AVCZ-issue

graphafreelancer

eiten sollte ich unter geologischen Gesichtspunkten beaufsichtigen.

Ing. Lubor Bartek, Kommilitone aus dem Studium

an der VŠB, Mitarbeiter meiner geologischen Abteilung der

Betriebsdirektion, bohrte nach einer intensiven hydrogeologischen

Untersuchung des Schachtes Svornost die Quelle C1

an.

Eine weitere ganz neue Entdeckung während der Suche nach

Uran war das Anbohren neuer bis dato nicht bekannter Uranlager

im Tertiär des Hroznětín-Beckens (dies war eine

Fortsetzung des Sokolov-Beckens). Später hat man mit dem

Abbau der Lagerstätten bei Odeř (z. T. unterirdisch später

oberirdisch), Hájek, Ruprechtov 1 und Ruprechtov 2 begonnen.

Das passierte Anfang 1964. Die Uranmineralisierung

wurde an den Kohleflöz gebunden. (Siehe meine Arbeit zum

Erlangen des CSc. Titels: "Die Uranmineralisierung im Erzgebirgischen

Tertiär - Geofond, Prag.) Vor Ort wurde ein

großer Ringofen aufgebaut, wo das gewonnene Erz getrocknet

und zur weiteren Verarbeitung in die Chemiefabrik nach

Neudek transportiert wurde.

Nach vier Jahren auf den Schächten Rovnost, Eliáš und

Měděnec, wo ich als Bereichsgeologe und Leitender Schachtgeologe

tätig war, wechselte ich in die geologische Abteilung

der Direktion nach Jáchymov (ehemals alte Tabačka), wo ich

als unabhängiger Geologe und später als Leitender Geologe

zu Zeiten des Direktors Herrn Jaroslav Šiml, eines sehr

guten Menschen, und des Chefingenieurs Herrn Ing. Václav

Novák, arbeitete. Leider bin der letzte Lebende aus der damaligen

Betriebsleitung.

Es folgen breit gefächerte Erinnerungen eines Mitarbeiters

der Generaldirektion der Uranindustrie in Příbram, wohin

ich im April 1966 wegen mangelnder Perspektiven und fehlender

Einsatzmöglichkeiten hier in Jáchymov versetzt wurde.

Aber das ist ein anderes Kapitel meines Berufslebens mit

Uran, wo ich insgesamt 18 Jahre verbrachte - bis zum Wechsel

zum Tschechischen Amt für Geologie nach Prag in 1976."

Sehr geehrter Herr Ingenieur, vielen Dank für Ihren Beitrag

und wir freuen uns auf ein weiteres Wiedersehen.

Hochachtungsvoll,

Edeltraud Štěpánková, Direktorin des Kur-Hotels Běhounek

FRAU DR. NADIA HEGAZY ZUM ZWANZIGSTEN MAL IM

HOTEL BEHOUNEK

Dieses Jahr verbrachte Frau Doktor Nadia Hegazy aus

Ägypten im Mai bei uns ihren 20. Aufenthalt.

Jáchymov hat sie von einer Freundin kennengelernt, die aus

Tschechien stammt und nach Ägypten geheiratet hat.

Auf ihre Empfehlung hin hat sie sich vor 20 Jahren nach

Jáchymov aufgemacht und ihren ersten Aufenthalt im Radium

Palace absolviert. Während des Aufenthaltes ist sie

aus Belegungsgründen in das Hotel Behounek umgezogen.

Seitdem kommt sie jedes Jahr immer für 21 Tage zu uns. Die

Behandlung in Jáchymov hat sie so begeistert, dass sie diese

vielen Freunden und Verwandten empfohlen hatte, die auch

aus den USA angereist sind…

"Jedes Jahr kehre ich gern in die Pflege von MUDr. Hornátová

zurück und lasse nichts auf sie kommen. Sie hört mir

immer sorgfältig zu und stellt dann ein maßgeschneidertes

Behandlungsprogramm zusammen.", sagt Frau Hegazy und

fügt hinzu: "Die Radonbäder sind ausgezeichnet, die individuelle

Physiotherapie ist auch hervorragend, aber auch

andere Anwendungen sind für uns sehr wichtig. Ich liebe

Nadia Hegazy und Edeltraud Štěpánková

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