Heft_Geseke_19_09_2012_1, page 25 @ Preflight - Kreis Soest

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Pflege

Ergotherapie

Physiotherapie

Heilpädagogen

Präsenzkräfte / Betreuungskräfte

Ehrenamtliche / Interessierte

Weiterbildung

„Arzneimittelbeauftragte/r in ambulanten und

stationären Pflegeeinrichtungen“

Kursus-Nr.: 2012 2 04 03

Inhalte: Die Sicherheit im Umgang mit Arzneimitteln rückt immer mehr in

den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Gerade bei älteren, multimorbiden

Patienten treten arzneimittelbezogene Probleme besonders

häufig auf. Dazu zählen beispielsweise:

Wechselwirkungen zwischen verschiedenen verordneten oder

freiverkäufliche Arzneimitteln

unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die oft als scheinbar neu

auftretende Erkrankung mit weiteren Arzneimitteln behandelt

werden

Schwierigkeiten bei der Arzneimittelgabe, z.B. durch eine Sonde

Schwierigkeiten bei der Handhabung von Applikationshilfen,

z. B. bei Asthma oder Diabetes.

Besonders häufige Folgen von fehlerhaften Arzneimittelanwendungen,

die zu Krankenhauseinweisungen führen können, sind

Magenbluten, Herz-Kreislauf-Probleme, Stürze oder Verwirrtheit.

Werden diese Probleme nicht erkannt und als Herausforderung gelöst,

führen sie zu vermeidbarem Leid für den Patienten, zu erheblicher

Mehrarbeit für das Pflegepersonal und zu steigenden Kosten

im Gesundheitswesen.

Am Medikationsprozess sind Arzt, Apotheker, Angehörige, die

Pflegekraft und der Patient beteiligt, wobei der Patient im Mittelpunkt

der Bemühungen steht.

Sowohl in ambulanten als auch stationären Einrichtungen kann der

Versorgungsprozess mit Arzneimitteln optimiert werden, wenn ein

kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht. Um Interessierte

auf diese Aufgabe vorzubereiten, ist diese Weiterbildung entwickelt

worden.

Der Arzneimittelbeauftragte ist innerhalb der Einrichtung Ansprechpartner

für Patienten und Kollegen in der Pflege. Darüber

hinaus pflegt er die Kontakte zu allen Beteiligten am Medikationsprozess.

Die Prüfkriterien der MDK-Qualitätsprüfungen werden regelmäßig

vom Arzneimittelbeauftragten bearbeitet. Dadurch wird

die Einrichtung auf die bevorstehende Qualitätsprüfung optimal

vorbereitet.

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