Vitalkrone NÖ 2017-03-05

mediaprintjournale

VITALKRONEMärz 2017

NIEDERÖSTERREICH

VERZICHT ALS

GEWINN

Fastenist eine

„Reise nach innen“

GESUNDER

OPTIMISMUS

Die heilende Kraft

positiven Denkens

Foto: Fotolia

BEWEGUNGS- UND

ERNÄHRUNGSMYTHEN

Hartnäckige Irrtümerrund

um Sport und Abnehmen


Bewegungs- und

Ernährungsmythen

Foto: Fotolia

ler. Natürlich ist einseitige Ernährung

mitPizza, Pommes &

Co. nicht das beste für den

Körper - aber: Wer auf seinen

Körper „hört“, der merkt bald,

dass der Bauch stöhnt und er

unter der einseitige Ernährung

extrem leidet.

Radikaldiäten schaden

Mit Radikaldiäten abzunehmen,

hat einen großen Nachteil:

Der Gewichtsverlust verändertdabei

unser Gehirn auf

eine Art, die wir nicht wollen.

Denn danach können wir jahrelang

Hunger haben, ohne

genau zu wissen, woher er

kommt. Wer dauerhaft abnehmen

will, muss sich ein Jahr

Zeitdafür nehmen. Dasist die

Meinung von Dr. Iris Zachenhofer,

Neurochirurgin und

Psychiaterin und Dr. Marion

Reddy, Neurochirurgin, die

mit den Illusionen von den

Schnelldiäten aufräumen und

eine einfache Lösung für das

Problem anbieten: „Wer dauerhaft

abnehmen will, muss

sich ein Jahr Zeit dafür nehmen.“

In ihrem Werk „Slow

Slim“ bieten sie einen 12-Monats-Planzum

Schlankwerden

und Schlankbleiben.

Fakt ist: Wenn der Magen immer

völligleerist, führtdies zu

einem hohen Säuregehalt,der

die Magenwände schädigt.

Lässt man Gemüse weg, fehlen

Ballaststoffe - Verstopfungen

und Hämorrhoiden sind

die Folge. Fehlende Nährstoffe

werdenaus demKöper gesaugt

- zum Beispiel Kalzium

aus den Knochen.

Ernährungsmythen beruhen

oft auf simplen Fehlern

Ostern steht vor der Tür: Jahr

für Jahr beginnen Diskussionen,

wonach der Genuss von

zu vielen Eiern schädlich sei.

Was früher in Stein gemeißelt

zu sein schien, ist mittlerweile

durch zahlreiche Studien

überholt. Eier enthalten zwar

zu viel Cholesterin, was verschiedene

Herzerkrankungen

fördert - ohne Frage. Nur ist

laut neuen Erkenntnissen bestätigt

worden,dass cholesterinhältige

Kost das Herzinfarkt-Risiko

nur in geringem

Maße senkt. Das imEienthaltene

Cholesterin ist längst

nicht so gefährlich wie bisher

angenommen, Vielmehr sind

Eier ein wertvoller Bestandteil

gesunder Ernährung.

Sport und Ernährung - was tut gut,welcheAbnehm- oder

Trainingsmethoden sind die effektivsten? Wir sindgängigen

Ernährungsmythen auf den Grund gegangen - manche vielen

wohlbekannt, andere Meinungen wiederum sehr überraschend.

Skandale, Tipps und Vorschriften

kommen und

gehen. In kaum einem

Bereich sind Tipps umstrittener

als inErnährungs- und

Sportangelegenheiten. Ein

gutes Beispiel: Nachdem es

rund umden großen Skandal

mit dem „Schummelkäse“

(Analogkäse) still geworden

ist, taucht das Produkt Jahre

später nochmals auf - und

wird seither als teurer Vegan-

Käse an den Mann bzw. die

Frau gebracht. Besonders

heikel wird es, wenn es um

Diäten geht: Denn allzuoft erweisen

sich neue Abnehm-

Pläne alsungesund und sogar

schädlich für den Körper, vor

allem wenn man sie im Do-ityourself-Verfahren

ohne ärztliche

Kontrolle anwendet. Als

Beispielsei hierdie „Null-Diät“

erwähnt: Längerer Hunger

kann zu Magengeschwüren

führen - besonders, wenn es

mit dem Rauchen, um den Appetit

zu zügeln, kombiniert

wird. Dass das Fehlen von

Nährstoffen dem Körperschadet,

zweifelt mittlerweile niemand

mehr an.

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IMPRESSUM |MEDIENINHABER: Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag GmbH & Co KG,

GESAMTLEITUNG: Mag. Thomas Kreuzer, thomas.kreuzer@mediaprint.at, PROJEKTLEITUNG: Silvia

Goger, silvia.goger@mediaprint.at, REDAKTION: Andreas Leisser, andreas.leisser@mediaprint.at,

LAYOUT: Thomas Kainrath, HERSTELLER: Niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft

m.b.H.,3100 St. Pölten,VERLAGSORT: Wien, HERSTELLUNGSORT: St. Pölten

2 VitalKrone

Ernährungstabellen

studieren,ist

gut - sich

aufdas

Bauchgefühl

verlassen

oft

besser!

Stattnach Plänen essen, auch

auf das Bauchgefühl hören

Auf das Bauchgefühl verlassen,

ist das Motto des Ernährungswissenschaftlers

Uwe

Knop, der mit den gängigen

Klischees von gesunden und

ungesunden Lebensmitteln

bricht. Statt strikte Ernährungstabellen

zu studieren,

sollte man eher auf sein - im

wahrsten Sinne des Wortes -

Bachgefühl hören. Der Autor

vieler Bücher, darunter „Hunger

und Lust“ (Verlag

Vito von Eichborn)

nennt es „Kulinarische

Körperintelligenz“:

„die instinktiven

Gefühle Hunger und Lust individuell

bestimmt,welche Nahrungsmittel

Sie wann zur optimalen

Versorgung mit Nährstoffen

brauchen. Wichtig: Nur

dann essen, wenn Sie echten

Hunger haben, und zwar nur

das, worauf man Lust verspürt

und was einem gut schmeckt.

Nur aus Frust,

Langeweile oder

Gewohnheit zum

Kühlschrank zu

pilgern („erlernte

Essroutine“),

ist ein Kardinalsfeh-

Foto: Fotolia

Auf Wanderwegen inden Frühling

Bewegung an der frischen Luft hält nicht nur fit, sondern sorgt

zudem auch für eine positive Stimmung. Dazu bietet sich eine

Wanderung auf einem der „Tut gut!“-Wanderwege bestens an.

Gerade im Frühlingist

dasWandernein besonderes

Erlebnis und

hilft dabei,die Batterien wieder

aufzuladen. Wandernzähltzu

dengesündesten Bewegungsformen,

ist ungebrochenbeliebtund

eignet sichfür Menschen

aller Altersgruppen und

Trainingsniveaus. Niederösterreich

bietet dank seiner landschaftlichen

Vielfalt auch ein

reichhaltigesAngebot an regionalen

Eindrücken und Erfahrungsmöglichkeiten

- von

sanft geschwungenen Hügeln

des nördlichen Weinviertels

über den Donau-,March- und

Thayaauen über dieÖtschergräben

biszuden südlichen

Berglandschaften. Auch LH –

StellvertreterinJohanna Mikl-

Leitner ist begeistertvon dem

Wanderwege-Angebot: „Heute

sind es fast 60 Wanderweg-

Gemeinden mit180 unterschiedlichen

Routen auf 1200

km mitgenauen Streckenführungen

und genauen Routenbeschreibungenfür

Spaziergänger

und Tagestouren.“

Nebenpraktischen Wandertipps

und Informationen über

Aktivitäten vor Ort, kann man

mit der Wanderbroschüreauch

gewinnen.Mittlerweile zähltdie

Initiative “Tutgut!“ mehr als

63.000 Abonnenten für ihre

Wanderbroschüre.

Unter demMotto „Wandern

und gewinnen“ gibt estolle

Preise:Beantworten Sie einfach

die gestellteFrage aufder Einstiegstafel

Ihres „Tut gut!“ -

Foto: NLKFilzwieser

Wanderweges und tragen Sie

dieLösung imSammelpass

ein, oder holen Siesich bei

dem Wanderwirteinen Symbolstempel.Jede

Einsendung erhälteinenÜberraschungspreis!

Die Broschüre gibt’skostenlos

unter www.noetutgut.at

180„Tutgut!“-Wanderwege in: LH-Stv.Johanna Mikl-Leitner

VitalKrone 3


OSTEOPOROSETHERAPIE

im DAVIDInstitut Krems

Oft stecken simple Fehler hinter

Ernährungsmythen. Nach

Angaben eines Wissenschaftlers

aus dem 19. Jahrhundert

sollen 100 Gramm Spinat üppige

35Milligramm Eisen enthalten.

Was leider nicht so bekannt

ist: Der Mann arbeitete

mit getrocknetem Spinatpulver.

Inweiteren Übertragungen

wurde der Wert vom

konzentrierten Spinatpulver

jedoch auf normalen

Spinat übertragen. Da

das Gemüse zu90%

aus Wasser besteht,

schrumpft der Eisengehalt

für frischen Spinat

auf normale 3,5 Milligramm

pro 100 Gramm.

Foto: Verlagedition a

BUCHTIPPS

Sport

alleine macht

nichtschlank: Fett

verwandelt sich nicht

in Muskeln - aberdiese

sind wichtig zur

Verbrennung von

Fett!

Light: Der Körper lässt sich

nicht austricksen

Wesentlich bekannter ist die

Falschinformation, dass man

mit „Light“-Produkten schneller

abnehmen soll. Aber der

Körper lässt sich hier kein X

für ein Uvormachen. Mit

Light-Versionen stellt sich das

Hungergefühl viel schneller

wieder ein.Spätestens bei der

nächsten Mahlzeit verlangt

der Körper nach „mehr“. Hinzu

kommt, dass fettarme Produkte

zwar

weniger

Fett liefern.

Damit

sie aber

trotzdem

schmecken, geben die Hersteller

oft mehr Zucker dazu -

die Kalorienmenge ist also

nicht wesentlich geringer.

Effektiv trainieren - was oft

falsch vermittelt wird

Durch Sport nimmt man ab?

Das mag zwar stimmen, ist

aber nicht die ganze Wahheit:

Wer Pfunde verlieren möchte,

muss mehr verbrennen als

aufnehmen. Eine 70kg

schwere Person verbraucht

Nach strengenDiäten wird man nie mehr richtig

statt - dasist das Credovon Iris Zachenhofer

und Marion Reddy. In ihrem brandneuen Buch

„slow slim“ stellen sie einen Planvor, derfür das

Abspecken über einen Zeitraum von einem

Jahr ausgerichtetist.Denn Hungerkuren bringen

dieNeurochemievon Hormonen und Nervenbotenstoffen

aus demGleichgewicht.Das

hat zur Folge, dass sich Menschen nach Radikalkuren

nicht mehr richtigstatt fühlen können. Und zwar auch

dann, wenn sie genug essen. Summa summarum:Mit diesem

Buch kann mandem berühmten „Jo-Jo-Effekt“ entkommen - es

ist jedoch Durchhaltevermögen angesagt. Da hier aber nicht

„zeitlich radikal“ angesetzt wird,sinddie Ernährungstipps auch

wesentlichleichter umzusetzen.

bei einer halben Stunde Joggen

jedoch gerade mal die

Energie eines Schokoriegels.

Sport und bewusste Ernährung

gehören also auf jeden

Fall zusammen!

Ebenso in den Bereich der

Mythen gehörtdie Vorstellung,

Fett in Muskeln „umwandlen

zu können“. Eshandelt sich

jedoch umvöllig verschiedene

Gewebearten. Richtig ist:

Zur effektiven Fettverbrennung

braucht man Muskeln!

Dass diese erst nach einer

halben Stunde beginnt, ist

ebenfalls falsch. Man baut

schon ab dem ersten Schritt

an Fett ab - und der Anteil erhöht

sich während des Trainings

und steigt besonders

Foto: Verlag rororo

Foto: Fotolia

stark nach 20 bis 30Minuten

an. Übrigens entspricht es

den Tatsachen, dass der Körper

auch nach dem Training

Fett vernichtet - je länger das

Trainig war, desto mehr!

Das Dehnen vor dem Sport

senkt die Verletzungsgefahr

nicht. Viele Sportmediziner

empfehlen sogar, sich nach

dem Training zudehnen, da

man dann „aufgelockert“ ist.

Und: Der Spruch „Morgensport

ist ungesund“ ist dadurch

zustande gekommen,

dass viele Probleme mit dem

Blutzuckerspiegel bekommen.

Grundsätzlich verbrennt man

aber morgens mehr Fett, da

weniger Kohlenhydrate zur

Verfügung stehen.

ErnährungswissenschaftlerUwe Knop bricht mit

dem gängigen Klischee von „gesunden“ und

„ungesunden“ Lebensmitteln. Der Sachbuchautor

zweifelt an populären Ernährungsregeln

und plädiert dafür, das natürliche Essverhalten

auszuleben. Es gebe nur statistische Zusammenhängeund

vage Vermutungen, sonst gar

nichts. Und daraus irgendwelche Regelnfür

das Individuum abzuleiten, ist völliger Quatsch,

meint Knop nach der Analyse von mehr als 500 Studienergebnissen

imZeittraum von 2007 und 2010. Klingt logisch, wenn

man bedenkt, wieviele Ernährungsstudienbzw.-regeln sichbereits

widersprochenhaben. Früher alsE-Book„Esst dochwas

ihr wollt“ erhältlich, istdie Materieinden aktuellen Büchern „Ernährungswahn“

und „Hunger &Lust“ neu aufgearbeitet worden.

Der Weg zu starken Knochen

Die Osteoporose nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu !Besonders betroffen sind

Frauen um das 50. Lebensjahr - die Männer holen jedoch auf: Schon jeder siebente

Mann leidet unter Osteoporose. Neue Wege zu Vorbeugung und Behandlung.

Neben der Knochendichtemessung

mittels DEXA hat sich zur

Diagnostikdes osteoporosebedingtenBruchrisikos

die FRAX

Analyse durchgesetzt. Mitdieser

Methode wird das individuelle

Knochenbruchrisikobestimmt.

Mit dem zunehmenden Alter

steigt natürlichauch dasBruchrisiko!Neueste

Studienhabengezeigt,dass

auchviele Knochenbrüche

in der sog. „osteopenischenPhase“

derErkrankung

auftreten - also im Vorstadium der

Knochenbrucherkrankung!

Dievier Säulender Therapie

Die Therapie der Osteoporose

steht auf 4Säulen.

AlsErsteskann man dieErnährung

nennen:KalziumreicheKost

istfür jeden umsetzbar. Es sind

nichtimmer nur Milchprodukte,

auch Gemüse wieBroccoli, Fische

wie Sardellen und Sardinen

oder Nüsse sind Kalziumlieferanten.

AuchkalziumreichesMineralwasser

stärkt die Knochen.

Nach der Ernährungkommt die

Bewegung. Besonders durch die

richtig dosierte Bewegungstherapie

kann ein effektiver Knochenaufbauermöglich

werden. Ein individuell

angepasstes Krafttraining

im Bereichder Wirbelsäule

und der Hüftgelenkestimuliert

das Knochenwachstum und

schützt vor Brüchen.

Auch der Fallschutz spielt eine

Foto: Fotolia/Fotolia;Hongqi Zhang

Individuelle Bewegung,

optimale

Ernährung, das

Vermeiden von

Stürzen unddie

richtigen Medikamentebeugen

Osteoporosevor.

Rolle. Diehäufigsten Stürze passieren

im Badezimmer. RutschfesteUnterlagen

könneneinen

Schenkelhalsbruch verhindern,

auch herumliegende „Sturzfallen“

wie Kabel entfernen.Zur Vorbeugung

hat sich das sensomotorische

Training durchgesetzt. Mittelsinstabiler

Flächen wird der

Fallschutztrainiert.

MedizinischeTrainingstherapie

Bei dermedizinischen Trainingstherapie

wird besonders auf die

großen Muskeln im Bereichder

Foto: Fotolia

Wirbelsäule undder Hüftgelenke

sowieOberschenkel geachtet.

Man brauchteinen hohen Reiz,

um dieKnochen zu stimulieren.

Beim sogenannten „Fast impact

Training“ wird über schnellekurze

Impulse gearbeitet: Der Knochen

reagiert darauf mit Anbau von

neuem stabilen Knochenmaterial.

Ein gutes fast impact Training ist

auch einSpaziergang, wo man

bewusst mit den Ferseninden

Boden auftritt.Auch leichtekontrollierteSprünge

gehören dazu.

Bei denMuskelgruppen sind alle

Wirbelsäulenmuskel,die Gesäßmuskulaturund

diebeidenOberschenkelmuskeln

wichtig für die

StabilitätimBereich der Lenden –

Becken –Hüftregion. Von hier

geht die Stabilität beim Gehen

aus!

Knochenschwund vorbeugen:

EineerfolgreicheOsteoporosetherapie

beruht auf 4Säulen.

Auch Patienten mit Osteopenie

profitierenvon dieser Therapieform.

Es istschon gelungen, dass

beikonsequenter Umsetzung der

Therapie Patienten nichtindie

Osteoporose gerutschtsind!

Wichtigist die Regelmäßigkeit

und Ausdauer. Neben dem Kalziumund

der Bewegung gehört

dasVitamin Dzur Therapie der

Knochen. Ohne Vitamin Dkommt

das Calcium nicht in die Knochen.Daher

gehört eine Vitamin

D-Bestimmung im Blut zur weiteren

Abklärung der Osteoporose.

Wird ein Mangel festgestellt, so

gibt es Tropfen,die wir einmal in

der Woche einnehmen sollen.

Natürlich gibtesnochandereMedikamente,

die unsere Knochen

aufbauen sollen,nur ohneBewegungstherapie

sind sie weniger

hilfreich. Auch die Bewegungstherapie

sollte bei jeder „Knochenbehandlung“

dabei sein.

Gemeinsam gegen Knochenbrüche!Terminvereinbarungunter

Tel. 02732/701 01, DAVID Krems

4 VitalKrone

Anzeige |VitalKrone 5


Fastendient nur in

zweiter Liniedem

Abnehmen:Wichtig

ist, denVerzicht bewusst

zu erleben!

Fastenzeit –eine Reise nach innen!

Jedes Jahr kommt wieder die Fastenzeit. Jeder Glauben hat Fasten vorgesehen.

Aber was bedeutet überhaupt Fasten? Fasten bedeutet eigentlich

Reinigung. Es geht eigentlich um eine Innenschau durch Verzicht.

Dieser Verzicht kann vielfältig

sein –bei der Ernährung

auf Fleisch

oder Schokolade verzichten,

das Abendessen weglassen

oder den Alkoholstreichen .Es

geht auf jeden Fall um eine

Veränderung seines Alltagsverhaltens.

Den Alltag verändern, Zeit

für sich selbst haben

Es kann auchder Verzicht

auf das Handy sein. Wichtig:

Es sollte sich etwas

ändern! Damit bekomme

ich auch

mehr Zeit für

mich selbst

und für eine

Reflexion über

mein Verhalten.

Denn Fas-

6 VitalKrone

Durch die Reduktion der Nahrungsaufnahme

gelingt es,

leichterinseinInneres vordringenzukönnen.

Man wird „senten

dient eigentlich vorrangig

auch der Gewichtsreduktion.

Wichtig ist: Auf die Flüssigkeitszufuhr

nicht vergessen!

Foto: Fotolia

Foto: Fotolia

sibler“. Es istZeit, innezuhalten

und sein Leben zu überdenken.

Wostehe ich? Bin ich mit

meinem Leben zufrieden? Wie

gehe ichmit mirum? Waskann

ich für mich tun? Wie bereite

ich mich persönlich auf Ostern

vor? Fasten wird heute sehr oft

als Gewichtsregulation eingesetzt.

Es gibtdas sog „intermittierende“

Fasten –einen

Tag fasten und

den anderen Tag

essen, was man

möchte. Ein bekannterKabarettist

hat diese

Methode verbreitet.

Medizinisch

auch gut untersucht ist

das sogenannte „dinner

cancalling“: Zweimal in der

Foto: Fotolia/HETIZIA_ChLesjak

Woche sollte man hier auf das

Abendessen verzichten. Damit

kommt man in eine Phase von

16 Stunden Nahrungsverzicht.

Hier werden Wachstumshormone

aktiviert und der Körper

stellt sich um. Der Schlaf wird

besser und die Fettverbrennung

angekurbelt. Es gilt eigentlich

immer noch die alte

Formel: Am Morgen wie ein

Kaiser, zu Mittag wie ein König

und abends wie ein Bettelmann

essen. Es ist gar nicht so

schwer, zweimal pro Woche

das Abendbrot wegzulassen.

Verzicht ist auch Luxus

Es hat einmal einen schönen

Werbespruch für eine bekannte

Teefirma zu einem Fastenprogramm

gegeben: „Gönnen

Sie sich nichts!“ Es ist eigentlich

Luxus, wenn man auf etwas

verzichten kann,über eine

Milliarde Menschen verzichten

unfreiwillig täglich. Dann gibt

es noch die Fastenwochen in

diversen Hotels und Kuranstalten.Hierist

unter Aufsicht kontrolliertes

Fasten möglich.

Es gibt zahlreiche verschiedene

Formen des Fastens: Die

Mayrkur, das Teefasten, oder

Suppen sind erlaubt - bis hin

zur totalen Nahrungskarenz.

Diese Formen des Fastenssollten

nur in ärztlicher Begleitung

stattfinden und brauchen viel

Erfahrung in der Begleitung

und Betreuung. Man kann dabei

ganz einfach erfahren, mit

wie wenig man eigentlich auskommt

und was wir jeden Tag

in uns hineinfressen!

Befreiendes Entschlacken

Es ist hier nicht nur die Nahrung

gemeint. Neben der „Entschlackung“

(die es rein wissenschaftlich

eigentllich nicht

gibt) fühlt man sich nach 2-3

Tagen angenehmer, leichter,

offener, sensibler, durchlässiger.

Die ersten 3-4 Tage sind

oft hart, hier können Schmerzen

im Bauch, Kopf oder in den

Gelenken auftreten. Danach

geht es aber leichter.

Oft ist es gut, aus dem Alltag

auszubrechen und die professionelle

Hilfe beim Fasten in

Anspruch zu nehmen.Man gewinntdabei

auchAbstand und

kanndaher leichterloslassen–

im wahrsten Sinne des Wortes.

Nehmen Sie sich eine Fastenzeit

–Ihre Gesundheit wird es

Ihnen danken. Viel Erfolg bei

Ihrer Reise nach innen!

Den Flüssigkeitshaushalt beachten, ist beimFasten äußerst wichtig

VitalKrone 7


Foto: Andi Leisser

Weile statt Eile beim

Genussessentiell!

Steigender Konsum außer Haus und die

schnelle Mahlzeit zwischendurch: Die

Fast-Food-Szene boomt in . Zeit und

Genuss sind beim Essen aber essentiell.

Die Fastfood-Szenehat

auch Niederösterreich

imGriff:Knapp 320 aktive

einschlägige Betriebsstätten,

darunter Würstel- und Kebap-Stände,

Imbiss-Buden und

Lokalevon Schnellrestaurant-

Ketten, sind 2016 inunserem

Bundesland gezähltworden.

Gemeinsam habensie einen

Umsatz von rund 180 Millionen

Euro erwirtschaftet,wie der

Wirtschaftspressedienstnun

verlautbarte. Mehr Schnellimbiss-Standorte

alsinNiederösterreich

gibt es im Vergleich

derBundesländer nur inWien!

Experten gehendavon aus,

dassConvenience- und Fertigprodukte

sowie derImbiss im

Lokal in Zukunft starkanBedeutung

gewinnen werden.

Dabei istesvor allem in Familien

mitKindern wichtig,sichZeit

für das Essen zu nehmen und

das Mahl auch gemeinsam zu

genießen und zu „zelebrieren“.

8 VitalKrone

Der Haupt-Indikator für

denUmbruch der Ernährungsgewohnheiten

in Österreich ist jedochdie

Zunahme

derKlein-und Kleinsthaushalte.

Sieändertdie

Nachfragestruktur nachhaltig:Soprognostiziert

etwa

StatistikAustria, dass von den

rund 737.000 Haushalten in

Vor allem

in der Familie

sollte man sich Zeit

nehmen, sichzum

Mahlzusammenzusetzen,eszugenießen

undzu„zelebrieren“.

2020

mehr als

ein Drittel –

256.000 –

Singlehaushaltesein

werden.

Dem entgegen halten Initiativen

des Landes ,dass in Be-

triebsküchen und Kantinen -

möglichst mit regionalen, frischen

Zutaten gekocht wird.

Aber auch große Lebensmittelkonzerne

gehen vermehrt dazu

über,inihrem Angebot vermehrtauf

„frische Speisen to

go“ zu setzen.

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Vorzeigeklinikum im Baufinale

Das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf wird noch bis

2018 zum modernstenKlinikum der Regionaus- und umgebaut.

Sämtliche Stationen sind auf kürzesten Wegenerreichbar.

Mehrals 220 Mio. Euro

investiertdas Land

bis2018inden Zuund

Umbaudes Landesklinikums,

um für diePatientinnen

und Patienten, aber auch die

Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter

einmodernes Klinikum

zu schaffen, das allen medizinischen

Anforderungen

derZukunft gewachsen ist“,

freut sich Landesrat Mag. Karl

Wilfing über einen weiteren

SchrittinRichtung Gesamtfertigstellungdes

Landesklinikums.„Der

Umbaubei laufendem

Betrieb war eineHerausforderung“,

resümiert Regionalmanager

Jürgen

Tiefenbacher. Nun sind aber

sämtliche Abteilungen funktionellsoangeordnet,

wiees

für einen optimalen Ablauf

nötigist: „Allesist aufmodernstenStandardgebracht

Tiefenbacher,Traindl,

Wilfing: Spitalsausbau

fast abgeschlossen.

worden,wichtige miteinander

zusammenarbeitendeStationen

sind auf kurzen Wegen

erreichbar“, so der ärztliche

Leiter Otto Traindl. DieDimensionendes

Projekts: 10.000 t

Schuttwurden weggeräumt,

2200 m 2 Fenster erneuert, 550

km Kabel verlegt. Lediglich

imBereich derVerwaltung,

der Küche und im Außenbereichwird

es jetzt noch letzte

Arbeiten geben: Weitere

Schrittesind nun noch die

Sanierungder Küche, kleinere

Sanierungen im HausE,die

Sanierungund Verlegung der

Verwaltungindas Althaus C

sowiediverseAbbruchmaßnahmen

unddie Gestaltung

der Außenanlagen bis2018.

Vor dem Umbau wurde zuerst

das Personalbefragt. Damit

konnte das Projektnoch optimiert

werden.

Foto: Fotolia

LEBENS- UNDSOZIALBERATER

Gemeinsam ans Ziel

Nicht nur für die Natur beginnt ein neuer Lebenszyklus, auch wir Menschen

wollen vielleicht etwas verändern, etwas erneuern oder sehen vielleicht genau jetzt

den perfekten Zeitpunkt, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Nach einem langenWinter

zieht der Frühling ins Land und

bringtVeränderung mit sich.

DieBlumenbeginnen zu blühen,

dieBäume auszutreiben.

Auch für denMenschen ist es

dieZeit, Neueszubeginnen.

Sei es inberuflicher Hinsicht,

eine aktuelle Partnerschaft zu

beenden oderzuneuem Leben

zu erwecken, sich endlichrichtig

zu ernähren odersportliche

Ziele zuerreichen. Doch oft ist

es alleine gar nicht so einfach,

seine Wünsche zu definieren

und zu erreichen, oder seinen

innerenSchweinehund zu besiegen.

Um dieZiele zuerreichen,ist

professionelle Hilfe

ICH

HÖR

DICH

Tätigkeiten und Aufgabenbereiche

von außen für vieleeine Stütze.

Lebens- und Sozialberater wissen,

wieman dieLebensveränderung

möglichst effektiv in die

Tatumsetzt und stehen in dieser

Phase beratend zur Seite.

Krisenbewältigung und

Lebensfreude

Krisen kommen gelegentlich

und bei der Bewältigung muss

mannichtalleine sein, denn genau

diese Unterstützung bieten

Lebens- und Sozialberater. Sie

sind umfassend ausgebildet,

um Menschen in und durch

verschiedenste Lebenssituationen

zu begleiten und helfend

zur Seite zu stehen. „Sich Unterstützung

zu holen, kann es

so viel leichter machen “, erklärt

Berufsgruppensprecher Alexander

Adrian.

Die Berufsgruppe derLebensund

Sozialberater unterscheidetdrei

Beratungszweige.Die

psychologische Beratungwidmetsich

etwaBeziehungsoder

Erziehungsproblemen.

Unterstützt beiMobbing oder

Burnout inSchuleund Beruf,

oder hilft bei Verlust von geliebten

Personen oder des Arbeitsplatzes.

Wer Gewichtsprobleme hat,

seine Ernährung umstellen

möchte, oderauf Lebensmittelunverträglichkeiten

Rücksicht

Ihre Lebens- und Sozialberater

sind für Sie da

nehmen muss, ist bei der Ernährungsberatung

bestens

aufgehoben. DieSteigerung

desWohlbefindens steht hier

im Vordergrund.

Die sportwissenschaftliche Beratung

richtet sich unter anderemanLeistungs-

und Hobbysportler,

oderanBetriebe, die

ihr Gesundheitsmanagement

überarbeiten möchten. Motivation

wirdhier großgeschrieben.

Eines habenalledreiBeratungszweige

allerdings gemeinsam.

Sie sind breitgefächertund

bieten professionelle

und individuelleHilfevon bestens

geschulten Beraternund

Beraterinnen.

wko.at/noe/personenberatung-personenbetreuung | www.arge-lsb.at

Anzeige

Foto: Gerald Lechner


Kinder inBewegung

Austoben und bewegen: Die Förderaktion „Schulhöfe und Spielplätze

in Bewegung“ widmet sich der bedarfsgerechten Gestaltung der Innenhöfe

von Kindergärten und Schulen. Die ersten 30 Projekte werden umgesetzt.

Garteln ist die beste Medizin

Von der ruhigen Gartenarbeit über die wohltuende Natur bis

zur Freude, dass die Saat sprießt und man erntet: Das Hobby

Garten zählt zu den gesündesten Beschäftigungen.

Foto: Dr.G.SCHNABL

Schulen und Kindergärten

sind nicht mehr ausschließlich

Orte derBildung,

sondernauchOrte, an

dem Kinderund Jugendliche

ihreFreizeit -obinder Nachmittagsbetreuung

oder im Rahmen

derFerienbetreuung -verbringen.

„UnsereKinderbenötigen

Abwechslung zum schulischen

Alltag, Möglichkeiten

zum gemeinsamen Spielen

und Bewegen und genügend

Rückzugsbereiche.

Bewegung alsAusgleichzum

Schul-&Kindergartenalltag

„Dieersten Ergebnisseeiner

neuenBegleitstudiehaben bestätigt,

dass dieSchüler nach

einer Pause imFreien fröhlicher,

entspannter und ausgeglichener

ins Klassenzimmer

zurückkehren“, betont Bildungs-LandesrätinBarbara

Schwarz die Wichtigkeit der

Förderaktion „Schulhöfe und

Spielplätze inBewegung“.

Diese Initiative isteine Kooperationzwischen

dem Land ,

der Familienland GmbH

und der Aktion „Natur im Garten“.

Dieersten 30 Projekte,

darunter20Schulhöfe, wurden

bereits eröffnet. Die nächsten

30 Bewegungsräumebefinden

sich aktuell inder Umsetzung

und werdenbis zum Sommer

2017 fertiggestellt.

„Hochwertiges Essen und geselliges Zusammensein sindwichtige

Momente im Alltag der Senioren“, so LR BarbaraSchwarz.

10 VitalKrone

Foto: Lammerhuber

Der Rektor der

Hochschule für

Agrar- und Umweltpädagogik,

Ing. Mag.

Dr. Thomas Haase,hebt den

wissenschaftlichen Aspekt der

Studie hervor:„Ziel ist es,die

ausgewählten 20 Schulstandorte

vom ProjektbeginnimJahr

Bio und Regionalesfür

mehr GenussinHeimen

Bewegungsdrang

in der

großen Pause oder

am Nachmittag istgroß.

Die Kinder werden fröhlicher,entspannter

und ausgeglichener.

2015 biszum Abschluss und

darüber hinaus ein Jahr nach

Fertigstellung wissenschaftlich

zubegleiten, um diegesundheitliche

und pädagogische

Wirksamkeitder naturnahen

Freiräumezuerheben.“

Die Fakten zum Projekt

„In jedem der aktuell 1.054 Kindergärten

in ist ein Gruppen-

undBewegungsraum im

Mindestausmaßvon 60 m² vorgesehen,abder

5. Gruppe

wird ein zweiter Bewe-

gungsraumemp-

fohlen“, so

Schwarz.„Und

andersals in anderen

Bundesländern

ist beijedem

Kindergarten

auch ein

Spielplatz imAußenbereich

vorgesehen, mit

vielen Möglichkeiten zum Rutschen,

Kriechen, Klettern, Balancieren,

Schaukeln, Tasten,

Laufen“, so dieFamilien-und

Bildungslandesrätin.

„Das Konzeptder typischen

Großküchen hat längst ausgedient,inden

letzten Jahren

machte es einer Individualisierung

und einem gelebten Servicegedanken

Platz“, sagt Sozial-Landesrätin

Barbara

Schwarz. Dasgemeinschaftliche

Essen inden Wohnbereichen

und das Eingehen auf

persönliche Vorlieben (etwa

Lieblingsspeisen, „Geburtstagsessen“)

sollen Essen auch

im Alterzum Genuss und Ereigniswerden

lassen.Der Bioanteil

liegt heuteimDurchschnitt

aller Häuser beiüber25Prozent,

miteinemhohen Anteilan

regionalenund heimischen

Produkten. Schwarz: „Es geht

einerseits um Genuss und darum,Mangelernährung

zu verhindern.

Dazu braucht es ernährungstherapeutische

Maßnahmen

und viel Know-how.

Regelmäßige Schulungen des

Küchenpersonalssinddaher

Standardund Pflicht.“

Und dies nicht nur im privaten

Umfeld:Zahlreiche

Vorzeigebeispiele

quer durch Niederösterreich

belegen dieheilende Wirkung

des Gartens. Bereits historische

Kurparke, wieetwa inBaden,

wurdeninHinblick aufdie

positiveUnterstützung des Heilungserfolgs

angelegt. Menschen

erholen sich besser und

schneller imGarten als in den

eignen vier Wänden, vor allem,

wennsie zuihrem Grün einen

Bezug aufgebaut haben. Wo

derGarten einsozialer Raum

ist, der Menschen hilft und zusammenbringt,

wirkt er doppelt

positiv. Die Landespflege-und

PensionistenheimeLaa/Thaya

und Retz, dieEmmaus City

Farm oder das Ambulatorium

Sonnenschein inSt. Pölten,der

Weiße Hof inKlosterneuburg,

das ÖJAB Haus inGreifenstein

undvielemehr –all dieseEinrichtungen

in Niederösterreich

setzen auf dieGartentherapie,

welchezahlreiche Anforderungeneinermodernen

Form der

Betreuung,Pflege, Therapie

und der Rehabilitation erfüllen.

Viele Tippsund Kurse rund um

das „grüne Reich“ bietet die

-Aktion „Natur imGarten“

(www.naturimgarten.at).

Ein Service der Landeskliniken-Holding:

Desinizieren Sie jetzt vor und nach jedem

Patientenbesuch in den Kliniken Ihre Hände.

Nehmen Sie sich 30 Sekunden Zeit zum

Schutz aller: Patienten, Personal, Besucher –

und für sich selbst!

Es liegt in Ihrer Hand!

!

Handlächen Handrücken Zwischenräume

Nagelfalz Daumen Fingerkuppen

Hände desinizieren kann Leben retten.

www.nein-zum-keim.at

Foto: Fotolia

Eine Wohltat für Körper undGeist: DasWerken im „grünen Reich“

NEIN

ZUM

KEIM

Eine entgeltliche Einschaltung der Landeskliniken-Holding


GKK

Highlightsdes Kursangebotes im Frühjahr 2017

Foto: Fotolia/Maridav

DieGedankenspirale

drehtsichviel mehr um

die Zukunft alsumdie

Gegenwart. Oft sind es - besondersinheiklen

Phasen des

Lebens - falsche Erwartungen,

von denen man sich lösen

muss:Nur werbereitist, sich

vom Unerreichbaren zu lösen,

kann eineKrisemeistern! Niemalsaufzugeben,

magdaher

fürvieleLebensbereiche zwar

gelten -doch wer aufgibt,weil

dasZielunerreichbar ist, gewinntamEnde.

„Manche Men-

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Aktive Kinder sind glücklicher

Kinder und Jugendliche, die sich viel bewegen, haben ein

geringeres Risiko für eine Depression und sind auch geistig fitter.

Gesunder

Optimismus

schen entwickelnaus einem

solch vergeblichen Bemühen

heraus eine Depression“, bringen

es Forscher derUniversität

Jena (Deutschland)imRahmeneinerStudie

auf denPunkt.

Es sagt einem dergesunde

Menschenverstand: Bewegung

istauch gegen Depressionen

die besteMedizin.Forscher

derNorwegian University of

Sciencehaben diese nicht

neue Erkenntnisabernun auch

bei Kindernnachgewiesen.Sie

begleiteten hunderteKinder

vier Jahrelang, um herauszufinden,

ob es einen Zusammenhang

zwischenkörperlicher

Aktivität und den Symptomen

einer Depression gibt.

Fast 800 Kinder wurden im Alter

von sechs Jahren untersucht.

WeitereAnalysen folgten

mitrund700 Kindern mit acht

undzehn Jahren. Besonders

positiv wirkten sichdabei Bewegungen

mit maßvollerbis

lebhafterAktivität aus, bei denen

dieKinderschwitzen oder

außer Atem kommen. Und zwar

auch auf denLernerfolginder

Schule, wieeineandereStudie

belegt: Diegeistige Fitness

steigt nämlich ebenfalls.

Sport alsAntidepressivum:

Nunauch bei Kindern

nachgewiesen!

Foto: Imgorthand

Nur wer

bereit ist,sich

vomUnerreichbaren

zu lösen, kann Krisen

meistern.Vom Unmöglichenloslassen,

Möglicheszulassen!

Zuversichtliche

Menschen erholen

sich schneller von

Operationen, haben

besseren Blutdruck

und weniger

Depressionen:

Deine Gedanken

machen deine

Realität!

Über die Fähigkeit, loszulassen

Es istdas Gefühl des Kontrollverlustes,

das uns unbewusst

plagt: Dass das Ziel inweiter

Ferne bleibt, egal wiesehr man

sich müht, macht hilflos.

Dochdas muss nicht zwangsläufig

einepsychische Sackgasse

sein: Die

Depression

bietet für

dieBetroffenen

vielmehr auch Chancen.

Studienergebnisse zeigten,

dass es Patienten miteiner

Depression oft deutlich besser

gelingt, sichvon unerreichbaren

Zielenzulösen alsgesunden

Personen.

Das Motto: Vom Unmöglichen

loslassen, das Mögliche zulassen!

Eine Strategie beider Behandlung

von Depressionen

istes, unerreichbare

Ziele, die Patienten

in die Depression geführt

haben, zu identifizieren und

beider Behandlung hier anzusetzen.

Denn wenn wiraufhören,

Depression allein alsein

psychologischesHindernis zu

sehen, das einfach wegtherapiertwerdenmuss,

können wir

dieKrisedes Patienten vielleicht

auch alsChance zur persönlichen

Weiterentwicklung

nutzen.

Achtsam durchs Leben

Das Hier und Jetzt

genießen - bei

Spaziergängen

der Gebietskrankenkasse.

DieRauchfrei-App der -GKK hilft bei

der Vorbereitung,Umsetzung und Aufrechterhaltung

der Rauchfreiheit. Beratungstools

wiedie Motivwaage, das Rauchprotokoll und

mehrunterstützen Sieindividuell. Mehr Infos

und Download auf www.rauchfreiapp.at

Foto: Shutterstock

Aufmerksamkeit auf Körper und Natur legen - bei den „Achtsamkeitsspaziergängen“der GKK

Viele Menschen kennen das:

Man hetzt von einem Termin

zum nächsten und hat dasGefühl,das

Leben zieht vorbei.

DieGedankensindentweder

bei der Vergangenheitoderin

derZukunft, aber kaum in der

Gegenwart. Dabei sollte man

im Hier und Jetzt leben, jeden

Augenblickintensiv wahrnehmen.

DerGenuss der Landschaft

gehörthiergenauso dazu

wieeine Blume am Wegesrand

oder dasbewusste Aufnehmen

derverschiedenen

Düfte und Gerüche derNatur.

DieGebietskrankenkasse

widmet sich im Jahr 2017dem

SchwerpunktBewegung und

lädt am 4.April in Bruck/Leitha

(GKK-Servicecenter)zum

ersten von landesweitzahlreichen

„Achtsamkeitsspaziergängen“

ein. ExpertinMag. Sabine

Schuster sorgtdurch sanfte

Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen,

achtsame

RAUCHFREI-APP:WEG VOM GLIMMSTÄNGEL!

Foto: Shutterstock

Dialoge,Reflexion und Austausch

für Entschleunigung.

Bei Schlechtwetter finden die

Kurse im Seminarraum statt.

DieTeilnahme istgratis.

Die nächsten Veranstaltungen

sind am 6. April in Gänserndorf

und am 20. AprilinNeunkirchen.

AlleTermine gibt’sunter

www.noegkk.at

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Frauengesundheit

im Mittelpunkt

Frauensind im täglichenLeben

starkgefordert. DieMehrfachbelastung

durch Familie, Beruf

und Haushaltlässt wenigSpielraumfür

eigene Bedürfnisse.

Es kommtsogar so weit, dass

Frauen Signale des eigenen

Körpersverdrängen und spät

oder gar nicht darauf reagieren.

Aufdie Damenwartet ein

Mixaus persönlicherVorsorge,

Fitness und Lifestyle. DieGesundheitsstraße

reicht von einer

ausführlichen Blutwertebestimmung,

Venen- und Lungenfunktionsmessung

übergynäkologische,

psychologische

und Ernährungsberatung bis

zur Mundvideokameraund einem

Smokerlyzertest.

Darüber hinaus gibt es interessanteVorträge

zu frauenspezifischen

Themen. Auch Bewegungund

Entspannungkommen

nicht zu kurz. GesundheitlichesKnow-howbieten

Infound

Beratungsstände.

Termine:

GKK-Frauengesundheitstag

–BezirkScheibbs

Wann:18. März9–17Uhr am

Messegelände Wieselburg

GKK-Frauengesundheitstag

–BezirkNeunkirchen

Wann:25. März9–17Uhr im

SteinfeldzentrumBreitenau

GKK-Frauengesundheitstag

–BezirkHorn

Wann:1.April 9–17Uhr

imVereinshaus Horn

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SCHUHFACHHANDEL

Modisches für dieSaison: Was trendy ist

Computer, TV,

Handy &Co.: Die

Zunahme von Haltungsschäden

bei Kindern ist

alarmierend. Wir haben

mit dem Fachgruppenvorsitzenden

der Orthopäden,

Andreas

Stippler, über Ursachen

und Möglichkeiten der

Vorbeugung und Behandlung

gesprochen.

Foto: KatarzynaBialasiewicz

Da läuft was schief:

Rückenschmerzenbei Kindern

Schuhmode für

die sonnige Saison

Spätestens wenn der Frühling Einzug hält, ist es

Zeit, den Schuhschrank auf Vordermannzubringen

und die warmen Schuhe in Urlaub zu schicken.

Denn jetzt habenwieder die leichtenSommerschuhe

ihren großen

Auftritt. Miteinerenormen Vielfalt

an Modellen, Trendfarben und

Musternbietet die Schuhmode

Frühjahr-Sommer 2017 für jeden

Look und jeden Geschmack den

passendenSchuh.

Vor allem Sneaker stehen

weiterhin hochimKurs. Für

die Übergangszeit gibt es

außerdem „Dandy-Typen“ -

also Schuhe insehr eleganten

und stilvollen Ausführungen.Die

Farbensind -

ganz typischfür diewarme

Alle Fotos: z.V.g. /ECCO

Der Schuhfachhandel

ist

am Puls derMode:

Die Früh-

jahr-Sommer-

Kollektionen

sind bereits

in den

Geschäften!

Foto: istockphoto

HerrDr. Stippler,wiesonehmen

Rückenschmerzen beiKindern

zu?

Dr.Stippler: In denletzten Jahren

ist es tatsächlich so, dass Rückenschmerzen

bei Kindern und

Jugendlichen stark imZunehmen

sind. Wir Orthopädenglauben,

dass sichdas Bewegungsverhalten

der Kinder dramatisch veränderthat.

Diesogenannten „Bildschirmzeiten“

(Handy, Laptop

und TV) nehmen immermehr

zu und dieBewegung wird

vernachlässigt.

Was passiert in der Wirbelsäule

durch den

Bewegungsmangel?

Der Bewegungsapparatbrauchtfür

die

Entwicklungund im

Wachstum dierichtigeBewegung.

Muskel verkürzen

und schwächen

ab. Schon ver-

BesondersJugendliche

brauchen für die

Entwicklung einerstabilenHaltungdie

Bewegung!

kürzte Muskelnkönnen Schmerzen

verursachen. DieMuskeln

fühlen sich dann „verspannt“

an. Durch das vieleSitzen kommt

es zu sogenannten muskulären

Dysbalance und Fehlhaltungen

wieRundrücken und Beckenfehlstellungen.

Was können wirdagegen tun?

Bewegung ist das richtigeMedikament!

Zumindesteine Stunde

am Tag braucht dieWirbelsäule

Bewegung.Egal ob sieLaufen,

Springen, Hüpfen, Schwimmen

oder Klettern–die Wirbelsäule

muss bewegtwerden.Sehen

sie noch Kinder beimTempelhupfen

oder Seilspringen? Der

Bewegungsapparat braucht diese

Reize, um gesund wachsen

zu können. Zumindest 2Stunden

am Tag sollten sich Kinder und

Jugendliche bewegen.

Welche therapeutischen Möglichkeiten

haben Sie als Arzt?

Schmerzen müssen immerabgeklärt

werden. Nach einer exakten

Untersuchung und Abklärung

mittels Röntgen und einer Funktionsuntersuchung

wirdein individueller

Therapieplan erstellt.

Manchmal ist auch derStress

für dieKinder zu hoch. Dann

Dr. Andreas

Stippler,

Fachgruppenvorsitzender

der

Orthopäden

müssen wirEntspannungstechniken

einsetzten. Meistensist

es aber das Lernen derrichtigen

Bewegung.Eswird ein individuellesBewegungsprogramm

mitden Elternerarbeitetund

konsequent umgesetzt.

Welche Sportartenempfehlen

Sie für die Wirbelsäule?

Wichtig ist dierichtigeTechnik

undBewegungsausführung.Bei

Kindernkommtauch der Spielfaktor

dazu. Rückenschwimmen,

Geräteturnen, Kletternoder auch

Rudern wärenideale Sportarten

füreine stabile Wirbelsäule.Die

Bewegungmuss auch Spaß

machen - damit wird sie auch

„freiwillig“ durchgeführt. Freude

an der Bewegung gehört zur

optimalen Entwicklung des Bewegungsapparates!

Besonders

Kinder haben noch natürlichen

Bewegungsdrang –wir müssen

es nur zulassen und fördern!

Foto: GabrieleMoser

VORTEILE DES

SCHUHFACHHANDELS

UmfassendesQualitäts-Sortiment

mitMarkenwaren

Persönliche Beratungdurch

fachlichbestens ausgebildeteMitarbeiter

Entspanntes Probieren, damit

die ausgewählten Markenschuhe

auch wirklich

perfekt zu Ihrem Fuß passen

DerEinkauferfolgt imnahen

Umfeld beim bekannten

Schuhfachhändler –das ist

auch ein weiterer Beitrag zur

Sicherstellung der Nahversorgung

Jahreszeit - sehr abwechslungsreich.Klassikerwie

naturfarbene Sandtöne, diese

Saison mitund ohne Metallicschimmer,sowieBlau

sind beliebtwie eh undje,

denn sielassensich vielseitig

kombinieren. Daneben

zählen aber auch softe Pastelltöne

- allen voran Rosé,

Bleu - zu den Trendfarben

des Jahres.

Für Abwechslung sorgen

vielekräftige Colorits-vor

allem mithübschen Dekorationen

werden sie zum Hingucker.

Besuchen Sieden

niederösterreichischen

Schuhfachhandel: Hier werdenSie

bestens beraten

und bekommennur das

Beste für Ihre Füße - und

diesetragen Siedurchs

ganzeLeben!

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