Nature morte Kunstmagazin Im full of Byars Begierde - artensuite

artensuite.ch

Nature morte Kunstmagazin Im full of Byars Begierde - artensuite

ar artensuite ensuite

Ausgabe Oktober 2008 [Nr. 10] Kunstmagazin

Im full of Byars

Eine Hommage an James Lee Byars

im Kunstmuseum Bern

Nature morte

Die Kunst des Stilllebens im

Kunstmuseum Basel

Begierde

Die dunkle Seite der erotischen

Fotografie in Winterthur


PAUL KLEE

BEWEGUNG IM ATELIER

13. SEPTEMBER 2008 – 18. JANUAR 2009

DI – SO 10 – 17 UHR / MO GESCHLOSSEN

WWW.ZPK.ORG

TIGHT, REPEATING BOREDOM

Koenraad Dedobbeleer & Rita McBride

_

GERIWI

Aloïs Godinat

4.10. – 30.11.2008

Photo: André Morin, Paris, © Frac Bourgogne

14 –17

14th International Contemporary Art Fair | ABB Hall 550 | Zürich-Oerlikon

NOVEMBER

Friday 4pm to 10pm | Saturday 2pm to 9pm | Sunday, Monday 12pm to 6pm

Kunsthalle Bern

_

Öffentliche Führungen:

Sonntag, 5.10. 11.00 Uhr

Dienstag, 21.10. 18.00 Uhr

Künstlergespräch für Kunststudierende:

Freitag, 3.10. 14.00 Uhr

Lehrereinführung:

Montag, 6.10. 17.30 Uhr

Kunstsitzung für Seniorinnen und Senioren:

Mittwoch, 8.10. 14.00 Uhr

Kunst zum Sattwerden:

Dienstag, 28.10. 12.30 – 13.30 Uhr,

Anmeldung bis zum Vortag 17.00 Uhr

unter T: 031 350 00 40

i.schweinlin@kunsthalle-bern.ch

www.kunsthalle-bern.ch


Titelseite: Justus Juncker, Stillleben

mit Apfel und Insekten, 1765,

Öl auf Eiche, 25,8 x 21,5 cm,

Städel Museum, Frankfurt am

Main. Foto: Artothek

In diesem Heft

AUSSTELLUNGEN

«100 Things youve never seen Before» 4

Kleine Kniffe, grosse Fragen 6

Im Dunkel der Nacht... 9

Prachtentfaltung des Mauerblümchens 10

Blue of my dreams 13

GALERIEN

Off-Spaces: Kunstraum Walcheturm 14

Mapplethorpes kompromisslose Ästhetik

15

KUNST IM BUCH

Bellini 16

Ausstellungsgestaltung 16

Schriften 17

GALERIEN AGENDA

Bern 18

Region Bern 20

Zürich 21

Region Zürich 26

MUSEEN AGENDA

Bern 26

Region Bern 27

Zürich 29

Kunst braucht

Dialog

www.ensuite.ch

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Augenspiel

Impressum

Herausgeber: edition ■ ensuite. Verlagsleitung:

Lukas Vogelsang. artensuite erscheint monatlich als

Beilage der Abozeitung ensuite - kulturmagazin oder

liegt in Galerien und Museen auf. Abonnementspreis

SFr. 58.00 / SFr. 32.00, 11 Ausgaben. Auflage: 7‘500

Ex. Anzeigenverkauf: inserate@ensuite.ch. Layout:

interwerk gmbh, Bern; Dominik Imhof Produktion &

Druckvorstufe: interwerk gmbh, Bern. Druck: Fischer

AG für Data und Print. Hinweise für redaktionelle Themen

oder Eintragsdaten jeweils bis zum 15. des Vormonates.

Über die Publikation entscheidet die Redaktion. Bildmate-

artensuite

James Lee Byars, THE PERFECT PERFORMANCE IS TO STAND STILL, 1975 /

78, Goldener Farbstift auf schwarzem Zeichenpapier, 15,8 x 11,8 cm Karten,

Kunstmuseum Bern, Sammlung Toni Gerber. © Estate of James Lee Byars

■ Schilliger & Maly erhalten den Kunstpreis der Berner Kunstkommission 2008. Hinter den beiden Namen

verbergen sich Klara Schilliger (*1953 in Sursee), die regelmässig als Gastdozentin an der Zürcher

Hochschule der Künste im Bereich Kunst und Performance Art lehrt, und Valerian Maly (*1959 in Tübingen),

der an der Hochschule der Künste Bern Musik und Medienkunst unterrichtet. Gemeinsam sind sie

seit mehr als zwanzig Jahren – seit 1984 – als Künstlerpaar tätig, das sich nicht auf ein Medium festmachen

lässt. Performance, Installation und Musik gehen bei ihnen Hand in Hand, sind immer wieder ortsbezogen.

Sie sind an den verschiedensten Veranstaltungen anzutreffen, vom Performancefestival BONE in Bern

über Festivals für zeitgenössische Musik. Ihre Arbeiten nennen sie denn auch «InstallAction».

Damien Hirst hat einmal mehr zugeschlagen. Nicht nur einem Stier hat er Hörner und Hufe vergoldet,

sondern er hat sich selbst ein goldenes Näschen verdient mit seiner Auktion bei Sotheby‘s. Über 200 Millionen

Franken hat ihm die Veranstaltung in die Taschen geschaufelt, Provision muss er keine bezahlen

(das tun die Käufer), das heisst der Gesamterlös fliesst in seinen Tresor. Um derartigen Auswüchsen der

Kunstszene wenigstens ein wenig entgegenzuhalten, starten wir in diesem Monat eine Serie, in der nicht

die Grossverdiener, sondern die Nichtkommerziellen im Zentrum stehen: die Off-Spaces. Wenig beachtet,

sind sie nichtsdestotrotz ein wichtiges Glied der Szene, öffnen manch einem Kunstschaffenden die Tore zu

einer Karriere und vor allem für Experimente, die sonst kaum mehr möglich sind.

Dominik Imhof

Chefredaktor

rial digital oder im Original beilegen. Redaktion: Dominik Imhof (di); Luise Baumgartner

(lb), Sandra Bradvic (sb), Natalia Huser (nh), Claudia Keller (ck), Monique Meyer

(mm), Sylvia Mutti (sm), Monika Schäfer (ms), Nicola Schröder (ns). Korrektorat:

Monique Meyer.

Die Redaktion artensuite ist politisch, wirtschaftlich und ethisch unabhängig und selbständig.

Die Texte repräsentieren die Meinungen der AutorInnen, nicht jene der Redaktion.

Copyrights für alle Informationen und Bilder liegen bei der edition ■ ensuite.

artensuite | Sandrainstrasse 3 | 3007 Bern

Telefon: 031 318 60 50 | E-Mail: art@ensuite.ch

www.artensuite.ch

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artensuite

James Lee Byars, The

Perfect Epitaph, 1975,

Rote Lava, D 50 cm,

Kunstmuseum Bern,

Hermann und Margrit

Rupf-Stiftung, aus

der Sammlung Toni

Gerber, Bern. © Estate

of James Lee Byars

«100 Things youve never seen Before»

Von Nicola Schröder

■ Eine Hommage des Kunstmuseums

Bern ehrt derzeit einen jener kreativen

Geister, die mit ihrer Art, die Einmütigkeit

zu verweigern, dem Leben ein bisschen

mehr Poesie schenkten. Als Gesamtkunstwerk

sind Leben und Arbeit

des zu Lebzeiten oft misstrauisch

beäugten James Lee Byars – der vor

allem innerhalb der in den 1960er

und 1970er Jahren boomenden Performancekultur

bekannt geworden ist – in

die jüngere Kunstgeschichte eingegangen.

Die Grenzen zwischen Person

und Werk waren stets fliessend, jeder

Auftritt Byars auch meist eine Inszenierung.

Die Kuratorin Susanne Friedli hat

sich der schwierigen Aufgabe gestellt,

die Kunst eines Performers zu rekonstruieren,

dessen grösstes Interesse

dem Flüchtigen und Momentanen galt.

Ausgangspunkt der Ausstellung war die

grosse Sammlung von Byars Werken im

Kunstmuseum, die neben Ankäufen der

Hermann und Margrit Rupf-Stiftung

auf Schenkungen des Galeristen Toni

Gerber zurückgeht. Byars ausgeprägter

Kontakt zu Bern gründete auf Harald

Szeemann, von dem er unter anderem

1972 zur documenta 5 eingeladen

wurde. Nach regelmässigen Aufent-

halten in Bern gehörte der Künstler ab

1975 zum festen Programm der Galerie

Toni Gerbers, der ihn zu regelmässigen

Ausstellungen verpflichtete. In

der Folgezeit fanden unter anderem in

der Kunsthalle und dem Kunstmuseum

zahlreiche Schauen und Performances

statt. Arbeiten aus den 1970er Jahren

bilden heute auch den Kern der aktuellen

Hommage. Nur einige wenige sind

aus früheren Jahren erhalten, starke

Werke, wie Tuschearbeiten auf Papier,

die im Kunstmuseum in einen interieurhaften

Kontext gesetzt werden mit

einer stimmungsvollen Installation aus

zwei abgelebten, kostbaren Armlehnstühlen

unter dem Titel «The Letter

Reading Society». Kostbarkeit und Authentizität

des Materials ziehen sich als

roter Faden durch das Werk des Amerikaners.

Dazu gehörte auch, Materialien

zu verwenden, die er direkt vor Ort fand,

darunter Berner Sandstein, aus dem

Arbeiten mit mystischen Titel wie «The

Sphere Book» oder «The Moonbook»

hervorgingen. Die Satinkissen, auf die

er solche Arbeiten im Austausch eines

Sockels bettete, wecken Assoziationen

an überdimensionierte Schmuckkissen,

auf denen die steinernen Pretiosen

gleichermassen provisorisch in der

Ausstellungshalle abgelegt erscheinen.

Eine mysteriöse Vorläufigkeit im

Zusammentreffen gegensätzlichster

Werkstoffe, die auf die Materialität als

eigenständigen Kunstbegriff verweist.

Mit einem humorvollen Zug wird sie

auf die Spitze getrieben in dem zentnerschweren

Werk aus Granit mit der

filigranen Inschrift «The Perfect Sigh»,

einem Beispiel für die bei Byars immer

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


wiederkehrende Vergegenständlichung

von Abstrakta.

Ebenfalls wie eine originelle Installation

wirkt auf den ersten Blick

die Anordnung von Briefen Byars auf

einer raumeinnehmenden pultartigen

Rampe. Die ausgestellten Schriftstücke

stehen stellvertretend für eine Flut von

Briefen und Postkarten, mit denen der

Künstler jeden, den er kannte in teilweise

überfordernder Weise bombardierte.

Charakteristisch sind ein originäres

Vokabular und unkonventionelle

Interpunktion, oft beziehen sich

die in Sternchenschrift hingeworfenen

Texte auf das Postkartenmotiv oder

entbehren jeglichen nachvollziehbaren

Sinns. Ein Weg, sich in die Welt einzuflechten,

der heute nicht zuletzt auch

die wichtigsten Aktionsräume Byars

sichtbar macht. Byars Ziel war es, Dimensionen

zu sprengen. In der Installation

«The Rose Table of Perfect» wurden

vor Ort 3333 frische langstielige

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Edelrosen an einem Styroporball von

einem Meter Durchmesser arrangiert.

Eine Arbeit, die in ihrer vergänglichen

Schönheit eine spürbare Melancholie

verströmt und auf die werkimmanente

Auseinandersetzung mit dem Tod verweist.

In unmittelbarer Nachbarschaft

liegt in einer Vitrine der ovale Stein gebettet,

den Byars einst als den «Death

Stone» bezeichnete und den er nach

seinem Tod auf sein Grab verbracht

wissen wollte.

Bei vielen der Exponate handelt es

sich um Relikte von Performances,

darunter die weisse Marmorkugel in

der Eingangshalle des Museums, die

1987 im Trottoir vor dem Tor verankert

worden war, damit Byars im Rahmen

einer Aktion im goldenen Anzug

hinaufsteigen konnte. Im oberen Stockwerk

des Museums wurde solchen Relikten

ein eigener Raum gewidmet,

ausgestellt ist dort unter anderem die

rote Lavakugel, die Byars durch Bern

rollte. Filmmaterial dazu gibt es einen

Raum weiter zu sehen, neben weiterem,

zum Teil bisher noch nie öffentlich

gezeigtem Material zur Furka-Aktion,

wo Byars in freier Natur auf einen zuvor

ausgewählten Stein einen Tropfen Parfum

fallen liess, oder zur Inszenierung

von «The Death of James Lee Byars»

in Brüssel von 1994. Konsequent mündet

die Hommage des Kunstmuseums

in einer Rekonstruktion letzterer: ein

Raum, der komplett mit losem Blattgold

ausgekleidet ist. Die Stelle, an der der

Künstler damals im goldenen Anzug

lag und mit der Umgebung verschmolz,

ist heute durch fünf Kristalle gekenn-

zeichnet. Beim Näherkommen wird das

Gold, das einen warmen Abglanz auf

den Betrachter wirft, vom Windhauch

leicht bewegt – eine spirituelle Inszenierung,

der man sich nur schwer entziehen

kann.

artensuite

James Lee Byars,

Calling German

Names, 1972, Zeitglockenturm

Bern, Archiv

Harald Szeemann.

© Photo: Balthasar

Burkhard. © Estate of

James Lee Byars

Im full of Byars.

James Lee Byars

– Eine Hommage

Kunstmuseum Bern,

Hodlerstrasse 8-12.

Geöffnet Dienstag

10:00-21:00 h, Mitt-

woch bis Sonntag

10:00-17:00 h. Bis

1. Februar. Mit

Katalog.

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artensuite

Mark Wallinger, State

Britain, 2007, Installation,

verschiedene

Materialien, 43m,

Courtesy Anthony Reynolds

Gallery, London,

Foto: Marc Domage/

MAC/VAL

Rechts: Mark Wallinger,

Ecce Homo, 1999,

Courtesy Anthony

Reynolds Gallery,

London

Mark Wallinger;

CARAVAN

1/2008 - Ausstellungsreihe

für junge Kunst:

Linda Herzog

Aargauer Kunsthaus,Aargauerplatz,

5001 Aarau.

Geöffnet Dienstag

bis Sonntag, 10:00-

17:00 h, Donnerstag

10:00-20:00 h. Bis

16. November. Mit

Katalog.

Kleine Kniffe, grosse Fragen

Von Petra Giezendanner

■ In ihrer ersten Hauptausstellung als

neue Direktorin im Aargauer Kunsthaus

ehrt Madeleine Schuppli den international

bekannten britischen Künstler Mark

Wallinger mit einer aufwendigen, retrospektiv

angelegten Einzelausstellung.

Natürlich sei es auch geplant, die Arbeiten

interessanter Schweizer Künstler

zu zeigen, erklärt die zuvor während

sieben Jahren im Kunstmuseum Thun

als Direktorin tätige Schuppli zu dieser

Wahl. Ihr gehe es insbesondere darum,

einen Dialog zwischen Schweizer und

internationalen Positionen zu ermöglichen.

In der übersichtlich kuratierten,

noch bis zum 16. November dauernden

Überblicksausstellung «Mark Wallinger»

zeigt Schuppli insgesamt zwanzig

zwischen 1988 und 2008 entstandene

Werke des in London lebenden 49-jährigen

Briten. In der Künstlerschmiede

des Goldsmith College ausgebildet,

wird Wallinger gemeinhin der Künst-

lerbewegung der Young British Artists

(YBA) zugerechnet. Anders als die

Arbeiten vieler seiner YBA-Kollegen,

die ihren Erfolg massgeblich einer provozierenden

Wirkung schulden, sind

die Werke Wallingers aber weniger

schreierisch denn still – und umso intelligenter.

Dabei fällt insbesondere die

Einfachheit der Mittel ins Auge, mit der

er in verschiedensten Medien wie Malerei,

Skulptur, Video oder Installation

pointiert aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen

zu Politik, Religion oder

Kultur aufgreift. Nicht zufällig hat er

2007 den Turner Prize gewonnen.

Ausgezeichnet wurde Wallinger für

die Arbeit «State Britain» (2007), die

in Aarau prominent vertreten ist. Es

handelt sich dabei um die exakte Nachbildung

der 43 Meter langen, unter der

Initiative des Friedensaktivisten Brian

Haw vor dem Londoner Parlamentsgebäude

aufgebauten Protestwand gegen

das Engagement Grossbritanniens im

Afghanistan- und Irakkrieg, die 2007

entsorgt wurde. Der britischen Regierung

war diese Widerstandsbekundung

gegen ihre Aussenpolitik ein derartiger

Dorn im Auge gewesen, dass sie

kurzerhand ein Demonstrationsverbot

im Umkreis des Regierungsviertels

erlassen hatte. Aufgrund der präzisen

Rekonstruktion eher das Denkmal der

Protestwand darstellend als diese als

solche, ruft Wallingers Arbeit nicht laut

nach einem politischen Aktivismus,

sondern stellt vielmehr Fragen – Fragen

zur Verfassung des Grundrechts der

freien Meinungsäusserung wie auch zu

den Möglichkeiten des Museumsraums.

Denn was im öffentlichen Raum verboten

ist, kann im Museum gezeigt werden,

wie dies vor dem Aargauer Kunsthaus

schon die Londoner Tate Modern

unter Beweis stellte.

Ähnlich wie die grundsätzlich simple

Idee der Rekonstruktion der Demonstrationswand

zeugen auch weitere

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


artensuite Oktober Nr. 10 | 08

artensuite

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artensuite

Linda Herzog, Mattmark,

Schweiz, 1999.

© Linda Herzog

in der Ausstellung vertretene Arbeiten

von Wallingers Vermögen, mittels einfachsten

Kniffen auf komplexe Sachverhalte

aufmerksam zu machen. Dabei

spielt er mit Vorliebe mit nationalen

oder kulturellen Symbolen, indem er

diese verfälscht und so ironisch deren

Bedeutungsgehalt hinterfragt. Für

«Oxymoron» (1996) etwa hat Wallinger

schlicht die Farben Rot und Blau

der Flagge von Grossbritannien durch

deren Komplementärfarben Orange

und Grün ersetzt. In raffinierter Manier

weist der Brite dank der «neuen» Farben

des Union Jack – jenen der irischen

Trikolor – auf den Nordirlandkonflikt

hin. Oder in «Passport Control» (1988)

hat er mit wenigen Filzstiftstrichen

Passbildern von sich selbst mögliche

Kennzeichen von Vertretern verschiedener

Kulturgruppen (etwa ein Arafat-

Tuch oder den schwarzen Homburger

Hut eines Juden) aufgemalt. Gerade in

den Zeiten verschärfter Passkontrollen

nach 9/11 mahnt die Arbeit in humorvoller

Weise daran, wie einfach jemand

als ein ganz anderer wahrgenommen

und insofern vorschnell schubladisiert

werden kann.

Gleichzeitig mit Wallingers Retrospektive

wurde im Aargauer Kunsthaus

auch die neu von Schuppli ins Leben

gerufene Ausstellungsreihe CARAVAN

eröffnet. Mit jeder Hauptausstellung

wechselnd soll an jeweils unterschiedlicher

Stelle im Kunsthaus jungen

Schweizer Kunstschaffenden eine Plattform

geboten werden, ihre Arbeiten

einem breiten Publikum zu zeigen. Den

Anfang macht hier die Zürcherin Linda

Herzog (*1972), deren Fotografien

von Schweizer und türkischen Hochgebirgen

gekonnt in einem Dialog mit

den Alpendarstellungen Caspar Wolfs

(1735-1783) präsentiert werden. Gerade

so wird ein Blick von grösster Vielschichtigkeit

auf das Motiv des Berges

ermöglicht. Denn während Wolfs Ge-

mälde noch von Menschenhand unberührte

Gelände zeigen, stellt Herzog die

unterschiedlichen Formen der Nutzung

der Bergwelten – etwa als Übungsplatz

für Panzer, als touristisches Erholungsgebiet

oder als Ort der Energiegewinnung

– ins Zentrum der Betrachtung.

Madeleine Schuppli ist mit der Wahl

Mark Wallingers und Linda Herzogs

ein überzeugender Auftakt im Aargauer

Kunsthaus geglückt. Mit den beiden

Kunstschaffenden zeigt sie Positionen,

die sich in kritischer und intelligenter

Weise mit Fragen auseinandersetzen,

die uns alle betreffen und die zum Denken

anregen.

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Im Dunkel der Nacht...

Von Luise Baumgartner

■ «Dunkel ist die Nacht, die […] der

Fantasie Freiheit und Kraft verleiht, die

Konturen und Prinzipien verschwimmen

lässt, Körper und Gedanken ins Fliessen

versetzt.»

So Urs Stahel, Direktor des Fotomuseums

Winterthur, zur neuen Ausstellung

«Darkside – Fotografische Begierde und

fotografierte Sexualität». Die Schattenseiten

der Fotografie werden dieses und

nächstes Jahr in der zweiteiligen Ausstellung

ans Licht geholt; diesen September

wird zunächst die Fotografie der Sexualität

und Erotik behandelt, in einem Jahr

wird das Fotomuseum Bilder von Krankheit,

Gewalt und Tod zeigen.

Es sind keine einfachen Themen, deren

sich die Ausstellung annimmt. Gerade

Darstellungen von Körperlichkeit und

Intimität stossen den Betrachter durch

ihre Unmittelbarkeit häufig vor den Kopf.

Im Fotomuseum Winterthur wird der Besucher

deshalb klug an die Komplexität

der Bilder herangeführt, die Werke sind

subtil präsentiert. «Darkside» Teil 1 ist in

insgesamt sieben übergeordnete Bereiche

unterteilt, die jeweiligen Raumteile in

verschiedenen Buntfarben gehalten (ein

gelungener Kontrast zu den vorwiegend

schwarzweissen Aufnahmen). Die Auswahl

der Bilder greift in so gegensätzliche

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Welten menschlichen Geschlechtslebens

wie etwa in die persönlicher Fantasien,

Fetische, aber auch in diejenige der alltäglichen

Sexualität und der sexuellen

Ausbeutung ein.

Diverse Close-ups männlicher und

weiblicher Genitalien wechseln sich mit

akribisch inszenierten Momentaufnahmen

sexueller Lust (zu zweit, zu mehreren

oder allein) ab. Auf idealisierende

Aufnahmen statuengleicher Jünglinge

aus den dreissiger Jahren folgen schonungslose

Abbildungen verletzter Frauenkörper,

sadomasochistischer Praktiken

und sexueller Gewalt: Ein Touch harmloser

Pornografie gepaart mit brutalstem

Voyeurismus. Es ist das grosse Verdienst

der Ausstellungsmacher, dass diese Kombinationen

niemals gedankenlos wirken.

Da steht vieles nebeneinander, was

manch einer lieber nicht zueinander gesellen

möchte, aber wohl dennoch irgendwie

zusammengehört – oder wie Urs Stahel

dies ausdrückt: «Wir sind weit mehr

von diesen «animalischen» Wünschen

getrieben als unserem zivilen, verstandesmässigen

Denken lieb ist.»

Diese These stellt die Ausstellung

sehr geschickt in den Raum, und an ihr

entzündet sich letztendlich auch die Frage,

weshalb gerade die Fotografie immer

wieder als besonders geeignetes Mittel

zur Verbildlichung solcher Triebe und

Abgründe angesehen wurde.

Zwanglos, quasi assoziativ werden unterschiedlichste

Situationen, Phantasien

oder Mythen dargestellt, die jeweils einen

ganz eigenen Bezug zu Sexualität bilden.

Eine eigentliche inhaltliche Verbindung

ist dabei nicht zu erkennen, was dem Thema

nur angemessen ist. Vielmehr wird

hier darzustellen versucht, was Sexualität

alles sein kann und wie sich dies in

Bildern auszudrücken vermag. So wirkt

denn auch manche Aufnahme überhaupt

erst in einem gewissen Kontext zweideutig,

andere Bilder hingegen sind derart

erotisch-phantastisch überhöht, dass sie

eigentümlich künstlich und lebensfremd

anmuten. Wieviel Abstraktion ist nötig,

um in einer intimen Fotografie mehr zu

sehen als eine offensive Zurschaustellung

des menschlichen Geschlechtakts? Und

wieviel Verfremdung, Ästhetisierung, damit

solche Bilder zumutbar werden?

Tatsächlich werden diese unscharfen

Grenzlinien immer wieder berührt – es

liegt wohl am Medium der Fotografie

selbst, das wie kein anderes künstlerisches

Ausdrucksmittel ungeschminkte

Echtheit suggeriert.

artensuite

Christer Strömholm,

Place Blanche, 1960er,

Silbergelatine-Abzug,

34,9 x 44,7 cm,

Sammlung Fotomuseum

Winterthur.

© Christer Strömholm

Estate

Darkside –

Fotografische

Begierde und

fotografierte

Sexualität

Fotomuseum Winterthur,Grüzenstrasse

44 + 45,

8400 Winterthur.

Geöffnet Dienstag

bis Sonntag 11:00-

18:00 h, Mittwoch

11:00-20:00 h. Bis

16. November. Mit

Katalog.

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artensuite

Jean-Baptiste Siméon

Chardin, Flechtkorb

mit Walderdbeeren, ca.

1760/61, Öl auf Leinwand,

Privatsammlung

Die Magie der

Dinge. Stilllebenmalerei

1500-1800

Kunstmuseum Basel,

St. Alban-Graben

16, 4010 Basel.

Geöffnet Dienstag

bis Sonntag 10:00-

17:00 h, Mittwoch

bis 20:00 h. Bis 4.

Januar 2009.

Prachtentfaltung des Mauerblümchens

Von Sylvia Mutti

■ Als 1744 der 40. Band von Heinrich

Zedlers «Grossem vollständigem

Universallexicon aller Wissenschaften

und Künste» herauskam, war unter der

Definition des «Stillebens» folgender

Eintrag zu lesen: «Stilliegende Sachen,

heissen in der Mahler-Kunst und Architectur

mancherley unbewegliche Dinge,

als Blumen, Früchte, Speisen, todte

Thiere, Kupfferstiche, verschiedene Instrumente,

Bücher, Briefschafften und

dergleichen, welche auf einem Tisch,

oder sonst wo, nach gefälliger, doch in

angenehmer Ordnung liegend vorgestellet

und nach dem Leben abgebildet

werden.» Die Definition drückt bereits

im 18. Jahrhundert aus, weswegen diese

künstlerisch Gattung trotz ihrer oftmals

überbordenden Fülle an prächtiger Flora

ein kümmerliches Mauerblümchendasein

fristete: Hier wurde «gefällig»

arrangiert und mausetote Dinge «nach

dem Leben» kopiert, und dabei hatten

die namhaften Theoretiker der schönen

Künste seit der Renaissance unum-

stösslich festgehalten, dass die Künstler

die Natur nicht plump imitieren sollen,

sondern diese einem Schöpfer gleich

und nur das Allerfeinste vom Besten

zusammenklaubend sogar noch zu

übertreffen und mit «inventio», dem

kunstvollen Einfall, anzureichern haben.

Ausserdem galt die menschliche

Figur als das Mass aller abzubildenden

Dinge. In der traditionell etablierten Hierarchie

der Gattungen fand das «stilleven»

nach Historienmalerei, Porträt und

Landschaft nur auf der untersten Stufe

eine Daseinsberechtigung und damit

galt auch in der Kunstwissenschaft die

«nature morte» lange als tote Materie.

Erst die ikonologische und ikonografische

Methode von Erwin Panofsky

(1932) ermöglichte es, die oftmals nach

komplexer Symbolik angeordneten Arrangements

systematisch zu entschlüsseln.

Dass vielerlei Hinweise hinter

der vermeintlichen Lebensechtheit wie

eine Sprache gelesen werden konnten,

vermochte auch das Interesse der Wis-

senschaft und des Publikums an der

Stilllebenmalerei wiederzubeleben.

In «Die Magie der Dinge» zeigt das

Kunstmuseum Basel zauberhafte Bijous

der Stilllebenmalerei aus der Zeitspanne

zwischen 1500 und 1800. In zehn

Kapiteln angeordnet, schlagen sie einen

weiten Bogen über Jagd-, Prunk- oder

Vanitasstillleben. Dass dieses Genre,

so wie es uns heute als eigene Sparte

der Malerei bekannt ist, nicht aus dem

Nichts auftauchte, zeigen die Exponate

der ersten zwei Ausstellungssäle: Detailversessen

ranken sich kunstvolle

Arabesken in Martin Schongauers Kupferstichen,

in ihrer Präsenz mehr darauf

bedacht, die Kunstfertigkeit des Meisters

auszudrücken als um des abgebildeten

Gegenstandes willen. Auch religiöse

Gemälde zieren beiläufig Blumen,

Früchte und Alltagsobjekte, während

die zu einem Spalt geöffnete Schranktüre

von einem niederländischen Meister

des 16. Jahrhunderts noch heute

mit seinem Trompe-l’Œil-Effekt zu

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


faszinieren vermag. Von einem enzyklopädischen

Willen, die bekannten

Tiere und Pflanzen der Welt festzuhalten

und zu ordnen, zeugen hingegen die

in Kupfer gestochenen Musterblätter

Georg Hofnagels. Und auch die Szene

der Erschaffung Evas, die Jan Brueghel

d. J. in seiner «Paradieslandschaft»

im Hintergrund ganz klein zeigt, dient

quasi nur als Vorwand, den Hauptteil

des berühmten Bildes wild wuchernder

Flora und friedlich zusammenlebender

Fauna zu widmen.

Es kreucht und fleucht gar sehr in

den Ausstellungsräumen des Kunstmuseums

Basel und wäre das vielbeinig

bunte Getier nicht ein für allemal in Öl

festgehalten: Man müsste den Kammerjäger

holen. Eine gute «nature morte»

lebt vor allen Dingen von der Fliege,

die sich beiläufig auf einem Stück Obst

oder einem Blütenblatt niedergelassen

hat. Sie ist der feine Hauch des Zufalls,

Ausdruck einer gemalten Momentaufnahme

und perfekten Augentäuschung.

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Wie sich die Vögel in Plinius’ Überlieferung

auf die täuschend echt gemalten

Trauben des griechischen Meisters

Zeuxis stürzten, so krabbelt ein Käfer

in Georg Flegels «Aprikosenzweig» in

Richtung saftige Frucht, während eine

Biene kopfüber an einem grünen Blatt

hängt. Wenn sich schon Tiere von der

Echtheit des Gemäldes überzeugen

lassen, dann sollte doch erst recht ein

Betrachter die Insekten mit einer flinken

Handbewegung von der Leinwand

verscheuchen wollen, nur um dann festzustellen,

dass er der Kunst des Malers

aufgesessen ist, so wie es auch Zeuxis

nicht gelang, den perfekt gemalten Vorhang

seines Konkurrenten Parrhasios

beiseitezuschieben.

Es ist faszinierend, mit welch präziser

Beobachtungsgabe es die Maler

vermochten, verschiedene Materialien

wie etwa die samtene, mit feinen Härchen

durchsetzte Haut eines Pfirsichs,

gemaserte Hölzer, Kristallgläser mit

Spiegelungen, Gefieder oder den feinen

Flaum eines erlegten Hasen akribisch

festzuhalten und in der Kombination

der Gegenstände deren spezifische

Materialität herauszuarbeiten. Doch es

sind nicht nur die Maler, die über ihre

Meisterschaft den toten Dingen vermeintlich

Leben einhauchen: In einem

unachtsam beiseite gestellten Glas,

übrig gebliebenen Brotkrümeln oder

einer angeschnittenen Frucht ist der

Mensch indirekt in manchen Bildern

präsent und mit diesen Hinweisen auch

die Möglichkeit, dass er jederzeit an

den Schauplatz seiner alltäglichen Lebenswirklichkeit

zurückkehren könnte

– von wegen «nature morte».

artensuite

Deutscher Meister um

1620, Vanitas-Stillleben

mit Totenschädel,

Wachsstock und

Taschen-Sonnenuhr, Öl

auf Holz, 27,5 x 40,5

cm, Städel Museum,

Frankfurt am Main.

Foto: Artothek

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Blue of my dreams

■ Wer einmal «Blue» von Derek Jarman

(1942-1994) gesehen hat, wird die

aussergewöhnliche Filminstallation

kaum mehr vergessen. Monochromes

Blau hat die Leinwand überflutet, oder

vielmehr, das Blau nimmt den ganzen

Projektionsraum ein und scheint in jede

Pore einzudringen. Eine unendliche

Weite öffnet sich – Blau als Türe zur

Seele und der Unendlichkeit – und lässt

beliebig Raum für alles, was hörbar ist.

Nämlich die Geschichte eines Kranken,

erzählt von verschiedenen Stimmen,

sein Ringen mit der Krankheit Aids

und der Verlust des Augenlichtes vermischen

sich mit poetisch-assoziativen

Passagen und Malerei, Film, Video,

Sound werden eins. Die Installation ist

Yves Klein und seinem «International

Klein Blue» gewidmet und ist Jarmans

letzter Film, den er mit schwindendem

Sehvermögen und nachlassender Energie

geschaffen hat.

In den letzten Jahren geriet der Regisseur,

Maler und Aktivist Derek Jarman

etwas in Vergessenheit. Mit der

aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle

Zürich (vorher bereits in der Londoner

Serpentine Gallery und in der Kunsthalle

Wien) und dem Filmporträt «Derek»

von Isaac Julien, dem Kurator der ak-

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

tuellen Ausstellung, wird die Kraft des

Schaffens und der Persönlichkeit Jarman

wieder ins Bewusstsein gerückt.

Der Untertitel der Ausstellung «Brutal

Beauty» gilt dabei als Rückbesinnung

auf die 1980er und 1990er Jahre, in denen

Aids junge Menschen in den Tod

riss und in Grossbritannien eine harte

politische Stimmung herrschte, geprägt

von der Thatcher-Ära. Gleichzeitig

entstand aber auch «schöne Dissidentenkunst»,

wie Julien es nennt, also

Schönheit in Zeiten der Grausamkeit

– Brutal Beauty. Genau für diese Zeit

der 1970er bis 1990er Jahre steht der

Name Derek Jarman. Kaum ein anderer

hat diese Zeit so geprägt wie er. Er war

nie nur auf ein Medium spezialisiert,

auch wenn er heute durch seine Spielfilme

«Caravaggio» oder «Edward II»

in Erinnerung geblieben ist. Er war eigentlich

Maler, ausgebildet an der Slade

School of Fine Arts in London und

so sind im ersten Raum der Kunsthalle

Bilder von Jarman ausgestellt, die in

Rot- und Schwarztönen von Heftigkeit

sprühen und collageartig angereichert

sind. Jarman war auch Produzent von

Videoclips für die Smiths und die Pet

Shop Boys («It‘s a sin»). In den siebziger

Jahren entstanden seine ersten Filme

wie «Sebastiane» (1976) oder «Jubilee»

(1977). Aber vor allem Super-8-Filme,

die von Punk- und Do-it-yourself-Attitüde

leben und nun in einer Installation

mit zehn Projektionsflächen Eingang

in die Ausstellung gefunden haben.

Als Persönlichkeit trat Jarman aber

als Aidsinfizierter ins Rampenlicht.

Er machte als einer der ersten seine

Krankheit (und seine Homosexualität)

publik, in einer Zeit, in der man sich

noch überlegte, Aidskranke sozusagen

in Quarantäne zu stecken. Mit einer enormen

Konsequenz und mit noch weit

grösserer Radikalität arbeitete Jarman

bis zu seiner Erblindung und schliesslich

seinem Tod an einer Sparten und

Medien übergreifenden Kunstform, die

nicht abgetrennt vom Leben gesehen

werden konnte.

Die Ausstellung ist von Julien weniger

als Retrospektive konzipiert, denn

als Environment von Filmen, Bildern

und zusätzlich Leuchtkästen, in denen

Fotografien von Julien selber präsentiert

werden. Sie zeigen Prospect

Cottage, Jarmans Haus in Dungeness

(Kent), zu dem inzwischen jährlich

Hunderttausende in Gedenken an Jarman

pilgern. (di)

artensuite

Derek Jarman, Still aus:

Blue, 1993, Courtesy

Basilisk Communications

Derek Jarman.

Brutal Beauty

Kunsthalle Zürich,

Limmatstrasse

270, 8005 Zürich.

Geöffnet Dienstag,

Mittwoch und Freitag

12:00-18:00 h,

Donnerstag 12:00-

20:00 h, Samstag,

Sonntag sowie Feiertage

11:00-17:00

h. Bis 2. November.

Mit Katalog.

13


14

artensuite

Channa Boon, Sara Rajaei & Antonella Kurzen, from their planet, Still aus Videotryptichon. Courtesy Kunstraum Walcheturm

Off-Spaces: Kunstraum Walcheturm

■ Die Saisoneröffnung der Zürcher Galerien,

die vor einigen Wochen wieder über

die Bühne ging, ist als eines der grössten

Kunstspektakel des Jahres bekannt. In

den Stadtteilen Aussersihl, Löwenbräu

und Innenstadt öffnen die Galerien nach

der Sommerpause ihre Tore wieder und

machen das Publikum und die Käufer

mit grossen, gemeinsam organisierten

Eröffnungsveranstaltungen oder – wie im

Falle von Port de Suisse, einem gesamtschweizerischen

Verbund junger Galerien

– mit kleineren Alternativfesten auf sich

aufmerksam. Aber auch die Museen und

Kunsthallen haben mit der Durchführung

der «Langen Nacht der Museen» ein Mittel

gefunden, um ein breites Publikum in

ihre Häuser zu locken. Ganz im Schatten

dieser Kunstevents stehen die Off-Spaces,

die unabhängigen, nicht kommerziell organisierten

Kunsträume. Zwar treten auch

sie seit geraumer Zeit auf der Webseite

offoff.ch gemeinsam auf, doch eine breite

öffentliche Präsenz geniessen sie nicht.

Dies liegt einerseits an den knappen zur

Verfügung stehenden Budgets, die kaum

Investitionen in ausgeklügelte Kommunikationsstrategien

erlauben, andererseits

wohl auch an der Überzeugung, dass

Kultur nicht primär stattfindet, sondern

gelebt wird. Anders ist das grosse persönliche

Engagement, mit dem die Leiterinnen

und Leiter die Räume meist ohne oder

mit sehr bescheidener Entgeltung führen,

nicht zu erklären. Die mangelnde öffentliche

Wahrnehmung solcher Orte, die eine

unverzichtbare Rolle für die Förderung

des experimentellen nationalen und internationalen

Kunstschaffens spielen, nimmt

artensuite zum Anlass, um in den folgenden

Ausgaben die Zürcher Off-Spaces

vorzustellen.

Der Kunstraum Walcheturm, mit

dem die Serie beginnt, hat unter diesen

die längste und wohl spannungsreichste

Geschichte, die bereits in den 1950er

Jahren begann. Dass er immer noch eine

Alternative zu den etablierten Räumen für

zeitgenössische Kunst darstellt, ist vor allem

das Verdienst von Patrick Huber, der

zu Beginn seines Antritts als Leiter des

Kunstraums im Jahr 2002 einen radikalen

strukturellen Wechsel vollzog und den

bis anhin als Galerie geführten Betrieb

in ein Experimentierfeld für neue Kunst-

und Vermittlungsformen verwandelte.

Bis heute steht das Ausloten und Erweitern des medien- und gattungsübergreifenden

Kunstschaffens im Vordergrund. Die

besonderen Raumbedingungen – es stehen insgesamt 520 m 2

Fläche zur Verfügung – sind mit ein Grund, dass jährlich mehrere

Dutzend Veranstaltungen durchgeführt werden können. Huber,

der Architektur studiert hat und u. a. Leiter des Festivals für

Experimentalfilm «videoex» ist, bietet im Walcheturm sowohl

dem Schaffen mit Neuen Medien als auch der elektronischen

Musik, Performance, Architektur, Design und Literatur eine

Plattform.

Kürzlich erst präsentierten die Zürcher Künstler Christoph

Wachter und Mathias Jud ein technisches Verfahren, mit dem

sich Webseiten in Bilder umwandeln und damit Zensurmechanismen

unterwandern lassen. Für die aktuelle Ausstellung «from

their planets» entwarfen drei Künstlerinnen ein Video-Triptychon,

mit dem sie die Präsenz unterschiedlicher Kulturkreise

in gleichen Raum- und Zeitverhältnissen untersuchten. Mitte

Oktober schliesslich zeigt die Filmemacherin Anka Schmid mit

ihrer Video-Installation «Hierig-Heutig» eine zeitgenössische

Interpretation eines Appenzeller Liebestanzes.

Mit Projekten wie diesen erreicht Huber sein Ziel, konventionelle

Begriffe von Kunst zu sprengen und die Möglichkeiten

ihrer Darstellbarkeit zu erweitern. (sb)

from their planet (bis 4.10.)

Hierig-Heutig (16.10.-1.11.)

Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, 8004 Zürich. Geöffnet Di

bis Fr 13:00-18:00 h, Samstag 14:00-17:00 h. www.offoff.ch

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


■ Eine Lilie hebt sich scharf von einem

schwarzen Hintergrund ab. Gestützt auf

ihren feingliedrigen Stiel, erhebt sie sich

in die Mitte des quadratischen Bildes,

öffnet ihre Blätter und stellt ihren zur

Fortpflanzung dienenden Blütenstempel

zur Schau. Ihre pompöse Form,

die fragilen Blätter und die nach Aufmerksamkeit

haschende Oberflächenstruktur

werden in vielfältigen Grautönen

und grösster Schärfe fotografisch

wiedergegeben. Robert Mapplethorpe

gelingt es durch eine naturalistische

Darstellungsweise, eine dem Medium

Fotografie inhärente Darstellungsweise,

eine Abstraktion herzustellen. Indem

er die Blüte raffiniert ausleuchtet

und sie reduziert vor einem minimalistischen

Hintergrund fotografiert, erreicht

Mapplethorpe eine Darstellung,

die sowohl eine volle Entfaltungskraft

der Blüte ermöglicht als auch die Blüte

selbst wieder instrumentalisiert. Die

Blume wirkt stark und zerbrechlich

zugleich, die Komposition des Bildes

lenkt den Blick auf das zur Fortpflanzung

dienende Glied – das Wort ist im

doppelten Sinne als Teil der Pflanze

und als Phallusmetapher zu verstehen

– der Pflanze und der Prunk der Blume

wird vom Betrachter als Anstrengung

in Bezug auf die Fortpflanzung

gelesen. Das Vokabular, das für die

Beschreibung dieser Fotografie «Lily»

von 1984, eine Arbeit aus den letzten

fünf Lebensjahren Robert Mapplethor-

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Robert Mapplethorpe,

Bird of Paradise, 1979.

© Robert Mapplethorpe

Foundation.

Verwendung unter

Genehmigung.

Mapplethorpes kompromisslose Ästhetik

pes, verwendet wurde, kann in ähnlicher Weise auch auf die

menschlichen Porträts und Akte übertragen werden. Die

Porträts von schwarzen und weissen Menschen lassen diese

als Skulpturen erscheinen. Sie wirken kühl durch die genaue

Komposition und die minutiöse Ausleuchtung. Wie die Lilie

werden ihre schönen Körper aus einem minimalistischen

Hintergrund hervorgehoben, wobei der Fokus der Bildkomposition

nicht selten auf dem männlichen Glied oder dem

entblössten weiblichen Oberkörper liegt. Wie bei der Lilie ist

die Sexualität in diesen Bildern spürbar und dennoch überwiegt,

am deutlichsten bei den Ganzkörperakten dunkelhäutiger

Männer, der Gedanke, eine Darstellung, die nahe an

das Ideal klassischer Skulpturen herankommt, zu realisieren.

Diese Bilder kompromissloser Ästhetik und erotischer Atmosphäre

stehen in einem Kontrast zu den kontroversen sadomasochistischen

Aufnahmen von Männern in Lederkostümen.

Diese Aufnahmen zeugen vom Kampf Mapplethorpes, ein

homosexuelles Leben auszuleben und es mit Hilfe der Kunst

gesellschaftsfähig zu machen. Vor allem die Ausstellung

«The Perfect Moment», die ein Jahr nach seinem von Aids

verursachten Tod im Jahr 1989 in Cincinnati organisiert wurde,

löste Diskussionen über die Freiheit der Kunst aus. Und

in Japan wurde erst dieses Jahr ein bisher verbotener Band

mit Fotografien von Mapplethorpe zum Verkauf freigegeben.

Es sind genau diese unterschiedlichen Aspekte in Mapplethorpes

fotografischem Schaffen, die eine Auseinandersetzung

mit ihm reizvoll machen. Das Auge des Betrachters

wird – obwohl beinahe alle Bilder mit Sexualität in Verbindung

gebracht werden und vom gleichen umstrittenen Künstler

stammen – bei einem Bild abgestossen und vom nächsten

angezogen. (ck)

Robert Mapplethorpe – Works 1975 – 1988

Mai 36 Galerie, Rämistrase 35, 8001 Zürich. Geöffnet Dienstag bis

Freitag 11:00-18:30 h, Samstag 11:00-16:00 h. Bis 18. Oktober.

artensuite

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16

artensuite

Kunst im Buch

Bellini

Oskar Bätschmann,

Giovanni Bellini.

Meister der venezianischen

Malerei,

C. H. Beck, 2008, 255

Seiten, Fr. 97.90.

■ «Er jst ser alt vnd jst noch der pest jm gemoll.» Dies

bemerkte Albrecht Dürer 1506 über Giovanni Bellini. Dürer

hielt sich zwischen 1505 und 1507 in Venedig auf und

machte dabei Bekanntschaft mit verschiedenen venezianischen

Künstlern – darunter auch Bellini. Die Hochachtung

war gegenseitig, denn Bellini lobte den deutschen Künstler

ebenfalls. Bellini galt bereits zu Lebzeiten als wichtiger Maler

der frühen Renaissance und bedeutendster Maler seiner

Zeit in Venedig. Trotzdem sind noch viele Fakten über Giovanni

Bellini im Dunkeln. Dies einerseits da nur wenige Dokumente

zu seiner Person erhalten blieben oder ans Tageslicht

gekommen sind, andererseits wird die Forschung durch

die Tatsache erschwert, dass zahlreiche von Bellinis Werken

nicht signiert und datiert sind. In einem kenntnisreich geschriebenen

Buch beschreibt Oskar Bätschmann – Professor

für Kunstgeschichte an der Universität Bern – Bellinis Leben

und Werk und beleuchtet gleichzeitig dessen Umfeld.

In sechs Kapiteln bringt Bätschmann dem Leser Giovanni

Bellini näher. Die Kapitel sind Bellinis Ausbildung gewidmet,

den Vorbildern und Bellinis Distanzierung von diesen,

der Transformation von überlieferten Bildmodellen, der Erfindung,

der Figurenkomposition und schliesslich Bellinis

Farbenharmonie in Beziehung zur Musik.

Gerade zum frühen Schaffen von Bellini ist wenig überliefert,

nicht einmal das Geburtsjahr ist gesichert. Heute nimmt

man an, dass Bellini zwischen 1436 und 1438 geboren wurde

und nicht mehr wie in früheren Untersuchungen zehn Jahre

vorher. Seine Karriere begann er sicher in der Werkstatt

seines Vaters, dem Künstler Jacopo Bellini, gemeinsam mit

seinem Bruder Gentile. Wie es für den Werkstattbetrieb üblich

war, arbeiteten die Bellini gemeinsam an verschiedenen

Aufträgen, was die Zuschreibung schwierig macht. Daneben

sind zahlreiche Werke der Bellini aus den 1460er Jahren

nicht mehr erhalten, jedoch aus Dokumenten gesichert. Um

1459 verlässt Giovanni den väterlichen Betrieb und gründet

eine eigene Werkstatt, wohl aus kaufmännischen Überle-

gungen: um die Stellung der Familie

Bellini gegen die Vivarini aus Murano

zu stärken.

Neben seinem Vater, der bei Gentile

da Fabriano sein Metier erlernte, wurde

Andrea Mantegna zum wichtigen

Bezugspunkt für Bellini. Mantegna,

Hofmaler der Gonzaga in Mantua,

war mit Giovannis Schwester verheiratet.

Ein dritter Schwerpunkt, an dem

sich der junge Bellini orientierte, war

die niederländische Malerei. Gerade

die Landschaft wurde nach niederländischem

Muster – zum Beispiel nach

Rogier van der Weyden – gestaltet.

Aber auch Technisches nahmen die venezianischen

Maler auf, wie etwa das

Leinöl als Bindemittel.

Überlieferte Darstellungsformen

wie die Ansicht von Christus als

Schmerzensmann oder von Maria mit

Christuskind wusste Bellini gekonnt

neu zu interpretieren, nicht in Form einer

Neuschaffung, sondern mit subtilen

Veränderungen. Für die «Sacra Conversazione»

– einer heiligen Gemeinschaft

– gilt Bellini gar als Erfinder. Und auch

in seinen Kompositionen nahm er sich

Freiheiten, die nicht alle seine Auftraggeber

zufriedenstellten. Daneben beeindruckt

auch noch den heutigen Betrachter

der emotionale Ausdruck von

Bellinis Figuren und nicht zu vergessen

seine unvergleichlichen Farbkompositionen.

(di)

Ausstellungsgestaltung

■ «Ausstellungen im 21. Jahrhundert

sind: Auratisch, angemessen, ökonomisch,

ökologisch, natürlich, schön,

intelligent, vergleichend, gefühlvoll,

zutreffend, sinnstiftend, informativ, erzählend,

emotional, flexibel, subjektiv,

subversiv.» Damit wird dem Design von

Ausstellungen einiges aufgebürdet und

so rückt die Gestaltung immer mehr ins

Blickfeld der Macher, aber inzwischen

auch immer mehr der Theoretiker und

Wissenschafter. Bereits 2006 publizierte

der Verlag avedition einen Band

zur Gestaltung von Ausstellungen. Mit

«New Exhibition Design 01» von Uwe J.

Reinhardt und Philipp Teufel führt der

Verlag nun diese Thematik fort. Der Titel

ist angelehnt an Richard Paul Lohses

Publikation «Neue Ausstellungsgestaltung,

New Design in Exhibitions» von

1953, in der Lohse Ausstellungsdesign

zum Labor für Raumkonzeption

machte. Das vorliegende Buch will nun

das «Neue» der heutigen Ausstellungsgestaltung,

derjenigen des 21. Jahrhunderts

untersuchen. Was hat sich seit den

fünfziger Jahren geändert? Szenografie

oder Museologie?

In einem einleitenden Text stellen

Reinhardt und Teufel Thesen zur Situation

der Gestaltung von Ausstellungen

vor. Ein Interview mit dem Kulturwissenschafter

Gottfried Korff geht

Begriffen wie «Museumsboom», «Auratik»,

«Lost in decoration» oder «Totalmusealisierung»

sowie der Verände-

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Uwe J. Reinhardt,

Philipp Teufel, Neue

Ausstellungsgestaltung

01 / New Exhibition

Design 01, avedition,

2008, 407 Seiten,

Fr. 83.90.

rung der Ausstellungsgestaltung nach.

Die «Rückgewinnung» des Dings ist

für Korff die wichtigste Veränderung

der letzten 25 Jahre. Und das Ding besetzt

nun den Raum, der gestaltet sein

will. Das An-die-Wand-Klatschen von

Information weicht seit den 1980er Jahren

der Ausbreitung im Raum, wodurch

ganz neue Probleme und Lösungsvorschläge

entstehen.

Anhand von 69 Beispielen werden

schliesslich Möglichkeiten des aktuellen

Ausstellungsdesigns aufgezeigt.

Die Beispiele sind in die Kapitel temporäre

Ausstellung, Dauerausstellung,

Markenmuseum, Showroom, Experimente,

Kunst, Mode und öffentlicher

Raum geordnet. Ein kurzer Text stellt

jeweils die Ausstellung vor, die mit

Plänen und vor allem Bildmaterial zusätzlich

beleuchtet wird. Die Auswahl

ist durchaus zufällig und subjektiv, wie

die Herausgeber zugeben, eine Repräsentativität

oder Vollständigkeit wurde

nicht angestrebt. Trotzdem geben die

Beispiele einen guten und vielfältigen

Eindruck über die aktuelle Ausstellungslandschaft

und regt zum Nachdenken

über Sinn und Unsinn verschiedener

Aspekte des Designs an. (di)

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Schriften

■ Heute ist Mark Rothko (1903-1970)

praktisch nur noch durch seine abstrakten

Gemälde mit vibrierenden

Farbflächen und unscharfen Rändern

bekannt. Dass er seine ersten Schaffensjahre

mit expressionistischen und

surrealistischen Werken vollbracht hat,

wird kaum mehr bemerkt. Seine erste

Ausstellung hat Rothko 1928 in den

Opportunity Galleries in New York.

Während dieser frühen Jahre – ab 1929

über zwanzig Jahre lang – unterrichtet

Rothko Zeichnen und Kunst an der

Brooklyn Jewish Academy, und zwar

für Kinder. Bereits 1933 hat er seine

erste Einzelausstellung im Museum

of Portland, Oregon. Bis 1947 ist das

Schaffen des 1903 in Russland geborenen

Malers noch von Expressionismus

und Surrealismus geprägt. Erst Ende

der vierziger Jahre ersetzt Rothko seine

surrealistische Formensprache vollständig

durch die Abstraktion.

Seine Schriften waren bisher kaum

bekannt und selten publiziert im Gegensatz

zu denjenigen seiner Weggefährten.

«Schriften 1934-1969» versammelt

nun alle Texte, die Rothko in

diesem Zeitraum verfasst hat, von Notizen

über Briefe bis hin zu Essays. Die

Texte können in verschiedene Gruppen

zusammengeführt werden: Briefe an

Künstler und Freunde, Briefe im Zusammenhang

mit Ausstellungen an

Kuratoren, Texte zum Unterricht von

Kunst und Schriften zur kommunika-

Schriften 1934-

1969. Essays, Briefe,

Interviews von Mark

Rothko, hrsg. v. Miguel

López-Remiro, 2008,

Kurt Liebig Verlag, 205

Seiten, Fr. 35.90.

artensuite

tiven Rolle von Kunst.

Ein Grossteil der frühen Schriften behandelt das Thema

der Kunsterziehung. Als Dozent an der Brooklyn Jewish

Academy war ihm der Kunstunterricht von Kindern besonders

wichtig. Einfühlungsvermögen und die Empfindsamkeit

eines Künstlers – für den Kunst eine klare Sprache ist

– sind für Rothko Bedingungen für einen idealen Lehrer. Das

heisst Künstler erfüllen die Rolle am besten. Der Lehrer soll

in seinem Unterricht nur geringfügig Einfluss nehmen auf

die Kinder, der Kreativität soll freien Lauf gelassen werden.

Kunsterziehung geht für Rothko weit über das Erlernen von

Technik und Handfertigkeit hinaus. Sie führt sogar über die

Kunst hinaus, indem die Kunsterziehung bis auf das Erwachsenenleben

und das «gesamte Lebensmuster» Auswirkungen

hat.

In weiteren Texten beschäftigt er sich mit seiner Formensprache

bis Ende der 1940er Jahre, das heisst mit den

symbolischen Formen, die das Figurative der früheren Jahre

abgelöst haben. Bei einigen Kritikern stossen Rothkos Gemälde

mit ihren archaischen Elementen auf Unverständnis.

Für Rothko sind diese Elemente eine Art Urform, die zeitlos

ist. Neben derartigen theoretischen Überlegungen sind aber

ebenso praktische Dinge des Künstlerdaseins ein Thema:

die Preise seiner Werke, die Hängung einer Ausstellung. Im

Brief an Katharine Kuh von 1954 wird ganz deutlich, welch

klare Vorstellungen Rothko von einer geplanten Ausstellung

hat. Damit seine Werke in den überwältigenden Räumen mit

ihren grossen, weissen Wänden nicht zu dekorativen Flächen

werden, empfiehlt er, seine Werke dicht zu hängen.

«Ich interessiere mich nicht für Farbe», bemerkt Rothko

in einem Interview 1953 erstaunlicherweise. Man würde

denken, dass gerade die Farbe zentralstes Element seiner abstrakten

Arbeiten sein muss. Was ihn vielmehr interessierte,

ist «grundlegende menschliche Gefühle auszudrücken – Tragik,

Ekstase, Untergang und so weiter...». (di)

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artensuite

Galerien Bern

Galerieneintrag:

Auf den Seiten «Galerien Bern» werden nur Galerien publiziert, welche die jährliche Publikationsgebühr

bezahlt haben. Für den Eintrag sind die Galerien selber verantwortlich. Wer sich eintragen lassen möchte,

melde sich bei der Redaktion: Telefon 031 318 60 50 oder art@ensuite.ch.

Galerie 4-8 Plattform für Kunst & Medien

Neubrückstrasse 84, 3012 Bern

Telefon 031 305 61 24

www.4-8.ch

Do-Sa 16:00-20:00 h

Christine Horisberger - Acryl-Aquarelle

Barbara Tschirren - Acryl

Michel Horisberger & Mike Rothen -

Skulpturen

2.10. - 30.10.

Galerie 67

Belpstrasse 67, 3007 Bern

Telefon 031 371 95 71

www.galerie67.ch

Mo 14:00-18:30 h / Di-Fr 9:00-12:00 h & 14:00-18:00

h / Sa 10:00-12:00 h

Margrit Kammermann

September/Oktober

annex14

Junkerngasse 14, 3011 Bern

Telefon 031 311 97 04

www.annex14.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

Zoo Art Fair London

17. - 20.10.

www.zooartfair.com

Art + Vision

Junkerngasse 34, 3011 Bern

Telefon 031 311 31 91

Di-Fr 14:00-19:00 h / Do 14:00-21:00 h /

Sa&So 11:00-16:00 h

Denis Stéen

11.10. - 15.11.

Galerie Bis Heute

Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern (bei Duflon &

Racz)

Telefon 031 311 78 77

www.galerie-bisheute.ch

Do-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

bk Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Speichergasse 8, 3011 Bern

Telefon 031 312 06 66

www.bernhardbischoff.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h und nach

Vereinbarung

Florian Dombois, George Steinmann -

Essential Landscape

bis 11.10.

Dominik Stauch - Backstage

17.10 - 29.11.

Galerie Tom Blaess

Uferweg 10b, 3013 Bern

Telefon 079 222 46 61

www.tomblaess.ch

Do-Fr 14:00-17:00 h / Sa & So 12:00-17:00 h

Minna Resnick (New York) - Druckgrafik

mit Zeichnungen

5.10. - 2.11.

Vernissage: 5.10. 11:00 h

Galerie Christine Brügger

Kramgasse 31, 3011 Bern

Telefon 031 311 90 21

www.christinebruegger.ch

Mi-Fr 14:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h

Monika Huber

bis 18.10.

Peter Haff

24.10. - 22.11.

Galerie Beatrice Brunner

Nydeggstalden 26, 3011 Bern

Telefon 031 312 40 12

www.beatricebrunner.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Heinz Mollet - vor der Reise - nach der

Reise - Li gewidmet

bis 3.10.

Ursula Jakob

11.10. - 7.11.

CabaneB

Mühledorfstr. 18, 3018 Bern

www.cabaneb.ch

Mi&Do 14:00-18:00 h / Fr 9:30-11:30 h und 14:00-

18:00 h / Sa 17:30-19:30 h / So 13:00-17:00 h

Sylvia Hostettler - Zeit-Mass-Objekt

2003-2013

18.10. - 2.11.

Vernissage: 17.10. 17:00 h

Galerie Duflon & Racz

Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern

Telefon 031 311 42 62

www.duflon-racz.ch

Mi-Fr 12:00-19:00 h / Sa 13:00-17:00 h und nach

Vereinbarung.

Ein Berner namens Johann Wäber - Kupferstiche

John Webber‘s (1751-93) sowie

Objekte aus der Zeit

4.10 - 18.10.

Kathrin Racz - Das Fehlen des Sinnvollen

und Nützlichen

25.10 - 22.11.

Links «Duflon & Racz»

www.ldr.ch

Simone Zaugg - 100 und eine Arbeit

bis 18.10.

Daniel Ruggiero - NOW FUTURE

25.10 - 20.12.

gepard14

Schützenstrasse 14, 3097 Liebefeld

www.gepard14.ch

Christine Freudiger

ab 31.10.

Galerie im Graben

Waldeckstrasse 12, 3052 Zollikofen

Telefon 031 911 96 06

Fr 17:00-19:00 h / Sa 16:00-19:00 h / So 11:00-

17:00 h

Grand Palais

Thunstrasse 3, 3005 Bern

Telefon 031 351 74 54

www.grandpalais.ch

Do-Fr 16.00-18.00 h und nach Vereinbarung

Gregory Gilbert-Lodge & Michael Sans -

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Christine Horisberger, 4-8 Plattform

für Kunst und Medien

Äbe nid!

3.10. - 31.10.

Galerie Margit Haldemann

Brunngasse 14, Brunngasshalde 31

Telefon 031 311 56 56

www.galeriehaldemann.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Linie und Raum - Ueli Berger, Beat Feller,

Jean Mauboulès, François Morellet, Mette

Stausland, Roland Werro

23.10. - 6.12.

Galerie Henze & Ketterer

Kirchstrasse 26, 3114 Wichtrach

Telefon 031 781 06 01

www.henze-ketterer.ch

Di-Fr 10 -13 h & 14-18 h / Sa 10:00 - 16:00 h

Max Peiffer Watenphul - Ein bemerkenswert

unangepasster Bauhaus-Schüler

Werke von 1915 bis 1960

bis 29.11.

Erich Heckel: Holzschnitte - Radierungen -

Lithograhpien 1907 - 1965

bis 29.11.

Galerie Kornfeld

Laupenstrasse 41, 3001 Bern

Telefon 031 381 46 73

www.kornfeld.ch

Mo-Fr 14:00-17:00 h

20-jährige Jubiläum der Stiftung Graphica

Helvetica

9.10. 14:30-18:00 h

Galerie Martin Krebs

Münstergasse 43, 3011 Bern

Telefon 031 311 73 70

www.krebs.artgalleries.ch

Di-Fr 14:30-18:30 h / Sa 10:00-14:00 h

Hanspeter Gempeler - you are the treasure

15.10. - 29.11.

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Dominik Stauch, Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Galerie Krethlow

Gerechtigkeitsgasse 72-74, 3011 Bern

Telefon 031 312 35 01

www.krethlow.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Christian Denzler

18.10 - 29.11.

Kultur Arena Bern Wittigkofen

Jupiterstrasse 15, 3015 Bern

www.kultur-arena-bern.ch

Kunstraum Oktogon

Aarstrasse 96, 3005 Bern

Telefon 079 246 39 92

5.10. 14.00-17.00 h

Formsachen #6: Manuel Burgener

bis 5.10.

18./19./25./26.10. und 2.11. 14:00-17:00 h / 24.10.

17:00-19:00 h

Formsachen #7: Carlos Matter

17.10. - 2.11.

Vernissage: 17.10. 18:00 h

Kunstreich

Gerechtigkeitsgasse 76, 3011 Bern

Telefon 031 311 48 49

www.kunstreich.ch

Mo-Fr 9:00-18:30 h / Do 9:00-20:00 h / Sa 9:00-

16:00 h und nach Vereinbarung

Roland Blattner

16.10. - 15.11.

Atelier & Galerie Kunstquelle

Mühlemattstrasse 70, 3007 Bern

Telefon 031 331 97 75, 076 331 97 75 oder

079 818 32 82

www.kunstquelle.ch

Nach Vereinbarung

Elisabeth Bart, Nina Borghese Bloch, Christoph

Niederhauser, Thérèse H. Pini

18.10. - 16.1.09

artensuite

Ein Berner Namens Wäber, Galerie Duflon&Racz

Projekt Madonna#Fust

Uferweg 15, 3013 Bern

Telefon 031 311 28 18

www.madonnafust.ch

Madonna#Fust im Stufenbau Ittigen

Vernissage: 21.10. 18:00 h

Milieu Galerie / Artspace

Münstergasse 6, 3000 Bern

www.milieu-digital.com

Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung

Comenius Röthlisberger

Oktober - November

Galerie Toni Müller

Herzogstrasse 3, 3013 Bern

Telefon 031 312 00 66

www.galerie-toni-mueller.ch

Mi-Fr 15-18 h / Sa 11-14 h und nach Vereinbarung

Rhoda Bertz

4.10. - 1.11.

Neue Galerie

Federweg 22, 3008 Bern

www.neuegalerie.ch

Do 16:00-20:00 / Sa 14:00-18:00 h und nach Vereinbarung

The Moment after the show

bis 15.10.

ONO Bühne Galerie Bar

Kramgasse 6, 3011 Bern

Telefon 031 312 73 10

www.onobern.ch

Geöffnet während allen ONO-Veranstaltungen

Daniel Salzmann - Malerei

bis 31.10.

PROGR_Zentrum für Kulturproduktion

Waisenhausplatz 30, 3001 Bern

Telefon 031 318 82 70

www.progr.ch

19


20

artensuite

Hanspeter Gempeler, Galerie Martin Krebs Denis Stéen, Galerie Art+Vision

Roland Aellig, Raum

Di 14:00-20:00 h / Mi-Sa 14:00-17:00 h

A place I know well

bis 4.10.

(Ort: Ausstellungszone & Loge)

Goldstein & Rust & Schilliger & Maly

Performance

3.10.

(Ort: Aula)

raum

Militärstrasse 60, 3014 Bern

Telefon 031 332 13 46

www.kulturraum.ch

Mi-Fr 16:00-19:00 h / Sa 13:00-16:00 h

Roland Aellig

17.10. - 7.11.

Galerie Rigassi

Münstergasse 62, 3011 Bern

Telefon 031 311 69 64

www.swissart.net/rigassi

Di-Fr 11:30-13:30 h & 15:30-19:00 h / Sa 10:30-

16:00 h und nach Vereinbarung

Stadtgalerie LOGE

Speichergasse 4, 3011 Bern

Telefon 031 318 82 70

www.stadtgalerie.ch

Di 14:00-20:00 h / Mi-Sa 14:00-17:00 h

Kilian Rüthemann

24.10. - 29.11.

c/o suti galerie & edition

Lorrainestrasse 21, 3013 Bern

Telefon 031 331 24 51

Do-Fr 14:00-18:00 h / Sa-So 14:00-16:00 h

Accrochage: Silvia Gertsch, Babette

Berger, Ueli Berger, Ida Maibach, Andrea

Nyffeler, Samuel Blaser, Esther Altorfer,

Jean-Frédéric Schnyder, Adrian Scheidegger,

u.a.

bis 12.10.

VALIART KulturRaum

Theaterplatz 7, 3011 Bern

www.valiart.ch

Mo-Fr 12:00-18:00 h

Region Bern

Galerie 25 Regina Larsson

Käsereiweg 1, 2577 Siselen

Telefon 032 396 20 71

www.galerie25.ch

Fr-So 14:00-19:00 h und nach Vereinbarung

Berg und Stadt - Simone Berger, Greti

Merz, Fernand Schmutz, Marcel Stüssi

bis 5.10.

Jörg Leist

19.10. - 16.11.

ArtFactory Stufenbau

Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen

Telefon 079 832 25 45

www.artfactory-stufenbau.ch

Fr 16:00-20:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-17:00 h

A DIEU - BON JOUR

11.10. - 26.10.

(Ort: Artfactory und Alte Schmiede Ittigen)

Vernissage: 11.10. 17:00 h

Art-House

Mittlere Strasse 3A, 3600 Thun

Telefon 033 222 93 74

www.art-house.ch

Mi&Fr 14:00-17:30 h / Do 16:00-19:30 h /

Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung

Anton Rittiner - Bilder

bis 18.10.

Ricardo Abella

25.10. - 22.11.

Skulpturengarten art-house:

Klaus Prior und Max Roth

bis 23.11.

Jeden So 11:00-17:00 h, oder nach Vereinbarung

Galerie gq3

Quellgasse 3, 2502 Biel/Bienne

Telefon 032 322 09 13

www.gq3.ch

Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h

Galerie im Park

Technikumstrasse 2, 3400 Burgdorf

Telefon 034 421 40 22

www.galerieimpark.ch

Mi-Fr 15:00-19:00 h / Sa&So 13:00-17:00 h

Kolumbianische Maler in der Schweiz

bis 1.10.

peripherie-arts

Im Stufenbau, Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen

Telefon 076 325 19 11

www.peripherie-arts.ch

Di&Mi 18:00-20:00 h und nach Vereinbarung

Madonna#Fust im Stufenbau - Shaping

landscapes

Vernissage: 21.10. 18:00 h

Galerie Rosengarten Thun

Krebser -Haus, Bälliz 64, 3600 Thun

Telefon 033 223 12 42

www.galerie-rosengarten.ch

Mo-Fr 14:00-17:00 h / Sa 10:00-16:00 h

Martine Séchoy Wolff - Zeichnung u.

Malerei

Carmen Keller-Zinck - Holzskulpturen

Susanne Kuypers-Aebersold -

Aquarellcollagen

4.10. - 25.10.

SLM Kunstausstellung

Dorfplatz 5, 3110 Münsingen

Telefon 031 724 11 11

Mo-Do 8:00-12:00 h & 13:30-17:00h / Fr 8:00-12:00 h

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


& 13:30-18:00 h

4. SLM-Kunstausstellung - Beat Hofer

bis 17.10.

SELZ art contemporain

Clos du Tacon 20 A, 2742 Perrefitte

Telefon 079 997 56 27

www.selz.ch

Sa&So 14:00-18:00 h

Pat Noser

12.10. - 9.11.

Galerie Silvia Steiner

Seevorstadt 57, 2502 Biel

Telefon 032 323 46 56

www.silviasteinergalerie.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 14:00-17:00 h und nach

Vereinbarung

sept-embre 7 Künstler - Salon d‘automne

bis 4.10.

Franz Wanner

15.11. - 13.12.

Temporär

Autofriedhof Gürbetal in Kaufdorf

Historischer Autofriedhof Gürbetal, 3126 Kaufdorf

www.autofriedhof.ch

Mi-So 11:00-19:00 h

Nationale Kunstausstellung

bis 12.10.

Schloss Kiesen

Telefon 031 311 21 90

Sa&So 11.00-18.00 h

Chantal Michel

bis 5.10.

Westrich

Bahnstrasse 22 (50 Meter unterhalb vom Lichtspiel),

Bern

Javier Puertas - Edededededed en

19.10. ab 11:00 h

Vernissage: 18.10. 18:00 h

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

artensuite

Galerien Zürich

Galerieneintrag:

Auf den Seiten «Galerien Zürich» werden ab 2008 nur Galerien publiziert, welche die jährliche Publikationsgebühr

bezahlt haben. Für den Eintrag sind die Galerien selber verantwortlich. Wer sich eintragen lassen

möchte, melde sich bei der Redaktion: Telefon 031 318 60 50 oder art@ensuite.ch.

Station21

Stationsstrasse 21, 8003 Zürich

www.station21.ch

Abbt Projects

Mühlebachstrasse 2, 8008 Zürich

Telefon 043 244 97 22

www.abbtprojects.com

Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Takashi Yasumura, Osamu Kanemura

bis 25.10.

Thomas Ammann Fine Art AG

Restelbergstr. 97, 8044 Zürich

Telefon 044 360 51 60

www.ammannfineart.com

Mo-Fr 10:00-17:00 h / Sa nach Vereinbarung

Annamarie M. Andersen

Bodmerstr. 8, 8002 Zürich

Telefon 044 281 18 81

www.andersenfineart.com

Mi-Fr 11:00-18:00 h und nach Vereinbarung

4.10. - 27.10. geschlossen

Joseph W. Bürgi - Raum und Schichtungen,

Gemälde

bis 3.10.

Arndt & Partner Zürich

Lessingstr. 5, 8002 Zürich

Telefon 043 817 67 80

www.arndt-partner.com

Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

The Fullnes of Time

bis 11.10.

Ena Swansea

24.10. - 22.11.

ArteF Galerie für Fotografie

Splügenstr. 11, 8002 Zürich

Telefon 043 817 66 40

www.artef.com

Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Swiss Alpine Photography

bis 25.10.

artefiz

Forchstrasse 317, 8008 Zürich

Telefon 044 380 52 36

www.artefiz.ch

Di-Fr 14:00-19:00 h / Sa 12:00-17:30 h

Lionel u. Jean-Paul Boyer - PARIS - ses

couleurs et sa mobilité

bis 26.10.

Art Forum Ute Barth

Kartausstr. 8, 8008 Zürich

Telefon 044 380 27 11

www.utebarth.com

Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-15:00 h

Internationale Druckgraphik

9.10. - 24.10.

Artrepco

Ankerstr. 24, 8004 Zürich

Telefon 044 252 08 08

www.artrepco.com

Di-Fr 14:00-19:00 h / Sa 13:00-17:00 h

Eiko Grimberg, Arthur Zalewski

bis 11.10.

Raphael Hefti

22.10. - 8.12.

Art Station

Hochstr. 28, 8044 Zürich

Telefon 043 343 99 44

www.artstation-zuerich.ch

Mi&Fr 13:00-19:00 h / Sa 12:00-17:00 h

Marcel Hauser

bis 4.10.

Franziska Matter - Deckenfriese

Agnes von Däniken - Fotografische Arbeiten

18.10. - 22.11.

21


22

artensuite

Agnes von Däniken, Galerie artstation Swiss Alpine Photography, ArteF Galerie für Fotografie

Andrea G. Corciulo, Edition August 08, Verein für Originalgraphik

Art Seasons Lake Zurich

Hurdnerwaeldlistrasse 24, 8808 Pfäffikon SZ

Telefon 055 420 15 51

www.artseasonsgallery.com

Mo-Fr 12.00-18.00 h und nach Vereinbarung

Wu Shaoxiang, Jiang Shuo

bis 19.10.

Korean Group Show

25.10. - 16.11.

Avanthay Contemporary

Limmatstrasse 275, 8005 Zürich

Telefon 043 205 27 07

www.avanthaycontemporary.com

Di-Fr 12:00-18:00 / Sa 11:00-16:00

TV Santosh

bis 7.10.

Leslie de Chavez

9.10. - 25.11.

Hubert Bächler

Müllerstr. 47, 8004 Zürich

Telefon 043 317 99 51

www.galerie-hubert-baechler.ch

Mi-Fr 13:00-18:00 h / Sa 12:00-16:00 h

Ueli Etter

bis 3.10.

Bruno Bischofberger

Utoquai 29, Eingang: Falkenstr., 8008 Zürich

Telefon 044 250 77 77

www.brunobischofberger.com

Fr 9:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h

Werner Bommer

Kirchgasse 25, 8001 Zürich

Telefon 044 251 84 81

www.galeriebommer.ch

Mo-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Nadja Brykina

Sihlstr. 91, 8001 Zürich

Telefon 044 222 0505

www.brykina.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Stimmungen der Seele

bis 30.10.

Galerie Andrea Caratsch

Waldmannstr. 8, 8001 Zürich

Telefon 044 272 50 00

www.galeriecaratsch.com

Mo-Fr 10:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

John M Armleder

4.10. - 22.11.

Les Complices*

Anwandstr. 9, 8004 Zürich

Telefon 043 243 88 77

www.lescomplices.ch

Do-Sa 14:00-18:00 h

Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-

Outenin - La pièce sacrée

8.10. - 1.11.

de Pury & Luxembourg

Limmatstr. 264, 8005 Zürich

Telefon 044 276 80 20

www.depuryluxembourg.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Meret Oppenheim

bis 25.10.

The Box: Thomas Flechtner

bis 25.10.

Sylva Denzler

Gemeindestr. 4, 8032 Zürich

Telefon 043 268 43 83

www.galerie-sylva-denzler.ch

Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 14:00-16:00 h

Stein - Tassos Kitsakis, Pi Ledergerber

11.10. - 8.11.

Elten & Elten

Wilfriedstr. 19, 8032 Zürich

Telefon 044 260 53 30 / 076 390 85 33

www.mve.ch

Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa nach Vereinbarung

Mathias Perlet - Grüsse an Aurora

bis 25.10.

Foxx Galerie

Rindermarkt 13, 8001 zürich

Telefon 044 261 88 61

www.foxxgalerie.com

Di-Fr 10.30-14.30 h / 15.30-18.30 h / Sa 10.00-16.00 h

und nach Vereinbarung

Frankengasse Erica Gubler

Frankengasse 6, 8001 Zürich

Telefon 044 261 23 55

Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h

Ursula Rentsch

bis 11.10.

Galerie & Edition Marlene Frei

Zwinglistrasse 36 (Hof), 8004 Zürich

Telefon 044 291 20 43

www.marlenefrei.com

Mi-Fr 12:00-18:30 h / Sa 12:00-16:00 h

Thomas Kapielski, Jan Voss

bis 19.10.

Freymond-Guth & Co Fine Arts

Langstrasse 84, 8021 Zürich

Telefon 044 240 04 81

www.freymondguth.com

Mi-Sa 14:00-18:00 h

Elodie Pong

bis 4.10.

Tanja Roscic

31.10. - 24.12.

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Andy Denzler, Fabian & Claude Walter Galerie Korean Group Show, Galerie Art Seasons Lake Zurich

Lisa Milroy, Galerie Lelong

Galerie Gmurzynska

Paradeplatz 2, 8001 Zürich

Telefon 044 226 70 70

www.gmurzynska.com

Mo-Fr 10:00-18:30 h / Sa 10:00-16:00 h

Bob Gysin

Ausstellungsstr. 24, 8005 Zürich

Telefon 044 278 40 60

www.bg-galerie.ch

Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Guido Baselgia

bis 18.10.

Galerie Haas

Talstrasse 62a, 8001 Zürich

Telefon 043 497 20 26

www.galeriehaasag.ch

Mo-Fr 10:00-12:30 h / 14:00-18:00 h

Leonard Baskin

bis 30.10.

Haunch of Venison Zürich

Lessingstr. 5, 8002 Zürich

Telefon 043 422 88 88

www.haunchofvenison.com

Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h

Daniele Buetti - Snowflakes over a

Burning House

bis 11.10.

Hauser & Wirth Zürich

Limmatstr. 270, 8005 Zürich

Telefon 044 446 80 50

www.hauserwirth.com

Di-Fr 12:00-18.00 h / Sa 11:00-16:00 h

Caro Niederer, Jakub Julian Ziolkowski

bis 11.10.

Häusler Contemporary

Stampfenbachstr. 59, 8006 Zürich

Telefon 043 810 04 26

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

www.haeusler-contemporary.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Hubert Kiecol - Morgen oder Übermorgen

bis 1.11.

Havana Galerie Beatrice Liaskowski

Dienerstr. 30, 8004 Zürich

Telefon 044 241 86 82

www.havanagalerie.ch

Mi-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Rubén Hechavarria

bis 22.11.

Galerie Kashya Hildebrand

Talstrasse 58, 8001 Zürich

Telefon 044 210 02 02

www.kashyahildebrand.org

Mo-Fr 11:00-18:30 h / Sa 12:00-16:00 h

Jeffrey Aaronson – Borderland

bis 19.10.

Kleine Burg

Burgstrasse 24, 8037 Zürich

Telefon 079 566 41 19

www.diekleineburg.blogspot.com

Mi-Fr 18-20 h / So 18-20 h oder nach Vereinbarung

Galerie Esther Hufschmid

Rotwandstr 52, 8004 Zürich

Telefon 044 252 03 66

www.galeriehufschmid.ch

Di-Fr 13:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h

Louise Schmid - Eurasian capsule

18.10. - 20.12.

Galerie Bernard Jordan

Zwinglistrasse 33, 8004 Zürich

Telefon 79 855 1894

www.galeriebernardjordan.com

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Marian Breedveld

Multiple Room: Armleder, Baxter, Breedveld,

artensuite

Bury, Cragg, Cuzin, Giorno, Jaffe, Krystufek,

Lavier, u.a.

bis 25.10.

Elisabeth Kaufmann

Müllerstr 57, 8004 Zürich

Telefon 043 322 01 15

www.elisabethkaufmann.com

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Between the lines

bis 4.10.

Kenworthy-Ball

Ankerstr. 25, 8004 Zürich

Telefon 043 317 07 07

www.kenworthy-ball.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-17:00 h

About seeing

bis 11.10.

Galerie Peter Kilchmann

Limmatstr. 270, 8005 Zürich

Telefon 044 278 10 10

www.peterkilchmann.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Raffi Kalenderian - Satellites

15 Years of Peter Kilchmann Gallery, 1992-

2007

bis 11.10.

Miki Wick Kim Contemporary Art

Binzstrasse 23, 8045 Zürich

Telefon 044 451 40 40

www.mikiwickkim.com

Do&Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

Jin Kim

bis 25.10.

Galerie Susanna Kulli

Dienerstrasse 21, 8004 Zürich

Telefon 043 243 33 34

23


24

artensuite

www.susannakulli.ch

Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Jean Crotti, Jean-Luc Manz

bis 14.11.

Lange & Pult

Limmatstr. 291 8005 Zürich

Telefon 044 212 20 00

www.langepult.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Gerold Miller

bis 11.10.

Galerie Lelong Zürich

Predigerplatz 10-12, 8001 Zürich

Telefon 044 251 11 20

www.galerie-lelong.com

Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h

Lisa Milroy - Painted Worlds

bis 25.11.

Galerie La Ligne

Heinrichstrasse 237 (im Hof), 8005 Zürich

Telefon 043 205 28 29

www.galerie-la-ligne.ch

Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

Vera Molnar

bis 1.11.

Mai 36

Rämistr. 37, 8001 Zürich

Telefon 044 261 68 80

www.mai36.com

Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h

Robert Mapplethorpe

bis 18.10.

(Showroom, Rämistrasse 35)

Mark Müller

Gessnerallee 36, 8001 Zürich

Telefon 044 211 81 55

www.markmueller.ch

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Martin Mele - Nose sense

Patrick Rohner - Raum 3

4.10. - 8.11.

Galerie Maurer

Münstergasse 14+18, 8001 Zürich

Telefon 044 261 85 00

Di-Fr 14:30-18:30 h / Sa 14:00-18:00 h

Stefan Wewerka, Walter Arnold Steffen

bis 18.10.

Liz Gehe, Galerie Elfie Bohrer. Mario Ybarra Jr., Galerie Bob van Orsouw

Galerie Mitterrand + Sanz

Lessingstr. 5 8002, Zürich

Telefon 043 817 68 70

www.mitterrand-sanz.com

Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16.00 h

Tim Davis - Kings of Cyan

bis 18.10.

Jonah Freeman & Michael Phelan

23.10. - 22.11.

Galerie Nordstrasse 152

Nordstr. 152 (Innenhof), 8037 Zürich

Telefon 044 364 62 46

www.galerie-nordstrasse.ch

Di-Fr 18:00-21:00 h / Sa 14:00-17:00 h

Rod Robinson - Save this

bis 4.10.

Galerie Orlando

Talstrasse 16, 8001 Zürich

Telefon 043 497 24 82

Mo-Fr 10:00-12.30 / 14.30-18.30 / Sa 11:00-16:00 h

www.orlando-gmbh.ch

Bob van Orsouw

Limmatstr. 270, 8005 Zürich

Telefon 044 273 11 00

www.bobvanorsouw.ch

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Shirana Shahbazi - if, then.

bis 11.10.

Mario Ybarra Jr.

11.10. - 8.11.

Galerie Pendo

Wolfbachstrasse 9, 8032 Zürich

Telefon 044 262 37 37

Galerie Pérez Rojas

Neustadtgasse 2 / Trittligasse, 8001 Zürich

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

Galerie Francesca Pia

Limmatstr. 275, 8005 Zürich

Telefon 044 271 24 44

www.francescapia.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Jutta Koether

bis 5.10.

Philippe Decrauzat

10.10. - 16.11.

Eva Presenhuber

Limmatstr. 270, 8005 Zürich

Telefon 043 444 70 50

www.presenhuber.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Josh Smith, Mark Handforth

bis 11.10.

Karen Kilimnik

Urs Fischer

24.10. - 20.12.

Galerie Proarta

Bleicherweg 20, 8002 Zürich

Telefon 044 202 02 02

www.proarta.ch

Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Harald Schmitz-Schmelzer

2.10. - 8.11.

*R57* KunstRaum

Röschibachstrasse 57, 8037 Zürich

Telefon 076 589 67 82

www.R57.ch

4./9./10./11./16.10. 17:00-20:00 h / 5./12.10. 12:00-

16:00 h / 17.10. 17:00-21:00 h

Grende - 6000 seriell gezeichnete Gesichter

im Kleinformat

von Lukas Kurmann

3.10. - 17.10.

Vernissage: 3.10. 17:00 h

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Mathias Perlet, Galerie Elten & Elten Tassos Kitsakis, Stein, Galerie Sylva Denzler

Galerie Römerapotheke

Langstr. 136, 8004 Zürich

Telefon 043 317 17 80

www.roemerapotheke.ch

Mi&Fr 14:00-18:30 h / Sa 10:00-16:00 h

Jörn Vanhöfen

bis 25.10.

Rotwand

Rotwandstr. 53, 8004 Zürich

Telefon 044 240 30 55

www.rotwandgallery.com

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Tatjana Gerhard

bis 11.10.

Nina Weber

30.10. - 20.12.

Galerie Schlégl

Minervastr. 119, 8032 Zürich

Telefon 044 383 49 63

www.galerieschlegl.ch

Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-13:00 h & 14:00-

16:00 h

Nelly Rudin, Maja Vieli

bis 25.10.

Galerie Alex Schlesinger

Tödistr. 48, 8002 Zürich

Telefon 043 233 92 93

www.galas.ch

Mi-Fr 13:00-18:00 / Sa 12:00-16:00 h

und nach Vereinbarung

Raphaël Renaud

bis 11.10.

Seiler + Mosseri-Marlio Galerie

Bleicherweg 33, 8002 Zürich

Telefon 043 2430380

www.semoma.com

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

New York Group Show - Beth Campbell,

Ann Craven, Wayne Gonzales, Joanne

Greenbaum, Terry Haggerty, Christian

Marclay, John Tremblay

bis 4.10.

Joe Goode

10.10. - 15.11.

semina rerum - Iréne Preiswerk

Cäcilienstr 3, 8032 Zürich

Telefon 044 251 26 39 nur nach Vereinbarung / Limmatquai

18, 8001 Zürich

www.seminarerum.ch

Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Galerie Nicola von Senger

Limmatstr. 275, 8005 Zürich

Telefon 044 201 88 10 www.nicolavonsenger.com

Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 12:00-17:00 h

Mario Sala - Sonntags

bis 18.10.

sirupspace

Alfred Escher-Strasse 23, 8002 Zürich

Telefon 043 243 02 91

www.sirupspace.ch

Mi 14:00-18:00 h/Sa 12:00-17:00 h

Galerie Erich Storrer

Scheuchzerstr. 25, 8006 Zürich

Telefon 044 362 73 14

www.galeriestorrer.com

Geöffnet nach Vereinbarung

Steve Joy - New works

Oktober - Januar

Galerie le sud

Bachstrasse 9 , 8038 Zürich

Telefon 044 481 51 02

www.lesud.ch

Mi 10:00-18:00 h / Do-Sa nach Vereinbarung

artensuite

Suzie Q Projects

Limmatstr. 265. 8005 Zürich

Telefon 044 273 03 00

www.suzie-q.ch

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Charles Karubian

bis 4.10.

Martha Colburn - Games Hunters Play

11.10. - 8.11.

Verein für Originalgraphik

Verena Conzett-Str. 7, 8004 Zürich

Telefon 044 241 53 00

www.vfo.ch

Mi 15:00-20:00 h / Sa 14:00-17:00 h oder nach Vereinbarung.

Edition August 08: Andrea Corciulo, Monica

Germann & Daniel Lorenzi, Klaus Lutz,

Patrick Rohner, Matias Spescha, Cécile

Wick, Beat Zoderer

bis 19.11.

Annemarie Verna Galerie

Neptunstr. 42, 8032 Zürich

Telefon 044 262 38 20

www.annemarie-verna.ch

Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 10:00-14:00 h

Richard Tuttle - Craft

bis 22.11.

Fabian & Claude Walter Galerie

Limmatstr. 270, 8005 Zürich

Telefon 044 440 40 18

www.fabian-claude-walter.com

Mo-Fr 12:00-17:30 h und nach Vereinbarung

Peter Hebeisen - Framed & Captured

bis 3.10.

Andy Denzler - Short Cuts

24.10. - 19.12.

Jamileh Weber

Waldmannstr. 6, 8001 Zürich

Telefon 044 252 10 66

www.jamilehweber.com

Di-Fr 9:00-13:00 & 13.30-18.00 h / Sa 10:00-16:00 h

Liliane Tomasko

4.10. - 8.11.

Brigitte Weiss

Müllerstr. 67, 8004 Zürich

Telefon 044 241 83 35

www.likeyou.com/birgitteweiss

Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h

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artensuite

David Chieppo

bis 18.10.

Widmer + Theodoridis contemporary

Weggengasse 3, 8001 Zürich

Telefon 043 497 39 70

www.0010.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 12:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

Hannah & Toni Stegmayer - Sleeping artists,

collecting - fetish

bis 18.10.

Ursula Groser - Übertritt

(Projektraum Ehegraben)

bis 18.10.

WELTI modern art

mythenquai 20, 8002 Zürich

Telefon 044 2024041

www.rwma.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach

Vereinbarung

Helen Dahm

bis 4.10.

Galerie Renée Ziegler

Rämistrasse 34, 8001 Zürich

Telefon 044 251 23 22

Mi-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Nicholas Krushenick

3.10. - 31.10.

Region Zürich

Elfie Bohrer, Galerie für Gegenwartskunst

Im Burgwies 2, 8906 Bonstetten

Telefon 044 700 32 10

www.ggbohrer.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h / So 14:00-

16:00 h

Liz Gehrer & Etienne Krähenbühl

4.10. - 2.11.

Art International Zurich

Kongresshaus Zürich

10. Messe für Kunst des 20. & 21. Jahrhunderts

Täglich 11:00-20:00 h

17.10. - 19.10.

Museen in

Bern

Altes Schlachthaus

Metzgergasse 15, 3400 Burgdorf

Telefon 034 422 97 86

www.luginbuehlstiftung.ch

So 11:00-17:00 h oder nach Vereinbarung

Sammlung Luginbühl

bis 2.11.

Antikensammlung Bern

Hallerstrasse 12, 3012 Bern

Telefon 031 631 89 92 / 031 631 35 65

www.mma.unibe.ch//antikensammlung/

Mi 18:00-20:00 h

Dauerausstellung

Bernisches Historisches Museum

Einstein Museum

Helvetiaplatz 5, 3005 Bern

Telefon 031 350 77 11

www.bhm.ch

Di-So 10:00-17:00 h

Albrecht von Haller (1708 – 1777)

4.12. - 13.4.09

Einstein-Haus

Kramgasse 49, 3011 Bern

Telefon 031 312 00 91

www.einstein-bern.ch

1.10. - 19.12.: Mo-Fr 10:00-17:00 h / Sa 10:00-16:00 h,

So geschlossen

Dauerausstellung

Heilsarmee-Museum

Laupenstrasse 5, 3001 Bern

Telefon 031 388 05 91

www.heilsarmee.ch/museum

Di-Do 9:00-12:00 h & 14:00-17:00 h oder nach

Vereinbarung

Dauerausstellung

Institut für Archäologie der

Universität Bern

Länggassstrasse 10, 3012 Bern

Telefon 031 631 89 92

www.mma.unibe.ch

Mo-Fr 8:00-17:00 h

Kornhausforum

Kornhausplatz 18, 3011 Bern

Telefon 031 312 91 10

www.kornhausforum.ch

Di & Do 13:00-18:30 h / Mi & Fr 13:00-21:00 h / Sa

10:00-17:00 h / So 13:00-18:00

Noch mal leben vor dem Tod

17.10 - 17.11.

Kunsthalle Bern

Helvetiaplatz 1, 3005 Bern

Telefon 031 350 00 40

www.kunsthalle-bern.ch

Mi-So 10:00-17:00 h / Di 10:00-19:00 h

Koenraad Dedobbeleer & Rita McBride,

Alois Godinat

4.10. - 30.11.

Kunstmuseum Bern

Hodlerstrasse 8-12, 3007 Bern

Telefon 031 328 09 44

www.kunstmuseumbern.ch

Di 10:00-21:00 h / Mi-So 10:00-17:00 h

James Lee Byars - Eine Hommage

bis 1.2.09

Emil Zbinden (1908-1991) - Für und wider

die Zeit

bis 18.1.09

Intermezzo - Die Sammlung in Bewegung

bis 1.2.09

Museum für Kommunikation

Helvetiastrasse 16, 3000 Bern

Telefon 031 357 55 55

www.mfk.ch

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Die Technik der Illusion, Museum Neuhaus

Di-So 10:00-17:00

Goodbye & Hello - Im Dialog mit dem

Jenseits

17.10. - 5.7.09

Nah und fern: Menschen und ihre Medien

As Time Goes Byte: Computer und

digitale Kultur

Bilder, die haften: Welt der Briefmarken

Dauerausstellungen

Naturhistorisches Museum der

Burgergemeinde Bern

Bernastrasse 15, 3005 Bern

Telefon 031 350 71 11

www.nmbe.ch

Mo 14:00-17:00 h / Di/Do/Fr 9:00-17:00 h

Mi 9:00-18:00 h / Sa&So 10:00-17:00 h

Spinner Spanner Schwärmer - 150 Jahre

Entomologischer Verein Bern

bis 26.10.

Psychiatrie-Museum Bern

Bolligenstrasse 111, 3060 Bern

Telefon 031 930 97 56

www.puk.unibe.ch/culture.html

Mi 14:00-16:00 h

Dauerausstellung

Schweizerische Nationalbibliothek

Hallwylstrasse 15, 3003 Bern

Telefon 031 322 89 35 - www.nb.admin.ch

Mo-Fr 9:00-18:00 h, Mi bis 20:00 h / Sa 9:00-16:00 h

/ So 12:00-17:00 h

Muriel Gerstner: Zu bösen Häusern gehen

- Die Kammer der Gehilfen

bis 18.10.

Schweizerisches Alpines Museum

Helvetiaplatz 4, 3005 Bern

Telefon 031 350 04 40 www.alpinesmuseum.ch

Mo 14:00-17:00 h / Di-So 10:00-17:30 h

Dauerausstellung

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Im full of Byars, Kunstmuseum Bern

Schweizerisches Schützenmuseum Bern

Bernastrasse 5, 3005 Bern

Telefon 031 351 01 27

www.schuetzenmuseum.ch

Di-Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-12:00 h &

14:00-17:00 h

Dr Bär isch los...

bis 12.10.

Universitätsbibliothek Bern

Münstergasse 61-63, 3011 Bern

Telefon 031 631 92 11

www.stub.unibe.ch

Mo-Fr 8:00-19:00 h / Sa 8:00-12:00 h

Emil Zbinden und das Buch

bis 28.2.09

Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland 3, 3001 Bern

Telefon 031 359 01 01

www.zpk.org

Di-So 10:00-17:00 h

Lost Paradise – Der Blick des Engels

bis 26.10.

Der Vorgarten zum Fruchtland

bis 26.10.

Paul Klee – Bewegung im Atelier

bis 18.1.09

Region Bern

Abegg-Stiftung

Werner Abegg-Strasse 67, 3132 Riggisberg

Telefon 031 808 12 01

www.abegg-stiftung.ch

Täglich 14:00-17:30 h

Bürgerstolz und Fürstenpracht

bis 2.11.

artensuite

nur

gute

Musik

seit 1998

Wir haben keinen Computer für die

Musikauswahl sondern FachjournalistInnen,

Fans, Singer-Songwriter,

Sammler, Nischenbeobachter, Sportredakteure,

Verlags-Lektoren und

Auslandkorrespondenten, die nur die

neuen Platten besprechen, die sie für

gut befunden haben. Diese zehn Mal

jährlich erscheinende Sammlung von

Empfehlungsschreiben ist für unsere

AutorInnen auch eine Spielwiese und

das merkt man den Texten an. Auch

für viele treue AbonnentInnen ist

LOOP seit zehn Jahren die letzte

Oase in der Musikwüste, die sie

nicht mehr missen möchten, selbst

wenn sie im Ausland arbeiten. Zum

Beispiel in Peking.

www.loopzeitung.ch

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artensuite

Noch mal Leben vor dem Tod, Kornhaus

Centre Dürrenmatt

Chemin du Pertuis-du-Sault 74, 2000 Neuchâtel

Telefon 032 720 20 60

www.cdn.ch

Mi-So 11:00-17:00 h

1968-2008 - Prag 1968. 40 Jahre «Prager

Frühling»

bis 19.10.

Centre PasquArt

Seevorstadt 71-75, 2502 Biel

Kunsthaus Centre d‘Art

Telefon 032 322 55 86

www.pasquart.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h

Aurum - Gold in der zeitgenössischen

Kunst

bis 30.11.

Photoforum PasquArt

Telefon 032 322 44 82

www.pasquart.ch

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h

Espace libre

Seevorstadt 73, 2502 Biel

www.espacelibre.info

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h

Olivia Borer - culture

4.10. - 1.11.

Fri-Art

22 Petites Rames, 1700 Fribourg

Telefon 026 323 23 51

www.fri-art.ch

Mi-Fr 12:00-18:00 h / Do 12.00-20.00 h / Sa&So

14:00-17:00 h

Peter Coffin - Yellow outline

bis 23.11.

Olaf Breuning, Aurum, Centre PasquArt

Kunsthaus Langenthal

Marktgasse 13, 4900 Langenthal

Telefon 062 922 60 55

www.kunsthauslangenthal.ch

Mi&Do 14:00-17:00 h, Fr 14:00-19:00 h, Sa&So

10:00-17:00 h

Average

bis 2.11.

Kunstmuseum Thun

Hofstettenstrasse 14, 3602 Thun

Telefon 033 225 84 20

www.kunstmuseumthun.ch

Di-So 10:00-17:00 h / Mi 10:00-21:00 h

Renée Levi

Projektraum enter: Blicke sammeln 2

bis 23.11.

Musée du papier peint

Au Château, 1684 Mézières

Telefon 026 652 06 90

www.museepapierpeint.ch

Papiers peints - Les années pop

bis 2.11.

museum franz gertsch

Platanenstrasse 3, 3401 Burgdorf

Telefon 034 421 40 20

www.museum-franzgertsch.ch

Di-Fr 10-18 h / Mi 10-19 h / Sa&So 10-17 h

Dirk Skreber - Blutgeschwindigkeit Blood

Speed

bis 26.10.

Museum Neuhaus Biel

Schüsspromenade 26, 2501 Biel

Telefon 032 328 70 30/31

www.mn-biel.ch / www.collection-robert.ch

Di-So 11:00-17:00 h / Mi 11:00-19:00 h

Die Technik der Illusion - Von der Zauberlaterne

zum Kino

23.10. - 25.1.09

Simone Zaugg, Average, Kunsthaus Langenthal

Museum Schwab

Seevorstadt 50, 2502 Biel

Telefon 032 322 76 03

www.muschwab.ch

Di-Sa 14:00-18:00 h / So 11:00-18:00 h

Bilder einer Stadt. Einblicke in fünf Jahrhunderte

Geschichte der Stadt Biel

ab 17.10.

Das archäologische Fenster der Region

Dauerausstellung

Schloss Landshut

Schweizer Museum für Wild & Jagd, 3427 Utzenstorf

Telefon 032 665 40 27

www.schlosslandshut.ch

Di-Sa 14:00-17:00 h

Baumeister Biber

bis 19.10.

Schloss Münsingen

Schlossstrasse 13, 3110 Münsingen

Telefon 031 724 52 81

www.muensingen.ch

jeweils So 14:00-17:00 h und nach Vereinbarung

Dauerausstellung

Schloss Spiez

Schlossstrasse 16, 3700 Spiez

Telefon 033 654 15 06

www.schloss-spiez.ch

Mo 14:00-17:00 h / Di-So 10:00-17:00 h

Schlossmuseum Thun

Schlossberg 1, 3600 Thun

Telefon 033 223 20 01

www.schlossthun.ch

Mo-So 10:00-17:00 h

«Welch Schauspiel! aber ach! ein Schauspiel

nur!» Goethes Faust auf Schweizer

Bühnen

bis 31.10.

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Museen in

Zürich

Anthropologisches Institut

Winterthurerstr. 190, 8057 Zürich

Telefon 044 635 49 54

www.aim.uzh.ch/

Di-So 12:00-18:00 h

Kultur - eine Eigenheit des Menschen?

bis 21.12.

Archäologische Sammlung

Rämistrasse 73, 8006 Zürich

www.archinst.unizh.ch

Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa&So 11:00-17:00 h

Botanischer Garten der Universität ZH

Zollikerstr. 107, 8008 Zürich

Telefon 044 634 84 61

www.bguz.unizh.ch

Mo-Fr 8:00-18:00 h / Sa&So 8:00-17:00 h

Blüten und ihre Bestäuber

bis 19.10.

Cabaret Voltaire

Spiegelgasse 1, 8001 Zürich

Telefon 043 268 57 20

www.cabaretvoltaire.ch

Di-So 13:00-19:00 h / Do 13:00-23:00 h

Cravan

bis 31.12.

Daros Exhibitions

Limmatstr. 268, 8005 Zürich

Telefon 044 225 65 65

www.daros-latinamerica.net

Do-So 12:00-18:00 h

Painted! Beate Günther, Guillermo Kuitca,

Richard Allen Morris

18.10. - 15.2.09

Graphische Sammlung der ETH

ETH Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8092 Zürich

Telefon 044 632 40 46

www.gs.ethz.ch

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Mo/Di/Do/Fr 10:00-17:00 h / Mi 10:00-19:00 h

Wegen Sanierungsarbeiten geschlossen

Haus Konstruktiv

Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

Telefon 044 217 70 80

www.hauskonstruktiv.ch

Di/Do/Fr 12:00-18:00 h / Mi 12:00-20:00 h / Sa&So

11:00-18:00 h

Beat Zoderer

bis 26.10.

Helmhaus

Limmatquai 31, 8001 Zürich

Telefon 044 251 61 77

www.helmhaus.org

Di-So 10:00-18:00 h / Do 10:00-20:00 h

Roman Signer: Projektionen

24.10. - 11.1.09

Institut gta

ETH Hönggerberg, 8093 Zürich

Telefon 044 633 29 36

www.gta.arch.ethz.ch

Mo-Fr 8:00-22:00 h / Sa 8:00-12:00 h

Student Housing Science City

bis 23.10.

Jahresausstellung 2008

bis 31.10.

Johann Jacobs Museum

Seefeldquai 17, 8034 Zürich

Telefon 044 388 61 51

www.johann-jacobs-museum.ch

Fr 14:00-19:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-17:00 h

Echt Kaffee? Die erstaunliche Welt der

Kaffeesurrogate

bis 1.3.09

Beat Zoderer, Haus Konstruktiv

Kulturama

Englischviertelstr. 9, 8032 Zürich

Telefon 044 260 60 03 oder 044 260 60 09

www.kulturama.ch

Di-So 13:00-17:00h

Knochen

bis 16.11.

artensuite

Kunsthalle Zürich

Limmatstr. 270, 8005 Zürich

Telefon 044 272 15 15

www.kunsthallezurich.ch

Di/Mi/Fr 12:00-18:00 h / Do 12:00-20:00 h / Sa&So

11:00-17:00 h

Derek Jarman - Brutal Beauty

Parallel Luke Fowler

bis 2.11.

How to cook a Wolf

Ganzjahresprojekt

Kunsthaus Zürich

Heimplatz 1, 8024 Zürich

Telefon 044 253 84 84

www.kunsthaus.ch

Di-Do 10:00-21:00 h / Fr-So 10:00-17:00 h

Saul Steinberg

bis 2.11.

Art in the Auditorium

bis 16.11.

Rivoluzione! Italienische Moderne von

Segantini bis Balla

bis 11.1.09

Schweizerisches Landesmuseum

Museumstrasse 2, 8023 Zürich

Telefon 044 218 65 11

www.slmnet.ch

Di-So 10:00-17:00 h

Keltischer Kult am Neuenburgersee - La

Tène

bis 15.2.09

Dauerausstellungen

29


30

artensuite

Kunstwerk der Zukunft, Museum Bärengasse

Medizinhistorisches Museum

Rämistrasse 69, 8001 Zürich

Telefon 044 634 20 71

www.medizin-museum.unizh.ch

Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa&So 11:00-17:00 h

Vom Wissen zum Können - 175 Jahre

Therapie am Universitätsspital Zürich

bis 30.11.

Migros Museum

für Gegenwartskunst Zürich

Limmatstr. 270 , 8005 Zürich

Telefon 044 277 20 50

www.migrosmuseum.ch

Di/Mi/Fr 12:00-18:00 h / Do 12:00-20:00 h / Sa&So

11:00-17:00 h

Tadeusz Kantor

bis 16.11.

Money Museum Hadlaubstrasse

Hadlaubstrasse 106, 8091 Zürich

Telefon 044 350 73 80

www.moneymuseum.com

Di 13:00-18:00 h und Museum Bärengasse: Di

14:00-20:00 h / Mi-So 14:00-18:00 h

Die Zürcher und ihr Geld

Moulagenmuseum

Haldenbachstr. 14, 8091 Zürich

Telefon 044 255 56 58

www.moulagen.ch

Mi 14:00-18:00h & Sa 13:00-17:00 h

Dauerausstellung

Mühlerama

Seefeldstrasse 231, 8008 Zürich

Telefon 044 422 76 60

www.muehlerama.ch

Geschlossen bis 11.8.

Essen und Macht

ab 5.11.

Daum Gallé Tiffany - Träume aus Glas, Museum Bellerive

Museum Bärengasse

Bärengasse 20 / 22, 8001 Zürich

Telefon 044 211 17 16

www.slmnet.ch

Di 14:00-20:00 h / Mi-So 14:00-18:00 h

Vernunft und Leidenschaft - Zürich 1750

-1800

Dauerausstellung

Kunstwerk der Zukunft - Richard Wagner

und Zürich (1849-1858)

bis 16.11.

Museum Bellerive

Höschgasse 3, 8008 Zürich

Telefon 043 446 44 69

www.museum-bellerive.ch

Di-So 10:00-17:00 h

Daum Gallé Tiffany - Träume aus Glas

bis 5.10.

Eidgenössische Förderpreise für Design

7.11. - 1.2.09

Museum für Gestaltung Zürich

Ausstellungsstr. 60, 8005 Zürich

Telefon 043 446 67 67

www.museum-gestaltung.ch

Di-Do 10:00-20:00 h / Fr-So 10:00-17:00 h

Short Stories in der aktuellen Fotografie

(Galerie)

bis 4.1.09

Kopf an Kopf - Politikerporträts (Halle)

31.10. - 22.2.09

25 Jahre Lars Müller Publishers (Vestibül)

8.10. - 19.10.

Plakatraum

Limmatstr. 55, 8031 Zürich

Di-Fr&So 13:00-17:00 h

Otto Baumberger - Werber der ersten

Stunde

1.10. - 1.2.09

Short Stories in der aktuellen Fotografie, Museum für

Gestaltung

Museum Rietberg

Gablerstrasse 15, 8002 Zürich

Telefon 044 206 31 31

Di-So 10:00-17:00 h / Mi&Do 10:00-20:00 h

Rama und Sita – Das Ramayana in der

Malerei Indiens

bis 5.10.

Picturesque Views - Frühe Fotografie in

Indien

bis 26.10.

Park-Villa Rieter

Höfische Malerei aus Indien - Meisterwerke

aus der Sammlung des Museums

Rietberg

Museum Schweizer Hotellerie und Tourismus

Trittligasse 8 Zürich

Telefon 044 391 82 78

Mi&Fr 14:00-17:00 h / Sa 11:00-17:00 / So 11:00-13:00 h

NONAM Indianer + Inuit Kulturen

Seefeldstr. 317, 8009 Zürich

Telefon 043 499 24 40

www.nonam.ch

Wegen Um- und Ausbau bleibt das Museum bis

8.2.09 geschlossen

Paläontologisches Museum

Karl Schmid Str. 4, 8006 Zürich

Telefon 044 634 23 39

www.pim.uzh.ch

Di-Fr 9:00-17:00 h / Sa&So 10:00-16:00 h

Dauerausstellung

Shedhalle

Seestrasse 395, 8038 Zürich

Telefon 044 481 59 50

www.shedhalle.ch

Mi&Fr 14:00-17:00 h / Do 14:00-21:00 h / Sa&So

14:00-20:00 h

artensuite Oktober Nr. 10 | 08


Tadeusz Kantor, Migros Museum für Gegenwartskunst Rivoluzione!, Kunsthaus Zürich

Spielzeugmuseum Sammlung Depuoz

Englischviertelstr. 19b, 8032 Zürich

Telefon 044 252 78 70

www.spielzeugmuseum.ch

Jeden 1. Sonntag des Monats 11.00-16.00 h

Blick hinter die Kulissen

bis 31.12.

Stadthaus Zürich

Stadthausquai 17, 8001 Zürich

Telefon 044 412 31 23

Mo-Fr 9:00-18:00 h

Kunst und Bau im Stadthaus Zürich

bis 3.10.

Ohne Glanz und Glamour - Frauenhandel

und Zwangsprostitution im Zeitalter der

Globalisierung - Szene Schweiz

31.10. - 5.12.

Stiftung Sammlung E.G. BÜHRLE

Zollikerstr. 172, 8008 Zürich

Telefon 044 422 00 86

www.buehrle.ch

Führung für individuelle Besucher jeden 1. Mittwoch

des Monats, Gruppenbesuche mit vorheriger Anmeldung

willkommen.

Strauhof Zürich

Augustinergasse 9, 8001 Zürich

Telefon 044 412 31 39

www.strauhof.ch

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa-So 10:00-18:00 h

Schrift in Bewegung - Dichter erkunden

die Schrift

bis 30.11.

Sukkulenten Sammlung

Mythenquai 88, 8002 Zürich

täglich 9:00-16:30 h

artensuite Oktober Nr. 10 | 08

Tram Museum Zürich

Limmattalstr. 260, 8049 Zürich

Telefon 044 380 21 62

www.tram-museum.ch

Mi-Fr 14:00-17:00h / Sa 13:00-18:00 h / So

13:00-17:00 h

Dauerausstellung

Uhrenmuseum Beyer

Bahnhofstrasse 31 8001 Zürich

Telefon 043 344 63 63

www.beyer-ch.com

Mo-Fr 14:00-18:00 h

Geschichte der Zeitmessung

Dauerausstellung

Völkerkundemuseum

Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich

Telefon 044 634 90 11

www.musethno.uzh.ch

Di-Fr 10:00-13:00 h & 14:00-17:00 h / Sa 14:00-17:00

h / So 11:00-17:00 h

Naga - Schmuck und Asche

bis 1.3.09

Drache Lotos Schneelöwe

17.10. - 26.4.09

Zentralbibliothek Zürich

Katalogsaal

Zähringerplatz 6, 8001 Zürich

Telefon 044 268 31 00

www.zb.uzh.ch

Mo-Fr 8:00-20:00 h / Sa 8:00-16:00 h

In der Sonne hellem Schein

bis 22.11.

Predigerchor

Predigerplatz 35, 8001 Zürich

Mo-Fr 13:00-17:00 h / Sa 13:00-16:00 h

Otto Baumberger (1889-1961)

bis 8.2.09

Derek Jarman, Kunsthalle Zürich

artensuite

Zoologisches Museum der Universität

Karl Schmid Str. 4, 8006 Zürich

Telefon 044 634 38 38

www.zm.uzh.ch

Di-Fr 9:00-17:00h, Sa&So 10:00-16:00 h

Dauerausstellung

Zürcher Spielzeugmuseum

Fortunagasse 15/Ecke Rennweg, 8001 Zürich

Telefon 044 211 9305

www.zürcher-spielzeugmuseum.ch

Mo-Fr 14:00-17:00 h / Sa 13:00-16:00 h

Dauerausstellung

www.artensuite.ch

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KRETHLOW Galerie und Kabinett Gerechtigkeitsgasse 72 3011 Bern Mi./ Do./ Fr. 14-18, Sa 11-16

Christian Denzler Zeichnungen 18. Oktober – 29. November 2008

Teil 2 Gemälde 6. Dezember 2008 - 31. Januar 2009, Kunstraum Oktogon, Aarstrasse 96, 3005 Bern

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