Эмиль Рудер Типографика - Newsman.tsu.ru

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Ôóíêöèÿ è ôîðìà

Wenn von unserem wunderschönen Lande oberhalb

der Enns die Rede ist und man die vielen

Herrlichkeiten preist, in welche es gleichsam wie

ein Juwel gefaßt ist, so hat man gewöhnlich jene

Gebirgslandschaft vor Augen, in denen der Fels

luftblau emporstrebt, die grünen Wässer rauschen

und der dunkle Blick der Seen liegt: wer sie einmal

gekannt und geliebt hat, der denkt mit Freuden an

sie zurück, und ihr heiteres Bild mit dem duftigen

Dämmern und dem funkelnden Glänzen steht in

der Heiterkeit seiner Seele. Aber es gibt andere,

unbedeutendere, gleichsam schwermütig schöne

Teile, die abgelegen sind, die den Besucher nicht

rufen, ihn selten sehen und, wenn er kommt, ihm

gerne weisen, was im Umkreise ihrer Besitzungen

liegt. Wer sie einmal gekannt und geliebt hat, der

denkt mit süßer Trauer an sie zurück wie an ein

bescheidenes, liebes Weib, das ihm gestorben ist

und das nie gefordert, nie geheischt und ihm alles

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Wenn von unserem wunderschönen Lande oberhalb

der Enns die Rede ist und man die vielen

Herrlichkeiten preist, in welche es gleichsam wie

ein Juwel gefaßt ist, so hat man gewöhnlich jene

Gebirgslandschaft vor Augen, in denen der Fels

luftblau emporstrebt, die grünen Wässer rauschen

und der dunkle Blick der Seen liegt: wer sie einmal

gekannt und geliebt hat, der denkt mit Freuden an

sie zurück, und ihr heiteres Bild mit dem duftigen

Dämmern und dem funkelnden Glänzen steht in

der Heiterkeit seiner Seele. Aber es gibt andere,

unbedeutendere, gleichsam schwermütig schöne

Teile, die abgelegen sind, die den Besucher nicht

rufen, ihn selten sehen und, wenn er kommt, ihm

gerne weisen, was im Umkreise ihrer Besitzungen

liegt. Wer sie einmal gekannt und geliebt hat, der

denkt mit süßer Trauer an sie zurück wie an ein

bescheidenes, liebes Weib, das ihm gestorben ist

und das nie gefordert, nie geheischt und ihm alles

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Ñëåâà: òåêñò, íàáðàííûé èçëèøíå øèðîêî, íîðìàëüíî

è óçêî. ×èñëî áóêâ â ñòðîêå èìååò çíà-

÷åíèå äëÿ óäîáñòâà ÷òåíèÿ. Ñòðîêà åìêîñòüþ îò

50 äî 60 çíàêîâ ÷èòàåòñÿ áåç òðóäà. Ñëèøêîì

øèðîêèé íàáîð ïðåâðàùàåòñÿ â ñåðûé óçîð

è ìàëî ñòèìóëèðóåò ÷òåíèå. Âîçîáíîâëåíèå ÷òåíèÿ

ñ êàæäîé íîâîé ñòðîêîé ðàáîòàåò êàê ñòèìóë:

íà÷àëî ñòðîêè ÷èòàåòñÿ áîëåå ñâåæî,

à ê êîíöó ñòðîêè íàñòóïàåò óòîìëåíèå.  ÷åðåñ-

÷óð äëèííûõ ñòðîêàõ èìïóëüñû ðåäåþò: íàáîð

÷èòàåòñÿ ñ òðóäîì. Ñëèøêîì óçêî íàáðàííûé

òåêñò ïîâûøàåò ÷àñòîòó èìïóëüñîâ, âûçûâàåò

íåðàâíîìåðíîñòü ìåæäóñëîâíûõ ïðîáåëîâ è óìíîæàåò

ïåðåíîñû ñëîâ.

Wenn von unserem wunderschönen Lande oberhalb

der Enns die Rede ist und man die vielen

Herrlichkeiten preist, in welche es gleichsam wie

ein Juwel gefaßt ist, so hat man gewöhnlich jene

Gebirgslandschaft vor Augen, in denen der Fels

luftblau emporstrebt, die grünen Wässer rauschen

und der dunkle Blick der Seen liegt: wer sie einmal

gekannt und geliebt hat, der denkt mit Freuden an

sie zurück, und ihr heiteres Bild mit dem duftigen

Dämmern und dem funkelnden Glänzen steht in

der Heiterkeit seiner Seele. Aber es gibt andere,

unbedeutendere, gleichsam schwermütig schöne

Teile, die abgelegen sind, die den Besucher nicht

rufen, ihn selten sehen und, wenn er kommt, ihm

gerne weisen, was im Umkreise ihrer Besitzungen

liegt. Wer sie einmal gekannt und geliebt hat, der

denkt mit süßer Trauer an sie zurück wie an ein

bescheidenes, liebes Weib, das ihm gestorben ist

und das nie gefordert, nie geheischt und ihm alles

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Ñâåðõó:

1 Íàáîð áåç âûêëþ÷êè ñòðîê. Ðàâíûå ïðîìåæóòêè

â ñëîâàõ è ïîòîìó ðîâíûé ñåðûé öâåò

ìàññû òåêñòà. Íåðîâíûé ïðàâûé êðàé íàáîðà

ðàçäðàæàåò ãëàç, ïðèâû÷íûé ê åäèíîé äëèíå

ñòðîê. Ïðè áîëüøîì îáúåìå òåêñòà ÷òåíèå çàìåäëÿåòñÿ.

2 Íåðîâíûé ëåâûé êðàé íàáîðà. Íà÷àëî ÷òåíèÿ

ìåíÿåò ìåñòî îò ñòðîêè ê ñòðîêå. Ïðèÿòíîå

÷òåíèå áîëåå íåâîçìîæíî.

3 Íåðîâíûå êðàÿ ñòðîê ñëåâà è ñïðàâà óõóäøàþò

÷èòàåìîñòü.

4 Ðó÷íîé è ìàøèííûé íàáîð îáåñïå÷èâàþò ëåãêîñòü

âûêëþ÷êè ñòðîê äëÿ âûðàâíèâàíèÿ ëåâîãî

è ïðàâîãî êðàÿ íàáîðà. Â ïðîòèâîïîëîæíîñòü

ìàøèíîïèñè ýòèì ïðåèìóùåñòâîì îáëàäàåò

òèïîãðàôñêàÿ òåõíèêà.

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Wenn von unserem wunderschönen Lande oberhalb

der Enns die Rede ist und man die vielen

Herrlichkeiten preist, in welche es gleichsam wie

ein Juwel gefaßt ist, so hat man gewöhnlich jene

Gebirgslandschaft vor Augen, in denen der Fels

luftblau emporstrebt, die grünen Wässer rauschen

und der dunkle Blick der Seen liegt: wer sie einmal

gekannt und geliebt hat, der denkt mit Freuden an

sie zurück, und ihr heiteres Bild mit dem duftigen

Dämmern und dem funkelnden Glänzen steht in

der Heiterkeit seiner Seele. Aber es gibt andere,

unbedeutendere, gleichsam schwermütig schöne

Teile, die abgelegen sind, die den Besucher nicht

rufen, ihn selten sehen und, wenn er kommt, ihm

gerne weisen, was im Umkreise ihrer Besitzungen

liegt. Wer sie einmal gekannt und geliebt hat, der

denkt mit süßer Trauer an sie zurück wie an ein

bescheidenes, liebes Weib, das ihm gestorben ist

und das nie gefordert, nie geheischt und ihm alles

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