Gleinalmschrei, Dezember 2012 - Marktgemeinde Deutschfeistritz

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Gleinalmschrei, Dezember 2012 - Marktgemeinde Deutschfeistritz

Seitens der Gemeinde wird

eine Radarmessung errichtet.

50 kmh sind sowieso

Vorschrift, zu Schulzeiten

werden 30 kmh angestrebt.

Langsam fahren wird mit

einem Smiley belohnt.

Waldstein ohne Zebrastreifen

Bgm. Viertler und Gemeinderat fordern entsprechende Sicherheitsmaßnahmen.

Trotz zahlreicher Diskussionen

und Einwände

der Gemeinde Deutschfeistritz

ließ die Straßenbehörde

der Bezirkshauptmannschaft

den bestehenden Zebrastreifen

bei der Volksschule Waldstein

entfernen. Kuriose Begründung:

Es gehen ohnehin nur

fünf Kinder pro Tag über diesen

Weg, da werde er von den Autofahrern

gern übersehen. Da -

rüberhinaus seien die Autofahrer

dort generell zu schnell unterwegs

und daher stelle der

Schutzweg für die überquerenden

Fußgänger eher eine Gefahr

als einen Schutz dar.

Sofort protestierte Bürgermeister

Viertler gegen diese unverständliche

Vorgangsweise und

fordert umgehend entsprechende

anderweitige Sicherheitsmaßnahmen.

Die seitens der

BH vorgeschlagenen optischen

Hinweise sind der Gemeindeführung

zu wenig. „Wir denken

an eine 30 km/h Beschränkung

während der Schulzeiten, wie

GLEINALMSCHREI Dezember 2012

Bürgermeister Viertler, GR Dietmar Jantscher und Direktorin Anneliese Müller am nicht

mehr vorhandenen Zebrastreifen: „Autofahrer, bitte langsam fahren!“

dies auch bei anderen Schulen

in unserer Region der Fall ist“,

gibt sich Viertler kämpferisch.

Die geforderten Geschwindigkeitsbeschränkungen

von 30

bzw. 50 km/h sollen dann auch

mittels einer permanenten Radar-Anzeige

(z.B. mit Smiley)

dargestellt werden. Weiters fordert

Viertler verschärfte tatsächlicheGeschwindigkeitskontrollen

mit entsprechenden Strafen

bei Vergehen. „Wir müssen

die Autofahrer einfach dazu

bringen, im Ortsgebiet von

Waldstein langsamer zu fahren“,

so Viertler. „Und wir müssen

unsere Kinder auf dem

Schulweg schützen!“

In einer ersten Sofortmaßnahme

hat der Bürgermeister die Kinder

zunächst gleich einmal mit

Warnwesten ausgestattet. Weiters

wurden in Zusammenarbeit

mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit

von den Schulkindern

selbst entsprechende

Hinweistafeln gemalt, die an

der Straße aufgestellt werden.

Die Deutschfeistritzer Gemeindeführung fordert

von der für die Landesstraßen zuständigen Bezirkshauptmannschaft

besseren Verkehrsschutz

für die Waldsteiner Schulkinder.

Fotos: Lunghammer

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