im Fokus - Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH

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im Fokus - Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH

Thüringen

Telegramm

Die Thüringer Wirtschaft

wird im Jahr 2010 um zwei

Prozent zulegen und damit

ein Wachstum deutlich über

dem deutschen Durchschnitt

erreichen. Dies ist das

Ergebnis einer Studie der

Hessisch-Thüringischen

Landesbank (Helaba).

Faktoren für die positive

Entwicklung sind laut Helaba

der hohe Anteil der Industrie

an der Wertschöpfung und

die Wettbewerbsfähigkeit der

Betriebe.

Ein Thüringer ist neuer

Präsident des Verbandes

Deutscher Werkzeug- und

Formenbauer (VDWF). Prof.

Thomas Seul, Prorektor für

Forschung und Transfer der

Fachhochschule Schmalkalden,

wurde kürzlich in das

Amt gewählt. Der VDWF ist

ein Netzwerk von Unternehmen

des Werkzeug- und

Formenbaus, Forschungsinstituten,

Lieferanten sowie

Maschinen- und Systemherstellern.

Traditionell ist der

Werkzeugbau einer der

bedeutendsten Wirtschaftszweige

in der Region

Südthüringen.

Thüringen

im Fokus

Thüringen ist der beste Investitionsstandort

Deutschlands und Westeuropas.

Dies ist das Ergebnis der

aktuellen Studie „The 2009 Global

Best to Invest Ranking“ des USamerikanischen

Fachmagazins Site

Selection. Das weltweit führende

Printmedium im Bereich Location

Management wertete mehrere

Studien zur wirtschaftlichen Attraktivität

von über 1.000 Standorten

aus. Kriterien waren unter anderem,

wie viele Investoren im vergangenen

Jahr angesiedelt und wie viele

Arbeitsplätze geschaffen wurden.

In Thüringen siedelten sich im Jahr

2009 knapp 40 Unternehmen an,

die über 2.600 neue Arbeitsplätze

schaffen und zusammen über

700 Millionen Euro investieren.

Thüringen kann als Wirtschaftsstandort

global mitspielen“, sagte

Thüringens Wirtschaftsminister

Juli 2010

Der Standort Thüringen ist laut einem neuen Länder-Ranking „top“ in Europa. Zu den Erfolgsfaktoren zählen motivierte

Fachkräfte und ein umfassender Ansiedlungsservice.

Thüringen gewinnt Länder-Ranking

Matthias Machnig nach Bekanntgabe

der Platzierung. „Thüringen kann

daraus Selbstbewusstsein schöpfen.

Den guten Ruf, den der Freistaat

hat, wollen wir weiter ausbauen.“

Thüringen habe Investoren viel zu

bieten: Dazu zähle die zentrale Lage

in Deutschland mit der Zugehörigkeit

zur Euro-Zone bei gleichzeitiger

Brückenfunktion hinsichtlich der

Märkte in Ost- und Mitteleuropa.

Thüringen verfüge über ein in den

vergangenen Jahren hervorragend

ausgebautes Autobahnnetz und

habe attraktive Forschungseinrichtungen

und Hochschulen, die für

Nachwuchs an Fachkräften sorgen.

Hinzu komme der umfassende

Ansiedlungsservice der Landesregierung

mit ihrer Landesentwicklungsgesellschaft.

Im aktuellen Ranking 2009 gelangt

Deutschland verglichen mit anderen

westeuropäischen Staaten auf

den ersten Platz, die nachfolgenden

Nationen sind Irland

und Großbritannien. Innerhalb

Deutschlands wiederum belegt

Thüringen die Spitzenposition.

Bereits im vergangenen Jahr

war Thüringen beim Ranking

von Site Selection unter die fünf

besten Standorte Westeuropas

gekommen. Für sein Ranking

wertete das Magazin drei Datenquellen

aus: die hauseigene

New Plant Database, Ernst &

Young’s European Investment

Monitor und IBM Plant Location

International. (hw)


Thüringen

Mosaik

BMW investiert in Thüringer Standort

Die BMW Fahrzeugtechnik GmbH modernisiert ihre Fertigung und stärkt damit

die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Krauthausen.

Rund 18 Millionen Euro investiert

die BMW Fahrzeugtechnik

GmbH in ihren Thüringer Standort

und stärkt damit langfristig

dessen Wettbewerbsfähigkeit.

Das BMW Werk Eisenach gilt

als eine der ersten Adres-

sen für Großpresswerkzeuge und

Karosserieblechteile. Die Eisenacher

sind Spezialisten für Außenhautwerkzeuge

und bieten Lösungen

für anspruchsvolle und schwierige

Designs an. Das Werk ist für die

Herstellung von Werkzeugen für

die Serien- und Nischenproduktion

ausgerichtet sowie für Werkzeuge,

die bei der Produktion hochqualitativer

Kleinserien eingesetzt werden.

Es gibt keinen BMW, MINI oder

Rolls-Royce ohne ein Blechteil aus

einem Eisenacher Werkzeug. Mit

der Investition soll nun die gesamte

Fertigung modernisiert und auf die

Herstellung innovativer Produkte

ausgerichtet werden. Die bisherige

Einzelteil-Werkstattfertigung wird

durch eine verkettete Werkstattfertigung

abgelöst, neue Maschinen und

Einrichtungen für den bestehenden

Standort werden angeschafft. Das

Werk Eisenach ist das kleinste deutsche

BMW-Werk. In den vergangenen

Jahren hat sich das Unternehmen

zu einem wichtigen Partner

im weltweiten Produktionssystem

Thüringen liegt in der Mitte

Deutschlands und in der Mitte

Europas, der Freistaat wird in

naher Zukunft auf noch schnelleren

Wegen erreichbar sein.

Thüringen auf dem Weg zum deutschen

Top-Logistik-Standort

Gleich sechsmal innerhalb von

zwei Jahren haben sich Investoren

aus der Logistik-Branche,

die auf der Suche nach einem

neuen Erweiterungsstandort

für ihr Unternehmen waren, für

Thüringen entschieden. Mehr

als eintausend neue Arbeitsplätze

werden so in den nächsten

Jahren entstehen. Thüringen

avanciert damit zu einem der

Top-Logistik-Standorte in

Deutschland. Neben dem hervorragend

ausgebildeten und

hoch motivierten Fachpersonal

in Thüringen profitieren Unternehmen

von einem geogra-

fischen Standortvorteil der besonderen

Art: Der Freistaat liegt in der

Mitte Deutschlands und in der Mitte

Europas. Die A4 als wichtigste Ost-

West-Verbindung in Zentraleuropa

führt direkt durch die Region. Und in

naher Zukunft wird Thüringen sogar

noch besser zu erreichen sein: Die

Südharzautobahn (A38) steht vor

der Vollendung. Die Thüringerwald-

Autobahn A71/ 73 ist Richtung

Süden durchgängig befahrbar. Auch

das fehlende Stück der A 44 (Kassel –

Eisenach) soll in wenigen Jahren

ergänzt sein. Aus allen Himmelsrichtungen

kommt man dann auf

schnellen Wegen in Deutschlands

starke Mitte. Der Freistaat punktet

darüber hinaus mit der schnellen und

unbürokratischen Zusammenarbeit

zwischen ansiedlungsinteressierten

Unternehmen, Kommunen, Landratsämtern,

der LEG Thüringen und

dem Thüringer Wirtschaftsministerium.

Das Magazin Site Selection

kürte Thüringen dafür in diesem Jahr

zum besten Investitionsstandort in

Deutschland und Westeuropa. Eines

der Logistik-Unternehmen, die sich

aktuell für Thüringen entschieden

haben, ist die international tätige

HAVI Logistics GmbH aus Duisburg.

Das Unternehmen errichtet für rund

13,7 Millionen Euro ein 10.000

Quadratmeter großes neues

Logistikzentrum für Food und

Non-Food-Produkte. Einhundert

neue Arbeitsplätze entstehen

damit im ostthüringischen Landkreis

Greiz. Die Wahl fiel auf den

Ort Lederhose, nachdem das

Unternehmen deutschlandweit

verschiedene Standorte geprüft

hatte. Mit seinem neuen Standort

übernimmt das Unternehmen

die logistische Versorgung der

mitteldeutschen Niederlassungen

und Filialen der Restaurantkette

McDonald’s. Noch in diesem Jahr

soll der Betrieb aufgenommen

werden. (sk)

der BMW Group entwickelt.

Am Standort Krauthausen sind

rund 230 Arbeitnehmer und 16

Auszubildende beschäftigt. Thomas

Michel, Geschäftsführer der

BMW Fahrzeugtechnik GmbH,

ist sich sicher: „Mit dem Ausbau

und der Modernisierung unseres

Werkes wird es uns gelingen,

den gestiegenen Anforderungen

an Qualität und Effizienz im

Werkzeugbau noch besser als

bisher zu begegnen.“ Die BMW

Fahrzeugtechnik GmbH ist Mitglied

im Branchenverband „automotive

thüringen e.V.“ (at) und

wurde durch die LEG Thüringen

förderseitig beraten. Der Ausbau

der Betriebsstätte in Krauthausen

wird durch den Freistaat Thüringen

gefördert. (sk)


Thüringen

International

Neue Zielmärkte für Thüringer Wirtschaft

Nordafrika, der Nahe und

Mittlere Osten und Zentralasien

können interessante Märkte

auch für Thüringer Firmen

werden. Diese Regionen bildeten

den thematischen Schwerpunkt

für den 4. Thüringer

Außenwirtschaftstag 2010, der

am 6. Mai 2010 in der Messe

Erfurt stattfand und vom Thüringer

Wirtschaftsministerium,

der LEG Thüringen und der

Arbeitsgemeinschaft Thüringer

Industrie- und Handelskammern

organisiert wurde.

Den Veranstaltern gelang es,

hochrangige Referenten zu

gewinnen. Zwei Podiumsdiskussionen

stellten die Finanzie-

Thüringer Firmen profitieren von Olympia

2014 in Sotschi

Krasnodar 2010 – Für die Olympischen

Winterspiele 2014 im

benachbarten Sotschi soll die Infrastruktur

in der gesamten Region

Südrussland ausgebaut werden.

Für die Winterspiele 2014 im

südrussischen Sotschi möchten

sich Firmen aus dem Freistaat

einbringen – und die ersten

Weichen dazu wurden in der

Neben allgemeinen Informationen zu Themen wie Finanzierung und Verhandlungsführung

konnten die Teilnehmer am 4. Thüringer Außenwirtschaftstag auch ganz

praktische Tipps zu ihren Auslandsgeschäften mit nach Hause nehmen.

rung und die besonderen Aspekte

des Markteinstiegs in Nordafrika, im

Nahen und Mittleren Osten sowie

in Zentralasien in den Mittelpunkt.

Erfolgreiche Unternehmer, die auf

diesen Märkten bereits präsent sind,

gaben einen Einblick in ihre Strategien.

Sie wiesen auf interkulturelle

Stolpersteine hin, stellten sich dem

kritischen Publikum und bildeten

mit ihren Beiträgen die Grundlage

für eine kontroverse und fruchtbringende

Diskussion.

In den Regionalforen am Nachmittag

konnten die fokussierten

Themen vertieft werden. Kleinere

Arbeitsgruppen gaben den Unternehmern

die Chance, sich mit

Experten aus den drei Schwer-

ersten Jahreshälfte 2010 im Zuge

eines Messeauftrittes in Krasnodar

gestellt. Krasnodar liegt benachbart

zu Sotschi am Schwarzen Meer. Hier

fand in diesem Jahr eine internationale

Baumesse statt. Die LEG

Thüringen organisierte in Zusammenarbeit

mit der Messe Leipzig

einen Gemeinschaftsstand, an dem

sich acht Thüringer Firmen beteiligten.

Die Unternehmen steigerten

ihre Bekanntheit in der Region

des südlichen Russlands. Zugleich

konnten die Unternehmer Kontakte

für mögliche Kooperationsprojekte

im Vorfeld der Olympiade knüpfen.

Experten schätzen, dass im Zusammenhang

mit den Winterspielen

Aufträge im Wert von 30 Milliarden

punktregionen über die jeweiligen

wirtschaftlichen, kulturellen und

sozialen Besonderheiten auszutauschen.

Doch nicht nur an das Große

und Ganze wurde gedacht; auch für

konkrete Fragen einzelner Unternehmen

standen in persönlichen

Gesprächen ganztägig Vertreter

von acht Außenhandelskammern

zur Verfügung. Komplettiert

wurde die Veranstaltung von einer

begleitenden Fachausstellung. Hier

präsentierten sich Dienstleister, die

Unternehmen auf dem Weg ins

Auslandsgeschäft unterstützen.

Zu diesen Dienstleistern zählten

Pricewaterhouse Coopers, Schenker

und das Enterprise Europe Network

Thüringen. Der 4. Thüringer

Euro vergeben werden: Die Region

möchte in den kommenden

Jahren Straßen, Schienen, Tunnel,

Brücken, Pipelines, Kraftwerke und

sogar einen Flughafen errichten. Im

Nachgang zur Baumesse „Südliches

Architektur- und Bauforum 2010“ in

Krasnodar veranstaltete die LEG eine

Gesprächsrunde mit Unternehmen

zum Thema „Chancen für Thüringer

Unternehmen bei der Vorbereitung

der Olympischen Winterspiele in

Sotschi 2014“. Die Veranstaltung

diente der Sondierung des Interesses

für weitere Aktivitäten zur

Unterstützung Thüringer Unternehmen,

von der Auftragsvergabe zu

partizipieren. Dazu bereitet die LEG

gegenwärtig einen Produkt- und

Außenwirtschaftstag bot neben

umfassender Information auch

die Möglichkeit zum gezielten

Networking und ermöglichte zudem

viele gute Kontakte für die

Thüringer Unternehmer, die ihr

Marktgebiet erweitern wollen.

Bereits jetzt haben zahlreiche

Teilnehmer ihr Interesse an einer

weiteren Veranstaltung dieser

Art – dem 5. Thüringer Außenwirtschaftstag

2011– bekundet.

(sk)

Aktuelle Informationen

zum Thema unter:

www.awt-thueringen.de

Leistungskatalog zur Übergabe

an die Organisatoren der

Olympiade in Sotschi 2014 vor,

in dem sich Thüringer Unternehmen

kostenfrei präsentieren

können. Gleichzeitig sondiert die

LEG das Interesse für eine Unternehmerreise

in diese Region. Ziel

ist die Gewinnung von Aufträgen

im Zusammenhang mit

dem sportlichen Großereignis.

Ähnlich wie für die Thüringer

Wintersportler heißt es hinsichtlich

Sotschi 2014 auch für die

Firmen aus dem Freistaat: Am

schönsten ist es, möglichst vorne

mit dabei zu sein… (hw/sk)


Zukunftsthema Energieeffizienz

Gleich zwei LEG-Veranstaltungen

widmeten sich im Frühjahr

dieses Jahres dem Thema Energieeffizienz,

und das Interesse

daran war groß: Ende März

fand bereits zum dritten Mal

der Workshop „Energieeffizienz

in kleinen und mittleren Unternehmen“

statt, diesmal unter

dem Motto „Von der Analyse

zu intelligenten Lösungen“. Ziel

der Veranstaltung war es, Unternehmen

zu aktuellen Trends

und Möglichkeiten auf diesem

Gebiet zu informieren.

Im Rahmen einer zweiten

Veranstaltung im April präsen-

tierte die LEG Thüringen die Studie

„Thermische Speichertechnologien

zur effizienten Nutzung Erneuerbarer

Energien/Überschusswärme

und ihre Umsetzung in Thüringen“.

Auftraggeber waren die

LEG Thüringen und das Thüringer

Wirtschaftsministerium. Das Institut

für Regenerative Energietechnik der

Fachhochschule Nordhausen hatte

die Studie erstellt.

Ausgehend vom verstärkten Trend

des Einsatzes Erneuerbarer Energien

gibt es weltweit einen enormen

Bedarf an Speichersystemen.

Wärmespeicher sind die zentralen

Bausteine solarthermischer und an-

derer Wärmesysteme. Ziel der LEG

Thüringen war es, mit dieser Veranstaltung

eine erste Bestandsaufnahme

zu Akteuren und Potenzialen für

diesen Wachstumsmarkt vorzunehmen.

Mit thermischen Speichertechnologien

können z. B. schwankende

Energieaufkommen ausgeglichen

und so erneuerbare Energien effizienter

genutzt werden. Besondere

Anforderungen werden dabei an

die kostenarme Herstellung und Unterhaltung

gestellt. Entwicklungsbedarf

besteht für Systemintegrationen;

hierfür wurden im Workshop

erste Lösungsansätze diskutiert.

Die beiden Veranstaltungen boten

Technologie-

Management

für die Teilnehmer nicht nur

die Möglichkeit, sich zu neuen

Trends und Möglichkeiten zu

informieren, sondern auch die

Chance, Kontakte zu anderen

Akteuren im jeweiligen Bereich

zu knüpfen. Der Erfahrungsaustausch

stand dabei an

erster Stelle. Auf Grund der

Vielfalt der in den Vorträgen

beschriebenen Herangehensweisen

war es einigen

Unternehmen darüber hinaus

möglich, Lösungen für eigene

offene Probleme sowie neue

Partner für zukünftige Kooperationen

zu finden. (sk)

Thüringer Energie- und Greentech-Agentur

nimmt Gestalt an

Sie schützen die Umwelt,

kurbeln die Wirtschaft an,

schaffen Arbeitsplätze und

schonen letztlich auch den

Geldbeutel der Verbraucher:

Produkte, Technologien und

Dienstleistungen zur Steigerung

der Material- und Energieeffizienz,

zur Nutzung Erneuerbarer

Energien, für nachhaltige

Mobilität und nachhaltige

Wasser- und Kreislaufwirtschaft.

Ökologische Innovationen und

grüne Technologien können aber

nur dann boomen, wenn sie in

die Schlüsselbereiche der

Industriegesellschaft vordringen,

und daran hat die Umweltpolitik

einen entscheidenden Anteil.

Thüringens Wirtschaftsminister

Matthias Machnig legte deshalb

Auf das große Interesse am Thema Energieeffi zienz reagierte die LEG Thüringen mit

zwei Veranstaltungen.

im Mai 2010 sein Vorhaben einer

Thüringer Energie- und Greentech-

Agentur (ThEGA) dar. Gemeinsam

mit Andreas Krey, dem Sprecher der

Geschäftsführung der LEG Thüringen,

warb Minister Machnig für eine

zentrale Anlaufstelle dieser Art in

Thüringen und ging gleichzeitig auf

die Bedürfnisse und Anregungen der

Industrie ein. Geplant ist unter

anderem der Aufbau eines Beratungs-,

Informations- und Demonstrationszentrums.

Damit sollen

Unternehmen, Forschungs- und

Bildungseinrichtungen, Kommunen

und Verwaltungen sowie private

Verbraucher die Möglichkeit erhalten,

sich neutral und unabhängig über

ganzheitliche Maßnahmen zur

Energieeffizienzsteigerung und über

die Nutzung Erneuerbarer Energien

zu informieren. Im Demonstrationszentrum

sollen Exponate gezeigt

werden, die vorrangig aus Thüringer

Unternehmen stammen. Gleichzeitig

werden ganzheitliche Darstellungen

und Schemata ein vielfältiges

Zielpublikum ansprechen. Das

Demonstrationszentrum bietet

außerdem Raum für Veranstaltungen

zu umweltrelevanten Themen. Die

Unternehmen erhalten hier die

Chance, ihre Produkte oder Technologien

einem großen Publikum zu

präsentieren. Sie werden durch die

Bereitstellung von Infrastruktur,

Fachpersonal und Haushaltsmitteln

durch die Thüringer Landesregierung

unterstützt. Gleichzeitig sollen

FuE-Projekte in diesem Bereich

gefördert werden. Minister Machnig

plant, damit den Einsatz grüner

Produkte, Dienstleistungen und

Technologien zu Erneuerbaren

Energien, Energieeffi zienz und

nachhaltiger Mobilität sollen

künftig zentral im Demonstrationszentrum

der Thüringer Energie-

und Greentech-Agentur (ThEGA)

präsentiert werden.

Technologien in Thüringen und

die Thüringer Greentech-Branche

insgesamt weiter voran zu

treiben. (sk)


Thüringer Unternehmen bewerben sich

um Projekt „30 -Pilot-Netzwerke“

Angeregt von der Initiative

zur Förderung von Energieeffizienz-

und Klimaschutz-

Netzwerken in Deutschland

im Rahmen des Projekts

„30-Pilot-Netzwerke“ lud die

LEG Thüringen im Mai 2010

Thüringer Unternehmen ein,

um sie für eine Teilnahme zu

gewinnen.

Das Bundesministerium für

Umwelt, Naturschutz und

Technologie-

Management

ISI), Karlsruhe. Die LEG Thüringen

würde in einem zukünftigen

Thüringer Netzwerk die Funktion

des Netzwerkträgers und Moderators

übernehmen. (sk)

Weitere Informationen

zum Projekt:

Ines Schmidt-Birkemeyer

Tel.: 0361 5603-466

E-Mail: ines.schmidt-birkemeyer@

leg-thueringen.de

Intelligente Lösungen und innovative Produkte

Thüringer Unternehmen auf der Hannover Messe 2010

Trotz Wirtschafts- und

Finanzkrise und Aschewolke

präsentierten sich vom 19.

bis zum 23. April 2010 der

Weltöffentlichkeit insgesamt

83 Thüringer Aussteller auf der

Hannover Messe. 12 Aussteller

nutzten die Gemeinschafts-

Reaktorsicherheit (BMU) will mit

diesem Förderprojekt insgesamt

30 lokale, branchenübergreifende

Netzwerke etablieren. Ein solches

Netzwerk soll aus 10 bis 15

Unternehmen bestehen, die einen

Mindestenergieverbrauch von

insgesamt 150.000 Euro im Jahr

aufweisen. Ziel ist es, die Energieeffizienz

dieser Unternehmen um ca.

2 Prozent pro Jahr zu steigern und

die CO 2 - Emissionen zu verringern.

Thüringen präsentierte seine innovativen Produkte und neuen Technologien

auf der Hannover Messe an zwei Gemeinschaftsständen im dynamischen Rot.

stände, die von der LEG Thüringen

im Auftrag des Thüringer Ministeriums

für Wirtschaft, Arbeit und

Technologie organisiert wurden. Am

Donnerstag, dem 22. April, luden

das Thüringer Ministerium für Wirtschaft,

Arbeit und Technologie und

die LEG Thüringen zum traditions-

Das Projekt ist eine Maßnahme des

„Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms

der Bundesregierung“

(IEKP). Den so entstandenen

Netzwerken wird das Managementsystem

für Local Efficiency

Networks „LEEN“, das den Aufbau

und die dauerhafte Arbeit der

lernenden Netzwerke regelt, zur

Verfügung gestellt. Projektträger ist

das Fraunhofer-Institut System- und

Innovationsforschung (Fraunhofer

reichen „Thüringen Abend“ in das

Convention Center ein. Ministerpräsidentin

Christine Lieberknecht

und Wirtschaftsminister Matthias

Machnig begrüßten die Thüringer

Aussteller und Gäste. Insgesamt

wurde die diesjährige Hannover

Messe von den Ausstellern als

Zeichen für einen Aufwärtstrend

gewertet. (sk)

Aussteller auf der Hannover Messe

2010 an Gemeinschaftsständen des

Thüringer Ministeriums für Wirtschaft,

Arbeit und Technologie und

der LEG Thüringen:

„Factory Automation“ Halle 17

• Kern Technik GmbH & Co. KG

aus Schleusingen

• NESTRO Lufttechnik GmbH

aus Schkölen

• OLPE Jena GmbH,

Niederlassung Jena

• PaCo GmbH aus Saalfeld

• Phoenix Mecano Digital

Elektonik GmbH aus Wutha-

Farnroda

• RABE LASERTECHNIK GMBH

aus Tanna

„Research & Technology“

Halle 2

• µ-GPS optics GmbH aus

Meiningen

• Gesellschaft für Fertigungstechnik

und Entwicklung

Schmalkalden e.V.

• Technologie- und Innovationspark

GmbH aus Jena mit dem

NEMO-Netzwerk SpectroNet

• SIOS Messtechnik GmbH aus

Ilmenau

• Thüringisches Institut für Textil-

und Kunststoff-Forschung e.V.

aus Rudolstadt

• Thüringer Hochschulen


EU sorgt

für schnelles

Internet

Die Hälfte des Produktivitätsanstiegs

in der Europäischen

Union seit 1995 ging

auf die Informations- und

Kommunikationstechnologien

(IKT) zurück. Dies zeigt

ein Bericht über die digitale

Wettbewerbsfähigkeit Europas,

den die Europäische

Kommission im Mai 2010

veröffentlicht hat. Da die

digitale Wirtschaft für das

künftige Wachstum der EU

eine Schlüsselfunktion hat,

wird die Kommission jetzt

eine „Digitale Agenda für

Europa“ umsetzen. Mehr

als 100 Maßnahmen sollen

die Leistungsfähigkeit der

europäischen Wirtschaft im

IKT-Bereich erhöhen.

Die Kommission zielt darauf

ab, die Online-Märkte in der

EU noch stärker zu verbinden

und den Zugang der

Bürger zu digitalen Diensten

zu erleichtern. Europa ist seit

Jahren der größte Breitbandmarkt

der Welt, und mit der

neuen Agenda soll bis zum

Jahr 2020 allen Europäern

ein Breitbandanschluss von

mindestens 30 Mbit/s geboten

werden. Die Kommission

möchte des Weiteren die

Spitzenforschung im IKT-

Bereich ausbauen und durch

den Ausbau der Sicherheit

im Netz die Internetnutzung

innerhalb der EU voranbringen.

Die Digitale Agenda ist

eine der Leitinitiativen der in

Kürze anlaufenden EU-Strategie

„Europa 2020“. (hw)

Kirchen bilden Kulisse

für große Kultur

Die Domstufenfestspiele sind jedes Jahr ein Höhepunkt im Thüringer Kultursommer.

Die Thüringer Landeshauptstadt

Erfurt ist geprägt von Kirchen und

Klöstern, sie blickt zurück auf eine

reiche Tradition in der Religion. Der

Reformator Martin Luther lebte hier

als Mönch im Augustinerkloster und

entwickelte beim Spaziergang durch

Erfurts Gassen seine innovativen

Ideen, die Geschichte schreiben

sollten. Ab 2011 beherbergt Erfurt

das Landeskirchenamt der Evangelischen

Kirche Mitteldeutschlands;

heute schon ist es Bischofssitz und

Heimat unzähliger Kirchen. Diese

Bauten dienen heute immer wieder

auch als Kulisse für kulturelle

Veranstaltungen – und auch in

diesem Sommer können Erfurter

Bürger und die Gäste der Stadt an

diesen Orten unvergessliche Abende

erleben.

Ein echtes Highlight im Sommer

sind die diesjährigen Erfurter

Domstufen-Festspiele. Der Erfurter

Dom und die benachbarte Kirche St.

Severi bilden die deutschlandweit

einzigartige Kulisse für Georg

Friedrich Händels wohl bedeutendstes

Oratorium – „Der Messias“.

Zu einem echten Klassik-Hit wurde

vor allem das berühmte „Halleluja“,

das den zweiten Teil des Oratoriums

eindrucksvoll beschließt. Vom 14.

bis 29. August finden die Aufführungen

unter freiem Himmel statt.

Die gewaltigen Domstufen vor der

großen Kathedrale bilden das

Fundament für ein kreatives

Bühnenbild und geben der Spielreihe

ihren Namen. Die Inszenierung

erfolgt durch die international

renommierte Regisseurin und

Choreografin Rosamunde Gilmore.

Einen zweiten charismatischen Ort

für Kulturgenuss der besonderen Art

stellt die Ruine der Barfüßerkirche

dar, die ebenfalls in der Erfurter

Altstadt gelegen ist. Das Gotteshaus

zählt zu den bedeutendsten Bauten

Erfurts, die im Krieg zerstört

wurden. Der Verein Neues Schauspiel

Erfurt e.V. führt hier in diesem

Sommer vom 9. Juli bis 7. August

das Theaterstück „Der Widerspenstigen

Zähmung“ von William

Shakespeare auf. Die Schauspieler

agieren im Hof der Barfüßerruine, in

einer Kulisse mit Aufsehen erregender

Akustik und Optik. Musik, Tanz

und Dramatik an einzigartigen

Spielstätten – Erfurt steht auch in

diesem Kultursommer wieder für

unvergessliche Events und Impressionen.

(hw)

Thüringen in

Europa

London

Düsseldorf

Köln

Paris

Kiel

Wiesbaden Frankfurt

Mainz

Saarbrücken

Eisenach

Gotha

Oslo

Thüringen

Warschau

Prag

140 km

250 km

Rom

Schwerin

Hamburg

Bremen

Berlin

Hannover Potsdam

Magdeburg

Erfurt

Stuttgart

Nordhausen

Heiligenstadt

Sondershausen

Meiningen

Mühlhausen

Sömmerda

Suhl

Hildburghausen

Sonneberg

300 km

München

Leipzig

Dresden

400 km

Erfurt

Arnstadt

Weimar

Jena Eisenberg

Altenburg

Gera

Saalfeld Greiz

Schleiz

Impressum

Redaktion: Dr. Holger Wiemers (V.i.S.d.P.),

Solveig Kögel

Layout: formation, Erfurt

Druck: Satz & Druck Centrum Saalfeld

Fotonachweis:

Seite 1 LEG Thüringen/Barbara Neumann

Seite 2 LEG Thüringen

BMW Fahrzeugtechnik GmbH

Seite 3 LMI Leipziger Messe International GmbH

LEG Thüringen / Barbara Neumann

Seite 4 LEG Thüringen / Andreas Hultsch

©Fotolia: Scorp_Images

Seite 5 LEG Thüringen / Anne Hultsch

Seite 6 Thüringer Tourismusgesellschaft mbH

Landesentwicklungsgesellschaft

Thüringen mbH (LEG Thüringen)

Mainzerhofstraße 12

99084 Erfurt

Telefon 03 61 56 03 - 450

Fax 03 61 56 03 - 328

E -Mail invest@leg-thueringen.de

Internet www.invest-in-thuringia.de

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