NFV Journal 02 / 2013

nfv.www.de

NFV Journal 02 / 2013

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 2/2013

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Regionalliga:

Sicherheit

hat Priorität


Vor einigen Tagen haben wir mit der Krombacher Brauerei das Neujahrstreffen im Sporthotel

Fuchsbachtal in Barsinghausen gefeiert. Diese Veranstaltung war wieder ein großer Erfolg, weil sie

die perfekte Partnerschaft zwischen dem Wirtschaftsunternehmen und dem Niedersächsischen Fußballverband

dokumentiert hat.

Zwei starke Partner, die mit ihrer Kooperation einen wertvollen Beitrag für den Fußball leisten. Ich

möchte mich für das große Engagement der Krombacher Brauerei herzlich bedanken. Welch hohen

Stellenwert diese Veranstaltung besitzt, hat die Präsenz des Deutschen Fußball-Bundes belegt. Generalsekretär

Helmut Sandrock und Sportdirektor Robin Dutt, zwei hochkarätige Repräsentanten des DFB,

haben beim Krombacher Neujahrstreffen mit ihrem Auftreten die Ehrengäste aus Sport, Politik und

Wirtschaft begeistert.

Eines wurde deutlich: Der DFB sucht die Nähe zum Landesverband, um sich mit den ehrenamtlichen

Mitarbeitern zu interessanten sportpolitischen Themen auszutauschen. Das ist beim Neujahrstreffen

glänzend gelungen. Ein weiteres Highlight war die zweite Gesprächsrunde mit den Präsidenten von

Eintracht Braunschweig und VfL Osnabrück. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erhielten Einblicke über die

Ziele dieser Klubs.

Beide Mannschaften sind Tabellenführer in ihren Ligen und wollen den Aufstieg in die 1. bzw.

2. Bundesliga schaffen. Während Eintracht Braunschweig mit großem Optimismus hoffnungsvoll dem

Saisonfinale entgegenfiebert, beschäftigt sich der VfL Osnabrück zusätzlich intensiv mit dem Schuldenabbau.

Mit welchen Risiken und Unwägbarkeiten das behaftet ist, hat der Präsident Christian Kröger anschaulich

dargestellt. Ein Aufstieg in die 2. Bundesliga könnte für den VfL ein wichtiger Meilenstein sein.

Abschließend noch einige Worte zur Krombacher Brauerei. Sie unterstützt nicht nur den Spitzenfußball,

sondern denkt auch an die Vereine an der Basis, mit denen sie in Niedersachsen zahlreiche

Kooperationen geschlossen hat. Das kann gar nicht hoch genug bewertet werden.

Einen Tag nach dem Krombacher Neujahrstreffen fand in Barsinghausen der Staffeltag der Oberliga

Niedersachsen statt. Diese 5. Liga hat sich in Niedersachsen mittlerweile etabliert. Was natürlich nicht

heißt, dass alle Vereine sorgenfrei sind. Auch in dieser Klasse entstehen für die Mannschaften Kosten,

die natürlich finanziert werden müssen. Mit der Lizenzierung setzt der Niedersächsische Fußballverband

seit nunmehr einigen Jahren eine Kontrollinstanz ein, die sich bewährt hat. So müssen die Vereine

erklären, wie sie den Spielbetrieb in der Oberliga solide finanzieren wollen. Daran werden wir auch in

Zukunft festhalten.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Februar 2013 3


Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund zum Krombacher Neujahrstreffen 3

Krombacher Neujahrstreffen

Hochkarätige und informative Talkrunden 6

VGH-Fairness-Cup

SV Ahlerstedt/Ottendorf II zur Halbzeit vorn 10

E.ON Avacon Cup

Titelverteidiger Emsland-Nord scheitert in der Vorrunde 16

Mannschaftsfotos

Die Teams der Vorrundengruppen 1 bis 3 im Bild 18

Fußball und Sicherheit

NFV-Vize Winsmann trifft GdP-Landesvorsitzenden Dietmar Schilff 22

Fußballer des Jahres

Sportjournalisten stimmen über vier Vorschläge ab 24

Oberliga Niedersachsen

Staffeltagung mit Vereinen – Kaum Sicherheitsprobleme 26

Interview

Wolfgang Mierswa nimmt Stellung zu aktuellen Themen 27

Regionalliga Nord

August-Wilhelm Winsmann zur Sicherheit in den Stadien 28

Auswahlarbeit

Wintertraining in der Sportschule Barsinghausen 30

Energetische Sanierung

NFV nimmt neues Blockheizkraftwerk in Betrieb 32

EUROGREEN

Die Bespielbarkeit von Sportplätzen im Winter 33

Internet

www.nfv.de mit neuem Outfit und besserer Navigation 34

Justizia

Spielerlaubnis schützt vor Strafe nicht 36

ARAG Sportversicherung

Vereine mitverantwortlich für kommunale Anlagen 37

Sparkasse & VGHCup

Hannover 96 gewinnt Göttinger Hallenturnier 38

31. Jungschiedsrichterturnier

Oldenburg-Land/Delmenhorst stellt das Siegerteam 40

Kooperation

Ein spannender Tag für Franz-Mersi-Schüler 42

Seite 6

DFB-Sportdirektor Robin Dutt (links) und DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock waren die Stargäste beim 2. Krombacher Neujahrstreffen des NFV. Weitere

hochkarätige Gesprächspartner waren die Präsidenten von Eintracht Braunschweig (Sebastian Ebel) und dem VfL Osnabrück (Professor Dr. Christian Kröger).

120 Gäste erlebten im Saal Niedersachsen einen unterhaltsamen Abend. Foto: Neumann

Februar 2013

Titel

Mit 24 Punkten ging der

Goslarer SC 08/ Sudmerberg

in die Winterpause

der Regionalliga Nord.

Für die Mannschaft aus

dem Harz ist das eine

hervorragende Punktausbeute.

Der Klassenerhalt

ist das Ziel des

Goslarer SC. Der SV

Meppen hatte bis zur

Jahreswende erst 16

Punkte auf dem Konto.

So geht es auch für die

Emsländer ausschließlich

darum, die Liga zu erhalten.

Das Spiel in der

Hinrunde zwischen SV

Meppen und Goslarer SC

08/Sudmerberg endete

am 26. Oktober 2012 3:1

für die Emsländer. Auf

dem Foto links der Meppener Hedon Selishta und der Goslarer

Peter Endres. Es fotografierte Dr. Werner Scholz.

DFBnet

Spielerpass – Antragstellung jetzt Online möglich 45

E-Junioren-Hallenturnier

Hertha BSC gewinnt 10. Auflage beim MTV Riede 46

Schiedsrichter

Aus- und Fortbildung für 50 Nachwuchs-Referees 48

Junior-Coach

Lisanne und Lennart assistieren Mirko Slomka 49

E.ON Avacon Trophine

Der SV Sebbenhausen/Balge wurde ausgezeichnet 50

Bezirk Hannover

Futsal-Lehrgang für Schiedsrichter aus Nienburg 52

Bezirk Braunschweig

C-Junioren des JFV Göttingen präsentieren sich stark 58

Bezirk Lüneburg

Stader Fußballchef feiert seinen 70. Geburtstag 60

Bezirk Weser-Ems

Leer würdigt das Engagement von Helmuth Venekamp 66

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschul-Termine 74


Krombacher Neujahrstreffen

6

DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock (Mitte) und Sportdirektor Robin Dutt (links) stellten sich den Fragen von ZDF-Redakteur Boris Büchler.

Unterhaltsame Talkrunden bei

Roastbeef und Bratkartoffeln

ußball kann eine feine, aber auch

deftige Kost sein. Und das sowohl Fauf

als auch außerhalb des Platzes.

So kürzlich beim Krombacher Neujahrstreffen

im Sporthotel Fuchsbachtal in

Barsinghausen. Während im festlich geschmückten

Niedersachsensaal Roastbeef

mit Bratkartoffeln serviert wird, läuft im

Foyer des Sporthotels auf Großbildschirm

das parallel laufende Bundesligaspektakel

Schalke 04 gegen Hannover 96 (5:4).

Keine Frage: Die Gäste aus Sport, Politik

und Wirtschaft haben ihr Essen wahrscheinlich

besser verdaut als die 96er

die Niederlage auf Schalke.

Wie auch immer: Dass Fußballer und

Fußballinteressierte keine Kostverächter

sind, ist ja bekannt und durchaus legitim.

Zurück zur feinen, aber auch deftigen

Kost. Während des kulinarischen Genusses

kommen die Stargäste zu Wort:

DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock

Februar 2013

2. Krombacher Neujahrstreffen mit viel Prominenz im Sporthotel Fuchsbachtal

in Barsinghausen – Text REINER KRAMER – Fotos BURGHARD NEUMANN

und DFB-Sportdirektor Robin Dutt. In einem

unterhaltsamen Talk mit ZDF-Sportredakteur

Boris Büchler liefert die prominente

Runde feinste Unterhaltungskost.

Nicht minder unterhaltsam auch die

2. Talkrunde mit den Präsidenten von

Eintracht Braunschweig und VfL Osnabrück.

Moderator und NFV-Mitarbeiter

Manfred Finger sowie sein Mitstreiter

Jochen Zwingmann haben es in dieser

Gesprächsrunde mit unterschiedlichen

Ausgangslagen zu tun.

Während sich die Braunschweiger

mit ihrem Präsidenten Sebastian Ebel zielstrebig

und unaufhaltsam auf dem Weg

in die 1. Bundesliga befinden, kämpfen

die Osnabrücker mit ihrem neuen Präsidenten

Professor Dr. Christian Kröger

nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern

auch ums finanzielle Überleben. Unabhängig

davon lassen sich die Osna-

brücker Fußballprofis nicht hängen, vielmehr

streben auch sie mit riesigen Schritten

dem Aufstieg in die 2. Bundesliga

entgegen. Dieser mögliche Erfolg wäre

dann zweifelsohne ein wichtiger Meilenstein

und ein kleiner, nicht zu verachtender

finanzieller Rettungsanker.

Das Fazit des Krombacher Neujahrstreffen:

Es ist ein tolles Event mit hohem

Unterhaltungswert. Die zahlreichen Gäste

aus Sport und Wirtschaft amüsierten sich

und fühlten sich gut informiert. Aber

trotz der interessanten und kurzweiligen

Talkrunden bleibt eines unumstößlich.

Nämlich der schlichte aber treffende

Spruch des ehemaligen Dortmunder

Fußballprofis Addi Preißler: „Grau ist

alle Theorie – entscheidend ist auf’m

Platz.“ So wie es die 96er Bundesligaprofis

an diesem Abend zeitgleich bei

der 4:5-Niederlage auf Schalke leidvoll

erfahren. ➤


Zitate

Robin Dutt

„Ich war gerne Trainer in der Bundesliga

und vermisse sie auch ein wenig. Aber

die Arbeit als Sportdirektor beim DFB ist

interessant und abwechslungsreich.“

„Der DFB ist im Nachwuchsbereich gut

aufgestellt. Mein Vorgänger Matthias

Sammer hat gute Arbeit geleistet. Ich habe

mich mit ihm natürlich ausgetauscht.“

„Als Vereinstrainer habe ich mich immer

als Teamplayer verstanden.“

„Die Nachwuchsleistungszentren der

Bundesligisten und Stützpunkte in den

Landesverbänden bedeuten für den

deutschen Fußball einen Quantensprung.

Unsere Nachwuchsspieler sind technisch

und taktisch gut ausgebildet. Das Niveau

müssen wir unbedingt halten.“

„Die Zusammenarbeit zwischen Verband,

Schule und Verein muss funktionieren.

Die Kommunikation zwischen allen

Beteiligten ist wichtig, denn die Belastbarkeitsgrenze

unserer Auswahlspieler

ist erreicht.“

„VfL Wolfsburg ist eine Wundertüte.“

„Das Ehrenamt ist sehr wichtig. Unter

dem Ehrenamt habe ich meine Fortbildung

aufgebaut, sonst säße ich gar nicht

hier.“

„Nach Titeln streben ist gut, aber wir

brauchen hauptamtliche Pädagogen im

Nachwuchsbereich.“

„Mit der Verpflichtung von Pep Guardiola

hat Bayern München ein tolles Zeichen

gesetzt. Er tut der Bundesliga gut. Kompliment

an den FC Bayern.“

„Aus meiner Erfahrung stimmt es, dass

bessere Menschen auch die besseren

Fußballer sind.“

Helmut Sandrock

„Das geplante nationale DFB-Leistungszentrum

ist nicht nur für die Nationalspieler

wichtig. Es soll ein Kompetenzzentrum

werden. Wir werden aber auch

in Zukunft die Sportschulen der Landesverbände

stärken.“

„Wir müssen den Randalierern in den

Bundesligastadien die rote Karte zeigen,

Gewalt und Pyrotechnik haben in den

Stadien nichts zu suchen. Wir wollen die

Stehplätze in den Stadien behalten. Mit

Videoaufzeichnungen müssen wir die Täter

überführen.“

„Das Ehrenamt ist großartig und unverzichtbar.“

„Der Fair-Play-Cup des Niedersächsischen

Fußballverbandes hat eine große

Bedeutung, weil er Werte wie Toleranz

und Respekt vermittelt.“

„Eintracht Braunschweig und VfL Osnabrück

werden aufsteigen. Wichtig für die

Osnabrücker ist, sich in vier, fünf Jahren

in der 2. Bundesliga zu etablieren.“

„Ich bin schon lange ein Fan von Eintracht

Braunschweig und begeistert vom

Trainer Lieberknecht.“

Krombacher Neujahrstreffen

NFV-Präsident Karl Rothmund (links) begrüßte den neuen VGH-Vorstand für Marketing und

Vertrieb, Frank Müller.

Die niedersächsischen Bundesligaschiedsrichter Florian Meyer (links) und Michael Weiner (rechts)

trafen auf NFV-Referatsleiter Steffen Heyerhorst (IT/Organisation/Rechtsberatung).

NFV-Mitarbeiter Marek Wanik übersetzte das Grußwort von Andrzej Padewski, Vizepräsident des

polnischen Fußballverbandes PZPN.


Februar 2013 7


Krombacher Neujahrstreffen

8

NFV-Verbandssportlehrer Thomas Nörenberg fachsimpelte mit DFB-Sportdirektor Robin Dutt.

Sebastian Ebel (Eintracht Braunschweig)

„Der Aufstieg in die erste Liga wäre für uns ein Märchen. Mit

unserer Stadionkapazität von 25.000 Besuchern wären wir in

der Bundesliga strukturell benachteiligt. Eine wichtige Aufgabe

ist, dass wir uns um unsere Fans kümmern. Erst dann kümmern

wir uns um unsere Sponsoren.“

„Immer wenn ich in dieser Saison auswärts mitgefahren bin,

haben wir nicht gewonnen.“

„Die Atmosphäre in unserem Stadion ist fantastisch. Seit Jahren

herrscht bei uns eine Euphorie.“

„Die Ausgliederung der Fußballabteilung ist professionell und hat

unserem Verein sehr geholfen.“

„Wenn wir aufsteigen und dann die Liga halten, wäre das ein

Wunder.“

Februar 2013

Comedian Johannes Flöck stellte Auszüge aus

seinem Programm „Der Geschmack der mittleren

Reife“ vor.

Prof. Dr. Christian Kröger (VfL Osnabrück)

„Die Ausgliederung unserer Fußballabteilung ist für den VfL ein

positives Signal. Unser Dank gilt der Stadt Osnabrück, die uns

finanziell außerordentlich hilft, damit wir langfristig unsere Schulden

abbauen können. Wir brauchen in unserem Verein professionelle

Strukturen.“

„Eintracht Braunschweig ist ein gutes Beispiel für eine Ausgliederung

der Fußballabteilung.“

„Osnabrück hat eine stark mittelständische Struktur. Nach der

Ausgliederung habe ich in vielen E-Mails starken Zuspruch erhalten.“

„Die 3. Liga ist eine Todesliga. Unser Sanierungskonzept ist ligaunabhängig.

Wir müssen unser Überleben in der 3. Liga sichern.“

„Es ist einfacher den VfL als den Euro zu retten.“ ■

NFV-Mitarbeiter Manfred Finger (rechts) interviewte mit Hans-Joachim Zwingmann (nicht im Bild) die Präsidenten Sebastian Ebel (links) und Professor

Dr. Christian Kröger.


Halbzeit im VGH-Fairness-Cup 2012/2013

10

In der Saison 2011/12 belegte die Zweite des SV Ahlerstedt/Ottendorf Platz 1 im Bereich der VGH-Regionaldirektion Stade und wurde dafür mit

einem Pokal und einem Scheck in Höhe von 1.200 Euro ausgezeichnet.

Von PETER BORCHERS

„Je höher man steht, desto einfacher

wird es. Man ist dann eher der Gejagte, als

jagen zu müssen.“ – Für Hans-Hinrich Duncker,

Trainer der Kreisligamannschaft des SV

Ahlerstedt/Ottendorf, ist die Erklärung simpel.

Als souveräner Tabellenführer der Kreis-

Februar 2013

Dunckers Jungs sind in

jeder Hinsicht die Gejagten

„Verbale Entgleisungen sind ein absolutes No-Go“ – SV Ahlerstedt/Ottendorf II

führt die Halbzeitwertung an – Erstaunliche Wandlung der Wilhelmshavener vom Saulus

zum Paulus – Rund 8.350 Spiele von 1.049 Mannschaften in 70 Staffeln sind ausgewertet

Der Wettbewerb

Seit 1992 richtet der NFV den Fair-

Play-Wettbewerb aus. Im VGH-Fairness-Cup

kommen alle niedersächsischen

Mannschaften von der 1. Bundesliga

bis zu den Kreisligen in die

Wertung.

Die drei besten Mannschaften werden

am Saisonende von der VGH mit

wertvollen Preisen ausgezeichnet. Das

Siegerteam wird mit einem Wochenendtrainingslager

im Sporthotel Fuchsbachtal

in Barsinghausen belohnt. Für den

Zweitplatzierten ist der Besuch eines

Bundesligaspiels vorgesehen, während

liga Stade hat es sein Team nicht nötig, unfair

zu spielen. Folgerichtig ist die „Zweite“

aus Ahlerstedt/Ottendorf auch Klassenbeste

im Fairnessvergleich der Staffel. Und noch

besser: In der Halbzeitwertung des VGH-

Fairness-Cup ist die Duncker-Truppe sogar

Primus unter insgesamt 1.049 niedersachsenweit

von den Kreisligen bis zur

das drittbeste Team einen Sportartikelgutschein

im Wert von 1.500 Euro erhält.

Die VGH-Versicherungen und die

Öffentlichen Versicherungen aus Braunschweig

und Oldenburg zeichnen

darüber hinaus in ihren Regionaldirektionen

die jeweils drei fairsten Mannschaften

aus. Neben Pokal und Plaketten

für die führenden Mannschaften

gibt es Sportausrüstungen im Wert von

1.200, 800 bzw. 500 Euro für ein

Nachwuchsteam der jeweiligen Mannschaft.

1. Bundesliga bewerteten Mannschaften. In

ihren 15 bisherigen Saisonspielen hat die

Mannschaft gerade einmal acht gelbe Karten

gesehen und führt das Fairnessranking

mit 0,53 Punkten vor SSV Vorsfelde II (0,77),

SV Bad Bentheim II (0,8), TuS Glane (0,83)

und SV Germania Blumenhagen (0,89) an.

Eine Null vor dem Komma kann nur dieses

Quintett vorweisen.

Im VGH-Fairnesscup gibt es für eine

gelbe Karte einen Strafzähler, Gelb-Rot wird

mit drei Punkten geahndet, Rot kostet fünf

Strafpunkte und Sportgerichtsurteile bzw.

das Nichtantreten von Mannschaften schlagen

mit zehn Minuspunkten zu Buche. Die

Summe der gesammelten „Miesen“ geteilt

durch die Anzahl der bisher bestrittenen

Saisonspiele ergibt den Quotienten, der im

VGH-Fairness-Cup Gut von Böse unterscheidet.

Und die 0,53 Punkte von SV

Ahlerstedt/Ottendorf II sind natürlich

sehr gut.

In Ahlerstedt/Ottendorf ist das vorbildliche

Fairplay-Verhalten keine Eintagsfliege.

Bereits in der vergangenen Saison hat die

Mannschaft von Hans-Hinrich Duncker die


egionale Fairnesswertung der VGH-Regionaldirektion

Stade gewonnen und ist dafür

mit einer Prämie in Höhe von 1.200 Euro

belohnt worden, die dem eigenen Nachwuchs

zugute kam. „Da sind wir auf den

Geschmack gekommen“, sagt der Trainer,

der mit seinen Jungs nun auch auf Verbandsebene

den Fairnesstriumph anpeilt.

Immerhin winkt ein Wochenendtrainingslager

im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen,

sollte die Mannschaft auch am Sai-

Top-50-Tabelle

Halbzeit im VGH-Fairness-Cup 2012/2013

sonende die Spitzenposition in puncto Fairness

einnehmen.

Unumwunden gibt Duncker zu, dass

der Aufstieg in die Bezirksliga Priorität besitzt.

Und da ist man auf einem guten Weg.

Die letzten zehn Spiele wurden in Serie gewonnen,

auf eigenem Platz an der Hauptstraße

in Ottendorf ist man noch ungeschlagen

und bei einem Rückstand von zwei

Spielen führt die Ahlerstedt/Ottendorfer Reserve

die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung

vor Güldenstern Stade II und Drochtersen/Assel

III an. Aber für Duncker besteht

auch „großes Interesse“, den VGH-Fairness-Cup

zu gewinnen. Als aktiver Schiedsrichter

hat er seiner Mannschaft die Philosophie

eingeprägt, dass Respekt und Anstand

gegenüber dem sportlichen Gegner, den

Unparteiischen und den Zuschauern ein

nicht zu diskutierendes Muss ist. „Verbale

Entgleisungen sind ein absolutes No-Go“,

Kreisligisten

geben den Ton an

In den 44 Kreisen des NFV sind es 35

Mal Kreisligisten, die in der Fairness-

Zwischenwertung Platz 1 belegen. In

neun Kreisen führen höherklassige

Mannschaften: Regionalligist BV

Cloppenburg (Kreis Cloppenburg)

und die Bezirksligisten FC Hagen/

Uthlede (Kreis Cuxhaven), SV BW

Neuhof (Kreis Hildesheim), TuS Neetze

(Kreis Lüneburg), SC Uchte (Kreis

Nienburg), VfL Salder (Kreis Nordharz),

TuS Eversten (Kreis Oldenburg-

Stadt), FC Hambergen (Kreis Osterholz)

sowie SV Emmendorf (Kreis

Uelzen).

Tabellen- Gelbe Gelb-rote Rote Nicht angetr./

Platz/Verein Spielklasse Kreis Bezirk stand Spiele Karten Karten Karten Sportgericht Punkte Wert

1. SV Ahlerstedt/Ottendorf II Kreisliga Stade LB 1 15 8 0 0 0 8 0,5333

2. SSV Vorsfelde II Kreisliga Wolfsburg BS 1 13 10 0 0 0 10 0,7692

3. SV Bad Bentheim II Kreisliga Bentheim WE 1 15 12 0 0 0 12 0,8

4. TuS Glane I Kreisliga Osnabrück-Land WE 4 18 15 0 0 0 15 0,8333

5. SV Germ Blumenhagen Kreisliga Peine BS 8 18 16 0 0 0 16 0,8888

6. SV Heiligenfelde Kreisliga Diepholz H 1 16 13 1 0 0 16 1

7. SV Emmendorf Bezirksliga Uelzen LB 3 18 19 0 0 0 19 1,0555

8. TSV Blender Kreisliga Verden LB 8 15 16 0 0 0 16 1,0666

9. SC BG Wilhelmshaven Kreisliga Wilhelmshaven WE 10 17 20 0 0 0 20 1,1764

10. SV Neugnadenfeld Kreisliga Bentheim WE 7 16 19 0 0 0 19 1,1875

11. BSV Gleidingen Kreisliga Hannover-Land H 3 15 18 0 0 0 18 1,2

12. SV Zernien Kreisliga Lüchow-Dannenberg LB 10 11 11 1 0 0 14 1,2727

13. BV Cloppenburg Regionalliga Cloppenburg WE 11 18 23 0 0 0 23 1,2777

14. VfL Lehre Kreisliga Helmstedt BS 4 14 18 0 0 0 18 1,2857

15. 1. FC Nordenham Kreisliga Wesermarsch WE 3 17 22 0 0 0 22 1,2941

16. SV Lindwedel-H. Kreisliga Heidekreis LB 4 17 22 0 0 0 22 1,2941

17. SV Lessen Kreisliga Diepholz H 8 17 22 0 0 0 22 1,2941

18. FC Oldenstadt Kreisliga Uelzen LB 1 17 19 1 0 0 22 1,2941

19. TV Bunde II Kreisliga Leer WE 4 16 21 0 0 0 21 1,3125

20. VfL Suderburg Kreisliga Uelzen LB 8 18 16 1 1 0 24 1,3333

21. VfL Emslage Kreisliga Emsland WE 3 14 19 0 0 0 19 1,3571

22. SSV Gusborn Kreisliga Lüchow-Dannenberg LB 7 11 15 0 0 0 15 1,3636

23. TuS Sulingen Bezirksliga Diepholz H 1 16 22 0 0 0 22 1,375

24. SV Lengede II Kreisliga Peine BS 12 16 22 0 0 0 22 1,375

25. FC Mulsum/Kutenholz Kreisliga Stade LB 8 17 24 0 0 0 24 1,4117

26. TSV Dungelbeck Kreisliga Peine BS 4 17 21 1 0 0 24 1,4117

27. FC Hagen/Uthlede Bezirksliga Cuxhaven LB 1 17 19 0 1 0 24 1,4117

28. Lamme Kreisliga Braunschweig BS 7 14 17 1 0 0 20 1,4285

29. TSV Engensen Bezirksliga Hannover-Land H 6 16 20 1 0 0 23 1,4375

30. VfL Salder Bezirksliga Nordharz BS 4 15 17 0 1 0 22 1,4666

31. Spvg Niedermark Kreisliga Osnabrück-Land WE 13 17 20 0 1 0 25 1,4705

32. TuS Eintracht Rulle Kreisliga Osnabrück-Land WE 2 16 24 0 0 0 24 1,5

33. SV Victoria Sachsenhagen Kreisliga Schaumburg H 6 18 27 0 0 0 27 1,5

34. TuS Rohden-Segelhorst Kreisliga Hameln-Pyrmont H 14 16 21 1 0 0 24 1,5

35. TuS Aschendorf Kreisliga Emsland WE 16 17 26 0 0 0 26 1,5294

36. SC Börry Kreisliga Hameln-Pyrmont H 15 17 23 1 0 0 26 1,5294

37. TSV Otterstedt Kreisliga Verden LB 13 15 23 0 0 0 23 1,5333

38. SV Jembke Kreisliga Gifhorn BS 3 14 22 0 0 0 22 1,5714

39. SC Spelle-Venhaus II Kreisliga Emsland WE 7 19 30 0 0 0 30 1,5789

40. SV Förste Kreisliga Osterode BS 8 12 19 0 0 0 19 1,5833

41. GW Brockdorf Kreisliga Vechta WE 3 17 27 0 0 0 27 1,5882

42. TuS Berge Kreisliga Osnabrück-Land WE 4 18 24 0 1 0 29 1,6111

43. TSV Bassen Bezirksliga Verden LB 2 18 21 1 1 0 29 1,6111

44. Holter SV Kreisliga Leer WE 7 16 26 0 0 0 26 1,625

45. GW Firrel Kreisliga Leer WE 1 14 23 0 0 0 23 1,6428

46. FC Frisia Emden Kreisliga Emden WE 4 14 23 0 0 0 23 1,6428

47. VfR Osterode II Kreisliga Osterode BS 5 14 18 0 1 0 23 1,6428

48. TuS Westerholz Kreisliga Rotenburg LB 1 14 15 1 1 0 23 1,6428

49. SV Wallinghausen Kreisliga Aurich WE 7 17 28 0 0 0 28 1,6470

50. FC Oste/Oldendorf Bezirksliga Stade LB 12 17 28 0 0 0 28 1,6470


Februar 2013 11


Halbzeit im VGH-Fairness-Cup 2012/2013

12

lautet das Credo von Duncker, der die

Mannschaft im Winter 2011 übernommen

hat. Und die Spieler um Kapitän Martin Körner

halten sich an die Anweisungen ihres

Chefs. Wenn Tobias Höft bereits mit zwei

bisher erhaltenen gelben Karten das

„schwarze Schaf“ des Fair-Play-Spitzenreiters

ist, dann spricht das sehr wohl für ein

vorbildliches Fairness-Verständnis der gesamten

Mannschaft.

Es geht auch anders. Das beweist die

Bezirksligamannschaft vom VfL Westercelle,

die in 18 Spielen bereits 69 gelbe, sieben

gelb-rote und vier rote Karten sowie zwei

Sportgerichtsurteile kassiert hat und damit

Schlusslicht der niedersächsischen Fair-Play-

Tabelle ist. Ein Quotient von 7,22 kann nur

Kopfschütteln ernten. Gravierende Unterschiede

gibt es nach rund 8.350 von den

Staffelleitern ausgewerteten Spielen auch

beim Vergleich der 44 NFV-Kreise und der

70 ausgewerteten Staffeln. Da ist zu allererst

die erstaunliche Wandlung der sechs

Klubs des NFV-Kreises Wilhelmshaven vom

Saulus zum Paulus zu registrieren. Leuchtete

noch in der Halbzeitwertung des Vorjahres

die Rote Laterne am Jadebusen, so

herrscht jetzt eitel Sonnenschein. Platz 1 im

Kreisvergleich vor den Teams aus Stade und

dem Emsland scheinen dafür zu sprechen,

dass bei den Küstenklubs die Einsicht einge-

Top in den einzelnen Spielklassen

Die jeweils bestplatzierten Mannschaften belegen in ihren Ligen

in der Gesamtwertung aller 1.049 Mannschaften mit den aufgeführten

Quotienten nachfolgend genannte Plätze. Zum Vergleich

ist die Abschlusswertung des Vorjahres angegeben:

Liga Verein 2013 2012

1. Bundesliga VfL Wolfsburg 2,00/153 2,38/281

2. Bundesliga Eintracht Braunschw. 1,74/ 73 2,03/136

3. Liga VfL Osnabrück 2,36/269 2,11/167

Regionalliga BV Cloppenburg 1,28/ 13 2,4 /292

Oberliga SV Holthausen-Biene 2,44/297 1,7 / 55

Landesligen SC Melle 03 1,74/ 74 3,16/693

Bezirksligen SV Emmendorf 1,05/ 7 1,47/ 21

Kreisligen SV Ahlerstedt/O. II 0,53/ 1 1,6 / 44

Die Teams der Ligen im Schnitt

Liga Anzahl Schnitt

1. Bundesliga 2 2,21

2. Bundesliga 1 1,74

3. Liga 1 2,36

Regionalliga Nord 9 2,63

Oberliga Nieders. 16 3,24

Landesligen 66 3,14

Bezirksligen 273 3,09

Kreisligen 681 2,85

Die Bezirke im Vergleich

Teams Spiele Gelb Gelb- Rot Un- Schnitt

Rot sportlichkeit

Braunschw. 234 3.498 7.886 447 236 13 3,01

Hannover 245 3.860 8.728 505 253 6 3,00

Lüneburg 255 4.214 9.236 514 281 25 2,95

Weser-Ems 315 5.134 11.273 497 270 31 2,81

In der Top-50-Tabelle sind: 18 Teams aus dem NFV-Bezirk

Weser-Ems, 14 Mannschaften aus dem Bezirk Lüneburg, zehn

Teams aus dem Bezirk Braunschweig und acht Mannschaften

aus dem Bezirk Hannover. Mit vier Teams stellt der Kreis Osnabrück-Land

die meisten Mannschaften in dieser Tabelle. Es folgen

mit je drei Nennungen die Kreise Diepholz, Stade, Uelzen,

Verden, Leer, Emsland und Peine.

Februar 2013

1+ für 16 Teams

Sportlich top und in puncto Fairness

vorbildlich – das können insgesamt

16 Mannschaften von sich behaupten.

Sie führen beide Wertungen in ihren

Spielklassen an und haben im Saisonzwischenzeugnis

eine 1+ verdient. Die

„Musterschüler“:

TuSpo Weser-Gimte (Bezirksliga 4

Braunschweig), TuS Sulingen (Bezirksliga

1 Hannover), SV BW Neuhof (Bezirksliga

3 Hannover), SpVgg Bad Pyrmont

(Bezirksliga 4 Hannover), FC Hagen/Uth-

kehrt ist. Die erfolgsverwöhnten Vereine

aus dem NFV-Kreis Osnabrück-Land, die in

Serie im Fairness-Vergleich der Kreise vorne

lagen, belegen aktuell „nur“ Rang 8.

Schlusslicht dieses Vergleichs sind die 21

Teams des NFV-Kreises Celle.

Und so verwundert es nicht, dass die

17 Mannschaften der Kreisliga Celle mit einem

Durchschnitt von 3,76 Punkten die unfairste

der 70 bewerteten Staffeln bilden.

659 gelbe, 53 gelb-rote und 24 rote Karten

sowie sieben Sportgerichtsurteile hat es in

dieser Spielklasse bereits gegeben, die damit

das unschöne Kontrastprogramm zur

Statistiken des VGH-Fairness-Cup zur Halbzeit 2012/2013

lede (Bezirksliga 4 Lüneburg), SV BW

Merzen (Bezirksliga 5 Weser-Ems),

Kickers Wahnbek (Kreisliga Ammerland/Oldenburg-Stadt/Wesermarsch),

SV Bad Bentheim II (Kreisliga Grafschaft

Bentheim), SV Heiligenfelde (Kreisliga

Diepholz), FC 08 Boffzen (Kreisliga Holzminden),

TSV Schöpeenstedt (Kreisliga

Nordharzliga Staffel 2), VfR Voxtrup

(Kreisliga Osnabrück-Stadt), TuS Westerholz

(Kreisliga Rotenburg), SV Ahlerstedt/

Ottendorf II (Kreisliga Stade), FC Oldenstadt

(Kreisliga Uelzen), SSV Vorsfelde II

(Kreisliga Wolfsburg)

Kreisliga Stade bietet. 2,12 Punkte stehen

für Niedersachsens fairste Staffel zu Buche.

Grundlage sind 425 gelbe, 19 gelb-rote und

neun rote Karten, die in den bisherigen 124

Saisonspielen gezeigt wurden.

Der Durchschnittswert für alle 1049 am

VGH-Fairness-Cup teilnehmenden Mannschaften

liegt derzeit bei 2,93 und hat sich

damit gegenüber der Halbzeit 2011/12

(3,06) verbessert. In den ausgewerteten

rund 8.350 Saisonbegegnungen hat es bisher

37.123 gelbe, 1.963 gelb-rote und

1.040 rote Karten gegeben, wurden außerdem

75 Sportgerichtsurteile gefällt.

Die Ex-Champions

Jahr Verein Spielklasse Platz/Quotient

1993 TuS Celle FC Oberliga Niedersachsen 1043 5,67

1994 + 95 SV Wippingen 1. Kreisklasse Nord Emsland nicht gewertet

1996 MTV Bokel Bezirksliga 4 Lüneburg 730 3,27

1997 FC Eisdorf Kreisliga Osterode 146 2,00

1998 SpVgg Brandl.-H. Kreisliga Bentheim 113 1,88

1999 ESV Lüneburg 1. Kreisklasse Lüneburg nicht gewertet

2000 SV Halchter 1. Nordharzklasse Staffel 3 nicht gewertet

2001 + 02 TSV Lochtum

SG Vienenburg/L. 2. Nordharzklasse Staffel 1 nicht gewertet

2003 SF Lechtingen Kreisliga Osna.-Land Nord 168 2,07

2004 TSV Kl. Berkel-W. 1. Kreisklasse Hameln-Pyrm. nicht gewertet

2005 SV Hönisch 1. Kreisklasse Verden nicht gewertet

2006 SV Bad Rothenf. Landesliga Weser-Ems 1035 5,10

2007 + 08 Spvgg Oetzen/S. Kreisliga Uelzen 523 2,83

2009 FC Ostereist./R. Bezirksliga 3 Lüneburg 627 3,06

2010 SV Scharnebeck Bezirksliga 1 Lüneburg 460 2,72

2011 SV Heiligenfelde Kreisliga Diepholz 6 1,00

2012 Viktoria Gesmold Kreisliga Osnabrück-Land Süd 130 1,94

Fairste Liga: Kreisliga Stade

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit Schnitt

248 425 19 9 0 2,12

Härteste Liga: Kreisliga Celle

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit Schnitt

268 659 53 24 7 3,76

Gesamtdurchschnitt: 1.049 Teams

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit Schnitt

16.706 37.123 1.963 1.040 75 2,93

Vergleich Halbzeit 2011/2012 (1.065 Teams)

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot Unsportlichkeit Schnitt

18.025 40.235 2.323 1.324 140 3,06


BLICK in die Top-Ligen

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

2. Bundesliga

Regionalliga Nord Oberliga Niedersachsen

Oberliga Niedersachsen

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Oberliga Niedersachsen

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Schlusslichter

SV W’haven VfB Oldenburg SV Meppen Hannover 96 II BSV SW Rehden SV Holthausen-B. SpVgg Drochtersen-A.

18 18 18 19 17 16 18

39 26 41 49 38 36 38

0 4 3 1 1 1 2

2 3 1 3 3,5263 2 3,5882 0 0

2,9444

1. Bundesliga

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Regionalliga Nord

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

3,0555

VfL Wolfsburg Hannover 96 Eintr. Br’schweig VfL Osnabrück

17 17 19 22

26 38 27 38

1 1 2 3

1 0 0 1

0

2,0 2,0

0

2,4117

2,4117 0

1,7368 1,7368

0

2,3636

153 281 73 269

0 2,7222 0 0 0 1 0 2,4375 0

2,7222 2,9444 3,0555 3,5263 3,5882 2,4375 2,4444

465 580 621 803 822 297 308

Etr. B’schweig II VfL Bückeburg VfL Osnabrück II 1. FC Germ. Egest.-L. Lüneburger SK H. U.L.M. Wolfsburg TSV Ottersberg

18 17 18 18 18 17 18

31 29 36 47 46 35 42

1 3 4 2 1 2 3

2 1 0 0 1 2 1

0 0 0 0 0 0 0

2,4444 2,5294 2,6666 2,9444 2,9444

2,4444 2,5294 2,6666 2,9444 2,9444 3,0 3,1111

313 348 422 575 598 613 648

SV Dicle Celle TuS Beienrode VfL Westercelle

Spiele

15 6,7333

Gelb

51

Gelb-Rot 5

Rot

3

n. ang./Sportg. 2

Wert

6,7333

Rang 1.047

13 6,7692

41

4

3

2

6,7692

1.048

18

69

7

4

2

7,2222

1.049

7,2222

Halbzeit im VGH-Fairness-Cup 2012/2013

2,3636

BV Cloppenburg VfL Wolfsburg II TSV Havelse Goslarer SC 08/Sudm.

18 18 18 18

23 29 32 36

0 1 0 2

0 0 0 1

0

1,2777 1,2777

0

1,6842

1,6842 1

2,3333

2,3333 0

2,6111

2,6111

13 57 265 395

SSV Jeddeloh RSV Göttingen Rotenburger SV VfV Bor. Hildesheim TuS Heeslingen SC Langenhagen TuS Celle FC

18 18 17 18 17 18 18

45 47 49 49 43 42 64

3

1

3

1

2

1

2

2

4

2

4

3

3,8333

6

4

3,3888 3,5294 3,6111 3,8235

0 3,2777 0 0 0 0 0 0

3,2777 3,3888 3,5294 3,6111 3,8235 3,8333 5,6666

731 772 805 831 888 895 1.043

3,0

3. Liga

2,4444

3,1111

5,6666


Februar 2013 13


14

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg. Top-Verein Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg.

Sportger. Sportger.

Februar 2013

Die Kreise im Vergleich

1. (46.) Wilhelmshaven 102 194 5 6 0 239 2,3431 SC BG Wilhelmshaven 17 20 0 0 0 20 1,1765

2. ( 7.) Stade 452 890 37 23 0 1.116 2,4690 SV Ahlerstedt/Ottendorf II 15 8 0 0 0 8 0,5333

3. (23.) Emsland 515 1.081 41 15 0 1.279 2,4835 VfL Emslage 14 19 0 0 0 19 1,3571

4. ( 6.) Uelzen 402 752 36 22 3 1.000 2,4876 SV Emmendorf 18 19 0 0 0 19 1,0556

5. ( 4.) Lüchow-Dannenberg 217 420 29 11 0 562 2,5899 SV Zernien 11 11 1 0 0 14 1,2727

6. ( 2.) Lüneburg 458 962 40 22 0 1.192 2,6026 TuS Neetze 16 24 1 0 0 27 1,6875

7. (10.) Bentheim 396 836 39 17 0 1.038 2,6212 SV Bad Bentheim II 15 12 0 0 0 12 0,8

8. ( 5.) Osnabrück-Land 803 1.688 69 35 5 2.120 2,6401 TuS Glane I 18 15 0 0 0 15 0,8333

9. ( 1.) Hameln-Pyrmont 349 711 39 18 1 928 2,6590 TuS Rohden-Segelhorst 16 21 1 0 0 24 1,5

10. (14.) Osnabrück-Stadt 343 730 35 13 2 920 2,6822 VfR Voxtrup 12 21 0 0 0 21 1,75

11. (22.) Aurich 443 946 46 23 1 1.209 2,7291 SV Wallinghausen 17 28 0 0 0 28 1,6471

12. (13.) Schaumburg 425 870 55 25 0 1.160 2,7294 SV Victoria Sachsenhagen 18 27 0 0 0 27 1,5

13. (42.) Ammerland 153 330 10 12 0 420 2,7451 Kickers Wahnbek 14 25 0 0 0 25 1,7857

14. (19.) Leer 351 756 23 18 5 965 2,7493 TV Bunde II 16 21 0 0 0 21 1,3125

15. ( 3.) Wittmund 93 190 10 6 1 260 2,7957 TuS Esens II 16 24 1 0 0 27 1,6875

16. ( 8.) Wesermarsch 119 253 13 7 1 337 2,8319 1. FC Nordenham 17 22 0 0 0 22 1,2941

17. (15.) Osterode 283 587 42 14 2 803 2,8375 SV Förste 12 19 0 0 0 19 1,5833

18. ( 9.) Peine 368 799 48 21 0 1.048 2,8478 SV Germania Blumenhagen 18 16 0 0 0 16 0,8889

19. (17.) Braunschweig 369 781 46 26 1 1.059 2,8699 TSV Germania Lamme 14 17 1 0 0 20 1,4286

20. (16.) Vechta 480 1.141 46 21 0 1.384 2,8833 GW Brockdorf 17 27 0 0 0 27 1,5882

21. (30.) Nienburg 353 778 47 20 0 1.019 2,8867 SC Uchte 17 25 2 0 0 31 1,8235

22. (12.) Diepholz 446 981 48 29 2 1.290 2,8924 SV Heiligenfelde 16 13 1 0 0 16 1

23. (39.) Rotenburg 345 767 42 21 0 998 2,8928 TuS Westerholz 14 15 1 1 0 23 1,6429

24. (21.) Harburg 427 910 50 31 3 1.245 2,9157 TSV Heidenau 17 19 3 0 0 28 1,6471

25. (45.) Hannover-Stadt 409 961 40 23 0 1.196 2,9242 HSC Hannover II 14 19 0 1 0 24 1,7143

26. (44.) Hildesheim 436 1.031 52 22 0 1.297 2,9748 SV B-W Neuhof 16 28 0 0 0 28 1,75

27. (43.) Heidekreis 357 826 37 25 1 1.072 3,0028 SV Lindwedel-H. 17 22 0 0 0 22 1,2941

28. (31.) Göttingen 413 963 42 31 0 1.244 3,0121 SG Lenglern 14 25 0 0 0 25 1,7857

29. (32.) Gifhorn 370 855 42 27 0 1.116 3,0162 SV Jembke 14 22 0 0 0 22 1,5714

30. (26.) Wolfsburg 369 821 48 30 1 1.125 3,0488 SSV Vorsfelde II 13 10 0 0 0 10 0,7692

31. (27.) Oldenburg-Stadt 236 515 31 23 0 723 3,0636 TuS Eversten 17 30 1 0 0 33 1,9412

32. ( – ) Nordharz 761 1.759 103 50 3 2.348 3,0854 VfL Salder 15 17 0 1 0 22 1,4667

33. (33.) Cuxhaven 429 934 53 34 7 1.333 3,1072 FC Hagen/Uthlede 17 19 0 1 0 24 1,4118

34. (35.) Helmstedt 254 546 28 22 5 790 3,1102 VfL Lehre 14 18 0 0 0 18 1,2857

35. (41.) Verden 406 943 61 28 0 1.266 3,1182 TSV Blender 15 16 0 0 0 16 1,0667

36. (24.) Emden 165 368 19 16 1 515 3,1212 FC Frisia Emden 14 23 0 0 0 23 1,6429

37. ( – ) Oldenb.-L./Delmenh. 329 789 43 22 0 1.028 3,1246 VfL Wildeshausen II 16 34 0 0 0 34 2,125

38. (38.) Hannover-Land 1.211 2.828 183 97 3 3.892 3,2139 BSV Gleidingen 15 18 0 0 0 18 1,2

39. (29.) Northeim-Einbeck 311 775 48 15 1 1.004 3,2283 FC Weser 15 29 0 0 0 29 1,9333

40. (25.) Cloppenburg 420 979 47 22 13 1.360 3,2381 BV Cloppenburg 18 23 0 0 0 23 1,2778

41. (18.) Osterholz 381 946 56 29 2 1.279 3,357 FC Hambergen 18 26 2 0 0 32 1,7778

42. (37.) Friesland 186 477 20 14 2 627 3,371 SG Wangerland 14 31 1 0 0 34 2,4286

43. (40.) Holzminden 231 568 41 19 0 786 3,4026 FC 08 Boffzen 15 27 0 0 0 27 1,8

44. (47.) Celle 340 886 73 35 9 1.370 4,0294 SG Eldingen 16 26 2 0 0 32 2

Angabe in Klammern = Platzierung in der Endabrechnung des Wettbewerbs 2011/2012.


E.ON Avacon-Cup

16

Leichtes Spiel hatte Emsland-Nord in der Vorrundengruppe 3 mit Peine (9:1). In dieser Szene entwischt Drilon Demaj seinem Gegenspieler Fabian

Hoppenworth. Foto: Kramer

Last-Minute-K.o. für den Titelverteidiger

Emsland-Nord bereits ausgeschieden – Hannover 96 sowie

die Stützpunkte Hannover-Stadt und Göttingen lösen die ersten Finaltickets

Von MANFRED FINGER

Sekunden waren es, 50 Sekunden,

die über Trauer und 50Triumph entschieden. Bei der

niedersächsischen Hallenmeisterschaft

für U 13-Junioren, die seit 2004 als

E.ON Avacon-Cup ausgetragen wird,

kam es im vorletzten Spiel der Vorrundengruppe

3 zu einem „echten Endspiel“

um den Turniersieg und damit

die direkte Qualifikation für die Endrunde.

Sowohl Emsland-Nord als auch Hannover-Stadt

wiesen vor dem direkten

Duell neun Punkte auf. Dennoch war

die Ausgangssituation nicht identisch.

Denn aufgrund der besseren Tordifferenz

genügte Emsland-Nord bereits ein

Unentschieden, während Hannover-Stadt

unbedingt gewinnen musste.

Ein Ziel, dem die Jungs aus der

niedersächsischen Landeshauptstadt nach

verhaltenem Beginn auf beiden Seiten

durch den Treffer von Erkam Esen sehr

nahe kamen. Doch Emsland-Nord schlug

im weiteren Verlauf durch Drilon Demaj

zurück und verteidigte das 1:1-Remis anschließend

geschickt. Bis eben 50 Sekunden

vor Ertönen der Schlusssirene, als ein

langer vertikaler Pass Muhammed-Cham

Saracevic frei vor Emslands Keeper Lars

Walker erreichte und Hannovers Nummer

sieben sich diese Möglichkeit nicht entgehen

ließ.

Februar 2013

Für Emsland-Nord, das jetzt aufmachte

und unmittelbar vor Ende sogar

das 1:3 durch Riccardo Henning

hinnehmen musste, sollte es jedoch

noch happiger kommen. Denn Hildesheim

gewann seine abschließende Partie

gegen Emden/Leer mit 1:0 und verdrängte

damit die am Stützpunkt Sögel

betreuten Schützlinge der Trainer

Hans-Hermann Andrees und Hermann-Josef

Bruns auch noch von Platz

zwei. Damit ist der Titelverteidiger bereits

nach der Vorrunde ausgeschieden.

Vor Hannover-Stadt, das zum

sechsten Mal die Endrunde erreichte

und damit jetzt alleiniger Rekordteilnehmer

aus dem Stützpunktbereich

ist, hatten bereits das Leistungszentrum

von Hannover 96 und die Kreisauswahl

Göttingen die Tickets für das

Finalturnier am 11. und 12. Februar

gelöst. Der Nachwuchs des Fußball-

Bundesligisten beherrschte das Geschehen

in der Vorrundengruppe 1

klar, kam aber ausgerechnet gegen

Braunschweig, das ansonsten jede

Partie verlor, nicht über ein 2:2-Remis

hinaus. Für die „Roten“ bedeutet die

diesjährige Endrundenteilnahme bereits

die neunte seit 2003 – Rekord!

Zum fünften Mal im Finale dabei

ist der Stützpunkt Göttingen, der in

der Vorrundengruppe 2 den bisher


esten Eindruck aller Teams hinterließ. Die

Dominanz der Südniedersachsen um den

herausragenden Jean-Manuel Mbom

kommt nicht nur in der Bilanz von fünf Siegen

in fünf Spielen zum Ausdruck, sondern

auch in der Höhe der Ergebnisse. Jeder

Erfolg wurde mit Minimum drei Treffern

Differenz herausgeschossen.

Neben den sechs Gruppensiegern

qualifizieren sich die beiden besten Zweitplatzierten

für die Endrunde. Bei der Ermittlung

dieser (virtuellen) Wertung fällt in

den 7er-Gruppen 1, 4, 5 und 6 das Ergebnis

des Spiels gegen den Letztplatzierten

aus der Wertung.

Nach drei Gruppen führt Hildesheim

die Rangliste der Zweitplatzierten vor Osnabrück-Nord

an. Aus dem Rennen ist bereits

der Zweite der Gruppe zwei, Osnabrück-Süd.

Damit kam der von Uwe Krebs

betreute Stützpunkt Georgsmarienhütte

erstmals in einem Jahr mit einer ungeraden

Zahl nicht über die Vorrunde hinaus.

Die NFV-Hallenmeisterschaft für U13-

Kreisauswahlmannschaften in der Karl-

Laue-Halle der NFV-Sportschule in Barsing-

hausen wird in diesem Jahr bereits zum

21. Mal ausgetragen. Am Turnier um den

E.ON Avacon-Cup beteiligen sich alle 36

niedersächsischen DFB-/NFV-Förderstützpunkte

mit Kreisauswahlteams, ferner die

niedersächsischen Leistungszentren. Anlässlich

der Hallenmeisterschaft präsentieren

sich jeweils jene Spieler bei der zentralen

Sichtung in Barsinghausen, die im Jahr

der Titelkämpfe 13 Jahre alt werden. Als

Stichtag gilt der 1.1. (früher 1.8.).

Bis einschließlich 2002 lud der NFV

die Auswahlteams seiner Kreise zur U13-

Hallenmeisterschaft ein. 2003 wurde das

Turnier auf die Talente in den 2002 eingerichteten

DFB/NFV-Stützpunkten zugeschnitten.

2004 trug das Hallenturnier

erstmals den Namen Avacon-Cup, ab

2006 wurde es zum E.ON Avacon-Cup.

Und mehr als das: Dank der Unterstützung

des Energiedienstleisters entwickelte sich

die Sichtung zum echten Event, ganze Familien

buchen jedes Jahr Fan-Reisen zu attraktiven

Konditionen im angeschlossenen

Sporthotel Fuchsbachtal, um ihre Kinder

zu unterstützen.

In der Vorrundengruppe 2 bezwang Osnabrück-Süd um Dustin Jung (weißes Trikot) das Team

Schaumburg (Julian Bedey) mit 7:0. Foto: Kramer

E.ON Avacon-Cup

Statistik Gruppen 1 – 3

Gruppe 1 (9./10 Januar)

1. Tag

Hameln-Pyrmont/Holzminden – Nienburg 2:1

Uelzen/Heidekreis – Hannover 96 1:4

Osnabrück- Nord – Aurich 3:0

Braunschweig – Hameln-Pyrmont/Holzminden 0:5

Uelzen/Heidekreis – Nienburg 1:6

Hannover 96 – Osnabrück-Nord 7:1

Aurich – Hameln-Pyrmont/Holzminden 1:3

Braunschweig – Uelzen/Heidekreis 2:5

Osnabrück-Nord – Nienburg 2:1

2. Tag

Aurich – Braunschweig 5:1

Hameln-P./Holzminden – Hannover 96 1:3

Uelzen/Heidekreis – Osnabrück- Nord 2:4

Nienburg – Aurich 1:2

Hannover 96 – Braunschweig 2:2

Osnabrück-Nord – Hameln-P./Holzminden 2:2

Aurich – Uelzen/Heidekreis 0:4

Nienburg – Hannover 96 2:4

Braunschweig – Osnabrück-Nord 1:2

Hameln-P./Holzminden – Uelzen/Heidekreis 1:4

Hannover 96 – Aurich 6:0

Nienburg – Braunschweig 10:2

Die Tabelle

Platz/Team Sp. g u v Tore Diff. P.

1. Hannover 96 6 5 1 0 26: 7 19 16

2. Osnabrück-Nord 6 4 1 1 14:13 1 13

3. Hameln-P./Holzminden 6 3 1 2 14:11 3 10

4. Uelzen/Heidekreis 6 3 0 3 17:17 0 9

5. Nienburg 6 2 0 4 21:13 8 6

6. Aurich 6 2 0 4 8:18 -10 6

7. Braunschweig 6 0 0 1 8:29 -21 1

Gruppe 2 (14./15. Januar)

1. Tag

Cloppenburg – Göttingen 1:4

Osnabrück-Süd – Stade 2:3

Nordharz (Salzdahlum) – Schaumburg 2:6

Cloppenburg – Osnabrück-Süd 2:7

Göttingen – Nordharz (Salzdahlum) 4:1

Stade – Schaumburg 1:4

2. Tag

Schaumburg – Osnabrück-Süd 0:7

Göttingen – Stade 4:0

Cloppenburg – Nordharz (Salzdahlum) 5:4

Osnabrück-Süd – Göttingen 1:6

Schaumburg – Cloppenburg 1:6

Nordharz (Salzdahlum) – Stade 2:3

Schaumburg – Göttingen 1:5

Stade – Cloppenburg 4:2

Osnabrück-Süd – Nordharz (Salzdahlum) 7:0

Die Tabelle

Platz/Team Sp. g u v Tore Diff. P.

1. Göttingen 5 5 0 0 23: 4 19 15

2. Osnabrück-Süd 5 3 0 2 24:11 13 9

3. Stade 5 3 0 2 11:14 - 3 9

4. Cloppenburg 5 2 0 3 16:20 - 4 6

5. Schaumburg 5 2 0 3 12:21 - 9 6

6. Nordharz (Salzdahlum) 5 0 0 5 9:25 -16 0

Gruppe 3 (21./22. Januar)

1. Tag

Emsland-Nord – Peine 9:1

Emden/Leer – Hannover-Stadt 2:1

Hildesheim – Verden/Osterholz 3:3

Emsland-Nord – Emden/Leer 3:0

Peine – Hildesheim 1:4

Hannover-Stadt – Verden/Osterholz 4:0

2. Tag

Verden/Osterholz – Emden/Leer 3:1

Peine – Hannover-Stadt 4:5

Emsland-Nord – Hildesheim 0:3

Emden/Leer – Peine 3:2

Verden/Osterholz – Emsland-Nord 1:2

Hildesheim – Hannover-Stadt 2:4

Verden/Osterholz – Peine 5:2

Hannover-Stadt – Emsland-Nord 3:1

Emden/Leer – Hildesheim 0:1

Die Tabelle

Platz/Team Sp. g u v Tore Diff. P.

1.Hannover-Stadt 5 4 0 1 17:9 8 12

2.Hildesheim 5 3 1 1 13:8 5 10

3.Emsland-Nord 5 3 0 2 15:8 7 9

4.Verden/Osterholz 5 2 1 2 12:12 0 7

5.Emden/Leer 5 2 0 3 6:10 - 4 6

6.Peine 5 0 0 5 10:26 -16 0

Die weiteren Termine

Gruppe 4 (23./24. Januar): Bentheim, Eintracht

Braunschweig, Harburg, Gifhorn, Helmstedt/

Wolfsburg, Lüneburg/Lüchow-Dannenberg,

Oldenburg-Land/Delmenhorst.

Gruppe 5 (28./29. Januar): Celle, Diepholz,

Hannover-Ost, Oldenburg-Stadt/Ammerland/

Wesermarsch, Nordharz (Bereich Süd, Stützpunkt

Rhüden), Vechta, VfL Wolfsburg.

Gruppe 6 (30./31. Januar): Cuxhaven, Emsland-Süd,

Hannover-West, Northeim-Einbeck,

VfL Osnabrück, Rotenburg, Wittmund/Friesland/Wilhelmshaven.

Endrunde: 11./12. Februar.

Februar 2013 17


E.ON Avacon-Cup

18

Kreisauswahl Aurich (Stützpunkt Aurich). Hinten von links: Trainer Rainer

Obieglo, Keno Buß (TuS Pewsum), Lukas Pichler (SV Ihlow), Mathis Flügge

(SV Spetzerfehn), Trainer Uwe Bönsch. Vorne: Lasse Hellmers, Michele Caraffa

(beide FC Norden), Emma Mühlenbrock (SpVg. Aurich), Lukas Engelmann, Arne

Ackermann (beide FC Norden).

Kreisauswahl Hameln-Pyrmont/Holzminden. Hinten von links: Trainer

Werner Brennecke, André Zurmühlen (SSG Halvestorf/Herkendorf), Kilian

Neufeld (JFV Union Bad Pyrmont), Magnus Frese (JSG Bodenwerder), Marlow

Jürgens (SSG Halvestorf/Herkendorf), Betreuer Karsten Sempf. Vorne: Gianluca

Bekedorf (JSG Großenwieden), Marc Schuster (JSG Boffzen), Tristan Schmidt

(JSG Forstbachtal), Pascal Severin (SV 06 Holzminden).

Kreisauswahl Nienburg (Stützpunkt Schessinghausen). Hinten von links:

Trainer Lutz Senning, Hannes Müller, Paul Hildebrandt (beide SV BE Steimbke),

Hannes Fortkamp (SC Marklohe), Trainer Stefan Gilster. Vorne: Christian Zerfowski

(FC Verden 04), Tim Schröder (SV BE Steimbke), Yannick Hanuschke (SBV Erichshagen),

Tobias Hahn (VfB Stolzenau), Aziz Ayal (TuS Sulingen).

Februar 2013

Kreisauswahl Braunschweig (Stützpunkt Braunschweig). Hinten von links:

Trainer Sean Krebs, Maximilian Friedrich Pape (BSC Acosta), Nils Nünemann (Freie

Turnerschaft), Nicolas Konradt (TSV Lehndorf), Betreuer Rüdiger Böhm. Vorne:

Florian Wendt, Dennis Dorowa (beide SV Victoria Braunschweig), Fabian Küchental

(Freie Turnerschaft), Philip Brandes (TSV Lehndorf), Direnc Güven (BSC Acosta).

Leistungszentrum Hannover 96. Hinten von links: Karna Deeke, Henry Rorig,

Charles-Jesaja Herrmann, Leon Damer, Trainer Tim Hendrik Hoffmann. Vorne:

Gianluca Faseta, Johannes Krull, Bo-Börge Drath, Max Kummer.

NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 1 bis 3


NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 1 bis 3

Kreisauswahl Heidekreis/Uelzen (Stützpunkt Munster). Hinten von

links: Trainer Jörg Scholz, Louis-Jonathan Kirmeier (MTV Soltau), Lennart

Pankratz, Flemming Scholz (beide TV Jahn Schneverdingen), Trainer Daniel

Wächtler. Vorne: Cem Teifel (FJSG Allertal), Yannik Gausmann (TuS Ebstorf),

Tyrell Kaldewey (JSG Munster/Breloh), Moritz Erfurt, Simon Kahnwald (beide

MTV Soltau).

Kreisauswahl Göttingen (Stützpunkt Göttingen). Hinten von links:

Trainer Thomas Hellmich, Jean-Manuel Mbom (JFV Göttingen), Luca-Maurice

Bock (RSV Göttingen 05), Bastian Schmidt (Bovender SV), Jannis Wenzel

(RSV Göttingen 059, Trainer Martin Wagenknecht. Vorne: Christos Zlatoudis

(Bovender SV), Vadim Wiedenmeier (JFV Göttingen), Tim Tautermann, Norick

Florschütz (beide Bovender SV).

E.ON Avacon-Cup

Kreisauswahl Osnabrück-Land/Bereich Nord (Stützpunkt Kettenkamp).

Hinten von links: Trainer Heiner van den Berg, Leonard Hedemann (SV Alfhausen),

Matti-Luca Löker, Denilson Aidenojie (beide SC Achmer), Trainer Wolfgang Lucas.

Vorne: Kai-Helmut Siemund, Simon Ludwig, Tim Barkhau (1. FC Bramsche 09), Aaron

Schwarze, Lennart Holtmeyer (beide BW Hollage).

Kreisauswahl Cloppenburg (Stützpunkt Varrelbusch). Hinten von links:

Trainer Carsten Stammermann, Jan-Ole Rahenbrock (SV Bethen), Jacques

Wilhelm (BV Cloppenburg), Hannes Tiemann (BV Essen), Trainer Christian

Neidhart. Vorne: Jakob Bookjans (Hansa Friesoythe), Delano Damerow (VfB

Oldenburg), Stephen Smulczynski (FC Lastrup), Kai Zielke (SV Bevern), Tom

Lizenberger (BV Garrel).

Kreisauswahl Osnabrück-Stadt/OS-Land Bereich Süd (Stützpunkt

Georgsmarienhütte). Hinten von links: Trainer Uwe Krebs, Dustin Jung,

Moritz Schlüter (beide TuS Borgloh), Marius Röcker (TV Bohmte), Niklas

Sande (Bad Rothenfelde), Betreuer Björn Birke. Vorne: Meik Schäfer (TuS

Glane), Ole Klassen (SC Dodesheide), Sasha Stach (SuS Buer), Felix Trentmann

(SC Glandorf).

Februar 2013 19


E.ON Avacon-Cup

20

NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 1 bis 3

Kreisauswahl Schaumburg (Stützpunkt Apelern). Hinten von links:

Joshua Hering, Julian Bedey (beide SC Rinteln), Jannik Koller (Germania

Apelern), Jasper Reese (TSV Algestorf), Trainer Jürgen Danielec. Vorne:

Till Voiges (SW Enzen), Miles Sydow (Jahn Lindhorst), Jan-Hendrik Brandt

(VfL Bückeburg), Jonas Lübke (Beckedorfer SV).

Kreisauswahl Emden/Leer (Stützpunkt Hesel-Holtland). Hinten von links:

Trainer Fritz Pals, Jonah Nagel (VfB Oldenburg), Fynn Pruin, Thies Schulz (beide

TuRa 07 Westrhauderfehn), Trainer Uwe Welzel. Vorne: Jan Tietje (SF Larrelt),

Fabian Krause (SG Nortmoor/Brinkum), Robin Janßen (TuRa 07 Westrhauderfehn),

Jannik Bruns (SG Nortmoor/Brinkum), Joost Diekmann (VfB Oldenburg).

Februar 2013

Kreisauswahl Nordharz (Stützpunkt Salzdahlum). Hinten von links:

Trainer Matthias Gluch, Niklas Rudolf (TuS Cremlingen), Ismet-Halabi Hussein

(MTV Wolfenbüttel), Moritz Eden (TSV Destedt), Pascal Jeske (Goslarer SC

08), Trainer Bert König. Vorne: Lars Freiberger (MTV Wolfenbüttel), Karsten-

Benedikt Jung (Germania Wolfenbüttel), Linus Simon (TuS Cremlingen), Jan

Jaczak (SC Gitter).

Kreisauswahl Stade (Stützpunkt Stade). Hinten von links: Kreiskoordinator

Udo Rathjens, Paul Schuback (Eintracht Immenbeck), Yannick Quadt

(JSG Apensen/Harsefeld), Trainer Martin König, Mitch Evangelisti, Lennard

Fock (beide JSG Apensen/Harsefeld), Trainer Robert Schlimm. Vorne: Kolja

Burmester (TSV Wiepenkathen), Nick Unruh (JSG Niederelbe), Tobias Dreyer

(SV Drochtersen/Assel), Julian Wist (TSV Wiepenkathen).

Kreisauswahl Emsland-Nord (Stützpunkt Sögel). Hinten von links: Trainer

Hans-Hermann Andrees, Yannik Lampen (SV Surwold), Jonah Stindt, Patrick

Siemer (beide SV Esterwegen), Trainer Hermann-Josef Bruns. Vorne: Drilon

Demaj (VfL Herzlake), Jan-Luca Bruns (SV Esterwegen), Lars Walker (SV

Surwold), Leonard Bredol (SV Meppen), Lukas Borgmann (Sparta Werlte).


Kreisauswahl Hannover-Stadt (Stützpunkt Hannover). Hinten von links:

Trainer Marcus Olm, Riccardo-Oliver Henning (Linden 07), Seth Anson (HSC

Hannover), Luis Figula (TSV Limmer), Trainer Wolfgang Stengel. Vorne: Paul

Lachmann (HSC Hannover), Muhammed-Cham Saracevic (TuS Ricklingen), Mert

Samast (HSC Hannover), Pascal Gallinat, Erkam-Salih Esen (beide HSC Hannover).

Auch in diesem Jahr konnten die Spieler wieder auf die zahlreiche Unterstützung

ihrer Eltern bauen. Foto: Kramer

NFV-Hallenmeisterschaft

U 13-Junioren

Gruppen 1 bis 3

E.ON Avacon-Cup

Kreisauswahl Hildesheim (Stützpunkt Asel). Hinten von links: Trainer

Christoph Hasselbach, Nils Schwabe (FSV Sarstedt), Luis Baule (SC Harsum),

Philipp Fennig (TSV Gronau-Leine), Trainer Ingo Krause. Vorne: Alejo Rodriguez

(Heinder SV), Maximilian Zehm (SC Harsum), Johannes Rössig (TuS Holle-Grasdorf),

Lukas Bunzel (VfR Germania Ochtersum), Ben Ole Beißner (Heinder SV).

Kreisauswahl Peine (Stützpunkt Peine). Hinten von links: Trainer Steven

Turek, Niklas Plote, Robin Halus (beide VfB Peine), Tom Anders (Pfeil

Broistedt), Kilian Führmann (VfB Peine), Trainer Hubertus Meyer. Vorne:

Kerem Öztürk, Matthias Konschak, Marko Milicevic, Fabian Hoppenworth

(alle VfB Peine).

Kreisauswahl Verden/Osterholz (Stützpunkt Oyten). Hinten von links:

Trainer Volker Hopp, Fynn Luca Friedrichs, Noel Lohmann (beide TuSG

Ritterhude), Betreuer Enrico Berneking, Simon Hinz (FC Verden 04), Trainer

Andreas Kierath. Vorne: Nick Stellmann (FC Neuenkirchen), Hannes Grittner,

Paul-Tiberius Gansbergen (beide FC Verden 04), Moritz Seiffert, Fynn Lütjen

(beide SG Platenjenwerbe).

Februar 2013 21


Vermischtes

22

Markus Miller, Torhüter des Fußball-Bundesligisten Hannover

96, stellte sich im Verwaltungsgebäude des NFV in Barsinghausen den

Fragen des Film- und Fernsehproduzenten Matthias Köhler. Die Aufnahmen

sind Teil eines Videos über die Robert-Enke-Stiftung, das auf

der Veranstaltung „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wir

machen es zum Thema!“ am 29. Januar im Berliner ewerk gezeigt

wurde. Veranstalter ist die „Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie“

(GDA). Hierbei handelt es sich um eine auf Dauer angelegte

konzertierte Aktion von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern

zur Stärkung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Auf

der Veranstaltung im ewerk stellten Spitzenvertreter aus Politik, Wirt-

Zu einem Gedankenaustausch zum

Thema Fußball und Sicherheit hat sich

NFV-Vizepräsident August-Wilhelm

Winsmann mit der Gewerkschaft der Polizei

(GdP) Niedersachsen getroffen. Der

GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff

Februar 2013

hatte Winsmann als Sicherheitsbeauftragten

des Niedersächsischen und Norddeutschen

Fußballverbandes sowie Mitglied der

DFB-Sicherheitskommission in die GdP-

Landesgeschäftsstelle nach Hannover

eingeladen.

schaft und Wissenschaft ihre Aktivitäten im Umgang mit psychischen

Belastungen vor. Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, der Vorsitzende

des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, und

der Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände, Prof. Dr. Dieter

Hundt, zeigten gemeinsame Handlungsfelder auf. Zu den Referenten

zählte auch die Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung, Teresa

Enke. Markus Miller begab sich am 5. September 2011 wegen einer

„mentalen Erschöpfung“ in stationäre Behandlung. Nach erfolgreicher

Behandlung stieg er am 21. November 2011 wieder in das Mannschaftstraining

ein. Sein Umgang mit seiner damaligen Erkrankung gilt

als vorbildlich. Foto: Finger

Winsmann fordert einheitliches taktisches

Vorgehen der Länderpolizeien

NFV-Vize trifft sich mit GdP-Landesvorsitzenden Dietmar Schilff in Hannover

Dietmar Schilff (links) und August-Wilhelm Winsmann sprachen in Hannover über das Thema

„Fußball und Sicherheit“. Foto: Hoffmann

Winsmann, der beruflich Erster Polizeihauptkommissar

in der Polizeiinspektion

Hameln/Holzminden ist, begrüßte ausdrücklich

die sachlichen Positionen der GdP

zur Diskussion um die Sicherheit bei Fußballspielen.

Schilff und Winsmann waren

sich einig, dass es nicht sachgerecht sei,

das gesamte Umfeld rund um den Gesellschaftssport

Fußball zu dramatisieren. Vielmehr

seien konstruktive Konzepte und eine

wirkliche Einbindung der Fangruppierungen

ohne Ausgrenzung erforderlich.

„Der Spielbetrieb im Amateurbereich

in Niedersachsen und in Norddeutschland,

der ja die Masse ausmacht, ist bis auf Einzelfälle

absolut friedlich“, sagte Winsmann.

Die Dramatisierung der tatsächlichen

Situation sei daher völlig unangebracht.

Die Argumentation von Dietmar

Schilff, dass bei den Unbelehrbaren aber

auch konsequentes Handeln notwendig

sei, nicht nur aus polizeilicher Sicht, sondern

auch, damit der Fußball eine akzeptierte

Sportart bleibe, wurde von Winsmann

absolut bestätigt.

Im weiteren Gespräch forderte der

NFV-Vizepräsident ein einheitliches taktisches

Vorgehen der Länderpolizeien. Hier

gebe es noch Handlungsbedarf. Als ausgesprochen

erfolgreich bezeichnete er das

Sicherheitskonzept der Polizeidirektion

Hannover auch gegenüber Gästefans. -ch


Fußballer des Jahres

24

Februar 2013

Wer wird Nachfolger

von Jan Schlaudraff?

Sportjournalisten wählen Niedersachsens Fußballer des Jahres

Manuel Riemann (VfL Osnabrück). Foto: Kemme

Die Ehrentafel der 22 Titelträger und ihre Paten

1991: Uwe Groothuis (Kickers Emden)

Pate: Uwe Seeler

1992: Petra Damm (VfR Eintracht Wolfsburg),

Pate: Jupp Derwall †

1993: Andre Breitenreiter (Hannover 96)

Pate: Hans Tilkowski

1994: Josef Menke (SV Meppen)

Pate: Bernard Dietz

1995: Stefan Meißner (VfL Wolfsburg)

Pate: Horst Hrubesch

1996: Stefan Prause (Kickers Emden)

Pate: Bernd Franke

1997: Jörg Sievers (Hannover 96)

Pate: Dieter Burdenski

1998: Roy Präger (VfL Wolfsburg)

Pate: Manfred Burgsmüller

1999: Gerald Asamoah (Hannover 96)

Pate: Johannes Löhr

2000: Uwe Brunn (VfL Osnabrück)

Pate: Uli Stein

2001: Christian Claaßen (VfL Osnabrück)

Pate: Marco Bode

2002: Jan Simak (Hannover 96)

Pate: Hans Siemensmeyer

2003: Fredi Bobic (Hannover 96)

Pate: Michael Skibbe

2004: Stefanie Gottschlich (VfL Wolfsburg)

Patin: Tina Theune-Meyer

2005: Per Mertesacker (Hannover 96)

Pate: Max Lorenz

2006: Thorsten Stuckmann (E. Braunschweig)

Pate: Horst Wolter

2007: Robert Enke † (Hannover 96)

Pate: Horst Podlasly †

2008: Martina Müller (VfL Wolfsburg)

Patin: Steffi Jones

2009: Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg)

Pate: Marcel Reif

2010: Edin Dzeko (VfL Wolfsburg)

Pate: Werner Hansch

2011: Didier Ya Konan (Hannover 96)

Pate: Sebastian Hellmann

2012: Jan Schlaudraff (Hannover 96)

Pate: Kai Dittmann

Seit 1991 kürt der Niedersächsische

Fußballverband den Fußballer des Jahres

in Niedersachsen. War die Fußballerwahl

zunächst eine Publikumswahl, so

sind seit 2007 nur noch die Sportjournalisten

aus Niedersachsen wahlberechtigt.

Bis zum 28. Februar haben die Experten

nunmehr erneut die Möglichkeit, sich für

einen Kandidaten zu entscheiden.

Wer wird Nachfolger von Jan Schlaudraff

(Hannover 96)? Zusammen mit dem

Sponsor AOK – Die Gesundheitskasse für

Niedersachsen und dem Verein Niedersächsische

Sportpresse ruft der Niedersächsische

Fußballverband die Sportjournalisten

zur Wahl auf. Im April (Termin

steht noch nicht fest) wird der neue Titelträger

im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen

geehrt.

In diesem Jahr stehen folgende vier

Kandidaten zur Wahl. Mame Diouf ist der

Torjäger von Hannover 96. Mit seinen Treffern

hat er dafür gesorgt, dass die 96iger

eine sehr gute Rolle in der Europa League

spielen. Vom Torjäger zum Spielmacher.

Dennis Kruppke lenkt das Spiel der

Braunschweiger Eintracht und hat großen

Anteil daran, dass die „Löwen“ bisher eine

Dennis Kruppke (Eintracht Braunschweig). Fotos (3): imago


so dominierende Rolle in der 2. Bundesliga

spielen. Conny Pohlers ist die Torjägerin

der Bundesliga-Frauen vom VfL Wolfsburg,

die in diesem Jahr die Deutsche

Meisterschaft gewinnen können. Vierter

Kandidat ist Osnabrücks Torhüter Manuel

Riemann. Als Kapitän und Leistungsträger

des VfL möchte er mit seiner Mannschaft

in die 2. Bundesliga aufsteigen. ■

Mame Diouf (Mitte, Hannover 96).

Conny Pohlers (im Vordergrund, VfL Wolfsburg).

Fußballer des Jahres

Vorschläge zur Wahl

„Niedersachsens Fußballer des Jahres 2013

❏ Mame Diouf

Hannover 96

❏ Conny Pohlers

VfL Wolfsburg

❏ Dennis Kruppke

Eintracht Braunschweig

❏ Manuel Riemann

VfL Osnabrück

Name, Vorname Sportredaktion

Zwei Namensnennungen sind möglich, jedoch nur eine Stimme pro Kandidat.

Einsendeschluss: 28. Februar 2013. Fax an 05105 - 75155 oder als

Anlage per E-Mail an: reiner.kramer@nfv.de

Februar 2013 25


Oberliga

26

Bei der Pokalauslosung Krombacher-Repräsentant Jens Pape (links) und Pokalspielleiter Frank Schmidt. Fotos: Kramer

„In der Oberliga Niedersachsen gibt

es kaum Sicherheitsprobleme“, berichtete

NFV-Spielausschuss-Vorsitzender Jürgen

Stebani beim Oberliga-Staffeltag im Sporthotel

Fuchsbachtal in Barsinghausen.

Staffelleiter Burkhard Walden legte

mit den Vereinsvertretern den Rückrundenspielplan

der Oberliga Niedersachsen

fest. Der Meister steigt in die Regionalliga

Nord auf und der Zweite nimmt an einer

Relegationsrunde der Nordverbände teil.

Die Oberliga Niedersachsen spielt in der

Saison 2013/2014 mit 16 Mannschaften.

Eine Neuerung im Spielbetrieb: Wer die

fünfte gelbe Karte oder eine gelb-rote Karte

erhält, muss künftig ein Spiel aussetzen.

Februar 2013

Kaum Sicherheitsprobleme

in Oberliga Niedersachsen

Staffeltag in Barsinghausen – Halbfinale im Krombacher Pokal des NFV ausgelost

NFV-Jurist Steffen Heyerhorst informierte

über das Zulassungsverfahren.

NFV-Jurist Steffen Heyerhorst informierte

über das Zulassungsverfahren. Die

Anträge müssen bis zum 31. März in der

Geschäftsstelle in Barsinghausen vorliegen.

Die Entscheidung über die Zulassung

falle voraussichtlich vor dem letzten Spieltag

der Saison 2012/2013.

Die Auslosung der Halbfinalspiele im

Krombacher Pokal des NFV wurde von Po-

kalspielleiter Frank Schmidt (Osnabrück)

und Jens Pape (Krombacher Brauerei) vorgenommen.

Danach kommt es zu folgenden

Begegnungen:

Sieger der Begegnung TSV

Havelse/VfL Osnabrück (24.März) gegen

BSV/SW Rehden

USI Lupo Martini Wolfsburg gegen SV

Wilhelmshaven (1. April, 15 Uhr)

Michael Salge (vorn Bildmitte), Sprecher der Oberliga, zog ein positives Fazit der Hinrunde.


„Es fehlen Schiedsrichter im

Alter zwischen 25 und 40

NFV-Schiedsrichterobmann Wolfgang Mierswa im Gespräch mit REINER KRAMER

Auf dem Platz zeigt ein Schiedsrichter

in der Regel dann eine gute Leistung,

wenn er kaum wahrgenommen wird.

In der Redaktion des Fußball-Journal

kommen die Referees gern zu Wort,

weil sie sehr viel Interessantes zu vermelden

haben. WOLFGANG MIERSWA,

Vorsitzender des NFV-Schiedsrichterausschusses,

hat jetzt zu aktuellen Themen

Stellung genommen. Das Interview

im Wortlaut:

Fußball-Journal: Herr Mierswa,

Schiedsrichter und Assistenten sind um ihr

Amt nicht immer zu beneiden. Verbale

Entgleisungen von Spielern und Trainern

sind keine Seltenheit. Tätliche Übergriffe

hat es auch schon gegeben. Haben diese

Vergehen im vergangenen Jahr zugenommen?

Mierswa: Es gibt keine statistische

Erhebung über derartige Vorkommnisse in

Niedersachsen. Aber die Gewaltproblematik

im Umgang mit Schiedsrichtern ist das

Schwerpunktthema der nächsten Zeit. Wir

wollen gemeinsam mit den Kreis- und Bezirksschiedsrichterausschüssen

ein Konzept

entwickeln, das unseren Schiedsrichtern

Strategien an die Hand gibt, wie sie

sich in solchen Situationen verhalten sollen.

Gleichzeitig appelliere ich an die Vereinsvertreter,

durch angemessenes und

respektvolles Verhalten dazu beizutragen,

dass es erst gar nicht zu tätlichen Übergriffen

kommt.

Fußball-Journal: Der Niedersächsische

Fußballverband ist für seine gute

Ausbildung der Schiedsrichter bekannt.

Aber haben wir in den Kreisen immer noch

genügend motivierte und qualifizierte Unparteiische?

Mieswa: Wir bilden jährlich ca. 1.500

Schiedsrichter aus. Insofern gibt es genügend

Nachwuchsschiedsrichter. Die nahezu

gleiche Anzahl geht uns aber auch verloren.

Den Kreisen fehlen die Schiedsrichter

im Alter zwischen 25 und 40. Hier müssen

und wollen wir neue Anreize schaffen,

damit die Motivation neu entfacht wird.

Gott sei Dank haben wir unsere Oldies

jenseits der 40 bis 70 und noch darüber

hinaus, die Woche für Woche häufig sogar

mehrere Spiele leiten. Nur dadurch kann

der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden.

Um Schiedsrichter sein zu können, muss

man besondere Fähigkeiten und Eigenschaften

besitzen, die sicher nicht jeder

mitbringt.

Für diese Qualifizierung sorgen die

vielen Schiedsrichterlehrwarte in den

Kreisen mit ihren Lehrstäben, die die volle

Unterstützung von uns haben und ausgezeichnete

Arbeit leisten. Das kann nicht

genug gewürdigt werden.

Hauptsächlich sind wir aber abhängig

davon, welche Schiedsrichteranwärter uns

von den Vereinen gemeldet werden.

FIFA-Schiedsrichter Florian Meyer aus Burgdorf bei Hannover. Foto: IMAGO

Interwiev

Wolfgang Mierswa. Foto: Zwing

Allgemein ist es schade, wenn junge Menschen,

die sich für diese faszinierende Tätigkeit

bereit erklärt haben, wieder aufhören,

weil sie unwürdig behandelt werden.

Dies bedeutet nicht allein einen Verlust für

den Schiedsrichterbereich, sondern für

den gesamten Fußball.

Fußball-Journal: Wie viele Schiedsrichter

gibt es in Niedersachsen? In welchen

Regionen fehlt es besonders an

Nachwuchskräften?

Mierswa: Es gibt über 11.000

Schiedsrichter in Niedersachsen. Die

zweite Frage möchte ich gerne umdrehen

und positive Zahlen nennen.

In der Stadt Hannover gibt es über

170 Jungschiedsrichter. Der Kreis Emsland

stellt mit 466 Schiedsrichtern die größte

Anzahl. Im Kreis Nordharz gab es eine

Ferienpassaktion zur Gewinnung neuer

Schiedsrichter. Der Kreis Harburg ist die

Hochburg bei den Schiedsrichterinnen. An

zwölf Schulen in Niedersachsen wurden

Schiedsrichterlehrgänge erfolgreich durchgeführt.

In den Regionen, in denen es nicht so

erfolgreich läuft, werden wir vom Verbandsschiedsrichterausschuss

mit unseren

qualifizierten Referenten unterstützen und

Hilfe anbieten. Wir wollen und müssen erreichen,

dass die Schiedsrichter überall als

Sportler wahrgenommen und mit Respekt

behandelt werden.

Denn eines ist sicher: Keine Schiedsrichter

– kein Fußball!

Fußball-Journal: Herr Mierswa,

vielen Dank für das Gespräch.

Februar 2013 27


Sicherheit

28

Die norddeutsche Sicherheitskommission bei einer Tagung im Weserstadion in Bremen (von links). Volker Sonntag (Hamburger Fußballverband),

Eckehard Schütt (Niedersächsischer Fußballverband), Vorsitzender Winsmann, Joachim Dipner (Hamburger Fußballverband) und Wolfgang Kasper

(Bremer Fußballverband). Foto: TAH

Festlegung von Risikospielen hat

sich in Regionalliga bewährt

August-Wilhelm Winsmann ist Chef der

Sicherheitskommission der norddeutschen Fußballverbände

Brennende Bengalos, protestierende

Fans, prügelnde Hooligans. Das

Thema Sicherheit im Fußballstadion

beschäftigt die Gemüter und wird erregt

diskutiert. August-Wilhelm Winsmann

setzt sich besonders intensiv mit diesem

Thema auseinander. Winsmann ist Vorsitzender

des Fußball-Bezirks Hannover im

Niedersächsischen Fußballverband (NFV)

und Leiter Einsatz- und Streifendienst

beim Polizeikommissariat Holzminden.

„Das Thema Sicherheit hat mich seit der

Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland

vor sieben Jahren nicht mehr verlassen“,

erzählt der Fußballer aus Heinsen. Damals

war der Polizist verantwortlich für

die Sicherheit der Fußball-Nationalmannschaften,

die während der Weltmeisterschaft

in Niedersachsen ihr Quartier

gefunden hatten.

Nach der WM wurde Winsmann

vom NFV in eine Arbeitsgemeinschaft für

mehr Sicherheit beordert. Gemeinsam

entwickelten der Fußballverband, die Vereine,

Schiedsrichter und die Polizeibehörden

in Niedersachsen Empfehlungen und

Richtlinien für mehr Sicherheit in den

Stadien und auf den Fußballplätzen.

„Für alle Klassen haben wir die Richtlinien

entwickelt und zuerst in der Saison

2008/2009 für die höchste Spielklasse in

Niedersachsen, der Oberliga, umgesetzt“,

berichtet Winsmann. „Das neue Konzept

hat gegriffen. Wir können seitdem deutlich

weniger Ausschreitungen im Amateurbereich

feststellen. Seit einiger Zeit

sind überhaupt keine nennenswerten

Vorfälle mehr zu verzeichnen.“

Februar 2013

Seit 2006 setzt der DFB eine Kommission

für Sicherheit und Prävention ein, die

sich um Sicherheitsfragen im Profibereich

kümmert. Auf dem ordentlichen DFB-

Bundestag 2010 wurde Winsmann in diese

wichtige Kommission als ordentliches

Mitglied berufen, nachdem er bereits drei

Jahre zuvor in den unterschiedlichsten

Arbeitsgruppen unterhalb dieser Kommission

auf DFB-Ebene tatkräftig mitarbeitete.

Nachdem 2012 die Landesverbände

Niedersachsen, Bremen, Hamburg und

Schleswig-Holstein die Verwaltung der

Regionalliga Nord vom DFB übertragen

bekommen haben, gibt es auch eine gemeinsame

Sicherheitskommission für die

Regionalliga Nord mit ihren fünf Staffeln.

Chef dieser Kommission ist August-Wilhelm

Winsmann, der dieser Arbeit ebenso

eine große Bedeutung zumisst. In der DFB-

Kommission arbeitet er seit ihrer Gründung

mit.

„Es hat ein Umdenken bei den Profiligen

und im Amateurbereich stattgefunden“,

bemerkt der Bezirksvorsitzende, der

auch Vizepräsident des Niedersächsischen

Fußballverbandes ist. Das Auftreten von

Ultras, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern

oder auch aggressives Verhalten finden

ihren Niederschlag in den Sicherheitsrichtlinien.

Auch die DFB-Task Force, die

unter anderem zusammen mit der Polizei,

der Deutschen Fußballliga und der Justiz

Ende des vergangenen Jahres den 20-

Punkte-Plan vorlegte, nahm die bisherigen

Erfahrungen mit auf. Die aus den von Task

Force aufgegriffenen Themen und durch

die Kommission Prävention und Sicherheit

inhaltlich erarbeiteten konkreten Maßnahmen,

die zwischenzeitlich auch von der

DFL mit ihren 36 Profivereinen gebilligt

wurden, sollen und werden für mehr Sicherheit

sorgen und Gewalttätige daran

hindern, Unheil anzurichten, ist sich Winsmann

sicher.

„Es ist wichtig, gemeinsam mit Vereinen,

Polizei, Fans und Behörden die Maßnahmen

abzusprechen. Die Erfahrungen

aus der Regionalliga Nord sind sehr gut“,

verweist Winsmann auf die Arbeit in Norddeutschland.

Vereine und Polizei sprechen

schon vor den Begegnungen miteinander

und erarbeiten Konzeptionen. Schon bei

der Festlegung der Spielpläne der neuen

Saison werden bestimmte Risikospiele terminlich

genau bestimmt. Natürlich habe

man auf Regionalliga-Ebene nicht die

Menschenmassen zu bewältigen wie in

der 1. oder 2. Bundesliga. Während bei

Spielen in Dortmund oder München bis zu

80.000 Menschen unterwegs sind, kommen

bei Regionalliga-Begegnungen im

Durchschnitt knapp 900 Besucher.

„In der Regionalliga gab es in dem

vergangenen Spieljahr bei insgesamt 161

Spielen nur zwei sicherheitsrelevante Vorfälle.“

Winsmann selbst erwartet auch für

die Zukunft, dass es auf dieser Ebene keine

Probleme geben wird. „Der Personenkreis

ist überschaubar, das Netzwerk aller Beteiligten

ist eng gespannt.“ Die Arbeitsweise,

Risikospiele festzulegen und dementsprechend

zu behandeln, habe sich bewährt.

Auch das Miteinander von Polizisten und

ausgebildeten Ordnungskräften zeige

Wirkung. Nur dreimal musste in der ➤


letzten Saison wegen des Gebrauchs von

Pyrotechnik eingegriffen werden.

Aufgefallen ist Winsmann, dass die

meisten Risikospiele bei den Regionalligen

im Nordosten und in Bayern und die wenigsten

im Westen festgestellt wurden.

Das habe sicherlich mit den verschiedenen

Sicherheitsmaßgaben der regionalen Sicherheitskommissionen

zu tun und auch

damit, dass im Westen beispielsweise viele

Reservemannschaften von Bundesligisten

in den Regionalligen spielen.

Bei der Sitzung der DFB-Sicherheitskommission

wurden die Ergebnisse der

Task Force und weiterer Gremien formal

beschlossen und liegen nun dem DFB-Präsidium

zur Beschlussfassung vor. Bei der

Diskussion spielten die Fanproteste eine

Rolle, aber auch die Umsetzung der schärferen

Kontrollen, der Einführung von Risikospielen

mit Gästezuschauer-Begrenzung

und der intensiveren Zusammenarbeit von

Polizei, Vereinen, Fans und Behörden im

Profifußballbereich.

Winsmann machte bei der Sitzung in

Frankfurt aber auch klar, dass er nicht nur

bei den Fußballverbänden und Fans, sondern

auch bei der Polizei Handlungsbedarf

sieht. Aus seiner Sicht sollte es eine länderübergeifende,

einheitliche, taktische Vorgehensweise

der Polizei geben, was bislang

in Deutschland so nicht der Fall ist.

„Wir brauchen ein einheitliches Vorgehen

der Polizei.“ Der Niedersachse lobte dabei

Sicherheit

die vorbildlichen Einsatzkonzepte der Polizeidirektion

Hannover bei den Spielen von

Hannover 96. „Selbst von Fans und den

Ultras wird diese Vorgehensweise ausnahmslos

gelobt“, stellte er fest.

August-Wilhelm Winsmann will mit

seiner Arbeit in den Sicherheitskommissionen

weiter daran mitwirken, dass

Fußball weiter einfach nur Spaß macht

und dass sich Zuschauer ohne Sorge

und Gefahr an dem Spiel erfreuen können.

„So muss es sein. Wer ins Stadion

geht, muss sich nicht fürchten oder

Angst vor Gewalt haben. Nur die

Angst, wie die eigene Mannschaft heute

spielt, kann einem keiner nehmen.“

Frank Müntefering ■

Eine relativ ruhige Liga

Sicherheitskommission der Regionalliga Nord legt eine Halbzeitbilanz vor

Es ging spannend zu im ersten Halbjahr

der neuen Regionalliga Nord. Viele

interessante Derbys, packende Duelle

um die begehrten Plätze der Tabelle und eine

Menge Tore gab es zu sehen. Für August-

Wilhelm Winsmann verliefen die vergangenen

Monate dagegen „relativ ruhig“ – aber

auch das ist ein gutes Zeichen. Schließlich

zog er dieses Fazit in seiner Funktion als Vorsitzender

der NFV-Sicherheitskommission.

Bei der gemeinsamen Sitzung von Kommission,

Polizei und den Sicherheitsbeauftragten

am 5. Januar im Weserstadion gab er zudem

einen Überblick über die relevanten

Zahlen.

Danach wurden die 161 Partien von

durchschnittlich 867 Zuschauern verfolgt

(rund 140.000 gesamt). Darunter befanden

sich durchschnittlich 25 Fans der Kategorie B

(gewaltbereit; Heimverein: 15, Auswärtsverein:

10) und vier der Kategorie C (gewaltsuchend;

Heimverein: 2, Auswärtsverein: 2).

Lediglich 17 Partien wurden als Risikospiele

eingestuft, zu nennenswerten Vorkommnissen

kam es bei zwei dieser Duelle. Durchschnittlich

sind 27 Polizeibeamte (max. 402)

und 28 Ordnungskräfte (max.120) im Einsatz.

August-Wilhelm Winsmann, Vizepräsident

des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Fotos: Zwing

Der Meppener Jens Robben setzt sich gegen zwei Lübecker durch. Eine Szene aus dem Spiel SV

Meppen gegen VfB Lübeck. Foto: Dr. Werner Scholz

Drei Fragen an August-Wilhelm Winsmann,

Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes

1. Wie würden Sie die Situation nach den ersten Monaten beschreiben?

Wir hatten gewisse Befürchtungen, da die Liga neu gestaltet wurde. Sie sind aber nicht

eingetreten, bis auf zwei Vorfälle war es ruhig. Lediglich bei den Spielen SV Meppen gegen

VfB Oldenburg und – etwas abgeschwächt – VfB Lübeck gegen Holstein Kiel kam es zu

Ausschreitungen. Insgesamt können wir damit äußerst zufrieden sein. Wir gehen mit guter

Hoffnung in die Rückserie. Dass sich die Situation so gut darstellt, liegt zu einem wesentlichen

Teil daran, wie reibungslos das aufgebaute Netzwerk mit den Sicherheitsbeauftragten

der Vereine, der Landesinformationsstelle Sport in Hamburg, den Länderpolizeien und

dem Verband funktioniert.

2. Im Norden gab es 17 Risikospiele, die Regionalliga West hatte zwei, im Nordosten

gab es 34 und in der Regionalliga Süd 43. Wie erklären Sie diese Unterschiede?

Letztlich sind diese Zahlen natürlich immer abhängig von den Erfahrungen und der Einstellung

der jeweiligen Sicherheitskommissionen. Dass der Westen deutlich weniger Risikospiele

hat, lässt sich sicher durch die verstärkte Teilnahme der Reserveteams erklären. In anderen

Verbänden mag das Potenzial an gewaltbereiten Fans größer sein. Insofern lässt sich

auch eine vorsichtigere Haltung erklären.

3. In den vergangenen Monaten war die Pyrotechnik in aller Munde. Welche

Bedeutung hat sie in der Regionalliga Nord?

Der allgemeine Trend aus erster und zweiter Liga hat sich in unserer Regionalliga in

keiner Weise widergespiegelt. Es kam lediglich in drei Fällen zum Einsatz von Pyrotechnik.

Text und Interview: Stefan Freye (sfy)

Februar 2013 29


Auswahlarbeit

30

Februar 2013

Hochmoti

Minustem

Kaltfront im beschaulichen Fuchsbachtal. Für

Mitte Januar nichts Außergewöhnliches. Für

die NFV-Talente aber kein Problem. Wer davon

träumt, irgendwann mal im Profifußball zu landen,

ist auch schon in jungen Jahren abgehärtet.

NFV-Trainer Wulf-Rüdiger Müller versammelt

seine jungen Fußballer auf dem Kunstrasenplatz

der Sportschule Barsinghausen, um mit ihnen

Technik und Taktik zu schulen. Das dritte „T“ steht

für Temperament. Mit Begeisterung versuchen die

Talente des Niedersächsischen Fußballverbandes

diese drei „T“ in der Praxis umzusetzen. Apropos

Begeisterung: Die 15-jährigen Auswahlspieler

haben alle zusammen das große Ziel vor Augen,

Profifußballer zu werden.

Die Realität sieht aber leider so aus: Nur etwa

fünf Prozent aller Auswahlspieler in den Nach-


viert trotz

peraturen

wuchsleistungszentren der Vereine und des Verbandes

schaffen den großen Sprung in den Profifußball.

Daher bleibt eines besonders wichtig: Die

Schule nicht zu vernachlässigen, ein mögliches

Studium anzustreben oder sich in der Berufswelt

schon mal nach einem möglichen anderen Arbeitsplatz

umzusehen.

Die Eltern und Übungsleiter dürfen das Wichtigste

nicht vergessen: Sie müssen ihre begabten

Fußballer immer wieder die Realität vor Augen halten.

Wenn es dann langfristig doch jemand

schafft, mit Fußball viel Geld zu verdienen, ist es

umso schöner. Gegönnt sei es den hochmotivierten

NFV-Talenten allemal. REINER KRAMER besuchte

den Trainingslehrgang des Jahrgangs 1998,

brachte seine Gedanken zu Papier und schoss

auch die Fotos.

Auswahlarbeit

Februar 2013 31


Energetische Sanierung

32

„Ein Meilenstein im Sanierungskonzept

des Verbandes“

Neues Blockheizkraftwerk spart Energiekosten und verringert CO2–Ausstoß

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) versorgt

seit dem 16. Januar die Gebäude auf

dem NFV-Gelände mit Wärme und

Strom. NFV-Verwaltungsdirektor Walter

Burkhard, E.ON Avacon-Netzvorstand Matthias

Herzog und Wärme-Geschäftsführer

Joachim Dude drückten gemeinsam auf den

Knopf zum Start der Anlage.

„Das Blockheizkraftwerk ist ein Meilenstein

im Sanierungskonzept des Verbandes.

Pro Jahr werden rund 40.000 Euro

Energiekosten eingespart, so dass sich diese

Investition schon in sechs bis sieben Jahren

rechnen wird“, sagte Burkhard. Schon vor

15 Jahren habe es erste Überlegungen für

den Bau eines BHKW gegeben. „Aber erst

jetzt, nach der Vergrößerung der Gebäude

und wegen der ständig steigenden Energiekosten,

ist die Anlage rentabel“, so Burkhard

vor Vertretern der örtlichen Presse.

„Mit dem Blockheizkraftwerk werden

der Klimaschutz gefördert und Geld gespart

– das ist eine sehr gute Kombination“, sagte

Herzog. Er hoffe, dass es viele Nachahmer

geben wird, die wie der NFV in die Zukunft

investieren. „Der NFV ist ein echter

Premiumkunde, der Strahlkraft hat“, betonte

Herzog. Auch Joachim Dude hofft, dass

sich der Einbau von Blockheizkraftwerken

weiter durchsetzt. „Wir haben zwar schon

einige Hundert der Anlagen verkauft, trotzdem

ist die Zusammenarbeit mit dem NFV

etwas Besonderes. Der Verband ist ein

Stern, der vorweg leuchtet“, sagte Dude.

Das Blockheizkraftwerk besteht aus

drei Modulen mit einer elektrischen Gesamtleistung

von 50 Kilowatt und einer

Wärmeleistung von 100 Kilowatt. Es versorgt

den gesamten Komplex mit Wärme

und Strom, wobei der Anteil des eigenerzeugten

Stroms am Gesamtbedarf etwa

40 Prozent beträgt. Die vorhandene Kesselanlage

wird automatisch bei steigendem

Wärmebedarf zugeschaltet.

Die E.ON Avacon Wärme GmbH versorgt

schon seit mehr als zehn Jahren die

Februar 2013

NFV-Sportschule und das Sporthotel Fuchsbachtal

zuverlässig mit Wärme. Mit einem

neuen Vertrag haben beide Partner im Dezember

2012 die Zusammenarbeit für weitere

zehn Jahre besiegelt. „Mit dem Vertragsabschluss

setzen wir nicht nur unsere

Partnerschaft fort, wir haben auch die Wärmeversorgung

auf eine neue Qualität gestellt“,

sagte Joachim Dude bei der Inbetriebnahme

des BHKW. Die vorhandenen

Kessel und das neue Blockheizkraftwerk ergänzen

sich bei der Wärmeversorgung, wobei

das BHKW neben Wärme auch Strom

erzeugt. „Und das besonders umweltfreundlich“,

unterstreicht Netzvorstand

Matthias Herzog die Vorzüge der Anlage.

Mit der neuen Technik und den zusätzlichen

Sanierungsmaßnahmen erwartet der NFV

pro Jahr einen verringerten CO2-Ausstoß

von etwa 170 Tonnen.

Die energetische Modernisierung

der Heizungsanlage umfasst nicht nur die

Errichtung der BHKW-Anlage, sondern

auch die komplette Erneuerung der Mess-,

Steuer- und Regelungstechnik, die einen

Projektmanager Volker Schober präsentiert das Innere des Blockheizkraftwerks. Foto: Hermann

Joachim Dude, Walter Burkhard und Matthias Herzog (von links) nahmen im Keller des Sporthotel

Fuchsbachtal das neue Blockheizkraftwerk in Betrieb. Foto: Finger

nicht unerheblichen Teil zur Energiekostensenkung

beisteuert. Das gesamte Projekt

lag von der planerischen Ingenieurleistung

bis hin zur vollständigen Umsetzung

in Händen der E.ON Avacon Wärme

GmbH. -red

Kurzporträt

E.ON Avacon Wärme GmbH

Die E.ON Avacon Wärme GmbH

ist ein Tochterunternehmen der E.ON

Avacon AG und verantwortlich für den

Bau und Betrieb von Wärmeversorgungsanlagen

sowie für Erzeugung,

Transport und Verteilung der erzeugten

Wärme bis zum Kunden. Die rund

60 Mitarbeiter der E.ON Avacon Wärme

GmbH betreuen mehr als 100 Kilometer

Wärmenetz. Sie beliefern Privatund

Gewerbekunden, Industrieunternehmen

und kommunale Einrichtungen

in Niedersachsen und Sachsen-

Anhalt. Die Anlagen der E.ON Avacon

Wärme erzeugten im letzten Jahr 175

Gigawattstunden Strom und 385 Gigawattstunden

Wärme. Neben Wärme

und Strom betreibt die E.ON Avacon

Wärme auch Anlagen zur Dampfund

Kälteerzeugung.

Seit dem Jahr 2000 hat die

E.ON Avacon Wärme GmbH hohe

Millionenbeträge in die Fernwärmeversorgung

investiert und betreibt ein

modernes und umweltfreundliches

Fernwärmenetz. Dabei setzt das Wärmeversorgungsunternehmen

in der

Erzeugung auf einen ausgewogenen

und zukunftsfähigen Energiemix. Bei

Investitionen arbeitet E.ON Avacon

Wärme eng mit Partnern aus der Region

zusammen und vergibt seine Aufträge

bevorzugt an Dienstleister und

Lieferanten vor Ort, um so die heimische

Wirtschaft zu stärken.


Bespielbarkeit von

Sportplätzen im Winter

Nach dem Start der Rückrunde wird in den nächsten Wochen

häufig die Frage nach der Bespielbarkeit von Sportplätzen unter

ungünstigen Witterungsbedingungen gestellt. Der milde

Winter mit seinen vielen Niederschlägen setzt den Plätzen zu, und

die Meinungen über die Notwendigkeit einer Platzsperre gehen

manchmal weit auseinander. Der DFB hat hierzu u.a. in der Broschüre

„Erhaltung, Modernisierung, Erweiterung und Neubau von Sportplätzen”

klare Aussagen getroffen. Die Entscheidung, ob gespielt

wird oder nicht, obliegt der Sportplatzkommission. Diese setzt sich

zusammen aus einem Beauftragten des Platzeigentümers (Kommune

oder Verein), einem Vertreter der spielleitenden Stelle und einem Mitglied

des Schiedsrichtergespanns.

Besonderer Wert ist auf eine frühzeitige Entscheidung der Bespielbarkeit

zu legen, damit unnötige Reisetätigkeit und Kosten vermieden

werden. Die Entscheidung soll bis vier Stunden vor Spielbeginn

getroffen sein, bei Vormittagsspielen am Vorabend des Spieltages.

Sollten sich die Platzverhältnisse innerhalb dieses Zeitraumes

entscheidend verschlechtert haben, so kann die Kommission das

Spiel noch bis zwei Stunden vor Spielbeginn absagen. Bei einer Gefahr

für die Gesundheit der Spieler kann der Schiedsrichter jederzeit

das Spiel absagen.

Nässe, Reif, Frost, Eis und Schnee können die Nutzung von

Rasensportplätzen einschränken. Oft kommt es bei ungünstigen

Platzverhältnissen zu Schäden am Bodenaufbau und an den Gräsern,

die nur mit hohem zusätzlichen Aufwand im nächsten Jahr zu beseitigen

sind. Zudem müssen die Spiele der Rückrunde dann meist auf

einem Spielfeld stattfinden, das in Teilbereichen eher einem Acker als

einem Rasen gleicht. Auch aus diesem Grund gibt die o.a. Broschüre

Hinweise, wann eine Spielabsage anzuraten ist.

Gleiches gilt auch für Tennensportplätze. Allgemein glaubt man,

dass Tennensportplätze immer und bei jeder Witterung bespielbar

sind. Dies ist jedoch, auch im Sinne der Gesundheit der Spieler, nicht

der Fall. Grundsätzlich ist zwar ein Tennensportplatz stärker belastbar

als ein Rasensportplatz, aber auch für ihn gibt es „Auszeiten“. Bei

wassergesättigtem Tennenbelag, Frost, Eis oder während Frost-/Tauwechsel

sollten Tennenflächen nicht bespielt werden.

Kunststoffrasen sind nicht so witterungsempfindlich wie Rasenund

Tennenflächen. Aber auch bei ihnen gibt es während des Winters

Auszeiten. Wenn der Belag hart gefroren oder mit Eis überzogen

ist oder wenn bei gefrorenem Untergrund Wasser auf der Fläche

steht, sollten auch diese Flächen nicht genutzt werden. Ansonsten ist

die Verletzungsgefahr für die Spieler sehr hoch und auch teure Schäden

am Belag sind nicht auszuschließen.

Bei Fragen zu Pflegeverträgen wenden Sie sich bitte an

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Februar 2013 33


Internet

34

Im weltweit verbindenden Internet sind

Qualität und Aktualität des Auftritts entscheidend.

Der Niedersächsische Fußballverband

versucht diesen hohen Ansprüchen

gerecht zu werden. Eine neue, einfach

zu bedienende Navigation hilft dabei,

die gewünschten Seiten blitzschnell aufzurufen.

Ein Wegweiser zu den vielen informativen

Seiten des Internetauftritts. Dazu

gehören die klassischen Dienstleistungsbereiche

wie Pass- und Spielrecht, Spielbetrieb,

Schiedsrichter-, Trainer- und Mitarbeiterausbildung

und Talentsichtungund

–förderung. Ebenso die wichtigen

Bereiche Ehrenamt, Integration, Schule

und Fußball, die unter der Rubrik „Nachhaltigkeit“

zu finden sind.

Nachhaltigkeit heißt das neue

Schlagwort. Der Deutsche Fußball-Bund

hat dafür eine Kommission eingesetzt.

Ziel der Kommission ist, sinnvolle Maßnahmen

im Geiste der Nachhaltigkeit

und des werteorientierten Fußballs in

Februar 2013

Wichtige Informationsquelle

des Fußballs in Niedersachsen

Niedersächsischer Fußballverband hat dem Internetauftritt

www.nfv.de ein neues Outfit gegeben

Eine wichtige Informationsquelle des

Niedersächsischen Fußballverbandes

bleibt der Internetauftritt www.nfv.de.

Im 13. Jahr seines Bestehens hat er ein

neues Outfit erhalten, der die Attraktivität

noch mehr steigern soll. Auf der

Startseite dominiert die Rubrik „Aktuelles“.

Mit qualitativ guten Fotos werden

die Besucher motiviert, die Berichte aus

dem Verbandsgeschehen zu lesen. Neu

ist auch die Rubrik „Termine“. Darin

werden die wichtigsten Veranstaltungen

des NFV angekündigt. REINER

KRAMER stellt den gelifteten Internetauftritt

vor.

Deutschland zu entwickeln und auf den

Weg zu bringen. So wird der Fußball zum

Multiplikator gesellschaftlicher Verantwortung.

NFV-Präsident Karl Rothmund leitet

als DFB-Vizepräsident die DFB-Kommission

für sozial- und gesellschaftliche Aufgaben.

In der Rubrik „Nachhaltigkeit“ behandelt

der NFV die wertorientierten Themen des

Fußballs.

Die Einrichtungen des Niedersächsischen

Fußballs werden ebenso ausführlich

vorgestellt. So erfahren die User alle wichtigen

Informationen aus der Sportschule.

Ausschreibungen zu allen Wettbewerben

können mit der Download-Funktion heruntergeladen

werden. Ebenso andere

wichtige Dokumente aus den einzelnen

Referaten.

Das monatlich erscheinende Fußball-

Journal wird als PDF-Datei angeboten. Ein

Service der besonderen Art, zumal in diesem

Magazin interessante Geschichten

und zahlreiche Impressionen veröffentlicht


werden. Apropos Fotos: Sehr beliebt ist

im Internetauftritt die Bildergalerie, in der

von verschiedenen Veranstaltungen bis zu

100 Foto anzuschauen sind.

Eine große Resonanz erfährt die Rubrik

„Auswahlteams des NFV“. Die

Spielerinnen und Spieler der einzelnen

Jahrgänge werden mit einem Foto und

Kurzportrait vorgestellt. Einsätze für den

NFV und mögliche Länderspiele in Jugendnationalteams

sind in der Spielerstatistik

zu sehen. Wo befinden sich die

DFB/NFV-Stützpunkte, in der die Nachwuchsspieler

ausgebildet werden? Wer

schafft den Sprung in ein Auswahlteam

des NFV? Reichlich Information zur

Talentsichtung und –förderung.

Wer sind meine Ansprechpartner

in der NFV-Geschäftsstelle? Wie ist der

Fußballverband gegliedert? Wie heißen

die Kreisvorsitzenden? Wie viele Mitglieder

gibt es in den Kreisen? Jede Menge

Namen, Fakten und Zahlen. Der Verband

und seine Gremien stellen sich vor.

In der Rubrik „Dialog“ gibt es das Forum

für einen fairen Meinungsaustausch sowie

eine Turnier-, Spieler- und Trainerbörse.

Stolz ist der NFV auch auf seinen

Transferrechner, der für einen Spielerwechsel

wichtige Informationen liefert.

Alles Weitere auf der Übersichtsseite

Service & FAQ.

Von Christoph Bähr

Seit dem vergangenen Sommer beschreitet

der SC Rote Teufel Ganderkesee

neue Wege in Sachen Inklusion. Dabei

erhält der Verein jetzt Unterstützung vom

Deutschen Fußball-Bund (DFB). Aus den

Mitteln der Egidius-Braun-Stiftung gehen

3.000 Euro an die Mannschaft, die mit geistig

behinderten und nicht-behinderten Fußballern

am regulären Spielbetrieb der 5.

Kreiskasse teilnimmt. Jutta Lobenstein, die

Trainerin und 2. Vorsitzende des SC Rote

Teufel, hatte einen Antrag an die Stiftung

gerichtet. „Die Antwort kam schnell und fiel

positiv aus. Ich freue mich sehr über die

Spende“, sagte Lobenstein.

Ferdinand Dunker, der Vizepräsident

des Niedersächsischen Fußballverbandes

(NFV) und Kuratoriumsmitglied der Egidius-

Braun-Stiftung, überreichte den Scheck in

den Räumen der Lebenshilfe in Delmenhorst

an den Vereinsvorsitzenden Hans-

Walter Brinkmann. Der im April 2012 gegründete

SC Rote Teufel ist aus dem Fußballteam

der Lebenshilfe hervorgegangen.

„Damit wurde ein Zeichen in ganz Niedersachsen

gesetzt“, betonte Dunker. „Die

Das Mekka des niedersächsischen

Fußballs ist in Barsinghausen. So hat

Ehrenpräsident Engelbert Nelle in seiner

aktiven Zeit immer wieder den NFV bezeichnet.

Die Geschäftsstelle, die Sportschule

mit den gepflegten Rasenplätzen,

das August-Wenzel-Stadion und die Halle

sind dort beheimatet. Ebenso das Sporthotel

Fuchsbachtal. Trainingslager, Seminare

sowie diverse Schulungen und Tagungen

Internet

werden angeboten, so dass sich Theorie

und Praxis täglich abwechseln.

Das Fazit: Wer sich für den niedersächsischen

Fußball allgemein interessiert,

sich als Funktionär oder Fußballer weiterbilden

möchte, für den führt kein Weg an

den Niedersächsischen Fußballverband in

Barsinghausen vorbei. Vorher sollte er sich

allerdings ausführlich unter www.nfv.de

informieren. ■

Deutscher Fußball-Bund

unterstützt Rote Teufel

Inklusive Mannschaft erhält 3.000 Euro von der Egidius-Braun-Stiftung – „Ein Zeichen gesetzt“

Roten Teufel haben gezeigt, wie man die

Gesellschaft zusammenführen kann.“

Wofür die 3.000 Euro verwendet werden,

will sich Jutta Lobenstein nun genau überlegen.

Sie hat bereits eine Liste mit mehreren

Punkten angefertigt, unter anderem

werden auf dem Sportplatz am Ammerweg

in Bookholzberg – der Heimat der

Roten Teufel – Auswechselbänke benötigt.

In der 5. Kreisklasse wartet die Mannschaft

noch auf den ersten Punktgewinn, hat

aber bereits sieben Tore erzielt. Der NFV-Vizepräsident

Dunker richtete aufmunternde

Worte an die anwesenden Spieler: „Wichtig

ist, dass ihr Spaß und Freude habt. Fußball

ist mehr als ein 1:0.“

Ferdinand Dunker (links), der Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes, überreichte

die 3.000-Euro-Spende der Egidius-Braun-Stiftung an Hans-Walter Brinkmann, den Vorsitzenden

des SC Rote Teufel Ganderkesee. Foto: Ingo Möllers

Februar 2013 35


Justizia am Spielfeldrand

36

Eine Spielerlaubnis

schützt vor Strafe nicht

Was sich hinter diesem Titel verbirgt, erklärt nachfolgend Ralf Serra, Leiter der NFV-Passstelle

Welcher Verein meint, durch eine

erteilte Spielerlaubnis und einen

vorliegenden Spielerpass einen

Spieler ohne Bedenken und risikolos einsetzen

zu können, kann sich täuschen.

In einem aktuellen Fall wurde für

einen Spieler im Rahmen des Vereinswechsels

vom abgebenden Verein ein Spielerpass

vorgelegt, der nicht das letzte Pflichtspiel

beinhaltete. Aufgrund dieser fehlenden

Angabe erteilte die Verbandspassstelle

die Spielerlaubnis ordnungsgemäß zum

1. Januar.

Diese Spielerlaubnis sollte deshalb

korrigiert werden, weil der Spieler seit

mehr als sechs Monaten nicht mehr am

Spielbetrieb teilgenommen hatte. Der Fußballer

selbst legte dem alten Verein ein vorformuliertes

Schreiben vor, in dem er als

letztes Pflichtspiel den 1. Mai eintrug. Der

alte Verein konnte sich aber erinnern, dass

Rassistische Äußerungen in Zusammenhang

mit Fußballspielen sind leider keine

Seltenheit. Auch im Eifer des Gefechts

haben Aussagen dieser Art auf dem

Fußballplatz nichts zu suchen. Das Verbandssportgericht

unter Vorsitz von

Johannes Budde (Barßel) musste sich mit

diesem unerfreulichen Thema befassen.

Stellvertretend Auszüge aus dem Urteil,

das zur Besinnung aufrufen soll.

Verbale Entgleisungen auf Fußballplätzen

landen längst nicht alle vor dem

Sportgericht. Aber wenn der Umgangston

eine Schärfe annimmt, die nicht

zu entschuldigen ist, muss gehandelt werden.

Wegen rassistischer Äußerungen hat

das Verbandssportgericht des Niedersächsischen

Fußballverbandes (VSG) unter Vorsitz

von Johannes Budde (Barßel) in Barsinghausen

zwei Spieler zu einer Sperre von drei

Monaten verurteilt. Dieser Fall landete vor

dem Verbandssportgericht, weil ein Journalist

über die Rassismusvorwürfe geschrieben

hatte. Ein Fußballfunktionär meldete diesen

Vorgang nach Barsinghausen und so nahmen

die Dinge ihren Lauf.

Die beiden Fußballer sollen in einem

Spiel einen Gegenspieler unter anderem mit

den Sätzen beleidigt haben: „Verpiss dich,

du schwarzes Schwein. Aus welchem Zoo

haben sie Dich raus gelassen. In unserem

Februar 2013

der Spieler nicht am 1. Mai, sondern

am 1. Juni eingesetzt worden ist und

berichtigte handschriftlich das Datum.

Die Verbandspassstelle erfasste

jedoch fälschlicherweise das

Datum des 1. Mai und erteilte dem

Spieler eine sofortige Spielerlaubnis.

Daraufhin wurde er von seinem

Verein im nächsten Pflichtspiel eingesetzt.

Aber durfte der

Verein das auch?

In seiner jetzt getroffenen Entscheidung

hat das Verbandssportgericht die

Auffassung vertreten, dass Verein und

Spieler wissen und erkennen konnten und

die von der Verbandspassstelle erteilte

Spielerlaubnis falsch war.

Land hast Du nichts zu suchen.“ Der

Schiedsrichter hatte nichts gehört und deshalb

auch keine Eintragung im Spielbericht

vorgenommen. Wegen einer weiteren Äußerung,

die keinen rassistischen Hintergrund

hatte, wurden die beiden Fußballer zudem

mit einer Geldstrafe in Höhe von 125 Euro

belegt. Während einer der beiden Spieler die

Äußerungen eingeräumt hatte, bestritt sein

Kollege die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.

Die Kosten des Verfahrens in Höhe von

530 Euro trugen je zur Hälfte die beiden

Fußballer. Die Staatsanwaltschaft hatte auf

Grund der Medienberichte ein

Ermittlungsverfahren eingeleitet.

(Urteil-Nr. Az: 12-2011/2012)


Die Vereinswechselbestimmungen

der Spielordnung müssten den Vereinen

bekannt sein. Vereinswechsel in

den Wechselperioden gehörten zum

Alltagsgeschäft eines jeden Vereins.

Beleg dafür, dass dem Antragsteller

die Wechselbestimmungen genau

bekannt gewesen sein müssten ist:

Der Verein hat eine Verkürzung der

ursprünglichen Wartefrist bei der Verbandspassstelle

beantragt.

Deshalb kann laut Urteil kein

Vertrauensschutz im Hinblick auf die

Wirksamkeit der erteilten Spielerlaubnis

hergeleitet werden. Der Verein hätte

den Irrtum der Verbandspassstelle erkennen

können und müssen.

Der betroffene Verein hat noch die

Möglichkeit, ein Rechtsmittel gegen diese

Entscheidung einzulegen.

Aktenzeichen: VSG 16-2012/2013

Drei Monate Sperre für

rassistische Äußerungen

Urteile des Niedersächsischen Verbandssportgericht –

Zusammengefasst von REINER KRAMER

In einem anderen schriftlichen Verfahren

wurde ein Oberligaspieler ebenfalls

zu einer Sperre von drei Monaten

verurteilt. Dieser hatte bei einem Hallenturnier

in Alfeld den Schiedsrichter

mit den Worten „Du Nazischwein“,

aufs Übelste beleidigt. Auf Anfrage des

Sportgerichts räumte der Fußballer ein,

vorrübergehend die Kontrolle über sich

selbst verloren zu haben. Ein Mitspieler

von ihm soll den Unparteiischen mit

dem Satz „Ich warte draußen auf

Dich, man sieht sich immer zwei Mal,

Du Arsch“, verbal angegriffen haben.

Dafür verurteilte ihn das Verbandssportgericht

mit einer Sperre von sechs

Wochen.

In der Urteilsbegründung heißt es

unter anderem, dass die Bezeichnung

„Du Nazi“ ein diskriminierendes Verhalten

darstellt. Der Strafrahmen sieht für

ein derartiges Verhalten eine Sperre bis

zu einem Jahr, eventuell den Antrag

auf Ausschluss aus dem Verband bzw.

eine Geldstrafe bis zu 5.000 Euro vor.

Das Verbandssportgericht wertete den

Nazispruch des Langenhagener Fußballers

mit der Aussage, dass damit die

Schwelle der Geringfügigkeit erheblich

überschritten worden sei. Eine Sperre

von drei Monaten sei nicht nur angemessen,

sondern unbedingt erforderlich.

(Urteil-Nr. Az: 04.2011/2012)


Vor einiger Zeit mussten sich die

Experten der ARAG Sportversicherung

mit einer erheblichen Augenverletzung

befassen, die sich ein achtjähriger

Jugendspieler während des Fußballtrainings

auf der Platzanlage zugezogen

hatte.

Den Verantwortlichen des Vereins

war seit längerer Zeit bekannt, dass

sich die im Eigentum der Kommune

befindliche Platzanlage in keinem guten

Zustand befand. Dies wurde auch

mehrfach von der Platzwartin des Vereins

gegenüber der Kommune angezeigt.

Insbesondere wies sie in einem

Schreiben darauf hin, dass die Ballfangnetze

hinter dem Tor verschlissen

seien und die Umzäunung der kompletten

Anlage einen heruntergekommenen

Eindruck mache. Die Kommune

verhielt sich abwartend. Es wurden

keinerlei Maßnahmen in die Wege

geleitet, um den Zustand der Sportanlage

zu verbessern.

So kam es wie es kommen musste.

Während eines Fußballtrainings verletzte

sich der achtjährige Jugendspieler am

Auge. Der Ball war gegen den verschlissenen

Ballfangzaun geprallt, dadurch löste

sich ein verrostetes Drahtstück, geriet

in das Auge des Jungen und verursachte

die erhebliche Verletzung.

Die Eltern des Vereinsmitgliedes

machten die Stadt schadenersatzpflichtig.

Aufgrund der erheblichen Verletzung erhielt

das verletzte Kind eine hohe

Schmerzensgeldzahlung.

Nun bahnte sich zwischen Stadt und

Verein eine Auseinandersetzung an, da

die Kommune den Verein für das Zustandekommen

des Personenschadens

verantwortlich machte. Es kam schließlich

zum Streit beim zuständigen Landgericht.

Die Richter hielten die Klage für

begründet und entschieden, dass sowohl

die Stadt als auch der Verein für

den Zustand der Sportanlage verkehrssicherungspflichtig

seien. Diese Pflichten

seien von beiden Parteien verletzt

worden.

ARAG Sportversicherung informiert

Vereine sind für Verkehrssicherheit von

kommunalen Anlagen mitverantwortlich

Besteht zwischen den Parteien kein

Nutzungsvertrag, ist sowohl der Eigentümer

(Stadt) als auch der Nutzer (Verein)

gleichermaßen verkehrssicherungspflichtig.

Im Ergebnis führte dies dazu, dass

der Sportversicherer als Haftpflichtversicherer

des Vereins die Hälfte der Schadensumme

zu übernehmen hatte. Das

Gericht wies ausdrücklich darauf hin,

dass der Verein sich nicht dadurch entlasten

kann, dass die Stadt nicht für die

Instandsetzung gesorgt hatte, obwohl

entsprechende Hinweise von Seiten des

Vereins erfolgt waren. Der bekannt

schlechte Allgemeinzustand der Anlage

hätte den Verein dazu veranlassen müssen,

gegebenenfalls die Benutzung der

Anlage zu unterlassen.

Quelle: aragvid-arag 12/12

Weitere Informationen, Prospektmaterial

und Anträge erhalten Sie bei der

ARAG Sportversicherung, Versicherungsbüro

Sporthilfe Niedersachsen,

Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10,

30169 Hannnover oder unter

www.ARAG-Sport.de

Februar 2013 37


Jugendfußball

Donnerstag, 10.1.2013

1 Hannover 96 TSV Nesselröden 4:0

2 JSG Rotenberg JFV Rhume-Oder 3:2

3 VfL Wolfsburg Sparta Göttingen 7:0

4 TSV Nesselröden JSG Rotenberg 2:5

5 GrEllersh./Hetjersh. JSG Radolfshausen 2:1

6 JSG Rotenberg Hannover 96 1:4

7 JSG Friedl./Bremke VfL Wolfsburg 0:3

8 Sparta Göttingen SG Werratal 4:1

9 Hannover 96 SC Hainberg 3:0

10 SG Werratal VfL Wolfsburg 2:7

11 JFV Göttingen GrEllersh./Hetjersh. 4:0

12 AZ Alkmaar JFV Northeim 1:1

13 JSG Friedl./Bremke Sparta Göttingen 0:5

14 Hebenshsn./Werra Fulham FC 1:6

15 GrEllersh./Hetjersh. FC Grone 3:4

16 JSG Friedl./Bremke AZ Alkmaar 0:4

17 Fulham FC Bollensn./Schoning. 5:1

18 JFV Rhume-Oder SC Hainberg 0:1

19 JFV Northeim JSG Friedl./Bremke 6:1

20 Hebenshsn./Werra JSG Hardegsen 1:1

21 JSG Radolfshausen JFV Göttingen 2:2

22 Bollensn./Schoning. JSG Hardegsen 2:3

23 JSG Nörten Hebenshsn./Werra 5:1

24 JFV Göttingen FC Grone 3:2

25 JSG Hardegsen JSG Nörten 2:2

Freitag, 11.1.2013

26 JSG Rotenberg SC Hainberg 3:1

27 JFV Rhume-Oder TSV Nesselröden 3:2

28 FC Grone JSG Radolfshausen 5:0

29 JSG Friedl./Bremke SG Werratal 1:2

30 Grasshopper Zürich JSG Radolfshausen 3:0

31 Sparta Göttingen AZ Alkmaar 4:4

32 JFV Rhume-Oder SC Freiburg 0:4

33 TSV Nesselröden FK Austria Wien 0:8

34 JFV Göttingen FC Schalke 04 1:2

35 SC Freiburg TSV Nesselröden 9:0

36 AZ Alkmaar SG Werratal 8:0

37 FK Austria Wien JFV Rhume-Oder 8:0

38 GrEllersh./Hetjersh. FC Schalke 04 0:7

39 Grasshopper Zürich JFV Göttingen 4:0

40 1.FSV Mainz 05 JSG Radolfshausen 7:0

41 JFV Northeim Borussia Dortmund 1:0

42 Bor. M. Gladbach JSG Nörten 9:0

43 Bollensn./Schoning. Hamburger SV 0:3

44 FC Grone 1.FSV Mainz 05 3:5

45 Borussia Dortmund Sparta Göttingen 4:1

46 Hamburger SV Fulham FC 2:2

47 Hebenshsn./Werra Bor. M. Gladbach 0:5

48 Fulham FC JSG Hardegsen 1:0

49 SG Werratal JFV Northeim 0:2

50 JSG Nörten Bollensn./Schoning. 1:2

51 JFV Northeim Sparta Göttingen 4:1

52 Bollensn./Schoning. Hebenshsn./Werra 1:0

Samstag, 12.1.2013

53 JSG Radolfshausen FC Schalke 04 0:6

54 1.FSV Mainz 05 GrEllersh./Hetjersh. 5:0

55 SG Werratal Borussia Dortmund 1:6

56 FC Schalke 04 FC Grone 4:1

57 SC Freiburg SC Hainberg 6:0

58 FK Austria Wien JSG Rotenberg 6:2

59 JSG Nörten Hamburger SV 0:9

60 Bor. M. Gladbach JSG Hardegsen 6:1

61 JFV Northeim VfL Wolfsburg 1:7

62 Grasshopper Zürich FC Grone 4:2

63 JSG Rotenberg SC Freiburg 0:5

64 JSG Friedl./Bremke Borussia Dortmund 0:4

65 GrEllersh./Hetjersh. Grasshopper Zürich 1:9

66 JFV Göttingen 1.FSV Mainz 05 0:6

67 Hamburger SV JSG Hardegsen 5:1

68 Bollensn./Schoning. Bor. M. Gladbach 0:6

69 SC Hainberg FK Austria Wien 1:10

70 FC Schalke 04 Grasshopper Zürich 4:1

71 Hannover 96 SC Freiburg 3:1

72 Borussia Dortmund AZ Alkmaar 2:1

73 FC Schalke 04 1.FSV Mainz 05 0:2

74 Bor. M. Gladbach Hamburger SV 1:1

75 SC Freiburg FK Austria Wien 2:1

76 VfL Wolfsburg Borussia Dortmund 4:4

77 1.FSV Mainz 05 Grasshopper Zürich 5:3

78 Fulham FC Bor. M. Gladbach 1:3

79 Hannover 96 FK Austria Wien 0:3

80 Hebenshsn./Werra Hamburger SV 0:4

81 VfL Wolfsburg AZ Alkmaar 3:2

82 Fulham FC JSG Nörten 5:0

83 JFV Rhume-Oder Hannover 96 2:3

84 SC Hainberg TSV Nesselröden 2:0

Hannover 96 gewinnt

Sparkasse & VGH Cup

Bei der 24. Ausgabe holt 96 den Cup zum zweiten Mal

Hannover 96 hat den Sparkasse &

VGH CUP 2013 gewonnen. In einem spannenden

und offen geführten Finale setzte

sich das Team von Daniel Stendel mit 3:1

nach Neunmeterschießen durch. Dabei sah

es für die Landeshauptstädter zunächst

gar nicht gut aus. Bereits nach wenigen

Minuten erzielte Ismael Shradi-Tajouri das

1:0 für Austria Wien. In der Folge gab es

Chancen für beide Teams. Sascha Horvath,

MVP des Turniers 2012, hatte mit einem

Pfostenschuss die größte Möglichkeit die

Wiener Führung auszubauen. Wenig später

gelang Malte Bertram der Ausgleich

zum 1:1. Im Neunmeterschießen war es

dann ausgerechnet der Torschützenkönig

aus Wien Peter Michorl (13 Turniertreffer),

der den entscheidenden Neunmeter verschoss.

Für Hannover 96 war damit der

zweite Sieg nach 2011 in der Göttinger

LOKHALLE perfekt.

Neben dem zweiten Platz und der

Torjägerkanone konnte sich das Team von

Trainer Herbert Gager ebenfalls über die

Auszeichnung des Most Valuable Player

(MVP) freuen. Der 18-jährige Ismael

Shradi-Tajouri wurde nach seinem starken

Auftritt in der LOKHALLE geehrt. Der beste

Torwart des Turniers, Jannik Huth war

mit seiner Mannschaft, dem 1. FSV Mainz

05 im Halbfinale an Wien mit einer 0:2

Niederlage gescheitert.

Im zweiten Halbfinale unterlag der

VfL Wolfsburg dem späteren Sieger klar

mit 1:4. Die regionalen Teams waren auch

am Finaltag im Einsatz und der JFV Göttingen

sorgte bei seinem zweiten Turnierauftritt

für eine kleine Überraschung. Das

Team von Hans-Jörg Ehrlich und Arunas

Zekas schlug den niederländischen AZ

Alkmaar mit 3:1 und qualifizierte sich so

für das Viertelfinale.

Bereits in der Vorrunde sorgte der

JFV Northeim für die erste Überraschung.

Am zweiten Turniertag schlugen die Northeimer

in der ausverkauften LOKHALLE die

Mannschaft von Borussia Dortmund mit

1:0. Mit diesem Sieg legte der JFV Northeim

den Grundstein für die Teilnahme an

der Zwischenrunde, in der die Mannschaft

gegen die Teams vom 1. FSV Mainz 05

und dem Hamburger SV das Nachsehen

hatte und ausschied.


Mit insgesamt knapp 11.000 Zuschauen

an vier Turniertagen waren die

Veranstalter um Geschäftsführer Lutz Renneberg

und Holger Jortzik sehr zufrieden.

„Wir haben hervorragenden Hallenfußball

und attraktive Spiele auf unserem neuen

Kunstrasen gesehen“, resümiert Renneberg

das Turnier. Im Vorfeld des Turniers

ist in ein neues Kunstrasensystem investiert

worden. „Die Investition von rund

75.000 u haben wir mit Hilfe der niedersächsischen

Lotto-Sport-Stiftung und fünf

weiteren Sponsoren stemmen können“, so

Renneberg.

Der Spielkomfort hat sich durch den

neuen Kunstrasen verbessert. Der Rasen

sei um mindestens eine Klasse besser als

bei anderen Turnieren urteilte Stefan Sartori,

U19-Trainer FSV Mainz 05, während

des Turniers. Im kommenden Jahr feiert

Europas größtes U19-Fußballhallenturnier

dann sein 25-jähriges Jubiläum. Der

Sparkasse & VGH CUP 2014 findet vom

09. Januar bis zum 12. Januar 2014 in der

LOKHALLE statt. Die Vorbereitungen für

das 25-jährige Jubiläum laufen bereits,

um den Zuschauern auch 2014 wieder ein

hochklassiges und qualitativ hochwertiges

Turnier präsentieren zu können. Hannover

96 wird dann alles daran setzen, um als

erste Mannschaft in der Turniergeschichte

den Titel zu verteidigen und den Pokal erneut

in die Landeshauptstadt mitnehmen

zu können.

Jugendfußball

Coca-Cola GRUPPE Pkt. Tore

1. VfL Wolfsburg 16 31:9

2. Borussia Dortmund 13 20:8

3. JFV Northeim 13 15:10

4. AZ Alkmaar 8 20:10

5. Sparta Göttingen 7 15:20

6. SG Werratal 3 6:28

7. JSG Friedland/Bremke 0 2:24

flippothek-GRUPPE Pkt. Tore

1. 1.FSV Mainz 05 18 30:6

2. FC Schalke 04 15 23:5

3. Grasshopper Club Zürich 12 24:12

4. JFV Göttingen 7 10:16

5. FC Grone 6 17:19

6. SV Gr. Ellershausen/Hetjersh. 3 6:30

7. JSG Radolfshausen 1 3:25

REWE-GRUPPE Pkt. Tore

1. FK Austria Wien 15 36:5

2. SC Freiburg 15 27:4

3. Hannover 96 15 17:7

4. JSG Rotenberg 9 14:20

5. SC Hainberg 6 5:22

6. JFV Rhume-Oder 3 7:21

7. TSV Nesselröden 0 4:31

TSN-Beton-GRUPPE Pkt. Tore

1. Borussia Mönchengladbach 16 30:3

2. Hamburger SV 14 24:4

3. Fulham FC 13 20:7

4. JSG Bollensen/Schoningen 6 6:18

5. JSG Hardegsen 5 8:17

6. JSG Nörten 4 8:28

7. JSG Hebenshausen/Werra

Sonntag, 13.1.2013

1 3:22

85 JSG Rotenberg AZ Alkmaar 0:4

86 JFV Göttingen Bollensn./Schoning. 2:0

87 Fulham FC FC Schalke 04 5:2

88 JFV Northeim Hamburger SV 1:4

89 Hannover 96 Borussia Dortmund 5:1

90 Grasshopper Zürich SC Freiburg 3:4

91 Bollensn./Schoning. JSG Rotenberg 0:5

92 FC Schalke 04 FK Austria Wien 2:1

93 Hamburger SV 1.FSV Mainz 05 1:1

94 Borussia Dortmund Bor. M. Gladbach 0:4

95 SC Freiburg VfL Wolfsburg 1:1

96 FK Austria Wien Fulham FC 3:0

97 1.FSV Mainz 05 JFV Northeim 7:0

98 AZ Alkmaar JFV Göttingen 1:3

99 Bor. M. Gladbach Hannover 96 1:1

100 VfL Wolfsburg Grasshopper Zürich 6:2

101 Bollensn./Schoning. AZ Alkmaar 1:8

102 JSG Rotenberg JFV Göttingen 0:6

103 FK Austria Wien SC Freiburg 3:2

104 1.FSV Mainz 05 Bor. M. Gladbach 2:1

105 Hannover 96 Hamburger SV 3:2

106 VfL Wolfsburg JFV Göttingen 6:1

107 FK Austria Wien 1.FSV Mainz 05 2:0

108 Hannover 96 VfL Wolfsburg 4:1

109 1.FSV Mainz 05 VfL Wolfsburg 4:6

110 FK Austria Wien Hannover 96 1:3

Zwischengruppe A Pkt. Tore

1. Fulham FC 3 5:5

2. FK Austria Wien 3 4:2

3. FC Schalke 04 3 4:6

Zwischengruppe B Pkt. Tore

1. 1.FSV Mainz 05 4 8:1

2. Hamburger SV 4 5:2

3. JFV Northeim 0 1:11

Zwischengruppe C Pkt. Tore

1. Hannover 96 4 6:2

2. Borussia Mönchengladbach 4 5:1

3. Borussia Dortmund 0 1:9

Zwischengruppe D Pkt. Tore

1. VfL Wolfsburg 4 7:3

2. SC Freiburg 4 5:4

3. Grasshopper Club Zürich 0 5:10

Zwischengruppe E Pkt. Tore

1. JFV Göttingen 9 11:1

2. AZ Alkmaar 6 13:4

3. JSG Rotenberg 3 5:10

4. JSG Bollensen/Schoningen 0 1:15

Viertelfinale/Halbfinale/kl. Finale/Finale

103 FK Austria Wien SC Freiburg 3:2

104 1.FSV Mainz 05 Bor. M. Gladbach 2:1

105 Hannover 96 Hamburger SV 3:2

106 VfL Wolfsburg JFV Göttingen 6:1

107 FK Austria Wien 1.FSV Mainz 05 2:0

108 Hannover 96 VfL Wolfsburg 4:1

109 1.FSV Mainz 05 VfL Wolfsburg 4:6

110 FK Austria Wien Hannover 96 1:3


Schiedsrichter

40

Traditionell gekleidet in schwarzem

Dress, so präsentierten sich die Fußballschiedsrichter

noch vor wenigen Jahrzehnten.

Ihre Aufgabe war es Spiele zu pfeifen

und sich mit Abseits, Freistoß und Torwartspiel

zu beschäftigen. Schon seit Jahren

reicht dies als Motivation zur Tätigkeit der

Nachwuchsreferees jedoch nicht mehr. Inzwischen

werden deshalb über die Spielleitungen

hinaus weitere Aktivitäten für die

jungen Unparteiischen im NFV angeboten.

Der Schiedsrichterjob ist damit attraktiver geworden.

So treten die Unparteiischen selbst

auch gerne mal gegen den Ball und richten

seit 1983 ein Jungschiedsrichterturnier aus.

In diesem Jahr war es der Fußballkreis Lüneburg,

der für die Organisation und Durchführung

verantwortlich zeichnete. Nach einem

gelungenen Festabend am Vortag des Turniers

mit rund 550 Teilnehmern trafen sich

49 Mannschaften aus 44 Fußballkreisen von

Göttingen bis Leer und vom Emsland bis Lüchow-Dannenberg,

um den Niedersachsenmeister

2013 auszuspielen.

Auch die Schiedsrichterinnen, die als

Unparteiische für einen geordneten Spielbetrieb

im NFV eine bedeutende Rolle spielen,

trugen parallel zu den Spielen der Jungschiedsrichter

ein gesondertes Turnier aus.

Hier trafen sieben Teams aufeinander, wobei

sich die Mannschaft aus Lüneburg um Spielertrainerin

Claudia Fricke in einer einfachen

Punktrunde vor dem Kreis Uelzen und dem

Bezirk Hannover durchsetzen konnten.

Die Siegermannschaft des Jungschiedsrichterturniers

kam in diesem Jahr aus dem

Februar 2013

„Ein Highlight im Fußballjahr“

Team aus Oldenburg-Land/Delmenhorst gewinnt 31.Turnier der Jungschiedsrichter

in Lüneburg – Beim Frauenturnier haben Lüneburgerinnen die Nase vorn

Stolz zeigte das Team aus dem NFV-Kreis Lüneburg den Siegerpokal zusammen mit den beiden

Schiedsrichterinnen Anne-Kathrin Heuer und Celina Böhm sowie NFV-Schiedsrichterobmann

Wolfgang Mierswa (links) und dem Vizepräsidenten des NFV, Hans-Günther Kuers.

Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst.

Deren Spieler nahmen aus den Händen vom

Verbandsschiedsrichterobmann Wolfgang

Mierswa den Siegerpokal in Empfang. Die

Referees aus dem erst vor kurzem gebildeten

Zusammenschluss von Oldenburg-Land und

Delmenhorst gewannen zum ersten Mal das

diesmal in sieben Hallen ausgetragene 31.

Verbandsturnier durch einen 4:2-Erfolg über

den Kreis Uelzen. Das Team aus Oldenburg

hatte sich zuvor im Halbfinale mit 2:1 gegen

Friesland durchgesetzt, und die Uelzener waren

in der Vorrunde mit 4:0 gegen den Nordharz

erfolgreich. Im kleinen Finale um Platz 3

gab es danach ein Neunmeterschießen, in

dem Nordharz schließlich mit 4:1 gegen

Friesland die Oberhand behielt.

Nachdem 568 Tore in der Vorrunde bei

den Jung-Schiedsrichtern und 69 Treffer bei

den Frauen gezählt wurden, konnte Salih

Yahin vom Siegerteam aus Oldenburg-Land/

Delmenhorst mit 13 Treffern den Pokal als

Torschützenkönig von Jens Goldmann, dem

Mitglied im Verbandsschiedsrichterausschuss,

in Empfang nehmen. Den Fairnesspreis

erhielt die Mannschaft aus Hannover-

Stadt, war sie doch zum wiederholten Mal

erst in der Zwischenrunde im Elfmeterschießen

aus dem weiteren Turnier ausgeschieden

und hatte dies ohne zu Murren akzeptiert.

Zur Erinnerung an Hans-Jürgen Kasper,

den ehemaligen Bundesligareferee

und Schiedsrichterobmann des Verbandes,

wird seit Jahren ein Ehrenpokal ausgege- ➤

Der NFV-Kreis Oldenburg-Land gewann bei

diesem Turnier den Siegerpokal durch ein 4:2

über den Kreis Uelzen und durfte den Wanderpokal

mit in den Bezirk Weser-Ems nehmen.

Fotos: Thielking


Interessiert verfolgten zahlreiche Zuschauer die Spiele beim Turnier der Jungschiedsrichter. Unter

ihnen Ferdinand Dunker (Weser-Ems) und Hans-Günther Kuers (Lüneburg) als Vizepräsidenten

des NFV (links im Hintergrund).

ben. Dieser Preis ging in diesem Jahr an

das Frauenteam aus dem Kreis Hildesheim.

Bereits am Vorabend des Turniers hatten

Karl Rothmund als Präsident des Niedersächsischen

Fußballverbandes, die stellvertretende

Landrätin aus dem Kreis Lüneburg,

Nicole Ziemer, wie auch der Kreisvorsitzende

Christian Röhling auf die integrative

Bedeutung des Fußballsports hingewiesen,

die trotz immer wieder auftretender

Konflikte einen hohen Stellenwert hätte.

Zur Situation der Schiedsrichter sprach der

Präsident des NFV Klartext, als er sagte:

„Zum Fußball gehören unverzichtbar die

Schiedsrichter. Für die Unparteiischen ist

dieses Turnier ein Highlight im Fußballjahr

und ein wesentlicher Beitrag zur Schiedsrichterwerbung

und Erhaltung der Unparteiischen.“

Er dankte dem Veranstalterteam

um den Vorsitzenden Falko Meyer und

sprach ein Kompliment für die perfekte

Organisation aus.

Am Ende des Turniers blickte Falko

Meyer auf die über mehrere Monate dauernde

Vorbereitung zurück und fasste den

Turnierverlauf zusammen. „Mein Dank gilt

vor allem natürlich meinem Organisationsteam

und allen freiwilligen Helferinnen und

Helfern. Es ist heute leider nicht mehr

selbstverständlich, dass sich so viele fleißige

Hände finden, um solch ein Event erfolgreich

durchzuführen. Aber auch die beteiligten

NFV-Fußballkreise haben mit ihren

Offiziellen und Aktiven wesentlich dazu

Nachdem Stephan Wetzel (rechts) schon die Auftaktveranstaltung im Kulturforum Wienebüttel

souverän und kurzweilig moderierte, sorgte er auch während der Finalspiele für einen reibungslosen

Ablauf. Neben ihm Aline Schönsee und Sven Kampf vom Organisationsteam.

Schiedsrichter

Die Ergebnisse der

Jungschiedsrichter-

Endrunde

Viertelfinale

Hannover-Stadt –

Oldenburg-Land/Delmenhorst 3:4

n. Neunmeterschießen

Uelzen – Hildesheim 2:1

Hannover-Land – Friesland 1:3

Nordharz I – Harburg 2:0

Halbfinale

Oldenburg-Land/Delmenhorst –

Friesland 2:1

Uelzen – Nordharz I 4:0

Neunmeterschießen um Platz 3

Friesland – Nordharz I 1:4

Finale

Oldenburg-Land/Delmenhorst –

Uelzen 4:2

Aufmerksame Zuschauer während einer Filmeinlage zur Situation der Schiedsrichter im NFV-Kreis

Lüneburg waren (v.r.) NFV-Präsident Karl Rothmund, der Vorsitzende des Verbandsschiedsrichterausschusses,

Wolfgang Mierswa, der Vorsitzende des NFV-Kreises Lüneburg, Christian Röhling,

die stellvertretende Lüneburger Landrätin Nicole Ziemer und Eduard Kolle, Bürgermeister der

Stadt Lüneburg.

beigetragen, dass bei diesem Turnier vom

Anpfiff des ersten Spiels bis zur Siegerehrung

alles prima funktioniert hat.“

Günther Thielking ■

Torschützenkönig des Turniers wurde Salih

Yahin aus dem Kreis Oldenburg-Land, der

den Siegerpokal aus den Händen von Jens

Goldmann vom Verbandsschiedsrichterausschuss

bekam.

Februar 2013 41


Kooperation

42

Freiburger können die gute Laune der

Franz-Mersi-Schülerinnen und Schüler nicht verderben

Im Rahmen der Kooperation zwischen der Förderschule Sehen aus Hannover und dem

NFV erleben Jugendliche einen aufregenden Tag in der AWD-Arena

Zwischen der Franz-Mersi-Schule, der

einzigen niedersächsischen Förderschule

mit dem Schwerpunkt Sehen,

und dem Niedersächsischen Fußballverband

besteht nun schon seit dem Jahr

2009 eine Kooperation, die sich aus der

Zielsetzung des NFV ergeben hat, den Blindenfußball

in Niedersachsen zu fördern.

Nachdem bereits im regulären Sportunterricht

der Schule in mehreren Trainingseinheiten

eifrig Blindenfußball gespielt

wurde, wird im jetzt beginnenden

zweiten Schulhalbjahr das Angebot um die

Sportart Futsal erweitert.

Die Trainingseinheiten werden noch

vor den Osterferien in einem Block von

zwei Wochen durch den Behindertensportverband

Niedersachsen (BSN), dem dritten

Projektpartner, durchgeführt.

In der Franz-Mersi-Schule ist der Fußball

inzwischen beliebtes Thema geworden.

In der Schülerzeitung, der „Mersi-

News“, wird regelmäßig und aktuell über

die Aktivitäten im Blindenfußball und die

Kooperation berichtet.

Mit den Verantwortlichen der Zeitung,

die im Rahmen des Wahlpflichtkurses

(WPK) „Schülerzeitung und mehr“ produziert

wird, besteht seitens des NFV inzwischen

eine kooperative Verbindung hinsichtlich

der Produktion und Arbeit an der

Schülerzeitung. Regelmäßige gemeinsame

Aktionen sind Ausdruck dafür, dass beide

Partner gewillt sind, diese Kooperation

auch zu „leben“ und ständig zu vertiefen.

Eltern und Jugendliche in gebannter Fußballstimmung.

Februar 2013

Nach einem Besuch des Klosterstollens

in Barsinghausen im Spätsommer

2012 stand im November der Besuch

des Bundesligaspiels zwischen Hannover

96 und dem SC Freiburg auf dem Plan.

Das Besondere daran war, dass auch viele

Eltern ihre Töchter und Söhne begleiten

und dieses Fußballspiel live erleben

konnten.

Treffpunkt war um 14.30 Uhr

die S-Bahn-Haltestelle an der Stadion-

Brücke. Trotz verständlicher Aufregung

und des Umstandes, dass alle Schülerinnen

und Schüler sehbehindert sind und

ihre Eltern nach Hannover mit öffentlichen

Verkehrsmitteln „lotsen“ mussten,

waren alle pünktlich, so dass die Lehrkräfte

Sabine Dudek und Ulrich Bohl

alle Schüler und Schülerinnen samt

Eltern sicher und rechtzeitig zum Anpfiff

in das Stadion führen konnten.

Das Wetter – zwar eisig – aber

zur Freude aller auch sonnig, spielte

mit. Das Stadion gut gefüllt, die Atmosphäre

atemberaubend, die Fans von

Hannover 96 und dem SC Freiburg

lautstark ihre Teams anfeuernd, die

Stars der „Roten“ zum Greifen nahe –

was will das Herz eines richtigen 96-

Fans, wie es die meisten Schülerinnen

und Schüler der Franz-Mersi-Schule

sind, mehr?

Natürlich einen Erfolg ihrer Mannschaft

– aber den gab es an diesem Tag

leider nicht.

Die Lehrkräfte Sabine Dudek und Ulrich Bohl

bei bester Laune – vor dem Anpfiff!

Spannung bis zum Ende, als Trainer

Mirko Slomka den vierten Stürmer brachte

und alles riskierte – der Ball aber nicht mehr

ins Freiburger Tor wollte. Nachdem auch

der letzte Kopfball von Stürmerstar Mame

Diouf knapp am Kasten des FC vorbeirauschte,

war die Niederlage besiegelt.

Letztlich musste das Team von Hannover

96 an diesem Tag anerkennen, dass der

SC Freiburg die spielerisch stärkere Mannschaft

war, 96 zog mit 1:2 den Kürzeren.

Das tat der guten Stimmung von Jugendlichen,

Eltern und Lehrkräften jedoch

keinen Abbruch. Das gemeinsame Erlebnis

des Stadionbesuches stand absolut im

Vordergrund. Eine Erfahrung, die die

Schülerinnen und Schüler nicht jeden Tag

machen können.

Freudige Gesichter bei den Jugendlichen,

begeisterte Eltern und zufriedene

Lehrkräfte waren Ausdruck dafür, dass sich

dieser Tag für alle gelohnt hatte.

Die nächste gemeinsame Aktion für

das Jahr 2013 wird zwischen NFV und den

Jugendlichen der Schülerzeitung schon

geplant, das genaue Ziel muss noch

besprochen und abgestimmt werden.

„Für uns war dieser Tag ein absoluter

Gewinn – auch wenn 96 verloren hat“,

so Ralf Serra als Verbandsvertreter. „Jede

Aktion, die wir im Rahmen der Kooperation

durchführen, ist für die Schülerinnen

und Schüler immer ein außergewöhnliches

außerschulisches Erlebnis. Für alle

anderen Beteiligten ist es ein besonderes

Ereignis, so viel Spaß zu erleben und

selbst zu haben!

Persönlich kann ich sagen, dass sich

mein anfänglich zurückhaltender Umgang

mit den Jugendlichen sehr verändert hat.

Ich wollte nichts falsch machen und bin

etwas distanziert gewesen, jetzt habe ich

überhaupt keine Berührungsängste mehr,

da fällt schon der ein oder andere ,flapsige’

Spruch, und nicht nur von mir.“

Ralf Serra


DFBnet

44

Ein weiterer Meilenstein im DBFnet:

Die Antragstellung Online

Die Erfolgsgeschichte DFBnet soll mit einem weiteren Service fortgeschrieben

werden: Spielerpässe online beantragen und sich den

Postversand oder den Weg nach Barsinghausen sparen – das ist die

einfach formulierte Idee, die dahinter steckt!

Hatte die Einführung des elektronischen Spielberichtes vor einigen

Jahren noch für Verärgerung bei den Vereinen gesorgt, ist die Spielplanung

via DFBnet mittlerweile ein „durchschlagender Erfolg“, so Hartmut

Rodenbeck, Experte für das DFBnet.

Mit dem DFBnet wurde für die im Deutschen Fußball-Bund organisierten

Vereine und Verbände ein bedeutendes Hilfsmittel zur elektronischen

Abwicklung des Spielbetriebs geschaffen.

Durch die Einführung der Antragstellung Online wird der NFV den

Service für seine Vereine weiter ausbauen.

Der Startschuss dafür fällt im März:

Von diesem Zeitpunkt an wird es den niedersächsischen Vereinen

möglich sein, das im DFBnet integrierte Modul und dessen Vorteile zu

nutzen.

Februar 2013

NFV baut Service für Vereine weiter aus –

Spielerpässe können zukünftig online beantragt werden

Wichtig dabei: Der Verband fährt zweigleisig!

● Die Teilnahme am Verfahren ist freiwillig

● Vereine, die Anträge weiterhin in Papierform einreichen wollen,

können das tun.

Die Antragstellung Online umfasst

im ersten Schritt drei Antragsarten:

1. Antrag auf Erstausstellung

2. Antrag auf Vereinswechsel (regional und überregional)

● mit vorliegendem Spielerpass (Daten auf der Rückseite) oder

Verlusterklärung

● mit dem Nachweis der Abmeldung per Einschreibebeleg oder

persönlicher Empfangsbestätigung

● durch stellvertretende Abmeldung durch den aufnehmenden Verein

● nach elektronischer Abmeldung durch den abgebenden Verein

3. Abmeldung eines Spielers durch seinen Verein. ➤


Als nächster Schritt ist geplant, die Antragsarten um die Beantragung

eines Duplikates, des Zweitspielrechts und der nachträglichen Zustimmung

zum Vereinswechsel zu ergänzen. Genaue Termine stehen

aber noch nicht fest.

Das EDV-Team in der Geschäftsstelle arbeitet derzeit mit Hochdruck

daran, die notwendigen Voraussetzungen für eine reibungslose

Einführung des neuen Moduls zu gewährleisten.

Die Vereine bekommen in Kürze über ihr elektronisches Postfach

genaue Informationen übermittelt, wie die Antragstellung Online genutzt

werden kann. Die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung

Ein Bediener-Handbuch zur konkreten Beschreibung der Funktionaltäten

des Moduls ist bereits erstellt und wird im DFBnet unter „Service“ –

„Pass-Online“ vorgehalten. Der NFV wird seinen Mitgliedsvereinen zusätzlich

eine Kurzanleitung im Zuge des Einführungsanschreibens über

die elektronischen Postfächer zur Verfügung stellen. Darüber hinaus können

über die Internetseite des DFBnet sogenannte Videoschulungen abgerufen

werden. Für detaillierte Fragen der Vereine werden die Mitarbeiter

der Verbandspassstelle und die EDV-Referenten vor Ort mit Rat und

Tat zur Verfügung stehen.

Die Antragstellung Online ist kein bloßes Hilfsprogramm, sondern

bietet jede Menge Vorteile für die Vereine und ist eine erhebliche Verbesserung

für den Spielbetrieb.

Die Vorteile auf einen Blick:

● Kostenersparnis: Das mühsame Ausdrucken, Ausfüllen und Versenden

von Papierdokumenten entfällt. Durch die eröffnete Möglichkeit

der sogenannten stellvertretenden Abmeldung durch den aufnehmenden

Verein kann die Abmeldung des Spielers per Einschreiben

rechtssicher ersetzt werden. Die Vereine und auch die Spieler sparen

Zeit, Kosten und Nerven!

● Beschleunigung des Verfahrens zur Erteilung einer Spielerlaubnis:

Sowohl eine Erstausstellung als auch ein Vereinswechsel können

rein elektronisch abgewickelt werden. Sekundenschnell wird der Antrag

an die Passabteilung des Verbandes weitergeleitet und bearbeitet.

● Verbesserung der Datenqualität: Das System prüft die Eingaben

automatisch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, so dass Erfassungsfehler

erheblich reduziert werden.

dieser Antragsform hat der NFV bereits mit der zentralen Vorschrift des

§ 6a in seiner Spielordnung verankert. Die Vereine werden mit dem Datum

im März 2013 automatisiert für die Nutzung der Antragstellung

Online berechtigt. Dem jeweiligen Mitgliedsverein wird ab diesem Zeitpunkt

die Möglichkeit eröffnet, die vorbeschriebenen Funktionen des

Moduls zu nutzen. Konkret erfolgt dies über die bekannte Internetseite

des DFBnet (www.dfbnet.org) und dort unter der Rubrik „DFBnet Pass

Online“. Sobald sich der Verein dort mit seiner DFBnet-Vereinskennung

angemeldet hat, erscheinen neben den bisher bekannten auch die zusätzlichen

Punkte zur Nutzung der Antragstellung Online.

● Transparenz: Die beteiligten Vereine sind jederzeit über den Stand

der Antragsbearbeitung informiert und sehen unmittelbar, wie der

Bearbeitungsstand ist.

Das Verfahren funktioniert aber nur dann, wenn die Vereine, die das

Modul nutzen wollen, sich an die rechtlichen Voraussetzungen halten

und ihren Teil der Aufgaben erfüllen:

Aufgaben der Vereine:

DFBnet

● Alle für eine Erstausstellung oder einen Vereinswechsel relevanten

Antragsunterlagen (vom Spieler und Verein unterschriebener Antrag,

im Falle der stellvertretenden Antragstellung eine Vollmacht des

Spielers, beim Vereinswechsel ggfs. der bisherige Spielerpass bzw. der

Einschreibebeleg, bei der Erstausstellung ein amtliches Ausweisdokument)

müssen dem Verein vorliegen und mindestens für zwei Jahre im

Verein aufbewahrt werden.

● Auf Anforderung des NFV müssen diese Antragsunterlagen vorgelegt

werden können.

Natürlich ist die Abwicklung der Anträge in der Verbandspassstelle

gerade in den Wechselperioden mit einem erheblichen personellen Mehraufwand

verbunden. Das wird zwar auch in Zukunft so sein, aber durch

Nutzung der Antragstellung Online wird sich das Verfahren für alle Beteiligten

vereinfachen.

Angesichts der Erfahrungen aus den Verbänden, die bereits die Antragstellung

Online eingeführt haben, ist davon auszugehen, dass die Akzeptanz

auch in Niedersachsen groß sein wird – beim Verband wie auch

bei den Vereinen. ■

Februar 2013 45


Nachwuchsfußball

46

Es ist ein tolles Ereignis für die E-Junioren

und hat Tradition: Der Jugendförderkreis(JFK)-Cup.

Dieses Turnier fand nun

zum 10. Mal in Verden statt und feierte damit

sein erstes Jubiläum. Das jährlich stattfindende

Fußballturnier des MTV Riede ist

mittlerweile eines der größten Jugend-

Events in Norddeutschland, wenn nicht sogar

auf Bundesebene und stellt eine außergewöhnliche

Werbung für den Nachwuchsfußball

dar. Dieses internationale Turnier besitzt

eine besondere Ausstrahlungskraft im

Fußballkreis Verden.

20 Teams aus dem europäischen Ausland,

aus der Bundesliga sowie regionale

Vereinen schicken seit Jahren ihren Nachwuchs

in den Kreis Verden, um den begehrten

Titel zu erringen. Hertha BSC heißt der

diesjährige Sieger des Turniers. Der 98 Zentimeter

hohe und 20,5 Kilo schwere Pokal des

MTV Riede wird nun für ein Jahr seinen Platz

in der Hauptstadtmetropole haben. Somit

konnte Bayer 04 Leverkusen nicht den dritten

Turniersieg in Serie verbuchen.

Zu den weiteren Stammgästen zählen

FC Schalke 04, Borussia Dortmund, Werder

Bremen, 1. FC Köln, Hannover 96 und VfL

Wolfsburg. Zu Gast bei Freunden in unserem

Wohnzimmer lautet das Motto des

MTV Riede Mit FC Fullham (England) und

1. FC Neubrandenburg waren zwei weitere

Neulinge dabei. Somit war attraktiver Budenzauber

der Nachwuchskicker garantiert.

Wie fing die Erfolgs-Story an? Dazu

Mitorganisator Uwe Gräser: „Als sich damals

das Organisatorenteam zum ersten

Male die Frage stellte, ob es sich lohnt, ein

solches Highlight den Nachwuchssportlern

dieser Region zu bieten, konnte keiner ahnen,

dass dieses Turnier in kurzer Zeit zu den

Top-Adressen im Nachwuchsfußball gehören

sollte.“ Gräser war unter anderem Jugendtrainer

bei Werder Bremen. In dieser

Funktion lernte er bei seinen Besuchen die

größten Hallenturniere in Deutschland kennen.

Auf den MTV Riede ist Gräser gestoßen,

als ein Trainerkollege ihn auf den MTV-

Jugendleiter Danny Ohliger verwies, der bereits

zwei Jugendbolztage mit den Grün-

Weisen durchführt hatte. So entstanden die

Februar 2013

JFK-Cup: Eine Erfolgs-Story

Hertha BSC gewinnt die 10.Auflage des E-Junioren-Hallenturniers des MTV Riede

Die F-Junioren von Hannover 96 beim Einlaufen.

Das Siegerteam von Hertha BSC. Foto: privat

ersten Kontakte und es wurde mit Begeisterung

ein Konzept erarbeitet. 2004 wurde

schließlich der Jugendförderkreis-Cup ins

Leben gerufen. Es stand von Anfang an fest,

dass ein Teilerlös von jedem Turnier einer

wohltätigen oder besonderen Einrichtung

gespendet werden sollte.

Viele Aufgaben müssen im Vorfeld des

Turniers umgesetzt werden, damit es zu so

einem großen Event wird: Dazu gehören

Sponsoren, eine Internetseite mit Ergebnisdienst,

eine Zusatztribühne, Jugendtore,

Rundum-Bande, ein Cup-Cafe und die

Organisation einer Party,

Ebenso muss für die Mittagsverpflegung

der Spieler gesorgt werden. Etwa 130

Kinder müssen in Gastfamilien untergebracht

werden. Eine Tombola, ein Shuttle-

Service, die Parkplatzanweisung durch die

Feuerwehr, die Organisation eines Qualifikationsturniers

für regionale Mannschaften

und noch vieles mehr gehört zum riesigen

Aufgabenbereich. Beim MTV Riede kümmern

sich nicht nur qualifizierte Trainer und

Betreuer um die sportliche und menschliche

Weiterentwicklung junger Menschen, auch

die hiesigen Geschäftsleute unterstützen die

Verantwortlichen mit finanziellen Mitteln.

So war es für das Organisations-Team selbstverständlich,

diesem Turnier den Namen

Jugendförderkreis-Cup (JFK) zu geben.

2005 konnte mit Slavia Prag erstmals

ein ausländisches Team verpflichtet werden.

Mit einer Licht-Nebel-Show wird beim Einlaufen

der Mannschaften in die Halle ein

weiteres Highlight geboten. Motiviert werden

Organisatoren durch die positiven Rückmeldungen

von Trainern und Zuschauern.

Es ging Jahr für Jahr stets bergauf. Die

Veranstaltung wurde durch Licht, Musik und

Anzeigetafel weiter ausgebaut. 20 Mannschaften

nehmen jährlich am Turnier teil.

Der Jugendförderkreis-Cup des MTV Riede

entwickelte sich immer mehr zu einem namenhaften

Event auf höchstem Niveau. Ein

Mammutprogramm für das Organisatorenteam:

Präzise gehen hierfür Kai Boßmann,

Danny Ohliger, Rolf Lübkemann, „Maskottchen

Cupinio“ Malte Glander, Timo Winkelmann,

Sven Bollmann, Horst Schumacher

und Bodo Meins voll in ihrer Arbeit auf, die

mit fast 100 ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfer den Jugendförderkreis-Cup zu einem

tollen Erlebnis und einer gelungenen

Veranstaltung machen.

„Der Jugendförderkreis-CUP des MTV

Riede zählt bundesweit zu den Top-Hallenevents

für E-Junioren-Mannschaften und

wirbt nachhaltig für den Nachwuchsfußball

im NFV Kreis Verden. Die Zuschauer sind

immer wieder beeindruckt davon, welche

technischen, taktischen und spielerischen

Fußballakzente bereits bei den E-Junioren

umgesetzt werden. „Der MTV Riede mit seinem

eingespielten Organisationsteam und

den vielen Helfern macht einen ausgezeichneten

Job und schafft es immer wieder, den

Gastmannschaften und Turnierbesuchern

eine besondere Wohlfühlatmosphäre anzubieten“,

lobt Kreisjugendobmann Gerd

Rasche dieses Event. Der MTV Riede hat mit

dem JFK-Cup eine Erfolgsgeschichte geschrieben,

die auf jeden Fall fortgeschrieben

wird. Weitere Informationen unter www.jfkcup.de

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für sicheren Halt.

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Schiedsrichter

48

Nachwuchs-Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter an der NFV-Sportschule in Barsinghausen.

Aus- und Fortbildung für

50 Nachwuchs-Referees

Regelkunde, Spielpraxis, Persönlichkeitsschulung und

Medienkompetenz standen im Mittelpunkt der Ausbildung

Nachwuchsförderung stand im

Mittelpunkt der ersten beiden

Lehrgänge der Schiedsrichter in

diesem Jahr. Gemeinsam mit Dieter

Bülow vom Schulfußball bildete Benno

Seibel als NFV-Schiedsrichter-Referent

das Ausbildungsteam für einen Schüler-Schiedsrichter-Lehrgang

und betreute

27 Mädchen und Jungen. 26 von ihnen

gelang es, den Stoff für Schiedsrichteranwärter

in wenigen Tagen zu

erlernen, so dass sie am Ende des

Lehrgangs erfolgreich die Prüfung abschließen

konnten. Jetzt erwarten die

14- und 15-jährigen Nachwuchsreferees,

dass sie von ihren Fußballkreisen

schon bald bei den ersten Hallenspielen

der unteren Jugendmannschaften

eingesetzt werden.

NFV-Verbandsschiedsrichterlehrwart

Günther Thielking: „Ich wünsche mir in

diesem Zusammenhang, dass insbesondere

Trainer, Betreuer und Eltern unsere

jungen Nachwuchs-Schiedsrichter engagiert

bei ihrer neuen Tätigkeit unterstützen

und gemeinsam für ein faires Umfeld

in den Hallen sorgen.“

Parallel dazu lief in der Sportschule

ein Lehrgang für Jungschiedsrichter unter

der Leitung von Michael Hüsing und

Stefan Zielsdorf. 24 Jungen und ein

Mädchen waren nach Barsinghausen

angereist, um an vier Tagen in Sachen

Regelkunde, Spielpraxis und Persönlich-

Februar 2013

keitsschulung weitergebildet zu werden.

Im Vortrag, bei einigen Rollenspielen

und im Rahmen von Gruppenarbeiten

konnten sie ihr Wissen zu den Aufga-

ben eines Unparteiischen intensiv

schulen, so dass sie mit noch besseren

Leistungen und neuer Motivation in

die Spiele der Rückrunde einsteigen

werden.

Neben der Arbeit am Text der

Spielregeln, einigen Videoanalysen und

den obligatorischen Prüfungen sorgte

Verbandsschiedsrichterlehrwart Günther

Thielking zum Thema „Soziale Netzwerke

– Fortschritt oder Fessel“ im Rahmen

eines Vortrags für einige interessante

Gedankenspiele. Kritisch setzte er sich

mit der eigentlich positiven Bedeutung

der Begriffe „Sozial“, „Netzwerke“ und

„Freunde“ auseinander. Begriffe, die für

ihn in diesem Rahmen ihren Wert verlieren:

„Wer in sozialen Netzwerken

und Plattformen über viele, viele sogenannte

Freunde verfügt, die auf Grund

verschiedener Verbindungen durch die

Tätigkeit im Fußball bis hin zum Bundestrainer

Jogi Löw und Nationalspielern

wie Mesut Özil und Marco Reus reichen,

der muss sich fragen, was der

Begriff ,Freund‘ hierbei überhaupt noch

bedeutet“, so der Verbandsschiedsrichterlehrwart.

Wer meint, er habe 100

oder 1.000 Freunde, so Thielking weiter,

der habe vermutlich noch nicht

einmal einen richtigen.

Spannend wurde es, als Stefan

Zielsdorf mit seiner Arbeitsgruppe ein

Gruppenfoto in einem sozialen Netzwerk

einstellte und schon wenige Minuten

später die ersten positiven Rückmeldungen

erhielt. „Das finde ich gut.

Ihr leistet tolle Arbeit in Barsinghausen“,

lautete die Nachricht eines

Users, der mehreren Gruppenmitgliedern

völlig unbekannt war. Insofern

ist auch hier das Lernziel erreicht

worden: Wenn man bewusst und

sensibel mit sozialen Netzwerken

umgeht, dann bieten sich für das

Schiedsrichterwesen eine Menge Chancen

für Außendarstellung und Nachwuchswerbung.

Von Marco Haase und Günther Thielking

Gruppenarbeit mit Stefan Zielsdorf (ganz links), der als Unparteiischer der A-Junioren-Bundesliga

aktiv ist und in seinen Semesterferien den Jungschiedsrichterlehrgang zusammen mit Michael

Hüsing (stehend) begleitete. Fotos: Thielking


Lisanne und Lennart

assistieren Mirko Slomka!

1. Prämiensonderverlosung im Junior-Coach-Projekt des NFV

mit 20 Gewinnerinnen und Gewinnern

Die NFV-FSJlerin Victoria Kauke hat in

der NFV-Sportschule im Beisein von

Marko Kresic (Projektverantwortlicher)

die 20 Gewinnerinnen und Gewinner

der 1. Prämiensonderverlosung im

Projekt „Junior-Coach“ aus dem Lostopf

gezogen. Dabei fiel der Hauptpreis, eine

Trainingshospitation bei Hannover 96, auf

Lisanne Helweg und Lennart Huff.

In dem Lostopf befanden sich alle im

sogenannten Junior-Coach-Club registrierten

Junior-Coaches, die zum Stichtag

31. Dezember 2012 aktiv einer Übungsleitertätigkeit

in Schule oder Verein nachgingen.

Der NFV hat die Ausbildung zum Junior-Coach

im Jahr 2011 ins Leben gerufen.

Das Ziel ist, junge Übungsleiterinnen

und Übungsleiter für niedersächsische

Schulen und Vereine altersgerecht auszubilden

und für Tätigkeiten in diesen Institutionen

zu begeistern. Hierfür wurde u.a.

eigens ein Prämiensystem geschaffen, das

als Anreiz für die Jugendlichen dienen soll.

Partner des Projektes sind die Niedersächsische

Lotto-Sport-Stiftung, der Landes-

SportBund Niedersachsen sowie Volkswagen.

In Niedersachsen wurden bis heute

bereits 545 Junior-Coaches ausgebildet.

Lehrgangstermine sowie weitere ausführliche

Informationen sind unter

www.junior-coach.de zu finden.

Die Gewinner/-innen der

1. Prämiensonderverlosung

Hauptpreis: Hospitation beim Training

von Hannover 96 (1. Bundesliga)

mit Vor- und Nachbereitung mit Cheftrainer

Mirko Slomka und/oder seinem

Trainerteam: Lennart Huff (Zeven,

Rotenburg), Lisanne Helweg (Emlichheim/Grafschaft

Bentheim)

Hospitation bei der U 19-Bundesligamannschaft

des VfL Wolfsburg

(aktuell Tabellenführer!) mit vielen

Tipps von Cheftrainer Dirk Kunert:

Maik Feldkamp (Hesel, Leer), Philipp

Weber (Bad Laer, Osnabrück-Land)

Hospitation Ferienfußballcamp

der „Sparkassen-Fußballschule“ in der

NFV-Sportschule: Luisa Pelle (Spelle,

Emsland), Leon Vosse (Leer)

Hospitation bei NFV-Verbandssportlehrerin/DFB-Trainerin

Britta

Carlson: Merle Beerens (Wanna), Saskia

Janssen (Moormerland)

Ausleihe von Volkswagen-Kleinbussen

für eine Abschlussfahrt oder

zu einem Turnier mit der eigenen

Mannschaft: Leon Erler (Hannover)

Jeweils zwei VIP-Karten von

Volkswagen für ein Heimspiel des

VfL Wolfsburg: Frederik Wülbers-

Mindermann (Bassen, Verden), Selina

Ehret (Osnabrück), Max Meyering

(Emsbüren, Emsland), Felix Stukenborg

(Vechta), Tobias Assies (Bösel, Cloppenburg)

Jeweils zwei VIP-Karten von

Volkswagen für ein Heimspiel von Eintracht

Braunschweig: Lennert Kenter

(Fischerhude, Verden), Niklas Holz (Schiff-

Junior-Coach

dorf, Cuxhaven), Tobias Holle (Ronnenberg,

Hannover-Land)

Jeweils eine hochwertige NFV-

Trainerausstattung (u.a. Hütchen,

Taktiktafel, Leibchen, Koordinationsleiter):

Tim Schlifelner (Rotenburg),

Miriam Brenner (Lingen, Emsland), Niels

Peikert (Seevetal, Harburg)

Lisanne Helweg und Lennart Huff verteilen demnächst Leibchen mit 96-Chefcoach Mirko

Slomka. Foto: Kaletta

Februar 2013 49


Frauen- und Mädchenfußball

50

Für seine herausragende und vorbildliche

Arbeit zur Förderung des Mädchenund

Frauenfußballs wurde der SV Sebbenhausen/Balge

mit der E.ON Avacon Trophine

ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte

kürzlich im Vereinsheim des Klubs durch

Karen Rotter, Vorsitzende des Verbandsfrauen-

und Mädchenausschusses. Zu den

Laudatoren gehörten außerdem Bürgermeisterin

Barbara König-Meyer und der

Vorsitzende des NFV-Kreises Nienburg,

Michael Brede.

Im Vorfeld bewarb sich der SVSB beim

NFV und musste umfangreiche Voraussetzungen

erfüllen. Im Jahr werden max. vier

Vereine (pro Bezirk ein Verein) mit dem Zertifikat

geehrt, welches jeweils für drei Jahre

verliehen wird. Eine Neubewerbung ist

möglich, so dass eine Überprüfung der

Kriterien stattfindet.

Karen Rotter überreichte dem Vereinsvorsitzenden

Jens Heise und Jugendleiter

Karsten Buchholz die E.ON Avacon Trophine,

die mit einem Geldpreis in Höhe von

2.000 Euro verbunden ist. Für das Vereinsheim

gab es eine Plakette und außerdem

fünf hochwertige Derby-Star-Bälle.

Beim Weserklub begann der Frauenfußball

1999 mit sieben Mädchen. Jugendleiter

Karsten Buchholz trieb die Entwicklung

unermüdlich und mit viel Engagement

voran. Auch hohe Niederlagen schreckten

die Mädels nicht vom Fußballspielen ab. Im

Sommer 2002 wurde dann erstmals eine

Juniorinnenmannschaft am Spielbetrieb angemeldet.

Mit einer sehr jungen B-Juniorinnentruppe

gelang auf Anhieb die Staffelvizemeisterschaft.

Mundpropaganda und

eine positive Außendarstellung sorgten für

Februar 2013

Präsentieren stolz den Scheck: Mädchen des SVSB, umrahmt von Bürgermeisterin Barbara Meyer König und Karen

Rotter sowie rechts Michael Brede. Fotos: Lucenz

Der weibliche Fußball hat

festen Platz im Vereinsleben

Der SV Sebbenhausen/Balge erhält die E.ON Avacon Trophine

einen erfreulichen Zuwachs. In der Folgesaison

wurde bereits die zweite Mannschaft

gemeldet. Derzeit spielt der SVSB mit

fünf Mädchenmannschaften, davon zwei

auf Bezirksebene. Herausragende Erfolge

waren der Bezirksmeistertitel der B-Juniorinnen

2006 und der Gewinn aller vier

Kreispokale der Juniorinnen.

2006 wurde aus zwei B-Juniorinnenteams

die erste Frauenmannschaft gebildet.

Trotz eines Durchschnittalters von 15,1

Jahren wurde der SVSB auf Anhieb Kreismeister

und Kreispokalsieger. Fünf Jahre

später gelang der Aufstieg in die Landesliga.

Das neu gegründete B-Team wurde

Kreismeister und Kreispokalsieger. Auch ein

drittes Frauenteam spielt mittlerweile Fuß-

ball. Klubchef Jens Heise formulierte es

deutlich: „Der weibliche Fußball hat bei uns

einen festen Platz im Vereinsleben!“

Mit dem ortsansässigen Jürgen

Michaelis gewann der SVSB einen hervorragenden

Trainer. Neben der in der Landesliga

spielenden Frauenmannschaft trainiert

er die Nienburger Mädchenkreisauswahl.

Seit über zehn Jahren kooperiert der

Verein mit der örtlichen Grundschule. Die

bestehende Kooperation mit dem Kindergarten

soll ausgebaut werden.

Der Erfolg des Vereins wurde mit zahlreichen

Einsätzen der Juniorinnen in der

Kreis- und Bereichsauswahl belohnt. Viele

Nachwuchstalente konnten in die Frauenmannschaft

integriert werden. Jens Lucenz

Jugendleiter Karsten Buchholz (l.) freut sich über die E.ON Avacon Trophine, Karen Rotter und

Michael Brede gratulierten.


Bezirk Hannover

52

Vorprogrammiertes Chaos

oder mehr Freude am Fußball?

Kontroverse Diskussion um Futsal beim Schiedsrichterlehrgang des NFV-Kreises Nienburg

Lehrwartin Liane Lindenberg konnte als Referent Marcus Schierbaum in

Marklohe begrüßen. Foto: Lucenz

Der Schiedsrichter-Lehrausschuss

des NFV-Kreises Nienburg

hat einen Lehrgang für

Futsal-Referees ausgerichtet. Im

Markloher Herbert-Fisbeck-Heim

fanden sich 22 Unparteiische

ein. Auf Wunsch des Bezirks organisierte

Lehrwartin Liane Lindenberg

die Bildungsmaßnahme

und durfte auch aus den Nachbarkreisen

Diepholz, Schaumburg

und Verden Gäste begrüßen.

Das Ganze geschah mit

Hinblick auf die Bezirksmeisterschaften

der A- und B-Junioren,

die im Februar kommenden Jahres

in Uchte stattfinden und

nach den Futsal-Regeln ausgespielt

werden sollen. Fünf

gut ausgebildete Schiedsrichter

muss der Kreis Nienburg stellen.

Als fachkundiger Referent wurde

Marcus Schierbaum gewonnen.

Der 37-jährige Hildesheimer

darf seit 1999 im Verband

Spiele leiten. Seit 2006 befindet

er sich auf der offiziellen

Schiedsrichter-Futsal-Liste. Bundesweit

gibt es nur 14 Futsal-

Referees, davon drei aus Niedersachsen.

Schierbaum ist offizieller

Referent des NFV in Sachen

Futsal. Das Ziel des NFV ist es,

in den nächsten Jahren komplett

in allen Klassen Futsal zu

spielen. In Verden und Hildesheim

wird dies schon seit drei

Jahren erfolgreich praktiziert.

„Schnelle Ausführungen,

wenig Fouls und präzises spielen,

das ist Futsal“, brachte es Liane

Februar 2013

Lindenberg auf den Punkt. Der

Vortrag des Experten sorgte bei

den Anwesenden anfangs für

sehr viel Verunsicherung: „Wir

reden hier über die komplizierten

Regeln. Aber kennen die Spieler

sie auch?“ Marcus Schierbaum

beruhigte den Lehrgangsabsolventen

aus Hagenburg. „Vor jedem

Spiel findet eine technische

Besprechung für alle Teilnehmer

statt.“ Der Futsal-Referent fand

in Kreisjugendobmann Markus

Schenke einen hartnäckigen

Skeptiker, der mehrere Einwände

und Bedenken vortrug.

Was anfangs noch sehr

kompliziert klang, wurde dann

am Nachmittag in der Lemker

Sporthalle von den Schiedsrichtern

im Demospiel umgesetzt.

Futsal – vorprogrammiertes

Chaos oder mehr Freude am Fußball?

Markus Schierbaum beantwortete

die Frage eindeutig:

„Ganz klar mehr Freude!“ Am

Ende hatte der Lehrgang allen

Beteiligten Spaß und Freude bereitet.

Statements der

Lehrgangsteilnehmer

und Beteiligten

Michael Brauns (Schiedsrichter

VfL Bad Nenndorf):

Das Stellungsspiel beim Futsal

ist ganz anders als beim Hallenfußball.

Außerdem ist das Spiel

viel schneller. Dennoch macht es

mir Spaß. Als Schiedsrichter

kommst du beim herkömmli-

chen Hallenfußball mit erheblich

weniger Bewegung aus. Probleme

sehe ich darin, wenn die

beiden Referees nicht harmonieren,

der eine hart und der andere

weich pfeift.

Joshua Chebib (Schiedsrichter

SV Sebbenhausen-Balge):

Futsal ist ein temporeicher

und anspruchsvoller Sport. So

auch für uns Schiedsrichter,

weshalb, nach der FIFA, auch

drei Schiedsrichter pro Spiel

benötigt werden. Das könnte allerdings

hier im Kreis schwer

umzusetzen sein. Das Regelwerk

ist äußerst umfangreich und

kompliziert, außerdem noch

nicht weit genug verbreitet.

Beim Futsal sollten das technische

Können und die Spielfreude

im Vordergrund stehen, weshalb

von uns Schiedsrichtern

kleinkarierter gepfiffen werden

muss, als es im Feldfußball der

Fall ist. Schade ist aber, dass

diese großartige Form des Fußballs

bisher nur im Juniorenbereich

gespielt wird. Futsal könnte,

wenn er hier bei uns bekannter

gemacht wird, eine tolle

Alternative zum normalen

Hallenfußball sein.

Sven Schröder (Schiedsrichter

SV Nendorf): Durch die

neuen Regeln beim Futsal wurde

das Spiel beschleunigt und

das Verletzungsrisiko gesenkt.

Bereits am nächsten Tag durfte

ich die erste offizielle C-Junioren-Hallenkreismeisterschaftleiten,

bei denen diese Regeln umgesetzt

werden sollten. Es ist

schon komisch, wenn man als

Schiedsrichter einer der wenigen

ist, der das Regelwerk kennt.

Nach der Teambesprechung und

Erklärung der Regeln wurde ich

erstaunt angeschaut. Die Mannschaften,

wie auch ich, haben

diese Premiere gut über den

Hallenboden gebracht. Nach

den ersten ungewöhnlichen

Spielsitutionen haben sich die

Mannschaften gut angepasst.

Wirkliche Probleme sind nicht

aufgetreten. Man verfällt schnell

in die Regelkunde des „normalen“

Hallenfußballs. Daher ist

höchste Konzentration vom

Schiedsrichter gefordert. Meiner

Meinung nach wird der Hallenfußball

mit diesen Regeländerungen

optimiert.

Liane Lindenberg (Schiedsrichterlehrwartin

des NFV-

Kreises Nienburg): Futsal ist

die fairste Möglichkeit, um in

der Halle Fußball zu spielen.

Wichtig ist nun, in den Vereinen

den Beteiligten alles vernünftig

und richtig zu erklären, um die

Verunsicherung, die noch überall

herrscht, zu nehmen. Das

wird nicht von heute auf morgen

gehen. Durch die faire

Spielart gibt es nur ganz wenig

Aggressivität im Spiel, auch gegenüber

den Schiedsrichtern.

Ich glaube schon, dass der Futsal

in den nächsten Jahren hier

im Kreis für die Kids das A und

O sein wird. Auch technisch

schwächere Spieler haben hier,

durch den nur wenig springenden

Ball, die Möglichkeit mitzuwirken

und sich technisch zu

verbessern.

Marcus Schierbaum (NFV-

Referent für Futsal): Die Spieler,

gerade die Jugendlichen,

kommen mit dem modifizierten

Regelwerk und dem sprungreduzierten

Spielball sehr gut zurecht.

Die Herren trauen sich

hier leider noch nicht ran, obwohl

diejenigen, die es ernsthaft

mal getestet haben, begeistert

von Futsal sind. Ich würde

mich freuen, wenn in Niedersachsen

in den nächsten zwei

bis drei Jahren nur noch Futsal

gespielt wird. Ein eigener Spielbetrieb

wäre ein Traum. Die Futsalregeln

sind von der FIFA und

dem DFB freigegeben und auch

durchdacht. Es hat keinen Sinn,

die Regeln für eigene Veranstaltungen

abzuändern. Außerdem

habe ich noch keine Halle gesehen,

in der man keinen Futsal

spielen kann.

Markus Schenke (Kreisjugendobmann

des NFV-Kreises

Nienburg): Ich halte grundsätzlich

den Futsalball als das richtige

Spielgerät für den Hallenfußball.

Im Gegensatz zu den Bezirksturnieren

spielen wir außer

den G-, F- und E-Junioren schon

mit diesem Ball. Daher wollen

unsere Vereine in diesen Altersklassen

auch mit dem normalen

Hallenball ihre Hallensaison spielen.

Ich halte die Hallenregeln in

der uns vorgestellten Form im

Jugendbereich für nicht umsetzbar.

Wir spielen schon jetzt im

zweiten Jahr mit abgespeckten

Regeln im C-Jugendbereich Futsal.

Um den kompletten Hallenspielbetrieb

auf Futsal umzusetzen,

benötigen wir circa 800

Schiedsrichteransetzungen.

Dann würden wir ungefähr die

gleiche Anzahl an Turnieren den

Junioren und Juniorinnen anbieten

können. Ist dies von den

Vereinen zu bezahlen? Ich bin

mir sicher, dass dies so erst einmal

nicht gewollt ist. Ich bin mir

auch sicher, dass wir in der

kommenden Hallensaison im C-

Juniorenbereich mal eine Hallenrunde

unter diesen Regeln und

somit mit allen Schiedsrichtern

anbieten werden. Danach werden

wir sehen, ob es eine Möglichkeit

gibt, den Vereinen Futsal

so schmackhaft zu machen,

dass sie dies auch so haben

wollen. Jens Lucenz


DFB-Ehrenamtspreis für „Kapitän“ Nawe

Der NFV-Kreis Hildesheim würdigt das Ehrenamt

Auf dem diesjährigen Neujahrsempfang

verlor Detlef Winter,

Vorsitzender des NFV-Kreises Hildesheim,

nur wenige Worte über

das vergangene Jahr, denn sein

Blick richtet sich in die Zukunft.

Die Zukunft des Fußballs. Sein

Augenmerk liegt weiterhin darauf,

die Gewalt auf dem Rasen

und im Stadion, ob im Profi- oder

im Amateurfußball, zu reduzieren

und das Fair Play noch stärker in

den Mittelpunkt zu stellen.

Ehrung für Unparteiische.

Für die Hildesheimer Schiedsrichter-Senioren

ist das Treffen in der Adventszeit zum

festen Ritual geworden. „Wenn wir nicht

zusammenhalten, wer sonst?“, brachte es

der Hildesheimer Kreisvorsitzende Detlef

Winter in seinen Grußworten auf den

Punkt und versicherte, die Kameradschaft

der Unparteiischen auch weiterhin zu unterstützen.

Mehr als 50 Schiedsrichter-Senioren

trafen sich im Vereinsheim der DJK

Blau-Weiß Hildesheim. Im Mittelpunkt des

Treffens standen Ehrungen. Für 50-jährige

Mitgliedschaft in der Schiedsrichtervereinigung

wurde Edmund Grefe und für 60jährige

Zugehörigkeit Willi Witczak ausgezeichnet.

Horst Germer wurde zum neuen

Ehrenmitglied ernannt. Walter Schmidt erhielt

eine Auszeichnung für seine

langjährige Vorstandsarbeit. Das Foto

zeigt (v.l.) den Vorsitzenden Walter Klußmann,

Horst Germer, Willi Witczak und Edmund

Grefe. Foto: Burghard Neumann

„Es gibt kein Patentrezept,

die Dinge von heute auf morgen

zu verändern. Aber die Gewalt im

Fußball sorgt für einen enormen

Imageverlust, und dem muss entgegengewirkt

werden“, sagte

Winter entschieden.

Dem pflichtete auch Frank

Wodsack, Vorsitzender des

Kreissportbundes (KSB), voll und

ganz bei. Obwohl ihm ein anderes

Thema an diesem Morgen

noch mehr am Herzen lag: Das

Engagement der vielen eifrigen,

ehrenamtlichen Helfer im Fußball,

denen Respekt gezollt werden

müsse.

Ein gutes Stichwort, denn

um jenes Thema ging es auch

hauptsächlich bei diesem Neujahrsempfang:

Mit dem „Niedersachsenlied“

leitete der Musikzug

der Freiwilligen Feuerwehr Achtum-Uppen

die Verleihung des

DFB-Ehrenamtspreises ein. Dieses

Jahr vergab der NFV-Kreis Hildes-

Bezirk Hannover

Kreisvorsitzender Detlef Winter

(oben links) und Jugendobman

Hans-Jürgen Schwellnus (oben

rechts) mit den stolzen Besitzern

des „DFB-Ehrenamtspreises“: Obere

Reihe v. links: Michael Rexroth

(SC Harsum), Hans-Jürgen Bergmann

(VfL Norstemmen), Konrad

Nawe (TSV Giesen); untere Reihe

v. links: Günther Hahn (SV Einum),

Anita Villanueva (DJK Blau-Weiß

Hildesheim), Marlis Pantaleo (SV

Teutonia Sorsum), Sabine Donner

(SV Wendhausen), Andreas Bähre

(TuS Nettlingen).

Foto: Dominic Reimann

heim den Titel und eine DFB-

Armbanduhr an folgende ehrenamtliche

Helfer, die sich mit Einsatz

und Engagement in diversen

Ämtern und schon über Jahre

hinweg einsetzen:

Anita Villanueva (DJK Blau-

Weiß Hildesheim), Marlis Pantaleo

(SV Teutonia Sorsum), Andreas

Bähre (TuS Nettlingen), Günther

Hahn (SV Einum), Michael Rexroth

(SC Harsum), Jürgen Bergmann

(VfL Nordstemmen) und Konrad

Nawe (TSV Giesen).

Letzterer ist der Sieger unter

den Ehrenamts-Preisträgern. Er

kann sich mit seiner Lebensgefährtin

über ein tolles Wochenende

in Barsinghausen und ein Bundesliga-Spiel

bei Hannover 96

freuen. Über 20 Jahre ist Nawe bereits

in seinem Verein ehrenamtlich

tätig. 2003 übernahm er den

Posten als erster Vorsitzender. Bescheiden

äußert er sich zu seinem

Verdienst: „Im Grunde muss man

das ganze Team ehren. Ich bin ja –

bleiben wir mal im Fußballjargon –

nur der Mannschaftskapitän.“

Weiterhin erhielt Sabine Donner

für ihren jahrelangen Einsatz

als Kassenwartin beim SV Wendhausen

die Silberne Kreisehrennadel,

der Jugendförderpreis ging

diesmal an den JFC Kaspel 09.

Dominic Reimann

Februar 2013 53


Bezirk Hannover

54

Silberne Ehrennadeln für

Rode, Bollow und Meyer

„Auwi“ Winsmann kommt gern zum Neujahrsempfang im NFV-Kreis Diepholz

Mit Neujahrsempfängen ist

das ja oft so eine Sache: In

den gedeckten Anzug zwängen,

endlos viele Hände schütteln, langen

Reden lauschen und die ständige

Angst um ausgehende

Smalltalk-Themen. Da können

solche Termine schon mal zur Last

verkommen. Beim Neujahrsempfang

des NFV-Kreises Diepholz

sind solche Sorgen unberechtigt:

keine Kleiderordnung, kurze,

Februar 2013

knappe Ansprachen – und an den

Tischen gehen die Themen rund

um die schönste Nebensache der

Welt ohnehin nicht aus.

So auch beim Empfang, als

Fußball-Kreisvorsitzender Dieter

Plaggemeyer etwa 50 ehrenamtliche

Mitarbeiter aus den verschiedenen

Vereinen und Gremien des

Kreises im Sudwalder Gasthaus

Stühring begrüßte – allen voran

eine Reihe von Ehrenvorsitzenden

sowie den Vorsitzenden des Bezirks

Hannover, August-Wilhelm

Winsmann, und dessen Stellvertreter

Wilhelm Haupt.

Plaggemeyer wünschte allen

Gästen viel Glück im neuen Jahr –

und erinnerte daran, dass „Glück

nicht allein abhängig ist vom Ausgang

des Spiels eines Lieblingsvereins“.

Zudem wünschte er allen,

sich gelegentliche Kritik an

der Ausübung ihrer Ehrenämter –

Fußball-Bezirksvorsitzender August-Wilhelm Winsmann (r.), Kreisvorsitzender Dieter Plaggemeyer (l.) und sein

Stellvertreter Andreas Henze (2.v.r.) zeichneten Karsten Rode (2.v.l.), Thomas Meyer (3.v.l.) und Werner Bollow

(3.v.r.) aus. Foto: Krüger

ob als Schiedsrichter auf oder als

Funktionär neben dem Platz –

nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen:

„Wer unzufrieden ist, sucht

dafür natürlich einen Grund –

und irgendwer muss schuld

sein.“ Allerdings mahnte der Rehdener:

„Wir müssen begreifen,

dass wir für die Vereine und ihre

Aktiven da sind – nicht etwa umgekehrt.“

Doch das habe jeder

der Anwesenden schon gezeigt

und somit „bewiesen, dass Fußball

mehr als ein Spiel auf zwei

Tore ist“.

„Auwi“ Winsmann unterstrich,

dass er jedes Jahr gern zu

diesem Empfang in den Kreis

Diepholz komme, „denn es ist

der erste Fußball-Termin im neuen

Jahr“. Klar, dass der neue Sicherheitsbeauftragte

des Norddeutschen

Fußball-Verbandes dazu

nicht mit leeren Händen erschienen

war. So überreichte er

dem stellvertretenden Sportgerichts-Vorsitzenden

Karsten Rode,

seit Jahren auch umtriebiger

Spartenleiter vom TV Neuenkirchen,

ebenso die Silberne Ehrennadel

des NFV wie Kreisschiedsrichterobmann

Werner Bollow

vom SV Heiligenfelde, der vor diesem

Amt schon jahrelang ehrenamtlich

aktiv war – unter anderem

als Schiedsrichter, Beobachter

und Lehrwart.

Die Silberne Ehrennadel des

Fußballkreises überreichte Plaggemeyer

an Thomas Meyer vom

TuS Sudweyhe, Schiedsrichter

und engagiertes Mitglied im

Kreis-Schiri-Ausschuss. Und eine

DFB-Uhr zum Dank für langjährige

ehrenamtliche Mitarbeit erhielt

Cord Krüger (SG Diepholz).

Neue Trikots für die Friesen. Mit neuem Schwung und in einem neuen Outfit gehen die Landesliga-Fußballerinnen des SV Friesen

Lembruch in die Rückrunde. Der Tabellensechste aus dem NFV-Kreis Diepholz konnte sich über einen Satz neuer Trikots von Toto-Lotto freuen und trat

damit schon bei dem einen oder anderen Hallenturnier an.


Bezirk Hannover

Die Traditionself von Hannover 96 wurde Sieger bei den 6. Engelbert-Nelle-Hallenclassics. Fotos: Burghard Neumann

„Fußballgott“ als Matchwinner

Hannover 96 gewinnt in Hildesheim 6. Engelbert-Nelle-Hallenclassics

Aufmerksame Beobachter: Gut gelaunt verfolgten Dr. h.c. Engelbert Nelle

(l.) und Martin Kind die Spiele.

Die Revanche ist gelungen: In

einem hochklassigen und

kampfbetonten Finale der 6. Engelbert-Nelle-Hallenclassics

in Hildesheim

gewann die Traditionsmannschaft

von Hannover 96 gegen

die gut aufgelegten BOYA

Allstars aus Hildesheim knapp mit

1:0. Schütze des „goldenen Tores

“war Ex-Profi und „Fußballgott“

Carsten Linke.

Beide Teams waren von Anfang

an um eine schnelle Entscheidung

bemüht. Pech hatten

die Hildesheimer mit einem Pfostenschuss.

Es gab noch weitere

hochkarätige Torchancen auf beiden

Seiten. Doch die beiden Torhüter

waren nicht zu überwinden.

Beim vorjährigen Endspiel

der Engelbert-Nelle-Hallenclassics

hatten noch die Allstars gegen

die „Roten“ mit 3:2 die Ober-

hand behalten. Respektvoll und

kameradschaftlich lagen sich beide

Teams nach dem Schlusspfiff

in den Armen. Auch der Namensgeber

des Turniers, NFV-Ehrenpräsident

Dr. h.c. Engelbert Nelle

freute sich, dass der Cup nun

nach Hannover ging. Gemeinsam

mit Theodor Schönefeldt vom Organisationsteam

und dem Vorsitzenden

des Kreissportbundes

Frank Wodsack führte er die Siegerehrung

durch.

Dritter des Turniers wurde

Eintracht Frankfurt mit einem

5:2-Erfolg über den VfL Wolfsburg.

Bereits in der Vorrunde

wurde guter Hallenfußball geboten.

Auf dem Weg in die Zwischenrunde

scheiterten Hertha

BSC Berlin, 1. FC Köln, Arminia

Bielefeld und der Gastgeber SV

Blau-Weiß Neuhof.

Eine Juri wählte Martin Giesel

zum besten Turnierspieler und

Alexander Repschläger (beide

Hannover 96) zum besten Torhüter.

Erfolgreichster Torschütze war

Christian Falk (BOYA Allstars Hildesheim)

mit vier Treffern.

Mit rund 1.500 Zuschauern

auf den Rängen der Sparkassen-Arena

waren das Organisationsteam

um Theodor Schönefeldt

und Veranstalter Blau-Weiß

Neuhof zufrieden. Für Engelbert

Nelle war es ein Wiedersehen mit

vielen ehemaligen Profis.

Für Enttäuschung sorgten allerdings

die fehlenden Ex-Profis

Roy Präger, Dariusz Wosz, Norbert

Nachtweih, Ansgar Brinkmann

und Andrzey Rudy, die von

Seiten der Mannschaftsbetreuer

angekündigt worden waren.

Die Schirmherrschaft des

Turniers hatte 96-Präsident Martin

Kind übernommen. Aufmerksam

und gut gelaunt verfolgte er

mit Engelbert Nelle die Begegnungen

aus dem VIP-Bereich der

Tribüne.

Alle Paarungen gingen fair

über die Bühne. Es gab keine

Zweiminutenstrafe. Die Unparteiischen

Christian Schwarzbach,

Dennis Münter und Thomas Nowak

hatten alle Spiele fest im

Griff.

Vom Organisationsteam ging

ein Dank an die 96er Martin Kind

und Dirk Köster für die Unterstützung

des Turniers.

In Form eines sogenannten

Optionsrechts für die Käufer einer

Eintrittskarte für das Turnier waren

die Erwerber dazu berechtigt,

innerhalb eines vorgegebenen

Zeitraumes eine Karte für das

Bundesligaheimspiel von Hannover

96 gegen den Hamburger SV

erwerben zu können.

Burghard Neumann

Eine Überraschung am Rande des Turniers gab es für Martin Kind (2. v.l.).

Unter dem Motto: „Mein Land, meine Stadt, mein Verein“ wurde ihm ein

Aquarell von der Künstlerin Susanne Merten aus Holle (l.) überreicht. Es

freuen sich auch Ursula Nelle, Dieter Schatzschneider und Theodor Schönefeldt

(v.r.).

Februar 2013 55


Bezirk Hannover

56

Platzverweis für

Spielverderber

Hildesheim will Ausschreitungen verhindern

Gewalt auf dem Fußballplatz

– dieser Diskussionspunkt

stand auf der Tagesordnung

beim Infoabend der Fußball-Jugendleiter

im NFV-Kreis Hildesheim.

Als die Einladungen verschickt

wurden, ahnte niemand,

wie aktuell das Thema sein würde.

Die Nachricht vom 2. Dezember

2012 aus den Niederlanden

hat die Fußballwelt schockiert:

Mehrere 14- bis 15-jährige Amateurfußballer

prügelten nach ei-

Februar 2013

nem Spiel den Linienrichter zu

Tode.

„Es ist schon beunruhigend,

was es bei uns an Gewalt und

Ausschreitungen bereits gibt“,

sagte der Vorsitzende des Jugendausschusses,

Hans-Jürgen

Schwellnus. Für ihn sei es unverständlich,

dass manche Trainer

und Betreuer nicht eingreifen,

wenn 14- bis 15-Jährige auf

dem Fußballplatz pöbeln und

andere beleidigen. Die verbalen

Der Kreisvorsitzende Detlef Winter informiert die Jugendleiter über Gewalttaten im Fußball.

NFV-Kreis Hildesheim

trauert um Paul Nolte

Paul Nolte. Foto: Neumann

Der NFV-Kreis Hildesheim

trauert um seinen ehemaligen

langjährigen Schiedsrichter

Paul Nolte, der mit 71 Jahren auf

Teneriffa einem Herzinfarkt erlegen

ist.

Der älteren Schiedsrichtergeneration

ist Paul Nolte als

Unparteiischer noch bekannt.

1963 legte er die Schiedsrichterprüfung

ab. Er bewies Talent,

war stets zuverlässig und

fiel durch gute Leistungen

auf. Ein schneller Aufstieg

war vorgezeichnet. Als besonnener

Schiedsrichter war Nolte

weit über die Kreis-,

Bezirks- und Landesgrenzen

bekannt und geschätzt und

verschaffte sich bei den Spielern

und Vereinsfunktionären

großen Respekt.

Paul Nolte zählte zur Elite

der Sportler im neutralen Dress

und war zuletzt in der 1. Bundesliga

als Linienrichter und als

Referee in der 2. Bundesliga aktiv.

Noch im Dezember 2012

war er als Überraschungsgast

beim Schiedsrichter-Seniorennachmittag,

erzählte Anekdoten

im Kreis seiner Freunde und

früheren Mitstreiter, die ihn an

der Linie oft unterstützten. Besonders

freute er sich auf die Ehrung

für 50-jährige Mitgliedschaft

in der Hildesheimer

Schiedsrichtervereinigung.

Der Verstorbene ist in Freden

aufgewachsen und war als

schneller Rechtsaußen in der damaligen

Jugendmannschaft des

SV Freden bekannt. Später

schloss er sich der SV Alfeld

an und konnte dort auf eine

über 20-jährige Mitgliedschaft

zurückblicken. In den letzten

Jahren lebte Nolte in Obersulm-

Willsbach bei Heilbronn.

Burghard Neumann

Hans-Jürgen Schwellnus, der Vorsitzende

des Jugendausschusses,

hat stichpunktartig beunruhigende

Vorfälle auf dem Spielfeld zusammengetragen.

Fotos: Reese

Attacken träfen oft Schiedsrichter

und Gegenspieler. „Es fehlt

an Respekt“, sagte Schwellnus.

Hier wünsche er sich ein schnelles

und konsequentes Handeln

vor Ort.

Aber nicht nur junge Fußballer

seien aggressiv. Der Leiter des

Jugendausschusses kritisierte das

Verhalten mancher Eltern und Zuschauer

am Spielfeldrand, die den

Ablauf von Spielen teilweise massiv

störten. Sein Tipp zum Eingreifen

an die Vereinsvertreter: „Ihr

habt das Hausrecht, macht davon

Gebrauch. Weist die Leute vom

Platz“, sagte Schwellnus. Auch

bei Randale in Hallen und Kabinen

rät er zum konsequenten Einschreiten.

„Zeigt die Leute wegen

Sachbeschädigung an. Das Recht

habt ihr.“

„Das Thema Gewalt schadet

dem Fußball insgesamt“, sagte

der NFV-Kreisvorsitzende Detlef

Winter. „Das Problem der Gewalt

hat sich vom Profi- in den Amateurbereich

verschoben“, fügte

er hinzu. Für ihn trage die Basis

genauso viel Verantwortung wie

die Proficlubs. Dabei hob er besonders

die Arbeit der Jugendleiter

als bedeutend hervor. „Jugendarbeit

ist unendlich mühselig.

Redet mit den Eltern, denn

die Kinder wollen in Ruhe Fußball

spielen“, sagte Winter.

Panik wolle er nicht verbreiten.

Er sehe jedoch bei den Amateurvereinen

und den Proficlubs

ein und dasselbe Problem: Wenige

gewaltbereite Fans fügen dem

Fußball Schaden zu. „Es ist blauäugig

zu glauben, so etwas wie in

den Niederlanden könnte hier nie

passieren“, sagte der Kreisvorsitzende.

„Sorgt dafür, dass der

Fußball an der Basis sauber

bleibt“. Bettina Reese


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Bezirk Braunschweig

58

Ganz stark präsentierten sich

die C-Junioren des JFV Göttingen

beim Hallenturnier des VfL

Kassel. Die U 15 gewann das gut

besetzte Turnier souverän. Außerdem

räumte der Nachwuchs des

JFV die Trophäen des besten Torwarts

(Marlon Sündermann), des

besten Feldspielers (Daniel Jühne)

und des besten Torjägers (Carli

Brose/6 Treffer) ab. „Wir können

mit der Ausbeute zufrieden sein,

mehr geht nicht!“, lautet das Fazit

von JFV-Koordinator Volker

Kleinert. Auch die neun Punkte

der U 14 in der schwereren Gruppe

B sind hoch anzurechnen. Der

KSV Baunatal und Rot Weiß

Frankfurt spielen immerhin in der

Februar 2013

C-Junioren des JFV Göttingen

präsentieren sich ganz stark

U 15 siegt beim Hallenturnier des VfL Kassel – Auch U 14 überzeugt

Hessenliga und dennoch war

auch der jüngere JFV-Jahrgang

auf Augenhöhe.

Dabei ließ die U 15 in Gruppe

A nichts anbrennen und wurde

mit 13 Punkten ungeschlagen

Gruppenerster. Im ersten Spiel kamen

die von Frank Jühne betreuten

JFV-Kicker noch nicht so richtig

in Fahrt. Am Ende hieß es gegen

einen gut spielenden 1. SC

Heiligenstadt 2:2. Ein hart umkämpftes

Match lieferten sich die

Göttinger dann mit der U 15 des

Gastgebers VfL Kassel, das die

Göttinger knapp mit 2:1 für sich

entscheiden konnten. Gegen SV

Heide Paderborn hieß es am Ende

2:0. Gegen TSV Korbach und VfB

Doppelschlag. Bisher Unerreichtes verbuchte die

Kreisauswahl Gifhorn des Jahrgangs 2002 beim Hallen-Bezirksturnier

in Calberlah und Isenbüttel (Kreis Gifhorn). Die

Jungs aus dem nördlichsten Kreis des NFV-Bezirks Braunschweig

errangen die ersten beiden Plätze. Die Gifhorner

Kreisauswahl durfte als Gastgeber des Hallenbezirksturniers

zwei Mannschaften stellen. In Gruppe A erspielte

sich Team Gifhorn 1 mit drei Siegen und einer Niederlage

den zweiten Tabellenplatz hinter Braunschweig. In Gruppe

B wurde Team Gifhorn 2 mit drei Siegen und einem Remis

ebenfalls Tabellenzweiter. Dank dieser Konstellation gingen

sich die beiden Gifhorner Teams im Halbfinale aus

dem Wege. Im ersten Halbfinale gab es zwischen Braunschweig

und Gifhorn 2 ein 2:2. Im Neunmeterschießen hatte

Gifhorn 2 die Nase vorn. Im zweiten Halbfinale setzte

sich Gifhorn mit 2:1 gegen Göttingen durch. Das Finale

entschied am Ende der erste Anzug aus Gifhorn durch einen

2:1-Arbeitssieg über die eigene Reserve für sich. Die

Gifhorner Kreisauswahltrainer, Arne Wrede und Gianni

Milano, freuten sich riesig über den Doppelschlag. „Ein

Superding, was hier heute passiert ist. Wir wissen, dass es

im NFV-Kreis Gifhorn Jahr für Jahr viele Talente gibt – in

diesem Jahrgang vielleicht ein paar mehr. Dafür sind in

erster Linie unsere Vereine verantwortlich, die tolle

Jugendarbeit leisten“, fassten Wrede und Milano das

Geschehen zusammen. Foto: Friedrich Börner

Wetter lief die Tormaschine des

JFV dann heiß. Korbach musste

sechs Treffer und Wetter gar acht

Treffer hinnehmen. Zweiter hinter

dem JFV wurde SV Heide Paderborn

mit 9 Punkten.

In der starken Gruppe B war

es bis zum letzten Spiel spannend.

Drei Mannschaften konnten noch

in die Halbfinals einziehen. Landesligist

JFV Northeim U 15 hatte

10 Punkte auf dem Konto, gleichauf

mit dem Hessenligisten Rot

Weiß Frankfurt, der auch 10

Punkte errungen hatte. Dahinter

lauerte die U 14 des JFV mit 9

Punkten. Aufgrund der schlechteren

Tordifferenz musste der JFV im

letzten Gruppenspiel gegen die

Frankfurter unbedingt gewinnen,

um ins Halbfinale einzuziehen.

Das gelang jedoch nicht, Frankfurt

behielt mit 2:1 die Oberhand.

Somit waren die Göttinger punktund

torgleich mit KSV Baunatal.

Baunatal hatte aber mehr Tore geschossen

und durfte deshalb noch

um Platz 5 spielen.

Im Halbfinale gab es dann

das Südniedersachsen-Derby JFV

Göttingen U 15 gegen JFV Northeim

U 15. Dieses Match konnten

die Göttinger klar mit 4:0 für sich

entscheiden und jubelnd ins Finale

einziehen. Das andere Halbfinale

gewann SV Heide Paderborn

gegen Rot Weiß Frankfurt nach

Elfmeterschießen. Im Finale standen

sich dann der JFV Göttingen

U 15 und SV Heide Paderborn gegenüber.

Nach vielen vergebenen

Torchancen konnten die Göttinger

doch noch einen Ball im Netz

der Westfalen unterbringen und

ihren knappen Vorsprung ins Ziel

retten.

Der SV Lengede (Foto) besiegte im Duell zweier

Überraschungsfinalisten bei der 16. Hallenfußball-Kreismeisterschaft

im NFV-Kreis Peine Viktoria Woltwiesche

mit 4:1. Damit hatten die Lengeder den PAZ-Cup zum dritten

Mal in Folge gewonnen. Weil es zugleich der insgesamt

fünfte Pokalgewinn war, dürfen sie diese begehrte

Trophäe endgültig in ihre Vitrine stellen. Ausgelassen

tanzten Spieler und Fans vor den über 500 Zuschauern auf

dem Parkett, die Freude war grenzenlos. Freuen konnten

sie sich über eine Siegprämie von 2.000 Euro, die von OBI

Peine gespendet wurde, insgesamt wurden 5.000 Euro an

die acht Finalisten ausgeschüttet. Diese hatten sich zuvor

in vier Gruppen mit insgesamt 24 Teams für die Endrunde

qualifiziert. Auf den dritten Platz kam der VfB Peine, der

den SV Bosporus mit 6:2 besiegen konnte. Ausgezeichnet

wurden ebenfalls das fairste Team, der erfolgreichste Torschütze

und der beste Torwart sowie der Schütze des

schnellsten Tores und der Pechvogel des Tages. PAZ-Cup-

Organisator Dieter Geyersbach von der PSG Peine war

von seinen über 25 Vereinsmitgliedern begeistert, die tatkräftig

mithalfen, um z. B. 2.000 Brötchen unter die Zuschauer

zu bringen. So war auch diese Hallenfußball-

Kreismeisterschaft das Highlight unter den zahlreichen

Pokalturnieren der Region. Peter Baumeister


SCU vorn. Die

jungen Fußballerinnen

und Fußballer

boten bei der G-Junioren-Staffelmeisterschaft

der Region

Mitte des NFV-

Kreises Nordharz in

der vollbesetzten

Sporthalle Wasserburg

in GebhardshagenausgezeichnetenNachwuchsfußball.

SCU Salz-

Gitter (sitzend vorn

rechts) fing den Tabellenführer

GA Gebhardshagen durch einen 1:0-Erfolg im direkten Vergleich

am zweiten Spieltag noch ab. Der Meister SCU SalzGitter und GA

Gebhardshagen vertreten Salzgitters Farben bei der Endrunde der Nordharzmeisterschaft

am 10. März in der Berufsschule Wolfenbüttel. Die jungen

Talente erhielten eine Weihnachtstüte und eine Medaille für ihre Teilnahme

an der Meisterschaft. Der Endstand lautete: 1. SCU SalzGitter (28:1

Tore/33 Punkte), 2. GA Gebhardshagen (21:2/33), 3. VfL Salder (8:13/15),

4. JSG Burgberg (7:8/13), 5. Viktoria Thiede (4:15/8), 6. SV Innerstetal

(4:17/8), 7. KSV Vahdet Salzgitter (5:21/8). Foto: Günter Schacht

Claudia Verlohren (Mitte), Trainerin des VfL Bienrode, wurde

für ihre langjährigen Verdienste um den Frauen- und Mädchenfußball mit

der Silbernen Ehrennadel des NFV-Kreises Braunschweig ausgezeichnet.

Volker Baumgärtel, Vorsitzender des Kreisverbandes, und Frauenfußballkoryphäe

Maria Klewe übergaben die Auszeichnung persönlich an die

ehemalige Profispielerin, die mit ihrer Mannschaft in der Oberliga Niedersachsen

Ost zu den zwölf besten Teams in der Region gehört.

Foto: NFV-Kreis BS

VfR Wilsche-Neubokel stellt im NFV-Kreis Gifhorn den Hallenmeister der

Frauen. (Hinten von links) Kathrin Löber, Lena Diers, Luisa Plate, Uwe

Piep, Andreas Mauritz; (vorne) Joana Wulf, Kathi Vasterling, Aileen

Engelbrecht, Jill Mauritz und Desiree Mauritz.

Hallenmeister der Altsenioren im NFV-Kreis Gifhorn: DasTeam des SV Gifhorn.

(Hinten von links) Kasim Bozdogan, Uwe Oellers, André Evang,

Frank Rothenberg, André Fuchs, Georg Siegmund, Hasan Erkan; (vorne)

Frank Plinke, Thomas Baginski, Aki Kastner-Blödorn und Dogan Güngör.

Bezirk Braunschweig

Die Altherren vom TSV Rothemühle sind Hallenmeister im NFV-Kreis Gifhorn.

(Hinten von links) Mark Günther, Tim Schröder, Kai Ohlde, Andre Maire, Michael

Zydat, Holger Knop, Andreas Rupp; (vorne) L. Alexander Junghans, Andreas

Werner, Achim Wedmann, Thomas Bolognia, Olaf Klages, Marcel Maire.

Gifhorner Hallen-Kreismeister der Herren: SV Leiferde. (Hinten von

links) Trainer Hartmut Müller, Mario Meyer, Nils Penz, Alexander Jaenisch,

Alexander Eger, Manuel Deppe; (vorne) Andreas Schimpf, Florian Klapproth,

Christian Bott, Artur Huse und Stefan Deppe.

Februar 2013 59


Bezirk Braunschweig

Bezirk Lüneburg

60

Mit Paul-Reinhard Schmidt ist

am 14. Januar ein Multifunktionär

70 Jahre alt geworden.

Bereits 1973 nahm seine

Funktionärstätigkeit als Lehrwart

im NFV-Kreis Stade seinen Anfang.

Paul-Reinhard Schmidt

steht dem Fußballkreis Stade inzwischen

seit 1989 als Vorsitzender

vor.

Dabei war es ihm gewiss

nicht mit in die Wiege gelegt

worden, einmal Funktionär im

Fußball zu sein. Geboren 1943 in

Schneidemühl in Pommern hat es

ihn durch die Wirren des Krieges

1946 nach Stade verschlagen. Im

Jahr 1971 heiratete er seine

Anke, baute sich mit ihr ein Nest

in Hammah und wurde Vater von

zwei Söhnen und einer Tochter.

Jetzt ist er seit drei Jahren glücklicher

Opa.

Seine fußballerische Laufbahn

bestritt Schmidt von der Jugend

bis zu den Alten Herren

beim VfL Stade. Dort spielte er

lange Jahre in der Liga-Mannschaft

und schaffte es bis zur

Amateurliga Hamburg. Anschließend

spielte er für die Alten Herren

beim MTV Hammah. Im Jahr

1971 erwarb er die Trainer-B-Lizenz

und 1973 in Hennef seine A-

Lizenz sowie 1978 den Organisationsleiterausweis.

Seine erste Trainerstation

war die SV Ahlerstedt/Ottendorf.

Mit ihr stieg er von der Bezirksklasse

in die Bezirksliga auf. Danach

verbrachte Schmidt bis

Februar 2013

Ein Multifunktionär im Unruhestand

Der Stader Fußballchef Paul-Reinhard Schmidt feierte seinen 70. Geburtstag

1980 sechs Jahre auf der Bank

beim VSV Hedendorf/Neukloster.

Er begleitete diese Mannschaft

von der Bezirksklasse über die Bezirksliga

in die Bezirksoberliga.

Später übernahm er die Verbandsligamannschaft

des TuS

Güldenstern Stade.

Zusätzlich wandte sich Paul-

Reinhard Schmidt anderen Aufgaben

zu. Er war schon seit 1973

Lehrwart im NFV-Kreis Stade. Dazu

übernahm er den Posten des

stellvertretenden Kreisvorsitzenden.

Diese Aufgaben erfüllte er

bis 1989, ehe er zum 1. Vorsitzenden

des Kreises Stade gewählt

wurde. Dieses Amt bekleidet er

noch heute mit großer Begeisterung.

Außerdem war der Jubilar

ab 1982 als Jugendlehrwart Mitglied

im NFV-Jugendausschuss

und Lehrausschuss. Diese Tätigkeiten

verrichtete er bis zum Jahr

2010. Außerdem war er viele Jahre

als Mitglied im Bezirkslehrausschuss

tätig.

Neben diesen Aufgaben

beim NFV ist der Multifunktionär

seit 1999 bis heute Sportwart,

Mitglied im Sportstättenausschuss

und stellvertretender Vorsitzender

des Kreissportbundes in

Stade.

Beruflich war Paul-Reinhard

Schmidt als Sachbearbeiter bei

der Sparkasse Stade-Altes Land

beschäftigt und dort mehr als 20

Jahre lang Personalratsvorsitzender

für über 500 Beschäftigte.

Auch in der Gewerkschaftsarbeit

Feierte seinen 70. Geburtstag: Paul-Reinhard Schmidt. Foto: Diekmann

besetzte er verschiedene Funktionen.

Er erhielt im Laufe seiner

fußballerischen Funktionärstätigkeit

viele Auszeichnungen, unter

anderem die DFB-Verdienstnadel,

die NFV-Ehrennadel in Gold und

die Goldene Ehrennadel des NFV-

Bezirks Lüneburg.

Seit sechs Jahren ist Paul-

Reinhard Schmidt im Unruhestand,

widmet sich der Familie

und seinen Hobbys. Er ist Anhän-

Zwölf neue Trainer hat jetzt der

Lehrausschuss des NFV-Kreises Braunschweig

ausgebildet. Pünktlich zum Jahresende

schlossen sie erfolgreich ihre Ausbildung

zum Trainer C-Lizenz-Breitenfußball

ab. In 120 Lehreinheiten wurden sie auf der

Sportanlage des SC Victoria Braunschweig

durch Kreislehrwart Günther Schönfeld sowie

die Referenten Stefan Schacherl, Uwe

Reppenhagen, Klaus Verley und Christian

Kluge auf die schriftliche Klausur und praktische

Lehrprobe vorbereitet. „Ich freue

mich, dass vor allem viele junge Sportler die

Lizenz erworben haben“, resümiert Schönfeld.

„Der Nachwuchs ist wichtig, um langfristig

die Trainerqualität im Kreis zu sichern.“

Lehrinhalte waren unter anderem

Mannschaftsführung, Technik und Taktik

sowie kindgerechtes Training. Außerdem

hatten die Teilnehmer, die rückblickend

die lockere, aber zugleich professionelle

Atmosphäre lobten, die Möglichkeit, einen

Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen der Ausbildung

zu absolvieren. „Besonders die Praxiseinheiten

im Bereich Kindertraining stießen auf

großes Interesse“, sagt Schönfeld. „Deshalb

sind vor allem in diesem Sektor weitere

Fortbildungen in Planung.“ Foto: Janine Kluge

ger des SV Drochtersen/Assel und

besitzt dort mit seiner Frau eine

Dauerkarte. Hier tritt sein Sohn

Malte in seine Fußstapfen, der

beim SV Drochtersen/Assel Co-

Trainer ist. Wenn es seine Zeit

zulässt, besucht Paul-Reinhard

Schmidt mit großer Begeisterung

Spiele des FC St. Pauli. Zudem ist

er an den Wochenenden mit seiner

Frau Anke auf vielen Sportplätzen

zu sehen.

Wolfgang Diekmann


„Ganz schön kompliziert“

Ralf Serra referierte in Zeven über das Pass- und Spielrecht

Regen Zuspruch erhielt der

Kreisfußballverband Rotenburg

beim Gastauftritt von Ralf

Serra. Der NFV-Mitarbeiter referierte

vor mehr als 40 Vertretern

aus 25 Vereinen des Kreises im

Zevener Ringhotel Paulsen über

das Pass- und Spielrecht.

Ralf Serra wartete zu Beginn

seines Vortrages mit beeindru-

Ralf Serra referierte in Zeven über das Pass- und Spielrecht. Foto: Riegel

ckenden Zahlen auf: 40.000 Vereinswechsel

finden in jedem Jahr

in ganz Niedersachsen statt.

30.000 neue Spieler werden jährlich

angemeldet und 95.000 Anträge

an die NFV-Verbandspassstelle

gestellt. „Wir müssen uns

pro Tag mit 350 Passanträgen beschäftigen”,

so Ralf Serra.

Fragen des Pass- und Spielrechts

standen im weiteren Verlauf

der Veranstaltung im Vordergrund.

Welche Fristen und Vorgaben

sind bei Vereinswechseln zu

beachten? Was passiert, wenn

der Stammverein die Freigabe

verweigert? Wann ist ein Spieler

in einer höheren Mannschaft

„fest gespielt”? Auf den ersten

Blick und für die meisten Fälle

sind diese Fragen anhand der Statuten

schnell und klar zu beantworten.

Doch die Beispielfälle,

mit denen sich die Teilnehmer der

Veranstaltung in kleinen Gruppen

beschäftigten, um sie anschließend

zu präsentieren und mit den

anderen Teilnehmern zu diskutieren,

verdeutlichten: Das Wechselrecht

kann schon zu einer ganz

schön diffizilen Angelegenheit

Bezirk Lüneburg

werden oder wie es ein Vereinsvertreter

mit den folgenden Worten

zusammen fasste: „Das kann

alles schon ganz schön kompliziert

werden.”

Um ein Beispiel zu geben:

Ein Jugendspieler, der zum älteren

D-Jugend-Jahrgang gehört,

möchte zur Winterpause zu einem

Bundesligisten wechseln.

Sein Stammverein verweigert

aber die Freigabe. Darf er dennoch

für den Bundesligisten

nach der Winterpause spielen?

Die Antwort: Nein, der Jugendspieler

wird für sechs Monate

gesperrt. Diese Regelung gilt

aber nicht für noch jüngere

Nachwuchsspieler. G- bis D-Junioren

des jüngeren Jahrgangs

können laut NFV-Statuten nicht

gesperrt werden.

„Die Veranstaltung war

überfällig”, sagte der Rotenburger

Kreisjugendobmann Detlef

Reich, der den Abend organisiert

hatte. „Die Resonanz war positiv.

Wir hatten über 50 Anmeldungen,

mussten mehrere Vereine

auf eine zweite Veranstaltung,

die möglicherweise im Sommer

stattfindet, vertrösten. Es war

schon eine runde Sache“, bilanzierte

Detlef Reich nach dem

kurzweiligen Referat von Ralf

Serra. Joachim Riegel

Trainerfortbildung. „Wissensstand und körperliche Fitness der Teilnehmer waren optimal.“ So zufrieden äußerte sich der Vorsitzende

des Harburger Kreislehrausschusses, Michael Kühling (Asendorf). Er war neben Frank Dunkler, Christopher Hehl, Jürgen Mitzlaff und Tim Weselmann

einer der Referenten, die eine Fortbildung für DFB-Trainer C-Breitensport leiteten. Insgesamt 26 Trainer aus 14 Vereinen frischten ihre

Kenntnisse 30 Stunden lang in Praxis und Theorie auf. Auf der Sportanlage von Eintracht Elbmarsch am Hagenweg in Marschacht fanden sie dazu

optimale Voraussetzungen. Nach dem Lehrgang nahmen folgende Teilnehmer die um drei Jahre verlängerten Lizenzen in Empfang: Uwe

Aden (Eintracht Elbmarsch), Oliver Andree, Sören Beckedorf, Otto Hobst, Stefan Wendt (alle TuS Fleestedt), Olaf Baumann, Maron Bode, Peter

Kreizarek, Stephan Krieger, Nico Meyer (alle VfL Maschen), Adrian Dost (SV Elbufer), Daniel Frohsack, Michael Tews (beide FSV Tostedt), Marcel

Hagemann, Thorben Wiebe (beide SG Elbdeich), Olaf Hansen (SV Holm-Seppensen), Thomas Karstens, Oliver Schwarzer (beide SV Bendestorf),

Gerd Lange (TV Meckelfeld), Peter Michael (FC Este 2012), Helmut Ravens (SV Rönneburg), André Sahling (FC Rosengarten), Dierk Staack, Florian

Wilkens (beide MTV Luhdorf-Roydorf) sowie Stefan Effinger und Michael Dombrowski (beide vereinslos). Text und Foto: Ulrich Balzer

Februar 2013 61


Bezirk Lüneburg

62

MTV Luhdorf-Roydorf

stellt Futsalmeister

„Alle Mannschaften haben

Futsal vom Feinsten präsentiert.“

Mit diesen Worten lobte der Vorsitzende

des Harburger Kreisfußballverbandes,

Manfred Marquardt,

die Akteurinnen von allen

sieben Mannschaften, die bei

der 2. Frauen-Futsal-Kreismeisterschaft

in der Steller Schulsporthalle

um die besten Platzierungen

kämpften. Nach 21 sehenswerten

und mit großer Fairness

Februar 2013

Spannende Kreismeisterschaft in Stelle

Mit einer überlegen herausgespielten

Bilanz von 11:5 Toren

und 15 Punkten erkämpfte

sich die Herrenmannschaft des

MTV Luhdorf-Roydorf in der Steller

Schulsporthalle den Titel eines

Futsal-Kreismeisters im NFV-Kreis

Harburg. Der Lohn waren ein erstmals

ausgespielter Wanderpokal

und ein Futsalball. Hart umkämpft

war auch der zweite Platz,

den sich in einem spannenden

Schlussspurt die Vertretung des

MTV Ramelsloh vor dem SV Bendestorf

sicherte.

Die spielfreudige Mannschaft

des MTV Luhdorf-Roydorf war

durch Trainer Dierk Staack optimal

auf die Futsal-Kreismeisterschaft

eingestellt. Sie setzte in

den ersten drei Partien mit Siegen

gegen SV Holm-Seppensen (2:1),

FSV Tostedt (2:1) und SG Scharmbeck-Pattensen

(2:0) Akzente.

Aber Luhdorf-Roydorf hatte nach

einer überraschenden 1:3-Niederlage

gegen SV Bendestorf auf einmal

noch einen ernsthaften Konkurrenten

im Kampf um den Titel-

gewinn. Doch ausgerechnet im

letzten Spiel des Wettbewerbs unterlag

der SV Bendestorf der Vertretung

der SG Scharmbeck-Pattensen

klar mit 0:3. Schade, dass

gleich vier Bendestorfer Spielern

in diesem Prestige-Duell die Nerven

durchgingen, so dass die

Schiedsrichter jeweils Zeitstrafen

aussprechen mussten.

In der Endabrechnung gab es

nach insgesamt 21 Begegnungen

folgende Bilanz: 1. MTV Luhdorf-

Roydorf (11:5 Tore/15 Punkte), 2.

MTV Ramelsloh (9:7/10), 3. SV

Bendestorf (9:6/9), 4. VfL Maschen

(8:10/9), 5. SG Scharmbeck-Pattensen

(9:10/7), 6. FSV

Tostedt (8:9/6), 7. SV Holm-Seppensen

(8:15/4).

Im Verlauf der Siegerehrung

durch den Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes,

Manfred Marquardt,

gab es viel Beifall für das

neue Futsal-Kreismeisterteam des

MTV Luhdorf-Roydorf. Marquardt

überreichte dem Mannschaftsführer

des MTV, Niels Illmann, den

großen Wanderpokal. Zudem

Ungeschlagener Kreismeister

Die Frauen der SG Jesteburg-Bendestorf sind auch im Futsal das Maß aller Dinge

ausgetragenen Begegnungen

präsentierte sich die 1. Mannschaft

der SG Jesteburg-Bendestorf

als das Maß aller Dinge.

Die Truppe von Trainerin Ina

Heitmann beendete den Wettbewerb

ungeschlagen mit einer Bilanz

von 11:1 Toren und 16

Punkten.

Mit dem torlosen Unentschieden

gegen die eigene zweite

Vertretung startete die erste

Den erstmals ausgespielten Wanderpokal für den Gewinn der Futsal-

Kreismeisterschaft der Männer nahm die Mannschaft des MTV Luhdorf-

Roydorf entgegen. Foto: Balzer

wünschte er dem erfolgreichen

Team bei der Norddeutschen

Futsal-Meisterschaft im Frühjahr

2013 viel Erfolg. Neben Luhdorf-

Roydorf nimmt als zweiter Vertreter

Niedersachsens die Mannschaft

von Arminia Hannover an

den Titelkämpfen in der Hansestadt

Hamburg teil.

Am Ende der Siegerehrung

gab es noch ein großes Danke-

Mannschaft der SG Jesteburg-

Bendestorf in den Wettbewerb.

Danach behauptete sich der spätere

Titelträger mit Siegen gegen

die Gegner MTV Laßrönne (1:0),

TVV Neu Wulmstorf (1:0), Gastgeber

TSV Stelle (2:1), Buchholzer

FC I (3:0) und Buchholzer FC II

(4:0).

Die Abschlusstabelle: 1. SG

Jesteburg-Bendestorf (11:1 Tore/16

Punkte), 2. TSV Stelle

schön an Hallenleiter Dieter

Schulz. Er ist bereits seit 24 Jahren

in der Steller Sporthalle bei jedem

Wettbewerb der Fußballjugend

und auch der Erwachsenen im

Einsatz. Mit einer Flasche Champagner

bedankte sich Manfred

Marquardt auch bei Norma und

Franz Bartolein. Das Ehepaar ist

für die Steller Sporthalle verantwortlich.

Ulrich Balzer

Allen Grund zur Freude hat die erste

Frauenmannschaft der SG Jesteburg-Bendestorf

über den Gewinn

der 2. Futsal-Kreismeisterschaft in

der Steller Schulsporthalle.

Foto: Balzer

(10:6/11), 3. Buchholzer FC I

(12:7/10), 4. SG Jesteburg-Bendestorf

II (4:4/8), 5. MTV Laßrönne

(5:6/7), 6. TVV Neu Wulmstorf

(5:9/4), 7. Buchholzer FC II

(1:15/3).

Der NFV-Kreisvorsitzende

Manfred Marquardt hob im Verlauf

der Siegerehrung hervor,

dass Futsal immer mehr Vorrang

bei den Spielen in den Hallen erhält.

Für die Jugendmannschaften

sind Futsal-Spiele fest integriert.

Die Männer sind ebenfalls

wie die Frauen auf dem besten

Wege, in den Wintermonaten

ausschließlich Futsal zu spielen.

Positiv äußerte sich auch die Trainerin

der erfolgreichen Mannschaft

der SG Jesteburg-Bendestorf

I, Ina Heitmann: „Am Anfang

waren wir ein wenig skeptisch.

Doch rückblickend betrachtet

haben wir jede Menge

Spaß am Futsal-Wettbewerb gehabt.

Klar, dass der Gewinn der

Kreismeisterschaft noch dazu

beigetragen hat.“

Unter anhaltendem Beifall

nahm die Mannschaftsführerin

der SG Jesteburg-Bendestorf I, Carolin

Diekhoff, von Manfred Marquardt

einen Futsal-Ball für den

Gewinn der Frauen-Kreismeisterschaft

entgegen. Ulrich Balzer


99er des VfL peilen die Landesliga an

In die Fußstapfen des älteren

Jahrgangs wollen die C2-Junioren

vom VfL Lüneburg treten.

Genau wie die C-Junioren (Jahrgang

1998) in der vergangenen

Saison sind die 99er in dieser

Spielzeit ebenfalls Herbstmeister

geworden und peilen den

Quereinstieg in die Landesliga

an. Die 98er sind dort bereits

angekommen und belegen zurzeit

den zweiten Tabellenplatz

hinter der U 15 von der

NFV-Kreis Rotenburg

ehrt Michael Schröder

Ehrenamtspreis in Groß Meckelsen übergeben

Michael Schröder ist auf einer

Zusammenkunft des TSV

Groß Meckelsen als einer von 47

niedersächsischen Preisträgern mit

dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet

worden. Der Vorsitzende

des Rotenburger Fußballkreises,

Uwe Schradick, der stellvertretende

Kreisvorsitzende und Ehrenamtsbeauftragte

Manfred Villbrandt,

Schatzmeister Heinz-Hermann

Tietjen sowie der Spielausschussvorsitzende

und stellvertretende

Kreisvorsitzende Peter Krüger

nahmen die Auszeichnung für

den sichtlich gerührten Sportkameraden

aus Groß Meckelsen vor.

Manfred Villbrandt hob in seiner

Laudatio die Verdienste von

Herbstmeister wandelt auf den Spuren der C1

JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen.

Eigentlich wären die Spieler

des Lüneburger Herbstmeisters ja

als U 13-Kreismeister zu Beginn

der Saison in den Bezirk aufgestiegen.

Aber nicht für den VfL

Lüneburg, sondern für den TuS

Neetze. Denn TuS Neetze besaß

das Aufstiegsrecht, hatte aber

zum Saisonende keine Mannschaft

mehr. Bis auf zwei Spieler

war das komplette Team samt

Michael Schröder hervor. Dieser ist

seit 1999 ehrenamtlich im TSV engagiert,

2004 übernahm er die

Funktion des Vorsitzenden und übt

diese Position bis heute aus. Gemeinsam

mit dem Vorstand forcierte

er die Verjüngung an der

sportlichen Basis innerhalb des

Vereins. So schafften die Herrenteams

des TSV Groß Meckelsen in

der Saison 2010/2011 den Aufstieg

in die 1. Kreisklasse bzw.

3. Kreisklasse und bereits ein Jahr

später verpasste der Verein erst in

der Relegation den Aufstieg in die

Kreisliga.

Die Umstrukturierung der Jugendabteilungen

von der JSG Börde

Sittensen zum VfL Sittensen,

Uwe Schradick, Michael Schröder und Manfred Villbrandt (v.l.). Foto: Riegel

Trainer Oliver Sieben und Andreas

Naffin sowie Betreuer Kai-Uwe

Koch zum VfL Lüneburg gewechselt.

Aufgrund unterschiedlicher

Vorstellungen zur weiteren sportlichen

Entwicklung, wie es offiziell

hieß.

So wurde aus einer U 13 TuS

Neetze eine U 14 des VfL Lüneburg

und der souveräne U 13

Kreismeister TuS Neetze (52

Punkte und 107:6 Tore aus 18

Spielen) nahm mit dem Zweiten

den Bau eines Sportplatzes mit

Flutlichtanlage, mit allen dazu

gehörenden Behördengängen bis

hin zur Fertigstellung der neuen

Sportanlage trieb Michael Schröder

als „Klinkenputzer“ mit eigenem

Einsatz unermüdlich voran.

Dank seiner Initiative richtet der

Verein seit 2004 ein Kleinfeldturnier

und seit 2012 ein erfolgreiches

Pokalturnier über einen Zeitraum

von 14 Tagen aus. Ob Bratwurst

grillen, Getränkeverkauf

TSV Adendorf eine Spielgemeinschaft

auf und als U 14 den Aufstiegsplatz

in Anspruch. Es reichte

jedoch nur zum vierten Platz. Damit

geht es in der Frühjahrsserie

darum, den Platz auf Bezirksebene

zu erhalten.

Das erste Ziel Bezirksliga haben

die Grün-Weißen bereits erreicht.

Jetzt wollen Sie noch in die

Landesliga. Warum sollten die

99er des VfL Lüneburg es nicht

schaffen? Immerhin wurden sieben

der acht Spiele bei 57:2 Toren

gewonnen. Und das letzte Punktspiel

ging nur torlos aus, weil der

VfL schon als Meister feststand.

Die 98er haben es ja auch geschafft.

Michael Paul

oder der Platzdienst: Michael

Schröder ist mit vollem Elan dabei.

Schon heute plant Michael

Schröder die Zukunft des Vereins

und setzt sich besonders auch auf

politischer Ebene für den Neubau

eines Sporthauses und eines weiteren

Sportplatzes ein. Michael

Schröder ist die gute Seele des TSV

Groß Meckelsen. Auf ihn wartet

vom 22. bis 24. März ein „Dankeschön-Wochenende“

in Barsinghausen.

Joachim Riegel

19 neue Schiris im Kreis Verden

Der Fußballkreis Verden verfügt

über 19 neue Schiedsrichter.

An zwei Wochenenden

bereiteten Lehrwart Marcus

Neumann und Jugendkoordinator

Mehmet Kunc in insgesamt

18 Unterrichtsstunden die 19

Teilnehmer und eine Teilnehmerin

intensiv auf die Prüfung vor.

Neben den notwendigen theoretischen

Unterweisungen in die

17 Fußball-Regeln und ihre Auslegungen

wurde den durchschnittlich

17 Jahre alten Anwärtern

in einem Praxisteil auch das

Verhalten auf dem Spielfeld

näher gebracht.

In der sich anschließenden

theoretischen Prüfung stellten

die Anwärter ihr Wissen unter

Beweis. Unter Aufsicht von Bezirkslehrwart

Matthias Kopf absolvierten

drei der Prüflinge den

Test sogar ohne einen einzigen

Fehler und erhielten hierfür als

Auszeichnung eine Schiedsrich-

Bezirk Lüneburg

Die C2-Junioren vom VfL Lüneburg

peilen den Quereinstieg in die Landesliga

an. Das Foto zeigt (hinten

von links) Raphael Thinius, Arne

Höppner, Marken Gertz, Michael

Ambrosius, Jorrit Naffin und Phil

Sieben sowie (vorne von links) Phil

Schlüschen, Lukas van den Engel,

Felix Okorn, Lasse Plöhn, Julian

Frey, Alexander Gerlach, Tom Gaese

und Moritz Koch. Nicht auf dem

Foto sind Trainer Oliver Sieben und

Co-Trainer Andreas Naffin.

tertasche mit allen notwendigen

Utensilien für eine erfolgreiche

Spielleitung. Lediglich ein

Teilnehmer konnte die Prüfungshürde

nicht meistern. Alle

anderen Anwärter werden nun

umgehend als Schiedsrichter

und Assistenten eingesetzt.

Folgende Teilnehmer legten

die Prüfung erfolgreich ab: Henrik

Lange, Andy Pielmeier, Marcel

Schumacher (alle MTV Riede),

Niklas Behrens (TB Uphusen),

Tim Siegler (TSV Achim),

Daniel Airich (TSV Bierden), Erdal

Agackiran, Tom Bösche, Jeff

Diallo (alle TSV Dauelsen), Lennard

Bellmer, Jan-Malte Gerdes,

Bjarne Koopmann, Florian Wulff

(alle TSV Lohberg), Lukas Gellner,

Moritz Meier (beide TSV

Posthausen), Mahsun Dur, Jannis

Hillmann, Adrian Pielmeier (alle

TSV Thedinghausen) sowie Sabina

Kajtazovic (TV Oyten).

Alexandra Rose

Februar 2013 63


Bezirk Lüneburg

64

Es wiederholt sich jedes Jahr,

doch man kann es gar nicht

oft genug sagen: Danke an die

Ehrenamtlichen. Neben Ehrenamtspreisträger

Klaus Knupper

wurden im NFV-Kreis Lüneburg

Kathrin Bergmann, Florian Köller

und Heinz Schumacher für ihre

Ehrenamtstätigkeiten ausgezeichnet.

Nach der Begrüßung

durch den Kreisvorsitzenden

Christian Röhling überreichte die

Kreisehrenamtsbeauftragte Daniela

Schöning Uhren und Blumen

an die Preisträger.

Ausgezeichnet wurden Menschen,

die in ihren Vereinen in

den Jahren 2009 bis 2012 herausragende

ehrenamtliche Leistungen

erbracht haben.

Mit Kathrin Bergmann (TSV

Gellersen) nahm eine Mutter den

Preis für ihr großes Engagement

bei den ganz Kleinen entgegen.

Ob Trikots waschen, Fahrdienste

übernehmen oder für Speis und

Trank zu sorgen: Kathrin tat es

nicht nur für ihre Söhne. Aber

auch bei den Großen half sie. Bei

den 3. Herren hielt sie sich im

Hintergrund und kassierte Eintritt,

grillte Würstchen. Beim Jugendcup

zum 100. Geburtstag

war sie die Erste beim Auf- und

die Letzte beim Abbauen. Sie ist

halt als gute Seele des TSV Gellersen

bei allen beliebt.

Mit Florian Köller wurde

ein Gründungsmitglied des FC

Februar 2013

Dynamo Lüneburg geehrt, der

seine Freizeit fast uneingeschränkt

dem Verein zur Verfügung

stellt. Als Obmann, Herrentrainer,

Jugendwart und Busfahrer

war er immer zur Stelle.

Er war maßgeblich bei der

Gründung der Jugendabteilung

beteiligt und leistete große Aktivitäten

bei der Integration von

Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Rentner Heinz Schumacher

müsste inzwischen eigentlich

auch beim TuS Neetze in Rente

geschickt werden, ist aber unverzichtbar.

Seit fast 67 Jahren ist

er dort Mitglied und seit 1951

ununterbrochen Betreuer der

1. Herrenmannschaft. Nebenbei

war er im Vorstand als 2. Vorsitzender

und Pressewart tätig, fördert

die Jugend und stellt Kleinbusse

bereit. Für sein faires und

aufrichtiges Verhalten wird der

78-Jährige von vielen Fußballern

geschätzt.

Der Titel Ehrenamtspreisträger

des Kreises Lüneburg ging an

Klaus Knupper von der Eintracht

aus Lüneburg. Mit 71 Jahren ist er

Ausbildung war sehr

praxisorientiert

Zwölf neue Übungsleiter für Osterholz

Der Kreisfußballverband Osterholz

hat sein Kontingent der

Übungsleiter mit Lizenz um

zwölf Personen aufgestockt. Den

jüngsten Lehrgang zum Fachübungsleiter-C-Breitenfußballlegten

eine Frau und elf Männer

„Wassermann“ erhält

den Ehrenamtspreis

Seine Grillfeste besitzen Kultstatus

mit Erfolg ab. „Ihr habt den verdienten

Lohn eurer langen Arbeit

erhalten“, sagte der Kreisvorsitzende

Eckehard Schütt auf

dem gemütlichen Abschlussabend

bei der Aushändigung

der Lizenzen.

der dienstälteste Fußballobmann

im Kreis und im Vorstand der SVE

tätig. Er wird auch „Wassermann“

genannt, ist er doch für

die Bewässerung der Fußball- und

Tennisplätze zuständig, repariert

Pumpen, Schläuche und Sprenger.

Knupper war beim Bau einer

neuen Beregnungsanlage von der

Planung als Berater bis zur Ausführung

als Helfer dabei. Kultstatus

haben in Eintracht-Spielerkreisen

besonders die Grillfeste zu

Saisonbeginn in seinem Garten

mit Swimming-Pool erreicht. „Da

können Neuzugänge gut integriert

werden“, weiß der Ehrenamtspreisträger,

der im März in

Barsinghausen geehrt wird.

Michael Paul

Im NFV-Kreis Lüneburg wurden verdiente Ehrenamtliche ausgezeichnet.

Das Foto zeigt (von links) Kathrin Bergmann, Florian Köller, Ehrenamtspreisträger

Klaus Knupper, Heinz Schumacher, die Kreisehrenamtbeauftragte

Daniela Schöning und den Kreisvorsitzenden Christian Röhling.

Foto: Paul

Der Kreis Osterholz spielte

beim Lehrgang eine Vorreiterrolle

für das gesamte Bundesgebiet.

Kreislehrwart Fred Michalsky bildete

die Teilnehmer nach der neu

konzipierten Ausbildung zur Erlangung

einer Trainer-Lizenz aus.

Die Absolventen bereiteten sich

in einem 120-stündigen Lehrgang

umfangreich auf die Prüfung

vor, darunter in über zwei

Dritteln der Ausbildung in praktischen

Trainingsinhalten. „Der

Lehrgang ist praxisorientierter ge-

Die neuen Fachübungsleiter-C-Breitenfußball gemeinsam mit den Ausbildern Fred Michalsky (hinten links), Uwe

Rogoll und Mike Schnäckel (vorne von links) sowie dem Kreisvorsitzenden Eckehard Schütt (hinten rechts).

Foto: Tienken

worden, was ich sehr begrüße“,

betonte Ausbilder Fred Michalsky.

Die Teilnehmer stellten bei

der Abschlussprüfung vor den kritischen

Augen des Prüfungsausschusses

um Bezirkslehrwart Fritz

Rechten (Lüneburg) und Sportlehrer

Ulf Drewes (Verden) ihr

Können in Theorie und Praxis unter

Beweis. Fred Michalsky, dem

Uwe Rogoll (Ritterhude) und Mike

Schnäckel (Schwanewede)

vom Kreislehrausschuss beim

Lehrgang hilfreich zur Seite standen,

zeigte sich zufrieden mit der

Ausbildung und den Prüfungsergebnissen.

Zumal die Teilnehmer

bei den beiden Prüfern Fritz Rechten

und Ulf Drewes durchweg einen

guten Eindruck hinterließen.

„Es war sehr lehrreich. Den

Lehrgang kann ich nur empfehlen“,

sagte mit Sebastian Seupt

(TuSG Ritterhude) der jüngste

Teilnehmer des Lehrgangs nach

einer informativen und umfangreichen

Ausbildung. Die erfolgreichen

Absolventen: Erika Simon,

Thomas Knoop (beide TSV Worphausen),

Oliver Merdes, Peter

Bruchwalski (beide ASV Ihlpohl),

Michael Jürgens (SV Löhnhorst),

Sebastian Seupt (TuSG Ritterhude),

Stefan Harmsen, Michael

Warnke (beide TSV Meyenburg),

Markus Fischer (SV Garlstedt), Kai

Mester, Hartwig Wohltmann (beide

TV Axstedt) und Dennis Schröder

(SV Nordsode). Reiner Tienken


Hellfritz kommt „mit

offenem Herzen“

Ex-Profi wird Harburger Stützpunkt-Trainer

„Ich bin mit offenem Herzen

in den Kreis Harburg gekommen.

Hier möchte ich den

talentierten Nachwuchsfußballern

das zurück geben, was ich

einmal gelernt habe.“ So Hans-

Jürgen Hellfritz (65) bei seiner

Vorstellung als neuer Stützpunkttrainer

im Kreis Harburg.

Der ehemalige Profi des Hamburger

SV und von Eintracht

Braunschweig (1966 bis 1976)

absolvierte insgesamt 152 Bundesligaspiele

und erzielte dabei

sieben Tore. Hellfritz, der in der

Saison 1977/78 für den damaligen

SV/MTV Winsen aktiv war,

betreut in seiner Funktion als

Stützpunkttrainer ab sofort den

Jahrgang 2001. Dieses Amt hatte

für ein Jahr Frank Heine inne.

Mit herzlichen Worten

hießen DFB-Stützpunkt-Koordinator

Bernhard Augustin (Stade)

sowie der Kreisvorsitzende Manfred

Marquardt den Ex-Profi bei

seiner Vorstellung in der Sporthalle

Roydorf willkommen. Beide

äußerten sich übereinstimmend,

dass der in der Nähe von Munster

beheimatete neue Stützpunkttrainer

die ideale Ergänzung

zu Sven Kathmann (verantwortlich

für den Jahrgang 2000)

und Olaf Lakämper (1998 und

1999) ist. Hans-Jürgen Hellfritz

schwärmte nach der ersten Trainingseinheit

fortan von seinen

neuen Schützlingen: „Ich habe

„Der Schiri ist mehr

als nur eine Pfeife“

Empfang für junge Unparteiische in Lüneburg

Zur Auftaktveranstaltung des

31. Jung-Schiedsrichter-Turniers

(siehe Seite 40) hatte der LüneburgerKreisschiedsrichterausschuss

über 500 Gäste ins Kulturforum

auf Gut Wienebüttel nach

Lüneburg geladen. Neben den

zahlreichen Schiedsrichtern, die

tags darauf ihr Fußballturnier in

sieben Hallen rund um Lüneburg

ausspielten, erschienen auch Ehrengäste

aus Politik und Sport.

Stephan Wetzel führte als

Moderator durch die seit 1983

jährlich stattfindende Veranstaltung.

Der in Harsefeld wohnende

Produktmanager für Baufinanzierung

ist in Uelzen groß geworden

und gehört dem Stader Schiedsrichterausschuss

an.

Nach der Eröffnungsrede des

Lüneburger Kreisvorsitzenden

Christian Röhling richteten auch

die stellvertretende Landrätin Nicole

Ziemer und Bürgermeister

Eduard Kolle Grußworte an die

viele talentierte Jungs entdeckt.

Es gibt nicht nur Einzelkönner

und fußballerische Techniker,

sondern auch Teamspieler. Ich

freue mich auf diese Aufgabe

als Stützpunkttrainer.“

Hellfritz, der seine Profikarriere

nach Beendigung der

Saison 1975/76 bei Eintracht

Braunschweig ausklingen ließ,

schnürte dann bis zum Ende sei-

Bezirk Lüneburg

ner aktiven Fußball-Laufbahn

beim Lüneburger SK in der Verbandsliga

Niedersachsen seine

„Bolzer“. Er spielte nicht nur als

Libero, sondern kam auch auch

im Mittelfeld und als Stürmer

zum Einsatz. Danach engagierte

er sich mit dem DFB-Mobil in

den Landkreisen Celle, Harburg,

Soltau-Fallingbostel und Uelzen.

Ulrich Balzer

Hans-Jürgen Hellfritz (Zweiter von rechts) ist der neue Stützpunkt-Trainer im Kreisfußballverband Harburg-

Land. Für den Ex-Profi gab es ein herzliches Willkommen durch den Kreisvorsitzenden Manfred Marquardt

(links) sowie (weiter von links) DFB-Stützpunkt-Koordinator Bernhard Augustin und die Stützpunkttrainer Olaf

Lakämper und Sven Kathmann (rechts). Foto: Balzer

Gäste. Kolle lud alle Anwesenden

ein, Lüneburg doch wieder einmal

zu besuchen und endete seine

Rede mit der Aussage: „Der

Schiedsrichter ist mehr als nur eine

Pfeife“.

Abschließend bestieg der

große Chef die Bühne. NFV-Präsident

und DFB-Vizepräsident Karl

Rothmund skizzierte die große

Fußballfamilie, die nicht nur aus

Spielern und Zuschauern bestehe,

sondern zu der natürlich auch

die Schiedsrichter gehören. Auch

wenn deren Zahl immer mehr abnehme,

gehe doch nichts ohne

die Unparteiischen.

Danach gab es ein Video

über Schiedsrichteraktivitäten

während des Spiels auf Großbildleinwand

zu sehen. Hierfür

trugen die Schiedsrichter ein Mikrofon,

und so konnten nicht nur

die Bild-, sondern auch Tonaufzeichnungen

und Emotionen bei

den Entscheidungen wieder ge-

geben werden. Einer der begleiteten

Schiedsrichter war Siegmund

Suchanek vom MTV Handorf,

der zum Abschluss der Veranstaltung

dem Moderator Stephan

Wetzel im Interview gestand,

dass er erst nach seiner aktiven

Laufbahn als Fußballer alle

Fußballregeln verinnerlicht hatte,

die er als Schiri lernen musste.

Auch die weibliche Fraktion

kam zum Zuge. So mussten

auch Celina-Sophie Böhm (SV

Eintracht Lüneburg) und Anne-

Kathrin Heuer (TuS Brietlingen)

Rede und Antwort stehen. Die

16-jährige Böhm ist erst seit

2011 an der Pfeife, setzte sich

letztes Jahr bei der Wahl

zum „Schiedsrichter des Jahres“

als Jungschiedsrichterin (U 18)

durch. Anne-Kathrin Heuer wurde

vor zwei Jahren als beste

Schiedsrichterin des NFV-Kreises

Lüneburg geehrt. Ihr großes Ziel

ist es, einmal das Frauen-WM-Finale

zu leiten, so ihre Worte auf

der Bühne. Beide Schiedsrichterinnen

leiteten auch die Frauen-

Turnierspiele am Folgetag. Wer

deshalb jetzt glaubt, dass der

Sieg der Gastgeber bei den

Frauen nur aus diesem Grunde

zustande kam, denkt Böses.

Ein besonderer Dank geht an

den Cheforganisator und Vorsitzenden

des Kreisschiedsrichterausschuss

Lüneburg, Falko Meyer

(TuS Barendorf), sowie den

Schiedsrichterobmann vom SV

Eintracht Lüneburg, Oliver Vogt.

Michael Paul

Rotenburg

sucht

Hallenmeister

D ie diesjährige Hallenkreismeisterschaft

des

NFV-Kreises Rotenburg begann

kürzlich mit 38 Mannschaften.

An vier Vorrundenspieltagen

in Oerel,

Tarmstedt, Sittensen, Lauenbrück,

Bothel und Sottrum

sowie den Spielorten Gnarrenburg

(Halbfinale) und

Tarmstedt (Endrunde) wird

der neue Hallenkreismeister

2012/2013 ermittelt. Neben

Plaketten für den Meister

und Vizemeister werden unter

den ersten vier Mannschaften

zusätzlich noch

Geldpreise ausgespielt.

Februar 2013 65


Bezirk Lüneburg

66

Auf dem Erfolgsweg

nicht zu bremsen

Landesligaaufstieg für U 14 aus Westercelle

Erfolg macht bekanntlich süchtig.

Die bravouröse Erfolgsstory

des 1999er-Altersjahrgangs geht

beim VfL Westercelle weiter. Ein

Teil der Mannschaft startete

als souveräne G-Jugend-Meistermannschaft

2006 im Kreis Celle.

Seit dem zarten F-Jugendalter

spielt die eingeschworene Mannschaft

bis heute zusammen, wurde

zwischen den Jahren 2008

(U 9) und 2012 (U 13) in jedem

Jahr Kreismeister. Ein schon recht

beeindruckender fünffacher Serienerfolg.

Hinzu kamen noch die Hattrick-Kreispokalsiege

2010, 2011

und 2012 sowie die beiden Hallenkreismeistertitel

der Jahre

Bezirk Weser-Ems

Überraschung für

Helmuth Venekamp

Schiedsrichtervereinigung aus Leer feiert

Bei der Schiedsrichtervereinigung

Leer ist es zur Tradition

geworden, sich zum Ende eines

Jahres zu einer gemütlichen Feier

zusammenzufinden. An die

70 Schiedsrichter sind im De-

zember der Einladung ihres Vorsitzenden

Helmuth Venekamp in

das Viehhofsrestaurant zu Leer

gefolgt, um in vorweihnachtlicher

Atmosphäre ein paar nette

Stunden mit Snirtjebraten, Ver-

NFV-Kreisvorsitzender Johann Schön (links) überreicht für den Fußballkreis

Leer und den Kreisschiedsrichter-Ausschuss Helmuth Veenekamp als

Anerkennung für seine großen Verdienste im Schiedsrichterbereich einen

Präsentkorb. Foto: H. Weers

Februar 2013

2007 und 2012. Damit hat der

eingespielte VfL-Juniorenkader

alle möglichen Kreistitel mehrfach

eingefahren und verabschiedete

sich aus dem regionalen

Fußballgeschehen ab in die erste

Bezirksligasaison mit dem seltenen

Titel-Hattrick 2011/12 auf

Kreisebene.

Zudem blieb die sehr spielstarke

Mannschaft von 2008 bis

Ende 2012 mit 48 „Dreiern“ sogar

in allen 50 Heimspielen ungeschlagen.

Nach dem Aufstieg im

letzten Sommer marschierte die

Mannschaft auch auf Bezirksligaebene

durch den U 14-Spielplan.

Mit zehn Siegen in zehn Punktspielauftritten

(41:15-Tore) stie-

Das U 14-Team des VfL Westercelle kickt demnächst in der Lüneburger

Landesliga. Das Foto zeigt (hinten v.l.) Luca Siegesmund, Tom Schaper,

Niklas Pautsch, Keno Tietz, Leon Malchow, Alexander Lange, (Mitte v.l.)

Trainer Timo Papendieck, Niklas Haase, Ferhat Yasit, Leonard Goos,

Hendrik Herrmann, Nikola Miladinovic, Trainer Christopher Menge und

(vorne v.l.) Enno Kruse, Jannes Papenburg, Dominik Koslowski, Leon

Gierendt sowie Calvin Smith. Es fehlen Christian Stumpf und Jonas Linke.

gen die Westerceller mit einem

satten Vorsprung von zwölf Punkten

auf den Ligazweiten als Tabellenerster

hochverdient in die Landesliga

Lüneburg auf.

Mit ein Garant für den sagenhaften

Triumpf sind die beiden

jungen und sich gut ergänzenden

Erfolgstrainer, die ihrem

losung und Ehrungen zu verbringen.

Zu den Gästen zählten neben

dem NFV-Kreisvorsitzenden

Johann Schön der Ehrenvorsitzende

der Schiedsrichter, Helmut

Collmann, der Emder Kreisschiedsrichter-Obmann

Bernd

Garen sowie aus dem benachbarten

Papenburg Schiedsrichter-Ansetzer

Heiner Lohmann.

Mit einer Überraschung wartete

der Emder Vorsitzende Bernd

Garen, gleichzeitig auch Mitglied

des Bezirksschiedsrichter-Ausschusses,

auf, als er im Hinblick

auf die zukünftige Entwicklung

den Vorschlag einbrachte, eine

Fusion der Emder und Leeraner

Schiedsrichter-Vereinigungen anzustreben.

Dies entspräche dem

Wunsch der Emder Schiedsrichter.

Emden verfüge über 40 Unparteiische.

Dem Leeraner Ausschuss

stehen 220 aktive Spielleiter

zur Verfügung. Auf einer gemeinsamen

Arbeitstagung der

beiden Vereinigungen soll dieses

Thema in den Mittelpunkt gestellt

werden.

Nach dem reichhaltigen Essen

– es gibt immer den sogenannten

„Snirtjebraten“ von

einem frisch geschlachteten

Schwein – standen Ehrungen an,

bei denen drei Unparteiische für

langjährige Tätigkeit geehrt und

zudem die „Goldene Pfeife“ vergeben

wurde. Überraschend wur-

Team bei der jahrelang fruchtbaren

Ausbildung immer großen

Spaß und Freude am Fußballspiel

vermitteln konnten. Anerkennung

für die fleißigen und lernwilligen

Titelsammler, bleibt abzuwarten,

wohin dieser steile

Weg mit dem runden Leder noch

führen kann. Horst Friebe

de jedoch der ehrende Obmann

zunächst selbst zum Geehrten.

Kreisvorsitzender Johann Schön

und Ehrenvorsitzender Helmut

Collmann würdigten die unermüdliche

und zuverlässige Arbeit

Helmuth Venekamps, der seit

1986 an der Spitze der Leeraner

Schiedsrichter steht, nachdem er

vorher zwölf Jahre dem Ausschuss

angehört hatte und seit

1967 selbst als Spielleiter aktiv

war. Als Anerkennung wurde ihm

ein Präsentkorb überreicht.

Geehrt wurden anschließend

Hilmar Mansholt (SV Nortmoor)

für zehnjähriges Wirken auf dem

Spielfeld sowie Helmuth Baßler

(Fortuna Veenhusen) und Lehrwart

Hinrich van der Schüür nach

30-jähriger Schiedsrichter-Tätigkeit.

Die „Goldene Pfeife“ ging in

diesem Jahr an Alfred Kuper vom

Heidjer SV, der regelmäßig die

Lehrabende besucht hat, immer

einsatzbereit war und im letzten

Jahr an die 100 Spiele geleitet

hat.

Zahlreiche Geld- und Sachspenden

ermöglichten es dem

Schiedsrichter-Ausschuss, auch

auf dieser Adventsfeier eine

große Verlosung durchzuführen,

bei der ein schöner Geschenkkorb

des VfL Germania Leer der

erste Preis war. Pro besuchtem

Lehrabend hatte jeder Schiedsrichter

ein Los bekommen.

Harm Manssen


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Bezirk Weser-Ems

68

Auch die A-Junioren ermitteln

jetzt Kreismeister im Futsal

Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst hat bereits drei Jahre Erfahrung

Was vor drei Jahren durch Doris

Klaassen vom Lehrausschuss

des Kreises Oldenburg-

Land als kleines Pflänzchen gesetzt

wurde, hat sich zu einem

echten Erfolg entwickelt. Damals

wurde in der Hallenrunde der SG

Oldenburg-Land/Delmenhorst bei

den C-Junioren erstmals Futsal

gespielt. Im letzten Winter ermittelten

dann zusätzlich die B-Juni-

Februar 2013

oren ihren Kreismeister und seit

dieser Saison spielen auch die A-

Junioren ihren Meister in dieser

neuen, aufstrebenden Variante

des Hallenfußballs aus.

„Die betroffenen Ausschüsse

arbeiten in Sachen Futsal sehr

eng zusammen, sonst wäre die

Abwicklung der Kreismeisterschaften

nur schwer möglich“,

berichtet Hallenspielleiter Sascha

Rustler vom Jugendausschuss. Er

ist für die Spielplanung zuständig

und wird von Staffelleiter Thomas

Eilers tatkräftig unterstützt. Der

Lehrausschuss des Kreises organisierte

– wie in den letzten drei

Jahren auch – wieder eine gut

besuchte Trainerfortbildung in

Sachen Futsal, und der im

Schiedsrichterausschuss zuständige

Michael Koch sorgte für ein

Gelebte Inklusion. Die Mannschaft der „Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit

(GPS)“ nahm zum zweiten Mal an den Wilhelmshavener Hallen-Fußballtagen teil. „Die GPS-Mannschaft

war wieder eine absolute Bereicherung für das Alt-Herren-Turnier“, freute sich Turnierleiter Hartmut

Bünger über das erneute Mitwirken des Teams mit Spielern, die trotz ihrer Handicaps mit großer Begeisterung

Fußball spielen. Die Ergebnisse waren da eher sekundär. Immerhin gelangen der Mannschaft in

der Vorrunde zwei Treffer. Im Spiel um Platz sieben unterlagen die Schützlinge von Trainer Thorsten Hesse

ehrenvoll mit 2:4. „Wir bedanken uns für die Fairness und die Superstimmung und würden uns freuen,

auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen“, sagte Hesse. Seinem Wunsch wird der Fußballkreis

Wilhelmshaven gerne entsprechen. Uwe Reese/Foto: Ilona Reese

Futsal-Kreismeister in Oldenburg-

Land/Delmenhorst: Die C-Junioren

des VfL Wildeshausen.

Foto: Sascha Rustler

Update für bereits im Futsal ausgebildete

Schiedsrichter. Zusätzlich

konnten im Kreis auch einige

neue Futsal-Schiedsrichter gewonnen

werden, so dass man

mittlerweile auf 45 aktive Unparteiische

zurückgreifen kann.

„Bei den jugendlichen Spielern

gibt es mittlerweile eine hohe

Akzeptanz für das Futsal-Spiel.

Ältere Sportkameraden tun sich

mit dem Spiel ohne Bande auf

vermeintlich kleine Handballtore

noch immer schwer“, stellte Rustler

fest. „Aber wenn sie sich einige

Spiele angeschaut haben, erkennen

sie in der Regel den Vorteil

des schnellen Spiels mit dem

leichter zu kontrollierenden Ball

an.“

Anfang Dezember starteten

die C-Junioren mit einem 33

Mannschaften umfassenden Teilnehmerfeld

in die Qualifikationsrunde

in der Sporthalle Huntlosen

und der Stadionhalle Delmenhorst.

Am ersten Januar-Wochenende

standen dann an zwei Tagen

zunächst die Zwischenrunde

in Wildeshausen und dann die Finalrunde

in Harpstedt auf dem

Programm. Am Ende setzte sich

der VfL Wildeshausen mit einem

3:2-Endspielsieg gegen den TSV

Ganderkesee durch.

Bei den B-Junioren gingen

24 Teams an den Start. In Harpstedt

wurden in vier Vorrundengruppen

zunächst die acht Finalisten

ermittelt, die an gleicher

Stelle in der Endrunde um den Titel

kämpfen sollten. Hier setzte

sich das spielstarke Team des Delmenhorster

TB im Endspiel gegen

den FC Hude mit 3:1 durch.

Besser machten es die älteren

Vereinskameraden des FC Hude.

Die A-Junioren besiegten in

Harpstedt in einem packenden Finale

den favorisierten VfL Wildeshausen

mit 2:1. In der Vorrunde

war ein 16 Mannschaften umfassendes

Teilnehmerfeld in der Wildeshauser

Sporthalle gestartet.

Die drei Futsal-Kreismeister

werden den Kreis Oldenburg-

Land/Delmenhorst nun bei den

Futsal-Qualifikationsrunden 2013

im Bezirk Weser-Ems vertreten.

Nach Ostern, wenn auch die

Hallenfußball-Runden der U 6- bis

U 13-Junioren beendet sind, werden

sich die zuständigen Ausschüsse

wieder treffen. „Wir wollen

dann gemeinsam eine Möglichkeit

finden, mindestens bei

den E- und D-Junioren die Hallenrunde

im kommenden Winter

auch auf Futsal umzustellen. Am

liebsten wäre es uns, bereits ab

den G-Junioren Futsal zu spielen,

aber wir sollten einen Schritt nach

dem nächsten machen“, blickt

Rustler voraus. Sascha Rustler


Der erste Vorsitzende des NFV-

Kreises Friesland, Heinz Lange,

hat im Rahmen einer Arbeitstagung

des Kreisvorstandes mit

den Fußballvereinen Erhard

Schipper verabschiedet. Schipper,

der auf fast 50 Jahre ehrenamtliche

Tätigkeit im Kreis zurückblicken

kann und zuletzt als Kreislehrausschussvorsitzender

und

DFB-Stützpunktkoordinator tätig

war, verzieht in den Süden

Deutschlands. Damit verliert der

Fußballkreis Friesland einen sehr

verdienstvollen Mitarbeiter, der

weit über die Grenzen Frieslands

bekannt war.

Die erste Station Schippers

als Übungsleiter war 1963 beim

FSV Jever, wo er die nächsten Jahre

verblieb. Im Jahr 1992 wechselte

er zum Nachbarn Heidmühler

FC, um sich dort weiterhin

im Jugendbereich zu engagieren.

Aber nicht nur auf dem Platz,

sondern auch als stellvertretender

Jugendleiter fand er sein Betätigungsfeld.

Seine fachlichen Kenntnisse

sprachen sich auch schnell im

Fußballkreiskreis Friesland herum.

TSG-Frauen im

Finale unter sich

Regionalliga-Team wird Hallenstadtmeister

Die Regionalliga-Frauen der

TSG Burg Gretesch sind neuer

Hallenmeister der Stadt Osnabrück.

Im vereinsinternen Finale

setzte sich das Team von Ralf Spanier

gegen die eigene „Zweite"

mit 1:0 durch und löste den Piesberger

SV somit als Titelverteidiger

ab, der in diesem Jahr auf

Platz drei landete. Vierter wurde

die Mannschaft der Spvgg Haste.

Schon in den beiden Vorrundengruppen

sahen die Besucher

der Sporthalle in Eversburg einige

spannende Spiele. In Gruppe A

setzte sich die Reserve der TSG

Burg Gretesch am Ende vor dem

Erhard Schipper

verlässt Friesland

Lange verabschiedet verdienten Mitarbeiter

Verabschiedung durch den Kreisvorstand: (v.l.) Günter Neumann, Manuel

Kramer, Werner Engel, Erhard Schipper, Heinz Lange und Wilfried

Knobloch. Foto: Dieter Engel

Piesberger SV durch, beide lösten

damit das Ticket für die Finalrunde.

Gretesch hieß auch der Gruppensieger

der Gruppe B, allerdings

sorgte dort das Regionalliga-Team

der TSG für Furore. Ohne

Punktverlust und ohne Gegentreffer

marschierten die Blau-

Weißen durch die Vorrunde, als

Gruppenzweiter zog auch die

Spielvereinigung Haste in die Finalrunde

ein.

Im ersten Halbfinale traf die

zweite Mannschaft der TSG Burg

Gretesch auf die Spielvereinigung

Haste. Das Spiel musste nach

knapp zwei Minuten verletzungs- bedingt unterbrochen werden.

Myles ter Beek von der TSG hatte

sich ohne Fremdeinwirkung

schwer verletzt und musste mit

dem Rettungswagen ins Krankenhaus

gefahren werden. Gespielt

wurde anschließend dennoch.

Gretesch gewann das Spiel

mit 3:1.

Das zweite Halbfinale bestritten

die Regionalligamannschaft

der TSG Burg Gretesch und

Oberligist Piesberger SV. Lange

war das Spiel offen und spannend,

beide Teams boten eine

gute und kurzweilige Partie. Am

Bezirk Weser-Ems

2001 wurde Schipper Kreistrainer

für Junioren. Weitere Stationen

folgten: Koordinator für Auswahlmaßnahmen,

Beauftragter

für Talentsichtung und Auswahlmaßnahmen

und zuletzt Kreislehrausschussvorsitzender

und

DFB-Stützpunktkoordinator.

Für die Jahrzehnte lange Arbeit

wurde Schipper im Jahr 2002

mit dem Kreisehrenteller des Fußballkreises

ausgezeichnet, fünf

Jahre später folgte die NFV-Verdienstnadel.

„Auch der Heidmühler

FC hatte nur lobende

Worte für den stets tadellosen

Sportkameraden“, so der Kreisvorsitzende

Lange.

„Die Arbeit im Verein und im

Fußballkreis Friesland hat mir

stets Freude bereitet, doch nun

fängt für mich ein neuer Lebensabschnitt

an“, sagte Schipper

und appellierte an alle Anwesenden,

sich weiterhin dem Fußballsport

hinzugeben. Zum Abschied

überreichte Lange dem scheidenden

ehemaligen Kreislehrausschussvorsitzenden

ein Präsent

und den Ehrenbecher des NFV-

Kreises Friesland. Dieter Engel

TSG-Kapitänin Sabrina Martin nimmt den Siegerpokal entgegen.

Foto: Robert Gertzen

Ende hatten auch hier die Damen

aus Gretesch die Nase vorn, mit

2:1 machte der Regionalligist das

vereinsinterne Finale perfekt.

Deutlich mit 6:1 schlug der

Piesberger SV im „kleinen Finale"

die Spielvereinigung Haste und sicherte

sich so Platz drei im Turnier.

Wesentlich spannender war

es da im Finale. Beide Gretescher

Mannschaften lieferten sich ein

offenes Duell auf Augenhöhe.

Dem Regionalligisten gelang dabei

der goldene Treffer, mit 1:0 sicherten

sich die Favoritinnen den

Turniersieg. Robert Gertzen

Die TSG Burg Gretesch bietet seit Anfang des Jahres jeweils

sonntags ein offenes Ballsportangebot für sechs- bis zwölfjährige Kinder

an. Von 14.30 bis 16 Uhr können sich auch Nicht-Vereinsmitglieder kostenlos

mit verschiedenen Ballsportarten im Sportpark Gretesch auseinandersetzen.

Khemais Nemri ist Ansprechpartner und wird versuchen, vor

allem Kinder aus benachteiligten Familien zum Ballsport zu locken.

Februar 2013 69


Bezirk Weser-Ems

70

Die Mannschaft aus Wilhelmshaven gewann die 34. Auflage der Schiedsrichter-Hallenmeisterschaft im NFV-Bezirk Weser-Ems. Foto: Dieter Engel

Zum 34. Mal ermittelten die

Schiedsrichter der 16 Kreise

des Bezirkes Weser-Ems ihren Hallenmeister.

Im Finale besiegte Wilhelmshaven

knapp im Neunmeterschießen

die Auswahl aus Osnabrück-Land.

Der dritte Platz

Februar 2013

Starke Nerven im

Neunmeterschießen

Wilhelmshavener Schiris sind Hallenmeister

Der Fußballkreis Leer trauert

um Johann Fokken, der

plötzlich und unerwartet im Alter

von 55 Jahren verstorben

ist.

Fokken war von 1996 bis

zuletzt Staffelleiter der Frauen,

weiterhin jahrelang Staffelleiter

der Mädchen. Den Verein

Sportfreunde Möhlenwarf hat

er von 1993 bis 2000 als Vorsitzender

geführt. Auch als Trainer

war Johann Fokken tätig,

mit besonderem Engagement

im Frauen- und Mädchenbereich.

Mit seiner ruhigen und

besonnenen Art entwickelte er

sich zu einem festen Ansprechpartner

für die Vereine. Mit ihm

verliert der NFV-Kreis Leer einen

ehrenwerten Mitstreiter.

Hermann Weiland Johann Fokken.

ging an den gastgebenden Kreis

Friesland.

Der Vorsitzende des Bezirkes

Weser-Ems, Ferdinand Dunker,

der Bürgermeister der Stadt Varel,

Gerd-Christian Wagner, der Verbandsschiedsrichterausschussvor

Trauer um

Johann Fokken

sitzende Wolfgang Mierswa, der

Vorsitzende des NFV-Kreises Friesland

Heinz Lange und der stellvertretende

Landrat Gustav Zielke

fanden viele lobende Worte für

die hervorragende Organisation

des Hallenturnieres und bestätigten

dem NFV-Kreis Friesland, sehr

gute Mitarbeiter in den Reihen zu

haben.

Ferdinand Dunker und

Wolfgang Mierswa bedankten

sich zudem auch bei allen

Schiedsrichtern, die immer im

Fokus stünden und kein leichtes

Amt auszuführen hätten. Erwähnung

fanden auch noch einmal

die tragischen Vorgänge, die sich

in den Niederlanden zugetragen

hatten. „So etwas darf nie

wieder vorkommen“, mahnte

Dunker.

Unter den Augen von DFB-

Schiedsrichterin Imke Lohmeyer,

die in der 1. Frauen-Bundesliga

und Herren-Regionalliga zum Einsatz

kommt, erreichten die Mannschaften

aus Friesland, Wilhelmshaven,

Osnabrück-Land und Oldenburg-Land/Delmenhorst

das

Halbfinale. Osnabrück-Land hatte

gegen Oldenburg-Land/Delmenhorst

das Glück auf seiner Seite

und zog mit einem 3:1 ins Finale

ein. War die Frieslandauswahl in

der Vorrunde gegen Wilhelmshaven

noch erfolgreich, so musste

sie sich im Halbfinale mit 1:0 geschlagen

geben. Dennoch war

Hartmut „Pico“ Abrahams mit

seinen Schützlingen zufrieden

und belegte nach einem Sieg im

Neunmeterschießen gegen Oldenburg-Land/Delmenhorst

den

dritten Platz.

Spannend bis über den

Schlusspfiff hinaus verlief das

Endspiel zwischen den Kreisen

Wilhelmshaven und Osnabrück-

Land. Nach regulärer Spielzeit

trennten sich beide Mannschaften

torlos. Im anschließenden Neunmeterschießen

hatten die Wilhelmshavener

die besseren Nerven

und sicherten sich mit einem

3:1 die Hallenmeisterschaft der

Schiedsrichter 2013. Mit neun Toren

wurde Nico Sommer (Friesland)

als bester Torschütze ausgezeichnet.

Die Wahl des besten

Torwarts fiel auf Stefan Siebolds

(Wittmund).

Bei der anschließenden Siegerehrung

bedankte sich der Vorsitzende

des Kreisschiedsrichterausschusses

Friesland, Günter

Neumann, bei Uwe Schneider,

Gerd Rüst und Walter Flägel für

die sportliche Leitung und bei Bibi

Osrecak sowie Kerstin, Eva und

Ludger Petroll, die für das leibliche

Wohl sorgten. „Ich bin mit dem

Verlauf der Veranstaltung sehr

zufrieden. Die Organisation

klappte und die Spiele verliefen

fair und waren auf einem hohen

Niveau“, so Neumann. Wenig

Mühe mit den Schiedsrichterkollegen

hatten Robin Melzer (RW

Sande), Manuel Kramer (RW Sande)

und Dennis Hohmann (TuS

Obenstrohe), die bei dem Turnier

als Unparteiische fungierten.

Dieter Engel


Fachwissen gepaart mit

Herzblut und Fairness

Dammer Tom Jeck erhält DFB-Ehrenamtspreis

Tom Jeck von RW Damme

ist vom Fußballkreisverband

Vechta mit dem DFB-Ehrenamtspreis

2012 geehrt worden. Der engagierte

Jugendtrainer erhielt die

Auszeichnung aus den Händen

von NFV-Bezirkschef Ferdinand

Dunker und Christoph Rießelmann

(Ehrenamtsbeauftragter NFV-Kreis

Vechta). Der 2. Ehrenamtstag fand

in der Gaststätte Stärk-Berding in

Steinfeld statt.

Tom Jeck ist seit vier Jahren

als Jugendtrainer bei RW Damme

aktiv, derzeit betreut er parallel eine

G- und eine F-Jugend. „In dieser

Funktion versteht er es wie kein

anderer, die kleinsten Kicker für

den Fußballsport zu begeistern“,

heißt es im Ehrungsvorschlag des

Vereins. Jecks Umgang mit den

Kindern und den gegnerischen

Teams sei vorbildlich.

Jeck, der im Mai 2011 seine

Lizenz zum Trainer C-Breitenfußball

machte, organisiert zudem

Fußballcamps mit 100 Kids, Turniere

und Mannschaftsfahrten. Als

Spartenleiter ist er außerdem zuständig

für die G-Jugend (bis zu 70

Kinder). Neuanmeldungen, Einteilung

der Kinder, Ansprechpartner

für Kinder und Eltern – Jeck hat als

Spartenleiter viel zu tun. Er wirkte

auch bei diversen Bauprojekten

des Vereins mit. Einige Beispiele:

Bau von Trainerbänken für Platz 2,

DFB-Ehrenamtspreis

für Martin Elgert

Der OSCer ist auch Mitglied im „Club 100“

Im Rahmen des Addi-Vedder-

Cups hat der NFV-Kreis Osnabrück-Stadt

Ende Dezember

seine Ehrenamtspreisträger vorgestellt.

Der diesjährige Sieger

heißt Martin Elgert vom Osna-

Ersatzspieler-Häuschen Platz 3, Regale

für Trainingsutensilien, Sitzgarnituren

auf dem Jugendplatz,

Unterstand Platz 1. Sein aktuelles

Projekt ist ein Unterstand an Platz

3 ausschließlich für die Jüngsten.

RWD-Schriftführer Stefan Bresser

beschrieb Jecks Arbeit für den Verein

mit drei Worten: Fachwissen,

Herzblut, Fairness.

Im Rahmen des Ehrenamtstages

wurde auch NFV-Kreischef

Bezirk Weser-Ems

Martin Fischer von Dunker ausgezeichnet.

Der Langenberger,

der seit 1994 in verschiedenen

Funktionen für den NFV-Kreisverband

aktiv und seit 2004 Vorsitzender

ist, erhielt die Silberne

Ehrennadel des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Die Ehrung

wurde jetzt nachgeholt,

weil Martin Fischer beim NFV-

Bezirkstag im Herbst verhindert

war.

Geehrte und Ehrende beim Ehrenamtstag: Christoph Rießelmann, Martin Fischer, Tom Jeck und seine Frau

Dajana Wolf sowie Ferdinand Dunker (von links).

brücker SC, der auch in den

„Club 100“ aufgenommen

wurde. Zudem konnte der Ehrenamtsbeauftragte

Peter Müller

vier weitere Funktionsträger

für außergewöhnliche ehren-

amtliche Leistungen auszeichnen.

Als Elgert mit seinem Sohn

Roman zu dessem zweiten Training

überhaupt erschien, sollte es

eigentlich ausfallen. Elgert bot

sich an, die Trainingseinheit zu

übernehmen, berichtete Müller in

seiner Laudatio. Das sei der Beginn

seiner Trainerlaufbahn gewesen.

Anfangs trainierte er zusammen

mit Sven Dueyffcke

sechs Kinder, drei Monate später

waren es bereits 36. Gewann das

Der NFV-Kreis Osnabrück-Stadt zeichnete verdiente Funktionsträger aus. Foto: Simone Kuschel

Team noch in der Hinserie kein

einziges Spiel, hat die Mannschaft

in der Rückserie bei lediglich

einem Spiel nicht den Platz als

Sieger verlassen. Zudem sprang

der dritte Platz bei der Hallenmeisterschaft

heraus.

Zahlreiche weitere Erfolge

folgten. Elgert führte die DFB-

Fußballschule beim OSC ein und

baute eine Schiedsrichterabteilung

auf. Die Fort- und Weiterbildung

der Mitarbeiter sei ihm ein

wichtiges Anliegen, betonte Elgert.

Er habe immer ein offenes

Ohr und werde als kompetenter

Ansprechpartner von jedem geschätzt,

berichteten die Vereins-

Ehrenamtsbeauftragte des OSC,

Manuela Bourdon, und Thomas

Udolph, der ehemalige 1. Vorsitzende

der Fußballabteilung. „Ich

denke, wir haben einen hervorragenden

Kreis-Ehrenamtssieger“,

freute sich Peter Müller. Die Aufnahme

Elgerts in den „Club 100“

des DFB sei eine riesige Anerkennung

seiner Leistung.

Bei der Ehrungsveranstaltung

im Rahmen eines Frühstücks

im Sportlertreff des OSC konnte

Müller mit Maik Tubbesing (Piesberger

SV), Kai Stallkamp (TuS

Nahne), Peter Menkhaus (BW

Schinkel) und Timo Kempkes (SV

Rasensport) vier weitere Sportkameraden

für außergewöhnliche

ehrenamtliche Leistungen auszeichnen.

Peter Müller

Februar 2013 71


Bezirk Weser-Ems

72

18.000 Euro für

Projekt im Senegal

Spendensumme übertrifft alle Erwartungen

Im Kreishaus hat sie Anfang

Oktober begonnen und dort

fand die Aktion jetzt auch ihren

Abschluss: Der Vorsitzende

des NFV-Kreises Osnabrück-

Land, Helmut Buschmeyer, präsentierte

im Beisein von Landrat

Dr. Michael Lübbersmann das

Ergebnis der Spendenaktion, die

die Verteilung einer Chronik des

Fußballkreises gebracht hat:

18.000 Euro können für ein

Krankenhausprojekt im Senegal

überwiesen werden.

Ebenfalls anwesend war der

Vorsitzende von Sultan Spor Bad

Essen, Sadik Varol. Der selbstständige

Grafiker hatte die Chronik

„40 Jahre NFV-Kreis Osnabrück-

Land“ grafisch umgesetzt und bei

dieser Arbeit Gefallen an dem Senegal-Projekt

des Fußballkreises

gefunden. Spontan sagte er Unterstützung

zu und überreichte

im Kreishaus im Namen seines

Vereins einen Scheck über 1.250

Februar 2013

Euro und damit die größte Einzelspende

dieser Aktion.

Landrat Dr. Lübbersmann

gratulierte Buschmeyer zu der

erfolgreich verlaufenen Aktion.

„Mit 2.000 Euro hatten wir gerechnet.

Wer hätte denn im Oktober

ahnen können, dass wir

uns heute über 18.000 Euro

freuen können?“, zeigte sich

Buschmeyer glücklich. Das Geld

geht wie angekündigt in den Senegal,

an ein Krankenhaus nach

Bambey. Bambey liegt etwa 100

Kilometer von Kaolack entfernt,

der Stadt, mit der der Fußballkreis

seit einigen Jahren gute

Kontakte pflegt und die

Buschmeyer schon dreimal besucht

hat. Das Krankenhaus hat

schon mehrfach von der Spendenbereitschaft

der Osnabrücker

profitiert. So erhielt die Einrichtung

im vergangenen Jahr ein

Notstromaggregat. Im März wird

der Kreisvorsitzende zum vierten

„Cup der Superlative“: Gemeint ist damit der „Aurich-Cup“

im Hallenfußball, der seit 20 Jahren veranstaltet wird. Seit einigen Jahren

rollt der Ball nun in der neuen Sparkassen-Arena. An sieben Tagen war

täglich von morgens 8 bis spätabends um 23.30 Uhr Fußball angesagt _

dort, wo sonst die Handballer des OHV Aurich daheim sind. In den mehr

als 100 Stunden Fußball erlebten rund 8.000 Besucher ca. 500 Spiele der

248 Mannschaften in elf verschiedenen Klassen – von den Herren über die

Damen und Mädchen bis zu den G-Junioren. „Es gibt keinen Grund, etwas

zu ändern. Alles ist optimal verlaufen“, sagte Stefan Wilts, Geschäftsführer

der SpVg Aurich, als Turnierveranstalter zufrieden. Das Turnier der

ersten Mannschaften entschied Bezirksligist SV Großefehn (Foto) für sich:

Gastgeber SpVg Aurich, ebenfalls Bezirksliga, wurde im Endspiel mit 4:1

geschlagen. Den imposanten Wanderpokal überreichte Aurichs erster

Vorsitzender Helmut Bents an die Fehntjer, die den „Pott“ mit großem Jubel

in Empfang nahmen. Fünfmal siegten die Teams der SpVg Aurich, davon

viermal bei den Frauen. Dies zeigt, dass die Auricher in Ostfriesland

so etwas wie eine neue Frauenfußball-Hochburg sind.

Hinrich Trauernicht/Foto: Stephan Friedrichs, ON

Große Freude bei Helmut Buschmeyer (Mitte) über den Scheck von Sultan

Spor, überreicht durch Sadik Varol (rechts), und die Gesamtspendensumme

in Höhe von 18.000 Euro, die er Landrat Dr. Michael Lübbersmann

(links) verkünden kann. Foto: Elvira Parton

Mal nach Afrika reisen und sich

vor Ort ein Bild davon machen,

wie und wofür das Geld verwendet

worden ist oder noch

verwendet werden soll.

Möglich wurde diese Summe

durch die Unterstützung von etwa

300 Spendern. Bei denen bedankt

Helmut Buschmeyer sich

auf diesem Wege: „Die Chronik

konnte man nicht kaufen, es war

jedem freigestellt, uns eine Spende

für das Krankenhaus in Bambey

zu überweisen.“ Und das haben

etwa 40 Fußballvereine,

Grünkohlkönige, Bischof Bode,

Dr. Zwanziger und viele weitere

private und öffentliche Personen

und Einrichtungen getan. „Das

Ergebnis ist überwältigend, herzlichen

Dank!“, so Buschmeyer

abschließend. Anita Lennartz

Karl Rothmund, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes,

war der Festredner beim Neujahrsempfang für die

Gewerbetreibenden der Gemeinde Holdorf. Martin Fischer, Vorsitzender

des NFV-Kreises Vechta, hatte ihn zu dieser Veranstaltung

eingeladen. Vor rund 180 Gästen betonte Rothmund, dass der Fußball

seine Aufgabe wahrnehme, Menschen zu integrieren. Der Ball

verbinde alles. Das Fußballspiel bedeute Respekt vor dem Gegner,

mit Anstand zu gewinnen und zu verlieren und sich gegen Gewalt

und Rassismus zu engagieren. Solange es den Mittelstand und das

ehrenamtliche Engagement gebe, würden sich mit Hilfe von Flexibilität

Wirtschaft und Sport weiterentwickeln, sagte der NFV-

Präsident. Auf dem Foto von links: Martin Fischer, Vorsitzender des

NFV-Kreises Vechta, NFV-Präsident Karl Rothmund, Ratsvorsitzende

Silvia Boye und Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug. Foto: Köhne


Vereinsinternes Finale. Über

den Jahreswechsel stand die ansonsten

dem Handball vorbehaltene Nordfrost-

Arena in Wilhelmshaven vor über 1.000

Zuschauern ganz im Zeichen des Hallen-

Fußballs. Auf der von einer Bande begrenzten

Spielfläche gab der Fußballkreis

Wilhelmshaven allen Mannschaften

die Gelegenheit, ihr Können unter

Beweis zu stellen. Erstmals mit im Programm

war auch ein Turnier für Betriebsmannschaften.

In das Teilnehmerfeld

wurde zudem das Team der Islamisch-türkischen

Gemeinde integriert. In

der Endrunde um die Stadtmeisterschaft,

für die sich auch die A-Junioren

vom WSC Frisia qualifizierten, waren im

Finale die beiden SVW-Mannschaften

(Foto) unter sich. Der Regionalligist verteidigte

seinen Titel durch ein glattes

6:1 gegen die eigene der Bezirksliga angehörenden

Reserve.

Uwe Reese/Foto: Ilona Reese

Der SV Hellern ist Hallenstadtmeister im Bereich der Ü 32 des

NFV-Kreises Osnabrück-Stadt. Den zweiten Platz unter sieben teilnehmenden

Mannschaften belegte knapp dahinter der Ausrichter Osnabrücker

SC (OSC). Bis zum Schluss fanden äußerst spannende Spiele statt,

die live im Sportlertreff des OSC via Internetübertragung mitverfolgt

werden konnten. Ein herzliches Dankeschön geht an den OSC, in dessen

Halle die Spiele stattfanden. Es wurde mit der Rundum-Bande gespielt,

die ab dem 2. Weihnachtstag auch beim Addi-Vetter-Cup zum Einsatz

kam. Foto: Simone Kuschel

Bezirk Weser-Ems

TuS Obenstrohe II ist zum zweiten Mal in Folge für

das Erreichen des dritten Platzes im VGH-Fairness-Cup in der

Regionalwertung Oldenburg ausgezeichnet worden. In der

Gesamtwertung in dem in ganz Niedersachsen durchgeführten

Wettbewerb des NFV belegten die Obenstroher einen

Platz unter den fairsten 50 Mannschaften in Niedersachsen.

Mit einer kleinen Feierstunde inklusive Mannschaftsessen

wurden die fairen Fußballer des TuS Obenstrohe II kürzlich

belohnt. Im Anschluss überreichte Tammo Wandscher, Repräsentant

der Öffentlichen Versicherung Oldenburg, der

Mannschaft einen Pokal nebst Wimpel sowie Medaillen für

jedes Teammitglied. Zudem freute sich die TuS-Reserve über

einen Gutschein in Höhe von 500 Euro. Davon profitierten

die A-Junioren des Vereins, die in diesem Jahr als Paten auserkoren

wurden. „Ich freue mich sehr, dass ihr es wieder geschafft

habt und den Fußballkreis Friesland, in dem viele

Teams in der Fairnesswertung leider ganz unten stehen, erneut

würdig vertreten habt“, betonte Heinz Lange, Vorsitzender

des NFV-Kreises Friesland und überreichte der „Zweiten“

im Beisein weiterer Vorstandsmitglieder einen hochwertigen

Fußball. Foto: Dieter Engel

Erneut vorn. Der SV Hellern hat nach der Ü 32-Hallenmeisterschaft

auch den Titel bei den Ü 40-Senioren geholt. In einem packenden Endspiel

konnte sich der neue Titelträger gegen den TUS Nahne durchsetzen. Auf

den weiteren Plätzen folgten der TuS Haste und der Piesberger SV. Insgesamt

nahmen an dem Turnier, das der SV Hellern als Gastgeber ausrichtete,

13 Mannschaften teil. Foto: Simone Kuschel

Februar 2013 73


Amtliche Bekanntmachungen

74

Februar 2013

Geburtstage

15. Februar bis 15. März

Manfred Marquardt, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Harburg, wird am 15. Februar

63 Jahre alt.


Wolfgang Mickelat, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Ammerland, feiert am 16.

Februar seinen 70. Geburtstag.


Jens-Holger Linnewedel,

Vorsitzender des NFV-Kreises

Celle, wird am 24. Februar

60 Jahre alt.


Hubert Böger, Vorsitzender

des NFV-Kreises Emsland,

wird am 27. Februar

61 Jahre alt. ◆

Hannes Wittfoth, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am

5. März seinen 76. Geburtstag.


Heinz Meyer, Vorsitzender

des Obersten Verbandssportgerichtes

und der Satzungskommission,

feiert

am 11. März seinen 69. Geburtstag.


Hermann Lüken, Ehrenmitglied

des NFV, wird am

14. März 75 Jahre alt.

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der

Amtlichen Bekanntmachungen

ist der 11. Februar

2013.

Beihilfen durch

die Sporthilfe

Die Sporthilfe Niedersachsen ist das

gemeinsame Sozialwerk des Landes-

SportBundes Niedersachsen und des

Niedersächsischen Fußballverbandes.

Die Sporthilfe Niedersachsen kann Verletzten,

die durch einen Sportunfall in

eine wirtschaftliche Notlage geraten

sind, eine Beihilfe gewähren. Beihilfen

können insbesondere gezahlt werden

für Behandlungskosten, Fahrtkosten,

Prothesen, Hilfsmittel und in besonderen

Härtefällen für größeren Verdienstausfall,

wenn hierfür keine andere Organisation

eintrittspflichtig ist. Nicht beihilfefähig

sind zum Beispiel Sachschäden.

Zum Zeitpunkt der Antragstellung sollte

die Schadenregulierung durch Krankenkasse,

privater Unfallversicherung und

der ARAG-Sportversicherung weitestgehend

abgeschlossen sein. Die Anträge

sind über den Verein an die Sporthilfe

Niedersachsen in der Geschäftsstelle des

LandesSportBundes Niedersachsen einzureichen.

Ansprechpartnerin ist Frau

Tönnies, Telefon-Nr. 0511/1268-140.

Hier können Sie auch die Beihilfe-Anträge

abfordern und erhalten bei Bedarf

noch nähere Informationen.

Sportschul-Termine

1. Februar bis 1. März 2013

Verbandsmitarbeiter

Fr. 1. bis Sa. 2. Klausurtagung Verbandslehrausschuss

Fr. 8. Sitzung AK Schulfußball

Fr. 22. bis Sa. 23. Jahrestagung der Kreisfrauen- und

Kreismädchen-Referentinnen

Tagung der Vorsitzenden der NFV-Sportgerichte

Trainerausbildung

Mo. 4. bis Fr. 8. C-Lizenz Breitenfußball, Basiswissen, Teil 1

Fr. 8. bis Sa. 9. Fortbildung für Honorar-/Teilbereichstrainer/innen

Di. 12. Eignungstest Trainer-C Leistungsfußball

Mi. 13. bis Fr. 15. Fortbildung für C-Trainer Leistungsfußball

Fortbildung für C-Trainer Breitenfußball

Mo. 18. bis Fr. 22 C-Lizenz Leistungsfußball, Basiswissen, Teil 1

Mo. 25. bis Fr. 1.3. C-Lizenz Breitenfußball, Profil Kinder, Teil 2

C-Lizenz Leistungsfußball, Basiswissen, Teil 2

Talentförderung

Fr. 8. bis So. 10. U 14-Junioren-Auswahllehrgang

U 15-Junioren-Auswahllehrgang

Sa. 9. bis So. 10. U 14-Juniorinnen-Hallenturnier der Bereiche

Mo. 11. bis Di. 12. Finale des E.ON Avacon-Cup Hallenturniers

Fr. 15. bis So. 17. U 16-Juniorinnen-Sichtungslehrgang

U 13-Junioren-Auswahllehrgang

So. 17. bis Mo. 18. U 17-Junioren-Auswahllehrgang

Fr. 22. bis So. 24. U 15-Juniorinnen-Auswahllehrgang

So. 24. bis Di. 26. U 19-Juniorinnen-Auswahllehrgang

Schiedsrichter

Sa. 9. Schiedsrichter-Talentlehrgang des Bezirks Hannover

Fr. 15. bis Sa. 16. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang I

Sa. 16. bis So. 17. Schiedsrichter-Mitarbeiterlehrgang II

Ferienangebot

Fr. 1. bis So. 3. Sparkassenfußballschule

Sonstiges

Fr. 1. bis So. 3. Trainingslager Frauen SV Meppen

Sa. 2. Schulung Sicherheitsbeauftragte der Oberligavereine

Sa. 16. Schulung der DFB-Fußballabzeichen-Abnehmer

Sa. 23. bis So. 24. Schulung der Junior-Coach-Referenten, Teil 1

Vereinsneuaufnahmen

Durch Beschluss des Verbandspräsidiums ist die Aufnahme

der folgenden Vereine als Mitglieder im Niedersächsischen

Fußballverband bestätigt worden:

• Osnabrücker Gymnastik-Club e. V., vertreten durch

den Vorsitzenden Lothar Sülflow, Wörthstr. 88,

49082 Osnabrück, NFV-Kreis Osnabrück-Stadt

• Inter Hildesheim e. V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden

Selcuk Özden, Kleine Straße 29, 30826

Hildesheim, NFV-Kreis Hildesheim

• MY SPORTS e. V., vertreten durch den Vorsitzenden

Peter Reinhardt, Speckmannsweg 1, 30826 Garbsen,

NFV-Kreis Hannover-Land

• 1. Freizeitsportverein Schwarmstedt von 1987

e. V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden Rüdiger

Vogeler, Ostdeutscher Weg 12, 29690 Schwarmstedt,

NFV-Kreis Heidekreis Karl Rothmund, Präsident

Aufnahmegesuch

Der Freizeitsportverein MTV Germania Fliegenberg

von 1909 e. V., vertreten durch die Vorsitzende Almut

Eutin, Wuhlenburg 14, 21435 Stelle, Kreis Harburg,

bittet um Aufnahme in den Niedersächsischen

Fußballverband.

Einsprüche können gemäß § 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen nach Veröffentlichung eingelegt

werden. Karl Rothmund

Präsident

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

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Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

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Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Günter Schacht (Braunschweig)

Käthe-Kollwitz-Str. 4

38259 Salzgitter

GuenterSchacht@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Andreas Huisjes (Weser-Ems)

Hagelskamp 21, 48455 Bad Bentheim

E-Mail: a-huisjes@gmx.net

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Kuhtrift 31, 31249 Hohenhameln

Tel. (0 51 28) 3 21 95 95

E-Mail: kornelia.schick@live.de

Druck:

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Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

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Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

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Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-

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GmbH, Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der

Einzelpreis beträgt 3 Euro. Für Vereine

und Verbandsmitarbeiter des NFV

ist er im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos usw. wird keine Haftung

übernommen. Rücksendung

erfolgt nur, wenn Rückporto beiliegt.

Artikel, die mit dem Namen des Verfassers

gekennzeichnet sind, stellen

nicht unbedingt die Meinung des

Niedersächsischen Fußballverbandes

oder der Journal-Redaktion dar.


Nach dem Spiel ist vor

dem Genuss.

Wir wünschen allen Mannschaften

viel Erfolg im Krombacher Pokal.

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