VORSORGE Lebensversicherung AG - Anbieter

vorsorge.lebensversicherung.de

VORSORGE Lebensversicherung AG - Anbieter

VORSORGE Lebensversicherung AG

Geschäftsbericht 2010

Risiken aus Kapitalanlagen

Die Konzentration der VORSORGE Leben auf Lebensversicherungsverträge

für Rechnung und Risiko der Versicherungsnehmer

führt zu einem nur geringen Anteil an eigenen Kapitalanlagen.

Diese dienen auch der Bedeckung des Eigenkapitals.

Die Kapitalanlagen der VORSORGE Leben bestehen hierbei vor

allem aus festverzinslichen Wert papieren sowie den Beteiligungen

an den Tochterunternehmen VORSORGE Luxemburg

Lebensversicherung S. A. und VORSORGE Service GmbH.

Die VORSORGE Luxemburg Lebensversicherung S. A. ist

eine 100 %ige Tochter der VORSORGE Leben. Eventuelle

Verluste der Tochtergesellschaft müssen von der Mutter

übernommen werden. Aus diesem Grunde werden der

Geschäftsverlauf und die geschäftlichen Aktivitäten der

VORSORGE Luxemburg durch den Verwaltungsrat streng

und regelmäßig überwacht. Dabei werden die gleichen

Maßstäbe wie bei der VORSORGE Leben angelegt.

Die VORSORGE Service GmbH ist ebenfalls eine 100 %ige

Tochter der VORSORGE Leben. Verluste der Tochtergesellschaft

werden von der Mutter übernommen. Aus diesem

Grunde werden der Geschäftsverlauf und die geschäftlichen

Aktivitäten der VORSORGE Service GmbH durch die

erweiterte Geschäftsleitung der VORSORGE Leben streng

und regelmäßig überwacht. Dabei werden die gleichen

Maßstäbe wie bei der VORSORGE Leben angelegt.

Grundsätzliche Kapitalanlageentscheidungen (Strategische

Asset Allocation) werden im erforderlichen Umfang von der

VORSORGE Leben in Abstimmung mit der MEAG und dem

Finanzbereich der ERGO getroffen. Hierzu erhält die MEAG

jährlich eine aktualisierte Mandatsvereinbarung, die den

Rahmen für zukünftige Neuinvestitionen bildet. Neben den

Kriterien Rendite, Sicherheit und Bonität werden auch die

Aspekte Liquidität, angemessene Diversifikation (unter Einhaltung

der aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung

und Streuung) sowie die Struktur der versicherungstechnischen

Verpflichtungen berücksichtigt.

Im Einzelnen handelt es sich bei den Kapitalanlagerisiken

insbesondere um Markt-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken.

Lagebericht

Risikobericht

Marktrisiken

Marktrisiko ist definiert als das Risiko von Verlusten oder

negativen Einflüssen auf die Finanzstärke des Unternehmens

als Resultat von Preisänderungen und Volatilitäten in

den Kapitalmärkten. Die Marktpreisschwankungen haben

einen Einfluss auf die Bewertung der Kapitalanlagen und

der Verpflichtungen. Hierzu gehören unter anderem das

Zinsänderungsrisiko, das Kursänderungsrisiko bei Aktien,

das Asset-Liability-Mismatch-Risiko, das Credit-Spread-

Risiko sowie das Risiko fehlender Fungibilität und Preisstellung

in Marktphasen mit eingeschränkter Liquidität. Da

gegenüber den fondsgebundenen Lebensversicherungen

der Bestand an klassischen Renten- und Zusatzversicherungen,

hier vor allem die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung,

vergleichbar klein ist, besteht für die VORSORGE

Leben ein geringes Marktrisiko.

Bei den Produkten mit Beitragsabsicherung ergibt sich im

Rahmen des Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) im ungünstigsten Szenario

ein finanzieller Aufwand in Höhe von 291 Tsd. €.

Da die VORSORGE Leben über keine Anlagen in Immobilien

verfügt, entfällt an dieser Stelle das Risiko genauso wie das

(zu vernachlässigende) Währungsrisiko.

Bonitätsrisiken

Bonitätsrisiken entstehen aus der Gefahr, dass Schuldner

ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die

Kreditbeurteilung der jeweiligen Einzelanlage hat für Bonitätsrisiken

beim Management festverzinslicher Wertpapierbestände

eine zentrale Bedeutung.

Mit einer Anlage in Italien, deren Nominal- und Marktwert

2,0 Mio. € beträgt, ist die VORSORGE Leben nur marginal in

hochverschuldete Staaten des Euroraums (PIIGS – Portugal,

Irland, Italien, Griechenland, Spanien) investiert.

Die Kapitalanlagen bei der VORSORGE Leben sehen wir als

hinreichend diversifiziert an.

Im Rahmen des regelmäßigen Kapitalanlagecontrollings

findet die Kontrahenten-Limitprüfung statt.

28

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine