Download - Quadrat Goslar/Bad Harzburg

quadratgoslar.de

Download - Quadrat Goslar/Bad Harzburg

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2012

MaGazIN Für DaS LEbEN IM Harz � KOSTENLOS � OKTObEr 2012

café

Goldberg

bODENSTÄNDIG – abEr NIcHT vErSTaUbT!

Harz aKTUELL � KULTUr � KUNST � POrTrÄT

SENIOrEN � rEISE � LaNDKrEIS � EMPFEHLUNGEN


2

Leben - Wohnen - Wohlfu .. hlen ...

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Genießen Sie hohe Wohn- und Lebensqualität in

einer der schönsten Residenzen in Südniedersachsen,

nur 100 Schritte vom Goslarer Marktplatz entfernt.

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mit komplett barrierefreien Bädern und Küchen

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durch unseren hauseigenen Pflege- und Betreuungsdienst

■ Viele Angebote für aktive und kreative Freizeit gestaltung:

Kunst, Musik, Sport und Spiel, Ausflüge, Reisen …

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für ein anspruchsvolles

Leben im Alter!

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GDA Residenz Schwiecheldthaus

Schwiecheldtstraße 8 -12

38640 Goslar

Tel.: 05321 312-0

Unsere Veranstaltungs-Highlights

Freitag, 5. Oktober, 16:00 Uhr: Dia-vortrag „capri sehen

und dann leben!“ Geschichte und Kultur einer kleinen

„großen“ Insel von Dr. almut Mey, berlin

Sonntag, 7. Oktober, 15-17 Uhr: Erntedankfest im Schwiecheldthaus

mit Musik von Lothar Megerle sowie zwiebelkuchen

und Federweißen vom Weinfuchs claus Wagner

Sonntag, 14. Oktober, 16:00 Uhr: Konzert Gamben – Duo

„Les Heureux Moments“. christine brelowski und Kerstin

Olfe spielen französische Musik des 17./18. Jahrhunderts,

der blütezeit der viola da Gamba sehr beliebt war

Sonntag, 14. Oktober, 19:00 Uhr: Dr. Wilfried Ließmann,

Göttingen, Harzer bergmannsleben über- und Untertage

– und was von der harten bergarbeit geblieben ist

Dienstag, 23. Oktober, 16.00 Uhr: Dia-vortrag – Mit dem

Fahrrad rund um Hannover, Der Grüne ring – mit Monika

und rainer Windrich

Donnerstag, 25. Oktober, 19:00 Uhr: bodybuilding für

die Seele – Training unserer emotionalen und spirituellen

Muskel, Peter Michael Dieckmann

10 x in Deutschland


aLLGEMEINE bESONDErHEITEN OKTObEr 2012

Ist er nicht schön, der Herbst? Wenn er kommt, riecht

man ihn sofort: Die Luft duftet nach gefallenem Laub,

nach Erde und den ersten Kaminfeuern. Die Natur

schaltet einen Gang runter und befindet sich auf dem

rückzug, wie auch das Federvieh, das sich auf seinen

Flug in sonnigere Gefilde begibt. apropos rückzug: Derzeit

versuche ich irgendwie, dem herbstzeitlichen Dekozauber

zu entfleuchen − ich sag nur: die Invasion der

Kürbisse! Meine geschätzte Schrebergarten-Nachbarin

fragte neulich, ob ich denn nicht jetzt auch alles schön

Kürbis-mäßig auf „Hällowiehn“ dekorieren täte? Wär’ ja

jetzt mal so langsam zeit! Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen

geht, aber ich empfinde solcherlei ungefragte ratschläge

zuweilen als extrem übergriffig. außerdem: dekorieren

tun? „Tuten tut der Nachtwächter“, dachte ich. ausweichend

gab ich meinem schmalen zeitkonto die Schuld

an meiner fehlenden Dekor-Lust, was streng genommen

eine eiskalte Lüge war, aber bei den angeboten und aufdringlichen

Dekorationen in meinen bevorzugten Einkaufstummelplätzen

dreht sich mir regelrecht der Magen

um, oder sollte ich besser sagen: Das schlägt bisweilen

echte blasen auf der Netzhaut – so viele Geschmacklosigkeiten

auf einmal. Kürbis-Lichterketten, künstliche

Laub-Girlanden, die schon von Weitem ihren natürlichen

Plastikduft verströmen.

Meine Gartennachbarin zog sich jedenfalls pikiert in ihr

Garten-Schneckenhaus zurück, ließ überemsig ihren großen

und kleinen Kürbissen die nötige Pflege angedeihen

– schließlich sollten die ja nicht schon vor den nationalen

und internationalen Feierlichkeiten an vernachlässigung

krepieren. Im Stillen dachte ich an die unzähligen

Puppenopfer meiner Kindheit, die den frühen Tod in

ihrem kleinen Kindsbett starben, weil ich ihnen in höchster

Unschuld zuviel Make-Up mit meinen neuen Eddings

und Filzstiften verpasst hatte. Danach bestanden sie vor

den augen meiner wütenden Mutter nicht mehr und wurden

rigoros im Sperrmüll entsorgt. Gleiches würde ich

übrigens gern mit dem Kürbiswahn dieser Tage anrichten.

zeitgleich flattert mir eine Einladung meiner Patentochter

ins Haus, zur Einweihung einer geheimnisvollen Neuigkeit

im Garten. Ich folge gern und fühle mich ohne langes

zaudern wie im siebten Himmel: alles Deko-frei!

Doch dann erscheint die junge Gastgeberin auf der bildfläche,

geschmückt mit einer güldenen Pappkrone. Sie

begleitet mich höchst wichtig zur einzuweihenden Garage

der Familie, in der künftig alle Grillutensilien ihren eigenen

Platz finden sollen. Sichtlich stolz bietet sie mir –

wie sollte es anders sein – ein frisch gegrilltes Kürbisschnitzel

an. zum Nachtisch gibt es frischen

Kürbis-Möhren-Kuchen. als die Familie mir zum abschied

noch ein mit buntem Laub und verschiedenen Leckereien

ausgestatteten Picknickkorb überreichte, gebe ich mich

endgültig geschlagen, denn einige Schätze des Herbstes

still schweigend anzunehmen, da bricht man sich

schließlich auch keinen zacken aus dem Krönchen.

In diesem Sinne, genießen Sie das Leben und bleiben

Sie versonnen!

spitzmarke kolumne � � quadrat 10/2012 303

FOTOLIa.cOM © JavarMaN; PIxELIO.DE © MaGIcPEN Herbstschä


Rieckhoff Immobilien –

Immobilien sind unsere Tradition

Wer in Goslar und im Harz an Immobilien denkt, für den ist

der Name Rieckhoff ein Begriff. Gegründet von Hans-Joachim

Rieckhoff 1968, ist das Unternehmen seit Jahrzehnten für seine

Kompetenz und Integrität überregional bekannt und der ideale

Makler für den Verkauf und die Vermietung von Immobilien.

Seit zwei Jahren ist Sabine Rieckhoff Inhaberin des Goslarer

Familienunternehmens. Sie fühlt sich dem Erbe ihres Vaters

verpflichtet, nutzt ihr profundes Fachwissen zum Wohl ihrer

Kundschaft und gibt es an ihre Mitarbeiter weiter.

Der Kauf einer Immobilie ist prinzipiell eine der größten

Investitionen im Leben eines Menschen. Das Weltkulturerbe

der Stadt Goslar und Ihre Liebe zu historischen Bauten ist

ihr ein besonderes Anliegen. So wundert es denn auch nicht,

dass Sabine Rieckhoff ihr modernes Büro in einem fachgerecht

restaurierten Altstadthaus eingerichtet hat. Sie arbeitet mit

Ihrem Team nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt,

in der Bergstraße 63 in Goslar.

Solide Immobilienvermittlung und zuverlässige Beratung,

alles rund um die Immobilie von der Objektaufnahme bis zur

Übergabe wird bei Verkauf und Vermietung abgedeckt. Ein

umfangreiches Angebot von der Eigentumswohnung bis zu

interessanten Ferienimmobilien in der Harzregion umfasst das

umfangreiche Angebot auf der neu gestalteten Homepage.

Rieckhoff Immobilien

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INHaLTSvErzEIcHNIS

Sammy Davis, Jr.:

QUaDraT Nr. 10 / 2012 � aUSGabE OKTObEr 2012

Ich bin der einzige ein-

14

25

äugige schwarze Jude!“

Foto: Hansi HoFFmann

Hansi Hoffmann, PR-manageR deR suPeRstaRs, eRinneRt sicH

Unbelievable, they’re really doing it! No! No!

aKTUELL

They’re doing it on stage …“. Amüsiert und

Kurz angetippt 21

ungläubig schaut der kleinwüchsige Farbige

INSTITUTIONEN

erst links zu seinem Bodyguard, dann nach rechts

100 Jahre Sanitätshaus Färber 8

zu mir. Sammy Davis, Jr., internationaler Entertai-

80 Jahre café Goldberg 12

ner, Goslarer Weltstar Kinos als Sänger und Filmschauspieler, 44

kann von es einfach bad Harzburg nicht nach glauben, Hongkong was da knapp zwei

Meter

Diakonissen

vor seinen

Mutterhaus

Augen auf der kleinen Bühne des

46

Oxfam: Schnippeln für einen guten zweck 57

Hamburger Nachtclubs „Amphore“ passiert. Ein

riesiger UrLaUb Kraftprotz mit Strohhut und Silberblechbudapest,

Perle an der Donau 38

Gießkanne, nur mit einer grünen Gärtnerschürze

bekleidet, KULINara hat nach einem Blitzflirt das schlanke

Blondchen Kochtipp: mit Hirschgulasch den dicken Zöpfen und einer Gar33

tenharke einfach umklammert, ihr das hauchdün-

GESUNDHEIT

ne Sommerkleidchen Pflegeschulzentrum wortlos abgestreift und sie 40

zur frivolen verein Leben Musik mit von Krebs „Voulez-Vous Coucher 42

Avec KULTUr Moi“ im Scheinwerferkegel lustvoll beglückt.

Kaiserringpreisträger Im Publikum hört man bewundernde 14

Rufe. Nach einigen Minuten wird die gespielte

Lustnummer 29 durch einen Tusch beendet. Spot

aus, gedimmtes Barlicht an. Beifall. Wenige

Minuten nach ihrem Auftritt stellt sich das

Gärtnerblondchen so splitternackt wie all die

anderen Girls in der „Amphore“ an die Bar und

lässt sich zu Champagner einladen.

Sammy Davis, Jr. hatte bereits in Hollywood von

diesem schärfsten Club in Hamburg gehört. Liza

Minnelli und Shirley McLaine wussten das für

die Menschen im prüden Amerika fast Unglaubliche

über diesen Lusttempel unweit des Hansestadt-Hafens

zu berichten. Beide Filmdiven waren

im Verlauf ihrer Tourneen mit mir in der „Amphore“

gelandet. Shirley – „Gibt es in dieser Stadt auch

etwas ganz Verruchtes?!?“ – erzählte es ihrer

bauen, Wohnen, Leben 16

Freundin Wilder Wälder Liza und Liza schwärmte nach ihrer Eu31

ropa-Tournee Kultur Kurzmeldungen bei Sammy Davis, Jr.. Versteckt unter 48

dicken Pudelmützen und umgeben von Betreuern

GEScHIcHTE

hockten Namen die mit US-Stars Geschichte(n) dann später an der Bühnen- 11

rampe, Papst wurden clemens weder II. aus Hornburg belästigt, noch besonders 25

Wo ist der Pionierweg? 29

beachtet. Diskretion war oberstes Gebot für

„Amphore“-Fans PrOFILE und Personal. Es gab auch nie-

Platz genommen 34

mals Tipps für die Klatschpresse in der Stadt.

Manfred Mattheis 59

STaNDarDS

Eine Woche zuvor: Der schwarz-weiße Privatjet des

Kolumne 03

Las-Vegas-Superstars Die vergangenen zwei Sammy Monate Davis, in 8 Minuten Jr. landet am 06

frühen angelesen Abend auf dem Berliner Flughafen Tempel- 51

hof. Hoffmanns Der weiße Erzählungen Rolls-Royce des umtriebigen Ber- 53

reingehört 56

Marunde 61

Quadratabend 62

Schon was vor? 64

Impressum 66

53

inhalt � quadrat 09/2012 5

liner Nachtclub-Königs Rolf „Shimon“ Eden rollt

mit Sondergenehmigung an die ausgeklappte

Gangway-Treppe. Der schmächtige Entertainer, gerade

mal eins dreiundsechzig groß, blaues Hemd,

schwarzer, taillierter Anzug, Lackstiefeletten und

auf dem Kopf einen breitrandigen, weißen Cowboyhut,

tänzelte die paar Stufen der Klapptreppe

herunter.

„Hey, Fritz! Nice to see you again“, begrüßte er

mit melodischer Raucherstimme den europäischen

Tourneepromoter Fritz Rau, der vor Monaten in Paris

mit dem US-Star über die Tournee verhandelt hat-

te. „Welcome to the free part of Berlin! Welcome

to Germany“, erwidert Fritz Rau den Gruß sei-

nes neuen Tourneestars. „Und hier ist mein

Freund und PR-Manager Hansi Hoffmann

und Rolf ‚Shimon‘ Eden, einer der besten

Kenner Berlins, Big Boss von drei Super-

clubs in der Stadt, Liebling aller Blondinen

und Besitzer und Fahrer des von Dir ge-

wünschten weißen Rolls Royce.“

Vorsichtig manövriert Rolf Eden seinen

Rolls an der Vielzahl der Louis-Vuitton-Kof-

fer und Taschen vorbei, die aus der Privat-

Werkzeuge � Gartengeräte

Schließanlagen

Sicherheitstechnik

maschine entladen werden. Auf der ge-

mächlichen Fahrt vom Flughafen Tempel-

hof über den hell erleuchteten Kurfürsten-

damm zum Hilton-Hotel in der Budapester

Straße kolportiert Inhaber: der Theodor Star den Heyke neuesten

Klatsch

Telefon

aus Vegas

05322

und Hollywood.

2210 � Fax

Dann

2247

kommt die bevorstehende Am Güterbahnhof Tournee 6 zur

Sprache. 38667 Bad Harzburg


6 quadrat 10/2012 � zurück geblickt

15. aUGUST

DEr aUGUST / SEPTEMbEr

auf den Trikots der Fußballer des Goslarer Sc 08 wirbt

Investor Sebastian Lüder für sein „Torfhaus Harzressort“.

Die Ferienanlage ist im bau und soll im nächsten

Mai in betrieb gehen. Schon jetzt wird gebucht.

16. aUGUST

rattengift zum Frühstück? beim abriss einer ehemaligen

chemischen anlage bei Oker zur Produktion von

Thalliumsulfat, -sulfid und -chlorid – direkt neben

dem luftigen Frühstücksplatz einer bildungseinrichtung

– wird auf das zum Schutz der Umwelt vor giftigem

Staub vorgesehene zelt verzichtet. Der Untergrund

ist angeblich nicht belastbar.

17. aUGUST

Die Harzer Falken legen einen Fehlstart mit bauchlandung

hin, weil der Eishockey-verband sie nicht

als Nachfolger der insolventen Wölfe in die regionalliga

einreiht. Und in der ihnen zugewiesenen verbandsliga

werden sie wohl kaum die nötigen Einnahmen

für ihre namhafte Mannschaft generieren. aus

für das braunlager Eishockey?

18. aUGUST

Kirchliche Trauung der Frau Dr. anke Stadler mit Herrn

Sigmar Gabriel im Klostergut Wöltingerode, nachdem

das Paar gestern in der Goslarer Kaiserpfalz

standesamtlich vereint wurde. Das Quadrat-Team

gratuliert herzlich.

19. aUGUST

In der Nacht noch mehr als 20 Grad celsius, da muss

eine Fahranfängerin dringend etwas trinken. aber

selbst minimale Promille – hier 0,22 – führen wohl

zum Entzug des Führerscheins, zur Nachschulung

und weiterem Ungemach.

20. aUGUST

In dieser Nacht wird ein rekord gemessen: Nur wenig

unter 30 Grad celsius meldet der Deutsche Wetterdienst

für bad Harzburg. Nachts.

21. aUGUST

Ärger mit dem Naturschutz gibt es sowohl am braunlager

Wurmberg als auch am bocksberg bei Hahnenklee.

am Wurmberg werden rodungen vor dem verabredeten

Termin vorgenommen, am bocksberg kritisieren

die Umweltverbände mangelnde Mitsprache-

Möglichkeiten.

22. aUGUST

30 Euro Jahresbeitrag lösen 45 Euro Fangprämie aus.

So versucht das Deutsche rote Kreuz (DrK), neue

Mitglieder mit Hilfe einer agentur zu generieren, deren

Mitarbeiter als DrK-ler verkleidet an der Haustür

verträge abschließen.

23. aUGUST

rauchschwaden, die ein autofahrer von der b4 aus

im bereich Oderteich gesehen haben will, führen zu

einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren braunlage

und St. andreasberg. beide entdecken nichts

und brechen den Einsatz ab.

24. aUGUST

Mindestens ein Dutzend Straßenbaustellen, so die

zuständige Goslarer behörde, werden im Landkreis

in nächster zeit behinderungen bis hin zu vollsperrungen

auslösen.

25. aUGUST

Mehr als 100 Teilnehmer zählt man beim fünften vienenburger

Fun-cross-Triathlon, dazu rund 400 anfeuernde

zuschauer. Das Wetter ist wechselhaft, was

der Stimmung nicht schadet.

26. aUGUST

50.000 Gäste werden an den drei Tagen des Salz- und

Lichterfestes in bad Harzburg gezählt und geschätzt.

Damit ist es eine der wichtigsten veranstaltungen

des Jahres, auf Neuhochdeutsch ein Highlight.

27. aUGUST

Die Idee, durch ein Untertage-Pumpspeicherwerk –

eine art akku zur Speicherung nachts erzeugter, aber

nicht sofort benötigter Elektrizität – eines der Probleme

der Energiewende zu lösen, wird zwar in Goslar

entwickelt, aber womöglich in Sachsen umgesetzt.

28. aUGUST

Drei Millionen Euro hat Dr. rolf Lohbeck, besitzer

des Hotel-restaurants „zu den rothen Forellen“ in

Ilsenburg investiert, um das einzige Fünf-Sterne-Hotel

Sachsen-anhalts für kommende Jahrzehnte fit zu

machen.

29. aUGUST

Der Oxfam-Spendenlauf wird mit einer Erfolgsmeldung

angekündigt: Ein Team aus bremen hat für den

guten zweck mehr als 14.000 Euro eingeworben. üblich

und vorbedingung zur Teilnahme sind 2.000

Spenden-Euro.

30. aUGUST

Einen undramatischen rückgang der beteiligung prognostizieren

die Organisatoren des 22. Ökomarktes

am Sonntag in bad Harzburg. Einige frühere Teilnehmer

wandern zu anderen veranstaltungen ab, etwa

zum altstadtfest in Goslar oder zum Sehusa-Fest in

Seesen. auch die Parteien sind eher nicht aktiv; es

ist keine Wahl in unmittelbarer Nähe.


31. aUGUST

Noch anfang des Jahres als verkaufsobjekt gehandelt,

steht heute fest: Die PPM Pure Metals GmbH,

Herzog Juliushütte, bleibt im Konzern der recylex-

Gruppe und will mit zwei weiteren Töchtern Synergieeffekte

schaffen. 120 Mitarbeiter sind erstmal beruhigt.

01. SEPTEMbEr

Sind sie faul oder feige? zum Geschicklichkeits-Wettbewerb

für biker in braunlage treten 2 (in Worten:

zwei) motorisierte Helden an, davon einer mit roller.

So gibt es zwei Sieger und die Erkenntnis, dass sich

kaum jemand bei der (womöglich mangelhaften) beherrschung

seiner Maschine beobachten lassen

möchte.

02. SEPTEMbEr

Kaum noch Jodler aus dem Westen: Der Jodler-Wettstreit

in Thale-altenbrak findet fast ohne Westharzbeteiligung

statt. Ob das mit dem Streit wegen der

„Stadt Oberharz am brocken“ oder mit einer allgemeinen

Jodelmüdigkeit zusammenhängt, ist unklar.

03. SEPTEMbEr

Friedwald-Försterin brigitte Lux berichtet im Haus

der Natur, bad Harzburg, über eine ungewöhnliche

Form der bestattung und das Konzept des Friedwaldes

bei bad Sachsa.

04. SEPTEMbEr

Den Tag der Niedersachsen 2013 dürfen Goslar und

vienenburg mit Hilfe der Klosterkammer Hannover

durchführen. Das beschließt das Landeskabinett in

Hannover.

05. SEPTEMbEr

Nochmal Eishockey: von den einst berühmten Harzer

Wölfen ist buchstäblich – nach abwicklung des

Insolvenzverfahrens – nichts übrig, teilt der Konkursverwalter

mit.

06. SEPTEMbEr

Ja, wo sind sie denn? Die chinesischen Granitsteine,

mit denen die Goslarer Hokenstraße neu gepflastert

werden soll, sind gegenwärtig „auf dem Weg“, aber

wo weiß seit Wochen niemand.

07. SEPTEMbEr

Keine Munition mehr im Schimmerwald. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst

gibt die nunmehr geräumten

Flächen an die Forst zurück, die dort hauptsächlich

einen Mischwald anlegen wird.

08. SEPTEMbEr

Die Frau eines QUaDraT-redakteurs, Inge Görres-

Hinz, ist vom bundespräsidenten und Frau Daniela

Schadt eingeladen zu einem bürgerfest in den Park

von Schloss bellevue. zur begleitung nimmt sie ihren

Mann mit.

09. SEPTEMbEr

Professor reinhard roseneck, ehemals rammelsberg-Geschäftsführer,

gilt als Initiator der Goslarer

und Harzer UNEScO-Welterbe-Stätten. Der hoch angesehene

Wissenschaftler verstirbt, 62 Jahre alt, an

Krebs.

10. SEPTEMbEr

Immer dasselbe auto, jedes Mal mit einem anderen

gestohlenen Kennzeichen, nutzt ein betrüger seit Wochen

zum Tanken, ohne zu bezahlen. Die Polizei gibt

ein Fahndungsfoto heraus. Der Täter stellt sich.

zurück geblickt � quadrat 10/ 2012 07

11. SEPTEMbEr

Der Heilige antonius auf dem burgberg bad Harzburgs

wird ausgetauscht: Die alte Statue aus mittlerweile

morschem buchenholz weicht einem neuen antonius

aus Eiche. Horst Woick, vorsitzender des burgberg-Fördervereins,

sorgt für eine zünftige Taufe.

12. SEPTEMbEr

Gegen den „störenden“ anstrich eines altstadthauses

geht die gestörte Stadtverwaltung Goslars vor

und verlangt von dem besitzer, einen antrag auf nachträgliche

Genehmigung zu stellen. Soeben frisch gestrichen

leuchtet das Haus (noch ?) gelb und rot.

13. SEPTEMbEr

amtlich: Die bad Harzburger Kindertagesstätte burgstraße

wird zukünftig von Stefan Scheele geleitet, der

bisher die städtische Kita Westerode führte und zu

hohem ansehen brachte. Ein genauer antrittstermin

steht noch nicht fest.

14. SEPTEMbEr

Das ungebetene abonnement auf eine räuberische

Straftat hat die Spielhalle in der alten Heerstraße im

Gewerbegebiet bassgeige. In diesem Jahr schon zum

dritten Mal fordert und bekommt ein Maskierter das

in diesem Fall wenige Geld aus der Kasse.

15. SEPTEMbEr

redaktionsschluss, damit das QUaDraT-Magazin

für das Leben im Harz anfang Oktober erscheint.

(tg)


088

quadrat 10/2012 �

als albert Färber im Jahre 1912 sein Sanitäts-

haus in Oberhausen/rhein gründete, ahnte er

sicher nicht, dass sich vier Generationen und

100 Jahre später aus den bescheidenen anfängen

ein gesundes modernes Unternehmen entwickelt

hat.

Der Neuanfang 1945 durch seinen Sohn rolf Färber

in bad Harzburg, Ortsteil bündheim, war gekenn-

zeichnet durch Materialknappheit und räumliche

Enge. Das Holz für die Prothesen seiner Patienten

holte er aus den heimischen Wäldern rund um bad

Harzburg, Nägel wurden wieder gerade geklopft.

Seine damaligen Patienten erinnern sich noch heute

an den erfinderischen und tatkräftigen Technikermeister.

Die erste Werkstatt befand sich aus Gründen der

Stromversorgung, denn Drehstrom gab es nur in

bündheim, in der Gaststätte Weißes ross in der

breiten Straße im bad Harzburger Ortsteil bündheim.

Später wurde dann das Geschäft in der

Schmiedestraße 16 eröffnet. Der Sitz der Werkstatt

wurde in bündheim noch viele Jahre erfolgreich beibehalten.

100 Jahre Sanitätshaus Fä

vON DEr PrOTHESE aUS DEM HOLz HarzEr WÄLDEr zUM c-LEG®

In den siebziger Jahren übernahm Jürgen Färber das

ruder und machte aus dem kleinen Handwerksbetrieb

ein modernes Geschäft: Er modernisierte in den

achtziger Jahren sehr aufwändig gemeinsam mit

Ehefrau anni die räumlichkeiten in der Schmiedestraße.

Hinzu kamen ein Wäschegeschäft in der

Herzog-Wilhelm-Straße und ein modernes rehalager

in den räumen der ehemaligen Harzburger zeitung.

DIE vIErTE GENEraTION STEHT bErEIT

Seit 2003 kümmern sich Steffen und andrea Färber

in vierter Generation um das Wohl der Kunden. Die

mittlerweile 25 Mitarbeiter beraten mit fachlicher

Qualifikation und Kompetenz und nicht zuletzt mit

aufmerksamer zuwendung und persönlicher

Wärme.

„Uns geht es hier nicht nur um die neuesten Errungenschaften

modernster Prothetik, Orthopädie-Technik

und reha-Technik, sondern auch um so wichtige

Dinge wie menschliche zuwendung. Die Patienten,

die zu uns kommen, sind oft alt, manche auch einsam,

da tut ein nettes Wort doch einfach gut“, erklärt

andrea Färber. „ Wir nehmen uns, wo immer es geht,

zeit für die Sorgen und Ängste unserer Kunden. Kein

Mensch kauft gern artikel zur Inkontinenzversorgung

oder brustprothetik, da müssen wir den Menschen

mit viel Feingefühl und Sachverstand ihre Ängste

nehmen“, erzählt sie weiter.

„allein die rechtzeitige bereitstellung von Hilfsmitteln

für einen leichteren alltag nach einer Operation

oder im verlauf einer schwereren Krankheit,

stellt die Menschen vor Probleme“, so andrea Färber.

„Deshalb kümmern wir uns, wenn der Patient

gemäß der freien versorgerwahl zustimmt, individuell

und persönlich um die abwicklung der Kostenübernahme

mit den Krankenkassen, die Unterstützung

bei allen Formalitäten, das Erstellen von

Kostenvoranschlägen und die finanzielle abwicklung

mit Kranken- und Pflegekassen sowie Einrichtungen

der häuslichen Pflege.“

Das moderne und geräumige Geschäft in der Herzog-Wilhelm-Straße

34 in bad Harzburg, in das das

Unternehmen im Jahre 2008 umzog, erfüllt alle

anforderungen, um hier altbekanntes und Neues

zu bieten. Neben einem großen Kundenparkplatz


er

direkt am Gebäude bieten die neuen räumlichkei-

ten auch eine behindertengerechte Werkstatt.

FILIaLE IN JürGENOHL

Manchmal sind es nur kleine Impulse, die man benö-

tigt, um als Unternehmer eine neues Geschäftsfeld

auszumachen, so geschehen, als andrea und Steffen

Färber einmal durch Goslars Stadtteil Jürgenohl fuh-

ren und feststellten, dass es hier kein Sanitätsfachgeschäft

gab, obwohl aufgrund der bevölkerungsstruktur

ein erhöhter bedarf besteht. Sie eröffneten

ihre Filiale und versorgen seitdem die dort ansässige

Menschen mit ihren Produkten.

THOMaS ScHÄFEr – DIE raSaNTESTE PrO-

THESE DEUTScHLaNDS

Ein besonderes Talent fördert Steffen Färber zusammen

mit der Herstellerfirma medi: Thomas Schäfer,

er arbeitete als Fahrradkurier, ist sportlich als Mountainbiker

und bahnradfahrer sehr erfolgreich. Er

hofft auf eine Teilnahme an den nächsten Paralympics.

Die besonderheit am paralympischen Sport ist, dass

jeder amputierte neben einem Trainer auch einen

Orthopädietechniker hat, dessen rolle ebenso

bedeutend ist. Da er für das einwandfreie Funktionieren

und den bequemen Sitz der Prothese verantwortlich

ist, übernimmt der Orthopädietechniker

eine entscheidende, fürsorgliche rolle, bei der er

nicht selten vor Herausforderungen steht.

Thomas Schäfer hat von Geburt an eine Fehlbildung

am rechten Unterschenkel und trägt eine

Was ist eine Prothese?

Eine Prothese besteht aus einer Kombination von Passteilen oder Komponenten, die so kombiniert

werden müssen, dass die Prothese den alltagsanforderungen an ein bein oder einen arm gerecht wird

und dem Träger zu mehr Lebensqualität verhelfen kann.

besonders die Herstellung, aber auch die exakte abstimmung der Passteile auf die Lebensumstände

und anforderungen des Trägers des Prothesenschaftes erfordern Erfahrung und handwerkliches Können

des Orthopädietechnikers.

Liner- eine Silikonhülle, die auf den Stumpf aufgerollt wird. Ein polsterndes, dehnbares Material,

das wie ein Puffer zwischen dem harten, gewichtstragenden Prothesenschaft und der empfindlichen

Stumpfhaut liegt. ausserdem wird eine feste verbindung mit der Prothese ermöglicht.

Wenn der Liner angezogen ist, steigt der amputierte mit seinem Stumpf in den Prothesenschaft: Dieser

Schaft, der aus unterschiedlichen Materialien bestehen kann, ist individuell von einem Orthopädietechniker

für ihn angefertigt worden.

bei einem oberschenkelamputierten anwender schließt sich unterhalb des Schafts ein Kniegelenk

an: hier wirkt sich die Qualität des Passteils besonders stark auf das Gangbild aus. Im anschluss ein

aluminium- oder Karbon-rohr, das in einem Fußmodul endet. Hier ist entscheidend, welcher Energierückgabegrad

und Laufkomfort benötigt wird.

bei einer Unterschenkelprothese ist das Fußmodul entweder direkt mit dem Schaft verbunden oder

ebenfalls über ein aluminium- oder Karbon-rohr. Der jeweilige aufbau ist abhängig von der Körpergröße

des anwenders und der Länge seines Stumpfes.

beinprothese, aber das ist für ihn kein Grund, das

Fahrrad stehen zu lassen, denn „Mitleid ist

umsonst, Neid muss man sich verdienen…“, wie er

gern zitiert. Die Wettkampfprothese besteht aus

einem Karbonschaft mit einem medi-Karbonprothesenfuß.

Dadurch ist die gesamte Konstruktion sehr

leicht und stabil.

beweglichkeit für mehr Lebensqualität; in jedem

alter und auch nach einer amputation der unteren

Extremität gilt dies. So vielfältig aber unser Leben

ist, so verschieden sind die anforderungen an eine

Prothese. Das Sanitätshaus liefert die Lösung im

zusammenspiel mit Ärzten, Physiotherapeuten und

genauem blick auf die Lebensumstände des betroffenen

Menschen.

bESONDErE PrOTHESEN: DaS c-LEG

Passteile für die Prothesen beziehen Steffen Färber

und sein Team um den Werkstattleiter Ulrich Hahn

unter anderem vom Marktführer Otto bock aus

Duderstadt. Eine besonderheit in der prothetischen

9

aNzEIGE


10

versorgung ist das c-leg, also computergesteuerte

beinprothesen.

Das Ergebnis ist ein System, das es Menschen

ermöglicht, sich unbeschwerter zu bewegen, ohne

ständig an ihre Prothese denken zu müssen. Das ist

eine neue Lebensqualität für Prothesenträger! Ob

beim alternierenden Treppabgehen, Gehen auf

abschüssigen Schrägen oder auf unebenem Gelände

(zum beispiel Waldboden) – das beinprothesensystem

stellt sich automatisch darauf ein.

DEUTLIcH WENIGEr STürzE

Durch weltweit mehr als 40.000 versorgungen mit

dem c-Leg beinprothesensystem bestätigen sich die

entscheidenden vorteile dieser einzigartigen Tech-

nologie. Wissenschaftliche

Studien belegen, dass c-Legversorgte

vor allem durch

deutlich weniger Stürze, eine

Steigerung der geteilten aufmerksamkeit

und mehr aktivitäten

mit einem größeren

bewegungsradius sowie

gestärktem vertrauen in die

Prothese positiv auffallen.

Die von den Krankenkassen

vorgegebenen voraussetzungen

für eine verschreibung

sind allerdings wegen der

immensen Kosten noch sehr

hoch.

GEDaNKENGESTEUErTE

arMPrOTHESE

Diese neuartige intelligente

armprothese hätte sich vor

100 Jahren der Firmengründer

albert Färber sicher in

seinen kühnsten Träumen

nicht vorstellen können. Sie

bedeutet einen enormen

Fortschritt gegenüber den

bisherigen versorgungen und

wird gezielt über jene Nerven

angesteuert, die ursprünglich

den natürlichen arm

bewegt haben. Durch das natürliche bewegungsschema

zwischen Phantomarm und Prothese erhält

die versorgung eine noch nie da gewesene Qualität.

Das bei einer herkömmlichen Prothesenversorgung

erforderliche Umlernen ist nicht mehr notwendig.

andrea und Steffen Färber werden weiterhin ihr

erfolgreiches Konzept des langsamen, gesunden

Wachstums verfolgen und schauen sehr optimistisch

in die zukunft. Sie sind gespannt, was die nächsten

Jahrzehnte an Innovationen hervorbringen. Das

Unternehmen ist in jeder Hinsicht dafür gerüstet, die

nächste Färber-Generation jedenfalls wächst bereits

heran. Für die ist das verloren gegangene bein des

Teddys oder der Puppe jedoch noch wichtiger als der

arbeitsalltag der Eltern. (bs)

Geschäftsführung

Pressemitteilung

6. Juni 2011

Das neue C-Leg®

Dem nächsten Schritt vertrauen

Das neue C-Leg® kombiniert verlässliche Sicherheit im Alltag

mit neuer Funktionalität, abgestimmt auf die individuellen

Bedürfnisse der Anwender. Eine optimierte

Schwungphasenregelung, verbesserter Stolperschutz und ein

erhöhtes Gewichtslimit bis 136 kg sind nur einige Neuerungen

der Produktweiterentwicklung.

„Dem nächsten Schritt vertrauen“: Das machen seit nunmehr 14 Jahren

viele Anwender, die das C-Leg® in Alltag, Freizeit und Beruf nutzen und

damit eine zuvor nie dagewesene Art von Mobilität erleben. Auf ihren

Erfahrungen basierend und in enger Zusammenarbeit mit Kunden und

Technikern hat Otto Bock das C-Leg® weiterentwickelt. Das Ergebnis

ist ein neues C-Leg®, das weitere, alltagsrelevante Funktionalitäten

besitzt.

Mit einer optimierten Schwungphasenregelung und verbessertem

Stolperschutz bietet das neue C-Leg® mehr Freiheit, Stabilität und

Verlässlichkeit bei den Herausforderungen des täglichen Lebens. Die

Erhöhung des Gewichtslimits auf 136 kg ermöglicht die Versorgungen

mit einem C-Leg® für eine noch breitere Anwendergruppe.

Die Prothesenträger profitieren darüber hinaus von weiteren

Neuerungen, wie z.B. einem wählbaren Dämpfungsverhalten bei leerem

Akku sowie einem zusätzlichen Aktivitätsmodus (3 rd Mode).

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Hauptgeschäft:

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Namen mit

Geschichte(n)

aLTE OrTS- UND FLUrNaMEN UNSErEr rEGION

Es war einmal… so fangen Märchen normalerweise

an, und im Gegensatz zu unseren

letzten beiden ausflügen in die eher sachbezogene

Geschichte der alten Orts- und Flurnamen

möchte ich Sie in dieser ausgabe in die Welt

der Sagen entführen. Um den Harz, seine Wälder,

Felsen und Flüsse ranken sich unzählige Geschichten.

So auch um den Kapellenfleck, der zwischen

dem südwestlichen Ende braunlages und dem

Oderstausee liegt. Tatsächlich hat hier vor ungefähr

800 Jahren eine Kapelle und wahrscheinlich

auch eine dazugehörige Wallanlage zum Schutz

für reisende gestanden, von beiden ist heute leider

nichts mehr zu sehen. allerdings besteht die

überlegung, den Kapellenfleck aufgrund zu erwartender

archäologischer Funde zum bodendenkmal

zu erklären. Machen wir uns also auf den Weg zu

diesem sagenhaften Ort. Unser ausgangspunkt ist

der Parkplatz „Lausebuche“ an der bundesstraße

27 zwischen braunlage und Oderhaus (wer mit

dem bus unterwegs ist, nimmt die Linie 850). von

hier führt ein rund sechs Kilometer langer rundweg

am Kapellenfleck vorbei zurück zu diesem

Punkt. Die ursprüngliche Lausebuche fiel 1949

einem blitzeinschlag zum Opfer, der Harzklubzweigverein

braunlage pflanzte ein Jahr später

eine neue. Der baum, der früher die Grenze zwischen

dem preußischen Kreis zellerfeld und dem

braunschweigischen Kreis blankenburg markierte,

hat seinen Namen einer überlieferung nach von

den Fuhrleuten. Wenn diese von der Odertaler

Sägemühle heraufkamen, hatten sie hier den

steilsten und beschwerlichsten Teil der Strecke

nach braunlage hinter sich gebracht, machten im

Schatten der ausladenden buche eine verdiente

Pause und sagten sich: „Was für eine lausige Stre-

cke!“ Eine andere annahme geht davon aus, das

„Lause“ von „lauschig“ kommt, und die Fuhrleute

sich und ihren Pferden unter dieser lauschigen

buche eine rast gönnten.

DIE SaGE vOM KaPELLENFLEcK

In alten zeiten, als das Wünschen noch geholfen

hat, stand bei braunlage eine Kapelle, die regelmäßig

von fahrenden Händlern, Gauklern und

Glückspielern umlagert wurde. So wurde aus diesem

heiligen Ort ein Sündenpfuhl, der eines Tages,

von der Heiligen Jungfrau verflucht, im boden versank,

und nur ab und an unwissenden Wanderern

erschien, um sie zu versuchen und mit sich in die

Tiefe zu ziehen. So geschah es eines Tages auch

einem bergmann auf seinem Weg nach Hause.

Dieser aber war ein guter christ und anstatt den

versuchungen der Marktbuden zu erliegen, ging er

schnurstracks zu der kleinen Kirche, legte seine

Werkzeuge davor nieder und betrat das Gotteshaus,

um zu beten. als er nach angemessener zeit

wieder heraustrat, musste er mit Entsetzen feststellen,

dass all seine Habe von den Kirchenstufen

verschwunden war. Da musste der arme Mann nun

seinen bescheidenen Wochenlohn für eine neue

axt, Schlägel, Eisen und ein Grubenlicht einem

der Händler geben. verzweifelt und voll Sorge,

womit er nun das Essen für seine Familie kaufen

sollte, machte er sich auf den Heimweg. als er seiner

Frau aber das Unheil schildern wollte und

dabei aus seinem Sack die neuen Werkzeuge zog,

so waren sie allesamt aus schwerem blankem Gold

und alle Nöte des rechtschaffenden, gottesfürchtigen

bergmanns hatten ein Ende. (sw)

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12 quadrat 10/2012 �

80 Jahre café Goldberg

Die Geschichte der Familie Pape als besitzer

von café Goldberg begann 1965. Familie

Pape übernahm die verantwortung und

erarbeitete sich durch die hohe Qualität ihrer Speisen

und Getränke einen guten ruf. Ständige renovierungen

und Umbauten sorgten dafür, dass das

Haus immer auf dem neusten Stand ist. Im Jahre

1998 übernahm der Sohn alexander Pape mit seiner

Frau claudia das Unternehmen, somit ist das

café Goldberg seit 47 Jahren im Familienbesitz.

Fragt man alexander Pape, was den Erfolg des

betriebes ausmacht, antwortet er ohne zu zögern:

„Ganz einfach, unsere hausgemachten Kuchen,

die wir in der eigenen backstube nach überlieferten

rezepten frisch backen, und natürlich unsere

frisch gekochten Speisen sorgfältig abgeschmeckt

mit feinen Gewürzen und Kräutern aus dem eigenen

Kräutergarten.“

„Tüten haben Hausverbot“, erklärt lächelnd der

Koch aus Leidenschaft, „künstliche aromastoffe

und Geschmacksverstärker müssen draußen bleiben.

Wir haben ein ganz klares, klassisch-modernes

Konzept, von dem wir auch nicht abweichen,

nämlich das ursprüngliche Kochen mit natürlichen

zutaten. Das aufwärmen von abgepacktem,

industriell hergestelltem Essen widerstrebt mir

zutiefst. Wir leben auch selbst so traditionell. Die

wenige zeit, die wir miteinander haben, genießen

wir bei einem guten Essen und guten Gesprächen,

Kommunikation ist uns sehr wichtig.“

FEIErN IM caFE GOLDbErG

Hochzeiten, Geburtstage, Taufen, Jagdgesellschaften

oder betriebsfeiern – café Goldberg ist der ideale

rahmen für festliche anlässe. bis zu 100 Personen

finden Platz in den räumlichkeiten. Die

Feier wird in einem Gespräch mit dem Kunden

geplant und organisiert. bestimmte vorstellungen,

das Menü betreffend, werden selbstverständlich

berücksichtigt. Ein ausgefallenes Fleischgericht

oder ein besonderer Fisch werden gern perfekt

zubereitet und serviert.

„besonders beliebt“, so alexander Pape, „sind

zum beispiel das mediterrane oder das italienische

buffet, ausgefallene Wildspezialitäten aus

dem Harz und natürlich unsere Gänsegerichte, die

Spezialität des Hauses, die wir unseren Gästen auf

bestellung im Herbst und Winter zubereiten.“ Feierlichkeiten

von rustikal bis zur gehobenen Küche,

der Kunde kann alles erwarten. auf Wunsch wird

der Kontakt zu bewährten Musikern hergestellt.

„Wir gehen ganz flexibel selbst auf ausgefallenste

Sonderwünsche unserer Kunden ein“, ergänzt

claudia Pape, „wir haben sogar schon eine „Heavy-

Metal-Party“ für einen Kunden organisiert mit entsprechender

Musik in typischer Lautstärke und

Feuertonne vor der Tür. auch extreme Wünsche,

wie zum beispiel das Entfernen sämtlicher Teppiche

und Gardinen haben wir schon erfüllt. Der

Kunde und seine Gäste müssen sich wohlfühlen,

ganz nach dem Motto, der Wurm muss dem Fisch

schmecken, nicht dem angler.“

Dank des „Spleens“ des Hausherrn sind auch Feierlichkeiten

im Winter kein Problem: Der hauseigene

Winterdienst mit dem Unimog vom chef

funktioniert zuverlässig und hält die Straße garantiert

schneefrei, so dass jeder sicher wieder nach

Hause kommt.


Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt, der auch in

diesem Jahr wieder am dritten adventssonntag,

also am 16. Dezember, auf dem Gelände des café

Goldberg stattfindet, lässt die Herzen von Liebha-

bern der edleren version des Kunsthandwerks

höher schlagen. Wunderschöner handgefertigter

Schmuck, exklusive Weihnachtskarten, feine

Laubsägearbeiten sowie besondere aromatische

Teesorten werden angeboten und können bei Weihnachtsbratwurst

nach eigenem Hausrezept und

Feuerzangenbowle ausgiebig begutachtet werden.

Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern die ganze

dunkle Jahreszeit über, lockt das café Goldberg an

den gemütlich prasselnden Kamin zur blauen

Stunde mit Kaffee, Tee oder einer der vielen Schokoladenspezialitäten.

� quadrat 10/2012 13

Wer seine Gäste gern zu Hause mit den Speisen

vom café Goldberg verwöhnen will, kann den catering-Service

des Hauses in anspruch nehmen, von

deftig bis fein, alexander Pape liefert mit seinem

Unimog alles zuverlässig und pünktlich nach

Hause oder auch an ungewöhnliche Orte, Neudeutsch

„locations“.

Wer noch auf der Suche nach einem Geschenk ist,

sollte mal den Delikatesskorb vom café Goldberg

probieren. Darin enthalten sind ein paar ungewöhnliche

Leckereien, die das Herz des beschenkten

höher schlagen lassen: unter anderem Hirschschinken,

Wildsalami, Schmalz, Preiselbeer mar-

melade, Okertaler Keimkorn brot. (bs)

Goldberg

alexander Pape

am Stadtstieg 14

café

38667 bad Harzburg

Telefon: 05322/2873

www.cafe-goldberg.de

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Montag 10.00 bis 18.00 Uhr

Dienstag ruhetag!


14 quadrat 10/2012 � kultur2 Für den amerikanischen Künstler John baldessari

als Kaiserringpreisträger 2012 hat

sich die Jury entschieden und ihr vorsitzender

Wulf Herzogenrath freut sich auf ein „lebendig,

junges neues OEuvre“. „bis heute erfindet

John baldessari

Kaiserringpreisträger 2012

John baldessari: Eearl Scheib auto Painting, 1996. Privatsammlung Deutschland

sich baldessari weiterhin neu“ und schuf ein

Werk, dass nicht ohne weiteres in gängige Schemata

einzuordnen ist. Der 81-jährige, in Kalifornien

lebende baldessari gilt als Medienkünstler

und wird bevorzugt als vertreter der Konzeptkunst

bezeichnet,

eine problematischeEinordnung.

Der

Künstler

selbst belegt

dies in einem

video aus dem

Jahr 1972,

das die von

seinem Kollegen

Sol Lewitt

formulierten

Thesen zur

Konzeptkunst

ins Lächerliche

zieht.

Eine Initial-

Inspiration

erhielt baldessari,

wie er in

einem Interviewausführte,

von

Kurt Schwitters,

der mit

den Materialen

von der

Straße seine

Werke kreierte.angefangen

hat

baldessari mit

der Malerei, dann aber seine frühen Werke im rahmen

des spektakulär inszenierten „cremation Project“

verbrannt. Damit machte der Künstler eine

Kehrtwende hin zum Konzept und stellte den

Inhalt seiner Werke über ihre Form.

Seit mehr als vierzig Jahren entsteht nun ein

umfangreiches Werk, das die Kaiserringjury so

charakterisiert: „Es ist ein Werk zwischen und mit

vielen Medien, ein Werk zwischen bild und Sprache,

Image und Text“. Was dabei nie zu kurz

kommt, ist der augenzwinkernde Humor. Mit Witz

und Ironie beschäftigt er sich mit der Medien-

Film- und Kunstwelt. aus den Elementen von

Sprache und bild entstehen so Textbilder, Fotoarbeiten,

videos, collagen oder Foto-bild-Montagen,

die cut-ups. Und sie entstehen, wie es die Jury

formuliert, „niemals mit dem Ernst der Konzeptkunst,

eher mit dem Lächeln eines Weisen, der die

richtigen Fragen stellt“. auf einer vergrößerten

Schultafel manifestierte baldessari sein Motto:

„Ich will keine langweilige Kunst machen“. Mit

baldessari rückte in den USa die Westküste in den

FOTO: MÖNcHEHaUS GOSLar


kultur 15

2 � quadrat 10/2012

John baldessari, 2012, copyright: John baldessari

/ vG bild-Kunst, bonn 2012

Fokus, der auf die Kunstmetropole New York fixier-

ten amerikanischen Kunstszene. Während seiner

jahrzehntelangen Lehrtätigkeit, die er erst 2007

aufgab, hat er viele junge Künstler über die Grenzen

Kaliforniens hinaus angezogen und beeinflusst.

Die anerkennung für sein künstlerisches Schaffen

drückt sich in zwei Teilnahmen an der documenta

1972 und 1982 aus. bei der biennale in venedig

erhielt baldessari 2009 den Goldenen Löwen für

sein Lebenswerk. Trotz seiner Erfolge in Europa

wird John baldessari als „Künstler für Künstler“

bezeichnet. In der region ist der amerikaner allerdings

kein Unbekannter, bereits zwei ausstellungen

der Kestnergesellschaft und des Sprengel

Museums in Hannover waren ihm gewidmet. 1999

wurde baldessari mit dem Spectrum Preis für

Fotografie der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet.

Der Goslarer Kaiserring wird John baldessari am

06. Oktober im rahmen einer öffentlichen Sitzung

des rates der Goslar in der Kaiserpfalz überreicht,

die Laudatio hält Wulf Herzogenrath.

Für das Mönchehaus Museum hat baldessari eine

retrospektive Werkschau zusammengestellt. Die

Exponate sind überwiegend in den letzten zwei

Jahrzehnten entstanden und werden ergänzt durch

frühe videos. Das Konzept ist auf die räumlichkeiten

des temporären Domizils des Museums am

rosentor ausgerichtet und verspricht eine spannende

begegnung mit dem neuen Kaiserringträger.

(uju)

ausstellung „John baldessari – Kaiserringpreisträger

der Stadt Goslar 2012“, vom 06. Oktober

2012 bis zum 27. Januar 2013 im Mönchehaus

Museum am rosentor.

am Sonntag, dem 21. Oktober und am 28. Oktober

wird jeweils um 11.00 Uhr eine Führung durch

die ausstellung des Kaiserringpreisträgers angeboten.Weitere

Informationen unter www.moenchehaus.de


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Führungen: Mo.-Sa. 11 Uhr

(Mo.-Fr. 14 Uhr: Anmeldung erforderlich)

Anmeldungen bis spätestens 24

Stunden vor der Veranstaltung

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Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-17 Uhr, Sa. 9-15 Uhr

zU HaUSE

„Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten:

dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlge-

gründet, dass es vollkommen ausgeführt sei.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), dt.

Dichter.

bauen, wohnen,

Diesen weisen Satz eines weisen Mannes kannten

die Menschen in der Jungsteinzeit natürlich noch

nicht. Trotzdem wurde, was Goethe hier so schön

in Worte gefasst hat, von klugen Hausbauern seit

dem Entstehen der ersten Siedlungen beherzigt.

Ungefähr seit 9.500 v. chr. leben wir in Häusern.

vor etwa 11.500 Jahren also wurden die bis dahin

als Jäger und Sammler umherziehenden Nomaden

sesshaft. Gejagt und gesammelt wurde weiterhin,

aber nun kam der ackerbau hinzu und erste Siedlungen

aus rundhütten entstanden. Gebaut wurde

an Stellen, die Schutz und Nahrung boten, also in

Talsenken, an Flüssen und in der Nähe von Wäldern,

später an wichtigen Handelsrouten. ab unge-

leben

fähr 6.700 v. chr. bauten die Menschen dann

auch rechteckige Häuser aus Lehmziegeln und

Holz. In Europa hat sich diese bauweise bis heute

erhalten. aus den anfänglichen lang gezogenen

bauernhäusern, die mehr oder weniger aus einem

großen raum bestanden, entwickelten sich

Gebäude mit eingezogenen Wänden und später mit

unterteilten räumen bis hin zu Dachböden, Kellern

und mehreren Stockwerken. Wunderschöne

Fachwerkhäuser und alte bäderarchitektur zeugen

gerade in unserer Gegend von dieser baulichen

Entwicklung. Ein altes Haus zu besitzen ist der

Traum so manchen bauherren. Man hat damit

nicht nur einfach vier schützende Wände erstanden,

sondern räume mit Stil und einer atmosphäre

der ganz besonderen art. Gut wenn Ihnen

als Eigner eines solch alten Schatzes Fachleute

zur Seite stehen, die wissen, wie man Ihr neues

altes Heim saniert und womöglich sogar umbaut.

Nicht alle Materialien sind für die altbausanierung

geeignet, vieles muss bedacht werden und die

Seele des Hauses soll erhalten bleiben. Kein ein-

FOTOS: WEbEr / DaMMaNN


faches Unterfangen, bei dem Sie auf jeden Fall

den rat eines Fachbetriebes in anspruch nehmen

sollten.

MY HOME IS MY caSTLE

Egal ob Höhle, rundhütte, Pfahlbau, Langhaus,

Tipi, Jurte oder burg, unser zuhause soll uns in

erster Linie Schutz geben. Schutz vor Kälte und

Nässe in einem Teil der Welt, vor Hitze und Sand

im anderen. Die bauweise ist also erst einmal individuell

an die bedürfnisse der einzelnen völker

angepasst und, früher mehr als heute, war sie

natürlich abhängig von den vorhandenen rohstoffen

und der Möglichkeit, diese zu verarbeiten. In

unseren breiten bestanden die Häuser daher meist

aus einem Holzgerüst, dem Fachwerk, und Lehmmauern

dazwischen, später aus Mauerwerk. Glasscheiben

in den Fenstern kannte man zwar im

antiken rom in den villen der adligen schon, aber

in Nordeuropa dauerte es bis ins 14. Jahrhundert,

ehe Fensterglas weiter verbreitet war. Lange zeit

waren also die Fensteröffnungen der Häuser sehr

klein, um sie bei Wind und Wetter besser verschließen

zu können. aber natürlich sollten unsere

Häuser uns auch gegen Feinde schützen. Hatte die

meist etwas höher gelegene Höhle der frühen Menschen

nur einen gut zu verteidigenden Eingang, so

musste man später die ersten Siedlungen mit

einem anderen Schutz ausstatten. zäune, Erdwälle,

Palisaden und Mauern entstanden. an all

dem hat sich bis heute nichts geändert. Noch

immer schützen uns unsere „vier Wände“ gegen

die Widrigkeiten des Wetters und gegen ungebetene

Gäste.

INDIvIDUELLE rÄUME

„Du kannst nicht ein Haus lieben, das ohne

Gesicht ist und in dem deine Schritte keinen Sinn

haben“, schieb antoine de Saint-Exupéry, und tatsächlich

haben wir schon immer versucht, unseren

Heimstätten etwas Individuelles zu verleihen, für

uns und für die, die nach uns kommen. Unsere

Wohnungen spiegeln uns wider, unseren

Ge schmack und was uns wichtig ist. Wir machen

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sie zu einem Teil unserer Geschichte. Die Höhlenmalereien

zeugen noch heute vom Leben dieser

Menschen, ebenso wie die Felszeichnungen der

Indianer Nord- und Südamerikas. Die Hieroglyphen

der alten Ägypter erzählen uns Geschichten

aus längst vergangenen zeiten und die Mosaike in

antiken Tempeln und Häusern zeugen vom Wohlstand

ihrer bewohner. an alten Fachwerkhäusern

bewundern wir die Inschriften, Türen und

geschnitzten balken. Die bauten des barock verzaubern

uns noch immer mit ihren Giebeln, Türmchen,

Säulen, Ornamenten und Stuckdecken. Wir

können inzwischen auf eine lange Geschichte

zurückblicken und uns architektonisch und zur

Dekoration herauspicken, was uns am besten

gefällt und unserem Geldbeutel möglich ist. Ob

modern, schlicht und gradlinig mit Metall und

Glas, ob bunt verspielt mit Farbe und Stoff oder

nostalgisch mit antikem und Holz, die Möglichkeiten

sind fast unbegrenzt. Wir zeigen damit unseren

Geschmack, unser handwerkliches Können,

unsere künstlerische Kreativität und manchmal

sogar unsere innere Haltung.

TaUScHE PraKTIScH GEGEN ScHÖN

Was jeder Einzelne von uns als schön empfindet,

ist zum Glück sehr unterschiedlich, aber in unseren

Lebensräumen zeigt sich unser ganz persönlicher

Geschmack. Die Farbe der Wände, die art der

Möbel und Gebrauchsgegenstände verraten viel

über uns, aber auch die Menge und das Design von

Dingen, die man zum täglichen Leben eigentlich

nicht wirklich benötigt. Natürlich wären meine

Fenster schneller geputzt, ständen da nicht so

viele Kerzenständer, Steinskulpturen und kleine

antike Fläschchen auf den Fensterbrettern. Die

vielen Steine, die von jedem unserer Urlaube zeugen

und in Gläsern und Körben überall im Haus zu

finden sind, Pflanzen, Döschen, Schälchen und

eine Sammlung alter Glocken, Fotorahmen,

bücherstapel und die schönen Laubsägearbeiten


meiner Freundin machen zwar den Hausputz kom-

plizierter, aber den rest des alltags schöner. Wir

alle drücken unseren Häusern und Wohnungen

unseren individuellen Stempel auf, mal mehr, mal

weniger. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen

gesetzt, außer vielleicht durch die örtliche bauordnung,

falls sich die Dekorationen auch auf das

Äußere auswirken. Das Mosaic Tile House von

cheri Pann und Gonzalo Duran in venice, Kalifornien,

jedenfalls hat schon für viel aufsehen

gesorgt. Seit fast zwei Jahrzehnten verziert das

Künstlerpaar alles im Haus mit kleinen Mosaikfliesen.

Egal ob Wände, Tische, Stühle, Fußböden Toilettensitze,

Gartenwege oder beetumrandungen,

Fensterrahmen, Säulengänge oder Pergolen, alles

ist mit den unterschiedlichsten Motiven, Formen

und Farben beklebt. Ob man das nun mag oder

nicht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Kunst am bau ist es allemal, und dass nicht immer

alles gerade und ebenmäßig sein muss, zeigen ja

auch Hundertwassers Häuser. Weiche Linien,

Farbe, ohne Ecken und scharfe Kanten, fast organisch

sind seine Gebäude, nicht mit dem Lineal

gezogen, sondern naturbelassen. Kunst können

Sie auch! Es müssen ja nicht gleich bauliche veränderungen

sein. bringen Sie doch einfach nur

mal Farbe ins Spiel. Das geht auf Leinwand, Papier

oder gleich an der Wand, und gefallen muss ja

eigentlich nur Ihnen.

aUS aLT MacH NEU – HaUSbaU aNDErS

recyclinghäuser sind immer mehr im Kommen.

Einer der bekanntesten „Müllhäuserbauer“ ist der

amerikaner Dan Phillips. Er lebt in einer 35 000-

Einwohner-Gemeinde in der Nähe von Houston

und baut Häuser aus dem, was in seiner Stadt

weggeworfen wird. 1999 erfüllte er sich den Traum

vom eigenen recyclinghaus und baut seitdem auf

bestellung und mit viel Fantasie. Kostengünstig,

nachhaltig und einmalig sind seine Häuser und

nach Müll sehen sie absolut nicht aus. aus einer

Unzahl von Weinkorken schaffte Phillips zum beispiel

einen Fußboden, aus alten zapfhähnen

macht er armaturen. aus Flaschenböden entstehen

kleine „Fenster“, mit alten Nummernschildern

deckt er Dächer. In Deutschland sorgt Kurt

Gminders Haus immer einmal wieder für aufre-

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gung. Es steht in der Nähe von Göppingen in Nas-

sach. Seit nunmehr 29 Jahren baut der Künstler

an seinem Haus aus alten Dingen, die sonst auf

dem Sperrmüll gelandet wären. allerdings geht es

noch radikaler. Schon in den 1970er Jahren

begann Mike reynolds mit der Entwicklung seiner

Earthships, Häusern aus „Müll“, die dazu eigenständig

Energie aus natürlichen Quellen erzeugen,

ein eigenes geschlossenes Wassersystem haben

und sogar eigene Gewächshäuser beinhalten.

ENErGIE – abEr WIE?

Wärme und Schutz, das ist der ursprünglichste

Sinn unserer Wohnungen. Im Gegensatz zu fast

allen anderen Lebewesen benötigen wir davon ein

wenig mehr, da uns unser Fell im Laufe der Evolution

abhanden gekommen ist. Um es so einfach

warm und hell zu haben wie es heute üblich ist,

hatte es eine lange zeit und viele kluge Gedanken

vieler kluger Menschen gebraucht. Wie groß unser

täglicher Komfort ist, vergessen wir dabei oft. Der

Herbst kommt, morgens ist es noch dunkel, wenn

der Wecker klingelt, draußen pfeift der Wind. aber

im Gegensatz zu vielen Generationen vor uns müssen

wir nicht mehr mit einer Kerze über einen Hof

auf die außentoilette und dann erst einmal Holz

oder Kohlen schleppen, um den Herd und den

Ofen zu heizen. Heute betätigen wir einfach einen

Lichtschalter, gehen in ein mittels zeitschaltung

der Heizung schon warmes bad und auch das Wasser

ist sofort heiß, wenn wir den Hahn aufdrehen.

In der Küche brodelt die Kaffeemaschine und

sogar im auto, bus oder zug ist es warm. Kerzen

und Kamine empfinden wir im 21. Jahrhundert als

romantisch, zentralheizung und elektrisches Licht

und Strom aus der Steckdose als normal, und leider

gehen wir damit oft ein wenig verschwenderisch

um. Wobei die steigenden Gas-, Öl- und

Strompreise vielleicht schon den einen oder anderen

verbraucher zum Umdenken bewogen haben.

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Gas, Öl, Solarzellen,

Pellets oder Erdwärme, was für Sie wirklich

passt, sagt Ihnen Ihr Heizungsfachmann. viele

Stromanbieter bemühen sich heute um die Gunst

des verbrauchers, es lohnt sich, Preise zu vergleichen.

Sie wechseln ja auch durchaus mal Ihren

Handy-anbieter, wenn ein anderer bessere angebote

macht. Wie und für was auch immer Sie sich

entscheiden, erneuerbare Energien nutzen und wo

es geht, Energie sparen sind die Gebote der

Stunde. also ziehen sie ruhig öfter ein paar Stecker.

Das Gute daran ist, es nutzt der Umwelt und

Ihrem Geldbeutel. (sw)


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OKTObEr

GOSLarEr HONKY

TONK® FESTIvaL

06. OKTObEr, ab 21.00 UHr

Internationale und nationale bands

freuen sich auf die Honky Tonker aus

Goslar. Stilrichtungen wie Pop, Soul,

blues, Funk, beat, Partymusik,

Swing, boogie Woogie, rock und

Folk und noch vieles andere werden

vertreten sein. Für einen einmaligen

Eintritt können an diesem Festivalsamstag

alle Musikhungrigen insgesamt

elf Livekonzerte erleben. Und

hier wird Musik gemacht:

Foto: The Full Orchestra rock n roll with charme and Soul

1.) brauhaus Goslar, Marktkirchhof

2, 20.00 bis 1.00 Uhr: blind Date

Peppig – Frisch – rockig – anders!

2.) celtic Inn, Hildesheimerstr. 53,

21.00 bis 2.00 Uhr: clover Trio Irish

Folk

3.) Gecko, Schilderstr. 6, 21.00 bis

2.00 Uhr: Don Simon band Hits der

letzten 40 Jahre

4.) Henry‘s, Markt 6, 20.00 bis 1.00

Uhr: The Full Orchestra rock’n’roll

with charme and Soul

5.) Hook, Marktstr. 14, 20.00 bis

1.00 Uhr: Scenery Hardrock bis Heavy

6.) Hotel Kaiserworth Markt 3, 20.00

bis 1.00 Uhr: King Seppys Flokatis

Schlager, Pop & gute Laune

7.) im:puls, Gemeindehof 6, 20.00

bis 1.00 Uhr: JaMSTrEET Soul-,

Funk- & Partyklassiker

8.) Minna‘s alte Liebe, Marstallstr.

1, 20.00 bis 1.00 Uhr: Wolfs vision

rock-classics

9.) Musikkneipe Kö, Marktstr. 130,

20.00 bis 1.00 Uhr: Key Largo Wicked

Sound & Juicy Grooves

10.) Papillon, rosentorstr. 24, 20.00

bis 1.00 Uhr: voodoo rockets

rock‘n‘roll im Tarantino Style

11.) Tim‘s, breite Str. 98, 21.00 bis

2.00 Uhr: Sunny and the Heatwaves

Funk & Soul

3. INTErNaTIONaLES

OLDTIMErTrEFFEN

SPOrTParK baD HarzbUrG

06. UND 07. OKTObEr, GaNzTÄGIG

auf dem rennbahngelände im Sportpark

findet das 3. Internationale Oldtimertreffen

statt. zu sehen sein

werden Motorräder und Pkws sowie

Traktoren. zudem wird es Stände für

Ersatzteile und natürlich auch gastronomischer

art sowie ein Unterhaltungsprogramm

geben. Organisiert

wird das Treffen vom veranstaltungszentrum

Schladen.

Foto: rainer Golitz

Weitere Informationen sind unter

www.vzschladen.com zu erhalten.

ObErHarzEr

bErGbaUErNMarKT

bOrNHarDTSTraSSE, cLaUSTHaLzELLErFELD

11., 18., 25. OKTObEr,

vON 18.00 bIS 22.00 UHr

Die Traditionsveranstaltung findet

unter der Leitung der Oberharzer

bergbauernmarkt Gbr. statt, die aus

Herrn Kurs, Herrn aschoff, Frau reimann

und Herrn Quantmeyer besteht.

Das Quartett hat viele kreative

Ideen entwickelt, um den bergbauernmarkt

mit neuen attraktionen,

Spezialitäten-anbietern und

Programmpunkten zu bereichern.

Der Oberharzer bergbauernmarkt ist

der Treffpunkt an jedem Donnerstagabend.

Hier treffen sich Einheimische

und Urlaubsgäste aus dem

gesamten Harz zum Einkauf, zum

austausch und zum Genießen und

Schlemmen. Weitere Informationen

unter Telefon 05323 /81024.

NaGELrITz

LaNDGaNG – MIT vIEH, GESaNG

UND vOLLraUScH

WELTbüHNE HEcKENbEcK ,

baD GaNDErSHEIM

12. OKTObEr, 20.00 UHr

Freuen Sie sich auf vertonte ringelnatztexte

und neue Geschichten

des Matrosen Nagelritz – mit maritim

skurrilem blick auf die Welt. Nagelritz

steht an der Pier – Schiff verpasst!

Und sein Freund Hinnerk ist

verschwunden. Nagelritz begibt sich

auf die Suche, ohne Heuer, ohne

Plan – beste vorraussetzungen für

grandiose abenteuer. auch an Land

besteht er alle Herausforderungen –

von zwielichtigen bardamen bis

schießwütigen Förstern – mit der

Entschlossenheit eines Seemanns

spitzmarke � quadrat 10/2012 21

Jahre in Bad Harzburg:

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zur Strahlungsreduzierung

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38667 Bad HarzBurg

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Samstags und sonntags

Brunch

22 quadrat 10/2012 Voranmeldung � erwünscht. spitzmarke

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den erdgasbetriebenen Bussen der KVG (Linie 875)

vom Bahnhof Bad Harzburg

um 10.46 / 11.46 / 13.46 / 14.46 / 16.46 Uhr

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Gummich

Waldgaststätte

Wo sich Luchs und Hase

„Gute Nacht“ sagen

Foto: Nationalpark Harz

Nur das Beste

aus dem...

Backhaus

am Schloss

Abwechslungsreiche Speisenkarte

Wild-Spezialitäten

Torten und Gebäck aus eigener

Herstellung

Herrliche Aussicht auf den Brocken

15.000 qm großes Luchs-Schaugehege

Gepflegte Wanderwege

Ausrichtung von Hochzeitsfeiern,

Jubiläen und Betriebsfesten.

Gruppen ab 20 Personen können

bei Reservierung auch nach

18.00 Uhr etwas bei uns erleben,

z.B. mit einem leckeren Buffet

oder als Grillfest!

im sinkenden boot. Die Weisheit in

Flaschen hat er von seinem Freund

Hinnerk, die Liedtexte von Joachim

ringelnatz, die kongeniale Musik

dazu schreibt er selbst. Die Eintrittspreise

betragen 14,00, ermäßigt

12,00 Euro. Weitere Informationen

unter www.weltbuehne.info.

MaGD MINNa FüHrT

übEr DEN GrOSSEN

bUrGbErG MIT vIEL WITz

TrEFFPUNKT: bErGSTaTION DEr

bUrGbErG-SEILbaHN,

baD HarzbUrG

13. OKTObEr, 13.00 UHr

Magd „Minna“ begrüßt in der bergstation

die besucher. Im historischen

Gewand und mit mittelalterlicher

Sprache wird sie ihre Gäste auf

dem burgberg-Plateau dann nicht

nur mit viel Witz in die Historie entführen.

Die Führung kostet für Erwachsene

6,00 Euro und für Kinder

von sechs bis 15 Jahren 3,50 Euro.

Die Fahrt mit der Seilbahn auf den

burgberg und wieder zurück zur Talstation

ist in diesen Preisen inbegriffen.

Karten gibt es im vorverkauf bei

der Tourist-Information, Nordhäuser

Straße 4, und direkt an der burgberg-Seilbahn

im Kurpark. Wer den

auf- und abstieg auf bad Harzburgs

Hausberg zu Fuß bewältigt, kann direkt

bei der Magd „Minna“ Tickets

für 3,50 (Erwachsene) bzw. 2,50 Euro

(Kinder) lösen.

KUNSTHaNDWErKEr-

MarKT

büNDHEIMEr ScHLOSS,

baD HarzbUrG

13. OKTObEr, 13.00–18.00 UHr UND

14. OKTObEr, 11.00–18.00 UHr

ziel bei der bereits 34. ausstellung

ist es, ausschließlich Unikate, die

von Kreativität zeugen, zu präsentieren.

Durch das zusammenbringen

von Künstlern und Handwerkern aus

den verschiedensten Gewerken bietet

die veranstaltung dem Publikum

erneut ein vielseitiges angebot. Die

ausstellung ist auch Treff- und austauschpunkt

für alle, die sich für

Kunst und Handwerk interessieren:

die Kunsthandwerker sind ebenfalls

vor Ort. Sie stehen für anregende

Gespräche sowie fachmännische

beratungen zur verfügung und lassen

sich sogar zum Teil beim arbeiten

über die Schulter schauen. Der

Eintrittspreis beträgt 2,50 Euro. Kinder

bis 14 Jahre können den Kunsthandwerkermarkt

kostenlos besuchen.

GEFüHrTE WaNDErUNG

aUF DEN brOcKEN

TrEFFPUNKT: WaNDErTrEFF aM

HaUS DEr NaTUr IM KUrParK

baD HarzbUrG

17. OKTObEr, 09.00 UHr

Foto: Hartmut Weber

bei der letzten Tour für 2012 wird

der brocken mit Wanderführer Hans

Hillebrecht unter dem Thema

„Herbst auf dem brocken“ bestiegen.

Der aufstieg erfolgt von bad

Harzburg aus auf dem Teufelsstieg.

Nach einem rundgang auf dem brocken-Plateau

und einer Einkehr (etwa

45 Minuten) wird über Eckertalsperre

und Molkenhaus zurück nach

bad Harzburg gewandert. Für Kur-

karten-Inhaber ist die Führung kostenlos.

alle anderen Teilnehmer zahlen

2,00 Euro. Weitere Informationen

in der Tourist-Information,

Nordhäuser Straße 4, Tel. (0 53 22)

7 53 30, info@bad-harzburg.de,

www.bad-harzburg.de.

MYSTIScHE MOMENTE

& KUrIOSE KÄUzE

UNTErWEGS MIT DEr FraU DES

NacHTWÄcHTErS

GOSLar, TOUrIST-INFOrMaTION

aM MarKTPLaTz

19. OKTObEr, 21.00 UHr

Gelebte Goslarer Geschichte, erzählt

von der „Frau des Nachtwächters“,

die den Teilnehmern dieser etwas

anderen Stadttour bei Dunkelheit erstaunliche,

mystische und aufregende

Geschichten näher bringt, die

sich so oder ähnlich tatsächlich in

Goslar zugetragen haben. ausklingen

wird der abend bei einem urigen

Umtrunk. Die Teilnehmerzahl ist

begrenzt, Karten gibt es daher nur

im vorverkauf, sie kosten 9,50 Euro

für Erwachsene und 8,00 Euro für

Kinder.

HaNDEL - FaLScHGELD

- POSTWESEN

GOSLar UM 1700

MIT KaUFMaNN bErTHOLD

GOSLar, DOMvOrHaLLE IN DEr

WaLLSTraSSE

20. OKTObEr, 19.00 UHr

Lassen Sie sich in eine zeit entführen,

als das Leben eine echte Herausforderung

war, als Geld, Falschgeld,

Kipper- und Wippermünzen,

Maße und Gewichte den Handel erschwerten.

Welch geheimes Gebräu

möchte berthold erwerben? Hat er

vielleicht eine riech- und Kostprobe

dabei? begleiten Sie berthold auf

seinem Weg!


Die Preise betragen 7,00 Euro für Erwachsene,

6.00 Euro für Kurkarteninhaber

Hahnenklee und 5,00 Euro für

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche.

„rEISParTEITaG“

KabarETT MIT THOMaS rEIS

büNDHEIMEr ScHLOSS,

baD HarzbUrG

20. OKTObEr, 20.00 UHr

„Wo Wahn zu Sinn wird, wird Kabarett

zur Pflicht!“ Unverstellt subjektiv,

vorausschauend voreingenommen

und erfreulich aktuell seziert Thomas

reis in seinem neuen Kabarettprogramm

„reisparteitag“ den zustand

unseres Landes und was die regierenden

mit ihm so alles anstellen.

Weitere Informationen sind beim Kulturklub,

Tel. (0 53 22) 18 88, oder unter

www.kulturklub-bad-harzburg.de

zu erhalten.

TaTJaNa MEISSNEr

cOMEDY-LESUNG aUS:

aLLES aUSSEr SEx – zWIScHEN

caIPIrINHa UND FraNzbraNNTWEIN

HaUS DEr vErEINE, MüHLENSTr.,

ILSENbUrG (Harz)

25. OKTObEr, 19.30 UHr

Selbstironisch und humorvoll liest

und erzählt die bekannte Kabarettistin

von ihren Wahrnehmungsstörungen

beim morgendlichen Spiegelblick;

von ihrem Lebensabschnittsbevollmächtigten,

der durch eine brille

schärfer sieht, aber weniger scharf zu

sein scheint; von in armani-Wolken

gehüllten und Mercedes fahrenden

Freunden, die plötzlich auf blonde busenwunder

abfahren, und vom kräftezehrenden

Stress bei der Einhaltung

aller notwendigen anti-aging-Maßnahmen.

Eine Lesung, scharf angerichtet,

gewürzt mit komödiantischen

Stand-ups und ehrlichen Geschichten

rund um die Generation der Mittvier-

ziger. Kartentelefon: 039452 2439

und 039452 19433.

LUcHSTIcKET

aLLES übEr DEN LUcHS IM Harz

Für GrUPPEN

HaUS DEr NaTUr IM KUrParK

baD HarzbUrG

26. OKTObEr, 14.00 UHr

Fast fünf Stunden dreht sich beim

Luchs-ausflugspaket, dem Luchsticket,

alles um die Großkatzen. Für buchende

Gruppen zwischen 20 und 34

Personen. Per Umweltbus geht es zur

Luchsfütterung, um die Tiere live zu

erleben. anschließend heißt es für die

Teilnehmer in der Waldgaststätte rabenklippe

„futtern können wie ein

Luchs“ (Wildbret vom Harzer reh).

Mit einer „Luchstüte“ im Gepäck endet

der ausflug mit der busfahrt nach

bad Harzburg gegen 18.30 Uhr.

Foto: KTW

Die Preise für das Luchsticket betragen

für Erwachsene 28,90 Euro sowie

für Kinder von 5 bis einschließlich 14

Jahren 21,90 Euro. Das Luchsticket

kann bei der Tourist-Information bad

Harzburg, Nordhäuser Straße 4, Telefon

(0 53 22) 7 53 30, gebucht werden.

SvEN raTzKE

NacHTSPIELE/GLaMOUr-KabarETT

WELTbüHNE HEcKENbEcK , baD

GaNDErSHEIM

26. OKTObEr, 20.00 UHr

Er tourt von amsterdam bis New York.

Sein Glamour ist eigensinnig, die New

York Press nennt ihn ein „Must-See“.

NachtSpiele ist sein neuester Streich.

Sven ratzke ist toll. Eine Drama-

Queen. Ein Homme fatal. Eine Diva

mit dem Herzen eines Punk. Erotisch.

Komisch. verrucht. Unglaublich musikalisch.

Sein unverkrampfter Witz

sorgt für Lachmuskelkater. Er spielt

mit den zwielichtigen Dämmerregionen

zwischen kosmopolitischem anspruch

und abgeblättertem Milieu,

verblüfft mit glühenden Songs, wilden

Improvisationen und aberwitzigen

Stories. Fantastische coverversionen

von Patti Smith über almodovar

bis bowie. Und natürlich eigene

Songs. Ein One Night Stand mit dem

Enfant Terrible des Showbiz! „Er ist

die personifizierte verführung ...

changiert zwischen den Geschlechtern

... ziemlich sexy ...“ (Kölner

Stadtanzeiger). begleitet wird Sven

ratzke von charly zastrau, dem „brad

Pitt des Nordens“ am Flügel. Der Eintritt

beträgt 16.00 Euro, ermäßigt

12.00 Euro. Weitere Informationen

unter www.weltbuehne.info.

13. baD HarzbUrGEr

ScHacHTaGE

büNDHEIMEr ScHLOSS,

baD HarzbUrG

30. OKTObEr bIS 03. NOvEMbEr

Wie in den vorjahren werden bekannte

Schachgrößen in der Stadt am Fuße

des burgbergs um Gesamtpreise

von mehr als 3000 Euro spielen. bei

den Open werden insgesamt acht

runden gespielt. am Samstag, 03.

November, steht der Sieger des Jahres

2012 fest. Neben einem Pokal

winkt ihm eine Siegprämie von 500

Euro. Die Eröffnung ist am Dienstag,

30. Oktober, um 17.45 Uhr. Neben den

bad Harzburg Open wird auch zum

13. Mal ein Seniorenturnier angebo-

kurz angetippt � quadrat 10/2012 23

ten. Start ist ebenfalls am 30. Oktober.

Die Senioren werden sich in insgesamt

sechs runden am brett gegenübersitzen,

um Sieger und Platzierte

zu ermitteln. Die Siegprämie

beim Seniorenturnier beträgt neben

einem Pokal ebenfalls 500 Euro. Weitere

Informationen sind bei Wilfried

Hellbusch, Tel. (0 53 22) 27 57, Handy

0175 1527733, oder unter www.

schachseiten.de zu erhalten.

cHrISTINa rOMMEL,

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WErNIGErODE, aM LUSTGarTEN 40,

03. NOvEMbEr, 20.00 UHr

christina rommel und der chocolatier

werden die Gäste musikalisch und

kulinarisch verführen und verwöhnen.

Während christina rommel facettenreich

die bandbreite ihres Könnens

präsentiert, werden vom chocolatier

Köstlichkeiten aus Schokolade

bereitet, die dann von den Schokoladenmädchen

serviert werden. Ein Genuss

für alle Sinne! christina rommel

spielt mit ihren Musikern eigene, melodisch

eingängige Songs rockig oder

sanft verpackt, kombiniert mit guten

deutschen Texten. besonderes Highlight

im Tourkalender der sympathischen

Musikerin sind allerdings die

Schokoladenkonzerte und der Hit der

sinnlichen art ist der Song „Schokolade“.

Er ist Tribut, Liebeserklärung

und persönliches Geständnis an die

wichtigste süße Nebensache der Welt.

Der Kartenvorverkauf hat begonnen:

Tourist-Information Wernigerode

(03943 - 19433 oder 5537835), in

den ProTicket-vorverkaufsstellen und

im Internet unter www.proticket.de

(Proticket-Hotline 0231 - 9172290).

(sw)


Gut gegen

Nordwind

von Daniel Glattauer

Bühnenfassung von

Ulrike Zemme und Daniel Glattauer

Münchner Tournee

Die Liebe in Zeiten des Internets.

Modern, geistreich, witzig.

Do., 18. Oktober 2012

19 Uhr Kursaal

Bad Harzburg

Telefon 05321 319840

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Ann-Cathrin Sudhoff

Ralf Bauer

Komödie

nach dem Bestseller von

esther Vilar

von

John Von düffel

regie und Bühne

rené heinersdorff

Kostüme

sabine Weber-schallauer

Karin Dor

www.odeon-theater.de

Telefon: 05321-319840

TheaTeR an DeR Kö DüSSelDoRf

Der dressierte Mann

Marianne Rogée

Stephan Schleberger

Martina Dähne

neck

ann


Papst clemens II. starb am 09. Oktober vor

965 Jahren während eines aufenthalts im

Kloster S. Tommaso in der Nähe der Stadt

Pesaro an der italienischen adriaküste. beigesetzt

wurde er im bamberger Dom, seine letzte ruhestätte

ist das einzige Grab eines Papstes nördlich

der alpen.

Geboren wurde clemens II, als Suidger de Marlslewe

et Horneburch um 1005 als Sohn des Edlen

conrad und seiner Frau almurad in Hornburg am

rande des Harzes. Das Geburtshaus Suidgers soll

dort in der Schlossbergstraße 26 gestanden

haben.

Seine Mutter war die Schwester des Erzbischofs

Walthard von Magdeburg. Suidger,

dessen Name angelsächsischen Ursprungs

ist und „der Starke“ bedeutet, hatte noch

zwei brüder, adalbert und conrad, der Domkanoniker

in Magdeburg wurde. Die Familie

aus einem sächsischen adelsgeschlecht

besaß Ländereien um Magdeburg und Halberstadt.

Die Hornburg, die der Geburtsstadt Suidgers

ihren Namen gab, wurde erstmals 994

urkundlich erwähnt und war die nördlichste

Grenzfeste der Halberstädter bischöfe. In

Halberstadt empfing auch der junge Suidger

die Priesterweihe, wurde Domkanoniker am

St. Stephansstift und im Jahr 1032 Kaplan

des Erzbischofs Hermann von bremen. Drei

Jahre später hatte er als Mitglied der königlichen

Kapelle unter Konrad II. erste Kontakte

zum salischen Herrschergeschlecht.

Nach Konrads Tod regierte sein Sohn Heinrich

III. den mit dem späteren Papst wohl ein

vertrauensvolles verhältnis verband. Heinrich

bestimmte Suidger zum bischof von

bamberg, der am 28. Dezember 1040 von

Erzbischof bardo von Mainz im beisein des

Papst clemens II. –

der Papst aus Hornburg

Königs geweiht wird. bis zu seinem Tod hatte

Suidger ein enges verhältnis zu „seinem“ bistum

bamberg, das er als „meine mir angetraute braut“

bezeichnete. bischof Suidger begleitete 1046

König Heinrich III. auf seinem Weg nach rom.

Dort hatten sich drei Päpste das amt in der Nachfolge

Petris erkauft. Silvester II. und Gregor vI.

wurden bei der Synode von Sutri abgesetzt. am

23. Dezember wurde in rom auch Papst benedikt

Iv. seines amtes verwiesen. Heinrich III. schlug

nun Suidger von Morsleben und Hornburg als

neues Kirchenoberhaupt vor, der an Heiligabend

geschichte � quadrat 10/2012 25

als clemens II. inthronisiert wurde. am ersten

Weihnachtsfeiertag 1046 erfolgte seine erste

amtshandlung: die Kaiserkrönung Heinrichs III.

und seiner Frau agnes von Poitou.

Die Wahl des Namens clemens nach clemens I.,

Papst im ersten Jahrhundert, wird gemeinhin als

rückbesinnung auf die anfänge der Kirche und als

zeichen für die reformabsichten des neuen Papstes

verstanden. clemens II. war der zweite deutsche

Papst, nach Gregor v., und der erste in einer

reihe von mehreren aufeinander folgenden Päpsten

aus Deutschland, eingesetzt unter dem Einfluss

Heinrichs III. Damit verfolgte der Kaiser

auch ein zurückdrängen des Einflusses des

römischen Stadtadels auf die besetzung des

Heiligen Stuhls.

Die rückkehr des Kaisers aus rom hat der

Künstler Hermann Wislicenus in einem der

großen Wandgemälde in der Goslarer Kaiserpfalz

eindrucksvoll dargestellt. Im Gefolge

des Kaisers der abgesetzte Papst Gregor vI.,

mitgeführt als Gefangener und in begleitung

des Mönchs Hildebrand, dem späteren Papst

Gregor vII., dessen auseinandersetzung mit

Heinrich Iv. zum Gang nach canossa

führte.

Das nur kurze Pontifikat clemens II. war

geprägt von seinem bemühen, die Simonie

– den Kauf kirchlicher Ämter – zu bekämpfen

und die zölibatsforderung durchzusetzen.

zur Prüfung der Umsetzung seiner reformvorhaben

reiste der Papst im Oktober 1047,

zehn Monate nach seinem amtsantritt, zum

Kloster St. Thomas im heutigen Montelab-

Die originalgetreue Kopie der Grabplatte

schenkte das bamberger Domkapitel der

Hornburger kath. St. clemens-Kirche zur

Weihe.

FOTO: U. ScHMaLSTIEG, GOSLar


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17.10.2012, 14.00 Uhr, „Bauernmarkt“ Sie finden auf dem Gelände

u.a. einen Weinstand und Spezialitäten aus der Region. In unserem

Café Belvedere bieten wir saisonale Speisen und Getränke an.

20.10.2012, 15:00 Uhr, Konzert des Okeraner Unterhaltungsorchesters.

26.10.2012, Lichtbildervortrag „Poesie der Jahreszeiten“

mit Herrn Sauthoff

Zu allen Veranstaltungen sind Gäste herzlich eingeladen.

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bate. Hier erkrankte clemens II., litt an hohem Fieber und starb am 08. Okto-

ber 1047.

clemens II. war das erste Oberhaupt der Kirche, das seinen bischofssitz beibehielt,

auch ein ausdruck der engen verbundenheit mit bamberg, dem Ort

seiner Grablegung. von Papst Leo Ix., einem Nachfolger von clemens, ist der

ausspruch überliefert: „Wunderbar der aufstieg des Lebendigen auf den Gipfel

der Kirche, wunderbar die rückkehr des Toten nach bamberg“. zunächst

wurde clemens in Italien beigesetzt, seine Getreuen haben dann, wie es heißt

unter widrigen Umständen, den Leichnam über die alpen nach bamberg überführt.

Im bamberger Dom steht das prunkvolle Grabmal aus italienischem Marmor,

entstanden zur Mitte des 13. Jahrhunderts. 1731 wurden bei einer Graböffnung

interessante Details zum aussehen des Papstes bekannt. Er soll von

mittelgroßer (6 Schuh, 3 zoll) Statur gewesen sein mit einem „feingliedrigen

Körperbau“. Seine Haare waren von rötlich blonder Farbe.

rund 200 Jahre später, 1942, wurde das Grab erneut geöffnet, der wertvolle

Papstornat aus Seide sollte vor möglichen Kriegsschäden bewahrt werden.

besonders beeindruckend: die Pontifikalstrümpfe des Papstes. Die Strümpfe

aus Seidengewebe bestehen aus je drei zusammengefügten Teilen aus

ursprünglich weißer Seide, die heute jedoch in einem verbräunten Goldton

schimmert. Das reiche Dekor zeigt in Medaillonform Greifen- oder Pantherpaare,

in den zwickeln Darstellungen von vogelpaaren. Die einzelnen Teile

des ältesten fast vollständig erhaltenen Papstornats des 11. Jahrhunderts

sind als Exponate im Diözesanmuseum bamberg zu sehen. In der Geburtsstadt

Hornburg zeigt das Heimatmuseum in einem clemens II. Gedächtnisraum

Fotos der Originale und weiteres Interessantes aus dem Leben des

Papstes. außerdem bietet die Stadt an der Ilse eine Führung auf den Spuren

von clemens an. 2005 jährte sich der Geburtstag des Papstes zum 1000sten

Mal, im rahmen der Feierlichkeiten wurde vor der clemenskirche in Hornburg

eine Papststatue enthüllt.

Der Papst aus Hornburg wurde nie heilig gesprochen, obwohl eine chronik

berichtet, dass kurz nach clemens Tod an seinem Grab im italienischen St.

Thomas-Kloster Kranke um Heilung gefleht hätten und genesen seien. Ereignisse,

die eine Heiligsprechung rechtfertigen könnten.

aber dafür ist Papst clemens II. der erste Papst, der eine Frau heilig gesprochen

hat. Wiborada war eine Inklusin, die einen überfall der Ungarn auf das

Kloster St. Gallen voraussah, sich aber dennoch weigerte, ihre Klause zu verlassen,

und einen Märtyrertod starb. clemens II. hat Wiborada als erste Frau

kanonisiert, geschehen sein soll das auf bitten des abtes von St. Gallen und

zwar mit Unterstützung Heinrichs III. und der Kaiserin agnes. Wiborada ist

die Patronin der Pfarrhaushälterinnen, Köchinnen, bibliotheken und bücherfreunde.

(uju)

Info:

www.museum-hornburg.de

www.samtgemeinde-schladen.de

Sonderausstellung „Dem Himmel entgegen – 1000 Jahre Kaiserdom“

Diözesanmuseum bamberg bis zum 31.10.2012

www. dioezesanmuseum-bamberg.de


Von Tapferkeitstoffees,

Kopfnüssen und

Frustschutzbärchen.

5 Jahre Süße Palette

27

Seit nunmehr fünf Jahren betreibt Sigrun Brosig ihr

Schokoladen-Fachgeschäft in der Goslarer Innenstadt.

Entstanden aus dem im Jahre 1969 eröffneten „Hussel

Süßwaren“ hat Sigrun Brosig das Angebot in den

vergangenen Jahren ständig verbessert.

Hier findet man außergewöhnliche Mitbringsel

wie zum Beispiel riesige Schokoladenzigarren,

originalgetreue Bohrmaschinen aus Schokolade oder

auch die (Schokoladen)- Harley Davidson für das Kind

im Manne. Wer hier nach schönen Kleinigkeiten für

den Freund oder die Freundin sucht, wird garantiert

fündig. Champagner- oder Cassis-Trüffel, Dessert-

Trüffel oder orangene und grüne Schokoladen lassen

das Herz von Süßigkeiten-Fans höher schlagen. Für

Anlässe jeder Art hat Sigrun Brosig das Passende

parat, ob es sich dabei um private oder geschäftliche

Jubiläen oder Geburtstage handelt, hier kann man

statt des obligatorischen Blumenstraußes Originalität

und nachhaltige Freude verschenken.

Zum Trösten und Aufmuntern gibt es ein

umfangreiches Angebot an „Soul food“, die Renner

sind hier „Prüfungspuffer“, „Freudenstrahlen“ und

„Glückspilze“. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen

Sie die netten Beraterinnen der Süßen Palette.

Süße Palette

Breite Str. 96, Altstadt

38640 Goslar

Telefon: 05321/42781

Telefax: 05321/398829

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. 9.30 Uhr – 18.00 Uhr

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13.10.2012


28

Feiern in einzigartigem Ambiente

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eine Kommunion, Konfirmation oder Taufe feiern? Mit der Familie

und Freunden einen runden Geburtstag, ein Jubiläum oder einen

Junggesellen/-innenabschied gestalten oder einen unvergesslichen

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Wo ist der

Pionierweg?

von den vielen malerischen Wanderwegen, zwischen bad Harzburg und

der Eckertalsperre im Nationalpark Harz gelegen, ist der 1895 von Magdeburger

Pionieren angelegte Wanderweg einer der landschaftlich schönsten

in der region. Der etwa vier Kilometer lange Pionierweg liegt zwischen

Eckerstausee und Lorenzbrücke und ist heute ein Teil des neun Kilometer langen

rundwanderweges um die Eckertalsperre.

Unweit der Staumauer, an der hölzernen Informationstafel des Nationalparks,

beginnt der breite, grasbewachsene Pionierweg, der zu einem schmalen Pfad

wird und sich rechtsseitig, auf der Westseite der Talsperre, vorbei an kleinen

buchten hinschlängelt. Schon nach wenigen hundert Metern findet sich auf

einer Freifläche ein malerischer aussichtspunkt mit einladender bank. Weiter

führt der Weg oberhalb des Ufers vorbei an hohen Fichten und Laubbäumen

mit immer wieder schönen ausblicken über die glitzernde und je nach Tageszeit

und Lichteinwirkung sich farblich verändernde und schimmernde Wasserfläche.

vorbei an einer alten buche geht es am Hang entlang über knorrige

baumwurzeln, eine Weile durch dunklen Fichtenwald. Dann verbreitert sich der

Pfad zu einem sanft ansteigenden Fahrweg, eingesäumt vom satten Grün der

am Ufer wachsenden, unterschiedlichen Laubbäume, die zu dem Fichtenwald

auf der anderen Seite des Weges und dem gegenüberliegenden Talsperrenufer

einen wohltuenden, farblichen Kontrast bilden.

am Ende des Stausees und Einmündung der Ecker, die sich plätschernd und

gurgelnd über große Granitblöcke ihren Weg verschafft, lädt hoch über dem Ufer

eine alte birke zum verweilen und zu einem blick zurück richtung Staumauer

und auf die gegenüberliegende Seite ein. Ein einsamer DDr beton-Grenzpfahl,

längst seines metallenen Hammer-und-Sichel-Emblems beraubt, aber noch im

unverwüstlich scheinenden diagonalen Schwarz-rot-Gold, erinnert daran, dass

hier eine Grenze verlief, die lange zeit Menschen und Land trennte. „Sie konnten

zueinander nicht kommen“, denn die politischen Gräben waren jahrzehntelang

viel zu tief. Das ist längst vergangenheit, und an der Landschaft hat sich

bis heute nicht viel verändert. Damals wie heute, auch ohne zaun und Grenze,

wäre es schwer, das wildromantische, aber unwegsame Gelände ohne Schwierigkeiten

zu überwinden.

Mächtige Granitblöcke, in unendlich langer zeit von Wasser und verwitterung

gerundet, und Steilhänge wären schwer zu nehmende Hindernisse. besonders

hier, wo sich nur wenig weiter aufwärts der Fahrweg zu einem schmalen, stei-

eastwood29

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nigen Pfad verengt, und wo tief unten sich das Wasser

rauschend durch ein schluchtartiges Tal zwängt.

Nur kurz erreichen wenige Sonnenstrahlen den steilen,

dunklen Grund, durchdringen an anderer Stelle

kaum das grüne blätterdach der bäume, die aus der

Tiefe emporwachsen. Nur die fernen Geräusche des

rauschenden Wassers lassen die Tiefe erahnen. Und

vielleicht entstand nicht am Meer, sondern an

einem ähnlichen Ort wie diesem Schillers „Der Taucher“:

„Wer wagt es ... zu tauchen in diesen

Schlund...“

Wenig weiter misst die Pegelmessstelle den Wasserzufluss

zur Talsperre. auch hier säumen große

Granitblöcke, moosbewachsen, an die sich verwachsene

bäumchen klammern, den Weg. Eine

Inschrift, eingemeißelt in einen der „Pioniersteine“,

erinnert an die Menschen, die diesen Pfad

einst anlegten und sich damit gleichsam ein Denkmal

setzten. aus den abgekürzten buchstaben ist

zu entnehmen, dass die dritte Kompanie des

Pionierbataillons Nummer vier und ein Unteroffizier

namens zorn 1895 vor Ort waren und hier in

schwerer arbeit einen begehbaren Weg in die

damals unwegsamen berghänge schlugen. Wie

mag es vor mehr als einhundert Jahren hier ausgesehen

haben, als es Wege und Talsperre noch

nicht gab? Und wer waren die Soldaten, die hier

eingesetzt waren? Fragen, die keine antwort kennen.

Stumme zeugnisse, wie auch der Felsblock einige

hundert Meter weiter, mit der Inschrift, die an einen

Lazarettgehilfen böhme erinnert. Warum wurde der

Name auf diese art verewigt? Niemand weiß es.

Der Wald, inzwischen wieder von Fichten beherrscht,

mit spinnenbeinigen, blank polierten Wurzeln, über

die der Fuß stolpert, mit in allen Nuancen leuchtenden

Grüntönen, samtartig moosbewachsenen

Felsen und baumstümpfen, zeigt sich dunkel und

geheimnisvoll. Die Ecker, hier inzwischen neben

dem Weg nicht mehr in Kaskaden hinunterstürzend,

zeigt sich in einem Farbenspiel von Tiefrostrot

bis Orange, hervorgerufen durch die aus den

Mooren gelösten Huminsäuren, die dem bachgrund

die Farbe geben und das Wasser in rötlichem Farbenspiel

erscheinen lassen, welches in ständigem

rauschen und Gurgeln über und unter den Steinen

den Weg nach unten sucht.

Die rottöne im Kontrast zum Grün der moosbedeckten

Steine und den in anderem Grün schimmernden

kleinen Moore, über die hölzerne Stege

führen, geben der Landschaft eine ungewohnte,

geheimnisvolle, fast unwirklich anmutende atmosphäre.

Filigrane Farne, Gräser, Pilze und Moose,

vom Tau des Morgens, Nebel oder Sommerregen

vollgesogen, Spinnweben, die die Tropfen wie Perlen

festhalten, und im Licht der Sonne blitzen, versetzen

den Wanderer in die Welt der Märchen und

Fabeln, der Wasser- und Waldgeister. übereinander

geschichtete Felsbrocken, um die sich Wurzeln

winden, Hohlräume, durch die das Wasser gluckert

oder verschwindet, um irgendwo wieder aufzutauchen,

pelzige baumstümpfe und die Schwere eines

immer warmfeuchten, dunklen, undurchdringlichen

Waldes sind allgegenwärtige Naturkulissen.

J.r.r. Tolkien lässt grüßen, und wäre „Der kleine

Hobbit“ noch nicht geschrieben, hier könnte er entstehen

oder neu entdeckt werden.

Ein wenig weiter durch Märchenkulissen, begleitet

vom stetigem rauschen der Ecker, mit strudelnden,

schwarzorangefarbenen Untiefen, in denen kein

märchenhafter Schatz, aber manchmal ein glänzender

Quarz, vom Wasser poliert, herauf schimmert,

ist die Eckerquerung erreicht. Mächtige Felsblöcke

mit einigen kreisrunden, handgroßen Löchern, die

das Wasser in den Granit hinein gestrudelt hat, dienen

als übergang, über die der Wanderer mit geübtem

Schritt das andere Ufer erreicht. ausgangspunkt

und auch beliebter rastplatz für den weiteren

Weg, die Talsperre entlang, nun auf der Ostseite, in

Sachsen-anhalt.

Weniger geheimnisvoll führt nun ein breiter steiniger

Weg, umsäumt von Gräsern, blaubeerbüschen,

dunklem Fichtenwald und moorigen, moosbedeckten

Flecken, aus denen immer wieder kleine, plätschernde

rinnsale ihren Lauf zur Ecker nehmen,

zurück richtung Staumauer. von zeit zu zeit durchdringen

der heulende Pfeifton und das weithin vernehmbare

rattern der brockenbahn die Stille des

Waldes und erinnern daran, dass der brocken nur

wenige Kilometer entfernt ist. Ein lederner, moosbewachsener

Grenzerstiefel mit Filzschaft auf

einem der am Wegrand liegenden Felsblöcke, vielleicht

irgendwann weggeworfen oder verloren, erinnert

daran, dass hier vor der Grenzöffnung Sperrgebiet

war und der heutige Wanderweg ein Grenzweg

zur bewachung der ehemaligen Grenze.

Schon vor abzweig richtung Scharfenstein und

weiter zum brocken wird der Weg belebter. Der

höchste berg des Harzes ist und bleibt anziehungspunkt

und ziel vieler Wanderer und biker. Weniger

einsam, dafür mit spektakulären ausblicken über

die Talsperre, mit den gras- und heidebewachsenen


Hängen, die im Spätsommer farbige akzente setzen,

führt der Weg weiter richtung Staumauer.

an einem aussichtspunkt, mit blick über Stausee

und Staumauer, eine große Informationstafel, welche

die wahrlich „bewegte“ geologische vergangenheit

dieses Gebietes erklärt. So erfährt der Wanderer,

dass rund um die Eckertalsperre ein Gestein

auftritt, dass es im Harz nur einmal gibt: den Eckergneis.

Das stark veränderte ablagerungsgestein bildete

sich vor 400 Millionen Jahren, als dieses in

Tiefen bis 20 Kilometer absank, infolge hohen Druckes

und Hitze und späterer variskischer Gebirgsbildung

vor 350 bis 305 Millionen Jahren den

Gneis entstehen ließ. Später aufsteigende Tiefengesteine,

Gabbro und Granit, veränderten das

Gestein bei hoher Temperatur erneut. Die abtragung

der umgebenden Gesteine und Freilegung des

Gneises erfolgten durch die vor 90 Millionen Jahren

einsetzende Hebung der Harzscholle.

Wenig weiter führt der Weg über die Staumauer, in

deren Mitte einst die deutsch-deutsche Grenze verlief.

Und dann ist er zu Ende, der rundweg um die

Eckertalsperre. Er endet wieder am ausgangspunkt,

dem Pionierweg, der, wie der gesamte Weg, zu

beeindruckend ist, um nur einmal erwandert zu

werden. (wr)

Wilde Wälder

Sie sprechen das Wild von der Kanzel an und

veranstalten Kochkurse. Sie erzählen sich

Latein, aber haben nicht unbedingt ein

Latinum. Sie machen beute und bringen zur Strecke.

Sie tragen gern Grün, aber manchmal auch

Orange. Die rede ist von Jägerinnen und Jägern.

Sie schleichen nicht nur im Dunklen durch den

Forst, sondern haben auch eine eigene Sprache,

die aus mehr als 3000 Wörtern besteht und die

älteste Sondersprache in Deutschland ist.

EIN GrüNE TrUPPE

In Niedersachsen sind 88 Prozent aller Jäger in

der Landesjägerschaft Niedersachsen organisiert.

zweck der Landesjägerschaft Niedersachsen als

anerkannter Naturschutzverband ist die Förderung

der frei lebenden Tierwelt im rahmen des Jagdrechts,

sowie des Naturschutzes, der Landschaftspflege,

des Tierschutzes und des Umweltschutzes.

brEITGEFÄcHErTE zIELGrUPPE

In Niedersachsen gibt es 998.995 Hektar Wald

und dazu natürlich auch noch Felder und Wiesen,

die von einer bunten jagdbaren Tierwelt bewohnt

werden: unter anderem rot-, Dam-, Muffel-,

Schwarz- und rehwild, Seehund, Feldhase, Wildkaninchen,

Fuchs, Dachs, Waschbär, baum- und

Steinmarder, Marderhund, Mink, Nutria, Iltis, Wiesel,

auer- und birkwild, Fasan, rebhuhn,

ringeltaube,Türkentaube, Waldschnepfe, Graugans,

Kanadagans, Stockente, Krickente, Pfeifente,

Silbermöwe, Sturmmöwe, Heringsmöwe,

Mantelmöwe, Graureiher, Greife, Falken. Jäger

haben also in Niedersachsen eine große „zielgruppe“.

als regionale Gruppe sind im Landkreis

Goslar die Jägerschaften Seesen und Goslar

zuständig. Hier kann man auch den Jagdschein

machen, der auch das Grüne abitur genannt wird,

denn einfach ist es nicht, als Jäger auf die Pirsch

gehen zu dürfen. Im Internet kann man die Goslarer

Jäger hier treffen: http://www.ljn.de/jaegerschaften/goslar/

(sts)

31

FOTOS: STEFaN SObOTTa


32 quadrat 10/2012 � SPITzMarKE

Du kommst kommst als Fremder Fremder

und und gehst gehst als Freund Freund

Inhaberin: Monika Hanke, Marktkirchhof 4, 38640 Goslar, Telefon 05321 313736, Mobil 0170 1832942


FOTO: M. GaDE PIxELIO

Liebe

Quadratleser,

haben wir eigentlich schon über Gulasch gesprochen? Ich glaube, das sollten wir

dringend tun. Der Herausgeber dieser Lektüre hat sich Wild gewünscht. Was

machen wir nun? richtig, Wildgulasch.

Ein echter Küchenklassiker und auch ziemlich einfach. Wir kaufen uns, natürlich

im Fachgeschäft, Wildgulasch, Minimum 250 Gramm pro Person, denn wir wollen

ja nicht bei Tisch verhungern. Das braten wir im Topf mit Öl oder butterschmalz

so lange, bis es braun ist. Dann tun wir jede Menge klein geschnittener zwiebeln

dazu (Faustregel: genauso viel wie Fleisch), ein bis zwei Esslöffel Tomatenmark,

und gießen auf mit brühe oder rotwein, bis es knapp bedeckt ist.

Deckel drauf und bei wenig Hitze „quackeln“ lassen, das heißt, es darf nicht

kochen, sondern sich nur ganz leicht bewegen. Nach zwei Stunden ist es fertig.

Das Gulasch hat jetzt eine tief dunkle Farbe und muss nur noch mit Salz und Pfeffer

abgeschmeckt werden. Etwas Sahne (muss aber nicht), vielleicht etwas Saucenbinder,

obwohl das gar nicht nötig sein wird, und unser basisrezept ist fertig.

Wenn Sie noch unerfahren in der Küche sind, rate ich Ihnen zu diesem ganz einfachen

rezept. Das Gulasch schmeckt himmlisch, ist saftig und das Fleisch zerfällt

fast. Jetzt schmecken wir richtig das Fleisch (erwähnte ich, dass wir bei einem

guten Fleischer einkaufen sollten?) und servieren es zum beispiel mit Spätzle und

rotkohl.

Später können wir mit Wacholder, Piment, Lorbeer und so weiter experimentieren.

vorsicht mit rosmarin, der ist sehr dominant, aber wenn Sie Fleisch lieben, so wie

ich, dann mögen Sie es auch ganz schlicht.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen.

Ihr Harald Leiste

kulinaria � quadrat 10/2012 33


34 quadrat 07/2012 � platz genommen


platz genommen � quadrat 10/2012 35

GaNz PrIvaT FOTOS: HarTMUT WEbEr

Nicole und Stephan Manke

Er ist in Deutschlands Hauptstadt berlin geboren, aufgewachsen ist er in Niedersachsens

Landeshauptstadt Hannover, wo er auch studierte. Seit 2006 ist Stephan Manke nun erster

Mann im Landkreis Goslar. In ihm hat die region einen erfrischend jungen Landrat an ihrer

Spitze, der den Mut hat, Strukturen zu verändern und zu erneuern. Er ist Politiker, verwaltungschef

und repräsentant des Landkreises, aber er ist auch Ehemann und vater von zwei

Töchtern. Soziale belange liegen ihm besonders am Herzen. In allen bereichen seines Tuns

ist er bereit, neue Wege zu gehen und hat damit schon einiges für den Landkreis Goslar und

für die Menschen, die hier leben, erreicht. Diesen Monat hat er mit seiner Frau Nicole beim

QUaDraT Platz genommen.

Sie haben Jura studiert und einige Jahre als rechts-

anwalt in Goslar gearbeitet. Das ist ja nicht unbe-

dingt ein beruf, von dem man schon als kleiner

Junge träumt. Hatten Sie als Kind einen Traumbe-

ruf oder stand Jurist oder Politiker schon immer

ganz oben auf der Liste?

Stephan Manke: als Kind wollte ich eigentlich gern

Förster werden. Dann ging es mir wie vielen jungen

Menschen sicher auch: Ich hatte schon Ideen, aber

noch keine ganz klare vorstellung, welchen Weg ich

einschlagen sollte. Nach dem realschulabschluss

wollte ich irgendwas Technisches machen, am bes-

ten radio- und Fernsehtechniker. Ich bekam aber

keinen ausbildungsplatz und habe dann erst einmal

mein abitur gemacht. Die Technikerzunft wollte

mich aber auch dann noch nicht. also dachte ich

mir, Jura wäre ganz gut, da muss ich mich nicht

schon am anfang festlegen, was ich später einmal

machen will, das Studium bietet eine sehr große

Palette an Möglichkeiten für die zukunft.

Frau Manke, Sie sind Erzieherin und Diplom Sozialarbeiterin

und Sozialpädagogin. War das bei

Ihnen schon immer der berufswunsch?

Nicole Manke: bei mir war das ähnlich wie bei Stephan.

allerdings wusste ich, dass ich unbedingt

studieren wollte, nur nicht so genau was. Ich wollte

etwas mit Menschen machen und in der Natur

wollte ich auch sein. zu meiner ausbildung bin ich

durch ein Praktikum im Kindergarten gekommen.

Die arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht und

erschien mir als gute Grundlage für ein späteres

Studium. als ich meinen Mann kennenlernte und

hörte, dass er Jurist ist, war ich erst mal ein wenig

schockiert. Das klang so trocken und ernst, aber

das ist er überhaupt nicht, im Gegenteil.

War Ihnen schon im Studium klar, dass Ihre Karriere

Sie in die Politik führen würde?

Stephan Manke: Nein, mit der Politik bin ich erst

in berührung gekommen, als ich 1996 nach Goslar


36 quadrat 10/2012 � platz genommen

kam. Damals habe ich mich im allgemeinen Deut-

schen Fahrradclub, dem aDFc, engagiert und mich

dabei auch viel mit Kommunalpolitik beschäftigt.

beim aDFc hatte ich dann meine erste anstellung,

eine abM Stelle für ein halbes Jahr. Das war 1996,

damals habe ich den ersten raderlebnistag initiiert

und organisiert. Der fand ja gerade zum 17. Mal

statt, toll! bei der Kommunalwahl 1996 habe ich

dann auch das erste Mal, noch als Parteiloser, für

den rat der Stadt Goslar kandidiert, wurde aber

nicht gewählt. Dies gelang mir erst im Jahr 2000.

aber so richtig viel darüber gelernt, wie Politik

funktioniert, habe ich als Persönlicher referent für

Sigmar Gabriel, der damals Niedersächsischer

Ministerpräsident war. Diese aufgabe hatte ich von

2001 bis 2003. Danach war ich bei der bezirksregierung

für wasserwirtschaftliche Genehmigungsverfahren

verantwortlich… (lacht) oh, das klingt im

Nachhinein echt langweilig, war es aber gar nicht.

Sie haben viele Erfahrungen in unterschiedlichen

Sparten gesammelt und sind schon immer gern

neue Wege gegangen, wie der raderlebnistag zeigt.

auch bei der Wahl zum Landrat gab es 2006 erstmals

eine Neuerung.

Stephan Manke: Ja, das stimmt. Die Entscheidung

für den Landratskandidaten der SPD wurde 2006

erstmals in einem öffentlichen auswahlverfahren

durchgeführt. Das war ganz neu und fand große

beachtung in den Medien. Die bevölkerung konnte

bei öffentlichen veranstaltungen der SPD ihren

Wunschkandidaten mitwählen, wobei der Unterbezirksparteitag

dieser Wahl dann noch zustimmen

musste. Mit zweidrittel der Stimmen der Delegierten

wurde ich schließlich zum Landratskandidaten

gewählt.

Nicole Manke: berufliche und familiäre veränderungen

kamen bei uns immer irgendwie gleichzeitig.

Jedes Mal, wenn die Geburt eines unserer Kinder

bevorstand, hat sich Stephan auch beruflich

neu orientiert. 2000 hat er als Persönlicher referent

des Ministerpräsidenten angefangen, 2006

wurde er Landrat (lacht). Weitere Kinder sind derzeit

aber nicht geplant.

Sie haben zusammen viel geschafft und beruf, Studium

und Familie gut unter „einen Hut“ gebracht.

Was braucht es dazu?

Nicole Manke: Für uns ist es wichtig, dass wir uns

einig sind und den Weg des anderen mitgehen. Stephan

hat mich auf meinem Weg immer unterstützt.

Ich habe ein Studium begonnen, obwohl wir ein

kleines Kind hatten. Ich bin da sicher nicht die Einzige,

aber es war schon eine ordentliche Herausforderung.

Mein Praktikum dauerte doppelt so lange

wie das meiner Kommilitonen, da ich ja nur halbtags

arbeiten konnte. So lang waren aber die Semesterferien

nicht. auf mein anerkennungsjahr wurden

dann zum Glück meine berufsjahre als Erzieherin

angerechnet, sonst hätte das zwei Jahre gedauert.

Stephan Manke: Nicole hat recht, wir haben immer

gemeinsam entschieden, wenn es um veränderungen

ging. Wir haben aber auch nichts erzwungen,

sondern einfach die chancen ergriffen, wenn sie

kamen und daran geglaubt, dass alles klappt.

Glücklicherweise mussten wir dabei nie ein existenzielles

risiko eingehen, das hätten wir mit Familie

nicht getan.

Haben Sie Familienbräuche?

Nicole Manke: Wir lesen unseren Kindern jeden

abend etwas vor, ehe es ins bett geht. Seit ein paar

Jahren würfeln wir an Weihnachten aus, wer als

Nächster sein Geschenk auspacken darf und an Sil-

vester sind wir eigentlich immer im Urlaub. ansons-

ten gibt es bei uns keine bräuche oder rituale.

Stephan Manke: Wir legen sehr viel Wert auf unser

Familienleben und versuchen, möglichst viel zeit

miteinander zu verbringen. Dazu gehört es auch,

den anderen zu seinen veranstaltungen zu begleiten.

Wenn ich Termine an den Wochenenden habe,

sind Nicole oder die Kinder häufig dabei.

Nicole Manke: Ich verbringe viel zeit im Kulturkraftwerk,

wo ich ehrenamtlich tätig bin, da muss

Stephan dann mit.

Familie und Soziales wird bei Ihnen auch im beruf

„groß geschrieben“. Wie sieht das in der Praxis

aus?

Stephan Manke: Dass es oft schwer ist, beruf und

Familie zu organisieren, ist kein Geheimnis und

durch meine private Situation erlebe ich das immer

wieder direkt. Doch schon ehe ich selbst Familie

hatte, waren mir diese belange wichtig. beruf,

Familie und Gesundheit sind ganz wichtige Themen.

Dafür haben wir im Landkreis auch schon viel

getan. zum beispiel haben wir eine eigene Kinder-

betreuung, die „Klubgartenzwerge“, für die Kinder

unserer beschäftigten. Wir legen Wert darauf, Teilzeitarbeit

zu ermöglichen und machen umfangreich

von der Möglichkeit der Telearbeit Gebrauch. Dafür

ist der Landkreis im „audit berufundfamilie“ zertifiziert

worden. alle zwei Jahre wird von einer unabhängigen

Stiftung kontrolliert, ob die vorher gemeinsam

festgelegten ziele erreicht wurden und ob es

Neuerungen gab. als Landkreis Goslar sind wir

auch mit größeren Unternehmen der region im

Gespräch, was die betriebsinterne Kinderbetreuung

betrifft. Ebenso sind wir beim betrieblichen

Gesundheitsmanagement sehr aktiv. als arbeitgeber

sehe ich uns in der Pflicht, uns um die Gesundheit

unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu

kümmern. Wir bieten unseren Mitarbeitern Möglichkeiten

zur Entspannung, Hilfe beim zeitmanagement

und Unterstützung zur Gesundheitsvorsorge.

Neben Ihrer Stelle als Landrat sind Sie auch vorsitzender

des Harzer Tourismusverbandes. Worin

sehen Sie die zukunft für den Harz als Tourismusregion?

Stephan Manke: Wir müssen neue angebote schaffen

und die Qualität in Unterkunft und Service verbessern.

Hier und natürlich auch im Freizeitbereich


muss es attraktive angebote geben. Manche aus-

flugsziele im Harz sind oft nur zu einer Jahreszeit

gut besucht, das kannte man lange vom Wurmberg.

Im Sommer war es da eher beschaulich und als

Wanderer war man oft allein. Im Winter musste man

schon vor Sonnenaufgang da sein, um noch einen

Parkplatz zu bekommen, und bei guten Schneever-

hältnissen waren die Pisten ab Mittag überlaufen.

Der Harz ist groß genug, um sowohl für den ruhesuchenden

Wanderer, der die einmalige Natur dieser

region genießen will, als auch für Familien und

Menschen die nicht nur wandern wollen – oder es

ganz einfach nicht oder nicht mehr können – etwas

zu bieten. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz

mit idyllischen und oft auch einsamen Strecken hat

der Harz bereits. Ein paar andere angebote insbesondere

für Familien mit Kindern brauchen wir aber

noch, und das für jede Jahreszeit. Wir stehen in

Konkurrenz zu den anderen Mittelgebirgen, das

dürfen wir nicht vergessen.

Nicole Manke: Gerade Familien mit kleinen oder

kleineren Kindern wissen diese angebote zu schätzen.

Wir auch. Themenwanderwege wie den Liebesbankweg

finden unsere Kinder jedenfalls toll,

ebenso wie die Stempelstellen für die Wandernadel.

Es macht ihnen einfach Spaß, sich von Station zu

Station zu bewegen. Und wenn sie dann am Ende

noch mit einer Fahrt mit einer Sommerrodelbahn

als ziel belohnt werden, geht das noch mal so gut.

Quadrat: Können Sie kurz etwas zur IzH sagen?

Stephan Manke: Die IzH, die Initiative zukunft

Harz, ist ein Projekt, in dem wir uns gemeinsam mit

dem Landkreis Osterode am Harz mit zukunftsthemen

für den Harz beschäftigen. Es geht insbesondere

darum, zukunftsbranchen mit hoher Wertschöpfung

zu fördern. Dort stehen Themen wie

Materialeffizenz oder innovative Speichertechnologien

wie unterirdische Pumpspeicherwerke im Mittelpunkt.

Eine zentrale rolle in diesem Projekt

spielt die TU clausthal und das Energieforschungszentrum

in Goslar. Eine Frage war zum beispiel, wie

das Know-how der Technischen Universität in

clausthal für die Unternehmen in der region

genutzt werden kann. also vorhandenes nutzen und

entwickeln, aber eben auch neue Themen finden,

die die region weiterbringen, das sind die aufgaben

des IzH.

Die Fusion der Landkreise Goslar und Osterode ist

ein großes Thema, wie wichtig ist diese Fusion und

warum?

Stephan Manke: Ein Landkreis sollte im Optimalfall

zwischen 150.000 und 250.000 Einwohner haben,

damit seine verwaltung effizient arbeiten kann. Im

Landkreis Goslar leben momentan noch gut

140.000 Menschen. Das ist in Ordnung, wir kämen

noch eine zeit gut klar und durch die kürzliche Entschuldung

durch das Land Niedersachsen geht es

uns finanziell relativ gut. aber die bevölkerungszahl

ist rückläufig und der Trend geht zu größeren Landkreisen,

um die Strukturen effektiv zu nutzen. Für

uns bieten die Gespräche mit Osterode die Möglichkeit,

über unsere zukunft selbst zu bestimmen und

nicht zu einem späteren zeitpunkt fremdbestimmt

mit anderen Kreisen zusammengelegt zu werden.

Sie wandern beide gern und sind viel in der Natur.

Ist der Harz für Sie ihre Wunschheimat?

Stephan Manke: In unserer jetzigen Lebenssituation

möchten wir nirgendwo anders leben. als ich

nach dem Studium aus Hannover hierher kam,

musste ich mich schon daran gewöhnen, nicht

mehr in einer Großstadt zu wohnen. aber ich habe

die vorzüge sehr schnell kennen und auch schätzen

gelernt. Fast alles ist zu Fuß oder mit dem rad zu

erreichen, das macht den alltag entspannter. auch

platz genommen � quadrat 10/2012

37

für die Kinder ist es gut, in einem überschaubaren

Umfeld aufzuwachsen. alles, was wir brauchen,

haben wir vor der Tür, und wir genießen es, abends

eben noch einmal eine kleine runde über die bergwiesen

zu gehen, ohne dafür ins auto steigen zu

müssen.

Nicole Manke: Wir sind wirklich alle gern draußen.

Das nutzen wir so oft wie möglich und auch mal als

Kurzurlaub. Einfach loswandern und im Harz ein

oder auch zwei übernachtungen einlegen. Perfekt,

da muss man gar nicht wegfahren. Ich segle gern,

und auf den Talsperren ist das hier gut möglich.

allerdings komme ich zur zeit nicht allzu oft dazu,

da Stephan und die Kinder nicht so angetan davon

sind.

Ihr Motto ist, so liest man im Internet, Spuren zu

hinterlassen. Gibt es die schon und welche sind

das?

Stephan Manke: Ja, die gibt es. Mal sind es kleinere,

mal größere. Ein beispiel hatte ich schon

genannt, den raderlebnistag im Innerstetal. Kleinere

sind die Einrichtung einer Krippe, die ich als

ratsherr in Goslar mit durchgesetzt habe, oder die

Neustrukturierung des Harzer Tourismus verbandes,

dessen vorsitzender ich bin. Die meisten veränderungen

und Neuerungen gehören aber einfach

zu meinen aufgaben als Landrat. Es ist schön zu

erleben, wenn etwas gut funktioniert, denn das ist

ja nicht immer von vornherein klar. Die Kreisverwaltung

hat sich seit 2006 schon sehr verändert,

auch hier habe ich Spuren hinterlassen.

viele aufgaben, viele Termine, die den Tag bestimmen.

Gibt es trotzdem etwas, für dass sie sich auf

jeden Fall täglich zeit nehmen?

Nicole Manke: Ja, morgens zeitung lesen. Damit

fängt unsere große Tochter jetzt auch schon an.

Und für das Lesen vor dem Schlafen nehmen wir

uns möglichst jeden abend zeit.

Stephan Manke: Das gemeinsame Frühstück am

Morgen. Es ist oft der einzige gemeinsame Termin

an Wochentagen. Das ist mir wichtig.

Was wünschen Sie sich für die zukunft.

Stephan Manke: Gesund zu bleiben ist für mich

das höchste Gut. Wenn die Familie nicht gesund

ist, wird es sehr schwer, glücklich und zufrieden zu

sein. (sw)


38

Raus aus dem Alltag - rein in den

Urlaub! Enfliehen Sie dem Schmuddelwetter

und kommen Sie entspannt

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Zuschläge, auch zur Luftverkehrssteuer.

Jugendstil-bauten wohin das auge blickt.

budapest will sich seine blütezeit erhalten

und in den restaurants wird immer noch die

zigeunermusik gespielt, die in den Ohren der Tou-

risten so lebenslustig und vergnügt nach Puszta,

Plattensee und Pferden klingt. Die Stadt hat sich

aber verändert, zwar kann man das „alte budapest“

noch finden, burgberg, Fischerbastei, Parlamentsviertel

und Heldenplatz sind natürlich

noch da, aber das junge weltoffene budapest hat

an atmosphäre gewonnen, das Klischee der leicht

verschlafenen k.u.k.-geprägten Metropole

abgelegt.

Die Stadt

ist berühmt

für ihre vielenoriginellen

cafés und

Kneipen.

Sehen und

gesehen werden

gilt auch

budapest, du

Perle der Donau!

hier. besonders zu empfehlen ist ein besuch des

café Gerbeaud am nördlichen Ende der Einkaufsstraße

váci utca. Dort kann man bei leckeren Törtchen

die atmosphäre der zeit um 1900 genießen,

schließlich wurde in diesem café die heiß geliebte

cognac-bohne erfunden. überhaupt lieben die

Ungarn das Essen und Trinken, Hauptsache deftig!

zur abwechslung mal ein Shopping-Tipp für Männer,

die hand- gearbeitete Maßschuhe

lieben: Neben

Laszlo vass, dem

legendären Schuhmacher

mit seinem

kleinen, aber exklusiven

Geschäft in

der Haris köz 2,

gibt es durchaus

noch andere, sehr

gute Schuhma-

Das Neue

spiegelt das alte


cher, die die gleiche hohe verarbeitungsqualität

bieten, aber für deutlich weniger Forint. Hauptsächlich

sei in diesem zusammenhang István Tóth

in der vámház kr. 10 erwähnt. Der Laden ist sehr

klein und völlig unspektakulär, dafür seine Schuhe

umso mehr! vorsicht, hier können auch Männer

einen unheilbaren „Schuhtick“ bekommen. Die

Preise beginnen bei umgerechnet ca. 300,00 €,

nach oben ist die Preisliste allerdings offen wie

die richterskala bei den Seismologen.

Unbedingt zu empfehlen ist der besuch des burgbergs

mit dem burgpalast, der Matthiaskirche

(Sightseeing-Tipp für Damen: dort wurde „Sissi“

gekrönt) und der Fischerbastei. von dort hat man

zu allen Tageszeiten einen atemberaubenden blick

auf die Donau mit dem Parlament und der gesamten

altstadt mit ihren malerischen Gässchen.

budapest, du Schöne, man braucht viel mehr zeit,

dich wirklich kennen zu lernen! (bs)

Sie lieben das Außergewöhnliche?

Nicht nur Standard?

Dann würde ich mich über einen unverbindlichen

Besuch in meinem Atelier sehr freuen.

„Geht nicht“, gibt’s bei mir nicht.

Dank modernster 3D CAD Technik kann ich Ihnen so gut

wie alles anfertigen.

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PETER PFITZNER

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Mode und

individuelle

Beratung

sind unsere

Stärke

Schuhhof 1

38640 Goslar

Telefon (05321) 396 787

Was diese begriffe bedeuten, erfahren Sie

hier im bericht über das Pflegeschulzen-

trum Goslar – unserer Gesundheits- und

Krankenpflegeschule im Landkreis Goslar.

anja Müller, Leiterin des Pflegeschulzentrums

Goslar, und beata boronczyk erzählen begeistert

von einem beruf, der die darin Tätigen sehr stark

fordert, aber ihre Persönlichkeitsentwicklung auch

enorm fördert.

Pflegeschulzentrum

vON NaSENScHLEUDErN UND bETTbaHNHÖFEN

Doch beginnen wir am anfang. anja Müller kam im

Oktober 2005 nach Goslar und hatte zunächst die

aufgabe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von

zwei unterschiedlichen Krankenpflegeschulen zu

einem neuen Team unter dem heutigen Namen

Pflegeschulzentrum Goslar des im Jahr 2004

gegründeten Trägers „verein zur Förderung von

Gesundheitsberufen e.v.“ zusammenzuschließen.

Träger sind die asklepios Harzkliniken GmbH mit

ihren Standorten bad Harzburg, clausthal-zellerfeld

und Goslar sowie die PrIvaT-NErvEN-KLI-

NIK Dr. MED. KUrT FONTHEIM in Liebenburg.

am 01. april 2006 haben die ehemals unterschiedlichen

Teams zusammen angefangen. Eine

richtige Entscheidung, wie sich bald herausstellte,

denn der Erfolg stellte sich rasch ein, sodass

innerhalb kürzester zeit weitere angestellte hinzukamen.

Statt anfangs sechs Lehrkräfte für Pflegeberufe

arbeiten jetzt 18 Mitarbeiter im Pflegeschulzentrum

und die zahl der ausbildungsplätze

stieg von 60 auf 180!

Eine richtungsänderung wurde eingeleitet, sodass

heute nicht nur die Pflege, sondern auch Ernährungsberatung,

bewegungsunterstützung und

Gesundheitsförderung unterrichtet werden. Die

Pflegeschüler werden gleich zu anfang der dreijährigen

ausbildung mit diesen auch für sie persönlich

wichtigen Themen konfrontiert und lernen

so, dass die eigene Gesundheit von höchster

bedeutung ist. Persönliche Gesunderhaltung steht

daher ganz oben auf dem Lehrplan, um diesen

anspruchsvollen und befriedigenden beruf leichter

bewältigen zu können.

beata boronczyk, die in Hannover und Halle studiert

hat, ist für die Entwicklung von Handlungsstrategien

zuständig, um dem rückgang der

bewerberzahlen entgegenzuwirken. Die Einführung

innovativer Ideen zur positiven beeinflussung

der Organisationsentwicklung sowie der professionelle

ausbau von Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit,

Public relations und Fundraising ist ein

großer bestandteil ihrer arbeit.

Ein beispiel ihrer Tätigkeit ist der aufbau der

internationalen zusammenarbeit durch einen

Schüleraustausch mit der Schweiz, Polen und

Indonesien, sowie die Miteinbeziehung der auszubildenden

in die aktuelle Entwicklung des Pflegeschulzentrums

Goslar.

Die angehenden Gesundheits- und Krankenpflege-

rinnen und -pfleger in Goslar haben ein breites

Lernspektrum zu bewältigen, 2100 Stunden Theorie

und 2500 Stunden Praxis sind gesetzlich vorgeschrieben.

Dadurch, dass die auszubildenden

im Goslarer Pflegeschulzentrum aber auch ganz

normal in Kliniken arbeiten, haben sie am Ende

der ausbildung meist etwa 3300 Praxisstunden an

Erfahrung aufzuweisen. Die Tatsache, dass sie

nahezu alle sechs Wochen in ein neues Team kommen,

fordert zusätzliche Flexibilität.

Ehemalige absolventen bestätigen zwar die gefor-

derte große Leistungsbereitschaft, heben aber her-

vor, dass man als berufsanfänger schon fast eine

Jobgarantie erhält; eine heute sehr ungewöhnliche

Situation für junge Menschen, die ins berufsleben

starten.


FOTO: bErND ScHWarz





Das Pflegeschulzentrum Goslar soll als besondere

Schule wahrgenommen werden. So haben die ver-

antwortlichen durch eine ungewöhnlich freche,

kreative, ja sogar polarisierende Plakataktion zu

einem casting für Interessenten aufgerufen. Dass

der Nerv der potenziellen Schülerinnen und Schüler

getroffen wurde, zeigt die Tatsache, dass an

einem casting-abend ein ganzer Kurs mit anfängern,

einige vorherige anmeldungen mitgerechnet,

besetzt werden konnte.

„Wir suchen ständig den Kontakt zu Politik und

Jugendarbeit“, erzählt anja Müller, „damit wir im

Gespräch bleiben und die angehenden berufsanfänger

uns wahrnehmen“, fährt sie fort. „Einmal

an die Öffentlichkeit gehen reicht heute nicht

mehr aus, ständige Kommunikation macht den

Erfolg aus.“

Um die Schüler dort abzuholen, wo sie sind, werden

regelmäßige Treffen in Schulen durchgeführt.

Die Lehrer des Pflegeschulzentrums, aber auch die

Schülerinnen erzählen von ihrem abwechslungsreichen

beruf und machen interessierte Jugendliche

auf die vielfältigen Karriere-Möglichkeiten

aufmerksam. Ganz im Stil der erfolgreichen Fernsehsendung

„Genial daneben“ wird in den Schulen

ein Quiz veranstaltet, in dem auch solche Fra-

Unsere Leistungen

Häusliche Krankenpflege

Pflegesachleistungen

Hilfe bei Formalitäten

Hauswirtschaftliche -

Versorgung

gen wie „was ist eine Nasenschleuder“ oder „was

ist ein bettbahnhof“ gestellt werden.

Hier die auflösung des rätsels:

Eine Nasenschleuder ist ein verband, der nach

einer Nasenoperation unter der Nase sitzt und mit

beiden Enden hinter den Ohren des Patienten oder

um den Kopf befestigt wird, eigentlich aber aussieht,

wie ein Tropfenfänger an Omas Kaffeekanne.

Ein bettbahnhof ist ein Gerüst aus Metall im bett

für Patienten, die am bein operiert wurden oder

bei Patienten mit beinverletzungen zum Einsatz

kommt, damit die bettdecke nicht aufliegt, die

Wunde besser heilt und weniger Schmerzen verursacht

werden könnten. (bs)

Wer jetzt Interesse am beruf der Gesundheits- und

Krankenpflegerin und -pflegers hat, kann sich an

folgende Kontaktadresse wenden:

Ihr Team der Pflegeprofis GmbH

Pflegeschulzentrum Goslar

Schützenallee 6-9

38644 Goslar

Telefon: 05321/39499911

Telefax: 05321/39499914

info@pflegeschulzentrum-goslar.de

www.pflegeschulzentrum-goslar.de

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Medizinischer Dienst der Krankenversicherung

Niedersachsen

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Betreutes Wohnen

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an der

Radau

• Betreuung und Beratung

• Pflegegutachten

• Betreutes Wohnen

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Unser Pflegedienst ist für Sie, auch

an Wochenenden und Feiertagen,

da, damit Sie so lange wie möglich in

Ihrer liebgewordenen und vertrauten

Umgebung bleiben können.

Unsere Leistungen

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1,3

Unsere Leistungen

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Fax: • - 0 0Dauernachtwache - • 53 22 / 95 45 04

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42 quadrat 10/2012 � gesundheit

Eike Hulsch hat das Feuer der

begeisterung in den augen,

wenn er über den verein Leben

mit Krebs spricht. Gegründet wurde

der mittlerweile zur Institution gewordene

verein im Jahre 2005 mit nur

den gesetzlich vorgeschriebenen sieben

Mitgliedern. Daran hat sich bis

heute nicht viel geändert, schließlich

geht es nicht um die ausübung

einer Sportart oder das Intonieren

von deutschem Liedgut auf verschiedenen

Instrumenten, sondern

darum, erstens durch Helfen

Lebensmut stärken und zweitens

Spendengelder zur aktiven Hilfe

an schwer kranken Menschen im

Landkreis Goslar und Umgebung

über Fördermitgliedschaften zu

sammeln: Private Fördermitglieder

(ab 50 Euro im Jahr) und

geschäftliche Fördermitglieder

(ab 250 Euro pro Jahr) sowie die

vielen Spenden sind zur zeit

noch die tragenden Säulen der

Hilfeleistung des vereins, doch

für die ziele von Eike Hulsch

braucht es noch weitere Geldgeber.

„Wir wollen das Leben der

betroffenen Menschen wieder

lebenswert machen, ihre

verein Leben mit Krebs

WIE EIKE HULScH MIT vIEL ENGaGEMENT ScHWEr KraNKEN MENScHEN HILFT

Leben mit Krebs

Seele erreichen, damit sie wieder zum normalen

Leben zurückfinden. Nach der niederschmetternden

Diagnose bricht für die meisten erst einmal

eine Welt zusammen“, sagt er, „da helfen zum

beispiel soziale Kontakte. bewegung durch Sport

ist ein ganz wichtiger Faktor. Der Körper wird

widerstandsfähiger und die Kranken bekommen

erst einmal den

Kopf frei. Wir bieten zum beispiel die Mitgliedschaft

in einer Walking Gruppe, autogenes Training,

sowie Maßnahmen in zusammenarbeit mit

der Goslarer Parfümerie Peter unter dem Titel

Krebserkrankung und Kosmetik. Die Patientinnen

erhalten von Fachfrauen praktische Hinweise zu

einer schonenden, ihrer Situation und ihrem Typ

angepassten Hautpflege, damit sie sich trotz körperlichem

und seelischem Stress

in ihrer Haut wohl fühlen.

Um unsere verschiedenen

angebote bekannter zu

machen, führen wir zweimal

im Jahr Info-veranstaltungen

zum beispiel über

Krebs und Sport durch.

Wir wollen praktische Hilfe

leisten und durch diese vielen

aktivitäten erreichen,

dass die Patienten nach der

erfolgreichen Therapie

gesund bleiben und durch

eine positive Lebenseinstellung

nicht wieder krank werden.

Darüber hinaus ist die

Förderung und Koordinierung

der zusammenarbeit aller

medizinischen, karitativen,

kirchlichen und staatlichen

aktivitäten das ziel des vereins“,

so der vorsitzende.

KrEbS IST KEIN

TabUTHEMa

Im Gegensatz zu früher ist Krebs

heute zum Glück kein Tabuthema

mehr. Man kann offen darüber

sprechen und so seine Sorgen und

Nöte loswerden. Statistisch gese


hen sind direkt oder indirekt 33 Prozent der bevöl-

kerung von Krebs betroffen, das sind allein in Gos-

lar 18.000 bürger. von den jährlich 490.000

neuen Krebsfällen in Deutschland sind 224.000

Hautkrebs (mit steigender Tendenz), die zum gro-

ßen Teil, bei frühzeitiger Erkennung geheilt wer-

den können. Ebenso haben brustkrebs (74.500),

Prostatakrebs (67.600), Lungenkrebs (51.400)

und Darmkrebs (69.400) einen erhebliche anteil

an den Neuerkrankungen. Der verein leistet direkte

Hilfe für Not leidende Patienten.

rEGELMÄSSIG zUr KrEbSvOrSOrGE GEHEN

Das sind oft Erkrankungen, die durch rechtzeitige

vorsorgeuntersuchungen im Frühstadium erkannt

und geheilt werden können.

„aus meiner Sicht gibt es fünf risikofaktoren, die

die Erkrankung begünstigen: rauchen, bewegungsmangel,

übergewicht, alkohol und nicht zur

vorsorge gehen“, erzählt Eike Hulsch, „dabei ist

die moderne Medizin heute durchaus in der Lage,

diese Krebserkrankungen erfolgreich zu therapieren

und zu heilen.“

Jüngstes beispiel für erfolgreiches Wirken des vereins

– in Kooperation mit dem brustzentrum der

asklepios-Harzklinik Goslar sowie der Onkologischen

Kooperation Harz Dr. Tessen/Dr.Hoyer – ist

die Gruppe „Pink Ladies“, deren Mitglieder durch

Wandern nach erfolgter brustkrebs-Operation wieder

ins normale Leben zurückfanden. Sie sind von

Quedlinburg über Meisdorf bis Mägdesprung zu

Fuß gegangen und der verein Leben mit Krebs hat

die Kosten für den Transport des Gepäcks übernommen.

Sie haben die gefürchtete „Fatigue“, die

chronische physische und seelische Müdigkeit bei

Krebs, überwunden. Sie sind „über den berg“, wie

sie selbst sagen.

STIFTUNG LEbEN MIT KrEbS

Die nächste „Großbaustelle“, wie Eike Hulsch es

nennt, ist die Stiftung Leben mit Krebs. Hulsch

gründete die Stiftung, um die gesammelten Spenden

nicht fiskalisch zeitnah innerhalb von zwölf

Monaten ausgeben zu müssen, wie das bei vereinen

Pflicht ist, sondern größere Spenden von zum

beispiel 50.000 Euro, wie vor einiger zeit geschehen,

sinnvoll zweckgebunden verwenden zu können

– und das auch in größeren abständen, wenn

es Sinn macht. Da bei Stiftungen nur der Kapitalertrag,

nicht das Stiftungskapital ausgegeben werden

darf, muss naturgemäß aber zunächst einmal

genügend Kapital eingesammelt werden. ab einer

Summe von 25.000 Euro kann man sich seinen

eigenen Stiftungsfonds einrichten lassen.

Daher die bitte an die QUaDraT lesenden Harzer

Privatpersonen und Firmen: Spenden Sie zum beispiel

statt der üblichen Weihnachtskarten oder

-geschenke für den verein Leben mit Krebs. vielleicht

haben Sie im Fall des Falles keine Erben,

der verein verspricht den Erblassern einen sorgsamen

Umgang mit dem vermächtnis! Möglichkeiten

gibt es viele, Gutes zu tun. Wer sicher sein will,

dass seine Spende unmittelbar hier in der region

verwendet wird, für den sind die rechts genannten

Kontonummern genau richtig, denn der regionale

bezug ist der Unterschied zur Deutschen Krebshilfe,

die ebenfalls hervorragende arbeit leistet

und schon viel zur Erforschung der Krankheit beigetragen

hat. Die Spende jedoch, die beim verein

Leben mit Krebs eingeht, kommt garantiert direkt

den hier im Landkreis lebenden Patienten

zugute!

bEGLEITUNG aUF DEM LETzTEN WEG –

DIE PaLLIaTIv-vErSOrGUNG

beide, der verein Leben mit Krebs und die Stiftung

Leben mit Krebs sind vom Finanzamt als

gemeinnützig anerkannt und können somit Spendenquittungen

ausstellen.

Last but not least kümmert sich der verein auch

um die aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen(!)

Palliativhelferinnen, also derjenigen, die

die schwere aufgabe übernehmen, todkranke Menschen

bis zum Schluss würdevoll zu begleiten.

Die Grundlagen sind geschaffen worden – jetzt

sind wir alle gefordert, durch kleine oder große

zuwendungen direkt vor Ort zu helfen! (bs)

gesundheit � quadrat 10/2012 43

Leben mit Krebs

Wie erreichen Sie den verein?

Patiententelefon: 0 53 21 / 44 - 1779

verein Leben mit Krebs e. v.

Wittenstraße 1b

38640 Goslar

Telefon: 0 53 21 / 7 80 50

E-Mail: info@leben-mit-krebs-goslar.de

Näheres erfahren Sie durch den Flyer oder die

Website!

www.leben-mit-krebs-goslar.de

Wie können die Quadrat-Leser spenden?

Per überweisung auf das Spenden- und

vereinskonto.

Kontonummer: 1 501 500

bankleitzahl: 278 932 15

vereinigte volksbank

Harzburg-Wernigerode eG

verein Leben mit Krebs e. v.

Wittenstraße 1 b, 38640 Goslar

zustiftungen

STIFTUNG

Leben mit Krebs Harz ©

Die Stiftung erfüllt ihre aufgaben von den

Erträgen des sicher angelegten Stiftungskapitals.

zustiftungen können von Privatpersonen und

Firmen per überweisung auf folgende Konten

vorgenommen werden:

Sparkasse Goslar-Harz

Konto 0 096 048 624

bLz 268 500 01


Demnächst im cineplex Goslar

maDaGascar 3: Flucht Durch europa (3D)

ab 2.10.2012 im Kino!

Zebra Marty, Löwe Alex, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria versuchen erneut,

in ihren geliebten New Yorker Zoo zurückzukehren, schaffen es aber nur bis

nach Monte Carlo, wo sie prompt von Tierfängern entdeckt werden. Während sie

sich noch fragen, wie sie unbemerkt durch Europa kommen sollen, treffen die

Freunde zufällig auf einen Wanderzirkus. Damit scheinen all ihre Probleme gelöst

– wäre da nicht der raubeinige Löwe Vitali, dem der „plüschige“ Alex ein Dorn im

Auge ist …

Turbulentes drittes Abenteuer der verrücktesten Zootiere aller Zeiten.

abraham lincoln VampirjäGer

ab 3.10.2012 im Kino!

Als Kind muss Abraham Lincoln mit ansehen, wie Vampire seine Mutter brutal

ermorden. Als junger Mann lässt er sich zum Vampirjäger ausbilden und startet

einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen die Blutsauger, die von den sklavenhaltenden

Südstaaten unterstützt werden. Schließlich wird er der 16. Präsident der

USA und geht als Sklavenbefreier in die Geschichte ein, doch sein wichtigster

Kampf bleibt ein Geheimnis – bis jetzt!

Atemberaubende Fantasy-Action von Kult-Regisseur Timur Bekmambetov

(„Wächter der Nacht“) mit Benjamin Walker.

cineplex Goslar

carl-Zeiß-straße 1 · 38644 Goslar · tel. 0 18 05 - 54 66 47*

* Der anruf kostet 14 ct/min aus dem deutschen Festnetz. mobilfunkhöchstpreis 42 ct/min.

asterix & obelix –

im auFtraG ihrer majestät

ab 18.10.2012 im Kino!

Um endlich wieder frische Römer verhauen zu können, folgen Asterix und Obelix

nur zu gerne einem Hilferuf der britischen Königin. Nur müssen sie leider den

nervigen Grautvornix mitnehmen, der prompt von Normannen entführt wird. Als

sie dann auch noch den Zaubertrank verlieren, werden Gallier, Briten, Normannen

und Römer in eine verrückte Jagd verwickelt.

Neuestes Leinwandabenteuer der Kult-Gallier mit Gérard Depardieu.

aGent ranjiD rettet Die Welt

ab 18.10.2012 im Kino!

Der indische Putzmann Ranjid braucht dringend Geld, um seine geliebte Kuh

operieren zu lassen. Zeitgleich schaltet der holländische Schurke Freek van Dyk

die besten Agenten aller Geheimdienste aus, um seine Welteroberungspläne in

die Tat umzusetzen. Als der Leiter des türkischen Ayran Secret Service Ranjid

irrtümlich für einen neuen „Süperagenten“ hält und ihm viel Geld für seine Dienste

bietet, zieht der Tollpatsch in einen aberwitzigen Kampf, um dem Bösewicht

das Handwerk zu legen.

Abgedrehtes, erstes Kinoabenteuer von Kaya Yanar („Was guckst Du?!“).


DAS BALLETT DES BOLSHOI

DIE SAISON 2012/2013

In Ihrem Cineplex

Sonntag, 30. September 2012 um 17:00 Uhr

LA SYLPHIDE – Live

Sonntag, 25. November 2012 um 16:00 Uhr

DIE TOCHTER DES PHARAO – Live

Sonntag, 27. Januar 2013 um 16:00 Uhr

LA BAYADÈRE – Live

Sonntag, 31. März 2013 um 17:00 Uhr

DIE FRÜHLINGSWEIHE – Live

Sonntag, 12. Mai 2013 um 17:00 Uhr

ROMEO UND JULIA – Live

Bitte informieren Sie sich über die

genauen Spielzeiten der folgenden

Veranstaltungen in Ihrem Cineplex:

SCHWANENSEE

DON QUICHOTTE

DER NUSSKNACKER

Du bist mein Kino

Medienpartner Medienpartner

KARTEN AN DER KINOKASSE. WEITERE INFORMATIONEN UNTER WWW.CINEPLEX.DE

Photo © Damir Yusupov

13. Okt.

27. Okt.

08. Dez.

15. Dez.

19. Jan.

16. Feb.

02. März

27. April

CLASART Classic präsentiert die Met-Saison 2012/2013

Live in High-Definition

Met

Opera im Kino

Gaetano Donizetti

L’ELISIR D’AMORE

Mit Anna Netrebko, Matthew Polenzani und

Mariusz Kwiecien. Dirigent: Maurizio Benini

Giuseppe Verdi

OTELLO

Mit Renée Fleming, Johan Botha und

Falk Struckmann. Dirigent: Semyon Bychkov

Giuseppe Verdi

UN BALLO IN MASCHERA

Mit Sondra Radvanovsky, Marcelo Álvarez und

Dmitri Hvorostovsky. Dirigent: Fabio Luisi

Giuseppe Verdi

AIDA

Mit Liudmyla Monastyrska, Olga Borodina und

Roberto Alagna. Dirigent: Fabio Luisi

Gaetano Donizetti

MARIA STUARDA

Mit Joyce DiDonato, Elza van den Heever und

Francesco Meli. Dirigent: Maurizio Benini

Giuseppe Verdi

RIGOLETTO

Mit Diana Damrau, Piotr Beczala und

����������������������������������������

Richard Wagner

PARSIFAL

Mit Katarina Dalayman, Jonas Kaufmann

und René Pape. Dirigent: Daniele Gatti

Georg Friedrich Händel

GIULIO CESARE IN EGITTO

Mit Natalie Dessay, Alice Coote und David Daniels

Dirigent: Harry Bicket

www.metimkino.de

Weitere inFos unter WWW.cineplex.De

The Met: Live in HD is made possible by a generous grant from its

founding sponsor

Neubauer Family Foundation

45

Anna Netrebko

und Ambrogio Maestri

in L’elisir d’amore

PHOTO: NICK HEAVICAN/METROPOLITAN OPERA

Global corporate sponsorship of The HD Broadcasts are

The Met: Live in HD is provided by supported by


kontakt

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46 quadrat 10/2012 � SPITzMarKE

Neben dem klassischen Straßen- und Tiefbau

für Kommunen und Unternehmen bieten wir

unseren Privatkunden auch alle Arbeiten des

klassischen Garten- und Landschaftsbaus

wie Wegebau, inklusive der Pflasterarbeiten,

Zaunbau aus Holz, Metall oder in gemauerter

Form z.B. als bepflanzte Trockenmauer, bis hin

zum Rasen mähen an.

Rufen Sie uns an, wir versetzen notfalls auch

Berge!

leistungen

carsten

baumanagemtent gmbh

Palandsmühlenweg 8 c, 38685 Langelsheim

Telefon: 05326/9112-0, Fax: 05326/911249

www.Kreie-Baumanagement.de

E-mail: C.Kreie@t-online.de

von bad Harzburg

nach Hongkong

WarMES Für DIE FüSSE – HübScHES Für DEN TIScH

anfang November eröffnet das Diakonissen

Mutterhaus KINDErHEIL in bad Harzburg

seinen 50. basar. „Erfunden“ wurde die

veranstaltung 1963 ursprünglich, um die aussendung

von zwei Schwestern nach Hongkong zu

finanzieren. Heute ist der basar aus dem Jahresprogramm

der Schwestern nicht mehr wegzudenken.

Die beliebtheit unter den bewohnern und

deren angehörigen ist groß, die bewohner zeigen

ihre räume und nutzen die Gelegenheit zur begegnung.

Es ist eigentlich kein Tag der offenen Tür,

aber auf Nachfrage, können räume gern besichtigt

werden.

bad Harzburger Familien verabreden sich, essen

gemeinsam und verbringen einfach einen schönen

Tag in friedlicher atmosphäre voller menschlicher

Wärme und freundlicher zuneigung. Wer diese,

übrigens auch im alltag vorhandene Grundstimmung

der Schwesternschaft einmal erleben

möchte, sollte unbedingt einen längeren besuch

der veranstaltung einplanen.

Das angebot besticht durch vielfalt. Süßes und

herzhaftes, selbst Gemachtes aus der Küche, wie

zum beispiel leckere Marmeladen, Kekse und

Gebäck für die vorweihnachtszeit, bonbons aus

Oma´s zeiten aber auch Schmalz und eingelegte

Köstlichkeiten stehen hier zum verkauf für den

guten zweck bereit.

Die „Non-Food-abteilung“ bietet warme, selbst

gestrickte Socken für kalte Winterabende, Tischdecken

für gemütliche Nachmittage am Kaffeetisch,

Patchwork-arbeiten, schöne Dinge zur

adventszeit und zu Weihnachten sowie antiquarisches,

nicht zu vergessen die hübschen Holzarbeiten

und kunstvoll gearbeiteten bunten Deko-

Sterne aus Teebeuteln. Das angebot ist riesig,

alles liebevoll hergestellt und zum verkauf dekoriert.

Für die Schwestern steht fest: Es geht weiter, der

basar wird auch im nächsten Jahr ein Ort der

begegnung für jung und alt sein.

Öffnungszeiten des 50. basars:

3.11.2012 von 9.00 – 16.00 Uhr

4.11.2012 um 10.00 Uhr Dankgottesdienst

und von 11.00 – 16.00 Uhr basarverkauf

Diakonissen Mutterhaus KINDErHEIL

Obere Krodostraße 30

38667 bad Harzburg

Telefon: 05322/789-0

Telefax: 05322/789-179

info@dmk-harzburg.de

www.dmk-harzburg.de


Genießen Sie die erlesenen

Kuchenspezialitäten unseres

Konditormeisters oder die leckeren

Mittagsangebote. Machen Sie es

sich in unserem Boulevardcafé

gemütlich und verfolgen Sie

das geschäftige Treiben auf der

Altstadtstraße Hoher Weg und

rund um die Marktkirche.

� Baumkuchen

� Teegebäck

� Hexenbrot

� Schlesische Spezialitäten

� Pralinenspezialitäten

Barock-Café Anders � Hoher Weg 4 � 38640 Goslar

Telefon 05321/23814 � Telefax 05321/23824

institution � quadrat 10/2012 47

www.barockcafé-anders.de

E-Mail: info@barockcafe-anders.de

Der Pfauensaal, ideal für Gruppen und Familienfeste Der Barocksaal mit Kamin von 1716

Caféhaus-Genuss pur

Busse

willkommen


48

KULTUr-KUrz

MELDUNGEN

OKTObEr

Max UTHOFF –

„ObEN bLEIbEN“

KabarETT

aULa IM ScHULzENTrUM SEESEN

05. OKTObEr, 20.00 UHr

Kabarett ist unanständig. Denn es bedeutet,

sich in aller Öffentlichkeit über sein

Personal lustig zu machen. Lassen Sie

sich verunsichern durch ein Programm,

dass sich den wichtigsten Fragen wie immer

verweigert: Ist die Justiz nur eine

Freisprechanlage der Mächtigen? Was

wächst von unten: Stalaktiten oder antisemiten?

Und wenn deutsche Eltern ein

kluges Kind wollen, müssen sie dann eins

aus Südkorea adoptieren?

vorverkauf: Erwachsene: 19,00 / ermäßigt:

16,50 Euro, abendkasse: Erwachsene:

20,50 / ermäßigt: 18,00 Euro

„HExEN-Erz“

LESUNG vON Dr. UWE arNOLD

NaTIONaLParKHaUS,

SaNKT aNDrEaSbErG

05. OKTObEr, 14.30 UHr

In der mythischen Welt finden so bedrohliche

Ereignisse statt, dass sie ohne

menschliche Hilfe nicht zu verhindern wären.

Das gibt es nicht? Ihr werdet Euch

wundern, was alles in der Welt von „Hexen-Erz“

möglich ist! Das erfahrt Ihr bei

der „Jagd durch raum und zeit im Harzer

bergbau“ um 1760 in dreiundvierzig spannenden

und rätselhaften Kapiteln für Kinder

von acht bis zehn Jahren und für Erwachsene,

die Spaß an fantasievoller Lek-

türe haben. Seid Ihr neugierig geworden?

Na, dann kommt ins Nationalparkhaus

und hört gespannt der Lesung von Dr.

Uwe arnold zu. Weitere Informationen unter

Telefon 05582-923074.

WErNEr MOMSEN

SOLOSHOW

büNDHEIMEr ScHLOSS, baD HarzbUrG

06. OKTObEr, 20.00 UHr

Werner Momsen, Klappmaul-Komiker aus

Hamburg, ist anders als die anderen. Er

ist eine Puppe. Er ist fremdbestimmt, aber

oft doch freier als sein schwarzer begleiter

(Detlef Wutschik), der immer hinten

drin steckt. Denn Werner kann Dinge tun

und sagen, die nur er tun und sagen darf.

Und das macht er in seiner Show. Dort redet

er über die Widrigkeiten, die das Leben

für Mensch und Puppe so mitbringt.

Er sagt meist was er denkt, bevor er denkt

was er sagt. Und wenn er viel denkt, singt

er auch schon mal.

Foto: Kulturclub bad Harzburg

Mit seinem imposanten Halbwissen hat

Werner Momsen bisher noch jede veranstaltung

aufgemischt. „Worauf du einen

lassen kannst...!“ Weitere Informationen

sind beim Kulturklub, Tel. (0 53 22) 18 88,

oder unter www.kulturklub-bad-harzburg.

de zu erhalten.

caTFISH

bLUES/rOcK aUS bErLIN

PaPErMOON, baKENSTraSSE 63,

HaLbErSTaDT

06. OKTObEr, 20.00 UHr


Das repertoire ist breit gefächert

und präsentiert verschiedene Stilrichtungen

– von Slow blues-Stücken

über ragtime und Mississippi-

Delta blues bis hin zu Shuffle, boogie

und rock’n’roll. Je nach Publikum

und ambiente entstehen auf

diese Weise inspirierte Konzertabende

oder rauhe Kneipenpartys. zu andreas

Krambachs bevorzugten

bluessängern gehören robert Johnson,

Lightnin’ Hopkins, Fred McDowell,

big bill broonzy, alexis Korner,

Johnny Winter und chuck berry.

Songs dieser und vieler anderer Interpreten,

gelegentlich auch eigene

Instrumentals, spielt er manchmal

dicht am Original, manchmal neu arrangiert,

immer „hand- und fußgemacht“,

mit viel Spaß am besonderen

eines jeden Stückes. Der Eintritt

beträgt 5,00 Euro, weitere Informationen

unter Tel. 03941 624441.

„DIE KLUGE

baUErNTOcHTEr“

ErFrEULIcHES THEaTEr

FaMILIEN-SONNTaG IM KULTUr-

KraFTWErK, GOSLar

07. OKTObEr, 15.00 UHr

Die bildungsrevolution naht. verpasst

sie nicht! Diesmal erzählen

uns ronald Mernitz und Katrin Heinke

das Märchen von der klugen bauerntochter.

Der Eintritt beträgt für

Kids 5 Euro, für Erwachsene 6 Euro;

1 Euro Ermäßigung im vorverkauf.

DEr DrESSIErTE MaNN

ScHaUSPIEL

KUrHaUS baD HarzbUrG

07. OKTObEr, 19.00 UHr

Ein Mann zwischen Lebenspartnerin,

Schwiegermutter und eigener

Mutter. bastian weiß nicht, dass er

ein dressierter Mann ist. ausgerechnet

an dem abend, als bastian sie

mit einem selbst zubereiteten Fünf-

Sterne-candle-Light-Dinner und

dem verlobungsring erwartet, wird

es für Helen etwas später bei der arbeit.

Der chef hat ihr den Job als

chief Executive Officer angeboten,

auf den bastian selbst insgeheim gehofft

hatte. Statt romantik gibt es

eine handfeste beziehungskrise.

Denn welcher Mann erträgt es

schon, wenn die Partnerin auf der

Karriereleiter an ihm vorbeizieht? Da

treten plötzlich ungebeten die beiden

Mütter auf den Plan und tun das

ihre dazu. Die radikalemanze und

die zahnarztgattin in dritter Ehe wissen

beide, wie man Männer zu behandeln

hat, allerdings auf ganz unterschiedliche

Weise. Gnadenlos

pragmatisch entwickeln die beiden

gemeinsam mit Helen die weibliche

Strategie für das 21. Jahrhundert.

Das versuchskaninchen heißt bastian.

Und all das geschieht mit Leichtigkeit

und sicherem Gespür für

Pointen und Sprachwitz.

arMIN MUELLEr-STaHL

UrFaUST – GraFIK UND MaLErEI

STUbENGaLErIE, GOSLar

07. OKTObEr bIS 18. NOvEMbEr

beeindruckend, genial und tiefgründig

präsentieren sich die arbeiten

des international bekannten Multitalentes

armin-Mueller-Stahl zum

Thema Urfaust, die im rahmen einer

Gemeinschaftsausstellung in

Galerie und Marktkirche gezeigt werden.

Während in der Marktkirche darüber

hinaus Leinwände dieses berühmten

Mannes zu sehen sein werden,

liegt in der Stubengalerie der

Fokus auf seinen allerneuesten Grafiken

und Papierarbeiten, darunter

wunderbare Porträts, Landschaften

und skizzenhafte Szenen, die unter

anderem seine bekannten Filmrollen

thematisieren.

Foto: Stubenkalerie Goslar

zur vernissage am 07.10. um 15.00

Uhr wird armin Mueller-Stahl anwesend

sein. Die Galerie ist zu folgenden

zeiten für Sie geöffnet: Dienstag

bis Freitag 11.00 bis 13.00 und 15.00

bis 18.00 Uhr, Sonnabend 11.00 bis

13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr sowie

Sonntag 11.00 bis 13.00 Uhr.

LITEraTUr UND MUSIK

raDaU-WaSSErFaLL,

baD HarzbUrG

15. OKTObEr, ab 18.00 UHr

Der verein „Harzburger aktion e. v.“

und die vier autoren, die vom 15. bis

zum 18. Oktober in bad Harzburg zu

Gast sein werden, laden Sie zu einem

kurzweiligen abend ein. Kathrin

Schrocke, Manfred Schlüter, antje

babendererde und Manfred Theisen

präsentieren Ihnen Kurzweiliges,

Lustiges, Spannendes und romantisches

aus ihren Werken. Musikalisch

begleitet Sie rolf Köhlert

durch den abend. Die Lesung beginnt

um 19.30 Uhr, der Eintritt ist

frei. Gern können Sie sich vor der

veranstaltung, ab 18.00 Uhr, mit Kulinarischem

aus der Küche von andreas

Pages verwöhnen lassen, dafür

wird um eine voranmeldung unter

05322 2290 gebeten.

GESa LücKEr

„WELTKLaSSIK aM KLavIEr – cLaIr DE LUNE!“

LaNDHaUS „zU DEN rOTHEN

FOrELLEN“, ILSENbUrG

20. OKTObEr, 17.00 UHr

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50 quadrat 10/2012 � kultur 2

Wie der Name schon sagt, steht bei

„Weltklassik am Klavier!“ das Klavier

im Mittelpunkt der Konzertreihe, wenn

auch manchmal im Hintergrund von

Sopran, Geige oder cello. Programmgestaltung

durch Professoren der

Hochschule für Musik und Theater in

Hannover. Diese Hochschule zählt übrigens

zu den besten der Welt. zu

„Weltklassik am Klavier!“ eingeladen

werden diejenigen Künstler, die sich

durch hohe virtuosität, besonderes

Gefühl für die absicht und den charakter

des Komponisten und nicht zuletzt

eine ansprechende Persönlichkeit

auszeichnen.

HaLPErN & JOHNSON

ScHaUSPIEL MIT UWE FrIEDrIcH-

SEN UND PETEr STrIEbEcK

KUrSaaL, baD HarzbUrG

26. OKTObEr, 20.00 UHr

am Grab seiner kürzlich verstorbenen

Frau lernt Halpern (Peter Striebeck)

unerwartet Johnson (Uwe Friedrichsen)

kennen und erfährt, dass der der

Liebhaber seiner Frau war. zwar vor

Halperns zeit – jedoch hat sich seine

Frau in den 50 Ehejahren regelmäßig

mit Johnson getroffen und mit ihm

über kleinere und größere Eheproble-

me gesprochen. Ob da vielleicht sonst

noch was gewesen sein könnte, will

sich Halpern lieber gar nicht vorstellen...Weitere

Informationen sind beim

Kulturklub, Tel. (0 53 22) 18 88, oder

unter www.kulturklub-bad-harzburg.

de zu erhalten.

Jazz MEETS cLaSSIc

Dr. Jazz SPIELT WIEDEr aUF

büNDHEIMEr ScHLOSS,

baD HarzbUrG

27. OKTObEr, 20.00 UHr

beethoven, Mozart, bach und all die anderen

Größen der klassischen Szene:

von ihren genialen Werken lässt Dr.

Jazz Wolfgang Schömbs sich zu immer

neuen Ideen inspirieren. Der Pianist

hebt seit Jahren schon voller Leidenschaft,

Enthusiasmus und Fantasie die

Grenzen zwischen Jazz und Klassik auf.

Seine ,,Jazz meets classic“-Konzerte im

bündheimer Schloss sind beliebt und

finden nun bereits zum 23. Mal statt. So

hat man Klassik noch nie gehört – außer

bei Schömbs. Er begleitet die Stars

der Klassik vom Sockel herunter auf die

bühne an die Tasten des Konzertflügels

unserer zeit. Infos, Tel. (0 53 22) 18 88,

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„PEcH IM UNGLücK“

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KUrSaaL baD HarzbUrG

03. NOvEMbEr, 20.00 UHr

Foto: Kulturclub bad Harzburg

Sie können gut singen. Sie sind urkomisch.

Und sie brauchen kein einziges

Instrument, um musikalisch das

Haus zu rocken: LaLeLu, die ultimative

a-cappella-Sensation aus Hamburg!

vom avantgarde-chor zu den

black Eyed Peas, von der Oper hin

zum Luftgitarre-Inferno. Dieses Konzert

versetzt die zuschauer in einen

Freudentaumel, mit dem sie ihren depressiv-maulenden

Mitmenschen

noch jahrelang auf den Wecker gehen

werden. Karten für diese veranstaltung

zum vorverkaufspreis ab 17 Euro

(Schüler ab 15,-Euro, Kulturklub-

Mitglieder ab 8,50 Euro) sind erhält-

lich im Kulturklub-büro, Herzog-Wilhelm-Str.

65, Telefon 05322 / 1888,

sowie via Internet: www.kulturklubbad-harzburg.de

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arTHUr KOPIT

STaDTHaLLE, bErLINEr STraSSE 6,

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04. NOvEMbEr, 16.00 UHr

Polterabend bei den oberen zehntausend.

Der auserwählte ist George, ein

Moralpedant und Langweiler. Es wundert

also nicht, dass mit dieser vermählung

niemand so richtig einverstanden

ist. Neben der intriganten

Schwester Dinah gesellt sich auch

Dexter, Tracys Ex-Mann, hinzu und

stiftet zusätzliche verwirrung. als

nach einer durchzechten Partynacht

die ganze Hochzeit auf der Kippe

steht, sind für ein Happy End nur noch

ein wenig guter Wille und ein abreisender

George nötig: Dexter und Tracy

finden ein zweites Mal zueinander

und retten so Schampus, Schmaus

und schönen Schein. Der Eintritt beträgt

von 11,00 bis 16,00 Euro und

Ermäßigungen. (sw)

Warum in Ferne schweifen,

wenn das Gute liegt so nah …

Lassen Sie sich meisterlich beraten von

Kathrin Kerll & Axel Kerll

Augenoptikermeisterin Augenoptikermeister

Hörgeräte-Akustiker-Meister


84

quadrat 10 / 2012 � angelesen

ANGELESEN

OKTOBER

DiE LaNDkartE

DES HimmELS

FéLix J. PaLma

kiNDLEr

Eine Expedition in die Antarktis trifft im

Jahr 1829 auf der Suche nach dem Eingang

zum Mittelpunkt der Erde auf ein

Wesen von einem anderen Stern. 60

Jahre später will der Millionär Gilmore

das Herz der hübschen Emma erobern.

Doch Emma kann sich nur in einen

Mann verlieben, der sie zum Träumen

bringt, wie einst ihr Urgroßvater, der ihr

eine „Landkarte des Himmels“ mit vielen

phantastischen Wesen zeichnete. Emma

verlangt von Gilmore, für sie eine Invasion

von Marsmenschen zu inszenieren,

so wie sie H. G. Wells in seinem Roman

„Krieg der Welten“ beschrieb. Der Millionär

will der Angebeteten jeden Wunsch

erfüllen und bittet den Schriftsteller um

Hilfe. Am 1. August landen die Außerirdischen

in London – doch ist es keine

Inszenierung, sondern Realität. Was tun,

wenn Wünsche in Erfüllung gehen und

zu Albträumen werden? Im zweiten Teil

der Trilogie jagt Félix J. Palma seine

Leser wieder durch ungeheuerliche Parallelwelten.

Eine neue Hommage an die

Liebe und die Literatur, auf Erden und

im All!

woHiN GEHt DiE LiEbE,

wENN SiE DurcH DEN

maGEN DurcH iSt?

Eckart voN HirScHHauSEN

rowoHLt

Wenn die Liebe durch den Magen durch

ist, geht sie dann ins Blut, ins Herz oder

in die Hose? Eckart von Hirschhausen

findet verblüffende Erklärungen für die

großen und kleinen Gefühle und die

Marotten unseres Miteinanders. Auf ein­

malige Art wird Wissenschaft mit Humor

verbunden, und ganz nebenbei erfahren

Sie, warum sich Makaken im Fahrstuhl

emotional intelligenter benehmen als

Menschen, was weibliche Flirtversuche

auf einer Party mit Fruchtfliegen zu tun

haben und wie Sie aus einem gemeinsamen

Urlaub auch wieder gemeinsam

zurückkehren.

Noir

JENNy-mai NuyEN

rowoHLt

Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht.

Seine Eltern sterben, ihm bleibt

eine besondere Gabe: Er sieht den Tod

eines jeden Menschen voraus; auch den

eigenen. Von nun an ist er besessen von

der Frage, wie man das Schicksal überlisten

kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre

alt – und sein Geburtstag rückt immer

näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Ninos Suche führt ihn zu einem

geheimen Zirkel von Mentoren, die See­

len sammeln, und er begeht den größten

Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt

sich in eine der Seelenlosen, in die geheimnisvolle

Noir, die bereits auf der

Schwelle zum Jenseits steht.

DaS tibEtiScHE

ZimmEr

uLLi oLvEDi

PiPEr

Hochbegabt, hochsensibel, medial – und

für die Welt nicht zu gebrauchen, so stellt

sich die junge Charlie dar, als sie zu fällig

in ein tibetisches Kloster im Himalaja

gerät. Dort stürzt sie in einen Prozess

tief greifender Wandlung, heraus aus

angelesen � quadrat 10/2012 51

ihrer inneren Einsamkeit und Selbstentfremdung,

um endlich in Freundschaft

mit sich selbst leben zu können.

HimmLiScHE

JuwELEN

DoNNa LEoN

DioGENES

Caterina Pellegrini liebt ihre Heimatstadt

Venedig ebenso wie die Musik. Als

sich ihr die Chance bietet, in der Fondazione

Musicale Italo­Tedesca zwei ver­

schollene Truhen mit dem Nachlass eines

Barockkomponisten zu begutachten,

ist sie Feuer und Flamme. Je tiefer

Cate rina in die Thematik vordringt, desto

brisantere Fragen stellen sich. Doch

nicht nur sie ist hinter den Schätzen her,

die sich hinter den Dokumenten verbergen

könnten.

GEScHicHtEN Für

auFGEwEcktE kiNDEr

umbErto Eco

HaNSEr

Umberto Eco erzählt mit viel Wärme und

Humor für Kinder. Dabei geht es durchaus

um „ernste“ Themen wie Abrüstung

und Frieden, den Kosmos, die Menschheit

und den Umgang mit unserer Umwelt.

In „Die Atome spielen nicht mehr

mit“ wollen sich Menschen in Generalsuniformen

die Atomspaltung zunutze

machen. Doch die Atome verschaffen


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52

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dem General eine neue Stelle als

Hotelportier, damit er weiterhin seine

Uniform tragen kann. „Die drei

Kosmonauten“ erkennen bei einer

Reise auf den Mars, dass fremdartige

Geschöpfe keine Feinde sein

müssen, und „Die klugen Gnome

von Gnu“ zeigen, wie man die Erde

wieder grün machen kann. Fantasievolle

Geschichten mit künstlerischen

Illustrationen von Eugenio

Carmi.

wir SEHEN uNS

wiEDEr, mEiN

ScHLESiErLaND

PEtEr PraGaL

PiPEr

Schlesien: Das ist eine Liebesbeziehung

und zugleich das große Lebensthema

des politischen Jour nalisten

Peter Pragal. Seine Spurensuche ist

mehr als ein Ausflug in die verlorene

Heimat, es ist das Bekenntnis zu einer

wiederentdeckten Identität. Was

bedeutet Heimat für jemanden, der

sie schon als Kind verloren hat?

Peter Pragal hat als Journalist viele

Jahre über den „Osten“, über die

einstige DDR, geschrieben. Jetzt

macht er sich auf die Suche nach

seinen schlesischen Wurzeln: Als

kleiner Junge floh er 1944 mit Mutter

und Geschwistern aus Breslau. Die

Familie landete im Siegerland und

baute sich dort ein neues Leben auf.

Doch bis heute lässt Schlesien Peter

Pragal nicht los: Ob auf den Spuren

der alten Metropole Breslau, dem

heute polnischen Wrocław, oder in

der kritischen Auseinandersetzung

mit der deutschen Vertriebenenpolitik.

abGEScHNittEN

SEbaStiaN FitZEk,

micHaEL tSokoS

DroEmEr

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet

im Kopf einer monströs zugerichteten

Leiche die Telefonnummer

seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt

– und für Herzfeld beginnt

eine zermürbende Schnitzeljagd.

Doch schon hat der psychopathische

Entführer hat eine weitere Leiche

auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.

Herzfeld hat jedoch keine

Chance, an die Informationen zu

kommen, denn die Hochseeinsel ist

durch einen Orkan vom Festland ab­

geschnitten, die Bevölkerung bereits

evakuiert. Unter den wenigen

Menschen, die geblieben sind, ist

die Comiczeichnerin Linda, die den

Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt

versucht Herzfeld sie zu

überreden, die Obduktion nach

seinen telefonischen Anweisungen

durchzuführen. Doch Linda hat noch

nie ein Skalpell berührt – geschweige

denn einen Menschen seziert.

waS wir uNSErEN

kiNDErN iN DEr

ScHuLE aNtuN

SabiNE cZErNy

HEyNE

Wie kann es sein, dass schon kleine

Kinder die Lust am Lernen verlieren?

Wieso ist die Sortierung in

Haupt­, Real­ oder Gymnasialschüler

wichtiger als die individuelle

Förderung eines jeden Kindes? Die

Lehrerin Sabine Czerny ist überzeugt:

Wir produzieren systematisch

Bildungsversager. Verantwortlich

dafür ist unser Schulsystem,

das sich unerbittlich und bürokratisch

über das Wohl der Kinder

stellt. Schonungslos schildert Sabine

Czerny den schwierigen und

zermürbenden Alltag, und zeigt, dass

es anders geht, dass man Schüler

motivieren und fördern kann. Ein

dringender Appell, das Schulsystem

grundlegend zu verändern! (nm)


Sammy Davis, Jr.:

„Ich bin der einzige ein-

äugige schwarze Jude!“

Foto: Hansi HoFFmann

Hansi Hoffmann, PR-manageR deR suPeRstaRs, eRinneRt sicH

Unbelievable, they’re really doing it! No! No!

They’re doing it on stage …“. Amüsiert und

ungläubig schaut der kleinwüchsige Farbige

erst links zu seinem Bodyguard, dann nach rechts

zu mir. Sammy Davis, Jr., internationaler Entertai-

ner, Weltstar als Sänger und Filmschauspieler,

kann es einfach nicht glauben, was da knapp zwei

Meter vor seinen Augen auf der kleinen Bühne des

Hamburger Nachtclubs „Amphore“ passiert. Ein

riesiger Kraftprotz mit Strohhut und Silberblech-

Gießkanne, nur mit einer grünen Gärtnerschürze

bekleidet, hat nach einem Blitzflirt das schlanke

Blondchen mit den dicken Zöpfen und einer Gartenharke

einfach umklammert, ihr das hauchdünne

Sommerkleidchen wortlos abgestreift und sie

zur frivolen Musik von „Voulez-Vous Coucher

Avec Moi“ im Scheinwerferkegel lustvoll beglückt.

Im Publikum hört man bewundernde

Rufe. Nach einigen Minuten wird die gespielte

Lustnummer durch einen Tusch beendet. Spot

aus, gedimmtes Barlicht an. Beifall. Wenige

Minuten nach ihrem Auftritt stellt sich das

Gärtnerblondchen so splitternackt wie all die

anderen Girls in der „Amphore“ an die Bar und

lässt sich zu Champagner einladen.

Sammy Davis, Jr. hatte bereits in Hollywood von

diesem schärfsten Club in Hamburg gehört. Liza

Minnelli und Shirley McLaine wussten das für

die Menschen im prüden Amerika fast Unglaubliche

über diesen Lusttempel unweit des Hansestadt-Hafens

zu berichten. Beide Filmdiven waren

im Verlauf ihrer Tourneen mit mir in der „Amphore“

gelandet. Shirley – „Gibt es in dieser Stadt auch

etwas ganz Verruchtes?!?“ – erzählte es ihrer

Freundin Liza und Liza schwärmte nach ihrer Europa-Tournee

bei Sammy Davis, Jr.. Versteckt unter

dicken Pudelmützen und umgeben von Betreuern

hockten die US-Stars dann später an der Bühnenrampe,

wurden weder belästigt, noch besonders

beachtet. Diskretion war oberstes Gebot für

„Amphore“-Fans und Personal. Es gab auch niemals

Tipps für die Klatschpresse in der Stadt.

Eine Woche zuvor: Der schwarz-weiße Privatjet des

Las-Vegas-Superstars Sammy Davis, Jr. landet am

frühen Abend auf dem Berliner Flughafen Tempelhof.

Der weiße Rolls-Royce des umtriebigen Ber-

hoffmanns erzählungen � quadrat 10/2012

53

liner Nachtclub-Königs Rolf „Shimon“ Eden rollt

mit Sondergenehmigung an die ausgeklappte

Gangway-Treppe. Der schmächtige Entertainer, gerade

mal eins dreiundsechzig groß, blaues Hemd,

schwarzer, taillierter Anzug, Lackstiefeletten und

auf dem Kopf einen breitrandigen, weißen Cowboyhut,

tänzelte die paar Stufen der Klapptreppe

herunter.

„Hey, Fritz! Nice to see you again“, begrüßte er

mit melodischer Raucherstimme den europäischen

Tourneepromoter Fritz Rau, der vor Monaten in Paris

mit dem US-Star über die Tournee verhandelt hat-

te. „Welcome to the free part of Berlin! Welcome

to Germany“, erwidert Fritz Rau den Gruß sei-

nes neuen Tourneestars. „Und hier ist mein

Freund und PR-Manager Hansi Hoffmann

und Rolf ‚Shimon‘ Eden, einer der besten

Kenner Berlins, Big Boss von drei Super-

clubs in der Stadt, Liebling aller Blondinen

und Besitzer und Fahrer des von Dir ge-

wünschten weißen Rolls Royce.“

Vorsichtig manövriert Rolf Eden seinen

Rolls an der Vielzahl der Louis-Vuitton-Kof-

fer und Taschen vorbei, die aus der Privat-

maschine entladen werden. Auf der ge-

mächlichen Fahrt vom Flughafen Tempel-

hof über den hell erleuchteten Kurfürsten-

damm zum Hilton-Hotel in der Budapester

Straße kolportiert der Star den neuesten

Klatsch aus Vegas und Hollywood. Dann

kommt die bevorstehende Tournee zur

Sprache.


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„First of all, und für

mich ganz wichtig

und ohne Einschrän-

kungen: Ich rauche

auf der Bühne, hinter

der Bühne und wenn’s

sein muss auch unter

der Bühne! Zweitens:

Nach jeder Show be-

komme ich Schweins-

haxen mit Sauerkraut

und Kartoffelbrei in einer

stillen Ecke meines

Hotels für fünf Personen

serviert – bezahle ich

aus meiner Tasche. Und

drittens: Alles was ihr,

mein innerer Kreis, der stets um

mich herum ist und immer Zutritt zu mir hat, was ihr seht, hört, riecht oder

gar miterlebt, ist weder gesagt, noch getan, noch zu hören ge wesen oder hat

je stattgefunden! Wer quatscht, kriegt nie wieder einen Fuß auf den Boden im

Showbiz, solange ich lebe! Wenn diese Rules eingehalten werden, bin ich euer

unproblematischer Partner. Do you know, what I mean?!?“

Hal Westler, Bodyguard, Sekretär, Diener und Geheimnisträger in allen Lebenslagen

des US-Superstars, dirigiert im Hotelfoyer die knapp 30 Gepäckstücke

der edelsten Hersteller auf die reservierten Suiten. Ein Kofferschrank-

Monster von Louis Vuitton passt gerade noch in den Fahrstuhl. Ich warte mit

Rau auf einen Lift zu unseren Zimmern und kann mir im Anblick des riesigen

Gepäckstückes die Frage an Hal nicht verkneifen: „Wird in diesem Schrank

Mister Davis aus dem Hotel geschmuggelt, wenn er ungesehen auf die Piste

will?“ Lachend erklärt der Cerberus: „This trunk is named ‚Sammy’s fun and

joy suitcase“ – dieser Koffer heißt Sammys Spaß-und-Freude-Koffer. Hal’s

verschmitztes Grinsen und die hochgezogenen Augenbrauen erlauben keine

weiteren Fragen.

„Der jüdische Entertainer Sammy Davis, Jr. wollte doch eigentlich nie einen

Fuß in das Land der eins tigen Nazis setzen?“, frage ich Fritz Rau. „Das mit

dem großen Bogen um Germany ist der Schnee von gestern“, klärt er mich

auf. „Bis vor einem Jahr stimmte es noch, bis für ein Jubiläumsfest im Hause

von Axel Springer ein Superstar gesucht wurde. Über drei Ecken kam ein

Kontakt in Paris mit Romy Schneider zustande, die wiederum eine enge

Freundin aus New York zu Gast hatte, als Sammy Davis im legendären Pariser

„Olympia“ ein Gastspiel gab. Nach der Show speiste man vornehm im Hotel

‚Ritz’, die deutsche Romy machte auf Sammy einen superstarken Eindruck,

sie erzählte von ihrem Besuch bei den Springers im Ferienhaus auf Sylt und HoFFmann

vom Engagement des Verlegers in Israel. Auch Deutschland und die Juden

Hansi

wurden heiß diskutiert. Wie und womit die Schneider dann den farbigen Juden

Davis dazu brachte, dass er auf dem Springer-Fest in Berlin eine hinrei-Foto:


ßende Gala ablieferte, weiß nie-

mand. Aber ein Argument für

Sammy war sicherlich, dass

dieser Event in der Berliner

Kongresshalle ein Charity-Fest

war, bei dem über eine Million

Mark für eine Bibliothek an

der Uni in Jerusalem gespen-

det wurden. Springer persön-

lich verdoppelte den Betrag!“

Sammys Adlatus Hal tritt lä-

chelnd an den Tisch der bei-

den Männer im Hotelfoyer.

„Fritz und Mis ter Hoffmann,

der Boss möchte sie kurz

sprechen – er wartet.“

In der weiträumigen Präsidenten-

suite stehen Koffer und Taschen geöffnet herum.

Aus dem goldfarbenen Alkoven-Schlafraum dringt

halblautes Stöhnen von Frauen. „Come in“, ruft

der Entertainer die beiden Männer zu sich, im sei-

denen Morgenmantel auf dem überdimensionalen

Bett hingestreckt, mit einer Fernbedienung in der

Hand. Mit schnellem Blick erkenne ich, dass der

geheimnisvolle Riesenkoffer eine Videostation mit

großem Monitor, zwei übereinander liegenden Recordern

und eine moderne Videokamera enthält.

Über den Bildschirm flimmert noch eine orgiastische

Filmszene. Mit einem Klick stoppt Sammy

die Bildschirm-Orgie, deutet auf die zwei breiten

Sessel neben seinem Riesenbett.

„Zwei Fragen“, wendet sich Mister Davis an uns.

„Habt ihr oder hat vielleicht Rolf einen Tipp, einen

Kontakt, wo man hier hochwertige Pornos kaufen

kann. Keine Schmuddelfilmchen, sondern exo-

tische, prickelnde Videos, der Preis spielt keine

Rolle. Und zweitens möchte ich zum Lunch am

späten Mittag immer gerne Gesellschaft hier oben

in meiner Suite haben. Sie sollten jung, schlank,

lustig und weltoffen sein, keine Angst haben, sich

zu berühren und viel Zeit mitbringen. Da hat doch

Rolf sicher in seinen Clubs das eine oder andere

Pärchen oder gar drei Freundinnen, die Spaß ha-

ben wollen, gerne ein Geschenk annehmen und

auch den Mund halten können.“

„Wir kümmern uns – versprochen“, meint Rau

ohne Erstaunen. Rolf Eden kümmerte sich. Diskret

wurde bereits am nächsten Mittag ein kleiner Karton

mit erlesenen Videokassetten zur Auswahl auf

die Davis-Suite geliefert. Der erste gesellige Lunch

des Stars in Deutschland mit zwei jungen, blonden

Berlinerinnen war ganz nach seinem Geschmack.

Die Deutschlandpremiere des weltberühmten Entertainers

in der ausverkauften Deutschlandhalle

wird zu einem Triumph, zu einem gesellschaftlichen

Ereignis mit angereisten Sammy-Fans und

Journalisten aus ganz Deutschland. Von „Love me

or leave me“ bis „Candy Man“ werden all die bekannten

Songs und die internationalen Standards

mit Standing Ovations gefeiert. In bester Las Vegas-

Manier streut der Star immer wieder Anekdoten

aus dem US-Showbiz ein, besonders über das berüchtigte

„Rat Pack“, seine Clique mit Frank

unnacHaHmbaR die kleinen stePPscHRitte, die angedeuteten PiRouetten, das

laszive sPiel mit deR scHwaRzen melone auf dem kRausHaaRigen koPf.

Sinatra und Dean Martin, den Schrecken in der

amerikanischen Spielermetropole. Höhepunkt und

Finale der sensationellen Show ist die Perfor-

mance der musikalischen Erkennungsmelodie des

US-Stars: „Mr. Bojangles“ – eine fast biografische

Story des kleinen farbigen Juden Sammy aus den

Slums. Unnachahmbar die kleinen Steppschritte,

die angedeuteten Pirouetten während des Gesangs,

das laszive Spiel mit der schwarzen Melone

auf dem kraushaarigen Kopf. Jede kleine Geste

wird zu einer filmreifen Darbietung. Die über

8.000 Zuschauer sind sekundenlang still, dann

bricht ein Orkan an begeistertem Beifall aus.

„Bravo“-Rufe, Fußgetrampel − „Super-Sammy“

verwandelt die Deutschlandhalle in einen Hexenkessel.

Vorne an der Rampe ein kleiner farbiger

Entertainer im schwarzen Seidenanzug, der im

Licht des gleißenden Spots noch zerbrechlicher

wirkt. Das Orchester hinter dem Star wiederholt

immer wieder den Refrain von „Mr. Bojangles“,

Sammy verbeugt sich nach allen Seiten, flüstert

immer wieder „Thank you“ ins Mikrofon. Es ist zu

spüren, wie erleichtert, wie beglückt Sammy Davis,

hoffmanns erzählungen � quadrat 10/2012 55

Jr. von dieser herzlichen Aufnahme in Deutschland

ist.

Weit nach Mitternacht rollt Rolf Edens Rolls Royce

mit einem in sich gekehrten Künstler, der zwischen

Bergen von kostbaren Blumenarrangements

im Ledersitz kauert, über den hell erleuchteten

Berliner Prachtboulevard Kurfürstendamm. Erst

kurz vor der Auffahrt zum Hilton-Hotel kommt wieder

Leben in den Star. „Wo essen wir jetzt die

Schweinshaxe?“ fragt er sofort. Ich schaue zu Fritz

Rau, der mit ernstem Gesichtsausdruck und betont

sachlich sagt: „Für dich gibt es heute keine

Haxe, koscher ist nur der Kartoffelbrei – soeben

hat der Sabbat begonnen, ‚Schabbes’ wie ihr Juden

sagt, Ruhetag und nur koscheres Essen. Und

das gilt auch für jüdische Schwarze!“ Für einen

kurzen Augenblick stutzt Sammy, dann lacht er

laut und meint prustend: „Keine Angst, lieber

Fritz, heute Nacht isst nur der Schwarze, der Jude

hält sich an die Gesetze des Rabbis!“

Nach zwei Wochen und sieben Konzerten in den

deutschen Metropolen – alle ein Happening des

allerfeinsten Entertainments – rollt der weiße Rolls

Royce zum Lear-Jet des Superstars auf dem Frankfurter

Airport. Sammy Davis, Jr., wieder den weißen

Cowboyhut auf dem Kopf, umarmt Fritz Rau

„Thanks a lot, my dear Fritz, you are a sen sation.

And I will be back, promised!“

Schwungvoll sprintet der kleine große Star die

paar Stufen in sein Flugzeug. Sein Adlatus Hal

nimmt aus einem Vuitton-Beutel drei gleiche

Päckchen in Goldpapier mit großer Silberschleife.

Jeder von uns drei Männern auf dem Rollfeld bekommt

eines der Päckchen, bevor auch Hal in der

Maschine verschwindet, die Stewardess die kleine

Treppe hochzieht und die Tür verriegelt.

Noch im Royce öffnen wir drei die Päckchen. Eine

wertvolle Cartier-Uhr liegt in blauem Samt eingebettet.

Dazu eine Leinen-Visitenkarte mit dem Namenszug

des Stars in Stahlstich und der privaten

Telefon-Nummer mit Las Vegas-Vorwahl und der

Zeile „Herzlich willkommen in Vegas“. Ich entdecke

als Erster auf der Uhren-Rückwand die Gravur

„Stolen by Sammy Davis, Jr.“. Ein gelungener Gag

aus der „Rat Pack“-Ecke – und typisch für den

Humor eines Superstars.


56 82 quadrat 10 10/2012 / 2012 � � reingehört

angelesen

REINGEHÖRT

OKTOBER

Diana KRall

GlaD RaG Doll

VERVE

Die kanadische Pianistin und Sängerin

Diana Krall macht von sich reden: Auf

ihrem neuen Album arbeitet sie nicht

nur mit T-Bone Burnette und Marc Ribot

(Gitarrist u. a. bei John Zorn und Tom

Waits) zusammen, sondern zeigt eine

bis dato unbekannte, freizügige Seite −

was auch zu hitzigen Diskussionen bezüglich

des Albumcovers führte. Was

pornografisch erscheinen mag, ist als

eine Hommage an die Fotografien Alfred

Cheney Johnstons der Revue-Girls der

Zwanziger Jahre gemeint.

HannEs WaDER

naH DRan

mERcuRy

Hannes Wader bleibt der beste Liedermacher

alter Schule, den wir haben.

Seine aktuelle CD besteht, neben wenigen

Fremdkompositionen, vornehmlich

aus eigenen Stücken. Dass diese

eine für seine Verhältnisse eher düstere

Grundstimmung haben, mag daran liegen,

dass Wader diesmal mit der Lupe auf

manch Übel unserer Zeit geht und sie

ohne Blatt vorm Mund benennt, so beispielsweise

in „Mahlzeit“, in dem er den

Irrwitz rund um die Massenproduktion

von Fleischprodukten, Kaffeebohnenimport

und unseren blinden Umgang mit

denselben bloßstellt; ein herrlich Appetitverderbendes

Lied, dass zudem im

Refrain darauf hinweist, dass man in jeder

Phase seines Lebens in der Lage

sein sollte, seine alten Gewohnheiten

abzulegen, vor allem wenn der eigene

Erkenntnisstand es gebietet. Das ist mal

wieder Altersweisheit, wie man sie nur

von Wader bekommt. Respekt!

DExys

onE Day i‘m GoinG To soaR

BuBacK

Im kollektiven Gedächtnis der Popkultur

bleibt Kevin Rowland wohl für immer als

Latzhosen tragender Schrat in Erinnerung,

der mit seiner Band Dexys Midnight

Runners Jahren den Welthit „Come on

Eileen“ schrieb. Dem Musiker Rowland

wird man mit der Reduktion auf dieses

Lied allerdings nicht gerecht: Das 1980

erschienene Debüt „Searching for the

Young Soul Rebels“ vereinigte die Energie

von Punk mit der Kraft der Soulmusik

und gilt bei Kennern als ein Meilenstein

der Popmusik. Mit der aktuellen Veröffentlichung

scheint er sich nach rund

27 Jahren und einer Achterbahnfahrt

durchs Leben gefangen zu haben. Und

so klingt seine aktuelle CD wunderbar

erwachsen und bietet druckvollen Soul

und zarten Folk, bestechende Harmonien,

die sich gerne auch mal unberechenbar

geben.

PET sHoP Boys

Elysium

PaRloPHonE

Die Pet Shop Boys sind zurück − mal

wieder. Erstmalig in ihrer gut 30-jährigen

Karriere haben sie ein Projekt in

den USA aufgenommen, dort auf eine

Vielzahl versierter Mitmusiker zurückgegriffen,

so auch auf Orchester und

einen Backgroundchor, was die neuen

Songs ungewohnt „soulful“ klingen lässt

– sicher auch ein Verdienst des Produzenten

und mehrmaligen Grammy- Gewinners

Andrew Dawson. Ihm ist es gelungen,

den Pet Shop Boys einen neuen

Klang zu verleihen, ohne dabei ihrem

originären Stil zu schaden. So ist eines

der besten Alben ihrer Karriere entstanden,

dem man wahrlich anhört, dass sie

schon längst keine „Boys“ mehr sind.

JacKy TERRasson

GouacHE

EmaRcy

Ihm gelingt es, das Wesen des Jazz auch

nachfolgenden Generationen zugänglich

zu machen: Der französisch-amerikanische

Jazz-Pianist Jacky Terrasson

interpretiert auf dieser Veröffentlichung

neben seinen Eigenkompositionen in

mitunter radikaler Manier Stücke von

Erik Satie, Sonny Rollins, Amy Winehouse,

John Lennon, Henri Betti und −

Justin Bieber! Und genau diese eklek-

tische Auswahl macht das Album sowohl

für jazzgeschulte Ohren als auch

für Laien spannend. Man kann es Terrasson

nicht hoch genug anrechnen,

dass er in seinem Schaffen wieder und

wieder die unausgesprochenen Grenzen

überschreitet, die den Einstieg in den

Jazz für grundsätzlich interessierte

Musikhörer oftmals so schwer machen.

Hier finden sie Türen und Ansatzpunkte.

Umgekehrt weist er − ganz nebenbei −

den Jazzpuristen noch auf aktuelle

Strömungen und Perlen der Popkultur

hin. Sehr empfehlenswert!

ZZ ToP

la FuTuRa

REPuBlic

Neun Jahre nach „Mescalero“ kehren

ZZ Top mit einem Studioalbum zurück,

das seinesgleichen sucht und wohl eine

der aufregendsten Veröffentlichung des

Jahres ist. Produziert vom legendären

Rick Rubin, der spätestens mit Johnny

Cashs „American Recordings“ seinen

Platz im Musik-Olymp sicherte, kehren

ZZ Top zu ihren Blues’n’Boogie-Wurzeln

zurück, die Songs auf das Wesentliche

reduziert, aufgenommen ohne unnötige

Studiosperenzchen. Auf den Punkt gebrachte

Triomusik, rau, cool, tanzbar,

rockend wie die Hölle, schweißtreibend

wie eine heiße Nacht in einer kleinen

texanischen Bar im Nirgendwo. Ganz

großes Kino! (ap)


Schnippeln für einen

DEr OxFaM TraILWaLKEr aNDErS bETracHTET

Wie viel zeit und „Girl-Power“ braucht man, um die

zutaten für 400 Liter Suppe zu „atomisieren“, damit

am Ende rund 1200 aktive, begleiter, freiwillige und

unfreiwillige Helfer satt werden? Die antwort lautet:

vier Stunden, 18 küchenerfahrene, gut gelaunte Damen

und erstaunlich wenig verbandsmaterial.

am 5. September 2012 war es soweit, die freiwilligen

Damen, darunter drei Mitglieder des Lions-clubs bad

Harzburg, trafen sich im café Goldberg und ließen sich

vom chef alexander Pape ihre arbeitsplätze in Küche

und vorbereitungsraum zuweisen. Es wurde recht eng,

denn normalerweise arbeiten hier deutlich weniger Personen.

Die Messer wurden gewetzt und dann nichts wie

ran an die Kartoffeln, Möhren, zwiebeln, den Lauch

und allerlei Kräuter, damit der „zaubertrank“ gelänge.

Gespendet wurden die Lebensmittel vom Hof Stecher

in Jerstedt, der Gärtnerei Fricke aus Heissum, Martinat-bio-anbauer

aus Weddingen, den Fleischereien

Kluss aus Goslar und Schlüter aus vienenburg sowie

der bäckerei braun aus Goslar.

Der ausdruck, es wurde geschnitten, bis der arzt

kommt, ist in diesem zusammenhang falsch gewählt,

guten zweck

denn es gab kaum verletzungen. Die kleinen Spuren

der fehlgeleiteten scharfen Klingen wurden schnell verpflastert

und vergessen, schließlich richten frisch

geschärfte Messer weniger Unheil an als stumpfe, die

wie eine kleine Säge wirken. alexander Pape koordinierte

das fröhliche chaos mit geübtem auge, so dass

die zutaten sich langsam in kleine Stücke verwandelten,

damit sich später die Teilnehmer des Harzer charity-Laufs

stärken können.

WaS IST DEr OxFaM TraILWaLKEr?

Es handelt sich um eine internationale bewegung, die

einem guten zweck dient: für eine gerechte Welt ohne

armut. Die Idee entstand 1981 in Hongkong. auch in

australien, Neuseeland, Großbritannien, Irland, Japan,

belgien und Kanada ist der Oxfam Trailwalker seit Jahren

erfolgreich. Seit 2010 gibt es die veranstaltung in

Frankreich und Deutschland, 2011 kam Spanien und

2012 kommt Indien als austragungsland dazu. Im Harz

hat dieser Lauf bereits drei Mal stattgefunden.

EIN TEaM, 30 STUNDEN, 100 KILOMETEr

Doch sich so einfach anmelden und losmarschieren

kann man beim Oxfam Trailwalker nicht. vorher muss

57

Entdecken Sie die Harzer Natur auf einer

unserer geführten Touren. Lernen Sie Bad

Harzburg und Goslar auf unseren Stadttouren

kennen oder fahren Sie mit uns eine

gemütliche Kaffee- oder Waldtour.

Unsere ganz besonderen Highlights sind:

• Single-Tour – die Tour ist Programm, nur für Singles

• Die Käste-Tour – moven zu den Kästeklippen

• Die Wölti-Tour mit Besichtigung der Klosterbrennerei

Wöltingerode

Goslarer Waldgaststätten-Tour – zum „Maltermeister

Turm“ oder zur „Steinberg Alm“

• Altstadt-Tour oder die große Walltour durch Goslar

entdecken Sie die versteckten Schönheiten der alten

Kaiserstadt

Unsere Tourenpreise liegen zwischen 25 und 85 Euro/p.P.

Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Firmenevent planen oder

eine größere Gruppe sind. Wir helfen Ihnen gern bei der

Planung!

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jede Mannschaft, bestehend aus vier Personen und zwei sogenannten Supportern,

die an den neun checkpoints ihre joggenden oder wandernden Mitstreiter

mit Essen, Getränken, Pflaster und vor allem zuspruch versorgen, mindestens

2000 Euro einwerben. Mit dem Geld, das bereits eingeworben wurde,

konnten Kinder, Frauen und Männer ihr Leben zum besseren verändern. 2012

werden mit den Spenden bedürftige Frauen und Mädchen unterstützt.

KEIN SPazIErGaNG

Man sollte sich auch über seine körperliche Fitness im Klaren sein, denn es

sind innerhalb von 30 Stunden 100 Kilometer zu wandern, eine physische

und psychische Herausforderung, die selbst für geübte Sportler ungewöhnlich

und für „couch-potatoes“ wirklich nicht zu empfehlen ist. Eine gute vorbereitung

auf diese Knochentour sollte also selbstverständlich und absolvierte

Nachtwanderungen schon mal über den Schwierigkeitsgrad und die Länge von

abendlichen Klassenfahrt-Schnitzeljagden hinausgegangen sein, damit die

geforderten drei Mitglieder einer Mannschaft das ziel erreichen. Das ziel der

18 Damen wurde jedenfalls mehr als erreicht. Dank ihres großen Engagements

wurden sogar noch Kartoffeln für einen Kartoffelsalat für 100 hungrige Oxfam

Trailwalker in rekordzeit geschält. (bs)

FOTOS: ????????


Er ist kein Medienstar oder gar eine sogenann-

te „Öffentliche Person“, aber wenn man meh-

rere Generationen zu seinem bekanntenkreis

zählt, Schüler, Lehrer, Eltern, Sportler, und darunter

wieder Offizielle, Politiker, verbands- und vereinsmitglieder,

wenn man bei Nennung seines

Namens vielfach zur antwort bekommt: „Ja, von

dem habe ich schon mal gehört“ bis „Der hat mich

unterrichtet“ oder „Mit dem war ich da und da“,

dann kann man schon von einer gewissen Prominenz

sprechen.

Dazu eine kurze vorgeschichte, die umfassend

zu schildern hier den Platz nicht findet:

Der Knabe Manfred, geboren 1949

in bad Harzburg, wo seine Mutter aufgewachsen

war und er Ferien und Wochenenden

oft bei den Großeltern verbrachte.

Daher rührt die Liebe zum Harz, zum

Wandern, zur frischen Luft, im Winter

zum Skilanglauf.

Seine Familie hatte es inzwischen

nach alsfeld/Hessen verschlagen, wo

vater Mattheis Lehrer an einer sogenannten

zwergschule war: Ein raum,

erste bis achte Klasse, 56 Schüler,

darunter auch Mani. Seine spätere

und nach wie vor aktuelle Ehefrau

Marie-Luise lernt er in dieser zeit

kennen, da ist er 15. „Meine große

Liebe“, gesteht der jetzt fast

63-Jährige. Seine zweite große

Liebe, die affinität zum Wasser,

zum Meer, erhielt einen Dämpfer,

als sein sehnlichster berufswunsch,

zur Marine zu gehen, an

der fehlenden Erlaubnis der

Mutter scheiterte. Er war noch

nicht 21 und also noch nicht

volljährig.

WaS MacHT EIGENTLIcH

Manfred Mattheis?

Es gibt Geschichten über den Dienst beim bundesgrenzschutz

zur vermeidung der Wehrpflicht bei der

bundeswehr, den mühsamen Studienweg, anfangs

noch in richtung bauingenieur, dann mit blick auf

die Möglichkeiten in bad Harzburg der Wechsel

zum Kandidaten für das Lehramt an berufsbildenden

Schulen, Studienzweig baugewerbe plus Wahlfach

Leibeserziehung (so hieß das damals wirklich:

es handelte sich um Sport). 1969 begann das Studium,

Darmstadt, Gießen, alsfeld, Lauterbach/Hessen

die Stationen der ausbildung, zeitweise

war der Student

profile � quadrat 10/2012 59

auch schon mal Lehrer, lernte aber auch selbst weiter,

hatte zum beispiel ein Praktikum bei Philip

Holzmann in Frankfurt.

Marie-Luise und Mani heirateten 1973. Das erste

Staatsexamen legte er 1975 ab, das zweite 1977.

Im selben Jahr gelang die erste annäherung an bad

Harzburg, ein erster Job als Studienassessor in

Helmstedt. bis dahin lebte er mit seiner Frau in

einer Wochenendbeziehung, jetzt lebte man

gemeinsam, von 1981 an in bad Harzburg. 1978

wurde Tochter Natalie geboren, 1981 Sohn

Marc.

Die berufsschule in

bad Harzburg erlebte

mit Manfred Mattheis

eine belebung auf vielen

Gebieten. von

anfang an wirkte er als

Personalrat mit, erst 21

Jahre später, 2003, da

war er bereits mehrere

Jahre Personalratsvorsitzender

gewesen und eben

zum Studiendirektor

ernannt worden, legte er

dieses amt ab. Selbstverständlich

war für ihn, sich

in den Schul-Elternrat wählen

zu lassen, in den Stadtelternrat

und in den Kreiselternrat.

Insbesondere im sportlichen

bereich bewegte er Einiges

und lernte selbst. „raus aus

der bude“ war sein Motto und

antrieb für Sommer- und Winter-Sportfeste,

Ski-Touren, Wan-

FOTOS: PrIvaT


60 quadrat 10/2012 � profile

derungen, volleyball-Turniere, Segeltörns, Kanu-,

Kletter- und radtouren, alles immer mit Schülern

und Lehrer-Kollegen und/oder Freunden. Drei Jahre

lang übernahm er im Männer-Turn-Klub bad Harz-

burg den vorsitz und löste Horst Woick in der Orga-

nisation der legendären Harzüberquerung ab. Er

betätigte sich als Schwimmer, Leichtathlet, Tennisspieler,

anfangs auch als Fußballer.

auch in der Schule setzte er sich ein, etwa bei Einführung

von Projektwochen oder der Organisationsentwicklung.

Es ist unmöglich, alle aktivitäten hier

aufzulisten.

Dann kam die Krankheit. 2006 erhielt Manfred

Mattheis die Diagnose „Parkinson“. „Die Parkinson-Krankheit

ist die häufigste neurologische

Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters; sie

tritt gewöhnlich im 5. und 6. Lebensjahrzehnt,

meist bei Männern, in Erscheinung und verläuft...

langsam fortschreitend (Meyers großes Taschenlexikon,

1995).“ So ist es.

Manfred Mattheis hat, wie erwähnt, zwei Lieben,

die ihm beide unschätzbar intensiv geholfen haben,

seine Krankheit anzunehmen und etwas dagegen

zu tun. Da ist zunächst Frau Marie-Luise, immer zu

seiner Seite, die wechselhaften zustände und Stimmungen

ihres Mannes aufzufangen. Und da ist

Manis affinität zum Wasser, zum Meer, zum Wind,

wenn der das boot vorantreibt. Seit 1975 segelt er,

was er jetzt noch intensiver betreibt.

Und nicht zu vergessen der Sport: bewegung,

bewegung, Physiotherapie, Massagen, natürlich

auch Medikamente, aber vor allem bewegung. Da

ist zum Einen der MTK mit seinem volleyball-angebot,

wöchentlich zwei Stunden mit anschließendem

Stammtisch, Mani natürlich wieder als Leiter der

altherren-volleyball-abteilung (nebenbei organisiert

er jährlich ein altherren-Wochenende mit

Damen – zuletzt Schwerin, berlin, Köln).

Nach einigen vermutlich nicht ganz unproblematischen

Jahren mit Krankheit und Schuldienst hat

Manfred Mattheis mit abschluss des Schuljahres

2009/10 den arbeitsfreien Teil seiner altersteilzeit

angetreten. Und Marie-Luise hat sich jetzt durch

vorzeitigen Eintritt in den ruhestand Mannis Freiheitsbedürfnis

angepasst.

zwar hat er weiter laufend mit Physiotherapien und

Medikationen zu tun, aber die frühe Erkennung der

Krankheit einerseits, der gute körperliche zustand

des Patienten andererseits haben bewirkt, dass sie

– die Krankheit – als „sehr langsam fortschreitend“

bezeichnet werden kann.

Und auch das hilft: Mani segelt mehrfach im Jahr

wochenends mit Freunden auf der Ostsee, zuletzt

in der Mecklenburger bucht. Seine Eignung als

Skipper hat er sich durch die Erarbeitung entsprechender

Patente erworben, sodass man ihn auch

schon vor Gibraltar auf der überführungsfahrt zwischen

Mallorca und Gran canaria hätte sehen können,

im letzten Jahr auf der Südsee in Französisch

Polynesien mit Tahiti, Moorea, Taaha, raiatea,

bora-bora und Huahine, im Frühjahr 2012 in der

Karibik. Und wieder zuhause, macht er radtouren,

spielt volleyball oder setzt sich an den computer

und wertet die aufnahmen aus, die Freunde auf den

Fahrten geschossen haben, um bei Gelegenheit

wieder einmal mit vielen Freundespaaren einen seiner

beliebten Dia-abende zu erleben.

Marie-Luise hat eine neue Idee entzündet: Weil ihr

das Segeln bei starkem Wind und hohem Wellengang

nicht bekommt, hat sie bootstouren in ruhigeren

Gewässern angeregt. So werden gegenwärtig

wegen lauer Winde Motorboote auf binnenseen

bevorzugt. (tg)


www.wolf-ruediger-marunde.de

marunde � quadrat 10/2012 61


62 quadrat 10/2012 � quadratabend


quadratabend

im aubergine bad Harzburg

1 2

9

14

15 16

anfang September luden QUaDraT und das Team des aUbErGINE baD

HarzbUrG zum gemütlichen Umtrunk ein, um die ausgabe des Magazins

willkommen zu heißen. Die Gäste freute es, und gemeinsam feierte man die

neue ausgabe, kam bei bier und Wein ins Gespräch, knüpfte hier und da

neue Kontakte und tauschte Wissenswertes aus. auf ein nächs tes Mal freut

sich schon jetzt Ihre QUaDraT-redaktion!

Fotos: sabine frees, bernd schubert

5 6 7

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3

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4

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8


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25 26

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31

29

32

1 Klaus Wittig, andreas Dahle 2 Dr. Wolf-rüdiger Weisse 3 axel Petermann,

Frau Wiemann 4 Norbert Wagner 5 rainer Golitz 6 Dr. anne Pfitzner 7 Petra

Petermann 8 Mahmut Kartal und Mitarbeiterin 9 Ursula Jung, Dieter Freesemann

10 Dr. Wolfgang Schömbs 11 reinhard Gutzmann 12 Melanie Lucas,

Thorleif Schreiber 13 Siegfried Kartmann 14 Dr. Wedler, Frank Schneider,

Judith Flora Schneider 15 birgit becker 16 Marcus renken, Diana renken

17 Inge Heyke, Theodor Heyke 18 rolf Köhlert 19 alex Weisse 20 Dietrich

bening 21 Elke Knorr 22 rolf Meyer 23 bärbel Straten 24 Inge Görres-Hinz

25 Karl-Heinz Dörhage, Lars Dörhage 26 Henning binnewies, Peter Jordan

27 Mahmut Kartal, Elke Knorr, Sabine Frees, christiane von Gadenstedt 28

renate Menzel-Pusch 29 Harald Leiste 30 Thomas Heidzig, Holger Schaarschmidt

31 Dirk Junicke, Johanna Leiste 32 Guido Samtlebe 33 Eleonore

Pfeiffer, Peter Stüer

30

33

24

27

spitzmarke � quadrat 10/2012 63

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Inhaber M. Kartal

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Telefon: 05322/5590545,

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64 quadrat 10/2012 � schon was vor?

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12. OKTObEr

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15. OKTObEr

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18. OKTObEr

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20. OKTObEr

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büNDHEIMEr ScHLOSS, baD HarzbUrG

20.00 UHr

21. OKTObEr

HErbSTzaUbEr

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WELT, baD HarzbUrG

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21. OKTObEr

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baD HarzbUrGEr PUPPENTHEaTEr

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21. OKTObEr

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21. OKTObEr

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27. OKTObEr

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Fax 05322 51849

www.quadratdeutschland.de

vErLEGEr

bernd Schwarz (v.i.S.d.P.)

schwarz@quadratgoslar.de

rEDaKTION

Tilman Görres (tg)

Ursula Jung (uju)

bernd Schwarz (bs)

Stefan Sobotta (sts)

Sonja Weber (sw)

Gastautoren

Werner reichel (wr)

Natascha Mester (nm)

andré Pluskwa (ap)

Emma Piehl (ep)

Lektorat

Tilman Görres

GESTaLTUNG

rainer Golitz

creaktiv GmbH & co. KG, Goslar

FOTOS

bernd Schubert, Stefan Sobotta,

bernd Schwarz, Hartmut Weber,

Ursula Jung, rainer Golitz

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bernd Schwarz

schwarz@quadratgoslar.de

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rundfunk sowie Speicherung auf elektronischen

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oder Fotos übernimmt der verlag keine Haftung.

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beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des

Heraus gebers wieder.

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02

2012

03 05

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Wilvorst Herrenmode GmbH

Alte Heerstraße 2, Telefon 05321 / 351 9021

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Öffnungszeiten:

Di. bis Fr. 13.00 bis 18.00 Uhr

Sa. 10.00 bis 14.00 Uhr

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neue Adresse

ab dem 15.11.2012

Odermarkplatz 1

38640 Goslar

dann auch montags

ab 13.00 Uhr geöffnet

neue Adresse

ab dem 15. November 2012

Odermarkplatz 1

38640 Goslar

dann auch montags

ab 13.00 Uhr geöffnet


68 Tauchen Sie ein in die Welt von

Crocodile Dundee oder fühlen Sie sich

wie ein Captain Sparrow aus “Fluch der

Karibik“. Die Black Pearl ankert im Down

Under und die Piraten ordern Cocktails.

Wir sind die größte Cocktailbar in

Goslar und Umgebung und halten über

zweihundert Rum- und Whiskysorten

bereit.

Abenteuer-

kulisse

für Australienfans

Genießen Sie das Gefühl von Abenteuerurlaub

auf dem fernen Kontinent,

das sich gleich einstellt, wenn man

Außenbereich und Gastraum betritt.

Unsere Küchencrew produziert kein

Fastfood, sondern “Aussie-Food“, täglich

frisch und auf Bestellung. Wenn Sie

anschließend ins Kino gehen möchten,

planen Sie daher bitte etwas Zeit ein,

es lohnt sich!

Im Gastraum zwei australische Hütten,

die einem Abenteuerfilm entsprungen

sein könnten und Baumhäuser auf

Stelzen, die den Raum in zwei Ebenen

unterteilen, bieten unseren Gästen jetzt

auch separate Bereiche zum Feiern mit

Freunden, Kollegen oder einfach für

sich.

Zur Mittagspause nach Australien.

Wir bieten Ihnen wöchentlich wechselnde

Lunches zu Superpreisen.

Sonntagsbrunch für große und kleine

Abenteurer.

Von 10.00 bis 14.00 Uhr erhalten Sie

bei uns ein Brunch mit allem, was das

Herz begehrt, für gerade mal 12,00

Euro. Kinder bis einschließlich zwölf

Jahren zahlen 50 Cent pro Lebensalter.

“Veggies“ können an unserer Salatbar

grasen.

See ya!

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