Brüheim - Bufleben - Friedrichswerth - Goldbach - VG Mittleres ...
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Ballstädt - <strong>Brüheim</strong> - <strong>Bufleben</strong> - <strong>Friedrichswerth</strong> - <strong>Goldbach</strong> - Haina -<br />
Hochheim - Remstädt - Sonneborn - Wangenheim - Warza - Westhausen<br />
Liebe Leserinnen<br />
und liebe Leser,<br />
Heute macht es Sinn, beim Lesen des Nessetal-Journals<br />
einmal von hinten anzufangen,<br />
denn auf Seite 16 finden Sie zum „Tag des offenen<br />
Denkmals“ gleich drei Veranstaltungshinweise<br />
aus unserer Verwaltungsgemeinschaft<br />
vorgestellt. Ob nun der Besuch des Programmes<br />
auf dem Pfarrhof Remstädt, die sich vielleicht<br />
drehenden Flügel der Bockwindmühle<br />
in Ballstädt oder das Anschauen einer DVD<br />
über das <strong>Friedrichswerth</strong>er Schloss: Alle Besuche<br />
lohnen sich! Aber auch in den nächsten<br />
Wochen stehen noch attraktive Termine an:<br />
So geht die Kirmes weiter reihum: Nach <strong>Bufleben</strong>,<br />
Wangenheim und <strong>Goldbach</strong>, ist dieses<br />
Wochenende Hochheim dran und Haina, Sonneborn<br />
und Ballstädt lassen nicht mehr lange<br />
auf sich warten. Wer jedoch einmal etwas<br />
außergewöhnliches genießen möchte, sollte<br />
sich den nächsten Samstag im Kalender dick<br />
ankreuzen. An diesem Tag finden die ersten<br />
<strong>Brüheim</strong>er Kultur- und Musiktage statt. An<br />
dem gerade auch Nachwuchskünstler aus<br />
dem Nessetal auf dem Edelhof musizieren.<br />
Das Nessetal-Journal bietet diesmal einen<br />
sehr breit gefächerten Rückblick. Viele einzelne<br />
Aktivitäten der Vereine, Kindergärten oder<br />
Schulen wurden kurz in die Berichterstattung<br />
mit einbezogen. Aber auch Unternehmungen<br />
wie Straßenfeste fanden ihren Platz. Wenn Sie<br />
in der nächsten Wochen ein Dokument beantragen<br />
müssen, wird der Einblick ins Einwohnermeldeamt<br />
auf Seite 3 vielleicht von Nutzen<br />
sein. Oder: was niemand hofft, Sie haben sich<br />
mit dem Nachbarn gestritten und würden<br />
diesen Streit nun gern schlichten. Diese Aufgabe<br />
kann Olaf Büchner, der Schiedsmann<br />
fürs „Mittlere Nessetal“, per Antrag übernehmen.<br />
Mehr dazu erfahren Sie auf Seite 4.<br />
Viel Spaß beim Stöbern und Lesen wünscht:<br />
Eckhard Jorek - Redaktion -<br />
Zum Foto-Termin, vorangegangenen Samstag, aufgestellt: Die Kirmespaare der <strong>Goldbach</strong>er Kirmes 2010. Zwei Hainaer weisen schon länger auf die Kirmes hin.<br />
Informationen aus den Ämtern Kirmesburschen im ganzen Nessetal unterwegs Seite 08<br />
Was zur Ausweisbeantragung mitzubringen ist Seite 03 Oldtimer, Thüringen Philharmonie und Getreidefest Seite 09<br />
Örtliche Schiedsstelle bei Nachbarschaftsstreit Seite 04 Warza: Engagierte Landfrauen feiern Jubiläum Seite 10<br />
Nichtamtliche Informationen Geflügelzüchter des Landkreises in Haina zu Gast Seite 12<br />
Westhausen: Vier Kids organisieren ein Kinderfest Seite 06 <strong>Bufleben</strong>: Eigenes Auto für Feuerwehr-Jugend Seite 13<br />
<strong>Goldbach</strong>: 3 Straßenparties an einem Wochenende Seite 07 Sonntag: Geöffnete Denkmale mit viel Programm Seite 16
2 | Ausgabe 11. September 2010 Telefonnummern & Termine Amtlicher Teil<br />
Öffnungszeiten der Verwaltungsgemeinschaft<br />
„<strong>Mittleres</strong> Nessetal“<br />
Dienstag: 09.00 - 12 .00 Uhr und 13.00 - 17.30 Uhr<br />
Donnerstag: 09.00 - 12 .00 Uhr und 13.00 - 16.30 Uhr<br />
Freitag: 09.00 - 12 .00 Uhr<br />
99869 <strong>Goldbach</strong>, Hauptstraße 15 - Tel.: 036255-8430<br />
E-Mail: info@vg-mittleres-nessetal.de<br />
Hauptamt 036255 - 84312/27<br />
Ordnungsamt 036255 - 84316/17/18<br />
Einwohnermeldeamt 036255 - 84315/33<br />
Kämmerei 036255 - 843 22/23/28<br />
Kasse 036255 - 84320/30<br />
Steuern 036255 - 84319/31<br />
Bauamt 036255 - 84314/25<br />
Jugendpflegerin 036255 - 84332<br />
Sekretariat 036255 - 84311<br />
Sie haben Probleme oder Anfragen?<br />
Diese Telefonnummern helfen ihnen<br />
weiter:<br />
Abfallwirtschaft AWIG 036253-31129<br />
Anm. KfZ-Zulassung Landratsamt Gotha 03621-214-0<br />
An-/Abmeldung Einwohnermeldeamt 036255-843 15/33<br />
Aufgebot Eheschließungen 03621-222333<br />
Baugenehmigungen Landratsamt Gotha 03621-214-0<br />
Bauangelegenheiten Bauamt 036255-84314/25<br />
Baumfällungen Ordnungsamt 036255-84318<br />
Bauplanungsrecht Bauamt 036255-84314<br />
Beglaubigungen Ordnungsamt 036255-843 16/17<br />
Brandschutz Landratsamt Gotha 03621-214-0<br />
Eheschließungen Standesamt Gotha 03621-222333<br />
Feuerwehr Ordnungsamt 036255-84316<br />
Fischerei-Scheine Ordnungsamt 036255-843 15 /18<br />
Friedhofsangelegenheiten Ordnungsamt 843 15 /17<br />
Führerscheinangelegenheiten LRA Gotha 03621-214-0<br />
Führungszeugnis Einwohnermeldeamt 843 15/33<br />
Fundbüro Ordnungsamt 036255-843 17/18<br />
Gerüststellung/Gehweg/Straße 036255-84318<br />
Gewerbeangelegenheiten LRA Gotha 03621-214-0<br />
Grundstücksangelegenheiten 036255-84329<br />
Heiratsurkunden Standesamt Gotha 03621-222333<br />
Steuerangelegenheiten Abt. Steuern 036255-84319/31<br />
Jagdangelegenheiten LRA Gotha 03621-214-0<br />
Kasse 036255-84320<br />
Liegenschaften 036255-84329<br />
Lohnsteuerkarten Einwohnermeldeamt 036255-84315/33<br />
Namenführung Standesamt Gotha 03621-222333<br />
Ordnungswidrigkeiten Ordnungsamt 036255-84317/18<br />
Personalausweis Einwohnermeldeamt 843 15/33<br />
Reisegewerbe-Anträge Landratsamt 03621-214-0<br />
Sterbefälle Ordnungsamt 036255-843 15<br />
Sterbeurkunden Standesamt Gotha 03621-222333<br />
Straßenausbaubeiträge Bauamt 036255-84329<br />
Thüringer Landeserziehungsgeld 036255 - 84331<br />
Umweltschutz Landratsamt Gotha 03621-214-0<br />
Umweltschutz Ordnungsamt 036255-84318<br />
Die nächsten Termine für die Abfallentsorgung<br />
in den Gemeinden<br />
Gemeinde Hausmüll<br />
Ballstädt 14.09.<br />
05.10.<br />
<strong>Brüheim</strong> 27.09.<br />
18.10.<br />
<strong>Bufleben</strong> 14.09.<br />
05.10.<br />
OT Hausen 14.09.<br />
05.10.<br />
OT Pfullendorf 14.09.<br />
05.10.<br />
<strong>Friedrichswerth</strong> 27.09.<br />
18.10<br />
<strong>Goldbach</strong> 01.10.<br />
22.10.<br />
Haina 27.09.<br />
18.10.<br />
Hochheim 29.09.<br />
20.10.<br />
Remstädt 01.10.<br />
22.10.<br />
Sonneborn 29.09.<br />
20.10.<br />
OT Eberstädt 29.09.<br />
20.10.<br />
Wangenheim 29.09.<br />
20.10.<br />
Warza 14.09.<br />
05.10.<br />
Westhausen 14.09.<br />
05.10.<br />
Gelber<br />
Sack<br />
14./28.09.<br />
12.10.<br />
20.09.<br />
04./18.10.<br />
16./30.09.<br />
14.10.<br />
14./28.09.<br />
12.10.<br />
14./28.09.<br />
12.10.<br />
20.09.<br />
04./18.10<br />
14./28.09.<br />
12.10.<br />
20.09.<br />
04./18.10<br />
20.09.<br />
04./18.10<br />
14./28.09.<br />
12.10.<br />
20.09.<br />
04./18.10<br />
20.09.<br />
04./18.10<br />
20.09.<br />
04./18.10<br />
14./28.09.<br />
12.10.<br />
14./28.09.<br />
12.10.<br />
Biomüll<br />
24.09.<br />
08./22.10<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
21.09.<br />
05./19.10.<br />
21.09.<br />
05./19.10.<br />
21.09.<br />
05./19.10.<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
22.09.<br />
06./20.10.<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
21.09.<br />
05./19.10.<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
21.09.<br />
05./19.10.<br />
23.09.<br />
07./21.10.<br />
Foto-Hinweis:<br />
Papiertonne<br />
17.09.<br />
15.10.<br />
13.09.<br />
11.10.<br />
17.09.<br />
15.10.<br />
23.09.<br />
21.10.<br />
23.09.<br />
21.10.<br />
13.09.<br />
11.10.<br />
01.10.<br />
29.10.<br />
13.09.<br />
11.10.<br />
01.10.<br />
29.10.<br />
01.10.<br />
29.10.<br />
13.09.<br />
11.10.<br />
13.09.<br />
11.10.<br />
01.10.<br />
29.10.<br />
17.09.<br />
15.10.<br />
17.09.<br />
15.10.<br />
Wer beim Lesen der letzten Ausgabe wieder überlegt hat,<br />
welches Dorf auf der Titelseite wohl am oberen Rand zu sehen<br />
war; hier die Lösung: Haina - von Richtung Ebenheim<br />
aus fotografiert. Dabei mitten auf einem abgeernteten Getreidefeld<br />
gestanden.<br />
Impressum<br />
Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft <strong>Mittleres</strong> Nessetal<br />
Herausgeber und verantwortlich für den amtlichen Teil: Cornelia Frohn - Gemein-<br />
schaftsvorsitzende - Tel.: 036255-8430 - Redaktion/Fotos/Gestaltung Nessetal-Journal:<br />
Eckhard Jorek 036255-80742 E-Mail: eckhard.jorek@gmx.net - Verlag und Druck: Drucke-<br />
rei Hergl - 99869 Warza - Oberer <strong>Goldbach</strong>er Weg 3 Tel.: 036255-8390 - Erscheinungs-<br />
weise: einmal im Monat - Es wird jedem Haushalt der Mitgliedsgemeinden ein Exemplar<br />
kostenlos zugestellt. Einzelne Amtsblätter können im Bedarfsfall in der <strong>VG</strong> <strong>Mittleres</strong><br />
Nessetal -Hauptstraße 15 - 99869 <strong>Goldbach</strong> - unter der Tel-Nr. 036255-<br />
8430 bestellt werden. (Versandgebühren 2,50 Euro) Im Internet auch aufrufbar<br />
unter www.mittleres-nessetal.de. Für die sachliche Richtigkeit im nicht<br />
amtlichen Teil zeichnen die jeweiligen Verfasser.
Aus der Verwaltung Amtlicher Teil Ausgabe 11. September 2010 | 3<br />
Die Geburtsurkunde unbedingt mitbringen<br />
Ämter-einblick (4): einwohnermeldeamt als wichtiges sachgebiet vom ordnungsamt<br />
Zum Einwohnermeldeamt haben die meisten Bürgerinnen<br />
und Bürger wohl den intensivsten Kontakt. Bedingt durch<br />
dessen Zuständigkeit für viele wichtigen Formulare und<br />
Dokumente.<br />
Aber auch das Friedhofswesen gehört mit dazu: 14 Friedhöfe<br />
werden verwaltet; Urnenbescheinigungen und die Erlaubnis von<br />
Bestattungsfällen werden ausgestellt. Desweiteren Belange der<br />
Grabstättenräumung, der Nutzungsrechte und Kriegsgräber zählen<br />
dazu.<br />
Außerdem: Wenn Wahlen anstehen, werden die Wählerverzeichnisse<br />
erstellt und Möglichkeiten zur Briefwahl geschaffen.<br />
Hier noch eine Auflistung wichtiger Aufgabenbereiche:<br />
· Ausweis- u. Passwesen<br />
· Führen des Melderegisters<br />
· Auskünfte<br />
· Führungszeugnisse, Auskünfte aus GZR<br />
· Beglaubigungen<br />
· Bescheinigungen<br />
· Lohnsteuerkarten<br />
· Bundespersonalausweise<br />
· Passangelegenheiten<br />
· Staatsangehörigkeitsangelegenheiten<br />
· Erfassung Ausländer<br />
· Aufenthaltserlaubnisse<br />
· Wehrerfassung<br />
· Untersuchungsberechtigungsscheine<br />
· Datenübermittlung an öffentlichen Einrichtungen<br />
· Bedarfsplanung Kindereinrichtungen<br />
· Bußgeldverfahren<br />
Wichtig: Es wird empfohlen, vor Beantragung eines<br />
Dokumentes im Meldeamt anzurufen, um sich über die<br />
mitzubringenden erforderlichen Unterlagen zu informieren!<br />
Für die jeweiligen Dokumente haben Frau Möller und Frau Treyße<br />
für Sie in der Spalte nebenan, vorab schon einmal eine detaillierte<br />
Aufstellung der einzureichenden Unterlagen erstellt.<br />
Silke Treyße, hier bei der Bearbeitung eines Reisepasses, erreichen Sie<br />
unter Tel.: 036255/84315 und der Mail: ewa@vg-mittleres-nessetal.de<br />
Beantragung Personalausweis<br />
Folgende Unterlagen sind mitzubringen:<br />
• alter Ausweis oder Reisepass oder anderer Identitätsnachweis<br />
wie Führerschein<br />
• Geburtsurkunde oder Stamm- bzw. Familienbuch<br />
• ein aktuelles Lichtbild 35 x 45mm (ab 01.11.2010 ein biometrisches<br />
Lichtbild)<br />
• Ausweispflicht beginnt mit dem 16. Lebensjahr<br />
• ist der Antragsteller unter 16 Jahren, müssen die Sorgeberechtigten<br />
ihre Zustimmung geben<br />
Beantragung Reisepass<br />
Folgende Unterlagen sind mitzubringen:<br />
• alter Ausweis oder Reisepass oder anderer Identitätsnachweis<br />
wie Führerschein<br />
• Geburtsurkunde oder Stamm- beziehungsweise Familienbuch<br />
• ein biometrisches Lichtbild<br />
Beantragung Kinderreisepass<br />
Bei der Beantragung müssen die Kinder anwesend sein!<br />
Folgende Unterlagen sind mitzubringen:<br />
• Geburts- oder Abstammungsurkunde<br />
• ggf. alter Kinderausweis<br />
• Legimitationspapier (Personalausweis oder Reisepass) der<br />
gesetzlichen Vertreter<br />
• ein biometrisches Lichtbild<br />
• Nachweis des Sorgerechts ist erforderlich / Alleinerziehende:<br />
Negativbescheinigung vom Jugendamt/Landratsamt<br />
• Kosten: 13 €<br />
Beantragung Führungszeugnis<br />
Folgende Unterlagen sind mitzubringen:<br />
• persönliche Antragstellung unter Nachweis der Identität<br />
durch Personalausweis oder Reisepass<br />
• Geburtsurkunde oder Stamm- bzw. Familienbuch<br />
• soll das FZ bei einer Behörde vorgelegt werden, sind vom<br />
Antragstellenden der genaue Verwendungszweck und die<br />
genaue Anschrift dieser Behörde anzugeben<br />
• Kosten: 13 €<br />
Cornelia Möller, hier bei der Personalausweisausgabe, erreichen Sie<br />
unter Tel.: 036255/84333 und der Mail: ewa@vg-mittleres-nessetal.de
4 | Ausgabe 11. September 2010 Informationen und Hintergründe Aus der Verwaltung<br />
Im Streitfall geht es<br />
erst zum Schiedsmann<br />
nicht richter, sondern schlichter sein<br />
Was die Wenigsten<br />
wissen: Die Verwaltungsgemeinschaft<br />
„<strong>Mittleres</strong> Nessetal“<br />
verfügt über eine Schiedsstelle.<br />
Olaf Büchner (45) ist hier seit<br />
1992 als zuständiger Schiedsmann<br />
ehrenamtlich tätig. Die<br />
Lösung nachbarschaftliche<br />
Konflikte ist einer der Schwerpunkte<br />
seiner Schiedsmannarbeit.<br />
Eine Schlichtung ist<br />
außerdem in Zivilsachen bei<br />
einem Streitwert von bis zu<br />
750 Euro möglich. Dabei ist es<br />
egal, ob sich die Nachbarn wegen<br />
stark wachsender Bäume,<br />
herunterfallendem Laub, Lärm<br />
oder Grillgestank „in die Haare<br />
kriegen“. Auch bei Beleidigungen,<br />
Körperverletzungen,<br />
Sachbeschädigungen, Hausfriedensbruch,<br />
Bedrohungen und<br />
Verletzungen des Briefgeheimnisses<br />
kann eine Schlichtung<br />
vor Ort erfolgen.<br />
Von Vorteil dabei: Die Bearbeitung<br />
erfolgt schnell, auch<br />
außerhalb der sonst üblichen<br />
Arbeitszeiten. Man spart sich<br />
dadurch Zeit und Nerven. Zum<br />
anderen ist solch eine Problemlösung,<br />
für insgesamt 30 Euro<br />
an Verfahrens- und Sachkosten,<br />
sehr kostengünstig zu haben.<br />
Die Erfahrung zeigt, dass<br />
mit großer Wahrscheinlichkeit<br />
der erreichte Frieden von Dauer<br />
ist, da keine Partei „gewinnt“<br />
oder „verliert“, sondern über<br />
einen Vergleich eine Schlichtung<br />
im beiderseitigen Einverständnis<br />
herbeigeführt wird.<br />
Was können Sie<br />
erwarten?<br />
Sie sitzen mit Herrn Büchner an<br />
einem Tisch und klären in ruhiger<br />
Atmosphäre das Problem.<br />
Dabei ist der Schiedsmann zur<br />
Verschwiegenheit verpflichtet<br />
und hat einen Eid darauf geschworen,<br />
unparteiisch tätig zu<br />
sein. Jedoch: Ein Schiedsmann<br />
kann schlichten, aber nicht richten.<br />
2010 betreute er bisher im<br />
Verwaltungsbereich und hat nur<br />
in einen Fall keine Schlichtung<br />
erreicht. Olaf Büchner seine Erfahrung<br />
zeigt: „Nachbarn, die<br />
Werbepartner haben Defibrillator ermöglicht<br />
gerÄt steht im ordnungsamt und kann von vereinen für grossveranstaltungen geborgt werden<br />
Defibrillator, dank breiter Sponsoren-Unterstützung: Auch Vereine können bei Großveranstaltungen<br />
das Gerät ausborgen. Rechtzeitige Anmeldung im Ordnungsamt ist hierzu erforderlich.<br />
Schiedsmann: Olaf Büchner ist in unserer <strong>VG</strong> ihr Ansprechpartner, um<br />
Nachbarschaftskonflikte und kleinere zivilrechtliche Sachen zu schlichten.<br />
sich schon länger nicht miteinander<br />
unterhalten, haben<br />
sich erst einmal viel zu sagen“.<br />
Daher dauert solch ein Schlichtungstermin<br />
selten unter zwei<br />
Stunden. Falls es jedoch zu keiner<br />
Einigung kommt, wird eine<br />
Sühnebescheinigung ausgestellt.<br />
Damit kann der Betroffene dann<br />
zu einem Anwalt gehen. Dem<br />
Schlichtungstermin geht ein<br />
formloser Antrag voraus. Vor<br />
dem eigentlichen Treffen wird<br />
vom Schiedsmann noch die örtliche<br />
und sachliche Zuständigkeit<br />
geprüft und sich meistens<br />
vor Ort noch ein gründliches<br />
Bild von der Sachlage gemacht.<br />
Meist mit einer 14 tägiger Frist<br />
wird dann zum Termin geladen.<br />
Beim Vergleich selbst wird nach<br />
einer kurzen Einleitung und<br />
Vorstellung das Anliegen vom<br />
Antragsteller verlesen und dann<br />
die Meinung des Antragsgegners<br />
gehört. Häufig liegt die Lösung<br />
dann nicht mehr allzu weit weg.<br />
Antragstellung<br />
im Sekretäriat der Verwaltung:<br />
036255 - 84311<br />
oder direkt bei Olaf Büchner:<br />
0174 999 2584<br />
Die Mitarbeiter, Einwohner<br />
und Gäste der <strong>VG</strong> „<strong>Mittleres</strong><br />
Nessetal“ danken allen Werbepartnern,<br />
die durch die Platzierung<br />
ihres Firmenlogos, auf der Infotafel im<br />
Eingangsbereich der Verwaltungsgemeinschaft,<br />
dazu beigetragen haben, dass<br />
uns kostenlos ein Defibrillator von<br />
der Firma Brunner Mobil Werbung GmbH<br />
& Co KG aus Chemnitz zur Verfügung gestellt<br />
wurde. Sehr viele Menschen sterben<br />
vorzeitig am plötzlichen Herztod, weil<br />
keine flächendeckende Versorgung mit<br />
Notfalldefibrillatoren zur Verfügung steht.<br />
Mithilfe eines Defibrillators steigen<br />
die Überlebenschancen erheblich.<br />
Dieser führt den Ersthelfer sicher, einfach<br />
und exakt durch die Reanimation. Der Defibrillator<br />
steht in unseren Räumen<br />
im Ordnungsamt und kann im Notfall<br />
aus seiner Box entnommen werden.
Nichtamtlicher Teil Nessetal-Journal Ausgabe 11. September 2010 | 5<br />
Jubiläum: 20 Jahre Gemeinde-Partnerschaft<br />
förtha, friedrichswerth und das hessische feldatal feiern erfolgreiches dreierbündnis<br />
Mittlerweile 20 Jahre<br />
Partnerschaft veranlassen<br />
den <strong>Friedrichswerth</strong>er<br />
Bürgermeister Jörg<br />
Möller, einen Blick zurück zu<br />
richten. Auszüge aus seiner<br />
Festrede, die er zur Jubiläumsveranstaltung<br />
in der Förthaer<br />
Mehrzweckhalle hielt, sind<br />
nachfolgend abgedruckt. Am<br />
13. Januar 1990 trafen sich Vertreter<br />
des SPD-Ortsverbandes<br />
aus dem Feldatal erstmalig in<br />
<strong>Friedrichswerth</strong> mit Gleichgesinnten.<br />
Sie schauten sich<br />
den Ort <strong>Friedrichswerth</strong> an<br />
und es kam zu interessanten<br />
Gesprächen. Nur einen Tag<br />
später fuhren die damaligen<br />
DDR-Sozialdemokraten zum<br />
Gegenbesuch ins Feldatal. Am<br />
23. Juni war es dann soweit,<br />
Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages<br />
in Feldatal<br />
durch die damaligen Bürgermeister<br />
Otto Zulauf, Hartmut<br />
Kühn und Robert Boes. Nach<br />
dem offiziellen Teil ging es zur<br />
Rundfahrt durch das Feldatal.<br />
Die eigentliche Partnerschaft<br />
entwickelte sich zwischen den<br />
verschiedenen Vereinen und<br />
den Menschen der drei Orte.<br />
Zu nennen seien hier die vielen<br />
Treffen der Feuerwehren. Gemeinsame<br />
Übungen wurden<br />
organisiert und durchgeführt.<br />
Gern denken wir an die Jubiläen<br />
anlässlich der 1200 Jahrfeier<br />
in <strong>Friedrichswerth</strong> 1996,<br />
oder an das Feuerwehrjubiläum<br />
225 Jahre Feuerwehrwesen.<br />
Viele Feldataler beteiligten<br />
sich an den Festumzügen und<br />
feierten mit. Auch das 125. Jubiläum<br />
der Feuerwehr im Feldatal<br />
gestaltete sich zu einem<br />
Höhepunkt unserer partnerschaftlichen<br />
Beziehungen. Es<br />
kam zu vielen gegenseitigen Besuchen<br />
und Teilnahmen an Generalversammlungen<br />
und Tagen<br />
der offenen Tür. Auch die Geflügelzüchter<br />
des Feldatals und<br />
des Nessetals rückten enger zusammen.<br />
Zuchtmaterial wurde<br />
ausgetauscht, Geflügelschauen<br />
gemeinsam gestaltet und besucht<br />
und es kam zu unzähligen<br />
persönlichen und freundschaftlichen<br />
Kontakten. Diese<br />
Partnerschaft hat lobenswerterweise<br />
einen relativen dauerhaften<br />
Charakter. Nach anfänglicher<br />
Euphorie hat sich das Beziehungsgefüge<br />
in freundschaftlichen<br />
Bahnen eingefahren. Diese völlig<br />
unvorhergesehene Partnerschaft<br />
war ein Nehmen und Geben. In<br />
vielfältiger Weise vollzogen sich<br />
Beziehungen, die auch heute<br />
noch stabil sind. Auch die Blas-<br />
Wielun - Stadt des Friedens und der Versöhnung<br />
intensive Partnerschaft der gemeinde warza mit dem landkreis wielun in Polen<br />
Im Jahre 2002 erhielten wir eine Email von einem Lehrer aus<br />
Wielun, ob unsererseits Interesse für eine Partnerschaft mit<br />
Wielun besteht. Dieser Lehrer, Zbyszek Ostenda, war bereits<br />
in den 80-iger Jahren durch den internationalen Schüleraustausch<br />
in Warza und hat sich immer gern an die Erlebnisse in und<br />
um Warza erinnert. Es dauerte nicht lange und es wurden partnerschaftliche<br />
Beziehungen zwischen der Nessetalschule Warza und<br />
dem Gymnasium Zespot Szkol Nr. 2 in Wielun aufgebaut. Seitdem<br />
fahren die Schüler dieser beiden Schulen im jährlichen Wechsel<br />
in das Partnerland. Im Jahre 2009 wurden diese Beziehungen<br />
vertieft. Anlässlich der 900-Jahrfeier der Gemeinde Warza wurde<br />
der Freundschaftsvertrag der Gemeinde mit dem Landrat und den<br />
Vertretern des Landkreises Wielun geschlossen. Der Landkreis<br />
Wielun mit seinen rund 35000 Einwohnern und die Gemeinde<br />
Warza mit rund 750 Einwohnern. Das ist schon eine sehr interessante,<br />
vielseitige und geschichtsträchtige Verbindung und immer<br />
wieder mit großen Gefühlen verbunden. Anlässlich des Jahrestages<br />
des Beginns des 2. Weltkrieges (1. September) besuchen jähr-<br />
kapelle, der Kirchen – und Heimatchor,<br />
und der Heimatverein<br />
pflegten in den letzten 20 Jahren<br />
enge Kontakte zwischen Hessen<br />
und Thüringen. Möge sich die<br />
Freundschaft und Zusammen-<br />
arbeit der Orte aus Hessen und<br />
Thüringen auch in der Zukunft<br />
weiter gedeihlich entwickeln<br />
und die Länder und ihre Menschen<br />
weiter zusammenrücken.<br />
Glück zu! Jörg Möller<br />
Informationen der Remstädter Bürgermeisterin<br />
Die Bepflanzung der Hochzeitsallee geht weiter. Am 03.<br />
Oktober können alle wichtigen Ereignisse des Jahres 2010<br />
auf diese Weise gebührend gewürdigt werden. Taufe, Konfirmation,<br />
Hochzeit oder runde Geburtstage gehören dazu.<br />
Bei Interesse möglichst schnell im Gemeindebüro melden.<br />
Außerdem liegen in Uschis Lädchen und in der Gemeinde<br />
der Heimat- und Dorfkalender 2011, zu Gunsten des Kinderspielplatzes,<br />
zur Abholung bereit. Kosten: 9 Euro<br />
Eva-Marie Schuchardt<br />
lich Vertreter unserer Gemeinde und Vertreter der Nessetalschule<br />
unsere Partnergemeinde Wielun. Von Martina Kaspar<br />
Bei der Kranzniederlegung in Wielun: Siegmar Frech von der<br />
Nessetalschule Warza und Warzas Bürgermeisterin Martina Kaspar.
6 | Ausgabe 11. September 2010 Nessetal-Journal Nichtamtlicher Teil<br />
Krafttraining: Steppkes des Sonneborner Kindergartens eroberten eine Woche lang mit ihrem Erzieher Dirk Bessing-Schmidt den Haina Wald.<br />
SONNEBORN/HAINA. Nur knapp zwei Dutzend Männer<br />
haben sich bisher in Thüringen für die anspruchsvolle Tätigkeit<br />
als Erzieher in Kindertagesstätten entschieden. Seit<br />
einem Monat zählt nun Dirk Bessing-Schmidt, als Kindergärtner<br />
in Sonneborn, auch mit dazu. Sonneborn/Haina. Der 28 jährige<br />
<strong>Goldbach</strong>er sammelte dort nach dem Studium schon anderthalb<br />
Jahre als Vertretung Erfahrung, merkte schnell, dass diese Tätigkeit<br />
genau sein Ding ist. Nun wurde eine Stelle frei, denn eine Kollegin<br />
ging in Rente und er nahm das Angebot gern an. Er bereitet<br />
die Älteren auf die bald beginnende Schulzeit vor. Die Projekte<br />
im Hainaer Wald sollen gerade Naturverbundenheit und Um-<br />
Kinder helfen Kindern<br />
mit viel Leidenschaft<br />
traditionelle sPiele kommen beim kinderfest an<br />
Selbst ist das Kind: Dachten<br />
sich wohl Patricia<br />
Wiegand, Pauline Rudloff,<br />
Jonas Schwirtzke und<br />
Theresa Heine (Foto v.l.), als<br />
sie kurzerhand in Westhausen<br />
ein eigenes Kinderfest<br />
organisierten. Mit der klaren<br />
Zielstellung vor Augen, den<br />
Kindergarten im Ort finanziell<br />
zu unterstützen. Das Motto:<br />
„Kinder helfen Kindern“ kam<br />
bei Helfern, Besuchern und gewonnenen<br />
Sponsoren gut an<br />
und brachte abzüglich der getätigten<br />
Ausgaben ganze 350<br />
Euro ein. Diese übergaben die<br />
Vier am Donnerstag stolz den<br />
Erzieherinnen und Kindergartenkindern.<br />
Mit Glücksrad,<br />
Eierlaufen, Sackhüpfen und<br />
Bratwurstverkauf kamen sie auf<br />
die stolze Summe. Auch Hochheims<br />
Bürgermeister Rolf Janson<br />
war von dieser Idee und so<br />
viel Engagement angetan, trat<br />
mit dem Hochheimer Fanfarenzug<br />
kostenlos auf. (ej)<br />
Pure Organisationstalente: Innerhalb von vier Stunden fuhren diese<br />
vier Kids aus Westhausen stolze 350 Euro für ihren Kindergarten ein.<br />
weltbewusstsein entwickeln helfen. Auf die Frage, was sie denn<br />
in den letzten Tagen alles erkundet haben, sprudelt es aus den<br />
jungen Forschern nur so hervor. Am Flughafen waren sie, haben<br />
den Rapunzelturm und das ehemalige Hexenhäuschen gesehen<br />
und beim Tipi ausgiebig gespielt. Erzieher Bessing-Schmidt ging<br />
es in der erlebnisreichen Waldwoche nicht vordergründig um das<br />
Vermitteln von purem Wissen, sondern „allein durch Beobachten<br />
lernten die Kinder viel.“ Alles Lebendige erregte besonderes Interesse:<br />
Schnecken beim Kriechen, Frösche, Wasserwürmer und<br />
Molche im Wasser. Jeden Tag drehten sie eine große Runde. Die<br />
5-km-Aüsflüge machten zusätzlich auch ihre Körper fit. (ej)<br />
Erster Rückstau: Die „Gänseblümchen“ - Kids wollen auf ihre tolle Strecke.<br />
Verkehrsgarten sorgt<br />
für mächtig Belebung<br />
finanzierung: aktionstag stiftung senfkorn<br />
WANGENHEIM. Seit Kurzem sausen und brausen die<br />
Knirpse der Wangenheimer-Kindertagesstätte „Gänseblümchen“<br />
mit ihren Laufrädern, Rollern und Kettcars<br />
über ihren Parcours. Den 60 Meter langen Rundkurs passten Spezialisten<br />
gut ins wellige Außengelände ein, wobei die entstandenen<br />
Anstiege und Abfahrten durchaus fahrerisches Geschick erfordern.<br />
Die 1,60 Meter breite Bahn kreuzt hier und da auch ein Zebrastreifen<br />
den Weg. Am Fahrbahnrand sind überall die verschiedensten<br />
Verkehrszeichen angebracht. Die erhielten die Gänseblümchen<br />
von der Kreisverkehrswacht Gotha. Bevor die 35 Kinder der Einrichtung<br />
ihr neues Domizil in Beschlag nehmen konnten, führten<br />
sie den vielen anwesenden Eltern und Gästen zum Thema Straßenverkehr<br />
ein kleines Programm auf. Maja Kuznicki durfte danach<br />
mit einer Schere das Band zur Eröffnung zerschneiden und dann<br />
hieß es für alle: „ab auf die Piste“. Positive „Nebenwirkung“: Der<br />
Außenbereich wurde durch die Rechteck-Pflastersteine fürs Toben<br />
bei Matschwetter tauglich macht. Die finanzielle Grundlage für die<br />
Strecke wurde schon im September 2008 gelegt, als ein Aktionstag<br />
der Stiftung Senfkorn stattfand. (ej)
Nichtamtlicher Teil Nessetal-Journal Ausgabe 11. September 2010 | 7<br />
Straßenfeste im Sinne guter Nachbarschaft<br />
Kurios: Gleich drei auf einen Streich<br />
friedhofstrasse, rohrgasse/Quergasse und str. der gemeinschaft feiern zeitgleich<br />
Rohrgasse/Quergasse: Immer wieder wird im tollen Straßen-Fotoalbum<br />
von Karin Kästner geblättert, wie hier Inge Jaster (links) und Elfriede<br />
Hahn. Besonders geschmackvoll gestaltete eine Frau den Tischschmuck.<br />
<strong>Goldbach</strong>. Ohne dies abgesprochen<br />
zu haben,<br />
feierten drei Straßen<br />
am selben Wochenende ihr<br />
Straßenfest. Die Bewohner der<br />
Friedhofstraße begingen dabei<br />
ihr 25. Jubiläum und dementsprechend<br />
feierten sie mit ihren<br />
Gästen. Wie bei Silberpaaren<br />
üblich, schmückten Tannenbäume<br />
den Eingangsbereich.<br />
Diese standen gleich links und<br />
rechts von der Straßeneinmündung.<br />
Die Nachbarn sitzen<br />
nicht nur zum Quatschen,<br />
Essen und Trinken an den<br />
Tischen zusammen; ein we-<br />
nig mehr Abwechslung, Gaudi<br />
und Spontanität müssen schon<br />
sein. Dabei wird auch nicht<br />
vor aufwendigen Sketchen und<br />
bunter Kostümierung zurückgeschreckt.<br />
Ob Dudelsackkolonne<br />
oder Männerballett, die<br />
Bewohner der Friedhofstraße<br />
verfügen über ein beachtliches<br />
Repertoire.Seit dem 10. Treffen<br />
wird im Abstand von fünf Jahren<br />
eine Festschrift erstellt, in<br />
welcher das Erlebte auf lustige<br />
Art und Weise festgehalten und<br />
abgehandelt wird. Manche Kuriosität<br />
ist in den letzten Jahren<br />
passiert, über die sich die Nach-<br />
Straße der Gemeinschaft: Alt und Jung und „ganz weit weg“ - Hugo<br />
Kallenbach (links, 91) war der älteste Teilnehmer, Fiona Biemann ist erst<br />
zwei Jahre jung und Beatrice Amarell hatte zum Treffen die weiteste Anreise.<br />
barn bei ihrem Treffen immer<br />
wieder aufs Neue ergötzen. (ej)<br />
In der Rohrgasse/Quergasse<br />
trifft man sich seit 2005. Da<br />
wird auch Tischtennis gespielt<br />
und auf eine tolle Dekoration<br />
geachtet. Karin Kästner führt<br />
ein bebildertes Album zur Dokumentation<br />
und Inge Jaster<br />
fungiert als Kassenwart. Die<br />
Bewohner der Straße der Gemeinschaft<br />
trafen sich nach<br />
1973 und 1988 zum dritten<br />
Mal und fanden daran gefallen.<br />
Lustig wurde es, als sie per Beamer<br />
sich Fotos von den ersten<br />
beiden Festen anschauten. (ej)<br />
Organistionsteam: Philipp Straub, Uwe Teubner, Andreas Körner, Rene Lüddecke und Nico Fienold halten<br />
in Warza beim Fest der „Neuen Straße“ die Fäden in der Vorbereitung und Durchführung in ihren Händen.<br />
Kostümiert: Karin und Günter<br />
Kley aus der Friedhofstraße.<br />
Warza. Auch in der<br />
„Neuen Straße“ feierte<br />
man ein Straßenfest.<br />
Und dies hauptsächlich<br />
zum Wohle der Kinder, denn<br />
deren gibt es hier zum Glück<br />
recht viele. Aber auch zum besseren<br />
Kennenlernen ist dieses<br />
Wochenende gedacht, weil Einige<br />
erst vor einiger Zeit hierher<br />
gezogen sind. Viele Spiele<br />
bestimmten den Tag: Strohaufwickeln,<br />
Ballzielwurf und Basteln<br />
waren angesagt. Nächstes<br />
Jahr wird wohl die dritte Auflage<br />
steigen, recht unkompliziert,<br />
den jeder wird dafür etwas Nützliches<br />
besorgen. (ej)
8 | Ausgabe 11. September 2010 Nessetal-Journal Nichtamtlicher Teil<br />
Kirmes-Feiern im Mittleren Nessetal 2010<br />
Charmante Aufmerksamkeit: Bürgermeister Wolf Halecker begrüßt beim Dorfumzug alle vierzehn<br />
Damen der Bufleber Kirmesgesellschaft am Eingang seines Grundstückes mit einer roten Rose.<br />
Zum elften Mal Treffpunkt Zelt<br />
vier tolle bufleber kirmestage mit viel liebe zum detail<br />
<strong>Bufleben</strong>. Schicker Zylinder und gut sitzende Jacketts trugen die Kirmesburschen<br />
nicht nur beim Dorfumzug. Mit tollen Kleidern und aufwändigen Frisuren fielen<br />
ihre Mädels auf. Nun schon zum 11. Mal fand die Zeltkirmes in <strong>Bufleben</strong> statt.<br />
Das Gothaer Fanfaren -und Showorchester war mittlerweile zum 10. Mal beim Dorfumzug<br />
dabei. Zielort des Umzuges war das Haus von Bürgermeister Wolf Halecker, der alle<br />
Mädels am Eingang seines Grundstückes mit einer roten Rose begrüßte. Solche Rituale<br />
stellen eine schöne Ausnahme dar, machen die Bufleber Kirmes unverwechselbar. Dabei<br />
wird in allen Bereichen auf Kleinigkeiten geachtet, die Liebe zum Detail macht hier den<br />
Unterschied aus; ob es der Tischschmuck oder die Kinderkirmes ist. Den Bürgermeister<br />
hatten sie beim Rundgang übrigens abgeholt. Er ging ins Festzelt mit und steckte dort<br />
das erste Fass Bier an. Von Eckhard Jorek<br />
Der Herr der Fahne: Dirk Schambach dreht<br />
zum Ständchen die Flage gekonnt im Wind.<br />
Ständchen rund<br />
ums ganze Dorf<br />
und manche stimme leidet<br />
<strong>Goldbach</strong>. Das musikalische Aufspielen<br />
vor den Haustüren wurde<br />
aufgrund der Größe des Ortes<br />
zweigeteilt und strapazierte Musiker und<br />
Kirmesgesellschaft recht kräftig. Doch<br />
diese Rundgänge in der Ortschaft bringen<br />
oft erst die richtige Kirmes-Stimmung.<br />
Manch einer wird durch Lachen,<br />
Johlen und Tanzen erst mit dem „Kirmesvirus“<br />
angesteckt. Eine Augenweide<br />
sind in <strong>Goldbach</strong> immer wieder die<br />
selbstgemalten Fahnen, welche bei jeder<br />
Veranstaltung im Mittelpunkt stehen.<br />
Matthias Birnstiel bemalte dieses Exemplar<br />
mit kräftigen Farben und „seine Suppe“<br />
ist ihm wahrhaftig geglückt. (ej)<br />
Kinderkirmes<br />
für gute Laune<br />
ganz sicher im tangoschritt<br />
Wangenheim. Nieselregen und<br />
8 Grad über Null. Im Kirmeszelt<br />
ging es jedoch heiß her und<br />
kein Auge blieb trocken. Die Kirmesgesellschaft<br />
hatte sich gut und auf viele Kinder<br />
vorbereitet: Austoben war für die Steppkes<br />
auf dem Tanzboden angesagt. Dabei hatten<br />
sie einiges einstudiert und zeigten den<br />
stolzen Muttis und Vatis einen akkuraten<br />
Tangoschritt. Sogar die Kopfbewegungen<br />
hatten Stil; an Szenenapplaus wurde nicht<br />
gespart. Gespielt wurde leidlich und mit<br />
großer Ausdauer, denn es gab für alle Preise<br />
zu gewinnen. Für genügend Kirmesnachwuchs<br />
scheint derweil gesorgt, denn<br />
alle machen eifrig mit. (ej)<br />
Genial: Was Erwachsene in einen zweijährigen<br />
Tanzkurs nicht schaffen, können diese Kids!
Nichtamtlicher Teil Nessetal-Journal Ausgabe 11. September 2010 | 9<br />
Umsichtige Gastgeber: Doris und Norbert<br />
Schmandt sowie Simone Kosche, von den engagierten<br />
Oldtimer-Freunden aus Sonneborn.<br />
Oldtimertreffen<br />
lockt Fans aus<br />
nah und fern an<br />
Ältester oldie baujahr 1927<br />
Die Sonneborner Oldtimer-Freunde<br />
hatten zum 13. Sonneborner<br />
Oldtimer-Treffen aufgerufen und<br />
gut 140 Oldtimer-Fans folgten mit Fahrzeugen<br />
dieser Einladung ins Nessetal. “Für<br />
die vorherrschenden Wetterverhältnisse<br />
recht gut“, resümierte Ralf Stange von den<br />
Sonneborner Veranstaltern. Dabei hatten<br />
die Insassen einer alten Feuerwehr die<br />
weiteste Anreise; rund 120 km legten sie<br />
auf dem Weg vom hessischen Vogelsberg<br />
bis hin ins Sonneborner Gewerbegebiet<br />
zurück. Bei den Motorrädern wies eine<br />
belgische FN, mit Baujahr 1929, diesmal<br />
das älteste Baujahr auf. Ein „Adler“ von<br />
1930 lag in diesem Punkt bei den Automobilen<br />
ganz weit vorn. Der <strong>Friedrichswerth</strong>er<br />
Thomas Benke reiste lautstark<br />
mit seinen alten Deutz anno 1940 an und<br />
stellte damit das älteste Nutzfahrzeug<br />
auf dem Velux-Gelände vor. Einen selten<br />
vergebenen Ehrenpreis erhielt der <strong>Goldbach</strong>er<br />
Detlef Mondschein für die Präsentation<br />
seines originellen Sanitätswagens.<br />
Die Ausfahrt ins Nessetal, über <strong>Friedrichswerth</strong>,<br />
Mechterstädt, Haina und wieder<br />
zurück, führte über die Länge einer Marathonstrecke<br />
und sorgte links und rechts<br />
der Piste für viel Aufmerksamkeit. (ej)<br />
Neulinge: Jens Osswald und Maik Martmer<br />
waren erstmals mit ihren Oldtimern dabei.<br />
Getreideerntetag überzeugte<br />
Laien und auch Fachpublikum<br />
umzug im dorf und gut vorbereitete schauvorführungen<br />
Hausen/ Pfullendorf. Mehr als ein<br />
Vierteljahr intensiver Vorbereitung<br />
steckte hinter dem historischen<br />
Getreideerntetag. Umso mehr<br />
hatten die Organisatoren um Bernd Weidemüller<br />
das herrliche Wetter am Tag der<br />
Veranstaltung auch verdient.<br />
<strong>Bufleben</strong>s Bürgermeister Wolf Halecker<br />
gab auf dem Stoppelfeld die Zusage ab,<br />
sich auch im nächsten Jahr für solch ein<br />
Erntefest zu engagieren und sicherte noch<br />
mehr Unterstützung, auch im organisatorischen<br />
Bereich, zu. Und das zu Recht,<br />
denn die Veranstaltung kam bei den Besuchern<br />
und Teilnehmern sehr gut an.<br />
Gerade ältere Menschen, die früher selber<br />
einmal aktiv in der Landwirtschaft arbeiteten,<br />
gefiel das ganze Drumherum. Schon<br />
allein der Umzug war eine Augenweide,<br />
denn viele altertümliche Details kamen<br />
zum Vorschein. Die Schauvorführungen<br />
brachten dann das Anliegen der Organisatoren<br />
richtig zum Tragen: Denn Enkel<br />
und Urenkel sollten anschaulich erleben,<br />
wie ihre Vorfahren mühevoll das Täglichbrot<br />
erarbeitet haben. Bernd Weidemüller<br />
übernahm gekonnt die Moderation. Er<br />
stellte verständlich und mit vielen Erklärungen<br />
die Arbeitsschritte vor, erläuterte<br />
Barock-Konzert für die Orgel<br />
neuntes ballstÄdter musikfest in der Petrikirche<br />
Zum nunmehr neunten Ballstädter<br />
Musikfest begrüßte Pfarrer Sebastian<br />
Zweynert gut 100 Zuhörer in<br />
der Ballstädter St. Petri-Kirche. Ohne Orgelmusik,<br />
doch das soll sich bis zur 10. Auflage<br />
im nächsten Jahr ändern. Dann wird<br />
die Sanierung der Ratzmann-/Knauf-Orgel<br />
abgeschlossen sein. „Wir hoffen, dass wir<br />
dieses ambitionierte Objekt auch finanziell<br />
schultern können“, sagte Pfarrer Zweynert.<br />
Dazu leistete letztendlich das Ballstädter<br />
Musikfest wiederum seinen Beitrag: Die<br />
Thüringen-Philharmonie Gotha gab eines<br />
von den jährlich vier vorgesehenen Freikonzerten<br />
für den Landkreis Gotha. Die Zuhörer<br />
wussten dies zu schätzen und sparten<br />
nach dem fast einstündigen Konzert nicht<br />
mit Applaus. Die musikalische Reise begann<br />
mit der Symphonie in C-Dur von Carl<br />
Friedrich Abel und ein Stück von Johann<br />
Sebastian Bach beendete das Programm.<br />
Nach Konzertende wies Pfarrer Zweynert<br />
das Vorgehen der Schnitter und Abrappfrauen.<br />
Wilfried Ehrsam legte akkurat eine<br />
Schwad mit seiner Sense hin; und auch bei<br />
allen anderen saßen die Handgriffe. Zu guter<br />
letzt schlugen vier junge Drescher im<br />
Takt mit ihren Flegeln die Körner aus den<br />
Ähren aus; und das war nicht ganz einfach.<br />
Im Zelt konnten dann alle bei Kaffee und<br />
leckeren Kuchen ihre eigenen Erfahrungen<br />
austauschen und bewunderten die wunderschöne<br />
Erntekrone. (ej)<br />
Bernd Weidemüller teilt mit den aufmerksamen<br />
Zuhörern sein umfangreiches Wissen in<br />
punkto der alten Getreideernteverfahren.<br />
die Gäste noch auf eine weitere Neuerung<br />
in der Petrikirche hin. Der früher hier beheimatete<br />
Flügelaltar kehrte zumindest als<br />
Abbild nach Ballstädt zurück. Das restaurierte<br />
Original ist weiterhin im Museum der<br />
Eisenacher Predigerkirche zu bestaunen. (ej)<br />
Beifall: Zollte Chefdirigent Stefanos Tsialis den<br />
Musikern von der Thüringen-Philharmonie.
10 | Ausgabe 11. September 2010 Nessetal-Journal Nichtamtlicher Teil<br />
Der Remstädter Angelerverein hatte zum Teichfest geladen und die<br />
Vereinsmitglieder und Fisch-Feinschmecker liesen sich nicht lage bitten,<br />
denn der Räucherofen war angebrannt. Leckere Forellen zog Gewässerwart<br />
und Räuermeister Thomas Hahn aus dem Ofen heraus und Torsten<br />
Bischoff hängte sie gleich in einer Reihe appetitlich auf. (e.j.)<br />
Räumten ordentlich ab: Die Hochheimer Hähnekrähfreunde holten<br />
die Siege bei den großen und kleinen Gockeln und noch einen zweiten Platz.<br />
Kreismeister holte auch<br />
in Remstädt den Siegerpokal<br />
gewalt gewann mit zwerg-wyandotte - gestreift<br />
Remstädt. Zum Hähnekrähen waren 25 Gockel angemeldet.<br />
16 Zwerger und neun Große befanden sich im<br />
Teilnehmerfeld. Bei Sonnenschein und noch recht angenehmen<br />
Temperaturen wurden in Bußlers Garten die Hahnenschreie<br />
gezählt. Dabei nahmen sich die Verantwortlichen in<br />
Remstädt besonders viel Zeit. Woanders wird häufig nur eine<br />
Stunde gewertet, hier kommen gleich zwei Stunden in Betracht.<br />
Somit waren unter den gefiederten Freunden Steherqualitäten<br />
gefragt, kurze „Attacken“ erzielten nur wenig Wirkung. Manch<br />
einer lies den Schnabel sogar gänzlich zu; Jürgen Frech seine<br />
zwei Kameraden genossen augenscheinlich mehr die Sonne.<br />
Es zeigte sich ganz deutlich, welchen Einfluss regelmäßiges Training<br />
haben kann. Hähne, die öfters schon mal in einem Käfig<br />
standen, lassen sich nicht so leicht einschüchtern oder ablenken.<br />
Jörg Schwerin sein gefiederter Freund gehört wohl zu diesen<br />
„Typen“. Er ging kontinuierlich ans Tagwerk und hatte als großer<br />
Gockel mit 260 Ausrufen sogar den Tagesbestwert von allen<br />
inne, bekam damit den Siegerpokal. Dahinter folgten die Tiere<br />
von Simone Offhaus und Lothar Gebhardt. Bei den Zwergen lag<br />
Klaus Gewalt mit 256 gezählten Krähern vorn. Karsten Michael<br />
(237) und Max Weißenborn (214) lagen mit ihren Tieren dicht<br />
dahinter. Nun dürfte die Hähnekräh-Saison wohl beendet sein.<br />
(ej)<br />
Das alte Feuerwehrhaus<br />
ist nunmehr Geschichte<br />
oPtimale bedingungen für die einsatztruPPe<br />
Drei Tage feierten die Remstädter und ihre Gäste die Eröffnung<br />
ihres neuen Feuerwehrgerätehauses. Ein breit<br />
gefächertes Programm sollte viele beteiligen und allen<br />
etwas bieten.<br />
Remstädts Bürgermeisterin Eva-Marie Schuchardt richtete das<br />
Wort in ihrer Eröffnungsrede an die Feuerwehrkameraden vor<br />
Ort: „Ihr lieben Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr findet<br />
hier beste Bedingungen, um euer Wissen und euere Fähigkeiten<br />
zu schulen und die Ausrüstung und Technik endlich gut unterzubringen<br />
und im Einsatzfall die Bereitschaft schnellstmöglich<br />
herzustellen.“<br />
Anschließend spielte der Gothaer Posaunenchor und Pfarrer<br />
Friedemann Witting segnete das Feuerwehrgerätehaus ein. 18<br />
Kameraden wurden im Rahmen des Festprogrammes, aufgrund<br />
ihrer Ausbildung beziehungsweise Feuerwehrzugehörigkeit, vom<br />
Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann oder vom Oberfeuerwehrmann<br />
zum Hauptfeuerwehrmann befördert.<br />
Nach der Schlüsselübergabe konnten die Remstädter und ihre<br />
Gäste das Feuerwehrgerätehaus besichtigen und sich selbst einen<br />
Eindruck von den nun wohl optimalen Verhältnissen verschaffen.<br />
Feuerwehrübungen, in Form eines kleinen Löschangriffes<br />
durch Jugendfeuerwehren und das Bergen und Retten von Verletzten,<br />
verdeutlichten den Zuschauern grundlegende Elemente<br />
der Feuerwehrarbeit.<br />
Sehr interessant auch die Übungen der Rettungshundestaffel.<br />
Tags darauf gab es nach dem Hähnekrähen einen Gottesdienst<br />
und hinterher noch eine Aufführung des Kindergartens und eine<br />
Modenschau zu sehen.<br />
Ortsbrandmeister Ekkehard Kreibe gab noch bekannt: „Ende<br />
September werden wir noch einen eingetragenen Feuerwehrverein<br />
gründen.“ Weiter: „Zum Jahresende hin, wenn im Feuerwehrgerätehaus<br />
alles ordentlich eingerichtet ist, führen wir noch<br />
eine Fahnenweihe mit geweihter Fahne und einen Tag der offenen<br />
Tür durch.“ Von Eckhard Jorek<br />
Enthüllung: Eva-Marie Schuchardt und der stellvertretende Wehrführer<br />
Holger Frank geben das von Frank aufgetragene Sankt-Florians-Motiv frei.
Nichtamtlicher Teil Nessetal-Journal Ausgabe 11. September 2010 | 11<br />
Eine Gemeinschaft der besonderen Art: 20 Frauen feierten in Warza das zehnjährige Jubiläum des Bestehens vom Landfrauenortsverein.<br />
Warzas Bürgermeisterin Martina Kaspar kam auch zum gratulieren und brachte eine Kalorienbombe sowie eine finanzielle Zuwendung mit.<br />
Seit 10 Jahren als Landfrauen zusammen<br />
in warza organisieren 20 frauen viele gemeinsame und abwechslungsreiche aktionen<br />
Am 1. September 2000<br />
schlossen sich 14 Frauen<br />
zum Ortsverein Warza<br />
im Rahmen des Landfrauenverbandes<br />
Thüringen zusammen.<br />
Nun feierten die Frauen im<br />
Spartenheim der Warzaer Kleintierzüchter<br />
ihr zehnjähriges<br />
Bestehen. Mittlerweile auf 20<br />
Mitglieder angewachsen, treffen<br />
sich die Frauen regelmäßig<br />
im Clubraum der Gemeinde.<br />
Im Winter organisieren sogar<br />
zweimal im Monat interessante<br />
Treffen. Zurückblickend waren<br />
da schon Modenschau, Verkostung<br />
exotischer Früchte, Buchlesungen,<br />
Ernährungsseminare,<br />
Kochen und Backen sowie traditionelle<br />
Arbeit wie Maibaum<br />
binden und das Erstellen der Osterkrone<br />
war dabei. Immer mit<br />
dem Ziel, den persönlichen Horizont<br />
zu erweitern und die Möglichkeit<br />
zu nutzen, dass „eine<br />
von der anderen“ lernen kann.<br />
Thomas Philipsen, der Vorsitzende des VfB Wangenheim 04,<br />
bedankte sich zu Beginn der feierlichen Eröffnung des neuen<br />
Sportplatzes bei den zahlreichen Sponsoren, die diese<br />
Anlage möglich gemacht haben. „Weiß die Linien, grün das Feld;<br />
Fußball - das ist unsre Welt“, lauteten die „Refrainzeilen“ des Gedichtes<br />
von Pfarrer Thomas Bruhnke - und er traf damit den Nagel<br />
auf den Kopf. Stolz sind die Fußballer auf ihre Nachwuchsabteilung.<br />
Deshalb liefen alle Mannschaften in voller Montur ins Festzelt<br />
ein. „Vor vier Jahren haben wir mit 11 Kindern begonnen, nun<br />
sind es knapp 40 und fast jede Woche kommt ein neues Kind hinzu“,<br />
erklärte stolz der Vereinsvorsitzende. Dann ging es los: Das<br />
Band wurde durchschnitten und der erste Anstoß ausgeführt. (ej)<br />
Aber auch Messebesuche stehen<br />
auf dem Plan, gerade um selbst<br />
gebackenen Kuchen anzubieten.<br />
In den letzten drei Jahren sind<br />
sie zu einer festen Größe beim<br />
Kirschlauf geworden, fallen mit<br />
ihren leckeren Kuchen auf. Doch<br />
die Landfrauen feiern und verreisen<br />
auch sehr gern, nehmen<br />
bei ihren Ausflügen auch gern<br />
mit den dortigen Landfrauengruppen<br />
Kontakt auf. Nächstes<br />
Wochenende erkunden Sie<br />
zum Beispiel gemeinsam den<br />
Ostharz. Karin Wodarz hat als<br />
Schriftführerin in den 10 Jahren<br />
alles in Wort und Bild festgehalten,<br />
schöne Erinnerungsmarken<br />
sprangen dabei heraus und<br />
es wird sich in Zukunft noch<br />
manches neue Kapitel finden.<br />
Die langjährige Chefin Renate<br />
Schneegaß bedankte sich in<br />
einer kleinen Ansprache bei allen<br />
für das regelmäßige Engagement.<br />
Von Eckhard Jorek<br />
Fahrrad fahren bereitet den jüngeren Kindern enorm viel Spaß.<br />
Gerade Grundschüler genießen es mit dem Drahtesel durch die<br />
Gegend, zu flitzen. Die komplexen Verhältnisse im Straßenverkehr<br />
verlangen ihnen jedoch eine Menge an Wissen und Können ab.<br />
Dies kann man lernen, altersgerecht und mit System. Von Vorteil,<br />
dass den Schulen in diesen Belangen die Verkehrswacht Gotha mit<br />
Rat und Tat zur Seite steht. Beginnend mit der ersten Klasse stehen<br />
dann Roller und Fahrrad im Fokus des Übungsgeschehens. Auch mit<br />
dem Ziel, die Abc-Schützen auf die Prüfung im Sachkundeunterricht,<br />
durch die Jugendverkehrsschule vorzubereiten. Christine Aßmann<br />
und ihr Team übte in den letzten Wochen sehr intensiv mit den Schülern<br />
der Grundschule <strong>Goldbach</strong> in der Nessetalhalle. (ej)
12 | Ausgabe 11. September 2010 Nessetal-Journal Nichtamtlicher Teil<br />
Manfred Jungk und Volkhart Kubina (Foto) verfehlten bei den<br />
Vereinsmeisterschaften des Sonneborner Schützenvereins im Luftgewehrschießen<br />
diesmal das Podest. Der 77-jährige Hans Ehrhardt, bei<br />
den letzten Meisterschaften noch durch eine Handverletzung gehandicapt,<br />
setzte sich unter den 12 Teilnehmern am Ende mit 290 Ringen<br />
durch. Auf den zweiten Platz landete Vorjahressieger Tim Lorenz (284<br />
Ringe) und Rang drei holte sich Monika Bech mit 279 Ringen. (ej)<br />
Einsatz am Netz: Die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr<br />
Warza waren zum Ausgleich auf dem Volleyballplatz aktiv. Eine leckere<br />
Rostbratwurst gehörte nach dem Spiel natürlich auch mit dazu. (ej)<br />
Becker Kreismeister mit Zwerg-Welsumern<br />
das kreiszüchter-treffen für rassegeflügel fand im „mittleren nessetal“ statt<br />
HAINA. Holger Jungk,<br />
Vorsitzender der Rassegeflügelzüchter<br />
des<br />
Kreisverbandes Gotha, eröffnete<br />
das Kreiszüchtertreffen<br />
im Gemeinschaftshaus vom<br />
landschaftlich idyllisch gelegenen<br />
Haina und freute sich,<br />
dass Vertreter von 37 der 41<br />
Mitgliedsvereine anwesend<br />
waren. Schade, dass ein akzeptabler<br />
Zuspruch bei den<br />
Jugendlichen Zuchtfreunden,<br />
trotz interessanter Programmpunkte,<br />
nicht gelang. Fachsimpeln<br />
war unter den gut 100<br />
Zuchtfreunden angesagt. Aber<br />
auch Weiterbildung, in Form<br />
eines reich bebilderten Referates<br />
von Preisrichter Jürgen<br />
Weichholz, zu seinen Erlebnissen<br />
bei einem Bewertungsauftrag<br />
in Spanien. Mitreisende<br />
Partner konnten diese Zeit mit<br />
einer gemütlichen Kutschfahrt<br />
ins grüne Umland überbrücken.<br />
Traditionell werden zum<br />
Kreiszüchtertreffen die Kreismeister<br />
gekürt, welche anhand<br />
der Kreisschau-Ergebnisse er-<br />
mittelt werden. Bei den Großhühnern<br />
belegte Zuchtfreund<br />
Manfred Haase aus Günthersleben,<br />
mit seinen Mechelner<br />
Hühnern den ersten Platz. Bei<br />
den Zwergen tat es ihm Robert<br />
Becker vom <strong>Friedrichswerth</strong>er<br />
Holger Jungk dankte Erika und Gerhard Rausch, die „fast im Alleingang<br />
das Kreiszüchtertreffen hier in Haina organisiert haben.“<br />
Zweikampf: Berit Storch - Chefin der <strong>Brüheim</strong>er Landfrauen - tritt hier<br />
gegen einen jugendlichen Herausforderer an.<br />
<strong>Brüheim</strong>. Das Dorf- und Kinderfest fand unter dem Motto:<br />
„Spiel und Spaß für Kinder und Erwachsene“, auf dem<br />
weitläufigen Gelände des Sport-, Spiel- und Skaterplatzes<br />
statt. Wie gewohnt packten in der kleinen Gemeinde alle Vereine<br />
und viele fleißige Hände mit an, denn sonst wäre solch ein bunter<br />
Tag nur schwerlich möglich. Der Geschichts- und Heimatverein<br />
kümmerte sich um das leibliche Wohl, versorgte alle hungrigen<br />
Mäuler mit leckeren Speisen. Auf der Seite gegenüber hatte die<br />
Freiwillige Feuerwehr ihren Getränkestützpunkt aufgebaut und<br />
ließ bei schönem Wetter kühles Bier aus dem Hahn fließen. Die<br />
Landfrauen hingegen beschäftigten die zahlreich anwesenden Kinder<br />
und boten Kinderschminken, Malen, Zeichnen und Stempeln an.<br />
Gut kamen die Wettbewerbe Eierlaufen und Sackhüpfen an. Zumal<br />
man hier noch kleine Preise gewann. Bemerkenswert: Zwischen all<br />
diesem Getümmel und lauten Toben der Kinder saßen die Schachspieler<br />
an ihren Brettern und konzentrierten sich auf den nächsten<br />
Zug, als wenn nichts wäre. Auf dem Fußballfeld spielten die Kicker;<br />
und wer sich tagsüber noch nicht genug ausgetobt hatte, konnte dies<br />
am Abend bei der Disco noch ausgiebig nachholen. (ej)<br />
Rassegeflügelverein, mit seinen<br />
Zwerg-Welsumern, gleich. Mit<br />
seinen Starwitzer Flügelstellern<br />
brachte sich Altmeister Wolfgang<br />
Stötzer auf den vordersten<br />
Rang. Auch in der Wassergeflügel-Zucht<br />
wurde ein Sieger<br />
geehrt: Hier war an den Warzenenten<br />
von Margitta Stötzer<br />
kein Vorbeikommen. In der<br />
Vereinswertung siegte Hohenkirchen<br />
vor Günthersleben und<br />
Ohrdruf. Bei der „Rasse des Jahres“<br />
- im Gothaer Kreisverband<br />
- erreichte Horst Seeber mit seiner<br />
Kollektion Thüringer Barthühner<br />
die höchste Punktzahl.<br />
Im nächsten Jahr führt es die<br />
Züchtergemeinschaft nach Winterstein<br />
und für die mitreisenden<br />
Partner ist ein Ausflug nach<br />
Ruhla in die Miniaturwelt fest<br />
eingeplant. Von Eckhard Jorek
Nichtamtlicher Teil Nessetal-Journal Ausgabe 11. September 2010 | 13<br />
Seerose fest im Biotop-Teich verankert<br />
schüler beleben an der nessetalschule im rahmen einer Projektarbeit ein biotoP wieder<br />
WARZA. Jedes Jahr<br />
stehen in den 10.<br />
Klassen der Regelschulen<br />
die Projektarbeiten an.<br />
Dabei wird im Vorfeld intensiv<br />
nach außergewöhnlichen und<br />
sinnvollen Themen Ausschau<br />
gehalten. Besonders interessant<br />
wird es, wenn die Projekte den<br />
Schulen einen praktischen Nutzen<br />
bieten. Dies trifft in diesem<br />
Schuljahr auf die Projektarbeit<br />
von Robert Holland, Philip Hoang,<br />
Tom Förster und Natalie<br />
Rauch von der Nessetalschule<br />
Warza zu. Die naturverbundenen<br />
Schüler, entschlossen sich<br />
eine ehemalige Projektarbeit<br />
aus der Zeit der Jahrtausendwende<br />
wieder zu beleben. Ein<br />
damals angelegter Teich geriet<br />
im Laufe der Jahre in Vergessenheit<br />
und lief Gefahr von<br />
der Bildfläche zu verschwinden.<br />
Deshalb stellten die Vier<br />
das Biotop in den Mittelpunkt<br />
ihrer Arbeit: „Fische in ihrem<br />
Lebensraum Wasser in unserer<br />
Freizeit“. Im April 2011 erfolgt<br />
dann ihre Verteidigung.<br />
Hintergrundwissen wird im<br />
theoretischen Teil abverlangt.<br />
Naheliegend: Hierbei greifen<br />
Seit 2005, einmal jährlich, bauen Jugendfeuerwehren des<br />
Kreisbrandabschnittes II am Wangenheimer Stausee ein<br />
Zeltlager auf. Diesmal waren 52 Mädchen und Jungen im<br />
Alter von 8-18 Jahren, von den Wehren <strong>Goldbach</strong>, Haina, Hochheim,<br />
Warza und Westhausen dabei; erlebten gemeinschaftlich ein<br />
Wochenende mit viel Spaß, Sport und Spiel. Die selbst errichtete<br />
Wasserrutsche (Foto) stellte ein Gaudi dar. Hagen Elmrich, Jugendwart<br />
der Feuerwehr Westhausen, findet solche gemeinsamen<br />
Aktivitäten wichtig, „weil auch diese Jugendlichen der Wehren in<br />
Zukunft bei Schadenslagen zusammenarbeiten werden.“ (ej)<br />
Umweltprojekt: Robert Holland, Philip Hoang und Tom Förster<br />
(von links) sowie Natalie Rauch legen am alten Biotop-Teich Hand an.<br />
alle auf ihr gemeinsames Hobby<br />
„Angeln“ zurück. Natalie Rauch<br />
erörtert ausführlich das Thema<br />
Hochseefischerei. Philip Hoang<br />
und Tom Förster geben einen<br />
Einblick in das Süßwasserangeln<br />
und Robert Holland macht<br />
sich Gedanken im Hinblick auf<br />
den Erhalt des Thüringer Fischbestandes.<br />
Selber zupacken war<br />
jetzt erst einmal im praktischen<br />
Teil angesagt. Fast acht Stunden<br />
rackerte das Team, bis es den<br />
Teich wieder in einen passablen<br />
Zustand brachte. Viele kleine<br />
Essigbäumchen und Wasserpflanzen<br />
hatten sich im Laufe<br />
der Jahre im Teichareal richtig<br />
breitgemacht. Diese wurden<br />
ordentlich entfernt. Den<br />
schlammigen Inhalt der Grube<br />
filterte die Gruppe anschließend<br />
durch ein Sieb, trennte im<br />
Hinblick auf eine fachgerechte<br />
Entsorgung die Flüssigkeit von<br />
verrotteten Bestandteilen. Teilweise<br />
hatte auch Wildwuchs<br />
die Teichfolie durchstoßen;<br />
solche Mängel besserten die<br />
Schüler gleich mit Flicken aus.<br />
Eine lockere Schicht aus Rindenmulch<br />
schütteten sie noch<br />
am Teichrand auf. Hier sollen<br />
einige Staudenpflanzen und<br />
Farne eine Heimat finden. Auch<br />
wichtig: „Die erhalten gebliebene<br />
Seerose wurde geteilt und<br />
ordentlich festgemacht, damit<br />
sie im Winter nicht so weit nach<br />
oben steigt und womöglich erfrieren<br />
könnte“, erklärte Projektmitglied<br />
Tom Förster. Die<br />
Warzaer Feuerwehr stand den<br />
fleißigen Arbeitern hilfreich<br />
zur Seite, füllte die gereinigte<br />
Teichmulde gleich wieder mit<br />
Frischwasser auf. Ihre Eltern<br />
sicherten die Verpflegung ab,<br />
servierten Mittagessen und leckerere<br />
Eierkuchen.<br />
Über den Einsatz von Fischen<br />
machen sie sich in den nächsten<br />
Wochen Gedanken, damit<br />
es für alle Schüler etwas zu beobachten<br />
gibt. Eine Bank haben<br />
sie dafür vorausschauend<br />
schon aufgestellt. Am liebsten<br />
wäre es ihnen für diesen wieder<br />
lebendigen Ort zukünftig eine<br />
Patenklasse zu finden, denn die<br />
Nachhaltigkeit ihrer Bemühungen<br />
liegt ihnen sehr am Herzen.<br />
Von Eckhard Jorek (ej)<br />
Einen Zugang im Fuhrpark der Bufleber Feuerwehr organisierte<br />
die Freie Wählergemeinschaft <strong>Bufleben</strong>. Sie übernahm<br />
entgeltlich ein Fahrzeug von den Freien Wählern aus<br />
Riethnordhausen und stellt es hauptsächlich für Belange der Jugendarbeit<br />
zur Verfügung. Ziel ist es, die Jugendwehren in allen drei<br />
Dörfern der Gemeinde zu unterstützen. Bei der Fahrzeugübernahme<br />
bedankte sich Bürgermeister Wolf Halecker bei Katrin Henze<br />
(FWG <strong>Bufleben</strong>) für das gezeigte Engagement. Schon dieses Wochenende<br />
können die Feuerwehr-Kids das neue Gefährt sehr gut gebrauchen:<br />
Sie fahren zum Wettkampf nach Tambach-Dietharz. (ej)
14 | Ausgabe 11. September 2010 Nessetal-Journal Nichtamtlicher Teil<br />
Probe-Kicken in Wangenheim kommt gut an<br />
für den nachwuchs-fussball herrschen durch neuen rollrasen nun beste bedingungen<br />
In Wangenheim fand ein Schnuppertag<br />
für die jüngsten Fußballer statt.<br />
Dieser wurde im Rahmen vom dritten<br />
Fußballcamp durchgeführt. Insgesamt 5<br />
Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis<br />
7 Jahren nahmen die Gelegenheit wahr,<br />
bei Sonnenschein auf dem neuen Rasen<br />
die ersten Schritte zu wagen. Zusammen<br />
mit 25 weiteren Kindern wurden die einzelnen<br />
Trainingseinheiten vorgestellt und<br />
gemeinsam durchgeführt. Dem Niveau<br />
angepasst, spielerisch den „BALL“ kennenzulernen.<br />
Dabei steht der Spaß immer<br />
im Vordergrund. Es galt, verschiedene<br />
Aufgaben zu lösen. Die Kontrolle mit Fuß,<br />
Bein und Kopf, aber auch koordinative<br />
Fähigkeiten wie Hochwerfen und Auffangen<br />
im Gehen und laufen. Das Führen des<br />
Balles in verschiedenen Parcours mit links<br />
und rechts konnte jeder schon erfolgreich<br />
durchführen. Natürlich durfte auch der<br />
Wettkampf nicht fehlen. So wurde in zwei<br />
Gruppen auf ein Minitor aus 5m geschossen.<br />
Jeder Treffer wurde bejubelt. Zum<br />
Abschluss noch ein Spiel im kleinen Feld<br />
15 x 20m 4 gegen 4, wobei jeder den Ball<br />
Bevor beim diesjährigen Sommersportfest des SV T&C Behringen/Sonneborn<br />
der erste Ball über den Hartplatz flog,<br />
wurde „Fedel“ Herbert Standhardt für seine 60-jährige<br />
Vereinsmitgliedschaft geehrt. Bürgermeister Günter Dietmar,<br />
langjährige Weggefährten und Vorstandsmitglieder gratulierten,<br />
überreichten dem Sonneborner Handballurgestein als Dankeschön<br />
auch Vereinspräsente, wie ein personalisiertes T&C-Trikot<br />
und einen T&C-Halbzeitpott. Erwähnenswert: An den Jugendturnieren<br />
nahmen insgesamt 22 Mannschaften teil, darunter<br />
auch vier Mädchenteams. Das Wetter zeigte sich mit Kühle und<br />
Nieselregen nicht von seiner besten Seite. Trotzdem zeigten alle<br />
Kids Einsatz, wollten die Siegerpokale gewinnen. „Dafür gebührt<br />
allen Teilnehmern mein besonderer Dank“, sagte Vorstandsmitglied<br />
Sandro Werner. Im Vorfeld der Senioren-Begegnungen<br />
wurde Michael Voss für sein langes Wirken als Referee geehrt; er<br />
hängt seine Trillerpfeife nun an den berühmten Nagel. (ej)<br />
Ballkontakt am Schnuppertag: Fünf Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis 7 Jahren nahmen<br />
die Gelegenheit wahr, bei Sonnenschein auf dem neuen Rasen die ersten Schritte zu wagen.<br />
oft bekommen soll. Ein erster Tag, den die<br />
Jüngsten sicherlich so schnell nicht vergessen<br />
werden. Alle fragten zum Schluss, wann<br />
und wo geht es weiter? Ein Zeichen, das<br />
uns für die Zukunft positiv hoffen lässt. Informationen<br />
gibt es bei Thomas Philipsen,<br />
036255 - 82948 / 0173 - 5612674 oder im<br />
Internet unter www.vfb-wangenheim.de.<br />
Für alle anderen, die F-, E- und D-Junioren,<br />
galt es eine ganz andere Aufgabe zu<br />
bewältigen. Ein Event im Kletterwald<br />
Hochfelden wurde in Angriff genommen.<br />
Die Trainer und Eltern begleiteten die<br />
Jüngsten im Parcours auf bis zu 5 Meter<br />
Höhe. Die Älteren ließen den Rest gehörig<br />
schwitzen, als diese auf über 8 Meter hinaufstiegen<br />
und dort in luftiger Höhe auf<br />
den Seilen die Stationen bewältigten. Auch<br />
dies ein Erlebnis, das lange für Gesprächsstoff<br />
sorgen wird. Von Thomas Philipsen<br />
Hinsichtlich Spiel, Spaß und Spannung hatte das Sportfest<br />
des SV Blau-Weiß <strong>Goldbach</strong>/Hochheim wiederum<br />
einiges zu bieten. Viele Handballspiele der Jugend und<br />
Senioren, sowie ein Streetsoccer-Turnier stand auf dem umfangreichen<br />
Sportprogramm. Beim Fußball im Käfig, auch Streetsoccer<br />
genannt, wollten acht Mannschaften den großen Wanderpokal mit<br />
nach Hause nehmen. Der Mannschaft von Pneuhage gelang dieses<br />
Ziel. Die gestandenen Fußballer gewannen das Endspiel mit<br />
5:2 Toren gegen die beliebten Suppenkasper. Jörg Treyße lud bei<br />
den Männern wiederum zum Senioren-Turnier: Ullu‘s Traditionsteam,<br />
<strong>Goldbach</strong>/Hochheim II und III sowie Ernestiner II, Behringen/Sonneborn<br />
II und Neuhaus spielten diesmal mit. <strong>Goldbach</strong>/<br />
Hochheim setzte sich im Halbfinale ganz knapp gegen das Traditionsteam<br />
durch und gewann im Finale gegen Gotha II souverän<br />
mit 11:5 Toren. Premiere: Zum ersten Mal beim Sportfest spielte<br />
der weibliche Handballnachwuchs von <strong>Goldbach</strong>/Hochheim. (ej)
Nichtamtlicher Teil Veranstaltungestermine Nessetal Ausgabe 11. September 2010 | 15<br />
Veranstaltugstermine im Nessetal bis zum 10. Oktober<br />
18.09.2010<br />
1. <strong>Brüheim</strong>er Kultur- und<br />
Musiktage<br />
* Eröffnung durch den Bürgermeister und Vorsitzenden<br />
des HuG- Vereins<br />
* Ausstellung zum Thema Geschichte der Gemeinde<br />
<strong>Brüheim</strong><br />
* Orgelkonzert und<br />
* Chorgesang in der Kirche<br />
* Posaunenkonzert und<br />
* Musikdarbietung von Nachwuchskünstlern aus dem<br />
Nessetal<br />
auf dem Edelhof (bei Regen im Geflügelverein)<br />
* Einweihung Bibliothek<br />
26.09.2010<br />
Erntedankfest in der Kirche -Wangenheim<br />
25. September<br />
-Erstes Sportfest des Warzaer<br />
Kindergartens „Bergwichtel<br />
-von neun bis 12:00 Uhr<br />
-für Essen und Getränke ist gesorgt<br />
-Bitte alle in Sportbekleidung kommen!<br />
-Ort: Sporthalle der Regelschule<br />
-Spiele und Staffeln für Groß und Klein<br />
es lädt ein: Elternbeirat des Kindergartens<br />
02.10.2010 Kirmes - Pfullendorf<br />
02.10.2010 15. Wandertag Feuerwehrverein Warza<br />
03.10.2010 Vereinsfahrt Feuerwehr - Wangenheim<br />
03.10.2010 Erntedank - <strong>Brüheim</strong><br />
04.10.2010 Bastelnachmittag für Frauen - <strong>Bufleben</strong><br />
Kirmes in Ballstädt<br />
Freitag, 08.10.2010<br />
• 18:00 Uhr: Anblasen vor dem Saal<br />
• 20:00 Uhr: Tanz auf dem Saal<br />
Samstag, 09.10.2010<br />
• 8-18 Uhr: Ständchen im Dorf<br />
• 20:00 Uhr: Tanz auf dem Saal<br />
Sonntag, 10.10.2010<br />
• 8-12 Uhr: Ständchen im Dorf<br />
• 14:00 Uhr: Kirchgang<br />
• 15:00 Uhr: Kinderkirmes<br />
07. bis 10. Oktober 2010<br />
Saalkirmes in Remstädt<br />
07.10.<br />
: 18 Uhr Kirmesgottesdienst, 19 Uhr Fackelumzug durch das Dorf<br />
mit den „<strong>Friedrichswerth</strong>er Blasmusikanten“ -<br />
08.10.:<br />
1. Tanzabend mit der Band „Flotter Dreier“, Einlass 19 Uhr -<br />
09.10.:<br />
2. Tanzabend mit dem „Heuberger Gaudiexpress“, Einlass 19 Uhr<br />
10.10.: Frühschoppen mit dem Wintersteiner Svend Walter - bekannt<br />
aus dem Vorprogramm der „Kastelruther Spatzen“ und anschließender<br />
Kinderkirmes<br />
16.+17.10. 2010<br />
18. Nessetal - Junggeflügelschau - <strong>Brüheim</strong><br />
Einstellen der Tiere am 14.10.2010<br />
Bewertung am 15. 10 .2010<br />
Öffnungszeiten: 16.10.2010: 9 Uhr bis 17 Uhr<br />
17.10.2010: 9 Uhr bis 16 Uhr<br />
Wir bitten um aktive Mitarbeit<br />
Veranstaltungstermine können nur Eingang in den Terminkalender<br />
des Nessetal - Journals finden, wenn sie<br />
rechtzeitig die Redaktion erreichen. Hier ist jeder Verein<br />
und jede Gemeinde ein Stück weit selbst gefordert. Unter<br />
der E-Mail:<br />
eckhard.jorek@gmx.net<br />
schicken Sie diese bitte rechtzeitig ein.<br />
Redaktionsschluss für das nächste Amtsblatt, welches<br />
voraussichtlich am 09. Oktober 2010 erscheint, ist<br />
der 04. Oktober 2010.<br />
Weitere Kontaktmöglichkeiten Redaktion:<br />
Tel.-Nr. : 036255 80742<br />
Fax - Nr. : 036255 82105
16 | Ausgabe 11. September 2010 Veranstaltungstermine Nessetal Nichtamtlicher Teil<br />
Tag des offenen Denkmals -12. September 2010<br />
Live-Jazz und<br />
alte Gewerke<br />
geöffnet: 11 bis 17 uhr<br />
Das umfangreiche Programm<br />
wird 11:00 Uhr<br />
mit einem Gottesdienst<br />
im Remstädter Pfarrhof eröffnet.<br />
Ab 12:00 Uhr kann man<br />
sich dann über die Arbeit im<br />
Pfarrhof informieren und alte<br />
Gewerke bestaunen; Schautöpfern<br />
ist angesagt. Dabei wird<br />
auch Brot im Holzbackofen<br />
gebacken und der Chor Kalinka<br />
sorgt mit russischen Volksliedern<br />
für Belebung. Lecker:<br />
Schweineschulter mit Sauerkraut<br />
auf dem Mittagstisch.<br />
Live Jazz, von einer Gruppe<br />
aus Eisenach, fügt sich nahtlos<br />
an und in einer Spielpause<br />
führt der Jugend Club der Gothaer<br />
Diakonie das Theaterstück<br />
„Der Clownfisch“ auf.<br />
Auch auf Kinder ist man gut<br />
vorbereitet: Erzieherinnen<br />
des Wangenheimer Diakonie-<br />
Kindergartens betreuen eine<br />
Bastelstrecke. Stündliche Führungen<br />
ab 14 Uhr durch Rita<br />
Hampel verschaffen Interessierten<br />
einen tieferen Einblick.<br />
Für Angela Barth wird dieser<br />
Tag eine ganz neue Erfahrung<br />
sein, denn sie hat erst zum<br />
Monatsanfang die Leitung des<br />
Pfarrhofes Remstädt übernommen.<br />
Die ausgebildete Sozialpädagogin<br />
wird während des<br />
Gottesdienstes der Remstädter<br />
Gemeinde vorgestellt und freut<br />
sich auf viele Gäste. (ej)<br />
Chefin: Angela Barth hat zum Monatsbeginn<br />
die Leitung übernommen.<br />
Stoßen auf das fachgerechte Anbringen der Flügel an: Hartmut<br />
Breithaupt und das Holzbau-Spezialisten-Team von Marcel Bode.<br />
Hoffen auf reichlich<br />
Wind zum Korn mahlen<br />
ballstÄdter mühle: 10 bis 18 uhr geöffnet<br />
Und sie dreht sich doch, zumindest wenn Wind geht“,<br />
scherzte „Mühlmann“ Hartmut Breithaupt nach getaner<br />
Arbeit. Was lange währt, wird gut - sagt man. Und das anbringen<br />
der Flügel zögerte sich doch länger als gedacht hinaus.<br />
Doch die Breithaupt- Brüder haben es letztendlich mit viel Einsatz,<br />
fleißigen Helfern und verlässlichen finanziellen Unterstützern geschafft,<br />
können den bestimmt wieder zahlreichen erwartungsvollen<br />
Besuchern zum Tag des offenen Denkmals in Ballstädt endlich<br />
wieder eine „richtige“ Mühle präsentieren. Doch ob sich die Mühlsteine<br />
drehen, hängt von der Windstärke ab. Auf alle Fälle gibt es<br />
aber ausfühliche Mühlenführungen und Erläuterungen zur Technik.<br />
Und: Durst und Kohldampf braucht keiner zu schieben. (ej)<br />
Probelauf: Zum Abschluss des Flügelanbaues testen Hartmut Breithaupt<br />
und Marcel Bode zum Spaß das Drehen der Flügel, auch ohne Wind.<br />
Vorführung<br />
vom Schloss<br />
geöffnet: 11 bis 17 uhr<br />
In <strong>Friedrichswerth</strong> haben<br />
am Tag des offenen Denkmals<br />
das Waisenhaus und<br />
die benachbarte Pfarrscheune<br />
für interessierte Besucher geöffnet.<br />
Gerade das Heimatmuseum<br />
lädt zum längeren<br />
Verweilen ein, hat so manchen<br />
historischen Schatz zu bieten.<br />
Wer im Frühjahr, als an die<br />
Inbetriebnahme der Nessetalbahn<br />
erinnert wurde, das<br />
Modell vom <strong>Friedrichswerth</strong>er<br />
Bahnhof nicht anschauen<br />
konnte, hat nun nochmals Gelegenheit<br />
dazu. Das bis ins Detail<br />
nachgebildete Gebäude, im<br />
Maßstab von 1:87 zeigt sich im<br />
Look der sechziger Jahre und<br />
wurde in zeitaufwändige Kleinarbeit<br />
vom Modellbauer Frank<br />
Armstroff erstellt. Weiterhin<br />
wird nochmals die Ausstellung<br />
zum 150. Jubiläum des Erbauens<br />
der Gustav Adolf Kirche in<br />
den Mittelpunkt gerückt und<br />
zum <strong>Friedrichswerth</strong>er Schloss<br />
gibt es eine 45 minütige DVD<br />
anzusehen. Diese wird jeweils<br />
14 und 16 Uhr im Vereinshaus<br />
vorgeführt und soll einem breiten<br />
Publikum die Schönheit<br />
des Schlosses und dessen Werdegang<br />
etwas näher bringen.<br />
Das passt von der Zeit her recht<br />
gut, denn der <strong>Friedrichswerth</strong>er<br />
Heimatverein lädt in bewährter<br />
Manier zu Kaffee und<br />
selbst gebackenen Kuchen ein.<br />
DVD-Vorführung: 45 Minuten<br />
geballte Information zum Schloss.