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Sitzungsbericht 07.12.2012 - Landkreis Neu-Ulm

Sitzungsbericht 07.12.2012 - Landkreis Neu-Ulm

Sitzungsbericht 07.12.2012 - Landkreis

Sitzung des Kreisausschusses vom 7. Dezember 2012 Stationäres Hospiz in Illertissen: Gewährung eines freiwilligen Investitionszuschusses durch den Landkreis Neu-Ulm Der Kreisausschuss hat dem Kreistag einstimmig empfohlen zu beschließen, dass der Landkreis Neu- Ulm dem Förderverein Hospiz Illertissen einen einmaligen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 300.000 Euro, aufgeteilt auf mindestens zwei Haushaltsjahre, für die geplante Einrichtung eines stationären Hospizes in Illertissen in Aussicht stellt. Diese Entscheidung fiel auf Basis der vorliegenden Kostenberechnungen vorbehaltlich des Gesamtfinanzierungsplanes und vorbehaltlich eines Investitionskostenzuschusses durch die Stadt Illertissen. Seit 1997 ist die ambulante Hospizgruppe „Miteinander unterwegs“ ehrenamtlich in Illertissen tätig. Die Hospizgruppe setzt sich dafür ein, dass schwerkranke und sterbende Menschen in der ihnen bis zum Tod noch verbleibenden Zeit ein würdevolles Leben erfahren. Rund 20 ausgebildete ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer sind seither kontinuierlich im Einsatz, um diese Menschen sowie deren Angehörige möglichst zu Hause, im Krankenhaus und in den Pflegeheimen zu betreuen, ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst zu nehmen und ihnen bis zuletzt ein Leben in Würde und ohne Schmerzen zu ermöglichen. Schon seit vielen Jahren beabsichtigt die Hospizgruppe, dieses Angebot durch die Einrichtung eines stationären Hospizes zu erweitern, welches speziell auf die Bedürfnisse der sterbenden Menschen und deren Angehörige ausgerichtet ist. Seit der Gründung des Fördervereins Hospiz Illertissen im Oktober 2010 wurde das Vorhaben weiter vorangetrieben. Durch den Wegzug der Schulbrüder aus Illertissen und dem Beschluss des Ordens aller Schulbrüder in Zentraleuropa, dem Förderverein Hospiz Illertissen das Benildhaus (benannt nach dem heiligen Benild) samt Grundstück für seine verantwortungsvolle Aufgabe zu überlassen, hat sich die Chance ergeben, das stationäre Hospiz zu verwirklichen. Der Förderverein plant den Umbau des Benildhauses zu einem stationären Hospiz mit acht Plätzen. Es soll Patienten aus dem Landkreis Neu-Ulm und den angrenzenden Landkreisen aufnehmen können. In mehrfachen Gesprächen mit Vertretern des Hospizvereins Illertissen hat Landrat Erich Josef Geßner zum Ausdruck gebracht, dass der Landkreis Neu-Ulm die Errichtung eines stationären Hospizes am Standort in Illertissen mit acht Plätzen sehr begrüßt. Damit könne man medizinische und pflegerische Hilfe, seelischer Beistand und menschliche Nähe in der letzten Lebensphase auch den Bürgerinnen und Bürgern des südlichen Landkreisgebietes zuteil werden lassen. Dem Hospizverein signalisierte der Landrat daher bereits frühzeitig, dass sich der Landkreis – vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Kreisgremien – vorstellen kann, einen freiwilligen Investitionskostenzuschusses in Höhe von 300.000 Euro zu gewähren, sofern sich neben der staatlichen Förderung auch die Stadt Illertissen als Standortgemeinde in dieser Größenordnung beteiligt und sich auch weitere Kommunen des Landkreises mit angemessenen Zuschüssen beteiligen. Schon im Zusammenhang mit der Bezuschussung der stationären Hospizeinrichtung in Ulm hatte Landrat Geßner in den zuständigen Ausschüssen erklärt, dass die Bezuschussung in Ulm nicht ausschließe, dass sich der Landkreis Neu-Ulm bei einem möglichen stationären Hospiz in Illertissen in ähnlicher Weise wie die Stadt Ulm am Hospiz in Ulm beteiligen wird. Die Stadt Ulm hat in Ulm einen Investitionskostenzuschuss von 300.000 Euro gewährt. Zwischenzeitlich hat der Förderverein Hospiz Illertissen eine komplette Um- und Erweiterungsplanung inklusive Kosten- und Finanzierungsplan erstellt. Alle Fakten, Daten und Angaben zu der beabsichtigten Maßnahme sind in einem Exposé klar und übersichtlich zusammengefasst. Dieses übergab die Führung des Fördervereins Landrat Geßner bei einem Gespräch am 18. Oktober 2012 und erläuterte es ausführlich. Nach der Kostenberechnung belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 2,13 Millionen Euro.

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