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Projekte

HÄUSER MIT OFFENEN TÜREN

Es ist wunderbar, wenn einem Türen nicht vor der Nase zugeschlagen werden, denn ausgeschlossen zu sein ist

schlimm. Es ist klasse, wenn man eingeladen und nicht ausgegrenzt wird, denn das erzeugt nur Vorurteile und

schlechte Stimmung.

In Deutschland wurde in letzter Zeit viel darüber geredet, dass sowohl Deutsche als auch in Deutschland lebende

Migranten sich einbinden lassen müssen. Sie sollen nicht vor verschlossenen Türen stehen. Das schafft neue Probleme.

Und besonders Kinder und Jugendliche haben unter den Konsequenzen zu leiden.

Ich selbst habe erfahren, wie unsere Kinder, die neun Jahre mit uns in Chile gelebt haben, dort zur Schule gegangen

sind und noch heute viele Freunde da haben, in ihrer neuen Schule hier in Leipzig, im Konfirmandenunterricht oder

der Jugendarbeit des Kirchenkreises gut eingebunden wurden. Zum Glück sind ihnen Türen geöffnet worden. Das hat

ihnen geholfen, hier anzukommen und sich langsam heimisch zu fühlen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Es ist der tiefe Wunsch eines jeden Menschen - ob jung oder alt -, dass man nicht ausgeschlossen wird.

In Psalm 100 heißt es: "Geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen

Namen!"

Gott hält seine Türen weit offen. Er verschließt sich uns nicht. Er lädt uns ein: "Sein Haus hat offene Türen, er ruft dich mit

Geduld, will alle zu sich führen, auch die mit Not und Schuld ..." ? so heißt es in einem Lied, das das Motiv des Psalmes

aufnimmt.

Diese Einladung will uns alle aufschließen und helfen, uns zu öffnen für das Leben unserer Mitmenschen, unseres

Nächsten.

Manchmal sind die Nächsten sehr fern. Hilfe für sie ist aber genauso wichtig, denn wir leben alle in EINER Welt. Unser

Glaube verbindet uns mit unseren fernen Nächsten.

Unsere Kinder-, Konfirmanden- und Jugendgabe für das Jahr 2011 will uns auf sie weisen: Für Kinder und Jugendliche

aus Chile und Brasilien sollen Häuser wieder so hergerichtet werden, dass sie dort Zeit verbringen können. Es geht um

drei Freizeitheime. Dort haben Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen die Möglichkeit, Ferien- und

Jugendfreizeiten zu verbringen. In Chile habe ich gerade im Armenviertel immer wieder Kinder getroffen, die noch

nie das Meer gesehen hatten. Das Geld, um an den Strand zu fahren, fehlte. Das Freizeitheim liegt am Meer ? ein

Glück!

In der vorliegenden Materialsammlung werden die Projekte vorgestellt und Materialien unterschiedlicher Art

angeboten, die helfen, dass die Häuser ihre Türen wieder öffnen können.

Wir wünschen allen viel Freude mit unserem neu gestalteten Material für die Kinder-, Konfirmanden- und Jugendgabe.

Seid alle behütet!

Enno Haaks, Pfarrer

Generalsekretär des GAW

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Unsere Projekte in Südamerika

Im Folgenden stellen wir die drei Projekte der JUGA 2011 vor: Damit Kinder und Jugendliche einen Anlaufpunkt für

eine sorgenfreie, gemeinsame Zeit haben, unterstützen wir zwei Freizeitheime in Chile und ein Kinder- und

Jugendhaus in Brasilien. Hier können sie in Gemeinschaft Neues entdecken und Spannendes erleben ? all das, was

ihnen im Alltag oft fehlt, weil der von Armut und Benachteiligung geprägt ist.

In den Präsentationen stellen wir neben dem Projekt auch Land und Leute vor.

Sollten Sie Fragen zur Bedienung dieser CD-Präsentation haben, lesen Sie unter dem Kapitel Hilfe nach.

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