VORSORGE Lebensversicherung AG - Anbieter

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VORSORGE Lebensversicherung AG - Anbieter

FAKTEN

DATEN

ZAHLEN

VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010


Auf einen Blick

VORSORGE Lebensversicherung

Die VORSORGE Lebensversicherung AG betrieb im Jahr

2010 direkt und indirekt alle gängigen Formen der

fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung.

Dazu zählt auch die Verwaltung fondsgebundener

Verträge für andere Erstversicherer im Rahmen von

Funktionsausgliederungsverträgen.

Darüber hinaus haben wir im Rahmen der »Verwaltung

von Altersvorsorgeeinrichtungen« die Verwaltung von

Pensions kassen, Pensionsfonds und Rentenversicherungen

als zertifizierte Altersvorsorgeprodukte sowie über unsere

Tochter »VORSORGE Service GmbH« von Lebensarbeitszeitkonten

durchgeführt.

Bestand

• Steigerung der gebuchten Bruttobeiträge im Jahr 2010

mit 172,4 (161,7) Mio. € um 6,6 % trotz Finanzmarktkrise

• Steigerung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko

von Inhabern von Lebensversicherungspolicen um

32,6 % auf 592,7 (447,1) Mio. €; inklusive der VORSORGE

Luxemburg betrug der Anstieg dieser Kapitalanlagen

19 % auf 1 420 (1 191) Mio. €

Entwicklungen

• Zukünftig stärkere Zusammenarbeit mit dem

Bankenvertrieb

• Überarbeitung des Marken-Auftritts im Rahmen

der neuen ERGO-Strategie

• Überarbeitung des Internet-Auftritts

Gewinn, Verwaltungskostensatz

• Deutliches Anwachsen der Gewinnabführung

um 114 % auf 6,8 (3,2) Mio. €

• Leichter Anstieg des Verwaltungskostensatzes

auf 2,5 (2,3) %

Unternehmensbewertung

• Zum vierten Mal in Folge eine »starke« Bewertung (A+)

durch Fitch Ratings mit Ausblick: stabil


Geschäftsbericht 2010

VORSORGE Lebensversicherung AG

Ordentliche Hauptversammlung am 31. März 2011


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

VORSORGE Lebensversicherung Deutschland

im 5-Jahres-Überblick

2010 2009 2008 2007 2006 mehr dazu

auf Seite

Beitragseinnahmen 19

gebuchte Bruttobeiträge Tsd. € 172 369 161 740 160 017 119 461 88 861

Eingelöstes Neugeschäft (Beitrag) 1) Tsd. € 40 207 39 680 76 375 55 229 14 678 19

Versicherungsbestand 19

Anzahl der Verträge St. 141 101 129 523 115 743 85 256 69 608

Bestandsbeitrag (Jahressollbeitrag) Tsd. € 163 500 154 677 146 785 108 613 83 746

Kapitalanlagen 2) 20, 21

Bestand Tsd. € 63 247 41 086 27 754 24 812 26 583

Erträge aus Kapitalanlagen Tsd. € 3 553 1 073 2 234 1 691 1 146

Kapitalanlagen für Rechnung und

Risiko der VN 21

Bestand 592 673 447 070 293 455 279 938 213 655

Versicherungsleistungen und

Überschussanteile 1) 20

ausgezahlte Leistungen Tsd. € 26 735 17 291 12 912 13 890 9 501

Zuwachs der Leistungsverpflichtungen Tsd. € − 69 − 118 142 − 32 − 138

Kosten 20

Abschlusskostensatz

(in % der Beitragssumme des Neugeschäfts) % 4,33 3,78 4,88 5,11 4,13

Verwaltungskostensatz

(in % der gebuchten Bruttobeiträge) % 2,50 2,32 2,75 3,03 3,60

Ergebnis 3) 20

Jahresüberschuss Tsd. € 6 766 3 160 3 570 2 002 2 490

Eigenmittel 23

Eigenkapital Tsd. € 27 746 27 746 29 530 26 962 24 960

freie RfB und Schlussüberschussanteilfonds Tsd. € 1 807 1 386 531 466 416

1) selbst abgeschlossene Versicherungen inkl. Einmalbeiträge

2) ohne Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Versicherungsnehmer

3) vor Gewinnabführung


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Inhalt

Lagebericht

Jahresabschluss

4 Gesellschaftsorgane

5 Bericht des Aufsichtsrats

7 Vorwort des Vorstands

10 Geschäft und Rahmenbedingungen

19 Ertragslage

21 Vermögenslage

23 Finanzlage

24 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

24 Nachtragsbericht

25 Risikobericht

31 Ausblick

34 Bewegung und Struktur des Versicherungs bestandes im Jahr 2010

38 Betriebene Versicherungsarten

40 Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010

42 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

44 Anhang

61 Anlage zum Anhang (Anlagestock)

66 Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)

78 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Gesellschaftsorgane

Aufsichtsrat

Dr. Daniel von Borries, bis 30.6.2010

Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe AG,

Vorsitzender

Frank Neuroth, ab 1.7.2010

Mitglied der Vorstände der ERGO Lebensversicherung AG und

Victoria Lebensversicherung AG,

Vorsitzender

Olaf Bläser, bis 30.6.2010

Mitglied der Vorstände der Victoria Versicherung AG, Victoria

Lebensversicherung AG und Victoria Krankenversicherung AG,

stellv. Vorsitzender

Dr. Johannes Lörper, ab 1.7.2010

Mitglied der Vorstände der ERGO Lebensversicherung AG und

Victoria Lebensversicherung AG,

stellv. Vorsitzender

Michael Stoffels, bis 30.6.2010

Versicherungsangestellter

Iris Warmt, ab 1.7.2010

Versicherungsangestellte

Vorstand

Dr. Andreas Jahn, ab 1.7.2010

Dr. Johannes Lörper, bis 30.6.2010

Frank Neuroth, bis 30.6.2010

Frank Wittholt, ab 1.7.2010

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Bericht des Aufsichtsrats

ZAHLEN

DATEN

FAKTEN

Wir haben im Berichtsjahr die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwacht und

beratend begleitet. Hierzu haben wir uns durch zahlreiche mündliche und schriftliche

Berichte des Vorstands über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und ihrer wesentlichen

Beteiligungsgesellschaften sowie über alle wichtigen Angelegenheiten unterrichten

lassen. Darüber hinaus wurden Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie grundlegende

Angelegenheiten der Geschäftsführung in zwei Aufsichtsratssitzungen eingehend mit dem

Vorstand besprochen. Darüber hinaus fanden drei weitere Sitzungen statt, in denen ausschließlich

Vorstandsangelegenheiten behandelt wurden.

Prüfungsmaßnahmen gemäß § 111 Abs. 2 AktG waren auch im abgelaufenen Geschäftsjahr

nicht erforderlich.

Die KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft, München, hat den von dem Vorstand aufgestellten

Jahresabschluss für das Jahr 2010 sowie den Lagebericht geprüft und mit einem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen.

Nach unserer eigenen Überprüfung haben wir diese Unterlagen sowie den Bericht des

Abschluss prüfers in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats, an der auch der Abschlussprüfer

teilgenommen hat, abschließend erörtert. Wir hatten keine Einwendungen zu erheben.

Insbesondere sind uns keine Risiken bekannt geworden, denen im Jahresabschluss nicht

ausreichend Rechnung getragen worden ist. Wir billigen den Jahresabschluss für das Jahr

2010, der damit festgestellt ist.

Auch der Verantwortliche Aktuar hat an der Bilanzsitzung teilgenommen und uns die

wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen

Bestätigung vorgestellt. Einwendungen oder zusätzliche Anmerkungen haben wir auch

insoweit nicht zu erheben.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Herr Dr. Johannes Lörper und Herr Frank Neuroth sind mit Ablauf des 30. Juni 2010 einvernehmlich

aus dem Vorstand unserer Gesellschaft ausgeschieden und wurden von einer

außerordentlichen Hauptversammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Beiden danken wir für

ihr Engagement und die geleistete Arbeit.

An ihrer Stelle wurden im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Gesellschaft, sich

verstärkt auf das Geschäft mit den Bankpartnern zu konzentrieren, Herr Dr. Andreas Jahn

und Herr Frank Wittholt ab dem 1. Juli 2010 in den Vorstand der Gesellschaft bestellt.

Wir danken dem Vorstand und den Mitarbeitern für ihre Leistung, ihren tatkräftigen Einsatz

und ihren Beitrag zu den im Berichtsjahr erzielten Erfolgen.

Düsseldorf, den 31. März 2011

Der Aufsichtsrat

Frank Neuroth, Vorsitzender

Bericht des Aufsichtsrats

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Vorwort des Vorstands

ZAHLEN

DATEN

FAKTEN

Sehr geehrte Damen und Herren,

das abgelaufene Geschäftsjahr war zwar von einer globalen konjunkturellen Erholung

geprägt, jedoch herrschte weiterhin Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Als reiner Fondsversicherer

konnte sich die VORSORGE Leben auch im Jahr 2010 den Auswirkungen nicht

entziehen, da unsere Versicherungsnehmer und potenzielle Neukunden erst wieder

Vertrauen in Fondsanlagen aufbauen müssen.

Trotz dieses schwierigen Marktumfelds gelang es uns aber, das Beitragsvolumen um mehr

als 6 % und den Bestand an Fondsanlagen um mehr als 32 % gegenüber dem Vorjahr zu

steigern. Dies liegt auch daran, dass wir bereits in der Vergangenheit dem Wunsch unserer

Kunden nach Sicherheit nachgekommen sind und bereits seit einigen Jahren Verträge mit

Garantien angeboten haben. Zusätzlich ergriffen wir bereits im Jahr 2009 eine Vielzahl

von Maßnahmen, um unseren Wachstumskurs erfolgreich fortzuführen. Der konsequenten

Umsetzung dieser Maßnahme ist es unter anderem zu verdanken, dass das Geschäft 2010

so positiv abgeschlossen werden konnte.

Außerdem verfolgen wir konsequent das Ziel, unseren Kunden mithilfe hoher Transparenz

etwaige Verunsicherungen zu nehmen. Speziell im Bereich der Anbieter fondsgebundener

Altersvorsorge wollen wir zu den Transparenzführern gehören. Hierzu wurde der Internetauftritt

der VORSORGE Leben vollständig überarbeitet und unter anderem um ein Kundenservice

center ergänzt. Durch exzellenten Service und Leistungen wollen wir die Zufriedenheit

unserer Kunden noch weiter erhöhen.

Die VORSORGE Leben steht auf einer unverändert soliden wirtschaftlichen Basis. Ihre

Konzentration auf fondsgebundene Versicherungen hat sich gerade in den letzten

Krisenjahren als sehr tragfähig erwiesen. Der abgeführte Gewinn übertraf sogar mit

6,8 (3,2) Mio. € das Doppelte des Vorjahres.

Dr. Andreas Jahn

Mitglied des Vorstands

der VORSORGE Leben

Frank Wittholt

Mitglied des Vorstands

der VORSORGE Leben

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Die Eigenmittelausstattung ist sehr komfortabel und bietet Raum für weiteres Wachstum.

Obwohl wiederum in den Ausbau unserer Produktpalette und unseres Verwaltungssystems

investiert wurde, konnte die Verwaltungskostenquote unter Marktdurchschnitt gehalten

werden. Dies macht uns weiterhin nicht nur für Kunden, sondern auch für TPA-Partner

leistungsfähig und attraktiv. Den Geschäftsbereich mit Bankpartnern werden wir durch

individuelle kapitalmarktnahe Produktentwicklungen in Verbindung mit effizienten Verwaltungsabläufen

konsequent weiter ausbauen.

Unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir es zu verdanken, dass

die VORSORGE Leben auch in diesem Jahr so gute Ergebnisse erzielen konnte. Wir freuen

uns darauf, mit ihnen die kommenden Herausforderungen zu bewältigen. Wir danken

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VORSORGE für die im Jahr 2010 geleistete

Arbeit und setzen auf ein erfolgreiches Jahr 2011.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Dr. Andreas Jahn Frank Wittholt

Vorwort des Vorstands

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

ZAHLEN Z

DATENFAKTEN


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung: Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen

waren erwartungsgemäß von der globalen konjunkturellen Erholung geprägt. Die Kapital­

märkte beruhigten sich in weiten Teilen; allerdings herrschte große Unsicherheit

an den Märkten für bestimmte europäische Staatsanleihen. Die Umsätze der deutschen

Versicherungswirtschaft stiegen 2010 vor allem infolge hoher Einmalbeiträge in der

Lebensversicherung außerordentlich stark an.

Die Erholung der Weltwirtschaft, die bereits zur Jahresmitte

2009 begonnen hatte, setzte sich 2010 wie erwartet

fort. Dabei blieben die globalen Unterschiede bestehen:

Während die Volkswirtschaften einiger Industrieländer nur

schwach wuchsen, wiesen die meisten Schwellen- und

Entwicklungsländer hohe Wachstumsraten auf.

Auch innerhalb der Eurozone war die wirtschaftliche Entwicklung

regional sehr unterschiedlich. Während Spanien, Griechenland

und Irland in der Rezession blieben und die Volkswirtschaften

Frankreichs und Italiens nur relativ schwach

wuchsen, profitierte Deutschland von der schwungvollen

Erholung der Weltwirtschaft. Auch in Osteuropa verlief die

Erholung von der scharfen Rezession uneinheitlich.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2010

preisbereinigt um 3,6 % (vorläufige Schätzung des Statistischen

Bundesamtes vom 12. Januar 2011), während es im

Vorjahr um 4,7 % geschrumpft war. Der deutsche Arbeitsmarkt,

der sich über den gesamten Verlauf der Banken-

und Wirtschaftskrise überraschend robust gezeigt hatte,

entwickelte sich 2010 weiter positiv: Im Jahresverlauf sank

die Arbeitslosenquote von 8,6 % im Januar auf 7,2 % im

Dezember und betrug im Jahresdurchschnitt 7,7 %. Die

Anzahl der Arbeitslosen war durchschnittlich mit 3,2 Millionen

so niedrig wie seit 1992 nicht mehr.

Die Teuerungsrate der Verbraucherpreise in Deutschland

blieb auch 2010 niedrig. So lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt

bei 1,1 %.

Mit 4,7 % (vorläufige Schätzung des GDV) wuchs das gesamte

Prämienvolumen der deutschen Versicherungswirtschaft

nochmals stärker als im Vorjahr (4,2 %). Ursächlich für den

außerordentlichen Anstieg war wie schon 2009 in erster

Linie das Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung.

Das Beitragswachstum in der privaten Krankenversicherung

war jedoch ebenfalls sehr hoch. Dagegen verzeichnete

die Schaden- und Unfallversicherung nur eine leichte

Beitragszunahme.

Kapitalmarktentwicklung

Die Kapitalmärkte haben sich im Vergleich zu den Vorjahren

deutlich beruhigt. Allerdings stieg die Sensibilität der

Investoren für Ausfallrisiken von Staatsanleihen merklich

an. Im Laufe des Jahres mussten Griechenland und Irland

mit Finanzmitteln der EU-Partnerländer und des Internationalen

Währungsfonds unterstützt werden.

Die Schwankungen der internationalen Aktienmärkte

hielten sich 2010 im Vergleich zu den beiden Vorjahren im

Rahmen und spiegelten nur phasenweise die verbleibende

Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung und die

Stabilität des Finanzsystems wider. Während der Euro

Stoxx 50 das Jahr etwa 6 % niedriger abschloss, gewann

der DAX im Vergleich zum Jahresanfang rund 16 %.

Die anhaltende Unsicherheit an den Staatsanleihemärkten,

die hohe Arbeitslosigkeit und der geringe Inflationsdruck

in vielen Industrieländern veranlassten die dortigen Zentralbanken,

ihre Niedrigzinspolitik fortzusetzen. So blieb der

Leitzins der EZB und der Bank von England bei 1 % bzw.

0,5 %. Die US-Notenbank ließ ihren Leitzins bei 0− 0,25 %

und entschloss sich im Herbst 2010 außerdem zu einer

weiteren Runde unkonventioneller geldpolitischer Maßnahmen,

um die langfristigen Zinsen niedrig zu halten.

Die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen fiel im

Laufe des Jahres von 3,4 % auf 3,0 %. Die Rendite zehnjähriger

US-amerikanischer Staatsanleihen sank von 3,8 % auf 3,3 %.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Lebensversicherung im Jahr 2010: Die Lebensversicherung ist ein Garant für

eine sichere Altersversorgung. Die Kunden schätzen die spezifischen Stärken der

Lebens versicherung in hohem Maße, insbesondere die Beherrschung von Risiken und

die Sicherstellung lebenslanger Garantien.

Die Lebensversicherung hat vor dem Hintergrund der im

Jahr 2010 immer noch schwierigen Bedingungen an den

Finanzmärkten weiterhin Stärke und Stabilität bewiesen.

Auch deshalb wissen die Kunden die einzigartigen Vorteile

der Lebensversicherung – gerade im Vergleich mit Altersvorsorgeprodukten

anderer Anbieter – besonders zu schätzen:

die Beherrschung von biometrischen Risiken wie Tod, Alter

oder Invalidität und die lebenslangen Garantien.

Insbesondere das Garantieversprechen zusammen mit

den attraktiven Renditen von Lebensversicherungen haben

2010 zu einem weiteren Anstieg der Einmalbeiträge im

Neugeschäft geführt und damit auch insgesamt zu einem

Beitragswachstum. Die Beitragseinnahmen der Lebensversicherung

einschließlich Pensionskassen und -fonds

stiegen nach vorläufigen Angaben des Gesamtverbandes

der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um 6,2 %

auf 90,4 (85,1) Mrd. €. Die Auszahlungen an die Lebensversicherungskunden

belegen mit einem Betrag von

70,2 (72,9) Mrd. € weiterhin eindrucksvoll die hohe Bedeutung

der Branche.

Die private Altersversorgung

Lebensversicherungen bieten vielfältige Möglichkeiten

zur privaten Vorsorge. Das umfangreiche Angebot reicht

von klassischen Kapital- und Rentenversicherungen sowie

fondsgebundenen Policen über Risikoversicherungen bis

hin zu Produkten, die Berufs- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit

oder auch den Pflegefall absichern. Private Vorsorge

mit einer Lebensversicherung bleibt weiter attraktiv.

Dies zeigte sich auch im vergangenen Geschäftsjahr 2010.

Hier wurden klassische Rentenversicherungen – insbesondere

gegen Einmalbeitrag – stark nachfragt. Das Neugeschäft

gegen laufenden Beitrag war insgesamt leicht rückläufig.

So schwächte sich zum Beispiel die Nachfrage nach

Riester-Rentenversicherungen und fondsgebundenen Rentenpolicen

leicht ab. Gerade Riester-Rentenversicherungen

besitzen jedoch auch im Vergleich zu Alternativprodukten

anderer Finanzdienstleister eine weiterhin sehr hohe

Bedeutung und Akzeptanz im Markt. Die ebenfalls staatlich

geförderte Basis-Rente verzeichnete im Geschäftsjahr

2010 gute Verkaufszahlen.

Die betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung leistet einen wesentlichen

Beitrag zur eigenverantwortlichen kapitalgedeckten

Altersvorsorge. Der Gesetzgeber unterstützt sie durch

umfangreiche staatliche Förderungen und günstige

Rahmen bedingungen. Das Gesetz zur Modernisierung des

Bilanzrechts (BilMoG), das für Jahresabschlüsse ab 2010

anzuwenden ist, förderte den Trend zur Auslagerung von

Pensionsverpflichtungen der Unternehmen. Davon profitierten

die Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung

in Deutschland, die sich gerade in der Finanzkrise als

besonders sicher und stabil erwiesen haben.

Gleichwohl setzte sich die insgesamt verhaltene Geschäftsentwicklung

der betrieblichen Altersversorgung auch im

Jahr 2010 fort. Die verschiedenen Durchführungswege

entwickelten sich dabei unterschiedlich. Maßgeblich getragen

vom Neugeschäft gegen Einmalbeitrag, verzeichneten

Direkt- und Rückdeckungsversicherungen deutliche Wachstumsimpulse.

Das Geschäft über Pensionsfonds reduzierte

sich hingegen spürbar. Das außerordentlich hohe Vorjahresniveau

an Einmalbeiträgen wurde hier deutlich unterschritten.

Auch das Neugeschäftsvolumen der Pensionskassen

war weiter rückläufig.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Zusammenarbeit im Konzern: Die VORSORGE Leben ist ein Unternehmen der ERGO,

eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Die Kunden­

orientierung, Größe und Finanzstärke der Gruppe machen ihre Gesellschaften zu nach­

haltig zuverlässigen Partnern ihrer Kunden.

Teil einer starken Gruppe

Die VORSORGE Leben ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft

der ERGO Versicherungsgruppe AG. Diese gehört zu dem

DAX 30-Unternehmen Munich Re, einem der weltweit

führenden Rückversicherer und Risikoträger. Seit 2009

existieren ein Beherrschungs- und ein Gewinnabführungsvertrag

zwischen der VORSORGE Leben und der ERGO

Versicherungsgruppe AG.

ERGO ist weltweit in über 30 Ländern vertreten und konzentriert

sich auf die Regionen Europa und Asien. Über

50 000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter

oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die

Gruppe. Im Jahr 2010 erzielte die ERGO Versicherungsgruppe

Beitragseinnahmen von 20 Mrd. Euro.

ERGO und ihre Spezialisten bieten ein umfassendes Spektrum

an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen.

Heute vertrauen über 40 Millionen Kunden der Kompetenz

und Sicherheit der ERGO und ihrer Experten in den verschiedenen

Geschäftsfeldern; allein in Deutschland sind es

20 Millionen Kunden. ERGO spricht sie mit vielfältigen Vertriebsorganisationen

und auf verschiedenen Wegen an.

Neue Markenstrategie:

ERGO tritt unter eigenem Namen auf

ERGO hat Ende 2009 ihre Markenstrategie geändert und tritt

jetzt in Deutschland unter eigenem Namen am Markt auf.

Im Februar 2010 benannte sich der Direktversicherer der

Gruppe, die KarstadtQuelle Versicherungen, in ERGO Direkt

Versicherungen um. Seit dem Sommer bietet die Gruppe

Lebens- und Schaden- / Unfallversicherungen unter der

Marke ERGO an; sie löst die Marken Hamburg-Mannheimer

und Victoria ab. Die Umstellung erfolgte reibungslos.

Dank einer groß angelegten Werbekampagne, die im Juli

2010 startete, erreicht die Marke ERGO bei deutschen

Ver brauchern bereits nach kurzer Zeit erfreulich hohe

Bekanntheits- und Sympathiewerte.

Gleichzeitig hat ERGO das Profil ihrer Spezialisten geschärft:

Gesundheit wird nur noch unter der bekannten Marke DKV,

Rechtsschutz unter der bekannten Marke D. A. S. vertrieben.

Die jeweiligen Rechtsträger in diesen Geschäftsfeldern

wurden im Herbst 2010 zusammengeführt. Die ERV bleibt

der Name für Reiseschutz. In vielen internationalen Märkten

steht die Marke ERGO bereits seit einiger Zeit für die

Lebens- und Schaden- / Unfallversicherung; auch hier stellt

die Gruppe den eigenen Namen in Zukunft noch konsequenter

nach vorne. Die VORSORGE Lebensversicherung AG

und ihre Tochtergesellschaft VORSORGE Luxemburg Lebensversicherung

S. A. firmieren weiterhin unter den bekannten

Firmennamen. Im vierten Quartal 2010 haben die VOR-

SORGE Gesellschaften allerdings ihren bisherigen Markenauftritt

überarbeitet und präsentieren sich seit Oktober

unter anderem mit neuem einheitlichen Logo und zu ERGO

harmonierenden Farbwelten.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Unser Anspruch: Versichern heißt verstehen

Mit dem geänderten Markenauftritt hat sich die Gruppe neu

positioniert und konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen

der Kunden ausgerichtet. ERGO arbeitet auf eine

klare und verständliche Kommunikation mit Kunden und

Interessenten hin und lädt sie selbstkritisch zu Feedback ein.

Die detaillierten Anregungen und Wünsche, die Verbraucher

online an das Unternehmen richten können, fließen in die

Arbeiten an Produkten und Prozessen ein. Die starke Kundenorientierung

ist in allen Unternehmensbereichen und

Gesellschaften Maßstab des Handelns. Verbunden mit der

Größe und Finanzstärke der Gruppe macht dieser Anspruch

ERGO und ihre Spezialisten zu nachhaltig zuverlässigen Partnern

für alle Versicherungs- und Vorsorgebedürfnisse.

Der neue Markenauftritt hat keine wesentlichen Auswirkungen

auf die etablierten Organisationsstrukturen der Gruppe.

Ein einheitlicher Innendienst unterstützt die verschiedenen

Gesellschaften und Vertriebsorganisationen in Deutschland

und steuert wichtige Funktionen wie Rechnungswesen,

Controlling, Finanzen oder Personal zentral.

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die VORSORGE Leben hat die Verwaltung ihrer klassischen

Vermögensanlagen auf die MEAG MUNICH ERGO Asset-

Management GmbH und ihre Tochtergesellschaften übertragen.

MEAG ist der Vermögensmanager von Munich Re. Strategische

Anlageentscheidungen werden in enger Abstimmung

mit MEAG und ERGO von der VORSORGE Leben getroffen. Die

ERGO Versicherungsgruppe AG übernimmt das Controlling

bestimmter Kapitalanlagen.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Produkte und Vertrieb: Die konsequente Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie und

die große Innovationskraft der VORSORGE Leben sind der Schlüssel zum Erfolg.

Über die Marke VORSORGE

Die VORSORGE Leben steht für die maßgeschneiderte Entwicklung

und Verwaltung von innovativen fondsgebundenen

Produkten für die Altersvorsorge. Sie werden unter der eigenen

Marke oder als sogenannte White-Label-Produkte von

anderen ERGO-Marken und konzernfremden Versicherern

und Vertrieben angeboten. Wir übernehmen mit individuellen

Softwarelösungen die Verwaltung und den Kunden service.

In der betrieblichen Altersvorsorge bieten wir Arbeit gebern

neben allen Durch führungs wegen auch die Verwaltung von

Zeitwertkonten an. Die VORSORGE Leben und ihre Tochtergesellschaft

VORSORGE Luxemburg verwalteten im Jahr

2010 (2009) rund 371.000 (355.000) Verträge.

Geschäftstätigkeit der

VORSORGE Lebensversicherung AG

Die VORSORGE Leben betrieb im Jahr 2010 direkt und indirekt

alle gängigen Formen der fondsgebundenen Lebens- und

Rentenversicherung im Rahmen der drei Schichten der Altersversorgung.

Unsere fondsbasierten Produkte in der Direktversicherung

und den sogenannten »Riester-Renten« verfügen

auch über eine Bruttobeitragsgarantie. Ein zusätzliches

Geschäftsfeld, die »Third-Party-Administration« (TPA), besteht

in der Verwaltung von fondsgebundenen Verträgen für andere

Erstversicherer in Verbindung mit Funktionsausgliederungen.

Damit bietet die VORSORGE Leben im Segment fondsgebundener

Versicherungs- und Altersvorsorgeprodukte

ein umfassendes, leistungsstarkes und flexibles Produktportfolio,

das sowohl das Eigengeschäft als auch das

TPA-Geschäft umfasst. Durch ihre große Erfahrung und

besondere Expertise in der Entwicklung und Verwaltung

fondsorientierter Produkte verfügt die VORSORGE Leben

über geeignete Problemlösungen in sehr variabler Wertschöpfungstiefe

für Vertriebe und andere Versicherer sowie

Altersvorsorgeeinrichtungen.

Die VORSORGE Leben unterhält eine Tochtergesellschaft in

Luxemburg, die VORSORGE Luxemburg Lebensversicherung

S. A., die im Jahr 2010 ausschließlich das fondsgebundene

Lebensversicherungsgeschäft auf eigene Rechnung betrieben

hat. Zudem verfügt die VORSORGE Leben mit der im

Jahr 2006 gegründeten VORSORGE Service GmbH über eine

Tochtergesellschaft, in der Lebensarbeitszeitkonten verwaltet

werden.

Die Unternehmensstrategie der VORSORGE Leben

Im Berichtsjahr haben wir gemäß der bereits im Jahr 2006

verabschiedeten Unternehmensstrategie unser Geschäft in

den Bereichen »Third-Party-Administration« (TPA) und Eigengeschäft

weiter ausgebaut. Hierbei wird das strategische Ziel

konsequent weiterverfolgt, über den Geschäftsbereich TPA

die Volatilität der Geschäftsergebnisse zu reduzieren und im

Eigengeschäft den Anteil der Ergebnisse in den Vertriebswegen

Bank, unabhängige Finanzvermittler und »Makler« zu

erhöhen. Zu den Maßnahmen zählen beispielsweise:

• Nutzung der Vorteile des Standortes Luxemburg zum

Ausbau neuer Geschäftsfelder, zum Beispiel die

Etablierung von »Variable Annuities«

• Ausbau des Geschäftes mit Bankpartnern durch

individuelle kapitalmarktnahe Produktgestaltungen

und effiziente Verwaltungsabläufe

• Ausbau und Vermarktung des Geschäftsbereichs TPA

durch fondsorientierte Altersvorsorgeprodukte für

Lebensversicherer sowie Pensionsfonds und die Verwaltung

von Zeitwertkonten

• Weitere Optimierung der Prozesse zur Erzielung eines

deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegenden

Verwaltungskostensatzes

• Vereinheitlichung und Zusammenlegung von Teilaufgaben

und Funktionen der beiden Standorte Deutschland

und Luxemburg, um zusätzliche Synergieeffekte

unter Beibehaltung des Wachstumskurses zu erreichen.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Fitch-Rating A+

Im Juli 2010 hat Fitch Ratings zum vierten Mal in Folge die

»starke« Bewertung der VORSORGE Lebensversicherung AG

im Rahmen eines Folgeratings bestätigt. Das Rating A+ =

»stark« zeichnet Versicherungsunternehmen aus, die über

eine hohe Fähigkeit verfügen, ihren Verpflichtungen gegenüber

den Versicherungsnehmern und Vertriebspartnern

nachzukommen. Laut Fitch bleibt der Ausblick dieses Ratings

auch künftig stabil.

Dieses Ergebnis stellt eine objektive Bestätigung unserer

hervorragenden Leistungsfähigkeit und Qualität dar.

Prozessoptimierung und Service-Level-Agreements

Die Arbeitsabläufe der VORSORGE Leben sind im Jahr 2010

weiterentwickelt worden. Dies ist für unser Unternehmen

ein laufender Prozess kontinuierlicher Verbesserung, der

erforderlich ist, damit wir auch zukünftig als Partner für die

Third-Party-Administration und für Vertriebspartner erste

Wahl sind. Die Prozessoptimierung erfolgt im Einklang mit

der Standardisierung von Produkten und Verfahren; gleichwohl

lebt unser Geschäftsmodell auch weiterhin von der

Innovationskraft unserer Produkte. Das Angebot von Service-

Level-Agreements für unsere Partner ist selbstverständlicher

Bestandteil unserer Kundenbindung in diesem Geschäftsfeld.

Ziel ist es, dauerhaft mit einer besseren Kostenquote als

der Durchschnitt vergleichbarer Wettbewerber im Markt

zu arbeiten, und zwar trotz des besonderen Fokus auf Produktinnovationen

und Servicegarantien. Auch im Jahr 2010

konnten wir diesen Anspruch wieder erfüllen.

Fondsgebundene Versicherungskonzepte

Die VORSORGE Leben hat eine sehr leistungsstarke Produktpalette

und bietet marktführende Produkte an:

• »universal life«: Hierunter verstehen wir fondsgebundene

Rentenversicherungen, die dem Kunden ein Höchstmaß

an Flexibilität in Bezug auf den Versicherungsschutz,

die Kapitalanlage, die Ansparmöglichkeiten sowie die

Leistungsabläufe bieten.

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

• Direktversicherungen: Die fondsgebundenen Direktversicherungen

nach § 3 Nr. 63 EStG der VORSORGE Leben

basieren auf Garantiefondskonzepten und gewährleisten

dem Kunden den Erhalt der Bruttobeiträge zum

Ende der Aufschub- und Ansparphase. Dabei erfolgt die

Anlage des Kapitals nur temporär und in sehr geringem

Umfang auf klassische Weise. Durch ein intelligentes

»Switch-Verfahren«, das die Höchststandgarantie der

Garantiefonds für alle bisherigen und zukünftigen Einzahlungen

ausnutzt, gelingt es, den klassisch angelegten

Anteil des Kapitals in der Regel innerhalb kurzer Zeit in

Fondsanlagen zu tauschen. Durch die Höchststandsgarantie

lassen sich negative Effekte aufgrund von Kursrückgängen

deutlich verringern.

• »Riester-Rente«: Seit dem Jahr 2006 hat die VORSORGE

Leben eine auf Garantiefonds basierende Rentenversicherung

als zertifiziertes Altersvorsorgeprodukt im

Angebot. Das Kapitalanlagekonzept entspricht in etwa

dem der fondsgebundenen Direktversicherung. Das Produkt

ist auch im Jahr 2010 sowohl von unseren Kunden

sehr gut angenommen als auch von den Vertrieben

positiv nachgefragt worden.

• »Rürup-Rente«: Die fondsgebundenen Basis-Rentenversicherungen

der VORSORGE Leben sehen verschiedene

Einzahlungsmöglichkeiten vor. Darüber hinaus sind eine

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung und eine Zusatzversicherung

für den Hinterbliebenenschutz wählbar. Die

Fondsauswahl der im Jahr 2010 zertifizierten Basisrente

ist eine der größten am Markt. Die unter anderem mit flexiblen

Zuzahlungsmöglichkeiten ausgestattete Basisrente

der VORSORGE Leben wurde 2010 mehrfach in der Presse

sowie von unabhängigen Instituten ausgezeichnet.

Mit diesem Sortiment deckt die VORSORGE Leben alle drei

Schichten der Altersvorsorge durch innovative Produkte ab.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der ERGO

wurden die über die VORSORGE Leben angebotenen Produkte

im Jahr 2010 überarbeitet und verbessert.

15


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Vertriebliche Ausrichtung

Die VORSORGE Leben wurde als Versicherer ohne eigenen

Endkundenvertrieb gegründet. Sie nutzt die auf dem Markt

verfügbaren Vertriebsmöglichkeiten – sowohl innerhalb als

auch außerhalb der ERGO –, um ihre Produkte zu vermarkten.

Zukünftig sehen wir unsere Strategie und unsere Kernkompetenzen

in einer verstärkten Zusammenarbeit mit dem

Bankenvertrieb, in dem wir ein schnelles innovatives Produktmanagement

und eine effiziente Verwaltung sicherstellen.

Im Jahr 2010 erfolgte der Vertrieb zum überwiegenden Teil

über Banken, unabhängige Finanzvermittler und Makler

sowie die Ausschließlichkeitsvertriebe der ERGO.

Third-Party-Administration

Die VORSORGE Leben bietet institutionellen Kunden – anderen

Versicherern, Altersversorgungseinrichtungen und Arbeitgebern,

die ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung

anbieten – dauerhaft oder auch zeitlich befristet Funktionsausgliederungen

für die Verwaltung der Versicherungsverträge

an. In diesem Geschäftsfeld profitieren wir von

den Empfehlungen unserer Kunden.

Im Berichtsjahr konnte das Geschäftsfeld der Third-Party-

Adminstration erneut ausgebaut werden, da bestehende

Vertragspartner ihre Produktangebote erweitert haben.

VORSORGE.Net – ein Service für

unsere Vertriebs- und TPA-Partner

Die VORSORGE Leben bietet allen Partnern an, per Internet

gezielt in ihren bei der VORSORGE Leben verwalteten Bestand

Einblick zu nehmen. Sie haben die Möglichkeit, »realtime«

sämtliche Informationen über einen Vertrag abzufragen, also

neben den vertragsspezifischen Informationen auch Einblick

in den Schriftwechsel zu nehmen, den Inkassostand einzusehen

sowie Aufträge an die VORSORGE Leben zu erteilen.

Dieser innovative Dienst wird sehr gut angenommen.

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Marktführende Transparenz durch

webbasiertes Fondsservicecenter

Kunden und Vertriebspartner haben die Möglichkeit, sich

tagesaktuell im Fondsservicecenter (www.vorsorge-lebensversicherung.de

/ fondsservicecenter) über die Wertentwicklung

ihrer Fonds zu informieren. Über die Website können

einfach und zielgerichtet Informationen zu Investmentstrategien,

Hintergrundinformationen zu Kapitalmärkten

oder Erläuterungen zu Fachbegriffen abgerufen werden.

Außerdem stellt ein monatlicher Marktausblick des Vermögensmanagers

MEAG übersichtlich die Gesamtmarktdaten

dar. Der Kunde hat damit jederzeit einen Überblick

über seine Kapitalanlage und vorhandene Alternativanlagen.

Damit schafft die VORSORGE Leben eine völlig neue Form

der Transparenz für fondsgebundene Rentenversicherungen.

Zusätzlich hat die VORSORGE im Jahr 2010 ihren Internetauftritt

vollständig überarbeitet und weitere Verbesserungen

eingeführt. Nunmehr stehen den Kunden über ein neu

gestaltetes Kundenservicecenter unter anderem auch

Webformulare zur Verfügung. Die Erhöhung der Kundenzufriedenheit

über einen sehr guten internetbasierten

Service hat für die VORSORGE Leben einen hohen Stellenwert

und soll weiter ausgebaut werden.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Mitarbeiter: Unsere konzernweit einheitliche Führungsorganisation ermöglicht die

gezielte Nutzung von Synergien. Mit Qualität und Flexibilität setzen unsere Mitarbeiter

die strategische Ausrichtung des Unternehmens um und sichern auf diese Weise unsere

erfolgreiche Marktstellung.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – nachfolgend Mitarbeiter

– sichern unseren Erfolg mit ihrer Kompetenz, ihrer

Leistungsbereitschaft und ihrem Engagement. Deswegen

investieren wir konsequent in ihre Förderung.

Im Jahr 2010 wurde erstmalig eine konzernweite Mitarbeiterbefragung

durchgeführt. Mit dieser Befragung wurde die

Zufriedenheit der Mitarbeiter mit den Arbeitsbedingungen,

der direkten Führung, der Zusammenarbeit mit Kollegen,

den Arbeits- und Lernmöglichkeiten sowie mit dem ERGO

Konzern insgesamt ermittelt. Anhand der Ergebnisse

wurden Maßnahmen entwickelt, die die Zufriedenheit der

Mitarbeiter mit dem Arbeitgeber ERGO noch weiter steigern

sollen. Die Umsetzung der auf Basis der im Jahr 2010

durchgeführten Mitarbeiterbefragung entwickelten Maßnahmen

wird größtenteils im Jahr 2011 erfolgen. Die Mitarbeiterbefragung

soll zukünftig in regelmäßigen Abständen

durchgeführt werden.

Darüber hinaus wurde im Jahr 2010 eine unternehmensweite

Personalstrategie entwickelt, deren feste Bestandteile

auch die aus dem Leitbild abgeleiteten Zielgruppenversprechen

an die Mitarbeiter und die daraus folgenden

Maßnahmen sind.

Personelle Entwicklung

Die VORSORGE Leben beschäftigt ausschließlich Mitarbeiter

im Innendienst. Am Ende des Berichtsjahres waren

94 (91) Mitarbeiter für die VORSORGE Leben tätig.

Das durchschnittliche Lebensalter unserer Mitarbeiter

erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 39,7 (39,2) Jahre.

Der Anteil der Frauen lag bei 42,6 (42,9) %. Die durchschnittliche

Konzernzugehörigkeit erhöhte sich auf 10,0 (9,3) Jahre.

Aus- und Weiterbildung

Die bedarfsgerechte Qualifizierung unserer Mitarbeiter

hat unverändert einen hohen Stellenwert innerhalb unserer

Personalpolitik. Ziel ist es, unser hohes Qualitäts- und

Leistungsniveau auszubauen, um unsere Position im Wettbewerb

weiter zu stärken. Daher passen wir unser gesamtes

Angebot der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

ständig den aktuellen und zukünftigen Anforderungen an.

Auch die Erstausbildung ist weiterhin ein wichtiger Faktor

zur Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte. Ende 2010

beschäftigten wir 2 (4) Auszubildende im Berufsbild

»Kaufmann / -frau für Versicherungen und Finanzen«. Die

Ausbildungsquote lag am Jahresende bei 2,1 (4,2) %.

Personal- und Sozialaufwand

Der Personal- und Sozialaufwand für unsere Mitarbeiter

erhöhte sich im Berichtsjahr um 8,1 %. Ursächlich hierfür

war insbesondere der Anstieg der Beschäftigtenzahl.

Dank an die Mitarbeiter

Wir danken allen Mitarbeitern sehr herzlich für ihren persönlichen

Einsatz, das große Engagement und das hohe Maß an

Motivation, den Gesellschaftserfolg positiv zu beeinflussen.

Unser Dank gilt auch dem Betriebsrat für die vertrauensvolle

sowie konstruktive Zusammenarbeit bei der Lösung der

personellen, sozialen und organisatorischen Aufgaben.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Umwelt

In der ERGO Versicherungsgruppe ist Umweltschutz seit

vielen Jahren ein wichtiges Anliegen und als ökologische

Komponente Teil der Corporate Responsibility.

Die VORSORGE Leben als Teil dieser Gruppe ist ebenfalls

davon überzeugt, dass eine leistungsfähige Versicherungswirtschaft

durch ihr Zusammenwirken mit anderen Wirtschaftsbereichen,

ihren Aktionären, Kunden und Lieferanten

einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und damit

zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann. Wir

unterstützen daher die im Januar 2010 verabschiedeten

ERGO-Umweltleitlinien.

Im Vordergrund der Umweltschutzmaßnahmen stehen

die Minimierung des Ressourcen- und Energieverbrauchs

im Geschäftsbetrieb sowie die Verbesserung unserer Klimabilanz.

Die VORSORGE Leben hat daher entschieden, ab

Januar 2011 Ökostrom zu beziehen und kann hierdurch ihre

Klimabilanz um 196 t CO 2 verbessern.

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

In den Handlungsoptionen unseres Kerngeschäfts haben

wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ebenfalls als

Marktchance begriffen. Im Rahmen der fondsgebundenen

Rentenversicherungen bieten wir unseren Kunden – in

Abhängigkeit von der persönlichen Risikoneigung – in unserer

Fondspalette das Themenspektrum Nachhaltigkeit mit

aktuell 14 Fonds an.

Auch in Zukunft übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung,

indem wir uns mit den wichtigen Themen

Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit aktiv

auseinandersetzen und dazu berichten.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Ertragslage

Der Versicherungsbestand stieg erstmals auf über 140 000 Verträge. Die Beitragsein­

nahmen erhöhten sich auf über 172 Mio. €. Die Stornoquote wurde gegenüber dem Vorjahr

deutlich auf 9,3 % gesenkt.

Bestand und Neugeschäft

Fondsbestand

Im Bestand wurden zum 31. Dezember 2010 Fondsguthaben

für die Inhaber von Lebens- und Rentenversicherungspolicen

in Höhe von 592,7 (447,1) Mio. € verwaltet.

Somit konnte das verwaltete Fondsvermögen wiederum

deutlich um 32,6 % gesteigert werden.

Neugeschäft

Vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise war im Vorjahr

das Neugeschäft der VORSORGE Leben durch die Zurückhaltung

der Kunden gezeichnet. In diesem Jahr zeigt sich eine

langsame Erholung. Der Neugeschäftsbeitrag in Höhe von

40,2 (39,7) Mio. € erhöhte sich leicht gegenüber dem Vorjahr.

Das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag stieg um 16,4 %. Das

Neugeschäft gegen laufenden Beitrag sank um 5,4 %.

Beitragseinnahmen

Die Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen

Geschäft wuchsen um 6,6 % auf 172,4 (161,7) Mio. €.

Versicherungsbestand

Der Versicherungsbestand überschritt im Berichtsjahr mit

141 101 (129 523) Verträgen die Stückzahl von 140 000.

Dies entspricht einer Zuwachsrate von 8,9 %. Der Bestand,

gemessen an der Versicherungssumme, erhöhte sich um

8,6 % auf 4,42 (4,07) Mrd. €.

Nähere Angaben sind den Übersichten auf den Seiten 34 – 37

zu entnehmen, die Teil des Lageberichts sind.

Storno

Im Jahr 2010 sank die Stornoquote auf 9,3 (11,8) %. Hier

machten sich die von der VORSORGE Leben verstärkten Maßnahmen

bezüglich der Kundenberatung und -betreuung und

das Abschwächen der Finanzmarktkrise bemerkbar.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Geschäftsverlauf

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

Die Abschlusskosten stiegen auf 31,1 (27,8) Mio. €. Der

Abschlusskostensatz, das Verhältnis der Abschlusskosten

zur Beitragssumme des Neugeschäfts, erhöhte sich auf

4,3 (3,8) %. Da die VORSORGE Leben kaum über eigene (fixe)

Abschlusskosten verfügt, ist die Quote abhängig von der

Produktwahl unserer Vertriebspartner. Die Verwaltungskosten

erhöhten sich auf 4,3 (3,7) Mio. €. Der Verwaltungskostensatz,

welcher die Verwaltungskosten in Relation zu

den Bruttobeiträgen zeigt, stieg auf 2,5 (2,3) %.

Versicherungsleistungen

Die Versicherungsleistungen für unsere Kunden stiegen

im Jahr 2010 brutto auf 26,7 (17,3) Mio. €. Davon entfielen

11,2 (7,4) % auf Ablauf- und Todesfallleistungen sowie auf

Rentenzahlungen.

Die Brutto-Deckungsrückstellung für selbst abgeschlossene

Versicherungen inklusive der Versicherungen auf

Rechnung und Risiko der Versicherungsnehmer wuchs um

157,8 (162,8) Mio. €.

Kapitalanlageerträge

Die Kapitalanlageerträge stiegen auf 10,6 (5,2) Mio. €, darin

enthalten waren 7,0 (4,1) Mio. € für Rechnung und Risiko

des Versicherungsnehmers.

Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft

Die Bruttoerträge aus dem Third-Party-Dienstleistungsgeschäft

beliefen sich im Berichtsjahr auf 9,1 (8,1) Mio. €.

Lagebericht

Ertragslage

Gesamtergebnis

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit stieg auf

9,5 (4,9) Mio. €.

Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurden

778 (1 636) Tsd. € zugeführt und zusätzlich angesammelte

Gewinnguthaben in Höhe von 830 (75) Tsd. € ausgezahlt.

Das Gesamtergebnis der VORSORGE Leben belief sich auf

6 766 (3 160) Tsd. €. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages

wird der Gewinn an die ERGO Versicherungsgruppe

AG abgeführt.

Überschussbeteiligung

Die Überschussbeteiligung spielt wegen des fast ausschließlich

fondsgebundenen Geschäfts nur eine untergeordnete

Rolle. Einzelheiten zu den Überschussanteilsätzen sind den

Tabellen am Ende des Geschäftsberichts zu entnehmen.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Vermögenslage

Der Kapitalanlagenbestand stieg deutlich um 34,4 % auf insgesamt

655,9 (488,2) Mio. €. Sowohl der Eigenbestand als auch die Kapitalanlagen der

fondsgebundenen Versicherungen wuchsen spürbar.

Kapitalanlagenbestand

Der Eigenbestand der VORSORGE Leben nahm im Jahr

2010 auf 63,2 (41,1) Mio. € zu, wovon 43,8 (23,7) Mio. € dem

Sicherungsvermögen zugeordnet wurden. Die Kapitalanlagen

für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

– das sind die Kapitalanlagen der

fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen und

der indexorientierten Lebensversicherungen – stiegen aufgrund

der Fonds-Kursanstiege sowie Beitragszahlungen

von 447,1 Mio. € auf 592,7 Mio. € (+ 32,6 %).

Auch im Jahr 2010 haben wir – zur Vermeidung von Risiken –

im Eigenbestand eine vorsichtige Kapitalanlagepolitik

betrie ben, sodass die Auswirkungen der Finanzmarktkrise

auf die Kapitalanlagen der VORSORGE Leben marginal blieben.

Es wurde in drei neue Namensschuldverschreibungen,

vier neue Schuldscheindarlehen und sieben neue Inhaberschuldverschreibungen

mit unterschiedlichen Laufzeiten

von zwei bis 16 Jahren investiert.

Die Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

sind gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.

Die Anlagen in Aktienfonds resultieren lediglich aus der

Verwaltung fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherungen

und den damit immer einhergehenden stichtagsbezogenen

Überhängen an Fondsanteilen.

Entwicklung und Zusammensetzung der Kapitalanlagen 2010 2009

Mio. € % Mio. € %

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten − − − −

Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 10,7 16,9 10,7 26,0

Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 4,4 7,0 2,2 5,4

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 18,0 28,4 10,0 24,3

3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen − − − −

4. Sonstige Ausleihungen 27,3 43,1 18,2 44,3

5. Einlagen bei Kreditinstituten 2,8 4,4 − −

6. Andere Kapitalanlagen 0,1 0,2 − −

Kapitalanlagen insgesamt 63,2 100,0 41,1 100,0

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Die Kapitalanlagen sind detailliert mit den jeweiligen Entwicklungen

im Anhang dieses Geschäftsberichts dargestellt.

Bei der Anlage der Kapitalanlagen wurden soziale, ethische

und ökologische Grundsätze berücksichtigt. Unsere bestehenden

Kapitalanlagen und neue Investments in Aktien, Unternehmens-,

Bank- und Staatsanleihen müssen bestimmte

Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Hierzu wurde überwiegend

in Unternehmen investiert, die Mitglieder der Indizes Dow

Jones Sustainability, FTSE 4 Good, ASPI, ESI oder MSCI KLD

400 Social sind oder den Nachhaltigkeitskriterien anerkannter

Nachhaltigkeitsratingagenturen genügen. Der kontinuierliche

und systematisch angelegte Prozess wird durch unseren

Asset-Manager MEAG durchgeführt und begleitet.

In den letzen Jahren haben wir unsere Nachhaltigkeitskriterien

insbesondere bei Unternehmens- und Bankanleihen

zusätzlich verschärft. Wir sind davon überzeugt, dass es sich

langfristig günstig auf Risiko und Ertrag auswirkt, bei der

Kapitalanlage Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen.

Bewertungsreserven

Auf Seite 52 dieses Geschäftsberichts weist die VORSORGE

Leben die Zeitwerte der Kapitalanlagen aus. Der Unterschied

zwischen Zeit- und Buchwert wird als Bewertungsreserve

bezeichnet.

Zeitwerte sind Momentaufnahmen, sie spiegeln die Marktsituation

zu einem bestimmten Zeitpunkt wider. Sie entwickeln

sich nicht stetig, sondern unterliegen vielmehr größeren

Schwankungen.

Die Bewertungsreserve der VORSORGE Leben wird fast ausschließlich

durch den gestiegenen Zeitwert der VORSORGE

Luxemburg geprägt.

Inflations- und Wechselkurseinflüsse

Die VORSORGE Leben trägt kein nennenswertes

Fremdwährungsrisiko.

Lagebericht

Vermögenslage

Wesentliche Inflationseinflüsse auf die Entwicklung der

Ergebnisse waren wegen der sich zurzeit in engen Grenzen

bewegenden Geldentwertungsraten nicht zu verzeichnen.

Investitionen in Ländern mit hohen Inflationsraten wurden

nicht getätigt und sind für die Zukunft auch nicht geplant.

Außerbilanzielle Finanzinstrumente

Die VORSORGE Leben setzte keine außerbilanziellen Finanzinstrumente

ein.

Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Vermögen

Außerhalb der reinen Kapitalanlagen, die ausführlich im

Abschnitt »Kapitalanlagenbestand« erläutert werden,

erfolgten nennenswerte Investitionen im Geschäftsjahr

2010 im Bereich der immateriellen aktivierungsfähigen

Vermögensgegenstände.

Die Investitionen in das Verwaltungssystem dienten insbesondere

dessen Erweiterung und Optimierung. Die

Erweiterungen sind im Wesentlichen der Optimierung der

Geschäftsprozesse geschuldet.

Alle Investitionen wurden mit Mitteln aus dem laufenden

Geschäftsbetrieb finanziert.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Eine grundsätzliche Zielsetzung des Finanzmanagements

der VORSORGE Leben ist ein effizientes Liquiditätsmanagement.

Seit 2010 ist dieses auch durch die Teilnahme

der VORSORGE Leben am konzernweiten MEAG Cash-Pool

gewährleistet, in dem überschüssige Liquidität angelegt

und kurzfristiger Liquiditätsbedarf einzelner Gesellschaften

ausgeglichen werden kann.

Im Rahmen des Finanzmanagements wird darüber hinaus

die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften

und Bedeckungsvorschriften sowie der

Anforderungen aus den internen Risikomodellen jederzeit

gewährleistet. Diese Anforderungen werden durch ein

regelmäßiges Monitoring der aktuellen Liquiditätssituation

unter Einbeziehung der zukünftigen Zahlungsverpflichtungen

erfüllt. Als Besonderheit ist der bestehende Gewinnabführungsvertrag

mit der ERGO Versicherungsgruppe AG

zu berücksichtigen, worüber Jahresüberschüsse abgeführt

beziehungsweise Jahresverluste ausgeglichen werden.

Die Aufnahme von Fremdkapital ist wegen § 7 Abs. 2 VAG

nicht zulässig. Ein Kapitalbedarf würde mit Eigen- oder

Hybridkapital gedeckt. Die Auswahl des jeweiligen Finanzierungsinstruments

erfolgt im Einzelfall und hängt unter

anderem von den steuerlichen Rahmenbedingungen und

der Bonität ab.

Kapitalstruktur

Zum 31. Dezember 2010 verfügte die VORSORGE Leben über

ein Eigenkapital in Höhe von 27,7 (27,7) Mio. €. Die vorhandenen

Eigenmittel – berechnet gemäß den aufsichtsrechtlichen

Solvabilitätsvorschriften – betrugen 23,4 (22,4) Mio. €,

die notwendigen Eigenmittel 12,7 (10,5) Mio. €. Die gesetzlich

vorgeschriebenen Solvabilitätsanforderungen wurden

damit weit übertroffen.

Beschränkungen in der Verfügbarkeit von Finanzmitteln

Beschränkungen in der Verfügbarkeit von Finanzmitteln lagen

im Geschäftsjahr 2010 bei der VORSORGE Leben nicht vor.

Rückstellungen von wesentlicher Bedeutung

Die Deckungsrückstellung stieg von 21,3 Mio. € auf 33,5 Mio. €.

Die Brutto-Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

verminderten sich von 145 Tsd. € auf 76 Tsd. €.

Die Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige

Beitragsrückerstattung nahm von 2,20 Mio. € im Jahr

2009 auf 2,98 Mio. € im Berichtsjahr zu.

Die versicherungstechnischen Brutto-Rückstellungen im

Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko

von den Versicherungsnehmern getragen wird, stiegen von

447,1 Mio. € auf 592,7 Mio. €.

Wesentliche Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die VORSORGE Leben führte im Geschäftsjahr 2010 keine

wesentlichen Finanzierungsmaßnahmen durch. Derzeit

sind für die Jahre 2011 und 2012 auch keine geplant.

Liquidität

Im Rahmen der detaillierten Liquiditätsplanung wird

sichergestellt, dass wir jederzeit uneingeschränkt in der

Lage sind, unseren fälligen Zahlungsverpflichtungen

nachzukommen.

Die wesentlichen Mittelzuflüsse bestehen aus laufenden

Beitragseinnahmen und Einmalbeiträgen, Einnahmen aus

dem TPA-Geschäft, dem Verkauf von Fondsanteilen für

den Versicherungsnehmer, Zahlungen der Rückversicherer

sowie den Rückflüssen aus Kapitalanlagen, insbesondere

der Gewinnausschüttung der VORSORGE Luxemburg.

Die wesentlichen Mittelabflüsse ergeben sich aus den

Fondskäufen, Rückkäufen der Versicherungsnehmer,

Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und

festverzinsliche Wertpapiere, den Aufwendungen für den

laufenden Versicherungsbetrieb sowie den Zahlungen an

den Rückversicherer.

Zum Geschäftsjahresende 2010 betrug der Liquiditätsbestand

3,9 Mio. €, nach 8,7 Mio. € im Vorjahr.

23


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Gesamtaussage zur

wirtschaftlichen Lage

Die VORSORGE Leben konnte in den letzten Jahren ein sehr

erfreuliches Wachstum erreichen. Seit dem Jahr 2002

wurden ununterbrochen positive Jahresüberschüsse erzielt.

Die Eigenmittelausstattung der VORSORGE Leben ist aufgrund

der Beibehaltung der betriebenen Geschäftsmodelle

und der dauerhaften komfortablen Erfüllung der Solvabilitätsanforderungen

mehr als ausreichend.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung konnte im Jahr

2010 gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Trotz Nachwirkungen der Finanzmarktkrise stieg der Bestand

an gebuchten Beiträgen erfreulicherweise leicht an.

Insgesamt steht die VORSORGE Leben auf einer sehr soliden

wirtschaftlichen Basis; sie ist für die Risiken des Versicherungsgeschäfts

gut gerüstet. Das Geschäftsmodell der

VORSORGE Leben – Konzentration auf fondsgebundene

Versicherungen – hat sich auch im Jahr 2010 als sehr tragfähig

erwiesen.

Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach

dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Risikobericht

Ziele des Risikomanagements

Risikomanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

Neben der Funktion, Entwicklungen,

die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig

zu erkennen (§ 91 Abs. 2 AktG), ist es Aufgabe des Risikomanagements,

die Finanzstärke zu erhalten, um die Ansprüche

unserer Kunden zu sichern und nachhaltig für unsere Aktionäre

Wert zu schaffen. Dies erreichen wir durch ein alle

Bereiche umfassendes Risikomanagement. Wir halten uns

dabei an das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

(KonTraG) sowie die Vorgaben in § 64 a VAG.

Organisatorischer Aufbau des Risikomanagements

Das Risikomanagement-System der VORSORGE Leben ist in

die Risikomanagement-Prozesse der ERGO Versicherungsgruppe

eingebunden. Der Zentralbereich Integriertes

Risikomanagement (IRM) stellt das gruppenweite Risikomanagement

sicher, indem zum einen spezifische Risikomanagement-Funktionen

und -Gremien eingerichtet

wurden und zum anderen der Zentralbereich durch dezentrale

Risikomanagement-Strukturen in allen Bereichen der

Gruppe unterstützt wird. Der genannten Risikomanagement-Organisation

steht der Chief Risk Officer (CRO) vor,

an den die einzelnen dezentralen Risikoverantwortlichen

berichten. Zu den Aufgaben des CRO gehören die Identifizierung,

Bewertung und Überwachung der Risiken sowie

deren Kommunikation an das Risikokomitee als ständigem

Ausschuss des Vorstands der ERGO. Diesem obliegt die

Einrichtung und Überwachung der Risikomanagement-

Strategien, -Systeme und -Prozesse. Darüber hinaus stellt

das Risikokomitee sicher, dass das gesamte Risikomanagement-System,

bestehend aus Risikokriterien, Limits und

Governance-Prozessen, im Einklang mit den regulatorischen

Anforderungen und den konzernweiten Richtlinien steht.

Risiken werden frühzeitig erkannt und adäquat gesteuert.

Risikostrategie

Die Risikostrategie wird aus der Geschäftsstrategie abgeleitet

und stellt die sich daraus ergebenden Risiken dar. Sie

wird jährlich durch den Vorstand überprüft und verabschiedet.

Die Risikostrategie ist eng in die operative und strategische

Planung eingebunden.

Die vom Vorstand festgelegte Risikoobergrenze ermöglicht

es, risikomanagementrelevante Limits und Regeln schon in

der Geschäftsplanung zu berücksichtigen und in der operativen

Geschäftsführung zu verankern. Bei Kapazitätsengpässen

oder Konflikten mit dem Limit- und Regelsystem

wird nach festgelegten Eskalations- und Entscheidungsprozessen

verfahren, die sicherstellen, dass Geschäftsinteressen

und Risikomanagement-Aspekte in Einklang gebracht

werden. Gegebenenfalls werden Risiken externalisiert.

Risikomanagement-Kreislauf

Die praktische Umsetzung des Risikomanagements umfasst

die Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken und

daraus abgeleitet die Risikoberichterstattung, -limitierung

(Reduzierung auf ein bewusst gewolltes Maß) und -überwachung.

Unser Risikomanagement-Prozess stellt sicher, dass

sämtliche Risiken kontinuierlich beobachtet und bei Bedarf

aktiv gemanagt werden.

Die Risikoidentifikation erfolgt über geeignete Systeme

und Kennzahlen (quantitativer Teil) sowie über eine Bottomup-

und Top-down-Risikoerhebung, die durch Experten-

Meinungen ergänzt wird (qualitativer Teil). Unser Ad-hoc-

Meldeprozess ermöglicht es den Mitarbeitern der VORSORGE

Leben, jederzeit Risiken an den Zentralbereich Integriertes

Risikomanagement (IRM) zu melden.

Die Risikoanalyse und -bewertung erfolgt auf oberster Ebene

im Zentralbereich IRM im Austausch mit einer Vielzahl von

Experten aus verschiedenen Bereichen der ERGO Versicherungsgruppe.

So gelangen wir zu einer Bewertung mit quantitativem

und qualitativem Charakter, die auch eventuelle

Interdependenzen zwischen den Risiken berücksichtigt.

Die Risikolimitierung fügt sich in die Risikostrategie und

das konzernweit geltende Limit- und Trigger-Handbuch ein.

Ausgehend von der definierten Risikoobergrenze, werden

risikoreduzierende Maßnahmen beschlossen und umgesetzt.

Die Risikoüberwachung erfolgt an zentralen Stellen für die

quantitative beziehungsweise kennzahlenbasierte Risikoüberwachung

und die qualitativ erfassten Risiken sowohl

dezentral als auch zentral je nach Wesentlichkeit und

Zuordnung der Risiken.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Kontroll- und Überwachungssysteme

Die Weiterentwicklung unseres internen Risikokontrollsystems

(IKS) haben wir auch im Jahr 2010 fortgesetzt. Unser

IKS ist ein gruppenweit einheitliches integriertes System

zum Management von operationellen Risiken, das neben

den Anforderungen der Unternehmensführung auch den

lokalen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen

entspricht. Die gruppenweite Verantwortung für das IKS

obliegt dabei dem Vorstand und ist organisatorisch dem

CRO zugewiesen. Die inhaltliche Verantwortung tragen die

Experten und Mitarbeiter der Fachbereiche. Durch diese

Einbindung haben wir innerhalb der Gruppe die Grundlage

für ein einheitliches Risikoverständnis gestärkt und unser

Risiko- und Kontrollbewusstsein verbessert.

Mit dem ganzheitlichen Management-Ansatz von IKS erreichen

wir eine Steigerung der Effektivität und Effizienz bei

der Identifikation, Analyse, Bewertung und Dokumentation

der wesentlichen Risiken und Schlüsselkontrollen. Die Optimierung

von Risiko- und Kontroll-Verantwortlichkeiten durch

klare Zuständigkeiten sowie von Risikosteuerungsmaßnahmen

schafft zudem Transparenz. Durch die systematische

Verknüpfung von wesentlichen Risiken und Prozessen haben

wir eine Risikolandkarte für die VORSORGE Leben entwickelt,

in der alle relevanten Risikokontrollpunkte markiert sind.

Von der Konzernrevision wird regelmäßig die Wirksamkeit

des IKS in den wesentlichen Prozessen und Applikationen

im Rahmen einer mehrjährigen Prüfungsplanung bewertet.

Die Implementierung des IKS-Projekts wird im Jahr 2012

vollständig abgeschlossen sein.

Risikoberichterstattung

Die Risikoberichterstattung obliegt dem Zentralbereich

IRM. Mit ihr erfüllen wir aktuelle rechtliche Anforderungen

(zum Beispiel aufgrund des § 55 c VAG), informieren die

Öffentlichkeit und schaffen darüber hinaus intern Transparenz

für das Management.

Lagebericht

Risikobericht

Die interne Risikoberichterstattung informiert das Management

regelmäßig (vierteljährlich) über die Risikolage bezüglich

der einzelnen Risikokategorien. Bei einer signifikanten

Veränderung der Risikosituation sowie besonderen Schadenfällen

und Ereignissen wird eine sofortige Berichterstattung

an das Management der Gesellschaft sichergestellt, damit

das Management in die Lage versetzt wird, auf gefährdende

Entwicklungen rechtzeitig reagieren zu können. So ist gewährleistet,

dass bereits schwache Signale und negative Trends

rechtzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen ergriffen

werden können.

Wesentliche Risiken

Als wesentliche Risiken bezeichnen wir diejenigen, deren

Auswirkungen schwerwiegend genug sind, um den Fortbestand

der VORSORGE Leben als Ganzes zu gefährden.

Unser externer Risikobericht wird auf der Grundlage der

Kalkulations- und Bilanzierungsvorschriften unserer Gesellschaft

dargestellt und ist in Anlehnung an den Deutschen

Rechnungslegungs Standard DRS 5-20 aufgebaut. Wir

unterteilen gemäß DRS 5-20 das Gesamtrisiko in die fünf

Kategorien versicherungstechnische Risiken, Risiken aus

dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft,

Risiken aus Kapitalanlagen, operationelle sowie

sonstige Risiken.

Versicherungstechnische Risiken

Das Management der versicherungstechnischen Risiken

nimmt im Risikomanagement-System unseres Unternehmens

eine herausgehobene Stellung ein. Kernelemente

dieses Managements sind die Kontrolle der Risikoverläufe

und die laufende Überprüfung der Rechnungsgrundlagen

für die Berechnung der Beiträge und der versicherungstechnischen

Rückstellungen.

Die Beiträge und Rückstellungen kalkulieren wir mit vorsichtig

gewählten Rechnungsgrundlagen. So können wir

dauerhaft die Erfüllung unserer Verpflichtungen sicherstellen.

Wir reduzieren die versicherungstechnischen Risiken

durch geeignete Zeichnungsrichtlinien und aktuarielle Analysen.

Zur Reduzierung des Risikos besonders hoher Einzelschäden

oder kumulierter Schadenereignisse schließen

wir Rückversicherungsverträge. Bei der Wahl unserer Rückversicherer

ist eine hohe Bonität wesentliches Kriterium

für uns, hiermit begrenzen wir das Ausfallrisiko und Risiken

hinsichtlich der Zahlungsstromschwankungen.

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VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Die spezifischen versicherungstechnischen Risiken eines

Lebensversicherungsunternehmens sind das biometrische,

das Storno-, das Garantie- und das Kostenrisiko. Eine Erläuterung

der verwendeten Rechnungsgrundlagen wird im

Anhang dieses Jahresabschlusses bei der Darstellung der

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegeben.

Biometrische Risiken

Zur Berechnung der Deckungsrückstellung werden biometrische

Rechnungsgrundlagen verwendet, die zu Vertragsbeginn

festgelegt werden und zu diesem Zeitpunkt für ausreichend

erachtete Sicherheitsmargen für adverse Änderungen enthalten.

Der Risikoverlauf im Bestand wird regelmäßig durch Vergleich

der erwarteten Leistungsfälle mit den tatsächlich beobachteten

überprüft. Zusätzlich zu unseren eigenen Analysen

beziehen wir stets die neuesten verfügbaren Erkenntnisse der

Branche ein, insbesondere der Deutschen Aktuarvereinigung

(DAV). Sollten sich die Rechnungsgrundlagen für einzelne Risiken

im Laufe der Jahre als nicht mehr angemessen erweisen,

werden sie so angepasst, dass auch zukünftig wieder ausreichende

Sicherheitsmargen vorhanden sind. Bei Bedarf werden

Auffüllungen der Deckungsrückstellung vorgenommen.

Die von uns zur Berechnung der Deckungsrückstellung verwendeten

biometrischen Rechnungsgrundlagen sind nach

Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars und der Aufsichtsbehörde

angemessen und enthalten ausreichende

Sicherheitsspannen.

Stornorisiko

Die Deckungsrückstellungen sind gemäß § 25 der Verordnung

über die Rechnungslegung der Versicherungsunternehmen

(RechVersV) so hoch, dass mindestens der Rückkaufswert

reserviert ist. Bei Tarifen, bei denen Forderungen

an den Versicherungsnehmer aktiviert werden, wird das

Stornorisiko durch angemessene Wertberichtigungen dieser

Forderungen berücksichtigt. Das bei fondsgebundenen

Versicherungen insbesondere bei Verträgen ohne Garantie

bestehende erhöhte Stornorisiko wird laufend beobachtet.

Bei den Rentenversicherungsbeständen, bei denen eine

Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen

wurde, wurden die zur Anwendung kommenden Stornowahrscheinlichkeiten

angemessen vorsichtig gewählt.

Lagebericht

Risikobericht

Garantierisiko

Bei klassischen sowie temporär hybriden Lebensversicherungsprodukten

wird den Kunden bei Vertragsabschluss

eine bestimmte Verzinsung garantiert. Da die Zinsgarantie

dem jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen

Rechnungszins entspricht, resultiert hieraus grundsätzlich

ein Garantierisiko. Um die Garantieverzinsung (derzeit

im Mittel 2,50 %) zu erwirtschaften, sind wir in besonderem

Maß auf das Kapitalanlageergebnis angewiesen. Die Kapitalanlagen

haben in der Regel eine kürzere Laufzeit als die

Verpflichtungen. Daher besteht ein Wiederanlagerisiko.

Bezüglich der in Zukunft eingehenden Prämien besteht

ein Risiko in der Neuanlage. Diesen Risiken begegnen wir,

indem die zukünftigen Zahlungsströme aus Vermögensanlagen,

Prämien und Verpflichtungen sorgfältig aufeinander

abgestimmt werden (Asset-Liability-Management). Die

erwarteten Erträge aus den zugeordneten Aktiva übersteigen

die erwarteten Zinsaufwendungen deutlich. Sollten

die erwarteten Erträge die erwarteten Zinsaufwendungen

nicht mehr spürbar übersteigen, werden Auffüllungen der

Deckungsrückstellung vorgenommen.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem

Versicherungsgeschäft

Unsere Forderungen gegenüber Rückversicherern, Vermittlern

und Kunden unterliegen grundsätzlich einem Ausfallrisiko.

Zum Bilanzstichtag bestanden 0,4 (0,6) Mio. € ausstehende

Forderungen, deren Fälligkeitszeitpunkt mehr als 90 Tage

zurücklag. Zur Risikovorsorge haben wir dahingehend Vorkehrungen

getroffen, dass wir Wertberichtigungen auf den

Forderungsbestand vornahmen. Durchschnittlich wurden in

den vergangenen drei Jahren 10,8 (10,9) % der zum Bilanzstichtag

bestehenden Forderungen wertberichtigt. Dieser

Anteil entspricht über einen Zeitraum von drei Jahren

durchschnittlich 0,2 (0,3) % der verdienten Beiträge. Unsere

Vorkehrungen haben sich erfahrungsgemäß als ausreichend

erwiesen.

Zum Bilanzstichtag bestanden gegenüber dem Rückversicherer

ERGO Leben Forderungen in Höhe von 1,5 (0,0) Mio. €.

27


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Risiken aus Kapitalanlagen

Die Konzentration der VORSORGE Leben auf Lebensversicherungsverträge

für Rechnung und Risiko der Versicherungsnehmer

führt zu einem nur geringen Anteil an eigenen Kapitalanlagen.

Diese dienen auch der Bedeckung des Eigenkapitals.

Die Kapitalanlagen der VORSORGE Leben bestehen hierbei vor

allem aus festverzinslichen Wert papieren sowie den Beteiligungen

an den Tochterunternehmen VORSORGE Luxemburg

Lebensversicherung S. A. und VORSORGE Service GmbH.

Die VORSORGE Luxemburg Lebensversicherung S. A. ist

eine 100 %ige Tochter der VORSORGE Leben. Eventuelle

Verluste der Tochtergesellschaft müssen von der Mutter

übernommen werden. Aus diesem Grunde werden der

Geschäftsverlauf und die geschäftlichen Aktivitäten der

VORSORGE Luxemburg durch den Verwaltungsrat streng

und regelmäßig überwacht. Dabei werden die gleichen

Maßstäbe wie bei der VORSORGE Leben angelegt.

Die VORSORGE Service GmbH ist ebenfalls eine 100 %ige

Tochter der VORSORGE Leben. Verluste der Tochtergesellschaft

werden von der Mutter übernommen. Aus diesem

Grunde werden der Geschäftsverlauf und die geschäftlichen

Aktivitäten der VORSORGE Service GmbH durch die

erweiterte Geschäftsleitung der VORSORGE Leben streng

und regelmäßig überwacht. Dabei werden die gleichen

Maßstäbe wie bei der VORSORGE Leben angelegt.

Grundsätzliche Kapitalanlageentscheidungen (Strategische

Asset Allocation) werden im erforderlichen Umfang von der

VORSORGE Leben in Abstimmung mit der MEAG und dem

Finanzbereich der ERGO getroffen. Hierzu erhält die MEAG

jährlich eine aktualisierte Mandatsvereinbarung, die den

Rahmen für zukünftige Neuinvestitionen bildet. Neben den

Kriterien Rendite, Sicherheit und Bonität werden auch die

Aspekte Liquidität, angemessene Diversifikation (unter Einhaltung

der aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung

und Streuung) sowie die Struktur der versicherungstechnischen

Verpflichtungen berücksichtigt.

Im Einzelnen handelt es sich bei den Kapitalanlagerisiken

insbesondere um Markt-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken.

Lagebericht

Risikobericht

Marktrisiken

Marktrisiko ist definiert als das Risiko von Verlusten oder

negativen Einflüssen auf die Finanzstärke des Unternehmens

als Resultat von Preisänderungen und Volatilitäten in

den Kapitalmärkten. Die Marktpreisschwankungen haben

einen Einfluss auf die Bewertung der Kapitalanlagen und

der Verpflichtungen. Hierzu gehören unter anderem das

Zinsänderungsrisiko, das Kursänderungsrisiko bei Aktien,

das Asset-Liability-Mismatch-Risiko, das Credit-Spread-

Risiko sowie das Risiko fehlender Fungibilität und Preisstellung

in Marktphasen mit eingeschränkter Liquidität. Da

gegenüber den fondsgebundenen Lebensversicherungen

der Bestand an klassischen Renten- und Zusatzversicherungen,

hier vor allem die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung,

vergleichbar klein ist, besteht für die VORSORGE

Leben ein geringes Marktrisiko.

Bei den Produkten mit Beitragsabsicherung ergibt sich im

Rahmen des Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) im ungünstigsten Szenario

ein finanzieller Aufwand in Höhe von 291 Tsd. €.

Da die VORSORGE Leben über keine Anlagen in Immobilien

verfügt, entfällt an dieser Stelle das Risiko genauso wie das

(zu vernachlässigende) Währungsrisiko.

Bonitätsrisiken

Bonitätsrisiken entstehen aus der Gefahr, dass Schuldner

ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die

Kreditbeurteilung der jeweiligen Einzelanlage hat für Bonitätsrisiken

beim Management festverzinslicher Wertpapierbestände

eine zentrale Bedeutung.

Mit einer Anlage in Italien, deren Nominal- und Marktwert

2,0 Mio. € beträgt, ist die VORSORGE Leben nur marginal in

hochverschuldete Staaten des Euroraums (PIIGS – Portugal,

Irland, Italien, Griechenland, Spanien) investiert.

Die Kapitalanlagen bei der VORSORGE Leben sehen wir als

hinreichend diversifiziert an.

Im Rahmen des regelmäßigen Kapitalanlagecontrollings

findet die Kontrahenten-Limitprüfung statt.

28


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Liquiditätsrisiken

Es wird sichergestellt, dass wir jederzeit in der Lage sind,

unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dies

gewährleisten wir durch unsere detaillierte Liquiditätsplanung.

In dieser sind die Risiken aus Storno, Prämienabrieb

und dem möglichen Ausbleiben von Kapitalanlageerträgen

berücksichtigt. Darüber hinaus wurde die Beteiligung der

Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven mit

einbezogen. Von einer Illiquidität der Kapitalanlagen gehen

wir nicht aus.

Im Bereich der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen

ist eine Auszahlung an den Versicherungsnehmer

mit dem vorherigen Verkauf seiner Fondsanteile verbunden.

Somit trägt die VORSORGE Leben an dieser Stelle

kein Liquiditätsrisiko.

Operationelle Risiken

Die VORSORGE Leben versteht unter operationellen Risiken

die Gefahr von Verlusten aufgrund von unangemessenen

Prozessen, Technologieversagen, menschlichen Fehlern

oder externen Ereignissen.

Diese Risiken verringern wir mit einem systematischen,

ursachenbezogenen Risikomanagement. Unser erklärtes

und konsequent verfolgtes Unternehmensziel ist, die Mitarbeiter

für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und eine

angemessene Risikokultur zu etablieren.

Risiken im Personalwesen (zum Beispiel das Risiko personeller

Engpässe) verringern wir durch gezielte Personalmarketingmaßnahmen,

Personalentwicklung und eine systematische

Nachfolgeplanung. Moderne Führungsinstrumente

und adäquate monetäre wie nicht monetäre Anreizsysteme

sichern die hohe Motivation unserer Mitarbeiter.

Unternehmen sind in steigendem Maß durch Wirtschaftskriminalität

(Fraud) bedroht. Mit dem Verhaltenskodex hat

der Vorstand die wesentlichen Regeln und Grundsätze für

ein rechtlich korrektes und verantwortungsbewusstes Verhalten

der gesetzlichen Vertreter, der Führungskräfte und

Lagebericht

Risikobericht

aller anderen Mitarbeiter vorgelegt. Ergänzend dazu sind

Regeln und Grundsätze festgelegt, die eine angemessene

und wirksame Vorbeugung, Aufdeckung und Reaktion im

Zusammenhang mit wirtschaftskriminellen Handlungen

sicherstellen sollen.

Das Management der IT-Systeme legt besonderen Wert auf

die IT-Sicherheit, die insbesondere durch Betriebsstörungen

und -unterbrechungen, Datenverluste und externe Angriffe

auf unsere Systeme gefährdet sein kann. Diesen Risiken

begegnen wir durch umfassende Schutzvorkehrungen, Notfallplanungen,

Back-up-Lösungen und Zugangskontrollen.

Sonstige Risiken

Veränderungen in den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen

Rahmenbedingungen können eine erhebliche Bedeutung

haben. Dadurch entstehen im Zeitablauf sowohl

Chancen als auch Risiken. Deshalb unterliegen alle diese

Entwicklungen einer ständigen Beobachtung. Den Risiken

begegnen wir darüber hinaus durch aktive Mitarbeit in

Verbänden und Gremien.

Entsprechend der laufenden Berichterstattung zu einzelnen

Gerichtsurteilen, wie zum Beispiel zum Ausweis von

Ratenzahlungszuschlägen, können unabhängig von der

Frage einer rechtlichen Bindungswirkung Reputationsrisiken

entstehen. Derzeit lässt sich keine Prognose darüber

abgeben, ob einzelne Urteile auch Auswirkungen auf den

Bestand der Gesellschaft haben können. Dies wird in der

Folgezeit zu überwachen sein.

Die künftigen regulatorischen Anforderungen an das

Risikomanagement sind transparenter geworden, da das

Solvency-II-Projekt der Europäischen Union vorankam.

Namentlich der Entwurf der Durchführungsbestimmungen

der Solvency II Expert Group (SEG) schaffte mehr Klarheit.

Wesentliche Regelungen sind allerdings noch offen,

insbesondere die Kalibrierung der quantitativen Solvenzanforderungen

und damit unsere zukünftig notwendige

Kapitalausstattung.

29


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Risiken aufgrund falscher Geschäftsentscheidungen, schlechter

Implementierung von Entscheidungen oder mangelnder

Anpassungsfähigkeit an Veränderungen in der Unternehmensumwelt

definiert die VORSORGE Leben als strategische

Risiken. Strategische Risiken existieren in Bezug auf die vorhandenen

und neuen Erfolgspotenziale des Konzerns, seiner

Geschäftsfelder und die entsprechende Einbindung der VOR-

SORGE Leben. Diese Risiken treten meistens mit zeitlichem

Vorlauf auf. Wir begegnen den strategischen Risiken, indem

wir strategische Entscheidungsprozesse und Risikomanagement

eng miteinander verzahnen. Dies umfasst kulturelle wie

organisatorische Aspekte.

Das Risiko eines Schadens aufgrund der Verschlechterung

des Ansehens des Unternehmens in der Öffentlichkeit, bei

Kunden, Aktionären oder anderen Beteiligten, wie zum Beispiel

Aufsichtsbehörden, wird als Reputationsrisiko bezeichnet.

Dieses Risiko überwachen wir, indem wir an verschiedenen

Stellen in der ERGO Identifikationsprozesse

(zum Beispiel im Zentralbereich »Externe Kommunikation«)

etabliert haben. Die definierte Compliance-Richtlinie hat

den Schutz der VORSORGE Leben und der Mitarbeiter zum

Ziel. Compliance bedeutet Handeln im Einklang mit den

geltenden Gesetzen sowie den unternehmensinternen

Regeln und Grundsätzen. Durch die Umsetzung sollen unter

anderem Reputationsrisiken, persönliche Strafbarkeitsrisiken

für Mitarbeiter und Organmitglieder, Haftungsrisiken, behördliche

Sanktionen und Verfahrensrisiken, Interessenkonflikte

zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden

und / oder seinen Mitarbeitern vermieden werden.

Darüber hinaus erfasst das Risikofrüherkennungssystem

gemäß KonTraG unter anderem sogenannte Emerging

Risks – also Risiken, die entstehen, weil sich die Rahmenbedingungen

(etwa die rechtlichen, sozialpolitischen oder

naturwissenschaftlich-technischen) ändern, und die deshalb

noch nicht erfasste beziehungsweise noch nicht erkannte

Auswirkungen auf unser Portefeuille haben können. Bei

ihnen ist die Unsicherheit in Bezug auf Schadenausmaß und

-eintrittswahrscheinlichkeit naturgemäß sehr hoch. Trends

und schwache Signale identifizieren wir auf vielfältige Weise,

etwa mithilfe der systematischen Trendforschung unserer

Konzernentwicklung, unseres Knowledge-Managements

oder der Emerging-Risk-Risikoabfragen.

Lagebericht

Risikobericht

Ein wichtiges Geschäftsfeld der VORSORGE Leben ist die

Third-Party-Administration. In diesem Bereich ist die VOR-

SORGE sehr stark von Managemententscheidungen der

Partner und deren Bestandsentwicklungen abhängig. Dem

latenten Risiko von Mindereinnahmen wird durch vertraglich

vereinbarte Mindestgebühren entgegengewirkt. Dem

potenziell möglichen Wegfall von Vertragspartnern begegnen

wir durch Festlegung von Service-Levels, eine weitere

Risikostreuung (Ausweitung der Third-Party-Partnerschaften)

und eine stete Aktualisierung unserer Produktpalette.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Bei der VORSORGE Leben liegen sowohl eine ausreichende

Bedeckung des Sicherungsvermögens als auch eine deutliche

Überdeckung der geforderten Solvabilitätsspanne durch

Eigenmittel vor. Die vorhandenen Eigenmittel – berechnet

gemäß den aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften –

betragen 23,4 (22,4) Mio. €, die notwendigen Eigenmittel

12,7 (10,5) Mio. €.

Die Funktionsfähigkeit des Risikomanagement-Systems ist

auf hohem Niveau gewährleistet. Durch die implementierten

Strukturen und Prozesse werden Risikoentwicklungen

frühzeitig erkannt und der Risikosteuerung zugeleitet. Unser

integriertes Risikomanagement-System unterliegt einem

laufenden Optimierungs- und Anpassungsprozess. Dieses

geschieht auch vor dem Hintergrund sich verändernder

Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Solvency II, sowie

der stetig steigenden Anforderungen an das Risikomanagement.

Die Systeme zur Modellierung der Risiken in unseren

Geschäftsmodellen werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Bestand der

VORSORGE Leben und die Interessen der Versicherungsnehmer

zu keinem Zeitpunkt gefährdet waren. Darüber

hinaus sind uns derzeit keine Entwicklungen bekannt, die

eine solche Bestandsgefährdung herbeiführen beziehungsweise

die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer

Gesellschaft nachhaltig negativ beeinflussen könnten. Insgesamt

betrachten wir die Risikosituation der VORSORGE

Leben als beherrschbar, kontrolliert und tragfähig.

30


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Ausblick

Für 2011 werden aufgrund volkswirtschaftlicher Impulse positive Effekte für die

Versicherungs industrie erwartet. Für die ERGO Leben rechnen wir ebenfalls mit einer

positiven Geschäftsentwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund der neuen

ERGO­Markenstrategie.

Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung

der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen

und Risiken erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen

unter Zugrundelegung der heute zur Verfügung stehenden

Erkenntnisse über Branchenaussichten, zukünftige wirtschaftliche

und politische Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends

sowie deren wesentliche Einflussfaktoren.

Diese Aussichten, Rahmenbedingungen und Trends können

sich naturgemäß in Zukunft verändern, ohne dass dies

bereits jetzt vorhersehbar ist. Insgesamt können daher die

tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Ergebnisse

wesentlich von den Prognosen abweichen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Wir erwarten 2011 eine weitere Erholung der Weltwirtschaft,

allerdings mit etwas geringerer Dynamik als im Jahr 2010. In

den Schwellenländern, vor allem in China und Indien, dürfte

das Wachstum erneut deutlich stärker ausfallen als in den

Industrieländern. Wir gehen davon aus, dass die Inflation

entsprechend der Konjunktur in den meisten Industrieländern

weiterhin niedrig bleiben und nur in einigen Schwellenländern

ein höheres Niveau erreichen wird.

Auch für Deutschland erwarten wir 2011 ein Nachlassen der

wirtschaftlichen Dynamik und eine moderate Inflationsrate.

Wir gehen davon aus, dass sich die Auslandsnachfrage nur

gedämpft entwickeln wird und der steigende private Konsum

sowie die Investitionen die Stützen der Konjunktur sein werden.

Die Versicherungsindustrie dürfte von der erwarteten

guten wirtschaftlichen Lage der privaten Haushalte und der

fortgesetzten Erholung des Unternehmenssektors profitieren.

Während wir auch über 2011 hinaus von einer fortgesetzten

Expansion der Weltwirtschaft ausgehen, bleibt der wirtschaftliche

Ausblick selbst zwei Jahre nach dem Tiefpunkt

von Unsicherheiten überschattet. Der hohe Verschuldungsgrad

vieler Staaten hat die Investoren bereits 2010 stark verunsichert

und könnte das Finanzsystem erneut destabilisieren.

Auch ein wiederholter Einbruch der Konjunktur bis hin

zu einer länger anhaltenden Stagnation mit deflationären

Folgen ist in einigen Ländern weiterhin nicht völlig auszuschließen.

Für die Lebensversicherung ist die Entwicklung

des Zinsniveaus ein maßgeblicher Erfolgsfaktor: Die Profitabilität

des Geschäfts würde leiden, falls die Niedrigzinsphase

langfristig anhält. Gleichwohl haben die Versicherer gerade

in den vergangenen beiden Jahren unter Beweis gestellt,

dass sie auch wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen

gewachsen sind.

Kapitalmarktentwicklung

Das anhaltende Wachstum wird im Jahr 2011 voraussichtlich

zu einem leichten Zinsanstieg bei deutschen und amerikanischen

Staatsanleihen führen. Da wir nur geringfügige

Leitzinserhöhungen erwarten, dürften die Zinsstrukturkurven

relativ steil bleiben. Währungsentwicklungen werden

angesichts der Staatsverschuldungsdebatte volatil bleiben.

Die lockere Geldpolitik etlicher Industrieländer, das moderat

positive Wachstum und die begrenzte Inflation bilden

grundsätzlich ein positives Umfeld für Aktien. Die Risiken für

diesen Ausblick sind aus unserer Sicht ausgeglichen.

Die Lebensversicherung in den Jahren 2011 und 2012

Die begrenzte Leistungsfähigkeit von umlagefinanzierten

Sozialversicherungssystemen ist bekannt. Lebensversicherungen

sind ein unverzichtbarer, integraler Bestandteil

des modernen Lebens. Ihre herausragende Rolle in

der Alterssicherung wird künftig noch weiter wachsen.

Dazu beigetragen hat auch, dass die Lebensversicherungsbranche

in der Finanzkrise ihre Stabilität unter Beweis

gestellt hat. Das gilt insbesondere im Vergleich zu anderen

privaten Anbietern von Vorsorgeleistungen, etwa Banken

und Investmentfonds.

31


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Für die nächsten Jahre erwarten wir, dass Produkte mit rentenförmigen

Auszahlungen weiter an Bedeutung gewinnen

werden – sowohl in klassischer Variante als auch in Form

moderner fondsgebundener Produktlösungen. Der Aspekt

der Sicherheit ist den Menschen weiterhin sehr wichtig. Im

Bereich fondsgebundener Versicherungen wird daher der

Stellenwert von Mindestgarantien steigen. Zusätzlich werden

in diesem Geschäftsfeld innovative Kapitalanlagekonzepte

immer bedeutsamer, nicht nur vor dem Hintergrund der

Garantiesicherung, sondern auch aufgrund der Renditeerwartungen

der Kunden. Geschäftsimpulse sind auch im

Bereich der Absicherung von Invaliditäts- oder Pflegefallrisiken

zu erwarten.

Durch geeignete Maßnahmen, beispielsweise bei der Vertragsgestaltung,

ist der langfristige Altersvorsorgecharakter

von Einmalbeitragsversicherungen weiter zu stärken, um

vorwiegend durch Renditeüberlegungen motivierte Nachfrage

einzuschränken. Dazu hat insbesondere auch die Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bereits

Stellung bezogen. Daneben beabsichtigt der Gesetzgeber vor

dem Hintergrund des nachhaltig niedrigen Zinsniveaus am

Kapitalmarkt, den höchstzulässigen Rechnungszins für neue

Verträge zum 1. Juli 2011 auf 1,75 % zu senken.

Die Prognose der Geschäftsentwicklung für das nächste Jahr

ist durch die zunehmende Volatilität der Beiträge aufgrund

der anhaltend großen Bedeutung von Einmalbeiträgen

erschwert. Unter der Annahme einer moderaten Reduktion

des Einmalbeitragsgeschäfts rechnet der Gesamtverband

der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2011 in der

Lebensversicherung (einschließlich Pensionskassen und

Pensionsfonds) mit einem Rückgang der Prämieneinnahmen

um 3,5 %.

Unser Vertrieb

Lagebericht

Ausblick

Mit den ERGO Vertrieben sowie Banken, unabhängigen

Finanzvermittlern und Maklern verfügen wir über eine

solide vertriebliche Basis und sind sehr gut positioniert und

wettbewerbsfähig. Im Bereich des Dienstleistungsangebotes

»Lebensarbeitszeitkonto« und bei den Transformationsgeschäften

für Pensionsfonds stoßen wir auf wachsendes

Interesse.

Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage

Auch wenn sich das Wachstum aufgrund der Finanzmarktkrise

verlangsamt hat, gehen wir davon aus, im Jahr 2011

den eigenen Beitragsbestand und den Beitragsbestand aus

dem verwalteten TPA-Geschäft aus allen Geschäftsfeldern

in Deutschland und Luxemburg weiter zu steigern. Gegenüber

dem Jahr 2010 erwarten wir zudem eine Kostenquote

und ein Ergebnis auf dem guten Vorjahresniveau.

Unsere Kapitalanlagepolitik

Die Kapitalanlagen der VORSORGE Leben bestehen hauptsächlich

aus festverzinslichen Wertpapieren und der

Beteiligung an unserem Tochterunternehmen VORSORGE

Luxemburg. Diese Anlagen dienen im Wesentlichen der

Bedeckung des Eigenkapitals und des konventionellen Teils

unserer Hybridprodukte. Risiken aus Kapitalanlagen spielen

somit nur eine untergeordnete Rolle.

Die grundsätzliche Kapitalanlageentscheidung (Strategische

Asset Allocation) wird im erforderlichen Umfang von

der VORSORGE Leben in Abstimmung mit unserem Asset-

Manager MEAG MUNICH ERGO Asset Management GmbH

und dem Bereich der Strategischen Asset Allocation der

ERGO getroffen. Neben den Kriterien Rendite, Sicherheit und

Bonität werden auch die Aspekte Liquidität, angemessene

Diversifikation (unter Einhaltung der aufsichtsrechtlichen

Vorschriften zur Mischung und Streuung) sowie vor allem die

versicherungstechnischen Verpflichtungen berücksichtigt.

32


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Die primäre Herausforderung eines Lebensversicherers liegt

in der angemessenen Reaktion auf eine Veränderung des

Zinsumfeldes. Das daraus resultierende Risiko ist jedoch

sehr gering, denn die VORSORGE Leben verwaltet fast ausschließlich

Versicherungsverträge auf Rechnung und Risiko

von Inhabern von Lebensversicherungspolicen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die VORSORGE Leben beginnt das Geschäftsjahr 2011 auf

einer starken wirtschaftlichen Basis. Wir werden im Jahr

2011 unser Hauptaugenmerk auf den stärkeren Ausbau des

Bankenvertriebs legen. Hierzu wurde bereits im Jahr 2010

mit einem Großprojekt begonnen, welches die Schaffung

individueller Schnittstellen zu unseren Bankpartnern zum

Ziel hat. Darüber hinaus werden wir die bestehenden Vertriebe

sowie unsere TPA-Partner weiterhin unterstützen

Auch für die kommenden Jahre erwarten wir eine exzellente

Eigenmittelausstattung. Die VORSORGE Leben bleibt

aufgrund des weitestgehenden Verzichts auf »konventionelle«

Zinsgarantien fast unabhängig von den Ertragsrisiken

des Kapitalmarktes.

Die Planungen für die kommenden Jahre sehen weiterhin

einen Wachstumskurs vor. Wir erwarten, dass die VOR-

SORGE Leben in den Folgejahren mit stetig steigenden

Jahresüberschüssen deutlich zum Erfolg der ERGO Versicherungsgruppe

beitragen wird.

Chancen

Lagebericht

Ausblick

Neben den Risiken, die im Risikobericht ausführlich erläutert

werden, sehen wir auch in den kommenden Jahren

große Chancen im wachsenden Vorsorgemarkt. Mit unserer

Palette attraktiver fondsgebundener Produkte, die alle

Schichten der Altersversorgung abdecken und alle steuerlichen

Fördermöglichkeiten einschließen, werden wir

unseren Kunden entsprechend ihrem individuellen Vorsorgebedarf

maßgeschneiderte und innovative Lösungen für

die private und betriebliche Altersvorsorge anbieten. In

Zukunft werden sich die VORSORGE Lebensversicherungsgesellschaften

noch stärker auf das Geschäft mit Bankpartnern

ausrichten. Dabei stützt sich die VORSORGE auf die

große Expertise aus dem bisherigen Geschäftsschwerpunkt

– die maßgeschneiderte Entwicklung und Verwaltung von

innovativen fondsgebundenen Versicherungen für die

Altersvorsorge und deren Verwaltung mit individuellen

Softwarelösungen sowie Kundenservice.

Die zusätzliche Transparenz über unser Fondsservicecenter

sowie das neu gestaltete Kundenservicecenter im Internet

ermöglichen eine höhere Kundenbindung und Zufriedenheit,

auf dessen Basis sich weitere Wachstumschancen ergeben.

Darüber hinaus werden wir unsere exzellente Produkt-Expertise

und unsere Lösungen für die Verwaltung von Fondspolicen

und Lebensarbeitszeitkonten sowie im Transformationsgeschäft

anderen Partnern verstärkt empfehlen. Im Hinblick

auf innovative fondsorientierte Produkte sehen wir in dem

Geschäftsbereich »Third-Party-Administration« weiterhin

gute Erfolgschancen.

Düsseldorf, den 24. Januar 2011

Der Vorstand

33


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Bewegung und Struktur des

Versicherungs bestandes im Jahr 2010

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

Anzahl der

Versicherungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr

Einmal-

beitrag

34

Versiche-

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €

I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 129 523 154 677 − 4 074 551

davon beitragsfrei 9 862 − 162 740

II. Zugang während des Geschäftsjahres

1. Neuzugang

a) eingelöste Versicherungsscheine 18 772 22 945 14 207 638 231

b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) − 3 055 − 80 581

2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile

3. Übriger Zugang − − − −

4. Gesamter Zugang 18 772 26 000 14 207 718 812

III. Abgang während des Geschäftsjahres

1. Tod, Heirat, Berufsunfähigkeit (Invalidität) 132 135 − 3 203

2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung 89 2 274 − 1 534

3. Rückkauf oder Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 6 973 14 754 − 363 652

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang

5. Übriger Abgang − 14 − 338

6. Gesamter Abgang 7 194 17 177 − 368 727

IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 141 101 163 500 − 4 424 636

davon beitragsfrei 13 174 − 180 142


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähig keits- und Pflege-

rentenversicherungen) ohne sonstige Lebensver sicherungen

Anzahl der

Versicherungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr

Einmal-

beitrag

Lagebericht

Bewegung und Struktur des

Versicherungs bestandes im Jahr 2010

Einzelversicherungen Einzelversicherungen

Versiche-

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

Anzahl der

Versicherungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr

Sonstige Lebensversicherungen

Einmal-

beitrag

Versiche-

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €

143 257 − 7 015 129 380 154 420 − 4 067 536

4 − 53 9 858 − 162 687

− − − 18 772 22 945 14 207 638 231

9 115 3 046 80 466

− − − − − − − −

− 9 − 115 18 772 25 991 14 207 718 697

1 1 48 131 134 3 155

4 13 142 85 2 261 1 392

− 7 74 6 974 14 747 − 363 578

− − − −1 14 338

5 21 − 264 7 189 17 156 − 368 463

138 245 − 6 866 140 963 163 255 − 4 417 770

7 118 13 167 − 180 024

35


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen

(ohne Zusatzversicherungen)

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen

D. Beitragssumme des Neuzugangs

Anzahl der

Versicherungen

Lagebericht

Bewegung und Struktur des

Versicherungs bestandes im Jahr 2010

Zusatzversicherungen insgesamt Berufsunfähigkeits- oder Inva-

Anzahl der

Versicherungen

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

Lfd. Beitrag

für ein Jahr

Versiche-

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

Einmalbeitrag Versiche-

liditäts-Zusatzversicherungen

Anzahl der

Versicherungen

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 129 523 154 677 − 4 074.551

davon beitragsfrei 9 862 − 162 740

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 141 101 163 500 − 4 424.636

davon beitragsfrei 13 174 − 180 142

Versiche-

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

in Tsd. € in Tsd. €

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 5 845 121 634 5 845 121 634

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 5 668 122 575 5 668 122 575

in Tsd. €

selbst abgeschlossene Lebensversicherungen 717 346

36


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Geschäftsbericht 2010

Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähig keits- und Pflege-

rentenversicherungen) ohne sonstige Lebensver sicherungen

Anzahl der

Versicherungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr

Lagebericht

Bewegung und Struktur des

Versicherungs bestandes im Jahr 2010

Einzelversicherungen Einzelversicherungen

Einmalbeitrag Versiche-

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

Anzahl der

Versicherungen

Lfd. Beitrag

für ein Jahr

37

Sonstige Lebensversicherungen

Einmalbeitrag Versiche-

rungssumme

bzw. 12-fache

Jahresrente

in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €

143 257 − 7 015 129 380 154 420 − 4 067.536

4 53 9 858 − 162 687

138 245 − 6 866 140 963 163 255 − 4 417.770

7 118 13 167 − 180 024


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Geschäftsbericht 2010

Lagebericht

Betriebene Versicherungsarten

Einzelversicherung

Rentenversicherung

Fondsgebundene Lebensversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung

Indexorientierte Lebensversicherung

Zusatzversicherung

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

38


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Jahresabschluss

ZAHLEN Z

DATENFAKTEN


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Jahresabschluss

Jahresbilanz zum

31. Dezember 2010

Aktivseite

€ € € €

Vorjahr


A. Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten 6 285 883 6 704 977

B. Kapitalanlagen

I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen

und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10 692 068 10 692 068

2. Beteiligungen 3 087 3 087

3. Ausleihungen an Unternehmen, mit

denen ein Beteiligungsverhältnis besteht − 2 325

10 695 155 10 697 480

II. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere

nicht festverzinsliche Wertpapiere 4 379 441 2 153 274

2. Inhaberschuldverschreibungen und

andere festverzinsliche Wertpapiere 17 954 181 10 033 662

3. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschreibungen

b) Schuldscheinforderungen

10 500 000 5 998 676

und Darlehen 16 773 797 12 197 442

27 273 797 18 196 117

4. Einlagen bei Kreditinstituten 2 800 000 −

5. Andere Kapitalanlagen 144 919 5 104

52 552 338 30 388 157

63 247 493 41 085 637

C. Kapitalanlagen für Rechnung

und Risiko von Inhabern

von Lebensversicherungspolicen 592 672 952 447 069 732

D. Forderungen

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft an:

1. Versicherungsnehmer

a) fällige Ansprüche 890 924 1 410 391

b) noch nicht fällige Ansprüche 440 854 469 412

1 331 778 1 879 803

2. Versicherungsvermittler 91 888 1 474 993

1 423 666 3 354 796

40


Vorjahr

€ € € € €

II. Abrechnungsforderungen

aus dem Rückversicherungsgeschäft

davon:

gegenüber verbundenen Unternehmen

1 546 981 (–) €

1 546 981 −

II. Sonstige Forderungen

davon an:

verbundene Unternehmen

2 056 403 (615 023) €

2 890 907 3 350 665

5 861 554 6 705 461

E. Sonstige Vermögensgegenstände

I. Sachanlagen und Vorräte 904 873 994 560

II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten,

Schecks und Kassenbestand 3 889 731 8 743 820

III. Andere Vermögensgegenstände − −

4 794 604 9 738 380

F. Rechnungsabgrenzungsposten

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 947 355 706 923

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 1 181 582 441 455

2 128 936 1 148 378

Summe der Aktiva 674 991 423 512 452 565


Passivseite

A. Eigenkapital

Vorjahr

€ € € €

I. Gezeichnetes Kapital 5 112 919 5 112 919

II. Kapitalrücklage 13 037 197 13 037 197

III. Gewinnrücklagen

1. gesetzliche Rücklage 511 292 511 292

2. andere Gewinnrücklagen 9 084 236 9 084 236

9 595 528 9 595 528

IV. Jahresüberschuss − −

27 745 644 27 745 644

B. Versicherungstechnische Rückstellungen

I. Beitragsüberträge

Bruttobetrag 643 067 85 221

II. Deckungsrückstellung

Bruttobetrag 33 505 940 21 347 371

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

1. Bruttobetrag 75 894 144 519

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft 9 945 18 058

65 949 126 461

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige

Beitragsrückerstattung

Bruttobetrag 2 981 316 2 203 130

37 196 273 23 762 182

C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich

der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko

von den Versicherungsnehmern getragen wird

Deckungsrückstellung

1. Bruttobetrag 592 672 952 447 069 732

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung gegebene

Versicherungsgeschäft 388 918 767 296 908 431

203 754 185 150 161 301

D. Andere Rückstellungen

I. Steuerrückstellungen 348 367 1 425 767

II. Sonstige Rückstellungen 5 030 584 2 488 269

5 378 951 3 914 036

E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung

gegebenen Versicherungsgeschäft

davon gegenüber:

verbundenen Unternehmen 388 918 767 (296 908 431) €

388 918 767 296 908 431


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Jahresabschluss

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010

€ € €

Vorjahr


F. Andere Verbindlichkeiten

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft gegenüber:

1. Versicherungsnehmern 4 003 184 2 605 513

2. Versicherungsvermittlern 139 339 46 489

4 142 523 2 652 003

II.

davon gegenüber:

verbundenen Unternehmen 45 629 (12 199) €

Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem

Rückversicherungsgeschäft

davon gegenüber:

verbundenen Unternehmen 10 436 (763 664) €

10 436 763 664

III. Sonstige Verbindlichkeiten

davon:

aus Steuern 38 706 (857 926) €

gegenüber verbundenen Unternehmen 7 295 452 (4 796 650) €

7 840 164 6 545 305

11 993 122 9 960 972

G. Rechnungsabgrenzungsposten 4 482 −

Summe der Passiva 674 991 423 512 452 565

Bestätigung des Verantwortlichen Aktuars

„Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem

Posten B. II. und dem Posten C. der Passiva eingestellte

Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f HGB

sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen

Rechtsverordnungen berechnet worden ist; Altbestand

im Sinne des § 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2

des Dritten Durchführungsgesetzes / EWG zum VAG ist

nicht vorhanden.“

Düsseldorf, den 24. Januar 2011

Dr. Siegfried Nobel

Bestätigung des Treuhänders

„Ich bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die

im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen

den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen

Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig

sicher gestellt sind.“

Düsseldorf, den 24. Januar 2011

Klaus-Jürgen Mohr

41


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Jahresabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

I. Versicherungstechnische Rechnung

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung

42

Vorjahr

€ € € €

a) Gebuchte Bruttobeiträge 172 369 158 161 739 547

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 97 127 192 102 678 353

75 241 966 59 061 194

c) Veränderung der Beitragsüberträge − 557 847 1 275

74 684 119 59 062 469

2. Beiträge aus der Rückstellung für

Beitragsrückerstattung 738 051 −

3. Erträge aus Kapitalanlagen

a) Erträge aus Beteiligungen 2 202 456 −

davon:

aus verbundenen Unternehmen 2 202 456 (–) €

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 5 349 046 4 313 201

c) Erträge aus Zuschreibungen 17 400 74 229

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 2 988 321 818 043

10 557 224 5 205 473

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 44 039 698 52 180 586

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge

für eigene Rechnung 26 688 62 382

6.

Aufwendungen für Versicherungsfälle

für eigene Rechnung

a) Zahlungen für Versicherungsfälle

aa) Bruttobetrag 26 734 978 17 291 016

bb) Anteil der Rückversicherer 16 166 433 10 675 992

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht

abgewickelte Versicherungsfälle

10 568 546 6 615 025

aa) Bruttobetrag − 68 625 − 118 056

bb) Anteil der Rückversicherer − 8 113 − 79 934

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen

Netto-Rückstellungen

Deckungsrückstellung

− 60 512 − 38 122

10 508 033 6 576 902

a) Bruttobetrag − 157 761 790 − 162 835 378

b) Anteil der Rückversicherer − 92 010 336 − 104 465 194

− 65 751 454 − 58 370 184


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Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

Vorjahr

€ € € €

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige

und erfolgsunabhängige

Beitragsrückerstattung für eigene Rechnung 1 608 607 1 710 352

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

für eigene Rechnung

a) Abschlussaufwendungen 31 058 342 27 758 329

b) Verwaltungsaufwendungen 4 307 475 3 745 310

35 365 817 31 503 639

c) davon ab:

Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus

dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 29 941 142 27 699 371

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen

5 424 675 3 804 268

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen

für die Kapitalanlagen 470 981 512 381

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 549 209 675 860

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 353 920 106 781

1 374 110 1 295 021

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 1 693 107 224 448

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen

für eigene Rechnung 38 437 768 42 071 023

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 5 248 026 2 458 711

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung

1. Sonstige Erträge 12 165 709 10 066 072

2. Sonstige Aufwendungen 7 963 421 7 653 598

4 202 287 2 412 474

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 9 450 313 4 871 185

4. Außerordentliche Aufwendungen 92 848 −

5. Außerordentliches Ergebnis − 92 848 −

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2 594 470 1 700 001

davon:

Organschaftsumlage 2 594 470 (1 700 001) €

7. Sonstige Steuern − 2 712 10 738

davon:

Organschaftsumlage − 2 712 (10 738) €

2 591 758 1 710 738

8. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines

Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages

abgeführte Gewinne 6 765 707 3 160 447

9. Jahresüberschuss – −

43


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Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Den neuen Berichterstattungspflichten aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

(BilMoG) wurde Rechnung

getragen. Die mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

vom 25. Mai 2009 (BilMoG) zum Übergangszeitpunkt

1. Januar 2010 verbundenen Wahlrechte wurden teilweise

ausgeübt. Nähere Angaben sind unter den Erläuterungen

zu den konkreten Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

zu finden. Gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB

wurden die Vorjahreszahlen nicht an die Vorschriften des

BilMoG angepasst.

Struktur und Inhalt des Lageberichts entsprechen den

Regelungen des Handelsgesetzbuches und den Konkretisierungen

durch den Deutschen Rechnungslegungs

Standard Nr. 15 (DRS 15).

Im Bericht wurde jede Zahl und Summe jeweils kaufmännisch

gerundet.

Aktivseite

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände

erfolgte mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger

Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen

Nutzungsdauer von vier bis sechs Jahren

bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten.

Kapitalanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den

Anschaffungskosten bzw. mit den ihnen beizulegenden

niedrigeren Wertansätzen bewertet worden. Die Beteiligungen

wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Aktien, Investmentanteile, andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere, Inhaberschuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten

angesetzt.

Sie wurden mit einem niedrigeren Börsenkurs oder einem

entsprechenden Renditekurs bewertet, soweit die wie

Anlage vermögen gehaltenen Wertpapiere einer dauerhaften

und die wie Umlaufvermögen geführten Wertpapiere

auch einer vorübergehenden Wertminderung unterliegen.

Wir haben von der Wahlmöglichkeit des § 341 b Abs. 2 Satz 1

HGB Gebrauch gemacht, nach dem die der dauernden

Vermögensanlage bestimmten Wertpapiere nach den für

Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet werden

können. Das Wertaufholungsgebot des § 253 Abs. 5 Satz 1

HGB wird beachtet.

Die Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis

besteht, die sonstigen Ausleihungen

sowie die Einlagen bei Kreditinstituten sind grundsätzlich

zum Nennwert angesetzt worden. Ausleihungen, bei denen

die Zinsen planmäßig zugerechnet werden, sind mit den

Anschaffungskosten bewertet. Die Agiobeträge werden

durch aktive Rechnungsabgrenzung über die Laufzeit der

Forderungen verteilt.

Die Bewertung der anderen Kapitalanlagen erfolgt mit dem

Nennwert. Genussscheine werden mit den Anschaffungskosten

bewertet.

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern

von Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert

bewertet.

Zeitwertermittlung

Die Zeitwertermittlung der Kapitalanlagen haben wir wie

folgt vorgenommen:

Bei der Ermittlung der Zeitwerte der Kapitalanlagen wurde

der Wert der verbundenen Unternehmen und der Beteiligungen

nach dem Ertragswertverfahren oder aufgrund der zeitnahen

Anschaffung mit den Anschaffungskosten festgestellt.

44


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Die Investmentanteile sowie die Inhaberschuldverschreibungen

und anderen festverzinslichen Wertpapiere wurden

mithilfe der Börsenkurse beziehungsweise mit den Rücknahmepreisen

zum Jahresende bewertet.

Die Zeitwerte der Ausleihungen an Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie der sonstigen Ausleihungen

sind auf der Grundlage der GK EUR-Zins-Struktur-

Kurve ermittelt.

Die Zeitwerte der Fest- und Termingelder und anderen

Kapitalanlagen entsprechen den Buchwerten.

Der Zeitwert des derivativen Finanzinstrumentes entspricht

dem Nennwert. Der Rückzahlungspreis ergibt sich bei Fälligkeit

zusätzlich zum Nennwert aus einer Mindestverzinsung

über die Laufzeit von 11,11 % und ist an den DAX gekoppelt.

Forderungen

Die Forderungen wurden mit dem Nennbetrag abzüglich

geleisteter Tilgungen bewertet. Die Forderungen aus dem

selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft sind zum

Nennwert abzüglich der erforderlichen Einzelwertberichtigungen

und der Abschläge für das allgemeine Kreditrisiko

angesetzt worden.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die unter den Sachanlagen ausgewiesenen Gegenstände der

Betriebs- und Geschäftsausstattung sind zu den Anschaffungskosten,

vermindert um die zulässigen Abschreibungen,

bewertet worden. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden

gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten aktiviert und

über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Übrige Aktiva

Nicht einzeln erwähnte Aktivwerte sind mit den Nominalbeträgen

angesetzt, soweit sie nicht um zulässige Wertberichtigungen

vermindert wurden.

Passivseite

Jahresabschluss

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beitragsüberträge

Die Beitragsüberträge wurden für die selbst abgeschlossenen

Versicherungen aus den um die rechnungsmäßigen

Inkassokosten und die Ratenzuschläge verminderten

Brutto beiträgen errechnet.

Deckungsrückstellung

Die Deckungsrückstellung für die selbst abgeschlossenen

Versicherungen wurde nach den handels- und aufsichtsrechtlichen

Vorschriften einzeln je Versicherungsvertrag und

unter Berücksichtigung der genauen Jahrestage der Versicherungsverträge

berechnet. Sie wurde mindestens in der

Höhe des jeweils garantierten Rückkaufswertes angesetzt.

Die einmaligen Abschlusskosten beitragspflichtiger fondsgebundener

Versicherungen werden den Beiträgen oder

dem Fondsguthaben der ersten zwei bis zehn Jahre entnommen.

Bei den übrigen beitragspflichtigen Versicherungen

wurden die einmaligen Abschlusskosten unter Beachtung

der handels- und aufsichtsrechtlichen Vorschriften

durch Zillmerung der Deckungsrückstellung berücksichtigt.

Für in Rückdeckung gegebene Versicherungen wurden die

Rechnungsgrundlagen der Erstversicherung beibehalten.

45


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Geschäftsbericht 2010

Rentenversicherung

Sterbe- bzw. Invalidisierungstafel Rech-

Die Deckungsrückstellung für die selbst abgeschlossenen

Rentenversicherungen und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen

wurde nach der prospektiven Methode mit impliziter

Berücksichtigung der künftigen Kosten berechnet. Die

bei der Berechnung der Deckungsrückstellung verwendeten

Rechnungsgrundlagen sind in obiger Tabelle aufgeführt.

nungszins

Jahresabschluss

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Zillmersatz

Tarif ART01 DAV 2004 RB20 4,00 % 35 ‰ der Beitragssumme

Tarif ART02 DAV 2004 RB20 4,00 % 10 ‰ der Beitragssumme

Tarif RTVB1 DAV 2004 RB20 4,00 % 18 ‰ der Beitragssumme

Berufsunfähigkeits-

Zusatzversicherung

Tarif BBAF1 DAV 1997 4,00 % 35 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBGS1 DAV 1997 4,00 % 35 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBVL1 DAV 1997 3,50 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBVH2 DAV 1997 3,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBVH3 DAV 1997 3,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRV3 DAV 1997 3,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBVH4 DAV 1997 2,75 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRVH4 DAV 1997 2,75 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBVH5 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBVH6 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 30 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH11 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH12 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH13 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH21 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH22 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH23 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH24 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BBH25 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRVH5 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRVH6 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 30 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRVH7 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH11 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH12 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH13 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH21 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH22 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH23 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH24 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Tarif BRH25 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme

Die Deckungsrückstellung der fondsgebundenen Lebensversicherung

mit Bruttobeitragsgarantie (Hybridprodukt)

unterteilt sich in eine konventionell gebildete und eine

fondsgebundene Rückstellung. Die Bruttobeitrags garantie

wird über den konventionellen Teil und gegebenen falls

über die Garantie des Garantiefonds abgebildet. Der Risikobeitrag

und die Kosten werden aus dem fonds gebundenen

46


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Geschäftsbericht 2010

Teil entnommen. Die bei der Berechnung des konventionellen

Teils in der Deckungsrückstellung verwendeten Rechnungsgrundlagen

sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Fondsgebundene Lebensversicherung

mit Bruttobeitragsgarantie

Direktversicherung

Rech-

nungszins

Tarif VHT19 2,75 %

Tarif VHT20 2,75 %

Tarif VHT21 2,75 %

Tarif VHD01 2,25 %

Tarif VHD02 2,25 %

Tarif VHD03 2,25 %

Tarif VHD11 2,25 %

Tarif VHD12 2,25 %

Tarif VHD13 2,25 %

Tarif VHD21 2,25 %

Tarif VHD22 2,25 %

Tarif VHD23 2,25 %

Tarif VHD24 2,25 %

Tarif VHD25 2,25 %

Riester

Tarif VHZ01 2,75 %

Tarif VHZ02 2,75 %

Tarif VHZ03 2,25 %

Tarif VHZ04 2,25 %

Tarif VHZ11 2,25 %

Tarif VHZ12 2,25 %

Tarif VHZ13 2,25 %

Tarif VHZ21 2,25 %

Tarif VHZ22 2,25 %

Tarif VHZ23 2,25 %

Tarif VHZ24 2,25 %

Tarif VHZ25 2,25 %

Jahresabschluss

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Deckungsrückstellung der fondsgebundenen Versicherungen

wurde retrospektiv ermittelt. Dabei wurden die

Anteileinheiten der einzelnen Versicherungen mit dem

Zeitwert bewertet. Um der gestiegenen Lebens erwartung

Rechnung zu tragen, wurden darüber hinaus für fondsgebundene

Rentenversicherungen mit garantiertem

Rentenfaktor nach der prospektiven Methode ermittelte

zusätzliche Reserven gestellt.

Bei der indexorientierten Lebensversicherung wurde die

Deckungsrückstellung für die Erlebensfallleistung retrospektiv

ermittelt. Dabei wurde die zugrunde liegende Kapitalanlage

mit dem Zeitwert bewertet. Die Deckungsrückstellung

für die Todesfallleistung sowie die Verwaltungskostenrückstellung

für die beitragsfreien Zeiten wurden nach der

prospektiven Methode berechnet. Es fand die Sterbetafel

1994 T für Männer bzw. Frauen Anwendung. Die Deckungsrückstellung

für die Todesfallleistung wurde unter einer

vorsichtigen Annahme über die Entwicklung des Marktwerts

der Kapitalanlage für die Erlebensfallleistung berechnet. Der

Zillmersatz beträgt 40 ‰ der Beitragssumme.

47


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Rückstellungen für noch nicht abgewickelte

Versicherungsfälle

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

und Rückkäufe berücksichtigt sowohl für das selbst

abgeschlossene Geschäft als auch für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft für alle Versicherungsfälle,

die vor dem Zeitpunkt der Bestandsfeststellung bekannt wurden,

die zu erwartende Leistung einzeln. Die Position enthält

ferner eine Rückstellung für bereits abgegangene Verträge,

die unter das BGH-Urteil vom 12. Oktober 2005 fallen.

Rückstellung für Beitragsrückerstattung

Der innerhalb der Rückstellung für Beitragsrückerstattung

für Schlussgewinnanteile zu bilanzierende Schlussgewinnanteilfonds

wird für jeden Vertrag einzeln, bezogen auf den

jeweiligen Fälligkeitszeitpunkt des Schlussgewinns, berechnet.

Dabei wird der dem einzelnen Vertrag zum Fälligkeitszeitpunkt

zustehende Schlussgewinnanteil mit einem Zinssatz

von 3,7 % auf den Versicherungsstichtag im zurückliegenden

Geschäftsjahr abdiskontiert.

Andere Rückstellungen

Im Zusammenhang mit der Passivierung von lang fristigen

Rückstellungen – gemäß BilMoG – wurden in der Gewinn-

und Verlustrechnung die für das Geschäftsjahr ermittelten

Steuerrückstellungen mit deren Erfüllungsbetrag

der Verpflichtung als Aufwand und die Rückstellungsabzinsung

gesondert als Ertrag in der Position »Sonstige

Erträge« ausgewiesen (Bruttomethode). Für die sonstigen

Rückstellung 1. Januar 2010

Jahresabschluss

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Rück stellungen erfolgte der Ausweis in Höhe des Barwertes

des Erfüllungsbetrages einer Rückstellung unter den

sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Nettomethode).

Die entsprechenden Abzinsungssätze lagen per 30. November

2010 zwischen 3,90 % und 4,87 % und entsprachen

dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten

durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben

Jahre für angenommene Restlaufzeiten bis zehn Jahre.

Aufgrund der Übergangsregelung zum BilMoG brauchen

am 1. Januar 2010 bereits gebildete Rückstellungen nicht

abgezinst zu werden, sofern ein Ausgleich bis 2024 erfolgt

(Art. 67 Abs. 1 S.2 EGHGB). Dies ist hinsichtlich der vor dem

1. Januar 2010 gebildeten Steuerrückstellungen einschließlich

der dafür gebildeten Zinsrückstellungen (§ 233 a AO)

der Fall. Aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts

nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB besteht eine Überdeckung

in Höhe von 59 Tsd. €.

Mit dem Übergang auf BilMoG ergaben sich zum 1. Januar

2010 für folgende Rückstellungen nachstehende Beträge

und im Vergleich zu den Rückstellungen zum 31. Dezember

2009 folgende Erhöhungen, die in den außerordentlichen

Aufwendungen ausgewiesen werden.

Die Wertansätze der übrigen Rückstellungen mit einer

Laufzeit bis zu einem Jahr orientieren sich am voraussichtlichen

Bedarf.

Tsd. €

31. Dezember 2009

Tsd. €

Initialdifferenz

Pensionsrückstellung 1) 2 947 1) 1 554 1) 93

1) Die ERGO Versicherungsgruppe AG hat mit unserer Gesellschaft den Schuldbeitritt zu Pensionszusagen vereinbart und bilanziert die dafür von uns

erhaltenen Deckungsmittel sowie die Pensionsrückstellungen und erfüllt im Außenverhältnis sämtliche Pensionsverpflichtungen. Hierbei wurde das

Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, ausgeübt.

Die gesamte Initialdifferenz beträgt hierbei 1 394 Tsd. €.

Tsd. €

48


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Geschäftsbericht 2010

Übrige Passiva

Die nicht einzeln erwähnten Passivwerte wurden – soweit

bekannt – mit den Nominalbeträgen, ansonsten mit den

erwarteten Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungsbeträge wurden mit dem Devisenkassamittelkurs

zum 31. Dezember 2010 umgerechnet.

Latente Steuern

Aufgrund des Organschaftverhältnisses mit der ERGO Versicherungsgruppe

AG wurde von einer Bilanzierung der

auf Ebene der Gesellschaft berechneten latenten Steuern

gem. DRS 18 Nr. 32 abgesehen.

Jahresabschluss

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsstetigkeit

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert

beibehalten, sofern hier nicht die erstmals angewendeten

Vorschriften des BilMoG Anpassungen erforderten.

49


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Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Bilanz: Aktivseite

Entwicklung der Aktivposten A., B. I., und B. II. im Geschäftsjahr 2010

Aktivposten Bilanzwerte Vorjahr

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie

Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6 705

B. I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10 692

2. Beteiligungen 3

3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2

4. Summe B. I. 10 697

B. II. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2 153

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 10 034

3. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschreibungen 5 999

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 12 197

4. Einlagen bei Kreditinstituten −

5. Andere Kapitalanlagen 5

6. Summe B. II. 30 388

Insgesamt 47 791

1) inklusive Währungskursveränderungen

Tsd. €

50


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Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Bilanz: Aktivseite

Zugänge Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen 1) Abschreibungen 1) Bilanzwerte

Geschäftsjahr

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €

1 989 − − − 2 408 6 286

300 − − − 300 10 692

− − − − − 3

− − 2 − − −

300 − 2 − 300 10 695

16 305 − 14 002 − 77 4 379

11 595 − 3 519 17 172 17 954

5 013 − 511 − − 10 500

6 076 − 1 500 − − 16 774

2 800 − − − − 2 800

73 460 − 73 320 − − 145

115 249 − 92 853 17 249 52 552

117 538 − 92 855 17 2 958 69 533

51


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Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Bilanz: Aktivseite

Aktivseite

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Diese Position enthält ausschließlich entgeltlich

erworbene Software.

I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

B. Kapitalanlagen

Zeitwerte der Kapitalanlagen

(die Bewertungsmethoden sind auf Seite 44 beschrieben)

Bilanzwert Zeitwert Bewertungs-

differenz

Tsd. € Tsd. € Tsd. €

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10 692 57 549 46 857

2. Beteiligungen 3 3 −

II. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere 4 379 4 675 296

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere 17 954 17 918 −36

3. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschreibungen 1) 10 954 11 013 59

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 1) 17 287 17 994 707

4. Einlagen bei Kreditinstituten 2 800 2 800 −

5. Andere Kapitalanlagen 145 145 −

Insgesamt 64 214 112 097 47 883

1) unter Berücksichtigung von Agio/Disagio

Die Gesamtsumme der Bilanzwerte der in die Überschussbeteiligung

einzubeziehenden Kapitalanlagen beträgt

44 012 Tsd. €, die Gesamtsumme des beizulegenden Zeit-

werts selbiger Kapitalanlagen beträgt 44 852 Tsd. €. Daraus

ergibt sich ein Saldo von 840 Tsd. €.

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Geschäftsbericht 2010

I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen

und Beteiligungen

Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB zum 31. Dezember 2010

Gesellschaft Kapitalanteil

Anteile an verbundenen Unternehmen Inland 1)

Unterbliebene Abschreibungen auf Finanzinstrumente

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht durchgeführt,

sofern die Wertminderungen nur von vorübergehender

Dauer sind. Dies betrifft folgende zu den Finanzanlagen

des Direktbestandes gehörende Finanzinstrumente:

unmittelbar

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Bilanz: Aktivseite

Eigenkapital

in €

Ergebnis

VORSORGE Service GmbH, Düsseldorf 100,00 % 346 678,97 − 298 237,52

Anteile an verbundenen Unternehmen Ausland 1)

VORSORGE Luxemburg Lebensversicherung S. A., Munsbach 100,00 % 17 539 834,92 2 745 900,97

1) Die Angaben beziehen sich auf den letzten verfügbaren Jahresabschluss.

Für Inhaberschuldverschreibungen wurden aufgrund des

gemilderten Niederstwertprinzips Abschreibungen wegen

nur vorübergehender Wertminderung nicht vorgenommen.

Die Wertminderung ist von vorübergehender Dauer, weil

der Buchwert einem dauerhaft beizulegenden Wert entspricht,

der auf der Meinung einer Mehrzahl unabhängiger

externer Analysten beruht (MEAG-Verfahren).

in €

Bilanzwert Zeitwert Bewertungs-

differenz

Tsd. € Tsd. € Tsd. €

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 6 299 023 6 113 897 − 185 126

Derivative Finanzinstrumente

Unter den Schuldscheinforderungen und Darlehen ist ein

kombiniertes Instrument mit Aktienkursrisiko enthalten. Es

weist einen Nominal- und Buchwert in Höhe von 274 Tsd. €

und einen Zeitwert von 697 Tsd. € aus.

53


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Geschäftsbericht 2010

D. Forderungen

I. 1. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

an Versicherungsnehmer

Diese Position enthält unter Ziffer 1.a) Forderungen aus

uneingelösten Versicherungsscheinen und Folgebei -

tragsrechnungen.

Die Forderungen gemäß Ziffer 1.b) betreffen die noch nicht

fälligen Ansprüche auf Beiträge in Höhe der im Geschäftsjahr

oder in Vorjahren entstandenen rechnungsmäßig

gedeckten, aber noch nicht getilgten Abschlussaufwendungen

bei Versicherungen, deren Deckungsrückstellung

durch Zillmerung negativ geworden wäre.

Gebundene Aktivwerte

Am 31. Dezember 2010 bestanden Verpfändungen bei den

Sonstigen Forderungen in Höhe von 211 Tsd. €.

F. Rechnungsabgrenzungsposten

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Bilanz: Aktivseite

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden die

abgrenzten Zinsen und Mieten in Höhe von 947 Tsd. €, das

Agio auf Schuldscheinforderungen und Namensschuldverschreibungen

in Höhe von 972 Tsd. € und die sonstigen

Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 209 Tsd. €

angewiesen.

54


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Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Bilanz: Passivseite

Passivseite

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt am Bilanzstichtag 5 113 Tsd. €

und ist eingeteilt in 1 000 voll eingezahlte Stückaktien,

die auf den Namen lauten. Auf eine Stückaktie entfällt ein

anteiliger Betrag am Grundkapital von 5 Tsd. €.

II. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB blieb im

Berichtsjahr unverändert.

III. Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 9 596 Tsd. €

blieben im Berichtsjahr unverändert.

B. Versicherungstechnische Rückstellungen

Die versicherungstechnischen Rückstellungen wurden für

Einzelversicherungen aus dem selbst abgeschlossenen

Geschäft gebildet.

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige

Beitragsrückerstattung

Die Rückstellung hat sich im Berichtsjahr wie folgt

entwickelt:

2010 2009

Tsd. € Tsd. €

Stand am Ende des Vorjahres 2 203 567

Entnahme 830 75

Zuführung 1 609 1 710

Stand am Ende des Geschäftsjahres 2 981 2 203

Die für das Jahr 2011 erklärten Gewinnanteilsätze sind in einer Anlage zum Anhang zusammengestellt.

55


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Geschäftsbericht 2010

Innerhalb der Rückstellung für Beitragsrückerstattung entfallen:

F. Andere Verbindlichkeiten

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Bilanz: Passivseite

a) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile 1 165

b) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussüberschussanteile und Schlusszahlungen 10

c) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge für die Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven −

d) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zur Beteiligung an Bewertungsreserven (ohne c) −

e) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Gewinnrenten zurückgestellt wird (ohne a) −

f) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Schlussüberschussanteilen und

Schluss zahlungen zurückgestellt wird (ohne b und e) 482

g) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung der Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven

zurückgestellt wird (ohne c) −

h) auf den ungebundenen Teil (ohne a bis g) 1 325

C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich

der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von

den Versicherungsnehmern getragen wird

Es handelt sich ausschließlich um die Deckungsrückstellung.

Sie wurde für Einzelversicherungen aus dem selbst abgeschlossenen

Geschäft beziehungsweise dem in Rückdeckung

gegebenen Geschäft gebildet.

D. Andere Rückstellungen

II. Sonstige Rückstellungen

Die Position beinhaltet hauptsächlich Rückstellung für die

Organschaftsumlage von 3 275 Tsd. €, Gratifikationen und

Tantiemen von 640 Tsd. € sowie Rückstellungen für ausstehende

Rechnungen von 715 Tsd. €.

Tsd. €

I. 1. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

gegenüber Versicherungsnehmern

In dieser Position sind die verzinslich angesammelten

Überschussanteile in Höhe von 905 Tsd. € enthalten.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger

als fünf Jahren.

56


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Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anhang

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Versicherungstechnische Rechnung

1. a) Gebuchte Bruttobeiträge

selbst abgeschlossene Versicherungen

laufende Beiträge

Einzelversicherungen

mit Gewinnbeteiligung 1 346 1 321

bei denen das Kapitalanlagerisiko von

den Versicherungsnehmern getragen wird 156 816 148 214

Einmalbeiträge

Einzelversicherungen

bei denen das Kapitalanlagerisiko von

den Versicherungsnehmern getragen wird 14 207 12 204

Insgesamt 172 369 161 740

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen

Die Aufwendungen für Kapitalanlagen setzen sich aus den

außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3

Satz 3 und 4 i. V. m. § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB in Höhe von

549 Tsd. und den Aufwendungen für die Verwaltung von

Kapitalanlagen – insbesondere für die Verwaltung fondsgebundener

Versicherungen – in Höhe von 471 Tsd. € sowie

den Verlusten aus dem Abgang von Kapitalanlagen in

Höhe von 354 Tsd. € zusammen.

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen

für eigene Rechnung

Hier wird im Wesentlichen die Abgabe der nicht realisierten

Gewinne an die Rückversicherer von 38 168 Tsd. €

ausgewiesen.

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für

eigene Rechnung

Der Rückversicherungssaldo, bestehend aus den verdienten

Beiträgen der Rückversicherer und den Anteilen der Rückversicherer

an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle,

an den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb

und an der Veränderung der Brutto-Deckungsrückstellung,

beträgt 2 815 Tsd. € zulasten unserer Gesellschaft.

2010

Tsd. €

II. Nicht versicherungstechnische Rechnung

2009

Tsd. €

4. Außerordentlicher Aufwand

Die Umstellung auf BilMoG führt zu einem außerordentlichen

Aufwand in Höhe von 93 Tsd. € und resultiert aus der

geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen bei der

ERGO Versicherungsgruppe AG, mit der die Gesellschaft einen

Schuldbeitritt vereinbart hat. Hierbei wird das Wahlrecht des

Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den

Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen,

ausgeübt. Nähere Einzelheiten befinden sich auf Seite 48.

57


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anhang

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige

finanzielle Verpflichtungen

• Die ERGO Versicherungsgruppe AG hat mit unserer Gesellschaft

den Schuldbeitritt zu Pensionszusagen vereinbart.

Sie bilanziert die dafür von uns erhaltenen Deckungsmittel

sowie die Pensionsrückstellungen und erfüllt im Außenverhältnis

sämtliche Pensionsverpflichtungen. Daraus

bestanden am 31. Dezember 2010 gesamtschuldnerische

Haftungen von 3 428 Tsd. €. Die ERGO ist im Innenverhältnis

zur VORSORGE Leben verpflichtet, die Pensionsverpflichtungen

der VORSORGE Leben im Außenverhältnis

zu erfüllen. Dementsprechend realisiert sich die

gesamtschuldnerische Haftung der VORSORGE Leben

nur in dem Fall, dass die ERGO als Gesamtschuldner aus

Unvermögen zur Leistung an die Berechtigten ausfällt.

Bei der ERGO handelt es sich allerdings um eine Finanzdienstleistungsholding,

die aufgrund eigener Kapitalstärke

von unabhängigen Rating-Agenturen jeweils

mit – für eine Holdinggesellschaft – sehr guten Ratings

bewertet wird (z. B.: Fitch: A+; S&P: A). Das Risiko einer

gesamtschuldnerischen Haftung wird vor diesem Hintergrund

nicht gesehen.

• Vor dem Hintergrund eines Urteils des LAG München vom

15. März 2007 zur Zulässigkeit von gezillmerten Tarifen

in der Entgeltumwandlung hat die Gesellschaft eine eingeschränkte

Freistellung der Arbeitgeber von einer möglichen

Inhaftungnahme aufgrund dieses Urteils erteilt.

Die Erklärung war auf wenige Fälle in Kollektivverträgen

beschränkt. Das Risiko einer möglichen Inanspruchnahme

betrug zum Bilanzstichtag 278 Tsd. €.

• Die Gesellschaft ist gemäß § 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds

für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds

erhebt auf der Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung

(Leben) jährliche Beiträge von maximal

0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-

Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der

Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen

aufgebaut ist. Zukünftige Verpflichtungen für die

Gesellschaft bestanden hieraus keine.

• Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge

in Höhe von einem weiteren Promille der Summe

der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen

erheben; dies entsprach einer Verpflichtung von 82 Tsd. €.

• Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem

Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG

finanzielle Mittel zur Verfügung zu

stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem

Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt

1 % der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen

unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den

Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss

der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus

den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds betrug

die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag 734 Tsd. €.

Verpflichtungen treffen die VORSORGE Leben nur, wenn

Lebensversicherungsunternehmen oder Pensionskassen

wegen drohender Insolvenz unter den Schutz der

Protektor gestellt würden. Dabei würde die Höhe der

Inanspruchnahme vom Umfang des zu übertragenden

Bestands abhängen. Trotz Durchlaufens einer mehrjährigen

nachhaltigen Finanzmarktkrise ist eine entsprechende

Inanspruchnahme der Protektor in den letzten Jahren

nicht eingetreten. Zudem sind aktuell keine Lebensversicherungs-

oder Pensionskassenunternehmen bekannt,

die drohen, unter den Schutz der Protektor gestellt zu werden.

Der Eintritt des Risikos einer über die turnusmäßigen

Jahresbeiträge hinausgehende Inanspruchnahme der

VORSORGE Leben durch die Protektor wird vor diesem

Hinter grund als unwahrscheinlich eingestuft.

• Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betrugen

2 812 Tsd. €.

• Die Gesellschaft ist Mitglied der Versorgungsausgleichskasse

Pensionskasse VVaG. Entsprechend ihrer Quote

hat sie sich verpflichtet, auf Anforderung des Vereins

zusätzliche Gründungsstockmittel zur Verfügung zu

stellen, wenn dies zur Erfüllung der Solvabilitätsanforderungen

des Vereins erforderlich ist.

58


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr

94 Innendienst-Mitarbeiter.

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvermittler, Personalaufwendungen

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

Für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 wurden den Mitgliedern

des Vorstands und des Aufsichtsrats Bezüge in Höhe

von 286 Tsd. € (Vorstand) beziehungsweise 3 Tsd. € (Aufsichtsrat)

gewährt. Ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre

Hinterbliebenen erhielten von der Gesellschaft 1 Tsd. €. Für

laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen für

frühere Mitglieder oder ihre Hinterbliebenen wurden bei der

ERGO Versicherungsgruppe AG Rückstellungen in Höhe von

13 Tsd. € bilanziert, für die unsere Gesellschaft mithaftet.

Jahresabschluss

Anhang

Sonstige Angaben

2010 2009

Tsd. € Tsd. €

1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvermittler im Sinne des § 92

HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 29 837 27 075

2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvermittler im Sinne des § 92 HGB − −

3. Löhne und Gehälter 5 212 4 805

4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 817 786

5. Aufwendungen für Altersversorgung 442 173

6. Insgesamt 36 308 32 839

Die Übersicht über die Mitglieder des Aufsichtsrats und des

Vorstands befindet sich auf Seite 4. Sie ist ein Bestandteil

des Anhangs.

Abschlussprüferhonorar

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar erfolgen befreiend

im Konzernabschluss der ERGO Versicherungsgruppe AG.

59


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Geschäftsbericht 2010

Zusätzliche Angaben

Gruppenzugehörigkeit

Die ERGO Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf, ist alleinige

Aktionärin der VORSORGE Lebensversicherung AG.

Die Mitteilung entsprechend § 20 Abs. 4 AktG liegt vor. Die

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, München,

kontrolliert zum 31. Dezember 2010 unmittelbar und über

ihre Tochtergesellschaft P. A. N. GmbH & Co. KG, Grünwald,

100,00 % des gezeichneten Kapitals der ERGO Versicherungsgruppe

AG, Düsseldorf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in die nach den

internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS aufgestellten

Konzernabschlüsse der ERGO Versicherungsgruppe AG

und der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG zum

31. Dezember 2010 einbezogen. Somit liegen die Voraussetzungen

zur Befreiung der Gesellschaft von der Konzernrechnungslegungspflicht

vor.

Jahresabschluss

Anhang

Sonstige Angaben

1. Beitragssumme des Neugeschäfts 717 346

2. Nettoergebnis aus Kapitalanlagen – ohne FLV 2 942

3. Laufendes Ergebnis aus Kapitalanlagen im Sinne der Durchschnittsverzinsung – ohne FLV 3 407

4. Zuführung zur RfB für die fondsgebundene Lebensversicherung 1 451

5. Direktgutschrift

a) für Bonussummen und Auffüllung der Deckungsrückstellung −

b) für verzinsliche Ansammlung 77

c) für ausgezahlte bzw. verrechnete Überschussanteile −

d) für Fondsanteile 2 140

Gesamt 2 217

Die Konzernabschlüsse und -lageberichte der ERGO Versicherungsgruppe

AG und der Münchener Rückversicherungs-

Gesellschaft AG werden über die Internetseiten des Unternehmensregisters

zugänglich sein. Auf Wunsch sind sie bei

den Gesellschaften erhältlich.

Düsseldorf, den 24. Januar 2011

Der Vorstand

Dr. Andreas Jahn Frank Wittholt

Tsd. €

60


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Anlagestock

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen – Anlagestock

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

1. Schuldscheindarlehen

Anzahl der

Anteileinheiten

indexgebundenes Schuldscheindarlehen 1,00

2. Fondsanteile

ABERDEEN-INDIA OPPORT. AC 225,58

Acatis Aktien Global Fond 151,37

ACM Deleop.Reg.Markets F. 141,57

Adv.I - Meridio Green Bal 391,05

AFA Global Select Fds-War 156 962,56

AlBe ACM Int.Healthc.Fd A 15 797,53

AlBe Glob.Growth Trends A 140 796,70

Alli AGI RPRndPls-All.RCM 49 527,00

Alli DIT Concentra 214,61

Alli DIT Wachst.Deutschl. 15,05

Alli dit-Euro Bd Tot.Ret. 807,35

Alli Vermögensb.Deutschl 2 258,66

Allianz Horizont Dynamik 50,38

Allianz RCM Informationst 7,85

Allianz RCM US Large CAP 7 574,21

AMB Generali Komf.Wachst. 84,22

Ampe HSSB Verm.bildungfds 71,65

Ampega HSSB Vermö.bild. I 199,88

Amundi Emerging 2 637,00

AXA Eastern Europe Equity 262,82

AXA IM F. Inc.In.St. US 1 220,69

AXA IM F.Inc.Nam.Anteile 9 153,00

AXA SunLife Gl.P.-Eu.Gro. 3 562,40

AXA Wld-Euro Credit Plus 0,00

AXA World Fds-Far East Eq 6 965,28

Baer Absol. Return Bond B 9 899,00

Baer Special Euro. STK Fd 156,92

BaGlI eb.rexx Govern Germ 797,70

Baring Europ.Growth Trust 6 641,86

Baring Europe Sel. Trust 1 099,60

Baring GermanGrowthTrust 3 215,51

Baring Russia Fund Action 444,46

BG Global Challenge 0,00

BNY MELLON EUROLAND BOND 55 919,98

Brock Merc.Emerg. Euro Fd 723,35

Brock Merc.Glob. Opp.Fd A 1 566,17

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

Brock Merc.NorthAmer.Opp. 555,94

Brock MercSel.Tr.Jap.Opp. 609,77

Brock MLIIF NewEnergy Fnd 36 324,84

Brock MLIIF Wrld Min. Fnd 30 566,06

Brock MLIIF-US Flex Equi. 629,82

Brock MST Eu.Opp.Fnd(USD) 4 657,00

Brock MST World Gold&Min. 6 369,92

Carm Carmignac Patrimoine 305,21

Carmignac Investissement 195,19

Carmignac Securite FCP /A 85,01

COMGEST GROWTH EMERG.MARK 2 108,01

Cominv.Best-in-One Europe 117,32

cominvest ADIG ADIKUR 387,21

cominvest ADIG Euro.Visi. 1 342,99

cominvest Fondak 4 967,73

cominvest Fondirent 47,19

Cons Convertinvest Eur.Co 35,94

CONS Convertinvest Eur.Co 8 610,00

CoRe HausInvest Global 0,00

C-Quadrat Arts Tot.Ret.Gl 67,86

Credit Suisse CS EUROREAL 16 581,85

CS Money Market Fund EUR 196,34

DAB Adviser I Fd.-Albr.&C 209,96

Danske Invest Management 2 388,44

db x-tr.II-IBOXX EO SOV.E 512,10

DEGI Europa 11 270,44

Dexia Index Arbitrage 320,28

DWS Akkumula 5 397,25

DWS BestSelect Branchen 152,68

DWS Bonuszertifikat 25,93

DWS Convertibles 974,69

DWS DEUTSCHLAND 609,90

DWS Euro Renten Strategie 3,49

DWS Euro Spezial 1 541,74

DWS Euro-Bonds (Medium) 91,29

DWS Europ. Aktien Typ 0 48,85

DWS European Equities 215,47

DWS FlexPension 2021 62 950,93

DWS FlexPension 2022 54 527,33

DWS FlexPension 2023 395 489,35

DWS FlexPension II 2019 8 264,33

61


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

DWS FlexPension II 2020 6 329,06

DWS FlexPension II 2021 6 832,20

DWS FlexPension II 2022 8 583,69

DWS FlexPension II 2023 10 214,26

DWS FlexPension II 2024 32 023,76

DWS FlexPension II 2025 383 511,15

DWS FlexPension SICAV2013 33 655,33

DWS FlexPension SICAV2014 28 308,95

DWS FlexPension SICAV2015 215 418,37

DWS FlexPension SICAV2016 174 641,16

DWS FlexPension SICAV2017 88 102,89

DWS FlexPension SICAV2018 113 530,31

DWS FlexPension SICAV2019 71 970,06

DWS FlexPension SICAV2020 54 677,01

DWS FlexProfit 80 4 672,96

DWS Global Equities 228,61

DWS INVESTA 20 841,34

DWS Japan Opportunities 1 360,63

DWS Lux. EURORENTA 32 521,18

DWS PROVESTA 4 923,68

DWS Rohstoffond 3 825,86

DWS Russia 413,17

DWS Select Invest 15,80

DWS Select Rent 806,35

DWS Technologiefonds 10 695,57

DWS Telemedia 10 769,66

DWS Top 50 Asien 32 274,11

DWS Top 50 Europa 26 351,42

DWS Top 50 World 32 189,12

DWS Top Dividende 15 557,16

DWS Vermögensbg. Fonds I 110 262,34

DWS Vermögensbild. Renten 251 312,28

DWS Vermögensm.-Balance 92,14

DWS Zukunftsressourcen 10 473,18

Ethna-AKTIV E 2 074,66

Euroland Protect Io Inha. 44 191,00

Exane Asset Management 24,27

F&C GLOBAL CONVERTIBLE BD 4 444,92

F&C HVB-Stiftungsfonds 1 429,56

FftTrust FT Accugeld 6 150,36

Fide Euro Blue Chip Fund 17 453,73

Fide Europ.Aggressiv Fds. 19 302,95

Fide Fds. Health - Care 737,25

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Anlagestock

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

Fide Fds.SICAV-Technology 365,63

Fide FFII Euro Stoxx 50 5 798,08

Fide Global Growth 268,47

Fide PA America Fund 81 675,94

Fide PA International 116 001,90

Fide PA Japan 369 943,46

Fide PA South East Asia 528 999,71

Fide. Asean Fund 259,33

Fide. AsianSpecialSituat. 114,52

Fide. Emerging Market 10 921,49

Fide. Euro Balanced Fd. 16 454,76

Fide. Euro Bond 66 595,24

Fide. Europ. Smaller Cos 1 576,97

Fide. Europ.Growth Fd. 1 598 583,24

Fide. European Fund 10 105,93

Fide. Fds-Australia Fund 42,81

Fide. FPS Growth Fund 339,20

Fide. Funds-Germany Fund 1 265,73

Fide. Greater China F. 85,62

Fide. Indonesia Fund 1 182,00

Fide. Internat.Bond Fund 7 321,47

Fide. JapanSmallerCompany 4 904,53

Fide. Korea Fund 1 287,02

Fide. Latin America Fund 2 599,54

Fide. Malaysia Fund 272,43

Fide. Multi-Asset Strat. 2 960,87

Fide. Nordic Fund 185,90

Fide. Switzerland Fund 8,06

Fide. Target 2025 64 801,02

Fide. Target 2030 EO 56 949,97

Fide. Target 2035 EO 46 112,38

Fide. Target 2040 EO 47 372,64

Fide. Thailand Fund 2 706,86

Fide.Ameri.GrowthFund US$ 1 535,02

Fidelity Target 2010 EO 5 443,88

Fidelity Target 2015 30 851,51

Fidelity Target 2020 EO 49 617,56

Fidelity-EMEA Fund EUR 674,35

First St.Inv.ICVC-AS.Pac 469 746,00

Fleming China Fund 1 360,79

Fort. Equity Germany 35,42

Fort. Fd-Bond Long Euro 7 007,00

Fortis Equity Europe 10,66

62


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

Fr.Temp.Inv.Fds.Em.Mkt.Bd 6,65

Franklin Global Real Fund 3 790,09

FrTem BRIC Fund 23 165,19

FrTem Eastern Europe 19 947,97

FrTem EmergingMarkets 52 658,94

FrTem European Fund 17 688,90

FrTem Glob. Smaller Comp. 35 306,28

FrTem Global Bd Fd.EUR A 21 228,65

FrTem Global Growth 303 232,85

FrTem Growth Fd. Euro 1 423 237,13

FrTem Growth Fund Inc 754 197,08

FrTem Mutual Beacon 148,68

FrTem Mutual Europ. A 13 102,67

FrTem Mutual Europ.(US) 1 127,86

FrTem Strat. Balanced Fnd 32 755,59

FrTem Strat. Dynamic Fnd 59 121,90

FrTem Strat. Income Fnd 16 301,61

FrTem Temp. Euroland 3 110,98

FrTemGlobal Bd.Fd EUR A 481,04

FRTR F.Europ.Growth 376,47

FT Frankfurt Effekten-Fd 32,64

FT Interspezial 27,05

FVB-Dt.Aktienfds BaWüInv 4 343,97

FVB-Dt.Rentenfds BaWüInv 10 829,46

Gamax Fonds Top 100 3 557,23

Gamax Funds FCP-Junior 193,53

Gartmore Cont.Europ.Fund 481 342,20

GreenEffects NAI-Wertefds 2 560,76

Hansa Inv Hansa Immobilia 3 212,11

Hansainvest HansaEuropa 134,31

Hend Horiz.Fd-Cont.Eu.Eq. 1 085,04

Hend Pacif. Equity Fds 13,94

Hend Pan Europ. Prop.Eq. 3 765,85

HSBC BRIC Markets Equity 21 010,11

HSBC Chinese Equity AC 1 150,57

HSBC Eur-Geldmarktfd Inka 2 619,47

HSBC GI Emerging Market 3 543,27

HSBC GIF - Brazil Equity 1 979,88

HSBC GIF - Indian Equity 1 204,07

HSBC GIF-Gl Emerg.Mkts Eq 3 239,00

HSBC Trinkaus Invest 4 380,03

HVB Verm.d.pr.Chance 5 274,66

HVB Verm.dep.priv.Balance 21 829,62

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Anlagestock

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

HVB Verm.dep.priv.Wachstu 20 049,88

HVB Verm.dep.privat Def.P 2 736,23

iii-Inv INTER ImmoProfil 25,00

Inv.Japan Eq. Ad. Fds 224 476,00

Inve Glob SmallCap Eq.Fd. 36,52

Inve GT Heathcare Fund A 61,58

Inve GT Japan Enter A$ 991,90

Inve GT Korea 119,48

Inve Gt PRC Fund 283,62

Inve Gt Technologie Fonds 4 590,59

Inve Pan Europ.Structured 9 829,46

Invesco Europa Core Aktie 595,04

INVESCO Focus GTUmw.tech. 3 351,71

Invesco-Asia Consumer Dem 140 761,00

INVESTEC-GLOBAL GOLD ACT. 1 410,76

IPConcept Öko-Aktienfonds 141,00

ISHARES BARC.CAP.EURO GOV 447,94

JB Multi.-SAM Sust. Water 647,63

JB Multibd-Local Emerging 634,80

JPM EURO LIQUIDITY FUND 21,89

JPMO Emerging Markets Equ 13 626,20

JPMO Eur.Small Comp.A-EUR 6 108,17

JPMO Euroland Equity Fund 1 321,09

JPMO Europe Strat. Value 29 725,14

JPMO Flem.Latin Amer. Fd. 3 774,30

JPMO Fleming American Fnd 138,11

JPMO Fleming European Fnd 6 633,97

JPMO Fleming India Fund 574,43

JPMO FlemingFlag.Paci.Fnd 995,93

JPMO Global Convert.Fd. 16 149,48

JPMO Global Dynamic Fund 1 955,37

JPMO Investment Glob. Cap 1 113,00

JPMO US Strat. Value Fd. 2 564,82

JPMorgan Funds-Africa Equ 57,33

Jupiter Gl.FD.-J. Europ.G 5 676,35

KBL EPB BD-SELEC.INV.GR.C 168,21

Lingohr-Europa-Syst.-LBB 81 598,00

Lingohr-Systematic LBB-In 10 650,59

LRI M & W Invest: M & W C 4,28

M&G American Fund A 603 086,00

M&G Global Basics Fund 34 635,26

M&G Pan European Fund A 735,12

Magellan SICAV 67,05

63


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

MEAG Euro Ertrag 20 140,00

MEAG Euro Mediorent 6 821,55

MEAG EuroAktien Dyn.Floor 5 723,07

MEAG EuroBalance 102 768,30

MEAG EuroFlex 100 563,94

MEAG EuroInvest 414 648,11

MEAG EuroKapital 325 337,40

MEAG EuroRent 403 611,41

MEAG EuroRenten Dyn.Floor 4 501,30

MEAG Fairreturn A 1 110,24

MEAG Floor EuroAktien 11 168,13

MEAG GlobalBalance DF 184 038,87

MEAG GlobalChance 354 876,00

MEAG GlobalReal Lux FCP 18,19

MEAG KlimaStrategie 611,11

MEAG Nachhaltigkeit 2 807,78

MEAG OptiErtrag / Inhaber 92,80

MEAG ProInvest 15 281,73

MEAG ProZins 1 641,77

Metz.United Inv.MultiA.Dy 650,32

Metzler AktienDeutschland 1,38

Metzler I.I.Metz.Europ.Gr 29 562,00

Metzler TORERO MultiAsset 224,77

Metzler Wachstum Internat 236,20

ML Inv.Sols-Glg Europ. 11 423,00

Monega BestInvest Europa 340,99

Monega Ertrag 48,13

Monega Euro-Bond 88,02

Monega Euroland 862,36

Monega FairInvest Aktien 419,99

Monega Germany 2 191,93

Monega Innovation 334,23

Monega Short-Track 36,66

Monega Wachstum 3,85

Mor.St.Inv.-Em.Mark.Dom. 45 306,23

Mor.St.Inv.-US Advantage 210 195,00

MünchKapAnl ALL-IN-ONE MK 613 729,00

Natixis-Vau. Nels. US 518,21

NESTOR Osteuropa Fonds 28,92

N-Fonds Nr.3 Strat. HNLux 898,06

Nordea 1-North Am.Val. Fd 86,62

Nordea European Value Fd. 4 034,62

NordInv. Concept Fds. 20 124,84

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Anlagestock

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

NordInv. Nordasia.com 5 591,82

Nordinv. Nordinternet 17 272,00

Nordinvest Nordcumula 2 284,96

Nordinvest Nordglobal 19 090,37

Ökoworld Lux Ökovision 475,09

ÖkoWorld Water for Life 34,60

ÖkoWorld-Klima/ Inhaber 32,87

ÖkoWorld-ÖkoTend Bonds 6,74

Opp Euro Stoxx 50 Werte 1 040,82

Opp OIM Vermö.auf.Fondant 809,34

Opp OP Japan Equit. Quant 735,34

Opp Phar w/Health FCP Na. 199,07

Oppenh. Dax-Werte 483,10

Oppenh. East Asia Special 410,26

Oppenh. Food Global 96,64

Pan European Equity A 33,64

Parvest-Enhances Eonia 4 077,00

Picet-Emerg.Local Curr.De 9 306,00

Pion. Abs.Return Growth 3 247,04

Pion. Aggr. Bd. A 52 051,98

Pion. Akt. Deutschland A 6 845,50

Pion. Akt. Skandinavien 3 605,66

Pion. Akt.Frankreich A 826,39

Pion. Aktien Rohstoffe 33 070,27

Pion. Eastern European 14 881,06

Pion. Emerging Markets Bd 4 237,22

Pion. Euro Curve 3-5 Y. 3 329,43

Pion. Euro Geldmarkt Plus 2 402,88

Pion. Euro Medium Rente 2 569,81

Pion. Euro Renten A DA 29 362,11

Pion. Euroland Equity 38 900,00

Pion. European Equ.Mkts 5 528,65

Pion. European Equity F 2 097,62

Pion. Fds-Commodity Alpha 1 748,89

Pion. GlHighYieldUn.A(cp) 2 691,50

Pion. Global Defensive 40 445,00

Pion. Global Ecology 18 484,70

Pion. Global Flexible 156,67

Pion. Global Select 102 626,91

Pion. Greater China 30 109,49

Pion. Inv. Top Germany 991,79

Pion. Invest. Opti Cash 664,22

Pion. Japanese Equity 105 488,22

64


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

Pion. N-Fds Nr.1 Eur.Act. 2 613,76

Pion. Strategic Income 939,10

Pion. Top Europ.Players A 153 241,21

Pion. Total Return A DA 318 043,80

Pion. U.S. Eq.Mkts.Plus 6 496,57

Pion. U.S. Mid Cap V. 2 425,83

Pion. U.S. Pioneer Fd 115 865,37

Pion. US Research Value 2 980,41

Pioneer Funds-Euro Li ND 14 444,31

Pioneer PF Glob.Balanced 153 448,08

Pioneer PF Global Changes 149 730,73

Pioneer S.F.-Europ.Equity 2 891,38

RBS NV Gold Spot Price Zt 346,29

Sarasin - New Energy Fd. 17 163,73

Sarasin Ökosar 5,79

Sauren Gl. Champions 2 353,41

Sauren Gl. Gr. Plus 11 991,06

SCap StarPlusSICAVWinbnds 1 568,00

SEB Ethical Europe Fund A 11 613,85

SEB ImmoInvest 104 093,57

SEB Invest ÖkoLux 337,00

SEB Invest ÖkoRent 151,00

SEB Strategy Agressive 20,53

SG Ass SGAM Mon.Mkt EUR A 6 060,29

Socit Gener. Gold Mines I 3 164,21

Spae. Longterm Value 383,45

Spae.European Grwth Trust 650,52

StInv PensionProtect 2015 22 961,05

StInv PensionProtect 2016 62 416,85

StInv PensionProtect 2017 23 082,15

StInv PensionProtect 2018 15 549,84

StInv PensionProtect 2019 19 917,60

StInv PensionProtect 2020 19 325,17

StInv PensionProtect 2021 30 393,65

StInv PensionProtect 2022 31 936,38

StInv PensionProtect 2023 41 184,82

StInv PensionProtect 2024 24 492,04

StInv PensionProtect 2025 15 758,37

StStr Active Asia 4 961,00

StStr Gl.Ad.Fd-Em.MktsHgh 1 546,00

terrAssisi Aktien i AMI 49,94

Thee Thrd.EurSel.GrthCl.1 129 453,96

Thnee Eur.Small.Comp.Grth 171 488,24

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Anlagestock

Der Anlagestock setzt sich zusammen aus: 2010

Anzahl der

Anteileinheiten

Thnee Inv.Fds-Amer.Growth 112 255,82

Thnee Pan Europ.Accelera 108,68

Thnee Threa.Amer.GrthCl.1 70 482,00

Thnee Thread.Eur.GrthC1.1 114 079,67

THREADN.-EUROP.HIGH YIELD 60 540,21

UBS SMH Internation. Fund 13,58

UBS SMH Special Fonds 1 124,95

Uni Invest TC Fds Sel.Sys 735,00

Union Geldmarktfonds 1 206,66

Union GenoAS: 1 388,70

Union Inv UniEM Fernost 63,62

Union Investm. UniGlobal 3 631,87

Union Investm. UniRenta 5 678,87

Union UniEurRenta Govern. 43 415,00

UniSector BioPharma 126,43

UniStrategie: Offensiv 585,91

Unive Berenbg Univ.EurAkt 809,73

Unive FIAG-Univ. Dachfds 290 086,65

Veritas Veri Tresor Fonds 40,16

Veritas Veri Valeur Fonds 748,27

WEx Amex Global Balanced 20 482,01

WEx Amex World Equities 8 532,40

WEx Amex-Glob. Bds(Euro) 3 241,56

65


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Gewinnanteilsätze

Gewinn-

anteilsatz

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Bestandsgruppe 131

Fondsgebundene Lebensversicherungen mit und ohne Verrentungsoption sowie Rentenversicherungen mit Überschussbeteiligung

Tarif FGSR1

Kostengewinnanteil 0,0 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikogewinnanteil M: 20 %

W − 20 %

Tarif VHT01

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,30 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikogewinnanteil M: 0,0 %

W: 0,0 %

Tarife VHL05, VHL06, VHR05, VHR06

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,25 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikogewinnanteil M: 0,0 %

W: 0,0 %

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

66


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Tarife VHR12, VHR13

Gewinn-

anteilsatz

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Risikogewinnanteil M: 0,0 %

W: 0,0 %

Tarife VHT12, VHT13

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Risikogewinnanteil M: 20 %

W: 20 %

Tarife VHT16, VHT17, VHT22, VHT23, VHT25

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 2 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Risikogewinnanteil M: 20 %

W: 20 %

Tarife VHT18, VHT24

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 0 % Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikogewinnanteil M: 20 %

W: 20 %

Tarife VHT19, VHT20

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 1 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Zinsgewinnanteil während

der Aufschubzeit

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

1,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende jeden Monats; Erhöhung

des Fondsguthabens

67


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Tarife VHT21

Gewinn-

anteilsatz

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monats ersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 0 % Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Zinsgewinnanteil während

der Aufschubzeit

Tarife VHF01, VHF02, VHF03, VHB01, VHB02, VHB03

1,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende jeden Monats; Erhöhung des

Fondsguthabens

Kostengewinnanteil 0,3 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monats ersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Risikogewinnanteil M: 20 %

W: 20 %

Tarife VHF04

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,3 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monats ersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 1,0 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Tarife VHD01, VHD02, VHD03

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Kostengewinnanteil 0,3 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monats ersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 0,7 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Zinsgewinnanteil während

der Aufschubzeit

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

1,55 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende jeden Monats; Erhöhung des

Fondsguthabens

Tarife VHF11, VHF12, VHF13, VHB11, VHB12, VHB13 Tarife VHF21, VHF22, VHF23, VHF24, VHF25, VHB21, VHB22, VHB23, VHB24, VHB25

Kostengewinnanteil 0,15 %

(0,4 %)

Schlussgewinnanteil

aus Kostengewinn

0,25 %

(0 %)

Grundgewinnanteil 0,4 %

(1,0 %)

Schlussgewinnanteil

aus Grundgewinn

0,6 %

(0 %)

Risikogewinnanteil 10 %

(20 %)

Schlussgewinnanteil

aus Risikogewinn

10 %

(0 %)

Fondsguthaben bzw. Schluss gewinnguthaben

am 31.12.2010

Fondsguthaben und Schluss gewinnguthaben

am 31.12.2010

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

2011 gleichmäßig zu jedem Monats ersten;

Erhöhung des Fondsguthabens bzw. des

Schluss gewinn guthabens

2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten im

Schluss gewinn guthaben. Zuteilung erst bei vorzeitigem

Abgang in der Aufschubzeit, bei Tod vor

Rentenbeginn oder vereinbartem Rentenbeginn

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Ansammlung wie Grundgewinnanteil, jedoch

getrennt vom übrigen Fondsguthaben. Zuteilung

bei vorzeitigem Abgang in der Aufschubzeit,

bei Tod vor Rentenbeginn oder vereinbartem

Rentenbeginn

Risikobeitrag 2011 zu Beginn eines jeden Monats;

Ansammlung in Fondsanteilen

Risikobeitrag Ansammlung wie Risikogewinnanteil, jedoch

getrennt vom übrigen Fondsguthaben. Zuteilung

bei vorzeitigem Abgang in der Aufschubzeit,

bei Tod vor Rentenbeginn oder vereinbartem

Rentenbeginn

68


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Gewinn-

anteilsatz

Tarife VHD11, VHD12, VHD13 Tarife VHD21, VHD22, VHD23, VHD24, VHD25

Kostengewinnanteil 0,15 %

(0,4 %)

Schlussgewinnanteil

aus Kostengewinn

0,25 %

(0 %)

Grundgewinnanteil 0,4 %

(1,0 %)

Schlussgewinnanteil

aus Grundgewinn

Zinsgewinnanteil während

der Aufschubzeit

0,6 %

(0 %)

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Fondsguthaben bzw. Schluss gewinnguthaben

am 31.12.2010

Fondsguthaben und Schluss gewinnguthaben

am 31.12.2010

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / laufende Beitragsrate

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

2011 gleichmäßig zu jedem Monats ersten;

Erhöhung des Fondsguthabens bzw. des

Schluss gewinn guthabens

2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten im

Schluss gewinn guthaben. Zuteilung erst bei vorzeitigem

Abgang in der Aufschubzeit, bei Tod vor

Rentenbeginn oder vereinbartem Rentenbeginn

2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Ansammlung wie Grundgewinnanteil, jedoch

getrennt vom übrigen Fondsguthaben. Zuteilung

bei vorzeitigem Abgang in der Aufschubzeit,

bei Tod vor Rentenbeginn oder vereinbartem

Rentenbeginn

1,55 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende jeden Monats; Erhöhung des

Fondsguthabens

69


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Gewinn-

anteilsatz

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Bestandsgruppe 135

Lebensversicherungen, bei denen das Anlagerisiko vom Versicherungsnehmer getragen wird, nach dem AltZertG

Tarife VHZ01, VHZ02

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 1 % Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Zinsgewinnanteil während

der Aufschubzeit

Tarife VHZ03, VHZ04

1,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende jeden Monats; Erhöhung

des Fondsguthabens

Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31.12.2010 2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens

Grundgewinnanteil 1 % Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Zinsgewinnanteil während

der Aufschubzeit

1,55 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende jeden Monats; Erhöhung

des Fondsguthabens

Tarife VHZ11, VHZ12, VHZ13 Tarife VHZ21, VHZ22, VHZ23, VHZ24, VHZ25

Kostengewinnanteil 0,15 %

(0,4 %)

Schlussgewinnanteil

aus Kostengewinn

0,25 %

(0 %)

Grundgewinnanteil 0,4 %

(1,0 %)

Schlussgewinnanteil

aus Grundgewinn

Zinsgewinnanteil während

der Aufschubzeit

0,6 %

(0 %)

Fondsguthaben bzw. Schluss gewinnguthaben

am 31.12.2010

Fondsguthaben und Schluss gewinnguthaben

am 31.12.2010

2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;

Erhöhung des Fondsguthabens bzw.

des Schluss gewinn guthabens

2011 gleichmäßig zu jedem Monatsersten

im Schluss gewinn guthaben. Zuteilung

erst bei vorzeitigem Abgang in der

Aufschubzeit, bei Tod vor Rentenbeginn

oder vereinbartem Rentenbeginn

Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate 2011 mit jedem Beitrag / jeder Beitragsrate;

Ansammlung in Fondsanteilen

Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate Ansammlung wie Grundgewinnanteil,

jedoch getrennt vom übrigen Fondsguthaben.

Zuteilung bei vorzeitigem Abgang

in der Aufschubzeit, bei Tod vor Rentenbeginn

oder vereinbartem Rentenbeginn

1,55 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende jeden Monats; Erhöhung

des Fondsguthabens

70


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Gewinn-

anteilsatz

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Bestandsgruppe 113

Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegend Erlebensfallcharakter (Rentenversicherungen)

nach Tarifen ART01, ART02 und RTVB1

Anwartschaften

Zinsgewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital

und ggf. Ansammlungsguthaben

Grundgewinnanteil 2,0 % Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / Beitragsrate

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

Risikogewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigtes Todesfallkapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

Schlussgewinnanteil 8,5 % Ansammlungsbetrag der Zinsen (Rechnungszins

zuzüglich Zinsgewinnanteile) auf

das gewinnberechtigte Deckungskapital

Garantierter Ansammlungszins

für gutgeschriebene

Gewinnanteile

Zusätzlich

im Erlebensfall:

4 %

4 % Ansammlungsguthaben. Hinzu

kommt der Zinsgewinnanteil.

Bestandsgruppe 113

Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegend Erlebensfallcharakter (Rentenversicherungen)

Versicherungen in der Rentenbezugszeit

Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 4 %

2011 zum Ende der Anwartschaft oder bei

Tod nach einer Bestandszeit von mindestens

acht Jahren oder einem Drittel der Aufschubzeit;

Auszahlung oder Erhöhung der Rente.

2011 zum Ende der Anwartschaft;

Auszahlung oder Erhöhung der Rente.

Zinsgewinnanteil 0,2 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Erhöhung der Rente.

Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 3 %

Zinsgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Erhöhung der Rente.

Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 2,75 %

Zinsgewinnanteil 1,45 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Erhöhung der Rente.

Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 1,25 %

Zinsgewinnanteil 2,95 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Erhöhung der Rente.

Risikogewinnanteil 100 % Risikobeitrag 2011 zu Beginn des Versicherungsjahres;

Erhöhung der Rente

71


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Gewinn-

anteilsatz

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Bestandsgruppe 117

Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegend Erlebensfallcharakter nach dem AltZertG

Fondsgebundene Renten nach dem AltZertG in der Rentenbezugszeit

Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 1,25 %

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Zinsgewinnanteil 2,95 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Erhöhung der Rente.

Risikogewinnanteil 100 % Risikobeitrag 2011 zu Beginn des Versicherungsjahres;

Erhöhung der Rente

72


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Gewinn-

anteilsatz

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Bestandsgruppe 114

Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)

Tarif BBAF1, BBGS1

Beitragsgewinnanteil M: 15 %

W: 15 %

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / Beitragsrate

Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Gewinn anteilsatz für

Ansammlungsguthaben

Garantierter Ansammlungszins

für gutgeschriebene

Gewinnanteile

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

Tarif BBVL1

Beitragsgewinnanteil M: 15 %

W: 15 %

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

0,0 % Ansammlungsguthaben 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

4,0 % Ansammlungsguthaben. Hinzu kommt der

Gewinnanteil für Ansammlungsguthaben

0,5 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / Beitragsrate

Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Gewinn anteilsatz für

Ansammlungsguthaben

Garantierter Ansammlungszins

für gutgeschriebene

Gewinnanteile

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

0,3 % Ansammlungsguthaben 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

3,5 % Ansammlungsguthaben. Hinzu kommt der

Gewinnanteil für Ansammlungsguthaben

0,8 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

73


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Tarif BBVH2, BBVH3

Gewinn-

anteilsatz

Beitragsgewinnanteil M: 15 %

W: 15 %

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / Beitragsrate

Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Gewinn anteilsatz für

Ansammlungsguthaben

Garantierter Ansammlungszins

für gutgeschriebene

Gewinnanteile

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

Tarif BRVH3

Beitragsgewinnanteil M: 6 %

W: 6 %

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

0,55 % Ansammlungsguthaben 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

3,25 % Ansammlungsguthaben. Hinzu kommt der

Gewinnanteil für Ansammlungsguthaben

1,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / Beitragsrate

Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

Anstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteils wird bei gegenüber der Versicherungsdauer

abgekürzten Beitragszahlungsdauer eine Bonusrente vereinbart:

Bonusrente 10 % Rente 2011 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;

Erhöhung der Rente.

Gewinn anteilsatz für

Ansammlungsguthaben

Garantierter Ansammlungszins

für gutgeschriebene

Gewinnanteile

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

0,55 % Ansammlungsguthaben 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

3,25 % Ansammlungsguthaben. Hinzu kommt der

Gewinnanteil für Ansammlungsguthaben

1,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

74


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Tarif BBVH4

Gewinn-

anteilsatz

Beitragsgewinnanteil M: 15 %

W: 15 %

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Gewinnberechtigter laufender

Beitrag / Beitragsrate

Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Gewinn anteilsatz für

Ansammlungsguthaben

Garantierter Ansammlungszins

für gutgeschriebene

Gewinnanteile

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

Tarif BRVH4

Beitragsgewinnanteil M: 6 %

W: 6 %

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

1,05 % Ansammlungsguthaben 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2,75 % Ansammlungsguthaben. Hinzu kommt der

Gewinnanteil für Ansammlungsguthaben

1,55 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Gewinnberechtigter Beitrag / Beitragsrate Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

Anstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteils wird bei gegenüber der Versicherungsdauer

abgekürzten Beitragszahlungsdauer eine Bonusrente vereinbart:

Bonusrente 11 % Rente 2011 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;

Erhöhung der Rente.

Gewinn anteilsatz für

Ansammlungsguthaben

Garantierter Ansammlungszins

für gutgeschriebene

Gewinnanteile

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

1,05 % Ansammlungsguthaben 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

2,75 % Ansammlungsguthaben. Hinzu kommt der

Gewinnanteil für Ansammlungsguthaben

1,55 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

verzinsliche Ansammlung.

75


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Tarif BBVH5, BBVH6, BBVH7

Gewinn-

anteilsatz

Risikogewinnanteil M: 23 %

W: 23 %

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

Tarif BRVH5, BRVH6, BRVH7

Risikogewinnanteil M: 14 %

W: 14 %

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Gewinnberechtigter Risikobeitrag Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

2,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Gewinnberechtigter Risikobeitrag Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

Anstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteils wird bei gegenüber der Versicherungsdauer

abgekürzten Beitragszahlungsdauer eine Bonusrente vereinbart:

Bonusrente 25 % Rente 2011 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;

Erhöhung der Rente.

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

2,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

Tarif BBH11, BBH12, BBH13 Tarif BBH21, BBH22, BBH23 BBH24, BBH25

Risikogewinnanteil 23 % Gewinnberechtigter Risikobeitrag Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

2,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

76


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Gewinn-

anteilsatz

Tarif BRH11, BRH12, BRH13 Tarif BRH21, BRH22, BRH23, BRH24, BRH25

Maßstab Zuteilung und Verwendung

Jahresabschluss

Anlage zum Anhang

Überschussbeteiligung

Risikogewinnanteil 14 % Gewinnberechtigter Risikobeitrag Zu Beginn des in 2011 beginnenden Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der mit Rechnungszins

zuzüglich Gewinn anteilsatz für Ansammlungsguthaben

verzinsten Risikobeiträge

2011 bei Ablauf, Tod oder Eintritt von

Berufsunfähigkeit nach mindestens

einjähriger Bestandszeit; Auszahlung.

Anstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteils kann eine Bonusrente vereinbart werden:

Bonusrente 25,0 % Rente 2011 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;

Erhöhung der Rente.

Zinsgewinnbeteiligung

Berufsunfähiger

2,05 % Gewinnberechtigtes Deckungskapital 2011 am Ende des Versicherungsjahres;

Ansammlung in Fondsanteilen.

Anmerkung: Falls der Gewinn anteilsatz im Vergleich zum Vorjahr geändert werden soll, wird der Satz des Vorjahres in Klammern angegeben.

77


VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung

der Buchführung und den Lagebericht der VORSORGE

Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Düsseldorf, für das

Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss

und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der

Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der

von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den

Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und

über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB

unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung

so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und

Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten

Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich

auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei

der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse

über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche

und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen

über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der

Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die

Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht

überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die

Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen

des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung

des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der

Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere

Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den

tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage der VORSORGE Lebensver sicherung

Aktiengesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit

dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes

Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und

Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 15. März 2011

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Roland Hansen Bernd Theißen

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

78


Eine ausführliche Liste mit Adressen aller

unserer Gruppengesellschaften finden Sie unter

www.ergo.com

im Bereich Unternehmen/ERGO Deutschland

bzw. ERGO International.

Herausgeber:

VORSORGE

Lebensversicherung AG

Rather Straße 110 a

40476 Düsseldorf

Telefon 0211/2 10 22-95 00

Telefax 0211/2 10 22-95 99

E-Mail info@vorsorge-leben.de

Internet www.vorsorge-leben.de

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Konzept, Inhalt und Gestaltung:

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Satz- und Lithoarbeit:

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Druck: Meinke GmbH, Neuss


VORSORGE Lebensversicherung AG

Rather Straße 110 a

40476 Düsseldorf

Tel +49 (211) 21 022 - 9500

Fax +49 (211) 21 022 - 9599

info@vorsorge-leben.de

www.vorsorge-leben.de

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