Kostenlos zum Mitnehmen - Reiter-Spektrum-Saar

reiter.spektrum.saar.de

Kostenlos zum Mitnehmen - Reiter-Spektrum-Saar

ReiterSpektrumSaar Ausgabe 4 Jahrgang 5

In dieser Ausgabe:

Hoch hinaus:

Die Welt der

Sprünge und Stangen

International:

Dressur-Gala

auf dem Peterhof

barockpferde Meisterschaften

Kostenlos zum

Mitnehmen

turniere

5

Jahre

Ausgabe 4

2012 / Jahrgang 5

www.reiter-spektrum-saar.de


Wir übernehmen für Sie:

weltweite und kostengünstige Seefrachten, Luftfrachten, Bahn-, Binnenschiffoder

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Unser Unternehmen ist Mitglied im HPE-Verband und der Fachgruppe

Verpacken nach HPE Standard mit der Nummer 58,

wobei wir an der Erarbeitung und ständigen Verbesserung der Richtlinien

maßgeblich beteiligt sind.

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inhaltsverzeichnis

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

turniere

3

Internationales Flair – Top-Reiter zu Gast in Illingen . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

1 . Barockpferdeturnier in Marpingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6/7

Internationale Dressur-Gala auf dem Peterhof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Bombastisches Jubiläum des RuFV Neunkirchen City . . . . . . . . . . . . . . . 9

Spiesen: Faszination Dressur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Goldenes Herbstturnier beim Reitverein Köllerbach . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Reitertag auf dem Großwieserhof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Turnier in Einöd mit Homburger Stadtmeisterschaften . . . . . . . . . . . . . . 14

Herbstturnier auf Sankt Martin – auch für Menschen mit Handicap . . .

Meisterschaften

15

Saarlandmeisterschaften Springen / Dressur / Voltigieren . . . . . . . . . . . 16

Saarlandmeisterschaften Vielseitigkeit auf dem Linslerhof . . . . . . . . . . . 17

Cups . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Landesverbandsmeisterschaften Islandpferde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

German Open in Kreuth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Willi Becker holt drei Titel auf der DJIM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Landesmeisterschaften EWU Saarland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

top thema

28

Parcoursbauen: Die Welt der Sprünge und Stangen . . . . . . . . . . . . . . . . . 20/21

Aus den Vereinen

Ein halbes Jahrhundert Reiten, Fahren und Voltigieren . . . . . . . . . . . . . . . 26

Neues von der RSG Ormesheim – Alljährliches Hoffest . . . . . . . . . . . . . .

informatives

28

Verleihung Goldenes Reitabzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Fohlen, Fohlen, Fohlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

RSV Völklingen feierte 50 . Vereinsjubiläum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Bruno sucht ein neues Zuhause . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

unsere saarländischen Rentner

33

Unser Helgi wurde 30! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Freizeitreiter

27

Landesverbandsorientierungsritt 2012 durch den Warndtwald . . . . . . .

Ritter Reiter Römer

31

Phantasie- und Mittelaltertage in Saarbrücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Reiter, Gladiatoren und Legionäre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Zu Ehren des Kaisers – Das große Turnier von St . Wendel . . . . . . . . . . 36/37

Jubiläumsgewinnspiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Vorschau und impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

www.equiva-online.de

Homburg

In den Rohrwiesen 1

inhAlt/ VoRwoRt RubRiK

AuF ein woRt…

Und wieder neigt sich ein Reiter-Jahr dem

Ende entgegen. Wir blicken auf ein Jahr

zurück, indem wir nicht nur unser 5-jähriges

Bestehen feiern konnten, sondern auch

mitten drin waren bei zahlreichen reiterlichen

Großereignissen im Saarland: So berichteten

wir unteranderem über die Deutschen

Meisterschaften der Reiter mit Behinderung

auf dem Linslerhof, von den Deutschen

Meisterschaften der Isländer in Saarwellingen

oder den Landesmeisterschaften in Springen,

Dressur und Fahren und nicht zu vergessen

die Berichte von alle den kleinen, aber dafür

oft mit sehr viel Engagement und Herzblut

organisierten und veranstalteten Turnieren im

Saarland. Jede unserer Ausgaben war so prall

gefüllt mit breitgefächertem Reitsport, dass

das Magazin nur so aus allen Nähten platze.

Und auch diesen Mal sind wieder spannende,

interessante Berichte dabei.

Wir wünschen viel Spaß

beim Stöbern.

3

Andreas Kunz

Titelfoto: Andreas Kunz


tuRnieRe

internationales Flair – top-Reiter

aus brasilien, belgien und der Schweiz zu Gast in illingen

4. Platz für Anuschka Zewe (RV Schaumberg) und Rafinesse 24

bei der Youngster-Springprüfung Kl.S* 7+8jährige Pferde

Er muss sich nicht verstecken:

Andreas Rubly

vom RFV Bundenbacherhöhe

gewinnt mit Couleur

Noire die Youngster-

Springprüfung, hier mit

der Stute Manodie II H,

mit der er in der gleichen

Prüfung den 5. Platz

belegte

Aerodynamisch:

Kerstin Müller (ReitSC Walshausen) mit Catania 105

Fotos: Anne Adam

Fotos: Anne Adam

Gut, dass beim Springen eine

Art von „Flugluftzug“ Abkühlung

verschafft, denn bei temperaturen

von 38°C ist jedes noch

so kleine lüftchen willkommen.

Gut auch, dass ein Springdurchgang

nur wenige Minuten dauert,

denn anstelle des ewigen

Regens meinte Petrus jetzt, er

müsse die bis dato fehlenden

sommerlichen temperaturen

gleich in einen tag packen. und

so schwitzten Pferd und Reiter

am Sonntag des Springwochenendes

Mitte August in lllingen

vor sich hin. - Das wetter ist

doch immer wieder gut, um den

einstieg in einen turnierbericht

zu finden.

Die Zuschauer saßen, durch ausladende

Sonnenschirme geschützt,

unmittelbar neben dem Getränkestand

und verfolgten das Geschehen

mit Interesse. So auch die

Youngster-Springprüfung der Klasse

S* für 7- und 8-jährige Pferde, die

von Andreas Rubly (RFV Bundenbacherhöhe)

mit Couleur Noire

gewonnen wurde. Anuschka Zewe

mit Rafinesse 24 (RV Schaumberg)

und Linda Schwinn mit Limbo 149

(RRV Honzrath) hielten als einzige

Saarländer(innen) in dieser Prüfung

die Fahne hoch und blieben im Geld.

Internationales Flair brachten die

brasilianischen Brüder Luiz Felipe

und Luiz Francisco De Azevedo

sowie Clara Lafrut aus Belgien mit

ins Spiel. Martina Muthweiler hatte

sie ins Saarland gebracht: „Ich kenne

die Brüder und Clara von diversen

Turnieren und hatte versprochen,

sie anzurufen, wenn mal etwas Passendes

hier angeboten wird.“

Auch Gregoire Oberson aus der

Schweiz, mehrfacher Weltcupfinal-

Teilnehmer, hat auf diese Weise den

Weg ins Saarland gefunden.

Unsere saarländischen Reiterinnen

und Reiter brauchten sich jedoch

nicht hinter den Top-Reitern zu verstecken,

denn unbeeindruckt vom

hochkarätigen Starterfeld zeigten sie

gute bis beste Leistungen und hatten

so manche Platzierung vor den Stars

zu verbuchen.

Das vorangegangene Dressurwochende

konnte zwar keine brasilianischen

Teilnehmer vermelden,

zeigte aber mit altbekannten saarländischen

Reiterinnen und Reitern

durchaus spannenden und hochkarätigen

Dressursport. So liest sich

die Platzierung im St.Georg Special*

auch nicht schlecht:

2. Platz: Arjan van Loon (TG

G.Hartungshof) mit Schwabenstolz

3. Platz: Vanessa Siep (RV Ensheim)

mit W-Punkt

4. Platz: Anna Zeppke (RFG

Gerensrech Altforweiler) mit

Leeroy 34

5. Platz: Sandra Newedel-Hilpisch

(ARC a. d. Univ. d. Saarlandes) mit

Rive Gauche N

… und die Namen Rodolfo Esteban

Cardoso und Santos hören sich

immerhin auch brasilianisch oder

zumindest spanisch an und gehören

zu den Pferden, die Marcus Erkens

(RSG Hofgut Breitenberg) vorgestellt

hat.

(aa)

ergebnisliste (Sieger)

Dressur-wb Kl.e

Ann-Kathrin Binger mit Kinshasa 3

(RG St.Martin Spiesen)

Dressurprüfung Kl.A*

Petra Jung mit Davina Castina

(RFV Alstal)

Caprilli-test

Hanna Roßfeld mit Nice Nico

(RV Hütherhof St.Wendel Alsfassen)

Stilspringwettbewerb Kl.e

Jelte Blaß mit Szoltan 5

(RSG Berghof-Einöd)

Stafettenspringprfg.Kl.A**

Tim Altendorf mit Casimir M

und Isabelle Schmitt mit Sharon

151

wettbewerb „unser Stall soll besser werden“

Sieger: birkenhof ostertal

birkenhof ostertal Reitsportcenter

in St. wendel-osterbrücken

ist der Siegerbetrieb

2012 im bundesweiten wettbewerb

„unser Stall soll besser

werden“.

Zum 19. Mal präsentierten die Deutsche

Reiterliche Vereinigung FN und

das Fachmagazin Reiter Revue International

den Wettbewerb „Unser

Stall soll besser werden“. Bei diesem

Wettbewerb geht es um moderne

Pferdehaltungen mit Luft, Licht,

Bewegung und Sozialkontakt. Die

Fachjury wählte aus den zahlreichen

Teilnehmern den sportgeprägten

Pensionspferdestall Birkenhof Ostertal

als Siegerstall aus. Die artgerechte

Haltung der Pferde in großzügigen

und hellen Paddockboxen, ausreichender

Bewegung und täglichem

Weidegang überzeugte die Jury

ebenso wie die Einbindung und der

Umbau vieles Vorhandenen zu einer

optimalen Reit- und Pferdenutzung.

Besonders hervorgehoben wurde

von der Fachjury, dass die Dienstleistungen

und Serviceangebote des

„FN In Betrieb“ Birkenhof Ostertal

einen Bogen spannen von moderner

und tiergerechter Pferdehaltung

bis zur klassischen Ausbildung von

Pferd und Reiter.

Das Reitsportcenter Birkenhof

Ostertal liegt im wunderschönen

Ostertal im Nordosten des Saarlandes,

umgeben von großen Weideflächen

und direkter Waldlage, gut

erreichbar durch die Anbindung

an die A 62 (Trier-Kaiserslautern).

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und leistungsbereite Pferde zu haben

setzt ausreichende Bewegung und

Betreuung der Pferde voraus. Dafür

stehen 24 Exklusiv-Paddockboxen,

Laufställe für Jungpferde, Allwetter-

Ausläufe, HorseGym S3 Pferdelaufband,

eine Freilauf-Führanlage, die

20x40m Reithalle, der 20x60m Aussenreitplatz

mit Ebbe-Flut-System,

ein Longierzirkel sowie großflächige

Weiden und direkt angrenzende

Reitwege zur Verfügung. Für die

klassische Ausbildung der Pferde,

deren Vorstellung auf Turnieren und

die Unterrichtserteilung zeichnet

die FN-geprüfte Pferdewirtin Reiten

Denise Cholewa verantwortlich.

Regelmäßige Dressur-Lehrgänge

runden das Ausbildungs-Programm

ab.

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Innovative Pensionspferdehaltung

Tiergerechte Jungpferdeaufzucht

Komfortable Residenz für Alters-und Ruhepferde

Erstklassige Ausbildung von Pferd und Reiter

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4 5

Fotos: Eva Reinhard

DeVries-Birkenhof AZ 196x136.ind1 1 19.10.2011 14:55:35 Uhr


tuRnieRe

1. barockpferdeturnier in Marpingen

Jörg Schlicker

mit Emperador

Völlig neue Klänge und bilder

auf dem Reitgelände des Marpinger

RuF Alstal

Barockpferde

Trotz vieler Großveranstaltungen in

der direkten Umgebung, wie zum

Beispiel dem Ritterturnier in Sankt

Wendel oder dem Urexweiler Dorffest,

hat das erste Marpinger Barockpferdeturnier

am 2. September

überraschend viele Neugierige in die

Reitanlage auf den Exelberg gelockt.

Und sie wurden nicht enttäuscht: 20

Reiter präsentierten in rund 40 Starts

bei strahlendem Sonnenschein ihre

Barockpferde in den verschiedensten

Prüfungen. Dazu haben die Reiter

teils Anfahrten von über zwei Stunden

in Kauf genommen. Ein Dankeschön

an die Weitgereisten aus

Luxemburg, Rheinbölln, Heilbronn,

Kaiserslautern, um nur die weitesten

zu nennen!

Turniere, die nur für Barockpferde

ausgeschrieben werden, sind ausgesprochen

selten. (Deshalb sei an

dieser Stelle auch mal ein Lob und

besonderes Dankeschön an den

Vorstand und die Mitglieder des

RV-Alstal ausgesprochen, die diese

Veranstaltung ermöglicht haben.)

Die Barockpferde unterscheiden

sich durch bestimmte Körperbau-

und Gangmerkmale vom heutigen

Warmblut so sehr, weshalb sie in

Prüfungen nur schwer gemeinsam

verglichen und bewertet werden

können. Das ist auch der Grund,

warum so viele Reiter den Weg nach

Marpingen nicht gescheut haben,

um den Richtern und dem Publikum

ihre „Barocken“ in entsprechender

Aufmachung zu präsentieren.

Als Barockpferde bezeichnet man

bestimmte alte Pferderassen, die

ihren Ursprung weit im Mittelalter

haben und bis heute fast unverändert

erhalten geblieben sind. Die wichtigsten

der eingetragenen Rassen, die

in den letzten Jahren ein enormes

Comeback feiern, sind wohl die fast

jedem bekannten PRE (Pura Rasa

Espanola), die Friesen, Lusitanos,

Lipizzaner, Carmaguepferde und die

Berber, des weiteren noch die relativ

selten gewordenen Kladruber, Neapolitaner,

Alter Real, Fredricksborger

und Knappstrupper .

Neben den außergewöhnlichen

Pferden gehören zu einem Barockpferdeturnier

als Besonderheit die

Musikküren, bei denen sich Ross

und Reiter in landes- oder zeitüblicher

Tracht zu den Klängen von

meist spanischer oder klassischer

Musik präsentieren. Ebenso dürfen

bestimmte Lektionen wie Hinlegen,

Kompliment, Spanischer Schritt und

vieles mehr gezeigt werden. Diese

Prüfungen gehören zu den Publikumsmagneten,

da die Reiterinnen

und Reiter versuchen, sich gegenseitig

in prunkvoller Aufmachung

und dazu passender Musik zu übertrumpfen

und so bieten sie für die

Zuschauer sehr viel Abwechslung

und eine ganze Menge für Auge und

Ohr. Diese Verbindung von Musik,

Kostüm und Zirzensik fließt übrigens

dann bei der Bewertung in die

B-Note.

Geritten wurde auf diesem WBO-

Turnier in insgesamt sieben Prüfungen

der Klassen A, L und M. Das

besondere war, dass die Reiter, die

Barockpferde

in einer Musikkür starten wollten,

sich dafür erst einmal in einer Dressurreiterprüfung

der entsprechenden

Klasse beweisen mussten. Diese

Prüfungen wurden dem Aufgabenbuch

der LPO entnommen und auch

dementsprechend bewertet. Zusätzlich

gab es einen Pas-des-deux-Wettbewerb

und als absolutes Highlight

der Veranstaltung, die Prüfung für

die Reiterinnen im Damensattel.

Zwei Konkurrentinnen traten an und

errangen mit ihren spektakulären

Darbietungen beide gemeinsam den

ersten Platz.

Diese Damensattelprüfung hat einen

großen Stein ins Rollen gebracht:

Im November findet auf der Reitanlage

auf dem Exelberg ein Damensattelschnuppertag

statt, zu dem

Alexandra Ernst als Dankeschön

dafür geladen hat, dass vom RV-

Alstal eine solche Prüfung überhaupt

ausgeschrieben wurde. So werden

vielleicht auf dem nächsten Barockpferdeturnier

nicht nur Damensattelreiterinnen

aus Heilbronn und

Kaiserslautern, sondern auch aus den

eigenen Reihen des RV-Alstals, zu

finden sein.

Die positive Resonanz der Gäste war

überwältigend! Da mit dem großen

Besucheransturm niemand gerechnet

hatte, wurden schon bald Getränke

und Essen knapp, was aber der guten

tuRnieRe

Stimmung keinen Abbruch tat. Im

Nu wurde auf gute saarländische Art

Nachschub herbeigeschafft und keiner

musste darben. Die Gäste waren

beeindruckt von der familiären

Atmosphäre der Veranstaltung und

wollen alle im nächsten Jahr wieder

kommen. Auch Herr Lambert, der

Moderator der Veranstaltung und

Vorsitzender des Landkreises Sankt

Wendel im Pferdesportverband Saar,

war hellauf begeistert und hat für das

2. Barockpferdeturnier im kommenden

Jahr seine Unterstützung zugesagt.

Man darf gespannt sein!

(Gitta Götzinger)

ergebnisliste (Sieger)

Dressurprüfung Kl.A

Michael Gessner mit Flamenco,

(RFV Alstal)

Dressurprüfung Kl.A

Pas de Deux

Isabelle Morawietz mit Luna-Sky

und

Selina Morawietz mit Mia Cara,

(RFV Namborn)

Dressurprüfung Kl.l-Kür

Karin Snarskis mit Duke V

(RFV Rheinböllen)

Dressurprüfung Kl.M-Kür

Viviane Bintner mit Urquero

(Club Equestre Pegasus)

6 7

Denise theis

(St. Georg) auf Zarpazo

und

Alexandra ernst

(RFV Birkenfeld)

auf Florina

erhielten beide die

Wertnote 7,4

Fotos: Pferdeknipser.de

barockpferdebeauftragterBarockpferdebeauftragter

für das Saarland,

Organisation

Barockcup und

Barock-Turnier-Prüfer

torsten Milz

Gut Hombrunnerhof

66981 Münchweiler an

der Rodalb

Mobil: 0179-9024377


internationale Dressur-Gala auf dem Peterhof

Dorothee Schneider

mit Kaiserkult

Aus dem Saarland:

nicole Grossklos mit

Fany Any

Fotos: Tierfotowelt.de

tuRnieRe

Das Gestüt Peterhof in Perl

borg hatte eingeladen – und

alle sind gekommen: die internationale

Dressur-elite und

7000 Dressurfans. Sämtliche

eintrittskarten des als CDi4*

ausgeschriebenen events

waren ausverkauft. Mit einem

Gesamtgeldpreis von 90 000

euro das bisher höchst dotierte

Dressurturnier im Saarland.

Man bekam Gänsehaut, als das erste

Paar in das Viereck geritten kam –

die Stars unter den Dressurreitern –

fast zum Anfassen. Aus elf Nationen

kamen Reiterinnen und Reiter zur

Premiere auf den Peterhof gereist

und wurden von den Zuschauern

aufs herzlichste empfangen.

Olympia-Silbermedaillengewinnerin

Dorothee Schneider und Helen

Langehanenberg, der schwedische

Olympiareiter Patrik Kittel und die

zweifache Mannschafts-Olympiasiegerin

von Sydney und Athen,

Ulla Salzgeber.

Als Lokalmatadorin könnte man

Dressur-Kader-Mitglied Uta Gräf

bezeichnen, die mit ihrem Holsteiner

Rapphengst Le Noir („Das Liebste,

was es gibt!“) aus Kirchheimbolanden

angereist kam, das fast um die

Ecke liegt. Liebevoll nennt sie ihn

„Liebersche“. Von Loro Piana erhielt

sie den Sonderehrenpreis für das

harmonischste Abreiten. Begeisterter

Applaus begleitete die Übergabe.

Erfolgreichste Reiterin des Turniers

wurde Dorothee Schneider. Sie

erhielt dafür „Mia“, ein elektrisches

Stadtauto im Wert von 24.000 Euro.

Erfolge konnten auch unsere saarländischen

Reiter verbuchen. Marcus

Erkens und sein Schimmel Farinelli

nahmen im FEI Prix St. Georges

(Kleine Tour) eine Platzierung mit

nach Hause. Mit dem 9-jährigen

Hengst Santos reihte er sich am

Samstag im St. Georg Special (CDN)

mit einem sechsten Platz hinter

Dorothee Schneider ein. In dieser

Prüfung startete auch die Saarländerin

Nicole Grossklos mit Fany Any.

Am gleichen Tag platzierte sich

Vanessa Siep mit ihrem W-Punkt

in der FEI Intermediaire I (Kleine

Tour), und in der Intermediaire I

Kür am Sonntag behauptete sich

Sandra Newedel-Hilpisch mit Rive

Gauche gegen die internationale

Konkurrenz und erritt sich den fünften

Platz.

Vanessa Siep (RV Ensheim): „Von

der Organisation her einfach top,

ein Turnier der ganz großen Klasse.

Sehr imposant und ein richtig tolles

Gefühl, dort reiten zu können, bzw.

zu dürfen. Wenn ich die Möglichkeit

dazu bekäme, würde ich jederzeit

gerne wieder reiten.“

Die Hauptprüfung und letzte Prüfung

des Turniers war ein FEI

Olympic Grand Prix Special (Große

Tour). Mit Toy Story unterm Sattel

siegte Patrik Kittel mit 73,26 Prozent

vor Uta Gräf mit Le Noire (72,15)

und Dorothee Schneider mit Kaiserkult

(71,02).

Zu erwähnen wäre noch der Nürnberger

Burg-Pokal der Führzügelklasse.

Neun junge Mädchen und

Jungen konnten sich inmitten einer

wunderschönen Kulisse, umrahmt

von wohlwollenden Zuschauern, mit

ihren Pferden und Ponys vorstellen.

Die Siegerschleife nahm Marie Bauer

von der RFG Gerensrech Altforweiler

mit Fleur de Printemp in

Empfang.

(aa)

bombastisches Jubiläum des

RuFV neunkirchen City

Fünf tage internationale Reitertage,

so feierte der RuFV

neunkirchen City sein 50- jähriges

bestehen. Auf der betzenhölle

tummelten sich namhafte

Springreiter aus dem ganzen

bundesgebiet.

Elf Springen in der schweren Klasse

ließen jedes Springreiterherz höher

schlagen. Die Zuschauer kamen

voll auf ihre Kosten, denn in Neunkirchen

City ist man nicht nur sehr

nah am Geschehen, man bekommt

auch immer wieder tollen Sport zu

sehen. Andreas Woll, der 1. Vorsitzende

des Vereins, weiß, worauf

es bei solch einem Event ankommt,

reitet er doch selbst in dieser hohen

Klasse mit und ist regelmäßig bei

den großen Springen im Saarland

erfolgreich am Start.

So viele S-Springen hat es im Saarland

auf einem einzigen Turnier

noch nie gegeben. Höhepunkt war

der „Große Preis des Saarlandes“,

ein Springen der Klasse S*** mit Stechen

und einem Preisgeld von insgesamt

10 000 Euro. 25 Teilnehmer

Auswahlergebnisse (Sieger)

Zeitspringprüfung Kl.l

Anke Harz mit Candela de Bassy,

(TRV Heiligenwald)

Springprüfung Kl.M*

Joachim Specht mit Looping 48,

(RFV Neunkirchen-City)

Springprüfung Kl.M*

Maximilian Meiers mit Cinderella

558,

(PF Margarethenhof)

Zeitspringprüfung Kl.M*

Werner Heyne mit All America,

(RFV Dudweiler-Sulzbachtal)

Springprüfung Kl.M**

Jun/JR

Corinna Rupp mit Pocalino‘s Son,

(RFG Gerensrech Altforweiler)

Springprfg.Kl.S m.St.*

Niklas Betz mit Caretinija,

(RFV Limbach)

griffen denn auch nach den Siegprämien

und für drei davon ging es im

Stechen um den Sieg. Hier schaffte

es Ralf Runge (RV Montabaur-Horressen)

mit Summersault zwar nicht

mit der schnellsten Zeit, aber mit

null Fehlern, die begehrte goldene

Schleife zu holen. Der 2. Platz ging

an Barbara Steurer-Collee (RA TV

Alpirsbach-Rötenbach) mit ihrem

Pferd Cent-Man. Anuschka Zewe,

(RV Schaumberg) mit Minou toppte

die Zeiten der vor ihr Platzierten. Sie

hatte jedoch acht Fehlerpunkte und

musste sich mit dem 3. Platz zufrieden

geben. Wir hätten dem Paar den

Sieg gegönnt, waren sie doch die einzigen

aus dem Saarland, die es in die

Platzierungsliste schafften.

Für eine ganz besondere Bescherung

sorgte Kai Gröning (KG Reitsport),

indem er, zusammen mit der Firma

Hemano, für den erfolgreichsten

saarländischen Reiter als Sonderehrenpreis

einen Sattel sponserte.

Die ganzen vier Turniertage konnte

man diesen an der Meldestelle

bewundern. Ganz sicher ein großer

Anreiz für die Reiter. - Im Anschluss

des letzten Springens wurde der

Sattel „Jumping One“ symbolisch

an Andreas Woll übereicht, der ihn

sich mit zwei Siegen und drei Platzierungen

wohlverdient hatte. Symbolisch

deshalb, da der Springsattel

von der Firma Hemano angefertigt

tuRnieRe

wird. Wolls beide Pferde Laverin de

Saar und Almani waren an diesem

Erfolg nicht unmaßgeblich beteiligt

und werden sicher eine Extraportion

Äpfel oder Möhren erhalten haben.

(aa)

8 9

Anuschka Zewe,

erfolgreiche Amazone mit

Hang zur Schnelligkeit

Foto: Anne Adam

Kai Gröning

überreicht

Andreas woll

den Sonderehrenpreis

Foto: Kai Gröning


tuRnieRe

Spiesen: Faszination Dressur

Reiterwettbewerb, v.l.n.r.:

Stefanie Glaeser (RC Gresaubach 1983) mit Rasputin,

Johanna tschöpe (RFV Spiesen) mit Top Noblesse

und Ann Katrin binger mit Kinshasa sowie lara heyd mit Paula,

beide RG St. Martin Spiesen

Myriam Johannes

mit Winchenza vom TG

Johannishof Wehingen

heike Klein

(RV Ensheim) und

A C’est Ci Bon, Gewinnerin

der L*-Kandare,

nimmt auch noch in der

M*-Dressur die blaue

Schleife für den 4. Platz

mit nach Hause

Fotos: Anne Adam

ergebnisliste (Sieger)

Dressur-wb 1 Kl.e

Jaqueline Stolz mit Tonka 57,

(RFV Spiesen)

Dressur-wb 2 Kl.e

Svenja Kreten mitTop Noblesse,

(RFV Spiesen)

Dressurprüfung Kl.A*

Vanessa Basters mit Charisma 171,

(RFV Spiesen)

Dressurprüfung Kl.A**

Irene Weber mit Sir George W,

(RV Bliestal)

Dressurpr. Kl.l* - trense l 2

Patricia Schmitt mit Fürstin Faible,

(RV Ensheim)

nun bereits zum dritten Mal

richtete der RV Spiesen Mitte

August ein reines Dressurturnier

aus. beschaulich ging es

zu, keine hektik, kein Stress

und wie immer fühlten sich teilnehmer

und Zuschauer wohl.

Das Highlight des Turniers war eine

Qualifikationsprüfung zum „Großen

WINTERMÜHLE FAB Amateur

Cup“, der mit einer M*-Dressur ausgeschrieben

war. Gewonnen wurde

die Prüfung von Marei Essig (RSG

Bliesgau), der Vizesaarlandmeisterin

der Junioren in der Dressur mit

Fürst Peron.

Bei FAB-Veranstaltungen (Förderkreis

für Amateur- und Berufsreitsport

e.V.) sehen die Teilnahmebedingungen

eine strenge Auslegung

des Amateurbegriffs vor. Teilnehmen

dürfen nur Reiter, die ihren Sport

ausschließlich als Hobby betreiben

und keine Einkünfte daraus erzielen.

Eine Traumnote von 8,0 vergaben

die Richter auf diesem Turnier zwei

Mal. Einmal hieß die Glückliche

Vanessa Basters vom gastgebenden

Verein, die mit Charisma 171 in

der A*-Dressur die goldene Schleife

in Empfang nehmen konnte und

ein andermal Ann Kathrin Binger,

die von der RG St. Martin Spiesen

„über die Straße“ geritten kam und

mit Kinshasa im Reiter-WB (2. Abt.)

Gold für sich beanspruchte.

Auch wenn der Schweiß in Strömen

lief und trotz „Marscherleichterung“,

ließen es sich die ganz hartgesottenen

Reiter/Innen nicht nehmen und

zogen für die paar Minuten in der

Prüfung ihre dunklen Jacketts an.

(aa)

Vollkommener Komfort –

Sattlerei Philimar

Ein Sattel, ein Leben lang immer wieder

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unter Berücksichtigung der jeweiligen

Körperbeschaffenheit von Pferd und

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Philimar!

Philimar steht für ein Höchstmaß an

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möchte in einer von Billigprodukten

überlagerten Wegwerfgesellschaft neue

Maßstäbe setzen.

Für eine Sattelanprobe mit uns dürfen

Sie sich daher gern etwas Zeit nehmen,

denn die Beurteilung findet immer bei

Ihnen am Stall vor Ort statt. Es muss

unbedingt geritten werden!

Denn unserer Meinung nach kann ein

Sattel und dessen Passform nur in der

Bewegung korrekt ermittelt werden. Der

Rücken eines stehenden Pferdes zeigt

lediglich eine Momentaufnahme eines

entspannten Pferderückens, jedoch nicht

eines Rückens in Arbeit!

Nur wenn der Reiter sein Gewicht einbringt

und das Pferd geritten wird, kann

beurteilt werden, ob der Sattel in der

Bewegung liegt, oder gegen diese wirkt,

klemmt, schlägt, vom Schwerpunkt

passt, etc.

Anpassungsveränderungen des Sattels

nehmen wir immer sofort vor Ort vor.

Der Sattel bleibt beim Pferd, wochenlange

Sattelrückgabefristen, in denen

aufs Reiten verzichtet werden muss,

entfallen.

Die Ausstattung unserer Sättel, sind so

durchdacht, dass Sie sich einmal den

Sattel Ihrer Träume von uns bauen

lassen und dieser Sie Ihr Leben lang

begleitet.

Da jeder Sattel ein Einzelstück ist, und

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Reitsportsattlerei Philimar GmbH

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dürfen Sie selbst mit designen und uns

auf Wunsch auch bei der Fertigung

Ihres Sattels über die Schulter schauen.

Bei uns ist nichts geheim und wir stehen

für völlige Transparenz unseren Kunden

gegenüber.

Deshalb versuchen wir uns täglich weiterzuentwickeln

und arbeiten mit Osteopathen,

Physiotherapeuten, Tierärzten,

Schmieden und Reitlehrern zusammen,

um das optimale Ergebnis für Sie und

Ihr Pferd zu erzielen.

Denn das Pferd ganzheitlich zu betrachten

und mit verschiedenen Meinungen

und Theorien zu betreuen scheint uns

am sinnvollsten.

Stillstand ist immer ein Schritt zurück!

Daher geht unsere Dynamik frisch und

frei nach vorn, offen für jeden neuen

Gedanken und bereit für jegliche Diskussion,

die uns erwartet auf dem Weg

Ihr Vertrauen für uns zu gewinnen!

Marie und Philipp

10 11

Springen

Distanz

Dressur


tuRnieRe

Goldenes herbstturnier beim

Reitverein Köllerbach

Teilnehmer des

E-Spezial springwettbewerbs

bei der Siegerehrung

durch

Richter Gert Biehl

Fotos: Elke Maus

Schleifenpony Goldi

macht Pause

Zum 31. Dressur- und Springturnier

des Reit- und Fahrvereins

Köllerbach lachte am 29.

und 30. September die Sonne,

so dass sich mehr als 350 Reiterinnen

und Reiter beim letzten

Freilandturnier der Saison

auf der herbstlich geschmückten

Reitanlage am engelfanger

Schacht tummelten.

15 Dressur- und Springprüfungen

von der Führzügelklasse für die

Jüngsten bis zur L*- Dressur und L*-

Springprüfung mit Siegerrunde hatte

der Verein ausgeschrieben, in denen

die Mitglieder des RuFV Köllerbach

vier Siege und etliche weitere Platzierungen

belegen konnten.

In der Führzügelklasse siegten für

den Reitverein Köllerbach Leonie

Altmeyer auf Salome und Shiara

Michalik auf Namolo. Anna Hippchen

auf Anuuk und Lea Thees

auf Salome belegten jeweils einen

dritten Platz im Reiterwettbewerb.

Im Spezial-E-Springwettbewerb

siegten nach fehlerfreiem Umlauf in

erlaubter Zeit für Köllerbach Aline

Nietzel auf Michel und Sebastian

Schmidt auf Leopardos.

Darüber hinaus freute sich der

Reitverein Köllerbach über etliche

weitere Platzierungen seiner jungen

Reiterinnen und Reiter. In der

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L*-Dressur, der höchsten Prüfung

im Viereck, siegte Jacqueline van

Bergen auf Fräulein Koko vom RSV

Gestüt Hohensonne und im L*-

Springen, der höchsten Prüfung im

Parcours, lag nach der Siegerrunde

Lea Leistenschneider auf It’s Easy

vom RFV Ballern vorn.

Die zahlreichen Zuschauer bekamen

an diesem Turnierwochenende

bei schönem Herbstwetter viele

gute Ritte in Dressur und Springen

zu sehen, so dass Christiane

Speicher, die 1. Vorsitzende des

RuFV Köllerbach, sehr zufrieden

mit dem 31. Turnier ihres Vereins

war. Sie bedankt sich auch im

Namen des gesamten Vereins bei

dem Hauptsponsor, allen weiteren

Sponsoren und Gönnern, der Stadt

Püttlingen sowie bei den engagierten

Helferinnen und Helfern und den

verständnisvollen Nachbarn des

Vereins. (Elke Maus)

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Reitertag auf dem Großwieserhof

ein sportlicher wettbewerb,

der wieder ganz im Zeichen

der deutsch-französischen

Freundschaft stand, fand am

16. September bei herrlichem

Spätsommerwetter auf dem

Großwieserhof in Auersmacher

statt. Denn beim Auersmacher

Dressur- und Springturnier

gingen auch dieses Jahr wieder

nachwuchsreiter aus dem

Saarland und dem benachbarten

Frankreich an den Start.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit

einem einfachen Reiterwettbewerb.

Die goldenen Schleifen gingen an

Michelle Düppre und Viktoria Sefrin,

beide vom gastgebenden Verein.

In der nachfolgenden E-Dressur präsentierte

sich ein großes Starterfeld

den Richtern Heidelore Rosenzweig

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und Gert Biehl. Letztlich setzte sich

Kirstin Stübing auf Raskan vor

Nikola Böhmer auf Don Quidam

und Caroline Alt auf Lisa (alle Großwieserhof)

durch.

Die Springprüfungen fanden auf

dem großen Außenplatz der Anlage

statt. Ein schöner Parcours, gebaut

von Wolfgang Blum, erwartete die

Teilnehmer im Caprilli-Test. Am

besten bewältigte Louisa Schindler

auf Jolly von der RSG Ormesheim

die Aufgabe.

Im darauf folgenden 60 cm-Zeitspringen

bewiesen die Franzosen

einmal mehr, dass sie im Zeitspringen

nur schwer zu schlagen sind. So

siegte in diesem Jahr Alison Arend

auf Gribouille. Im stark besetzten

E-Stilspringen konnte sich mit einer

Note von 8,0 wiederum Louisa

Schindler vor Kerstin Schummer

(RV Einöd) und Frederike Salm (RV

Gersweiler) durchsetzen.

Höhepunkt des Tages war das

abschließende A*-Springen mit Stechen.

Für das Stechen qualifizierten

sich neun Teilnehmer und hier

tuRnieRe

wurde dem Publikum toller Sport

geboten. Das rasante Tempo führte

jedoch zu einigen Abwürfen und so

schafften nur zwei Starter den Stechparcours

fehlerfrei. Es siegte Marion

Gosseline auf Pastel vor Lara Noé

auf Quinta de l´arche (beide aus

Frankreich). Der 3. Platz blieb mit

der schnellsten 4-Fehler-Runde im

Verein und ging an Michaela Böhmer

mit Little Darco.

(Nikola und Michaela Böhmer)

12 13

Michaela böhmer

auf Little Darco im

A-Springen mit Stechen

Foto: Christian Rupp

Émilie Cilio

auf Carina in der

E-Dressur

Foto: Tanja Schwarz


turnier in einöd mit

homburger Stadtmeisterschaften

Mascha

ehrmanntraut

(RV Einöd)

mit Abbeville

Foto: Mathias Alt

tuRnieRe

bei schönem Spätsommerwetter

kämpften auf der Reitanlage

des Reiterverein einöd drei tage

lang Reiterinnen und Reiter

aus dem ganzen Saarland um

zahlreiche titel in Dressur und

Springen. Für die Springreiter

bot das turnier das besondere

Gefühl auf einem Rasenplatz anstelle

des sonst üblichen Sandbodens

reiten zu können.

Einen Höhepunkt bildeten die zwei

Springen der mittelschweren Klasse.

Den Sieg im ersten M-Springen des

Turniers erritt sich Renate Steiger

vom RFV Weisenheim am Sand

mit Ellen van‘t Palmenhof. Das

M-Springen mit Siegerrunde gewann

Beate Schmitt (RFV Neunkirchen-

City) mit Laverin de Saar. Die

Dressurreiter ritten erst zum zweiten

Mal im Rahmen eines Turniers auf

dem neuangelegten Dressurvierreck.

Erstmals bot der Reiterverein Einöd

eine Dressurprüfung der Klasse M

an, in der Gabriele Ehrmanntraut

(RFV Limbach) auf Schattenmann

siegte. Saarlandmeisterin Myriam

Schöck (RSG Bickenalb) wurde

Fünfte. Besonders erfreulich war die

hohe Meldezahl in den einzelnen

Dressurprüfungen, insbesondere in

den Prüfungen der Klassen E und A.

„Wir haben bereits jetzt schon Ideen,

wie wir das neue Dressurvierreck

noch besser in die Turniergestaltung

einbeziehen können“, so die zweite

Vorsitzende des Vereins Annette

Molter-Klein.

Weiterer Höhepunkt des Turniers

war neben den Dressur- und Springprüfungen

die Wettbewerbe des

Drei- und Vierkampfes, in denen

Jugendliche bis 16 Jahre um viele

Punkte im Reiten, Schwimmen und

Laufen kämpften. Insgesamt waren

13 Teams aus dem ganzen Saarland

vertreten. Das beste Einöder Team

mit Nelly Bach, Jana Baltes, und

Johanna Diederichs belegte mit 9737

Punkten im Dreikampf den achten

Rang. In der Mannschaftswertung

des Mini-Vierkampf, hier kommt

eine Springprüfung als zweite reiterliche

Teilprüfung hinzu, gewann das

Team mit Luisa Schindler, Lea Degel

(beide RSG Ormesheim) und Laura

Cortes (RV Akazienhof Scheuern).

Im Midi-Vierkampf gewann Hanna

Spangenberger (TPSV Enkenbach).

Clara Guckel vom gastgebenden

Verein wurde Vierte. Alle Drei und

Vierkämpfer dieses Turniers wurden

gemeinsam sonntagnachmittags

auf dem großen Springplatz geehrt.

Ebenfalls geehrt wurden in diesem

Rahmen die Sieger des Vierkampf-

Cups. Im Vierkampf-Cup sammelten

die Teilnehmer über den ganzen

Sommer verteilt in vier „Teil“-Turnieren

Punkte. Sieger wurde Yannik

Theobald, dicht gefolgt von seiner

Schwester Chiara Theobald (beide

RuFV Limbach), Dritte wurde Clara

Guckel (RV Einöd). Einen guten

vierten Platz belegte Lea Dörr (RFV

Illtal).

Zugleich wurden in den Klassen Reiterwettbewerb,

Dressur und Springen

E-L die Homburger Stadtmeister

ermittelt. In einer eigenen Siegerehrung

erhielten die Stadtmeister

Urkunde und Medaille und erfreuten

das Publikum mit einer schnellen

Ehrenrunde zu Fuß. Birgit Hohlweg,

Reiterverein Einöd, wurde sowohl in

der L-Dressur wie auch im L-Springen

Stadtmeisterin.

(Anne-Katrin Walter, RV Einöd)

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tuRnieRe

herbstturnier auf Sankt Martin

Auch für Menschen mit handicap

Das erste turnierwochenende

vom 5. bis 7. oktober bei der

„RGS St. Martin Spiesen“ stand

unter der Überschrift „Reitsport

für alle“ und hatte daher

auch etwas ganz neues im

Programm. neben drei tagen,

angefüllt mit Dressur bis zur

Klasse l-Kandare und Springen

ebenfalls bis Klasse l auf Zeit,

wurden auch wettbewerbe für

Menschen mit behinderungen

durchgeführt.

Die Wettbewerbe an diesem ersten

Turnierwochenende im Herbst

hatten traditionell das Schwergewicht

auf den jungen Reitern, den

jungen Pferden und zum ersten Mal

bei Ssnkt Martin, dem Reitsport

für Menschen mit Handicap. „Die

Begeisterung für die Handicap-

Prüfungen bei den Teilnehmern und

den Zuschauern war überwältigend“,

so der Leiter der Therapie der

Lebenshilfe Spiesen und Initiator des

Wettbewerbs Wolfgang Saiger. Der

erste Wettbewerb war eine Prüfung

der Führzügel-Klasse, die durchaus

den regulären Anforderungen dieser

Klasse entspricht. Die gezeigten

Leistungen der gehandicapten Reiter

waren für diese Klasse überraschend

gut.

Die ausgezeichnete Stimmung bei

diesen Prüfungen lag nicht zuletzt

auch daran, dass sie von den beiden

Richterinnen Claudia Holz und Pia

Hemmerling live kommentiert und

gerichtet wurden. Mit dieser professionellen

Unterstützung waren die

Zuschauer in der Lage die Bewertungsprozesse

zu verfolgen und zu

verstehen. Der zweite Wettbewerb

bestand in einer Mannschaftsstafette,

wobei die Mannschaften

jeweils aus behinderten und nicht

behinderten Reitern bestanden. Bei

den Behinderten war Geschicklichkeit

und Koordination gefragt.

Die Nicht-Behinderten mussten

möglichst schnell einen Parcours

bewältigen. Gemessen wurde am

Ende die Gesamtzeit. Das Publikum

war mit Enthusiasmus dabei und die

Stimmung war mit keinem anderen

Wettkampf an diesem Wochenende

zu vergleichen. „Wir sind überrascht

und glücklich über den Erfolg dieses

Wettkampfes. Und das nicht zuletzt,

weil es dem Grundgedanken des

bereits verstorbenen Gründers der

Anlage, Georg Orth, folgt: “Integration

und Förderung Behinderter und

Nicht-Behinderter gemeinsam“, so

Elisabeth Brill, 1. Vorsitzende und

Tochter des Gründers. Man darf

jetzt schon auf das nächste Turnier

gespannt sein.

Springsport auf hohem Niveau - Das

Wochenende des Andreas Woll

Am zweiten Turnierwochenende

(13. und 14. 10.) trafen sich bei der

RGS St.Martin-Spiesen die Springreiter.

Dieses Wochenende lagen die

Stangen etwas höher als die Woche

zuvor. Der erste Höhepunkt am

Samstag stellte die Springprüfung der

Klasse S* für die Junioren und junge

Reiter dar.

Der anspruchsvolle Parcours wurde

von Corinna Rupp (RFG Gerensrech

Altforweiler) auf „Pocalino’s

Son“ am schnellsten bewältigt. Für

Spannung sorgte Thies Beyer (RFV

Illtal) auf „Ebro van’t Palmenhof“.

Hauchdünn war der Abstand zur

Ersten und er unterstrich seine

Klasse nicht nur durch den zweiten

Platz, sondern auch noch durch das

Erreichen des dritten und vierten

Platzes in dieser Prüfung mit seinen

Pferden „Cendro“ und „Coralina“.

Die Hauptprüfung und der Höhepunkt

des Turniers war die Springprüfung

der Klasse S* mit Siegerrunde.

Es war der Abend des Andreas

Woll (RFV Neunkirchen-City):

Nachdem dem er auf „Almarin“

bereits am Vortag eine der beiden

S*-Prüfungen souverän gewonnen

hatte, setzte er sich vom Start weg

in dieser letzten Prüfung im ersten

Umlauf mit „Lavarin de Saar“ an die

Spitze. Auch beim Stechen legte er

eine Zeit vor, die von keinem Teilnehmer

unterboten wurde. Er siegte

auf der erst achtjährigen Stute mit

deutlichem Vorsprung und verwies

die anderen auf die Plätze. Auf Rang

zwei setzte sich Thorsten Volz (RFV

Illtal) mit „Corner“ mit nur einem

Abwurf. Den dritten Platz sicherte

sich ebenfalls Andreas Woll mit

„Sweetest Tabou“.

(RGS St.Martin Spiesen)

ergebnisliste (Sieger)

Dressurprüfung Kl l*

Karin Blank mit W-Punkt,

(RV Ensheim)

Dressurprüfung Kl l*

Kandare

Heike Klein mit A C’est Ci Bon

(RV Ensheim)

14 15

Andreas woll

mit Lavarin de Saar

Nur strahlende

Gesichter beim Reiten

mit Handicap

Fotos:

RGS St.Martin Spiesen


SAARlAnDMeiSteRSChAFten

MeiSteRSChAFten

Springen / Dressur / Voltigieren

DReSSuR / SPRinGen VoltiGieRen

VielSeitiGKeit

Dressur/ Springen Mannschaft

oben: Platz 1 (Dressur): RV Ensheim

unten: Platz 1 (Springen): RFV Neunkirchen City I

Fotos: Andreas Kunz

Voltigieren Doppel

hinten:

Platz 1:Stephanie Trampert-Korte mit

Eva Bartaguiz, Sabine Wagner (Longe)

vorne:

Platz 2: Sabine Wagner (Longe),

Anna-Lena Grasbon mit Viola Oschmann

Platz 3: Celine Bohnenberger

mit Maximilian Weber

Voltigieren einzel Junior

von links: Kim Wittmann

mit Trainerin Janina Koch

Voltigieren einzel

von links:

Platz 1:

Eva Bartaguiz, Sabine Wagner (Longe);

Platz 2:

Viola Oschmann, Lydia Oschmann (Longe);

Platz 3: Felix Bender

Voltigieren Gruppen

Platz 1: Sankt Arnual I

(RFV St. Arnual e.V.), Sabine Wagner (Longe)

Vielseitigkeit

auf dem linslerhof

birgit hohlweg Foto: Archiv

leonie Ames Foto: Heike Ames

Stefan odenbreit Foto: Stefan Odenbreit

SAARlAnDMeiSteRSChAFten

Reiter

1. Platz: Birgit Hohlweg

(RV Einöd)

mit Hopeful Hannes

2. Platz:

Christina Backes

(RFV 71 Ballern)

mit Maravilla

3. Platz: Silvia Driedger

(RFV Dudweiler-Sulzbachtal)

mit Lauris Brownie

offene Meisterschaft

1. Platz: Stefan Odenbreit

(RV Saargau-Merzig)

mit Rio Diamand

2. Platz: Wolfgang Wolfgang Blum

(RV Gersweiler)

mit Herzbube

3. Platz: Sascha Salm Salm

(RV Saargau-Merzig)

mit Opium

Junioren

1. Platz:

Selina Rück (PSC Linslerhof )

mit Tuwak

Pony

1. Platz: Leonie Ames (RFG Ilsenhof

Beckingen) mit Dancing Boy

2. Platz: Miyriam Gall (RV Neunkirchen)

mit Amor Vincit Omnia

nachwuchs

1. Platz: Katrin Paulus (RFG Ilsenhof

Beckingen) mit Batir Damon xx

Mannschaft

1. Platz:

Merzig I.

mit Stefan Odenbreit, Odenbreit, Christina

Backes, Angela Keith und Sascha

Salm

2. Platz:

Merzig II.

mit Katrin Paulus, Leonie Ames, Ames,

Angela Keith und Daniela Hammes

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16 17


18

MeiSteRSChAFten

Ponycup Dressur

nachwuchscup Dressur

Zukunftscup Dressur

inFoRMAtiVeS

nachwuchscup Dressur

von links:

Platz 2: Maurice Krüger

Platz 1: Julia Jacob

Platz 3: Julie Bies

nachwuchscup Springen

Platz 1: Julia Jacob

Platz 2: Maurice Krüger

Platz 3: Julie Bies

Ponycup Dressur

von links:

Platz 2: Vanessa Basters

Platz 1: Josefine Braunberger

Platz 3: Ivana Bestak

Verleihung

Auf den 34. Neunkircher Nationalen

Reitertagen wurde das Goldene Reitabzeichen

an Torsten Volz verliehen. verliehen.

Das Team vom Reiterspektrum Saar

gratuliert recht herzlich. (kza)

Foto: Andreas Kunz

Cups

Zukunftscup Dressur

von links:

Platz 2: Jil Sepeur

Platz 1: Celine Freudenreich

Platz 3: Masha Sergejew

Zukunftscup Springen

Platz 1: Carolyn Rupp

Platz 2: Alexander Etringer

Platz 3: Daria Morguet

Vierkampfcup

Platz 1: Yannik Theobald

Platz 2: Chiara Theobald

Platz 3: Clara Guckel

Leider lagen uns nicht alle

Cup-Ergebnisse vor

Fotos: Andreas Kunz

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(RV Einöd)

mit Abbeville

Foto: Mathias Alt

Kai Gröning

geht mit den Springreitern

den Parcours ab

Archivfotos: Anne Adam

Sie sind dürfen auf keinem

Springturnier fehlen: Die Parcoursbauer.

wir haben für

euch hinter die Kulissen des

turniergeschehens geschaut

und den Parcourschef Kai Gröning

bei seiner Arbeit für das

turnier des RV bliestal in webenheim

begleitet.

Es beginnt schon einige Tage vor

dem eigentlichen Turnier: Kai Gröning,

der Parcourschef des Springturniers,

macht sich auf den Weg zum

Veranstalter. Heute erwartet ihn eine

ganz besondere Aufgabe, denn er

darf auf diesem Turnier unter anderem

den Parcours für

die Prüfung zur SaarländischenLandesmeisterschaft

der Mannschaftsspringreiter

planen und

schließlich am Tag des

Turniers, zusammen mit Kai Gröning

vielen fleißigen Helfern, aufbauen.

Angekommen auf dem Reitgelände

wartet schon der erste Schritt der

Planung auf ihn: das Ausmessen des

Platzes. Mit einem Messrad geht er

den Platz ringsherum ab, macht sich

toP-theMA toP-theMA

toP-theMA

Der Tag des Turniers rückt immer

Parcoursbauen: Die welt der Sprünge und Stangen

20

Notizen zum Gefälle, den Bodenverhältnissen,

zum Standpunkt der

Start- und Ziellinie und vielem mehr,

um das Ganze später in ein spezielles

Parcoursbauer-Computerprogramm

maßstabsgetreu übertragen zu können.

Zuhause geht es dann an die eigentliche

Planung: Er liest sich die Ausschreibung

des Turniers noch einmal

ganz genau durch und macht sich

Gedanken darüber, welche Sprünge

er im Laufe des Turniertages stellt.

Über eins ist er sich im Klaren: Die

Anzahl und Art der Sprünge darf

weder zu leicht, noch zu schwer

sein. Doch nach welchen Kriterien

wird überhaupt ein Parcours

entworfen? Kai Gröning

erzählt, dass es die Leistungsprüfungsordnung

(LPO) gibt,

nach der er sich richtet: „Die

LPO legt für die jeweilig

ausgeschriebene Klasse, die

Höhe und Weite des Hindernisses

fest. Je nach Klasse ist auch die

Anzahl und die Breite der Hindernisse,

die Anzahl der Kombinationen

und solche Sachen festgelegt. Das

sind die Richtlinien.“

näher. Seinen Plan, nachdem er die

Sprünge auf das Reitgelände stellt, ist

fertig. Jetzt fehlen nur noch die Helfer,

die mit ihm zusammen während

des Turniers die Sprünge aufbauen.

Doch er braucht sich keine Sorgen

zu machen, der Veranstalter hat sich

darum gekümmert und teilt ihm nun

die Helfer mit.

Die Sprünge sind mittlerweile aufgebaut,

das Turnier beginnt. Er kann

sich entspannt zurücklehnen und

das Turniergeschehen mitverfolgen.

Dabei kommen wir ins Gespräch.

Er berichtet davon, was es für ihn

ausmacht Parcourschef zu sein:

„Man hat immer wieder neue Linien

zu kreieren, welche die Springreiter

bewältigen müssen. Das ist ja

nicht wie beim Dressurreiten, da

wissen die Reiter schon Jahre im

Voraus, was sie reiten müssen. Beim

Springen ist jeder Parcours anders,

jede Linie anders. Neue Linien zu

erschaffen, egal ob schwierige oder

einfache, und dass möglichst alle

zufrieden sind, das ist so der Anreiz

an der ganzen Sache. Und es macht

sehr viel Spaß. Ich bin früher selbst

aktiv geritten und habe danach

angefangen mit dem Parcoursbau,

das war vor zehn Jahren. Denn, es

ist ja naheliegend, wenn man selbst

Springen geritten ist, dass man mit

dem Sport in Verbindung bleiben

will, zum Beispiel als Trainer oder

Parcourschef.“ (kza)

info und Kontakt

Weitere Informationen zum

Parcoursbauer gibt es bei der

Landeskommission des

Pferdesportverbandes Saar

unter Telefon 0681-3879239 oder

bei der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung im Internet unter

www.pferd-aktuell.de

Ausbildung zum Parcourschef

Die Ausbildung zum Parcourschef

beginnt in der Regel mit der

Tätigkeit als Parcourschefanwärter.

Voraussetzung für die Aufnahme

auf die Parcourschefanwärter-Liste

ist die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein,

der einem der Deutschen

Reiterlichen Vereinigung (FN)

angeschlossenen Landesverbände

angehört. Die Vollendung des 18.

Lebensjahres sowie die Überprüfung

der fachlichen und persönlichen

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Eignung durch die zuständige Landeskommission

(LK) gehört ebenfalls

dazu. Über die Aufnahme

sowie über

Höherqualifikation

entscheidet die LK

auf der Grundlage der

Prüfungsergebnisse.

Elke Hoffmann, Landeskommissionsvorsitzende

des Pferdes- elke hoffmann

portverbandes Saar Foto: Elke Hoffmann

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toP-theMA

(LK-Saar) über das Auswahlverfahren:

„Es gibt ein Auswahlverfahren,

danach kommt man auf

die Parcoursbauer-Nachwuchsliste.

Man macht

eine Ausbildung hier im

Land. Danach muss man

hospitieren, eine gewisse

Anzahl von Prüfungen

ablegen und wird letztendlich

eine Grundprüfung

zum Parcoursbauer

machen. Es folgen entsprechende

Zusatzqualifikationen,

die nochmal in Prüfungen ablegen

werden. Die meisten der Prüfungen

werden zentral in Warendorf abgenommen.“

Welche Verantwortung trägt der Parcoursbauer?

Elke Hoffmann: „Der Parcoursbauer

hat eine sehr große Verantwortung,

weil er für die Springprüfungen entscheiden

muss, welchen Parcours

oder welche Aufgabe er den Reitern

stellt.“

Wir wird man Parcourschefanwärter?

Elke Hoffmann: „Wir sind natürlich

froh, wenn Interessierte auf uns

zukommen, es werden aber auch

schon mal Leute angesprochen.

Über gewisse reiterliche Fähigkeiten

sollte man verfügen. Grundkenntnisse

in LPO und APO sollte man

besitzen und vom Turniergeschehen

muss eine gewisse Vorbildung ein-

fach mitgebracht werden.“

Ausbildungsinfos

Weitere Informationen zur Parcourschefausbildung

findet sich in

der gültigen Ausbildungs- und Prüfungs-Ordnung

(APO). Diese kann

man über die Deutschen Reiterlichen

Vereinigung (FN) beziehen.

toP-theMA

21


22

MeiSteRSChAFten

Janine Zeh 2-fache landesverbandsmeisterin im Pass

Reiter des Ponsheimerhofs wieder gut platziert.

Janine Zeh

mit Angie vom

Kramersbruch

Foto: Matthias Baltes

Franziska Fischer,

Landesmeisterin der letzten beiden Jahre in den Kategorien Tölt und

4-Gang beim Zöpfeln der Haare: „Es macht mir nichts aus Zweite zu

werden, wenn meine Freundin den Titel holt.“

Foto: Anne Adam

Die Wander„pokale“ Foto: Matthias Baltes

Islandpferde

Zum ende der Saison 2012

ging es für die Reiter vom

Ponsheimerhof am 8.und 9.

September zur landesverbandsmeisterschaft

nach

niederbexbach auf den hubertushof.

Bei Temperaturen um die 30 Grad

hatten es die Reiter und vor allem

auch deren Pferde – die ja ursprünglich

aus dem hohen Norden kommen

– nicht gerade leicht. Trotz

dieser schwierigen Bedingungen

schafften es die Reiter dennoch sich

oft weit vorne in den Ergebnislisten

einzureihen. In der Fünfgangprüfung

F2 der Junioren erkämpften

sich gleich zwei Reiterinnen vom

Ponsheimerhof einen Platz im Finale.

Sharon Gimmler schaffte es hier mit

Rang 3 aufs Treppchen und Samanta

Königsamen sicherte sich Platz 5.

In der Töltprüfung T4 schaffte es

Samanta dann noch einen Platz weiter

nach vorne und wurde vierte vor

Sara-Lisa Geid mit ihrem Draumur

vom Gestüt Ponsheimerhof.

Sharon Gimmler und Sara-Lisa Geid

konnten sich danach noch für je ein

weiteres Finale qualifizieren: Sharon

wurde mit dem Pferd Pyngja fünfte

im Finale der Töltprüfung T7 und

Sara-Lisa schaffte es mit Draumur

im Viergang auf Platz drei, vor Jana

Decker und Sharon Gimmler, die

beide in dieser Prüfung Rang acht

belegten und ritt dann noch zu Silber

in der Dressur und verpasste damit

knapp den Titel. Diesen sicherte sich

gleich zwei Mal Janine Zeh mit dem

Hengst Angie vom Kramersbruch.

Sie gewann mit ihm sowohl die Passprüfung

als auch den Speedpass und

ist somit zweifache Landesverbandsmeisterin

Rheinlandpfalz-Saar.

Aber das war noch nicht alles von

den Erwachsenen. In der schweren

Töltprüfung T3 sicherte sich Sabrina

Kah mit der Stute Kvika vom Kramersbruch

Bronze vor Miriam Jonasson

und schaffte es im schweren

Viergang mit Platz 7 unter die Top

10. Mit der noch jungen Stute Kimni

vom Gestüt Ponsheimerhof schaffte

Sabrina es in der leichteren Töltprüfung

T7 im Finale auf Platz 4. Eine

sehr gute Leistung, war es doch erst

das zweite Turnier für dieses noch

sehr junge Pferd. In dieser Prüfung

schafften es noch Janine Zeh mit

Litla auf den 9. und Judith Krumm

auf den 13. Platz. Auch eine sehr

gute Leistung.

Weiter geht’s zur Töltprüfung T8:

Hier schaffte Daniela Mieger mit

Platz 9 einen Platz unter den Top

10, vor Matthias Baltes (Platz 15)

und Sara-Lisa Geid (Platz 17). In

der Viergangprüfung V5 der offenen

Klasse sicherte sich Matthias Baltes

mit Torfi vom Wendalinushof Platz

vier und verpasste Bronze mit 0,1

Punkten knapp. Daniela Mieger, die

in dieser Prüfung ebenfalls gestartet

war, kam auf einen guten 11. Platz.

Zu guter Letzt schaffte es Samanta

im Fahnenrennen noch zu Silber

und Matthias landete hier nochmal

auf dem vierten Rang.

Ein großes Dankeschön geht an alle

Helfer, die unsere Truppe in dieser

Saison wieder hervorragend unterstützt

haben und an Heribert Klein

(Argo) der immer dafür sorgt, dass

alles rund läuft. Ohne euch würden

wir das nicht so gut hinbekommen.

(Matthias Baltes,

Pressewart Ponsheimerhof)

horse & Dog trail Cup

Zum dritten Mal in Folge ging der

Sieg im Horse & Dog Trail Cup

Finale ins Saarland. An Carmen

Forster aus Dirmingen mit GHP

Great Pal Omine und Australian

Shepherd Bar Smarty ging kein Weg

vorbei. Souverän absolvierte das

Team die gestellten Aufgaben und

zog an den anderen zehn Finalisten

vorbei.

Junior western Riding

Hier hatte Christina Münster aus

Merzig die Nase vorn und holte mit

Burning The Rail und einem Traumritt

den Meistertitel.

Jungpferde-Champion basis der

4-jährigen Pferde

Too Close To The Gun unter seinem

Reiter Rabia Bakri aus Nalbach

setzte sich nicht nur gegen ein quan-

Westernreiten

titatives, sondern auch hochkarätiges

Starterfeld durch und wurde dafür

mit der Goldmedaille belohnt.

(aa)

Meisterschaften

German open in Kreuth

Drei Saarländer stehen auf dem Siegertreppchen

Die Sieger im Horse & Dog Trail Cup Foto: Tierfotowelt.de

23


willi becker holt drei titel

Volle Konzentration

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Fotos: Grenzlandhof

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Islandpferde

auf der DJiM Passreiten liegt einfach in

der Familie: eine woche nach

dem Vizemeistertitel von Dieter

becker auf der Deutschen

islandpferde-Meisterschaft

(DiM) kontert sein Sohn willi

mit drei Meistertiteln auf der

Deutschen Jugend-islandpferde-

Meisterschaft (DJiM).

Auf der DJIM in Berlin sicherte sich

Willi Becker mit seiner Stute Folda

nicht nur den Titel des Deutschen

Meisters im Passrennen der Jugendlichen

über 150 Meter, sondern

war auch mit Vörur frá Eystri-Hól

doppelt erfolgreich: Die Passprüfung

PP1, in der es um eine Kombination

aus Zeit und Stilnoten geht, beendete

er ebenso als Sieger (5,71 Punkte)

wie die Königsdisziplin der Rennpasser,

das 250-m-Rennen: Hier gewannen

Willi und Vörur in einer Zeit

von 24,62 Sekunden.

Die dreifache Meisterschaft rundete

die Silbermedaille im Speedpass ab:

Über die 100-m-Sprintdistanz wurde

Willi mit 8,22 Sekunden Zweiter

hinter Vivien Sigmundsson (8,15

Sekunden).

Besonders interessant gestaltete

sich die Jugendmeisterschaft auch

dadurch, dass die Teilnehmer erstmals

die WM-Anlage 2013 während

eines Turniers testen konnten - vielleicht

gibt es ja im kommenden Jahr

dort ein Wiedersehen mit den erfolgreichen

Nachwuchspassreitern.

(red)

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Anja Hupperich aus Ottweiler

und Karin Becker aus St. Ingbert.

Sein Pferd zeichnen lassen darf

Nadine Rupp aus Überherrn und

über den Gutschein von KG-Reitsport

darf sich freuen: Jil Sander aus

Dillingen.

Herzlichen Glückwunsch!

Richtige Antwort war:

10 Jahre Apassionata

24 25

„Die glücklichen

Gewinner der

Apassionata-Karten“

Foto: Andreas Kunz


Aus den Vereinen

ein halbes Jahrhundert Reiten,

Fahren und Voltigieren

Der Reit- und Voltigierverein

St. Arnual-hunackerhof feierte

sein 50-jähriges bestehen

An anspruchsvollen Spring- und

Dressurquadrillen, abwechslungsreichen

Fahr- und Voltigiervorführungen

und einem kurzweiligen

Überblick über die Vereinsgeschichte

konnten sich die Besucher

der 50-Jahr-Feier des Reit- und Voltigiervereins

St. Arnual-Hunackerhof

erfreuen. Sein Jubiläum feierte der

Verein, der in diesem Jahr aus dem

traditionsreichen Reit- und Fahrverein

St. Arnual hervorging, am 7.

Oktober auf dem Hunackerhof.

Die 1. Vorsitzende des Vereins,

Lydia Oschmann, betonte zu Beginn

der Feier, dass es im Saarland kaum

Vereine gibt, die auf eine längere

Geschichte zurückblicken können.

Aus ein paar „Pferdeverrückten“, die

1962 den Verein gründeten, wurde

einer der größten Vereine des Saarlands.

Wie umfassend das Angebot

für die Vereinsmitglieder ist, davon

konnten sich die vielen hundert

Besucher auf dem Hunackerhof in

der Nähe von Ormesheim ein Bild

machen.

Der Vereinsnachwuchs zeigte als

voltigierende Hippies der 1960er-

Jahre und in einer Demonstration

einer Reitstunde, was die Mädchen

und Jungs schon in jungen Jahren

können. Die 1970er-Jahre galop-

pierten in Form von „reitenden Diskokugeln“

im Rahmen einer Spring-

Quadrille durch die Halle.

Dabei ging nicht immer alles ernsthaft

zu. Clown Jörg legte auf humorvolle

Weise dar, was passiert, wenn

man sein (Besen-)pferd nicht artgerecht

behandelt – es wirft einen ab.

Dass er weiß, wie man mit Pferden

umgeht, bewies er im Anschluss in

einem Pas-de-Deux mit Viola Oschmann,

die im Damensattel ritt.

Rasant ging es mit der Kutsche

durch die Halle. Präzise dirigierten

Andreas Priester und sein Partner

ihre Pferde um die Hindernisse

herum. Isabelle und Selina Morawietz

zeigten in einer Gelassenheitsprüfung

geführt und geritten, dass

ihre Pferde keine Angst vor Planen

sowie Absperrbändern haben und

sogar wippen und seilspringen können.

Neben dem Reiten wird Voltigieren

im Reit- und Voltigierverein

St. Arnual-Hunackerhof als Wettkampfsport

betrieben. Deshalb

zeigten die beiden Turnier-Mannschaften

- die A- und die M**-

Gruppe - ihr Können, wobei sich

in der Kür bis zu drei Voltigierer

gleichzeitig auf dem galoppierenden

Pferd befanden.

Nach der Zeitreise durch fünf Jahrzehnte

präsentierten sich die Reiter

und Pferde der Dressurquadrille

als „Kinder der 2010er Jahre“ und

zeigten ihre Dressurlektionen zu

moderner Musik. Eine anmutige

Kombination von Reiten und Voltigieren

präsentierten Viola Oschmann

und Anna-Lena Grasbon auf

Cyrona beim Reitvoltigieren, dem

sportlichen Abschluss des Show-

Nachmittags.

Neben den sportlich hochwertigen

Darbietungen bildete der Rückblick

auf 50 Jahre Vereinsgeschichte in

Form einer Multimedia-Präsentation

eins der Highlights: von den frühsten

Anfängen – der Reitschule Fangmann

– über die großen Turniere

und Jagden der 1960er, 1970er und

1980er Jahre bis hin zum abschließenden

Umzug auf den Hunackerhof

vor drei Jahren. Alte Freunde

des Vereins erinnerten sich an die

wechselhafte Geschichte, zum Beispiel,

dass der Verein im Laufe der

Jahrzehnte gleich zweimal seine

angestammte Anlage in St. Arnual

räumen musste – 2006 endgültig,

weil das Gelände bebaut wurde. Jüngere

Mitglieder konnten viele Details

der Geschichte erfahren, die ihnen

bis dahin unbekannt waren. Welcher

der jungen Reiter wusste schon, dass

früher ein Sturzbuch geführt wurde,

in dem alle unfreiwilligen Abgänge

äußerst bildhaft dargelegt wurden?!

Wie sehr der Reit- und Voltigierverein

St. Arnual-Hunackerhof für seine

vielseitige, sozial geprägte Arbeit

geschätzt wird, belegen die prominenten

Besucher der Jubiläumsfeier,

wie Landrat Clemens Lindemann

oder Karl-Heinz Groß, Präsident des

Pferdesportverbands Saar, sowie die

vielen treuen Freunde, die zwar zum

Teil selber nicht mehr aktiv sind,

doch im Herzen dem Verein noch

immer verbunden sind.

Der Reit- und Voltigierverein St.

Arnual-Hunackerhof wurde 50

Jahre alt. Dennoch ist er ein junger

Verein, der Nachwuchs findet heute

wie damals ein vielseitiges Angebot

wie Kinderreit- und voltigierstunden

und gut ausgebildete Schulpferde

vor. Aber der Verein vergisst auch

seine älteren Wegbegleiter nicht. Von

Reitstunden für Fortgeschrittene

bis Hausfrauenvoltigieren bietet der

er auch ihnen ein breites Angebot.

Die nächsten 50 Jahre können also

getrost kommen.

(Felix Bender)

unser helgi wurde 30!

Helgi wurde am 10. April 1982 auf

dem Ponsheimerhof geboren. Zirka

zehn Jahre war er dort Deckhengst

und zeugte viele Nachkommen, von

denen auch heute noch viele auf dem

Hof leben. Weder er noch seine Fohlen

wurden als Sportpferde berühmt,

aber alle zeichnen sich durch einen

ausgeglichenen Charakter und vor

allem Zuverlässigkeit aus, was vor

allem für Freizeitreiter wichtig ist.

Die Erinnerung an sein Hengstdasein

ist noch nicht ganz verblasst, denn

Helgi fühlt sich noch immer als Chef

im Offenstall der Wallache. Im Frühjahr

während der Rangkämpfe sind

daher kleine Blessuren nicht selten.

Familie hilzensauer 1982–1997

Heribert „Argo“ Klein, der damalige

Pächter und heutige Eigentümer des

Ponsheimerhofs trieb mit Helgi die

Herden in den Stall, weshalb Helgi

auch später noch gerne Abhänge

runter galoppierte, wenn man nicht

aufpasste.

Helgi wurde außer als Viergangpferd

noch zum Voltigierpferd und

zum Therapiepferd ausgebildet und

bereitete so vielen Reitanfängern und

gehandicapten Kindern viel Freude.

Doch damit nicht genug. 1995 wurde

Helgi anlässlich des Eschringer Dorffestes

vor einen römischen Streitwagen

gespannt. Auch heute noch

wird er in schneereichen Wintern vor

Rodelschlitten gespannt.

Helgi musste auch schon mal als

Schulpferd einspringen, und dort

wurde Helgi von Conny entdeckt, die

sofort ihr Herz an ihn verlor.

Conny 1997- 2003

Mitte der 90er Jahre: Schon in der

ersten Reitstunde, in der er mir

zugeteilt war, habe ich mein Herz

an ihn verloren. Er konnte alles, ich

konnte ziemlich wenig, eine ideale

Kombination für eine Anfängerin wie

mich! Ich fühlte mich auf ihm absolut

sicher, die Chemie zwischen uns

stimmte einfach.

Es erforderte viel Hartnäckigkeit

meinerseits und einige Überredungs-

unSeRe SAARlänDiSChen RentneR

künste von Argo, um den damaligen

Besitzer, Horst Hilzensauer, davon

zu überzeugen, mir diesen Isländer

zu verkaufen. Er war meine Lebensversicherung

und hat mich jahrelang

treu begleitet, mich nie abgesetzt, mir

alle Fehler verziehen und mir täglich

Freude bereitet. Ich habe auf ihm

Reitstunden absolviert und unzählige

Stunden im Gelände verbracht.

Meine Tochter Kathy hat ihn oft an

Turnieren in Dressur geritten, Maike

Krumm nutzte ihn für ihre Reittherapiestunden

und jeder, der ihn sich

mal ausleihen konnte, war froh mit

ihm, weil er einen nie im Stich ließ

und immer gesund wieder auf den

Hof zurück brachte.

Es fiel mir nicht leicht, mich 2003

von ihm zu trennen, als ich das Saarland

verließ, aber ich wusste ihn bei

Jana und Christine Decker in guten

Händen und war sicher, dass er auf

dem Ponsheimerhof in seiner vertrauten

Umgebung bleiben würde.

Ich habe ihn anfangs doch sehr vermisst

und bin auch seither nie mehr

auf ein Pferd gestiegen. Ich weiß,

dass es einen

zweiten Helgi für mich nicht gibt und

der erste bleibt mir einfach unvergessen.

Er war und ist einmalig. Meine

erste Pferdeliebe. Ich hoffe, es geht

ihm noch lange gut!

Jana 2003- 2010

Als ich Helgi zum ersten Mal reiten

durfte, war ich sechs Jahre alt. Als

Conny nach Amerika auswanderte,

adoptierten wir Helgi. Mit Helgi

konnte ich alles machen: im Damensitz

reiten, rückwärts sitzen und an

ihm hoch springen, wenn ich ohne

Sattel reiten wollte. Mit zehn bin ich

mein erstes Turnier in der Kinderklasse

geritten, natürlich mit Helgi.

Mein Bärchen war damals schon

24, aber meine Mutter meinte, dass

ich erst mal Erfahrung mit einem

ruhigen und gelassenen Pferd sammeln

sollte. Bei einem Turnier gab es

einmal während einer Reiterprüfung

ein Gewitter und die Richterzelte flogen

weg. Helgi ließ sich auch davon

nicht aus der Ruhe bringen. Später

bekam ich ein jüngeres Pferd, und

Argo nahm Helgi, mittlerweile 26,

wieder auf. So kann ich mein Bärchen

sehen und mit ihm schmusen,

wann immer ich will.

elke 2010 – heute

Ich habe das Helgi-Bärchen übernommen

und bin, wie alle Vorbesitzer

auch, total begeistert von diesem

Charakterpferd. Man muss ihn einfach

lieb haben. Wenn ich zum Hof

komme und vor seinem Offenstall

seinen Name rufe, kommt er sofort

zur Tür und begrüßt mich, er ist

immer ausgeglichen und gut gelaunt

und bei Ausritten im Gelände, kann

ich mich 100 % auf ihn verlassen.

Leider hatte er im letzten Jahr einen

Sehnenriss und musste fast acht

Monate in der Box stehen. Aber

ich habe versucht, jeden Tag mit

ihm spazieren zu gehen. Im Winter

standen wir bei Sturm und Regen

am Wegesrand, und er durfte grasen,

damit es ihm in der Box nicht zu

langweilig wird. Ich hätte zu dieser

Zeit nicht gedacht, dass er wieder

so gesund wird, dass wir durch den

Wald galoppieren können, aber tatsächlich

im letzten Sommer hatten

wir wieder tolle Ausritte zusammen.

Langsam sieht man ihm sein Alter

jedoch immer mehr an, um seine

treuen Augen sind immer mehr Fältchen

zu sehen, aber ich hoffe sehr,

dass wir noch eine Zeitlang zusammen

sein dürfen!

(Matthias Baltes)

26 27

Jana Decker mit Helgi

Fotos: Fam. Decker

Geburtstagskuchen

für Pferde

Auch das ist Helgi:

Ein stattliches Ross vor

dem Streitwagen!


28

SAARlAnDMeiSteRSChAFten

landesmeisterschaften ewu Saarland

Senior Reining:

Platz 1: Ralf Becker mit

Fourteen Gold Stars

Junior Reining:

Platz 1: Lisa Both mit

The Dun It Crocker

Junior trail:

Platz 1: Barbara Haaß mit

BM Royal Spade

Junior western Pleasure:

Platz 1: Christina Münster mit

Burnin The Rail

Junior western Riding:

Platz 1: Christina Münster mit

Burnin The Rail

AuS Den VeReinen

Senior Superhorse:

Platz 2: Alexandra Brausch mit One

Againe Jetsetter

Senior western Pleasure:

Platz 1: Bettina Kulle mit Co Bo

Socks

Senior western Riding:

Platz 2: Vanessa Zarcone mit MB

Skips Curly Jewel

Showmanship at halter

lK 2/1 A SS:

Platz 1: Alexandra Brausch mit

One Againe Jetsetter

neues von der

RSG ormesheim

Alljährliches hoffest

Am 12. August fand unter

tollen wetterbedingungen der

tag der offenen tür auf der

Reitanlage niederländer statt.

wie in jedem Jahr prägten die

verschiedensten reiterlichen

Vorführungen das Programm

des tages.

Begonnen wurde mit den Führ zügelkindern,

die mit einem Alter von

fünf oder sechs Jahren zeigen, dass

man mit dem Reiten schon sehr früh

beginnen kann. Dabei würde der

Nachwuchs ebenso wie das Pferd

von einem Partner am Boden geführt

und sollte auf diese Weise zunächst

ein Gefühl für das Pferd vermitteln.

Nach den Führzügelkindern zeigte

Jack Sparrow oder besser gesagt

seine Nachahmer, was sie können.

Mit ihren Ponys traten die Kids als

Piraten auf. Im Anschluss folgte die

Quadrille der Schul- und Privatpferde.

Zur weiteren Begeisterung des Publikums

fand schließlich ein Jump and

Run Springen statt. Dabei durchliefen

sowohl „Fußgänger“ als auch Pferde

mit ihren Reitern einen Springparcours.

Die Zeit wurde dabei gestoppt

und wer den Parcours am schnellsten

absolvierte, war Sieger.

Neben all diesen Programmpunkten

gab es in diesem Jahr nach zwei Jahren

nochmal ein besonderes Highlight:

Die Fohlentaufe des, bei der

diesjährigen Landesfohlenschau in

Blieskastel, prämierten Siegerfohlens,

Salice Salentino von Stockholm aus

der Dyamonds Zyra. Besitzer- und

Züchterin dieses goldigen Hengstes

ist Bettina Emmrich.

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes

Fest mit vielen Besuchern,

Sonnenschein, ansprechenden Programmpunkten

und auch einer feinen

Verpflegung, die den saarländischen

Ansprüchen hinsichtlich des “savoir

vivre” beim Essen gerecht wurde.

(Laura Pirrung)

western horsemanship lK

2/1 A wh:

Platz 1: Bettina Kulle mit

Co Bo Socks

Showmanship at halter

lK 2/1 b SS:

Platz 1: Lisa Hellriegel mit

Consider Her Special

western horsemanship

lK 2/1 b wh:

Platz 1: Lisa Hellriegel mit

Co Bo Socks

western Pleasure:

Platz 1: Lisa Hellriegel mit

Consider Her Special

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Fohlen, Fohlen, Fohlen……

im oktober feiert man erntedankfest.

im oktober blickt man zurück

auf das Jahr und die ergebnisse.

im oktober zeigt man dann

dem Zuchtverband und der

öffentlichkeit die Fohlen des

Jahrganges, vergleicht, richtet,

registriert…

Fast fünfzig Fohlen gaben sich

Anfang Oktober ein Stelldichein an

der Reithalle des Grenzlandhofes,

über 40 davon stellten sich den prüfenden

Augen der Richterin Anita

Kraus, 31 davon gehörten zum

Grenzlandhof.

Traditionell lässt der Grenzlandhof

immer den gesamten Jahrgang

bewerten, um einen echten Überblick

zu gewinnen und nicht nur

Noten für die vorher ausgefilterten

besten Fohlen zu erhalten. Dann

sieht man auch jeweils eine größere

Gruppe Nachkommen eines Hengstes

und kann besser vergleichen, was

die einzelnen Vatertiere der Zucht

bringen. So sah man eine große

Zahl von Fohlen von „Thjalfi von

Berlar“, ebenso eine größere Gruppe

von Nachkommen des leider verstorbenen

Hengstes „Odinn frá

Efri-Raudalek“, sowie einzelne Tiere

verschiedener Hengste, die in der

Umgebung eingesetzt wurden.

Anita Kraus richtete viele Stunden

mit gleichbleibender Konzentration

und machte schon während

der Vorstellung über Mikrofon die

Zuschauer auf Eigenheiten, Gangvermögen

und Gebäudemerkmale

der Tiere aufmerksam. Auch die

Gesamtnoten und der Richterspruch

wurden sofort über Lautsprecher

verkündet.

Der gesamte Jahrgang zeigte sich als

ungewöhnlich gut in der Entwicklung

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und vor allem in der Gangveranlagung

und im Charakter: sie waren

respektvoll, lauffreudig und mit viel

Tölt ausgestattet. Einige zeigten wirklich

alle fünf Gänge einschließlich

eines fulminanten Rennpasses und

so nimmt es nicht Wunder, dass fünf

Stutfohlen und fünf Hengstfohlen

mit dem Titel „Elite“ ausgezeichnet

wurden. Ein stolzes Ergebnis für die

Züchter vom Grenzlandhof.

Das Wetter spielte mit, es war kühl

aber trocken und die Rindfleischsuppe

und der Kaffee wärmten von

innen. Ein großartiger Züchtertag,

prallvoll mit Versprechungen

zukünftiger Reiterlebnisse, endete

am späten Nachmittag und am

Abend erholten sich alle Tiere wieder

auf den gewohnten Koppeln von

den Aufregungen. (Grenzlandhof)

Humli

Hjatra

Fotos: Grenzlandhof

29


AuS Den VeReinen

RSV Völklingen

feierte 50. Vereinsjubiläum

RiChtiGStellunG

Mit einem großen und abwechslungsreichen

Programm feierte

der RSV Völklingen auf der Reitsportanlage

des Geislauterner

wilhelmshofes am 6. oktober

sein 50. Vereinsjubiläum.

Zur Tiersegnung mit Pfarrer Axel

Maria Kraus fanden sich nicht nur

Pferde ein, auch Hunde und ein

Entenpärchen holten sich den Segen.

Das immer wieder beliebte Kinderschminken

zauberte Elfen, Monster

und Blümchen auf die kleinen

Gesichter und diese blitzten farbenfroh

zwischen den Besuchern hervor.

Das Programm beinhaltete abwechslungsreiche

Vorführungen, wie zum

Beispiel der Pas de Deux „White

Jumping and Black Dressage“. Hier

zeigten Chantal Freudenreich und

Sabine Catosie in vollster Harmonie

eine Choreografie in Dressur und

Springen. Carmen Forster, Pferd

Smarty und Hund Nosy, die Gewinner

des Bundesfinale Horse & Dog

Trail führten vor, wie ein Miteinander

von drei so unterschiedlichen

Lebewesen sein kann. Nicht umsonst

ging der Sieg nun schon das dritte

Mal in Folge an dieses Team.

Die Majkallica Band sorgte mit

Heavy Rock with Heartful of Soul

für den musikalischen Rahmen.

Langeweile? Die hatte an diesem Tag

bestimmt niemand.

(aa)

Chantal Freudenreich mit dem Schwarzbraunen His Destiny und

Sabine Catosie mit Santo Bianco

Foto: Tierfotowelt.de

Foto Saarlandmeisterschaften

Springen offenes Championat

Uns ist leider ein Fehler unterlaufen.

In der Ausgabe 3-2012 auf Seite 22

haben wir das falsche Foto abgebildet.

von links nach rechts:

Platz 2:

Madeleine Pauly

mit Emilio mon coeur

Platz 1:

Sabrina Heid

mit Quick Magic

Platz 3:

Christina Eiswirth

mit Don Willibald

landesverbandsorientierungsritt 2012

durch den schönen warndtwald

Zum zweiten Mal in Folge

richtete der Verein Reitanlage

im warndt den landesverbandsorientierungsritt

des

Pferdesportverbandes Saar.

bei strahlendem Sonnenschein

fanden sich elf teams mit insgesamt

38 Reitern ein. Sogar

eine Reitergruppe aus Rheinland-Pfalz

war nach ludweiler

gekommen.

Ab 10 Uhr machten sich in Zeitabständen

von je zehn Minuten die

Teams auf die ihnen bis dahin unbekannte

Strecke durch den Warndtwald.

24,3 Kilometer mussten die

Teams anhand einer Karte mit

aufgezeichneter Strecke zurücklegen.

Unterwegs mussten knifflige Fragen

beantwortet und an der gesamten

Strecke versteckte Buchstaben gefunden

werden. In Überherrn konnten

sich gegen Mittag die ersten Reiter

und Pferde am Zwischenstopp erfrischen.

Während den Pferden eine

Ruhepause gegönnt wurde, mussten

die Reiter bei weiteren Spielen

Punkte für den Gesamtsieg sammeln.

Während das erste Team bereits

nach 3 Stunden und 45 Minuten den

Rückweg zur Reitanlage im Warndt

fand, benötigte ein Team etwas mehr

als sechs Stunden für die gesamte

Strecke.

Am Ende konnte sich das Mädels-

Team der Reitanlage im Warndt mit

Miriam Bauer, Laura Lacour, Katharina

Paulus und Carina Wilhelm

knapp vor dem Team um Svenja

Biewer, Martin Lacour und Stefan

Schwarz (ebenfalls Reitanlage im

Warndt) durchsetzen. Platz drei ging

an das Team des Reit- und Fahrvereins

Differten und Umgebung

mit Sarah Bock, Frederic Jacobs,

Katja Seyler und Sabrina Thiel. Das

„Mädelsteam“ ist somit bereits im

zweiten Jahr in Folge Sieger dieses

Orientierungsritts. Vereinsvorsitzende

Jörn Krzizok und die Organisatorin

der Veranstaltung Nina

Ufer überreichten den Siegern neben

Pokal, Plakette und Urkunde einen

tollen Präsentkorb mit einer Flasche

Prosecco, die zur Feier des Tages

gleich geköpft wurde. Die Veranstaltung

klang bei hausgemachter Kartoffelsuppe

in geselliger Runde aus.

Freizeitwart Nina Ufer ist zufrieden:

„Trotz der Hitze war es für alle Teilnehmer

und natürlich die Pferde eine

tolle Veranstaltung, und alle kamen

heil zurück.“ Ein besonderer Dank

gilt allen Helfern sowie den Landwirten

Alexander Schaller, der die

Wiese für den Zwischenstopp zur

Verfügung stellte, Manfred Reipert,

der die Pferde mit ausreichend Wasser

versorgte, sowie Alfred Biewer,

der uns mit dem nötigen Equipment

unterstützte.

(Jörn Göttling,

Pressesprecher Reitanlage im Warndt)

FReiZeitReiteR

30 31

Sieger wurde das „Mädelsteam“

der Reitanlage im

Warndt mit

Miriam bauer,

laura lacour,

Katharina Paulus

und Carina wilhelm

knapp vor dem Team um

Svenja biewer,

Martin lacour

und Stefan Schwarz

Nach einer Rast geht es

weiter

Fotos: Jörn Göttling

„Was müssen wir als

Nächstes tun?“


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Öffnungszeiten: Mo. - Fr. : 10.00 -12.00 Uhr & 14.30 - 19.00 Uhr, Sa: 10.00 - 15.00 Uhr

bruno sucht ein neues Zuhause

bruno ist ein circa zweijähriger

zentralasiatischer owtscharka,

der wegen Überforderung der

halterin ins tierheim musste.

Er hat ursprünglich auf einem Reiterhof

gelebt und dort mit den Pferden

im Stall geschlafen.

Bruno ist stubenrein und kann auch

zwei bis drei Stunden alleine bleiben,

wenn die Mülltonnen, gelbe Säcke

usw. in Sicherheit gebracht wurden,

die er gerne ausräumt.

Er kennt den Umgang mit Kindern

und auch mit Kindern mit Handicap

ging er vorsichtig um. Fremden

gegenüber ist er neugierig und aufgeschlossen.

Bruno geht ordentlich an

der Leine, was in Anbetracht seines

Gewichtes von circa 71 kg beim

Spaziergang sehr von Vorteil für den

Hundeführer ist. Außerdem kennt er

die wichtigsten Kommandos, die er

auch schnell und gerne ausführt.

Mit weiblichen Artgenossen kommt

Bruno gut klar, die Begegnung mit

Rüden sollte man etwas vorsichtiger

angehen. Sein Verhalten deutet

darauf hin, dass Bruno noch nicht

erwachsen geworden ist und seine

rassetypischen Eigenschaften sich

noch verfestigen können.

Geht nicht gibt‘s nicht

Wenn Sie im Herbst keine Lust zum Reiten haben,

so kann das natürlich an den Herbststürmen liegen;

da können wir auch nichts machen.

Wenn es aber daran liegt, dass Ihr Reitplatz unter

Wasser steht oder ein einziger Morast ist, dann haben

wir gewiss etwas für Sie.

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an der Kälte liegen; da können wir auch nichts

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Und weil im Herbst und Winter das Reiten auf Swing

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auch wieder warm.

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In seinem Territorium ist Bruno sehr

wachsam!

Obwohl Bruno sich laut Vorbesitzer

und seinem bisherigen Verhalten im

Tierheim als problemlos zeigt, sollten

seine neuen Halter Erfahrung mit

Herdenschutzhunden mitbringen.

Kontakt

0 68 31-7 15 52

Tierheim Dillingen/Saar

Bruchweg 60

66763 Dillingen

AnZeiGe

33


Phantasie- und Mittelaltertage

in Saarbrücken

Die schwarzen Reiter

reiten wieder!

Fotos: pferdeknipser.de

ReiteR RitteR RöMeR

So seyed gegrüßt! eine

Zeitreise zurück ins Mittelalter.

Kelten und wikinger lagerten

in Zelten, im Rittertal traten

die starken Reiter gegeneinander

auf einem turnier an, und

gegen Abend mussten sich die

elfen gegen die schwarzen Reiter

verteidigen. So geschehen

im Deutsch-Französischen Garten

Mitte August.

Gewandete und Nichtgewandete

schwitzten gleichermaßen, denn heiß

war es, sehr heiß, und für die Herren

Ritter war es noch heißer unter ihrer

Ritterkluft. 27.000 Besucher schauten

sich das Spektakel an und labten

sich zwischen den Vorführungen von

Gauklern und Künstlern an Ritterbier

und Drachenwurst.

Auch wenn vieles nicht authentisch

war, so schien es den Menschen

doch zu gefallen, und letztendlich

hieß es ja auch Phantasie- und nicht

nur Mittelaltertage und schön ist,

was gefällt.

(aa)

Reiter, Gladiatoren

und legionäre

unser Saarland war einst eroberungs-

und Siedlungsgebiet

der Römer in jener Zeit vor

2.000 Jahren, als Römer und

Kelten im westen Deutschlands

miteinander lebten und

stritten. Denn 58-51 vor Christus

wurde Gallien unter dem

Proconsul Gaius Julius Cäsar

römisch. Die bewohner gehörten

vorher zu den keltischen

Stämmen der Mediomatriker

und treverer. Am ersten Augustwochende

waren sie wieder

da: Die Römer mit `brot und

Spielen´ im Archäologiepark

Römische Villa borg.

Man glaubte sich tatsächlich zurückversetzt

in die Zeiten der Togas und

Sandalen, der Rüstungen und Helme

sowie der Waffen und Schilde.

Authentisch ausgerüstete Gladiatoren

demonstrieren Exerzieren

und Kämpfe. Händler bieten allerlei

Dinge feil und Handwerker zeigen

mit antiken Handwerkstechniken

Steinschneiden, Backen, Schustern

und vieles mehr.

Richtig spannend wird es, als Björn

Kiefer Kampf und Bogenschießen

vom Pferd aus demonstriert. Schnell

und wendig musste so ein Pferd

damals sein und leicht zu lenken,

denn die Hände brauchte man für

Waffen und/oder Schild, ebenso wie

Cowboys mit einer Hand das Lasso

werfen.

Treffsicherheit war gefragt, wenn

man mit Pfeil und Bogen kämpfte

und die ist um ein Vielfaches schwerer

zu erreichen, wenn es sich um

einen sich bewegenden Gegner handelt

und man selbst im Sattel eines

galoppierenden Pferdes sitzt.

Aber auch mit Lanze und Schwert

galt es zu kämpfen. Der römische

Soldat versuchte immer per Stich

seinen Gegner auszuschalten und

es wurde nicht gefochten, wie man

es oft in Filmen zu sehen bekommt.

Das römische Schwert ist mit ca.

50-60 cm sehr kurz und hat eine

beidseitige Klinge.

Wer nach all dem einen knurrenden

Magen hatte, konnte sich in der

Feldküche mit Fleisch und Gemüse

ein römisches Essen kredenzen

lassen, das selbstverständlich vom

Tonteller gegessen wurde; Porzellan

gab es zu dieser Zeit noch nicht.

Der Legionär aß allerdings aus einer

eisernen Kasserolle, da ein Tonteller

nicht allzu lange heil geblieben wäre.

Der Ausdruck die „Eiserne Ration“

leitet sich aus dem Ess- und Kochgeschirr

eines Legionärs ab, die beinhaltete:

eine metallene Feldflasche

für ca. 1 l (ampulla), ein metallener

Eimer oder Topf (situala) und eine

Kasserolle (patera). (aa)

Die legion

Zusammensetzung einer Legion:

Die Legion war die größte Organisationseinheit

der römischen

Armee und umfasste 4.500 bis

6.000 Mann. Die Legionäre waren

ausschließlich römische Bürger (im

Gegensatz zu den Hilfstruppen).

Die Legion ist unterteilt in 10

Cohorten. Eine Cohorte hatte drei

Manipel zu je zwei Centurien. Zu

jeder Legion gehören 300 Reiter.

ReiteR RitteR RöMeR

34 35

Berittener gegen Fußvolk

Exerzieren mit Helm und

Sandalen

Mhhh!

Fotos: Anne Adam


ReiteR RitteR RöMeR

ReiteR RitteR RöMeR

Zu ehren des Kaisers

Das große turnier von St. wendel

Fotos: Anne Adam

Vor einem halben Jahrtausend…

…als Kaiser Maximilian i. von

habsburg die Stadt St. wendel

besuchte. Aus diesem Anlass

verwandelte die Stadt Sankt

wendel das bosenbachstadion

vom 31. August bis 2. September

in eine authentische

wettkampfstätte für ein außergewöhnliches

ritterliches turnier

mit tjostweltmeisterschaft,

das in dieser Qualität und exklusivität

seit Jahrhunderten nicht

mehr zu sehen war.

Ein mittelalterliches Heerlager mit

über 200 Darstellern aus mehreren

europäischen Ländern mit

wissenschaftlichem Anspruch war

gekommen: Söldner, Rüstmeister,

Landsknechte, Waffenschmiede,

Musikgruppen, Hofdamen – und

Pferde begeisterten die Besucher.

Die Ritter trugen historische Reproduktionen

kompletter Plattenharnische

des späten Mittelalters und

der frühen Neuzeit (gehärtetem und

wärmebehandeltem Kohlenstoffstahl)

um sich vor dem gewaltigen Stoß

der auftreffenden Vollholzlanze des

Gegners zu schützen.

Die ritterlichen Akteure stammten

von drei Kontinenten und könnten

so manchem Edelfräulein schlaflose

Nächte bereiten. Stattlich sahen sie

aus, in ihren prachtvollen Rüstungen

und Harnischen - und zu kämpfen

verstanden sie auch.

Ritterlichkeit bescherte Neuseeländer

Joram van Essen den Sieg

Die Ritterlichkeit seiner Kontrahenten

bescherte Joram van Essen

den Sieg beim Großen Turnier in

Sankt Wendel. Nach Lanzenstechen

und dem Mêlée (Schwerter- oder

Keulenschlacht), siegte er nicht allein

aufgrund seiner Resultate. Arne

Koets, der Ritter, der ihn im Duell

verletzt hatte, schenkte ihm fünf

Punkte, die er von der Damenjury

bekommen hatte. Durch dieses

Geschenk fiel Koets auf den zweiten

Platz zurück, erntete für diese

ritterliche Geste aber erneut Sonderpunkte

der Damenjury.

Die Pferde:

Alle Pferde sind auf höchstem

Niveau der „haute école“ ausgebildet,

was sicher stellt, dass ihr Auftritt

die wunderbaren und mutigen

Kriegs- und Turnierpferde des Mittelalters

und der Renaissance ehren.

Überragend in ihrer Versammlung,

ihrer Endgeschwindigkeit, ihrer

Beschleunigung und in ihrer Agilität

sind sie unglaublich stark und hoch

intelligent.

Zogo, Joram van Essens Pferd, ist

ein Murgesen-Hengst, ein ausgesprochen

kräftiges Pferd, das ebenso wie

sein Reiter Kraft und Mut ausstrahlt.

Selbst gänzlich furchtlos, pflanzt es,

seinem Reiter gleich, Respekt in die

Herzen der gegnerischen Pferde.

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Als sogenannter „Mohrenkopf“

repräsentiert Zogo eine sehr seltene

Farbkombination. Die blaugraue

Grundfärbung macht Zogo, zusammen

mit dem schwarzen Kopf, den

schwarzen Beinen und dem schwarzen

Schweif zu einer eindrucksvollen

Erscheinung auf jedem Turnier- und

Kampfplatz.

Hugo, ein Knabstruppermix, ist

bestens ausgebildet in „terre a terre“

und „mezair“, kann auf einer Münze

drehen und nach Wunsch des Reiters

ohne Ansatz in den Sprung

übergehen.

Lux ist ein neun Jahre alter Lippizanerwallach

und ein stattliches

Kriegspferd.

Maximilian ist ein andalusischer

Wallach. Er ist ein mutiges und

zuverlässiges Pferd, groß, schlank

und graziös. Er trainiert täglich sehr

hart, um die notwendigen Fähigkeiten

und speziellen Kenntnisse weiter

zu verinnerlichen.

Olymp ist ein Deckhengst aus dem

Stall des größten Knabstrupperzüchters

der Welt. Innerhalb eines

einzigen Jahres erreichte dieses Pferd

ein Leistungsniveau, das weltweit

nur bei einigen wenigen weiteren

Hengsten zu finden ist, die ebenfalls

einen Mezair rückwärts beherrschen.

Dieses tapfere und mutige Pferd

zeigt ein besonderes Talent für die

Hohe Schule des Galopps und nicht

zuletzt dadurch eine herausragende

Eignung zum Kampf- und zum Turniergebrauch.

Raisulih el Hadi, ein Berberhengst

ist mit seiner Zuverlässigkeit und

Nervenstärke, seiner Verständigkeit

und Kraft und seiner besonderen

Rittigkeit (er ist eines von weltweit

fünf Pferden, die rückwärts galoppieren

können) der Inbegriff eines

Königspferdes.

(red/aa)

36 37


VoRSChAu

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RubRiK VoRSChAu

RubRiK

im nächsten heft

Reitsportjugend

Die saarländische Reiterjugend steht

wieder im Vordergrund. Schicken

Sie uns Beiträge über Ihre Vereinsjugend,

über junge Leute, die sich

besonders hervor getan haben,

berichten Sie über Ihre Jugendarbeit.

Wir werden diese Beiträge bevorzugt

behandeln.

Foto: RSG Ormesheim

Wie fühlt man sich…

…wenn man an der Deutschen

Jugendmeisterschaft teilnehmen darf.

Victoria Zimmermann war dabei

und erzählt uns, was sie empfunden

hat, welch´ tolles Event das war und

was sie niemals vergessen wird.

Foto: Beverly Haertrich

Eine Kutschfahrt, die ist lustig

Unsere Gewinner konnten bei herrlichstem

Sonnenschein einen ganz

besonderen Tag erleben. Mit Isolde

Heintz auf dem Kutschbock, Hofhund

Leila im Schlepptau und einer

Flasche Crémant im Gepäck, waren

wir versucht bis ans Ende der Welt

zu fahren.

Foto: Anne Adam

Erfrischend anders

Die erfolgreiche und sympathische Uta Gräf erzählt uns im persönlichen

Gespräch, was sie unter fairem Sport versteht und stellt uns ihr gerade veröffentlichtes

Buch „Feines Reiten auf motivierten Pferden“ für unser Gewinnspiel

zur Verfügung – natürlich mit persönlicher Widmung.

Foto: Anne Adam

Redaktionsschluss

11. Januar 2013, 24 uhr

Anzeigenschluss:

08. Februar 2013, 18 uhr

erscheinungstermin:

22. Februar 2013

iMPReSSuM

REITER SPEKTRUM SAAR erscheint

vierteljährlich und liegt zur kostenlosen Mitnahme

aus.

herausgeber:

SAWA-Magazinverlag

Anne Adam

Bliesransbacher Straße 11

66130 Saarbrücken

Telefon: 06831-9665388

Fax: 03222-1592 159

anne.adam@sawa-magazinverlag.de

www.sawa-magazinverlag.de

www.reiter-spektrum-saar.de

Redaktionsleitung:

Anne Adam (verantwl.)

Telefon: 06821-9817483

Mobil: 0178-9319375

Fax: 03222-1592 159

Redaktion:

Anne Adam (aa)

anne.adam@sawa-magazinverlag.de

Andreas Kunz (kza)

redaktion@sawa-magazinverlag.de

B.Kalmes (bkm)

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Fotografen:

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Andreas Kunz

Peter Becker (pferdeknipser.de)

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Anne Adam

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kubbli GmbH, Blieskastel

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vereinbart im Magazin veröffentlichte Texte, Fotos

und Grafiken veröffentlicht oder sonstwie nutzbar

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Redaktion. Die Zuwiderhandlung ist eine Verletzung

des Urheberrechts und wird mit straf- und zivilrechtlichen

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Dieter Arnold, einer der beiden Geschäftsführer der Arnold

Dach & Solar GmbH. Dadurch resultierend entwickelte sich die

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Geschäftszweig. Seit 2003 realisiert die Arnold Dach und Solar

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Anlagen auf Privat-Dächern, Kommunalen Einrichtungen

und Industrieanlagen. 1480 kWp in 2009, mit

ca. 1280 Tonnen CO2-Vermeidung. Auch die Anlage

auf den Dächern der eigenen Betriebsgebäude

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Ausführung unserer Arbeiten – dafür stehen wir mit unserem guten Namen ein.“

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