen und Anmeldung unter: www.juracon.de

FRANKFURT

4. MAI 2011

10 – 17 Uhr · Forum der Messe Frankfurt

Ludwig-Erhard-Anlage 1

Infos und Bewerberservices unter:

www.juracon.de · Info-Telefon: 069 / 79 40 95-55

Veranstalter:


karriereführer recht

1.2011

Projekt

Na dann

Prost!

Warum Bier nicht gleich

Bier und Budweiser nicht gleich

Budweiser ist, obwohl es doch auf

der Flasche steht, ist spätestens seit

der fortschreitenden Globalisierung

ein Thema. Auch für Rechtsanwälte,

die sich auf den Schutz von Marken

spezialisiert haben.

Von Alexander Späth,

Rechtsanwalt bei CMS Hasche Sigle

Seit Jahrzehnten streiten die tschechische

Brauerei

Budvar und

der US-amerikanische Brauriese

Anheuser-Busch um die Marke Budweiser.

Zuletzt hat der EuGH Mitte

2010 zugunsten von Budvar entschieden

und Anheuser die Eintragung der

EU-Marke „Budweiser“ verweigert.

Budvar konnte ältere und damit bessere

Rechte in Benelux, Deutschland,

Frankreich, Italien und Österreich geltend

machen. In diesen Ländern

bekommt der Gast also ein Bier nach

Budweiser Brauart. Und in London?

Dort wundert sich der Kontinentaleuropäer

über den Geschmack seines

geliebten Budweisers aus Budweis.

Denn er erhält ein amerikanisches

Lager aus dem Hause Anheuser-Busch,

weil das US-amerikanische Unternehmen

dort über ältere Markenregistrierungen

verfügt.

Seit etlichen Jahren bringt sich Anheuser

weltweit mit seinen Markenanmeldungen

in Stellung und kollidiert dabei

immer wieder mit Rechten von Budvar,

sei es in den USA, Europa, Israel, Vietnam

oder Japan. Die Folge: Budweiser

ist nicht gleich Budweiser. In den USA,

Kanada und Großbritannien etwa

benutzt Anheuser die Marke „Budweiser“,

während Budvar dort auf „Czechvar“

oder „Budvar“ ausweichen muss.

Der Streit ist in mehrfacher Hinsicht

lehrreich: Zum einen zeigt er die Notwendigkeit,

schon frühzeitig Markennamen

international abzusichern,

sofern man sich nicht von vornherein

allein auf den heimischen Markt

beschränken will. Werden Marken erst

nach und nach, von Land zu Land,

angemeldet, besteht unter anderem

die Gefahr, dass sich ein Mitbewerber

in Stellung bringt und die Marke zu

seinen Gunsten anmeldet. Oder aber

ein Markengrabber meldet die Marke

an und bietet sie dann höchstpreisig

dem eigentlichen Markeninhaber zum

Kauf an.

Während der Fall Budweiser seinen

Beginn in einer Zeit nahm, als von Globalisierung

noch keine Rede und der

tschechische Markt in jeder Hinsicht

weit vom US-amerikanischen Markt

entfernt war, sind derartige Markenkollisionen

heutzutage an der Tagesordnung.

Der Fall Budweiser zeigt,

dass ein Ausweichen auf einen anderen

Namen in Ländern, in denen solche

Probleme bestehen, allenfalls eine

Notlösung sein kann. Grenzenlose Reiseaktivitäten

der Konsumenten und

weltweite Bestellmöglichkeiten über

das Internet sind nur zwei Gründe

dafür, dass sich Produkte und Marken

unabhängig von geografischen Landesgrenzen

begegnen.

@

Tipp: Infos zum Fachanwalt

für Gewerblichen Rechtsschutz

unter www.brak.de.

36


TU DRESDEN

LEHRSTUHL PROF. DR. HORST-PETER GÖTTING

INSTITUT FÜR GEISTIGES EIGENTUM, WETTBEWERBS- UND MEDIENRECHT

WINTERSEMESTER

EXETER . KRAKAU . LONDON

PRAG . SEATTLE . STRASSBURG

SOMMERSEMESTER

DRESDEN

AZ_Karrierefuehrer_191x135_4c.pdf 28.01.2011 19:34:14 Uhr

INTERNATIONAL STUDIES IN

INTELLECTUAL PROPERTY LAW

Anerkennung für den

FACHANWALT

GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ

jetzt auch möglich

COPYRIGHT LAW | TRADEMARK LAW | PATENT LAW | COMPETITION LAW | DESIGN LAW | MEDIA LAW

www.llm-ip.de Bewerbungsschluss: 15. Februar / 15. Juni

M.I.TAX

M A S T E R O F I N T E R N A T I O N A L T A X A T I O N H A M B U R G

DER HAMBUR GER ERFOLGSKURS IM S TEUER WESEN

Seit 2001 bietet das International Tax Institute der Universität Hamburg den Master of International Taxation (M.I.Tax) an. TeilnehmerInnen

werden für die anspruchsvollen Aufgaben internationaler, unternehmerischer Steuerplanung und -beratung qualifiziert. Der weiterbildende

Studiengang verschafft den akademischen Titel M.I.Tax. Ein Modul des einjährigen Studiengangs ist der Lehrgang Internationale

Unternehmensbesteuerung, der in Kooperation mit dem EUROFORUM Verlag als Einführung in die Thematik entwickelt wurde.

Dauer: 1 Jahr (1. Oktober bis 30. September) · Veranstaltungstage: freitags und sonnabends, ganztägig · Unterrichtssprachen: Deutsch und Englisch

· Zulassungsvoraussetzung: Hochschulabschluss in Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften, bei fehlendem Abschluss nach Aufnahmeprüfung

oder Zulassung als Steuerberater · Abschluss: Master of International Taxation · Bewerbungsschluss: 15. Juli · Gebühren: 9.500 Euro

KONTAKT: Universität Hamburg · International Tax Institute (IIFS) · Sedanstraße 19 · 20146 Hamburg

Fon: +49 (0)40-428 38-69 51 · Fax: +49 (0)40-428 38-33 93 · Internet: www.m-i-tax.de · E-Mail: m-i-tax@iifs.uni-hamburg.de


karriereführer recht

1.2011

Anders erfolgreich

Daniela Lesmeister

Sie empfindet sich

nicht als typische Juristin. Wer

Bilder von ihr in Katastrophengebieten

gesehen hat, gibt ihr

sofort recht: Die 33-Jährige ist Erste

Vorsitzende und Einsatzleiterin des

Such- und Rettungsteams I.S.A.R.

Daniela Lesmeister ist so etwas wie

eine Trümmerfrau mit Bambi.

Von Petra Engelke

Stressresistenz, Verhandlungsgeschick,

Führungsqualitäten, auch in schwierigen

Situationen einen ruhigen Kopf

behalten – mit diesem Profil vermutet

man eine promovierte Juristin in der

Chefetage einer großen Kanzlei. Doch

ihr Können beweist Daniela Lesmeister

vor allem dann, wenn sie sich freigenommen

hat: Sie leitet ehrenamtlich

ein Search and Rescue-Team, das mit

speziell ausgebildeten Hunden nach

Überlebenden unter Trümmern sucht.

Kurz nach dem Tsunami flog sie nach

Thailand, in den Jahren darauf reiste sie

in die Erdbebengebiete in Peru, Pakistan

und Indonesien, 2010 zweimal nach

Haiti und einmal nach Berlin. Dort

drückte ihr Bunte-Chefredakteurin

Patricia Riekel ihre Bewunderung aus

und einen Bambi in die Hand.

Das kam beinahe so unerwartet wie

sonst die Einsätze. „Wir haben ein paar

Tage vor der Verleihung einen Anruf

von der Firma bekommen, die diese Veranstaltung

ausrichtet“, sagt Lesmeister.

Sonst ist sie meist diejenige, die sagt,

dass es losgeht – und dann aber sofort:

72 Stunden nach einem Erdbeben sinken

die Chancen rapide, noch Überlebende

unter den Trümmern zu finden;

dann bricht Lesmeister gar nicht mehr

auf. Ein rund 30-köpfiges Team aus Feuerwehrleuten

und Ärzten und die

Hunde müssen so schnell wie möglich

in das jeweilige Gebiet gebracht werden

– plus Equipment vom Wasserkanister

bis zum Chirurgenskalpell. Dafür ist

I.S.A.R. auf Geld- und Sachspenden

angewiesen und auf Fluglinien, die das

Team dahin bringen, wo es gebraucht

wird. Oder besser gesagt: in die Nähe.

Nach einem Erdbeben kann man

schließlich nur selten einen Flughafen

im Krisengebiet anfliegen, auch auf die

restliche Infrastruktur kann man nicht

mehr bauen.

„Es ist immer schwierig, Transportkapazitäten

zu bekommen. Auf Lkws und

Busse wollen viele zugreifen, da müssen

wir schauen, dass wir für unser Team so

schnell wie möglich etwas organisieren.“

Das bedeutet: schnelle Recherche und

mitunter lange Gespräche. Das sei eine

Parallele zu den Aufgaben in Deutschland:

„Wir finanzieren uns ja nur über

Spenden, und auch dafür müssen wir

uns mit den Firmen und Sponsoren

zusammensetzen und sie von der Qualität

der Arbeit überzeugen.“

Ihr Team ist so professionell ausgebildet,

dass es inzwischen eine Akkreditierung

der Vereinten Nationen hat.

„Wenn das betroffene Land ein internationales

Hilfeersuchen an die Vereinten

Nationen sendet, bekommen wir das

weitergeleitet“, erklärt Lesmeister.

Bevor sie sich ans Telefon hängt, nimmt

sie sich im Büro frei. Das Düsseldorfer

Gesundheitsministerium muss dann für

38


Daniela Lesmeister

Daniela Lesmeister begann ihre Karriere

bei der Polizei. An der Fachhochschule für

Öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen

schloss sie als Polizeikommissarin ab. Neben

ihrem Vollzeitjob bei der Polizei studierte

sie Jura und promovierte später über polizeiliche

Prävention im Bereich jugendlicher

Mehrfachkriminalität. Sie arbeitet heute

als Referentin im Gesundheitsministerium

Düsseldorf. Ihren ersten Rettungshund

hatte Daniela Lesmeister 1998.

eine Weile ohne die Referentin auskommen,

die für den Maßregelvollzug und

die Einhaltung von Sicherheitsstandards

zuständig ist. Die behördlichen Abläufe

im Verwaltungsleben seien durchaus

vergleichbar mit dem, was sie auf ihren

Einsätzen bei Verhandlungen mit internationalen

Institutionen erlebt. Aber die

Stressresistenz hat Lesmeister schon

viel früher erworben.

Sie beginnt bei der Polizei. Karriere heißt

für sie, an der Fachhochschule für

Öffentliche Verwaltung als Polizeikommissarin

abzuschließen. Später will sie

darauf noch etwas aufbauen – so

kommt ein Jurastudium zum Polizeidienst

hinzu. „Ich habe 40 Stunden

gearbeitet und bin zum Beispiel nach

dem Nachtdienst in die Uni gegangen

und habe dann gelernt“, sagt sie. Erst

für ihr Referendariat verabschiedet sie

sich aus dem Kommissariat. Privat fährt

Daniela Lesmeister zu dem Zeitpunkt

bereits zu ganz anderen Einsätzen.

„Das ist eigentlich über den Hund

gekommen“, sagt sie. Mit 20 hatte sie

ihren ersten Hund, einen Schäferhund.

„Mit ihm habe ich mich gemeinsam als

Rettungshundeteam ausbilden lassen

und nahm an den ersten Einsätzen teil.“

Heute fliegt sie als Einsatzleiterin in

Katastrophengebiete, und während die

Kollegen mit den Hunden arbeiten,

organisiert sie Fahrzeuge, Diesel, Wasser,

nimmt Kontakt mit den Vereinten

Nationen auf, sieht zu, dass ihr Team

schnell ein Einsatzgebiet zugewiesen

bekommt. „Schwierig ist zum Beispiel

allein das Einreisen in manche Länder.

Wir führen siebeneinhalb Tonnen

Equipment mit uns, das muss alles erst

einmal durch den Zoll eingeführt werden,

was in den meisten Ländern verdammt

schwierig ist. Da muss man

lange Gespräche führen, verhandeln.“

Was ihr am nachdrücklichsten im Kopf

bleibt, sind aber nicht die Probleme oder

schreckliche Bilder, sondern die Momente,

wenn ihr Team etwas bewirkt hat.

Wenn es etwa nach langer Arbeit unter

den Trümmern ein Kind hervorgeholt

hat. Anfang 2010 in Haiti gibt es keinen

solchen Moment. Bald ist klar: Die

Suche wird vergebens bleiben. Aber an

anderer Stelle klafft ein Loch im Hilfenetz:

Es fehlt medizinische Versorgung.

Zusammen mit einem belgischen Team

baut Lesmeister ein Feldlazarett auf, in

dem die Erdbebenopfer verarztet werden,

bis die großen Hilfsorganisationen

ankommen. „In solchen Situationen

kann man mit recht einfachen Mitteln

Menschen das Leben retten. Dementsprechend

kennen wir es nicht, dass wir

keine Erfolgserlebnisse haben.“

Auch wenn diese Arbeit unbezahlt ist,

kann sie doch nur von Profis getan werden,

die ins Team passen. Ob Kinderchirurg

oder Schäferhund, es zählt Können

ebenso wie Charakter. Wenn Daniela

Lesmeister darüber spricht, worauf sie

Kandidaten für das Team abklopft,

klingt sie nicht anders als eine ganz normale

Arbeitgeberin. Doch das Ergebnis

hört sich anders an: Als Früchte der

Arbeit stehen weder all die neuen Fähigkeiten

noch die Erfolge oben auf ihrer

Liste. „Das Herausragendste ist, dass

man sieht, dass es uns hier in Deutschland

weiß Gott gut geht und dass wir

nicht über die kleinen Probleme im Alltag

meckern sollten.“

I.S.A.R.

Die Organisation sucht bei internationalen Katastrophen wie Erdbeben unter den

Trümmern nach Überlebenden und leistet medizinische Versorgung. Ein bewusst

kleines, schnell einsatzfähiges Team hatte Daniela Lesmeister im Sinn, als sie

I.S.A.R. (International Search And Rescue) im Juni 2003 zusammen mit ihrem Mann

und Mitgliedern der Feuerwehrhundestaffel Duisburg gründete. Eine Feuerwehrausbildung

hat heute jedes der Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet.

www.isar-germany.de

39


karriereführer recht

1.2011

Jobware unplugged

online bewerben

Von Christian Flesch

Wann sollten Sie sich bevorzugt

online bewerben?

l Das Unternehmen weist ausdrücklich

darauf hin, dass es Online-Bewerbungen

bevorzugt.

l Es handelt sich um ein großes Unternehmen,

das ein einheitliches Bewerbersystem

einsetzt. Hier gewinnen Sie

mit einer Online-Bewerbung häufig die

Chance, dass Ihre Bewerbung auch mit

weiteren Positionen konzernweit abgeglichen

wird, die für Sie interessant sein

könnten.

l Wenn die Stelle frisch ausgeschrieben

wurde und Sie die Chance haben, einer

der ersten passenden Bewerber zu sein.

Liebe karriereführer-Leserinnen und -Leser,

mehr als zwei Drittel aller Positionen werden mittlerweile über das Internet

besetzt. Unternehmen bevorzugen immer häufiger Online-Bewerbungen, denn

diese haben viele Vorteile und erreichen vor allem sofort den richtigen Ansprechpartner.

Papierbewerbungen dagegen brauchen in der Regel zwei bis drei Werktage

vom Bewerber bis auf den Tisch des zuständigen Bearbeiters und können

auf diesem Weg sogar liegen bleiben oder verloren gehen. So schnell, direkt und

vollständig wie eine Online-Bewerbung ist dagegen kaum eine andere Form der

Bewerbung.

Sie haben noch nie auf eine Online-Stellenanzeige reagiert? Keine Angst,

nichts ist einfacher als das! Online-Stellenangebote sind meist mit einem

Bewerber-Managementsystem verknüpft. Wenn Sie den Button „Online

bewerben“ anklicken, gelangen Sie automatisch in dieses System und werden

dann durch das Menü geführt. Danach müssen Sie nur noch das Formular

ausfüllen, was vom System vorgegeben wird. In der Regel werden zunächst die

persönlichen Angaben abgefragt: Name, Adresse, Alter. Dann folgen Fragen

zur Schulbildung, zum Studium, zu Praktika, Berufsausbildung, Berufstätigkeit

und fachlichen Kompetenzen.

Unter dem Stichwort „formale Angaben“ geht es dann um den möglichen Eintrittstermin

und die Gehaltsvorstellung. Am Ende haben Sie als Bewerber die

Möglichkeit, Dokumente in das System hochzuladen, zum Beispiel ein individuell

auf den Arbeitgeber zugeschnittenes Anschreiben, einen Lebenslauf mit integriertem

Foto, gescannte Zeugnisse oder Urkunden. Schließlich schicken Sie die

gesamte Bewerbung per Knopfdruck an das Unternehmen. Beachten Sie dabei,

dass Unternehmen unter Umständen nur eine begrenzte Datengröße zulassen.

Immer up-to-date –

der Jobware-Service für Ihre Karriere:

40


Ihre Vorteile bei der Online-Bewerbung:

l Dank der Pflichtfelder sind die Informationen in Online-Bewerbungen immer

vollständig, bei Papier und E-Mail-Bewerbungen können wichtige Informationen

vergessen werden.

l Eingehende Bewerbungen kann der Personaler schnell mit dem Stellenprofil

abgleichen. Der ganze Prozess beschleunigt sich, und die Wartezeit wird

geringer.

l Schreibt ein Personalreferent eine Stelle neu aus, wird er automatisch informiert,

wenn schon passende Bewerber im System vorliegen.

l Manche Unternehmen senden eingehende Papier- und E-Mail-Bewerbungen

einfach an den Bewerber zurück, da ihnen die Integration dieser Bewerbungen

in den dargestellten Prozess zu aufwendig ist. Nur wenn die Papierbewerbung

eines Kandidaten sehr vielversprechend ist, wird sie zur Weiterverwendung im

elektronischen Prozess digitalisiert, sie ist dann aber häufig deutlich weniger

ansprechend als eine „echte“ Online-Bewerbung.

In den vergangenen Jahren hat sich die Online-Bewerbung immer stärker durchgesetzt.

Die meisten Unternehmen sind dennoch auf der Hut, dass ihnen gesuchte

Fach- und Führungskräfte nicht deshalb durch die Lappen gehen, weil diese

sich auf anderem Wege bewerben wollen. Auch die Papier- oder E-Mail-Bewerbung

kann also noch immer zum Ziel führen. Letztlich müssen Sie also entscheiden,

mit welchem Bewerbungsmedium Sie sich am wohlsten fühlen.

Wann sollten Sie einer

Online-Bewerbung kritisch

gegenüberstehen?

l Sie finden keine Datenschutzerklärung.

l Die Online-Bewerbung stürzt ab oder

macht einen unprofessionellen Eindruck.

l Sie haben bereits eine Papierbewerbung

verschickt. Bewerben Sie sich

nicht doppelt!

l Innerhalb der Online-Bewerbung erhalten

Sie keine Möglichkeit, eigene Dokumente

wie zum Beispiel den Lebenslauf

oder ein Anschreiben hochzuladen.

l Sie begegnen in der Online-Bewerbung

stellenspezifischen Fragen, die Sie nicht

positiv beantworten können. Werden

Sie zum Beispiel gefragt, ob Sie ein

spezielles Softwaremodul beherrschen,

können Sie bei einer Online-Bewerbung

kaum ausweichen. Hier erhöht vielleicht

eine andere Form der Bewerbung

Ihre Chancen, wenn Sie Alternativen

anbieten können.

Jobs per Mail – Verpassen Sie keine Offerte.

Facebook – Werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Kandidaten-Netzwerk – Überzeugen Sie unsere Personalberater und sichern Sie

sich Zugang zu exklusiven Karrierechancen.

iPhone-/iPad-App – Lesen Sie aktuelle Stellenanzeigen auch unterwegs.

Ihr Log-Mittel: www.jobware.de

41


karriereführer recht

1.2011

Service

Checkliste Bewerbung

Wir haben einen neuen Service Service für Sie für entwickelt. Sie entwickelt. Bevor Sie Bevor unsere Sie unsere Kanzleiporträts Firmenporträts für Ihre für

Ihre Bewerbungen nutzen, nutzen, lesen lesen Sie die Sie Checkliste die Check-Liste zur vollständigen zur Bewerbungsmappe

Bewerbungsmappe.

für die schriftliche Haben Sie an Bewerbung. alles gedacht? Tipps Liegt zu Online-Bewerbungen das Anschreiben als oberstes und Bewerberportalen

auf der Mappe?

Sind finden alle Sie Zeugnisse auf www.karrierefuehrer.de.

vorhanden? Ist der Adressat direkt angeschrieben?

42

Lebenslauf

Anschreiben

Bewerbungsmappe

• Achten Sie auf vollständige Kontaktdaten und eine seriöse Mailadresse.

• Persönliche Daten sollten Geburtsdatum, Geburtsort, Ihr Familienstand sein.

• Ist die Reihenfolge des Lebenslaufes korrekt,

und sind die einzelnen Stationen nachvollziehbar?

• Sind die Zeiträume mit Monat und Jahr aufgeführt?

• Ist der Schwerpunkt des Studiums herausgearbeitet,

und passt er zur Stellenausschreibung?

• Sind Unternehmen korrekt mit ihrer Firmierung benannt?

• Sind zu Praktika und anderen Tätigkeiten erklärende Unterpunkte eingebaut?

• Außeruniversitäres Engagement: Sind die Tätigkeiten schlüssig und gut beschrieben?

• Weiterbildungen: Passen sie zur ausgeschriebenen Stelle?

• Wurden Fachkenntnisse und Soft Skills herausgearbeitet?

• Haben Sie Sprach- und EDV-Kenntnisse bewertet?

• Ist das aktuelle Datum angegeben, und haben Sie den Lebenslauf unterschrieben?

• Achten Sie auf die genaue Firmenanschrift.

• Wenn Sie einen persönlichen Ansprechpartner anschreiben, stellen Sie sicher, dass

Vor- und Nachname richtig geschrieben sind und ggf. Titel nicht fehlen.

• Haben Sie Erstellungsort und Tagesdatum aufgeführt?

• Beziehen Sie sich auf die richtige Stellenausschreibung?

• Haben Sie die Quelle der Stellenausschreibung in der Bezugszeile genannt?

• Ist Ihr Anschreiben auch lesefreundlich aufbereitet

(Absätze, Schriftgröße, Schrifttyp, Seitenrand)?

• Haben Sie eine Endkontrolle durchführen lassen?

• Haben Sie Ihr Anschreiben unterschrieben?

• Sind Sie genügend auf das Anforderungsprofil der Stelle eingegangen?

• Falls es verlangt wurde, haben Sie eine Angabe zu Ihrem Eintrittstermin

und Ihren Gehaltswünschen gemacht?

• Soft Skills: Haben Sie diese mit aussagekräftigen Praxisbeispielen umschrieben?

• Ist Ihr Anschreiben eine Erleichterung für den Leser zur Abgleichung

von Bewerber- und Stellenprofil?

• Entspricht das Anschreiben trotz aller formalen Empfehlungen Ihrem Stil?

• Haben Sie Ihr Anschreiben lose auf die Mappe gelegt?

• Sind Ihre Anlagen in der richtigen Reihenfolge sortiert?

• Falls vorhanden: Sind Ihre Praktikumsbescheinigungen beigefügt?

• Deckblatt: Ist dies auf die Einstiegsposition und das ausschreibende

Unternehmen zugeschnitten?

• Falls Sie vor dem Studium eine Ausbildung abgeschlossen haben: Liegen Kopien des

Ausbildungszeugnisses oder der Prüfungsergebnisse bei?

• Wenn Sie nach der Ausbildung gearbeitet haben: Ist Ihr Arbeitszeugnis beigefügt?

• Falls vorhanden, haben Sie Weiterbildungszertifikate ausgewählt, die für die ausgeschriebene

Stelle wichtig sind?

• Gibt es auch Bestätigungen über Soft-Skill-Trainings?

(Präsentieren, Rhetorik, Verhandlungsführung u. a.)

• Falls Sie umfangreiche Anlagen beifügen, haben Sie eine Anlagenliste erstellt?

• Sind die beigefügten Kopien in einer angemessenen Qualität?


Kanzleiporträts

Allen & Overy LLP

Haus am OpernTurm

Bockenheimer Landstraße 2

60306 Frankfurt am Main

Internet: www.allenovery.com/careers

Kontakt

Dr. Michael Ulmer, LL.M.

E-Mail: michael.ulmer@allenovery.com

Dr. Walter Uebelhoer, LL.M.

E-Mail: walter.uebelhoer@allenovery.com

Germany Legal Recruitment

Fon: 069 2648-5907, -5665, -5662

E-Mail: recruitment.germany@allenovery.com

Standorte in Deutschland

Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Mannheim,

München

Standorte weltweit

Abu Dhabi, Amsterdam, Antwerpen, Athen, Bangkok,

Bratislava, Brüssel, Budapest, Bukarest (assoziiertes

Büro), Doha, Dubai, Hongkong, Jakarta (assoziiertes

Büro), London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Moskau,

New York, Paris, Peking, Perth, Prag, Riad (assoziiertes

Büro), Rom, São Paulo, Schanghai, Singapur,

Sydney, Tokio, Warschau

Personalstruktur

- Berufsträger (m/w) in Deutschland: ca. 160 Rechtsanwälte,

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

(davon 35 Partner und 16 Counsel)

- Berufsträger (m/w) weltweit: ca. 2700 Rechtsanwälte,

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

(davon ca. 450 Partner)

Tätigkeitsbereiche

Wir beraten bei inländischen und grenzüberschreitenden

Transaktionen umfassend in allen Fragen

des deutschen, englischen und US-amerikanischen

Wirtschaftsrechts.

Anforderungsprofil

Wir suchen angehende Juristen (m/w), die bereit und

in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen,

und den Wunsch haben, in einem internationalen

Umfeld tätig zu sein. Ihre ausgezeichneten juristischen

Kenntnisse haben Sie durch vollbefriedigende

Prädikatsexamen bestätigt. Sie verfügen über sehr

gute Englischkenntnisse und sind zudem in der Lage,

komplexe Sachverhalte schnell zu durchdringen und

einer wirtschaftlich vertretbaren Lösung zuzuführen.

Karriereaussichten

Unser Ziel ist die Ausbildung hochqualifizierter Juristen

zu unternehmerisch denkenden Beratern sowie die

Aufnahme der herausragenden Persönlichkeiten unter

ihnen in die Partnerschaft. Wesentlich für die persönliche

Entwicklung ist dabei die Zusammenarbeit mit

einem kompetenten und sympathischen Team.

Angebote für ReferendarInnen

Ausbildung in Anwalts-/Wahlstation, Nebentätigkeit

für Studierende und Referendare sowie Teilzeitbeschäftigung

für Doktoranden. Außerdem bieten wir

deutschlandweit Praktika an.

Auslandseinsatz

Möglich

Einstiegsvergütung

95.000 Euro brutto pro Jahr

Siehe Anzeige Seite 27

Baker & McKenzie

Partnerschaftsgesellschaft

Bethmannstraße 50-54

60311 Frankfurt am Main

Internet: www. bakermckenzie.com

Kontakt

Axel Hamm

Fon: 069 29908-600

Fax: 069 29908-108

E-Mail: axel.hamm@bakermckenzie.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München

Standorte weltweit

68 Standorte in 40 Ländern weltweit

Personalstruktur

Mehr als 3750 Anwälte (m/w) weltweit, davon mehr

als 180 in Deutschland

Bedarf an HochschulabsolventInnen

Ca. 40 bis 45 in 2011

Tätigkeitsbereiche

Baker & McKenzie berät in- und ausländische Unternehmen

und Institutionen in allen Fragen des internationalen

Wirtschafts- und Steuerrechts.

Anforderungsprofil

Den Standardtypus eines Anwalts suchen wir nicht,

sondern talentierte und motivierte Juristen mit unternehmerischen

Ambitionen, die Fairness, Respekt,

Engagement und Selbstdisziplin mitbringen.

Karriereaussichten

Bei uns sind Sie von Anfang an als vollwertige Teammitglieder

in spannende Mandate involviert. Dank

Ihres Mentors können Sie schnell Verantwortung

übernehmen. In unserer Inhouse University machen

unsere Anwälte und externe Experten Sie fachlich fit

und helfen Ihnen, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Angebote für ReferendarInnen

Career Mentorship Programme (einzigartig in der

Kanzleienbranche), Ausbildung in Anwalts-/Wahlstation

(In- und Ausland), Law Clerk Programme, Teilzeitbeschäftigung

für Doktoranden, Nebentätigkeiten für

Referendare

Auslandseinsatz

New York, Rio, Tokyo – Baker & McKenzie ist einfach

passionately global: Wir bieten Ihnen die Chance, bis

zu einem Jahr an einem unserer weltweiten Standorte

aktiv zu sein.

Einstiegsvergütung

85.000 Euro plus Bonusmöglichkeit von 20.000 Euro

für Berufseinsteiger (m/w)

Siehe Anzeige Seite 13

BEITEN BURKHARDT

Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Westhafen Tower – Westhafenplatz 1

60327 Frankfurt am Main

Internet: www.beitenburkhardt.com

Kontakt

Christine Herzog

Fon: 069 756095-532

Fax: 069 756095-563

E-Mail: Christine.Herzog@bblaw.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München,

Nürnberg

Standorte weltweit

Beijing, Brüssel, Kiew, Moskau, Shanghai, St. Petersburg,

Warschau

Personalstruktur

Rund 720 Mitarbeiter gesamt, davon 320 Juristen

Bedarf an HochschulabsolventInnen

Ca. 20 bis 30 pro Jahr

Mandantenstruktur

Nationale und internationale Mandanten

Tätigkeitsbereiche

Arbeitsrecht, Bank-/Finanzrecht und Kapitalmarktrecht,

Gesellschaftsrecht allgemein, Immobilienrecht,

IP/IT/Medien, Konfliktlösung, M&A, Öffentliches

Recht/Vergaberecht, Restrukturierung und Insolvenz,

Steuern, Stiftungen/Erbrecht/Vereine/Verbände/

Sport und Wettbewerbsrecht

Anforderungsprofil

Wir erwarten mindestens vollbefriedigende Examina

und sehr gute Englischkenntnisse, die idealerweise

durch einen Auslandsaufenthalt vertieft worden sind.

Promotion und/oder LL.M. sind wünschenswert, jedoch

keine Bedingung. Hohe soziale Kompetenz und

unternehmerisches Denken zeichnen Sie zusätzlich

aus.

Karriereaussichten

Sie arbeiten vier bis fünf Jahre als Associate, danach

zwei bis drei Jahre als Salary Partner. Danach werden

Sie entweder Dauer Salary Partner, Senior Salary Partner

oder Equity Partner.

Angebote für ReferendarInnen

Anwalts-/Wahlstation, Nebentätigkeit und Praktika

in allen Rechtsbereichen

Auslandseinsatz

Möglich

Einstiegsvergütung

Ortsüblich und je nach Qualifikation

Siehe Anzeige Seite 11

43


Kanzleiporträts

Clifford Chance

Partnerschaftsgesellschaft

von Rechtsanwälten,

Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern

und Solicitors

Mainzer Landstraße 46

60325 Frankfurt am Main

Internet: www.cliffordchance.com

Kontakt

Wolf Kahles

Fon: 069 7199-4442

Fax: 069 7199-4000

E-Mail: wolf.kahles@cliffordchance.com

Standorte in Deutschland

Düsseldorf, Frankfurt am Main, München

Standorte weltweit

29 Büros in 20 Ländern

Personalstruktur

In Deutschland rund 360 Anwälte, davon rund 90

Partner

Bedarf an HochschulabsolventInnen

Ca. 120 bis 140 Referendare

Ca. 50 bis 70 Rechtsanwälte

Zudem suchen wir laufend Praktikanten und wissenschaftliche

Mitarbeiter

Tätigkeitsbereiche

Alle Bereiche des Wirtschaftsrechts

Anforderungsprofil

Sie besitzen eine herausragende juristische Qualifikation

(Prädikatsexamina). Verständnis und Interesse

für wirtschaftliche Zusammenhänge und die Ziele der

Mandanten sind ebenso wichtig wie exzellente Englischkenntnisse.

Wir erwarten die Bereitschaft, sich

persönlich voll zu engagieren, Dienstleister zu sein

und Verantwortung zu übernehmen.

Karriereaussichten

Nach 2 Jahren Aufnahme auf den Briefkopf, Aus- und

Weiterbildung an der Clifford Chance Academy, jährliche

Beurteilung der Entwicklung, Associate-Lockstep

mit jährlich ansteigenden Vergütungsstufen,

Aufnahme als Partner oder Ernennung zum Counsel

nach 5 bis 7 Jahren

Angebote für ReferendarInnen

Unsere ReferendarAcademy bietet

- Intensivkurse zur Examensvorbereitung (in Zusammenarbeit

mit KAISERSEMINARE): ZPO-Klausur,

Anwaltsklausur, Zwangsvollstreckungsklausur,

materielles Zivilrecht im Assessorexamen; (in Zusammenarbeit

mit der BUCERIUS LAW SCHOOL):

Öffentliches Recht und Strafrecht

- Der Aktenvortrag: Intensivtraining mit Videoanalyse

- Einführungskurse zu den Rechtsgebieten von

Clifford Chance

- Kurse zu Soft Skills wie z. B. Verhandlungsführung,

Präsentationstechnik und Legal English

Auslandseinsatz

Möglich

Einstiegsvergütung

100.000 Euro/Jahr

Siehe Anzeige Umschlagseite 3

CMS Hasche Sigle

Rechtsanwälte und Steuerberater

Lennéstraße 7

10785 Berlin

Internet: www.cms-hs.com

Kontakt

Robert Krywalski

Fon: 030 20360-1204

Fax: 030 20360-2801204

E-Mail: robert.krywalski@cms-hs.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt am Main,

Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart

Standorte weltweit

Belgrad, Brüssel, Moskau, Shanghai

Personalstruktur

Partner: 203

Rechtsanwälte: über 600

Referendare: über 140

Mitarbeiter: über 650

Bedarf an HochschulabsolventInnen

Ca. 90 pro Jahr

Tätigkeitsbereiche

Die Sozietät deckt den gesamten Bereich des Wirtschaftsrechts

ab und berät namhafte deutsche und

internationale Unternehmen aus den unterschiedlichsten

Branchen.

Anforderungsprofil

Die Kriterien einer Einstellung bei CMS Hasche Sigle

sind anspruchsvoll, aber doch einfach: Sie sind ambitioniert,

können Ihre hervorragende juristische Ausbildung

durch zwei mindestens vollbefriedigende

Prädikatsexamina belegen, besitzen eine gute Allgemeinbildung

und verfügen über fundierte Englischkenntnisse.

Karriereaussichten

Unsere Berufseinsteiger arbeiten von Beginn an

selbstständig und mit direktem Mandantenkontakt.

Ziel Ihrer Tätigkeit als Associate ist natürlich die Partnerschaft.

Wir helfen Ihnen, dieses Ziel zu erreichen.

Die Begleitung eines erfahrenen Partners, ein individuelles

Fortbildungsprogramm und regelmäßige

Feedbackgespräche gehören zu Ihrem fünf- bis siebenjährigen

Weg in die Partnerschaft.

Angebote für ReferendarInnen

Anwalts-/Wahlstation, Teilzeitbeschäftigung für

Doktoranden, Nebentätigkeit, Praktika

Auslandseinsatz

CMS ist eine international ausgerichtete Sozietät,

und international sind auch unsere Mandate. Daher

sehen wir einen längeren Auslandsaufenthalt als

bedeutenden Baustein Ihrer Karriereentwicklung an.

Einstiegsvergütung

80.000 bis 100.000 Euro/Jahr

Siehe Anzeige Umschlagseite 4

Frankfurt School of Finance &

Management gGmbH

Sonnemannstraße 9-11

60314 Frankfurt am Main

Internet: www.frankfurt-school.de

Kontakt

Ute Gottschalk

Fon: 069 154008-192

Fax: 069 154008-4192

E-Mail: u.gottschalk@fs.de

Auf einen Blick

Die Erfolgsgeschichte der Frankfurt School schreiben

unsere Absolventen. Seit mehr als 50 Jahren bilden

wir junge Talente aus und erfahrene Praktiker weiter.

Mit ihrer fundierten Ausbildung gestalten sie die

Wirtschaft in Deutschland, Europa und Übersee. Als

private Business School sind wir eine staatlich anerkannte

Hochschule, die durch den Wissenschaftsrat

als Institution akkreditiert wurde.

Hervorragende Forschungsleistungen und exzellente

Lehre prägen die Business School des neuen Typs. Mit

starkem Praxisbezug fördern und entwickeln wir die

Verantwortlichen von morgen. Wissenschaftliche

Fakten und Theorie liefern dazu die solide Basis.

Master of Mergers & Acquisitions (LL.M.)

Unternehmensfusionen und Firmenübernahmen

gehören zu den anspruchsvollsten Prozessen in der

internationalen Wirtschaftslandschaft.

Die fachlichen Anforderungen an Manager und Berater

im Arbeitsfeld Mergers & Acquisitions (M&A)

steigen ständig – gerade bei länderübergreifenden

Transaktionen mit komplizierten rechtlichen Rahmenbedingungen.

Mit dem berufsbegleitenden Studiengang

„Master of Mergers & Acquisitions“ werden

Sie zu einem Spezialisten an der Schnittstelle von

Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Sie bereiten

sich gezielt vor auf eine führende Position im M&Aund

Corporate-Finance-Geschäft und können nach

dem Studium sofort Verantwortung übernehmen:

in Rechtsanwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften,

Banken oder Beratungsunternehmen.

Master of International Business & Tax Law (LL.M.)

Starten Sie Ihre internationale Karriere. Mit einem

internationalen Studium

Juristische Grundausbildungen orientieren sich

überwiegend an nationalem Recht und vermitteln in

erster Linie theoretisches Wissen. In der Praxis sind

jedoch zunehmend Kenntnisse des europäischen

und internationalen Rechts gefragt.

Hinzu kommt, dass Unternehmen und Kanzleien von

Berufseinsteigern in immer stärkerem Maß Kompetenzen

und methodische Fähigkeiten erwarten, die

sofort in der Praxis eingesetzt werden können. Mit

dem Master of International Business & Tax Law

erwerben Sie eine zusätzliche Ausbildung im internationalen

Wirtschafts- und Steuerrecht, die Sie auf

die neuen Herausforderungen optimal vorbereitet.

Siehe Anzeige Seite 25

44


German Graduate School of

Management and Law gGmbH

Bahnhofstraße 1

74080 Heilbronn

Internet: www.ggs.de

Kontakt

Christine Schmidt

Fon: 07131 645636-17

Fax: 07131 645636-27

E-Mail: christine.schmidt@ggs.de

Auf einen Blick

Die German Graduate School of Management and

Law (GGS) ist eine junge, international ausgerichtete

private Hochschule für Unternehmensführung. Sie

konzentriert sich auf berufsbegleitende Master-Programme

in den Bereichen Management und Recht

und bietet Weiterbildungsprogramme für Unternehmen

und Führungsteams an. Neben den Studiengängen

MBA in General Management und MSc in Business

Management gibt es an der GGS zwei juristische Studiengänge.

Der Master of Laws (LL.M.) in Business Law vermittelt

Wirtschaftsjuristen und Nicht-Juristen das nötige juristische

Fachwissen, um im Unternehmen alle im Zusammenhang

mit Recht stehenden Themen effektiv

zu steuern, zu koordinieren, umzusetzen und zu lösen.

Ab Oktober 2011 bietet die GGS für Rechtsreferendare,

Assessoren, Rechtsanwälte und Bachelor of Laws-

Absolventen einen Master of Laws (LL.M.) in Legal Management

für die Tätigkeit als Syndikusanwalt.

Der LL.M. in Legal Management

Die Studieninhalte des neuen LL.M. in Legal Management

orientieren sich speziell an den Anforderungen,

die täglich an Juristen in Rechtsabteilungen gestellt

werden. Die Philosophie dieses in Deutschland bislang

einmaligen Studiengangs besteht in der Verzahnung

von Unternehmensrecht, Management und Soft Skills.

Die Absolventen dieses LL.M.-Studiums sind in der

Lage einen unternehmerischen Sachverhalt in seiner

Gesamtheit zu erfassen und dabei die Schnittstellen

zu anderen Rechtsgebieten zu erkennen und kompetent

zu bewerten. Ihre Entscheidung wird dadurch

juristisch korrekt, aber vor allem unternehmerisch

relevant sein. Abgerundet wird ihr Können durch die

Fähigkeit, zielgruppengerecht zu kommunizieren und

ihre Ansicht souverän zu vertreten und durchzusetzen.

Lernen Sie uns persönlich kennen:

LL.M. Day am 29.04.2011

Wir laden Sie herzlich ein, sich ein eigenes Bild von der

Hochschule zu machen. Dabei stehen Ihnen Professoren,

Dozenten, Studierende und Mitarbeiter für persönliche

Gespräche und eine ausführliche Beratung

zur Verfügung.

Sie erfahren alles über das berufsbegleitende Studium

und können in einer LL.M. Legal Management oder

LL.M. Business Law Schnupper-Session das Studium

sogar „live“ erleben. Ein hochkarätiger Vortrag und ein

Get-Together mit Studierenden runden den Abend ab.

Nächster Infotag: 07.05.2011

Ihre Ansprechpartnerin:

Christine Schmidt

Fon: 07131 645636-17

E-Mail: christine.schmidt@ggs.de

Siehe Anzeige Seite 25

Gleiss Lutz Hootz Hirsch

Partnerschaftsgesellschaft von

Rechtsanwälten, Steuerberatern

Mendelssohnstraße 87

60325 Frankfurt am Main

Internet: www.gleisslutz.com

Kontakt

Dr. Doris-Maria Schuster

Fon: 069 95514-634

Fax: 069 95514-399

E-Mail: Doris-Maria.Schuster@gleisslutz.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg,

München und Stuttgart

Standorte weltweit

Gleiss Lutz: Brüssel

Allianzpartner Herbert Smith in London mit weiteren

12 Bürostandorten weltweit und Stibbe mit Niederlassungen

in Amsterdam, Brüssel, Dubai, London,

Luxembourg und New York.

Personalstruktur

Mehr als 280 Rechtsanwälte, davon 87 Partner

Bedarf an HochschulabsolventInnen

Ca. 60 pro Jahr

Mandantenstruktur

National und international tätige Konzerne und Unternehmen;

Verbände; Städte, Kommunen und kommunale

Unternehmen

Tätigkeitsbereiche

Arbeitsrecht, Bank- und Finanzrecht, Kartellrecht/

EU, Gesellschaftsrecht, Gewerblicher Rechtschutz/

IT, Öffentliches Recht, Immobilienrecht, Kapitalmarktrecht,

Prozessführung, Schiedsgerichtsbarkeit,

Steuerrecht

Anforderungsprofil

Zwei mindestens vollbefriedigende Examina, verhandlungssichere

Englischkenntisse

Karriereaussichten

Nach einem Jahr Aufnahme auf den Briefkopf, nach

dreieinhalb Jahren Entscheidung über die assoziierte

Partnerschaft, nach sechs Jahren Entscheidung über

die Partnerschaft.

Angebote für ReferendarInnen

Anwalts-/Wahlstation, Nebentätigkeit, Praktika

Auslandseinsatz

Weltweite Secondments bei Partnerkanzleien

Einstiegsvergütung

90.000 bis 100.000 Euro/Jahr

Siehe Anzeige Seite 15

HFH • Hamburger Fern-Hochschule

gem. GmbH

Alter Teichweg 19

22081 Hamburg

Internet: www.hamburger-fh.de

Kontakt

Studienberatung

Fon: 040 35094-360

Fax: 040 35094-335

E-Mail: info@hamburger-fh.de

Auf einen Blick

Immer mehr Arbeitgeber, allen voran Großkanzleien

und Wirtschaftsprüfer, entdeckten die Spezies der

Wirtschaftsjuristen für sich. Der Studiengang Wirtschaftsrecht

an der HFH zeichnet sich im Vergleich

zum klassischen Jurastudium durch seine konsequente

Verzahnung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

aus. Neben der fachlichen Qualifikation werden

auch EDV-Kenntnisse, Soft Skills und Fremdsprachen

vermittelt, die bei der Übernahme von anspruchsvollen

Fach- sowie ersten Führungsaufgaben erforderlich

sind. Viele Studieninhalte können die Studierenden

direkt im Berufsalltag einbringen – ob Wirtschaftsprivatrecht,

Arbeitsrecht oder Englisch.

Bei der Entwicklung des Studienganges wurden die Anforderungen,

die die Wirtschaft an künftige Fachkräfte

hat, besonders berücksichtigt. Und viele Unternehmen

suchen eben nicht mehr „nur“ nach einem Juristen

oder einem Betriebswirt – sie wollen beides.

Die Hamburger Fern-Hochschule hat ihr Studienkonzept

konsequent an den Bedürfnissen von Berufstätigen

ausgerichtet. Nach der Arbeit geht es für sie an den

Schreibtisch. Die wesentlichen Lehr- und Lerninhalte

erarbeiten sich die Teilzeit-Studierenden im Selbststudium.

In erster Linie führen Studienbriefe durch den

wissenschaftlichen Stoff. Sie werden ergänzt durch

Präsenzphasen, die vorwiegend an Wochenenden

stattfinden.

Eine studienorganisatorisch verkürzte Form des Studienganges

Wirtschaftrecht bietet die HFH mit den Sonderstudiengängen

Recht sowie Business and Law an.

Die staatlich anerkannte HFH - Hamburger Fern-Hochschule

wurde 1997 gegründet. Mit aktuell 9500 Studierenden

ist sie eine der größten privaten Fernhochschulen

Deutschlands. Berufsbegleitend bietet sie Bachelor-

und Master-Studiengänge in den Fachbereichen

Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Pflege im

Fernstudium an. Bereits über 3000 Absolventen haben

ihr Studium an der Hamburger Fern-Hochschule mit

einem akademischen Abschluss erfolgreich beendet.

Bachelor- und Diplom-Studiengänge der HFH

- Betriebswirtschaft (B.A.)

- Facility Management (B.Eng.)

- Gesundheits- und Sozialmanagement (B.A.)

- Health Care Studies (B.Sc.)

- Pflegemanagement (B.A.)

- Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.)

- Wirtschaftsrecht (LL.B.)

Master-Studiengänge

- General Management (MBA)

- Global Business (MBA (UofL)) in Kooperation mit der

University of Louisville (USA)

Außerdem werden an der HFH verschiedene Module im

Zertifikatsstudium angeboten.

Siehe Anzeige Seite 17

45


Kanzleiporträts

Hogan Lovells International LLP

Kennedydamm 24

40476 Düsseldorf

Internet: www.hoganlovells.de/karriere

Kontakt

Arndt Möller

Fon: 0211 1368-120

E-Mail: arndt.moeller@hoganlovells.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg,

München

Standorte weltweit

Mehr als 40 Büros weltweit

Personalstruktur

Zahlen für Deutschland:

> 80 Partner

> 350 Rechtsanwälte

ca. 100 Referendare pro Jahr

Bedarf an HochschulabsolventInnen

60 bis 70 pro Jahr

Mandantenstruktur

Weltweit führende Unternehmen und Finanzinstitute

sowie die öffentliche Hand

Tätigkeitsbereiche

Umfassende Beratung auf allen Gebieten des (inter-)

nationalen Wirtschaftsrechts

Anforderungsprofil

Neben mindestens vollbefriedigenden Examina und

guten Englischkenntnissen sollten Sie unternehmerisch

denken und handeln, Sinn für das wirtschaftlich

Machbare und Spaß an anspruchsvoller juristischer

Arbeit haben. Zusatzqualifikationen wie ein im Ausland

erworbener LL.M. oder eine Promotion sind willkommen.

Karriereaussichten

Wir bieten vielfältige und anspruchsvolle Tätigkeiten

mit hoher Eigenverantwortung, frühzeitigem Mandantenkontakt

und Teamarbeit. Im Rahmen unserer

People Development Academy werden Sie gezielt

auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet. Bei

kontinuierlicher Entwicklung steht nach 3 Jahren die

Ernennung zum Senior Associate und nach weiteren

3 Jahren die Ernennung zum Partner oder Counsel an.

Angebote für ReferendarInnen

Wir bilden ReferendarInnen in der Anwalts- oder

Wahlstation aus und bieten die Möglichkeit einer

Nebentätigkeit. ReferendarInnen nehmen an unserem

umfassenden Ausbildungsprogramm teil, das

regelmäßige Seminare und Vorträge beinhaltet. Darüber

hinaus finden regelmäßige Referendarabende

und Happy Hours statt.

Auslandseinsatz

Für Referendare im Rahmen der Wahlstation möglich.

Für Associates gehören internationale Secondments

zur Ausbildung.

Einstiegsvergütung

Marktüblich

Siehe Anzeige Seite 5

Linklaters LLP

Mainzer Landstraße 16

60325 Frankfurt am Main

Internet: www.linklaters.de/karriere

Kontakt

Berit Sedlaczek

Fon: 069 71003-341

E-Mail: recruitment.germany@linklaters.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München

Standorte weltweit

Linklaters ist eine internationale Sozietät mit 26

Büros in 19 Ländern.

Personalstruktur

In Deutschland rund 300 Anwälte, davon ca. 60 Partner,

mehr als 150 Referendare und rund 100 Praktikanten

Bedarf an HochschulabsolventInnen

Wir suchen laufend Praktikanten, wissenschaftliche

Mitarbeiter, Referendare und Rechtsanwälte (w/m)

für alle Fachbereiche.

Tätigkeitsbereiche

M&A Gesellschaftsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht,

Steuerrecht, Kartellrecht, Arbeitsrecht, Gewerblicher

Rechtsschutz/IP, TMT, Immobilienwirtschaftsrecht,

Öffentliches Wirtschaftsrecht, Prozessführung

und Schiedsgerichtsverfahren

Anforderungsprofil

Sie ragen fachlich mit exzellenten Examina heraus

und blicken über den juristischen Tellerrand. Ihre

verhandlungssicheren Englischkenntnisse haben Sie

idealerweise im Ausland erworben. Sie denken unternehmerisch,

sind engagiert und flexibel.

Karriereaussichten

Wir bieten Ihnen von Anfang an die direkte Mitarbeit

am Mandat und eine maßgeschneiderte Weiterbildung.

Im Rahmen unserer Linklaters Law & Business

School nehmen Sie an Programmen im In- und Ausland

teil. Die Einbeziehung in internationale Teams

und ein globales Know-how-Netzwerk fördern darüber

hinaus Ihre berufliche und persönliche Entwicklung.

Angebote für ReferendarInnen

Mit unserem Referendarprogramm „Colleagues of

Tomorrow“ bieten wir Ihnen neben der täglichen

mandatsbezogenen Arbeit Vorträge und Workshops,

durch die Sie umfassende Einblicke erhalten.

Außerdem bauen Sie sich bei Referendarlunches und

-abenden ein Netzwerk innerhalb der Sozietät auf.

Auslandseinsatz

Möglich

Einstiegsvergütung

100.000 Euro/Jahr

Siehe Anzeige Umschlagseite 2

Master of International Taxation

(M.I.Tax)

Sedanstraße 19

20146 Hamburg

Internet: www.m-i-tax.de

Kontakt

Anna Mayer

Fon: 040 42838-6951

Fax: 040 42838-3393

E-Mail: m-i-tax@iifs.uni-hamburg.de

Auf einen Blick

Der Studiengang Master of International Taxation

(M.I.Tax) der Universität Hamburg ist ein Markenzeichen.

Seit 2001 bietet er eine optimale Fortbildung für

Steuerberater/innen, die Mandanten/innen auf dem

immer wichtiger werdenden Gebiet der Besteuerung

grenzüberschreitender Beziehungen in der erforderlichen

Qualität betreuen wollen. Zur Zielgruppe des Studiengangs

gehören aber auch Hochschulabsolventen/

innen, die das Steuerwesen zu ihrem Spezialgebiet gemacht

haben.

Der Master of International Taxation (M.I.Tax) ist der

erste Studiengang, in dem das Thema der Internationalen

Besteuerung so umfassend behandelt wird. Dies

zeichnet ihn aus:

• Der Studiengang ist vollständig auf die Internationale

Besteuerung fokussiert. Ihre Energie und Ihr Engagement

werden nicht abgelenkt, vielmehr konzentrieren

Sie sich während des einjährigen Studiums auf

ein Ziel: umfassende Kompetenz im Internationalen

Steuerrecht zu erwerben.

• Der Studiengang ist, vom schriftlichen Einführungslehrgang

abgesehen, ausschließlich als Präsenzunterricht

konzipiert. Der Vorteil für Sie: Hochqualifizierte

Fachleute aus dem In- und Ausland, deren Namen Sie

aus der Szene kennen, diskutieren mit Ihnen, erläutern

vertieft Probleme und gehen auf Ihre Fragen ein.

• Die Master-Referenten/innen gehören zur kleinen

Elite in- und ausländischer Experten/innen in Fragen

der Internationalen Besteuerung.

• Der Studiengang integriert in einmaliger Weise Fragestellungen

der Internationalen Betriebswirtschaftlichen

Steuerlehre, des Internationalen Steuerrechts

und der Internationalen Finanzwissenschaft.

• Ein wichtiger Teil des Studiengangs ist die Einführung

in mehr als zehn ausländische Steuerrechtssysteme.

Der akademische Titel Master of International Taxation

ist in Deutschland einmalig und hebt sich von den üblichen

Titeln LLM und MBA ab. Er macht deutlich, dass die

Ausbildung nicht nur in einem juristischen Studiengang

erworben wurde (wie bei dem LLM) oder nur in einem

betriebswirtschaftlichen Studiengang (wie bei dem

MBA). Der Master ist ein Studiengang, der juristische

und wirtschaftswissenschaftliche Qualifikation auf dem

Gebiet der Internationalen Besteuerung in sich vereinigt.

Dauer: 1 Jahr (1. Oktober bis 30. September)

Veranstaltungstage: freitags und samstags, ganztägig

Unterrichtssprachen: Deutsch und Englisch

Zulassungsvoraussetzungen: Abschluss eines wirtschafts-

oder rechtswissenschaftlichen Studiums, (bei

fehlendem Abschluss nach Aufnahmeprüfung oder Zulassung

als Steuerberater), Berufserfahrung

Abschluss: Master of International Taxation (M.I.Tax)

Gebühren: 9500 Euro

Bewerbungsschluss: 15. Juli (bei fehlendem Hochschulabschluss

15. Mai)

Siehe Anzeige Seite 37

46


Noerr LLP

Brienner Straße 28

80333 München

Internet: www.noerr.com/karriere

Kontakt

Wolfgang Troll

Leiter Personal

Fon: 089 28628-255

Fax: 089 28628-446

E-Mail: wolfgang.troll@noerr.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main,

München

Standorte weltweit

Bratislava, Budapest, Bukarest, Kiew, London, Moskau,

New York, Prag, Warschau

Personalstruktur

1100 Mitarbeiter weltweit, davon 450 Berufsträger

Bedarf an HochschulabsolventInnen

100 Referendare, 50 bis 70 Associates pro Jahr

Mandantenstruktur

Unternehmen, Finanzinstitute, vermögende Privatpersonen

und die öffentliche Hand

Tätigkeitsbereiche

Alle Gebiete des Wirtschaftsrechts

Anforderungsprofil

Hervorragende juristische Qualifikation, aufgeschlossene

Persönlichkeit, Fähigkeit zur Arbeit im Team,

höchste Ansprüche an die eigene Leistung, sehr gute

Englischkenntnisse, Promotion/LL.M. wünschenswert,

Auslandserfahrung von Vorteil

Karriereaussichten

Gezielte und umfassende Ausbildung, Weiterbildungsprogramm

NOERR CAMPUS, internationales

Secondment, früher Mandantenkontakt, internationale

Mandate, Betreuung durch Partner, regelmäßiges

Feedback, realistischer Partnertrack, Work-Life-

Balance durch Angebot NOERR FAMILY

Angebote für ReferendarInnen

Anwalts-/Wahlstation, Nebentätigkeit, promotionsbegleitende

Tätigkeit, Praktika

Auslandseinsatz

Es entspricht unserem Selbstverständnis, internationale

Erfahrungen zu fördern. Deshalb ermutigen

wir Sie, über den Tellerrand des eigenen Standorts

zu blicken: Sie können in einem unserer ausländischen

Büros mitarbeiten; ein Secondment bei einer

befreundeten Kanzlei, einem Lex-Mundi-Mitglied

oder bei einem Unternehmen ist obligatorisch. So

ermöglichen wir einen fachlichen und persönlichen

Austausch mit ausländischen Kollegen sowie Perspektiven

zur internationalen Mandatsarbeit.

Einstiegsvergütung

80.000 bis 95.000 Euro/Jahr

Siehe Anzeige Seite 7

Technische Universität Dresden,

Institut für Geistiges Eigentum,

Wettbewerbs- und Medienrecht

(IGEWM)

01067 Dresden

Internet: www.llm-ip.de

Kontakt

Heike Menzel

Fon: 0351 463-37393

Fax: 0351 463-37226

E-Mail: ip_info@jura.tu-dresden.de

Auf einen Blick

Studiendauer: 1 Jahr

Abschluss: LL.M.

Zulassungsvoraussetzungen: Erstes juristisches

Staatsexamen, juristischer Bachelor-Studiengang

oder vergleichbarer Abschluss

Kooperationen: Exeter, Strasbourg, Prag, Krakau,

Seattle, London

Gebühren: Unkostenbeitrag in Höhe von 2000 Euro;

unterschiedliche Kosten für das Auslandssemester je

nach Land und Universität

Studieninhalte:

Das Programm ermöglicht eine Spezialisierung auf

dem Gebiet des Geistigen Eigentums, also des Marken-,

Patent-, Urheber- und Medienrechts sowie des

Wettbewerbsrechts.

Insbesondere Rechtsfragen im Zusammenhang mit

neuen Technologien, Multimedia und dem Internet

werden vertieft behandelt. Die Studierenden verbringen

das Wintersemester an einer ausländischen

Partneruniversität und studieren im Sommersemester

in Dresden. Für das auswärtige Semester können

die Studierenden zwischen Exeter, Strasbourg, Prag,

Krakau, Seattle und London wählen. Das Studium

kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester

begonnen werden.

Siehe Anzeige Seite 37

White & Case LLP

Internet: www.whitecase.de

Kontakt

Berlin

Dr. Henning Berger, Fon: 030 880911-0

E-Mail: hr-berlin@whitecase.com

Düsseldorf

Dr. Christian Jostes, Fon: 0211 49195-0

E-Mail: hr-duesseldorf@whitecase.com

Frankfurt

Dr. Thomas Flatten, Fon: 069 29994-0

E-Mail: hr-frankfurt@whitecase.com

Hamburg

Dr. Dr. Kai-Michael Hingst, Fon: 040 35005-0

E-Mail: hr-hamburg@whitecase.com

München

Dr. Ines Buermeyer, Fon: 089 206043-500

E-Mail: hr-muenchen@whitecase.com

Standorte in Deutschland

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg,

München

Standorte weltweit

36 Standorte in 25 Ländern

Personalstruktur

Über 250 Rechtsanwälte in Deutschland, davon ca.

20 % Partner

Bedarf an HochschulabsolventInnen

Ca. 50 Berufsanfänger/Jahr

Tätigkeitsbereiche

Unsere umfassende Kompetenz spiegelt sich in unseren

Practice Groups wider: www.whitecase.com/

de/practices

Anforderungsprofil

Wir suchen Persönlichkeiten, die ein ausgeprägtes

Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen

haben und über eine deutlich überdurchschnittliche

juristische Qualifikation verfügen. Die Internationalität

unserer Mandate setzt sehr gute Englischkenntnisse

voraus.

Karriereaussichten

Ihre Karriereaussichten sind ausgezeichnet, wenn Sie

Spaß an anspruchsvollen und komplexen Mandaten

haben und mit Leidenschaft Ihren persönlichen Stil

in unser offenes und motiviertes Team einbringen

möchten.

Angebote für ReferendarInnen

Ausbildung in der Anwalts-/Wahlstation, Nebentätigkeit

für Referendare (m/w) sowie Teilzeitbeschäftigung

für Doktoranden (m/w); Teilnahme am White

& Case Trainee-Programm

Auslandseinsatz

Möglich

Einstiegsvergütung

Überdurchschnittliche Vergütung entsprechend

Qualifikation und Berufserfahrung

Siehe Anzeige Seite 23

47


Handzeichen

Ein Mann, drei Berufe: Michael Wolf ist Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Medien,

Filmproduzent und Schauspieler. Als Letzterer kennt man ihn vor allem in der Rolle

des Markus Rombach im Vorabend-Dauerbrenner „Forsthaus Falkenau“. Als Filmproduzent

hat der 43-Jährige „Der Schuh des Manitu“ auf die Leinwand gebracht, den

bislang erfolgreichsten deutschen Kinofilm. Im Handzeichen-Interview verrät er, ob

alle drei Berufe etwas gemeinsam haben und was der Unterschied zwischen einem

Plädoyer und dem Aufsagen eines Textes ist.

Michael Wolf

Rechtsanwalt, Schauspieler, Filmproduzent

1. Da auch Ihr Tag nur 24 Stunden hat: Ihr Geheimrezept, um drei anspruchsvolle Berufe unter einen Hut zu bekommen?

2. Welches Talent ist für alle Ihre Berufe unerlässlich – und ab wann waren Sie sich sicher, dass Sie dieses Talent besitzen?

3. Gab es in Ihrer Laufbahn einen Moment, an dem Sie kurz davorstanden, sich auf einen Beruf zu fokussieren?

4. Welche Lektion erteilt der Schauspieler Michael Wolf regelmäßig dem Rechtsanwalt Michael Wolf?

5. Als Jurist und Medienprofi: Ihre Meinung zu den Gerichtsshows im Privatfernsehen?

6. Ihr Lieblingsanwalt in einer TV-Serie oder einem Kinofilm?

7. Der wichtigste Unterschied zwischen einem Plädoyer vor Gericht und dem Aufsagen eines Textes am Set?

8. Sie waren Produzent des erfolgreichsten deutschen Kinofilms aller Zeiten, „Der Schuh des Manitu“. Pures Glück?

Oder haben Sie als Jurist die Gabe, Gesetzmäßigkeiten des Erfolgs zu erkennen?

9. Ihr Ratschlag für Juristen am Anfang ihrer Karriere, die sich ebenfalls ein zweites Standbein aufbauen möchten:

Wie finde ich das Passende – und was muss ich zu Beginn beachten?

10. Ihre Traumrolle als Schauspieler?

48


Ambition.

Nehmen Sie die Herausforderung an?

Rechtsanwälte, Referendare,

Wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w)

Als eine der weltweit führenden Anwaltssozietäten sind wir

immer auf der Suche nach engagierten und hochqualifizierten

Juristen (m/w) für unsere Büros in Düsseldorf, Frankfurt

am Main und München. Ausge zeich ne te Examina und exzellentes

Englisch setzen wir dabei voraus. Im Rahmen unserer

ReferendarAcademy bieten wir Ihnen als Referendar Intensivkurse

zur Vorbereitung auf das Assessorexamen, einen

Überblick über unsere Rechts be rei che und eine Ein führung

in relevante Business Skills. Für die stetige Weiter bildung

unserer Anwälte sorgt die Clifford Chance Academy. Erfahre

ne Referenten informieren über aktuelle juristische Entwicklungen

und vermitteln Fähigkeiten und Kenntnisse, die

für eine Beraterpersönlichkeit entscheidend sind. Haben wir

Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Ihre Ansprechpartner: Dr. Chris toph Witte (Düs seldorf),

0211 4355-5268, christoph.witte@cliffordchance.com /

Wolf Kahles (Frankfurt), 069 7199-4442, wolf.kahles@clifford

chance.com / Dr. Stefanie Tetz (Mün chen), 089 21632-8454,

stefanie.tetz@cliffordchance.com.

Career starts with C

Informationen zu uns und der Clifford Chance Academy finden Sie unter:

www.cliffordchance.com/karriere


Für jeden etwas dabei

Rechtsanwälte (m/w) Referendare (m/w) Praktikanten (m/w)

Ein komplexer Markt schafft eine differenzierte Nachfrage. Jedem Käufer genau das

bieten zu können, was er sucht, macht nachhaltigen Erfolg aus.

Auch wir halten ein breites Angebot bereit: Das Spektrum unserer Fachbereiche bietet

für jeden das passende Betätigungsfeld. Mit neun Standorten in Deutschland sind wir

unseren Mandanten ebenso nah wie unseren Mitarbeitern. Das Arbeits umfeld bei

CMS Hasche Sigle ist geprägt von einer individuellen Förderung Ihrer Karriere, internationalen

Projekten, einem kollegialen Arbeitsumfeld und frühem Mandantenkontakt.

Wenn Sie für Ihr Talent also den ganz großen, den vielfältigen Markt suchen, sollten

wir uns unterhalten.

Robert Krywalski, T +49 30 20360 1204, E robert.krywalski@cms-hs.com

Berlin | Dresden | Düsseldorf | Frankfurt/Main | Hamburg | Köln | Leipzig | München | Stuttgart | Belgrad | Brüssel | Moskau | Shanghai

www.cms-hs.com/career

More magazines by this user
Similar magazines