Newsletter 3/11 - AKDB
Newsletter 3/11 - AKDB
Newsletter 3/11 - AKDB
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
news 03.<strong>11</strong><br />
CeBIT: starker <strong>AKDB</strong>-Auftritt<br />
Multifunktionaler Dienstausweis<br />
beim Landratsamt Augsburg<br />
Seminar-Tipps März:<br />
Systembetreuerkurse Windows<br />
Straubing: E-Jugendhilfeakte<br />
Erstes Förderprojekt der Innovationsstiftung<br />
bayerische Kommune<br />
Benediktbeuern wechselt zur<br />
<strong>AKDB</strong><br />
Kurzmeldungen: Landkreis Fürth<br />
nutzt Session, Kundenfachtagungen<br />
Personal, neuer Datenaustausch<br />
zwischen Polizei und <strong>AKDB</strong><br />
03.<strong>11</strong><br />
Weltgrößte Computer-Messe CeBIT<br />
<strong>AKDB</strong> mit starken Verwaltungslösungen<br />
Bei der CeBIT in Hannover konnte<br />
man in diesem Jahr eine Art Trendwende<br />
beobachten: Erstmals seit<br />
zehn Jahren waren auf der Fachmesse<br />
für Computer und Technologie<br />
wieder mehr Aussteller und Besucher<br />
als im Vorjahr zu verzeichnen.<br />
Großer Andrang herrschte im Bereich<br />
Public Sector Parc. Dort wurden innovative<br />
und praxisnahe Lösungen für<br />
den öffentlichen Bereich vorgestellt.<br />
Die beiden Präsentationsplätze der<br />
<strong>AKDB</strong> am BfIT-Stand der Bundesbeauftragten<br />
für Informationstechnik<br />
und am Stand des IT-Beauftragten<br />
des Freistaats Bayern sowie der Messestand<br />
der <strong>AKDB</strong>-Tochter kommIT<br />
waren an allen Tagen gut besucht.<br />
Auf den beiden Kooperationsständen<br />
hat die <strong>AKDB</strong> das Bürgerservice-Portal<br />
als entscheidende kommunale Inno-<br />
vation in Verbindung mit dem neuen<br />
Personalausweis präsentiert. Mit dieser<br />
<strong>AKDB</strong>-Neuentwicklung werden<br />
Kommunen künftig ihren Bürgern<br />
Behördengänge bequem von zu Hause<br />
aus ermöglichen. Dabei senkt die<br />
Nutzung des neuen Personalausweises<br />
den Aufwand für alle Beteiligten<br />
spürbar: Bürger sparen sich Wege<br />
und Zeit, Verwaltungen müssen weniger<br />
Daten erfassen.<br />
Die Rückmeldungen der Interessenten<br />
bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte<br />
für weitere Gespräche. Die <strong>AKDB</strong><br />
war mit Organisation und Resonanz<br />
ihres Messeauftritts sehr zufrieden.<br />
Impressionen von der CeBIT: Viele Interessenten kamen wegen des Bürgerservice-Portals<br />
auf die Messestände der <strong>AKDB</strong>, darunter auch hochrangige Besucher<br />
wie Bayerns IT-Beauftragter Franz Josef Pschierer (unten r.) Fotos: <strong>AKDB</strong><br />
März 20<strong>11</strong>
Neuer Dienstausweis beim Landratsamt Augsburg<br />
Künftig multifunktional<br />
Im Landratsamt Augsburg ist mit<br />
dem multifunktionalen Dienstausweis<br />
ein richtungsweisendes Projekt<br />
vorgestellt worden. Der multifunktionale<br />
Dienstausweis kann einiges:<br />
Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Login<br />
am System, Digitale Signatur, E-<br />
Mail-Verschlüsselung, Sichtausweis.<br />
Diese und weitere Informationen<br />
passen nun auf eine Chipkarte. Dazu<br />
kommt auch noch Single Sign-On.<br />
Das bedeutet, dass sich ein Nutzer<br />
nur einmal anmeldet und so auf alle<br />
Rechner und Dienste Zugriff hat, zu<br />
denen er zugangsberechtigt ist. Das<br />
heißt: Zeitersparnis, Arbeitserleichterung<br />
und mehr Sicherheit.<br />
Den ersten multifunktionalen Dienstausweis<br />
erhielt Landrat Martin Sailer<br />
vom Sachgebietsleiter Information<br />
und Kommunikation, Manfred Merz,<br />
überreicht. Mit dabei weitere hochrangige<br />
Gäste: der IT-Beauftragte der<br />
Bayerischen Staatsregierung, Staatssekretär<br />
Franz Josef Pschierer, Michael<br />
Sturm vom Bayerischen Landkreistag,<br />
der <strong>AKDB</strong>-Vorstandsvorsitzende Alexander<br />
Schroth sowie der Geschäftsführer<br />
der für die Technik zuständi-<br />
gen <strong>AKDB</strong>-Tochter LivingData GmbH,<br />
Rudolf Obenhuber.<br />
Die Verschlüsselung erfolgt zuverlässig<br />
mit der PKI (Public-Key-Infrastruktur)<br />
des Freistaates Bayern,<br />
um behördenintern verschlüsselt<br />
zu kommunizieren und damit z. B.<br />
Kassenbelege signieren zu können.<br />
Staatssekretär Pschierer dankte allen<br />
Projektbeteiligten und begrüßte<br />
die Erleichterung, die diese praxisnahe<br />
und benutzerfreundliche<br />
Lösung mit sich bringe: „Der neue<br />
Dienstausweis ist praktisch, schnell,<br />
benutzerfreundlich und erhöht die<br />
Sicherheit“. Michael Sturm vom Bayerischen<br />
Landkreistag bezeichnete<br />
den multifunktionalen Dienstausweis<br />
als „zukunftsweisendes Projekt“.<br />
Ab Mai sollen die neuen Dienstausweise<br />
an die ersten Mitarbeiter im<br />
Landratsamt Augsburg verteilt werden.<br />
Bis Ende 2012 sollen dann alle<br />
flächendeckend mit den neuen Ausweisen<br />
versorgt sein. Mittlerweile<br />
haben zahlreiche andere Kommunen<br />
Interesse signalisiert, den neuen<br />
Dienstausweis ebenfalls einzuführen.<br />
V.l. stehend: Michael Sturm vom Bayerischen Landkreistag, Alexander Schroth,<br />
Thomas Huber vom LRA Augsburg, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Rudolf<br />
Obenhuber von der LivingData; vorne sitzend: Landrat Martin Sailer und Sachgebietsleiter<br />
Information und Kommunikation, Manfred Merz Foto: LivingData<br />
Aktuelle Seminar-Tipps<br />
Systembetreuerkurse Windows 2008<br />
und Windows 7 jetzt auch in Würzburg<br />
und München<br />
Seit diesem Halbjahr bietet die <strong>AKDB</strong> ihr<br />
Schulungsangebot zu Windows 2008<br />
und Windows 7 außer in Landshut auch<br />
in Würzburg und München an. Das verkürzt<br />
viele Anfahrtswege erheblich.<br />
Das nächste Grundlagenseminar für<br />
Systembetreuer von Windows 2008 findet<br />
bereits vom 12. bis 15. April in der<br />
<strong>AKDB</strong>-Geschäftsstelle in Würzburg statt.<br />
Weitere Termine – auch für Umsteiger<br />
von Windows 2000 und Windows 2003<br />
– folgen im Juni und Juli in München<br />
und Landshut. Details zu den Seminarinhalten<br />
und den Terminen im aktuellen<br />
Seminarkatalog unter den Nummern<br />
win23, win24 und win28 und unter<br />
www.akdb.de im Bereich Fortbildung.<br />
Nutzen Sie diese Gelegenheit in Ihrer<br />
Nähe. Anhand praktischer Übungen<br />
mit typischen Fragestellungen und<br />
Problemen bei der Netzwerkverwaltung<br />
einer Verwaltungsgemeinschaft<br />
oder Gemeinde machen wir Sie fit für<br />
eine effektive Administrationsarbeit.<br />
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Melden<br />
Sie sich deshalb möglichst umgehend<br />
an, am bequemsten über unser<br />
Kursangebot auf der <strong>AKDB</strong>-Homepage.<br />
Wir freuen uns auf Sie!<br />
<strong>AKDB</strong><br />
Herzogspitalstraße 24<br />
80331 München<br />
Telefon: 089 / 5903-0<br />
E-Mail: pr@akdb.de<br />
Internet: www.akdb.de<br />
Redaktion: Andreas Huber<br />
089 / 5903-1294<br />
v.i.S.d.P. Hans-Peter Mayer<br />
089 / 5903-1532<br />
© 20<strong>11</strong> <strong>AKDB</strong><br />
März 20<strong>11</strong>
Einführung bei der Stadt Straubing<br />
Elektonische Jugendhilfeakte erfolgreich<br />
Vor drei Monaten fiel die Entscheidung<br />
des Stadtjugendamts Straubing für<br />
die elektronische Aktenführung. Nach<br />
einem Auftaktgespräch Ende 2010<br />
zu Themen wie z. B. Anpassungen im<br />
Einheitsaktenplan und Vorarbeiten<br />
in OK.JUG führte ein Projektteam die<br />
Vorbereitungen zügig durch.<br />
Ende Februar 20<strong>11</strong> hat die <strong>AKDB</strong> die<br />
Sachbearbeiter geschult, die bereits<br />
gespannt waren auf die Neuerungen<br />
und Änderungen, die auf sie zukom-<br />
Innovationsstiftung bayerische Kommune<br />
Start des ersten Förderprojektes<br />
Im Februar startete das erste Forschungsprojekt<br />
der Innovationsstiftung<br />
bayerische Kommune. Ein<br />
Forschungsteam unter der Leitung<br />
von Professor Rainer Thome vom<br />
Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik<br />
der Universität Würzburg<br />
untersucht die Einsatzmöglichkeiten<br />
multifunktionaler Chipkarten, des<br />
neuen Personalausweises und elektronischer<br />
Signaturen im Kommunalbereich.<br />
Das Projekt ist auf etwa sechs Monate<br />
angelegt. In einer Kick-off-Veranstaltung<br />
wurden die zu untersuchenden<br />
men. Wie geplant wird das Stadtjugendamt<br />
Straubing die elektronische<br />
Aktenführung in allen Bereichen<br />
– Verwaltung und Soziale Dienste –<br />
einsetzen. Die Schulungen verliefen<br />
optimal, entsprechend zufrieden waren<br />
alle Beteiligten: Die Sachbearbeiter<br />
sehen die Vorteile der eAkte für<br />
ihre tägliche Arbeit. Insbesondere die<br />
Mitarbeiter der Sozialen Dienste erkannten<br />
die großen Vorzüge der elektronischen<br />
Aktenführung für diesen<br />
Bereich. Sofort nach den Schulungen<br />
Thomas Heinike, Eva-Maria Zisterer, Daniel Winklmaier und Armin Kräh vom<br />
Jugendamt der Stadt Straubing (v.l.) Foto: Stadt Straubing<br />
Themen diskutiert und konkretisiert.<br />
Im Fokus stehen Fragen aus<br />
der Praxis von Gemeinden, Städten,<br />
Landkreisen und Bezirken: Beispiels-<br />
weise in welchen Prozessen können<br />
multifunktionale Chipkarten sinnvoll<br />
eingesetzt werden? Welche Einsatzszenarien<br />
sind für den neuen Personalausweis<br />
denkbar? Wie werden die<br />
technischen und organisatorischen<br />
Voraussetzungen geschaffen?<br />
In einer bayerischen Kommune sollen<br />
die Antworten praktisch angewendet<br />
und so deren Wirksamkeit überprüft<br />
werden. Ziel des Forschungsprojekts<br />
begann die praktische Einführung.<br />
Im Stadtjugendamt werden vierzehn<br />
Sachbearbeiter mit der Jugendhilfeakte<br />
arbeiten.<br />
ist ein praxisnaher Leitfaden für Kommunen.<br />
Gründungsziele der Stiftung<br />
Die Innovationsstiftung bayerische<br />
Kommune wurde 2010 von den vier<br />
bayerischen kommunalen Spitzenverbänden<br />
und der <strong>AKDB</strong> gegründet.<br />
Ziel ist es, die weitere Modernisierung<br />
der Kommunen zu fördern und<br />
ihre Zukunftsfähigkeit zum nachhaltigen<br />
Nutzen für die Bürger langfristig<br />
zu sichern. Hierzu unterstützt die als<br />
gemeinnützig anerkannte Stiftung<br />
entsprechende Forschungsvorhaben<br />
durch finanzielle Zuwendungen.<br />
Das Stiftungskuratorium setzt sich<br />
aus den Geschäftsführern der Spitzenverbände<br />
zusammen. Seine Aufgabe<br />
sind grundlegende Entscheidungen<br />
der Stiftung, insbesondere<br />
über die Mittelverwendung.<br />
Der Stiftungsvorstand, bestehend aus<br />
dem Vorstand der <strong>AKDB</strong>, führt die<br />
operativen Geschäfte der Stiftung.<br />
www.bay-innovationsstiftung.de<br />
März 20<strong>11</strong>
Im Finanz- und im Einwohnermeldewesen<br />
VG Benediktbeuern wechselt zur <strong>AKDB</strong><br />
Franz Pölt, EDV-Leiter der Gemeinde<br />
Benediktbeuern im oberbayerischen<br />
Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen,<br />
brachte es zu Beginn des Pressetermins<br />
auf den Punkt: „Es ist alles in<br />
trockenen Tüchern. Ich kann nur Positives<br />
berichten.“ Anlässlich des Wechsels<br />
der Verwaltungsgemeinschaft<br />
bei den Kernverfahren im Einwohnermelde-<br />
und Finanzwesen von einem<br />
Mitbewerber zur <strong>AKDB</strong> trafen sich im<br />
Rathaus Bürgermeister Georg Rauchenberger,<br />
Franz Pölt sowie <strong>AKDB</strong>-<br />
Vorstand Alexander Schroth.<br />
Den Verantwortlichen in Benediktbeuern<br />
fiel der Umstieg auch wegen<br />
des fachlichen Know-hows und der<br />
guten Betreuung durch die <strong>AKDB</strong><br />
nicht schwer. Bürgermeister Rauchenberger<br />
bezeichnete den Zeitpunkt des<br />
Wechsels, nämlich die Einführung des<br />
neuen Personalausweises, als genau<br />
richtig: „Wir sind froh, diesen Schritt<br />
getan zu haben!“ Alexander Schroth,<br />
Kundenfachtagungen im Geschäftsfeld<br />
Personalwirtschaft: Im<br />
letzten Jahr gab es rund 50 Tagungen<br />
mit insgesamt mehr als 2.000<br />
Besuchern. Damit gehören die Kundenfachtagungen<br />
im Geschäftsfeld<br />
Personalwirtschaft zu den bestbesuchten<br />
Veranstaltungen der <strong>AKDB</strong>.<br />
Sie finden auch in diesem Jahr wieder<br />
statt. Die Einladungen werden in<br />
diesen Tagen versendet. Themen sind<br />
u. a. die Dienstrechtsreform sowie die<br />
aktuellen Änderungen im Steuerrecht<br />
und in der Sozialversicherung.<br />
Immer mehr politische Gremien nutzen<br />
die Lösung Session, in Zukunft<br />
auch der Landkreis Fürth. Session<br />
erleichtert die Sitzungsplanung, die<br />
Vorlagenbearbeitung sowie die Auszahlung<br />
der Aufwandsentschädigung<br />
für ehrenamtliche Stadt-, Kreis- und<br />
seit vielen Jahren im Ort wohnhaft,<br />
zeigte sich über den Neukunden ganz<br />
besonders zufrieden: „Die Einwohnermelde-Software<br />
OK.EWO läuft<br />
erfolgreich in ganz Deutschland, in<br />
großen Städten, in Hamburg, Düs-<br />
seldorf, Saarbrücken, Augsburg und<br />
vielen anderen. Dass sie nun – neben<br />
dem Finanz-Fachverfahren OK.FIS<br />
– endlich auch in meiner Heimatgemeinde<br />
eingesetzt wird, freut mich<br />
verständlicherweise sehr!“<br />
OK.EWO: Was u. a. in Hamburg, Düsseldorf oder Augsburg erfolgreich läuft,<br />
das nutzt nun auch die VG Benediktbeuern. EDV-Leiter Franz Pölt (l.), Bürgermeister<br />
Georg Rauchenberger und Alexander Schroth Foto: <strong>AKDB</strong><br />
Kurzmeldungen<br />
Gemeindetagsmitglieder. Die elektronische<br />
Protokollarchivierung bietet<br />
darüber hinaus bessere Recherchemöglichkeiten<br />
bei der Suche nach alten<br />
Beschlüssen. Die LivingData wird<br />
den Landkreis bei der Einführung unterstützen.<br />
Im August geht Session in<br />
den Echtbetrieb.<br />
Polizei zufrieden: Über 14 Millionen<br />
Anfragen werden jährlich über das<br />
Bayerische Behördeninformationssystem<br />
BayBIS an die <strong>AKDB</strong> gestellt,<br />
rund zehn Millionen davon durch die<br />
Polizei. Nun wurde der Datenaustausch<br />
der Polizei mit der <strong>AKDB</strong> auf<br />
ein neues System umgestellt. Das geschah<br />
im laufenden Betrieb ohne jede<br />
Beeinträchtigung der Anwender. In<br />
der Ausgabe 4/2010 der Publikation<br />
Bayerns Polizei wurde der <strong>AKDB</strong> ausdrücklich<br />
für ihre Mitarbeit gedankt:<br />
„Hervorzuheben ist die unkomplizierte<br />
und reibungslose Zusammenarbeit<br />
zwischen allen Beteiligten während ...<br />
des Einführungszeitraums. Insbesondere<br />
ist dieser Erfolg das Verdienst<br />
[u.a.] der <strong>AKDB</strong> ...“<br />
März 20<strong>11</strong>