Auf Nummer sicher Arbeitssicherheit in der BASF ... - BASF.com

basf.com

Auf Nummer sicher Arbeitssicherheit in der BASF ... - BASF.com

Auf Nummer sicher

Arbeitssicherheit in der

BASF Aktiengesellschaft

Standort Ludwigshafen


Von BASF internen

Telefonen

Von externen

Telefonen oder

vom Handy

2

Wichtige Telefonnummern

112 Notruf (Brand, Unfall,

Krankenwagen, Technische Hilfe)

43333 Arbeitseinsatz

110 Notruf (Werkschutz)

4040 Umweltzentrale (durchgehend)

Luft, Wasser, Abwasser, Lärm

46666 Ambulanz Süd

71888 Werkschutz /Verkehrsunfallmeldung

(0621) 60-112 Notruf (Brand, Unfall, Krankenwagen,

Technische Hilfe)

(0621) 60-43333 Arbeitseinsatz

(0621) 60-110 Notruf (Werkschutz)

(0621) 60-4040 Umweltzentrale (durchgehend)

Luft, Wasser, Abwasser, Lärm

(0621) 60-46666 Ambulanz Süd

(0621) 60-71888 Werkschutz /Verkehrsunfallmeldung


Inhalt

Einleitung 4

Zugang zum Werk 5

Allgemeine Verhaltensregeln 6

Rauchen 6

Alkoholische Getränke/Drogen 6

Fotografieren und Filmen 7

Benutzen von Mobiltelefonen (Handys) 7

Verkehr auf dem Werksgelände 8

Höchstgeschwindigkeit 8

Vorfahrtregeln 8

Haltverbote 9

Telefonieren im Werkverkehr (Auto, Mofa, Fahrrad) 10

Einweisen 10

Schienenverkehr 11

Fahrräder 12

Straßensperrung 14

Arbeiten im Werk 15

Verwenden von Einrichtungen und Geräten 15

Schweißarbeiten 15

Meldestelle 16

Erlaubnisscheine 17

• Arbeitserlaubnis 17

• Feuererlaubnis 18

• Befahrerlaubnis 18

Sicherheitsabsprache 19

Beenden der Arbeit 19

Persönliche Schutzausrüstung 21

Gefährliche Stoffe 22

Verhalten im Alarmfall 23

3


4

Einleitung

Damit wir alle sicher in der BASF arbeiten können, gibt

es bewährte Regeln, die wir Ihnen in dieser Broschüre

vorstellen und erläutern.

Denken Sie stets daran, dass jeder Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften

Ihr Leben und das anderer Menschen

gefährden kann. Auch die Umwelt kann schon durch

geringe Unachtsamkeit geschädigt werden. Machen

Sie sich deshalb mit den Sicherheitsvorschriften genau

vertraut und fragen Sie bei Unklarheiten sofort nach.


Zugang zum Werk

Als neue Kollegin oder neuer Kollege bzw. als neue

Mitarbeiterin oder neuer Mitarbeiter eines anderen

Unternehmens melden Sie sich an Ihrem ersten Tag

in der BASF beim Werkschutz. Sie erhalten dort den

Ausweis, den Sie benötigen, um auf das Werksgelände

zu gelangen, und wichtige Hinweise zum Verhalten im

Werk. Der Ausweis ermöglicht Ihnen das Benutzen der

Drehkreuze an den Toren (Ausnahme Tagesausweise).

Der Werkschutz führt Kontrollen an den Toren durch.

Achten Sie deshalb darauf, dass Sie – auch in Fahrzeugen

– keine Gegenstände mitführen, deren Ein-

bzw. Ausfuhr untersagt ist.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich an die Mitarbeiter des

Werkschutzes.

5


6

Allgemeine Verhaltensregeln

Rauchen

Rauchverbot! Auf dem gesamten Werksgelände gilt

ein strenges Rauchverbot, auch in geschlossenen

Fahrzeugen. Feuer und offenes Licht sind auf dem

Werksgelände ebenfalls grundsätzlich verboten (z. B.

Betreiben eines Spirituskochers).

Ausnahmen? Nur wenn Rauchen ausdrücklich erlaubt ist!

Alkoholische Getränke/Drogen

Alkohol ist im gesamten Werk strikt verboten.

Es gilt: Bei der Arbeit immer Null Promille!

Natürlich sind auch andere Drogen in der BASF nicht

zulässig! Sie dürfen verbotene Stoffe auch nicht in

kleinen Mengen mit sich führen oder die Arbeit unter

Drogeneinfluss aufnehmen.


EX

Fotografieren und Filmen

Fotografieren und Filmen ist auf dem Werksgelände

generell verboten (Ausnahme: nur mit besonderer

Erlaubnis). Dies gilt selbstverständlich auch für Fotohandys.

Benutzen von Mobiltelefonen (Handys)

Immer mehr Leute führen ein Handy (Mobiltelefon) mit

sich. Das ist oft ganz praktisch. In Betriebsanlagen können

Handys aber sehr gefährlich werden: Sie können die

Elektronik stören oder Explosionen auslösen. Hinweise

hierzu sind im Betrieb einzuholen. Auf dem Werksgelände

dürfen zugelassene Mobiltelefone (CE- bzw. BZT-Kennzeichen)

außerhalb von Anlagen grundsätzlich mitgeführt

und benutzt werden. In explosionsgefährdeten

Bereichen – erkennbar am EX-Warnschild – ist das Mitführen

und der Betrieb von nicht-explosionsgeschützten

Geräten ohne Feuererlaubnis strikt verboten. Für den

Gebrauch in diesen Bereichen gibt es speziell zugelassene

und gekennzeichnete explosionsgeschützte Geräte.

Gleiches gilt für Funkgeräte.

EX

7


8

Verkehr auf dem Werksgelände

Wenn Sie eine Erlaubnis haben, im Werk mit einem

Fahrzeug (Auto oder Zweirad) zu fahren, müssen Sie

zusätzlich zur Straßenverkehrsordnung einige besondere

Regeln beachten:

Höchstgeschwindigkeit

Die Höchstgeschwindigkeit auf dem Werksgelände

beträgt 30 km/h. Sie ist bei ungünstigen Straßen-/

Witterungs- oder Verkehrsverhältnissen gegebenenfalls

zu reduzieren („angepasste Geschwindigkeit“).

Vorfahrtregeln

Eine Breitstrichmarkierung über die gesamte Fahrbahnbreite

(an wartepflichtigen Straßen, Ladezonen,

Betriebs- und Hofausfahrten, Parkplätzen) bedeutet:

Hier muss Vorfahrt gewährt werden.

Ansonsten gilt die Grundregel „rechts vor links“.

Fahren Sie immer defensiv und rechnen Sie

mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer.


Haltverbote

Unter Rohrbrücken ist das Parken grundsätzlich verboten.

Parkende Fahrzeuge unter Rohrbrücken können

Störungsbeseitigungen oder Wartungsarbeiten behindern.

Ein eingeschränktes Haltverbot wird durch eine durchbrochene

farbige Markierung in Fahrbahnmitte (Verkehrsleitsystem)

oder durch Verkehrszeichen angezeigt.

Eine rote Markierung am Fahrbahnrand heißt:

Hier gilt absolutes Haltverbot.

9


10

Telefonieren im Werkverkehr (Auto, Mofa, Fahrrad)

Während der Fahrt ist das Telefonieren nur mit

Freisprecheinrichtung erlaubt.

Einweisen

Wenn – z. B. beim Rückwärtsfahren – der Fahrer den

Verkehrsraum nicht einsehen kann, muss mit einem

Einweiser gearbeitet werden.


Schienenverkehr

Schienenfahrzeuge haben immer Vorfahrt.

Die Schienen der Werkseisenbahn liegen zum Teil in der

Fahrbahn oder auf gleicher Höhe unmittelbar daneben.

Sie müssen immer frei bleiben. Beim Parken beträgt der

Mindestabstand zur Schienenaußenkante 1,50 m.

1,50m

11


12

Fahrräder

Auf dem Werksgelände werden oft Fahrräder benutzt.

Auch für das Fahrradfahren im Werk gelten teilweise

besondere Regeln:

Jeder, der im Werk mit dem Fahrrad unterwegs ist,

muss einen Fahrradhelm tragen, der korrekt angepasst

ist und fest am Kopf sitzt (Kinnriemen ordnungsgemäß

geschlossen). Es können auch Motorrad- oder Mopedhelme

getragen werden.

Das Fahrrad muss verkehrssicher sein.

roter Rückstrahler

rotes

Rücklicht mit

Rückstrahler

gelbe Speichenreflektoren

pro Rad mindestens 2

2 voneinander

unabhängige Bremsen

gelbe

Pedalrückstrahler

Rücktrittbremse

helltönende Glocke

Scheinwerfer

weißer

Frontreflektor

Dynamo

Gleise möglichst im rechten Winkel queren. Bei einem

spitzen Winkel kann leicht ein Rad in den Gleisraum

geraten und einen Sturz verursachen. Dem nachfolgenden

Verkehr die Richtungsänderung durch Handzeichen

anzeigen.


Mehrere Fahrräder fahren wie im öffentlichen Straßenverkehr

hintereinander und nicht nebeneinander.

In der Dämmerung sind Fahrräder aus dem Auto heraus

oft schwer zu erkennen. Deshalb: Licht an, wenn es

dämmert – auch wenn Sie selbst das Verkehrsgeschehen

noch gut erkennen.

Dass die Bremsen am Fahrrad in Ordnung sind und Sie

defensiv fahren, sollte selbstverständlich sein.

13


Umleitung

14

Straßensperrung

Absperrungen und Durchfahrverbote müssen strikt

beachtet werden. Stets Umleitungen benutzen, wenn

die Straße gesperrt ist. Dies gilt für Kraftfahrzeuge,

aber natürlich ebenso für alle Zweiräder.


Arbeiten im Werk

Verwenden von Einrichtungen und Geräten

Einrichtungen und Geräte, wie z. B. Gerüste und

Aufzüge, machen das Leben und Arbeiten leichter.

Aber: Für den Gebrauch solcher Einrichtungen und

Geräte gibt es klare Vorschriften.

Lastenaufzüge, Stapler, Krane, Arbeitsbühnen und

Gerüste dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Betriebs benutzt werden.

Schweißarbeiten

Wenn Sie als Mitarbeiter einer beauftragten Firma auf

dem Werksgelände Schweiß- oder Heftarbeiten ausführen,

dürfen Sie mit Ihrer Arbeit erst beginnen, wenn

zuvor Ihre Schweißerzeugnisse vom Schweißwesen

der BASF anerkannt und registriert wurden.

Außerdem muss für solche Arbeiten eine Feuererlaubnis

vorliegen.

15


16

Meldestelle

Wenn Sie an Ihrer Arbeitsstätte angekommen sind,

gehen Sie zuerst zur Meldestelle. Dort melden Sie sich

und hängen Ihre Meldekarte an die Tafel. Bei einem

Alarm ist so leicht zu erkennen, wer sich gerade in der

Anlage befindet.

Der zuständige Meister erklärt Ihnen hier, wie Sie sich

in der Anlage zu verhalten haben und wo sich die Notfalleinrichtungen

befinden.

Ein Mitarbeiter der BASF weist Sie dann in Ihre Arbeit ein.

Wenn Sie die Anlage wieder verlassen, melden Sie sich

ab.

Nicht vergessen: Nehmen Sie Ihre Meldekarte von der

Tafel!


A Allgemeine Angaben

1. des Betriebes Mstr./Aufsicht Bau

2. für Betrieb/Werkstätte/Firma Mstr./FF-Aufsicht Bau

zust. BASF-Stelle: Mstr. Bau

3. Si-Koordinator ja nein Name Unterschrift Bau

B Arbeitsbeschreibung

1. Anlagenteil: Bau

2. Auszuführende Arbeiten:

3. Gültig am Datum von Uhrzeit bis Uhrzeit tägliche Freigabe ja x

C Abzusichernde Gefährdungen

Stoffe mit gefährlichen Eigenschaften

Letzter Stoff im Anlagenteil:

Sehr giftig Giftig Gesundheits- Ätzend Reizend Hoch- Leicht- Brand- Explosions- Umweltschädlich

entzündlich entzündlich fördernd gefährlich gefährlich

Stoffe in gefährlichen Zuständen Gefährdungen durch Arbeit auf den Betrieb,Art:

(hohe/tiefe Temperaturen, Über-/Unterdruck)

Einrichtungen oder Einbauten (bewegliche Teile,

heiße/kalte Oberflächen, elektrische Spannung)

Arbeiten an Schutzeinrichtungen (PLT-Schutzeinrichtungen,

Brand-/Ex-Gefahr gem.

Sicherheitsventilen, Kühleinrichtungen)

Feuererlaubnisschein Nr.:

Sonstige Gefährdungen:

D Sicherungsmaßnahmen vor Beginn der Arbeit

Original für Ausführende/n (an der Arbeitsstelle bereithalten)

Kopie 1 für Aussteller

Kopie 2 für PLT-Betriebsbetreuung





T+ T

Xn

C Xi

F+

F O E

N

Lg.-Nr.: 8124 011 (4.00) Revision 0, Stand: 01/2001

Gefährdungsbeurteilung und Sicherungsmaßnahmen

Arbeitserlaubnis

x

A

ja nein Maßnahme durchgeführt: Maßnahme aufgehoben:

1. PLT-Betriebseinrichtungen sichern: Unterschrift Unterschrift

1.1 Freischaltung d. Sicherheitsschalter mit Einschaltversuch

1.2 PLT-Sicherungsmaßnahmen:

Freischalten

Antriebe abklemmen

Stromkreis Nr.

Positions-/Messstellen-Nr.

1.3 Radioaktive Strahlenquellen sichern durch Fachstelle

(über Kontrollbuch)

1.4

2. Anlagenteile durch Betrieb sichern:

2.1 Entspannen

2.2 Einfach absperren

2.3 Doppelt absperren mit Zwischenentspannung

2.4 Absperrung sichern mit

2.5 Blindscheibe stecken

2.6 Passstück entfernen

2.7 Abflanschen

2.8 Abblinden

2.9 Mechanisch sichern, Art:

2.10

3. Anlagenteile entleeren/reinigen:

3.1 Entleeren

3.2 Reinigen mit

3.3 Spülen mit

3.4

F

Erlaubnisscheine

Arbeiten an Anlagen oder Einrichtungen, die mit besonderen

Gefahren verbunden sind, dürfen nur mit schriftlicher

Erlaubnis ausgeführt werden. Ob ein Erlaubnisschein

ausgestellt wird, entscheidet der Betrieb. Dazu

müssen Sie Ihre Arbeit genau beschreiben.

Eine schriftliche Erlaubnis ist auch dann errforderlich,

wenn von Ihrer Arbeit eine Gefahr für den Betrieb bzw.

die BASF ausgeht.

Auf den Erlaubnisscheinen sind die möglichen Gefährdungen

sowie die unbedingt erforderlichen Schutzmaßnahmen

für die Ausführung Ihrer Arbeit verbindlich

angegeben.

Eine Arbeitserlaubnis – ausgestellt auf dem Arbeitserlaubnisschein

– ist z. B. erforderlich für Arbeiten wie

Pumpen- oder Ventilwechsel.

17


18

EX

A Allgemeine Angaben

1. des Betriebes/ Mstr./Aufsicht Bau

2. für Betrieb/Werkstätte/Firma Mstr./FF-Aufsicht Bau

zust. BASF-Stelle: Mstr. Bau

3. Si-Koordinator ja nein Name Unterschrift Bau

B Arbeitsbeschreibung

1. Anlagenteil: Bau

2. Auszuführende Arbeiten:

C Abzusichernde Gefährdungen

Lg.-Nr.: 8124 000 (4.00) Revision 0, Stand: 01/2001

Original für Ausführende/n (an der Arbeitsstelle bereithalten)

Kopie für Aussteller

Gefährdungsbeurteilung und Sicherungsmaßnahmen

Feuererlaubnis

3. Gültig am Datum von Uhrzeit bis Uhrzeit tägliche Freigabe ja x

Brandgefahr durch Feuerarbeiten Explosionsgefahr in Ex-Bereichen Gefährdungen der Arbeit auf die Umgebung

Explosionsgefahr in Apparaten, Behältern, Rohrleitungen

Sonstige Gefährdungen:

ja nein Maßnahme durchgeführt: Maßnahme aufgehoben:

Unterschrift Unterschrift

1. Arbeitsstelle sichern:

1.1 Absperrung Art:

1.2 Sperrung für Tank-/Gleisfahrzeuge

1.3 Mindestabstand zu Kesselwagen/Tanklager ............... m

1.4 Dichtheitsprüfung an Flanschen/Armaturen im Umfeld

1.5 Abdecken von Rohrleitungen, Apparaten,

Rohrdurchbrüchen, Gitterrosten, Licht-/Kanalschächten

Wand-/Deckendurchbrüchen

1.6 Brennbare Stoffe entfernen

1.7 Löschmittel gemäß E bereitstellen

2. Belüftung der Arbeitsstelle:

2.1 Natürlich

2.2 Technisch belüften mit:

2.3 Luftanalyse auf:

3. Innenraumsicherung von App./Beh./Rohrleitungen:

3.1 Mit Wasser füllen

3.2 Inertisieren mit:

3.3 Spülen mit:

3.4 Analyse auf:

4. Zusätzliche organisatorische Maßnahmen:

4.1 Brandmeldeanlage abschalten

4.2

5. Gefahrenstellen in der Umgebung:

Gefahrenstellen: Verantwortlicher: Bau: Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

5.1 Ziffer:

5.2 Ziffer:

5.3 Ziffer:

5.4 Ziffer:

Einverständnis der Verantwortlichen für die Gefahrenstellen in der Umgebung:

D Sicherungsmaßnahmen vor Beginn der Arbeit

x

F





5.1 Datum/Unterschrift 5.2 Datum/Unterschrift 5.3 Datum/Unterschrift 5.4 Datum/Unterschrift

6. Unterweisung vor Ort mit dem berechtigten Ausführenden oder dem Berechtigtem zur Übernahme und Weitergabe durchführen:

nein Begründung:


Eine Feuererlaubnis benötigen Sie für alle Feuerarbeiten

(Arbeiten mit offener Flamme, wie z. B. beim Schweißen,

oder Arbeiten mit Funkenflug, wie z. B. beim maschinellen

Trennen).

Eine Feuererlaubnis ist auch erforderlich bei Arbeiten

mit Zündgefahren in explosionsgefährdeten Bereichen.

Diese Bereiche sind mit dem EX-Schild gekennzeichnet.

Hier brauchen Sie eine Feuererlaubnis bereits

für Arbeiten, bei denen es zu Funken oder

Erwärmung kommen kann: Z. B. beim Bohren

oder Arbeiten mit dem Presslufthammer.

Eine Befahrerlaubnis ist erforderlich für das Befahren

von Anlagenteilen wie Behälter, Apparate, Maschinen,

Rohrleitungen, Schächte, Gruben, Kanäle, Behältertassen,

Tanktassen, Aufzugsschachtgruben oder anderen

engen und gefährlichen Räumen. „Befahren“ bedeutet

dabei das Einsteigen oder Hineinbeugen, um Montage-,

Änderungs-, Reinigungs- oder Instandhaltungsarbeiten,

Besichtigungen, Messungen usw. durchzuführen.


A Allgemeine Angaben

1. des Betriebes Mstr./Aufsicht Bau

2. für Betrieb/Werkstätte/Firma Mstr./FF-Aufsicht Bau

zust. BASF-Stelle: Mstr. Bau

3. Si-Koordinator ja nein Name Unterschrift Bau

B Arbeitsbeschreibung

1. Anlagenteil: Bau

2. Auszuführende Arbeiten:

3. Gültig am Datum von Uhrzeit bis Uhrzeit tägliche Freigabe ja x

C Abzusichernde Gefährdungen

Stoffe mit gefährlichen Eigenschaften

Letzter Stoff im Anlagenteil:

Sehr giftig Giftig Gesundheits- Ätzend Reizend Hoch- Leicht- Brand- Explosions- Umweltschädlich

entzündlich entzündlich fördernd gefährlich gefährlich

Stoffe in gefährlichen Zuständen Gefährdungen durch Arbeit auf den Betrieb, Art:

(hohe/tiefe Temperaturen, Über-/Unterdruck)

Einrichtungen oder Einbauten (bewegliche Teile, Brand-/Ex-Gefahr gem.

heiße/kalte Oberflächen, elektrische Spannung) Feuererlaubnisschein Nr.:

Sonstige Gefährdungen:

D Sicherungsmaßnahmen vor Beginn der Arbeit





T+ T

Xn

C Xi

F+

F O E

N

Original für Beobachter/Sicherungsposten (an der Arbeitsstelle bereithalten)

Kopie 1 für Aussteller

Kopie 2 für PLT-Betriebsbetreuung

Lg.-Nr.: 8124 012 (4.00) Revision 0, Stand: 01/2001

x

Gefährdungsbeurteilung und Sicherungsmaßnahmen

Befahrerlaubnis

B

ja nein Maßnahme durchgeführt: Maßnahme aufgehoben:

1. PLT-Betriebseinrichtungen sichern: Unterschrift Unterschrift

1.1 Freischaltung d. Sicherheitsschalter mit Einschaltversuch

1.2 PLT-Sicherungsmaßnahmen:

Freischalten

Antriebe abklemmen

Stromkreis Nr.

Positions-/Messstellen-Nr.

1.3 Radioaktive Strahlenquellen sichern durch Fachstelle

(über Kontrollbuch)

1.4

2. Anlagenteile durch Betrieb sichern:

2.1 Entspannen

2.2 Doppelt absperren mit Zwischenentspannung

2.3 Absperrung sichern mit

2.4 Blindscheibe stecken (Sonderfälle)

2.5 Passstück entfernen

2.6 Abflanschen

2.7 Abblinden

2.8 Mechanisch sichern, Art:

2.9

3. Anlagenteile entleeren/reinigen:

3.1 Entleeren

3.2 Reinigen mit

3.3 Spülen mit

3.4

4. Arbeitsstelle sichern:

4.1 Absperrung Art:

4.2 Abdecken von:

4.3 Sperrung für Tank-/Gleisfahrzeuge

4.4 Dichtheitsprüfung an Flanschen/Armaturen im Umfeld

4.5

F

Eine Befahrerlaubnis ist ebenso erforderlich für das

Betreten von Räumen, in denen mit dem Auftreten giftiger

oder betäubender Gase oder Dämpfe in gefährlicher

Menge oder Konzentration gerechnet werden muss oder

in denen Sauerstoffmangel möglich ist.

Sicherheitsabsprache

Ohne Erlaubnisschein darf keine Arbeit mit besonderen

Gefahren begonnen werden.

Vor Beginn der Arbeit und am Arbeitsort erfolgt eine

Sicherheitsabsprache.

19


20

Durch den Erlaubnisschein und die Sicherheitsabsprache

haben Sie erfahren, welche Sicherheitsmaßnahmen

Sie im Einzelnen zu treffen haben.

Falls noch irgendetwas unklar ist oder während Ihrer

Arbeit unvorhergesehene Ereignisse auftreten:

Unbedingt sofort zurückfragen!

Beenden der Arbeit

Nachdem Sie die Arbeit ausgeführt haben, geben Sie

den Erlaubnisschein unterschrieben zurück.


Persönliche Schutzausrüstung

Dass Sie die für Ihre Arbeit notwendige persönliche

Schutzausrüstung tragen, ist selbstverständlich.

Hinweise zur Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung

in bestimmten Anlagen oder Anlageteilen

geben außerdem besondere Schilder:

Dieses Schild schreibt vor: Augenschutz benutzen

Hier ist ein Gehörschutz vorgeschrieben

Bei einer Anlage mit diesem Schild besteht Helmtragepflicht

Hier müssen Sicherheitsschuhe getragen werden

21


22

Gefährliche Stoffe

T+

SEHR GIFTIG

O

BRANDFÖRDERND

C

ÄTZEND

N

UMWELTGEFÄHRLICH

Stoffe und Zubereitungen mit gefährlichen Eigenschaften,

wie z. B. hochentzündlich, sehr giftig, sensibilisierend

oder umweltgefährlich, sind besonders gekennzeichnet.

Die Kennzeichnung befindet sich auf den Behältern,

Leitungen usw., die diese Stoffe und Zubereitungen

enthalten. In solchen Fällen gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen,

die Sie im Betrieb erfragen.

T

GIFTIG

F+

HOCHENTZÜNDLICH

Xi

REIZEND

Xn

GESUNDHEITSSCHÄDLICH

F

LEICHTENTZÜNDLICH

E

EXPLOSIONSGEFÄHRLICH


Verhalten im Alarmfall

Wenn es doch einmal zu einem Alarmfall kommt:

Bleiben Sie besonnen.

Hektik und Panik nützen niemand, sie schaden nur.

Wichtig ist, dass Sie im Alarmfall die entsprechenden

Vorschriften und Anweisungen genau beachten.

Wenn Sie als Erster Kenntnis von einem Unfall- oder

Schadensereignis erhalten:

Wählen Sie von einem Werksanschluss der BASF aus

die Notrufnummer 112, von einem externen Anschluss

(z. B. Telekom) die Notrufnummer (0621) 60-112.

Melden Sie dann, was vorgefallen ist. Denken Sie dabei

an die 5 W’s einer korrekten Meldung:

Wer ruft an?

Wo ist es passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Personen sind verletzt?

Welche Verletzungen?

112

23


24

Je nach Art der Gefahr werden gefährliche Ereignisse

bei der BASF durch unterschiedliche akustische

Gefahrensignale gemeldet: Das Notsignal „Typhon“

und das Warnsignal „Jodelton“

Warnsignal Jodelton: (periodisch schnell auf- und

abschwingendes Signal)

Beim Warnsignal „Jodelton“ müssen die in der entsprechenden

Betriebsanweisung des jeweiligen

Betriebes vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen

werden. Warten Sie dann auf weitere Anweisungen.

Notsignal Typhon: (7 sec. Dauerton, 3 sec. Pause)

Wenn das Notsignal „Typhon“ zu hören ist gehen Sie

wie folgt vor:

Suchen Sie die Sammelstelle auf.

Laufen Sie dabei quer zur Windrichtung.

Benutzen Sie auf keinen Fall den Aufzug.

Jodelton

Typhon


Gullys müssen mit den dafür vorgesehenen grünen

Kissen abgedeckt werden.

Wie alle Personen auf dem Werksgelände können Sie

herangezogen werden, um Rettungsdienst oder Werkfeuerwehr

einzuweisen.

Folgen Sie genau den Anweisungen der Werkfeuerwehr

und des Werkschutzes.

Entwarnung erfolgt an der Sammelstelle durch die

Werkfeuerwehr oder durch die Lautsprecheranlage.

25


26

Eine Bemerkung zum Schluss

Sie haben sich jetzt eingehend mit den wichtigsten

Bestimmungen zum Arbeitsschutz in der BASF beschäftigt.

Dafür danken wir Ihnen.

Haben Sie bitte Verständnis, dass wir bei Verstößen kein

Auge zudrücken können.

Gehen Sie mit uns auf Nummer sicher – dann sind Sie

immer auf der sicheren Seite.


BASF Aktiengesellschaft

GUS Sicherheit und Gefahrenabwehr

Tel. (0621) 60-49745

67056 Ludwigshafen

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine