Эмиль Рудер Типографика - Newsman.tsu.ru

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Òåõíèêà òèïîãðàôèêè

Mit wachsender Kultur mußten die Bedürfnisse

mannigfaltiger werden und der Wert der Mittel

ihrer Befriedigung umso mehr steigen, je weiter

die moralische Gesinnung hinter allen diesen Erfindungen

des Luxus, hinter allen Raffinements

des Lebensgenusses und der Bequemlichkeit zurückgeblieben

war. Die Sinnlichkeit hatte viel zu

schnell ungeheures Feld gewonnen. In eben denn

Verhältnisse, als die Menschen auf dieser Seite

ihre Natur ausbildeten und sich in der vielfach

sten Tätigkeit und dem behaglichsten Selbstgefühl

verloren, mußte ihnen die andere Seite ganz

unscheinbar, eng und fern vorkommen. Hier nun

meinten sie den rechten Weg ihrer Bestimmung

eingeschlagen zu haben, hierfür alle Kräfte verwenden

zu müssen. So wurde grober Eigennutz

zur Leidenschaft und zugleich seine Maxime zum

Resultat des höchsten Verstandes; und all dies

machte die Leidenschaft gefährlich und unüberwindlich.

Wie herrlich wäre es, wenn der jetzige

König sich wahrhaftig überzeugte, daß man auf

diesem Wege nur das flüchtige Glück eines Spielers

machen könne, das von einer so veränderlichen

Größe bestimmt wird als die Imbezillität und

der Mangel an Routine und Finesse seiner Mitspieler.

Durch Betrogenwerden lernt man betrügen,

und wie bald ändert sich da nicht das Blatt,

und der Meister wird Schüler seines Schülers;

ein dauerhaftes Glück macht nur der rechtliche

Mann und der rechtliche Staat. Was helfen mir

alle Reichtümer, wenn sie sich bei mir nur aufhalten,

um frische Pferde zu nehmen und so nur

schneller ihre Reise um die Welt zurückzulegen?

Ñòðîêè íàáîðà â òèïîãðàôèêå ìîãóò áûòü êàê

óãîäíî îòäåëåíû äðóã îò äðóãà. Ïðèìåðû ïîêàçûâàþò

âèäû ðàçáèâêè — îò èçáûòî÷íîé äî íàáîðà

áåç øïîíîâ. Ñî ñòîðîíû ôîðìû äâèæåíèå

ïðîèñõîäèò îò ñâåòëîãî ê òåìíîìó, îò ëèíåéíîãî

ê ïëîñêîñòíîìó. Èçëèøíÿÿ ðàçáèâêà, ñîçäàâàÿ

íàçîéëèâûé ëèíåéíûé ýôôåêò, çàòðóäíÿåò

÷òåíèå, à ïðè ìàëîì èíòåðëèíüÿæå âàæíîå äëÿ

óäîáî÷èòàåìîñòè òå÷åíèå ñòðîê ãëîõíåò â ïëîñêîé

ìàññå íàáîðà. Ëåã÷å âñåãî ÷èòàåòñÿ íàáîð,

ãäå ïëîñêîñòíîå è ëèíåéíîå íà÷àëà ïðåáûâàþò

â ñîãëàñèè.

Mit wachsender Kultur mußten die Bedürfnisse

mannigfaltiger werden und der Wert der Mittel

ihrer Befriedigung umso mehr steigen, je weiter

die moralische Gesinnung hinter allen diesen Erfindungen

des Luxus, hinter allen Raffinements

des Lebensgenusses und der Bequemlichkeit zurückgeblieben

war. Die Sinnlichkeit hatte viel zu

schnell ungeheures Feld gewonnen. In eben denn

Verhältnisse, als die Menschen auf dieser Seite

ihre Natur ausbildeten und sich in der vielfach

sten Tätigkeit und dem behaglichsten Selbstgefühl

verloren, mußte ihnen die andere Seite ganz

unscheinbar, eng und fern vorkommen. Hier nun

meinten sie den rechten Weg ihrer Bestimmung

eingeschlagen zu haben, hierfür alle Kräfte verwenden

zu müssen. So wurde grober Eigennutz

zur Leidenschaft und zugleich seine Maxime zum

Resultat des höchsten Verstandes; und all dies

machte die Leidenschaft gefährlich und unüberwindlich.

Wie herrlich wäre es, wenn der jetzige

König sich wahrhaftig überzeugte, daß man auf

diesem Wege nur das flüchtige Glück eines Spielers

machen könne, das von einer so veränderlichen

Größe bestimmt wird als die Imbezillität und

der Mangel an Routine und Finesse seiner Mitspieler.

Durch Betrogenwerden lernt man betrügen,

und wie bald ändert sich da nicht das Blatt,

und der Meister wird Schüler seines Schülers;

ein dauerhaftes Glück macht nur der rechtliche

Mann und der rechtliche Staat. Was helfen mir

alle Reichtümer, wenn sie sich bei mir nur aufhalten,

um frische Pferde zu nehmen und so nur

schneller ihre Reise um die Welt zurückzulegen?

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Mit wachsender Kultur mußten die Bedürfnisse

mannigfaltiger werden und der Wert der Mittel

ihrer Befriedigung umso mehr steigen, je weiter

die moralische Gesinnung hinter allen diesen Erfindungen

des Luxus, hinter allen Raffinements

des Lebensgenusses und der Bequemlichkeit zurückgeblieben

war. Die Sinnlichkeit hatte viel zu

schnell ungeheures Feld gewonnen. In eben denn

Verhältnisse, als die Menschen auf dieser Seite

ihre Natur ausbildeten und sich in der vielfach

sten Tätigkeit und dem behaglichsten Selbstgefühl

verloren, mußte ihnen die andere Seite ganz

unscheinbar, eng und fern vorkommen. Hier nun

meinten sie den rechten Weg ihrer Bestimmung

eingeschlagen zu haben, hierfür alle Kräfte verwenden

zu müssen. So wurde grober Eigennutz

zur Leidenschaft und zugleich seine Maxime zum

Resultat des höchsten Verstandes; und all dies

machte die Leidenschaft gefährlich und unüberwindlich.

Wie herrlich wäre es, wenn der jetzige

König sich wahrhaftig überzeugte, daß man auf

diesem Wege nur das flüchtige Glück eines Spielers

machen könne, das von einer so veränderlichen

Größe bestimmt wird als die Imbezillität und

der Mangel an Routine und Finesse seiner Mitspieler.

Durch Betrogenwerden lernt man betrügen,

und wie bald ändert sich da nicht das Blatt,

und der Meister wird Schüler seines Schülers;

ein dauerhaftes Glück macht nur der rechtliche

Mann und der rechtliche Staat. Was helfen mir

alle Reichtümer, wenn sie sich bei mir nur aufhalten,

um frische Pferde zu nehmen und so nur

schneller ihre Reise um die Welt zurückzulegen?

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