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Fürstenzell life August 2009 - Fuerstenzell.de

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Impressum

ist ein zweimonatlich erscheinendes

Verbrauchermagazin

für den Markt Fürstenzell.

Die Verteilung erfolgt

kostenlos an alle Haushalte.

Ausgabe 4/2009

Heft 87

Auflage: 3200 Exemplare

Verlag und Anzeigen:

Irsham 104

94081 Fürstenzell

Tel.: 08502 / 922 305

Fax: 08502 / 922 306

E-Mail: graphx-werbestudio@gmx.de

Vervielfältigung, Speicherung und

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur

mit der schriftlichen Genehmigung des

Verlages erlaubt. Alle Nachrichten

werden nach bestem Wissen, aber ohne

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Bild- und Textmaterial wird keine

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gekennzeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Für den Inhalt und die

Gestaltung der Anzeigen ist ausschließlich

der Werbende verantwortlich.

Satz, Druck und Ausgabetag ohne

Verbindlichkeit.

Gültig ist die aktuelle Anzeigenpreisliste

vom 01.01.2002.

Redaktionsschluss:

12. September 2009

V.i.S.d.P.:

Andreas Dumberger

Titelfoto:

Spielplatz vor der Grundschule

(Foto: Saprykina)

Übrigens: Für Anregungen, Kritik

und Leserbriefe haben wir stets ein

offenes Ohr.

vom so genannten „Sommerloch“

ist in unserer Marktgemeinde

Fürstenzell nichts

zu spüren. Auf den folgenden

Seiten ihres neuen „Fürstenzell

life“ erwarten Sie wie gewohnt

Neuigkeiten aus Freizeit,

Sport und Kultur.

Auf dem Sektor Kultur ist

vor allem der Verein „Forum

Cella Principum“ hervorzuheben,

der mit einer hochwertigen

Programmvielfalt besticht,

die in der näheren

Umgebung nicht zu finden

sein dürfte. Den würdigen

Rahmen dafür bieten die aufwendig

renovierte Portenkirche

und vor allem der unermüdlich

engagierte Walter

Berchtold, ohne dessen Initiative

dies alles nicht möglich

ist und gewesen wäre.

Liebe Leserinnen und Leser,

Sportlich gesehen gehen

viele Vereine der Gemeinde in

die Sommerpause. Über Geleistetes,

Höhepunkte und

Aussichten auf die kommende

Saison werden Sie ausführlich

in Kenntnis gesetzt.

Für unsere jungen Leser

gibt es ein übersichtlich zusammen

gestelltes Ferienprogramm.

Des Weiteren informieren

„Fürstnix und

Zelline“ über mögliche Aktivitäten

in den langen Sommerferien.

Wer an dieser Stelle letztendlich

immer noch nichts für

seine Bedürfnisse finden

kann, der sei darauf hingewiesen,

dass Ideen und Anregungen

herzlich willkommen

sind. Auch die eigene Initiative

oder aktive Beteiligung

Gesundheitsschulung im Kindergarten

Die Ärzteinitiative Xundi und die Selbsthilfegruppe

Übergewichtige haben auch dieses Jahr wieder den Fürstenzeller

Kindergarten Arche Noah besucht. In einem lustigen

Kasperlspiel, aufgeführt von Frau Herta Ziga und Dr.

Franz Brunner, wurde den Buben und Mädchen im Vorschulalter

der Umgang mit Verletzungen und Erkrankungen näher

gebracht. Die Bewertung geeigneter und weniger geeigneter

Nahrungsmittel wurde den Kindern von Frau Dr. habil.

Gülin Tunali erklärt. Für die Kinder ergab sich eine lustige

und lehrreiche Unterrichtsstunde.

Mit den Kindern freuten sich auch die Erwachsenen (v.l.): Nicole

Zillner, Tanja Liebl, Viktoria Spitzl, Kerstin Schön (Leitung), Dr. Tunali,

Dr. Brunner, Herta Ziga. (Foto: Höfl)

sind ein guter Anfang zur allgemeinen

Weiterentwicklung.

In diesem Sinne wünsche

ich Ihnen einen interessanten,

aber auch entspannten und

erholsamen Sommer.

Ihr

Andreas Dumberger,

Redakteur und Verleger

Seite 3


Liebe Bürgerinnen

und Bürger,

Die Haushaltsberatungen

haben sich 2009 sehr schwierig

gestaltet. Wichtige Kennziffern

und Daten sind sehr

viel später als sonst mitgeteilt

worden. Auch das Konjunktur-Förder-Programm

hielt

manche geplante Maßnahme

„in der Schwebe“. So konnte

der Finanz-Ausschuss erst

Anfang Juli einem Entwurf

Seite 4

zustimmen, der beides vereinen

soll: Investieren und

Haushalten!

In den vergangenen drei

Jahren sind die Einnahmen

erfreulich gestiegen. Wir

konnten Schulden abbauen

und trotzdem umfangreich investieren.

Durch die Finanzund

Wirtschaftskrise ist aber

ein spürbarer Rückgang der

Einnahmen zu erwarten. Es

galt also Prioritäten im Haushalt

2009 und den Folgejahren

zu setzen.

Unumstritten sind im

Marktgemeinderat notwendige

Investitionen in Schulen

und Kindergärten. Mit der

genehmigten Aufnahme der

Grundschule Fürstenzell in

die Hauptschule bei gleichzeitiger

General-Sanierung des

Schulgebäudes ist nun die

rechtliche Frage gelöst. Die

Bauarbeiten können (aus heutiger

Sicht) ab Frühjahr 2010

beginnen. Mit einem Umzug

der Grundschule (vom Marienplatz

zur Schulstraße) ist

dann etwa in 2 bis 3 Jahren

zu rechnen. Auswirkungen

auf den Haushalt hat diese

Maßnahme in den Jahren

2010 (gering), 2011 (deutlich)

und ab 2012 (stark).

Neben dieser Groß-Baustelle

und weiteren Maßnahmen

in Fürstenzell sollen aber

auch die Hauptorte unserer

Gemeinde weiter entwickelt

werden.

Im Bereich Jägerwirth-

Voglarn hat gerade die „Dorf-

Entwurf Generalsanierung des Kindergartens Jägerwirth aus der

Architekturschmiede Oswald.

erneuerung“ begonnen. Mit

großen Erwartungen haben

die Bürger ein Leitbild entwickelt

und sehen ersten Maßnahmen

entgegen. Voglarn

wünscht neben einer ordentlichen

Oberflächenwasser-

Lösung die Asphaltierung von

Ortsstraßen bis zum Feuerwehr-Jubiläum

2011. In Jägerwirth

ist der Umbau des

Kindergarten-Gebäudes in

das Konjunktur-Förder-Programm

aufgenommen worden.

Bis Mitte 2011 ist diese

Maßnahme umzusetzen, wollen

wir auf die Förderung von

271.000,- Euro nicht verzichten.

Außerdem ist der Erwerb

eines wichtigen Grundstücks

im Zentrum möglich geworden.

Im Herbst wird das neue

Feuerwehr-Fahrzeug ausgeliefert.

In Rehschaln ist das Feuerwehrhaus

erweitert worden.

Die offizielle Einweihung findet

am Sonntag, 9. August

statt. Die größeren Räume

und das gepflasterte Freigelände

haben aber bereits am

12. Juli (Kirchenjubiläum)

wertvolle Dienste geleistet.

Bad Höhenstadt hat im

Rahmen der Dorferneuerung

noch eine abschließende größere

Maßnahme erhalten. Die

vor Jahren aufgestellte Prioritäten-Liste

sieht dafür die

Umnutzung der ehem. Kläranlage

zu einem Info-Zentrum

vor. Viele Bürger können sich

aber wenig darunter vorstel-

Die alte Kläranlage bietet ideale

Voraussetzungen für einen Multifunktions-Raum.


len und sind deshalb skeptisch

oder zurückhaltend. Wir haben

deshalb zu einer Bürgerversammlung

am 28. Mai

2009 eingeladen und Argumente,

die für eine Maßnahme

sprechen, vorgestellt.

Bad Höhenstadt ist ein alter

Kurort mit „echten“ Heilmitteln,

wie Schwefel und

Moor. Vorrangiges Ziel all

unserer Bemühungen muss es

deshalb sein, die nachweisbaren

Heilerfolge nicht in Vergessenheit

geraten zu lassen,

sondern die Heilmittel so zugänglich

zu machen, dass sie

genutzt werden können und

dass daraus zum rechten Zeitpunkt

eine Wiederbelebung

möglich ist. Dieses gemeindliche

Anliegen hat bisher vor

allem Erwin Achatz mit einigen

Helfern vorangetrieben.

Uneigennützig hat er dafür

gesorgt, dass Wege und Brücken

im Kurpark angelegt und

sauber gehalten werden. Das

Schwefelhütterl am Brunnenauslauf

mit Wassertretbecken

ist die wohl sichtbarste Einrichtung.

Diese Anlage wird

sowohl von den Höhenstädtern,

als auch von Gästen

(ich habe dort schon Menschen

aus ganz Bayern getroffen)

gerne genutzt. Irgendwann

wird dort die richtige

Person das Potenzial von Bad

Höhenstadt erkennen - das

Gute wird sich auf Dauer

durchsetzen!

Die großartige Vergangenheit

von Bad Höhenstadt sollte

aber noch besser präsentiert

werden. Die alte Kläranlage

bietet mit ihrem Rundbau und

der im Innern befindlichen

„Vitrine“ ideale Voraussetzungen.

Sie kann Geschichtsbuch,

Ausstellungsraum, Info-

Stützpunkt (Via Nova-Pilgerweg)

und Fortbildungs-Standort

sein. Ein für Besucher

heutzutage einfach erforderli-

ches WC, sowie Parkplätze

(vor der alten Kläranlage)

runden die Anlage ab. Andernorts

hat man zum Abschluss

der Dorferneuerung

einen Gedenkstein mit entsprechenden

Tafeln aufgestellt.

Bad Höhenstadt nutzt

die Situation durch die Umnutzung

eines Wirtschaftsgebäudes

in einen Multifunktions-Raum.

Dieser ungewöhnliche

Weg wird Aufsehen

erregen - vielleicht wird

man aber gerade damit auf

Bad Höhenstadt aufmerksam.

Der Marktgemeinderat hat

an dieses Vorhaben Voraussetzungen

geknüpft. Es muss vor

Beginn der Maßnahme ein

Verein gegründet werden, der

die Wartung und Pflege der

Anlage auf Dauer übernimmt.

Alle an der Weiterentwicklung

Bad Höhenstadts Interessierten

sind aufgerufen,

dieses Vorhaben durch eine

Mitgliedschaft zu unterstützen.

Im Ortsteil Engertsham

wird seit Monaten über einen

Umbau des bereits einmal

umgebauten Feuerwehrhauses

diskutiert. Unsere Überlegung

war, durch eine mehrfache

Nutzung des Gebäudes

zusätzliche Fördergelder zu

erhalten. Tatsächlich gibt es

für ein sog. Dorfgemeinschafts-Haus

Zuschüsse aus

Brüssel. Bei klarer Trennung

zwischen den rein feuerwehrtechnischen

und den von

Engertshamer Vereinen und

Gruppen mitnutzbaren Räumen,

sowie einem kompletten

Ersatzbau, gibt es ungefähr

200.000,- Euro Zuschuss. Es

sprechen also vor allem

wirtschaftliche Gründe für

einen Ersatzbau und gegen

einen Umbau. Durch entsprechendeNutzungsauflagen

wird dafür gesorgt,

dass keine Konkurrenz für

die bestehenden Gasthäuser

entsteht!

Rückenwind hat das Vorhaben

zuletzt durch die Entscheidung

der VR-Bank-Zentrale

erhalten, den Standort

Engertsham weiterhin zu besetzen.

Es soll allerdings ein

besserer (zentraler) Standort

gefunden werden. Was liegt

näher, als an das neue Dorfgemeinschaftshaus

anbauen

zu lassen.

Die vorstehend genannten

Maßnahmen sind also für dieses

und nächstes Jahr eingeplant.

Durch die angesparten

Rücklagen kann das (mit der

im vergangenen Jahr nicht

ausgeschöpften Darlehensaufnahme)

bewältigt werden.

Damit ist ein Investitionsstau

abgebaut, wir beleben durch

öffentliche Aufträge die Wirtschaft

und können uns 2010

auf den neuen Bauhof, sowie

in den Folgejahren auf die

Sanierung der Hauptschule

(Volksschule) konzentrieren.

Die Ferienzeit beginnt und

sie bietet für Schüler dieses

Jahr ein vielseitiges Programm,

das sie unbedingt beachten

sollten. Eine Übersicht

liegt bei den Banken und im

Rathaus ständig auf. Ein besonderes

Erlebnis wird sicher

der Besuch des „Kulturmobils“

in Fürstenzell sein. Am

Freitag, 21. August spielen

Schauspieler im Kinderprogramm

(17 Uhr) Dussel und

Schussel, am Abend (20 Uhr)

Der Sturm nach W. Shakespeare.

Die Bühne wird am

Platz vor der Pfarrkirche aufgebaut.

Der Eintritt ist frei!

Ich möchte abschließend

zum Pfarrfest (vor oder im

katholischen Pfarrzentrum

Fürstenzell) am Freitag, 14.

August (abends) und zur

Messfeier am Patroziniumsfest

„Maria Himmelfahrt“ am

Samstag, 15. August einladen.

An diesen beiden Tagen wollen

wir die Fürstenzeller Pfarrer

und die Maristen aus der

fast 80-jährigen Seelsorgetätigkeit

in Fürstenzell und

Umgebung verabschieden. In

der nächsten Ausgabe von

Fürstenzell life werden wir

die Leistung der Ordensgemeinschaft

würdigen.

Ich wünsche allen eine erholsame

Ferien- oder Urlaubszeit!

Ihr

Franz Lehner,

1. Bürgermeister

mit dem Rathaus-Team

Seite 5


Hinweise aus gegebenem

Anlass:

Einsatz von

Pflanzenschutzmittel

Der Einsatz von Pflanzenschutzmittel

auf Bürgersteigen

und Straßenflächen ist

nicht zulässig. Diese dürfen

gem. § 6 Abs. 2 PflSChG auf

Freilandflächen nur angewandt

werden, soweit diese

landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich

oder gärtnerisch

genutzt werden.

Entsorgung von Grüngut

Die Entsorgung von Rasenschnittschnitt

und Gartenabfällen

auf fremden unbebauten

Grundstücken ist nicht

zulässig, wird jedoch in letzter

Zeit immer stärker praktiziert.

Gartenbesitzer werden

daher gebeten, das anfallende

Grüngut ordnungsgemäß

zu entsorgen. Eine kostenlose

Anlieferung in haushalts-

Seite 6

üblichen Mengen ist u.a. am

gemeindlichen Recyclinghof,

den Kompostieranlagen Ortenburg

und Pocking sowie

bei der Fa. Rothofer möglich.

Wahlhelfer gesucht!

Für die anstehende Bundestagswahl

am Sonntag, 27.

September 2009, werden vom

Markt Fürstenzell wieder

Wahlhelfer gesucht.

Bitte melden Sie sich bei

Herrn Wilhelm unter der Telefon-Nr.

08502-802-22 oder

per E-Mail an: rudi.wilhelm@

fuerstenzell.de.

KULTURmobil

auf Sommertour durch

Niederbayern

Am Freitag, 21. August

macht KULTURmobil Station

in Fürstenzell, bei gutem

Wetter vor der Pfarrkirche,

bei Regen in der Bushalle der

Firma Scherrle/Stadler in der

Abt Bachmayr Straße.

„Jazzfest 2009 in Ausham“.

Wenn Sommer ist, dann

kommt KULTURmobil, das

fahrende Theater des Bezirks

Niederbayern.

Vor zwölf Jahren hat Bezirksheimatpfleger

Dr. Maximilian

Seefelder die Idee von

der professionellen Künstlertruppe,

die über Land fährt

und unter freiem Himmel auf

Märkten und Plätzen Jung

und Alt unterhält, zum ersten

Mal in die Tat umgesetzt.

Seither wurde KULTURmobil

zu einem in Bayern einzigartigen

Erfolgsprojekt regionaler

Kulturarbeit.

2009 bringen die fahrenden

Theatermacher im Abend-

programm (20 Uhr) das Zauberstück

„Der Sturm“ von

William Shakespeare in einer

Fassung von Josepha Sophia

Sem auf die Bühnen zwischen

Aldersbach und Roßbach,

Riedenburg und Kollnburg.

Martina Veh übernahm erneut

Inszenierung und Dramaturgie.

Musik und musikalische

Einstudierung: Elmar Raida.

Zum Inhalt: Prospero, einst

ein bedeutender, aber weltfremder

Geschäftsmann, wurde

aus seiner Mailänder Firma

vertrieben. Mit seiner

Tochter Miranda und seinen

geliebten Büchern, aus denen

er Zauberkraft schöpft, lebt er

auf einem verlassenen Flughafen,

auf dem er vor zwölf

Jahren notgelandet war. Nicht

ganz unglücklich über sein

unfreiwilliges Schicksal als

„Aussteiger“ hält sich Prospero

den Eingeborenen Caliban

als Angestellten und beherrscht

den Luftgeist Ariel

dank seiner Autorität und

Zauberkraft. Dieser Zauber

entfacht einen Sturm und

zwingt zwei Überflieger zu

einer Notlandung: Antonio,

Prosperos Bruder und intriganten

Firmennachfolger sowie

dessen Geschäftspartner

Alonso samt ihrem lebensfreudigen,

aber dekadenten

Gefolge. Was nun folgt, ist ein


ausgeklügelter Plan Prosperos,

der die vergangenen und

gegenwärtigen Schicksale der

Überlebenden des Flugzeugunglücks

und der Inselbewohner

verhandelt.

Im Kinderprogramm am

Nachmittag (17 Uhr) wird in

diesem Jahr ebenfalls Theater

gespielt. Die beiden Schauspieler

Barbara Lackermeier

und Jo Vollrath bringen in

Eigenregie, unterstützt von

Gerhard Jilka (Co-Regie)

„Dussel und Schussel“ von

Ad de Bont auf die KULTURmobil-Bühne.

Zum Inhalt: Dussel und

Schussel befinden sich auf

einer spannenden Entde-

ckungsreise. Auf der Suche

nach einem geheimnisvollen

Schatz werden sie von gefährlichen

Fußspuren und sprechenden

Schatten verfolgt.

Wie die beiden Freunde sich

ihren Ängsten stellen und gegenseitig

Mut machen, sich

streiten und wieder vertragen,

zeigt dieser Klassiker des

Kindertheaters von Ad de

Bont.

Barbara Lackermeier und

Jo Vollrath kreieren mit einfachsten

Mitteln eine Spielwiese

für Phantasie und

Ideen, und das Kulturmobil

wird zum Ort, an dem Träume

und Sehnsüchte lebendig

werden.

Weitere Infos zu den Stücken,

Schauspielern und Terminen

sowie Pressefotos unter

www.kulturmobil.de

Angebote des

Kreisjugendrings für die

Monate August und

September 2009

Piraten auf der Donauinsel

gestrandet: 05.08.2009,

Alter: von 6-10 Jahre, Preis:

18,- Euro, max. TN: 22, mind.

TN: 14. Anmeldeschluss:

21.07.2009 (zu einem späteren

Zeitpunkt auf Anfrage

evtl. möglich).

Jugendcamp: 07.09. bis

11.09.2009, Alter: von 7-12

Jahre, Preis: 130,- Euro, max.

TN: 20, mind. TN: 10. Anmeldeschluss:

21.08.2009 (zu

einem späteren Zeitpunkt auf

Anfrage evtl. möglich).

Schmuggeln im Tal der

Echsen und Schlangen:

26.09.2009, Alter: von 6-10

Jahre, Preis: 12,- Euro, max.

TN: 20, mind. TN: 15. Anmeldeschluss:

11.09.2009 (zu

einem späteren Zeitpunkt auf

Anfrage evtl. möglich).

Nähere Infos und Anmeldung

beim Kreisjugendring

Passau, Bahnhofstraße 36,

94032 Passau, Telefon: 0851-

95675-0, Fax: 0851-95675-

33, E-Mail: info@kjr-passau.

de, Homepage: www.kjrpassau.de

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Halbseiter von Fabrizius | www.fabrizius-online.de

Das Sommerloch

Journalisten suchen verzweifelt

interessante Themen,

die sie nicht finden,

stattdessen driften sie ins

Skurrile ab. Dann werden

Ufos gesichtet und die olle

Nessie ist mal wieder aus den

Fluten von Loch Ness aufgetaucht.

Ähnliches veranstalten Politiker

insbesondere vor Wahlen.

In Ermangelung neuer

Themen werden die alten aufpoliert

und dem Wahlvolk in

neuem Gewand präsentiert.

Zum x-ten Mal versprechen

sie alles Mögliche und können

es nach der Wahl doch

Geburten 2008/II

29.12. Hofbauer

Maximilian Raphael

Leonhard

30.12. Schmickl Luca

Simon

Geburten 2009/I

07.01. Berger Korbinian

Ludwig

14.01. Franczyk Kiara

Saskia

23.01. Angerer Tobias

27.01. Gruber Julian

27.01. Voggenreiter

Anna-Lena

09.02. Buchwinkler Felix

22.02. Pfanzelt Hanna

Simone

23.02. May Felix Alexander

16.03. Zillner Lena

25.03. Salzinger Veronica

Elisabeth

05.04. Fernsebner Greta

Marie

06.04. Arriens Patrick Josef

22.04. Gottwald Verena

09.06. Fußeder Sam Diego

20.06. Niederfeilner Cäcilie

Elisa

nicht halten. Haarspalter und

Haudraufpolitfuzzies haben

Hochkonjunktur. Sie buhlen

um Stimmen und verlangen

nach dem mündigen Bürger.

Nach der Wahl, dann, wenn

alle wieder an ihren Sesseln

kleben, ändert sich ihre Taktik.

Sie regieren wieder. Was

Demokratie ist bestimmen sie,

das Volk blickt in dem komplizierten

Politgeschäft sowieso

nicht durch.

Dann herrschen die haushaltspolitischen

oder koalitionären

Zwänge, die die vor der

Wahl gegebenen Versprechen

im Wust des Parlamentarismus

versinken lassen. Da

wird der vorher umworbene

Hartz IV Empfänger zur

Rechengröße degradiert, die

allein erziehende Mutter als

Kostenfaktor ausgemacht und

die angekündigte Bildungsoffensive

wird zum Zankapfel

zwischen Bundes- und

Landespolitik. Das kennen

wir doch alles - oder?

Die Macht treibt seltsame

Blüten. Der Volksvertreter

vertritt sich selbst, buhlt um

die Gunst seiner Partei um

sein Mandat langfristig abzusichern.

Die Pfründe werden

neu verteilt, jeder bekommt

ein Stück vom Kuchen, ein

paar Luschen werden in parteinahe

Stiftungen abgeschoben.

Alles schon mal da gewesen.

Die Kaderschmieden

der Parteien rekrutieren neue

Gesichter, wenn´s schlimm

kommt wechseln Politbubies

vom Hörsaal in den Plenarsaal,

vorausgesetzt sie versprechen

Linientreue. Aufmüpfige

Hinterbänkler werden

zusammen gepfiffen. Es

wird offen mit dem Verlust

eines guten Platzes auf der

nächsten Nominierungsliste

gedroht. Oh ja, Politik ist ein

hartes Geschäft.

All das ist nicht neu, es

wiederholt sich von Legislaturperiode

zu Legislaturperiode.

Frauen und Männer, die

ihre Lebenserfahrung außerhalb

des Politsystems gemacht

haben, sind an einer

Hand ab zu zählen. Quereinsteiger,

die mit ihrer Erfahrung

die Politik bereichern

könnten, sind Mangelware.

Das System beschränkt sich

selbst. Über jeder Entscheidung

steht die Partei, der

Fraktionszwang. Dass der

Abgeordnete nur seinem Gewissen

verantwortlich ist steht

auf dem Papier, die Realität

spricht eine andere Sprache.

Die nächste Wahl ist in weiter

Ferne, jetzt wird erst mal

an der eigenen Karriere gestrickt.

Einführung der neuen Sparkassen-

Geschäftsstellenleiterin

Zum 01.06.2009 wechselte die Leitung der Sparkassenfiliale

Fürstenzell. Der bisherige Geschäftsstellenleiter

Ralf Schmid übernimmt die Leitung der Vermögensberatung

in Passau. Seine Nachfolgerin ist Andrea Danninger.

Frau Danninger ist seit 1999 bei der Sparkasse Passau

beschäftigt und war bisher in der Filiale Vilshofen leitend

tätig.

Bei einem gemeinsamen Besuch bei Bürgermeister Franz

Lehner stellten sich Frau Danninger und der zuständige

Regionaldirektor Herr Hans-Rudolf Dorfner vor. Hr. Schmid

nutzte die Gelegenheit sich für die langjährige gute Zusammenarbeit

zu bedanken.

Hans-Rudolf Dorfner, Bürgermeister Franz Lehner, Andrea Danninger,

Ralf Schmid.

Seite 11


Das Forum Cella Principum informiert:

Lehrbaumer zu Gast in der Portenkirche

Der sympathische Wiener

Klaviersolist Robert

Lehrbaumer weihte im Rahmen

des Sommernachtskon-

Robert Lehrbaumer und Uschi

Berchtold nach dem Konzert.

zertes zusammen mit Trompeter

Oliver Lakota den neuen

Flügel in der Portenkirche

Fürstenzell ein. Seit vielen

Jahren bilden Lakota und

Die Portenkirche war bis auf den letzten Platz besetzt. (Fotos: privat)

Seite 12

Lehrbaumer ein festes Duo

und sind schon im Rahmen

vieler Festivals in ganz Europa

aufgetreten. Das aktuelle

Konzertprogramm wird demnächst

aufgenommen und

über iTunes vermarktet werden.

Das Forum Cella Principum

e.V. stiftete diesen Flügel

der Marke Sauter, um eine

Grundlage für hochklassige

und vielseitige Konzerte zu

schaffen. Finanziert wird dieses

Instrument von privaten

Sponsoren und der Sparkasse

Passau. Lehrbaumer aus Wien

und Lakota präsentierten Werke

aus Barock, Klassik und

Romantik. Lehrbaumer gilt

als international gefragter und

anerkannter Solist und Dirigent.

Er arbeitete bereits als

Klaviersolist mit Stars wie

Pianist Robert Lehrbaumer, Walter Berchtold und Trompeter Oliver

Lakota freuen sich über den neuen Flügel in der Portenkirche.

Claudio Abbado, André Previn

und Yehudi Menuhin und

vielen anderen Großen des

internationalen Musikgeschäftes

zusammen. Regelmäßig

begleitet er heute beispielsweise

die Starsopranistin

Angelika Kirchschlager

bei vielen Konzerten im Inund

Ausland.

Bereits seit vielen Jahren

spielen Robert Lehrbaumer

und Oliver Lakota zusammen.

Das aktuelle Programm, das

beim Sommernachtskonzert

aufgeführt wurde, war bereits

bei Konzerten in Spanien und

Italien zu hören.

Die beiden Künstler spielten

ein buntes Programm virtuoser

Musikstücke wie zum

Beispiel die Suite in D-Dur

für Trompete und Klavier von

Georg Friedrich Händel, Variationen

in f-moll von Joseph

Haydn, das Trompetenkonzert

von Alexander Arutunjan, die

Vocalise von Rachmaninoff,

ein Klavierwerk von Robert

Schumann und Variationen

von Jean Baptist Arban über

die berühmte Arie „Casta

Diva“ aus der Oper Norma

von Bellini.

Im Anschluss an das Konzert

fand ein Künstlergespräch

und ein kleiner Umtrunk

statt, bei welchem die

Zuhörer Neues aus der Musikwelt

und Wiederentdecktes

aus der Musikgeschichte erfuhren.

Walter Berchtold, der Vorsitzende des Forums Cella Principum, dankte

den Künstlern und sah den Flügel nun offiziell eingeweiht.


Das Forum Cella Principum präsentiert:

Weltberühmter Pianist

Anfang Juli gab es einen

Höhepunkt der Veranstaltungen

in der Portenkirche

Fürstenzell. Der erst 21jährige,

aber schon weltberühmte

Pianist Alexej Gorlatch ließ

den neuen Sauter-Flügel in

berückender Weise in all seinen

Schattierungen vom erhabenen

Forte bis zu den Kantilenen

des Piano erklingen.

Gorlatchs Virtuosität ist

bereits weltweit anerkannt.

Erst im Mai dieses Jahres errang

er bei der Dublin Axa

International Piano Competition

den 1. Preis unter 140

gemeldeten Teilnehmern aus

aller Welt. Bei den Europäischen

Wochen in Passau begeisterte

er die 400 Besucher

im Großen Rathaussaal mit

einer Chopin-Matinée.

Oberstudiendirektor a.D.

Dr. Raimund Lindenberger ist

seit 10 Jahren Förderer des

jungen Künstlers und als

Hommage für ihn hatte

Gorlatch es sich nicht nehmen

lassen zur privaten Feier des

80. Geburtstags Lindenbergers

seinen Anteil in einer

Matinée beizusteuern.

Zur Einführung begrüßte

der Vorstandsvorsitzende des

Forum Cella Principum, Walter

Berchtold, die über 40

Geburtstagsgäste aus verschiedenen

Teilen der Bundesrepublik

von Westfalen bis

Sachsen, aus England und den

USA und stellte in eindrucksvoller

Weise die Geschichte

der Portenkirche und die Initiativen

des Forum Cella Principum

dar.

Lindenberger hatte noch

weitere befreundete Künstler

eingeladen: So die Mezzosopranistin

Francis Hagemann

aus Ruhstorf mit ihrer zuverlässigen

Begleiterin Diplom-

Klauerlehrerin Ludmilla Ackbarow.

Hagemann entzückte

die Zuhörer u.a. mit einer

Händel-Arie und Schubert-

Der weltberühmte Pianist Alexej Gorlatch.

liedern aus ihrem reichhaltigen

Repertoire und stellte sich

zum Duett dem Tenor Johannes

Bier aus Wandlitz,

ehemaliger Kammersänger an

der Komischen Oper Berlin,

mit eingängigen Liedern u.a.

aus der ,,Czardasfürstin“ und

aus „Die lustige Witwe“ von

Franz Lehar. Dabei entpuppte

sich Bier nicht nur als

leuchtender Tenor, sondern

auch als begabter Schauspieler.

Lindenberger bedankte

sich am Ende der Veranstaltung

bei den Mitwirkenden

und konnte bei einem privaten

Zusammensein im Anschluss

an die Feier einen

nicht unerheblichen Geldbe-

trag, gespendet von seinen

Gästen, für die Restfinanzierung

des Flügels an Walter

Berchtold übergeben.

Die Mühen beim Wiederaufbau

der Portenkirche haben

sich wieder einmal gelohnt.

Seite 13


Das Forum Cella Principum informiert:

Die Meisterkonzerte werden italienisch!

Collegium Pro Musica

Das Collegium Pro Musica

aus Genua ist am 20. September

2009 zu Gast in der

Portenkirche! Beginn ist um

17.00 Uhr.

Die Meisterkonzerte werden

auch in diesem Jahr traditionsgemäß

in der Portenkirche

in Fürstenzell eröffnet.

Zu Gast sind der italienische

Barocksolist Stefano Bagliano

und Solocellist Erich Oskar

Hütter aus Österreich, die

seit Jahren mit dem Collegium

Pro Musica Konzerte in

aller Welt spielen. Im Rahmen

des Eröffnungskonzertes werden

Werke von Antonio Vivaldi

(Sonate in e-moll für Violoncello),

Giuseppe Sammartini

(das Flötenkonzert in F-

Dur), Georg Friedrich Händel

(Flötenkonzert in d-moll),

Georg Philipp Telemann

(Fantasie in g-moll für Cembalo)

und vom Großmeister

der Barockzeit Johann Sebastian

Bach (Sonate BWV 1032

Seite 14

für Flöte und Cembalo) zu

hören sein!

Das Collegium Pro Musica

ist ein Ensemble, das sich

auf das vornehmlich italienische

Repertoire des 17. und

18. Jahrhunderts konzentriert

und dabei ganz im Stile der

damaligen Zeit spielt. Verwendet

werden Kopien

originalgetreuer Instrumente.

Das Collegium setzt sich aus

vielen der besten italienischen

Künstler zusammen, die alle

auf eine intensive solistische

Konzerttätigkeit blicken können

und von Barockensembles

und Dirigenten eingeladen

werden.

Berühmte Sänger wie

Emma Kirkby und Roberta

Invernizzi sowie die Geigerin

Monica Huggett, der Cembalist

Bob Van Asperen und der

Gambist Lorenz Duftschmid

haben mit dem Collegium Pro

Musica bereits zusammengearbeitet.

Gegründet wurde die

Gruppe 1989 vom Flötisten

Stefano Bagliano, der zugleich

künstlerischer Leiter

ist. Seither feierte das Collegium,

in unterschiedlichen

Das Collegium Pro Musica mit Stefano Bagliano, Oskar Erich Hütter

und Andrea Coen. (Fotos: privat)

Formationen Erfolge bei

wichtigen Festivals und Konzerteinrichtungen

in den

USA, Europa und Asien, darunter

die Carnegie Hall in

New York, der Münchner

Gasteig, das Moskauer Konservatorium,

die Florentiner

Amici delle Musica, die Società

del Quartetto aus Mailand,

das internationale Festival

in Lubljana, von Radio

Rai 3 übertragene Konzerte

des Palazzo Venezia in Rom.

Des weiteren gehören dazu

Gonfalone in Rom, das itali-

enische Kulturinstitut von

Los Angeles und New York,

die Engadiner Konzertwochen

und viele weitere Festivals

in Frankreich und Italien.

Das Collegium spielte

mittlerweile Aufnahmen ein,

die große Anerkennung bei

internationalen Kritikern finden.

Für Dynamic, Nuova Era

und Tactus wurden CDs aufgenommen

mit Sonaten und

Konzerten von A. Vivaldi,

G.P. Telemann, B. Marcello

und Kantaten von J.S. Bach,


mit Werken von Graupner,

Fasch, Graun, Merula, Stradella,

Bitti und Guerrieri.

Stefano Bagliano ist einer

der Flötisten, die heute international

mehr und mehr Anerkennung

finden. Sein Diplom

erhielt er in Padua, am

Konservatorium Pollini und

er spezialisierte sich mit Franz

Bruggen, Kees Boeke, Walter

Van Hauwe und Pedro Memelsdorf

auf Aufnahmen alter

Musik. Mit Fabrizio Dorsi

als Orchesterdirigent gewann

er den ersten Preis bei mehreren

nationalen Wettbewerben.

Seine intensive und von international

berühmten Flötisten

hoch geschätzte Konzerttätigkeit

als Solist dokumentiert

er mit über 500 Konzertauftritten.

Er stand auf der Bühne

prestigeträchtiger Festivals,

trat auf in Musikinstitutionen

der USA, Asien, Israel und

ganz Europa, darunter die

Carnegie Hall von New York,

das Moskauer Konservatorium,

der Münchner Gasteig,

das internationale Festival in

Lubjiana die Florentiner

Amici delle Musica, die Società

del Quartetto aus Mailand,

das internationale Festival

in Lubljana, das von Radio

Rai 3 übertragene Konzer-

Stefano Bagliano spielte bereits

in der berühmten Carnegie Hall

in New York.

te des Palazzo Venezia in

Rom. Des weiteren gehören

dazu Gonfalone in Rom, das

italienische Kulturinstitut von

Los Angeles und New York,

die Engadiner Konzertwochen

und weitere Festivals

in Frankreich und Italien.

„Italienisches Konzert“

Am 11. Oktober 2009 findet

das „Italienische Konzert“

in der Portenkirche statt! Beginn

ist um 17.00 Uhr.

Als weitere Veranstaltung

der Meisterkonzerte tritt der

bekannte Gitarrist Fabio

Montomoli auf. Er spielt ein

vielseitiges Programm mit barocken

Werken, spanischen

und südamerikanischen Klängen,

wie die Arie “La Frescobalda”

von Girolamo Frescobaldi,

drei Sonaten von Domenico

Scarlatti, eine Fantasie

über verschiedene Rossiniopern

von Mauro Giuliani,

„Un sueño en la floresta“

(„Ein Schläfchen im Wald“)

von Augustin Barrios und drei

Stücke von Isaac Albeniz Sevilla.

Fabio Montomoli, Gitarre

studierte am St. Cecilia Konservatorium

in Rom und absolviert

bei Carlo Carfagna

mit Auszeichnung. Am Mozarteum

in Salzburg besuchte

er verschiedene Meisterkurse

bei Eliot Fisk und Joaquin

Clerch. Er ist inzwischen ein

international bekannter

Künstler und Spezialist verschiedenster

Stilrichtungen

der zeitgenössischen Literatur

wie auch der barocken Gitarrenmusik.

Er studierte Komposition

bei Francesco

Lannitti Piromallo, der ihm

2002 ein Konzert in A Dur für

Gitarre und Orchester widmete.

Fabio Montomoli ist Gewinner

zahlreicher nationaler

und internationaler Wettbewerbe.

1995 nahm er ein Pro-

gramm für Radio Vatikan auf

und 1997 “Paesaggio” für

Radio RAI 2, eine Suite, die

von Fabrizio Festa für ihn geschrieben

wurde. Er konzertierte

unter anderem in München,

Beirut, Cordoba, Granada,

Volos, Malta, Prag, Helsinki

und Tokio und veröffentlichte

zahlreiche CDs. Im

Jahr 2000 trat er im Rahmen

von „Menschen in Europa“ in

Passau auf.

Karten für beide Veranstaltungen

sind im Vorverkauf in

der Buchhandlung Buch&-

Spiel&Kunst erhältlich. Es

gibt nur ca. 80 Sitzplätze in

der Portenkirche (!). Restkarten

an der Abendkasse. In

den Pausen der Meisterkon-

zerte lädt das Forum Cella

Principum e.V. zu einem kleinen

Umtrunk ein.

Veranstalter der Meisterkonzerte

ist der Initiativkreis

für Kunst und Kultur e.V. in

Zusammenarbeit mit dem Forum

Cella Principum e.V.

Bezaubernde Gitarrenklänge aus

der Toskana.

Seite 15


75 Jahre Benediktinerinnen und Kindergarten „St. Maria“

Kindergarten und Heimvolksschule feiern

Am 18. Juli gab es in Fürstenzell

ein großes Doppeljubiläum.

Vor 75 Jahren,

am 2. Juli 1934, kamen die

ersten zehn Benediktinerinnen

der Anbetung nach Fürstenzell.

Sie eröffneten schon

eine Woche später den Kindergarten

mit 60 Kindern.

Auch eine Nähschule wurde

von den Schwestern eingerichtet.

Schon im ersten Jahr

gaben die Schwestern Musikunterricht.

Zwischen sieben

Instrumenten konnte ausgewählt

werden. Von den

Schwestern wurde auch Gemüse

und Obst angebaut und

an die Bevölkerung verkauft.

Bis zu 30 Patienten wurden,

auch seit Beginn 1934, von

den Schwestern in einer „ambulanten

Krankenpflege“ betreut.

Nach 11 Jahren wurde un-

Das Kinderheim „St. Maria vom heiligsten Sakrament“ nahm am 8.

Juli 1934 seinen Betrieb unter der Leitung von Sr. Johanna Kick auf.

Seite 16

ter der Leitung von Frau Marianne

Mauser die Schule eingerichtet,

damals für Aussiedlerfamilien

aus dem Ostblock,

um Deutsch zu lernen.

Der Schule angeschlossen

war ein Heim.

Spiritualität

Alois Faller (1816-1894)

war der Gründer der Benediktinerinnen

der Anbetung. Die

ersten Schwestern lebten in

Bellemagny, Frankreich. Drei

Grundpfeiler waren für die

junge, wachsende Schwesterngemeinschaft

von Anfang

an wichtig:

- Anbetung des Allerheiligsten

Sakramentes

- Leben nach der Regel des

Hl. Benedikt

- Karitative Arbeit, besonders

im Bereich der Jugenderziehung.

Lange hegten Fürstenzeller Familien den Wunsch nach einem

Kindergarten.

Jubiläumsfest

Der Kindergarten gehört

bis heute den Benediktinerinnen

der Anbetung. So war

es auch selbstverständlich,

dass die beiden Jubiläen gemeinsam

gefeiert wurden. Zu

Beginn gab es einen Festgottesdienst

mit Pater Stein

als Hauptzelebranten, der

dem Kindergarten reichen

Segen wünschte. Der Schwesternchor

mit Schwestern aus

dem Mutterhaus Neustift und

Schwestern aus Fürstenzell,

gemeinsam mit dem Chor der

Vorschulkinder unseres Kindergartens

gestalteten den

Gottesdienst musikalisch. Zur

festlichen Gestaltung trug

auch der Fürstenzeller Organist

Walter Heimerl bei.

Parallel zum Gottesdienst

feierten die kleineren Kindergartenkinder

einen festlichen

Wortgottesdienst.

Die Fürstenzeller Blaskapelle

sorgte für eine festliche

Atmosphäre beim Festzug

zum Kloster- und Kindergartengelände.

Ein buntes Bild

gaben die Kinder mit ihren

roten T-Shirts und den bunten

Fähnchen. Viele Ehrengäste

nahmen am Festzug teil:

Landrätin Gerlinde Kaupa,

Bürgermeister Herr Lehner

und Gemeinderäte, Bürgermeister

Herr Halser von Ortenburg,

Frau Pagler als Kindergarten-Fachberaterin

der

Caritas, sowie viele Gäste, die

das Kloster und den Kindergarten

in den vergangenen

Jahren tatkräftig unterstützt


haben. Der Elternbeirat des

Kindergartens übernahm die

Bewirtung des Festes, unterstützt

von vielen fleißigen Eltern,

die Kuchen- und Salatspenden

brachten und beim

Verkauf halfen.

Für die Kinder gab es ein

kunterbuntes Programm, das

viel Freude brachte: Biertragerlrutsche,

Tombola, Feuerwehrleiter,

Kinderschminken,

eine große Hüpfburg, Buttonherstellung

mit dem Kindergartenlogo.

Auch der Waldspielplatz

und die Bobby-Car-Bahn

wurden gerne genutzt. Über

die engagierte Betreuung

durch die katholische Jugendgruppe

freuten sich die Kleinen

sehr. Die Kinder verkauften

an einem eigenen Stand

ihre Kunstwerke. Eine besondere

Attraktion war der Luftballonwettbewerb,

gesponsert

und organisiert von der VR-

Bank.

Die Kindergartenkinder

hatten einige Aufführungen

geprobt, die sie stolz den begeisterten

Zuschauern präsentierten.

Da waren erst die

Klavierkinder, die einige Tierstücke

spielten und die

Englischgruppe, die Werkzeuge

für den Bau der Arche

Noah brachte.

Die große gemeinsame

Aufführung wurde unterstützt

von der Musikgruppe Shalom

mit Martin Göth und seinen

Musikanten. Es war faszinierend,

wie die Gruppe die Kinder

in das Spiel einbezog. Die

Kinder, die als Tiere die Arche

Noah bestiegen und der

bunte Regenbogen am Ende

des Musicals, der den Bund

Gottes mit den Menschen verkündet,

rundete das Jahresthema

„Schöpfung“ des Kindergartens

ab.

Interessiert standen viele

„ehemalige“ Kindergartenkinder,

die heute bis zu 80

Jahre alt sind, an den Fotowänden

ausgestellt. Dort waren

alte Gruppenfotos, die der

Kindergarten noch besitzt.

Viele Namen standen schon

unter den Bildern, einige

konnten von den Gästen noch

ergänzt werden.

Das gelungene Fest machte

sowohl den Besuchern als

auch den Organisatoren große

Freude. Es wird noch lange

in Erinnerung bleiben.

Eine Besonderheit des Kigas ist die ganzjährige Öffnung.

Im Kindergarten gibt es Zusatzangebote wie Musikalische Früherziehung,

Blöckflöten- und Klavierunterricht, Englisch, Tanzen und

Bewegung mit Spiel und Spaß. (Fotos: privat)

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Firmvorbereitung soll begeistern

Engertshamer Firmlinge „on Tour“

Der diesjährige Firmausflug

sollte sowohl Spaß

machen als auch den Kindern

den Glauben näher bringen.

Deshalb fuhren wir zur

Voglsamer Erlebniswelt und

deren Hauptattraktion, der

Kart-Bahn, auf der sowohl

Mädchen als auch Jungen ihr

Talent als Rennfahrer unter

Beweis stellten. Sogar Ortspfarrer

Pater Wilholt stieg in

den Rennwagen und stellte

sich der Konkurrenz. Sommerrodelbahn,

Barfußweg,

Discoboote und Bungee-

Trampoline begeisterten die

Kinder.

Nach einer Brotzeit ging es

weiter zu der Holzperlenfabrik

Kaiser nach Marschalling.

Dort werden die Holzperlen

für Rosenkränze in allen

Größen und Farben herge-

In der Holzperlenfabrik Kaiser, Marschalling.

Seite 18

stellt. Frau Schnell und Frau

Schmaus erwarteten uns anschließend

in Kemathen, um

uns in das Geheimnis des

„Rosenkranzes“ einzuführen.

Danach durften alle „ihren“

Rosenkranz selbst fertigen.

Der Phantasie der Kinder waren

hierbei keine Grenzen gesetzt.

Gemeinsam beteten wir

ein Gesätz des Rosenkranzes.

Glücklich und zufrieden ließen

wir den Tag bei einem Eis

ausklingen.

Seniorennachmittag

einmal anders

Zu einem Seniorennachmittag

der etwas anderen Art

lud die Firmgruppe Engertsham

Senioren aus dem Ort

ein. „Special guest“ war einer

der ältesten Bürger des Ortes,

Herr Hermann Absmeier, ein

Die Firmgruppe Engertsham lud ein zum Seniorennachmittag.

Kriegsveteran, der den Jugendlichen

von seinem Leben

als Blinder erzählte.

Seine Geschichten interessierten

auch die Senioren.

Besonders begeisterte alle der

Bericht seiner eigenen Firmung

im Dom zu Passau, da

die stundenlange Anreise mit

Pferdegespann sehr abenteuerlich

gewesen war. Die Kinder

wollten auch über die

Blindenschrift informiert

werden und so freuten sie sich

sehr, dass Herr Absmeier für

jeden Firmling einen Vers zur

Firmung in Blindenschrift

angefertigt hatte und den Kindern

überreichte.

Für das leibliche Wohl hatten

die Kinder in Form von

selbstgebackenen Kuchen,

Gebäck und Broten bestens

gesorgt. Zur Erinnerung an

den gelungenen Nachmittag

erhielten alle eine von den

Jugendlichen selbst gepflanzte

Sonnenblume.

Auf der Kart-Bahn stellten die Firmlinge ihr Talent als Rennfahrer unter

Beweis. (Fotos: privat)


Nach dem erfolgreichen Maifest war noch allerhand geboten

Endspurt im Kindergarten Arche Noah

Die Vorschulkinder durften

am 17. Juni einen

Ausflug zum Reiterhof „Reitclub

Passau e. V.“ unternehmen.

Hier wurden sie im Umgang

mit den Pferden durch

Frau Sattler eingewiesen. Der

Vormittag wurde abwechslungsreich

gestaltet, so konnten

die Kinder die Pferde putzen

und satteln. Auch das Reiten

an der Longe machte allen

kleinen Besuchern riesigen

Spaß. Viele Spiele wie

z.B. Fühlspiel (Ernährung der

Tiere) und Rinde stechen (Geschicklichkeit

des Reiters) lie-

Seite 28

ßen die Augen erstrahlen und

die Backen der Kinder glühten

vor Eifer.

Einige der Vorschulkinder

konnten zusätzlich sehr stolz

auf ihre erlernten Schwimmfähigkeiten

sein. Sie nahmen

mit Freude und großem Erfolg

am Schwimmkurs der Hacklberger

Wasserwacht in Neustift

teil.

Bereits am 19. Juni stand

ein Besuch auf dem Bauernhof

der Familie Feldl in Höng

als weiteres Highlight auf

dem Programm. Dort wartete

auf die Kinder so manches

Abenteuer. So erkundeten die

Kinder den Bauernhof. Dort

durften sie Kühe füttern, Kälber

streicheln und den Melkstand

besichtigen. Das Ehepaar

Feldl erklärte kindgerecht

alle Einrichtungen und

Geräte des Hofes. Bei einem

Quiz rund um den Bauernhof

machten alle eifrig mit und

manch einer konnte sogar einen

kleinen Preis mit nach

Hause nehmen. So viele Ein-

Besuch auf dem Bauernhof der

Familie Feldl in Höng.

Bei der Spendenübergabe v.l.: Maria Lang (Kassier EBR), Dimi mit

Ehefrau, Pfarrer Schmidt, Kerstin Schön (Leitung Kiga), Tanja Liebl,

Susanne Lehner (Vorsitzende EBR) und Viktoria Spitzl.

drücke machen natürlich

hungrig, und so genossen die

Kinder die liebevoll hergerichtete

gesunde Brotzeit mit

Käse, Milch, Vollkornbrot,

Obst, Gemüse und vieles

mehr. Zum Schluss konnten

die nicht müde werdenden

Kinder den Heustadel und die

Strohballenburg erobern und

ordentlich toben. Ein rundum

erfolgreicher Ausflug, von

denen alle begeistert zurückkehrten.

Außerdem hatten die Kindergartenkinder

und das Team

vor kurzem die Gelegenheit,

sich bei „Dimi“ (Besitzer des

griechischen Restaurant Zorbas)

nochmals für den Erlös

des Wohltätigkeits-Essens zu

bedanken. Durch diese Aktion

erhielt der Kindergarten

eine großzügige Spende und

konnte so für die Kinder eine

richtige Werkbank inklusive

Werkzeugen und eine große

Spiegelwand im Kuschelraum

(für Kostümierungen und

Selbstbeobachtung der Kinder

etc.) verwirklichen. Als

kleines Dankeschön und Erinnerung

überreichten die

Kinder ein liebevoll gestaltetes

Plakat und der Elternbeirat

eine mit dem Kindergarten-Logo

bestickte Kellner-

Schürze sowie eine Orchidee

für seine Frau.

Sollte das Wetter dieses

Jahr mitspielen, ist wieder ein

„Vater-Kind(er)-Zelten“ am

24. Juli geplant. Nach dem

Essen (Grillen und mitgebrachte

Salate) spielten letztes

Jahr die Eltern mit den

Kindern Fang- und Geschick-

Die Kinder auf Entdeckungstour.


lichkeitsspiele. Zu späterer

Stunde verabschiedeten sich

die Mütter und brachten am

nächsten Morgen die Semmeln

für das gemeinsame

Frühstück mit.

Ein neues junges Team, mit

Kerstin Schön (Erzieherin/

Leitung) und Viktoria Spitzl

(Kinderpflegerin) in der Regenbogengruppe

und Tanja

Liebl (Kinderpflegerin) in der

Mäusegruppe bringen neuen

Schwung und viele Ideen in

den Ablauf des Kindergartens.

So konnte durch die Kinderpflegerin

Viktoria Spitzl

ein Zähneputzen nach jeder

Brotzeit bzw. jedem Mittagessen

eingeführt werden.

Durch ihre Qualifikation in

München zum Thema „Ka-

riesprophylaxe und richtige

Zahnputztechnik“ achtet sie

bei den Kindern auf das fachgerechte

Putzen. So erkennt

man schon bei so manchem

kleinen Schleckermäulchen

die Eigenständigkeit in Sachen

Mundhygiene. Der jährliche

Besuch durch den Zahnarzt

Dr. Resch und der Gegenbesuch

in seiner Praxis intensiviert

das Bewusstsein für

Mundhygiene und gesundes

Essen. Mit der Vorführung

des „Gesundheits-Kapserl-

Theaters“ wurde den Kindern

auf spielerische Weise ein gesundes

Essverhalten näher

gebracht. So zeigte Dr. Brunner

z.B. wie viel Zucker in einem

Glas Cola enthalten ist.

Dass gesundes Essen den

Ausflug zum Reiterhof „Reitclub Passau e.V.“ (Fotos: Kiga)

Kindern auch Spaß machen

kann, zeigt das regelmäßig

stattfindende gemeinsame gesunde

Frühstück. Hierzu wird

ein Buffet mit Obst, Gemüse,

selbst gemachte Marmelade

und Vollkornprodukten aufgebaut.

Jeden Donnerstag findet

zusätzlich im Kindergarten

ein „Milchtag“ statt. Für beide

Projekte durften abwechselnd

die Kinder zum notwendigen

Einkauf mitgehen und beim

Herrichten helfen.

Susanne Lehner,

Maria Lang

Seite 29


Fahrer und Fans von den Rennen begeistert - Sonderapplaus für die Nachwuchsfahrer

Quad-Rennen begeisterte die Zuschauer

Beim vierten Quad-Cup in

Bad Höhenstadt, der erneut

auf der von Hans Kreilinger,

Resch´n Bauer in Munzing,

zur Verfügung gestellten

Piste ausgetragen wurde, waren

achtzehn Fahrzeuge am

Start. Über 300 Fans waren

von den Wettbewerben restlos

begeistert.

Die Rennstrecke wurde

von den versierten Experten

Kurt Baumgartner und Johannes

Wenzl in einen optimalen

Zustand gebracht. Gestartet

Dr. Birgit Hanuss gab den Start in der Königsklasse beim Quad-

Rennen frei. (Fotos: Achatz)

Seite 30

wurde in zwei Leistungsklassen.

In der Klasse bis 300

ccm hatte der Pockinger Korbinian

Winklhofer auf Bunchee

350 die Nase knapp

vorn. Zweiter wurde Maximilian

Eggersdorfer, ebenfalls

aus Pocking, auf einer 660er

Yamaha und Platz drei belegte

Lokalmatador Kurt Baumgartner

aus Pfalsau auf Yamaha

350.

Mit harten aber fairen Bandagen

wurde in der Königsklasse

gekämpft. Nach einem

Besonders erfreut waren die Organisatoren Kurt Baumgartner (vorne

kniend) und Johannes Wenzl (dahinter) über die Teilnahme der zahlreichen

Nachwuchsfahrer.

überaus spannenden Finale

siegte schließlich Johannes

Wenzl aus Pfalsau auf Yamaha

450, vor Harald Schönberger,

Yamaha 350, aus Neustift

in Oberösterreich. Platz drei

belegte mit seiner Yamaha

Raptor Andreas Bauer aus

Tiefenbach.

Sonderapplaus gab es für

die jüngsten Rennfahrer des

Quad Sports. So glänzte der

erst achtjährige Daniel Kro-

neder aus Beutelsbach mit einem

bravourösen Sieg, dicht

gefolgt von Sophia Dimen (12

Jahre) und Adrian Härtl (8

Jahre), beide ebenfalls aus

Beutelsbach.

Für die erfolgreichen

Rennfahrer hatten das Autohaus

Schuster aus Ruhstorf

und die Wenzl KG aus Bad

Höhenstadt/Pfalsau ansehnliche

Pokale gestiftet.

Franz Achatz


Landrat Franz Meyer war vom Kneipp-Kindergarten sehr beeindruckt

Hoher Besuch im Wilhelm-Diess-Kindergarten

Die Leiterin des Bad Höhenstädter

Kindergartens,

Sandra Feldschmid, und der

Vorsitzende des Kneipp-Vereins

Passau und Mitlied des

Kneipp-Landesverbandes

Bayern, Klaus Hutflesz, zeigten

sich erfreut über den Besuch

von Landrat Franz Meyer

im Höhenstädter Kneipp-

Kindergarten.

Klaus Hutflesz erläuterte

die fünf Säulen der kneippschen

These, nämlich Lebensordnung,

Bewegung, Ernährung,

Heilkräuter- und Wasseranwendungen.

Danach

durften die Sprösslinge, die

vom Kindergartenteam schon

eingehend in die Kneipplehre

eingewiesen wurden, dem

Landrat persönlich bei Wasseranwendungen

einen Armguss

verabreichen. Dieser war

vom Wissen der Kinder und

vom Engagement der Kindergärtnerinnen

äußerst positiv

beeindruckt.

Außerdem sprach sich der

Landrat sehr lobend für das

Engagement der Höhenstädter

in „Sachen Kneipp“

aus. Klaus Hutflesz, der im

Kneipp-Landesverband Bay-

Sichtlich wohl fühlten sich Landrat Franz Meyer (kniend) und Bürgermeister

Franz Lehner (dahinter) im Kreise der munteren Kinderschar.

ern auch für die Öffentlichkeitsarbeit

zuständig ist, informierte

die Anwesenden

über die Ausbildungskriterien

der Erzieherinnen in den 180

Kneipp-Kindergärten Bayerns.

In wissenschaftlichen

Studien, so Hutflesz ist nachgewiesen,

dass Kinder die regelmäßig

„Kneipp anwenden“

deutlich weniger krank

sind.

Bürgermeister Franz Lehner

und der Initiator der Höhenstädter

Kneipp-Anlagen,

Erwin Achatz, informierten

den Landrat über die bereits

bestehenden und über die

demnächst geplanten

„Kneipp-Maßnahmen“ in

Bad Höhenstadt. Der Fachberater

für Kindertagesstätten

im Gesundheitsamt Passau,

Norbert Bieberstein, zeigte

sich vom Höhenstädter

Kneippkonzept sehr angetan.

Franz Achatz

Die Kinder des Höhenstädter Kneipp-Kindergartens mit Kneipp-

Initiator Erwin Achatz (v.l.), Bürgermeister Franz Lehner, Kinderpflegerin

Christina Schuh, Fachberater Norbert Bieberstein, Kindergartenleiterin

Sandra Feldschmid, Landrat Franz Meyer, Kneipp-Vorsitzender

Klans Hutflesz, Kindergärtnerin Birgit Hofmann. (Fotos: Achatz)

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FC Fürstenzell: Reserve ungeschlagen Zweiter - Team spielt diese Saison in der A-Klasse Pocking

Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga

Ein Saisonfinale, wie es

spannender nicht sein

hätte können: Mit einem spektakulären

6:1-Sieg gegen den

TSV Massing hat sich der FC

Fürstenzell den Meistertitel in

der Kreisliga Passau geholt.

Das Team von Trainer Roland

Hackl ist damit Aufsteiger in

die Bezirksliga.

Bereits in der ersten Partie

nach der Winterpause gegen

den Tabellenzweiten aus Alkofen

wurde deutlich, dass die

Mannschaft den Aufstieg im

Visier hatte. In diesem Spitzenspiel

trennten sich die Gegner

leistungsgerecht 2:2-Unentschieden.

In der darauf folgenden

Seite 32

Die volle Sause

Woche gewann der FC Fürstenzell

ohne Probleme mit 1:3

in Rotthalmünster. Der nächste

Gegner aus Hebertsfelden

war aus einem anderen Holz

geschnitzt: Erst in der Nachspielzeit

gelang Markus Marycs

der Ausgleichtreffer zum

2:2. Beim FC Aunkirchen verlor

der FC Fürstenzell nicht

nur das Spiel, sondern auch

noch die Tabellenspitze. Gegen

den abstiegsbedrohten

und späteren Absteiger aus

Sulzbach hatte es das Team

schwer und ging in Rückstand.

Letztlich reichten aber

starke 20 Minuten in der

zweiten Halbzeit aus, um das

Spiel mit 2:1 zu gewinnen.

Bleib stehen! Bleib auf dem Gehsteig!“ Die Stimme der

Großmutter ist laut, sie klingt verzweifelt und die Rufe

sind nutzlos. Das Enkelkind saust mit zunehmender Geschwindigkeit

der Oma davon.

Angestoßen von den

Kinderbeinen und beschleunigt

durch die abschüssige

Strecke wird das Kinderrad

ohne Treter enorm schnell.

Bremsen gibt es nicht. Neben

dem Gehsteig fahren Autos.

Die Lenker nehmen den kleinen

Verkehrsteilnehmer gar

nicht wahr. Der bleibt, Gott

sei dank, auf dem Gehsteig

und nach circa fünfzig Metern

in der Ebene auch stehen.

Die Oma schwitzt.

Das Enkelkind wird auf abschüssiger

Strecke unkontrollierbar

schnell. Ob es bremsen kann,

weiß weder Oma noch Kind.

Wer Kinder/Enkel auf Anschubrädern (ohne Pedale) fahren

lässt, muss folgende Regeln beachten:

- Nur in sicherem Terrain fahren lassen.

- Abschüssiges Gelände bedeutet: Absteigen.

- Nicht neben Straßen fahren lassen.

- Nicht auf Plätzen fahren lassen, die ein Gefälle aufweisen,

an denen sich unten Straßen oder andere Gefahrstellen

(z.B. Mauern) befinden.

- Kinder mit Helm ausrüsten und selber Vorbild sein.

Fritz Allinger, LBG NOS

Prominenter Gratulant zum 2. Platz beim Erdinger Meister-Cup: Trainer

Mario Basler (links) beglückwünschte die Spieler des FC Fürstenzell

um Trainer Roland Hackl (hinten, v.l.), Willi Demlehner, Marco Seibold,

Andreas Nömeier, Kapitän Matthias Hammer, Thomas Firmhofer und

den Vertreter der Erdinger-Brauerei, Florian Sosna, sowie (vorne v.l.)

Markus Marycs, Fabian Binder, Tormann David Buchwinkler und Felix

Strauf. (Foto: privat)

Gegen die SpVgg Pleinting

zeigte der FC Fürstenzell die

bis dahin beste Mannschaftsleistung

und gewann verdient

mit 0:4. Zudem übernahmen

die Spieler um Kapitän Matthias

Hammer wieder die Tabellenführung,

da der FC Alkofen

nicht über ein Unentschieden

beim schwächelnden

TSV Rotthalmünster

kam.

Am darauf folgenden Wochenende

war der TSV Aidenbach,

dem nur ein Sieg zum

Klassenerhalt reichen würde,

Gast in Fürstenzell. Dementsprechend

stark spielten die

Gäste auf, Fürstenzell hielt

dagegen und ging mit einem

Unentschieden in die Halbzeit.

Nach der Pause musste

der TSV Aidenbach dem hohen

Anfangstempo Tribut zollen

und verlor mit 5:3.

Beim nächsten Spiel hatte

die Mannschaft einen ‘Matchball’

gegen den SV Hofkirchen:

Mit einem Sieg wäre man

Meister. Standesgemäß ging

der FC Fürstenzell auch in

Führung, zeigte dann aber

Nerven und verlor das Spiel

mit 3:1.

Am letzten Spieltag war

der Tabellendritte aus Massing

zu Gast in Fürstenzell.

Mit voller Konzentration begann

das Spiel und ein überragender

Marco Seibold steuerte

vier Tore und eine Vorlage

zum 6:1 bei. Mit diesem

Sieg wurde der FC Fürstenzell

Meister in Kreisliga Passau,

erzielte insgesamt 63


Tore bei 37 Gegentoren. Der

Schlusspfiff war zugleich

Startschuss für eine dreitägige

Meister- und Aufstiegsfeier

beim Weinhügelfest, das der

FC Fürstenzell in diesem Jahr

zum zweiten Mal organisiert

hatte.

Auch für die Reserve-

Mannschaft ging eine sehr erfolgreiche

Saison zu Ende.

Das von Roland Seidl betreute

Team wurde ungeschlagen

Tabellenzweiter. Durch den

Aufstieg der ersten Mannschaft

in die Bezirksliga tritt

die Reserve-Mannschaft in

der neuen Saison in der Punkte-Runde

in der A-Klasse Passau

an. Hier trifft das Team

unter anderem auf die Nachbargemeinden

aus Neukirchen

am Inn, Tettenweis, Neu-

haus am Inn und Ruhstorf/

Rott.

In der Vorbereitung auf die

kommende Saison trat die erste

Mannschaft beim Erdinger

Meister-Cup an, ein Kleinfeldturnier,

an dem alle Meister-Mannschaften

teilnehmen.

In der Bezirksmeisterschaft in

Dingolfing verlor der FC

Fürstenzell im Halbfinale gegen

den späteren Bezirksmeister

aus Schierling. Das

Team erreichte den dritten

Platz und sicherte sich damit

die Qualifikation für das

Landesfinale in Pfaffenhofen/

Ilm.

Auch hier bot die Mannschaft

aus Fürstenzell eine

hervorragende Leistung und

kam mit jeweils gewonnenen

Achtmeterschießen im Halbund

Viertelfinale ins Finale.

Hier musste der FC Fürstenzell

gegen den Meister der

Landesliga Nord aus Memmelsdorf

antreten. Zwei Minuten

vor Ende der Verlängerung

verloren die Fürstenzeller

das Finalspiel nach einem

Achtmeter. Mit dem

zweiten Platz gewann der FC

Fürstenzell eine Meister-Feier

für 50 Personen, die von

der Erdinger Brauerei gesponsort

wird.

Im Rahmen der Vorbereitungsspiele

trat der FC Fürs-

tenzell auch beim Totopokal

an. Gegen den Liga-Konkurrenten

aus Tiefenbach konnte

sich die Mannschaft ohne

Probleme mit 3:0 durchset-

zen, verlor aber in der nächsten

Runde gegen den 1. FC

Passau leistungsgerecht mit

0:3.

Andi Holler

VdK-Spitze zu Gast in der

Staatskanzlei

Die Spitzenvertreter des Landesvorstandes des VdK-Bayern

waren zu Gast beim Ministerpräsidenten Horst

Seehofer. An diesem Gespräch nahm auch die bayerische

Sozialministerin Christine Haderthauer. Auf VdK-Seite war

neben der Landesvorsitzenden und Präsidentin des VdK-

Deutschland auch der stellvertretende Landesverbandsvorsitzende

des VdK-Bayern Frank Reisinger (Bild rechts) als

Gesprächsteilnehmer dabei.

Gesprächsschwerpunkte waren: Rente mit 67 Jahren, Zahl

der Richterstellen an den bayerischen Sozialgerichten, Senkung

der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von 19% auf 7%

und geriatrische Rehabilitation. Horst Seehofer, der ab Mai

2005 etwa für 10 Monate selbst VdK-Landesverbandsvorsitzender

war, nahm sich für den Gedankenaustausch etwa

90 Minuten Zeit, wobei es zu einer sehr lockeren und entspannten

Atmosphäre mit seinen früheren Kolleginnen und

Kollegen kam.

Seite 33


DJK Jägerwirth:

Gymnastikdamen schnüren die Wanderstiefel

Beim diesjährigen Jahresausflug

vom 19. bis 21.

Juni folgte die Jägerwirther

Damengymnastik-Gruppe

dem Ruf der Berge. Am Freitag

um 8.00 Uhr startet der

Konvoi mit drei voll bepackten

Autos Richtung Salzburger

Land, genauer gesagt nach

Rigaus 7 in Abtenau. Begleitet

wurde die 10-köpfige

Damengruppe vom „Hüttenwirt“

Alfons Dinglreiter.

Nach ca. drei Stunden Fahrt

erreichten wir unser Ziel, wo

laut Hüttenordnung sofort die

Bayernfahne gehisst werden

musste.

Der restliche Tag war verplant

für eine Wanderung zum

Triggel- und Dachserfall. Die

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Spuren einer im letzten Winter

abgegangenen Lawine versperrten

allerdings den Weg,

sodass wir kurzerhand umdisponierten

und die Lammerklamm

in Angriff nahmen.

Die Lammerklamm wurde

in der Eiszeit im Laufe von

Jahrtausenden ausgeschüft.

Die Wassermassen des abschmelzenden

Eises hinterließen

auf einem Kilometer Länge

die einzigartige Schlucht

mit ihren steil aufragenden

Felswänden. Seit 1950 wird in

der Lammerklamm Wildwassersport

betrieben.

Berauscht von der Faszination

der Klamm genehmigten

wir uns noch eine Kaffeepause,

bevor es wieder zurück

zum Quartier ging - die Vorbereitungen

für das Abendes-

Die Lammerklamm, welche die

Schwierigkeitsstufe IV von VI der

internationalen Skala für Wildwassersport

aufweist.

Die Gruppe vor der 1.249 m hoch gelegenen Rinnbergalm.

sen mussten getroffen werden.

Nach einem üppigen

Abendmahl mit Gegrilltem

und Salat ließen wir den Tag

mit einem gemütlichen Hüttenabend

ausklingen. Huber

Christiane hatte ihre Gitarre

mitgebracht, sodass wir mit

Hilfe der vorhandenen Textvorlagen

einige fröhliche Gesangsstunden

hatten. In den

Pausen wurde von der „Gurgelschmia“

reichlich Gebrauch

gemacht.

Eigentlich wollten wir am

nächsten Tag den Rinnbergrundweg,

eine Wanderung

von ca. fünf Stunden, erobern.

Doch der Wettergott war uns

heuer nicht wohl gesonnen,

denn bereits am Morgen regnete

es wieder. Da immer wieder

Regenpausen entstanden

entschlossen wir uns zu einer

Umrundung des Gosausees

und anschließend die Ersteigung

der Rinnbergalm auf direktem

Wege.

Auf der 1.249 m hoch gelegenen

Rinnbergalm erwartete

uns eine gemütliche warme

Stube. Die Sennerin

tischte uns eine üppige Brot-

Alfons beim Hissen der Bayernfahne.


Gesangstunde mit Stil - Bei der Bayernhymne weht im Hintergrund

das blau-weiße Banner. (Fotos: privat)

zeit auf, bestehend aus Gamssalami,

Hirsch- und Schweinegeräuchertes,

verschiedene

hausgemachte Käsespezialitäten

uvm. Als Nachspeise

Kulinarische Köstlichkeiten am

Abend.

gab es von der Sennerin „Vitamin

O“ wie Obstler.

Gut genährt und wohl gestimmt

(der Himmel lockerte

auf) nahmen wir den Abstieg

in Angriff. Zurück im Quar-

tier machte sich das Küchenteam

sogleich an die Zubereitung

des Abendessens. Die

Reste des Vortages verarbeiteten

die Kochprofis zu einem

„Abtenauer Gröstl“. Zur Feier

des Tages gab es als Dessert

noch Kaiserschmarrn mit

Apfelkompott.

Vor dem Einleiten der Gesangstunde

gab es zur Kräftigung

der Stimmen ausreichend

„Gurgelschmia“. Den

Ausklang bildeten um Mitternacht

die Bayernhymne und

die Nationalhymne.

Etwas Hektik breitete am

dritten Tag nach dem Frühstück

aus. Ein Teil der Gruppe

musste gleich aufbrechen,

um zu den Proben für das

Musical Joseph rechtzeitig

nach Hause zu kommen. Der

Rest der Mannschaft übernahm

das Aufräumen der Hüt-

te und begab sich ebenfalls

auf den Heimweg, da der

Himmel wieder weinte.

Trotz des durchwachsenen

Wetters war es wieder ein gelungener

Ausflug, bei dem

neben der Geselligkeit auch

das Sportliche nicht zu kurz

kam.

H. Königsbauer

Polizeichef Alois Mannichl

verabschiedet sich

In der Reihe seiner Abschiedsbesuche im Direktionsbereich

der Polizei kam Polizeidirektor Alois Mannichl auch zu

Landrat Franz Meyer. Beide waren sich beim Abschiedsgespräch

über die hervorragende Zusammenarbeit einig, die

stets ohne Komplikationen verlaufen sei. Landrat Meyer

bedankte sich bei Mannichl für die hervorragende Arbeit,

die den Menschen in der Region durch einen hohen Sicherheitsstandard

zugute gekommen sei.

Alois Mannichl, der seit 1. Juni im Polizeipräsidium

Straubing als Sachgebietsleiter für Kriminalitätsbekämpfung

auch künftig noch zahlreiche Berührungspunkte mit dem

Landkreis Passau haben wird, lobte die intensiven Kontakte

zu den Bürgermeistern. Besonders schätzte er die kurzen

Wege zum Landratsamt und dem Landrat als Chef der Sicherheitsbehörde.

Auch er bedankte sich für das ausgezeichnete

Miteinander, bevor ihm Landrat Franz Meyer zur Erinnerung

an einen Teilbereich seiner Wirkungsstätte den großen

Landkreisteller mit den Wappen aller 38 Gemeinden überreichte.

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Zwischen den Spielzeiten:

Volleyball in Fürstenzell

Mit Stolz blickt die Volleyballabteilung

des

FC Fürstenzell zurück auf die

vergangene Saison - und mit

Freude und Zuversicht nach

vorn auf die neue Spielzeit

2009/10.

Der Reihe nach: Im Blickpunkt

stand in der abgelaufenen

Saison natürlich vor allem

die von Thorsten Schülein

betreute erste Damenmannschaft,

die nach einer makel-

Die erfolgreiche C-Jugend.

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losen Saison mit 36:0 Punkten

in die Bezirksliga aufgestiegen

war. Das Team konnte

bereits zum Saisonstart positiv

überraschen und sicherte

sich gegen starke Konkurrenz

den Bezirkspokal. Auch

beim Landespokal brachte

man höherklassige Teams gehörig

zum Schwitzen. Am

meisten interessierte aber die

Frage, wie sich die Mannschaft

in der Punkterunde der

neuen Liga schlagen würde.

Nach einem guten Start fiel

die Leistung, wie bei Aufsteigern

häufig der Fall, zwischendurch

etwas ab, aber nach

einem starken Endspurt konnte

mit dem fünften Tabellenplatz

ein erfreuliches Saisonfazit

gezogen werden. Dazu

trug auch bei, dass die anstrengende

Spielzeit ohne

nennenswerte Verletzungen

absolviert werden konnte - ein

Beleg für die gute Trainingsarbeit.

Mit einem gehörigen Paukenschlag

begann auch die

Saison der zweiten Damenmannschaft.

Diese war am

Ende der Vorsaison in die

Kreisliga abgestiegen und

hatte sich den Wiederaufstieg

Die Jüngsten mit ihren Siegerurkunden.

in die Bezirksklasse zum Ziel

gesetzt. Schon vor Beginn der

Punkterunde aber überraschte

die von Anna Pirker betreute

Truppe mit dem kaum zu

erwartenden Gewinn des

Kreispokals, als man sich bei

einem gut besetzten Turnier

auch gegen höherklassige

Gegner durchsetzen konnte.

Die folgende Verbandsrunde

war geprägt von einem Dreikampf

zwischen VC-DJK

Passau II, DJK-FC Tiefenbach

II und FC Fürstenzell II,

der erst am letzten Spieltag,

an dem noch dazu diese drei

Mannschaften aufeinander

trafen, entschieden wurde.

Bei diesem Showdown be-

hielten die überzeugend auftrumpfendenFürstenzellerinnen

die Oberhand und

konnten sich letztendlich mit

sage und schreibe 32:0 Punkten

den angepeilten Aufstieg

sichern.

Die von Petra Baumgartner

und Roland Frankenberger

betreute Mannschaft Damen

III, die ebenfalls in der Kreisliga

startete, bestand hauptsächlich

aus sehr jungen

Spielerinnen und nutzte die

Saison, um zu einem homogenen

Team zusammenzuwachsen.

In einer Spielzeit

mit Höhen und Tiefen bereitete

man mitunter Mannschaften

der vorderen Tabellen-


änge ernsthafte Probleme,

um dann aber gegen gleich

starke oder vermeintlich

schwächere Gegner unter den

eigenen Möglichkeiten zu

bleiben. Unverkennbar waren

aber trotz aller Rückschläge

die Fortschritte im mannschaftlichen

und im individuellen

Bereich.

Erfolgreiche

Nachwuchsmannschaften

Die B-Jugend (U 18), die

ebenfalls von Petra Baumgartner

gecoacht wurde, setzte

sich aus Spielerinnen der

verschiedenen Damenmannschaften

zusammen. Dies mag

auch ein Grund dafür gewesen

sein, dass es dem Team an

manchen Spieltagen an der

nötigen Geschlossenheit mangelte,

was wiederum zu Spielen

mit höchst unterschiedlichem

Niveau führte. Umso

überzeugender dann aber das

Saisonende, als man die direkten

Konkurrenten aus Bad

Griesbach und Gotteszell mit

jeweils 3:0 Sätzen aus der

Halle fegte und sich am folgenden

letzten Spieltag endgültig

das Recht zur Teilnahme

an der Niederbayerischen

Meisterschaft sicherte. Dort

zeigte die Mannschaft erneut

eine überzeugende Leistung,

musste sich aber schlussend-

lich der stärkeren Konkurrenz

beugen.

Mit Trainerin Katharina

Zauner startete die völlig neu

formierte C-Jugend (U 16) in

die Punkterunde. Es war ein

schwerer Beginn, musste man

doch gleich beim ersten Einsatz

gegen die vermutlich

stärksten Teams der Liga antreten.

Die Mädchen ließen

sich aber nicht entmutigen,

steigerten sich von Spieltag zu

Spieltag und sammelten fleißig

Punkte. Mit großem Engagement

und zugegebenermaßen

auch ein bisschen

Glück - man landete nur aufgrund

des besseren Satzverhältnisses

vor den Konkurrenten

aus Tiefenbach und Grafenau

- nahm die C-Jugend als

überraschender Zweiter hinter

dem souveränen Tabellenführer

Bad Griesbach an der

Endrunde der Bezirksklasse

teil und schlug sich dort trotz

zweier Niederlagen achtbar.

Die A-Jugend (U 20), die

wiederum aus Spielerinnen

verschiedener Mannschaften

gebildet wurde, nahm an keiner

Punkterunde teil. Aber

auch sie qualifizierte sich in

einer Wild-Card-Runde für

die niederbayerische Endrunde.

Mit einem Sieg über die

Wilden Wespen Steinach und

einer Niederlage gegen den

späteren Turniersieger TSV

Deggendorf schied man zwar

vorzeitig aus, zog sich aber

insgesamt gut aus der Affäre.

„Olympiadeder Jüngsten

Ihren großen Auftritt hatten

die Jüngsten, die von Wolfgang

Pflie betreuten „Volley-

Kids“, vor einigen Wochen,

als sie im Rahmen einer Volleyball-Olympiade

vor zahlreich

erschienenen Angehörigen

ihr Können demonstrieren

durften. In Zweierteams

galt es verschiedene Übungen

Damen III mit ihren Trainern.

zu meistern und dabei seine

technischen Fähigkeiten unter

Beweis zu stellen. Und die

jungen Damen hatten allerhand

zu bieten, so dass der

Volleyballabteilung um den

Nachwuchs nicht bange sein

muss.

Bei der anschließenden

Grillparty, zu der Abteilungsleiterin

Pia Schülein wie

schon im letzten Jahr viele

Gäste begrüßen konnte, hatten

Spielerinnen und Spieler,

Eltern und Angehörige ausreichend

Gelegenheit, sich von

Chefkoch Oliver Hiendl und

seinem Personal verwöhnen

zu lassen. Höhepunkt des

Abends war natürlich die Ehrung

der Nachwuchssportlerinnen,

die mit Urkunden und

Medaillen für ihre Leistungen

belohnt wurden. Im Anschluss

an diesen offiziellen

Damen I mit dem Bezirkspokal.

Teil saßen Spielerinnen und

Spieler, Angehörige und andere

Freunde des Volleyballsports

noch lange gemütlich

beisammen.

Großzügige Geschäftswelt

Zu diesen Freunden gehören

auch die, die den Verein

finanziell unterstützen. Ausgaben

für Spielerpässe und

Meldegebühren, Trikots für

eine Vielzahl von Mannschaften,

Geräte und Bälle für Training

und Wettkampf - das verursacht

Kosten, die für fast

jeden Verein schwer zu stemmen

sind. Umso erfreulicher,

dass Firmen aus Fürstenzell

und Umgebung bereit sind,

die Fürstenzeller Volleyballer

zu fördern. So ermöglichten

Optik Hatzmann, die von Bogen

GmbH und das bekannte

Gasthaus „Beim Bräu“ in

Seite 37


Damen II jubelt über den Aufstieg.

Neukirchen durch ihre Großzügigkeit

die Anschaffung

von einheitlichen Trainingsanzügen.

Und auch die Firma

Sport Zöls und die Lackiererei

Lehner griffen der Abteilung

großzügig unter die Arme.

In diesem Zusammenhang

dürfen natürlich auch diejenigen

Eltern nicht unerwähnt

bleiben, die durch ihr großes

Engagement zu der gelungenen

Saison beitrugen. Mit ihren

Chauffeurdiensten zu

auch weiter entfernten Spielorten

opferten sie so manchen

Samstag oder Sonntag. Gleiches

gilt für alle, die durch

ihren Einsatz den von Helga

Pflie organisierten Spieltagsverkauf

ermöglichten und Zuschauer

und Spielerinnen mit

Kaffee, Kuchen, Obst oder

einer kleinen Brotzeit versorgten.

B-Jugend mit Abteilungsleiterin Pia Schülein und Sponsor Walter

Schuster. (Fotos: privat)

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Die neue Saison

Auch in die neue Saison

2009/10 starten die Fürstenzeller

Volleyballer mit einer

Vielzahl von Mannschaften.

Für die Damen I, der Trainer

Thorsten Schülein viel Potenzial

bescheinigt, geht es darum,

sich in der „verflixten“

zweiten Saison in der Bezirksliga

zu stabilisieren und nach

Möglichkeit einen weiteren

Schritt nach vorn zu machen.

Angesichts des guten Zusammenhalts

des Teams und des

immer noch sehr niedrigen

Durchschnittsalters ist es

wohl nicht vermessen, optimistisch

in die Zukunft zu blicken.

Für die zweite Damenmannschaft

und ihren neuen

Coach Geerd Budelmann geht

es natürlich darum, sich in der

spielstarken Bezirksklasse zu

etablieren und dort vielleicht

auch ab und zu die „Großen“

zu ärgern. Diesem Ziel trägt

das schon etliche Wochen

stattfindende Training Rechnung,

bei dem neben technischen

und Kraftübungen vor

allem das Einspielen neuer

taktischer Varianten breiten

Raum einnimmt.

Petra Baumgartner und

Roland Frankenberger wollen

mit ihrer Damen III die in der

vergangenen Saison erkennbaren

positiven Entwicklungen

weiter vorantreiben. Eine

Hauptaufgabe wird dabei

sein, mehr Konstanz ins Team

zu bringen und es zu befähigen,

sich auch in schwierigen

Phasen zu behaupten. Zusammen

mit der der Mannschaft

eigenen Spielfreude sollten

dann einige Überraschungen

möglich sein.

Katharina Zauner und ihre

C-Jugend hoffen natürlich,

den überraschenden Erfolg

der vergangenen Saison wiederholen

zu können - diesmal

vielleicht sogar ohne Herzschlagfinale.

Zwar mussten

Spielerinnen in den Damenbereich

abgegeben werden,

der Stamm der Mannschaft

blieb aber zusammen, was

durchaus zu Hoffnungen berechtigt.

Die B-Jugend wird,

wie auch die A-Jugend, diesmal

mit einer Wild Card antreten,

also erst zu einem späteren

Termin ins Spielgeschehen

eingreifen.

Endlich wieder eine

Herrenmannschaft

Mit Anke Biel konnte bereits

im vergangenen Jahr eine

versierte Trainerin gewonnen

werden, die es schaffte, eine

neue Herrenmannschaft aufzubauen

- eigentlich ganz gegen

den Trend, denn Volleyball

scheint sich vielerorts zu

einem reinen Damensport zu

entwickeln. Doch nun ist es

so weit: Nach fast einem ganzen

Jahr der „Trockenübungen“

konnte Abteilungsleiterin

Pia Schülein ein Herrenteam

für die kommende

Punkterunde anmelden.

Übrigens: Für den Herrenbereich

werden noch Spieler

gesucht. Ganz besonders würde

man sich bei der Volleyballabteilung

freuen, wenn es

gelänge, auch wieder eine

Nachwuchsmannschaft ins

Rennen zu schicken.

Im Internet: fcf-volley.org

Wissenswertes zu Aktivitäten

der Volleyballer, Mannschaftsfotos

und Kontaktmöglichkeiten

gibt es auf der

Homepage der Abteilung (erreichbar

über die Seite des

Hauptvereins FC Fürstenzell

oder direkt unter fcf-volley.

org). Dort werden auch weitere

Informationen zur kommenden

Saison, Termine der

Spieltage (Eintritt frei!) und

Berichte von Spielen zu finden

sein. (rom)

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