19.02.2013 Aufrufe

Ausgabe 17 - Feb. / März 2010 - Senioren Journal

Ausgabe 17 - Feb. / März 2010 - Senioren Journal

Ausgabe 17 - Feb. / März 2010 - Senioren Journal

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

RUBRIK<br />

2<br />

SENIOREN JOURNAL


Mit dem Neuen ist es so eine Sache.<br />

Das neue Jahr zum Beispiel –<br />

was soll daran so neu sein? Einfach<br />

eine neue Jahreszahl, aber das Leben<br />

geht weiter wie bisher. Im Übrigen<br />

ist es mit der Neuheit schnell<br />

vorbei. Gerade mal zwölf Monate<br />

später schicken wir das neue Jahr<br />

schon wieder in den Ruhestand …<br />

Und trotzdem sind wir neugierig.<br />

Trotzdem weckt das neue Jahr HoffHoffnungen, so wie alles, was noch jung, kraftvoll, unverbraucht<br />

und deshalb vielversprechend ist. Seltsam, wie uns das Neue<br />

immer wieder fasziniert. Schließlich sind auch so viele Hoffnungen<br />

unerfüllt geblieben. Und jetzt steht alles wieder auf<br />

Anfang!<br />

Lebe jetzt! Lebe jeden Tag neu. Lerne, die schönen Momente<br />

in dem Augenblick zu erkennen, da sie passieren, sie dann<br />

bewusst aufnehmen, sie zu genießen. Den Schrei des Vogels,<br />

das Lächeln des Kindes, das satte Gelb der Blumen! Jeder<br />

Tag ist ein Geschenk, auch jeder Augenblick! Nutzen Sie jede<br />

Stunde intensiv und gut. Vergeuden Sie nicht Ihre Kräfte in<br />

nutzlosen Auseinandersetzungen und Ärger. Denken sie möglichst<br />

positiv! Öffnen Sie Ihr Herz! Und lieben Sie jetzt!<br />

Liebe kann alle Hindernisse, alle Bosheiten, allen Starrsinn<br />

überwinden. Liebt einander, so lautet die Lehre – und sie veraltet<br />

nicht. Es könnte ein wirklich gutes neues Jahr werden.<br />

IMPRESSUM<br />

S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG<br />

Gabelsbergerstr. 27 | 32425 Minden | Tel.: (05 71) 50 92 805<br />

www.senioren-journal.de<br />

Redaktion:<br />

Chefredakteurin Annina Pietza (AP)<br />

Bernd Böhm (BB)<br />

Sabine Dey (SD)<br />

Nils Meyer (NM) Vi.S.dP<br />

Druck:<br />

CW Niemeyer Druck GmbH<br />

Böcklerstraße 13<br />

3<strong>17</strong>89 Hameln<br />

Tel.: 0 51 51 / 82 20 - 0<br />

www.cwn-druck.de<br />

Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser!<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Bernd Böhm - Anzeigenleiter<br />

Tel.: (01 76) 19 99 96 02<br />

Werner Leesten<br />

Tel.: (01 76) 19 99 96 03<br />

Christoph Gresförder<br />

Tel.: (01 76) 19 99 96 01<br />

Konzept: Lothar Arnhölter<br />

Satz und Gestaltung:<br />

MR-MEDIEN - Die Werbeagentur<br />

Marc Rabe<br />

Tel.: (05 71) 3 85 78 40<br />

info@mr-medien.de<br />

www.mr-medien.de<br />

RECHTSHINWEISE<br />

Die S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG übernimmt keine Garantie und<br />

Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der in dieser Publikation<br />

aufgeführten Informationen. Die Urheberrechte der Artikel, Fotos und Annoncen bleiben<br />

beim Verlag.<br />

Gute Vorsätze fürs neue Jahr! Gut! Wir schreiben darüber, wie<br />

man seine Ziele erreichen kann. Doch seien Sie auch gut zu<br />

sich. Flüstern Sie Ihrer inneren Stimme zu: „Ich will im neuen<br />

Jahr immer freundlich sein. Auch zu mir. Das beinhaltet: Lange<br />

schlafen, nicht joggen, auch mal auf einer Party ein Glas<br />

Wein trinken. Zum Ausgleich kann man sich ja einen großen<br />

Tiegel von der Lieblingsgesichtscreme kaufen“… Positive Gedanken<br />

machen uns stark – und schön. Denn Lachfältchen<br />

sind sympathisch. Heruntergezogene Mundwinkel wirken abschreckend.<br />

Es gibt viele Dinge auf dieser Welt, über die man<br />

sich freuen kann. Doch eines der allerschönsten, zumindest<br />

aus meiner Sicht, sind Frühlingsgefühle!<br />

Jetzt ganz plötzlich, nach vielen dunklen Tagen, war es plötzlich<br />

da: Das Frühlingsgefühl! Vogelgezwitscher weckte mich,<br />

die ersten warmen Sonnenstrahlen schienen warm auf der<br />

Haut. Die ersten vorwitzigen Blumen erblühen und entfalten<br />

ihre Farbenpracht. Auch die dicken Hummeln, aus dem Winterschlaf<br />

erwacht, fl iegen wieder brummend und schwerfällig<br />

von Blüte zu Blüte. Jetzt weg mit den Puschelmützen, die wir<br />

uns beim Tief „Daisy“ noch ganz tief über die Ohren gezogen<br />

haben!<br />

Egal, was Sie sich für das neue Jahr vorgenommen haben.<br />

Bleiben sie dran! Und wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen<br />

durchs neue Jahr zu gehen.<br />

Die gesamte Redaktion und Ihre Annina Pietza<br />

SENIOREN JOURNAL 3


RATGEBER<br />

Gute Vorsätze für <strong>2010</strong> –<br />

Endlich gesünder leben!<br />

Um durchzuhalten, brauchen Sie die richtigen Strategien.<br />

Hatten Sie sich im vergangenen Jahr vorgenommen:<br />

„Demnächst wird alles anders“? Und? Wenn Sie es geschafft<br />

haben, herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht, dann<br />

probieren Sie es doch einfach noch einmal!<br />

Heute fange ich neu an! Doch allen Vorsätzen zum Trotz:<br />

Nach zwei Wochen ist alles wieder wie vorher. Nur für jeden<br />

Neuanfang gilt: Es muss aus einem selbst kommen.<br />

Oder bildlich gesagt: Folgen Sie einfach Ihrem inneren<br />

Kompass! Sagen Sie sich jeden Morgen: Ich will heute<br />

etwas bewegen. Nicht zu viel. Nur, dass man am Abend<br />

sagen kann: Das war ein guter Tag! Und seien sie nicht zu<br />

perfekt. Wer ständig perfekt sein will, überanstrengt sich<br />

irgendwann. Perfektion ist unmenschlich!<br />

Die meisten Menschen wollen zu viel auf einmal. Niemand<br />

bekommt in vier Wochen seine Idealfi gur, die er jahrelang<br />

vernachlässigt hat Formulieren Sie Ihr Ziel genau. Nicht<br />

„ich will weniger essen“, sondern „ich lege jeden Mittwoch<br />

einen Obsttag ein“. Nicht „ich will mehr Sport treiben“, sondern<br />

„am Samstag gehe ich ins Schwimmbad“! Versuchen<br />

Sie nicht, Ihr gesamtes Leben zu ändern, ein guter Vorsatz<br />

reicht fürs Erste. Wer mit dem Rauchen aufhören will,<br />

gleichzeitig in einem neuen Job gefordert wird oder das<br />

Ende einer Beziehung verkraften muss, kann nur scheitern.<br />

Stellen Sie sich Ihr Ziel vor, denn viele Veränderungen<br />

klappen nicht, weil wir es uns in den bekannten Verhaltensmustern<br />

gemütlich eingerichtet haben. Stellen Sie sich<br />

deshalb immer wieder vor, welche Vorteile es Ihnen bringt,<br />

den guten Vorsatz durchzuhalten. Wenn Sie mit dem Rau-<br />

4<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

chen aufhören, sparen Sie Geld, der Husten verschwindet,<br />

das Essen schmeckt wieder besser. Oder machen Sie sich<br />

ein Bild, wie Sie bald aussehen werden und welche schicken<br />

Kleider Sie kaufen können, wenn Sie ein paar Pfund<br />

abgenommen haben.<br />

Gehen Sie in Etappen vor. Gliedern Sie schwierige Vorsätze<br />

in Teilziele. Wer aufhören will zu rauchen, kann sich<br />

zunächst vornehmen, vielleicht nur vier Zigaretten am Tag<br />

anzustecken. Setzen Sie sich einen festen Termin für diese<br />

Etappe. Erst danach kommt der nächste Teilschritt.<br />

Pausen sind erlaubt. Wer eine Weile konsequent war, darf<br />

mal sündigen. Gönnen Sie sich zwischendurch etwas Süßes,<br />

wenn Sie abnehmen wollen. Nur zur Regel darf es<br />

nicht werden. Und belohnen Sie sich! Sie haben Ihr Ziel<br />

oder eine Etappe erreicht? Glückwunsch! Jetzt haben Sie<br />

eine Belohnung verdient. Gönnen Sie sich eine neue Bluse<br />

oder ein paar Schuhe. Das motiviert für neue Vorsätze!<br />

Und niemals aufgeben! Nur weil Sie<br />

während einer Diät bei einem Stück<br />

Torte schwach geworden sind, nicht<br />

gleich alle Vorsätze über Bord werfen.<br />

Gleiches gilt, wenn Sie abends<br />

den Sportkurs geschwänzt und stattdessen<br />

auf dem Sofa gefaulenzt<br />

haben. Geben Sie sich eine zweite<br />

Chance. Hauptsache, Sie geben<br />

nicht auf und machen weiter!<br />

Gute Vorsätze und Veränderungen,<br />

die man innerhalb von 72 Stunden<br />

auf den Weg bringt, haben gute<br />

Chancen, dass man die Umsetzung<br />

auch durchhält. Also: Fangen Sie<br />

gleich an!<br />

AP


Frühjahrsputz –<br />

Frischer Wind in der Wohnung<br />

Selbst in der Wohnung der größten „Putzteufel“ zeigt sich<br />

mit den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen Staub, der sich<br />

über die Wintermonate angesammelt hat. Spätestens jetzt<br />

ist es Zeit für den Frühjahrsputz – den übrigens<br />

schon die alten Römer kannten. Hier ein paar<br />

nützliche Tipps:<br />

Wer gründlich plant, dem geht der Frühjahrsputz<br />

viel leichter von der Hand. Etappenziele<br />

setzen, Putzschrank prüfen und genügend<br />

Zeit nehmen. Zur Grundausstattung beim<br />

Hausputz reichen Allzweckreiniger, Scheuermilch,<br />

Spülmittel, Eimer, Aufnehmer, Mikrofasertücher<br />

und Schwämme.<br />

Statt teurer Spezialreiniger erfüllen auch<br />

alte Hausmittel ihren Zweck: Essig gegen<br />

Kalkflecken, Zitrone gegen stumpf gewordenes<br />

Glas, und Zahnpasta kann Fugen<br />

wieder weiß machen. Putzmittel sollten<br />

möglichst sparsam dosiert werden. Viel hilft<br />

hier nicht viel. Das schont Gesundheit und<br />

Umwelt. Mit der Devise „mechanisch gegen<br />

chemisch“ lassen sich viele Verunreinigungen<br />

besser als<br />

mit der Chemie-Keule<br />

entfernen. Desinfektionsmittel<br />

sind im<br />

normalen Haushalt<br />

nicht nötig. Antibakterielle<br />

Zusätze in<br />

Reinigungsmitteln<br />

können die Haut und<br />

Atemwege schädigen<br />

und dazu beitragen,<br />

dass Krankheitserreger<br />

resistent werden.<br />

Handschuhe schützen<br />

Haut und Nägel Schließlich<br />

sollen auch Hände im<br />

Frühjahr schön und gepflegt<br />

vorzeigbar sein. Für<br />

Menschen mit Latexallergie<br />

gibt es spezielle Produkte.<br />

Gardinen, Polster und Bezüge<br />

sollten gewaschen<br />

werden. Hier verbergen<br />

sich gern neben Hausstaub<br />

und Tierhaaren<br />

Milben. Allergiker<br />

reagieren<br />

heftig auf die<br />

Ausscheidungen<br />

dieser mikrokleinen<br />

Tierchen.<br />

Neben die-<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

RATGEBER<br />

sen einfachen Grundregeln unbedingt auf Sicherheit achten,<br />

denn im Haushalt ereignen sich die meisten Unfälle.<br />

Standfeste Leitern und keine Stühle als Leiterersatz benutzen,<br />

Kabel nicht zur Stolperfallen werden lassen.<br />

Wegen der Rutschgefahr nicht über feucht<br />

gewischte Böden laufen.<br />

Beim Frühjahrsputz sollte auch die<br />

Hausapotheke genauer unter die<br />

Lupe genommen werden. Chemische<br />

Prozesse verändern angebrochene<br />

und abgelaufene Arzneimittel, Salben,<br />

Säfte und Tropfen. Insbesondere<br />

bei Augentropfen und –salben<br />

kann es zu mikrobakteriellen Verunreinigungen<br />

kommen.<br />

Wem der Frühjahrsputz, insbesondere<br />

das Fensterputzen, zu<br />

anstrengend geworden ist, sollte<br />

die Hilfe einer Gebäudereinigungsfirma<br />

in Anspruch nehmen.<br />

Sie glauben gar nicht, wie<br />

entspannend es ist, wenn fleißige<br />

Helfer die Fensterscheiben ruckzuck<br />

blitzblank putzen oder<br />

die Wohnung auf<br />

Vordermann<br />

bringen. Und<br />

Sie sitzen<br />

entspannt<br />

im Sessel<br />

und lesen<br />

ein schönes<br />

Buch! Das ist<br />

auch gar nicht<br />

besonders<br />

kostenintensiv,<br />

wie man vielleicht<br />

meint. Lassen Sie<br />

sich doch einmal ein<br />

Angebot machen.<br />

Übrigens, bei entsprechender<br />

Musik lässt<br />

sich besonders gut putzen.<br />

Ich zum Beispiel<br />

komme so richtig in<br />

Schwung beim „Second<br />

Waltz“ von Shostakovich<br />

(oft gespielt von<br />

Andre Rieu und Titelmelodie<br />

zu den<br />

Filmen „Eyes<br />

Wide Shut“ und<br />

„Das Geisterhaus“)!<br />

AP<br />

5


GESUNDHEIT<br />

Wunderwaffe Wärmflasche<br />

Kennen Sie das auch: Sie kommen<br />

nach Hause und spüren, wie Ihnen<br />

eisige Kälte den Rücken<br />

hochkriecht? Kopf<br />

und Glieder schmerzen.<br />

Oder der Magen<br />

rebelliert. Sie fühlen sich<br />

schwach und denken: „Ich<br />

glaube, ich werde krank!“ Greifen<br />

Sie jetzt gleich zu einem simplen<br />

Mittel aus Großmutters Zeiten – zu einer<br />

Wärmflasche.<br />

Holen Sie das gute Stück aus dem Schrank, füllen Sie es<br />

Wege zum Wohlfühlgewicht - Abnehmen: Ich schaffe das<br />

Das Frühjahr ist die beste Zeit zum Abnehmen. Aber Diäten<br />

machen dick. Das mussten leider schon viele Abnehmwillige<br />

erfahren. Nach einem schnellen Gewichtsverlust kehren<br />

Speckröllchen sofort zurück, wenn sie wieder normal essen.<br />

Ein paar Wochen oder Monate nach der Diät wiegen sie<br />

mehr als je zuvor. Was folgt, ist ein neuer Abspeckversuch,<br />

neues Versagen. Die Jo-Jo-Falle. Schluss damit. Forscher<br />

wissen inzwischen, worauf Übergewichtige achten müssen,<br />

um dauerhaft schlank und gesund zu sein.<br />

Gewicht zu verlieren ist keine Sache von Wochen oder Monaten,<br />

sondern ein langfristiges Projekt, denn es erfordert<br />

eine grundsätzliche Veränderung. Um dünner zu werden,<br />

müssen wir uns von jenen Verhaltensweisen verabschie-<br />

6<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

mit heißem Wasser. Jetzt setzen Sie sich bequem in einen<br />

Sessel und legen die Wärmflasche in den Rücken oder auf<br />

den Bauch.<br />

Hm, wie gut das tut! Es dauert nur ein paar Minuten,<br />

dann strömt eine angenehme Wärme<br />

durch den ganzen Körper. Das fördert<br />

die Durchblutung und aktiviert<br />

Ihre Abwehrkräfte.<br />

Weitere Einsatzmöglichkeiten:<br />

Wenn Sie kalte Füße haben,<br />

stellen Sie diese beim Fernsehgucken<br />

einfach auf die<br />

Wärmflasche.<br />

AP<br />

den, die uns dick gemacht haben. Dabei haben die besten<br />

Chancen Übergewichtige, die in kleinen Schritten insgesamt<br />

etwas verändern. Erster Ansatz ist das Essen. Wer weniger<br />

Kalorien konsumiert als der Körper verbraucht, nimmt ab.<br />

Schwieriger ist es, ein einmal erreichtes Gewicht zu halten.<br />

Hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle. Schlank<br />

bleiben gelingt nachweislich besser, wenn Sie nicht nur wissen,<br />

was Sie essen, sondern, welches seelische Bedürfnis<br />

Sie zum Essen treibt. Das ermöglicht es, Rückschläge richtig<br />

zu bewerten und gegenzusteuern.<br />

Wir haben einige Schritte zusammengestellt, die helfen, dass<br />

der Jo-Jo-Effekt Ihnen keinen Streich mehr durch die Rechnung<br />

macht. Das ist keine Diät. Ihren Weg zum leichteren<br />

Selbst wählen Sie!<br />

Abnehmen heißt hungern? Stimmt nicht. Wer klug wählt und<br />

genießt wird trotzdem leichter. Mal ehrlich, eine Bratwurst,<br />

hastig hineingestopft, ehe man den Einkauf im Auto verstaut,<br />

macht doch nicht wirklich Freude. Und wer eilig isst, verzehrt<br />

größere Mengen als Menschen, die bewusst speisen. Planen<br />

Sie lieber Ihre Mahlzeiten und kaufen Sie nur die benötigten<br />

Lebensmittel. Essen Sie nie im Stehen oder Gehen. Fernsehen<br />

und Telefonieren sind während der Mahlzeit ebenso tabu<br />

wie Lesen und Computerarbeit.<br />

Fett ist der größte Energielieferant. Hier zu knausern zahlt<br />

sich aus. Sie dürfen aber weiter deftig essen. Entfernen Sie<br />

Fettränder von Wurst und Fleisch. Bevorzugen Sie Schinken<br />

statt Salami. Geflügelhaut lassen Sie liegen, denn sie ist extrem<br />

fettig. Meiden Sie versteckte Fette, etwa in Mettwurst<br />

und Keksen. Fleisch ist magerer als Wurst, Geflügel magerer<br />

als Lamm oder Schwein. Beschichtete Pfannen sparen Fett.<br />

Weniger Zucker! Zucker ist zwar nicht ganz so kalorienreich<br />

wie Fett. Seine Energie ist aber ähnlich „leer“ wie die von<br />

Butter und Speck. Sie lockt den nächsten Hunger förmlich<br />

an. Menschen mit Gewichtsproblemen sollten außerdem<br />

ihren Alkoholkonsum unter die Lupe nehmen. Der Genuss<br />

von Bier und Wein summiert sich rasch zu beträchtlichen<br />

Kalorienmengen, die einem nicht auffallen. Schlimmer noch:<br />

Alkohol regt den Appetit an und senkt die Hemmschwelle,


eim Essen kräftig zuzulangen. Übergewichtige müssen oft<br />

erst lernen zu spüren, was ihnen gut tut. Dranbleiben! Das<br />

Wiener Schnitzel lockt? Lenken Sie sich ab. Wenn die Gedanken<br />

nur noch um das Essen kreisen, legen Sie sich eine<br />

Ausweichstrategie zurecht. Gehen Sie spazieren, hören Sie<br />

Musik oder rufen Sie Freunde an. Wann immer Sie sich bei<br />

einem Imbiss erwischen, sagen Sie: „Stopp“. Überlegen Sie:<br />

Habe ich wirklich Hunger oder esse ich aus Stress, Sorge<br />

oder weil die anderen essen? Für Übergewichtige lauern<br />

überall Stolpersteine, die Schlanke gar nicht sehen. Im Restaurant<br />

zum Beispiel, wenn die Freunde fragen, warum Sie<br />

kein weiteres Bier mehr trinken möchten. Unterrichten Sie<br />

Ihre Umgebung von Ihren Abnehmplänen, dann fi nden Sie<br />

vielleicht Unterstützung.<br />

Das Allerwichtigste zum Schluss: Statt sich mit Essensregeln<br />

zu plagen, essen Sie so, wie es schlanke Menschen ohne-<br />

Mit dem Schnellbus zum Einkaufen -<br />

WEZ und MKB fi nden Lösung für die<br />

Versorgungsmisere in der Innenstadt<br />

Fix wie nix! Unter diesem Motto reagieren zwei Mindener<br />

Unternehmen auf die Versorgungsmisere, die sich mit<br />

der Schließung des Real-Marktes an der Lindenstraße in<br />

der Innenstadt einstellt.<br />

Dem nur noch minimalen Lebensmittelangebot in der City<br />

entgegen sehend, setzte sich Bürgermeister Michael Buhre<br />

vor wenigen Wochen mit WEZ-Geschäftsführer Karl-Stefan<br />

Preuß in Verbindung. Preuß prüfte die Möglichkeit, vor allem<br />

auch ältere Innenstadtbewohner ohne eigene Fahrmöglichkeit<br />

möglichst kostenlos zu einem nahe gelegenen WEZ-<br />

Markt zu befördern, damit sie dort ihre Einkäufe erledigen<br />

können.<br />

Kurz vor Weihnachten nahm der Unternehmer Kontakt mit dem<br />

Geschäftsführer der Mindener Kreisbahnen (MKB), Dietmar<br />

Schweizer, auf. Gemeinsam tüftelten sie die Idee des WEZ-<br />

Busses aus, der seither verkehrt.<br />

Die Idee ist einfach und unbürokratisch, wie WEZ-Geschäftsführer<br />

Klaus Niedermeier bei der Vorstellung des Projektes betonte.<br />

Genutzt wird der MKB-Schnellbus, der stündlich von Minden, über<br />

Lübbecke bis nach Preußisch Oldendorf jeweils zur Minute 30 ab<br />

ZOB Lindenstraße fährt und die Kundschaft zum WEZ-Markt an der<br />

Lübbecker Straße bringt. Um Minute 23 kann dort wieder eingestiegen<br />

und zum Zentralen Omnibusbahnhof oder auch bis zum Hauptbahnhof<br />

zurückgefahren werden.<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

GESUNDHEIT<br />

hin tun: Sie essen, wenn Sie hungrig sind: Hören auf zu essen,<br />

wenn Sie satt sind und wählen nur das aus, was Ihnen<br />

wirklich schmeckt. Statt sich mit Essregeln zu plagen, hören<br />

Sie auf Ihren Wegweiser, auf die „innere Stimme“. Vielleicht<br />

müssen Sie ganz neu lernen, was Hunger ist, wie sich satt<br />

anfühlt und welche Gerichte und Lebensmittel Ihnen wirklich<br />

gut schmecken. Und hören Sie auf zu essen, wenn Sie satt<br />

sind – nicht erst, wenn der Teller leer ist. Das kann ein längerer<br />

Prozess werden.<br />

Einen langfristigen Gewichtsvorteil haben auch jene, die<br />

ihren Alltag konsequent aktiver gestalten. Bewegung bringt<br />

den Stoffwechsel auf Trab.<br />

In diesem Sinne: Nie wieder Diät und trotzdem schlank werden!<br />

Schon ein paar Pfunde weniger können glücklich machen!<br />

AP<br />

ANZEIGE<br />

Innerhalb der Tarifzone 2, was dem Stadtgebiet<br />

entspricht, kosten die Hin- und die Rückfahrt<br />

zusammen vier Euro. Das Besondere:<br />

WEZ erstattet die Fahrkosten bei Vorlage<br />

des Hinfahrtscheines in voller Höhe bar an<br />

der Kasse, wie der Leiter des Marktes an der<br />

Lübbecker Straße, Stefan Schellhase, erläuterte.<br />

„Ich freue mich, dass wir so unkompliziert eine<br />

Übergangslösung hinbekommen haben“, dankte<br />

Michael Buhre dem Mindener Unternehmen.<br />

Fix wie nix!<br />

Lübbecker Str.<br />

Ihr Nahversorger für die Innenstadt!<br />

In In nur nur nur 5 5 Minuten Minuten Minuten zum zum zum WEZ WEZ WEZ Lübbecker Lübbecker Str. Str.<br />

In nur 5 Minuten<br />

...vom ZOB Minden<br />

zum WEZ Lübbecker Str.<br />

Einkaufen mit unserem WEZ Shopping-Bus<br />

Fahren Sie in nur 5 Minuten vom ZOB zum WEZ an der Lübbecker Straße.<br />

Mit der MKB-Linie 513. Der Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt wird Ihnen beim Einkauf<br />

im WEZ Markt gegen Vorlage des Fahrscheins erstattet.<br />

Die Fahrt ist für Sie damit kostenlos!<br />

Abfahrt ZOB (Mo.-Fr.):<br />

7.00/7.30/8.30/9.30/10.30/11.30/12.00/13.30/14.30/15.30/16.30/<strong>17</strong>.30 7.00/7.30/8.30/9.30/10.30/11.30/12.00/13.30/14.30/15.30/16.30/<strong>17</strong>.30 Uhr Uhr<br />

Abfahrt ZOB (Sa.):<br />

7.30/8.30/9.30/10.30/11.30/12.30/13.30/14.30 Uhr<br />

Rückfahrt WEZ (Mo.-Fr.):<br />

8.14/9.23/10.23/11.23/12.23/13.23/14.19/<br />

15.23/16.23/<strong>17</strong>.23/18.23/19.23/20.14 Uhr<br />

Rückfahrt WEZ (Sa.):<br />

9.23/10.23/11.23/12.23/13.23/14.23/15.23/16.23 Uhr<br />

Weitere Zustiegsmöglichkeiten:<br />

Kreishaus • Wittekindallee • Bad Minden • Meisenweg<br />

Ihre Vorteile:<br />

Fahrtzeit ZOB – WEZ nur 5 Minuten<br />

Für WEZ-Kunden kostenlos<br />

Busse im Stunden-Takt<br />

Hin- und Rückfahrt<br />

7


GENÜSSLICHES<br />

Dr. Sauerkraut –<br />

Therapie aus der Küche<br />

Der fermentierte Weißkohl<br />

schmeckt nicht nur zu Eisbein<br />

und Brezel gut. Auch in<br />

eine moderne leichte Küche<br />

bringt Sauerkraut viel Würze<br />

und Vitalität<br />

Was ist den eigentlich Fermentierung?<br />

Weißkohl wird<br />

zerstampft, sodass der Saft<br />

aus den Zellen tritt. Salz<br />

wird zugefügt. Es entzieht<br />

dem Kohl die Flüssigkeit<br />

und konserviert den Saft<br />

bis zur Gärung (Fermentierung),<br />

die Salzlake bedeckt<br />

den Kohl rund sechs Wochen<br />

lang luftdicht. Am Kohl<br />

haften Milchsäurebakterien,<br />

die die Fermentierung in<br />

Gang setzen.<br />

Das Sauerkraut ist reich an<br />

B-Vitamin, das dem Körper<br />

hilft, wertvolles Eiweiß aus<br />

der Nahrung gut zu verwerten.<br />

Es ist für unseren<br />

8<br />

Stoffwechsel unverzichtbar<br />

und sorgt für eine positive<br />

Stimmungslage. Das Vitamin<br />

B gibt unseren Zellen<br />

Energie und den Haaren<br />

eine schöne kräftige Farbe.<br />

Außerdem liefert das<br />

würzige Kraut viel Vitamin<br />

C für unser Immunsystem<br />

und die Produktion von<br />

Hormonen. Sauerkraut enthält<br />

außerdem Kalium zum<br />

Entwässern und Eisen für<br />

die Blutbildung. Das enthaltene<br />

Magnesium stärkt die<br />

Muskeln, Zink unterstützt<br />

schwaches Bindegewebe<br />

und spornt unser Gehirn zu<br />

Höchstleistungen an!<br />

Wässern Sie Sauerkraut vor<br />

dem Zubereiten möglichst<br />

nicht. Das nimmt zwar die<br />

saure Schärfe, schwemmt<br />

aber auch einen Großteil der<br />

wertvollen Inhaltsstoffe aus.<br />

Am gesündesten ist Sauer-<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

kraut roh. Wenn Sie es lieber<br />

kochen, bitte nicht länger<br />

als 25 Minuten. Sonst wird<br />

es zu weich und gehaltlos.<br />

Ananas, Äpfel oder Rosinen<br />

süßen Sauerkraut raffiniert.<br />

AP<br />

Wir haben auch ein ausgefallenes Rezept für Sie<br />

– eine leckere und gesunde kleine Mahlzeit oder<br />

als Überraschung für Ihre Gäste:<br />

Sauerkraut-Stullen (für 6 Brote)<br />

Lassen Sie ca. 300 g Sauerkraut gut abtropfen.<br />

Würfeln Sie eine Zwiebel ganz fein und braten<br />

Sie sie in einem Esslöffel Öl an. Geben Sie das<br />

Kraut zu und braten es kurz mit. 150 g Saure<br />

Sahne, 1 Eigelb, ½ Teelöffel Cayennepfeffer und<br />

Paprikapulver dazugeben. Die Masse auf sechs<br />

Scheiben Schwarzbrot verteilen und 50 g geriebenen<br />

Käse darauf geben. Bei 220 Grad ca. eine<br />

Viertelstunde backen. Sehr lecker.<br />

Guten Appetit!


Wieder entdeckt –<br />

Omas Rüben und Wurzeln<br />

In Sellerie, Pastinaken und Steckrüben<br />

steckt viel Gutes: Sie sind reich an Vitaminen<br />

und Mineralstoffen, geben Kraft und<br />

schmecken einfach lecker!<br />

Steckrübe<br />

Schmeckt würzig,<br />

herbsüß. Besitzt<br />

Ballaststoffe, Vitmine<br />

A und C, Betakarotin,<br />

Kalzium.<br />

Die Steckrübe ist sehr<br />

bekömmlich und verdauungsfördernd.Gen<br />

i e ß e n<br />

können wir<br />

die Steckrübe<br />

als<br />

R o h k o s t ,<br />

in Eintöpfen<br />

und Suppen,<br />

gedünstet als<br />

Beilage (schmeckt<br />

karamellisiert superraffiniert).<br />

Pastinake<br />

Schmeckt leicht würzig und süßlich. Inhalte: Viele<br />

Ballaststoffe, Pektin, Vitamine A, B und C, Kalium<br />

und Eisen. Lindert Magen- und Darmbeschwerden und ist gut für die Nerven.<br />

In der Küche eignen sich Pastinaken geraspelt in Salaten, Eintöpfen,<br />

Suppen, gedünstet, im Ofen gebacken und wie Bratkartoffeln zubereitet.<br />

Schwarzwurzel<br />

Schmeckt herb-würzig, leicht nussig, etwas erdig. In ihnen stecken viele Vitamine,<br />

Ballaststoffe, Folsäure, Kalium und Eisen. Ist bekömmlich und beruhigend,<br />

ideal für Schonkost.<br />

Knollensellerie<br />

Schmeckt würzig und aromatisch. Enthält Vitamine A, E und C und<br />

reichlich Eisen und Kalzium. Seine Wirkung: Stärkend, blutreinigend,<br />

entwässernd, hustenlindernd. In der Küche ist Sellerie Bestandteil von<br />

Suppengrün, schmeckt roh und gekocht in Salaten, als Einlage in Eintöpfen,<br />

paniert und gebraten als vegetarisches Schnitzel, ist leckere<br />

Beilage als Kartoffel-Sellerie-Püree.<br />

Petersilienwurzel<br />

Schmeckt würzig, aromatisch, leicht pikant, nach Petersilie. Besitzt<br />

ebenfalls viele Vitamine und Mineralstoffe. Wirkt positiv auf Nieren und<br />

Blase, lindert Husten. In der Küche: Geschmort als Beilage, oft Bestandteil<br />

von Suppengrün, in Suppen, Eintöpfen, Aufläufen und als Püree mit<br />

Kartoffeln kombiniert. AP<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

GENÜSSLICHES<br />

9


NATUR<br />

Wer Fledermäuse in<br />

den kommenden Monaten<br />

beobachten möchte,<br />

richte sich nach dem<br />

Sonnenuntergang. Kurz<br />

davor fliegen die ersten<br />

Fledertiere aus ihrem<br />

Nachtquartier aus, um<br />

auf Nahrungssuche<br />

zu gehen. Egal ob in<br />

ländlicher oder städtischer<br />

Umgebung sind<br />

die Nachtjäger oberhalb<br />

der Baumwipfel<br />

und Hausdächer zu beobachten.<br />

Sie suchen<br />

nach größeren Insekten<br />

10<br />

Heimische Fledermäuse<br />

ganz in Ihrer Nähe!<br />

und Nachtfaltern.<br />

Machen Sie einen Abendspaziergang<br />

in Minden<br />

im Bereich der Weserpromenade<br />

südlich<br />

der Bastaumündung.<br />

Ab dort ist der Uferbereich<br />

mit Büschen und<br />

niedrigen Bäumen reich<br />

strukturiert. Hier jagt<br />

hauptsächlich die Wasserfledermaus<br />

dicht<br />

oberhalb der Wasseroberfläche.<br />

Aber auch<br />

Abendsegler werden<br />

hier beobachtet, wie sie<br />

über das Glacis hinweg-<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

fliegen und in die Büsche<br />

abtauchen. Solch<br />

ideale Standorte finden<br />

Fledermäuse auch<br />

in Petershagen und in<br />

Bad Oeynhausen an<br />

der Werremündung.<br />

Wer die Kobolde der<br />

Nacht leichter beobachten<br />

möchte, kann<br />

sich einen Fledermausdetektor<br />

beim BUND<br />

Minden-Lübbecke Tel.<br />

0571-3872712 ausleihen.<br />

Dieses Gerät wandelt<br />

die unhörbaren<br />

Rufe in unseren Hörbereich<br />

um.<br />

Viele Aktionen vom<br />

BUND auch unter www.<br />

bund.net/minden-luebbecke.<br />

Falls Sie geschwächte<br />

Fledermäuse finden,<br />

rufen Sie unter o.g.<br />

Rufnummer an. Es wird<br />

sofort für Ihren Findling<br />

gesorgt. Gegen eine geringe<br />

Gebühr erhalten<br />

Sie auch ein Mitgliedsmagazin.<br />

BB


Ein Wasserparadies im Garten -<br />

Der Traum vom eigenen Teich<br />

Planen Sie schon jetzt in aller Ruhe während der Winterzeit<br />

Ihren längst gehegten Traum vom eigenen Teich!<br />

Der ideale Teich-Standort ist möglichst frei von Laub-<br />

und Nadelbäumen und wird täglich ungefähr 6 Stunden<br />

lang von der Sonne beschienen. Nehmen Sie sich ein<br />

Stück Papier und malen die Umrisse auf. Diese Vorlage<br />

benötigen Sie später, wenn Sie im Garten die Teichumrisse<br />

mit Sand markieren werden. Ideal ist eine Größe von 3<br />

m x 4 m und einem Meter Tiefe.<br />

Gehen Sie schon jetzt zu Ihrem Fachhändler vor Ort, er<br />

berät Sie gerne über Dicke und Größe der Wurzelschutz-<br />

Teichfolie. Diese soll<br />

UV-, verrottungs-, kälte-<br />

und maßbeständig<br />

sowie fi schverträglich<br />

sein, Garantie von mindestens<br />

15 Jahren!<br />

Des weiteren benötigen<br />

Sie Vlies als Unterlage<br />

und für die Pfl anzzonen<br />

Kokosmatten.<br />

Wichtig ist die richtige<br />

Kombination aus Pumpe,<br />

Filter und UVC-Vorklärgerät<br />

mit großem<br />

Schlauchdurchmesser,<br />

denn die Wahl der effektiven<br />

Teichtechnik<br />

ist der Grundstein für nachhaltig klares Wasser – somit<br />

ein unbeschwertes Naturerlebnis und gesunde Fische<br />

das ganze Jahr über! Planen Sie auch jetzt schon Ihren<br />

Fischbesatz, denn je mehr Fische im Teich leben, desto<br />

größer der Nährstoffeintrag durch Ausscheidungen der<br />

Tiere sowie Futterreste. Somit muss ein leistungsstarker<br />

Filter geplant werden.<br />

Haben Sie vielleicht die Möglichkeit, einen großzügigen<br />

Schwimmteich anzulegen? Der Schwimmteich ist die natürlichste<br />

Form von Wellness, denn er vereint Badespaß<br />

und Naturerlebnis für Jung und Alt mit lebendigem Wasser,<br />

frei von Chemie und somit entspannender Wirkung<br />

auf Mensch und Natur.<br />

Ihr Fachhändler bespricht mit Ihnen in aller Ruhe jetzt<br />

Ihre Planung und hilft im Frühjahr bei der Umsetzung.<br />

Und noch ein Tipp: Wenn die Folie gespannt wird, benötigen<br />

Sie Hilfe durch Ihre Enkelkinder oder Nachbarn.<br />

Genießen Sie die neu geschaffene Naturschönheit in Ihrem<br />

Garten, schauen Sie zu, wie schnell die Teichpfl anzen<br />

wachsen, Ihr Fischbesatz sich wohl fühlt, die Sonne<br />

im Wasser brilliert und die ersten interessanten Teichbewohner<br />

sich ansiedeln. Einen erlebnisreichen, schönen<br />

Frühling, viele sonnenreiche Sommertage - das wünscht<br />

Ihnen die Redaktion des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s.<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

NATUR<br />

Tipps zum Gartenjahr <strong>2010</strong> -<br />

Bei jeder <strong>Ausgabe</strong> neu & aktuell!<br />

<strong>Feb</strong>ruar:<br />

Trockenkalte Tage sind optimal für Schnittmaßnahmen.<br />

Zur besseren Heilung mit Wund-Balsam bestreichen.<br />

Wenn sich die ersten Knospen öffnen, diese mit Austrieb-<br />

Spritzung behandeln, um überwinternde Schädlinge wie<br />

Schildläuse, Sitkafi chtenläuse, Blattsauger, Gallmilben u.a.<br />

zu bekämpfen.<br />

Da der Maulwurf zu den geschützten Arten gehört, jedoch<br />

den Rasen verschandelt, gibt es im Fachhandel ein wirksames<br />

Vergrämungsmittel auf Duftstoffkomponetenbasis,<br />

dieses am besten vorbeugend einsetzen, wenn den Rasen<br />

vorjährig zerstört wurde.<br />

<strong>März</strong>:<br />

Jetzt alle unansehnlichen<br />

Beläge auf Platten, Figuren<br />

mit biologischem Steinreiniger<br />

ganz leicht säubern.<br />

Stachelig-schwarze Rhododendron-Knospen,<br />

die<br />

mit einer pilzigen Bräune<br />

befallen sind, ausbrechen<br />

und alsbald die Zikaden<br />

bekämpfen.<br />

Winterschäden im Rasen:<br />

vertikutieren, nachsäen<br />

der Kahlstellen und Rasen-Dünger<br />

aufbringen.<br />

Jetzt schon den Rasenmäher<br />

für die Saison überholen lassen, damit entgehen Sie<br />

lange Wartezeiten! BB<br />

11


RECHT<br />

Gesundheitsschaden und Haftung<br />

Häufig wird der Mensch, zumal<br />

der alte Mensch, von Krankheit<br />

befallen, die sein Wohlbefinden<br />

beeinträchtigen kann. Die<br />

beste Krankheit taugt nichts, so<br />

spricht der Volksmund. Es gibt<br />

ungefähr 30.000 verschiedene<br />

Krankheiten mit eher steigender<br />

Tendenz. Lässt man die<br />

Krankheit behandeln, geschieht<br />

dies meist durch Ärzte<br />

oder Heilpraktiker. Ärzte gibt es<br />

in Deutschland ungefähr dreimal<br />

soviel wie Rechtsanwälte,<br />

nämlich etwa 380.000.<br />

Die Gesundheitsversorgung<br />

der Bevölkerung ist ein hohes<br />

Gut und steht bei uns auf einem<br />

hohen Niveau. Doch es<br />

können ärztliche Fehlbehandlungen<br />

auftreten, die man als<br />

Behandlungsfehler bezeichnet<br />

und die erheblichen Gesundheitsschaden<br />

verursachen.<br />

Für solche Schäden muss<br />

der Arzt, soweit ihm ein Verschulden<br />

im Rechtssinn trifft (§<br />

12<br />

Anwaltskanzlei<br />

Martens & Fischer<br />

Karsten Martens<br />

Fachanwalt für<br />

Erbrecht und Notar<br />

Tätigkeitsschwerpunkte:<br />

Arzthaftungsrecht<br />

Ehe- & Familienrecht<br />

Verkehrsrecht<br />

Privates Baurecht<br />

Erbrecht<br />

Wirtschaftsrecht<br />

Interessenschwerpunkte:<br />

Arzthaftungsrecht<br />

Ehe- und Familienrecht<br />

Vertragsanwalt des ADAC<br />

Vertragsanwalt der<br />

Stiftung Gesundheit<br />

Herminenstr. 32<br />

31675 Bückeburg<br />

Tel.: (05722) 40 75 u. 40 76<br />

Fax: (05722) 66 67<br />

www.martens-fischer.de<br />

276 BGB) und soweit ein Ursachenzusammenhangzwischen<br />

dem Behandlungsfehler<br />

und dem Schaden besteht,<br />

dem geschädigten Patienten<br />

gegenüber haften. Er muss<br />

sowohl materiellen Schadensersatz<br />

für Behandlungskosten,<br />

Fahrtkosten u. a. leisten als<br />

auch den sog. immateriellen<br />

Schadensersatz, sprich ein<br />

Schmerzensgeld gem. § 253<br />

BGB. Bei der Geltendmachung<br />

und Durchsetzung einschließlich<br />

der Bezifferung solcher<br />

Schadenspositionen ist dem<br />

Patienten gern der Rechtsanwalt<br />

behilflich, vorzugsweise<br />

ein Fachanwalt für Medizinrecht<br />

oder ein Vertragsanwalt<br />

der Stiftung Gesundheit, wie<br />

der Unterzeichner.<br />

Die erfolgreiche Durchsetzung<br />

solcher Ansprüche auf Schadensersatz<br />

beginnen stets<br />

außergerichtlich und werden<br />

durch ein sog. Anspruchsschreiben<br />

dargelegt. Es wird<br />

versucht, den Anspruch auf<br />

Ersatz des Schadens außergerichtlich<br />

zu regulieren.<br />

Häufig bestreitet der Arzt den<br />

Behandlungsfehler. In einem<br />

solchen Fall ist die vorgerichtliche<br />

Regulierung des Schadens<br />

gescheitert. Es kann entweder<br />

ein Schlichtungsverfahren<br />

über die Schlichtungsstelle für<br />

Arzthaftpflichtfragen durchgeführt<br />

werden, oder es muss<br />

eine Klage zum zuständigen<br />

Gericht erhoben werden. Bei<br />

der richtigen Wahl zwischen<br />

Klage und Schlichtungsverfahren<br />

ist zunächst zu beachten,<br />

dass das Schlichtungsverfahren<br />

eine Zustimmung<br />

beider Parteien erfordert. Das<br />

Schlichtungsverfahren hat erhebliche<br />

Kostenvorteile, kann<br />

aber auch die erfolgreiche<br />

Durchsetzung des Anspruchs<br />

allein durch die in Anspruch<br />

genommene Zeitdauer beeinträchtigen.<br />

Es will daher wohl<br />

überlegt sein, ob man sich auf<br />

ein Schlichtungsverfahren einlässt.<br />

Die Durchführung eines<br />

Schlichtungsverfahrens mag<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

etwa für den Fall ratsam sein,<br />

dass sich der Geschädigte<br />

zunächst einmal Klärung der<br />

Schadensursache erhofft und/<br />

oder er zur Aufbringung der<br />

Kosten des Rechtsstreits nicht<br />

bzw. noch nicht in der Lage<br />

ist.<br />

Ist dagegen bereits bei Beginn<br />

des Verfahrens absehbar, dass<br />

der Arzt - trotz hinter ihm stehender<br />

Haftpflichtversicherung<br />

- jedwede Einstandspflicht ablehnt,<br />

wird das Schlichtungsverfahren<br />

ungeeignet sein und<br />

sich der Weg der Erhebung<br />

der Klage empfehlen.<br />

Dabei entstehen erhebliche<br />

Kosten, sei es ein Vorschuss<br />

für die gerichtliche Tätigkeit,<br />

seien es Anwaltsgebühren und<br />

Kosten für Sachverständige,<br />

die vom Gericht bestellt werden<br />

und die ebenfalls im Weg<br />

des Vorschusses angefordert<br />

werden. Der Mandant muss<br />

wissen, dass sein Anspruch<br />

nur dann mit Erfolg durchgesetzt<br />

werden kann, wenn der<br />

Nachweis des Behandlungsfehlers,<br />

der in der Regel bestritten<br />

wird, gelingt. Dies geschieht<br />

durch Einholung eines<br />

medizinischen Sachverständigengutachtens.<br />

Häufig höre ich von Mandanten,<br />

dass „die eine Krähe der<br />

anderen Krähe kein Auge aushackt“!<br />

Diese Erfahrung kann<br />

ich nicht bestätigen. Zwar<br />

kommt es vor, dass Gutachter<br />

Fehler machen und der<br />

Anspruch auf Schadensersatz<br />

in der Folge durch das<br />

zuständige Gericht in einem<br />

mit Tatbestand und Entscheidungsgründen<br />

versehenen<br />

Urteil abgewiesen wird. Dies<br />

ist jedoch die Ausnahme und<br />

nicht die Regel. Jeder geschädigte<br />

Anspruchsteller kann<br />

davon ausgehen, dass ein<br />

Behandlungsfehler und dessen<br />

Ursachenzusammenhang<br />

zu dem bei ihm eingetretenen<br />

Schaden gerichtlich zu seinen<br />

Gunsten geklärt werden kann.<br />

Der Geschädigte darf ferner<br />

davon ausgehen, dass ihm im<br />

Fall seines Sieges vor Gericht<br />

die notwendigen Kosten des<br />

Rechtstreits ersetzt werden.<br />

Erfreulicherweise kommt es<br />

bei der Zahlung auf Schadenspositionen<br />

und zu erstattende<br />

Kosten des Rechtsstreits<br />

kaum zu Insolvenzen der betroffenen<br />

Ärzte/Beklagten, weil<br />

hinter diesen in aller Regel<br />

eine zahlungskräftige Haftpflichtversicherung<br />

steht.<br />

Unangenehm kann es jedoch<br />

werden, wenn trotz größter<br />

Bemühungen ein Nachweis<br />

des Behandlungsfehlers, der<br />

auch in einem Unterlassen bestehen<br />

kann, oder des Eintritts<br />

des Schadens mit dem erforderlichenUrsachenzusammenhang<br />

nicht gelingt. Dies ist<br />

etwa schwierig in den Fällen,<br />

in denen sich eine Wunde im<br />

Krankenhaus durch mangelhafte<br />

Hygiene entzündet<br />

hat und langwierige Nachbehandlungen<br />

und -operationen<br />

erforderlich werden. Dies ist<br />

nicht selten der Fall, wie z. B.<br />

bei Operationen des Hüftgelenks<br />

oder des Kniegelenks.<br />

Solche Fälle sind inzwischen<br />

leider fast zum „Alltag“ geworden.<br />

Es scheint nur noch eine<br />

Frage der Zeit, bis die Gerichte<br />

eine Umkehr der Beweispflicht<br />

zugunsten des Geschädigten<br />

annehmen, wenn ein typischesBehandlungsbild/Schadensbild<br />

vorliegt.<br />

Im Ergebnis empfiehlt sich<br />

stets eine gute Beratung vor<br />

Geltendmachung eines Anspruchs<br />

auf Schadensersatzes,<br />

unabhängig vom weiteren<br />

Vorgehen. Die körperlichen<br />

und seelischen/psychischen<br />

Folgen einer ärztlichen Fehlbehandlung<br />

sind häufig enorm<br />

und können durch ein Schmerzensgeld<br />

nicht beseitigt, wohl<br />

aber gemildert werden. Das<br />

Schmerzensgeld besitzt eine<br />

sog. „Ausgleichs- und Genugtuungsfunktion“.Gegebenenfalls<br />

sollte ein Strafantrag gestellt<br />

werden.<br />

Für Fragen und Beratungen<br />

stehen Ihnen die Fachleute mit<br />

ihren Rechtskenntnissen und<br />

ihrer Erfahrung gern zur Verfügung.


Wann ist eine Betreuung erforderlich?<br />

Die Zahl der Betreuungsverfahren steigt kontinuierlich an. Nahezu in jeder Familie mußte<br />

schon einmal darüber nachgedacht werden, wer Entscheidungen z.B. über ärztliche<br />

Maßnahmen treffen soll, wenn ein Angehöriger selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, so<br />

etwa bei einem Schlaganfall.<br />

Die Betreuung kann nur angeordnet werden, wenn eine Hilfsbedürftigkeit vorliegt, die<br />

auf einer psychischen Krankheit oder Behinderung beruht. Neben der Gesundheitssorge<br />

kommt eine Betreuung in Vermögens- und Wohnungsangelegenheiten in Betracht. Zuständig<br />

für die Entscheidung über eine Betreuung ist das Vormundschaftsgericht. Die medizinischen<br />

Voraussetzungen müssen durch ein ärztliches Gutachten abgeklärt werden.<br />

In der Regel wird der Wunsch des Betroffenen berücksichtigt, wenn es um die Person<br />

des Betreuers geht und es werden vorwiegend Familienmitglieder als Betreuer bestellt,<br />

die ihre Tätigkeit als Ehrenamt ausführen. Ansonsten wird eine außenstehende Person<br />

bestellt, bei schwierigen Verhältnissen auch ein Berufsbetreuer. Für den Fall einer Notsituation<br />

kann innerhalb von wenigen Stunden auch eine vorläufige Betreuung eingerichtet<br />

werden.<br />

Natürlich können viele Bürger nicht verstehen, dass sich plötzlich das Gericht „einmischt“,<br />

obgleich man damit noch nie etwas zu tun hatte. Doch das Verfahren dient ausschließlich<br />

dem Schutz und dem Wohle des Betroffenen. Ein Betreuungsverfahren gibt es nur dann,<br />

wenn nicht andere Möglichkeiten bestehen, um den Hilfebedarf abzudecken. Als Beispiel<br />

hierfür ist vor allem eine Vorsorgevollmacht zu nennen, mit der eine ausgewählte Person<br />

in vorher bestimmten Angelegenheiten bevollmächtigt wird. Liegt eine solche Vollmacht<br />

rechtzeitig vor, hat sich ein Betreuungsverfahren in der Regel erübrigt.<br />

(Mitgeteilt von Rechtsanwalt D. Heydemann, KANZLEI RUDOLPH, Minden)<br />

Wir hoffen, Sie hatten einen traumhaften Valentinstag mit einem Strauß roter Rosen und einem lieben Wort. Warum nicht einmal<br />

in den kommenden Wochen auch den Liebsten mit einem köstlichen Menü im Wintergarten unseres Hauses verwöhnen? Bei Kerzenschein<br />

im Herzen des ehemaligen Bauerngutes genießen Sie die Köstlichkeiten unserer Küche. Ein gutes Glas Wein, ein lieber<br />

Blick und die Welt lässt keine Wünsche offen! Wir freuen uns ganz besonders auf Sie, liebe Leser des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s.<br />

Unsere Öffnungszeiten:<br />

Mittwoch-Samstag ab <strong>17</strong>.00 Uhr, Sonntag von 11.00-<strong>17</strong>.00 Uhr, Montag u. Dienstag: Ruhetage<br />

ANZEIGE<br />

Verbringen Sie mit uns die schönsten Tage des Jahres in unserem geschmückten Restaurant. Genießen Sie jeden Sonntag ein<br />

abwechslungsreiches Familienbuffet für groß und klein von 11.30 Uhr – 14.00 Uhr. Erleben Sie „Live-Cooking“, unserem Küchenteam<br />

schauen Sie zu, wie Ihre köstlichen Speisen zubereitet werden. Nicht nur eine Augenweide, sondern auch die Düfte regen<br />

den Gaumen an. Vorspeisen, Hauptgericht und ein erlesenes Dessert werden Sie verwöhnen. Damit es den Enkelkindern nicht<br />

langweilig wird, spielen diese in unserem aufregend gestalteten Spielzimmer, in dem es sicherlich einiges zu entdecken gibt. 16,50<br />

Euro/Person, Kinder bis 6 Jahre frei, bis zum 12. Lebensjahr Euro 8,50.<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

Gustav-Radbruch-Str.7<br />

32423 Minden<br />

Tel.: (05 71) 8 53 14<br />

Fax: (05 71) 88 00 76<br />

kanzlei-rudolph@t-online.de<br />

RECHT<br />

§<br />

Kanzlei<br />

Rudolph<br />

Rechtsanwälte<br />

13


KULTUR<br />

Durch Zufall fi el mir in<br />

einem einem Antiquariat dieses<br />

Buch aus dem Jahre<br />

1964 in die Hände. Hände. Ich<br />

habe es gekauft der hübschen Gedichte wegen, die ab<br />

und zu eingestreut sind. Über den sonstigen Inhalt konnte<br />

ich anfangs nur schmunzeln, Ratschläge und Weisheiten<br />

zum Leben aus dem Jahre 1964, fast fünfzig Jahre alt!<br />

Übrigens fi nde ich den Ausdruck „Höhe des Lebens“ sehr<br />

poetisch und schön – sollte man öfter gebrauchen. Hört<br />

sich doch besser an, wenn man von „Menschen auf der<br />

Höhe ihres Lebens“ spricht als von „Best Agern“ oder so<br />

…<br />

Also zum Buch: Hier geht es um Themen „Älter werden<br />

und jung bleiben“, „Wir alle gehören zusammen“, „Gesunder<br />

Schlaf“, „Hautpfl ege“, „Ich werde so vergesslich“,<br />

„Ist Kaffeetrinken ungesund“, „Gesunde Ernährung mit<br />

14<br />

„Höhe des<br />

Lebens –<br />

Ein Buch<br />

für die ältere<br />

Generation“<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

frischem Obst und Gemüse“, „Wohin ziehen wir im Alter“,<br />

„Alten- und behindertengerechte Wohnungen“, „Wie regele<br />

ich meinen Nachlass“ usw.<br />

Ich fasse es einfach nicht! Eigentlich kann ich mir das Artikelschreiben<br />

sparen, ich müsste sie nur – ein bisschen<br />

moderner verfasst – aus diesem Buch abschreiben. So<br />

konnte ich lesen:<br />

„Immer länger wird das menschliche Leben. Immer größer<br />

der Raum, den die Alten im Gesamt unseres Volkes<br />

einnehmen. Wächst mit der Zahl der Alten auch die Bereitschaft<br />

des Volkes, in Dankbarkeit und Liebe sich ihrer<br />

anzunehmen?“<br />

„Älter werden – jung bleiben! Für uns, die wir so langsam<br />

älter und älter werden, ist es immer wieder eine Freude,<br />

wenn man zu uns sagt: Was haben Sie sich gut gehalten!<br />

Aber wie ist man jung? Macht es die modische Kleidung?<br />

Macht es das forsche Auftreten? Oder das Make-up? Aber<br />

das Jungsein wurzelt im Herzen. Ist eine Sache der Einstellung<br />

zum Leben und zu seinen Mitmenschen.“<br />

„Wir alle gehören zusammen. Vor einer sozialen Frage stehen<br />

wir immer dann, wenn eine Gruppe der Gesellschaft,<br />

wie die Großgruppe der Alten, nicht in das Ganze der Gesellschaft<br />

genügend einbezogen ist.“<br />

„Die meisten Alten in der Bundesrepublik sind materiell gut<br />

abgesichert. Versucht man aber nicht immer wieder, sie<br />

abzuschreiben oder abzuschieben? Hier müssen wir uns<br />

schon selbst helfen. Wir müssen geistig beweglich bleiben.<br />

Wir müssen den Schatz unserer Erfahrungen so geschickt<br />

aufarbeiten, dass er sich an den Mann oder an die Jugend<br />

bringen lässt. Wir müssen das Gespräch suchen, mit unseresgleichen,<br />

aber auch mit allen anderen. Wir müssen endlich<br />

Einfl uss nehmen und uns der Möglichkeiten, es zu tun,<br />

bewusst sein.“ „Die Küche muss zeit- und arbeitssparend<br />

eingerichtet werden. Der Backofen sollte möglichst hochgestellt<br />

eingebaut werden.“ „Rheumatismus – die teuerste<br />

Krankheit der Welt.“ „Wie bepfl anze ich meinen Balkonkasten?“<br />

Ja, so einige Auszüge aus diesem Buch. Und wir denken,<br />

wir leben in einer ganz modernen Welt und alle Einsichten<br />

und Ansichten sind anders geworden. Und alle Probleme<br />

neu, die es früher noch nicht gab.<br />

Es hat sich nicht viel verändert. Die elementaren Dinge des<br />

Lebens, abgesehen von der Technik, sind geblieben. Auch<br />

die Konfl ikte innerhalb der Generationen, vielleicht gar keine<br />

Konfl ikte, sondern Fragen. Doch, es hat sich etwas geändert:<br />

Nach der neuen Rechtschreibung schreibe ich jetzt<br />

das „dass“ so und nicht mehr „daß“!<br />

Und einen ganz tollen Tipp habe ich in diesem Buch entdeckt.<br />

Werde ich anwenden, wenn es einmal nötig ist: Oder<br />

doch nicht, weil es auch schön ist, sich den Reißverschluss<br />

zumachen zu lassen …<br />

„Wer Schwierigkeiten hat, den Reißverschluss am Rücken<br />

von Kleidern und Blusen zu schließen, kann sich am Ende<br />

anstelle des kleinen Zugteiles einen Ring anbringen lassen.<br />

Man zieht vor dem Anziehen ein Band hinein, nimmt<br />

es doppelt, zieht damit den Reißverschluss zu (beim Ausziehen<br />

umgekehrt).“ AP


Ohne Salz geht es nicht<br />

Wer heute im Supermarkt Salz kauft, bekommt ein ganzes<br />

Kilo für einen halben Euro. Selbst gesunde Zusätze wie Jod,<br />

Fluorid oder Folsäure treiben den Preis nicht übermäßig in<br />

die Höhe. Könnte man dies den Menschen aus dem Mittelalter<br />

erzählen, würden sie vermutlich ungläubig mit dem<br />

Kopf schütteln und sich mit dem Zeigefi nger an die Stirn tippen.<br />

Denn derart günstig gab es Salz in den vergangenen<br />

Jahrhunderten nicht. Es war bis zur Industrialisierung rar,<br />

außerordentlich begehrt und so wertvoll, dass es viele als<br />

weißes Gold bezeichneten. Entsprechend gesalzen waren<br />

die Preise. Wo es aus dem Berg oder dem Meer geholt wurde,<br />

zog der Wohlstand ein, wer darüber verfügte, erlangte<br />

Einfl uss und Macht.<br />

Entlang der eigens für die Salztransporte angelegten Handelsstraßen<br />

erblühten ganze Regionen und Städte. Davon<br />

zeugen noch heute viele Städte mit „Salz“ oder „Hall“ – das<br />

keltische Wort für Salz – im Namen wie Bad Reichenhall,<br />

Halle oder Salzgitter. Wie bedeutend das Mineral noch<br />

1930 war, zeigte Mahatma Gandhi mit seinem legendären<br />

Salzmarsch, der das britische Salzmonopol brach und Indien<br />

letztlich die Unabhängigkeit brachte.<br />

Was hat es mit diesem Rohstoff auf sich, um den sogar Kriege<br />

geführt wurden? Chemisch gesehen ist Salz eine simple<br />

Verbindung aus Natrium und Chlorid. Die beiden Elemente<br />

spielen für den menschlichen Körper eine lebenswichtige<br />

Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung<br />

und<br />

den Knochenaufbau.<br />

Um alle seine<br />

Aufgaben<br />

e r l e d i g e n<br />

zu können,<br />

benötigt der<br />

Körper pro<br />

Tag mindestens<br />

1,5<br />

Gramm Salz.<br />

Eine Menge,<br />

die wir<br />

hierzulande<br />

locker erreichen.<br />

Die<br />

D e u t s c h e<br />

Gesellschaft<br />

für Ernährung<br />

gibt für sechs<br />

Gramm täglich<br />

grünes<br />

Licht, wobei<br />

Frauen<br />

durchschnittlich<br />

täglich sechs Gramm und Männer acht Gramm Salz zu<br />

sich nehmen. Höhere Mengen als sechs Gramm empfehlen<br />

sich nicht, da sie bei einigen Menschen den Blutdruck in die<br />

Höhe treiben können.<br />

NATUR<br />

Bild oben: Cornerstone@pixelio.de<br />

Bild unten: ManfredCzybik@pixelio.de<br />

Wer seinen Salzkonsum einschränken möchte, hält sich am<br />

besten an unverarbeitete Lebensmittel. Die meisten enthalten<br />

kaum Salz. In Obst und Gemüse, Fisch und frischem<br />

Fleisch stecken nur Spuren. Den Löwenanteil an Salz nehmen<br />

wir über Brot, Fleisch und Wurstwaren sowie Milchprodukte<br />

auf.<br />

Apropos Fleisch und Fisch: Beides gart wunderbar zart<br />

und schonend in einer Salzkruste. Dazu mischt man Salz<br />

mit Eiweiß, gibt die Hälfte davon auf ein Backblech, setzt<br />

den Fisch oder das Fleisch darauf und verteilt die restliche<br />

Salzmasse lückenlos darüber. Beim Backen wird die Kruste<br />

steinhart, das<br />

Fleisch dagegen<br />

bleibt<br />

saftig und aromatisch<br />

–und<br />

kein bisschen<br />

salzig.<br />

Derzeit gibt<br />

es wieder einen<br />

Trend zu<br />

naturbelassenen<br />

Salzen.<br />

So schöpfen<br />

manche Salzbauern<br />

wie zu<br />

alten Zeiten<br />

mit einer Holzschaufel<br />

„Fleur<br />

de Sel“ aus<br />

dem Meer. Die<br />

feinen weißen<br />

Kristalle bilden<br />

sich nur an<br />

heißen windigen<br />

Tagen an<br />

der Oberfl ää-<br />

che. Das übrige Meersalz sinkt zu Boden. Tone und andere<br />

Salze geben ihm eine graue Farbe. Fast immer wird es gewaschen,<br />

bevor es verkauft wird. AP<br />

SENIOREN JOURNAL 15


KULTUR<br />

Carl Spitzweg Keiner malt so spitz wie er<br />

���������������������������������������������������������<br />

��������������������������������<br />

������������������������������������������������<br />

� �������������������������<br />

������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������<br />

16 SENIOREN JOURNAL<br />

2008 feierte man den 200. Geburtstag des Malers Carl<br />

Spitzweg, den Maler beschaulicher Idylle. Er wurde am 5.<br />

<strong>Feb</strong>ruar 1808 in München geboren und starb nach einem<br />

Schlaganfall im September 1885 auch in München. Er ist<br />

auf dem Südfriedhof in München begraben. Er lernte zuerst<br />

in einer Apotheke, studierte dann Pharmazie und verwandte<br />

Fächer. Das Studium schloss er 1832 mit Auszeichnung<br />

ab und war nun als praktischer Apotheker zugelassen<br />

(zahlreiche Apotheken sind nach ihm benannt). Das Malen<br />

war anfangs nur Nebensache. Nach einem Kuraufenthalt<br />

1833 fasst er den Entschluss, sich hauptberufl ich der Malerei<br />

zu widmen, von Kindheit an hatte er schon gezeichnet.<br />

Zum Glück musste er von seiner Kunst nicht leben, denn er<br />

wurde als Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie geboren<br />

und verfügte über Mittel aus einer großzügigen Erbschaft.<br />

Seine Heiratspläne scheiterten, da die von ihm geliebte<br />

verheiratete Frau vor der angestrebten Scheidung starb.<br />

So ging ging er als als Hagestolz durchs Leben. Es war war jedoch kein<br />

zurückgezogenes Leben Leben im Winkel. Er hatte einen großen<br />

Bekannten- Bekannten- und Freundeskreis. Man liebte sein sein Repertoire<br />

von Ironie und Selbstironie gepaart mit mit Wortwitz. Spitzweg<br />

lebte lebte sein ganzes Malerleben lang in München, sprach sprach<br />

mehrere Sprachen und reiste gern und viel, viel, nach Italien,<br />

Belgien, London, Prag, Paris Paris – – und immer wieder nach Venedig.nedig.<br />

Nur in den Orient ist er er nicht nicht gekommen, obwohl<br />

das viele Bilder Bilder nahe nahe legen. Sie basieren auf den „Völkerschauen“<br />

bei der Weltausstellung und auf Bildvorlagen, die<br />

ihm sein älterer Bruder, der in in Kairo lebte und dort 1829 an<br />

der Pest starb, geschickt geschickt hatte. hatte.<br />

Carl Spitzweg gilt als Repräsentant des Biedermeier und<br />

Chronist „der guten alten Zeit“. Seine Bilder sind aber nicht<br />

spießig, sondern doppeldeutig. So kämpft „Der arme Poet“<br />

beispielsweise nicht mit einem Gedanken, sondern mit einem<br />

Floh. Nach ihm wird wird eine eine ganze Epoche benannt: Die<br />

Spitzweg-Zeit. Gemeint ist das Biedermeier zur Mitte des<br />

19. Jahrhunderts, der Begriff steht für Beschaulichkeit, für<br />

Lebensregel<br />

Wenn dirs vergönnt je, dann richt es so ein,<br />

dass dir ein Spaziergang das Leben soll sein!<br />

Stets schaue und sammle, knapp nippe vom Wein,<br />

mach unterwegs auch Bekanntschaften fein.<br />

Des Abends kehr selig bei dir wieder ein<br />

Und schlaf in den Himmel den offnen hinein!<br />

Hin eilen die Sterne weit<br />

in endlosem Schwung!<br />

Schon morgen um die Zeit<br />

bist nimmer so jung!<br />

Umarme hernieden<br />

die Gegenwart froh:<br />

Was heut dir beschieden,<br />

nicht morgen ists so!<br />

(Carl Spitzweg)


kleinstädtische Idylle, für den Rückzug ins „Glück im WinWinkel“. Es ist eine selbstgenügsame, unpolitische, verspießerte<br />

Welt, die seine Gemälde spiegeln.<br />

Spitzweg war aber, entgegen einem gängigen Vorurteil,<br />

kein unpolitischer Mensch. Schließlich zeichnete er seit<br />

1844 für die „Fliegenden Blätter“, die sich in ihrer Frühzeit<br />

durchaus als politisch-satirisch verstanden. Seine kritischen<br />

Intentionen wurden durchaus registriert. Das galt auch für<br />

seine Gemälde, die keineswegs nach jedermanns Gusto<br />

waren. Das verdeutlicht auch die sehr langsame Anerkennung<br />

Spitzwegs. Nicht weil der Autodidakt das malerische<br />

Handwerk nicht beherrschte. Das konnte man ihm nicht<br />

nachsagen. Es waren die freundlich verpackten Hinweise<br />

auf allerlei Beschränktheiten. So dauerte es ziemlich lange,<br />

bis er nennenswert verkaufte. Sein Ruhm verbreitete<br />

sich erst nach dem Ersten Weltkrieg und einer Gedächtnisausstellung<br />

zu seinem 100. Geburtstag. Millionenpreise (in<br />

DM) wurden erstmals Ende der Achtzigerjahre erzielt, 2,4<br />

Millionen Mark für den „Ewigen Hochzeiter“ im September<br />

2000.<br />

Zu den bekanntesten Werken neben „Der arme Poet“ zählen:<br />

„Der Kakteenfreund“, „Der Bücherwurm“, „Der Briefträger“,<br />

„Im Dachstübchen“, „Der Sonntagsspaziergang“,<br />

„Der Schmetterlingsfänger“, „Mädchen mit Ziege“, „Der<br />

Alchimist“, „Ständchen im Mondenschein“, „Das Picknick“.<br />

Gelegentlich sind seine Bilder mit einer sanften Ironie unterlegt,<br />

wobei die komischen Figuren stets Männer sind,<br />

Eigenbrödler und Sonderlinge, die seltsamen Beschäftigungen<br />

nachgehen. Die Jugend bleibt den Sennerinnen<br />

oder Wäscherinnen vorbehalten. Nur in den Landschaften,<br />

in denen die Menschen allenfalls Staffage sind, spürt man<br />

Weite und Offenheit.<br />

Carl Spitzweg verfasste auch Geschichten und Gedichte.<br />

Er sorgte sehr für seine Gesundheit und sammelte Arzneipfl<br />

anzen. Seine Kräuterteemischungen sind noch heute<br />

bekannt. AP<br />

�<br />

�<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

������������ �������<br />

���! '������. �������<br />

'��.���������� �/�<br />

�����������������<br />

�����������<br />

������������<br />

����� ���! "# $%&%$ '����� ���!( )*+#,$%)#$$-<br />

KULTUR<br />

0���1��.2�����(<br />

'�!3 4�! 5 4�! 6!)) 7 #$!)) 5 #*!)) 7 #-!)) ���<br />

'�! 5 8�! 6!)) 7 #*!)) ���<br />

��! #)!)) 7 #*!)) ���<br />

<strong>17</strong>


GESCHÄFTLICHES<br />

Treue zahlt<br />

sich aus!<br />

Käthe Lührmann<br />

hat seit 60 Jahren<br />

die Medien-Palette<br />

im Abo<br />

Die 81-jährige Käthe Lührmann<br />

entdeckte schon vor<br />

über einem halben Jahrhundert<br />

die Vorteile des „Lesens<br />

zur Miete“ für sich und blieb der Medien-Palette über<br />

sechs Jahrzehnte treu. Dieses Vertrauen wird belohnt,<br />

denn zum Lesejubiläum schickt die Medien-Palette ihre<br />

treueste Abonnentin nach Dresden, wo Frau Lührmann<br />

gemeinsam mit ihrer Tochter ein paar Tage ausspannen<br />

und die historischen Sehenswürdigkeiten genießen kann.<br />

Als Käthe Lührmann und ihr Mann 1948 in ihrem Briefkasten<br />

Werbung für „Die grüne Lesemappe“ fanden, wussten<br />

sie gleich: Das ist genau das Richtige. Schon seit Längerem<br />

wünschten sie sich zusätzlich zu ihrer Tageszeitung<br />

aktuelle Informationen und Unterhaltung. Also wurden<br />

kurzerhand die Wunschzeitschriften bestellt. Um die damals<br />

schmale Haushaltskasse nicht zu sehr zu belasten,<br />

begannen die Lührmanns als „4. Leser“. Sie erhielten statt<br />

der druckfrischen Zeitschriften vier Wochen alte und bezahlten<br />

so nur eine „kleine Miete“. Später, als es der Familie<br />

fi nanziell besser ging, wurden sie „2. Leser“.<br />

Aus ihrer „Grünen Lesemappe“ und anderen Lesezirkeln<br />

wurde 1974 die Medien-Palette „geboren“. In all den Jahren<br />

waren die Lührmanns mit dem Service und dem Angebot<br />

sehr zufrieden. So behielt Käthe Lührmann auch nach<br />

dem Tod ihres Mannes vor einem Jahr das gemeinsame<br />

Abonnement. Schließlich weiß die 81-Jährige die vielen<br />

Vorteile und den individuellen Service zu schätzen.<br />

Trotzdem staunte sie nicht schlecht, als ihre Zustellerin,<br />

die ihr seit 2001 wöchentlich die Lesemappe nach Hause<br />

18<br />

bringt, diesmal nicht nur die Zeitschriften, sondern auch<br />

Geschäftsführer Axel Walkenhorst im Gepäck hatte. Das<br />

gesamte Team der Medien-Palette hatte sich so über die<br />

außergewöhnliche Kundentreue und das Lob von Käthe<br />

Lührmann gefreut, dass sie sich etwas überlegt haben,<br />

damit das Jubiläum auch für ihre Abonnentin zu einem besonderen<br />

Ereignis wird.<br />

Darum überreichte Axel Walkenhorst im Namen des gesamten<br />

Teams der Medien-Palette ihrer treuesten Leserin<br />

einen Reisegutschein. Für die vielen Jahre des Vertrauens<br />

kann Käthe Lührmann nun gemeinsam mit ihrer<br />

Tochter vier Tage lang die Sehenswürdigkeiten Dresdens<br />

erkunden.<br />

Käthe Lührmann freut sich und will der Medien-Palette<br />

weiterhin treu bleiben. Schließlich erzählt sie lächelnd, sie<br />

wolle wie auch bisher durch die Lektüre der aktuellen Zeitschriften<br />

„immer auf dem neuesten Stand“ bleiben.<br />

Für Dich,<br />

für mich,<br />

für alle!<br />

Die Medien-Palette<br />

Zähringerallee 127 • 32425 Minden • Tel.: 0571 / 3 06 36<br />

www.medien-palette.de<br />

4. Frühlingsfest im Central Garten Center an der Königstrasse<br />

Samstag 27.<strong>März</strong> von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

zauberhafte Frühlings- und<br />

Osterdekorationen<br />

Kräuterideen mit Pfi ff<br />

aktuelle Pfl anzideen für Garten,<br />

Balkon und Terrasse<br />

mediterranes Flair im Frühlingszelt<br />

ab 12.00 Uhr wird für Ihr leibliches Wohl gesorgt<br />

ab 14.00 Uhr reichen wir Kaffee und Kuchen


GWD-Partner Schuhhaus Niemann informiert<br />

GWD auf leisen Sohlen<br />

Romanshorn/Bückeburg-Cammer. „Das ist ja ein cooles<br />

Gefühl“, sagt Nikolas „Katze“ Katsigiannis und grinst<br />

breit, während er seine ersten Schritte in den neuen MBT<br />

Schuhen macht. Dabei wollte er die Schuhe zunächst gar<br />

nicht anziehen. „Sowas trag ich eh nicht“, hatte er vorher<br />

gesagt. Umso größer war das Erstaunen über die<br />

Wirkung der sogenannten Anti-Schuhe. Seit Jahren stattet<br />

das Schuhhaus Niemann in Cammer die Bundesliga<br />

Mannschaft von GWD Minden mit eleganten Schuhen<br />

der Marke MANZ aus. In dieser Saison gibt es zusätzlich<br />

noch ein Paar MBT an die Füße, und die haben es in sich:<br />

MBTs besitzen im Gegensatz zu herkömmlichen Schuhen<br />

eine besondere Sohle, die eine natürliche Instabilität<br />

kreiert und so wichtige Muskelpartien aktiviert. Optisch<br />

erkennt man einen MBT an seiner einzigartigen, abgerundeten<br />

Sohle. Herzstück ist der von außen sichtbare, in<br />

der Ferse integrierte Masai Sensor. Das Ergebnis des Zusammenspiels<br />

dieser Bestandteile simuliert das gesunde<br />

Barfußgehen auf Sand. Dadurch werden vernachlässigte<br />

Muskeln aktiviert, was sich positiv auf den gesamten Körper<br />

auswirkt. Die Belastung auf Rücken und Gelenke wird<br />

reduziert. Durch die Aktivierung der Muskel wird zusätzlich<br />

die Stütz- und Haltemuskulatur im gesamten Körper<br />

trainiert und der Stoffwechsel angeregt. Immer häufiger<br />

empfehlen Ärzte und Physiotherapeuten MBTs auch als<br />

wirksames therapeutisches Instrument und immer mehr<br />

Spitzensportler verwenden MBTs als kleines Trainingsund<br />

Regenerationszentrum. Der bekannteste MBT-Fan<br />

unter den Handballern ist sicher Markus Baur. Aber auch<br />

einige GWD-Spieler sind schon länger begeisterte MBT-<br />

Träger, so wie z.B. Ingimundur Ingimundarson. Sein Kommentar<br />

zu den neuen Modellen: “Endlich sehen die Dinger<br />

��� �������� ����� ��������<br />

auch vernünftig aus“. Da kann man nur zustimmen…<br />

����� ������ ����� �<br />

��������<br />

��� ����� �� ���� ��������� ��� ����� ��������������<br />

�������<br />

��������� ������ ����� ��� ������<br />

�����������<br />

����� ��� �������� �<br />

��� �������� ����� ��������<br />

��������<br />

��� ����� �� ���� ��������� ��� ����� ��� �������<br />

��������� ������ ����� ��� ������<br />

Telefon 0571 – 974100<br />

www.schuhhaus-niemann.de<br />

GESCHÄFTLICHES<br />

Mit Bausparen auf der sicheren Seite<br />

Oft suchen Eltern und Großeltern nach einer idealen<br />

„Verpackung“ für ein regelmäßiges Geldgeschenk an ihre<br />

Kinder, Enkel- oder Patenkinder. Gerade in wirtschaftlich<br />

schwierigen Zeiten ist ein Bausparvertrag eine attraktive<br />

Anlageform und ein sicheres Polster für spätere Finanzierungen.<br />

Speziell für Kinder und Jugendliche bietet die<br />

Volksbank Minden-Hille-Porta gemeinsam mit der Bausparkasse<br />

Schwäbisch-Hall das Füchschen-Konto an.<br />

Bereits eine monatliche Sparrate von 10 Euro legt den<br />

finanziellen Grundstein für zukünftige Wünsche: den<br />

Führerschein, das erste eigene Auto, Ausbildung, Studium<br />

oder die erste Wohnungseinrichtung. Eine individuelle<br />

Beratung ist erforderlich, die Kundenberaterinnen<br />

und Kundenberater der Volksbank Minden-Hille-Porta<br />

erklären Ihnen gerne die Details. Bausparer erhalten in<br />

den nächsten Tagen ihren Jahreskontoauszug. Diese<br />

Unterlagen informieren nicht nur über den aktuellen Vertragsstatus,<br />

sondern bieten auch Gelegenheit zu einer<br />

persönlichen Bestandsaufnahme. Nutzen Sie bereits alle<br />

staatlichen Vorteile optimal? „Unsere Kunden haben die<br />

Erfahrung gemacht, dass ein Überblick über Konten und<br />

Anlagen sowie die Ausnutzung staatlicher Geldgeschenke<br />

von Zeit zu Zeit ratsam ist und viele Vorteile bringt“, so<br />

Jens Kopietz, Bereichsleiter Privatkunden. Machen Sie<br />

Ihr Bausparkonto jetzt fit für die Zukunft: Die Kundenberaterinnen<br />

und Kundenberater der Volksbank Minden-Hille-<br />

Porta beantworten gerne Ihre Fragen und überprüfen Ihre<br />

Ansprüche auf staatliche Prämien.<br />

SENIOREN JOURNAL 19


TREFFPUNKT<br />

<strong>Senioren</strong> sicher am Computer<br />

und im Internet<br />

Neue Ausstattung in der Altentagesstätte Johanniskirchhof<br />

und Struktur der regelmäßigen Termine<br />

Ab Oktober 2009 stehen den Nutzerinnen und Nutzern der<br />

<strong>Senioren</strong>-Computer-Hilfe im Treffpunkt Johanniskirchhof<br />

(ehemals: Altentagesstätte) am Johanniskirchhof 4 neue<br />

Rechner und Bildschirme zur Verfügung. Diese sollen<br />

das Arbeiten am PC angenehmer machen. Mit den neuen<br />

Rechnern startete auch ein neues Angebot, der <strong>Senioren</strong>-<br />

Computer-Club. Wöchentlich mittwochs von 14 -16 sollen<br />

neue Themen der Computernutzung erarbeitet werden.<br />

Die Gruppe entscheidet sich, für einen längeren Zeitraum<br />

zu einem Anwendungsbereich, z.B. Bildbearbeitung oder<br />

zu bestimmten Computerprogrammen gemeinsam thematisch<br />

zu arbeiten. Im Dezember wurde der Versand von<br />

Grußkarten aus dem Internet angeboten. Zurzeit haben die<br />

Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, einen Schreibmaschinen-Kurs<br />

am PC zu machen. Im Anschluss steht das<br />

Thema „eMail-Knigge“ für eine gepfl egte Kommunikation<br />

auch per elektronischer Post auf der Tagesordnung. In Vorbereitung<br />

ist ein Einsteigerkurs für Word.<br />

Im Oktober starteten wie schon in den Vorjahren wieder<br />

mehrere Computer- und Internetkurse der seniorTrainer.<br />

Innerhalb eines sechsstündigen Einsteigerkurses lernen<br />

<strong>Senioren</strong> den sicheren Umgang mit dem Betriebssystem<br />

Windows XP. Schritt für Schritt lernen Sie am Computerarbeitsplatz<br />

die einzelnen Komponenten des Rechners<br />

kennen. In weiteren kleinen Schritten können die Teilnehmer<br />

innerhalb einer regelmäßigen Lerngruppe andere<br />

Programmkomponenten erkundschaften. Der Einstieg<br />

wird bewusst sehr niedrig gewählt, da sich viele <strong>Senioren</strong><br />

schon bei den ersten Schritten sehr unsicher fühlen. Diese<br />

Unsicherheit soll durch positive Anwendungserfahrungen<br />

abgebaut werden. Auch ein PC-Schreibmaschinen-Kurs<br />

wird angeboten, der das Schreiben am Computer erleich-<br />

tern soll. Neu im Angebot der seniorTrainer ist ein Kurs zur<br />

Nutzung des Internets und der eMail als Kommunikationsmittel.<br />

Das Kursangebot ist aus den Erfahrungen des <strong>Senioren</strong>-<br />

Internet-Cafe entstanden. Dieses ist für Interessierte jeden<br />

Donnerstag von 14 bis 16 Uhr im Treffpunkt Johanniskirchhof<br />

geöffnet. Dort haben <strong>Senioren</strong> die Möglichkeit, unter<br />

Anleitung erste Erfahrungen im Internet zu sammeln oder<br />

eigenständig Informationen zu recherchieren.<br />

Um das Angebot der <strong>Senioren</strong>-Computer-Hilfe im Treffpunkt<br />

Johanniskirchhof zu erweitern, sucht der Kreis der<br />

aktiven seniorTrainer auch immer im Umgang mit dem<br />

Computer versierte Ehrenamtliche, die Freude und Fingerspitzengefühl<br />

haben, <strong>Senioren</strong> die Nutzung des Computers<br />

näher zu bringen. Unter 0571 / 3883033 stehen Ihnen die<br />

seniorTrainer mittwochs und donnerstags zwischen 14 und<br />

16 Uhr auch telefonisch für Fragen zur Verfügung. Weitere<br />

Informationen zu den <strong>Senioren</strong>-Computer-Angebote sind<br />

bei der Freiwilligen-Agentur Minden (Tel. 0571 / 828 02 19<br />

Ansprechpartner Marco Mehwald) zu erhalten.<br />

<strong>Senioren</strong>-Komplett-Service der Fa. Maler u. Boden Nöth GmbH<br />

Renovieren ohne einen Finger zu rühren – unter diesem Motto gehen wir auf Ihre Bedürfnisse ein. Wir beraten<br />

Sie umfassend in unserem Heimstudio oder bei Ihnen<br />

daheim. Ob neue Tapeten, Stoffe, Teppiche, Laminate,<br />

Korkböden, Sonnen-Sichtschutzanlagen, Sie fi nden bei<br />

uns eine Große Auswahl namhafter Hersteller. Wir erstellen<br />

ein kostenloses Angebot, danach beginnt für Sie<br />

der Renovierungsgenuss! Der Service beginnt mit dem<br />

Ausräumen und endet nach der Fertigstellung im absolut<br />

sauberen Zustand! Große Sorgfalt widmen wir dem<br />

Erhalt u. Wiederherstellung historischer Bausubstanz.<br />

Neuere Objekte optimieren wir durch energiesparende<br />

Maßnahmen wie Wärmedämm-Verbundsysteme u.<br />

Spezialanstriche gegen Moose und Algen. Wir sind ein<br />

Traditionsunternehmen, das bereits seit über 50 Jahren<br />

in Minden ansässig ist. Sabine u. Wolfgang Nöth sowie<br />

der Seniorchef Dieter Nöth freuen sich auf ein Gespräch<br />

mit Ihnen:0571-34074.<br />

20<br />

SENIOREN JOURNAL


Hähnchenfl ügel in Mango-Honigsauce<br />

(für 4 Pers.)<br />

500 g Hähnchenfl ügel, 1 Zwiebel,<br />

2 Knoblauchzehen,<br />

½ Mango, ¼ Liter Weißwein,<br />

½ Glas Mango Chutney Lien<br />

Ying von Rila<br />

100 g Honig<br />

Die Hähnchenfl ügel in Olivenöl u. etwas Butter<br />

scharf anbraten, dann der Pfanne entnehmen und<br />

warm stellen. Zwiebel und Knoblauch sowie Mango<br />

in Würfel schneiden. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel<br />

im Bratenfett anschwitzen, danach die Mangowürfel<br />

und den Honig dazugeben. Mit Weißwein<br />

ablöschen, mit Mango-Chutney, Salz und Pfeffer<br />

abschmecken. Die Hähnchenfl ügel nun zur Sauce<br />

geben und im Backofen 15 Minuten schmoren.<br />

Runzel-Kartoffeln mit Mojo Aioli (4-6 Pers.)<br />

3 Esslöffel Meersalz, 24 kleine Kartoffeln mit Schale,<br />

1 Glas Mojo Aioli von Rila<br />

Einen Topf mit 3 cm Wasser füllen, Meersalz einrühren,<br />

die Kartoffeln eingeben, ein sauberes Geschirrtuch<br />

darüber legen und 20 Minuten kochen<br />

lassen. Tuch entfernen und Kar- Kar-<br />

toffeln in ein anderes Gefäß<br />

geben. Dann das Geschirrtuch<br />

darüber auswringen<br />

und die Kartoffeln umrühren<br />

und auf dem Herd trocknen<br />

lassen, bis die Flüssigkeit<br />

verdunstet ist. Das ist der<br />

Moment, wo sich die Kartoffeln<br />

im Salzfi lm zeigen. Mit<br />

der Majo Aioli servieren.<br />

Creme Katalan (für 4 Personen)<br />

1/2 Liter Milch, 1 Vanilleschote, 1 Zimtstange, 2<br />

Eier, 4 Eigelb, 80 gr. Zucker<br />

für den Karamell zusätzlich 100 gr. Zucker<br />

Milch, aufgeschlitzte Vanilleschote und Zimtstange<br />

aufkochen und vom Herd nehmen. Eier, Eigelb<br />

und Zucker in einer Schüssel mit dem Schneebesen<br />

15 Minuten zu einer hellgelben cremigen Masse<br />

schlagen. Vanilleschote und Zimtstange aus<br />

der Milch nehmen und in einem dünnen Strahl in<br />

die Eiercreme rühren. Diese Schüssel in ein leicht<br />

siedendes Wasserbad stellen und weitere 15 Minuten<br />

mit dem Schneebesen schlagen, bis die<br />

Creme dickfl üssig geworden<br />

ist, dann portionieren<br />

und kaltstellen. Den restlichen<br />

Zucker mit 1/8 Liter<br />

Wasser zu einem Karamell<br />

kochen und heiß über die<br />

Creme gießen und danach<br />

wieder kaltstellen.<br />

Kochen mit dem<br />

Chefkoch Dirk<br />

Cramer von<br />

„Rila erleben“<br />

GENÜSSLICHES<br />

Dirk Cramer und sein Team wünschen Ihnen, liebe <strong>Senioren</strong><br />

<strong>Journal</strong> Leser, alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit<br />

in <strong>2010</strong>, dazu viel Freude beim Nachkochen der vielen<br />

vitaminreichen und köstlichen Gerichte.<br />

Herr Cramer leitet die Gourmetgastronomie der „Rila Erlebniswelt“<br />

in 32351 Levern, Hinterm Teich 9. Die offene<br />

Showküche ermöglicht einen Einblick in die Zubereitungsvielfalt<br />

seiner länderbezogenen Küche, aber auch der regionalen<br />

Leckerbissen. Bis zu 120 Gäste können im Restaurant<br />

„Rotondo“ bewirtet werden.<br />

Nach der Eröffnung des „Griechischen Gartens“, dem<br />

Garten der Sinne, erwartet Sie eine außergewöhnliche<br />

Erlebniswelt: Bachläufe, eine einmalige Teichlandschaft,<br />

uralte Olivenbäume, verwurzelte Rebstöcke und ein Amphitheater.<br />

Überall duftet es, tausende Blumen der Jahreszeiten,<br />

die vielen Kräuterbeete berauschen die Sinne.<br />

In dieser wunderschönen Gartenlandschaft verwöhnen<br />

Dirk Cramer und sein Team Sie im griechischen Restaurant<br />

„Asteraki Moy“ oder in der italienischen Taverne.<br />

Gönnen Sie sich einen gemütlichen Nachmittag oder<br />

Abend mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden in dieser einmaligen<br />

Erlebniswelt. Bitte beachten Sie die vielen Veranstaltungstermine.<br />

Nach Voranmeldung über 05745-945200 freut sich das<br />

Team auch auf <strong>Senioren</strong>, die in der Gruppe per Bus anreisen<br />

möchten. Ein unvergesslicher Tag wartet auf sie!<br />

Gern vermittelt die Redaktion des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s<br />

günstige Busreiseunternehmen und ein Arrangement bei<br />

Rila. Rufen Sie uns an!<br />

Fehlen Ihnen Zutaten für das Menü, dann besuchen Sie<br />

die „Rila Feinkostwelt“. Über 1001 authentische Feinkost-<br />

Artikel warten auf Sie. Auch in den Fachabteilungen der<br />

EDEKA und bei WEZ sind diese erhältlich.<br />

-�Fotokopiergeräte�-�Telefax<br />

-�EDV�Soft-�und�Hardware<br />

-�Technischer�Kundendienst<br />

-�Bürobedarf�-�Büromöbel<br />

-�Lieferservice<br />

Der�Partner�für�Ihr�Büro<br />

_<br />

Naumann�&�Mumme�Bürotechnik�GmbH�&�Co.�KG<br />

Rathenaustraße�16��-�31683�Obernkirchen<br />

Tel:�05724��/��3885�+��51966���-��Fax:���4350<br />

www.nm-buerotechnik.de�/�info@nm-buerotechnik.de<br />

SENIOREN JOURNAL 21


GESUNDHEIT<br />

Diese fernöstliche Entspannung macht fröhlich und hält<br />

gesund! Das Übungssystem hat Festigkeit und Sanftheit<br />

zugleich, verbindet Fülle mit Leere, hat Ruhe und Gelassenheit<br />

während der Bewegung und ist durch sanfte und<br />

harmonische Bewegungen gekennzeichnet.<br />

Chi-Gong und Tai-Chi können den gestörten Fluss der<br />

Lebensenergie Chi harmonisieren. Die asiatische Heilmethode<br />

stärkt Körper, Geist und Seele. Das Wort Qi-<br />

Gong (sprich tschigung) setzt sich zusammen aus Qi für<br />

Lebensenergie und Gong, der beständigen Pflege dieser<br />

Energie!<br />

„Was Qi hat, lebt – was kein Qi hat, stirbt.<br />

Leben entsteht durch Qi!“<br />

Qi-Gong ist ein Weg zur Stärkung der eigenen Lebenskraft.<br />

Durch das harmonische Zusammenspiel von einfachen<br />

Bewegungen, Atmung und nach innen gerichteter<br />

Aufmerksamkeit ist es eine bewährte Methode der Gesundheitspflege<br />

und Gesundheitsvorsorge.<br />

Das chinesische Schriftzeichen für Chi bedeutet ursprünglich<br />

„Dampf aus dem Reistopf“. Mit diesem Bild<br />

war eine unsichtbare Kraft gemeint, die im gesamten Universum<br />

wirkt. Der Anfang war die Beobachtung der Wolken.<br />

Sie sind sichtbar in Bewegung, während der Wind,<br />

der sie treibt, nicht zu sehen ist. In einem chinesischen<br />

philosophischen Werk aus dem vierten vorchristlichen<br />

Jahrhundert heißt es: Das Leben des Menschen ist eine<br />

22<br />

Qi-Gong und Tai-Chi – Für Körper, Geist und Seele<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

Ansammlung von Chi. Wenn es sich sammelt, bedeutet es<br />

Leben, wenn es sich zerstreut, bedeutet es Tod. Modern<br />

ausgedrückt könnte man von einer funktionellen Wirkkraft<br />

sprechen.<br />

Laut chinesischer Theorie hat der menschliche Körper von<br />

Geburt an soviel Qi, dass er 100 bis 120 Jahre alt werden<br />

könnte. Wie alt er dann tatsächlich wird, ist abhängig<br />

von einer gesunden Lebensweise wie Ernährung und Bewegung<br />

sowie davon, wie gleichmäßig das Qi ihn durchströmen<br />

kann. Kann diese Kraft nicht ausreichend fließen,<br />

führt das zu körperlichen Schwächen und Störungen. Der<br />

Mensch erkrankt.<br />

„Die Menschen leben im Chi,<br />

wie die Fische im Wasser!“<br />

Es ist davon auszugehen, dass im Alter häufig ein Mangel<br />

an Qi besteht. Das bedeutet, dass das Ursprungs-Qi<br />

schon sehr verbraucht ist oder das noch vorhandene Qi<br />

nicht mehr ausreichend fließen kann. Deshalb ist gerade<br />

für <strong>Senioren</strong> die Kultivierung des Qi wichtig und ganz leicht<br />

zu erlernen. Neben der Atmung spielen auch langsame<br />

harmonische Bewegungabläufe und das bewusste Lenken<br />

der Vorstellungen und Gedanken eine Rolle. Dieser philosophische<br />

Ansatz mag uns „aufgeklärten“ Menschen im<br />

Westen exotisch erscheinen, doch er wirkt. Studien belegen<br />

gute Erfolge bei Erkrankungen wie Asthma oder Bluthochdruck,<br />

Blutzuckerwerte können verbessert werden,<br />

neben der Beweglichkeit und Durchblutung wird auch das


Immunsystem gestärkt<br />

Das Qi-Gong-Prinzip:<br />

Bewegung und Haltung<br />

Reduzierung auf die notwendige Grundspannung, langsames<br />

Üben, Muskeln, Sehnen, Gelenke werden sanft gedehnt<br />

und gestärkt<br />

Atmung<br />

Ruhig, gleichmäßig und natürlich<br />

Aufmerksamkeit<br />

Störende Gedanken ausschließen, das Herz beruhigen<br />

und innere Ruhe erreichen<br />

Tai-Chi, das traditionelle chinesische Schattenboxen, steht<br />

heute weniger für die Verteidigung, sondern für den gesundheitsfördernden<br />

Aspekt. Demgegenüber war Qi-Gong<br />

als Bestandteil der 2.500 Jahre alten traditionellen chinesischen<br />

Medizin von vornherein auf den Erhalt der Gesundheit<br />

ausgerichtet.<br />

„In der Ruhe liegt die Kraft“ – aus der ursprünglichen<br />

Kampfkunst entstand Tai-Chi, eine Entspannungstechnik<br />

mit fließenden Bewegungen im Zeitlupentempo. Vom Ursprung<br />

her imitiert Tai-Chi Tierbewegungen und Kampfstellungen,<br />

die jedoch teilweise auch beim Chi-Gong vorkommen.<br />

„Tai-Chi macht den Menschen geschmeidig wie ein<br />

Kind, gesund wie einen Holzfäller und gelassen wie einen<br />

Weisen“ – so lautet ein altes chinesisches Sprichwort. Täglich<br />

zehn Minuten Qi-Gong oder Tai-Chi am offenen Fenster<br />

sind optimal.<br />

Qi-Gong und Tai-Chi sind zwei für uns Westeuropäer sonderbar<br />

anmutende, aber auch wunderbare Sportarten, bei<br />

denen man übt, während man sich ausruht und sich ausruht,<br />

während man übt. Wer gewillt ist, eine dieser fernöstlichen<br />

Entspannungstechniken zu erlernen, wird begreifen,<br />

wie dies gemeint ist. Es gibt Hunderte verschiedene Tai-<br />

Chi- und Chi-Gong-Formen. Wie findet man eine für sich<br />

passende? Durch Ausprobieren. Die Bewegungsform, die<br />

einen intuitiv am stärksten anspricht, ist die richtige. Auch<br />

mit der Wahl des Lehrers sollte man sich Zeit lassen.<br />

Entsprechende Kurse werden überall angeboten, zum Bespiel<br />

in Fitness- und Wellness-Centern oder beim Kneipp-<br />

Verein. Man kann Schnupperstunden besuchen und nachspüren,<br />

ob die Chemie stimmt, bevor man sich für einen<br />

Kurs entscheidet.<br />

Probieren Sie es doch ruhig einmal aus! AP<br />

Wellness - die pure Lust am Leben<br />

„Tue deinem Körper Gutes, damit Deine Seele<br />

Lust hat, in Deinem Körper zu wohnen.“<br />

(Theresa von Avila, 1515-1582)<br />

Das Leben ist hektisch geworden. Selbst die Rentner<br />

sind im Stress, keiner hat mehr Zeit. Jeder hat aber das<br />

Bedürfnis nach Erholung und Gemütlichkeit. Daraus hat<br />

sich ein regelrechter Wellness-Boom entwickelt. Was ist<br />

eigentlich Wellness?<br />

Wellness beschreibt den Lebensstil, um seine eigene<br />

Gesundheit ganzheitlich zu erhalten. Das bedeutet, sich<br />

Zeit für sich nehmen, sich wohl fühlen, sich bewusst zu<br />

ernähren und zu bewegen und so das Gleichgewicht von<br />

Körper, Seele und Geist zu erreichen. Genussvoll leben,<br />

die Sinne verwöhnen, sich kräftigen und einfach mal die<br />

Seele baumeln lassen. Für die Entspannung zwischendurch<br />

bieten kleinere Institute wie Kosmetikerinnen, Physiotherapeuten<br />

oder Masseure oft Programme an. Wer<br />

sich ausgiebig erholen möchte, kann ein Wellness- Wochen-<br />

oder Tagesprogramm in Hotels oder Spas buchen,<br />

bei dem man sich von geschulten Fachkräften beraten<br />

und verwöhnen lassen kann. Wer seinen Körper aktivieren<br />

möchte, kann an Fitnesskursen teilnehmen wie Joga,<br />

Pilates, Nordic Walking und Aqua-Gymnastik oder eine<br />

Ernährungsberatung nutzen. Zur Entspannung werden<br />

Ayurveda- oder Aromaölmassagen, Kräuterstempel-<br />

oder Hotstone- Massagen angeboten. Anwendungen mit<br />

Wasser fördern die Gesundheit, entspannen und regen<br />

zugleich an, z.B. Sauna, Hamam und Bäder. Und das ist<br />

nicht nur etwas für die Dame. Viele Angebote sind heute<br />

speziell auf den Herren zugeschnitten. Düfte und Farben<br />

sind abgestimmt wie das Herz des Mannes begehrt.<br />

Kataloge und Informationen erhalten Sie bei Wellness-<br />

Hotels Deutschland www.w-h-d.de,<br />

Leading Spas of the World www.<br />

lhwspas.com oder Deutscher Wellnessverband<br />

www.wellnessverband.<br />

de<br />

Sarah Tonsen<br />

Massage<br />

Kosmetikerin,<br />

Wellnesstherapeutin<br />

Mobil 01520-7086473<br />

Email: sarahtonsen@web.de<br />

Mehr Lebensqualität auf 160 Seiten.<br />

Der neue Sanivita Katalog.<br />

Kostenlos bei uns erhältlich!<br />

32427 Minden<br />

Bismarckstr. 39<br />

Tel. 05 71 / 3 88 71 10<br />

Zentrale<br />

32312 Lübbecke,<br />

Kösterkampstraße 5a<br />

GESUNDHEIT<br />

Sanivita-Online-Shop unter<br />

www.westerfeld24.de<br />

Tel. 0 57 41 / 36 66-0<br />

www.westerfeld24.de<br />

24 STUNDEN NOTDIENST: 0800/3666333<br />

SENIOREN JOURNAL 23


Wie schon in den vergangenen Jahren lädt<br />

BE-Reisen mit seiner Hausmesse „Reiselust“<br />

zur Saisoneröffnung am 20. & 21.3. ein.<br />

Wieder werden mehrere tausend Besucher<br />

und Stammgäste von der Familie Gronert<br />

und dem BE-Team empfangen. „Kommen<br />

Sie vorbei, es lohnt sich“.<br />

Im Gewerbezelt und Freigelände zeigen<br />

sich Mitglieder des Gewerbevereins Kutenhausen-Todtenhausen,<br />

verschiedene<br />

Touristiker sowie weitere heimische Betriebe.<br />

Die zahlreichen Besucher können<br />

sich rund um die Themen Bauen,<br />

Einrichten und Wohnen informieren<br />

sowie Interessantes über neueste<br />

Fernsehtechnik, Computer, Versicherungen<br />

u.v.m. erfahren. Im Kleinkunsthandwerk<br />

gibt es viel Schönes<br />

und Neues zu entdecken: Türkränze,<br />

Gestecke, Körnerkissen, Seidenmalerei<br />

oder selbst angefertigter<br />

Schmuck. Käufl ich erwerben können<br />

Sie auch Landfrauenprodukte,<br />

Heilkräuter, Tee, Teezubehör.<br />

Zum Probieren laden der Stand<br />

mit leckerem Allgäuer Käse und<br />

Schinken, die Auburger Quelle<br />

sowie ein Weingut ein. Tischlerarbeiten,<br />

Tupperware und<br />

Informationen über den Insektenschutz<br />

können bestaunt<br />

werden. Barres Brauwelt bietet sein Biermuseum<br />

und der Spargelhof Thiermann sein Bewirtungszelt und BeBetriebsbesichtigungen an. Das Reiseland Österreich stellt sich mit<br />

einer großen Tombola vor. Jedes Los gewinnt, so dass sich jeder<br />

über gewonnene Sachpreise freuen kann. Der Hauptgewinn ist<br />

����<br />

�����������<br />

��������� ���������<br />

������ ������ ������<br />

�����������<br />

������������<br />

�����������������������������<br />

�������������������������������<br />

�������������������� ��������<br />

�������������<br />

�������������������������������<br />

���������������������������������<br />

����������������������������<br />

������������������� ���������<br />

����������<br />

�����������������������������<br />

�������������������������������<br />

��������<br />

���������������� �����<br />

������������������<br />

������������<br />

Reiselust - Tag der offenen Tür <strong>2010</strong> bei BE-Reisen in Minden<br />

Samstag, den 20.3. & Sonntag, den 21.3. 11.00 Uhr – 18.00 Uhr<br />

���������������� �����<br />

�������������������������������<br />

�����������������������������<br />

��������������������������������<br />

�������������������������������<br />

������������������������������<br />

�����������������<br />

���������<br />

���������<br />

���������<br />

���������<br />

���������<br />

���������<br />

�������������������<br />

������������� ������������� ������������� ������������� ������������� ������������� ������������� �������������<br />

�����������������������������<br />

��������������������������������<br />

�����������������������<br />

�������������������������������������<br />

��������������<br />

����������������������������<br />

��������������������������<br />

���������������� �����<br />

����������������������������<br />

��������������������������<br />

�������������������<br />

���������������� ������<br />

���������<br />

������������� �������<br />

�����������������������������<br />

���������������������������<br />

������������������������������<br />

��������������� �������<br />

�����������������������������<br />

������������������� ���������<br />

���������� �������<br />

�����������������������������<br />

������������������� ���������<br />

��������������������������������������������������<br />

�����������������������������������������������������������������������<br />

24 SENIOREN JOURNAL<br />

ein Reisegutschein.<br />

Alles rund um’s Reisen …<br />

Beim »Tag der offenen Tür« dürfen sich Reiselustige<br />

auf ein interessantes Programm freuen. Unter ande-<br />

rem kann jeder Informationen, Tipps und Karten der umliegenden<br />

Regionen mitnehmen. Vertreten sind die Samtgemeinde Kirchdorf,<br />

das Oppenweher Moor mit der Moorbahndraisine & dem<br />

Moorhof, die Samtgemeinde Tarmstedt, die Rhododendron-Stadt<br />

Westerstede, das Dümmer WeserLand, die Mittelwesertouristik<br />

u.v.m. Eine Diashow macht Lust auf Urlaub: durch fotografi sche<br />

Einblicke kommt man der Reisewelt von BE näher. Zu entdecken<br />

gibt es: Naturwunder, imposante Gebäude, gemütliches Beisammensein,<br />

also „fast alles“, was es auf den Studienreisen, auf die<br />

sich BE-Reisen spezialisiert hat, zu entdecken gilt. Natürlich steht<br />

das BE-Team bei Fragen zur Verfügung, der „Bus- und Erlebnisreisenkatalog<br />

<strong>2010</strong>“ liegt zur Mitnahme bereit!<br />

Unser „Bier von hier“<br />

Speziell zum 30. Jubiläum im letzten Jahr wurde das BIERPOHL-<br />

BRÄU gebraut. Das süffi ge Bier fand regen Anklang, sodass daraus<br />

nun am „Tag der offenen Tür“ eine Tradition werden soll.<br />

Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt – egal ob Bratwurst,<br />

ein Mittagstisch oder das Kaffeezelt mit einer extra große Tortentheke!<br />

Alle Aussteller und die Familie Gronert mit dem BE-Team<br />

freuen sich schon heute auf ein gelungenes Fest. Herzlich<br />

willkommen, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> Leser, auf unserer<br />

„Reiselust-Erlebniswelt!“<br />

��� ��������������� ����������� �������<br />

��� ��� ����� �����<br />

� ��������������������<br />

� ������������� �������������������<br />

� ������������������<br />

� ������������ ��� �����������������<br />

mit Shuttelservice<br />

ab E neukauf -<br />

Kutenhauser Str. 155<br />

ab 11 Uhr jede volle<br />

Stunde<br />

Weserpils – eine Legende lebt!<br />

Der Höhepunkt wird aber der Anstich vom „Weserpils“ sein.<br />

Herr Gronert, der Geschäftsführer von BE-Reisen, hat die Namensrechte<br />

erworben und nun soll nach mehr als 30 Jahren<br />

diese alte Biermarke wieder ausgeschenkt werden. Der ehemalige<br />

Brauereidirektor Rolf Eger wird persönlich zu diesem<br />

Zweck am 20. <strong>März</strong> nach Minden reisen und den Anstich vornehmen.<br />

Der Braumeister Daniel Sander steht für Fragen am<br />

„Tag der offenen Tür“ zur Verfügung. Er verspricht eine untergärige,<br />

naturbelassene Bierspezialität Pilsener Brauart.<br />

������������������� � �������������� � � �� � ���� ��� ��� � �� �� ���� � �� ��<br />

���������������


Siekmeiers Hof, Volmerdingsener Strasse<br />

111, Bad Oeynhausen-Volmerdingsen<br />

Das ganz besondere Erlebnis – feiern Sie mit uns in den<br />

1. Mai! Im vorigen Jahre begrüßten wir 1.500 ausgelassene,<br />

friedliche Gäste, wir verwöhnen Sie auch diesesmal<br />

bis in den frühen Morgen! Alles ist festlich, frühlingshaft<br />

geschmückt, mehrere Grillstationen und Getränkewagen<br />

sorgen für Ihr leibliches Wohl!<br />

GOP Kaiserpalais: Diese Show ist „tierisch gut“<br />

Eine ganze Horde von Weltklasseartisten bevölkert vom 10.<br />

<strong>März</strong> bis 02. Mai <strong>2010</strong> die Bühne und wie Flöhe hüten wäre<br />

es, sie zum Stillsitzen zu kriegen. Viel lieber toben und tollen<br />

bärenstarke Artisten, schillernde Paradiesvögel, biegsame<br />

Schlangenmenschen und erhabene Zebras umher und zeigen<br />

dem Publikum, was sie drauf haben. Und das ist eine Menge!<br />

Die GOP Showzeiten:<br />

Showtime ist mittwochs und donnerstags um 20 Uhr,<br />

freitags und samstags um 18 und 21 Uhr,<br />

sonn- und feiertags um 14.30 und <strong>17</strong>.30 Uhr<br />

Eintrittspreise: EUR 18,– bis EUR 34,–<br />

Kinder bis 14 Jahre: EUR 13,–<br />

Tickets gibt es beim GOP Kartenvorverkauf und unter der Hotline<br />

(0 57 31) 74 48-0<br />

www.variete.de<br />

Johannes Wesling Klinikum Minden<br />

Termine <strong>2010</strong><br />

Dienstag, 23.02.10, im Hörsaal ab 16.30 Uhr<br />

Professor Dr. Zeichen und Neurologen<br />

Schulter-, Nacken-, Armschmerzen<br />

Weitere Termine in diesem Jahr:<br />

<strong>17</strong>.03.<strong>2010</strong>, 08.06.<strong>2010</strong>, 14.09.<strong>2010</strong>, 07.12.<strong>2010</strong><br />

Die Themen werden frühzeitig veröffentlicht.<br />

Bedingt durch viele Operationen während der „Eiszeit“,<br />

verursacht durch falsches Schuhwerk, fehlende Gehhilfen<br />

usw. ist die Unfallchirurgie überlastet. Somit wird Herr<br />

Prof. Zeichen erst wieder im April-<strong>Journal</strong> einen Bericht<br />

veröffentlichen. Die Redaktion bittet um Verständnis.<br />

Kutenhauser Gesundheitsgespräche:<br />

Mittwoch, 24.02.<strong>2010</strong><br />

Genussvoll essen – Gesund älter werden<br />

Referentin Frau Rita Reiner-Gertges, Diätassistentin,<br />

Beginn 18.00 Uhr, kostenlose Veranstaltung, bitte anmelden<br />

unter 0571-646960 oder e-mail: info@gpkh.de<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

Pflegebedürftig – Was nun?<br />

Erste Schritte zur schnellen Hilfe. Ein Ratgeber für Pflegebedürftige,<br />

Angehörige und Helfer. Das <strong>Senioren</strong>büro<br />

und Info-Zentrum Pflege, Marienwall 9 in Minden bietet<br />

trägerunabhängige Informationen und Beratung an. Die-<br />

ses Angebot richtet sich natürlich auch an Ratsuchende<br />

aus dem Altkreis Lübbecke (Tel.: 05772/935650) und aus<br />

Bad Oeynhausen (Tel.: 05731/144550). Annette Baars<br />

vom <strong>Senioren</strong>büro bietet in den kommenden Wochen einige<br />

Vorträge zum Thema an.<br />

Dienstag, 23.02.10, 14.30 Uhr DRK Altenclub Minden,<br />

DRK-Haus, Kutenhauser Str. 4 in Minden<br />

Montag, 08.03.10, 14.30 Uhr in der Montagsrunde der<br />

AWO, Marienstr. 69 in Minden<br />

Mittwoch, 07.04.10, 15.00 Uhr AWO-Altenclub Hausberge,<br />

Bürgerbegegnungstätte am Kirchhofweg<br />

Wichtige Gesundheits-Info:<br />

PARODONTITIS<br />

eine wenig beachtete Volkskrankheit<br />

Vortrag am Donnerstag, 25. <strong>Feb</strong>ruar <strong>2010</strong>,<br />

19.30 Uhr – 21.00 Uhr – entgeltfrei -<br />

TERMINE<br />

Kleines Theater am Weingarten mit Dr. Martin Nemec,<br />

Zahnarzt mit Schwerpunkt Parodontologie und Implantologie.<br />

Zahllose Bakterien tummeln sich in unserem Mund,<br />

Prevotella-Bakterien lösen u.a. Zahnfleischentzündungen<br />

aus, die in die gefürchtete Parodontitis übergehen<br />

können. Der Vortrag informiert über Entstehung und<br />

Verlauf, Behandlung und Vorbeugung der Parodontitis.<br />

Was passiert, wenn man nichts unternimmt? Wie kann<br />

man selbst mit ein wenig Aufwand diesen chronischfortschreitenden<br />

Zerstörungsprozess aufhalten? Wie hilft<br />

die Zahnmedizin bei Parodontitis und Zahnverlust?<br />

Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen diese wichtige,<br />

kostenfreie Veranstaltung!<br />

25


Wellness-Wunder<br />

Frühling<br />

Schluss mit Winter-Depression,<br />

gestresster<br />

Haut und schwachemImmunsystem!<br />

Die ersten sonnigen<br />

Tage sind Medizin pur<br />

für Körper und Seele! Wir<br />

sagen Ihnen, wie Sie die<br />

Kräfte der Natur jetzt am<br />

besten nutzen:<br />

Wärme, Düfte und Farben<br />

streicheln die Seele! Die zunehmende<br />

Wärme, der Duft<br />

nach Erde und Natur und die<br />

frischen Farben lassen uns<br />

seelisch aufblühen! Gelb ist<br />

die erste leuchtende Blütenfarbe<br />

(Huflattich, Narzissen,<br />

Löwenzahn). Nicht umsonst<br />

setzen Farbpsychologen sie<br />

ein, um heitere Stimmung<br />

zu fördern. Da jetzt Glückshormone<br />

durch den Körper<br />

kreisen, sind wir fröhlicher.<br />

Das Leben fühlt<br />

sich einfach gut<br />

an. Das tut nicht nur<br />

der Seele gut, sondern<br />

dem ganzen Körper.<br />

Licht macht munter! Die<br />

Tage werden länger und<br />

heller – das weckt Glücks-<br />

und Aktiv-Hormone in uns.<br />

Die Lichtreize gelangen<br />

über unsere Augen direkt<br />

zu unserer „inneren Uhr“ im<br />

Gehirn, einem reiskorngroßen<br />

Nervenbündel, das als<br />

Taktgeber unseren Schlaf-<br />

Wach-Rhythmus, die Aktivierung<br />

der Organe und die<br />

Hormonproduktion regelt.<br />

Das Schlafhormon Melatonin,<br />

das uns müde und ruhig<br />

macht, wird jetzt mächtig<br />

ausgebremst. Stattdessen<br />

werden nun vermehr Serotonin<br />

und Dopamin produziert,<br />

zwei Hormone, die<br />

gute Laune und Tatendrang<br />

wecken! So fällt die Winterträgheit<br />

von uns ab, wir<br />

werden aktiver und kriegen<br />

neuen Schwung für neue<br />

Unternehmungen.<br />

Licht und Bewegung regen<br />

Kreislauf und Stoffwechsel<br />

an. Mehr Aktiv-Hormone<br />

werden gebildet und machen<br />

richtig Lust auf Frühling!<br />

Bewegung hilft,<br />

Stress abzubauen.<br />

Herz und Kreislaufprofi-<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

tieren und kommen wieder<br />

in Schwung. Das fördert die<br />

Durchblutung und lockert<br />

verspannte Muskeln und<br />

befreit so auch von manchen<br />

Schmerzen. Optimal<br />

für die Gesundheit sind vor<br />

allem Ausdauersportarten.<br />

Sonne stärkt die Knochen!<br />

Die Haut kann wieder viel<br />

mehr Vitamin D herstellen.<br />

Das geht nämlich nur mithilfe<br />

von UVB-Strahlen aus dem<br />

Sonnenlicht - und Vitamin D<br />

braucht der Körper, um das<br />

knochenstärkende Mineral<br />

Kalzium (z.B. aus Milch,<br />

Käse, Joghurt) optimal in<br />

die Knochen einzubauen.<br />

Der Frühling schenkt uns<br />

frische Kräuter und frisches<br />

Gemüse, die nach der<br />

schweren, oft fettreichen<br />

Kost im Winter prima beim<br />

Entschlacken helfen. Außerdem<br />

liefern sie uns jede<br />

Menge Vitalstoffe, die unseren<br />

leeren Vitamin- und<br />

Mineralstoffspeicher wieder<br />

auffüllen. Dazu gehören<br />

heimische Sorten wie Spinat,<br />

Möhren, Lauch, Frühlingszwiebel<br />

usw.<br />

Frischluft lässt<br />

u n s e r e<br />

Haut aufatmen!<br />

Mehrere<br />

Schichten Kleidung,<br />

trockene<br />

Heizungsluft – das strapaziert<br />

die Haut im Winter.<br />

Eine Extraportion Sauerstoff<br />

und feuchtere Luft regen die<br />

Neubildung der Zellen an,<br />

die Haut regeneriert sich<br />

schneller. Und war im Winter<br />

eine fettreichere Creme<br />

als Schutz sinnvoll, jetzt<br />

langsam auf eine leichtere<br />

Kosmetik umstellen, die der<br />

Haut mehr Feuchtigkeit gibt.<br />

Ein Peeling kann helfen, die<br />

verdickte Winterhaut wieder<br />

frühlingszart werden zu<br />

lassen. Sich in der Sonne<br />

rekeln – dieses „Aufputschmittel“<br />

ist ganz umsonst zu<br />

haben!<br />

So oft wie es geht, raus ins<br />

Freie! Denn drinnen hinter<br />

Glas erreichen uns die<br />

Strahlen nicht richtig.<br />

Schon morgens<br />

draußen bewegen.<br />

An sonnigen Tagen<br />

einen Spaziergang<br />

machen – so nutzen<br />

Sie das Wellness-<br />

Wunder Frühling richtig!<br />

AP


Wer zwitschert denn da<br />

so früh im Jahr?<br />

Kaum haben unsere lieben gefi ederten Freunde hier den<br />

harten Winter mit viel Eis und Schnee überwunden, ist<br />

auch schon Gesellschaft aus dem Süden da. Und nach der<br />

winterlichen Stille geht frühmorgens der fröhliche Gesang<br />

los. Freuen Sie sich auch über ein lustiges Lied zum Frühstück?<br />

Dann sehen Sie doch mal nach, wer da singt:<br />

Nachtigall<br />

„Tschuk, tschuk, tschuk“, gefolgt von einem zarten „pjuk“.<br />

Klangvoll-virtuos singen die Männchen um die Wette.<br />

Kohlmeise<br />

Die freche, schlaue Kohlmeise kann sogar andere Vögel<br />

imitieren. Ihr eigener Ruf lautet: „Zizidäh, zizidäh“.<br />

Amsel<br />

Schon vor Sonnenaufgang jubilieren und fl öten Amseln<br />

melodisch von den Hausdächern. Sind sie unzufrieden,<br />

schimpfen sie laut: „Tix, tix“. Jetzt im Frühjahr perlen aus<br />

dem Schnabel des schwarzen Männchens herrliche Klänge.<br />

Vom Weibchen ist nicht viel zu hören.<br />

Zilpzalp<br />

Seinen Namen singt er ohne Pause in hohen Tönen:<br />

„Zilp-zalp, zilp-zalp“. Die kleinen Vögel sind seit Ende<br />

<strong>März</strong> aus ihrem Winterquartier zurück.<br />

Rotkehlchen<br />

Sein wehmütig-melancholisches und langgezogenes<br />

„ticksen“ und „schnickern“ tönt schon am frühen<br />

Morgen.<br />

Buchfi nk<br />

Den harten klaren Gesang mit dem Schnörkel am Ende<br />

schmettert der Buchfi nk mehrere 100<br />

Mal pro Stunde. AP<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

Vogelschutz beginnt in<br />

heimischen Gärten!<br />

Der Kauf eines Nistkastens ist eine kleine lohnende Investition.<br />

In diesem Frühjahr ist es wieder so weit, viele<br />

heimische Vögel singen ihr Liebeslied und suchen einen<br />

geeigneten Nistplatz. Tragen sie auch zum ökologischen<br />

Gleichgewicht bei und kaufen jetzt im<br />

Zoo-Fachhandel eine Nisthilfe.<br />

Die Vögel danken es Ihnen allemal mit Gesang, ihrem<br />

lieblichen Wesen und ihrer Arten- und Farbenvielfalt.<br />

Sie sparen teure Pestizide,<br />

die Vögel halten Schädlingsraupen<br />

fern. Wenn dann die<br />

Jungen mit den Vogeleltern<br />

lustig durch Ihren Garten<br />

hüpfen, ist dieser Anblick für<br />

Sie und Ihre Enkelkinder das<br />

Dankeschön für Ihre Investition!<br />

BB


GESUNDHEIT<br />

28<br />

Sodbrennen –<br />

Gefahr in der Brust<br />

Refl uxkrankheit - der Schmerz in der<br />

Speiseröhre ist nicht nur lästig, sondern<br />

auf Dauer auch ungesund. Eine Umstellung<br />

der Lebensgewohnheiten und Medikamente<br />

können helfen,<br />

Sodbrennen hat trotz seines Namens mit<br />

Feuer und Flamme nichts zu tun. Vielmehr<br />

steckt eine Reizung der Schleimhäute<br />

in der Speiseröhre dahinter. Ein<br />

ziemlich unangenehmes Gefühl. Fast<br />

jeder Mensch erlebt das gelegentlich.<br />

Solange die Beschwerden nach einiger<br />

Zeit von allein wieder verschwinden,<br />

besteht kein Grund zur Sorge. Bei etwa<br />

10 bis 15 Prozent aller Betroffenen hält<br />

das Brennen allerdings an. Bei ihnen<br />

wird die Schleimhaut derart stark gereizt,<br />

dass sie sich entzündet. Die so<br />

entstehende „Refl uxkrankheit“ erfordert<br />

eine Behandlung. Wenn auch leichtes<br />

Sodbrennen fast immer harmlos ist, im<br />

fortgeschrittenen Stadium drohen ohne<br />

eine geeignete Therapie schwerwiegende<br />

gesundheitliche Schäden.<br />

Wie entsteht denn das Leiden? Die<br />

Wurzel des Übels ist der Magensaft. Er<br />

dient dazu, die Nahrung vorzuverdauen<br />

und „aufzuschließen“, indem er Eiweiße<br />

spaltet. Diese Aufgabe bewältigt er<br />

mithilfe von Enzymen und – das klingt<br />

zunächst befremdlich – einer Portion<br />

Salzsäure. Salzsäure in unserem Körper?<br />

Ist das nicht gefährlich? Nicht solange<br />

der Magensaft dort bleibt, wo er<br />

hingehört – im Magen nämlich. Trotz des<br />

sehr sauren pH-Wertes von 1 bis 3 – das<br />

ist hundertmal saurer als Essig – richtet<br />

die Verdauungsfl üssigkeit dort keinen<br />

Schaden an. Durch ihren speziellen Aufbau<br />

vertragen die inneren Wände des<br />

Magens diese ätzende Umgebung problemlos.<br />

Normalerweise hält ein Schließmuskel<br />

den Übergang zwischen Speiseröhre<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

und Magen dicht, sodass keine Säure<br />

durch die obere Öffnung des Magens<br />

austritt. Doch die Funktion dieses Muskels<br />

kann wegen unterschiedlicher<br />

Gründe gestört sein. Als Folge davon<br />

fl ießt der Mageninhalt in die Speiseröhre<br />

und reizt die Schleimhaut. Das macht<br />

sich als Sodbrennen bemerkbar. Warum<br />

schließt der Magen nicht mehr? Zum<br />

einen ist es eine gewöhnliche Alterserscheinung,<br />

weshalb Sodbrennen ab dem<br />

50. Lebensjahr deutlich häufi ger auftritt.<br />

Meist geschieht das nachts, weil der<br />

Schließmuskel, der Sphinkter, zwischen<br />

Speiseröhre und Magen im Schlaf noch<br />

mehr erschlafft. Hinzu kommt, dass der<br />

Rückfl uss des Mageninhaltes im Liegen<br />

begünstigt wird. In anderen Fällen führt<br />

ein Zwerchfellbruch zur Verlagerung<br />

des Magens im Bauchraum. Die Speiseröhre<br />

verliert dann ihre Spannung, und<br />

der Schließmuskel arbeitet nicht mehr<br />

richtig.<br />

Was sind die typischen Symptome?<br />

Klassisch ist ein schmerzhaftes Kratzen<br />

und Brennen im Oberbauch. Die Pein<br />

strahlt mitunter bis hinter das Brustbein<br />

aus. Schlucken und Trinken verbessert<br />

das Gefühl nicht. Die Säure im Hals<br />

kann auch zu chronischem Husten und<br />

zur Heiserkeit führen, was Mediziner oft<br />

zunächst als Begleiterscheinung einer<br />

Erkältung oder als Asthmasymptome<br />

deuten. Zuweilen berichten Betroffene<br />

über ein Fremdkörpergefühl im Bereich<br />

des Kehlkopfs.<br />

Wann muss man zum Arzt? Gelegentliches<br />

Kratzen und Brennen sind kein Anlass<br />

zur Sorge. Bei seltenen Beschwerden<br />

muss niemand zum Arzt. Vielleicht<br />

hat man zuviel Kaffee getrunken, Süßes<br />

gegessen oder ein schweres Essen war<br />

die Ursache. Bei solchen Speisen produziert<br />

der Magen vermehrt Säure. Das<br />

unangenehme Gefühl im Hals geht meist<br />

von selbst vorüber. Treten die Beschwerden<br />

allerdings öfter auf, mehrmals in der<br />

Woche, sollten Betroffene einen Arzt<br />

aufsuchen. Wie sieht denn eine Therapie


aus? An erster Stelle steht eine Überprüfung<br />

der Lebensgewohnheiten. Stimmt<br />

das Körpergewicht? Bewege ich mich<br />

ausreichend? Denn Übergewicht und<br />

Trägheit können Sodbrennen begünstigen.<br />

Vorsicht bei Genuss von Weißwein,<br />

Süßigkeiten und Fettgebackenem.<br />

Gleiches gilt für Kaffee, Schwarztee und<br />

Getränke mit Kohlensäure. Rauchen<br />

schadet ebenfalls. Es gibt mittlerweile<br />

eine Vielzahl schnell wirkender Medikamente.<br />

Doch Vorsicht: Wer nur ab und<br />

zu Sodbrennen hat, kann zu frei verkäuflichen<br />

Magensäurehemmern greifen. Sie<br />

neutralisieren kurzfristig die Säure. Wer<br />

jedoch oft zu diesen Mitteln greift, gerät<br />

leicht in einen Teufelskreis. Denn wenn<br />

ständig Säure durch Medikamente neutralisiert<br />

wird, produziert der Magen immer<br />

mehr davon, und das Sodbrennen<br />

wird dann zum Dauerproblem. Besser<br />

ist es daher, sowohl bestimmte Lebensgewohnheiten<br />

als auch die Ernährung<br />

dauerhaft magenfreundlich umzustellen.<br />

Medikamente können ebenfalls Auslöser<br />

von Sodbrennen sein. Dazu zählen<br />

spezielle Asthma-, Herz- und Blutdruckmedikamente.<br />

Auch manche Kalziumkanalblocker<br />

und Antidepressiva können<br />

einen negativen Effekt ausüben. Eine<br />

Operation ist auch in manchen Fällen<br />

sinnvoll. Dabei bilden Chirurgen aus<br />

dem Gewebe am Mageneingang eine<br />

Manschette, die sie um den Übergang<br />

von Speiseröhre zum Magen legen. Diese<br />

Verengung ist hilfreich, damit der<br />

undichte Schließmuskel wieder richtig<br />

funktioniert. Die meisten Patienten leben<br />

nach der Operation beschwerdefrei.<br />

Wer also zu Sodbrennen neigt, sollte einen<br />

gesunden Lebensstil anstreben und<br />

Auslöser wie Übergewicht, fettes Essen,<br />

Rauchen, Weißwein oder Kaffee und<br />

schwarzen Tee meiden. Achten Sie auch<br />

darauf, dass Ihre Kleidung vor allem im<br />

Bauchraum nicht zu eng ist. Wir stellen<br />

Ihnen sieben sanfte Hausmittel vor, die<br />

Hilfe versprechen:<br />

Ingwer<br />

Vor allem in der Homöopathie wird Ingwer<br />

zur Stärkung des Schließmuskels eingesetzt.<br />

Entweder frisch gerieben essen,<br />

den Speisen zusetzen oder als Tee trinken,<br />

indem man ihn mit heißem Wasser<br />

überbrüht und 10 Minuten ziehen lässt.<br />

Bananen<br />

Schützen den Magen gleich zweifach.<br />

Zum einen regen sie die Produktion von<br />

Schleim an und hindern die Säure daran,<br />

Kontakt mit der Magenschleimhaut zu<br />

bekommen. Und ein bestimmter Proteaseinhibitor<br />

kann Bakterien abtöten. Empfohlen<br />

werden drei Bananen pro Tag.<br />

Kartoffelsaft<br />

Seine entsäuernde Wirkung nutzte schon<br />

der Züricher Art Maximilan Bircher-Benner<br />

vor rund 100 Jahren. Die Kartoffelstärke<br />

bindet Säure. Eine ähnliche Wirkung<br />

hat auch Weißkohlsaft.<br />

Kaugummi-Kauern<br />

Nach dem Essen für ca. eine Stunde ein<br />

Kaugummi kauen. Das Kauen lindert<br />

Sodbrennen spürbar, weil der vermehrte<br />

Speichelfl uss die Säure in Speiseröhre<br />

und Magen verdünnt und reinigt.<br />

1 Glas kaltes Wasser<br />

Bei leichteren Beschwerden kann das<br />

schon helfen. Denn die neutrale Flüssigkeit<br />

verdünnt die Magensäure. Kräutertees<br />

haben den gleichen Effekt. Zu empfehlen<br />

sind Mischungen aus Wermut,<br />

Fenchel, Anis und Kümmel.<br />

Warme Wickel<br />

Bei akuten Beschwerden bringen feuchtwarme<br />

Wickel auf dem Oberbauch schnell<br />

Linderung. Einen ähnlichen Effekt hat<br />

auch eine Wärmfl asche.<br />

Apfelessig<br />

Weil Essig sauer ist, klingt das zwar überraschend.<br />

Dennoch ist es ein bewährtes<br />

Hausmittel. Einfach 1 Teelöffel in ein halbes<br />

Glas Wasser geben und nach der Mahlzeit<br />

trinken. AP<br />

GESUNDHEIT<br />

SENIOREN JOURNAL 29


RUBRIK HOBBY<br />

Ein Mittwoch, Spätsommer,<br />

10 Uhr. Die Sonne scheint,<br />

heute soll es wieder einmal<br />

losgehen. Wohin? Nordwärts!<br />

Erst nach Baltrum,<br />

dann wahrscheinlich Norderney,<br />

die Tour richtet sich<br />

nach Wind und Wetter und<br />

natürlich, zumindest zeitlich,<br />

nach der Tide. Denn gegen<br />

die Strömung anzupaddeln,<br />

wäre auf längerer Strecke<br />

unmöglich. Habe ich alles?<br />

Das Boot liegt noch beim<br />

Kanu-Klub am Brückenkopf,<br />

Paddel auch. Zu Hause packe<br />

ich ein: Ersatzpaddel,<br />

Schwimmweste, Südwester<br />

gegen Regen, breitrandiger<br />

Stoffhut, wenn die Sonne<br />

scheint. Neoprenzeug,<br />

Seekarten, Bootswagen,<br />

wasserdichte Uhr, Zelt, Liegematte,<br />

Schlafsack, Wäsche<br />

zum Wechseln. Verpfl<br />

egung? Trockensuppen,<br />

Mehrkornbrötchen, eingeschweißte<br />

Brotscheiben,<br />

30<br />

SEEKAJAKEN –<br />

WIE DIE ESKIMOS HINAUS AUFS MEER!<br />

Seekajak Westwärts, Auf abendlicher Fahrt weit draußen vor Norderney, Foto: Graham Butt<br />

Butter, Käse, Dauerwurst,<br />

Tee. Kein Kaffee! Kaffee<br />

treibt und das kann unterwegs<br />

auf See, weit und<br />

breit kein Ufer, ziemliche<br />

Probleme bereiten! Kocher<br />

und Kochgeschirr, genügend<br />

Gas? Für unterwegs<br />

Trinkfl asche, Müsliriegel,<br />

geknackte Walnüsse und<br />

getrocknete Bananenscheiben.<br />

Dann noch Waschzeug,<br />

Sonnencreme, Papiere<br />

und Geld! In Gedanken<br />

gehe ich noch einmal alles<br />

durch, denn: Auf einem Gewässer<br />

im Binnenland kann<br />

man irgendwo anlanden<br />

und etwas kaufen. Auf den<br />

Inseln, wir zelten meist nicht<br />

in der Nähe eines Supermarktes,<br />

ist das nicht immer<br />

gegeben.<br />

Jetzt noch mit Brunhilde<br />

zum Bootshaus, es ist<br />

leichter, zu zweit das 25 kg<br />

schwere Boot auf den Dach-<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

gepäckträger des Wagens<br />

zu hieven. Mein Boot? Ein<br />

englischer Valley-Seekajak,<br />

Typ „Nordkapp Jubilee“,<br />

Material GFK, 54 cm breit,<br />

5,50 m lang (Länge läuft!),<br />

unter dem Heck ein absenkbares<br />

Skeg, ein kleines<br />

Schwert, mit dem man auch<br />

bei Seitenwind gut die Richtung<br />

halten kann. Wie steuert<br />

man so ein Boot? Durch<br />

„ankanten“! Klingt einfach,<br />

ist es nach einiger Übung<br />

auch! Man bleibt dabei senkrecht<br />

sitzen, drückt (kantet)<br />

Ernst-Ulrich Baganski, jung geblieben durch ein<br />

ungewöhnliches Steckenpferd, Foto: Privat.


das Boot mit einem Hüftknick<br />

nach links, es macht<br />

eine Rechtskurve, kantet<br />

man nach rechts, fährt es<br />

nach links. Kinderleicht? Na<br />

ja, vielleicht nicht so ganz!<br />

Wie sagen sie in der dänischen<br />

Südsee um Aerö und<br />

Fünen? „Övelse gör mester“,<br />

ja, Übung macht den<br />

Meister! Und natürlich hat<br />

mein Kajak auch einen Namen:<br />

„Patrimpe“ nach dem<br />

pruzzischen, dem altpreußischen<br />

Wasser- und Kriegsgott<br />

(man merkt, ich komme<br />

aus Ostpreußen!).<br />

So, jetzt wieder zurück zu<br />

der geplanten Fahrt: Eine<br />

knappe Stunde später wieder<br />

am Haus, jetzt noch<br />

ein frühes Mittagessen, ein<br />

kurzer Blick ins Internet<br />

(hat sich bei der Wettervorhersage<br />

etwas geändert?<br />

Nein!) und dann los. 226<br />

Kilometer, gut drei Stunden<br />

Autofahrt liegen vor mir. Um<br />

<strong>17</strong> Uhr wollen wir uns in<br />

Accumersiel im Yachthafen<br />

treffen, dort dürfen wir auch<br />

die Wagen stehen lassen.<br />

So oder ähnlich beginnen<br />

alle der abwechslungsreichen,<br />

abenteuerlichen<br />

Touren auf Nord- und Ostsee.<br />

Man fährt generell nie<br />

allein, mindestens mit einem,<br />

meisten mit mehreren<br />

Kameraden. Wer wir sind?<br />

Leute aus Deutschland,<br />

Holland, England, auch<br />

Salzwasser-Schwaben aus<br />

dem Süden der Republik.<br />

Diesmal sind wir neun: Rolf,<br />

der Fahrtenleiter, Mark,<br />

Natascha, Birgit, Graham,<br />

Christian, Peter, Florian und<br />

ich. Zugegeben, ein bisschen<br />

seltsam komme ich<br />

mir manchmal schon vor<br />

als Älterer unter so vielen<br />

Jüngeren zwischen Mitte<br />

Zwanzig und Ende Vierzig!<br />

Probleme? Wir sind Sportkameraden,<br />

Seekajaker,<br />

da spielt das Alter nur dann<br />

eine Rolle, wenn es die<br />

Gruppe gefährdet. Und das<br />

wird, wie Rolfs Einladung<br />

zeigt, bei mir trotz meiner<br />

75 Lebensjahre noch nicht<br />

befürchtet. Muss es auch<br />

nicht, ich fühle mich fi t, bin<br />

es auch, trotz Herzinfarkt<br />

und vier Bypässen! Aber<br />

das ist schon 14 Jahre her!<br />

Die Tour beginnt: Bei Windstärke<br />

2-3 aus Richtung SW<br />

(Südwest), also bei einem<br />

mäßigen Lüftchen, geht es<br />

los. Von Accumersiel fahren<br />

wir mit ablaufendem Wasser<br />

erst einmal über das<br />

Watt nach Baltrum, von dort<br />

am nächsten Tag auf der<br />

Seeseite (weit draußen vor<br />

der Brandung) zum Hafen<br />

Norderney. Am anderen Tag<br />

machen einige einen Ausfl<br />

ug quer über das Seegatt<br />

nach Juist, andere bleiben<br />

am Zelt. Ich leihe mir ein<br />

Fahrrad, um ein wenig Norderney<br />

kennen zu lernen.<br />

Anderntags geht es dann<br />

zurück, erst über das Norderneyer<br />

Watt bis Baltrum,<br />

tags darauf um dieses Inselchen<br />

seeseitig herum.<br />

Herrlich, sich noch einmal<br />

von der langen Dünung der<br />

Nordsee wiegen zu lassen!<br />

Besondere Vorkommnisse?<br />

Eine Sportkameradin kentert<br />

am Baltrumer Westend.<br />

Das kann schnell passieren,<br />

etwas unaufmerksam, ein<br />

Luftschlag mit dem Paddel<br />

und man liegt drin. Da das<br />

Ufer aber kaum fünfzig Meter<br />

entfernt ist, steigt sie erst<br />

gar nicht wieder ein, obwohl<br />

sie es könnte: In entsprechenden<br />

Kursen lernt man<br />

die dafür erforderliche Technik!<br />

So aber greift sie nur<br />

mein Heck, ich schleppe sie<br />

zum Strand, Mark bringt ihr<br />

Boot nach. Eine gute Stunde<br />

später, mit weiter aufl aufendem<br />

Wasser, passieren<br />

Seekajak Anlanden, Ablandiger Wind, wenig Brandung,<br />

kein Problem, auf Baltrum anzulanden. Foto: Privat.<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

HOBBY<br />

wir nach abwechslungsreichen<br />

Tagen erneut die<br />

Einfahrt des Yachthafens<br />

von Accumersiel. Boote an<br />

Land bringen, Gepäck verstauen,<br />

duschen und dann<br />

zum Abschluss bei der Fischerei-Genossenschaft<br />

so<br />

richtig Meeresfrüchte satt!<br />

Abschied! Gut drei Stunden<br />

später stehe ich wieder vor<br />

unserem Haus, das Einfahrtstor<br />

ist schon offen, ich<br />

hatte mich per Handy angemeldet.<br />

Das Boot liegt<br />

noch beim<br />

Kanu-Klub am<br />

Brückenkopf.<br />

31


LEBENSLINIEN<br />

Margarete Hansen erzählt<br />

aus ihrem Leben<br />

Margarete Hansen hat seit einem Jahr<br />

im SENIOREN DOMICIL AM KURPARK<br />

in Bad Eilsen ihr Zuhause gefunden. Sie<br />

bewohnt dort eine behagliche Wohnung<br />

mit einem schönen Blick auf den Kurpark.<br />

Die Einrichtung des Hauses ist anspruchsvoll.<br />

Neben großzügigen Appartements und Einzelzimmern<br />

sind außerdem Wohnungen vorhanden wie<br />

die von Frau Hansen. Sie ist 40 qm groß und verfügt über<br />

Wohnraum, Schlafzimmer, Miniküche, Abstellraum, Bad<br />

und Balkon. Um das Wohl der Bewohner wird sich liebevoll<br />

und kompetent gekümmert.<br />

Mit ihrem verstorbenen Mann bereiste Frau Hansen die<br />

ganze Welt - von Norwegen bis Portugal, vom Balkan bis<br />

in die Türkei, von Bali bis Sri Lanka, von Marokko bis Südafrika,<br />

von Los Angeles über Mexiko und Guatemala bis<br />

nach Brasilien.<br />

Margarete Hansen war so freundlich,<br />

aus dem reichen Schatz ihrer wunderbaren<br />

Reiseerinnerungen einige dem<br />

<strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> anzuvertrauen. Redakteurin<br />

Annina Pietza unterhielt sich<br />

mit ihr:<br />

Frau Hansen, wann hat sie denn das<br />

Reisefieber gepackt? Schon ziemlich<br />

früh, nach unserer ersten gemeinsamen<br />

Reise ins damalige Jugoslawien<br />

mit seiner grandiosen Küstenlandschaft<br />

und der zweiten Reise nach Griechenland.<br />

Welche Reise hat Sie besonders<br />

beeindruckt? Das kann ich gar nicht<br />

sagen bei unseren Hunderten von Reisen.<br />

Jordanien, Israel und Syrien waren<br />

Länder, die einem nie mehr aus dem<br />

Kopf gehen und die man einfach nicht<br />

vergessen kann. Aber auch verschiedene<br />

Wüstenregionen, diese Einsamkeit,<br />

diese Stille, zum Beispiel in Algerien.<br />

Wo haben Sie Menschen kennen gelernt, die Ihr Herz<br />

am meisten berührt haben? Auf allen Kontinenten. Aber<br />

auch hier haben mich die Bewohner der Wüsten sehr berührt.<br />

Die Tuarek in Marokko, die Oasen- und Wüstendorfbewohner<br />

mit ihrer Würde, ihrem Stolz und ihrer herzlichen<br />

Gastfreundschaft. Ein Abend dort inmitten der Wüste geht<br />

mir nicht aus dem Sinn. Ein Beduine liegt auf einer Sanddüne<br />

und schaut zum Sternenhimmel. Er dankt Allah für<br />

sein Wohlergehen und für alle Schönheit der Welt. Und nirgendwo,<br />

ob wir im Wohnwagen oder in einem Zelt gewohnt<br />

haben, haben wir uns gefährdet gefühlt, sind wir bedroht<br />

oder bestohlen worden. Nur an einer Raststätte in Südfrankreich<br />

hat man unseren Wagen aufgebrochen.<br />

Können Sie noch etwas über fremde Kulturen erzäh-<br />

32<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

len? Interessant war auf Bali, der Insel der<br />

Götter, Geister und Dämonen, die Kultur<br />

der Totenverbrennung. Man glaubt dort,<br />

dass die Seele nur frei ist, wenn sie verbrannt<br />

ist. Jeder möchte seine Angehörigen<br />

verbrennen lassen, das können sich aber nur<br />

reiche Menschen leisten, zum Beispiel aus der<br />

Oberschicht, die Brahmanen. Ein solches Verbrennungsfest<br />

ist sehr teuer. Mit großem Tamtam, unzählig<br />

vielen Menschen, mit Musik (Spiel auf der Legon, einem<br />

Blechinstrument), Essen und Trinken, zieht der gesamte<br />

Leichenzug zum Verbrennungsplatz. Dort wird ein großer<br />

Holzstoß angefacht, auf dem der bunt bemalte und verzierte<br />

Holzsarg verbrannt wird. Die Gäste dieses Leichenzuges<br />

werfen Geschenke ins Feuer, die der Tote mitnehmen<br />

soll. Arme Witwen können sich keine Verbrennungen leisten.<br />

Sie holen die Knochen ihres in der Erde bestatteten<br />

Ehemannes hervor und werfen sie mit auf das große Feu-<br />

er. Die Asche der verbrannten Menschen wird in Gefäße<br />

gepackt und mit einem Meer von Blumen und Kränzen bei<br />

Ebbe ins Meer geworfen.<br />

Liebe Frau Hansen, danke für das Gespräch. Es war<br />

spannend, Ihnen zuzuhören. Welche Wünsche haben<br />

Sie für die Zukunft?<br />

Zum einen möchte ich<br />

gesund bleiben. Aber –<br />

wenn das möglich wäre –<br />

möchte ich noch einmal<br />

zwanzig Jahre jünger<br />

sein, um jene Ecken der<br />

Welt aufzuspüren, die ich<br />

noch nicht kenne!<br />

Margarete Hansen in ihrer Wohnung


Freundschaft<br />

Alte Freunde sind wie alter Wein.<br />

Er wird immer besser,<br />

und je älter man wird,<br />

desto mehr lernt man,<br />

dieses unendliche Gut zu schätzen!<br />

(Adalbert Stifter)<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

MENSCHENSKINDER<br />

33


RUBRIK RÄTSEL<br />

Aufl ösung Rätselfrage <strong>Ausgabe</strong> 16<br />

Habe Sie genau hingeschaut? Das Bilderrätsel war nicht<br />

einfach! Lösung: Esskastanie<br />

Gewonnen haben je ein Blutzuckermessgerät der Firma<br />

„Contour“: Tatjana Albert, Auetal; H. Zimmermann, Hille;<br />

G. Schwarze, Bückeburg; Ein Extragerät bekam:<br />

Heinrich Gieseking, Minden<br />

„la folie“ - Ein französischer Abend im GOP Varieté-<br />

Theater. Gewinnen Sie 3x2 Freikarten.<br />

In den schönen Parkanlagen von Bad Oeynhausen befi ndet<br />

sich das GOP Kaiserpalais. Alle zwei Monate wechselt<br />

dort das Unterhaltungsprogramm und überrascht so<br />

die Besucher mit immer neuen, kreativen Showproduktionen<br />

mit Künstlern aus aller Welt.<br />

Ein im wahrsten Sinne „ver-rücktes“ Varietéprogramm<br />

ist „la folie“. Die Vorführung spielt mit ungewöhnlichen<br />

Bildern und Perspektiven. Live-Musik und interessante<br />

Lichteffekte zeigen den historischen Saal von seiner<br />

schönsten Seite. Ein junges Ensemble von Ausnahmekünstlern<br />

aus Kanada, Frankreich und Europa nimmt die<br />

Zuschauer mit auf eine Reise in eine andere Welt.<br />

Gewinnen Sie 3x2 Freikarten und erleben Sie bis zum<br />

7. <strong>März</strong> <strong>2010</strong> „la folie“, eine aufwändig inszenierte<br />

Showproduktion mit atemberaubender Akrobatik.<br />

Tauchen Sie ein in die einzigartige Welt der Varietékunst!<br />

Unsere Gewinnfrage: Wie oft wechselt das Showprogramm<br />

im GOP Kaiserpalais?<br />

Senden Sie die Antwort per Post oder per E-Mail an das<br />

<strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> und gewinnen Sie einen unvergesslichen<br />

Abend für zwei Personen!<br />

(Die Freikarten sind gültig bis zum 07.03.<strong>2010</strong> an einem Mittwoch<br />

oder Donnerstag um jeweils 20.00 Uhr. Daher bitte schnell melden!<br />

Platzreservierung nach Verfügbarkeit. Eine Barauszahlung<br />

ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!)<br />

34<br />

Ver-rücktes Varieté im GOP<br />

„la folie“ - das neue Programm<br />

vom 08. Januar bis 07. <strong>März</strong> <strong>2010</strong><br />

Showtime ist mittwochs und donnerstags um 20 Uhr,<br />

freitags und samstags um 18 und 21 Uhr,<br />

sonn- und feiertags um 14.30 und <strong>17</strong>.30 Uhr<br />

Eintrittspreise: EUR 18,– bis EUR 34,–<br />

Kinder bis 14 Jahre: EUR 13,–<br />

Tickets gibt es beim GOP Kartenvorverkauf<br />

und unter der Hotline (0 57 31) 74 48-0<br />

4. Die Kette in vier<br />

Teilen<br />

Wieviele Kettenglieder<br />

muss man auftrennen,<br />

um die Kette zu reparieren?<br />

Petra fi ndet beim Aufräumen<br />

diese vier Kettenstücke,<br />

die Überreste<br />

einer Halskette. Sie geht<br />

damit zum Juwelier, um<br />

daraus wieder eine vollständige<br />

geschlossene<br />

Kette machen zu lassen.<br />

Für jedes Kettenglied,<br />

das geöffnet und wieder<br />

zusammengelötet<br />

werden muss, verlangt<br />

der Juwelier 1,50 Euro.<br />

Petra hat leider nur 5<br />

Euro dabei und möchte<br />

deshalb wieder gehen,<br />

aber der Juwelier erklärt<br />

ihr, dass 5 Euro reichen.<br />

Wie geht das?<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

(Kleiner Tipp: Einen<br />

Verschluß gibt es nicht<br />

an der Kette.)<br />

1. Was mag das wohl<br />

sein?<br />

Was ist größer als Gott<br />

und bösartiger als der<br />

Teufel?<br />

Die Armen haben es!<br />

Die Glücklichen brauchen<br />

es!<br />

Und wenn Du es isst,<br />

stirbst Du!<br />

2. Komisches Ding?<br />

Es hat zwei Flügel<br />

und kann doch nicht<br />

fl iegen. Es hat einen<br />

Rücken und kann doch<br />

nicht liegen. Es trägt<br />

eine Brille und kann<br />

doch nicht sehen.<br />

Es hat ein Bein und<br />

kann doch nicht stehen.<br />

Zwar kann es laufen,<br />

aber nicht gehen.<br />

Was ist das?<br />

3. Die Insel der Lügner<br />

Auf einer kleinen Insel<br />

leben genau 100 Personen,<br />

von denen ein<br />

Teil immer die Wahrheit<br />

sagt und der andere Teil<br />

immer lügt. Ein Forscher<br />

kommt auf die Insel und<br />

fragt jeden Einwohner<br />

nach der Anzahl der<br />

Lügner. Der erste sagt:<br />

„Es gibt einen Lügner<br />

auf der Insel“, der zweite<br />

sagt: „Es gibt zwei<br />

Lügner“, u.s.w., bis zum<br />

letzten, der erklärt: „Es<br />

gibt 100 Lügner“.<br />

Wie viele Lügner leben<br />

auf der Insel?<br />

5. Die Horror-Fahrt<br />

Sie sitzen im Auto und fahren mit konstanter Geschwindigkeit.<br />

Links von Ihnen befi ndet sich ein<br />

Abhang. Auf Ihrer rechten Seite fährt ein Feuerwehrauto<br />

neben Ihnen her. Knapp vor Ihnen gallopiert ein<br />

Schwein, das größer ist als Ihr Auto, und im Abstand<br />

von weniger als einem Meter verfolgt Sie ein Hubschrauber<br />

auf Bodenhöhe.<br />

Was tun Sie, um dieser Situation gefahrlos zu<br />

entkommen?


I� Z������ ��� S����<br />

��������������������<br />

wo der Beruf Freude bringt und Anerkennung findet.<br />

Freundliche Worte, eine Umarmung, ein herzlicher Händedruck.<br />

Das Wohlergehen der kranken Menschen und ihrer Angehörigen ist für uns sehr wichtig!<br />

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt - Pflege mit Herz ist unser Anliegen. Wir wollen dazu<br />

beitragen, im hohen Alter und bei Krankheit die Lebensqualität zu erhalten. Wir möchten<br />

umfassend,individuell und kompetent pflegen und benötigen dazu Unterstützung. Wir sehen die uns<br />

anvertrauten Menschen und auch unsere Mitarbeiter als Mitglieder unserer Familie an.<br />

Geborgenheit, Toleranz, familiäre Liebe sowie gegenseitiger Respekt sind nur einige Punkte<br />

unserer gelebten Unternehmenskultur.<br />

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, unser motiviertes Team zu verstärken und Ihre Erfahrungen<br />

langfristig an einem sicheren Arbeitsplatz einzusetzen. Für Ihre persönliche und fachliche<br />

Weiterentwicklung ergeben sich interessante Perspektiven.<br />

Für unsere Einrichtungen in Bad Eilsen und Minden suchen wir ab sofort:<br />

Examinierte Fachkräfte (m/w)<br />

Unsere Anforderungen:<br />

���������������������������������������������������������������������������������������<br />

���������������������������������������������������������������������������������������������<br />

����������������������������������������������������<br />

��������������������������������������������������������������<br />

Ihr Aufgabengebiet:<br />

������������������������������������������������������������<br />

�����������������������������������������������������������������������������<br />

Menschen aller Altersgruppe (auch Jugendlicher und Kinder)<br />

����������������������������������������������������������<br />

����������������������������������������������������������������<br />

���������������������������������������<br />

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bitte senden Sie uns Ihre vollständigen und aussagekräftigen<br />

Bewerbungsunterlagen per Post oder Email.<br />

www.domicil-gruppe.de


tägl. geöffnet<br />

VISOMAT<br />

Auch auf Rezept !!!<br />

comfort 20/40<br />

€ 77,20* 54,95<br />

Zertifiziert für Naturheilkunde, Homöopathie und Spagyrik<br />

40 mg<br />

100 St. € 25,20* <strong>17</strong>,99<br />

80 mg<br />

60 St. € 31,75* 22,99<br />

120 St. € 58,57* 39,99<br />

120 mg<br />

60 St. € 46,58* 27,99<br />

120 St. € 85,92* 49,99<br />

30 St. € 25,45* 19,99<br />

60 St. € 46,58* 34,69<br />

120 St. € 85,75* 49,99<br />

50 Teststreifen<br />

€ 36,51*<br />

26,90<br />

Kunden- u. Firmenservice/ Heimbelieferungen<br />

8:00-20:00 auch samstags<br />

Aviva Nano<br />

€ 46,06*<br />

4,99<br />

im Set<br />

bis zu<br />

Preisvorteile<br />

* Verschreibungspflichtige Medikamente ausgenommen<br />

100 St. € 27,18* <strong>17</strong>,99<br />

200 St. € 48,98* 32,99<br />

120 St. € 42,20* 36,99<br />

200 St. € 63,20* 49,99<br />

Schmerztabletten<br />

20 St. € 1,70* 0,85<br />

20 St. € 3,95* 1,99<br />

Beruhigungstabletten<br />

60 St. ........ € 7,99* 4,99<br />

Schmerzgel<br />

120 g. . ......€ 12,95* 7,99<br />

150 g. . ......€ 14,95* 9,89<br />

Nasenspray, konservierungsfrei<br />

10 ml. für Erwachs. € 3,20* 1,99<br />

10 ml. für Kinder € 1,94* 1,29<br />

10 St ........ € 5,45* 4,19<br />

24 St ........ € 8,95* 4,99<br />

24 St ........ € 8,50* 6,99<br />

Apotheker Frank Gutzeit . Viktoriastr. 23, Minden .� 0571 - 31570 . Fax: -304838 . www.bahnhof-apotheke.de . * UVP d. Hersteller, Angebote solange der Vorrat reicht<br />

€ 3,70<br />

20 St.......€ 4,70*<br />

7 St. ......€ 6,12*<br />

Julianen-Apotheke<br />

€ 15,75<br />

50 St.......€ 19,90*<br />

€ 3,95<br />

Neuform - Reformwaren<br />

ERKÄLTUNGSZEIT - JETZT VORBEREITEN!<br />

€ 4,80<br />

10 St......€ 6,40*<br />

€ 42,95<br />

30 Tra........€ 52,95*<br />

6 St.......€ 5,25*<br />

10 ml......€ 13,99*<br />

€ 4,20<br />

€ 10,95<br />

* UVP des Herstellers, Angebote solange der Vorrat reicht!<br />

Bückeburger Straße 7<br />

3<strong>17</strong>07 Bad Eilsen<br />

Telefon: (0 57 22) 8 41 35<br />

Telefax: (0 57 22) 98 28 49<br />

€ 9,95<br />

25 g......€ 12,95*<br />

SPAREN SIE MIT<br />

Sammeln Sie 20 Stempel und erhalten<br />

Sie eine Prämie von 5 €.<br />

Bei jedem Einkauf * bekommen<br />

Sie einen Gesundheitsstempel,<br />

auf Ihrer Bonuskarte. Bereits ab<br />

einem Einkaufswert von 5 € erhalten<br />

Sie einen zweiten Stempel.<br />

Ihre eigene Karte erhalten<br />

Sie bei Ihrem nächsten Besuch<br />

in der Julianen-Apotheke. *<br />

(im Rahmen der gesetzlichen<br />

Bestimmungen)

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!