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kirche am ort - Augustinerkirche

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P. b. b. · Verlagspost<strong>am</strong>t 1010 Wien · GZ 02Z032664M<br />

WEIL GOTT GUT IST,<br />

EXISTIEREN WIR.<br />

Mitteilungsblatt<br />

der Augustiner<strong>kirche</strong><br />

St. Augustin, Wien I<br />

11. Jahrgang · Nr. 2<br />

März · April · Mai 2006<br />

KIRCHE<br />

AM ORT<br />

w w w . a u g u s t i n e r . a t<br />

Hl. Augustinus


2<br />

750 Jahre Augustinerorden<br />

In diesem Jahr feiern wir das<br />

letzte der drei großen Jubiläen unseres<br />

Ordens. Nach der Feier<br />

des 1650. Geburtstages<br />

unseres Ordensvaters Augustinus<br />

(2004) und des<br />

700. Todestages des hl.<br />

Nikolaus von Tolentino<br />

(2005) begehen wir Anfang<br />

April den 750. Jahrestag der<br />

Gründung des Augustinerordens.<br />

Dieses Jahr 2006 ist für die ganze augustinische<br />

F<strong>am</strong>ilie eine große Freude, denn<br />

die große Union vom 9. April 1256, durch<br />

die unser Orden gegründet wurde, hat<br />

bis heute Bestand und lebt. Man förderte<br />

in der Zeit der Gründung unseres Ordens<br />

das spirituelle Leben in Verbundenheit<br />

mit Augustinus, besonders das Leben<br />

nach seiner Regel: „Das erste Ziel eures<br />

gemeinschaftlichen Lebens ist, in Eintracht<br />

zus<strong>am</strong>men zu wohnen und ‚ein Herz und<br />

eine Seele’ (Apg 4,32) in Gott zu sein.“<br />

Die rasche Ausbreitung unseres Ordens in<br />

der Zeit der Entstehung der „Mendikanten-<br />

Orden“ (Bettelorden), einer Bewegung, die<br />

Antw<strong>ort</strong> zu geben versuchte auf die Nöte der<br />

Kirche im 13. Jh., ließ Kräfte freiwerden,<br />

den großen Veränderungen in sozialen<br />

und kulturellen Bereichen zu reagieren.<br />

Die Gesellschaft im d<strong>am</strong>aligen „Europa“<br />

1256 zeigt Strukturen auf, die uns auch<br />

heute 2006 bewegen. Ich denke dabei an<br />

die anwachsende „Wohlstandsgesellschaft“,<br />

KIRCHE AM ORT<br />

den großen Materialismus und an die<br />

religiöse Krise unserer Zeit. Hinzu kommt<br />

das Gefälle zwischen arm und reich. Die<br />

Säkularisation geht wie ein schleichender<br />

Prozess vor sich. Im 13. Jh. gab es ähnliche<br />

bzw. gleiche Probleme wie heute.<br />

Diesen Tatsachen gilt es im Jubiläumsjahr<br />

zu begegnen. Für uns alle, nicht nur für<br />

uns Mönche, kann diese Feier ein Ansporn<br />

sein, wieder mehr Gott zu suchen und ihn im<br />

Nächsten zu erkennen. Pflegen wir wieder<br />

mehr das Gebetsleben miteinander und in<br />

unseren F<strong>am</strong>ilien. Seien wir bereit, junge<br />

Menschen auf dem Weg zum Ordensberuf<br />

mit unserem Gebet und unserem Opfer zu<br />

unterstützen - auch das ist ein Dienst <strong>am</strong><br />

Nächsten.<br />

Einen wichtigen Schwerpunkt sollten wir<br />

darauf legen, die Sehnsucht nach dem<br />

„armen Christus“ zu verwirklichen. Der<br />

Lebensstil einer augustinischen Gemeinschaft<br />

und Gemeinde muss offen, aufrecht<br />

und einfach sein, ein Zeugnis eben für die<br />

Armen in der Welt von heute.<br />

Ich lade Sie ein, dieses Ordensjubiläum mit<br />

Hoffnung und Zuversicht mitzufeiern und<br />

so auch selbst Einladende zu werden für all<br />

jene, die ein Leben in einer klösterlichen<br />

Gemeinschaft suchen, aber auch für alle,<br />

die das Leben in unserer klösterlichen und<br />

pfarrlichen F<strong>am</strong>ilie durch ihr Wirken und<br />

ihre Teilnahme mittragen.<br />

Ihr P. Jordan Fenzl OSA<br />

Regionalvikar & Prior<br />

AUS DEM<br />

MUND<br />

DES HL. AUGUSTINUS<br />

ALLES IST EIN GESCHENK DEINER GÜTE<br />

Dank sei dir, Herr, dem erhabensten<br />

und besten Schöpfer und Lenker des Weltalls.<br />

Dank sei dir, unserem Gott,<br />

und hätte ich nach deinem Willen auch nur die Kindheit verlebt.<br />

Denn ich war ja da, lebte und gebrauchte meine Sinne,<br />

trug Sorge um die Unversehrtheit meines Lebens,<br />

des Abbilds deiner geheimnisvollen Einheit, der ich entst<strong>am</strong>mte.<br />

Mit dem inneren Sinn wachte ich<br />

über die Unversehrtheit der äußeren Sinne,<br />

und schon bei meinen kleinen Gedanken über meine kleinen Dinge<br />

freute ich mich an der Wahrheit.<br />

Ich wollte mich nicht täuschen lassen,<br />

mein Gedächtnis war gut, und im Sprechen war ich geschult.<br />

Freundschaft tat mir wohl;<br />

dem Schmerz, der Demütigung, der Unwissenheit<br />

suchte ich zu entkommen.<br />

Was wäre an einem solchen Wesen<br />

nicht bewunderungswürdig und lobenswert?<br />

Aber dies alles sind Gaben meines Gottes,<br />

nicht ich hab sie mir gegeben;<br />

gut war das alles - und all das war ich.<br />

Gut ist, der mich erschaffen hat,<br />

ja er selbst ist mein Gut.<br />

In ihm freue ich mich über all das Gute,<br />

das er mir in der Kindheit geschenkt hat.<br />

Meine Sünde aber lag darin,<br />

dass ich Freude, Erhebung und Wahrheit<br />

nicht in ihm suchte, sondern in seinen Geschöpfen,<br />

in mir und bei den anderen,<br />

und so in Schmerz, Verwirrung und Irrtum versank.<br />

Dank sei dir, du mein Gott,<br />

meine Wonne, mein Stolz und meine Hoffnung,<br />

Dank sei dir für deine Gaben.<br />

Bewahre du sie mir, denn so wirst du mich bewahren;<br />

das Gewährte wird wachsen und sich vollenden,<br />

und ich werde mit dir sein.<br />

Auch dass ich bin, ist dein Geschenk. Bekenntnisse 1,20,31<br />

KIRCHE AM ORT<br />

3


4<br />

Augustinus hatte von früher Jugend an einen<br />

starken Hang zum Gemeinschaftsleben. War<br />

in seiner Jugend sein Leben als Student<br />

und als Hörer der Manichäer geprägt<br />

von Gemeinschaft, so spürte er bald das<br />

Ungenügen dieser Lebensform. Durch die<br />

Taufe in der Osternacht des Jahres 387<br />

bestärkt, suchte er ab dem folgenden Jahr<br />

auf dem Landgut Tagaste, mit Freunden<br />

zus<strong>am</strong>men zu leben und gemeins<strong>am</strong><br />

Gott zu suchen in Gebet und Arbeit. Das<br />

können wir als die Geburtsstunde des<br />

klösterlichen Lebens im d<strong>am</strong>als römischen<br />

Nordafrika ansehen. Gewiss war es<br />

nicht ein rechtlicher Verband, eher ein<br />

Zus<strong>am</strong>menschluss von Gleichgesinnten in<br />

klosterähnlicher Lebensweise. Zeit seines<br />

Lebens war Augustins Sinn auf diese erste<br />

Klostergründung gerichtet. Nach seiner<br />

Priesterweihe (391) gründete er ein zweites<br />

Kloster, in dem auch er, in unmittelbarer<br />

Nähe der Bischofs<strong>kirche</strong> zu Hippo, lebte.<br />

Als er im Jahre 396 zum Bischof geweiht<br />

wurde, schloss er die <strong>am</strong> Dom tätigen<br />

Priester zu einer Gemeinschaft zus<strong>am</strong>men.<br />

Auf diese Weise konnte er sein Lebensideal<br />

weiterführen. In weiterer Folge entstanden<br />

auch Klöster für Frauen; in diese Zeit fällt<br />

auch die Klosterregel, die er verfasste, und<br />

die heute als die älteste des Abendlandes<br />

angesehen werden darf.<br />

Noch zu Lebzeiten Augustins<br />

dürften an die zwanzig solcher<br />

Klöster bestanden haben, die<br />

einen solchen Zulauf hatten,<br />

dass sich die Zahl wohl auf<br />

fünfzig erhöhte.<br />

Die Idee des augustinischen<br />

Mönchtums blieb auch nach<br />

den Vandaleneinfällen (430) und der<br />

Isl<strong>am</strong>isierung im 6. Jahrhundert erhalten.<br />

Die Vertreibung von Christen war zugleich<br />

die Verbreitung des augustinischen<br />

Mönchtums im südlichen Europa. Zu großer<br />

Bedeutung gelangte seine Ordensregel<br />

im 11. Jahrhundert, als von den d<strong>am</strong>als<br />

weit verbreiteten Kanonikern Augustins<br />

Gemeinschaftsideal übernommen wurde.<br />

Auch gab es, bei aller Schwierigkeit des<br />

historischen Stranges, durchgehend das<br />

gelebte Mönchsideal. So bildeten sich<br />

ab dem 12. und frühen 13. Jahrhundert<br />

Ordensgemeinschaften heraus, die,<br />

Einsiedlern gleich, aber doch in gewisser<br />

Weise zus<strong>am</strong>men lebten. Genannt seien die<br />

Johannboniten, gegründet von Johannes<br />

Bonus (+1249) und die Wilhelmiten<br />

(Wilhelm von Maleval +1157). Angeregt<br />

durch die Bettelordensbewegung, suchten<br />

nun die verschiedenen Gemeinschaften, die<br />

nach der Augustinusregel lebten, aber auch<br />

der Papst, einen Zus<strong>am</strong>menschluss und eine<br />

offizielle Gründung als Ordensgemeinschaft<br />

zu erreichen. Die Mönche nannten sich<br />

von nun an „Fratres Eremitae ordinis<br />

S. Augustini“. Die Verbundenheit der<br />

verschiedenen Eremitenkongregationen<br />

war nur sehr marginal ausgeprägt; zu<br />

verschieden waren die Traditionen,<br />

in denen sie lebten. Doch der Wunsch<br />

nach einem gemeins<strong>am</strong>en Orden<br />

war größer, obwohl von<br />

vielfältigen Schwierigkeiten<br />

begleitet. Papst Innozenz<br />

IV. schloss im Jahre 1244<br />

alle Eremitenverbände zus<strong>am</strong>men,<br />

erlaubte ihnen<br />

jedoch die Wahrung eigener<br />

Rechte und Privilegien.<br />

Kardinal Richard Annibaldi war<br />

das führende Haupt einer Union<br />

aller Eremitenverbände. Das<br />

Generalkapitel 1244 in Santa<br />

Maria del Populo in Rom wird<br />

als das erste Kapitel des<br />

Ordens bezeichnet. Bereits<br />

um 1250 traten auch die ersten<br />

Augustinerklöster nördlich der<br />

Alpen hervor.<br />

Die letzte Entscheidung auf dem Weg<br />

der Vereinigung brachte das große<br />

Unionskapitel im Jahre 1256, also vor genau<br />

750 Jahren mit der formellen Gründung<br />

des Augustinerordens in seiner heutigen<br />

juristischen Form. Im Sinne dieses wichtigen<br />

Kapitels erließ <strong>am</strong> 9. April 1256 Papst<br />

Alexander IV. die Bulle „Licet Ecclesiae“, das<br />

bedeuts<strong>am</strong>ste Dokument in der Geschichte<br />

unseres Ordens, und bestätigte d<strong>am</strong>it das<br />

Werk und die Beschlüsse der Ordensvers<strong>am</strong>mlung.<br />

In weiterer Folge wurden<br />

die Konstitutionen erlassen und<br />

bestätigt, sowie ein gemeins<strong>am</strong>es<br />

Ordenskleid vorgeschrieben. Der<br />

aufstre- bende Or-<br />

den der Augustinermönche hatte<br />

Ende des 13. Jahrhunderts bereits<br />

mehr als 80 Klöster nördlich<br />

der Alpen, die in vier Provinzen<br />

unterteilt wurden: in die<br />

rheinisch-schwäbische Provinz,<br />

die sächsisch-thüringische<br />

Provinz, die kölnische und die<br />

bayerische Provinz. Zu letzterer gehörten<br />

auch Österreich, Böhmen, Mähren und<br />

andere slavische Regionen. Auch in Ungarn<br />

breitete sich der Orden rasch aus. Bereits im<br />

Jahre 1262 wurden die ungarischen Klöster<br />

ZUR ENTSTEHUNG DES AUGUSTINERORDENS<br />

KIRCHE AM ORT<br />

zu einer Provinz vereinigt, die bis zur Mitte<br />

des 16. Jahrhunderts Bestand hatte,<br />

später jedoch mit der österreichischen<br />

Provinz vereinigt wurde, die im heutigen<br />

Österreich rund 20 Klöster besaß, ehe<br />

sie im 17. Jahr- hundert in drei<br />

selbstständige Ordensprovinzen<br />

unter teilt wurde.<br />

P. Albin<br />

OSA<br />

KIRCHE AM ORT 5


6<br />

DER AUGUSTINERORDEN<br />

2006<br />

Gedanken eines mit der Aufgabe<br />

der Berufungspastoral betrauten<br />

Augustiners<br />

Eine große Geschichte hat unser Orden<br />

heute hinter sich, Zeiten der Blüte und<br />

Zeiten der Krise. In der Gegenwart scheint,<br />

weltweit betrachtet, für unseren Orden<br />

beides zugleich Realität zu sein. Während<br />

sich auf anderen Kontinenten, etwa in<br />

Afrika, Latein<strong>am</strong>erika oder Asien, unsere<br />

Gemeinschaften über Ordensnachwuchs<br />

freuen können, scheint das gute alte<br />

und ehemals missionsfreudige Europa<br />

- und darin der Bereich der nord-westeuropäischen<br />

Föderation (Österreich,<br />

Deutschland, Belgien, Niederlande,<br />

Polen) des Augustinerordens, der unser<br />

Wiener Vikariat angehört, im Besonderen<br />

- in einer tiefen Krise zu stecken. Seit<br />

Jahren ist, wenn überhaupt, Nachwuchs<br />

nur spärlich gesät. Manchmal möchte man<br />

angesichts dieser Tatsache resignierend<br />

den Mut verlieren und die Hoffnung sinken<br />

lassen; oder aber man schwelgt in der<br />

Erinnerung in den guten alten Zeiten, als<br />

die Noviziate noch mit einer stattlichen<br />

Anzahl von Novizen gesegnet waren. Beides<br />

eignet sich nicht, um der gegenwärtigen<br />

Situation adäquat begegnen zu können.<br />

„Ihr sollt euch nicht nur einer glanzvollen<br />

Geschichte erinnern und darüber erzählen,<br />

sondern ihr habt eine große Geschichte<br />

aufzubauen! Blickt in die Zukunft, in die<br />

der Geist euch versetzt, um durch euch noch<br />

große Dinge zu vollbringen“, schrieb Papst<br />

Johannes Paul II. in seinem nachsynodalen<br />

apostolischen Schreiben „Vita consecrata“<br />

(110) an die Ordensleute.<br />

KIRCHE AM ORT<br />

Die Frage des Ordensnachwuchses weltumspannend<br />

zu beantw<strong>ort</strong>en und Lösungen<br />

zur Abhilfe des Berufungsmangels zu<br />

finden, ist nicht möglich. Das haben internationale<br />

Konferenzen der Beauftragten<br />

für die Berufungspastoral (2003) und<br />

der Ausbildungsleiter (2004) unseres<br />

Ordens in Rom deutlich gezeigt. Zu unterschiedlich<br />

sind die Kulturen, zu groß die<br />

Ungleichzeitigkeiten der Gesellschaften,<br />

zu divergent die sozialen Probleme der<br />

Menschen. Doch eines, so scheint es mir,<br />

ist überall gleich, wo immer wir Menschen<br />

begegnen: Sie sind Suchende, suchend nach<br />

dem Sinn des Lebens, ihres Lebens. Und wie<br />

sie ihr Leben gestalten können, so dass es<br />

gelingt. Darin sind sie unserem Ordensvater,<br />

dem sehnenden Sucher, dem hl. Augustinus<br />

ähnlich. Darin sind wir Augustiner unserem<br />

Ordensvater ähnlich. Die Sehnsucht nach<br />

gelingendem Leben ist bei jedem Menschen<br />

da, beim einen deutlich wahrnehmbar,<br />

bei einem anderen schlummert sie noch<br />

ungeweckt, wieder bei einem anderen ist<br />

sie verschüttet. Diese Sehnsucht kann, so<br />

weit dies in dieser Welt möglich ist, ihre<br />

Erfüllung finden und Leben kann gelingen,<br />

wenn ich meiner Berufung folge. Was aber<br />

ist meine Berufung? Doch nichts anderes<br />

als der Mensch zu werden, der ich bin. „Es<br />

wird nicht gesagt: Sei etwas Kleineres als<br />

du bist, sondern: Erkenne, wer du bist,<br />

und werde du selbst!“ (Augustinus, Predigt<br />

137,4,4) Doch wer bin ich? Einer, der von<br />

Gott geliebt wird und von dem Gott geliebt<br />

werden will (vgl. Augustinus, Bekenntnisse<br />

1,5,5) und der deswegen auch die Menschen<br />

lieben muss.<br />

NACH 750 JAHREN<br />

Die Sehnsucht nach gelingendem Leben,<br />

die Sehnsucht, der sein zu dürfen, der man<br />

ist, die Sehnsucht, sich selbst und den/die<br />

andere/n in Liebe annehmen zu können,<br />

spüre ich immer wieder bei Menschen - nicht<br />

nur außerhalb unserer Ordensgemeinschaft,<br />

auch innerhalb, auch bei mir selbst. Und<br />

überall, wo dies gelingt, da fühlen sich<br />

Menschen angezogen, da fühlen sie sich<br />

wohl, da blühen sie auf, da wagen sie es,<br />

sich aufs Neue auf die Suche zu begeben<br />

und sich auf sich selbst, auf Gott und die<br />

Mitmenschen - und vielleicht auch auf ein<br />

Leben in augustinischer Gemeinschaft -<br />

einzulassen. Jeder einzelne Aufbrechende ist<br />

ein Zeichen auf Zukunft hin, ist Ermutigung<br />

für alle anderen, hat seine große Geschichte,<br />

die er in die Gemeinschaft einbringt, baut<br />

an der gemeins<strong>am</strong>en Geschichte mit.<br />

Ja „ihr habt eine große Geschichte aufzubauen!“<br />

Die Erfahrung dieser Möglichkeit<br />

und der Glaube an Gottes Wirken<br />

und Beistand halten mich in unserer<br />

Ordensgemeinschaft und schenken mir<br />

Mut und Hoffnung.<br />

Zur Situation unseres Ordens heute<br />

Der Augustinerorden umfasst weltweit<br />

gegenwärtig 50 Zirkumskriptionen (Provinzen,<br />

Vikariate, Delegaturen, 1 Abtei)<br />

mit rund 2800 Mitgliedern in Europa,<br />

Afrika, Nord- und Latein<strong>am</strong>erika, Asien und<br />

Ozeanien. Seine Hauptarbeitsgebiete sieht<br />

er in den Aufgaben der außerordentlichen<br />

und ordentlichen Seelsorge, in der Erziehung<br />

und im Unterricht, in der Missionstätigkeit<br />

und in der Pflege der Wissenschaft, zumal<br />

der Theologie.<br />

Unsere Zirkumskription, das Augustiner-<br />

Vikariat Wien, hat seinen Sitz in Wien und<br />

umschließt die Klöster St. Augustin in Wien<br />

(1327/1951), St. Michael in Stuttgart/<br />

Sillenbuch (1953) und Maria Trost in<br />

Zwiesel/Bay. Wald (1962).<br />

Seit 1951 sind wieder Augustiner in Wien an<br />

der Augustiner<strong>kirche</strong> (Hofburg) tätig. Nach<br />

dem Zweiten Weltkrieg entstand infolge der<br />

Heimatvertreibung der sudetendeutschen<br />

Augustiner ein eigener Ordensverband, der<br />

sich im Lauf der Geschichte zum heutigen<br />

„Augustiner-Vikariat Wien Maria Trost“ unter<br />

der direkten Jurisdiktion des Generalpriors<br />

in Rom entwickelt hat. Gegenwärtig gehören<br />

unserem Vikariat zwölf Mitbrüder an, einer<br />

davon befindet sich zur Zeit im Noviziat in<br />

Italien. Die Aufgabengebiete der Mitbrüder<br />

unseres Vikariates umfassen derzeit Pfarr-<br />

und Schulseelsorge, Schulunterricht, Lehrlingsseelsorge,<br />

Studium und die Ausbildung<br />

des Ordensnachwuchses.<br />

P. Dominic OSA<br />

KIRCHE AM ORT 7


750 JAHRE AUGUSTINERORDEN<br />

1256 - 2006<br />

750 JAHRE AUGUSTINERORDEN<br />

FEIERN SIE MIT!<br />

SAMSTAG, 1. APRIL 2006<br />

JUBILÄUMSWALLFAHRT<br />

Um 8.00 Uhr beginnen wir unsere Wallfahrt zu augustinischen Stätten.<br />

In der alten Wallfahrts<strong>kirche</strong> Mariabrunn, in der P. Abrah<strong>am</strong> a<br />

Sancta Clara Prior war, feiern wir gemeins<strong>am</strong> als Eröffnung<br />

unseres Wallfahrtstages die Hl. Messe. Nach einer Führung<br />

durch die Kirche geht es weiter nach Baden.<br />

In Baden besteht das im Jahre 1285 gestiftete Augustinerkloster<br />

in manchen Teilen in seiner ursprünglichen mittelalterlichen<br />

Bauart. Die Kirche erfuhr viele bauliche Veränderungen,<br />

ist heute im klassizistischen Stil verändert und dient<br />

als Rektorats<strong>kirche</strong>.<br />

In Rattersdorf, einem Dorf unweit von Lockenhaus,<br />

betreuten die Augustiner bis 1782 die Pfarre. Die<br />

Kirche ist geprägt von vielen Darstellungen von<br />

Augustinerheiligen.<br />

Lockenhaus bildet unseren Schlusspunkt. Franz<br />

Graf Nadasdy stiftete im Jahre 1655 in Lockenhaus<br />

ein Augustinerkloster, dazu eine prächtige Kirche.<br />

D<strong>am</strong>als noch in Ungarn gelegen, war dieser Konvent<br />

bis 1820 das letzte bestehende Augustinerkloster.<br />

Anmelden für unsere Jubiläumswallfahrt können Sie sich<br />

ab sof<strong>ort</strong> nach den Hl. Messen in der Sakristei bzw. wochentags<br />

auch in der Pfarrkanzlei (Tel: 533 70 99; Email: wallfahrt@augustiner.at).<br />

SONNTAG, 2. APRIL 2006<br />

PONTIFIKALAMT<br />

Am 9. April 1256 hat Papst Alexander IV. durch die Bulle „Licet<br />

Ecclesiae“ den Augustinerorden gegründet. Da dieser Tag auf den<br />

Palmsonntag fällt feiern wir den Jubiläumsgottesdienst bereits<br />

eine Woche davor.<br />

Wir freuen uns, dass unser Weihbischof DDr. Helmut Krätzl<br />

zugesagt hat, die Jubiläumsfeier mit uns zu begehen. Chor,<br />

Solisten und Orchester von St. Augustin gestalten das<br />

Pontifi kal<strong>am</strong>t um 11.00 Uhr mit der „Großen Credomesse“ von<br />

Wolfgang Amadeus Mozart. Im Anschluss an die Feier laden wir<br />

herzlich zur Agape und Begegnung in die Georgskapelle ein.<br />

BITTE<br />

Liebe Leserinnen und Leser von KIRCHE AM ORT!<br />

Wir freuen uns, wenn immer wieder Gläubige Lob für unser Mitteilungsblatt fi nden,<br />

wenn es gefällt und interessiert.<br />

Finanziell erhält sich KIRCHE AM ORT ausschließlich durch Ihre Spenden!<br />

Im letzten Jahr sind die Spenden allerdings so stark zurückgegangen, dass wir nicht<br />

wissen, ob wir KIRCHE AM ORT noch weiter publizieren werden können. Deshalb<br />

bitten wir Sie sehr herzlich um Ihre Unterstützung!<br />

Ein großes Vergelt‘s Gott allen, die durch Ihre Gabe die Herausgabe<br />

von KIRCHE AM ORT ermöglichen!<br />

Österreich: Deutschland:<br />

Augustiner<strong>kirche</strong>-Mitteilungsblatt Augustinerkonvent Wien<br />

P.S.K. Raiffeisenbank Chiemgau-Nord - Obing eG<br />

Kto.Nr.: 92062094 · BLZ: 60000 Kto.Nr.: 1820915 · BLZ: 70169165<br />

DER<br />

AUGUST NERORDEN<br />

„Euch, die ihr eine Klos ter gemeinschaft<br />

bildet, tra gen wir auf, fol gendes in eu rem<br />

Le ben zu ver wirk lichen: Zu al ler erst sollt ihr<br />

ein mü tig zu s<strong>am</strong> men woh nen, wie ein ,Herz<br />

und eine Seele’ (Apg 4,32) auf dem Weg zu<br />

Gott. Denn war das nicht der ent s cheidende<br />

Grund, wes halb ihr euch zum ge mein s<strong>am</strong>en<br />

Leben ent schlossen habt?”<br />

(Aus der Augustinus-Regel)<br />

Diesem Auftrag unseres Or dens vaters,<br />

des hl. Augustinus, suchen wir<br />

Augustiner in un serer klö sterlichen<br />

Gemeinschaft ge recht<br />

zu werden. Die ge meins<strong>am</strong>e<br />

Feier der hl. Messe, das<br />

Chorgebet wie das persön<br />

liche Gebet, die<br />

Weiterbildung und die<br />

ge meins<strong>am</strong>e Rekreation<br />

(Zeit für Ge spräche und Erholung)<br />

bilden die Basis<br />

für die Ar beit in unseren Aufgabengebieten:<br />

der zeit vor wie gend im Seel sorgs dienst in<br />

Pfar ren und im Schul dienst.<br />

Wir sind gegen wärtig fünf Au gustiner in<br />

ganz Öster reich (einer ist im Novi ziat in<br />

Italien) und stel len uns auch der wich ti gen<br />

Auf ga be, den Au gus ti ner orden in Öster reich<br />

wieder auf zubauen bzw. zu stär ken.<br />

Wenn Sie sich für ein Leben in unserer<br />

Ordens ge meinschaft interessieren, nehmen<br />

S i e bitte Kontakt mit uns auf. Wir<br />

freuen uns auf ein gemeins<strong>am</strong>es<br />

Gespräch.<br />

Augustinerkloster Wien<br />

Kontaktperson:<br />

P. Dominic OSA<br />

A 1010 Wien,<br />

Augustinerstraße 3<br />

Tel.: (+43 1) 533 09 47<br />

Email: info@augustiner.at<br />

Internet: www.augustiner.at<br />

8 KIRCHE AM ORT KIRCHE AM ORT 9


AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert<br />

Am 8. März 2006 jährt sich der Priesterweihetag<br />

von KR Msgr. Wolfgang Schubert<br />

zum 65. Mal. Msgr. Schubert - ehem.<br />

NEWS<br />

Heimatpfarrer von P. Matthias - kommt<br />

jede Woche treu, um in der Loretokapelle<br />

bei einer unserer Konventsmessen zu<br />

konzelebrieren. Aus diesem Grund wollen<br />

wir mit ihm dieses große und seltene<br />

10<br />

65 JAHRE PRIESTER<br />

Jubiläum <strong>am</strong> Vorabend, Dienstag, 7. März<br />

2006 um 18.30 Uhr, feiern.<br />

Herzliche Einladung!<br />

FASTENBESINNUNG „CHOCOLAT“<br />

OSTERMARKT<br />

Bereits zum 12. Mal findet heuer unser<br />

Ostermarkt in der gotischen Georgskapelle<br />

statt. Vom 7. - 9. April 2006 erwarten<br />

Sie jeweils von 10.00 - 20.00 Uhr<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer<br />

Pfarre, um Ihnen etwas Österliches zum Kauf<br />

anzubieten oder Sie einfach kulinarisch zu<br />

verwöhnen.<br />

Auf Wiedersehen beim Ostermarkt!<br />

KIRCHE AM ORT<br />

P. Dominic, P. Nikolaus und Dr. Christine<br />

Kahlh<strong>am</strong>mer laden <strong>am</strong> Freitag, 10. März<br />

(19.30-21.30 Uhr) und S<strong>am</strong>stag, 11. März<br />

(14.00-19.00 Uhr) zu einer Fastenbesinnung<br />

ein.<br />

Anhand des Films „Chocolat“ soll der<br />

Blick auf Gott hin gelenkt und nach<br />

NEWS<br />

Möglichkeiten gesucht werden, ihm in<br />

unserem Alltagsleben Raum zu geben.<br />

Wir bitten um eine persönliche Anmeldung<br />

bis zum 5. März (nach den Hl. Messen<br />

in der Sakristei bzw. wochentags in der<br />

Pfarrkanzlei: Tel: 533 70 99).<br />

FEIERLICHE PROFESS<br />

Nach seinem Übertritt aus der Kalasantiner-<br />

Kongregation <strong>am</strong> 17. April 2003 begann<br />

P. Nikolaus eine dreijährige Probezeit in<br />

unserer Gemeinschaft. Nachdem sich in<br />

NEWS<br />

dieser Zeit gezeigt hat, dass P. Nikolaus<br />

Augustiner werden will, feiern wir mit ihm<br />

<strong>am</strong> 1. Mai 2006 um 15.00 Uhr seine Feierliche<br />

Profess (Ewige Gelübde), in der er sich<br />

nun ganz an den Augustinerorden bindet.<br />

Herzliche Einladung!<br />

EIN REISEBERICHT<br />

Es sollte ein Leserbrief werden -<br />

ein Reisebericht wurde es<br />

Mit großem Interesse und einem inneren<br />

Schmunzeln habe ich den Artikel „Post aus<br />

dem Noviziat“ von Frt. Rupert in der letzten<br />

Ausgabe von KIRCHE AM ORT gelesen.<br />

Zum einen, weil wir, die Eltern, im Jänner<br />

nach einem halben Jahr Trennung das erste<br />

Mal Arno - pardon Frt. Rupert - besuchen<br />

konnten; zum zweiten, weil wir nun alle<br />

handelnden Personen kennen und d<strong>am</strong>it<br />

die Schilderungen über das Noviziat viel<br />

lebendiger erscheinen.<br />

Wir waren noch nie im Jänner in Italien und<br />

sind schon lange nicht ca. 900 km an einem<br />

Tag gefahren, aber dass wir nach fast drei<br />

Stunden im Auto erst kurz vor Wr. Neustadt<br />

waren, hat mich ziemlich entnervt. Es regnete<br />

auf gefrorenen Boden! Das sind genau die<br />

Momente, wo man die Ohnmacht des Menschen<br />

erkennt und es fällt einem ein, dass man<br />

weder den Ort noch die Zeit kennt - aber wir<br />

wollten ja nach Cartoceto. Wir hatten<br />

auch einige gute<br />

Tipps<br />

von<br />

P. Matthias bekommen - wo was zu beachten<br />

sei - und dann sehen Sie links das Kloster.<br />

Ja, wenn’s noch Tag gewesen wäre.<br />

Müde und erschöpft erreichten wir Cartoceto<br />

nach fast 13stündiger Fahrt! Wir k<strong>am</strong>en,<br />

nachdem noch das Bezin auszugehen drohte,<br />

schließlich beim Kloster an. Es war wirklich,<br />

wie wenn eine große F<strong>am</strong>ilie die entfernten<br />

Verwandten empfängt. Herzlich und mit<br />

vielen lieben Gesten verdeutlicht, begrüßten<br />

uns die Patres auf Italienisch. Mit Frt. Ruperts<br />

Hilfe und etwas Urlaubsitalienisch gab es<br />

doch eine nette Konversation.<br />

Frt. Rupert beschreibt im letzten Artikel<br />

auch die Arbeitseinsätze im Kloster und<br />

vergleicht sie mit „sinnvollen Betätigungen“<br />

zus<strong>am</strong>men mit seinem Bruder unter meiner<br />

(des Vaters) Anleitung. Nie hätte ich gedacht,<br />

dass die diversen Ratschläge, die man nun<br />

als Eltern so gerne gibt, doch hängen bleiben<br />

und, wenn auch manchmal Jahre später,<br />

ihre Wirkung entfalten. Wenn ich vom alten<br />

Diktum „Repetitio est mater studiorum“ lese,<br />

höre ich mich förmlich im Kinderzimmer<br />

dozieren. Mit einem W<strong>ort</strong>: es bleibt mehr<br />

hängen, als man glaubt, das sei allen um<br />

gute Erziehung bemühten Vätern zum Trost<br />

gesagt - nur die Liebe muss spürbar sein.<br />

Dr. Hermann Gerig<br />

KIRCHE AM ORT<br />

11<br />

AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert


P ST AUS DEM NOVIZIAT 2<br />

In meinem letzten und zugleich ersten<br />

Bericht habe ich, wenn Sie sich noch erinnern,<br />

von den allgemeinen Bedingungen<br />

des Alltages hier im Noviziat, vom Tagesablauf<br />

und unter anderem von unserem<br />

allseits geschätzten „Prior vom guten Rat“,<br />

P. Renato, und von den von ihm geleiteten<br />

Arbeitsveranstaltungen erzählt. Heute<br />

möchte ich einige Momente herausgreifen<br />

und deren Darstellung nutzen, um Sie<br />

mit meinem Novizenmeister und seinem<br />

Stellvertreter bekannt zu machen. Nicht<br />

etwa Inhaltsleere wäre der Beweggrund<br />

für eine Doppeldarstellung - nein - aber<br />

die Zeit drängt und es gibt ja noch so viel<br />

zu berichten ...<br />

Da wäre zum Beispiel das Fest des hl.<br />

Evangelisten Lukas, ein kirchlicher Feiertag,<br />

der sich hier unter anderem durch das<br />

unangekündigte Nichterscheinen der<br />

Köchin auszeichnete. Doch: „Selbst<br />

ist der Mönch!“ - wäre doch<br />

gelacht!<br />

Das Zubereiten des Mittagessens<br />

wurde von<br />

P. Alberto, unserem<br />

Novizenmeister, in Angriff<br />

genommen. P. Alberto<br />

ist unser<br />

Novizenmeister P. Alberto<br />

Augustinusexperte, der Philosoph im<br />

Hause. Doch nicht nur des Führens der<br />

feinen Klinge ist dieser Pater mächtig,<br />

auch der Kochlöffel wirkt in seiner<br />

Hand durchaus professionell.<br />

Mit einem Spürsinn und der<br />

Treffsicherheit, die jedes<br />

altgediente Trüffelschwein<br />

in blanke Neidattacken<br />

triebe, pirschte er sich an die<br />

Tintenfische, die tags zuvor<br />

von der nun absenten<br />

Köchin herbeigeschafft<br />

worden waren, heran.<br />

Da tritt P. Salvatore auf<br />

den Plan, der - obwohl<br />

dem hl. Nikolaus von Myra<br />

wegen seines Rauschebartes<br />

P. Salvatore<br />

täuschend ähnlich - „nur“ die Funktion des<br />

Vicemeisters bekleidet. Bibelwissenschaft<br />

ist sein Revier und zudem die Biologie,<br />

mit deren Doktorat er seinen<br />

N<strong>am</strong>en schmücken darf. Ob seiner<br />

Gehgeschwindigkeit, stets<br />

ein wilder Wettk<strong>am</strong>pf mit den<br />

Schnecken <strong>am</strong> Wegesrand,<br />

vermuteten wir anfangs, dass<br />

er sich besonders mit diesen<br />

Geschöpfen beschäftigte und<br />

man in der Anpassung an die<br />

F<strong>ort</strong>bewegungsintensität<br />

einen letzten Überrest aus<br />

Studienzeiten erblicken<br />

kann, doch dies stellte sich<br />

als unzutreffend heraus -<br />

wäre doch zu schön um wahr<br />

zu sein!<br />

Nach dem ersten Blick erfolgt eine kurze<br />

und interessante Information über diese<br />

vor uns liegenden kalten, nassen und vor<br />

allem toten, aber umso schmackhafteren<br />

Meeresbewohner. Kaum war der V<strong>ort</strong>rag<br />

zu Ende, da verschwanden sie bereits im<br />

Ofen. In Gemeinschaft mit Gemüse und<br />

Erdäpfel sowie diversen rafinierten Beigaben<br />

schm<strong>ort</strong>en diese biblischen Tiere<br />

nun ihrer Letztbestimmung, dem Verzehr,<br />

entgegen. - Fragen Sie sich biblisch? Ja,<br />

gewiss, sehen Sie selbst nach unter Psalm<br />

8,9b.<br />

Wie bei jedem Essen wurde dann gebetet und<br />

dem gleichbleibenden Ritual verpflichtet,<br />

die Pasta verspeist. Anschließend wurde<br />

der Hauptgang aufgetragen. Beim Anblick<br />

des Pfanneninhalts einerseits - Sie wissen<br />

noch, die Tintenfische - und der Miene des<br />

Meisters andererseits wollte ich zuerst<br />

gar nichts sagen, dann jedoch erinnerte<br />

ich mich an unseren hl. Doktor mit dem<br />

brennenden Herzen: „Was du kannst, das<br />

sollst du wagen!“ So nahm ich meinen<br />

ganzen Mut zus<strong>am</strong>men und ergriff das<br />

W<strong>ort</strong>. Ich versuchte die Stimmung mit dem<br />

Hinweis zu lockern, dass sich Kohle unter<br />

bestimmten Umständen wie Temperatur,<br />

Druck, etc. ... auch noch zu Di<strong>am</strong>ant<br />

wandle.<br />

Vielleicht war die Bemerkung unnotwendig,<br />

wie auch immer. Auch wenn sie nur die<br />

zweitbeste Idee war, mir hat sie gut<br />

getan, war doch an ein Zurückweisen der<br />

gereichten Speisen ebensowenig zu denken,<br />

wie an das Refüsieren eines Ganges während<br />

eines traditionellen gutbürgerlichen<br />

Stephanieessens. Also: Runter mit dem<br />

Plunder war die Devise. „Wenn einer<br />

leidet, leiden alle mit.“ (1 Kor 12,26)<br />

Ob des Festes wurden wir dafür<br />

von gutem Wein und der<br />

Naherwartung des nachmittäglichen<br />

Ausfluges abgelenkt.<br />

Es ging nach Urbino,<br />

einer alten Bischofsstadt,<br />

die über eine imposante<br />

Stadtmauer,<br />

liebliches Gasselwerk,<br />

viele Kirchen u.v.m.<br />

verfügt. Malerisch.<br />

Da ich meinen Tag<br />

natürlich mit militärischer<br />

Pünktlichkeit<br />

und Genauigkeit strukturiert<br />

hatte, war auch<br />

noch Zeit geblieben, zu<br />

wachen, während alle<br />

schliefen (gemeint ist<br />

die Mittagspause) und<br />

so konnte ich mir im<br />

Beschaffen der wesentlichen<br />

Informationen über Urbino<br />

den Grundstein für mein<br />

späteres „Gscheitln“, wie der<br />

Wiener sagt, bereiten. Am<br />

Ziel angekommen, konnte<br />

ich also den Mitbrüdern die<br />

italienische Kultur schmackhaft<br />

machen und quasi<br />

ofenfrisch offerieren. Das<br />

war ich schuldig, nach diesem<br />

Mittagessen.<br />

Frt. Rupert OSA<br />

F<strong>ort</strong>setzung folgt<br />

12 KIRCHE AM ORT<br />

KIRCHE AM ORT<br />

13


14<br />

KLEINE WEISHEITEN DER MÖNCHE<br />

Zwei Mönche hatten einen langen<br />

Weg vor sich. Sie waren von<br />

ihrem neuen Abt in ein weit entferntes<br />

Kloster mit einer Botschaft<br />

gesandt worden, deren Inhalt sie<br />

nicht kannten. Unter der Last und<br />

den Beschwerden des Weges j<strong>am</strong>merten<br />

und klagten sie. Zugleich quälte sie die<br />

DER KLERIKALE WITZ<br />

Vom christlichen Ehestand<br />

Der Religionslehrer ex<strong>am</strong>iniert einen Schüler:<br />

„Wer hat die Ehe eingesetzt?“ - „Gott.“<br />

„Richtig! Und wo hat Gott die Ehe eingesetzt?“<br />

- „Im Paradies.“<br />

„Gut, und mit welchen W<strong>ort</strong>en?“ - „Feindschaft<br />

setze ich zwischen dich und die Frau.“<br />

Im Religionsunterricht lässt der Katechet wiederholen,<br />

was er in der letzten Stunde über<br />

Einehe und Vielehe gesagt hat. Er bekommt<br />

zur Antw<strong>ort</strong>: „Die Moh<strong>am</strong>medaner dürfen viele<br />

Frauen haben, die Christen nur eine. Das nennt<br />

man Monotonie.“<br />

Aus der Chronik der<br />

AUGUSTINERKIRCHE<br />

Unsere Jubilare: KR P. Isidor Fecher OSFS, Dr. Maria Tröster<br />

(1.03.); Elfriede Dietrich, Gottfried Leitner (2.03.); Elfriede<br />

Hasiba (3.03.); Univ.-Prof. Dr. Kurt Schubert (4.03.); Erika<br />

Kruntorad (7.03.); Dr. Paul Ghelardoni (8.03.); Dkfm. Dr.<br />

Erwin Staringer (10.03.); Anna Matousek (11.03.); Kismet<br />

Pilati (17.03.); Emma Krafack (21.03.); Maria Pasa (22.03.);<br />

Dr. Ruth Naske (24.03.); Anna Binder (25.03.); Ellen Raunacher,<br />

Hermine Wild, Dr. Erna Wotipka (27.03.); Angela<br />

Pauser (28.03.); Johanna Mautner-Markhof, Maria Rubatschek<br />

(29.03.); Gertrude Dworak (1.04.); Karl Schmidt (3.04.);<br />

Josef Mager (4.04.); Friedrich Wahringer (5.04.); Elizabeth<br />

Gelsey (8.04.); Herta Mayer (9.04.); Dir. Paul Scheier, Anna<br />

Szabo (11.04.); Dkfm. Dr. Hertha Hommer (12.04.); Elisabeth<br />

Schnack, Elisabeth Waldheim (13.04.); Otto Kaukal (16.04.);<br />

Prim. Dr. Hans Klettenh<strong>am</strong>mer (19.04.); Monika Esterhazy<br />

(20.04.); Felicitas Kienast (21.04.); Jolan Ussar (22.04.);<br />

Elsa Pilz (23.04.); Reg. Rat Ernst Denk, Regina Hafenbrödl<br />

(25.04.); Min. Rat. Mag. Alfred Fattika, Maria Krasser (29.04.);<br />

KIRCHE AM ORT<br />

Neugierde, welchen wichtigen Inhalt die<br />

Botschaft an die Brüder im fernen Kloster<br />

wohl hatte. Schließlich brachen sie<br />

Brief und Siegel auf und lasen: „Denkt<br />

daran, liebe Brüder, dass ihr nicht<br />

allein die Beschwernisse des weiten<br />

Weges tragt; der Weg muss auch euch<br />

ertragen.“<br />

Eine junge Frau klagt dem Pfarrer ihre Eheschwierigkeiten.<br />

„Und wenn‘s nicht anders<br />

geht“, sagt sie, „lasse ich mich scheiden.“<br />

„Was?“ sagt der Pfarrer darauf empört.<br />

„Scheiden wollen Sie sich<br />

lassen, weil Ihr Mann sie verprügelt?<br />

Prügeln Sie ihn doch<br />

in Gottes N<strong>am</strong>en zurück,<br />

aber kommen Sie mir<br />

bitte nicht mit so<br />

sündhaften Gedanken!“<br />

Maria-Teresa Abrah<strong>am</strong>owicz, Mag. Sigrid Krieg, Elisabeth<br />

Osond (30.04.); Stefan Beer (3.05.); Elfriede Pröglhöf (7.05.);<br />

Wolfr<strong>am</strong> Wacha (9.05.); Edith Blöch (11.05.); Ferdinand Eberlin,<br />

Dr. Annemarie Graf, Prof. Ing. Fritz Hiemer, Ing. Anton<br />

Kurzbauer (12.05.); Dir. Dr. Hubert Adolph (13.05.); Alois<br />

Binder, Maria Schrott (15.05.); Ada Saleh (22.05.); Melanie<br />

Heinisch (23.05.); Hermine Unterberger (25.05.); Dipl.-Ing.<br />

Dr. Edith Arlt (27.05.). Gesundheit und Gottes Segen!<br />

Durch die Taufe wurden in die Kirche eingegliedert: Lorenz<br />

Luis Johannes Wallner (19.11.); Marie-Helene Mensdorff-Poully<br />

(20.11.); Johanna König (10.12.); Laila Schidlo (17.12.);<br />

Sebastian Paul Michael José Quijano-Evans (4.02.). Wir<br />

freuen uns mit den Eltern!<br />

Das Ja-W<strong>ort</strong> gaben einander: Ing. Christian & Doris Morawa<br />

(20.01.). Wir wünschen gutes Gelingen!<br />

In die ewige Heimat sind uns vorausgegangen: Herwig<br />

Würtz (07.11.); Dr. Otto Berger (27.12.). Den Angehörigen<br />

herzliche Anteilnahme!<br />

TERMINE Auf einen Blick<br />

MÄRZ 2006<br />

Mi, 1.03. 18.30 Uhr Hl. Messe zum Aschermittwoch mit Austeilung des Aschenkreuzes<br />

Do, 2.03. 18.30 Uhr Hl. Messe um Ordensnachwuchs<br />

Fr, 3.03. 9.00 Uhr Herz-Jesu-Messe, anschl. Herz-Jesu-Andacht<br />

18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Hyun-Ah Park)<br />

Sa, 4.03. 17.45 Uhr Rosenkranz um Priester- & Ordensberufungen<br />

So, 5.03. 11.00 Uhr Hoch<strong>am</strong>t (F. Schubert: Deutsche Messe), anschl. Agape in der Georgskapelle<br />

Di, 7.03. 18.30 Uhr Hl. Messe zum 65. Priesterweihetag von KR Msgr. Wolfgang Schubert<br />

Do, 9.03. 16.00 Uhr Hl. Messe mit den Senioren, anschl. Heringsschmaus<br />

Fr, 10.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Aydan Alakbarova)<br />

19.30 Uhr Fastenbesinnung „Chocolat“ Teil 1 (mit P. Dominic, P. Nikolaus & Dr. Christine Kahlh<strong>am</strong>mer)<br />

Sa, 11.03. 14.00 Uhr Fastenbesinnung „Chocolat“ Teil 2 (mit P. Dominic, P. Nikolaus & Dr. Christine Kahlh<strong>am</strong>mer)<br />

Di, 14.03. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Enzyklika „Deus caritas est“)<br />

Mi, 15.03. 9.00 Uhr Hl. Messe zum Fest des hl. Stadtpatrons von Wien, Clemens Maria Hofbauer CSsR<br />

Fr, 17.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Sei-Jung Oh)<br />

So, 19.03. ca. 13.00 Uhr Cassiciacum · Augustiner on Tour (Donauinsel - Lobau)<br />

Mo, 20.03. 18.30 Uhr Hl. Messe zum Hochfest des hl. Josefs, Protektor des Augustinerordens<br />

Do, 23.03. 14.00 Uhr Seniorenausflug ins Dom- & Diözesanmuseum, anschl. Hl. Messe in der Loretokapelle<br />

Fr, 24.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)<br />

Di, 28.03. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)<br />

Fr, 31.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Erzsébet Geréd)<br />

APRIL 2006<br />

Sa, 1.04. 8.00 Uhr Jubiläumswallfahrt zu augustinischen Stätten (Mariabrunn, Baden, Lockenhaus)<br />

So, 2.04. 11.00 Uhr Pontifikal<strong>am</strong>t zum 750. Jahrestag der Gründung des Augustinerordens (9.04.1256)<br />

mit Weihbischof DDr. Helmut Krätzl (W. A. Mozart: „Große Credomesse“), anschl. Agape<br />

Do, 6.04. 18.30 Uhr Hl. Messe um Ordensnachwuchs<br />

Fr, 7.04. 9.00 Uhr Herz-Jesu-Messe, anschl. Herz-Jesu-Andacht<br />

10.00 Uhr Eröffnung des Ostermarktes in der Georgskapelle (geöffnet bis 20.00 Uhr)<br />

18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Ernst Wally)<br />

Sa, 8.04. 10.00 Uhr Ostermarkt in der Georgskapelle (bis 20.00 Uhr)<br />

17.45 Uhr Rosenkranz um Priester- & Ordensberufungen<br />

So, 9.04. 10.00 Uhr Ostermarkt in der Georgskapelle (bis 20.00 Uhr)<br />

11.00 Uhr Segnung der Palmzweige, Hoch<strong>am</strong>t zum Palmsonntag (F. Schubert: Messe G-Dur)<br />

Do, 13.04. 18.30 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abendmahl, anschl. Ölbergandacht in der Loretokapelle (bis 21.00 Uhr)<br />

Fr, 14.04. 15.00 Uhr Kreuzwegandacht beim Hl. Grab<br />

18.30 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn, anschl. Anbetung beim Hl. Grab (bis 21.00 Uhr)<br />

Sa, 15.04. 9.00 Uhr Trauermette beim Hl. Grab, anschl. Anbetung (bis 15.00 Uhr)<br />

21.00 Uhr Osternachtsfeier (Festmusik für Orgel & Trompete)<br />

So, 16.04. 11.00 Uhr Hoch<strong>am</strong>t zum Ostersonntag (W. A. Mozart: Missa solemnis)<br />

Mo, 17.04. 11.00 Uhr Hoch<strong>am</strong>t zum Ostermontag (W. A. Mozart: „Krönungsmesse“)<br />

ca. 13.00 Uhr Abfahrt zum Emmausgang nach Aspersdorf (Anmeldung in der Pfarrkanzlei)<br />

Do, 20.04. 15.00 Uhr Seniorenausflug ins Untere Belvedere, Hl. Messe bei den Salesianerinnen<br />

Mo, 24.04. 18.30 Uhr Hl. Messe zum Fest der Bekehrung des hl. Ordensvaters Augustinus<br />

Di, 25.04. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)<br />

Mi, 26.04. 9.00 Uhr Hl. Messe zum Fest Mariens, der Mutter vom Guten Rat<br />

MAI 2006<br />

Mo, 1.05. 15.00 Uhr Hl. Messe mit Feierlicher Profess von P. Nikolaus Schachtner OSA<br />

Mi, 3.05. 6.45 Uhr Start der Fußwallfahrt nach Mariazell (Treffpunkt: Straßenbahnendstelle Rodaun, Linie 60)<br />

Do, 4.05. 14.00 Uhr Hl. Messe mit den Senioren in der Pfarre Neufünfhaus, anschl. V<strong>ort</strong>rag „Kreuz & Halbmond“<br />

18.30 Uhr Hl. Messe zum Fest der hl. Mutter Monika<br />

Fr, 5.05. 9.00 Uhr Herz-Jesu-Messe, anschl. Herz-Jesu-Andacht<br />

18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Jens J<strong>am</strong>in)<br />

Sa, 6.05. 7.15 Uhr Start der Bahnwallfahrt nach Mariazell (Treffpunkt: Westbahnhof)<br />

15.00 Uhr Abschluss der Wallfahrt und Hl. Messe <strong>am</strong> Gnadenaltar der Basilika Mariazell<br />

So, 7.05. 11.00 Uhr Hoch<strong>am</strong>t (W. A. Mozart: „Spatzenmesse“), anschl. Agape in der Georgskapelle<br />

Di, 9.05. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)<br />

Fr, 12.05. 18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)<br />

Do, 18.05. 12.30 Uhr Seniorenausflug nach Baden<br />

Fr, 19.05. 18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)<br />

So, 20.05. ca. 13.00 Uhr Cassiciacum · Augustiner on Tour (Maria Gugging)<br />

Mo, 22.05. 18.30 Uhr Hoch<strong>am</strong>t zum Fest der hl. Rita von Cascia OSA, Segnung der Rita-Rosen<br />

Di, 23.05. 15.30 Uhr Abfahrt zur Opernfahrt nach Pressburg (A. Dvorák: Rusalka) - Anmeldung erforderlich!<br />

Do, 25.05. 11.00 Uhr Hoch<strong>am</strong>t zum Hochfest Christi Himmelfahrt (J. Gallus: „Missa canonica“)<br />

Fr, 26.05. 18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)<br />

Di, 30.05. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)<br />

KIRCHE AM ORT 15


GOTTESDIENSTE<br />

Sa 18.30 Uhr Vorabendmesse<br />

So 11.00 Uhr Hoch<strong>am</strong>t<br />

18.30 Uhr Hl. Messe<br />

Di 18.30 Uhr Konventsmesse<br />

Mi 9.00 Uhr Hl. Messe<br />

Do 18.30 Uhr Konventsmesse<br />

Fr 9.00 Uhr Hl. Messe<br />

HOCHÄMTER · Auf einen Blick<br />

5.03. F. Schubert: Deutsche Messe<br />

12.03. L. Janácek: Missa in Es-Dur<br />

19.03. Gregorianisches Choral<strong>am</strong>t<br />

26.03. Ch. Gounod: Messe aux cathédrales<br />

2.04. W. A. Mozart: „Große Credomesse“<br />

9.04. F. Schubert: Messe G-Dur<br />

15.04. Festmusik für Orgel & Trompete<br />

16.04. W. A. Mozart: Missa solemnis<br />

17.04. W. A. Mozart: „Krönungsmesse“<br />

23.04. A. Bruckner: Messe e-Moll<br />

30.04. O. di Lasso: Missa Bella Amfitrit<br />

7.05. W. A. Mozart: „Spatzenmesse“<br />

14.05. L. van Beethoven: Messe C-Dur<br />

21.05. J. Haydn: „Schöpfungsmesse“<br />

22.05. Festmusik für Orgel & Trompete<br />

25.05. J. Gallus: Missa canonica<br />

28.05. A. Dvorák: Messe D-Dur<br />

4.06. W. A. Mozart: Missa solemnis<br />

5.06. W. A. Mozart: „Krönungsmesse“<br />

AUGUSTINERORDEN<br />

IN ÖSTERREICH UND SÜDDEUTSCHLAND<br />

Email: info@augustiner.at<br />

Internet: www.augustiner.at<br />

AUGUSTINERKLOSTER<br />

4 (01) 533 09 47 7 (01) 533 09 47 150<br />

Email: augustinerkloster.wien@augustiner.at<br />

PFARRE ST. AUGUSTIN<br />

4 (01) 533 70 99 7 (01) 533 70 99 350<br />

Email: pfarre.st.augustin@augustiner.at<br />

Kanzleistunden<br />

Mo, Di, Do, Fr: 10.00 - 12.00 Uhr<br />

Mi: 15.00 - 18.00 Uhr<br />

Sprechstunden des Pfarrers<br />

Mi: 16.00 - 17.30 Uhr<br />

Fr: 10.00 - 11.30 Uhr<br />

und nach telefonischer Vereinbarung<br />

KIRCHENMUSIK ST. AUGUSTIN<br />

4 (01) 533 70 99 900 7 (01) 533 70 99 950<br />

Email: <strong>kirche</strong>nmusik.wien@augustiner.at<br />

Internet: www.augustiner.at/<strong>kirche</strong>nmusik<br />

Wasser ist Leben.<br />

Es möchte in mich einströmen,<br />

um mich zu befruchten,<br />

um in mir als Quelle<br />

zu fließen.<br />

IMPRESSUM<br />

KIRCHE AM ORT · Mitteilungsblatt der Augustiner<strong>kirche</strong><br />

St. Augustin, Wien I. Kommunikationsorgan der Augustiner<strong>kirche</strong>.<br />

Herausgeber, Eigentümer und Verleger: Augustinerkonvent<br />

Wien, Augustinerstraße 3, 1010 Wien. Email: <strong>kirche</strong>.<br />

<strong>am</strong>.<strong>ort</strong>@augustiner.at. Redaktion: P. Albin, P. Dominic &<br />

Schriftleiter P. Matthias. Bankverbindung: Bankhaus Schelh<strong>am</strong>mer<br />

& Schattera, Augustinerkonvent Wien, Kto.Nr.:<br />

155234, BLZ: 19190. Herstellung: ©Kren Medienmanufaktur,<br />

Schmiedgasse 69, 8911 Admont, Tel: 03613/2672. Druck:<br />

Wallig, 8962 Gröbming.<br />

KIRCHE AM ORT 2006-Nr. 3 erscheint <strong>am</strong> 4. Juni 2006.<br />

Redaktionsschluss: 1. Mai 2006. N<strong>am</strong>entlich gekennzeichnete<br />

Artikel müssen nicht mit der Ansicht der Redaktion übereinstimmen.<br />

Bildernachweis: Frt. Rupert Gerig OSA, Ernst Kren,<br />

P. Matthias Schlögl OSA & Mediendatenbank der ED Wien.<br />

P. b. b. · Verlagspost<strong>am</strong>t 1010 Wien · GZ 02Z032664M

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