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Deutschland, 12 Jahre nach der Wiedervereinigung:

Noch immer verlangen Erben und Alteigentümer

über gerichtliche Beschlüsse ihren Besitz zurück. Auch

Thomas Stille (Wolfgang Stumph), Betreiber eines Ausflugslokals

im malerischen Tal des sächsischen Flüsschens

Müglitz, ist betroffen. 20 Jahre Arbeit stecken

in seinem touristischen Juwel, das einmal die Ruine

eines verlassenen Bauernhofs war. Indes erinnert sich

der in Hessen lebende Konrad Huberty (Robert Atzorn)

an sein altes Zuhause und will nun die Außenstände

seines Lebens einfordern. Stilles Bauernhof im Müglitztal

gehörte einst der Familie Huberty. Konrad Huberty

strengte die Rückgabe des Besitzes an, der Prozess ging

durch alle Instanzen. Die vorletzte gab Thomas Stille

recht, die letzte Konrad Huberty. Und damit macht sich

dieser auf den Weg nach Sachsen, um sein Eigentum

zu übernehmen. Doch er hat die Rechnung ohne den

Wirt gemacht. Stille verbarrikadiert seinen Gasthof

und erklärt ihn fortan zur Festung.

Die wahre Gefahr aber droht am Himmel. Dunkle

Wolken ziehen auf. Sie sind die Vorboten eines Naturereignisses,

das man später die Jahrhundertflut nennt.

Während Stille und Huberty sich bekriegen, steigen

die Flusspegel. Die Müglitz wird zum reißenden Strom,

Dämme brechen, „Stilles Tal“ wird von Wassermassen

eingeschlossen. Erst jetzt, zwischen Panik und Chaos,

als nichts mehr übrig ist, um das sich zu streiten lohnt,

sind sich Thomas Stille und Konrad Huberty einig:

Es geht nur noch ums nackte Überleben.

Regie MARCUS O. ROSENMÜLLER

Marcus O. Rosenmüller, 1963 in Duisburg

geboren, begann während seines Studiums

der Kommunikationswissenschaften an der

Ludwig-Maximilians-Universität München seine

ersten Image- und Werbefilme zu inszenieren.

Von 1989 bis 1999 führte er Regie bei rund

120 Videoclips, unter anderem für Udo Lindenberg,

Uwe Ochsenknecht, Heike Makatsch, Jule

Neigel und Extrabreit. 1991 wurde er Mitbegründer

der Me, Myself & Eye (MME) Film- und

TV-Produktion, seit 2001 ist er Gesellschafter

der Casascania GmbH Filmproduktion. Zu

seinen Regiearbeiten zählen u.a. „Der tote

Taucher im Wald“ (Kino), „Sperling und der

stumme Schrei“ , „Dornröschens leiser Tod“,

„Die Mandantin“, „Kunstfehler“, „Der fremde

Gast“, „Schuld und Unschuld“, „Das Geheimnis

des Königssees“, „Augenzeugin“, „Heiße Spur“

„Bis an die Grenze“, „Gottes mächtige Dienerin“

und „Wunderkinder“ (Kino). Seine Arbeit

„Sperling und die Angst vor dem Schmerz“

war 2003 beim Filmfest München für den

TV-Movie Award nominiert, „Die Mandantin“

beim Filmfest Hamburg ebenfalls für den TV-

Movie-Award und „Gottes mächtige Dienerin“

als „Bester Mehrteiler“ beim TV-Festival Monte

Carlo.

Impressum

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Anstalt des öffentlichen Rechts

Hauptabteilung Kommunikation

Kantstraße 71 - 73

04275 Leipzig

Tel.: (0341) 3 00 91 91

Fax: (0341) 3 00 91 92

E-Mail: kommunikation@mdr.de

www.mdr.de/unternehmen

Verantwortlich: Dirk Thärichen

Fotos: MDR/Conny Klein

Design-Konzept: ARD-Design, München

Grafik: Ralph Schüller

Fotos zu diesem Film sind im Internet abrufbar unter

www.ard-foto.de. Diese Pressemappe finden Sie als

PDF-Datei zum Anschauen und Downloaden unter

www.mdr.de/unternehmen.

www.DasErste.de www.ard-foto.de

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BR HR MDR NDR Radio Bremen RBB SR SWR WDR

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Mittwoch, 7. September 2011, 20.15 Uhr im Ersten

Stilles Tal

Fernsehfilm


Stilles Tal

Besetzung

Thomas Stille Wolfgang Stumph

Konrad Huberty Robert Atzorn

Barbara Stille Ulrike Krumbiegel

Anna Huberty Victoria Trauttmansdorff

Dixie Stille Sarah Alles

Oliver „Olli“ Reschke Tom Wlaschiha

Arnd Huberty Jens Atzorn

u.v.a.

Stab

Regie Marcus O. Rosenmüller

Drehbuch Michael Illner und Alfred Roesler-Kleint

Kamera Stefan Spreer

Produzent Norbert Sauer

Producerin Cornelia Wecker

Produktion UFA Fernsehproduktion GmbH

Redaktion Jana Brandt (MDR)

Barbara Häbe (ARTE)

Kostüm Susanne Roggendorf

Maske Jan Kempkens

Nadine Hohmann

Casting Bo Rosenmüller

Aufnahmeleitung Frank Nitz

Produktionsleitung Henning Falk

Herstellungsleitung Frank Mähr

Produktionszeit 15. Juni bis 20. Juli 2010

Drehorte Wittenberg und Umgebung

Eine UFA Fernsehproduktion

im Auftrag des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS

für Das Erste in Zusammenarbeit mit ARTE.

Stilles Tal Stilles Tal

WOLFGANG STUMPH ist Thomas Stille

Wolfgang Stumph, 1946 in Wünschelburg/ Schlesien geboren, absolvierte

vor seiner Schauspielausbildung in der DDR ein Studium der Ingenieurpädagogik.

Danach ging er zum Kabarett „Die Herkuleskeule“und legte

damit den Grundstein seines schauspielerischen Schaffens. Der große

Durchbruch kam 1991 mit dem Kinofilm „Go Trabi Go“. Seinen zweiten

großen Erfolg feierte Stumph mit der Sitcom „Salto Postale“. Sie wurde

1995 mit dem Telestar (Deut scher Fernsehpreis) ausgezeichnet. Wolfgang

Stumph ist der einzige deutsche Volksschauspieler, der vier Mal mit der

Goldenen Henne geehrt wurde. Seit 1995 ist er als Kommissar Stubbe in

der erfolgreichen Krimi-Reihe „Stubbe – Von Fall zu Fall“ zu sehen. Hierfür

erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis. Zu seinen weiteren Erfolgen in TV und Kino gehörten u. a. : „Der Job seines

Lebens“ (2003); „Bis zum Horizont und weiter“ (1999), „Ein Stück vom Glück“ (2001) und „Eine Liebe in Königsberg“

(2006). Zu den aktuellen Produktionen zählen „Stubbe“ und die Komödien „Salami Aleikum“ sowie „Stankowskis

Millionen“.

Wolfgang Stumph: „Ich habe die Flut 2002 hautnah miterlebt und vor Ort den Schmerz betroffener Freunde gespürt. Und

ich habe auch die Wirkung der persönlichen Hilfe und die Solidarität aus ganz Deutschland erfahren. Aufgabe für diesen Film

war für mich, deutlich zu machen, dass wir uns gegenseitig die eigene Geschichte erzählen und die der anderen verstehen

sollten. Nur so lernen wir, uns zu akzeptieren. Mich stört, dass Leute über uns Filme machen, die unser Leben in der „ehemaligen

DDR“ nicht gelebt, erstritten, erlacht und erlitten haben.“

ROBERT ATZORN ist Konrad Huberty

Robert Atzorn, 1945 im ehemaligen Bad Polzin/ Pommern, geboren, studierte

zunächst Grafik an der Kunstschule Alsterdamm in Hamburg. Sein erstes

Engagement hatte er 1969/70 an der Württembergischen Landesbühne,

darauf spielte er im Schauspielhaus Zürich, an den Städtischen Bühnen Münster,

Köln, Dortmund und im Bayerischen Staatsschauspiel München. Seine

erste Filmrolle erhielt er 1979 in Ingmar Bergmans Film „Aus dem Leben der

Marionetten“. Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet Robert Atzorn ausschließlich

für das Fernsehen. Für seine Rolle in „Oh Gott, Herr Pfarrer“ (1987, Regie:

Theo Mezger) wurde er mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Für seine

Titelrolle in „Unser Lehrer Doktor Specht“ (1992-1998) erhielt er den Telestar

(Deutscher Fernsehpreis). Von 2003 bis 2008 spielte er Kommissar Jan Casstorff im NDR-Tatort. Zu seinen weiteren Filmen

zählen u. a.: „Die Affäre Semmeling“ (Regie: Dieter Wedel), „Küss mich, Kanzler“ (2003, Regie: Ulrich Stark), „Kanzleramt“

(Regie: Hans Christoph Blumenberg, Jakob Schäuffelen) und „Mein Mann der Trinker“ von Bodo Fürneisen. „Engel der

Gerechtigkeit“ von Karola Meeder und „Nord Nord Mord“ von Josh Broecker gehören zu seinen jüngsten Produktionen.

Robert Atzorn: „In ,Stilles Tal` werden auf ganz wertfreie, amüsante Weise ohne Klischees Ost-West-Mentalitäten thematisiert.

Ich kann die beiden Männer verstehen; beide fühlen sich völlig im Recht – und sie sind es ja auch irgendwie als Folge

der Umstände. Beide kämpfen bis zur Erschöpfung, um ihre Ansprüche durchzufechten. Ein Geniestreich der Autoren Michael

Illner und Alfred Roesler-Kleint ist es, dass beide „Ossis“ sind; auch Huberty ist im Osten geboren, das macht den Konflikt noch

plausibler, denn beide sind gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint. Dieser Konflikt ist ein Ergebnis der

politischen Situation.“

ULRIKE KRUMBIEGEL ist Barbara Stille

Ulrike Krumbiegel, 1961 in Berlin geboren, absolvierte an der Berliner Hochschule

für Schauspielkunst „Ernst Busch“ ihr Schauspielstudium. Ihr erstes

Bühnenengagement erhielt sie am Schweriner Theater und war danach

auf verschiedenen Bühnen des Landes zu erleben. 1991 spielte sie in Dietmar

Kleins Komödie „Der Erdnussmann“ und 2003 in dem Fernsehfilm

„Geschlecht: weiblich“ (Regie: Dirk Kummer), wofür sie den Deutschen

Fernsehpreis als „Beste Schauspielerin/ Hauptrolle“ erhielt. Im selben Jahr

war sie in Oliver Hirschbiegels „Untergang“ und 2004 in Christian Alyards

„Antikörper“ im Kino zu sehen. Neben Rollen in „Polizeiruf“- und „Tatort“-

Folgen sowie in der Reihe „Bloch“ ist und war sie u. a. zu sehen in „Der verlorene

Vater“ (2009, Regie: Hermine Huntgeburth) und „Anonyma“ (2007, Regie: Max Färberbock). „Vater Morgana“ (Regie:

Till Endemann) und „Linie 102“ (Regie: Damian Schipporeit) gehören zu ihren jüngsten Produktionen. Ulrike Krumbiegel

wurde 2008 mit der Goldenen Kamera in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ ausgezeichnet.

Ulrike Krumbiegel: „Bei diesem Dreh fand ich besonders interessant, dass wir uns die bedrohlichen Wassermengen mental

richtig vorstellen mussten, denn ein großer Teil des Hochwassers wurde ja erst später digital eingefügt. Allerdings kann ich

mich noch gut daran erinnern, dass das Spielen der Szenen im Wasser uns auf Dauer sehr auskühlte und wir froh waren, uns

im Gasthof aufwärmen zu können, obwohl es während der Dreharbeiten extrem heiß war.“

VICTORIA TRAUTTMANSDORFF ist Anna Huberty

Victoria Trauttmansdorff, 1960 in Wien geboren, begann eine Schauspielausbildung

in Salzburg, bevor sie auf verschiedenen Theaterbühnen stand. Seit

1993 ist sie am Thalia Theater Hamburg festes Ensemblemitglied.

Einen großen Erfolg hatte sie als Christine Linde in Stephan Kimmigs „Nora“-

Inszenierung. Für diese Leistung wurde sie von der Fachzeitschrift „Theater

heute“ 2003 auf Platz 2 als „Schauspielerin des Jahres“ gewählt.

Parallel zum Theater arbeitete Victoria Trauttmansdorff seit Anfang der 90er

Jahre für Film und Fernsehen. So war sie 2004 – 2008 in „Einsatz in Hamburg“

zu sehen, 2004 in „Falscher Bekenner“ (Regie: Christoph Hochhäusler)

und 2008 in „Schlaflos“ (Regie: Isabel Kleefeld). Ihren großen Durchbruch

hatte sie 2007 mit ihrer ersten großen Filmrolle in Jan Bonnys Kinofilm „Gegenüber“, für den sie als „Beste Hauptdarstellerin“

für den Deutschen Filmpreis nominiert wurde. Ihre jüngsten Produktionen waren „Bloch – Svenja“ (Regie: Jan Schütte)

und der Münster „Tatort – Herrenabend“ (Regie: Matthias Tiefenbacher).

Victoria Trauttmansdorff: „Die Arbeit an diesem Film war ein riesiges, unterhaltsames Abenteuer. Tolle Kollegen, tolles Team

und die unglaublichsten Drehorte. Meine bleibende Erinnerung ist der Nachtdreh in dem stillgelegten Freibad von Quellental.

Mitten in dem Schwimmbad war die Ruine des Gasthofes aufgebaut. Zahlreiche Feuerwehrleute standen mit Schläuchen

ausgestattet im Wasser des Schwimmbades und versuchten nun eine für den Film nötige Sturmflut zu simulieren. Das Licht

der eingeschalteten Scheinwerfer lockte Tausende von maikäfergroße Insekten aus den Büschen, die uns mit lautem Getöse

umschwirrten.“

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