Caroline Hake - Galerie b2

galerie.b2.de

Caroline Hake - Galerie b2

Soll

und

HAben

Caroline Hake


01

n e u r o p l A n


01 F li eg e n de r Te p p icH / F lyi ng

cAr p eT / 80 x 100 cm /

c-print / 2006

02 wolke / clou d / 126 x 160 cm /

Dia im Leuchtkasten / 2006

03 kAr i b i k / cAr i b b eAn /

80 x 100 cm / c-print / 2006

04 k e S S le r Zw i lli ng e / k e S S le r

T w i n S / 80 x 100 cm /

c-print / 2006

05 roTe r Te p p icH / r e d cAr p eT /

80 x 100 cm / c-print / 2006

06 Tr e p p e / STAi rcAS e /

80 x 100 cm / c-print / 2006

07 wAr m F ronT / wAr m F ronT /

80 x 100 cm / c-print / 2006

08 ScHAllToTe r rAu m

/ Ac ouSTicAlly deAd S pAce /

80 x 100 cm / c-print / 2006

09 r i ng / r i ng / 80 x 100 cm /

c-print / 2006

10 w e lT / wor ld / 45 x 54 cm /

c-print / und als Posterheft:

20 x 29,7 cm bzw. als Poster:

80 x 90 cm /

Auflage / Edition / 90 + 10 a.p.

/ Digitaldruck / 2006


u n i g lo ry


11 m i S S wor ld / 70 x 105 cm /

c-print / 2002

12 S mo g / 70 x 105 cm /

c-print / 2002

13 w ü STe / de S e rT / 70 x 91 cm /

c-print / 2002

14 b eAm STATion / 70 x 105 cm /

c-print / 2002

15 S u n S eT / 70 x 98 cm /

c-print / 2002

16 AquAr i u m / 70 x 91 cm /

c-print / 2002

17 mon d / mo on / 70 x 91 cm /

c-print / 2002

18 H e lic opTe r / 70 x 91 cm /

c-print / 2002

19 mode l / 70 x 91 cm /

c-print / 2002

20 T V-S eT / 70 x 91 cm /

c-print / 2002


01

m o n i To r


21 mon iTor i i / 120 x 160 cm /

c-print / 1999

22 mon iTor i i i / 120 x 160 cm /

c-print / 1999

23 mon iTor Vi i / 120 x 160 cm /

c-print / 2000

24 mon iTor V / 120 x 160 cm /

c-print / 2000

25 mon iTor Vi i i / 120 x 160 cm /

c-print / 2001

26 mon iTor i X / 120 x 160 cm /

c-print / 2003

27 mon iTor X i / 120 x 160 cm /

c-print / 2002

28 mon iTor Vi / 120 x 160 cm /

c-print / 2000

29 mon iTor X / 120 x 160 cm /

c-print / 2003

30 mon iTor iV / 120 x 160 cm /

c-print / 1999

Auswahl aus 13-teiliger Serie

01


w u n S c H

u n d w i r k l i c H k e i T d e S i r e A n d r e A l i T y

Los Angeles. Hollywood. Stadt der

Inszenierung, des Verfalls, des

sozialen Desasters, der Angst, der

Gewalt, des Glamours, der Immigration

und Diskriminierung, der Überwachung,

der Sehnsucht, des Lichts

und der Dunkelheit: Sunshine and

Noir. In der kalifornischen Metropole

finden sich alle Formen des Widerspruchs

– ob sozialer, ökologischer,

utopischer, kultureller oder politischer

Natur. Eine Weltstadt,

die geprägt ist von sozialer Härte

und urbaner Totalität, durch

alternative Lebensweisen und organisierte

Kriminalität, durch Film- und

Rüstungsindustrie, Familienunterhaltung

und Pornografie, Big Business

und völlige Armut. Eine Stadt,

deren Mythen und Möglichkeiten umfangreich

in Bildender Kunst, Film und

Literatur beschrieben wurden.

Ausgehend von dieser Vielzahl an Bildern

und Widersprüchen entstand

2002 die zehnteilige Arbeit UNIGLORY

von Caroline Hake. Sie zeigt eine

Stadt ohne Menschen, die in der Arbeit

zu einem Extrakt der Inszenierung

und der Künstlichkeit gerät.

UNIGLORY ist eine fotografische

Fiktion, die Orte zeigt, die bereits

als modellhafte Inszenierung angelegt

sind oder die durch den Blick

der Fotografin ein fiktionales und

inszeniertes Moment erhalten. Hake

verwischt absichtlich die vermeintlich

klaren Grenzen zwischen

einer dokumentarischen Sicht der

Dinge und einer Form der Fotografie,

die stärker interpretiert und

inszeniert. In den Bildern werden

Projektionsräume des gesellschaftlichen

Lebens sichtbar:

als Naturinszenierung im Pacific Ocean

Aquarium 16, als TV-Studio einer

Gameshow 20 oder als Bühne für die

Wahl der Miss World 11. Die Wunder

der Natur in domestizierter und unterhaltsamer

Form genießen zu

können ist dem Wunsch, sich im Fernsehen

als Kurzzeitstar mit Aussicht

auf einen satten Geld- oder Sachgewinn

darzustellen, gleichgestellt.

Genauso wie die erotisch aufgeladene

Sicht auf normierte Frauenkörper,

die den sexuellen Hunger und globalen

Anspruch der Jury und Zuschauer

der Misswahl gleichermaßen befriedigt.

Die ganze Arbeit bewegt sich

entlang einer Sollbruchstelle,

die zwischen Wunsch und Wirklichkeit,

Idealismus und Realismus verläuft.

Besonders deutlich tritt dieses

Interesse und ästhetische Vorgehen

zu Tage, wenn Caroline Hake nicht

im Museum oder im Fernsehstudio,

sondern Ausschnitte der realen Stadtlandschaft

fotografiert. Die romantische

Stimmung des im Morgennebel

liegenden L. A. 12 verkehrt sich in

das apokalyptische Gegenteil, wenn

klar wird, dass die Stadt unter

einer Glocke aus Staub und Autoabgasen

erstickt. Auch die Schönheit

und Faszination der Lichtstreifen am

nächtlichen Himmel relativieren sich,

da sie die Bahn eines über dem Bezirk

kreisenden Polizeihubschraubers

beschreiben 18. Die Vermischung von

Realität und Fiktion, die Erzeugung

einer falschen Welt unter den Vorzeichen

der Wahrheit ist sicher ein

Privileg der Unterhaltungsindustrie.

Alles ist möglich: der Blick in die

Zukunft, die Sichtbarmachung des

Nichtsichtbaren, die Nahsicht auf das

Los Angeles. Hollywood. City of

staged events, decay, social disaster,

fear, violence, glamour, immigration

and discrimination, surveillance,

longing, light and darkness:

Sunshine and Noir. The California

metropolis contains within itself all

forms of contradiction – whether

of a social, ecological, utopian, cultural

or political nature. A cosmopolitan

city marked by social hardship

and urban totality, by alternative

lifestyles and organized criminality,

by the film and armaments industries,

family entertainment and pornography,

big business and abject

poverty. A city whose myths and

possibilities have been extensively

described in the visual arts, film

and literature. This multiplicity of

images and contradictions inspired

the ten-part work UNIGLORY which

Caroline Hake created in 2002.

She depicts a city without inhabitants

which, in this artwork, turns

into an extract of theatricality

and artificiality. UNIGLORY is a photographic

fiction portraying sites

which have already been set up as

model stagings or which the perspective

of the photographer imbues

with a staged and fictional aspect.

Hake deliberately obscures the

supposedly clear borders between a

documentary view of things and a

form of photography that is more

deeply involved in interpreting and

staging. Emerging into view in the

stylized pictures are projectionspaces

of social life: as a spectacle

of nature in the Pacific Ocean

Aquarium 16, as the television studio

of a game show 20, or as the stage

for the Miss World contest 11. The

opportunity of enjoying the wonder

of nature in domesticated and entertaining

form is equated with the

desire to present oneself on television

as the star of the moment,

with the dizzying prospect of winning

a heap of money or merchandise.

In the same manner, the erotically

charged view of standardized female

bodies satiates both the sexual

hunger and global ambition of the jury

and audience during the beauty

pageant. The entire artwork moves

along a pre-determined breaking

point running between desire and

reality, idealism and realism. This thematic

focus and aesthetic procedure

become particularly apparent

when Caroline Hake takes pictures,

not in museums or television studios,

but as segments of authentic

cityscapes. The romantic atmosphere

of an L.A. that is still nestled

in the mists of morning shifts 12

abruptly into its apocalyptic opposite

when it becomes clear that

the city is suffocating beneath a covering

of dust and auto exhaust.

Similarly, the beauty and fascination

of streaks of light across a nocturnal

sky are relativized through the

realization that they trace out the

flight pattern of a police helicopter

circling over the district 18. The

blending of reality and fiction, the

creation of a false world beneath

the sign of truth, is doubtlessly the

privilege of the entertainment

industry. Everything is possible: the

view into the future, the rendering

visible of the invisible, the closeup

onto that which is far removed.


n i g H T S T o p

Auswahl aus 23 Fotografien

/ Buch- (28 x 37cm) und Wandpräsentation

31 n ig HTSTop i / 105 x 160 cm / c-print / 2005

32 n ig HTSTop Vi i / 105 x 160 cm / c-print / 2005

33 n ig HTSTop Vi / 73 x 108 cm /

c-print / 2005

34 n ig HTSTop XX i / 73 x 108 cm /

c-print / 2005


weit Entfernte. Die Wirklichkeit,

die Caroline Hake zeigt, ist weder

völlig virtuell noch ausschließlich

von Kulissen verstellt: in der

nächtlichen Wüste strahlt das Licht

der Gated Community 13; die Bewohner

dieser sozialen Enklave

haben alles ausgesperrt, was fremd

und beängstigend ist, ob es nun

wirklich existiert oder lediglich eine

Projektion ihrer eigenen Angst ist.

Dazu passt der Technicolor Sunset 15

am Venice Beach perfekt: täglich

werden die Mythen neu inszeniert,

benutzt und verbraucht.

Um Verbrauch und Alltäglichkeit

geht es auch in der Arbeit NIGHTSTOP

von 2005, die ebenfalls in Los

Angeles entstanden ist. Hake zeigt

hier keine künstlichen Interieurs, die

inszeniert und weitestgehend

kontrolliert sind, sondern konzentriert

sich auf die zersiedelte

Infrastruktur von Los Angeles. Sie

bildet die zerrütteten Details

der Stadtmöblierung ab und zeigt

Orte, die nicht sozial reguliert sind.

Bewohner sind auf diesen Bildern

nicht anzureffen, lediglich Spuren des

Verbrauchs sind zu sehen. Es sind

Orte des Verfalls, der Einsamkeit,

des Transfers: Stellvertreter für die

existenzielle Ortlosigkeit ihrer

Bewohner und Benutzer. Die Trassen

der Verkehrswege von L. A. führen

über Stadtteile, deren architektonische

Grundausrichtung längst

planlos verändert ist und die sich

durch Anbauten, Brachflächen, durch

Abgelegtes und Abgestelltes, durch

Verfallenes und Zerstörtes auszeichnen.

Die Fotografien lassen an

Verlust und Vorübergang, an Isolation

und Zerfall denken. Nichts

scheint von dauerhafter Qualität.

Anders als in UNIGLORY sind diese

Bilder von einer größeren Unmittelbarkeit

und orientieren sich an einer

Wirklichkeitserfahrung, die im Film

oder Buch häufig als infernalische

Zukunftsvision oder soziale Destruktion

gezeigt wird. Die Fotografien

bilden Dinge und Räume des täglichen

Umfeldes ab: Parkplätze, Tiefgaragen,

verschlossene Ladenzeilen,

Hauseingänge oder Brachflächen.

Caroline Hake zeigt die zerstörte

und improvisierte Seite der urbanen

Medaille. Hier geht es weniger um

Illusionen als vielmehr um die tägliche

Erosion der Stadt. Erweitert werden

diese dokumentarischen Ansichten

durch die Inszenierung einer

Person, die sich im menschenleeren

und unwirtlichen Stadtraum bewegt –

eine androgyne Figur, die sich

scheinbar ziellos von einem verlassenen

Ort zum nächsten bewegt. Der

Blick der Porträtierten geht stets

ins Leere und wirkt teilnahmslos

und verloren. Die Bilder zeigen eine

normierte und uniformierte Persönlichkeit,

die wie ferngesteuert eine

verlassene Metropole durchstreift.

In diese Bildsequenz hat die Fotografin

selbst eingegriffen, hat Outfit

und Haltung der Person bestimmt.

Caroline Hake zeigt in diesem Teil der

Arbeit Spotlights einer apokalyptischen

Zukunft. Unter den Vorzeichen

einer Dokumentation inszeniert

sie eine fotografische Sequenz, die

den Kontext der Stadtansichten

ändert. Denn nicht nur die forcierte

Sicht einer Stadt steht im Mittelpunkt

der Arbeit, sondern wiederum

die fiktionalen und narrativen Qualitäten

der Fotografie.

Süchtig nach Information und Unterhaltung,

nach permanenter Bewegung,

Anziehung und Attraktivität,

nach Möglichkeiten und Fluchten,

Anlässen und Ereignissen, Erholung

und Lustgewinn taumeln die Konsumenten

der Mainstream-Angebote von

Fernsehen, Film, Freizeitpark und

Sportveranstaltung von Angebot zu

Angebot. Freiwillig und ohne Zwang

begibt sich jeder in die Sphäre der

versprochenen Selbstverwirklichung

The reality which Caroline Hake

presents is neither wholly virtual or

utterly disguised by stage scenery:

shining in the nighttime desert is

the light of the gated community 13,

a social enclave whose inhabitants

have blocked out everything that is

foreign and frightening, whether

it actually exists or is only a projection

of their own dark fears. The

Technicolor sunset 15 on Venice Beach

fits perfectly into this context;

here, day after day, myths are freshly

staged, utilized and used up.

Decay and everyday reality likewise

constitute the theme of the work

NIGHTSTOP from 2005, which was also

created in Los Angeles. Here Hake

does not show artificial interiors

which are staged and controlled to

the highest possible degree, but

instead turns her attention to the

overdeveloped infrastructure of

Los Angeles. She depicts the ruined

details of the urban furnishings

and presents sites which are not socially

regulated. No inhabitants

are to be encountered in these pictures;

all that may be seen is traces

of decay. These are sites of dilapidation,

of solitude, of transfer:

representations of the existential

limbo of their residents and

users. The transportation routes

lead through sections of the

city whose basic architectural orientation

was long ago randomly

altered and which are characterized

by building extensions and empty

lots, by discarded and disused objects,

by decayed and destroyed

things. The photographs call to mind

loss and transitoriness, isolation

and disintegration. Nothing seems

to possess permanence. In contrast

to UNIGLORY, these images

possess greater immediacy and are

oriented towards an experience

of reality which is frequently presented

in books or films as the

vision of an infernal future or

social destruction. The photographs

portray objects and spaces from

the everyday surroundings: parking

lots, underground garages, closed

shop windows, entrances to buildings

or empty lots. Caroline Hake presents

the disrupted and improvised

side of the urban coin. Here it is

a matter, not of illusions, but rather

of the daily erosion of the city.

These documentary views are complemented

by the presentation of a

person moving through the deserted

and inhospitable urban space – an

androgynous figure passing in a

seemingly aimless manner from one

abandoned site to the next. The gaze

of the portrayed person is always

towards emptiness and has an

apathetic and lost appearance. The

images show a standardized and

uniformed personality which wanders

through an abandoned metropolis

as if remote-controlled. The photographer

has intervened in this

pictorial sequence herself, has determined

the outfit and behavior of

the person. In this part of the work,

Caroline Hake depicts an apocalyptic

future. Under the sign of a

documentary, she stages a photographic

sequence which alters the context

of the cityscapes. For situated

at the center of the artwork

is not only the intensified vision of a

city, but also the fictional and narrative

quality of the photography

itself.

Addicted to information and entertainment,

to ceaseless motion,

seduction and attractivity, to opportunities

and evasions, occasions

and events, relaxation and pleasure,

the consumers of the mainstream

offerings of television, film, leisure

parks and sports events stagger

from offer to offer. Voluntarily and

without compulsion, each individual

enters into the sphere of pro


35 n ig HTSTop XVi i / 73 x 108 cm /

c-print / 2005

36 n ig HTSTop X i i i / 73 x 108 cm /

c-print / 2005

37 n ig HTSTop X i / 73 x 108 cm /

c-print / 2005

38 n ig HTSTop X i i / 73 x 108 cm /

c-print / 2005

39 n ig HTSTop XV / 105 x 160 cm

/ c-print / 2005


und Ablenkung. Ein konservativer

Geist würde Enthaltsamkeit und intellektuelle

Askese fordern. Aber war

die Gesellschaft wirklich je anders

beschaffen, und waren die Bedürfnisse

der vermeintlich ruhigeren Vergangenheit

andere als heute? Wohl

kaum. Aufklärung und Individualismus

haben jedoch die Entscheidungsmöglichkeiten

des Einzelnen anders

ausgeprägt, und der sich stetig

entwickelnde Kapitalismus mit seiner

perfekten Produktion aller denkbaren

Güter hat die Auswahl unüberschaubar

gesteigert. Unter den

Vorzeichen dieser gesellschaftlichen

Organisation beschäftigt sich die

Arbeit NEUROPLAN aus dem Jahr 2006

mit dem illusionären Gehalt von Großveranstaltungen,

Medienereignissen

oder Museen, die allesamt Entlastung

oder Erkenntnis versprechen.

Die Arbeit besteht aus insgesamt

vier Elementen: einer achtteiligen

Fotosequenz, einer kleinformatigen

Fotografie 10, einem Posterheft

und einem Leuchtkasten 02. Im Posterheft

ist die Eingangsanimation

einer sich drehenden Weltkugel einer

Nachrichtensendung nach dem

Prinzip eines Starschnitts in einzelne

Bilder zerlegt. Was im Fernsehen

als globale Perspektive erscheint,

muss der Betrachter im

Heft wieder selbst zusammensetzen.

Der großformatige Leuchtkasten zeigt

eine düstere Wolkenformation,

die einen kleinen blauen Fleck Himmel

frei gibt. Es bleibt unklar, ob die

Gewitterwolken sich auflösen werden

oder es zu einem Unwetter kommen

wird. Die existenzielle Note der

Arbeit, die über den Rahmen medialer

Reflexion hinausgeht, wird durch

dieses Bild verstärkt. In der aus

acht Fotografien bestehenden

Sequenz zeigt Caroline Hake Sujets,

die auf den ersten Blick kaum zu

benennen sind. Merkwürdige physikalisch-technischeVersuchsanordnungen,

die sich erst über den Titel

erschließen: Schalltoter Raum 08,

Fliegender Teppich 01, Warmfront 07.

Auf den Fotografien erschließen

sich allerdings nicht die Phänomene

selbst, sondern lediglich der hölzerne

Charakter der Aufbauten. Der

Fliegende Teppich, das märchenhafte

Sinnbild für den Wunsch, fliegen

zu können, wird im dargestellten

Versuch zur Karikatur jeder Poesie:

die Phantasie scheitert am Diktat

der Schwerkraft und lässt die Wünsche

zum technischen Nullsummenspiel

werden. Auch die technische Simulation

der Warmfront, die als meteorologischer

Versuch analysierbar

ist, eliminiert die Melancholie eines

heftigen Sommergewitters im Format

einer mit Kondenswasser beschlagenen

Klimakiste. Diese Widersprüche

und Wünsche sind das Grundthema

der Arbeit NEUROPLAN. Aber nicht

nur technische Versuchsanordnungen

oder museale Aufbereitungen

werden gezeigt, sondern auch die

Inszenierungen von Freizeitparks oder

anderen Events. Hake zeigt ein

heterogenes Spektrum an Orten und

Inszenierungen und verdichtet

ihre Aussagen auf assoziativer Ebene.

Dieses Vorgehen ermöglicht es, ein

Bild von der Eröffnung des Filmfestivals

Berlinale 05 mit einer Ansicht

aus einem Freizeitpark oder einem

Boxring 09 zu verbinden. Das

Berlinale-Bild zeigt eine öde Ansicht

der Veranstaltung. Der symbolträchtige

rote Teppich liegt unbenutzt

da. Im regennassen Dunkel

warten lediglich ein paar Passanten

und einige Mitarbeiter der Security

auf die versprochenen Stars der

Filmbranche. Die abseitige Perspektive

steigert das Moment der Vergeblichkeit,

als Zuschauer endlich

einmal mit der glamourösen Welt des

Films in Kontakt zu kommen. Vergeblichkeit

und Scheitern, Hoffnung und

Wunsch finden sich auch in dem Bild

Karibik 03. Das vermeintliche Sonnenparadies

besteht aus einem

mised self-fulfillment and distraction.

A conservative spirit would demand

abstinence and intellectual asceticism.

But in fact has society

ever been different, and were the

needs of a supposedly more placid

past really any different than those

of today? Hardly. Enlightenment

and individualism, however, have had

a different effect upon the actual

decisions open to each person, and

a constantly developing capitalism,

with its perfect production of

all conceivable commodities, has

catapulted these possibilities into

an enormous number of choices.

Under the sign of this social organization,

the work NEUROPLAN from

the year 2006 is concerned with the

illusionary content of mass gatherings,

media events or museums, all of

which promise relief or discovery.

The work consists of four elements

altogether: an eight-part photographic

sequence, a small-sized photograph

10, a booklet of posters, and

a large illuminated box 02. In the

booklet of posters, the introductory

animation of the rotating globe

from a news show is divided into

individual images, like the principle

of the collectible, cut-out sections

from the poster of a music- or filmstar.

The viewer of the booklet is

required to reassemble that which

appears in a global perspective upon

the television screen. The largesized,

illuminated box presents a

dismally dark cloud formation through

which there shines a tiny section

of blue sky. It remains unclear

whether the storm clouds will disperse

or there will soon be a thunderstorm.

This unsettling image

heightens the existential undertone

of the work, which transcends the

framework of a reflection upon the

media. In the series of eight

photographs, Caroline Hake depicts

subjects which, at a first glance,

retain their secrets. There are

peculiar physical-technical trial

arrangements which first become comprehensible

by means of their titles:

Schalltoter Raum 08 (Acoustically

Dead Space), Fliegender Teppich (Flying

Carpet) 01, Warmfront 07 (Warm

Front). In the photographs, however,

it is not the phenomenon itself

which becomes accessible, but simply

the wooden character of the

buildings. The Fliegender Teppich,

the fairy-tale symbol for the desire

to fly, becomes in the represented

endeavor a caricature of anything

poetic: the fantasy succumbs to

the dictates of gravity and reduces

the wishes to a technical zero-sums

game. And the technical simulation

of Warmfront, which may be analyzed

as a meteorological experiment,

eliminates the melancholy of a violent

summer storm in the format of an

air-conditioner covered in condensation.

These contradictions

and wishes are the fundamental theme

of the work NEUROPLAN. But it is

not only technical experimental configurations

or museum adaptations

which are presented, but also the

stagings of recreational parks or

other events. Hake shows a heterogeneous

spectrum of sites and

spectacles, and she intensifies her

statements on the associational

level. This procedure makes it

possible to combine an image from the

opening of the Berlin Film Festival 05

with a view of a recreational park or

a boxing ring 09. The picture from

the Berlin Film Festival shows a barren

view of the event. The red carpet,

so rich in symbolism, lies unused. In

rain-moistened darkness, only a

few passers-by and a handufl of security

workers await the promised

arrival of stars from the film branch.

The abnormal perspective heightens

the futility of the onlooker’s

yearning finally to come into contact

for once with the glamorous world

of cinema. Futility and failure, hoping


c H i e F

40 F lye r / Offsetdruck /

DIN A3 / 2003


Schwimmbad mit mäßiger Beleuchtung.

Das auf dem Wasser treibende Boot

stößt an den künstlichen Horizont

aus Stellwänden und Stoffbahnen. An

diesen Orten kommt die Wunsch-

und Bedürfnisproduktion nie zur

Ruhe, bleiben alle Wünsche unerfüllt.

Die kalkulierte Simulation der Wirklichkeit

findet ihren Widerhall auch in

anderen Arbeiten von Caroline Hake.

Die Serie MONITOR, die als work

in progress seit 1998 entsteht, zeigt

vor Ort fotografierte Studioansichten.

Die bekannten Fernsehbilder

werden ohne Animation und Moderatoren

in ihrer Grundstruktur als

Kulisse gezeigt. Die großformatigen

Bilder erlauben es, Details zu erkennen,

die im übertragenen Bild nicht

zu sehen sind. Was im Fernsehen

perfekt wirkt, erweist sich in der

Nahsicht als zusammengeschusterte

Kulisse. Monitor kompromittiert

damit einen Teil der medialen Illusion.

Die Präferenz, die Hake der Fotografie

gibt, ermöglicht es, sich zwischen

der konkreten und großformatigen

Fotografie und dem erinnerten

Fernsehbild hin- und herzubewegen.

Auch die Fotoinstallation CHIEF 41 von

2003 zeigt die Aufnahme eines Fernsehstudios.

Doch geht es nicht wie bei

MONITOR um die gegenständliche

Illusion von Fernsehbildern und Kulissen,

sondern um die gesellschaftspolitische

Dimension einer Fernsehserie.

Caroline Hake präsentiert das

Büro des CHIEF einer populären

amerikanischen Police Procedural als

großformatigen Leuchtkasten.

Ganz selbstverständlich haben sich

die Ausstatter der Serie einer

Vielzahl von Objekten bedient, die

eine Sozialisation des Polizeichefs

durch Sport und Militär suggerieren.

Ein Flyer im Format DIN A3 40, der in

der Ausstellung ausgelegt wird,

bildet das zweite Element der Arbeit

CHIEF. Darauf zu sehen sind Gruppenaufnahmen

von verschiedenen

Teams, die als Teilnehmer so genannter

Adventure Games im amerikanischen

Fernsehen gegeneinander antreten.

Der reproduzierte Flyer wurde bereits

benutzt: die ausgeschiedenen

Teilnehmer sind einfach durchgestrichen.

Eine Geste, die den aggressiven

Tenor dieser Shows deutlich

macht. Die idealisierte Welt der

Polizeiarbeit wird von Caroline Hake

mit den aggressiv-ausgrenzenden

Grundtendenzen der Adventure Games

verbunden. Sie gibt damit einen

subtilen Kommentar zur permanenten

Trivialisierung und Verkehrung der

gesellschaftlichen Wirklichkeit ab.

Wie der öffentliche Raum von fiktiven,

trivialen oder kommerziellen Bildwelten

bestimmt wird, zeigt Caroline

Hake in der bereits 1997 realisierten

Arbeit DECOLLAGE 42-45. Auf zehn

Plakatwänden in Berlin-Mitte ersetzte

die Künstlerin Werbeplakate durch

vermeintliche Durchsichten auf die

dahinter liegenden architektonischen

Strukturen. Zu sehen war jetzt nicht

mehr die jeweilige Werbung, sondern

ein aus Teilen der Umgebung zusammengesetztes

Bild, das den Betrachtern

vortäuscht, auf die durch die

Plakatwand verborgene Baulücke,

Grünfläche oder Mauer zu sehen. Der

Anschein der Authentizität, der

Blick auf die wirkliche Wirklichkeit ist

genauso verstellt und kontrolliert

wie vordem. In DECOLLAGE bleibt der

von den instrumentellen Bildern

der Werbung gereinigte Stadtraum im

selben Maße mit Bildern überzogen.

Caroline Hake analysiert nicht nur

die visuellen Grundzüge der kulturellen

Angebote oder die Mythen, die

den Bildern häufig vorauseilen,

sondern konzentriert sich gleichermaßen

auf die Diskrepanz zwischen

Wünschen, Hoffnungen, Sehnsüchten

und dem tatsächlichen Status quo

der Gegenwart. Die Fotografin lässt

die Bilder selbst zum Zuge kommen

und zeigt, dass die formalen und

and wishing are also to be found

in the picture Karibik 03 (Caribbean).

The supposed sun-paradise consists

of a swimming pool with meager

lighting. The boat floating upon the

water bumps into the artificial

horizon of partitions and strips of

textile. At sites such as these,

the production of wishes and needs

never comes to a standstill, and

all desires remain unfulfilled.

This calculated simulation of reality

is echoed in other works by Caroline

Hake. The series MONITOR, which

has been being created since 1998

as a work in progress, presents

studio views photographed on site.

The familiar television images are

shown in their basic structure as a

stage backdrop without animation

and moderators. The large-format pictures

make it possible to recognize

details which cannot be seen in the

broadcast image. That which appears

picture-perfect upon the television

screen proves in the close-up to be

a stage set that has been cobbled

together. MONITOR thereby compromises

a part of the illusion created

by the media. The preferred status

which Hake assigns to photography

makes it possible to move back and

forth between the concrete, largeformat

photography and the television

image recalled in memory. The

photo installation CHIEF 41 from

2003 also depicts a television

studio. But in contrast to MONITOR,

it is not a matter of the objective

illusion of television images and

stage sets, but rather of the socialpolitical

dimension of a television

series. Caroline Hake presents the

office of the CHIEF of a popular

American police procedural as a

large-sized, illuminated box. Those

responsible for the décor of the

series have obviously made use of a

variety of objects which suggest

the socialization of the police chief

through sport and the military.

A flyer in the format DinA3 40, which

is laid out in the exhibition, constitutes

the second element in the

work CHIEF. It shows group photos

of various teams which, as participants

in so-called adventure games,

enter into competition with each

other on American television. The

reproduced flyer has already been

used: the names of the eliminated

participants have simply been crossed

out. This gesture is a clear indication

of the aggressive atmosphere

of this show. Caroline Hake links the

idealized world of police work with

the aggressive, excluding tendency at

the heart of the adventure games.

She thereby makes an apt and clever

commentary upon the permanent

trivialization and inversion of social

reality. In the work DECOLLAGE 42-45,

which was already realized in 1997,

Caroline Hake shows how public

space is defined by fictional, trivial

or commercial pictorial worlds.

Upon ten billboards in the central

district of Berlin, the artist

replaced the advertising posters

with what seemed to be views

onto the architectural structures

lying behind. It was no longer the

respective advertisement which

could be seen, but rather an image

which was assembled out of parts

of the surroundings and which gave

the viewers the illusion of looking

onto the vacancy between the

buildings, green space or wall which

in fact was hidden by the billboard.

The appearance of authenticity, the

view onto the real reality, is just

as distorted and controlled as before.

In DECOLLAGE, the urban

space which has been cleansed of the

instrumental advertising images

remains covered over by pictures to

the very same degree.


41 cH i e F / Dia im Leuchtkasten / 126 x 160 cm / 2003


ästhetischen Qualitäten der Kunst

eine reichere Sprache sprechen

können als die normierten und vorsortierten

Bilder. Dennoch basiert

ihre Arbeit nicht auf einer einfachen

Moral, die Aufklärung und tiefere

Erkenntnis verspricht. Schließlich sind

die Bilder und Suggestionen, die in

Fernsehanstalten, Kinos, Museen oder

als Architektur und Design angeboten

werden, genau das, was die Welt

in vielerlei Hinsicht ausmacht und

was das Publikum will. In diesem Sinne

gibt es auch keine Instanz, die

verordnet, instrumentalisiert und

manipuliert und alle Bedürfnisse weckt

und befriedigt. Im Zweifelsfalle

sind es die Akteure selbst, die entscheiden

und verantworten müssen,

wie weit die Unterhaltung, die Vorspiegelung

falscher Tatsachen und

die faktische Beschreibung der

Wirklichkeit gehen soll. Und selbst im

Mainstream-Programm finden sich

kritische und kluge Kommentare,

drückt sich die Mannigfaltigkeit aus,

die sich auch in der medialen Dynamik

einer kommerziellen Ordnung finden

lässt. Trotz dieses Pluralismus bleibt

festzuhalten, dass es ein Diktat

der Bilder gibt: vordergründig und

affektvoll, polarisierend und vereinfachend

sind diese Produkte. Dieser

Verkürzung der Lebenswirklichkeit

und Wahrnehmung wird in der Arbeit

von Caroline Hake widersprochen:

über den Unterschied zwischen

Wunsch und Wirklichkeit lässt sich

nicht einfach hinwegsehen. Die

Angebote der am Konsens orientierten

Kultur manifestieren lediglich

diesen Unterschied, tun aber nichts

für eine Veränderung.

© Maik Schlüter

/ Maik Schlüter, geb. 1972, arbeitet

als Autor und Kurator für zeitgenössische

Kunst. Er war von 2003 bis

2005 als Kurator für die kestnergesellschaft

in Hannover tätig und

2002 als DAAD Stipendiat Assistant

Curator am Nederlands Fotomuseum

in Rotterdam.

Ausstellungen u. a. mit Candida

Höfer, Cindy Sherman, Fischli/ Weiss

und Hanne Darboven.

Freie Ausstellungen:

/ „Trial of Power“

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien /

Berlin / 2005

/ „Not Now!“ Kunstraum b2 / Leipzig /

2003

/ büro spors / Berlin / 2001-2003

Caroline Hake not only analyzes the

fundamental visual characteristics of

cultural offerings or the myths

which frequently rush on ahead of the

images, but she also concentrates

to the same degree upon a discrepancy

between wishes, hopes, desires

and the actual status quo of the

present. The photographer lets the

images speak for themselves and

shows that the formal and aesthetic

qualities of art are capable of

speaking a richer language than standardized

and pre-sorted pictures.

Nevertheless, her work is not based

upon a simple moral which promises

enlightenment and profound knowledge.

In the final analysis, the images

and suggestions offered by television

studios, cinemas and museums

or presented as architecture and

design are nothing other than

that which in many ways constitutes

the world and indicates what the

public wants. In this sense, there is

also no supervisory authority which

engages in prescription, instrumentalization

and manipulation and

which awakens and satisfies all needs

and urges. In case of doubt, it is

the protagonists themselves who

must make decisions concerning and

bear responsibility for the degree

to which entertainment, the presentation

of falsehoods as facts, and

the actual description of reality

should go. And even in mainstream programming,

there exist critical and

insightful commentaries, and there

comes to expression that extensive

variety which may even be found

in the dynamism of commercially

organized media. In spite of this pluralism,

the fact must be kept in

mind that images have their own dictates:

these products are superficial

and emotive, polarizing and

simplifying. This reduction of life in

both perception and reality is

contradicted by the oeuvre of Caroline

Hake: it is not possible simply

to ignore the difference between

desire and reality. The myriad offerings

made by a culture that is oriented

towards consensus merely

manifest this discrepancy without

working in any way whatsoever to

bring about change.

© Maik Schlüter

Translated by George Frederick

Takis

/ Maik Schlüter, born 1972, works

as an author and curator of contemporary

art. From 2003 to 2005 he

was employed as a courator at

kestnergesellschaft, Hannover/ D.

Receiving a DAAD grant in 2002,

he worked as assistant curator at

the Nederland Fotomuseum in

Rotterdam/ NL.

Free exhibitions:

/ „Trial of Power“ Kunstraum

Kreuzberg/Bethanien / Berlin / 2005

/ „Not Now“ Kunstraum b2 /

Leipzig / 2003

/ büro spors / Berlin / 2001-2003

Other exhibitions:

Candida Höfer, Cindy Sherman,

Fischli/ Weiss, Hanne Darboven et al.


d e c o l l Ag e

42 - 45 1 0 p lAkAT wän de / Inkjetprints / Berlin-Mitte / 1997


c A r o l i n e H A k e

Biografie / biography /

1968 geboren / born in Wiesbaden /

Ausbildung / education /

/ 1995 - 2000 Studium der

Fotografie an der Hochschule

für Grafik und Buchkunst, Leipzig,

bei Prof. Joachim Brohm

/ 2000 - 2002 Meisterschülerin

an der Hochschule für Grafik und

Buchkunst, Leipzig,

bei Prof. Joachim Brohm

Preise, Stipendien / awards, grants /

/ 2006 Stipendium für zeitgenössische

Kunst in Thüringen

/ 2001/ 2002 DAAD Stipendium,

Los Angeles, USA

/ 2001 Graduiertenstipendium

des Freistaates Sachsen

/ 2000 Kurzfilmpreis der

Kunsthochschule für Medien Köln und

des WDR (mit Bettina Lockemann)

Ausstellungen / exhibitions /

2006

/ „Neuroplan“ Nassauischer

Kunstverein/ Wiesbaden

/ „Neuroplan“ Galerie b2/ Leipzig

/ „Nightstop“ galerieKleindienst/

Leipzig (mit Thomas Möcker)

2005

/ „Trial of Power“

Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien/

Berlin (GA/ Katalog)

/ „La Bauhaus si muove“

Modena/ Italien (GA/ Katalog)

2003

/ „Mögliche Welten“

Fotoforum Innsbruck

(mit Sebastian Mayer/ Katalog)

/ „Chief“ büro spors/ Berlin

2002

/ „5x5“ Junge Kunst aus Sachsen/

Chemnitz (GA)

2001

/ „galerieKleindienst“ Leipzig

(mit Olaf Unverzart)

/ „20.00/ 22.30“ Galerie AnBau35/

Bonn

2000

/ „screenings 03“ Präsentation im

Alten Zollamt, organisiert vom Museum

für Moderne Kunst/ Frankfurt am Main

/ „korridor“ Galerie für

Zeitgenössische Kunst/ Leipzig

(GA/ Katalog)

/ „natural_mente“

Naturkundemuseum/ Leipzig

(GA/ Katalog)

1999

/ „Aenne-Biermann-Preis“ Ausstellung

im Museum für Angewandte Kunst/

Gera (GA/ Katalog)

1998

/ „focus 98“ Ausstellung und

Symposium für Fotografie und

Medienkunst/ Dortmund (GA)

1997

/ „1997... Ausstellung, Forum,

Labor“ Köln (GA)

/ „Decollage“ Bilder im öffentlichen

Raum auf zehn Plakatflächen/

Berlin-Mitte/ Projektraum Berlin

1996

/ „un.frieden. sabotage von

wirklichkeiten“ Kunsthalle und

Kunstverein Hamburg (GA/ Katalog)

GA = Gruppenausstellung / group

exhibition /

Dank an / thanks to /

Eva, Bruno und Marlene Hake,

Giesa und Herbert Schlüter, Nicola

Meitzner, Carolin Schmitz, Micha

Grzesiak, Oliver Kossak, Bea Meyer,

Glummy Riday, Arthur Zalewski, Elfi

Fröhlich, Angelika Fischer, Andreas

Oberthür, Dr. Rolf Luhn, Hans-Georg

Schmid, Inge Naumann, Frau Heimann,

Daniel Poller, Sirko Albrecht.

Gewidmet / dedicated /

Maik & Marlene

Die Ausstellung und der Katalog

werden gefördert durch / The

exhibition and the catalogue are

supported by /

GRAUPNER-ARCHIV


Impressum / colophon /

Dieses Buch erscheint anlässlich

der Ausstellungen / published on

the occasion of the exhibitions /

NEUROPLAN

5. November bis 17. Dezember

Nassauischer Kunstverein,

Wilhelmstr. 15, D - 65185 Wiesbaden

www.kunstverein-wiesbaden.de

2008

Kunsthalle Erfurt

Fischmarkt 7, D - 99084 Erfurt

Herausgeber / editor /

Nassauischer Kunstverein

Wiesbaden

Kunsthalle Erfurt

Leitung / director /

Elke Gruhn - NKV

Dr. Kai-Uwe Schierz - Kunsthalle

Erfurt

Kurator / curator /

Steffen Conradi - NKV

Text / text / Maik Schlüter

Übersetzung / translation /

George Frederick Takis

Lektorat / copyediting /

Angela Lautenbach

Grafische Gestaltung / grafic

design / Gabriele Altevers

Lithografie / color seperations /

Carsten Humme

Druck / print / Pöge Druck,

Leipzig

Auflage / edition / 500 Exemplare

Urheberrecht / copyright /

für die abgebildeten Werke bei

/ for the reproduced works by /

Caroline Hake, Leipzig

Text bei / text by / Maik Schlüter

und VG Wort, Bonn 2006

Alle Rechte vorbehalten

/ all rights reserved /

ISBN 3-9810187-9-6


Impressum / colophon /

Dieses Buch erscheint anlässlich

der Ausstellungen / published on

the occasion of the exhibitions /

NEUROPLAN

5. November bis 17. Dezember

Nassauischer Kunstverein,

Wilhelmstr. 15, D - 65185 Wiesbaden

www.kunstverein-wiesbaden.de

2008

Kunsthalle Erfurt

Fischmarkt 7, D - 99084 Erfurt

Herausgeber / editor /

Nassauischer Kunstverein

Wiesbaden

Kunsthalle Erfurt

Leitung / director /

Elke Gruhn - NKV

Dr. Kai-Uwe Schierz - Kunsthalle

Erfurt

Kurator / curator /

Steffen Conradi - NKV

Text / text / Maik Schlüter

Übersetzung / translation /

George Frederick Takis

Lektorat / copyediting /

Angela Lautenbach

Grafische Gestaltung / grafic

design / Gabriele Altevers

Lithografie / color seperations /

Carsten Humme

Druck / print / Pöge Druck,

Leipzig

Auflage / edition / 500 Exemplare

Urheberrecht / copyright /

für die abgebildeten Werke bei

/ for the reproduced works by /

Caroline Hake, Leipzig

Text bei / text by / Maik Schlüter

und VG Wort, Bonn 2006

Alle Rechte vorbehalten

/ all rights reserved /

ISBN 3-9810187-9-6

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine