Sommersonne lockt tausende Besucher in die ... - Stadt Werdau

werdau.de

Sommersonne lockt tausende Besucher in die ... - Stadt Werdau

Jahrgang 2010

Donnerstag,

22. Juli 2010

Nr. 13

22. Juli 2010 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 1

Sommersonne lockt tausende

Besucher in die Werdauer Bäder

Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen haben zu einem

gigantischen Ansturm in den drei Werdauer Bädern gesorgt.

Egal ob im Freibad am Werdauer Wald, dem WEBALU-Familienbad oder, wie hier, an der Koberbachtalsperre

im Ortsteil Langenhessen: Überall genossen viele Besucher das kühle Nass.

Allein am Wochenende des 3. und 4. Juli wurden im Strandbad des Werdauer Ortsteils

Langenhessen gut 2200 Gäste gezählt – trotz WM-Fieber. Am 10. und 11. Juli stieg die

Anzahl der Besucher sogar auf über 2800 Personen an. Somit hatte das Team um

Schwimmmeister Rolf Decker alle Hände voll zu tun, um den Besuchern den Badebetrieb

so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten. Unterstützung erhält der Fachmann

dabei von Helfern der Wasserwacht, die derzeit täglich mit Rettungsschwimmern und

Sanitätern im Bad vertreten sind. „Auch für die nächsten Tage und Wochen sind wir gut

gerüstet“, freut sich Robert Schwedler, der Vorsitzender der Ortsgruppe des DRK KV

Zwickauer Land e. V. „Wir trainieren das ganze Jahr und sind gern bereit, unseren Beitrag

für die Sicherheit in und an der Kober zu leisten.“ „Geichzeitig ist das natürlich eine gute

Chance für die jungen Helfer, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen“, fügt Rolf

Decker hinzu.

Von all dem merken die meisten Besucher wenig. Bei Wassertemperaturen um 27 °C,

einem schönen Sandstrand und Sonne pur genießen die meisten den Sommer in vollen

Zügen.


Seite 2 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • 22. Juli 2010

Fortsetzung von Seite 1

Einziges Manko: Durch die Sonne und vor allem die zahlreichen

eingetragenen Nährstoffe aus den Zuflüssen steigt

das Risiko der Entstehung von Blaualgen.

Das Strandbad an der Koberbachtalsperre Langenhessen

ist bei schönem Wetter stets von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Auch im Leubnitzer Freibad nimmt der Besucherstrom

kein Ende. Jeden Tag nutzen bis zu 600 Badegäste das

Angebot am Rande des Werdauer Waldes. Das verdanken

sie unter anderem den vielen selbstlosen Helfern, die

vor einigen Wochen das Gelände auf Vordermann gebracht

haben.

Auch der Geschäftsführer der Sport und Freizeit GmbH ist

von der Resonanz begeistert: „Wir haben allein in den

ersten 14 Tagen halb so viele Besucher im Leubnitzer Bad

empfangen wie sonst im ganzen Jahr“.

Das Bad am Werdauer Wald hat in den Ferien täglich von

10 bis 20 Uhr, danach wieder von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Monique Seifert aus Werdau ist eine von bis zu 600 Badegästen,

die in der Einrichtung am Werdauer Wald begrüßt

werden können.

Wer nun glaubt, dass vor allem Freibäder bei diesem

Wetter ausgelastet sind, der irrt. Auch das WEBALU-

Familienbad ist nach wie vor eine sehr beliebte Einrichtung.

Durchschnittlich 450 Gäste zählen die Angestellten

der Einrichtung jeden Tag. Besonders hoch her ging es am

10. und 11. Juli anlässlich des Familienwochenendes.

Das WEBALU-Familienbad auf der Ziegelstraße hat

wie folgt geöffnet:

Montag 10 – 21 Uhr

Dienstag* 11 – 21 Uhr

Mittwoch 10 – 21 Uhr

Donnerstag* 11 – 21 Uhr

Freitag 10 – 21 Uhr

Samstag 10 – 21 Uhr

Sonntag 10 – 20 Uhr

(* 10 – 11 Uhr Seniorenschwimmen

9 – 10 Uhr an Feiertagen und Ferien)

Nachruf

Tief betroffen erhielten wir die Nachricht vom Ableben

unseres Kameraden

Hauptlöschmeister

Gerhard Gräßer

Seine langjährige Tätigkeit in der Freiwilligen

Feuerwehr Leubnitz war von hoher Einsatzbereitschaft

und Vorbildwirkung gekennzeichnet, mit der

er sich bleibende Verdienste in der Stadt Werdau

erwarb.

Wir werden ihn in ehrendem Gedenken bewahren.

Oberbürgermeister

Große Kreisstadt Werdau

Ralf Tittmann

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren

der Stadt Werdau

Gemeindewehrleiter

Michael Daßler

Bekanntgabe der Werdauer

Bodenrichtwerte

Bodenrichtwerte 31.12.2009 –

Gemeinde Werdau

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des

Bodens für eine Mehrzahl von Grundstücken einer Zone

(Bodenrichtwertzone), für die im Wesentlichen gleiche

Nutzungs- und Wertverhältnisse vorliegen. Er ist bezogen

auf den Quadratmeter Grundstücksfläche.

Der Bodenrichtwert bezieht sich auf Grundstücke, deren

wertbeeinflussende Umstände für den Bodenrichtwert typisch

sind (Richtwertgrundstück). Abweichungen eines

einzelnen Grundstückes von dem Richtwertgrundstück in

den wertbeeinflussenden Umständen – wie z. B. Erschließungszustand,

Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung,

Bodenbeschaffenheit und Grundstücksgestalt – bewirken

in der Regel entsprechende Abweichungen seines Bodenwertes

vom Richtwert.

Die Bodenrichtwerte (außer landwirtschaftliche Nutzflächen)

beziehen sich auf baureifes, erschließungsbeitragsfreies

Land (erschlossen nach § 127 BauGB) und vermessenes

Land. Bodenrichtwerte in bebauten Gebieten sind

mit dem Wert ermittelt worden, der sich ergeben würde,

wenn die Grundstücke unbebaut, erschlossen und altlastenfrei

wären.

Herausgeber: Stadt Werdau, Oberbürgermeister Ralf Tittmann. Redaktion: André Kleber, Stadtverwaltung Werdau/Pressestelle,

Markt 10 - 18, 08412 Werdau, Telefon: (03761) 594-207, Fax: (03761) 594-333, E-Mail: sv-0.22kleber@werdau.de,

Oberbuergermeister@werdau.de. Druck und Verlag: Secundo-Verlag GmbH, Auenstraße 3, 08496 Neumark, Tel.: (037600) 3675,

Telefax: (037600) 3676, E-Mail: info@secundoverlag.de. Verantwortlich für den nichtamtlichen Teil und Anzeigenteil: Peter Geiger


Kontakt: Geschäftsstelle des Gutachterausschusses,

PF 10 01 76, 08067 Zwickau

Bekanntmachungen der

Landesdirektion Chemnitz

Antrag auf Erteilung einer

Leitungs- und

Anlagenrechtsbescheinigung

Gemarkungen Gösau, Frankenhausen, Leitelshain,

Gablenz, Crimmitschau, Wahlen, Rudelswalde,

Langenbernsdorf, Langenhessen, Steinpleis und

Königswalde vom 30. Juni 2010

Die Landesdirektion Chemnitz gibt bekannt, dass die Wasserwerke

Zwickau GmbH, Erlmühlenstraße 15, 08066

Zwickau, einen Antrag auf Erteilung einer Leitungs- und

Anlagenrechtsbescheinigung gemäß § 9 Abs. 4 des

Grundbuchbereinigungsgesetzes (GBBerG) vom 20. Dezember

1993 (BGBl. I S. 2182, 2192), das zuletzt durch

Artikel 41 des Gesetzes vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I

S. 2586, 2706) geändert worden ist, gestellt hat.

Der Antrag umfasst bestehende Trinkwasserleitungen verschiedener

Dimensionen einschließlich Steuerkabel,

Druckminderschacht, Tiefbrunnen und Zuwegung im Bereich

oben genannter Gemarkungen (Az.: 32-3043/6/350).

Die von den Anlagen betroffenen Grundstückseigentümer

der Stadt Crimmitschau (Gemarkungen Gösau, Frankenhausen,

Leitelshain, Gablenz, Crimmitschau, Wahlen,

Rudelswalde), der Gemeinde Langenbernsdorf (Gemarkung

Langenbernsdorf) und der Stadt Werdau (Gemarkungen

Langenhessen, Steinpleis, Königswalde)

22. Juli 2010 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 3

können den eingereichten Antrag sowie die beigefügten

Unterlagen in der Zeit

vom Montag, dem 26. Juli 2010, bis

Dienstag, den 23. August 2010,

montags bis donnerstags zwischen 8.30 Uhr und 11.30

Uhr sowie zwischen 12.30 Uhr und 15.00 Uhr, freitags

zwischen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr in der Landesdirektion

Chemnitz, Altchemnitzer Str. 41, 09120 Chemnitz, Zimmer

159, einsehen.

Die Landesdirektion Chemnitz erteilt die Leitungs- und

Anlagenrechtsbescheinigung nach Ablauf der gesetzlich

festgelegten Frist (§ 9 Abs. 4 GBBerG i.V.m. § 7 Abs. 4

und 5 Sachenrechts-Durchführungsverordnung - SachenR-DV).

Hinweis zur Einlegung von Widersprüchen:

Gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 GBBerG ist von Gesetzes wegen

eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit für alle am

2. Oktober 1990 bestehenden Energiefortleitungen einschließlich

aller dazugehörigen Anlagen und Anlagen der

Wasserversorgung und -entsorgung entstanden.

Die durch Gesetz entstandene beschränkte persönliche

Dienstbarkeit dokumentiert nur den Stand vom 3. Oktober

1990. Alle danach eingetretenen Veränderungen müssen

durch einen zivilrechtlichen Vertrag zwischen den Versorgungsunternehmen

und dem Grundstückseigentümer geklärt

werden.

Dadurch, dass die Dienstbarkeit durch Gesetz bereits entstanden

ist, kann ein Widerspruch nicht damit begründet

werden, dass kein Einverständnis mit der Belastung des

Grundbuches erteilt wird.

Ein zulässiger Widerspruch kann nur darauf gerichtet

sein, dass die von dem antragstellenden Unternehmen

dargestellte Leitungsführung nicht richtig ist. Dies bedeutet,

dass ein Widerspruch sich nur dagegen richten kann,

dass das Grundstück gar nicht von einer Leitung betroffen

ist oder in anderer Weise, als von dem Unternehmen

dargestellt, betroffen ist.

Wir möchten Sie daher bitten, nur in begründeten Fällen

von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen.

Der Widerspruch kann bei der Landesdirektion Chemnitz

unter der vorbezeichneten Adresse bis zum Ende der

Auslegungsfrist erhoben werden. Entsprechende Formulare

liegen im Auslegungszimmer (Zimmer 159) bereit.

Chemnitz, den 30. Juni 2010

Landesdirektion Chemnitz

gez. Hagenberg

Referatsleiter

Bekanntmachungen der

Oberfinanzdirektion Chemnitz

Aus zwei mach eins

Zusammenlegung der Finanzämter

Zwickau-Land und Zwickau-Stadt zum

Finanzamt Zwickau

Zum 01.11.2010 werden die Finanzämter Zwickau-Land

und Zwickau-Stadt zum Finanzamt Zwickau zusammengelegt.


Seite 4 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • 22. Juli 2010

Das zukünftige Finanzamt Zwickau ist für die Steuerpflichtigen

der Gemeinden des ehemaligen Landkreises

Zwickauer-Land – bisher Finanzamt Zwickau-Land – und

der Stadt Zwickau – bisher Finanzamt Zwickau-Stadt

sowie für die Kraftfahrzeugsteuer des gesamten Landkreises

Zwickau zuständig.

Das Finanzamt Zwickau ist am Standort Lessingstraße 15,

08056 Zwickau, Tel.: 0375 28368-0 (E-Mail: poststelle@fazwickau.smf.sachsen.de)

zu erreichen.

Für Steuerpflichtige des bisherigen Finanzamts Zwickau-

Land ändern sich die Steuernummern nicht. Steuerpflichtige,

die bisher beim Finanzamt Zwickau-Stadt geführt werden,

erhalten ab Ende Oktober 2010 eine Mitteilung zur

neuen Steuernummer.

Bekanntmachunen des

Staatsbetriebes Sachsenforst

Neue Termine für

Waldbesitzerveranstaltungen

im Herbst 2010

Durch Waldpflege, Holzernte und Waldverjüngung leisten

die Waldbesitzer unserer Region einen wichtigen Beitrag

zur Nachhaltigkeit der Waldbestände. Dabei werden private

und körperschaftliche Waldbesitzer u. a. durch kostenfreie

Beratung sowie Aus- und Fortbildungsangebote des

Freistaates unterstützt und gefördert. Der Staatsbetrieb

Sachsenforst, Forstbezirk Plauen, bietet für Waldbesitzer

folgendes Herbstprogramm 2010 an:

Aus- und Fortbildung

Anwuchserfolg bei Forstkulturen (Dauer: 3 - 4 Std.)

Freitag, 10.9.2010, 12.00 Uhr, Walderlebnisgarten Eich

Samstag, 11.9.2010, 9.00 Uhr, Forstbezirk Plauen

Einsatz von Freischneidern

Freitag, 27.8.2010, 12.00 Uhr, Walderlebnisgarten Eich

Samstag, 25.9.2010, 9.00 Uhr, Holzplatz Langenbernsdorf

Grundlehrgang Motorsägenarbeit

6./7.9.2010 (Mo/Di)

27./28.9.2010 (Mo/Di)

28./ 29.10.2010 (Do/Fr)

29./30.11.2010 (Mo/Di)

jeweils Gasthof Schönbrunn bei Reichenbach

Aufbaulehrgang Wartung und Pflege der Motorsäge

Samstag, 23.10.2010, Ausbildungsstätte Morgenröthe

Samstag, 27.11.2010, Ausbildungsstätte Morgenröthe

Aufbaulehrgang Trainingstag Baumfällung

Samstags, ca. 8.00 - 14.00 Uhr, Walderlebnisgarten Eich

Termine werden noch bekannt gegeben.

Anforderungen an Holzvermessung und -sortierung

Oktober 2010, donnerstags nachmittags, genauer Termin

wird noch bekannt gegeben.

Forstliche Exkursionen

Exkursion zur Forstbaumschule

Samstag, 18.9.2010, 9.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr. Die Anfahrt

(ca. 35 km ab Plauen) erfolgt individuell.

Tagesexkursion des Sächsischen Forstvereins in den

Stadtwald Plauen

Samstag, den 25.9., Treffpunkt: 10.00 Uhr, Gaststätte

Pfaffenmühle, Jößnitz

Exkursion ins Sägewerk

Termin wird noch bekannt gegeben.

Kontakt: Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Plauen,

Europaratstr. 11, 08523 Plauen, Tel. 03741-104800; Fax

03741-104820, E-Mail: Petra.Treiber@smul.sachsen.de.

Die Teilnahme ist für Waldbesitzer kostenfrei.

Bekanntmachungen

Friedensrichter(in) wird

gewählt

Das Amt der ehrenamtlichen Friedensrichterin/des ehrenamtlichen

Friedensrichters im Schiedsbezirk Werdau wird

im September für eine Amtszeit von 5 Jahren durch

Wahl im Stadtrat wieder besetzt. Friedensrichter führen

selbstständig das Schlichtungsverfahren in bürgerlichen

Rechtsstreitigkeiten über vermögensrechtliche Ansprüche,

über Nachbarrechtsstreitigkeiten und über nicht vermögensrechtliche

Ansprüche wegen Verletzung der persönlichen

Ehre (z. B. Ansprüche auf Entschuldigung wegen

einer Beleidigung) durch. Zur Vermeidung gerichtlicher

Auseinandersetzungen besteht die Aufgabe der

Friedensrichter darin, festgefahrene Konfliktsituationen

und verhärtete Fronten durch Verhandlungsgeschick aufzubrechen

und dadurch kleinere Meinungsverschiedenheiten

und Streitigkeiten zu schlichten und ggf. durch Abschluss

eines entsprechend zu protokollierenden Vergleiches

zu beenden. Das Amt erfordert deshalb Freude und

Geschick an und in der Verhandlungsführung und

Schreibgewandtheit. Friedensrichter sind in ihrer Verhandlung

unabhängig. Sie unterstehen der Aufsicht des Direktors

des Amtsgerichtes Zwickau. Bei der Bürgerinformation

im Rathaus liegen weitere Informationen zur Tätigkeit

der Friedensrichter bereit. Bei der Tätigkeit handelt es sich

um ein Ehrenamt. Es besteht Anspruch auf Entschädigung

nach der Satzung der Stadt Werdau über die Entschädigung

für ehrenamtliche Tätigkeit. Interessierte Bürgerinnen

und Bürger sind aufgefordert, ihre schriftliche Bewerbung

bis zum 22. August 2010 bei der Stadtverwaltung

Werdau, Juristischer Dienst, Markt 10-18, einzureichen.

Der derzeitige Amtsinhaber kandidiert wieder.

Gemäß § 4 des Sächsischen Schieds- und Gütestellengesetzes

müssen Bewerber folgende Voraussetzungen erfüllen:

(1) Der Friedensrichter muss nach seiner Persönlichkeit

und seinen Fähigkeiten für das Amt geeignet sein.

(2) Friedensrichter kann nicht sein, wer

1. als Rechtsanwalt zugelassen oder als Notar bestellt

ist;

2. die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig

ausübt;

3. das Amt eines Berufsrichters oder Staatsanwalts ausübt

oder als Polizei- oder Justizbediensteter tätig ist.

(3) Friedensrichter kann ferner nicht sein, wer die Fähigkeit

zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt oder


durch gerichtliche Anordnungen in der Verfügung über

sein Vermögen beschränkt ist.

(4) Friedensrichter soll nicht sein, wer

1. bei Beginn der Amtsperiode das 30. Lebensjahr noch

nicht oder das 70. Lebensjahr schon vollendet haben

wird;

2. nicht in dem Bezirk der Schiedsstelle wohnt;

3. gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der

Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat, insbesondere die

im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische

Rechte vom 19. Dezember 1966 gewährleisteten

Menschenrechte oder die in der Allgemeinen

Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember

1948 enthaltenen Grundsätze verletzt hat oder

4. für das frühere Ministerium für Staatssicherheit oder

Amt für nationale Sicherheit tätig war.

(5) Bei ehemaligen Mitarbeitern oder Angehörigen in herausgehobener

Funktion von Parteien und Massenorganisationen,

der bewaffneten Organe und Kampfgruppen sowie

sonstiger staatlicher oder gemeindlicher Dienststellen

oder Betriebe der ehemaligen DDR, insbesondere bei

Abteilungsleitern der Ministerien und Räten der Bezirke,

Mitgliedern der SED-Bezirks- und Kreisleitungen, Mitgliedern

der Räte der Bezirke, Absolventen zentraler Parteischulen,

politischen Funktionsträgern in den bewaffneten

Organen und Kampfgruppen, Botschaftern und Leitern

anderer diplomatischer Vertretungen und Handelsvertretungen

sowie bei Mitgliedern der Bezirks- und Kreiseinsatzleitungen

wird vermutet, dass sie die als Friedensrichter

erforderliche Eignung nicht besitzen. Diese Vermutung

kann widerlegt werden.

(6) Der Friedensrichter, Bewerber oder Vorgeschlagene

hat gegenüber der Gemeinde schriftlich zu erklären, dass

Ausschlussgründe nach den Absätzen 2 bis 5 nicht vorliegen,

und seine Einwilligung, Auskünfte zu den Ausschlussgründen

des Absatzes 4 Nr. 3 und 4 und des Absatzes 5

beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes

einzuholen, zu erteilen.

Veranstaltungen

Hopfen und Malz – Gott erhalt’s

Neue Sonderausstellung „Bierleidenschaften“

im Werdauer Museum

Erst Tabak, dann der Streifzug durch die Werdauer Gastronomie

und nun … der Gerstensaft. Ganz im Thema und

doch anders als erwartet, startete am 18. Juli ab 10.00 Uhr

die neue Sonderausstellung „Bierleidenschaften“ im Werdauer

Stadt- und Dampfmaschinenmuseum.

Die Sonderausstellung wurde von Axel Mönnich aus

Plauen zur Verfügung gestellt. Der 46-jährige Vogtländer

sammelt seit Jahrzehnten Brauereiartikel und verfügt

über eine der größten Privatsammlungen dieser Art in

Deutschland. Da er selbst viele Jahre als Brauer in Wernesgrün

gearbeitet hat, bilden Fachwissen und Sammelleidenschaft

eine fruchtbare Symbiose. Auf 100 m² zeigt

nun das Team eine Auswahl seines riesigen Fundus. Der

Schwerpunkt wurde auf den Bierort Wernesgrün und andere

vogtländische Brauereien gelegt. Außerdem soll

auch an die großen Brautraditionen der Stadt Werdau

erinnert werden, indem die Ausstellung um Sachzeugen

22. Juli 2010 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 5

aus der ehemaligen Geidel/Feldschlösschen Brauerei ergänzt

wurde. Es gibt alles zu sehen rund um das Thema

Bier.

Kontakt: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau,

Holzstraße 2, 08412 Werdau, Telefon: 03761 75031

Öffnungszeiten: So. bis Do. jeweils von 10.00 bis 18.00

Uhr bis zum 19. September

Traditionelles Gartenfest des

Werdauer Museums

Fackelumzug und Nachtfahrt der

Gartenbahn sind Highlight der

Veranstaltung

Die Gartenbahn am Werdauer Museum fasziniert immer

wieder Jung und Alt. Der Verein würde sich insbesondere

über engagierten Nachwuchs, wie hier Franz Büttner, sehr

freuen.


Seite 6 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • 22. Juli 2010

Traditionell begeht das Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum

am 21. August das Gartenfest mit der

Nachtfahrt der Gartenbahn. In der Zeit von 14.00 bis 22.00

Uhr lädt Dr. Beier, der Leiter der Einrichtung, die Werdauer

und ihre Gäste ein. Außerdem begeht die Stadt- und Kreisbibliothek

an diesem Tag einen „Tag der offenen Tür“. „Das

Angebot richtet sich vor allem an das jüngere Publikum

und Familien“, erläutert Dr. Beier.

Programm:

14.00 – 22.00 Uhr

Die Ausstellungen des Museums laden zu einem Besuch

ein.

14.00 – 18.00 Uhr

Die Bibliothke ist für jedermann geöffnet und kann besichtigt

werden. Ausleihe und Neuanmeldungen sind möglich.

Auf dem Hof macht das Spielmobil Station mit Hüpfburg,

Spielgeräten, Bastelmöglichkeiten.

16.00 – 22.00 Uhr

Die Gartenbahn fährt auf allen drei Spurweiten.

ca. 18.30 Uhr

Ein Mitmachmärchen für kleine und große Kinder mit der

Gruppe „Happy-Feeling“.

ca. 20.00 Uhr

Großer Lampionumzug durch die Werdauer Innenstadt mit

musikalischer Begleitung durch die Gruppe „Happy-Feeling“.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Birkners Grillund

Löschzug steht wie immer bereit. Außerdem wird der

Buttersepp den Backofen anheizen und frisches Brot und

Kuchen feilbieten. Alle Angebote gibt es zum kleinen Preis.

Es gelten die normalen Eintrittsgebühren des Museums.

Außerdem haben die ABC-Schützen freien Eintritt!

Kontakt: Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau,

Holzstraße 2, 08412 Werdau, Telefon: 03761/75031

Weitere Meldungen

Hoch über den Wipfeln …

Kletterwald Werdau lädt zu

sommerlicher Veranstaltung ein

Trotz hoher Temperaturen fanden sich am Samstag, dem

10. Juli, zahlreiche Besucher zum ersten Sommerkletterfest

im Kletterwald Werdau ein. Dank der dichten Baumkronen

fanden die jungen und jung gebliebenen „Wipfelstürmer“

ein schattiges und gleichzeitig spannendes Klettererlebnis

vor, das so in unserer Region einmalig ist.

Während andere in der prallen Sonne schwitzten, konnte

hier ein wenig Schatten genossen werden. Als Belohnung

für die akrobatischen Versuche erhielt jeder zahlende Besucher

ein Eis kostenlos. Zu den besonderen Attraktionen

zählten unter anderem das Bierkistenstapeln sowie das

Abseilen aus großer Höhe.

Der Werdauer Kletterwald hat noch bis Ende August täglich

von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der letzte Aufstieg ist

18 Uhr. In der Nebensaison gelten verkürzte Öffnungszeiten.

Sonne und Schatten nah bei einander (Foto: Ronald Brune).

Kontakt:

96614755

www.kletterwald-werdau.de, Telefon: 0176/

Mit Sang und Klang

Soll ein Glockenspiel

den Werdauer Markt aufwerten?

Eine Skulptur aus Stahl, kombiniert mit Glockenspiel,

könnte den Markt der Stadt Werdau langfristig weiter aufwerten.

Das ist zumindest die Idee einiger Bürger und

Gewerbetreibender aus Stadt und Umland.

So könnte es aussehen – das neue Glockenspiel für

Werdau.


Die Skulptur in Stahl und Edelstahl ergänzt um 10 Messinggussglocken

in unterschiedlicher Größe mit einer geplanten

Gesamthöhe von ca. 6,5 m könnte auf dem oberen

Marktspiegel stehen. Dort entsteht eine gute gestalterische

Einheit mit dem Brunnen, und eventuelle Versorgungsleitungen

liegen in der Nähe.

Das Glockenspiel soll primär der Bereicherung des jährlichen

Weihnachtsmarktes dienen, da die elektronisch

spielbaren Glocken eine Vielfalt von Melodien aufweisen.

Für diesen Anlass wird zusätzlich ein leicht montierbarer,

mit Weihnachtsmotiven versehener Adventskranz aus

Metall geschaffen, der vier Lichter trägt, die einzeln zugeschaltet

werden können. Nach Weihnachten kann der

Kranz abgenommen werden und das Glockenspiel im Jahresverlauf

mit anderen Melodien für verschiedene Veranstaltungen

und Tagesstimmungen erklingen.

Zur Diskussion steht auch, ob mit Hilfe der Bürger oder der

Musikschule eine für Glocken geeignete „Hymne für Werdau

und seine Ortsteile“ komponiert und auf einen Tonträger

übertragen werden kann.

Das alles sind bis jetzt jedoch nur Pläne und Ideen. Bevor

es an eine mögliche Realisierung geht, gibt es noch viele

Dinge abzuwägen. Vor allem ist uns IHRE MEINUNG

wichtig. Was halten Sie von der Idee?

Kontakt: Stadtverwaltung Werdau, Stadtmarketing, Markt

10 – 18, 08412 Werdau, E-Mail: sv-0.22kleber@werdau.de

Pünktlich zum Fest

Fassadenbild an der Feuerwehr

Steinpleis frisch rausgeputzt

Noch einen Monat bis zum großen Fest. Nun erstrahlt das

Gemälde der Freiwilligen Feuerwehr Steinpleis in neuem

Glanz.

Das durch Rissbildung in den Außenwänden des Feuerwehrgerätehauses

beschädigte Fassadenbild wurde am

13. und 14. Juli durch die Fassaden- und Kunstmalerei

Schott aus Auerbach, die vor einigen Jahren das Fassadenbild

gestaltet hat, instand gesetzt. Die Gesamtkosten

betragen rund 1.500,00 Euro.

Die Maßnahme ist in Vorbereitung des 120-jährigen Bestehens

der FFw Steinpleis im August von Bedeutung.

22. Juli 2010 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 7

Damit die Jugend nichts

anbrennen lässt …

Zeltlager Jugendfeuerwehren vom

25.06. bis 27.06.2010 Langenhessen

Vom 25.06. bis 27.06.2010 fand das diesjährige Zeltlager

der Jugendfeuerwehren der Ortsteile von Werdau sowie

der Nachbargemeinden Beiersdorf, Gospersgrün und

Rupppertsgrün statt.

Ausrichter dieser Veranstaltung, die in diesem Jahr zum

zehnten Mal stattfand, waren die Jugendfeuerwehren

Leubnitz und Langenhessen.

Am 25.06.2010 gegen 18.30 Uhr eröffnete Gemeindejugendwart

Annette Werner das Lager. Nach dem Abendessen

konnten sich die jungen Kameraden bei Sport und

Spiel näher kennen lernen. Gegen 22.00 Uhr war Bettruhe

angesagt, die jäh durch den Sirenenalarm unterbrochen

wurde. Wie bei einem richtigen Alarm war beim Anziehen

Schnelligkeit gefragt. Nach einer kurzen Einweisung durch

die Betreuer ging es zur Nachtwanderung, wo einige Fragen

über den Ort Langenhessen zu beantworten waren.

Am Samstag begann nach dem Frühstück unser Spiel

ohne Grenzen. Dabei wurden an den einzelnen Stationen

Fragen zur Feuerwehrtechnik, Ersten Hilfe und zur Heimatkunde

gestellt. Neben Theorie stand auch die Praxis

im Vordergrund, wie z. B. Schlauchkegeln oder Füllen

eines Behälters mit Wasser. Nach dem Mittagessen ging

es zum Baden in das Leubnitzer Freibad. Der Abend klang

bei einem Grillfest mit Lagerfeuer aus.

Der letzte Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück.

Anschließend wurde das Lager aufgeräumt und die Zelte

abgebaut, wo alle tatkräftig mit anpackten, so dass gegen

10.30 Uhr die Auswertung und die anschließende Siegerehrung

stattfinden konnten. Als Sieger bei dem diesjährigen

Lager ging die Langenhessener Jugendgruppe II

hervor, den 2. Platz belegte die Beiersdorfer Jugendwehr

und die beiden 3. Plätze gingen an die Jugendwehren

Leubnitz und Gospersgrün, die zusammen als eine Mannschaft

starteten unter dem Namen „Leugrün“.

Die Gemeindejugendwartin Annette Werner beendete das

Lager, indem sie den Staffelstab für das Jahr 2011 an die

Jugendwehr von Ruppertsgrün weitergab, die somit die

nächsten Ausrichter des Lagers sein werden.

Persönlich möchte ich mich im Namen auch von Sabrina

Klemm, Jugendwartin von Langenhessen, recht herzlich

bei all denjenigen bedanken, die uns tatkräftig zur Seite

standen, so dass es für alle ein unvergessliches Erlebnis

wurde.

Autor: Annette Werner, Gemeindejugendwartin von Werdau


Seite 8 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • 22. Juli 2010

Hochsaison für den

Klapperstorch

Stadt Werdau begrüßt

neue Erdenbürger

In den vergangenen drei Monaten durfte sich die Stadt

Werdau wieder über eine ganze Menge neue, junge Einwohner

freuen. Dies waren im Einzelnen:

April (Fortsetzung der Ausgabe von Anfang Mai)

Erik Leichsenring Werdau, OT Steinpleis

Leonie Topf Werdau

Timon Bernhardt

Mai

Werdau, OT Steinpleis

Justice Joelle John Werdau

Marian Vogel

William Bukoola

Werdau, OT Leubnitz

Ssempuuma Werdau

Cora Zimmermann Werdau

Lenny Hofmann Werdau

Lea Louisa Lissner Werdau, OT Leubnitz

Larissa Duske Werdau

Amadeus Robert Wildt Werdau, OT Leubnitz

Chiara Mimi Lustig Werdau

Lennox Luis Fügemann Werdau

Adrian Müller

Juni

Werdau, OT Steinpleis

Quentin Ennio Uhlig Werdau

Oliver Nelio Weber Werdau

Finn Gärtner Werdau

Finlay Einar Martin Werdau, OT Leubnitz

Lea Sophie Grauf Werdau

Cedrik Wendler Werdau, OT Leunitz

Vincent Seiler Werdau, OT Langenhessen

Nancy Jonasdofski Werdau

Henry Fritz Wolf Werdau

Merle Bauerfeind Werdau

Lennox Retzlaff Werdau, OT Königswalde

John Kromm Werdau

Nele Wimmer Werdau, OT Langenhessen

Emma Schumann Werdau, OT Langenhessen

Pauline Stein Werdau

Clement Palabost Werdau

Großen Durst bei diesen Temperaturen hat der kleine

Lenny Hofmann. Seiner stolzen Mutter Katja hilft die

7-jährige Schwester Shirly Hofmann, wo immer sie kann.

Die Stadtverwaltung Werdau wünscht ALLEN Kindern und

deren Eltern ein gesundes, glückliches und langes Leben

hier in unserer Heimat.


Sonstiges

Lachende Kinderherzen für

einen guten Zweck

BruchBude beim Sommerfest in

Zwickau dabei

Der Jugendring Westsachsen lud am 26.06.2010 zum

6. Kinder-Sommerfest ein. Spannung, Spiel, Spaß, gute

Laune und strahlende Kinderaugen waren auf dem Gelände

des Glück-Auf-Centers in Schedewitz allgegenwärtig.

Hunderte Kinder folgten mit Eltern und Großeltern der

Einladung und nahmen an vielen verschiedenen Aktionen

und Aktivitäten der rund 25 präsenten Vereine des Jugendrings

Westsachsen teil. Pro Angebot wanderten 50 Cent in

den Spendentopf, sodass am Abend eine stolze Spendensumme

von 1.570 Euro zusammen kam, welche den Vereinen

des Jugendrings zu Gute kommt.

Auch das Team des Jugendzentrums „BruchBude“ aus

Werdau lieferte mit tatkräftiger Unterstützung einiger Jugendlicher

ihren Beitrag. Viele Mädchen und Jungen ließen

sich geduldig ihre kleinen Hände eingipsen. Voller

Begeisterung nahmen diese ihre Gipshände als Andenken

für die Ewigkeit mit nach Hause.

Aus Sicht des „BruchBuden“-Teams war es ein gelungenes

Fest für alle. Auch im nächsten Jahr wird die „Bruch-

Bude“ der Johanniter wieder mit dabei sein, wenn es heißt:

„7. Kinderfest des Jugendringes Westsachsen – lachende

Kinderherzen für einen guten Zweck“.

Was sonst noch interessiert ...

Blattläuse erfolgreich

bekämpfen

Von Ameisen umsorgt, von Marienkäfern bekämpft, von

Hobbygärtnern gefürchtet:

Blattläuse sind äußerst hartnäckig. Sie entziehen Gemüse-,

Obst- und Zierpflanzen die Nährstoffe und können

Krankheiten übertragen. Wenn der Marienkäfer als Fraßfeind

allein zur Bekämpfung der saugenden Schädlinge

nicht ausreicht und die Ernte in Gefahr ist, muss eine

schnelle und effektive Lösung her. Um jedoch den Nützling

nicht zu vernichten, empfehlen Gartenexperten Pflanzenschutzmittel

mit schonenden Wirkstoffen. So wirken be-

22. Juli 2010 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 9

stimmte Blattlausfrei-Produkte mit Fettsäuren aus der Natur.

Blattläuse, aber auch Weiße Fliegen, Spinnmilben und

andere lästige Schädlinge werden so zuverlässig bekämpft,

nützliche Insekten wie Marienkäfer, Flor- und

Schwebfliegen, Schlupfwespen und Raubmilben geschont.

Für Bienen ist das Mittel nicht gefährlich. Die

behandelten Früchte und Gemüsepflanzen können dank

des umweltschonenden Wirkstoffes nach dem Waschen

ohne Bedenken verzehrt werden. Das Mittel ist als ergiebiges

Konzentrat und als anwendungsfertiges Spray für

Kleinflächen zu haben. Quelle: rbr

Die Holsteinische Schweiz

lockt mit viel Natur und tollen

Freizeitangeboten

Seen, Hügel und Wälder, mit dieser Vielfalt der Natur lockt

der größte Naturpark Schleswig-Holsteins. Deshalb gehört

diese Gegend zwischen Lübeck und Kiel in Ostholstein zu

den beliebtesten Urlaubs- und Ausflugszielen. Aber nicht

nur Naturliebhaber und sportlich Aktive wie Paddler, Wanderer

und Radfahrer finden in der Holsteinischen Schweiz

zahlreiche interessante Routen, auch für Familien mit Kindern

ist einiges geboten. So lockt Bad Segeberg mit den

Karl-May-Festspielen, der Kalkberg mit seinen Höhlenbewohnern,

den Fledermäusen und auch die Ostsee ist nicht

weit. Hier gibt es die Unterwasserwelt zu erkunden, und im

Museum Haithabu können Eltern und Kinder gemeinsam

die Welt der Wikinger kennenlernen. Die Natur hat die

Holsteinische Schweiz reich belohnt. Denn sie kann mit

über 200 Seen zwischen Hügeln, Wäldern und hübschen

Städten aufwarten. Wer hier keine Zerstreuung findet, der

ist selbst schuld. Nicht nur Wanderer, sondern auch Radfahrer

kommen voll auf ihre Kosten. Kilometerlange Radund

Wanderwege bieten unzählige Touren, um sich zu

verausgaben oder gemütlich die Landschaft zu erkunden.

Man kann Ostholstein in mehreren Etappen auf gut erschlossenen

Radwegen mit sanften Hügeln vorbei an

schönen Sehenswürdigkeiten entdecken. Zum Verweilen,

Rasten und Baden laden die verschiedenen Seen ein.

Zahlreiche Hotels und Pensionen bieten den Touristen

Unterkunft, wenn sie länger an einem Ort verweilen möchten.

Ob flottes Wandern oder eher gemächliches Flanieren,

auf den ausgedehnten Wanderwegen mit über 200

Kilometern können begeisterte Wanderer zum Beispiel

entlang der Schwentine von Kiel nach Plön gelangen und

anschließend noch Bad Malente und Eutin kennenlernen.

Aber nicht nur von Stadt zu Stadt gibt es Wandermöglichkeiten.

Auch die Sehenswürdigkeiten entlang eines Wanderweges,

beispielsweise von der 500 Jahre alten Bräutigamseiche

im Dodauer Forst vorbei am Eutiner Schloss

auf den höchsten Berg Schleswig-Holsteins, den Bungsberg

mit seinen 168 Metern, sind einen flotten Marsch

wert. Außergewöhnlich sind die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten

von Wanderungen, Radwanderungen

und Schiffstouren. Auf den großen Seen locken Schiffe mit

Tagestouren und Rundfahrten. Die bekannte „Fünf-Seen-

Fahrt“ über den Dieksee, Langensee, Behlersee, Höftsee

und Edebergsee legt auf idyllischen Wasserwegen gemütlich

die insgesamt etwa zwölf Kilometer zwischen den

Anlegestellen Malente-Gremsmühlen, Niederkleveez,

Timmdorf und Plön-Fegetasche zurück.

Diese Seenvielfalt und Idylle lockt zudem viele Paddeltouristen

an. Ihnen bietet die Holsteinische Schweiz unzählige


Seite 10 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • 22. Juli 2010

Varianten, per Kanu die Region zu erkunden. Besonders

beliebt ist die Schwentine. Der etwa 55 Kilometer lange

Fluss entspringt in der Nähe des Bungsberges und fließt

bei Kiel in die Ostsee. Hier finden Paddler alles, was das

Herz begehrt. An der Schwentine entlang liegen 17 wunderschöne

Seen, die vielfältige Kanutouren bieten. Ungestört

gleitet das Boot an unberührten Naturlandschaften,

kleinen Städten und Dörfern entlang. Sie bieten den Kanutouristen

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Und

natürlich ist immer ein erholsames Bad in den Fluten

denkbar.

Ausflüge auch für Kinder

In und um die Holsteinische Schweiz gibt es für kleine und

große Abenteurer außerdem viel zu entdecken. In Bad

Segeberg knallen die Revolver, galoppieren wilde Indianer

auf ihren Pferden und professionelle Stuntmen erstaunen

mit gefährlichen Kunststücken. Hier locken die Karl-May-

Festspiele im Sommer tausende Winnetou-Begeisterte

an. Und der Kalkberg, an dem Winnetou gegen seine

‚Feinde‘ kämpft, hat noch mehr zu bieten. In seinem weitverzweigten

Höhlensystem wohnen verschiedenste Höhlenkäfer,

Schneckenarten und vor allem unzählige Fledermäuse.

Die Höhlen des Fledermaus-Zentrum „Noctalis“

können von April bis September in Führungen besichtigt

werden, und eine Erlebnisausstellung informiert über die

Höhlenbewohner. Ein Paradies ist Schleswig-Holstein für

Pferdeliebhaber. An jeder Ecke gibt es Reitställe und Ponyhöfe.

Ob an den Seen der Holsteinischen Schweiz

entlang oder am Strand der Ostsee, Reiter und Pferd

können wunderschöne Ausritte machen, und für die

Kleinsten bieten zahlreiche Bauernhöfe Pony- und Eselreiten

sowie Kutschfahrten an. Mit einer faszinierenden Unterwasserwelt,

zahlreichen Meerestieren und Korallenarten

begeistert das Meereszentrum Fehmarn. In den Korallengärten

des Meereszentrums leben tropische Korallen

und Meerestiere spannende in etwa 40 Schau-Aquarien

mit 700.000 Litern Meerwasser. Gefährliche Haie kann

man im größten Haiaquarium Deutschlands hautnah erleben.

Denn in einem Tunnel aus Glas wandelt man unter

den gefährlichen Raubfischen hindurch. Einblicke in die

heimische Meeresfauna bietet das SEA-LIFE in Timmendorfer

Strand. Die Aquarien direkt an der Ostsee werden

von circa 3.500 Tiere bewohnt. Man kann auf eine Reise

durch die faszinierende Artenvielfalt der Gewässer gehen,

von der Arktis bis in die Tropen.

Wer lieber in die Vergangenheit fährt, hat im Wikinger

Museum Haithabu die Möglichkeit, mit der ganzen Familie

die Welt der Wikinger kennenzulernen. Archäologische

Funde aus Haithabu und die Wikinger Häuser lassen die

Zeit der Wikinger wieder auferstehen. Und in den Sommermonaten

darf man sogar einigen „Wikingern“ in

Haithabu bei ihren handwerklichen Arbeiten zuschauen

und sogar mitmachen. Natürlich gibt es noch zahlreiche

weitere Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und sportliche

Aktivitäten, die man in der Holsteinischen Schweiz erleben

kann. Deshalb ist diese Region, egal, ob für Singles oder

Familien, immer eine Reise wert. nh

Mehr Gelassenheit ist Trumpf

„Schreiben, Rechnen, Singen - soll ein Kind aus der Schule

bringen“, sagt ein Sprichwort. Auch in diesem Jahr

fiebern wieder Hunderttausende von Kindern dem magischen

Tag entgegen, an dem sie zum ersten Mal in die

Schule gehen. So groß ist die Aufregung, dass Forschungen

aus Großbritannien zufolge im Körper von vielen ABC-

Schützen in spe das Stresshormon Kortisol in erhöhtem

Umfang nachgewiesen werden konnte. Spätestens seit in

Deutschland das Wort vom „Bildungsverlierer“ die Runde

macht, ist der Erwartungsdruck, den Eltern, aber auch

Verwandte auf die Schüler ausüben, noch größer geworden.

Nicht umsonst raten viele Experten mittlerweile zu

mehr Gelassenheit.

Vielfältige Veränderungen

Anders als in der Kindergartenzeit müssen die Kinder jetzt

noch früher aufstehen, damit sie pünktlich zum Unterrichtsbeginn

hinter der Schulbank sitzen. Überhaupt spielt

das Verständnis von Zeit jetzt eine große Rolle: Wie lange

dauert eine Unterrichtsstunde, wann genau fährt der

Schulbus und wie schnell schaffe ich meine Hausaufgaben?

Gut, wenn die Eltern ihren Nachwuchs bereits mit der

Uhr vertraut gemacht haben. Auch der Nachhauseweg

sollte schon Wochen vor Schulbeginn mit den ABC-Schützen

eingeübt werden, um Unfälle an Straßenübergängen

zu vermeiden. Helle Kleidung und Reflektoren am Schulranzen

machen den kleinen Verkehrsteilnehmer bei trübem

Wetter für andere besser sichtbar.

Was braucht es für einen guten Start?

Nicht nur für die Kinder beginnt mit dem Schuleintritt der

„Ernst des Lebens“, auch für die Eltern heißt es Abschied

nehmen von einem unbeschwerten Abschnitt der Kindheit.

Daher wünschen sie sich für ihr Kind den bestmöglichen

Start und sollten ihm eine hochwertige Ausstattung mit auf

den Weg geben. Die Liste der benötigten Dinge ist lang:

Schulhefte, Markenstifte, Malsachen, Hausschuhe, Knete,

Turnsachen und natürlich ein stabiler Schulranzen. Bei der

Auswahl des Ranzens haben Eltern und Kinder die Qual

der Wahl. Während die Kleinen ihren Tornister gern nach

Farbe und Muster aussuchen, sollten die Großen vor allem

auf Tragekomfort und Gewicht des Ranzens achten. So

hat eine Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs-

und Bewegungsförderung e. V. (BAG) ergeben,

dass ein Ranzengewicht von bis zu 15 Prozent des Körpergewichts

die Körperhaltung nicht nennenswert beeinträchtigt.

Bewegtes Sitzen entlastet den Rücken

Doch auch das lange Sitzen während des Unterrichts und

der Hausaufgaben belastet den zarten Kinderrücken. So

klagen bereits zahlreiche Kinder und Jugendliche über

Rückenschmerzen. Nach Meinung führender Kinderärzte

ist mangelnde Bewegung oft die Ursache. Tatsächlich verbringen

schon Grundschüler im Schnitt täglich zehn Stunden

im Sitzen. Umso mehr lohnt sich die Anschaffung von

rückenfreundlichem Mobiliar für den kindlichen Arbeitsplatz

zu Hause. Dieser sollte einen festen Platz haben und

vor dem eventuellen Zugriff kleinerer Geschwister sicher

sein - das fördert das selbstständige Arbeiten. Zum Inventar

gehören ein höhenverstellbarer Tisch und ein aktivdynamischer

Stuhl, der eine stetige Änderung der Haltung

ermöglicht. Während der Hausaufgaben ist es ratsam,

zwischendurch Bewegungspausen einzulegen - also aufstehen,

sich strecken und herumgehen. Danach fällt das

Lernen wieder leichter. Erfahrene Eltern wissen: Ein positiv

erlebter Schuleinstieg ist das beste Fundament für eine

von Motivation getragene Schullaufbahn.

Quelle: djd/pt


Langschläfer unter den Tieren

sind besser vor Parasiten

geschützt

Ausreichende Ruhephasen stärken

offenbar das Immunsystem

von Säugetieren

Schlafen ist gesund! Das gilt auch für Tiere. Wissenschaftler

haben jetzt herausgefunden, dass Tiere, die länger

schlafen, weniger unter Parasitenbefall leiden und eine

höhere Konzentration von Immunzellen im Blut haben als

Kurzschläfer. Ein internationales Forscherteam, bestehend

aus Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für

evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der Durham University

in Großbritannien und der Boston University School of

Medicine (USA), war der Theorie nachgegangen, ob und

inwiefern Schlaf die Immunfunktion verbessert. Schlaf sei

ein biologisches Phänomen, denn obwohl er einen großen

Teil der Lebenszeit eines Tieres ausmache und in zahlreichen

experimentellen Studien genau beleuchtet wurde,

gebe es noch immer keine einhellige Meinung bezüglich

seiner Funktion, sagt der Leiter der Studie, Brian Preston

vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.

Außerdem habe bisher noch niemand erklären

können, warum sich im Laufe der Evolution bei verschiedenen

Tierarten Unterschiede hinsichtlich ihres Schlafbedürfnisses

herausgebildet haben.

So betrage beispielsweise die Spanne bei Säugetieren

zwischen 3 und 20 Stunden Schlafdauer pro Tag.

22. Juli 2010 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 11

„Unsere Studie zeigt, dass Schlaf eine wichtige Rolle beim

Schutz der Tiere vor Parasitenbefall spielt”, erläutert Preston.

Im Laufe der Evolution habe der Schlaf offenbar mit

dem Schutz vor Parasiten eine weitere Funktion hinzugewonnen.

Die Wissenschaftler hatten dazu verschiedene

Daten über den Schlaf, das Immunsystem und den Parasitenbefall

von über 30 Säugetierarten verglichen und dabei

festgestellt, dass Säugetiere, die länger schlafen, mehr

Immunzellen hatten als Kurzschläfer und außerdem wesentlich

weniger von Parasitenbefall betroffen waren. „Wir

vermuten, dass Schlaf das Immunsystem auftankt. Wenn

ein Tier wach ist, verbraucht es viel Energie – unter anderem

für die Nahrungssuche, die Suche nach einem Fortpflanzungspartner

und die Versorgung des Nachwuchses.

Wenn ein Tier schläft, vermeidet es diese Energie verbrauchenden

Aktivitäten und kann die so gesparten Ressourcen

in die körpereigenen Abwehrkräfte investieren“, erklärt

Preston.Auch die Schlafforschung beim Menschen hat

immer wieder die gesundheitsfördernde Funktion der

nächtlichen Ruhe belegt. So vermindert ein ausreichender

Schlaf beispielsweise offenbar die Infektionsanfälligkeit,

sorgt für verbesserte Abwehrkräfte oder unterstützt bei

Erkrankungen den Heilungsprozess, während dagegen

ein Schlafmangel zum Beispiel zu Bluthochdruck oder

Übergewicht führen kann.

Die aktuelle Studie könnte daher auch in Hinblick auf die

Gesundheit des Menschen relevant sein. Preston plädiert

dafür, die immunologische Bedeutung des Schlafs unbedingt

weiter zu erforschen.

Quelle: animal


Seite 12 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • 22. Juli 2010

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