Ausgabe 17 - Feb. / März 2010 - Senioren Journal
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RUBRIK<br />
2<br />
SENIOREN JOURNAL
Mit dem Neuen ist es so eine Sache.<br />
Das neue Jahr zum Beispiel –<br />
was soll daran so neu sein? Einfach<br />
eine neue Jahreszahl, aber das Leben<br />
geht weiter wie bisher. Im Übrigen<br />
ist es mit der Neuheit schnell<br />
vorbei. Gerade mal zwölf Monate<br />
später schicken wir das neue Jahr<br />
schon wieder in den Ruhestand …<br />
Und trotzdem sind wir neugierig.<br />
Trotzdem weckt das neue Jahr HoffHoffnungen, so wie alles, was noch jung, kraftvoll, unverbraucht<br />
und deshalb vielversprechend ist. Seltsam, wie uns das Neue<br />
immer wieder fasziniert. Schließlich sind auch so viele Hoffnungen<br />
unerfüllt geblieben. Und jetzt steht alles wieder auf<br />
Anfang!<br />
Lebe jetzt! Lebe jeden Tag neu. Lerne, die schönen Momente<br />
in dem Augenblick zu erkennen, da sie passieren, sie dann<br />
bewusst aufnehmen, sie zu genießen. Den Schrei des Vogels,<br />
das Lächeln des Kindes, das satte Gelb der Blumen! Jeder<br />
Tag ist ein Geschenk, auch jeder Augenblick! Nutzen Sie jede<br />
Stunde intensiv und gut. Vergeuden Sie nicht Ihre Kräfte in<br />
nutzlosen Auseinandersetzungen und Ärger. Denken sie möglichst<br />
positiv! Öffnen Sie Ihr Herz! Und lieben Sie jetzt!<br />
Liebe kann alle Hindernisse, alle Bosheiten, allen Starrsinn<br />
überwinden. Liebt einander, so lautet die Lehre – und sie veraltet<br />
nicht. Es könnte ein wirklich gutes neues Jahr werden.<br />
IMPRESSUM<br />
S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG<br />
Gabelsbergerstr. 27 | 32425 Minden | Tel.: (05 71) 50 92 805<br />
www.senioren-journal.de<br />
Redaktion:<br />
Chefredakteurin Annina Pietza (AP)<br />
Bernd Böhm (BB)<br />
Sabine Dey (SD)<br />
Nils Meyer (NM) Vi.S.dP<br />
Druck:<br />
CW Niemeyer Druck GmbH<br />
Böcklerstraße 13<br />
3<strong>17</strong>89 Hameln<br />
Tel.: 0 51 51 / 82 20 - 0<br />
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Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser!<br />
Anzeigenverkauf:<br />
Bernd Böhm - Anzeigenleiter<br />
Tel.: (01 76) 19 99 96 02<br />
Werner Leesten<br />
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Konzept: Lothar Arnhölter<br />
Satz und Gestaltung:<br />
MR-MEDIEN - Die Werbeagentur<br />
Marc Rabe<br />
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info@mr-medien.de<br />
www.mr-medien.de<br />
RECHTSHINWEISE<br />
Die S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG übernimmt keine Garantie und<br />
Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der in dieser Publikation<br />
aufgeführten Informationen. Die Urheberrechte der Artikel, Fotos und Annoncen bleiben<br />
beim Verlag.<br />
Gute Vorsätze fürs neue Jahr! Gut! Wir schreiben darüber, wie<br />
man seine Ziele erreichen kann. Doch seien Sie auch gut zu<br />
sich. Flüstern Sie Ihrer inneren Stimme zu: „Ich will im neuen<br />
Jahr immer freundlich sein. Auch zu mir. Das beinhaltet: Lange<br />
schlafen, nicht joggen, auch mal auf einer Party ein Glas<br />
Wein trinken. Zum Ausgleich kann man sich ja einen großen<br />
Tiegel von der Lieblingsgesichtscreme kaufen“… Positive Gedanken<br />
machen uns stark – und schön. Denn Lachfältchen<br />
sind sympathisch. Heruntergezogene Mundwinkel wirken abschreckend.<br />
Es gibt viele Dinge auf dieser Welt, über die man<br />
sich freuen kann. Doch eines der allerschönsten, zumindest<br />
aus meiner Sicht, sind Frühlingsgefühle!<br />
Jetzt ganz plötzlich, nach vielen dunklen Tagen, war es plötzlich<br />
da: Das Frühlingsgefühl! Vogelgezwitscher weckte mich,<br />
die ersten warmen Sonnenstrahlen schienen warm auf der<br />
Haut. Die ersten vorwitzigen Blumen erblühen und entfalten<br />
ihre Farbenpracht. Auch die dicken Hummeln, aus dem Winterschlaf<br />
erwacht, fl iegen wieder brummend und schwerfällig<br />
von Blüte zu Blüte. Jetzt weg mit den Puschelmützen, die wir<br />
uns beim Tief „Daisy“ noch ganz tief über die Ohren gezogen<br />
haben!<br />
Egal, was Sie sich für das neue Jahr vorgenommen haben.<br />
Bleiben sie dran! Und wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen<br />
durchs neue Jahr zu gehen.<br />
Die gesamte Redaktion und Ihre Annina Pietza<br />
SENIOREN JOURNAL 3
RATGEBER<br />
Gute Vorsätze für <strong>2010</strong> –<br />
Endlich gesünder leben!<br />
Um durchzuhalten, brauchen Sie die richtigen Strategien.<br />
Hatten Sie sich im vergangenen Jahr vorgenommen:<br />
„Demnächst wird alles anders“? Und? Wenn Sie es geschafft<br />
haben, herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht, dann<br />
probieren Sie es doch einfach noch einmal!<br />
Heute fange ich neu an! Doch allen Vorsätzen zum Trotz:<br />
Nach zwei Wochen ist alles wieder wie vorher. Nur für jeden<br />
Neuanfang gilt: Es muss aus einem selbst kommen.<br />
Oder bildlich gesagt: Folgen Sie einfach Ihrem inneren<br />
Kompass! Sagen Sie sich jeden Morgen: Ich will heute<br />
etwas bewegen. Nicht zu viel. Nur, dass man am Abend<br />
sagen kann: Das war ein guter Tag! Und seien sie nicht zu<br />
perfekt. Wer ständig perfekt sein will, überanstrengt sich<br />
irgendwann. Perfektion ist unmenschlich!<br />
Die meisten Menschen wollen zu viel auf einmal. Niemand<br />
bekommt in vier Wochen seine Idealfi gur, die er jahrelang<br />
vernachlässigt hat Formulieren Sie Ihr Ziel genau. Nicht<br />
„ich will weniger essen“, sondern „ich lege jeden Mittwoch<br />
einen Obsttag ein“. Nicht „ich will mehr Sport treiben“, sondern<br />
„am Samstag gehe ich ins Schwimmbad“! Versuchen<br />
Sie nicht, Ihr gesamtes Leben zu ändern, ein guter Vorsatz<br />
reicht fürs Erste. Wer mit dem Rauchen aufhören will,<br />
gleichzeitig in einem neuen Job gefordert wird oder das<br />
Ende einer Beziehung verkraften muss, kann nur scheitern.<br />
Stellen Sie sich Ihr Ziel vor, denn viele Veränderungen<br />
klappen nicht, weil wir es uns in den bekannten Verhaltensmustern<br />
gemütlich eingerichtet haben. Stellen Sie sich<br />
deshalb immer wieder vor, welche Vorteile es Ihnen bringt,<br />
den guten Vorsatz durchzuhalten. Wenn Sie mit dem Rau-<br />
4<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
chen aufhören, sparen Sie Geld, der Husten verschwindet,<br />
das Essen schmeckt wieder besser. Oder machen Sie sich<br />
ein Bild, wie Sie bald aussehen werden und welche schicken<br />
Kleider Sie kaufen können, wenn Sie ein paar Pfund<br />
abgenommen haben.<br />
Gehen Sie in Etappen vor. Gliedern Sie schwierige Vorsätze<br />
in Teilziele. Wer aufhören will zu rauchen, kann sich<br />
zunächst vornehmen, vielleicht nur vier Zigaretten am Tag<br />
anzustecken. Setzen Sie sich einen festen Termin für diese<br />
Etappe. Erst danach kommt der nächste Teilschritt.<br />
Pausen sind erlaubt. Wer eine Weile konsequent war, darf<br />
mal sündigen. Gönnen Sie sich zwischendurch etwas Süßes,<br />
wenn Sie abnehmen wollen. Nur zur Regel darf es<br />
nicht werden. Und belohnen Sie sich! Sie haben Ihr Ziel<br />
oder eine Etappe erreicht? Glückwunsch! Jetzt haben Sie<br />
eine Belohnung verdient. Gönnen Sie sich eine neue Bluse<br />
oder ein paar Schuhe. Das motiviert für neue Vorsätze!<br />
Und niemals aufgeben! Nur weil Sie<br />
während einer Diät bei einem Stück<br />
Torte schwach geworden sind, nicht<br />
gleich alle Vorsätze über Bord werfen.<br />
Gleiches gilt, wenn Sie abends<br />
den Sportkurs geschwänzt und stattdessen<br />
auf dem Sofa gefaulenzt<br />
haben. Geben Sie sich eine zweite<br />
Chance. Hauptsache, Sie geben<br />
nicht auf und machen weiter!<br />
Gute Vorsätze und Veränderungen,<br />
die man innerhalb von 72 Stunden<br />
auf den Weg bringt, haben gute<br />
Chancen, dass man die Umsetzung<br />
auch durchhält. Also: Fangen Sie<br />
gleich an!<br />
AP
Frühjahrsputz –<br />
Frischer Wind in der Wohnung<br />
Selbst in der Wohnung der größten „Putzteufel“ zeigt sich<br />
mit den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen Staub, der sich<br />
über die Wintermonate angesammelt hat. Spätestens jetzt<br />
ist es Zeit für den Frühjahrsputz – den übrigens<br />
schon die alten Römer kannten. Hier ein paar<br />
nützliche Tipps:<br />
Wer gründlich plant, dem geht der Frühjahrsputz<br />
viel leichter von der Hand. Etappenziele<br />
setzen, Putzschrank prüfen und genügend<br />
Zeit nehmen. Zur Grundausstattung beim<br />
Hausputz reichen Allzweckreiniger, Scheuermilch,<br />
Spülmittel, Eimer, Aufnehmer, Mikrofasertücher<br />
und Schwämme.<br />
Statt teurer Spezialreiniger erfüllen auch<br />
alte Hausmittel ihren Zweck: Essig gegen<br />
Kalkflecken, Zitrone gegen stumpf gewordenes<br />
Glas, und Zahnpasta kann Fugen<br />
wieder weiß machen. Putzmittel sollten<br />
möglichst sparsam dosiert werden. Viel hilft<br />
hier nicht viel. Das schont Gesundheit und<br />
Umwelt. Mit der Devise „mechanisch gegen<br />
chemisch“ lassen sich viele Verunreinigungen<br />
besser als<br />
mit der Chemie-Keule<br />
entfernen. Desinfektionsmittel<br />
sind im<br />
normalen Haushalt<br />
nicht nötig. Antibakterielle<br />
Zusätze in<br />
Reinigungsmitteln<br />
können die Haut und<br />
Atemwege schädigen<br />
und dazu beitragen,<br />
dass Krankheitserreger<br />
resistent werden.<br />
Handschuhe schützen<br />
Haut und Nägel Schließlich<br />
sollen auch Hände im<br />
Frühjahr schön und gepflegt<br />
vorzeigbar sein. Für<br />
Menschen mit Latexallergie<br />
gibt es spezielle Produkte.<br />
Gardinen, Polster und Bezüge<br />
sollten gewaschen<br />
werden. Hier verbergen<br />
sich gern neben Hausstaub<br />
und Tierhaaren<br />
Milben. Allergiker<br />
reagieren<br />
heftig auf die<br />
Ausscheidungen<br />
dieser mikrokleinen<br />
Tierchen.<br />
Neben die-<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
RATGEBER<br />
sen einfachen Grundregeln unbedingt auf Sicherheit achten,<br />
denn im Haushalt ereignen sich die meisten Unfälle.<br />
Standfeste Leitern und keine Stühle als Leiterersatz benutzen,<br />
Kabel nicht zur Stolperfallen werden lassen.<br />
Wegen der Rutschgefahr nicht über feucht<br />
gewischte Böden laufen.<br />
Beim Frühjahrsputz sollte auch die<br />
Hausapotheke genauer unter die<br />
Lupe genommen werden. Chemische<br />
Prozesse verändern angebrochene<br />
und abgelaufene Arzneimittel, Salben,<br />
Säfte und Tropfen. Insbesondere<br />
bei Augentropfen und –salben<br />
kann es zu mikrobakteriellen Verunreinigungen<br />
kommen.<br />
Wem der Frühjahrsputz, insbesondere<br />
das Fensterputzen, zu<br />
anstrengend geworden ist, sollte<br />
die Hilfe einer Gebäudereinigungsfirma<br />
in Anspruch nehmen.<br />
Sie glauben gar nicht, wie<br />
entspannend es ist, wenn fleißige<br />
Helfer die Fensterscheiben ruckzuck<br />
blitzblank putzen oder<br />
die Wohnung auf<br />
Vordermann<br />
bringen. Und<br />
Sie sitzen<br />
entspannt<br />
im Sessel<br />
und lesen<br />
ein schönes<br />
Buch! Das ist<br />
auch gar nicht<br />
besonders<br />
kostenintensiv,<br />
wie man vielleicht<br />
meint. Lassen Sie<br />
sich doch einmal ein<br />
Angebot machen.<br />
Übrigens, bei entsprechender<br />
Musik lässt<br />
sich besonders gut putzen.<br />
Ich zum Beispiel<br />
komme so richtig in<br />
Schwung beim „Second<br />
Waltz“ von Shostakovich<br />
(oft gespielt von<br />
Andre Rieu und Titelmelodie<br />
zu den<br />
Filmen „Eyes<br />
Wide Shut“ und<br />
„Das Geisterhaus“)!<br />
AP<br />
5
GESUNDHEIT<br />
Wunderwaffe Wärmflasche<br />
Kennen Sie das auch: Sie kommen<br />
nach Hause und spüren, wie Ihnen<br />
eisige Kälte den Rücken<br />
hochkriecht? Kopf<br />
und Glieder schmerzen.<br />
Oder der Magen<br />
rebelliert. Sie fühlen sich<br />
schwach und denken: „Ich<br />
glaube, ich werde krank!“ Greifen<br />
Sie jetzt gleich zu einem simplen<br />
Mittel aus Großmutters Zeiten – zu einer<br />
Wärmflasche.<br />
Holen Sie das gute Stück aus dem Schrank, füllen Sie es<br />
Wege zum Wohlfühlgewicht - Abnehmen: Ich schaffe das<br />
Das Frühjahr ist die beste Zeit zum Abnehmen. Aber Diäten<br />
machen dick. Das mussten leider schon viele Abnehmwillige<br />
erfahren. Nach einem schnellen Gewichtsverlust kehren<br />
Speckröllchen sofort zurück, wenn sie wieder normal essen.<br />
Ein paar Wochen oder Monate nach der Diät wiegen sie<br />
mehr als je zuvor. Was folgt, ist ein neuer Abspeckversuch,<br />
neues Versagen. Die Jo-Jo-Falle. Schluss damit. Forscher<br />
wissen inzwischen, worauf Übergewichtige achten müssen,<br />
um dauerhaft schlank und gesund zu sein.<br />
Gewicht zu verlieren ist keine Sache von Wochen oder Monaten,<br />
sondern ein langfristiges Projekt, denn es erfordert<br />
eine grundsätzliche Veränderung. Um dünner zu werden,<br />
müssen wir uns von jenen Verhaltensweisen verabschie-<br />
6<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
mit heißem Wasser. Jetzt setzen Sie sich bequem in einen<br />
Sessel und legen die Wärmflasche in den Rücken oder auf<br />
den Bauch.<br />
Hm, wie gut das tut! Es dauert nur ein paar Minuten,<br />
dann strömt eine angenehme Wärme<br />
durch den ganzen Körper. Das fördert<br />
die Durchblutung und aktiviert<br />
Ihre Abwehrkräfte.<br />
Weitere Einsatzmöglichkeiten:<br />
Wenn Sie kalte Füße haben,<br />
stellen Sie diese beim Fernsehgucken<br />
einfach auf die<br />
Wärmflasche.<br />
AP<br />
den, die uns dick gemacht haben. Dabei haben die besten<br />
Chancen Übergewichtige, die in kleinen Schritten insgesamt<br />
etwas verändern. Erster Ansatz ist das Essen. Wer weniger<br />
Kalorien konsumiert als der Körper verbraucht, nimmt ab.<br />
Schwieriger ist es, ein einmal erreichtes Gewicht zu halten.<br />
Hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle. Schlank<br />
bleiben gelingt nachweislich besser, wenn Sie nicht nur wissen,<br />
was Sie essen, sondern, welches seelische Bedürfnis<br />
Sie zum Essen treibt. Das ermöglicht es, Rückschläge richtig<br />
zu bewerten und gegenzusteuern.<br />
Wir haben einige Schritte zusammengestellt, die helfen, dass<br />
der Jo-Jo-Effekt Ihnen keinen Streich mehr durch die Rechnung<br />
macht. Das ist keine Diät. Ihren Weg zum leichteren<br />
Selbst wählen Sie!<br />
Abnehmen heißt hungern? Stimmt nicht. Wer klug wählt und<br />
genießt wird trotzdem leichter. Mal ehrlich, eine Bratwurst,<br />
hastig hineingestopft, ehe man den Einkauf im Auto verstaut,<br />
macht doch nicht wirklich Freude. Und wer eilig isst, verzehrt<br />
größere Mengen als Menschen, die bewusst speisen. Planen<br />
Sie lieber Ihre Mahlzeiten und kaufen Sie nur die benötigten<br />
Lebensmittel. Essen Sie nie im Stehen oder Gehen. Fernsehen<br />
und Telefonieren sind während der Mahlzeit ebenso tabu<br />
wie Lesen und Computerarbeit.<br />
Fett ist der größte Energielieferant. Hier zu knausern zahlt<br />
sich aus. Sie dürfen aber weiter deftig essen. Entfernen Sie<br />
Fettränder von Wurst und Fleisch. Bevorzugen Sie Schinken<br />
statt Salami. Geflügelhaut lassen Sie liegen, denn sie ist extrem<br />
fettig. Meiden Sie versteckte Fette, etwa in Mettwurst<br />
und Keksen. Fleisch ist magerer als Wurst, Geflügel magerer<br />
als Lamm oder Schwein. Beschichtete Pfannen sparen Fett.<br />
Weniger Zucker! Zucker ist zwar nicht ganz so kalorienreich<br />
wie Fett. Seine Energie ist aber ähnlich „leer“ wie die von<br />
Butter und Speck. Sie lockt den nächsten Hunger förmlich<br />
an. Menschen mit Gewichtsproblemen sollten außerdem<br />
ihren Alkoholkonsum unter die Lupe nehmen. Der Genuss<br />
von Bier und Wein summiert sich rasch zu beträchtlichen<br />
Kalorienmengen, die einem nicht auffallen. Schlimmer noch:<br />
Alkohol regt den Appetit an und senkt die Hemmschwelle,
eim Essen kräftig zuzulangen. Übergewichtige müssen oft<br />
erst lernen zu spüren, was ihnen gut tut. Dranbleiben! Das<br />
Wiener Schnitzel lockt? Lenken Sie sich ab. Wenn die Gedanken<br />
nur noch um das Essen kreisen, legen Sie sich eine<br />
Ausweichstrategie zurecht. Gehen Sie spazieren, hören Sie<br />
Musik oder rufen Sie Freunde an. Wann immer Sie sich bei<br />
einem Imbiss erwischen, sagen Sie: „Stopp“. Überlegen Sie:<br />
Habe ich wirklich Hunger oder esse ich aus Stress, Sorge<br />
oder weil die anderen essen? Für Übergewichtige lauern<br />
überall Stolpersteine, die Schlanke gar nicht sehen. Im Restaurant<br />
zum Beispiel, wenn die Freunde fragen, warum Sie<br />
kein weiteres Bier mehr trinken möchten. Unterrichten Sie<br />
Ihre Umgebung von Ihren Abnehmplänen, dann fi nden Sie<br />
vielleicht Unterstützung.<br />
Das Allerwichtigste zum Schluss: Statt sich mit Essensregeln<br />
zu plagen, essen Sie so, wie es schlanke Menschen ohne-<br />
Mit dem Schnellbus zum Einkaufen -<br />
WEZ und MKB fi nden Lösung für die<br />
Versorgungsmisere in der Innenstadt<br />
Fix wie nix! Unter diesem Motto reagieren zwei Mindener<br />
Unternehmen auf die Versorgungsmisere, die sich mit<br />
der Schließung des Real-Marktes an der Lindenstraße in<br />
der Innenstadt einstellt.<br />
Dem nur noch minimalen Lebensmittelangebot in der City<br />
entgegen sehend, setzte sich Bürgermeister Michael Buhre<br />
vor wenigen Wochen mit WEZ-Geschäftsführer Karl-Stefan<br />
Preuß in Verbindung. Preuß prüfte die Möglichkeit, vor allem<br />
auch ältere Innenstadtbewohner ohne eigene Fahrmöglichkeit<br />
möglichst kostenlos zu einem nahe gelegenen WEZ-<br />
Markt zu befördern, damit sie dort ihre Einkäufe erledigen<br />
können.<br />
Kurz vor Weihnachten nahm der Unternehmer Kontakt mit dem<br />
Geschäftsführer der Mindener Kreisbahnen (MKB), Dietmar<br />
Schweizer, auf. Gemeinsam tüftelten sie die Idee des WEZ-<br />
Busses aus, der seither verkehrt.<br />
Die Idee ist einfach und unbürokratisch, wie WEZ-Geschäftsführer<br />
Klaus Niedermeier bei der Vorstellung des Projektes betonte.<br />
Genutzt wird der MKB-Schnellbus, der stündlich von Minden, über<br />
Lübbecke bis nach Preußisch Oldendorf jeweils zur Minute 30 ab<br />
ZOB Lindenstraße fährt und die Kundschaft zum WEZ-Markt an der<br />
Lübbecker Straße bringt. Um Minute 23 kann dort wieder eingestiegen<br />
und zum Zentralen Omnibusbahnhof oder auch bis zum Hauptbahnhof<br />
zurückgefahren werden.<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
GESUNDHEIT<br />
hin tun: Sie essen, wenn Sie hungrig sind: Hören auf zu essen,<br />
wenn Sie satt sind und wählen nur das aus, was Ihnen<br />
wirklich schmeckt. Statt sich mit Essregeln zu plagen, hören<br />
Sie auf Ihren Wegweiser, auf die „innere Stimme“. Vielleicht<br />
müssen Sie ganz neu lernen, was Hunger ist, wie sich satt<br />
anfühlt und welche Gerichte und Lebensmittel Ihnen wirklich<br />
gut schmecken. Und hören Sie auf zu essen, wenn Sie satt<br />
sind – nicht erst, wenn der Teller leer ist. Das kann ein längerer<br />
Prozess werden.<br />
Einen langfristigen Gewichtsvorteil haben auch jene, die<br />
ihren Alltag konsequent aktiver gestalten. Bewegung bringt<br />
den Stoffwechsel auf Trab.<br />
In diesem Sinne: Nie wieder Diät und trotzdem schlank werden!<br />
Schon ein paar Pfunde weniger können glücklich machen!<br />
AP<br />
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Innerhalb der Tarifzone 2, was dem Stadtgebiet<br />
entspricht, kosten die Hin- und die Rückfahrt<br />
zusammen vier Euro. Das Besondere:<br />
WEZ erstattet die Fahrkosten bei Vorlage<br />
des Hinfahrtscheines in voller Höhe bar an<br />
der Kasse, wie der Leiter des Marktes an der<br />
Lübbecker Straße, Stefan Schellhase, erläuterte.<br />
„Ich freue mich, dass wir so unkompliziert eine<br />
Übergangslösung hinbekommen haben“, dankte<br />
Michael Buhre dem Mindener Unternehmen.<br />
Fix wie nix!<br />
Lübbecker Str.<br />
Ihr Nahversorger für die Innenstadt!<br />
In In nur nur nur 5 5 Minuten Minuten Minuten zum zum zum WEZ WEZ WEZ Lübbecker Lübbecker Str. Str.<br />
In nur 5 Minuten<br />
...vom ZOB Minden<br />
zum WEZ Lübbecker Str.<br />
Einkaufen mit unserem WEZ Shopping-Bus<br />
Fahren Sie in nur 5 Minuten vom ZOB zum WEZ an der Lübbecker Straße.<br />
Mit der MKB-Linie 513. Der Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt wird Ihnen beim Einkauf<br />
im WEZ Markt gegen Vorlage des Fahrscheins erstattet.<br />
Die Fahrt ist für Sie damit kostenlos!<br />
Abfahrt ZOB (Mo.-Fr.):<br />
7.00/7.30/8.30/9.30/10.30/11.30/12.00/13.30/14.30/15.30/16.30/<strong>17</strong>.30 7.00/7.30/8.30/9.30/10.30/11.30/12.00/13.30/14.30/15.30/16.30/<strong>17</strong>.30 Uhr Uhr<br />
Abfahrt ZOB (Sa.):<br />
7.30/8.30/9.30/10.30/11.30/12.30/13.30/14.30 Uhr<br />
Rückfahrt WEZ (Mo.-Fr.):<br />
8.14/9.23/10.23/11.23/12.23/13.23/14.19/<br />
15.23/16.23/<strong>17</strong>.23/18.23/19.23/20.14 Uhr<br />
Rückfahrt WEZ (Sa.):<br />
9.23/10.23/11.23/12.23/13.23/14.23/15.23/16.23 Uhr<br />
Weitere Zustiegsmöglichkeiten:<br />
Kreishaus • Wittekindallee • Bad Minden • Meisenweg<br />
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Fahrtzeit ZOB – WEZ nur 5 Minuten<br />
Für WEZ-Kunden kostenlos<br />
Busse im Stunden-Takt<br />
Hin- und Rückfahrt<br />
7
GENÜSSLICHES<br />
Dr. Sauerkraut –<br />
Therapie aus der Küche<br />
Der fermentierte Weißkohl<br />
schmeckt nicht nur zu Eisbein<br />
und Brezel gut. Auch in<br />
eine moderne leichte Küche<br />
bringt Sauerkraut viel Würze<br />
und Vitalität<br />
Was ist den eigentlich Fermentierung?<br />
Weißkohl wird<br />
zerstampft, sodass der Saft<br />
aus den Zellen tritt. Salz<br />
wird zugefügt. Es entzieht<br />
dem Kohl die Flüssigkeit<br />
und konserviert den Saft<br />
bis zur Gärung (Fermentierung),<br />
die Salzlake bedeckt<br />
den Kohl rund sechs Wochen<br />
lang luftdicht. Am Kohl<br />
haften Milchsäurebakterien,<br />
die die Fermentierung in<br />
Gang setzen.<br />
Das Sauerkraut ist reich an<br />
B-Vitamin, das dem Körper<br />
hilft, wertvolles Eiweiß aus<br />
der Nahrung gut zu verwerten.<br />
Es ist für unseren<br />
8<br />
Stoffwechsel unverzichtbar<br />
und sorgt für eine positive<br />
Stimmungslage. Das Vitamin<br />
B gibt unseren Zellen<br />
Energie und den Haaren<br />
eine schöne kräftige Farbe.<br />
Außerdem liefert das<br />
würzige Kraut viel Vitamin<br />
C für unser Immunsystem<br />
und die Produktion von<br />
Hormonen. Sauerkraut enthält<br />
außerdem Kalium zum<br />
Entwässern und Eisen für<br />
die Blutbildung. Das enthaltene<br />
Magnesium stärkt die<br />
Muskeln, Zink unterstützt<br />
schwaches Bindegewebe<br />
und spornt unser Gehirn zu<br />
Höchstleistungen an!<br />
Wässern Sie Sauerkraut vor<br />
dem Zubereiten möglichst<br />
nicht. Das nimmt zwar die<br />
saure Schärfe, schwemmt<br />
aber auch einen Großteil der<br />
wertvollen Inhaltsstoffe aus.<br />
Am gesündesten ist Sauer-<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
kraut roh. Wenn Sie es lieber<br />
kochen, bitte nicht länger<br />
als 25 Minuten. Sonst wird<br />
es zu weich und gehaltlos.<br />
Ananas, Äpfel oder Rosinen<br />
süßen Sauerkraut raffiniert.<br />
AP<br />
Wir haben auch ein ausgefallenes Rezept für Sie<br />
– eine leckere und gesunde kleine Mahlzeit oder<br />
als Überraschung für Ihre Gäste:<br />
Sauerkraut-Stullen (für 6 Brote)<br />
Lassen Sie ca. 300 g Sauerkraut gut abtropfen.<br />
Würfeln Sie eine Zwiebel ganz fein und braten<br />
Sie sie in einem Esslöffel Öl an. Geben Sie das<br />
Kraut zu und braten es kurz mit. 150 g Saure<br />
Sahne, 1 Eigelb, ½ Teelöffel Cayennepfeffer und<br />
Paprikapulver dazugeben. Die Masse auf sechs<br />
Scheiben Schwarzbrot verteilen und 50 g geriebenen<br />
Käse darauf geben. Bei 220 Grad ca. eine<br />
Viertelstunde backen. Sehr lecker.<br />
Guten Appetit!
Wieder entdeckt –<br />
Omas Rüben und Wurzeln<br />
In Sellerie, Pastinaken und Steckrüben<br />
steckt viel Gutes: Sie sind reich an Vitaminen<br />
und Mineralstoffen, geben Kraft und<br />
schmecken einfach lecker!<br />
Steckrübe<br />
Schmeckt würzig,<br />
herbsüß. Besitzt<br />
Ballaststoffe, Vitmine<br />
A und C, Betakarotin,<br />
Kalzium.<br />
Die Steckrübe ist sehr<br />
bekömmlich und verdauungsfördernd.Gen<br />
i e ß e n<br />
können wir<br />
die Steckrübe<br />
als<br />
R o h k o s t ,<br />
in Eintöpfen<br />
und Suppen,<br />
gedünstet als<br />
Beilage (schmeckt<br />
karamellisiert superraffiniert).<br />
Pastinake<br />
Schmeckt leicht würzig und süßlich. Inhalte: Viele<br />
Ballaststoffe, Pektin, Vitamine A, B und C, Kalium<br />
und Eisen. Lindert Magen- und Darmbeschwerden und ist gut für die Nerven.<br />
In der Küche eignen sich Pastinaken geraspelt in Salaten, Eintöpfen,<br />
Suppen, gedünstet, im Ofen gebacken und wie Bratkartoffeln zubereitet.<br />
Schwarzwurzel<br />
Schmeckt herb-würzig, leicht nussig, etwas erdig. In ihnen stecken viele Vitamine,<br />
Ballaststoffe, Folsäure, Kalium und Eisen. Ist bekömmlich und beruhigend,<br />
ideal für Schonkost.<br />
Knollensellerie<br />
Schmeckt würzig und aromatisch. Enthält Vitamine A, E und C und<br />
reichlich Eisen und Kalzium. Seine Wirkung: Stärkend, blutreinigend,<br />
entwässernd, hustenlindernd. In der Küche ist Sellerie Bestandteil von<br />
Suppengrün, schmeckt roh und gekocht in Salaten, als Einlage in Eintöpfen,<br />
paniert und gebraten als vegetarisches Schnitzel, ist leckere<br />
Beilage als Kartoffel-Sellerie-Püree.<br />
Petersilienwurzel<br />
Schmeckt würzig, aromatisch, leicht pikant, nach Petersilie. Besitzt<br />
ebenfalls viele Vitamine und Mineralstoffe. Wirkt positiv auf Nieren und<br />
Blase, lindert Husten. In der Küche: Geschmort als Beilage, oft Bestandteil<br />
von Suppengrün, in Suppen, Eintöpfen, Aufläufen und als Püree mit<br />
Kartoffeln kombiniert. AP<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
GENÜSSLICHES<br />
9
NATUR<br />
Wer Fledermäuse in<br />
den kommenden Monaten<br />
beobachten möchte,<br />
richte sich nach dem<br />
Sonnenuntergang. Kurz<br />
davor fliegen die ersten<br />
Fledertiere aus ihrem<br />
Nachtquartier aus, um<br />
auf Nahrungssuche<br />
zu gehen. Egal ob in<br />
ländlicher oder städtischer<br />
Umgebung sind<br />
die Nachtjäger oberhalb<br />
der Baumwipfel<br />
und Hausdächer zu beobachten.<br />
Sie suchen<br />
nach größeren Insekten<br />
10<br />
Heimische Fledermäuse<br />
ganz in Ihrer Nähe!<br />
und Nachtfaltern.<br />
Machen Sie einen Abendspaziergang<br />
in Minden<br />
im Bereich der Weserpromenade<br />
südlich<br />
der Bastaumündung.<br />
Ab dort ist der Uferbereich<br />
mit Büschen und<br />
niedrigen Bäumen reich<br />
strukturiert. Hier jagt<br />
hauptsächlich die Wasserfledermaus<br />
dicht<br />
oberhalb der Wasseroberfläche.<br />
Aber auch<br />
Abendsegler werden<br />
hier beobachtet, wie sie<br />
über das Glacis hinweg-<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
fliegen und in die Büsche<br />
abtauchen. Solch<br />
ideale Standorte finden<br />
Fledermäuse auch<br />
in Petershagen und in<br />
Bad Oeynhausen an<br />
der Werremündung.<br />
Wer die Kobolde der<br />
Nacht leichter beobachten<br />
möchte, kann<br />
sich einen Fledermausdetektor<br />
beim BUND<br />
Minden-Lübbecke Tel.<br />
0571-3872712 ausleihen.<br />
Dieses Gerät wandelt<br />
die unhörbaren<br />
Rufe in unseren Hörbereich<br />
um.<br />
Viele Aktionen vom<br />
BUND auch unter www.<br />
bund.net/minden-luebbecke.<br />
Falls Sie geschwächte<br />
Fledermäuse finden,<br />
rufen Sie unter o.g.<br />
Rufnummer an. Es wird<br />
sofort für Ihren Findling<br />
gesorgt. Gegen eine geringe<br />
Gebühr erhalten<br />
Sie auch ein Mitgliedsmagazin.<br />
BB
Ein Wasserparadies im Garten -<br />
Der Traum vom eigenen Teich<br />
Planen Sie schon jetzt in aller Ruhe während der Winterzeit<br />
Ihren längst gehegten Traum vom eigenen Teich!<br />
Der ideale Teich-Standort ist möglichst frei von Laub-<br />
und Nadelbäumen und wird täglich ungefähr 6 Stunden<br />
lang von der Sonne beschienen. Nehmen Sie sich ein<br />
Stück Papier und malen die Umrisse auf. Diese Vorlage<br />
benötigen Sie später, wenn Sie im Garten die Teichumrisse<br />
mit Sand markieren werden. Ideal ist eine Größe von 3<br />
m x 4 m und einem Meter Tiefe.<br />
Gehen Sie schon jetzt zu Ihrem Fachhändler vor Ort, er<br />
berät Sie gerne über Dicke und Größe der Wurzelschutz-<br />
Teichfolie. Diese soll<br />
UV-, verrottungs-, kälte-<br />
und maßbeständig<br />
sowie fi schverträglich<br />
sein, Garantie von mindestens<br />
15 Jahren!<br />
Des weiteren benötigen<br />
Sie Vlies als Unterlage<br />
und für die Pfl anzzonen<br />
Kokosmatten.<br />
Wichtig ist die richtige<br />
Kombination aus Pumpe,<br />
Filter und UVC-Vorklärgerät<br />
mit großem<br />
Schlauchdurchmesser,<br />
denn die Wahl der effektiven<br />
Teichtechnik<br />
ist der Grundstein für nachhaltig klares Wasser – somit<br />
ein unbeschwertes Naturerlebnis und gesunde Fische<br />
das ganze Jahr über! Planen Sie auch jetzt schon Ihren<br />
Fischbesatz, denn je mehr Fische im Teich leben, desto<br />
größer der Nährstoffeintrag durch Ausscheidungen der<br />
Tiere sowie Futterreste. Somit muss ein leistungsstarker<br />
Filter geplant werden.<br />
Haben Sie vielleicht die Möglichkeit, einen großzügigen<br />
Schwimmteich anzulegen? Der Schwimmteich ist die natürlichste<br />
Form von Wellness, denn er vereint Badespaß<br />
und Naturerlebnis für Jung und Alt mit lebendigem Wasser,<br />
frei von Chemie und somit entspannender Wirkung<br />
auf Mensch und Natur.<br />
Ihr Fachhändler bespricht mit Ihnen in aller Ruhe jetzt<br />
Ihre Planung und hilft im Frühjahr bei der Umsetzung.<br />
Und noch ein Tipp: Wenn die Folie gespannt wird, benötigen<br />
Sie Hilfe durch Ihre Enkelkinder oder Nachbarn.<br />
Genießen Sie die neu geschaffene Naturschönheit in Ihrem<br />
Garten, schauen Sie zu, wie schnell die Teichpfl anzen<br />
wachsen, Ihr Fischbesatz sich wohl fühlt, die Sonne<br />
im Wasser brilliert und die ersten interessanten Teichbewohner<br />
sich ansiedeln. Einen erlebnisreichen, schönen<br />
Frühling, viele sonnenreiche Sommertage - das wünscht<br />
Ihnen die Redaktion des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s.<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
NATUR<br />
Tipps zum Gartenjahr <strong>2010</strong> -<br />
Bei jeder <strong>Ausgabe</strong> neu & aktuell!<br />
<strong>Feb</strong>ruar:<br />
Trockenkalte Tage sind optimal für Schnittmaßnahmen.<br />
Zur besseren Heilung mit Wund-Balsam bestreichen.<br />
Wenn sich die ersten Knospen öffnen, diese mit Austrieb-<br />
Spritzung behandeln, um überwinternde Schädlinge wie<br />
Schildläuse, Sitkafi chtenläuse, Blattsauger, Gallmilben u.a.<br />
zu bekämpfen.<br />
Da der Maulwurf zu den geschützten Arten gehört, jedoch<br />
den Rasen verschandelt, gibt es im Fachhandel ein wirksames<br />
Vergrämungsmittel auf Duftstoffkomponetenbasis,<br />
dieses am besten vorbeugend einsetzen, wenn den Rasen<br />
vorjährig zerstört wurde.<br />
<strong>März</strong>:<br />
Jetzt alle unansehnlichen<br />
Beläge auf Platten, Figuren<br />
mit biologischem Steinreiniger<br />
ganz leicht säubern.<br />
Stachelig-schwarze Rhododendron-Knospen,<br />
die<br />
mit einer pilzigen Bräune<br />
befallen sind, ausbrechen<br />
und alsbald die Zikaden<br />
bekämpfen.<br />
Winterschäden im Rasen:<br />
vertikutieren, nachsäen<br />
der Kahlstellen und Rasen-Dünger<br />
aufbringen.<br />
Jetzt schon den Rasenmäher<br />
für die Saison überholen lassen, damit entgehen Sie<br />
lange Wartezeiten! BB<br />
11
RECHT<br />
Gesundheitsschaden und Haftung<br />
Häufig wird der Mensch, zumal<br />
der alte Mensch, von Krankheit<br />
befallen, die sein Wohlbefinden<br />
beeinträchtigen kann. Die<br />
beste Krankheit taugt nichts, so<br />
spricht der Volksmund. Es gibt<br />
ungefähr 30.000 verschiedene<br />
Krankheiten mit eher steigender<br />
Tendenz. Lässt man die<br />
Krankheit behandeln, geschieht<br />
dies meist durch Ärzte<br />
oder Heilpraktiker. Ärzte gibt es<br />
in Deutschland ungefähr dreimal<br />
soviel wie Rechtsanwälte,<br />
nämlich etwa 380.000.<br />
Die Gesundheitsversorgung<br />
der Bevölkerung ist ein hohes<br />
Gut und steht bei uns auf einem<br />
hohen Niveau. Doch es<br />
können ärztliche Fehlbehandlungen<br />
auftreten, die man als<br />
Behandlungsfehler bezeichnet<br />
und die erheblichen Gesundheitsschaden<br />
verursachen.<br />
Für solche Schäden muss<br />
der Arzt, soweit ihm ein Verschulden<br />
im Rechtssinn trifft (§<br />
12<br />
Anwaltskanzlei<br />
Martens & Fischer<br />
Karsten Martens<br />
Fachanwalt für<br />
Erbrecht und Notar<br />
Tätigkeitsschwerpunkte:<br />
Arzthaftungsrecht<br />
Ehe- & Familienrecht<br />
Verkehrsrecht<br />
Privates Baurecht<br />
Erbrecht<br />
Wirtschaftsrecht<br />
Interessenschwerpunkte:<br />
Arzthaftungsrecht<br />
Ehe- und Familienrecht<br />
Vertragsanwalt des ADAC<br />
Vertragsanwalt der<br />
Stiftung Gesundheit<br />
Herminenstr. 32<br />
31675 Bückeburg<br />
Tel.: (05722) 40 75 u. 40 76<br />
Fax: (05722) 66 67<br />
www.martens-fischer.de<br />
276 BGB) und soweit ein Ursachenzusammenhangzwischen<br />
dem Behandlungsfehler<br />
und dem Schaden besteht,<br />
dem geschädigten Patienten<br />
gegenüber haften. Er muss<br />
sowohl materiellen Schadensersatz<br />
für Behandlungskosten,<br />
Fahrtkosten u. a. leisten als<br />
auch den sog. immateriellen<br />
Schadensersatz, sprich ein<br />
Schmerzensgeld gem. § 253<br />
BGB. Bei der Geltendmachung<br />
und Durchsetzung einschließlich<br />
der Bezifferung solcher<br />
Schadenspositionen ist dem<br />
Patienten gern der Rechtsanwalt<br />
behilflich, vorzugsweise<br />
ein Fachanwalt für Medizinrecht<br />
oder ein Vertragsanwalt<br />
der Stiftung Gesundheit, wie<br />
der Unterzeichner.<br />
Die erfolgreiche Durchsetzung<br />
solcher Ansprüche auf Schadensersatz<br />
beginnen stets<br />
außergerichtlich und werden<br />
durch ein sog. Anspruchsschreiben<br />
dargelegt. Es wird<br />
versucht, den Anspruch auf<br />
Ersatz des Schadens außergerichtlich<br />
zu regulieren.<br />
Häufig bestreitet der Arzt den<br />
Behandlungsfehler. In einem<br />
solchen Fall ist die vorgerichtliche<br />
Regulierung des Schadens<br />
gescheitert. Es kann entweder<br />
ein Schlichtungsverfahren<br />
über die Schlichtungsstelle für<br />
Arzthaftpflichtfragen durchgeführt<br />
werden, oder es muss<br />
eine Klage zum zuständigen<br />
Gericht erhoben werden. Bei<br />
der richtigen Wahl zwischen<br />
Klage und Schlichtungsverfahren<br />
ist zunächst zu beachten,<br />
dass das Schlichtungsverfahren<br />
eine Zustimmung<br />
beider Parteien erfordert. Das<br />
Schlichtungsverfahren hat erhebliche<br />
Kostenvorteile, kann<br />
aber auch die erfolgreiche<br />
Durchsetzung des Anspruchs<br />
allein durch die in Anspruch<br />
genommene Zeitdauer beeinträchtigen.<br />
Es will daher wohl<br />
überlegt sein, ob man sich auf<br />
ein Schlichtungsverfahren einlässt.<br />
Die Durchführung eines<br />
Schlichtungsverfahrens mag<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
etwa für den Fall ratsam sein,<br />
dass sich der Geschädigte<br />
zunächst einmal Klärung der<br />
Schadensursache erhofft und/<br />
oder er zur Aufbringung der<br />
Kosten des Rechtsstreits nicht<br />
bzw. noch nicht in der Lage<br />
ist.<br />
Ist dagegen bereits bei Beginn<br />
des Verfahrens absehbar, dass<br />
der Arzt - trotz hinter ihm stehender<br />
Haftpflichtversicherung<br />
- jedwede Einstandspflicht ablehnt,<br />
wird das Schlichtungsverfahren<br />
ungeeignet sein und<br />
sich der Weg der Erhebung<br />
der Klage empfehlen.<br />
Dabei entstehen erhebliche<br />
Kosten, sei es ein Vorschuss<br />
für die gerichtliche Tätigkeit,<br />
seien es Anwaltsgebühren und<br />
Kosten für Sachverständige,<br />
die vom Gericht bestellt werden<br />
und die ebenfalls im Weg<br />
des Vorschusses angefordert<br />
werden. Der Mandant muss<br />
wissen, dass sein Anspruch<br />
nur dann mit Erfolg durchgesetzt<br />
werden kann, wenn der<br />
Nachweis des Behandlungsfehlers,<br />
der in der Regel bestritten<br />
wird, gelingt. Dies geschieht<br />
durch Einholung eines<br />
medizinischen Sachverständigengutachtens.<br />
Häufig höre ich von Mandanten,<br />
dass „die eine Krähe der<br />
anderen Krähe kein Auge aushackt“!<br />
Diese Erfahrung kann<br />
ich nicht bestätigen. Zwar<br />
kommt es vor, dass Gutachter<br />
Fehler machen und der<br />
Anspruch auf Schadensersatz<br />
in der Folge durch das<br />
zuständige Gericht in einem<br />
mit Tatbestand und Entscheidungsgründen<br />
versehenen<br />
Urteil abgewiesen wird. Dies<br />
ist jedoch die Ausnahme und<br />
nicht die Regel. Jeder geschädigte<br />
Anspruchsteller kann<br />
davon ausgehen, dass ein<br />
Behandlungsfehler und dessen<br />
Ursachenzusammenhang<br />
zu dem bei ihm eingetretenen<br />
Schaden gerichtlich zu seinen<br />
Gunsten geklärt werden kann.<br />
Der Geschädigte darf ferner<br />
davon ausgehen, dass ihm im<br />
Fall seines Sieges vor Gericht<br />
die notwendigen Kosten des<br />
Rechtstreits ersetzt werden.<br />
Erfreulicherweise kommt es<br />
bei der Zahlung auf Schadenspositionen<br />
und zu erstattende<br />
Kosten des Rechtsstreits<br />
kaum zu Insolvenzen der betroffenen<br />
Ärzte/Beklagten, weil<br />
hinter diesen in aller Regel<br />
eine zahlungskräftige Haftpflichtversicherung<br />
steht.<br />
Unangenehm kann es jedoch<br />
werden, wenn trotz größter<br />
Bemühungen ein Nachweis<br />
des Behandlungsfehlers, der<br />
auch in einem Unterlassen bestehen<br />
kann, oder des Eintritts<br />
des Schadens mit dem erforderlichenUrsachenzusammenhang<br />
nicht gelingt. Dies ist<br />
etwa schwierig in den Fällen,<br />
in denen sich eine Wunde im<br />
Krankenhaus durch mangelhafte<br />
Hygiene entzündet<br />
hat und langwierige Nachbehandlungen<br />
und -operationen<br />
erforderlich werden. Dies ist<br />
nicht selten der Fall, wie z. B.<br />
bei Operationen des Hüftgelenks<br />
oder des Kniegelenks.<br />
Solche Fälle sind inzwischen<br />
leider fast zum „Alltag“ geworden.<br />
Es scheint nur noch eine<br />
Frage der Zeit, bis die Gerichte<br />
eine Umkehr der Beweispflicht<br />
zugunsten des Geschädigten<br />
annehmen, wenn ein typischesBehandlungsbild/Schadensbild<br />
vorliegt.<br />
Im Ergebnis empfiehlt sich<br />
stets eine gute Beratung vor<br />
Geltendmachung eines Anspruchs<br />
auf Schadensersatzes,<br />
unabhängig vom weiteren<br />
Vorgehen. Die körperlichen<br />
und seelischen/psychischen<br />
Folgen einer ärztlichen Fehlbehandlung<br />
sind häufig enorm<br />
und können durch ein Schmerzensgeld<br />
nicht beseitigt, wohl<br />
aber gemildert werden. Das<br />
Schmerzensgeld besitzt eine<br />
sog. „Ausgleichs- und Genugtuungsfunktion“.Gegebenenfalls<br />
sollte ein Strafantrag gestellt<br />
werden.<br />
Für Fragen und Beratungen<br />
stehen Ihnen die Fachleute mit<br />
ihren Rechtskenntnissen und<br />
ihrer Erfahrung gern zur Verfügung.
Wann ist eine Betreuung erforderlich?<br />
Die Zahl der Betreuungsverfahren steigt kontinuierlich an. Nahezu in jeder Familie mußte<br />
schon einmal darüber nachgedacht werden, wer Entscheidungen z.B. über ärztliche<br />
Maßnahmen treffen soll, wenn ein Angehöriger selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, so<br />
etwa bei einem Schlaganfall.<br />
Die Betreuung kann nur angeordnet werden, wenn eine Hilfsbedürftigkeit vorliegt, die<br />
auf einer psychischen Krankheit oder Behinderung beruht. Neben der Gesundheitssorge<br />
kommt eine Betreuung in Vermögens- und Wohnungsangelegenheiten in Betracht. Zuständig<br />
für die Entscheidung über eine Betreuung ist das Vormundschaftsgericht. Die medizinischen<br />
Voraussetzungen müssen durch ein ärztliches Gutachten abgeklärt werden.<br />
In der Regel wird der Wunsch des Betroffenen berücksichtigt, wenn es um die Person<br />
des Betreuers geht und es werden vorwiegend Familienmitglieder als Betreuer bestellt,<br />
die ihre Tätigkeit als Ehrenamt ausführen. Ansonsten wird eine außenstehende Person<br />
bestellt, bei schwierigen Verhältnissen auch ein Berufsbetreuer. Für den Fall einer Notsituation<br />
kann innerhalb von wenigen Stunden auch eine vorläufige Betreuung eingerichtet<br />
werden.<br />
Natürlich können viele Bürger nicht verstehen, dass sich plötzlich das Gericht „einmischt“,<br />
obgleich man damit noch nie etwas zu tun hatte. Doch das Verfahren dient ausschließlich<br />
dem Schutz und dem Wohle des Betroffenen. Ein Betreuungsverfahren gibt es nur dann,<br />
wenn nicht andere Möglichkeiten bestehen, um den Hilfebedarf abzudecken. Als Beispiel<br />
hierfür ist vor allem eine Vorsorgevollmacht zu nennen, mit der eine ausgewählte Person<br />
in vorher bestimmten Angelegenheiten bevollmächtigt wird. Liegt eine solche Vollmacht<br />
rechtzeitig vor, hat sich ein Betreuungsverfahren in der Regel erübrigt.<br />
(Mitgeteilt von Rechtsanwalt D. Heydemann, KANZLEI RUDOLPH, Minden)<br />
Wir hoffen, Sie hatten einen traumhaften Valentinstag mit einem Strauß roter Rosen und einem lieben Wort. Warum nicht einmal<br />
in den kommenden Wochen auch den Liebsten mit einem köstlichen Menü im Wintergarten unseres Hauses verwöhnen? Bei Kerzenschein<br />
im Herzen des ehemaligen Bauerngutes genießen Sie die Köstlichkeiten unserer Küche. Ein gutes Glas Wein, ein lieber<br />
Blick und die Welt lässt keine Wünsche offen! Wir freuen uns ganz besonders auf Sie, liebe Leser des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s.<br />
Unsere Öffnungszeiten:<br />
Mittwoch-Samstag ab <strong>17</strong>.00 Uhr, Sonntag von 11.00-<strong>17</strong>.00 Uhr, Montag u. Dienstag: Ruhetage<br />
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RECHT<br />
§<br />
Kanzlei<br />
Rudolph<br />
Rechtsanwälte<br />
13
KULTUR<br />
Durch Zufall fi el mir in<br />
einem einem Antiquariat dieses<br />
Buch aus dem Jahre<br />
1964 in die Hände. Hände. Ich<br />
habe es gekauft der hübschen Gedichte wegen, die ab<br />
und zu eingestreut sind. Über den sonstigen Inhalt konnte<br />
ich anfangs nur schmunzeln, Ratschläge und Weisheiten<br />
zum Leben aus dem Jahre 1964, fast fünfzig Jahre alt!<br />
Übrigens fi nde ich den Ausdruck „Höhe des Lebens“ sehr<br />
poetisch und schön – sollte man öfter gebrauchen. Hört<br />
sich doch besser an, wenn man von „Menschen auf der<br />
Höhe ihres Lebens“ spricht als von „Best Agern“ oder so<br />
…<br />
Also zum Buch: Hier geht es um Themen „Älter werden<br />
und jung bleiben“, „Wir alle gehören zusammen“, „Gesunder<br />
Schlaf“, „Hautpfl ege“, „Ich werde so vergesslich“,<br />
„Ist Kaffeetrinken ungesund“, „Gesunde Ernährung mit<br />
14<br />
„Höhe des<br />
Lebens –<br />
Ein Buch<br />
für die ältere<br />
Generation“<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
frischem Obst und Gemüse“, „Wohin ziehen wir im Alter“,<br />
„Alten- und behindertengerechte Wohnungen“, „Wie regele<br />
ich meinen Nachlass“ usw.<br />
Ich fasse es einfach nicht! Eigentlich kann ich mir das Artikelschreiben<br />
sparen, ich müsste sie nur – ein bisschen<br />
moderner verfasst – aus diesem Buch abschreiben. So<br />
konnte ich lesen:<br />
„Immer länger wird das menschliche Leben. Immer größer<br />
der Raum, den die Alten im Gesamt unseres Volkes<br />
einnehmen. Wächst mit der Zahl der Alten auch die Bereitschaft<br />
des Volkes, in Dankbarkeit und Liebe sich ihrer<br />
anzunehmen?“<br />
„Älter werden – jung bleiben! Für uns, die wir so langsam<br />
älter und älter werden, ist es immer wieder eine Freude,<br />
wenn man zu uns sagt: Was haben Sie sich gut gehalten!<br />
Aber wie ist man jung? Macht es die modische Kleidung?<br />
Macht es das forsche Auftreten? Oder das Make-up? Aber<br />
das Jungsein wurzelt im Herzen. Ist eine Sache der Einstellung<br />
zum Leben und zu seinen Mitmenschen.“<br />
„Wir alle gehören zusammen. Vor einer sozialen Frage stehen<br />
wir immer dann, wenn eine Gruppe der Gesellschaft,<br />
wie die Großgruppe der Alten, nicht in das Ganze der Gesellschaft<br />
genügend einbezogen ist.“<br />
„Die meisten Alten in der Bundesrepublik sind materiell gut<br />
abgesichert. Versucht man aber nicht immer wieder, sie<br />
abzuschreiben oder abzuschieben? Hier müssen wir uns<br />
schon selbst helfen. Wir müssen geistig beweglich bleiben.<br />
Wir müssen den Schatz unserer Erfahrungen so geschickt<br />
aufarbeiten, dass er sich an den Mann oder an die Jugend<br />
bringen lässt. Wir müssen das Gespräch suchen, mit unseresgleichen,<br />
aber auch mit allen anderen. Wir müssen endlich<br />
Einfl uss nehmen und uns der Möglichkeiten, es zu tun,<br />
bewusst sein.“ „Die Küche muss zeit- und arbeitssparend<br />
eingerichtet werden. Der Backofen sollte möglichst hochgestellt<br />
eingebaut werden.“ „Rheumatismus – die teuerste<br />
Krankheit der Welt.“ „Wie bepfl anze ich meinen Balkonkasten?“<br />
Ja, so einige Auszüge aus diesem Buch. Und wir denken,<br />
wir leben in einer ganz modernen Welt und alle Einsichten<br />
und Ansichten sind anders geworden. Und alle Probleme<br />
neu, die es früher noch nicht gab.<br />
Es hat sich nicht viel verändert. Die elementaren Dinge des<br />
Lebens, abgesehen von der Technik, sind geblieben. Auch<br />
die Konfl ikte innerhalb der Generationen, vielleicht gar keine<br />
Konfl ikte, sondern Fragen. Doch, es hat sich etwas geändert:<br />
Nach der neuen Rechtschreibung schreibe ich jetzt<br />
das „dass“ so und nicht mehr „daß“!<br />
Und einen ganz tollen Tipp habe ich in diesem Buch entdeckt.<br />
Werde ich anwenden, wenn es einmal nötig ist: Oder<br />
doch nicht, weil es auch schön ist, sich den Reißverschluss<br />
zumachen zu lassen …<br />
„Wer Schwierigkeiten hat, den Reißverschluss am Rücken<br />
von Kleidern und Blusen zu schließen, kann sich am Ende<br />
anstelle des kleinen Zugteiles einen Ring anbringen lassen.<br />
Man zieht vor dem Anziehen ein Band hinein, nimmt<br />
es doppelt, zieht damit den Reißverschluss zu (beim Ausziehen<br />
umgekehrt).“ AP
Ohne Salz geht es nicht<br />
Wer heute im Supermarkt Salz kauft, bekommt ein ganzes<br />
Kilo für einen halben Euro. Selbst gesunde Zusätze wie Jod,<br />
Fluorid oder Folsäure treiben den Preis nicht übermäßig in<br />
die Höhe. Könnte man dies den Menschen aus dem Mittelalter<br />
erzählen, würden sie vermutlich ungläubig mit dem<br />
Kopf schütteln und sich mit dem Zeigefi nger an die Stirn tippen.<br />
Denn derart günstig gab es Salz in den vergangenen<br />
Jahrhunderten nicht. Es war bis zur Industrialisierung rar,<br />
außerordentlich begehrt und so wertvoll, dass es viele als<br />
weißes Gold bezeichneten. Entsprechend gesalzen waren<br />
die Preise. Wo es aus dem Berg oder dem Meer geholt wurde,<br />
zog der Wohlstand ein, wer darüber verfügte, erlangte<br />
Einfl uss und Macht.<br />
Entlang der eigens für die Salztransporte angelegten Handelsstraßen<br />
erblühten ganze Regionen und Städte. Davon<br />
zeugen noch heute viele Städte mit „Salz“ oder „Hall“ – das<br />
keltische Wort für Salz – im Namen wie Bad Reichenhall,<br />
Halle oder Salzgitter. Wie bedeutend das Mineral noch<br />
1930 war, zeigte Mahatma Gandhi mit seinem legendären<br />
Salzmarsch, der das britische Salzmonopol brach und Indien<br />
letztlich die Unabhängigkeit brachte.<br />
Was hat es mit diesem Rohstoff auf sich, um den sogar Kriege<br />
geführt wurden? Chemisch gesehen ist Salz eine simple<br />
Verbindung aus Natrium und Chlorid. Die beiden Elemente<br />
spielen für den menschlichen Körper eine lebenswichtige<br />
Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung<br />
und<br />
den Knochenaufbau.<br />
Um alle seine<br />
Aufgaben<br />
e r l e d i g e n<br />
zu können,<br />
benötigt der<br />
Körper pro<br />
Tag mindestens<br />
1,5<br />
Gramm Salz.<br />
Eine Menge,<br />
die wir<br />
hierzulande<br />
locker erreichen.<br />
Die<br />
D e u t s c h e<br />
Gesellschaft<br />
für Ernährung<br />
gibt für sechs<br />
Gramm täglich<br />
grünes<br />
Licht, wobei<br />
Frauen<br />
durchschnittlich<br />
täglich sechs Gramm und Männer acht Gramm Salz zu<br />
sich nehmen. Höhere Mengen als sechs Gramm empfehlen<br />
sich nicht, da sie bei einigen Menschen den Blutdruck in die<br />
Höhe treiben können.<br />
NATUR<br />
Bild oben: Cornerstone@pixelio.de<br />
Bild unten: ManfredCzybik@pixelio.de<br />
Wer seinen Salzkonsum einschränken möchte, hält sich am<br />
besten an unverarbeitete Lebensmittel. Die meisten enthalten<br />
kaum Salz. In Obst und Gemüse, Fisch und frischem<br />
Fleisch stecken nur Spuren. Den Löwenanteil an Salz nehmen<br />
wir über Brot, Fleisch und Wurstwaren sowie Milchprodukte<br />
auf.<br />
Apropos Fleisch und Fisch: Beides gart wunderbar zart<br />
und schonend in einer Salzkruste. Dazu mischt man Salz<br />
mit Eiweiß, gibt die Hälfte davon auf ein Backblech, setzt<br />
den Fisch oder das Fleisch darauf und verteilt die restliche<br />
Salzmasse lückenlos darüber. Beim Backen wird die Kruste<br />
steinhart, das<br />
Fleisch dagegen<br />
bleibt<br />
saftig und aromatisch<br />
–und<br />
kein bisschen<br />
salzig.<br />
Derzeit gibt<br />
es wieder einen<br />
Trend zu<br />
naturbelassenen<br />
Salzen.<br />
So schöpfen<br />
manche Salzbauern<br />
wie zu<br />
alten Zeiten<br />
mit einer Holzschaufel<br />
„Fleur<br />
de Sel“ aus<br />
dem Meer. Die<br />
feinen weißen<br />
Kristalle bilden<br />
sich nur an<br />
heißen windigen<br />
Tagen an<br />
der Oberfl ää-<br />
che. Das übrige Meersalz sinkt zu Boden. Tone und andere<br />
Salze geben ihm eine graue Farbe. Fast immer wird es gewaschen,<br />
bevor es verkauft wird. AP<br />
SENIOREN JOURNAL 15
KULTUR<br />
Carl Spitzweg Keiner malt so spitz wie er<br />
���������������������������������������������������������<br />
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16 SENIOREN JOURNAL<br />
2008 feierte man den 200. Geburtstag des Malers Carl<br />
Spitzweg, den Maler beschaulicher Idylle. Er wurde am 5.<br />
<strong>Feb</strong>ruar 1808 in München geboren und starb nach einem<br />
Schlaganfall im September 1885 auch in München. Er ist<br />
auf dem Südfriedhof in München begraben. Er lernte zuerst<br />
in einer Apotheke, studierte dann Pharmazie und verwandte<br />
Fächer. Das Studium schloss er 1832 mit Auszeichnung<br />
ab und war nun als praktischer Apotheker zugelassen<br />
(zahlreiche Apotheken sind nach ihm benannt). Das Malen<br />
war anfangs nur Nebensache. Nach einem Kuraufenthalt<br />
1833 fasst er den Entschluss, sich hauptberufl ich der Malerei<br />
zu widmen, von Kindheit an hatte er schon gezeichnet.<br />
Zum Glück musste er von seiner Kunst nicht leben, denn er<br />
wurde als Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie geboren<br />
und verfügte über Mittel aus einer großzügigen Erbschaft.<br />
Seine Heiratspläne scheiterten, da die von ihm geliebte<br />
verheiratete Frau vor der angestrebten Scheidung starb.<br />
So ging ging er als als Hagestolz durchs Leben. Es war war jedoch kein<br />
zurückgezogenes Leben Leben im Winkel. Er hatte einen großen<br />
Bekannten- Bekannten- und Freundeskreis. Man liebte sein sein Repertoire<br />
von Ironie und Selbstironie gepaart mit mit Wortwitz. Spitzweg<br />
lebte lebte sein ganzes Malerleben lang in München, sprach sprach<br />
mehrere Sprachen und reiste gern und viel, viel, nach Italien,<br />
Belgien, London, Prag, Paris Paris – – und immer wieder nach Venedig.nedig.<br />
Nur in den Orient ist er er nicht nicht gekommen, obwohl<br />
das viele Bilder Bilder nahe nahe legen. Sie basieren auf den „Völkerschauen“<br />
bei der Weltausstellung und auf Bildvorlagen, die<br />
ihm sein älterer Bruder, der in in Kairo lebte und dort 1829 an<br />
der Pest starb, geschickt geschickt hatte. hatte.<br />
Carl Spitzweg gilt als Repräsentant des Biedermeier und<br />
Chronist „der guten alten Zeit“. Seine Bilder sind aber nicht<br />
spießig, sondern doppeldeutig. So kämpft „Der arme Poet“<br />
beispielsweise nicht mit einem Gedanken, sondern mit einem<br />
Floh. Nach ihm wird wird eine eine ganze Epoche benannt: Die<br />
Spitzweg-Zeit. Gemeint ist das Biedermeier zur Mitte des<br />
19. Jahrhunderts, der Begriff steht für Beschaulichkeit, für<br />
Lebensregel<br />
Wenn dirs vergönnt je, dann richt es so ein,<br />
dass dir ein Spaziergang das Leben soll sein!<br />
Stets schaue und sammle, knapp nippe vom Wein,<br />
mach unterwegs auch Bekanntschaften fein.<br />
Des Abends kehr selig bei dir wieder ein<br />
Und schlaf in den Himmel den offnen hinein!<br />
Hin eilen die Sterne weit<br />
in endlosem Schwung!<br />
Schon morgen um die Zeit<br />
bist nimmer so jung!<br />
Umarme hernieden<br />
die Gegenwart froh:<br />
Was heut dir beschieden,<br />
nicht morgen ists so!<br />
(Carl Spitzweg)
kleinstädtische Idylle, für den Rückzug ins „Glück im WinWinkel“. Es ist eine selbstgenügsame, unpolitische, verspießerte<br />
Welt, die seine Gemälde spiegeln.<br />
Spitzweg war aber, entgegen einem gängigen Vorurteil,<br />
kein unpolitischer Mensch. Schließlich zeichnete er seit<br />
1844 für die „Fliegenden Blätter“, die sich in ihrer Frühzeit<br />
durchaus als politisch-satirisch verstanden. Seine kritischen<br />
Intentionen wurden durchaus registriert. Das galt auch für<br />
seine Gemälde, die keineswegs nach jedermanns Gusto<br />
waren. Das verdeutlicht auch die sehr langsame Anerkennung<br />
Spitzwegs. Nicht weil der Autodidakt das malerische<br />
Handwerk nicht beherrschte. Das konnte man ihm nicht<br />
nachsagen. Es waren die freundlich verpackten Hinweise<br />
auf allerlei Beschränktheiten. So dauerte es ziemlich lange,<br />
bis er nennenswert verkaufte. Sein Ruhm verbreitete<br />
sich erst nach dem Ersten Weltkrieg und einer Gedächtnisausstellung<br />
zu seinem 100. Geburtstag. Millionenpreise (in<br />
DM) wurden erstmals Ende der Achtzigerjahre erzielt, 2,4<br />
Millionen Mark für den „Ewigen Hochzeiter“ im September<br />
2000.<br />
Zu den bekanntesten Werken neben „Der arme Poet“ zählen:<br />
„Der Kakteenfreund“, „Der Bücherwurm“, „Der Briefträger“,<br />
„Im Dachstübchen“, „Der Sonntagsspaziergang“,<br />
„Der Schmetterlingsfänger“, „Mädchen mit Ziege“, „Der<br />
Alchimist“, „Ständchen im Mondenschein“, „Das Picknick“.<br />
Gelegentlich sind seine Bilder mit einer sanften Ironie unterlegt,<br />
wobei die komischen Figuren stets Männer sind,<br />
Eigenbrödler und Sonderlinge, die seltsamen Beschäftigungen<br />
nachgehen. Die Jugend bleibt den Sennerinnen<br />
oder Wäscherinnen vorbehalten. Nur in den Landschaften,<br />
in denen die Menschen allenfalls Staffage sind, spürt man<br />
Weite und Offenheit.<br />
Carl Spitzweg verfasste auch Geschichten und Gedichte.<br />
Er sorgte sehr für seine Gesundheit und sammelte Arzneipfl<br />
anzen. Seine Kräuterteemischungen sind noch heute<br />
bekannt. AP<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
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KULTUR<br />
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<strong>17</strong>
GESCHÄFTLICHES<br />
Treue zahlt<br />
sich aus!<br />
Käthe Lührmann<br />
hat seit 60 Jahren<br />
die Medien-Palette<br />
im Abo<br />
Die 81-jährige Käthe Lührmann<br />
entdeckte schon vor<br />
über einem halben Jahrhundert<br />
die Vorteile des „Lesens<br />
zur Miete“ für sich und blieb der Medien-Palette über<br />
sechs Jahrzehnte treu. Dieses Vertrauen wird belohnt,<br />
denn zum Lesejubiläum schickt die Medien-Palette ihre<br />
treueste Abonnentin nach Dresden, wo Frau Lührmann<br />
gemeinsam mit ihrer Tochter ein paar Tage ausspannen<br />
und die historischen Sehenswürdigkeiten genießen kann.<br />
Als Käthe Lührmann und ihr Mann 1948 in ihrem Briefkasten<br />
Werbung für „Die grüne Lesemappe“ fanden, wussten<br />
sie gleich: Das ist genau das Richtige. Schon seit Längerem<br />
wünschten sie sich zusätzlich zu ihrer Tageszeitung<br />
aktuelle Informationen und Unterhaltung. Also wurden<br />
kurzerhand die Wunschzeitschriften bestellt. Um die damals<br />
schmale Haushaltskasse nicht zu sehr zu belasten,<br />
begannen die Lührmanns als „4. Leser“. Sie erhielten statt<br />
der druckfrischen Zeitschriften vier Wochen alte und bezahlten<br />
so nur eine „kleine Miete“. Später, als es der Familie<br />
fi nanziell besser ging, wurden sie „2. Leser“.<br />
Aus ihrer „Grünen Lesemappe“ und anderen Lesezirkeln<br />
wurde 1974 die Medien-Palette „geboren“. In all den Jahren<br />
waren die Lührmanns mit dem Service und dem Angebot<br />
sehr zufrieden. So behielt Käthe Lührmann auch nach<br />
dem Tod ihres Mannes vor einem Jahr das gemeinsame<br />
Abonnement. Schließlich weiß die 81-Jährige die vielen<br />
Vorteile und den individuellen Service zu schätzen.<br />
Trotzdem staunte sie nicht schlecht, als ihre Zustellerin,<br />
die ihr seit 2001 wöchentlich die Lesemappe nach Hause<br />
18<br />
bringt, diesmal nicht nur die Zeitschriften, sondern auch<br />
Geschäftsführer Axel Walkenhorst im Gepäck hatte. Das<br />
gesamte Team der Medien-Palette hatte sich so über die<br />
außergewöhnliche Kundentreue und das Lob von Käthe<br />
Lührmann gefreut, dass sie sich etwas überlegt haben,<br />
damit das Jubiläum auch für ihre Abonnentin zu einem besonderen<br />
Ereignis wird.<br />
Darum überreichte Axel Walkenhorst im Namen des gesamten<br />
Teams der Medien-Palette ihrer treuesten Leserin<br />
einen Reisegutschein. Für die vielen Jahre des Vertrauens<br />
kann Käthe Lührmann nun gemeinsam mit ihrer<br />
Tochter vier Tage lang die Sehenswürdigkeiten Dresdens<br />
erkunden.<br />
Käthe Lührmann freut sich und will der Medien-Palette<br />
weiterhin treu bleiben. Schließlich erzählt sie lächelnd, sie<br />
wolle wie auch bisher durch die Lektüre der aktuellen Zeitschriften<br />
„immer auf dem neuesten Stand“ bleiben.<br />
Für Dich,<br />
für mich,<br />
für alle!<br />
Die Medien-Palette<br />
Zähringerallee 127 • 32425 Minden • Tel.: 0571 / 3 06 36<br />
www.medien-palette.de<br />
4. Frühlingsfest im Central Garten Center an der Königstrasse<br />
Samstag 27.<strong>März</strong> von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
zauberhafte Frühlings- und<br />
Osterdekorationen<br />
Kräuterideen mit Pfi ff<br />
aktuelle Pfl anzideen für Garten,<br />
Balkon und Terrasse<br />
mediterranes Flair im Frühlingszelt<br />
ab 12.00 Uhr wird für Ihr leibliches Wohl gesorgt<br />
ab 14.00 Uhr reichen wir Kaffee und Kuchen
GWD-Partner Schuhhaus Niemann informiert<br />
GWD auf leisen Sohlen<br />
Romanshorn/Bückeburg-Cammer. „Das ist ja ein cooles<br />
Gefühl“, sagt Nikolas „Katze“ Katsigiannis und grinst<br />
breit, während er seine ersten Schritte in den neuen MBT<br />
Schuhen macht. Dabei wollte er die Schuhe zunächst gar<br />
nicht anziehen. „Sowas trag ich eh nicht“, hatte er vorher<br />
gesagt. Umso größer war das Erstaunen über die<br />
Wirkung der sogenannten Anti-Schuhe. Seit Jahren stattet<br />
das Schuhhaus Niemann in Cammer die Bundesliga<br />
Mannschaft von GWD Minden mit eleganten Schuhen<br />
der Marke MANZ aus. In dieser Saison gibt es zusätzlich<br />
noch ein Paar MBT an die Füße, und die haben es in sich:<br />
MBTs besitzen im Gegensatz zu herkömmlichen Schuhen<br />
eine besondere Sohle, die eine natürliche Instabilität<br />
kreiert und so wichtige Muskelpartien aktiviert. Optisch<br />
erkennt man einen MBT an seiner einzigartigen, abgerundeten<br />
Sohle. Herzstück ist der von außen sichtbare, in<br />
der Ferse integrierte Masai Sensor. Das Ergebnis des Zusammenspiels<br />
dieser Bestandteile simuliert das gesunde<br />
Barfußgehen auf Sand. Dadurch werden vernachlässigte<br />
Muskeln aktiviert, was sich positiv auf den gesamten Körper<br />
auswirkt. Die Belastung auf Rücken und Gelenke wird<br />
reduziert. Durch die Aktivierung der Muskel wird zusätzlich<br />
die Stütz- und Haltemuskulatur im gesamten Körper<br />
trainiert und der Stoffwechsel angeregt. Immer häufiger<br />
empfehlen Ärzte und Physiotherapeuten MBTs auch als<br />
wirksames therapeutisches Instrument und immer mehr<br />
Spitzensportler verwenden MBTs als kleines Trainingsund<br />
Regenerationszentrum. Der bekannteste MBT-Fan<br />
unter den Handballern ist sicher Markus Baur. Aber auch<br />
einige GWD-Spieler sind schon länger begeisterte MBT-<br />
Träger, so wie z.B. Ingimundur Ingimundarson. Sein Kommentar<br />
zu den neuen Modellen: “Endlich sehen die Dinger<br />
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auch vernünftig aus“. Da kann man nur zustimmen…<br />
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Telefon 0571 – 974100<br />
www.schuhhaus-niemann.de<br />
GESCHÄFTLICHES<br />
Mit Bausparen auf der sicheren Seite<br />
Oft suchen Eltern und Großeltern nach einer idealen<br />
„Verpackung“ für ein regelmäßiges Geldgeschenk an ihre<br />
Kinder, Enkel- oder Patenkinder. Gerade in wirtschaftlich<br />
schwierigen Zeiten ist ein Bausparvertrag eine attraktive<br />
Anlageform und ein sicheres Polster für spätere Finanzierungen.<br />
Speziell für Kinder und Jugendliche bietet die<br />
Volksbank Minden-Hille-Porta gemeinsam mit der Bausparkasse<br />
Schwäbisch-Hall das Füchschen-Konto an.<br />
Bereits eine monatliche Sparrate von 10 Euro legt den<br />
finanziellen Grundstein für zukünftige Wünsche: den<br />
Führerschein, das erste eigene Auto, Ausbildung, Studium<br />
oder die erste Wohnungseinrichtung. Eine individuelle<br />
Beratung ist erforderlich, die Kundenberaterinnen<br />
und Kundenberater der Volksbank Minden-Hille-Porta<br />
erklären Ihnen gerne die Details. Bausparer erhalten in<br />
den nächsten Tagen ihren Jahreskontoauszug. Diese<br />
Unterlagen informieren nicht nur über den aktuellen Vertragsstatus,<br />
sondern bieten auch Gelegenheit zu einer<br />
persönlichen Bestandsaufnahme. Nutzen Sie bereits alle<br />
staatlichen Vorteile optimal? „Unsere Kunden haben die<br />
Erfahrung gemacht, dass ein Überblick über Konten und<br />
Anlagen sowie die Ausnutzung staatlicher Geldgeschenke<br />
von Zeit zu Zeit ratsam ist und viele Vorteile bringt“, so<br />
Jens Kopietz, Bereichsleiter Privatkunden. Machen Sie<br />
Ihr Bausparkonto jetzt fit für die Zukunft: Die Kundenberaterinnen<br />
und Kundenberater der Volksbank Minden-Hille-<br />
Porta beantworten gerne Ihre Fragen und überprüfen Ihre<br />
Ansprüche auf staatliche Prämien.<br />
SENIOREN JOURNAL 19
TREFFPUNKT<br />
<strong>Senioren</strong> sicher am Computer<br />
und im Internet<br />
Neue Ausstattung in der Altentagesstätte Johanniskirchhof<br />
und Struktur der regelmäßigen Termine<br />
Ab Oktober 2009 stehen den Nutzerinnen und Nutzern der<br />
<strong>Senioren</strong>-Computer-Hilfe im Treffpunkt Johanniskirchhof<br />
(ehemals: Altentagesstätte) am Johanniskirchhof 4 neue<br />
Rechner und Bildschirme zur Verfügung. Diese sollen<br />
das Arbeiten am PC angenehmer machen. Mit den neuen<br />
Rechnern startete auch ein neues Angebot, der <strong>Senioren</strong>-<br />
Computer-Club. Wöchentlich mittwochs von 14 -16 sollen<br />
neue Themen der Computernutzung erarbeitet werden.<br />
Die Gruppe entscheidet sich, für einen längeren Zeitraum<br />
zu einem Anwendungsbereich, z.B. Bildbearbeitung oder<br />
zu bestimmten Computerprogrammen gemeinsam thematisch<br />
zu arbeiten. Im Dezember wurde der Versand von<br />
Grußkarten aus dem Internet angeboten. Zurzeit haben die<br />
Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, einen Schreibmaschinen-Kurs<br />
am PC zu machen. Im Anschluss steht das<br />
Thema „eMail-Knigge“ für eine gepfl egte Kommunikation<br />
auch per elektronischer Post auf der Tagesordnung. In Vorbereitung<br />
ist ein Einsteigerkurs für Word.<br />
Im Oktober starteten wie schon in den Vorjahren wieder<br />
mehrere Computer- und Internetkurse der seniorTrainer.<br />
Innerhalb eines sechsstündigen Einsteigerkurses lernen<br />
<strong>Senioren</strong> den sicheren Umgang mit dem Betriebssystem<br />
Windows XP. Schritt für Schritt lernen Sie am Computerarbeitsplatz<br />
die einzelnen Komponenten des Rechners<br />
kennen. In weiteren kleinen Schritten können die Teilnehmer<br />
innerhalb einer regelmäßigen Lerngruppe andere<br />
Programmkomponenten erkundschaften. Der Einstieg<br />
wird bewusst sehr niedrig gewählt, da sich viele <strong>Senioren</strong><br />
schon bei den ersten Schritten sehr unsicher fühlen. Diese<br />
Unsicherheit soll durch positive Anwendungserfahrungen<br />
abgebaut werden. Auch ein PC-Schreibmaschinen-Kurs<br />
wird angeboten, der das Schreiben am Computer erleich-<br />
tern soll. Neu im Angebot der seniorTrainer ist ein Kurs zur<br />
Nutzung des Internets und der eMail als Kommunikationsmittel.<br />
Das Kursangebot ist aus den Erfahrungen des <strong>Senioren</strong>-<br />
Internet-Cafe entstanden. Dieses ist für Interessierte jeden<br />
Donnerstag von 14 bis 16 Uhr im Treffpunkt Johanniskirchhof<br />
geöffnet. Dort haben <strong>Senioren</strong> die Möglichkeit, unter<br />
Anleitung erste Erfahrungen im Internet zu sammeln oder<br />
eigenständig Informationen zu recherchieren.<br />
Um das Angebot der <strong>Senioren</strong>-Computer-Hilfe im Treffpunkt<br />
Johanniskirchhof zu erweitern, sucht der Kreis der<br />
aktiven seniorTrainer auch immer im Umgang mit dem<br />
Computer versierte Ehrenamtliche, die Freude und Fingerspitzengefühl<br />
haben, <strong>Senioren</strong> die Nutzung des Computers<br />
näher zu bringen. Unter 0571 / 3883033 stehen Ihnen die<br />
seniorTrainer mittwochs und donnerstags zwischen 14 und<br />
16 Uhr auch telefonisch für Fragen zur Verfügung. Weitere<br />
Informationen zu den <strong>Senioren</strong>-Computer-Angebote sind<br />
bei der Freiwilligen-Agentur Minden (Tel. 0571 / 828 02 19<br />
Ansprechpartner Marco Mehwald) zu erhalten.<br />
<strong>Senioren</strong>-Komplett-Service der Fa. Maler u. Boden Nöth GmbH<br />
Renovieren ohne einen Finger zu rühren – unter diesem Motto gehen wir auf Ihre Bedürfnisse ein. Wir beraten<br />
Sie umfassend in unserem Heimstudio oder bei Ihnen<br />
daheim. Ob neue Tapeten, Stoffe, Teppiche, Laminate,<br />
Korkböden, Sonnen-Sichtschutzanlagen, Sie fi nden bei<br />
uns eine Große Auswahl namhafter Hersteller. Wir erstellen<br />
ein kostenloses Angebot, danach beginnt für Sie<br />
der Renovierungsgenuss! Der Service beginnt mit dem<br />
Ausräumen und endet nach der Fertigstellung im absolut<br />
sauberen Zustand! Große Sorgfalt widmen wir dem<br />
Erhalt u. Wiederherstellung historischer Bausubstanz.<br />
Neuere Objekte optimieren wir durch energiesparende<br />
Maßnahmen wie Wärmedämm-Verbundsysteme u.<br />
Spezialanstriche gegen Moose und Algen. Wir sind ein<br />
Traditionsunternehmen, das bereits seit über 50 Jahren<br />
in Minden ansässig ist. Sabine u. Wolfgang Nöth sowie<br />
der Seniorchef Dieter Nöth freuen sich auf ein Gespräch<br />
mit Ihnen:0571-34074.<br />
20<br />
SENIOREN JOURNAL
Hähnchenfl ügel in Mango-Honigsauce<br />
(für 4 Pers.)<br />
500 g Hähnchenfl ügel, 1 Zwiebel,<br />
2 Knoblauchzehen,<br />
½ Mango, ¼ Liter Weißwein,<br />
½ Glas Mango Chutney Lien<br />
Ying von Rila<br />
100 g Honig<br />
Die Hähnchenfl ügel in Olivenöl u. etwas Butter<br />
scharf anbraten, dann der Pfanne entnehmen und<br />
warm stellen. Zwiebel und Knoblauch sowie Mango<br />
in Würfel schneiden. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel<br />
im Bratenfett anschwitzen, danach die Mangowürfel<br />
und den Honig dazugeben. Mit Weißwein<br />
ablöschen, mit Mango-Chutney, Salz und Pfeffer<br />
abschmecken. Die Hähnchenfl ügel nun zur Sauce<br />
geben und im Backofen 15 Minuten schmoren.<br />
Runzel-Kartoffeln mit Mojo Aioli (4-6 Pers.)<br />
3 Esslöffel Meersalz, 24 kleine Kartoffeln mit Schale,<br />
1 Glas Mojo Aioli von Rila<br />
Einen Topf mit 3 cm Wasser füllen, Meersalz einrühren,<br />
die Kartoffeln eingeben, ein sauberes Geschirrtuch<br />
darüber legen und 20 Minuten kochen<br />
lassen. Tuch entfernen und Kar- Kar-<br />
toffeln in ein anderes Gefäß<br />
geben. Dann das Geschirrtuch<br />
darüber auswringen<br />
und die Kartoffeln umrühren<br />
und auf dem Herd trocknen<br />
lassen, bis die Flüssigkeit<br />
verdunstet ist. Das ist der<br />
Moment, wo sich die Kartoffeln<br />
im Salzfi lm zeigen. Mit<br />
der Majo Aioli servieren.<br />
Creme Katalan (für 4 Personen)<br />
1/2 Liter Milch, 1 Vanilleschote, 1 Zimtstange, 2<br />
Eier, 4 Eigelb, 80 gr. Zucker<br />
für den Karamell zusätzlich 100 gr. Zucker<br />
Milch, aufgeschlitzte Vanilleschote und Zimtstange<br />
aufkochen und vom Herd nehmen. Eier, Eigelb<br />
und Zucker in einer Schüssel mit dem Schneebesen<br />
15 Minuten zu einer hellgelben cremigen Masse<br />
schlagen. Vanilleschote und Zimtstange aus<br />
der Milch nehmen und in einem dünnen Strahl in<br />
die Eiercreme rühren. Diese Schüssel in ein leicht<br />
siedendes Wasserbad stellen und weitere 15 Minuten<br />
mit dem Schneebesen schlagen, bis die<br />
Creme dickfl üssig geworden<br />
ist, dann portionieren<br />
und kaltstellen. Den restlichen<br />
Zucker mit 1/8 Liter<br />
Wasser zu einem Karamell<br />
kochen und heiß über die<br />
Creme gießen und danach<br />
wieder kaltstellen.<br />
Kochen mit dem<br />
Chefkoch Dirk<br />
Cramer von<br />
„Rila erleben“<br />
GENÜSSLICHES<br />
Dirk Cramer und sein Team wünschen Ihnen, liebe <strong>Senioren</strong><br />
<strong>Journal</strong> Leser, alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit<br />
in <strong>2010</strong>, dazu viel Freude beim Nachkochen der vielen<br />
vitaminreichen und köstlichen Gerichte.<br />
Herr Cramer leitet die Gourmetgastronomie der „Rila Erlebniswelt“<br />
in 32351 Levern, Hinterm Teich 9. Die offene<br />
Showküche ermöglicht einen Einblick in die Zubereitungsvielfalt<br />
seiner länderbezogenen Küche, aber auch der regionalen<br />
Leckerbissen. Bis zu 120 Gäste können im Restaurant<br />
„Rotondo“ bewirtet werden.<br />
Nach der Eröffnung des „Griechischen Gartens“, dem<br />
Garten der Sinne, erwartet Sie eine außergewöhnliche<br />
Erlebniswelt: Bachläufe, eine einmalige Teichlandschaft,<br />
uralte Olivenbäume, verwurzelte Rebstöcke und ein Amphitheater.<br />
Überall duftet es, tausende Blumen der Jahreszeiten,<br />
die vielen Kräuterbeete berauschen die Sinne.<br />
In dieser wunderschönen Gartenlandschaft verwöhnen<br />
Dirk Cramer und sein Team Sie im griechischen Restaurant<br />
„Asteraki Moy“ oder in der italienischen Taverne.<br />
Gönnen Sie sich einen gemütlichen Nachmittag oder<br />
Abend mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden in dieser einmaligen<br />
Erlebniswelt. Bitte beachten Sie die vielen Veranstaltungstermine.<br />
Nach Voranmeldung über 05745-945200 freut sich das<br />
Team auch auf <strong>Senioren</strong>, die in der Gruppe per Bus anreisen<br />
möchten. Ein unvergesslicher Tag wartet auf sie!<br />
Gern vermittelt die Redaktion des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s<br />
günstige Busreiseunternehmen und ein Arrangement bei<br />
Rila. Rufen Sie uns an!<br />
Fehlen Ihnen Zutaten für das Menü, dann besuchen Sie<br />
die „Rila Feinkostwelt“. Über 1001 authentische Feinkost-<br />
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EDEKA und bei WEZ sind diese erhältlich.<br />
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SENIOREN JOURNAL 21
GESUNDHEIT<br />
Diese fernöstliche Entspannung macht fröhlich und hält<br />
gesund! Das Übungssystem hat Festigkeit und Sanftheit<br />
zugleich, verbindet Fülle mit Leere, hat Ruhe und Gelassenheit<br />
während der Bewegung und ist durch sanfte und<br />
harmonische Bewegungen gekennzeichnet.<br />
Chi-Gong und Tai-Chi können den gestörten Fluss der<br />
Lebensenergie Chi harmonisieren. Die asiatische Heilmethode<br />
stärkt Körper, Geist und Seele. Das Wort Qi-<br />
Gong (sprich tschigung) setzt sich zusammen aus Qi für<br />
Lebensenergie und Gong, der beständigen Pflege dieser<br />
Energie!<br />
„Was Qi hat, lebt – was kein Qi hat, stirbt.<br />
Leben entsteht durch Qi!“<br />
Qi-Gong ist ein Weg zur Stärkung der eigenen Lebenskraft.<br />
Durch das harmonische Zusammenspiel von einfachen<br />
Bewegungen, Atmung und nach innen gerichteter<br />
Aufmerksamkeit ist es eine bewährte Methode der Gesundheitspflege<br />
und Gesundheitsvorsorge.<br />
Das chinesische Schriftzeichen für Chi bedeutet ursprünglich<br />
„Dampf aus dem Reistopf“. Mit diesem Bild<br />
war eine unsichtbare Kraft gemeint, die im gesamten Universum<br />
wirkt. Der Anfang war die Beobachtung der Wolken.<br />
Sie sind sichtbar in Bewegung, während der Wind,<br />
der sie treibt, nicht zu sehen ist. In einem chinesischen<br />
philosophischen Werk aus dem vierten vorchristlichen<br />
Jahrhundert heißt es: Das Leben des Menschen ist eine<br />
22<br />
Qi-Gong und Tai-Chi – Für Körper, Geist und Seele<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
Ansammlung von Chi. Wenn es sich sammelt, bedeutet es<br />
Leben, wenn es sich zerstreut, bedeutet es Tod. Modern<br />
ausgedrückt könnte man von einer funktionellen Wirkkraft<br />
sprechen.<br />
Laut chinesischer Theorie hat der menschliche Körper von<br />
Geburt an soviel Qi, dass er 100 bis 120 Jahre alt werden<br />
könnte. Wie alt er dann tatsächlich wird, ist abhängig<br />
von einer gesunden Lebensweise wie Ernährung und Bewegung<br />
sowie davon, wie gleichmäßig das Qi ihn durchströmen<br />
kann. Kann diese Kraft nicht ausreichend fließen,<br />
führt das zu körperlichen Schwächen und Störungen. Der<br />
Mensch erkrankt.<br />
„Die Menschen leben im Chi,<br />
wie die Fische im Wasser!“<br />
Es ist davon auszugehen, dass im Alter häufig ein Mangel<br />
an Qi besteht. Das bedeutet, dass das Ursprungs-Qi<br />
schon sehr verbraucht ist oder das noch vorhandene Qi<br />
nicht mehr ausreichend fließen kann. Deshalb ist gerade<br />
für <strong>Senioren</strong> die Kultivierung des Qi wichtig und ganz leicht<br />
zu erlernen. Neben der Atmung spielen auch langsame<br />
harmonische Bewegungabläufe und das bewusste Lenken<br />
der Vorstellungen und Gedanken eine Rolle. Dieser philosophische<br />
Ansatz mag uns „aufgeklärten“ Menschen im<br />
Westen exotisch erscheinen, doch er wirkt. Studien belegen<br />
gute Erfolge bei Erkrankungen wie Asthma oder Bluthochdruck,<br />
Blutzuckerwerte können verbessert werden,<br />
neben der Beweglichkeit und Durchblutung wird auch das
Immunsystem gestärkt<br />
Das Qi-Gong-Prinzip:<br />
Bewegung und Haltung<br />
Reduzierung auf die notwendige Grundspannung, langsames<br />
Üben, Muskeln, Sehnen, Gelenke werden sanft gedehnt<br />
und gestärkt<br />
Atmung<br />
Ruhig, gleichmäßig und natürlich<br />
Aufmerksamkeit<br />
Störende Gedanken ausschließen, das Herz beruhigen<br />
und innere Ruhe erreichen<br />
Tai-Chi, das traditionelle chinesische Schattenboxen, steht<br />
heute weniger für die Verteidigung, sondern für den gesundheitsfördernden<br />
Aspekt. Demgegenüber war Qi-Gong<br />
als Bestandteil der 2.500 Jahre alten traditionellen chinesischen<br />
Medizin von vornherein auf den Erhalt der Gesundheit<br />
ausgerichtet.<br />
„In der Ruhe liegt die Kraft“ – aus der ursprünglichen<br />
Kampfkunst entstand Tai-Chi, eine Entspannungstechnik<br />
mit fließenden Bewegungen im Zeitlupentempo. Vom Ursprung<br />
her imitiert Tai-Chi Tierbewegungen und Kampfstellungen,<br />
die jedoch teilweise auch beim Chi-Gong vorkommen.<br />
„Tai-Chi macht den Menschen geschmeidig wie ein<br />
Kind, gesund wie einen Holzfäller und gelassen wie einen<br />
Weisen“ – so lautet ein altes chinesisches Sprichwort. Täglich<br />
zehn Minuten Qi-Gong oder Tai-Chi am offenen Fenster<br />
sind optimal.<br />
Qi-Gong und Tai-Chi sind zwei für uns Westeuropäer sonderbar<br />
anmutende, aber auch wunderbare Sportarten, bei<br />
denen man übt, während man sich ausruht und sich ausruht,<br />
während man übt. Wer gewillt ist, eine dieser fernöstlichen<br />
Entspannungstechniken zu erlernen, wird begreifen,<br />
wie dies gemeint ist. Es gibt Hunderte verschiedene Tai-<br />
Chi- und Chi-Gong-Formen. Wie findet man eine für sich<br />
passende? Durch Ausprobieren. Die Bewegungsform, die<br />
einen intuitiv am stärksten anspricht, ist die richtige. Auch<br />
mit der Wahl des Lehrers sollte man sich Zeit lassen.<br />
Entsprechende Kurse werden überall angeboten, zum Bespiel<br />
in Fitness- und Wellness-Centern oder beim Kneipp-<br />
Verein. Man kann Schnupperstunden besuchen und nachspüren,<br />
ob die Chemie stimmt, bevor man sich für einen<br />
Kurs entscheidet.<br />
Probieren Sie es doch ruhig einmal aus! AP<br />
Wellness - die pure Lust am Leben<br />
„Tue deinem Körper Gutes, damit Deine Seele<br />
Lust hat, in Deinem Körper zu wohnen.“<br />
(Theresa von Avila, 1515-1582)<br />
Das Leben ist hektisch geworden. Selbst die Rentner<br />
sind im Stress, keiner hat mehr Zeit. Jeder hat aber das<br />
Bedürfnis nach Erholung und Gemütlichkeit. Daraus hat<br />
sich ein regelrechter Wellness-Boom entwickelt. Was ist<br />
eigentlich Wellness?<br />
Wellness beschreibt den Lebensstil, um seine eigene<br />
Gesundheit ganzheitlich zu erhalten. Das bedeutet, sich<br />
Zeit für sich nehmen, sich wohl fühlen, sich bewusst zu<br />
ernähren und zu bewegen und so das Gleichgewicht von<br />
Körper, Seele und Geist zu erreichen. Genussvoll leben,<br />
die Sinne verwöhnen, sich kräftigen und einfach mal die<br />
Seele baumeln lassen. Für die Entspannung zwischendurch<br />
bieten kleinere Institute wie Kosmetikerinnen, Physiotherapeuten<br />
oder Masseure oft Programme an. Wer<br />
sich ausgiebig erholen möchte, kann ein Wellness- Wochen-<br />
oder Tagesprogramm in Hotels oder Spas buchen,<br />
bei dem man sich von geschulten Fachkräften beraten<br />
und verwöhnen lassen kann. Wer seinen Körper aktivieren<br />
möchte, kann an Fitnesskursen teilnehmen wie Joga,<br />
Pilates, Nordic Walking und Aqua-Gymnastik oder eine<br />
Ernährungsberatung nutzen. Zur Entspannung werden<br />
Ayurveda- oder Aromaölmassagen, Kräuterstempel-<br />
oder Hotstone- Massagen angeboten. Anwendungen mit<br />
Wasser fördern die Gesundheit, entspannen und regen<br />
zugleich an, z.B. Sauna, Hamam und Bäder. Und das ist<br />
nicht nur etwas für die Dame. Viele Angebote sind heute<br />
speziell auf den Herren zugeschnitten. Düfte und Farben<br />
sind abgestimmt wie das Herz des Mannes begehrt.<br />
Kataloge und Informationen erhalten Sie bei Wellness-<br />
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Leading Spas of the World www.<br />
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SENIOREN JOURNAL 23
Wie schon in den vergangenen Jahren lädt<br />
BE-Reisen mit seiner Hausmesse „Reiselust“<br />
zur Saisoneröffnung am 20. & 21.3. ein.<br />
Wieder werden mehrere tausend Besucher<br />
und Stammgäste von der Familie Gronert<br />
und dem BE-Team empfangen. „Kommen<br />
Sie vorbei, es lohnt sich“.<br />
Im Gewerbezelt und Freigelände zeigen<br />
sich Mitglieder des Gewerbevereins Kutenhausen-Todtenhausen,<br />
verschiedene<br />
Touristiker sowie weitere heimische Betriebe.<br />
Die zahlreichen Besucher können<br />
sich rund um die Themen Bauen,<br />
Einrichten und Wohnen informieren<br />
sowie Interessantes über neueste<br />
Fernsehtechnik, Computer, Versicherungen<br />
u.v.m. erfahren. Im Kleinkunsthandwerk<br />
gibt es viel Schönes<br />
und Neues zu entdecken: Türkränze,<br />
Gestecke, Körnerkissen, Seidenmalerei<br />
oder selbst angefertigter<br />
Schmuck. Käufl ich erwerben können<br />
Sie auch Landfrauenprodukte,<br />
Heilkräuter, Tee, Teezubehör.<br />
Zum Probieren laden der Stand<br />
mit leckerem Allgäuer Käse und<br />
Schinken, die Auburger Quelle<br />
sowie ein Weingut ein. Tischlerarbeiten,<br />
Tupperware und<br />
Informationen über den Insektenschutz<br />
können bestaunt<br />
werden. Barres Brauwelt bietet sein Biermuseum<br />
und der Spargelhof Thiermann sein Bewirtungszelt und BeBetriebsbesichtigungen an. Das Reiseland Österreich stellt sich mit<br />
einer großen Tombola vor. Jedes Los gewinnt, so dass sich jeder<br />
über gewonnene Sachpreise freuen kann. Der Hauptgewinn ist<br />
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Reiselust - Tag der offenen Tür <strong>2010</strong> bei BE-Reisen in Minden<br />
Samstag, den 20.3. & Sonntag, den 21.3. 11.00 Uhr – 18.00 Uhr<br />
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24 SENIOREN JOURNAL<br />
ein Reisegutschein.<br />
Alles rund um’s Reisen …<br />
Beim »Tag der offenen Tür« dürfen sich Reiselustige<br />
auf ein interessantes Programm freuen. Unter ande-<br />
rem kann jeder Informationen, Tipps und Karten der umliegenden<br />
Regionen mitnehmen. Vertreten sind die Samtgemeinde Kirchdorf,<br />
das Oppenweher Moor mit der Moorbahndraisine & dem<br />
Moorhof, die Samtgemeinde Tarmstedt, die Rhododendron-Stadt<br />
Westerstede, das Dümmer WeserLand, die Mittelwesertouristik<br />
u.v.m. Eine Diashow macht Lust auf Urlaub: durch fotografi sche<br />
Einblicke kommt man der Reisewelt von BE näher. Zu entdecken<br />
gibt es: Naturwunder, imposante Gebäude, gemütliches Beisammensein,<br />
also „fast alles“, was es auf den Studienreisen, auf die<br />
sich BE-Reisen spezialisiert hat, zu entdecken gilt. Natürlich steht<br />
das BE-Team bei Fragen zur Verfügung, der „Bus- und Erlebnisreisenkatalog<br />
<strong>2010</strong>“ liegt zur Mitnahme bereit!<br />
Unser „Bier von hier“<br />
Speziell zum 30. Jubiläum im letzten Jahr wurde das BIERPOHL-<br />
BRÄU gebraut. Das süffi ge Bier fand regen Anklang, sodass daraus<br />
nun am „Tag der offenen Tür“ eine Tradition werden soll.<br />
Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt – egal ob Bratwurst,<br />
ein Mittagstisch oder das Kaffeezelt mit einer extra große Tortentheke!<br />
Alle Aussteller und die Familie Gronert mit dem BE-Team<br />
freuen sich schon heute auf ein gelungenes Fest. Herzlich<br />
willkommen, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> Leser, auf unserer<br />
„Reiselust-Erlebniswelt!“<br />
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mit Shuttelservice<br />
ab E neukauf -<br />
Kutenhauser Str. 155<br />
ab 11 Uhr jede volle<br />
Stunde<br />
Weserpils – eine Legende lebt!<br />
Der Höhepunkt wird aber der Anstich vom „Weserpils“ sein.<br />
Herr Gronert, der Geschäftsführer von BE-Reisen, hat die Namensrechte<br />
erworben und nun soll nach mehr als 30 Jahren<br />
diese alte Biermarke wieder ausgeschenkt werden. Der ehemalige<br />
Brauereidirektor Rolf Eger wird persönlich zu diesem<br />
Zweck am 20. <strong>März</strong> nach Minden reisen und den Anstich vornehmen.<br />
Der Braumeister Daniel Sander steht für Fragen am<br />
„Tag der offenen Tür“ zur Verfügung. Er verspricht eine untergärige,<br />
naturbelassene Bierspezialität Pilsener Brauart.<br />
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Siekmeiers Hof, Volmerdingsener Strasse<br />
111, Bad Oeynhausen-Volmerdingsen<br />
Das ganz besondere Erlebnis – feiern Sie mit uns in den<br />
1. Mai! Im vorigen Jahre begrüßten wir 1.500 ausgelassene,<br />
friedliche Gäste, wir verwöhnen Sie auch diesesmal<br />
bis in den frühen Morgen! Alles ist festlich, frühlingshaft<br />
geschmückt, mehrere Grillstationen und Getränkewagen<br />
sorgen für Ihr leibliches Wohl!<br />
GOP Kaiserpalais: Diese Show ist „tierisch gut“<br />
Eine ganze Horde von Weltklasseartisten bevölkert vom 10.<br />
<strong>März</strong> bis 02. Mai <strong>2010</strong> die Bühne und wie Flöhe hüten wäre<br />
es, sie zum Stillsitzen zu kriegen. Viel lieber toben und tollen<br />
bärenstarke Artisten, schillernde Paradiesvögel, biegsame<br />
Schlangenmenschen und erhabene Zebras umher und zeigen<br />
dem Publikum, was sie drauf haben. Und das ist eine Menge!<br />
Die GOP Showzeiten:<br />
Showtime ist mittwochs und donnerstags um 20 Uhr,<br />
freitags und samstags um 18 und 21 Uhr,<br />
sonn- und feiertags um 14.30 und <strong>17</strong>.30 Uhr<br />
Eintrittspreise: EUR 18,– bis EUR 34,–<br />
Kinder bis 14 Jahre: EUR 13,–<br />
Tickets gibt es beim GOP Kartenvorverkauf und unter der Hotline<br />
(0 57 31) 74 48-0<br />
www.variete.de<br />
Johannes Wesling Klinikum Minden<br />
Termine <strong>2010</strong><br />
Dienstag, 23.02.10, im Hörsaal ab 16.30 Uhr<br />
Professor Dr. Zeichen und Neurologen<br />
Schulter-, Nacken-, Armschmerzen<br />
Weitere Termine in diesem Jahr:<br />
<strong>17</strong>.03.<strong>2010</strong>, 08.06.<strong>2010</strong>, 14.09.<strong>2010</strong>, 07.12.<strong>2010</strong><br />
Die Themen werden frühzeitig veröffentlicht.<br />
Bedingt durch viele Operationen während der „Eiszeit“,<br />
verursacht durch falsches Schuhwerk, fehlende Gehhilfen<br />
usw. ist die Unfallchirurgie überlastet. Somit wird Herr<br />
Prof. Zeichen erst wieder im April-<strong>Journal</strong> einen Bericht<br />
veröffentlichen. Die Redaktion bittet um Verständnis.<br />
Kutenhauser Gesundheitsgespräche:<br />
Mittwoch, 24.02.<strong>2010</strong><br />
Genussvoll essen – Gesund älter werden<br />
Referentin Frau Rita Reiner-Gertges, Diätassistentin,<br />
Beginn 18.00 Uhr, kostenlose Veranstaltung, bitte anmelden<br />
unter 0571-646960 oder e-mail: info@gpkh.de<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
Pflegebedürftig – Was nun?<br />
Erste Schritte zur schnellen Hilfe. Ein Ratgeber für Pflegebedürftige,<br />
Angehörige und Helfer. Das <strong>Senioren</strong>büro<br />
und Info-Zentrum Pflege, Marienwall 9 in Minden bietet<br />
trägerunabhängige Informationen und Beratung an. Die-<br />
ses Angebot richtet sich natürlich auch an Ratsuchende<br />
aus dem Altkreis Lübbecke (Tel.: 05772/935650) und aus<br />
Bad Oeynhausen (Tel.: 05731/144550). Annette Baars<br />
vom <strong>Senioren</strong>büro bietet in den kommenden Wochen einige<br />
Vorträge zum Thema an.<br />
Dienstag, 23.02.10, 14.30 Uhr DRK Altenclub Minden,<br />
DRK-Haus, Kutenhauser Str. 4 in Minden<br />
Montag, 08.03.10, 14.30 Uhr in der Montagsrunde der<br />
AWO, Marienstr. 69 in Minden<br />
Mittwoch, 07.04.10, 15.00 Uhr AWO-Altenclub Hausberge,<br />
Bürgerbegegnungstätte am Kirchhofweg<br />
Wichtige Gesundheits-Info:<br />
PARODONTITIS<br />
eine wenig beachtete Volkskrankheit<br />
Vortrag am Donnerstag, 25. <strong>Feb</strong>ruar <strong>2010</strong>,<br />
19.30 Uhr – 21.00 Uhr – entgeltfrei -<br />
TERMINE<br />
Kleines Theater am Weingarten mit Dr. Martin Nemec,<br />
Zahnarzt mit Schwerpunkt Parodontologie und Implantologie.<br />
Zahllose Bakterien tummeln sich in unserem Mund,<br />
Prevotella-Bakterien lösen u.a. Zahnfleischentzündungen<br />
aus, die in die gefürchtete Parodontitis übergehen<br />
können. Der Vortrag informiert über Entstehung und<br />
Verlauf, Behandlung und Vorbeugung der Parodontitis.<br />
Was passiert, wenn man nichts unternimmt? Wie kann<br />
man selbst mit ein wenig Aufwand diesen chronischfortschreitenden<br />
Zerstörungsprozess aufhalten? Wie hilft<br />
die Zahnmedizin bei Parodontitis und Zahnverlust?<br />
Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen diese wichtige,<br />
kostenfreie Veranstaltung!<br />
25
Wellness-Wunder<br />
Frühling<br />
Schluss mit Winter-Depression,<br />
gestresster<br />
Haut und schwachemImmunsystem!<br />
Die ersten sonnigen<br />
Tage sind Medizin pur<br />
für Körper und Seele! Wir<br />
sagen Ihnen, wie Sie die<br />
Kräfte der Natur jetzt am<br />
besten nutzen:<br />
Wärme, Düfte und Farben<br />
streicheln die Seele! Die zunehmende<br />
Wärme, der Duft<br />
nach Erde und Natur und die<br />
frischen Farben lassen uns<br />
seelisch aufblühen! Gelb ist<br />
die erste leuchtende Blütenfarbe<br />
(Huflattich, Narzissen,<br />
Löwenzahn). Nicht umsonst<br />
setzen Farbpsychologen sie<br />
ein, um heitere Stimmung<br />
zu fördern. Da jetzt Glückshormone<br />
durch den Körper<br />
kreisen, sind wir fröhlicher.<br />
Das Leben fühlt<br />
sich einfach gut<br />
an. Das tut nicht nur<br />
der Seele gut, sondern<br />
dem ganzen Körper.<br />
Licht macht munter! Die<br />
Tage werden länger und<br />
heller – das weckt Glücks-<br />
und Aktiv-Hormone in uns.<br />
Die Lichtreize gelangen<br />
über unsere Augen direkt<br />
zu unserer „inneren Uhr“ im<br />
Gehirn, einem reiskorngroßen<br />
Nervenbündel, das als<br />
Taktgeber unseren Schlaf-<br />
Wach-Rhythmus, die Aktivierung<br />
der Organe und die<br />
Hormonproduktion regelt.<br />
Das Schlafhormon Melatonin,<br />
das uns müde und ruhig<br />
macht, wird jetzt mächtig<br />
ausgebremst. Stattdessen<br />
werden nun vermehr Serotonin<br />
und Dopamin produziert,<br />
zwei Hormone, die<br />
gute Laune und Tatendrang<br />
wecken! So fällt die Winterträgheit<br />
von uns ab, wir<br />
werden aktiver und kriegen<br />
neuen Schwung für neue<br />
Unternehmungen.<br />
Licht und Bewegung regen<br />
Kreislauf und Stoffwechsel<br />
an. Mehr Aktiv-Hormone<br />
werden gebildet und machen<br />
richtig Lust auf Frühling!<br />
Bewegung hilft,<br />
Stress abzubauen.<br />
Herz und Kreislaufprofi-<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
tieren und kommen wieder<br />
in Schwung. Das fördert die<br />
Durchblutung und lockert<br />
verspannte Muskeln und<br />
befreit so auch von manchen<br />
Schmerzen. Optimal<br />
für die Gesundheit sind vor<br />
allem Ausdauersportarten.<br />
Sonne stärkt die Knochen!<br />
Die Haut kann wieder viel<br />
mehr Vitamin D herstellen.<br />
Das geht nämlich nur mithilfe<br />
von UVB-Strahlen aus dem<br />
Sonnenlicht - und Vitamin D<br />
braucht der Körper, um das<br />
knochenstärkende Mineral<br />
Kalzium (z.B. aus Milch,<br />
Käse, Joghurt) optimal in<br />
die Knochen einzubauen.<br />
Der Frühling schenkt uns<br />
frische Kräuter und frisches<br />
Gemüse, die nach der<br />
schweren, oft fettreichen<br />
Kost im Winter prima beim<br />
Entschlacken helfen. Außerdem<br />
liefern sie uns jede<br />
Menge Vitalstoffe, die unseren<br />
leeren Vitamin- und<br />
Mineralstoffspeicher wieder<br />
auffüllen. Dazu gehören<br />
heimische Sorten wie Spinat,<br />
Möhren, Lauch, Frühlingszwiebel<br />
usw.<br />
Frischluft lässt<br />
u n s e r e<br />
Haut aufatmen!<br />
Mehrere<br />
Schichten Kleidung,<br />
trockene<br />
Heizungsluft – das strapaziert<br />
die Haut im Winter.<br />
Eine Extraportion Sauerstoff<br />
und feuchtere Luft regen die<br />
Neubildung der Zellen an,<br />
die Haut regeneriert sich<br />
schneller. Und war im Winter<br />
eine fettreichere Creme<br />
als Schutz sinnvoll, jetzt<br />
langsam auf eine leichtere<br />
Kosmetik umstellen, die der<br />
Haut mehr Feuchtigkeit gibt.<br />
Ein Peeling kann helfen, die<br />
verdickte Winterhaut wieder<br />
frühlingszart werden zu<br />
lassen. Sich in der Sonne<br />
rekeln – dieses „Aufputschmittel“<br />
ist ganz umsonst zu<br />
haben!<br />
So oft wie es geht, raus ins<br />
Freie! Denn drinnen hinter<br />
Glas erreichen uns die<br />
Strahlen nicht richtig.<br />
Schon morgens<br />
draußen bewegen.<br />
An sonnigen Tagen<br />
einen Spaziergang<br />
machen – so nutzen<br />
Sie das Wellness-<br />
Wunder Frühling richtig!<br />
AP
Wer zwitschert denn da<br />
so früh im Jahr?<br />
Kaum haben unsere lieben gefi ederten Freunde hier den<br />
harten Winter mit viel Eis und Schnee überwunden, ist<br />
auch schon Gesellschaft aus dem Süden da. Und nach der<br />
winterlichen Stille geht frühmorgens der fröhliche Gesang<br />
los. Freuen Sie sich auch über ein lustiges Lied zum Frühstück?<br />
Dann sehen Sie doch mal nach, wer da singt:<br />
Nachtigall<br />
„Tschuk, tschuk, tschuk“, gefolgt von einem zarten „pjuk“.<br />
Klangvoll-virtuos singen die Männchen um die Wette.<br />
Kohlmeise<br />
Die freche, schlaue Kohlmeise kann sogar andere Vögel<br />
imitieren. Ihr eigener Ruf lautet: „Zizidäh, zizidäh“.<br />
Amsel<br />
Schon vor Sonnenaufgang jubilieren und fl öten Amseln<br />
melodisch von den Hausdächern. Sind sie unzufrieden,<br />
schimpfen sie laut: „Tix, tix“. Jetzt im Frühjahr perlen aus<br />
dem Schnabel des schwarzen Männchens herrliche Klänge.<br />
Vom Weibchen ist nicht viel zu hören.<br />
Zilpzalp<br />
Seinen Namen singt er ohne Pause in hohen Tönen:<br />
„Zilp-zalp, zilp-zalp“. Die kleinen Vögel sind seit Ende<br />
<strong>März</strong> aus ihrem Winterquartier zurück.<br />
Rotkehlchen<br />
Sein wehmütig-melancholisches und langgezogenes<br />
„ticksen“ und „schnickern“ tönt schon am frühen<br />
Morgen.<br />
Buchfi nk<br />
Den harten klaren Gesang mit dem Schnörkel am Ende<br />
schmettert der Buchfi nk mehrere 100<br />
Mal pro Stunde. AP<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
Vogelschutz beginnt in<br />
heimischen Gärten!<br />
Der Kauf eines Nistkastens ist eine kleine lohnende Investition.<br />
In diesem Frühjahr ist es wieder so weit, viele<br />
heimische Vögel singen ihr Liebeslied und suchen einen<br />
geeigneten Nistplatz. Tragen sie auch zum ökologischen<br />
Gleichgewicht bei und kaufen jetzt im<br />
Zoo-Fachhandel eine Nisthilfe.<br />
Die Vögel danken es Ihnen allemal mit Gesang, ihrem<br />
lieblichen Wesen und ihrer Arten- und Farbenvielfalt.<br />
Sie sparen teure Pestizide,<br />
die Vögel halten Schädlingsraupen<br />
fern. Wenn dann die<br />
Jungen mit den Vogeleltern<br />
lustig durch Ihren Garten<br />
hüpfen, ist dieser Anblick für<br />
Sie und Ihre Enkelkinder das<br />
Dankeschön für Ihre Investition!<br />
BB
GESUNDHEIT<br />
28<br />
Sodbrennen –<br />
Gefahr in der Brust<br />
Refl uxkrankheit - der Schmerz in der<br />
Speiseröhre ist nicht nur lästig, sondern<br />
auf Dauer auch ungesund. Eine Umstellung<br />
der Lebensgewohnheiten und Medikamente<br />
können helfen,<br />
Sodbrennen hat trotz seines Namens mit<br />
Feuer und Flamme nichts zu tun. Vielmehr<br />
steckt eine Reizung der Schleimhäute<br />
in der Speiseröhre dahinter. Ein<br />
ziemlich unangenehmes Gefühl. Fast<br />
jeder Mensch erlebt das gelegentlich.<br />
Solange die Beschwerden nach einiger<br />
Zeit von allein wieder verschwinden,<br />
besteht kein Grund zur Sorge. Bei etwa<br />
10 bis 15 Prozent aller Betroffenen hält<br />
das Brennen allerdings an. Bei ihnen<br />
wird die Schleimhaut derart stark gereizt,<br />
dass sie sich entzündet. Die so<br />
entstehende „Refl uxkrankheit“ erfordert<br />
eine Behandlung. Wenn auch leichtes<br />
Sodbrennen fast immer harmlos ist, im<br />
fortgeschrittenen Stadium drohen ohne<br />
eine geeignete Therapie schwerwiegende<br />
gesundheitliche Schäden.<br />
Wie entsteht denn das Leiden? Die<br />
Wurzel des Übels ist der Magensaft. Er<br />
dient dazu, die Nahrung vorzuverdauen<br />
und „aufzuschließen“, indem er Eiweiße<br />
spaltet. Diese Aufgabe bewältigt er<br />
mithilfe von Enzymen und – das klingt<br />
zunächst befremdlich – einer Portion<br />
Salzsäure. Salzsäure in unserem Körper?<br />
Ist das nicht gefährlich? Nicht solange<br />
der Magensaft dort bleibt, wo er<br />
hingehört – im Magen nämlich. Trotz des<br />
sehr sauren pH-Wertes von 1 bis 3 – das<br />
ist hundertmal saurer als Essig – richtet<br />
die Verdauungsfl üssigkeit dort keinen<br />
Schaden an. Durch ihren speziellen Aufbau<br />
vertragen die inneren Wände des<br />
Magens diese ätzende Umgebung problemlos.<br />
Normalerweise hält ein Schließmuskel<br />
den Übergang zwischen Speiseröhre<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
und Magen dicht, sodass keine Säure<br />
durch die obere Öffnung des Magens<br />
austritt. Doch die Funktion dieses Muskels<br />
kann wegen unterschiedlicher<br />
Gründe gestört sein. Als Folge davon<br />
fl ießt der Mageninhalt in die Speiseröhre<br />
und reizt die Schleimhaut. Das macht<br />
sich als Sodbrennen bemerkbar. Warum<br />
schließt der Magen nicht mehr? Zum<br />
einen ist es eine gewöhnliche Alterserscheinung,<br />
weshalb Sodbrennen ab dem<br />
50. Lebensjahr deutlich häufi ger auftritt.<br />
Meist geschieht das nachts, weil der<br />
Schließmuskel, der Sphinkter, zwischen<br />
Speiseröhre und Magen im Schlaf noch<br />
mehr erschlafft. Hinzu kommt, dass der<br />
Rückfl uss des Mageninhaltes im Liegen<br />
begünstigt wird. In anderen Fällen führt<br />
ein Zwerchfellbruch zur Verlagerung<br />
des Magens im Bauchraum. Die Speiseröhre<br />
verliert dann ihre Spannung, und<br />
der Schließmuskel arbeitet nicht mehr<br />
richtig.<br />
Was sind die typischen Symptome?<br />
Klassisch ist ein schmerzhaftes Kratzen<br />
und Brennen im Oberbauch. Die Pein<br />
strahlt mitunter bis hinter das Brustbein<br />
aus. Schlucken und Trinken verbessert<br />
das Gefühl nicht. Die Säure im Hals<br />
kann auch zu chronischem Husten und<br />
zur Heiserkeit führen, was Mediziner oft<br />
zunächst als Begleiterscheinung einer<br />
Erkältung oder als Asthmasymptome<br />
deuten. Zuweilen berichten Betroffene<br />
über ein Fremdkörpergefühl im Bereich<br />
des Kehlkopfs.<br />
Wann muss man zum Arzt? Gelegentliches<br />
Kratzen und Brennen sind kein Anlass<br />
zur Sorge. Bei seltenen Beschwerden<br />
muss niemand zum Arzt. Vielleicht<br />
hat man zuviel Kaffee getrunken, Süßes<br />
gegessen oder ein schweres Essen war<br />
die Ursache. Bei solchen Speisen produziert<br />
der Magen vermehrt Säure. Das<br />
unangenehme Gefühl im Hals geht meist<br />
von selbst vorüber. Treten die Beschwerden<br />
allerdings öfter auf, mehrmals in der<br />
Woche, sollten Betroffene einen Arzt<br />
aufsuchen. Wie sieht denn eine Therapie
aus? An erster Stelle steht eine Überprüfung<br />
der Lebensgewohnheiten. Stimmt<br />
das Körpergewicht? Bewege ich mich<br />
ausreichend? Denn Übergewicht und<br />
Trägheit können Sodbrennen begünstigen.<br />
Vorsicht bei Genuss von Weißwein,<br />
Süßigkeiten und Fettgebackenem.<br />
Gleiches gilt für Kaffee, Schwarztee und<br />
Getränke mit Kohlensäure. Rauchen<br />
schadet ebenfalls. Es gibt mittlerweile<br />
eine Vielzahl schnell wirkender Medikamente.<br />
Doch Vorsicht: Wer nur ab und<br />
zu Sodbrennen hat, kann zu frei verkäuflichen<br />
Magensäurehemmern greifen. Sie<br />
neutralisieren kurzfristig die Säure. Wer<br />
jedoch oft zu diesen Mitteln greift, gerät<br />
leicht in einen Teufelskreis. Denn wenn<br />
ständig Säure durch Medikamente neutralisiert<br />
wird, produziert der Magen immer<br />
mehr davon, und das Sodbrennen<br />
wird dann zum Dauerproblem. Besser<br />
ist es daher, sowohl bestimmte Lebensgewohnheiten<br />
als auch die Ernährung<br />
dauerhaft magenfreundlich umzustellen.<br />
Medikamente können ebenfalls Auslöser<br />
von Sodbrennen sein. Dazu zählen<br />
spezielle Asthma-, Herz- und Blutdruckmedikamente.<br />
Auch manche Kalziumkanalblocker<br />
und Antidepressiva können<br />
einen negativen Effekt ausüben. Eine<br />
Operation ist auch in manchen Fällen<br />
sinnvoll. Dabei bilden Chirurgen aus<br />
dem Gewebe am Mageneingang eine<br />
Manschette, die sie um den Übergang<br />
von Speiseröhre zum Magen legen. Diese<br />
Verengung ist hilfreich, damit der<br />
undichte Schließmuskel wieder richtig<br />
funktioniert. Die meisten Patienten leben<br />
nach der Operation beschwerdefrei.<br />
Wer also zu Sodbrennen neigt, sollte einen<br />
gesunden Lebensstil anstreben und<br />
Auslöser wie Übergewicht, fettes Essen,<br />
Rauchen, Weißwein oder Kaffee und<br />
schwarzen Tee meiden. Achten Sie auch<br />
darauf, dass Ihre Kleidung vor allem im<br />
Bauchraum nicht zu eng ist. Wir stellen<br />
Ihnen sieben sanfte Hausmittel vor, die<br />
Hilfe versprechen:<br />
Ingwer<br />
Vor allem in der Homöopathie wird Ingwer<br />
zur Stärkung des Schließmuskels eingesetzt.<br />
Entweder frisch gerieben essen,<br />
den Speisen zusetzen oder als Tee trinken,<br />
indem man ihn mit heißem Wasser<br />
überbrüht und 10 Minuten ziehen lässt.<br />
Bananen<br />
Schützen den Magen gleich zweifach.<br />
Zum einen regen sie die Produktion von<br />
Schleim an und hindern die Säure daran,<br />
Kontakt mit der Magenschleimhaut zu<br />
bekommen. Und ein bestimmter Proteaseinhibitor<br />
kann Bakterien abtöten. Empfohlen<br />
werden drei Bananen pro Tag.<br />
Kartoffelsaft<br />
Seine entsäuernde Wirkung nutzte schon<br />
der Züricher Art Maximilan Bircher-Benner<br />
vor rund 100 Jahren. Die Kartoffelstärke<br />
bindet Säure. Eine ähnliche Wirkung<br />
hat auch Weißkohlsaft.<br />
Kaugummi-Kauern<br />
Nach dem Essen für ca. eine Stunde ein<br />
Kaugummi kauen. Das Kauen lindert<br />
Sodbrennen spürbar, weil der vermehrte<br />
Speichelfl uss die Säure in Speiseröhre<br />
und Magen verdünnt und reinigt.<br />
1 Glas kaltes Wasser<br />
Bei leichteren Beschwerden kann das<br />
schon helfen. Denn die neutrale Flüssigkeit<br />
verdünnt die Magensäure. Kräutertees<br />
haben den gleichen Effekt. Zu empfehlen<br />
sind Mischungen aus Wermut,<br />
Fenchel, Anis und Kümmel.<br />
Warme Wickel<br />
Bei akuten Beschwerden bringen feuchtwarme<br />
Wickel auf dem Oberbauch schnell<br />
Linderung. Einen ähnlichen Effekt hat<br />
auch eine Wärmfl asche.<br />
Apfelessig<br />
Weil Essig sauer ist, klingt das zwar überraschend.<br />
Dennoch ist es ein bewährtes<br />
Hausmittel. Einfach 1 Teelöffel in ein halbes<br />
Glas Wasser geben und nach der Mahlzeit<br />
trinken. AP<br />
GESUNDHEIT<br />
SENIOREN JOURNAL 29
RUBRIK HOBBY<br />
Ein Mittwoch, Spätsommer,<br />
10 Uhr. Die Sonne scheint,<br />
heute soll es wieder einmal<br />
losgehen. Wohin? Nordwärts!<br />
Erst nach Baltrum,<br />
dann wahrscheinlich Norderney,<br />
die Tour richtet sich<br />
nach Wind und Wetter und<br />
natürlich, zumindest zeitlich,<br />
nach der Tide. Denn gegen<br />
die Strömung anzupaddeln,<br />
wäre auf längerer Strecke<br />
unmöglich. Habe ich alles?<br />
Das Boot liegt noch beim<br />
Kanu-Klub am Brückenkopf,<br />
Paddel auch. Zu Hause packe<br />
ich ein: Ersatzpaddel,<br />
Schwimmweste, Südwester<br />
gegen Regen, breitrandiger<br />
Stoffhut, wenn die Sonne<br />
scheint. Neoprenzeug,<br />
Seekarten, Bootswagen,<br />
wasserdichte Uhr, Zelt, Liegematte,<br />
Schlafsack, Wäsche<br />
zum Wechseln. Verpfl<br />
egung? Trockensuppen,<br />
Mehrkornbrötchen, eingeschweißte<br />
Brotscheiben,<br />
30<br />
SEEKAJAKEN –<br />
WIE DIE ESKIMOS HINAUS AUFS MEER!<br />
Seekajak Westwärts, Auf abendlicher Fahrt weit draußen vor Norderney, Foto: Graham Butt<br />
Butter, Käse, Dauerwurst,<br />
Tee. Kein Kaffee! Kaffee<br />
treibt und das kann unterwegs<br />
auf See, weit und<br />
breit kein Ufer, ziemliche<br />
Probleme bereiten! Kocher<br />
und Kochgeschirr, genügend<br />
Gas? Für unterwegs<br />
Trinkfl asche, Müsliriegel,<br />
geknackte Walnüsse und<br />
getrocknete Bananenscheiben.<br />
Dann noch Waschzeug,<br />
Sonnencreme, Papiere<br />
und Geld! In Gedanken<br />
gehe ich noch einmal alles<br />
durch, denn: Auf einem Gewässer<br />
im Binnenland kann<br />
man irgendwo anlanden<br />
und etwas kaufen. Auf den<br />
Inseln, wir zelten meist nicht<br />
in der Nähe eines Supermarktes,<br />
ist das nicht immer<br />
gegeben.<br />
Jetzt noch mit Brunhilde<br />
zum Bootshaus, es ist<br />
leichter, zu zweit das 25 kg<br />
schwere Boot auf den Dach-<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
gepäckträger des Wagens<br />
zu hieven. Mein Boot? Ein<br />
englischer Valley-Seekajak,<br />
Typ „Nordkapp Jubilee“,<br />
Material GFK, 54 cm breit,<br />
5,50 m lang (Länge läuft!),<br />
unter dem Heck ein absenkbares<br />
Skeg, ein kleines<br />
Schwert, mit dem man auch<br />
bei Seitenwind gut die Richtung<br />
halten kann. Wie steuert<br />
man so ein Boot? Durch<br />
„ankanten“! Klingt einfach,<br />
ist es nach einiger Übung<br />
auch! Man bleibt dabei senkrecht<br />
sitzen, drückt (kantet)<br />
Ernst-Ulrich Baganski, jung geblieben durch ein<br />
ungewöhnliches Steckenpferd, Foto: Privat.
das Boot mit einem Hüftknick<br />
nach links, es macht<br />
eine Rechtskurve, kantet<br />
man nach rechts, fährt es<br />
nach links. Kinderleicht? Na<br />
ja, vielleicht nicht so ganz!<br />
Wie sagen sie in der dänischen<br />
Südsee um Aerö und<br />
Fünen? „Övelse gör mester“,<br />
ja, Übung macht den<br />
Meister! Und natürlich hat<br />
mein Kajak auch einen Namen:<br />
„Patrimpe“ nach dem<br />
pruzzischen, dem altpreußischen<br />
Wasser- und Kriegsgott<br />
(man merkt, ich komme<br />
aus Ostpreußen!).<br />
So, jetzt wieder zurück zu<br />
der geplanten Fahrt: Eine<br />
knappe Stunde später wieder<br />
am Haus, jetzt noch<br />
ein frühes Mittagessen, ein<br />
kurzer Blick ins Internet<br />
(hat sich bei der Wettervorhersage<br />
etwas geändert?<br />
Nein!) und dann los. 226<br />
Kilometer, gut drei Stunden<br />
Autofahrt liegen vor mir. Um<br />
<strong>17</strong> Uhr wollen wir uns in<br />
Accumersiel im Yachthafen<br />
treffen, dort dürfen wir auch<br />
die Wagen stehen lassen.<br />
So oder ähnlich beginnen<br />
alle der abwechslungsreichen,<br />
abenteuerlichen<br />
Touren auf Nord- und Ostsee.<br />
Man fährt generell nie<br />
allein, mindestens mit einem,<br />
meisten mit mehreren<br />
Kameraden. Wer wir sind?<br />
Leute aus Deutschland,<br />
Holland, England, auch<br />
Salzwasser-Schwaben aus<br />
dem Süden der Republik.<br />
Diesmal sind wir neun: Rolf,<br />
der Fahrtenleiter, Mark,<br />
Natascha, Birgit, Graham,<br />
Christian, Peter, Florian und<br />
ich. Zugegeben, ein bisschen<br />
seltsam komme ich<br />
mir manchmal schon vor<br />
als Älterer unter so vielen<br />
Jüngeren zwischen Mitte<br />
Zwanzig und Ende Vierzig!<br />
Probleme? Wir sind Sportkameraden,<br />
Seekajaker,<br />
da spielt das Alter nur dann<br />
eine Rolle, wenn es die<br />
Gruppe gefährdet. Und das<br />
wird, wie Rolfs Einladung<br />
zeigt, bei mir trotz meiner<br />
75 Lebensjahre noch nicht<br />
befürchtet. Muss es auch<br />
nicht, ich fühle mich fi t, bin<br />
es auch, trotz Herzinfarkt<br />
und vier Bypässen! Aber<br />
das ist schon 14 Jahre her!<br />
Die Tour beginnt: Bei Windstärke<br />
2-3 aus Richtung SW<br />
(Südwest), also bei einem<br />
mäßigen Lüftchen, geht es<br />
los. Von Accumersiel fahren<br />
wir mit ablaufendem Wasser<br />
erst einmal über das<br />
Watt nach Baltrum, von dort<br />
am nächsten Tag auf der<br />
Seeseite (weit draußen vor<br />
der Brandung) zum Hafen<br />
Norderney. Am anderen Tag<br />
machen einige einen Ausfl<br />
ug quer über das Seegatt<br />
nach Juist, andere bleiben<br />
am Zelt. Ich leihe mir ein<br />
Fahrrad, um ein wenig Norderney<br />
kennen zu lernen.<br />
Anderntags geht es dann<br />
zurück, erst über das Norderneyer<br />
Watt bis Baltrum,<br />
tags darauf um dieses Inselchen<br />
seeseitig herum.<br />
Herrlich, sich noch einmal<br />
von der langen Dünung der<br />
Nordsee wiegen zu lassen!<br />
Besondere Vorkommnisse?<br />
Eine Sportkameradin kentert<br />
am Baltrumer Westend.<br />
Das kann schnell passieren,<br />
etwas unaufmerksam, ein<br />
Luftschlag mit dem Paddel<br />
und man liegt drin. Da das<br />
Ufer aber kaum fünfzig Meter<br />
entfernt ist, steigt sie erst<br />
gar nicht wieder ein, obwohl<br />
sie es könnte: In entsprechenden<br />
Kursen lernt man<br />
die dafür erforderliche Technik!<br />
So aber greift sie nur<br />
mein Heck, ich schleppe sie<br />
zum Strand, Mark bringt ihr<br />
Boot nach. Eine gute Stunde<br />
später, mit weiter aufl aufendem<br />
Wasser, passieren<br />
Seekajak Anlanden, Ablandiger Wind, wenig Brandung,<br />
kein Problem, auf Baltrum anzulanden. Foto: Privat.<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
HOBBY<br />
wir nach abwechslungsreichen<br />
Tagen erneut die<br />
Einfahrt des Yachthafens<br />
von Accumersiel. Boote an<br />
Land bringen, Gepäck verstauen,<br />
duschen und dann<br />
zum Abschluss bei der Fischerei-Genossenschaft<br />
so<br />
richtig Meeresfrüchte satt!<br />
Abschied! Gut drei Stunden<br />
später stehe ich wieder vor<br />
unserem Haus, das Einfahrtstor<br />
ist schon offen, ich<br />
hatte mich per Handy angemeldet.<br />
Das Boot liegt<br />
noch beim<br />
Kanu-Klub am<br />
Brückenkopf.<br />
31
LEBENSLINIEN<br />
Margarete Hansen erzählt<br />
aus ihrem Leben<br />
Margarete Hansen hat seit einem Jahr<br />
im SENIOREN DOMICIL AM KURPARK<br />
in Bad Eilsen ihr Zuhause gefunden. Sie<br />
bewohnt dort eine behagliche Wohnung<br />
mit einem schönen Blick auf den Kurpark.<br />
Die Einrichtung des Hauses ist anspruchsvoll.<br />
Neben großzügigen Appartements und Einzelzimmern<br />
sind außerdem Wohnungen vorhanden wie<br />
die von Frau Hansen. Sie ist 40 qm groß und verfügt über<br />
Wohnraum, Schlafzimmer, Miniküche, Abstellraum, Bad<br />
und Balkon. Um das Wohl der Bewohner wird sich liebevoll<br />
und kompetent gekümmert.<br />
Mit ihrem verstorbenen Mann bereiste Frau Hansen die<br />
ganze Welt - von Norwegen bis Portugal, vom Balkan bis<br />
in die Türkei, von Bali bis Sri Lanka, von Marokko bis Südafrika,<br />
von Los Angeles über Mexiko und Guatemala bis<br />
nach Brasilien.<br />
Margarete Hansen war so freundlich,<br />
aus dem reichen Schatz ihrer wunderbaren<br />
Reiseerinnerungen einige dem<br />
<strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> anzuvertrauen. Redakteurin<br />
Annina Pietza unterhielt sich<br />
mit ihr:<br />
Frau Hansen, wann hat sie denn das<br />
Reisefieber gepackt? Schon ziemlich<br />
früh, nach unserer ersten gemeinsamen<br />
Reise ins damalige Jugoslawien<br />
mit seiner grandiosen Küstenlandschaft<br />
und der zweiten Reise nach Griechenland.<br />
Welche Reise hat Sie besonders<br />
beeindruckt? Das kann ich gar nicht<br />
sagen bei unseren Hunderten von Reisen.<br />
Jordanien, Israel und Syrien waren<br />
Länder, die einem nie mehr aus dem<br />
Kopf gehen und die man einfach nicht<br />
vergessen kann. Aber auch verschiedene<br />
Wüstenregionen, diese Einsamkeit,<br />
diese Stille, zum Beispiel in Algerien.<br />
Wo haben Sie Menschen kennen gelernt, die Ihr Herz<br />
am meisten berührt haben? Auf allen Kontinenten. Aber<br />
auch hier haben mich die Bewohner der Wüsten sehr berührt.<br />
Die Tuarek in Marokko, die Oasen- und Wüstendorfbewohner<br />
mit ihrer Würde, ihrem Stolz und ihrer herzlichen<br />
Gastfreundschaft. Ein Abend dort inmitten der Wüste geht<br />
mir nicht aus dem Sinn. Ein Beduine liegt auf einer Sanddüne<br />
und schaut zum Sternenhimmel. Er dankt Allah für<br />
sein Wohlergehen und für alle Schönheit der Welt. Und nirgendwo,<br />
ob wir im Wohnwagen oder in einem Zelt gewohnt<br />
haben, haben wir uns gefährdet gefühlt, sind wir bedroht<br />
oder bestohlen worden. Nur an einer Raststätte in Südfrankreich<br />
hat man unseren Wagen aufgebrochen.<br />
Können Sie noch etwas über fremde Kulturen erzäh-<br />
32<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
len? Interessant war auf Bali, der Insel der<br />
Götter, Geister und Dämonen, die Kultur<br />
der Totenverbrennung. Man glaubt dort,<br />
dass die Seele nur frei ist, wenn sie verbrannt<br />
ist. Jeder möchte seine Angehörigen<br />
verbrennen lassen, das können sich aber nur<br />
reiche Menschen leisten, zum Beispiel aus der<br />
Oberschicht, die Brahmanen. Ein solches Verbrennungsfest<br />
ist sehr teuer. Mit großem Tamtam, unzählig<br />
vielen Menschen, mit Musik (Spiel auf der Legon, einem<br />
Blechinstrument), Essen und Trinken, zieht der gesamte<br />
Leichenzug zum Verbrennungsplatz. Dort wird ein großer<br />
Holzstoß angefacht, auf dem der bunt bemalte und verzierte<br />
Holzsarg verbrannt wird. Die Gäste dieses Leichenzuges<br />
werfen Geschenke ins Feuer, die der Tote mitnehmen<br />
soll. Arme Witwen können sich keine Verbrennungen leisten.<br />
Sie holen die Knochen ihres in der Erde bestatteten<br />
Ehemannes hervor und werfen sie mit auf das große Feu-<br />
er. Die Asche der verbrannten Menschen wird in Gefäße<br />
gepackt und mit einem Meer von Blumen und Kränzen bei<br />
Ebbe ins Meer geworfen.<br />
Liebe Frau Hansen, danke für das Gespräch. Es war<br />
spannend, Ihnen zuzuhören. Welche Wünsche haben<br />
Sie für die Zukunft?<br />
Zum einen möchte ich<br />
gesund bleiben. Aber –<br />
wenn das möglich wäre –<br />
möchte ich noch einmal<br />
zwanzig Jahre jünger<br />
sein, um jene Ecken der<br />
Welt aufzuspüren, die ich<br />
noch nicht kenne!<br />
Margarete Hansen in ihrer Wohnung
Freundschaft<br />
Alte Freunde sind wie alter Wein.<br />
Er wird immer besser,<br />
und je älter man wird,<br />
desto mehr lernt man,<br />
dieses unendliche Gut zu schätzen!<br />
(Adalbert Stifter)<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
MENSCHENSKINDER<br />
33
RUBRIK RÄTSEL<br />
Aufl ösung Rätselfrage <strong>Ausgabe</strong> 16<br />
Habe Sie genau hingeschaut? Das Bilderrätsel war nicht<br />
einfach! Lösung: Esskastanie<br />
Gewonnen haben je ein Blutzuckermessgerät der Firma<br />
„Contour“: Tatjana Albert, Auetal; H. Zimmermann, Hille;<br />
G. Schwarze, Bückeburg; Ein Extragerät bekam:<br />
Heinrich Gieseking, Minden<br />
„la folie“ - Ein französischer Abend im GOP Varieté-<br />
Theater. Gewinnen Sie 3x2 Freikarten.<br />
In den schönen Parkanlagen von Bad Oeynhausen befi ndet<br />
sich das GOP Kaiserpalais. Alle zwei Monate wechselt<br />
dort das Unterhaltungsprogramm und überrascht so<br />
die Besucher mit immer neuen, kreativen Showproduktionen<br />
mit Künstlern aus aller Welt.<br />
Ein im wahrsten Sinne „ver-rücktes“ Varietéprogramm<br />
ist „la folie“. Die Vorführung spielt mit ungewöhnlichen<br />
Bildern und Perspektiven. Live-Musik und interessante<br />
Lichteffekte zeigen den historischen Saal von seiner<br />
schönsten Seite. Ein junges Ensemble von Ausnahmekünstlern<br />
aus Kanada, Frankreich und Europa nimmt die<br />
Zuschauer mit auf eine Reise in eine andere Welt.<br />
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7. <strong>März</strong> <strong>2010</strong> „la folie“, eine aufwändig inszenierte<br />
Showproduktion mit atemberaubender Akrobatik.<br />
Tauchen Sie ein in die einzigartige Welt der Varietékunst!<br />
Unsere Gewinnfrage: Wie oft wechselt das Showprogramm<br />
im GOP Kaiserpalais?<br />
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Abend für zwei Personen!<br />
(Die Freikarten sind gültig bis zum 07.03.<strong>2010</strong> an einem Mittwoch<br />
oder Donnerstag um jeweils 20.00 Uhr. Daher bitte schnell melden!<br />
Platzreservierung nach Verfügbarkeit. Eine Barauszahlung<br />
ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!)<br />
34<br />
Ver-rücktes Varieté im GOP<br />
„la folie“ - das neue Programm<br />
vom 08. Januar bis 07. <strong>März</strong> <strong>2010</strong><br />
Showtime ist mittwochs und donnerstags um 20 Uhr,<br />
freitags und samstags um 18 und 21 Uhr,<br />
sonn- und feiertags um 14.30 und <strong>17</strong>.30 Uhr<br />
Eintrittspreise: EUR 18,– bis EUR 34,–<br />
Kinder bis 14 Jahre: EUR 13,–<br />
Tickets gibt es beim GOP Kartenvorverkauf<br />
und unter der Hotline (0 57 31) 74 48-0<br />
4. Die Kette in vier<br />
Teilen<br />
Wieviele Kettenglieder<br />
muss man auftrennen,<br />
um die Kette zu reparieren?<br />
Petra fi ndet beim Aufräumen<br />
diese vier Kettenstücke,<br />
die Überreste<br />
einer Halskette. Sie geht<br />
damit zum Juwelier, um<br />
daraus wieder eine vollständige<br />
geschlossene<br />
Kette machen zu lassen.<br />
Für jedes Kettenglied,<br />
das geöffnet und wieder<br />
zusammengelötet<br />
werden muss, verlangt<br />
der Juwelier 1,50 Euro.<br />
Petra hat leider nur 5<br />
Euro dabei und möchte<br />
deshalb wieder gehen,<br />
aber der Juwelier erklärt<br />
ihr, dass 5 Euro reichen.<br />
Wie geht das?<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
(Kleiner Tipp: Einen<br />
Verschluß gibt es nicht<br />
an der Kette.)<br />
1. Was mag das wohl<br />
sein?<br />
Was ist größer als Gott<br />
und bösartiger als der<br />
Teufel?<br />
Die Armen haben es!<br />
Die Glücklichen brauchen<br />
es!<br />
Und wenn Du es isst,<br />
stirbst Du!<br />
2. Komisches Ding?<br />
Es hat zwei Flügel<br />
und kann doch nicht<br />
fl iegen. Es hat einen<br />
Rücken und kann doch<br />
nicht liegen. Es trägt<br />
eine Brille und kann<br />
doch nicht sehen.<br />
Es hat ein Bein und<br />
kann doch nicht stehen.<br />
Zwar kann es laufen,<br />
aber nicht gehen.<br />
Was ist das?<br />
3. Die Insel der Lügner<br />
Auf einer kleinen Insel<br />
leben genau 100 Personen,<br />
von denen ein<br />
Teil immer die Wahrheit<br />
sagt und der andere Teil<br />
immer lügt. Ein Forscher<br />
kommt auf die Insel und<br />
fragt jeden Einwohner<br />
nach der Anzahl der<br />
Lügner. Der erste sagt:<br />
„Es gibt einen Lügner<br />
auf der Insel“, der zweite<br />
sagt: „Es gibt zwei<br />
Lügner“, u.s.w., bis zum<br />
letzten, der erklärt: „Es<br />
gibt 100 Lügner“.<br />
Wie viele Lügner leben<br />
auf der Insel?<br />
5. Die Horror-Fahrt<br />
Sie sitzen im Auto und fahren mit konstanter Geschwindigkeit.<br />
Links von Ihnen befi ndet sich ein<br />
Abhang. Auf Ihrer rechten Seite fährt ein Feuerwehrauto<br />
neben Ihnen her. Knapp vor Ihnen gallopiert ein<br />
Schwein, das größer ist als Ihr Auto, und im Abstand<br />
von weniger als einem Meter verfolgt Sie ein Hubschrauber<br />
auf Bodenhöhe.<br />
Was tun Sie, um dieser Situation gefahrlos zu<br />
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