kirche am ort - Augustinerkirche

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kirche am ort - Augustinerkirche

P. b. b. · Verlagspostamt 1010 Wien · GZ 02Z032664M

WEIL GOTT GUT IST,

EXISTIEREN WIR.

Mitteilungsblatt

der Augustinerkirche

St. Augustin, Wien I

11. Jahrgang · Nr. 2

März · April · Mai 2006

KIRCHE

AM ORT

w w w . a u g u s t i n e r . a t

Hl. Augustinus


2

750 Jahre Augustinerorden

In diesem Jahr feiern wir das

letzte der drei großen Jubiläen unseres

Ordens. Nach der Feier

des 1650. Geburtstages

unseres Ordensvaters Augustinus

(2004) und des

700. Todestages des hl.

Nikolaus von Tolentino

(2005) begehen wir Anfang

April den 750. Jahrestag der

Gründung des Augustinerordens.

Dieses Jahr 2006 ist für die ganze augustinische

Familie eine große Freude, denn

die große Union vom 9. April 1256, durch

die unser Orden gegründet wurde, hat

bis heute Bestand und lebt. Man förderte

in der Zeit der Gründung unseres Ordens

das spirituelle Leben in Verbundenheit

mit Augustinus, besonders das Leben

nach seiner Regel: „Das erste Ziel eures

gemeinschaftlichen Lebens ist, in Eintracht

zusammen zu wohnen und ‚ein Herz und

eine Seele’ (Apg 4,32) in Gott zu sein.“

Die rasche Ausbreitung unseres Ordens in

der Zeit der Entstehung der „Mendikanten-

Orden“ (Bettelorden), einer Bewegung, die

Antwort zu geben versuchte auf die Nöte der

Kirche im 13. Jh., ließ Kräfte freiwerden,

den großen Veränderungen in sozialen

und kulturellen Bereichen zu reagieren.

Die Gesellschaft im damaligen „Europa“

1256 zeigt Strukturen auf, die uns auch

heute 2006 bewegen. Ich denke dabei an

die anwachsende „Wohlstandsgesellschaft“,

KIRCHE AM ORT

den großen Materialismus und an die

religiöse Krise unserer Zeit. Hinzu kommt

das Gefälle zwischen arm und reich. Die

Säkularisation geht wie ein schleichender

Prozess vor sich. Im 13. Jh. gab es ähnliche

bzw. gleiche Probleme wie heute.

Diesen Tatsachen gilt es im Jubiläumsjahr

zu begegnen. Für uns alle, nicht nur für

uns Mönche, kann diese Feier ein Ansporn

sein, wieder mehr Gott zu suchen und ihn im

Nächsten zu erkennen. Pflegen wir wieder

mehr das Gebetsleben miteinander und in

unseren Familien. Seien wir bereit, junge

Menschen auf dem Weg zum Ordensberuf

mit unserem Gebet und unserem Opfer zu

unterstützen - auch das ist ein Dienst am

Nächsten.

Einen wichtigen Schwerpunkt sollten wir

darauf legen, die Sehnsucht nach dem

„armen Christus“ zu verwirklichen. Der

Lebensstil einer augustinischen Gemeinschaft

und Gemeinde muss offen, aufrecht

und einfach sein, ein Zeugnis eben für die

Armen in der Welt von heute.

Ich lade Sie ein, dieses Ordensjubiläum mit

Hoffnung und Zuversicht mitzufeiern und

so auch selbst Einladende zu werden für all

jene, die ein Leben in einer klösterlichen

Gemeinschaft suchen, aber auch für alle,

die das Leben in unserer klösterlichen und

pfarrlichen Familie durch ihr Wirken und

ihre Teilnahme mittragen.

Ihr P. Jordan Fenzl OSA

Regionalvikar & Prior

AUS DEM

MUND

DES HL. AUGUSTINUS

ALLES IST EIN GESCHENK DEINER GÜTE

Dank sei dir, Herr, dem erhabensten

und besten Schöpfer und Lenker des Weltalls.

Dank sei dir, unserem Gott,

und hätte ich nach deinem Willen auch nur die Kindheit verlebt.

Denn ich war ja da, lebte und gebrauchte meine Sinne,

trug Sorge um die Unversehrtheit meines Lebens,

des Abbilds deiner geheimnisvollen Einheit, der ich entstammte.

Mit dem inneren Sinn wachte ich

über die Unversehrtheit der äußeren Sinne,

und schon bei meinen kleinen Gedanken über meine kleinen Dinge

freute ich mich an der Wahrheit.

Ich wollte mich nicht täuschen lassen,

mein Gedächtnis war gut, und im Sprechen war ich geschult.

Freundschaft tat mir wohl;

dem Schmerz, der Demütigung, der Unwissenheit

suchte ich zu entkommen.

Was wäre an einem solchen Wesen

nicht bewunderungswürdig und lobenswert?

Aber dies alles sind Gaben meines Gottes,

nicht ich hab sie mir gegeben;

gut war das alles - und all das war ich.

Gut ist, der mich erschaffen hat,

ja er selbst ist mein Gut.

In ihm freue ich mich über all das Gute,

das er mir in der Kindheit geschenkt hat.

Meine Sünde aber lag darin,

dass ich Freude, Erhebung und Wahrheit

nicht in ihm suchte, sondern in seinen Geschöpfen,

in mir und bei den anderen,

und so in Schmerz, Verwirrung und Irrtum versank.

Dank sei dir, du mein Gott,

meine Wonne, mein Stolz und meine Hoffnung,

Dank sei dir für deine Gaben.

Bewahre du sie mir, denn so wirst du mich bewahren;

das Gewährte wird wachsen und sich vollenden,

und ich werde mit dir sein.

Auch dass ich bin, ist dein Geschenk. Bekenntnisse 1,20,31

KIRCHE AM ORT

3


4

Augustinus hatte von früher Jugend an einen

starken Hang zum Gemeinschaftsleben. War

in seiner Jugend sein Leben als Student

und als Hörer der Manichäer geprägt

von Gemeinschaft, so spürte er bald das

Ungenügen dieser Lebensform. Durch die

Taufe in der Osternacht des Jahres 387

bestärkt, suchte er ab dem folgenden Jahr

auf dem Landgut Tagaste, mit Freunden

zusammen zu leben und gemeinsam

Gott zu suchen in Gebet und Arbeit. Das

können wir als die Geburtsstunde des

klösterlichen Lebens im damals römischen

Nordafrika ansehen. Gewiss war es

nicht ein rechtlicher Verband, eher ein

Zusammenschluss von Gleichgesinnten in

klosterähnlicher Lebensweise. Zeit seines

Lebens war Augustins Sinn auf diese erste

Klostergründung gerichtet. Nach seiner

Priesterweihe (391) gründete er ein zweites

Kloster, in dem auch er, in unmittelbarer

Nähe der Bischofskirche zu Hippo, lebte.

Als er im Jahre 396 zum Bischof geweiht

wurde, schloss er die am Dom tätigen

Priester zu einer Gemeinschaft zusammen.

Auf diese Weise konnte er sein Lebensideal

weiterführen. In weiterer Folge entstanden

auch Klöster für Frauen; in diese Zeit fällt

auch die Klosterregel, die er verfasste, und

die heute als die älteste des Abendlandes

angesehen werden darf.

Noch zu Lebzeiten Augustins

dürften an die zwanzig solcher

Klöster bestanden haben, die

einen solchen Zulauf hatten,

dass sich die Zahl wohl auf

fünfzig erhöhte.

Die Idee des augustinischen

Mönchtums blieb auch nach

den Vandaleneinfällen (430) und der

Islamisierung im 6. Jahrhundert erhalten.

Die Vertreibung von Christen war zugleich

die Verbreitung des augustinischen

Mönchtums im südlichen Europa. Zu großer

Bedeutung gelangte seine Ordensregel

im 11. Jahrhundert, als von den damals

weit verbreiteten Kanonikern Augustins

Gemeinschaftsideal übernommen wurde.

Auch gab es, bei aller Schwierigkeit des

historischen Stranges, durchgehend das

gelebte Mönchsideal. So bildeten sich

ab dem 12. und frühen 13. Jahrhundert

Ordensgemeinschaften heraus, die,

Einsiedlern gleich, aber doch in gewisser

Weise zusammen lebten. Genannt seien die

Johannboniten, gegründet von Johannes

Bonus (+1249) und die Wilhelmiten

(Wilhelm von Maleval +1157). Angeregt

durch die Bettelordensbewegung, suchten

nun die verschiedenen Gemeinschaften, die

nach der Augustinusregel lebten, aber auch

der Papst, einen Zusammenschluss und eine

offizielle Gründung als Ordensgemeinschaft

zu erreichen. Die Mönche nannten sich

von nun an „Fratres Eremitae ordinis

S. Augustini“. Die Verbundenheit der

verschiedenen Eremitenkongregationen

war nur sehr marginal ausgeprägt; zu

verschieden waren die Traditionen,

in denen sie lebten. Doch der Wunsch

nach einem gemeinsamen Orden

war größer, obwohl von

vielfältigen Schwierigkeiten

begleitet. Papst Innozenz

IV. schloss im Jahre 1244

alle Eremitenverbände zusammen,

erlaubte ihnen

jedoch die Wahrung eigener

Rechte und Privilegien.

Kardinal Richard Annibaldi war

das führende Haupt einer Union

aller Eremitenverbände. Das

Generalkapitel 1244 in Santa

Maria del Populo in Rom wird

als das erste Kapitel des

Ordens bezeichnet. Bereits

um 1250 traten auch die ersten

Augustinerklöster nördlich der

Alpen hervor.

Die letzte Entscheidung auf dem Weg

der Vereinigung brachte das große

Unionskapitel im Jahre 1256, also vor genau

750 Jahren mit der formellen Gründung

des Augustinerordens in seiner heutigen

juristischen Form. Im Sinne dieses wichtigen

Kapitels erließ am 9. April 1256 Papst

Alexander IV. die Bulle „Licet Ecclesiae“, das

bedeutsamste Dokument in der Geschichte

unseres Ordens, und bestätigte damit das

Werk und die Beschlüsse der Ordensversammlung.

In weiterer Folge wurden

die Konstitutionen erlassen und

bestätigt, sowie ein gemeinsames

Ordenskleid vorgeschrieben. Der

aufstre- bende Or-

den der Augustinermönche hatte

Ende des 13. Jahrhunderts bereits

mehr als 80 Klöster nördlich

der Alpen, die in vier Provinzen

unterteilt wurden: in die

rheinisch-schwäbische Provinz,

die sächsisch-thüringische

Provinz, die kölnische und die

bayerische Provinz. Zu letzterer gehörten

auch Österreich, Böhmen, Mähren und

andere slavische Regionen. Auch in Ungarn

breitete sich der Orden rasch aus. Bereits im

Jahre 1262 wurden die ungarischen Klöster

ZUR ENTSTEHUNG DES AUGUSTINERORDENS

KIRCHE AM ORT

zu einer Provinz vereinigt, die bis zur Mitte

des 16. Jahrhunderts Bestand hatte,

später jedoch mit der österreichischen

Provinz vereinigt wurde, die im heutigen

Österreich rund 20 Klöster besaß, ehe

sie im 17. Jahr- hundert in drei

selbstständige Ordensprovinzen

unter teilt wurde.

P. Albin

OSA

KIRCHE AM ORT 5


6

DER AUGUSTINERORDEN

2006

Gedanken eines mit der Aufgabe

der Berufungspastoral betrauten

Augustiners

Eine große Geschichte hat unser Orden

heute hinter sich, Zeiten der Blüte und

Zeiten der Krise. In der Gegenwart scheint,

weltweit betrachtet, für unseren Orden

beides zugleich Realität zu sein. Während

sich auf anderen Kontinenten, etwa in

Afrika, Lateinamerika oder Asien, unsere

Gemeinschaften über Ordensnachwuchs

freuen können, scheint das gute alte

und ehemals missionsfreudige Europa

- und darin der Bereich der nord-westeuropäischen

Föderation (Österreich,

Deutschland, Belgien, Niederlande,

Polen) des Augustinerordens, der unser

Wiener Vikariat angehört, im Besonderen

- in einer tiefen Krise zu stecken. Seit

Jahren ist, wenn überhaupt, Nachwuchs

nur spärlich gesät. Manchmal möchte man

angesichts dieser Tatsache resignierend

den Mut verlieren und die Hoffnung sinken

lassen; oder aber man schwelgt in der

Erinnerung in den guten alten Zeiten, als

die Noviziate noch mit einer stattlichen

Anzahl von Novizen gesegnet waren. Beides

eignet sich nicht, um der gegenwärtigen

Situation adäquat begegnen zu können.

„Ihr sollt euch nicht nur einer glanzvollen

Geschichte erinnern und darüber erzählen,

sondern ihr habt eine große Geschichte

aufzubauen! Blickt in die Zukunft, in die

der Geist euch versetzt, um durch euch noch

große Dinge zu vollbringen“, schrieb Papst

Johannes Paul II. in seinem nachsynodalen

apostolischen Schreiben „Vita consecrata“

(110) an die Ordensleute.

KIRCHE AM ORT

Die Frage des Ordensnachwuchses weltumspannend

zu beantworten und Lösungen

zur Abhilfe des Berufungsmangels zu

finden, ist nicht möglich. Das haben internationale

Konferenzen der Beauftragten

für die Berufungspastoral (2003) und

der Ausbildungsleiter (2004) unseres

Ordens in Rom deutlich gezeigt. Zu unterschiedlich

sind die Kulturen, zu groß die

Ungleichzeitigkeiten der Gesellschaften,

zu divergent die sozialen Probleme der

Menschen. Doch eines, so scheint es mir,

ist überall gleich, wo immer wir Menschen

begegnen: Sie sind Suchende, suchend nach

dem Sinn des Lebens, ihres Lebens. Und wie

sie ihr Leben gestalten können, so dass es

gelingt. Darin sind sie unserem Ordensvater,

dem sehnenden Sucher, dem hl. Augustinus

ähnlich. Darin sind wir Augustiner unserem

Ordensvater ähnlich. Die Sehnsucht nach

gelingendem Leben ist bei jedem Menschen

da, beim einen deutlich wahrnehmbar,

bei einem anderen schlummert sie noch

ungeweckt, wieder bei einem anderen ist

sie verschüttet. Diese Sehnsucht kann, so

weit dies in dieser Welt möglich ist, ihre

Erfüllung finden und Leben kann gelingen,

wenn ich meiner Berufung folge. Was aber

ist meine Berufung? Doch nichts anderes

als der Mensch zu werden, der ich bin. „Es

wird nicht gesagt: Sei etwas Kleineres als

du bist, sondern: Erkenne, wer du bist,

und werde du selbst!“ (Augustinus, Predigt

137,4,4) Doch wer bin ich? Einer, der von

Gott geliebt wird und von dem Gott geliebt

werden will (vgl. Augustinus, Bekenntnisse

1,5,5) und der deswegen auch die Menschen

lieben muss.

NACH 750 JAHREN

Die Sehnsucht nach gelingendem Leben,

die Sehnsucht, der sein zu dürfen, der man

ist, die Sehnsucht, sich selbst und den/die

andere/n in Liebe annehmen zu können,

spüre ich immer wieder bei Menschen - nicht

nur außerhalb unserer Ordensgemeinschaft,

auch innerhalb, auch bei mir selbst. Und

überall, wo dies gelingt, da fühlen sich

Menschen angezogen, da fühlen sie sich

wohl, da blühen sie auf, da wagen sie es,

sich aufs Neue auf die Suche zu begeben

und sich auf sich selbst, auf Gott und die

Mitmenschen - und vielleicht auch auf ein

Leben in augustinischer Gemeinschaft -

einzulassen. Jeder einzelne Aufbrechende ist

ein Zeichen auf Zukunft hin, ist Ermutigung

für alle anderen, hat seine große Geschichte,

die er in die Gemeinschaft einbringt, baut

an der gemeinsamen Geschichte mit.

Ja „ihr habt eine große Geschichte aufzubauen!“

Die Erfahrung dieser Möglichkeit

und der Glaube an Gottes Wirken

und Beistand halten mich in unserer

Ordensgemeinschaft und schenken mir

Mut und Hoffnung.

Zur Situation unseres Ordens heute

Der Augustinerorden umfasst weltweit

gegenwärtig 50 Zirkumskriptionen (Provinzen,

Vikariate, Delegaturen, 1 Abtei)

mit rund 2800 Mitgliedern in Europa,

Afrika, Nord- und Lateinamerika, Asien und

Ozeanien. Seine Hauptarbeitsgebiete sieht

er in den Aufgaben der außerordentlichen

und ordentlichen Seelsorge, in der Erziehung

und im Unterricht, in der Missionstätigkeit

und in der Pflege der Wissenschaft, zumal

der Theologie.

Unsere Zirkumskription, das Augustiner-

Vikariat Wien, hat seinen Sitz in Wien und

umschließt die Klöster St. Augustin in Wien

(1327/1951), St. Michael in Stuttgart/

Sillenbuch (1953) und Maria Trost in

Zwiesel/Bay. Wald (1962).

Seit 1951 sind wieder Augustiner in Wien an

der Augustinerkirche (Hofburg) tätig. Nach

dem Zweiten Weltkrieg entstand infolge der

Heimatvertreibung der sudetendeutschen

Augustiner ein eigener Ordensverband, der

sich im Lauf der Geschichte zum heutigen

„Augustiner-Vikariat Wien Maria Trost“ unter

der direkten Jurisdiktion des Generalpriors

in Rom entwickelt hat. Gegenwärtig gehören

unserem Vikariat zwölf Mitbrüder an, einer

davon befindet sich zur Zeit im Noviziat in

Italien. Die Aufgabengebiete der Mitbrüder

unseres Vikariates umfassen derzeit Pfarr-

und Schulseelsorge, Schulunterricht, Lehrlingsseelsorge,

Studium und die Ausbildung

des Ordensnachwuchses.

P. Dominic OSA

KIRCHE AM ORT 7


750 JAHRE AUGUSTINERORDEN

1256 - 2006

750 JAHRE AUGUSTINERORDEN

FEIERN SIE MIT!

SAMSTAG, 1. APRIL 2006

JUBILÄUMSWALLFAHRT

Um 8.00 Uhr beginnen wir unsere Wallfahrt zu augustinischen Stätten.

In der alten Wallfahrtskirche Mariabrunn, in der P. Abraham a

Sancta Clara Prior war, feiern wir gemeinsam als Eröffnung

unseres Wallfahrtstages die Hl. Messe. Nach einer Führung

durch die Kirche geht es weiter nach Baden.

In Baden besteht das im Jahre 1285 gestiftete Augustinerkloster

in manchen Teilen in seiner ursprünglichen mittelalterlichen

Bauart. Die Kirche erfuhr viele bauliche Veränderungen,

ist heute im klassizistischen Stil verändert und dient

als Rektoratskirche.

In Rattersdorf, einem Dorf unweit von Lockenhaus,

betreuten die Augustiner bis 1782 die Pfarre. Die

Kirche ist geprägt von vielen Darstellungen von

Augustinerheiligen.

Lockenhaus bildet unseren Schlusspunkt. Franz

Graf Nadasdy stiftete im Jahre 1655 in Lockenhaus

ein Augustinerkloster, dazu eine prächtige Kirche.

Damals noch in Ungarn gelegen, war dieser Konvent

bis 1820 das letzte bestehende Augustinerkloster.

Anmelden für unsere Jubiläumswallfahrt können Sie sich

ab sofort nach den Hl. Messen in der Sakristei bzw. wochentags

auch in der Pfarrkanzlei (Tel: 533 70 99; Email: wallfahrt@augustiner.at).

SONNTAG, 2. APRIL 2006

PONTIFIKALAMT

Am 9. April 1256 hat Papst Alexander IV. durch die Bulle „Licet

Ecclesiae“ den Augustinerorden gegründet. Da dieser Tag auf den

Palmsonntag fällt feiern wir den Jubiläumsgottesdienst bereits

eine Woche davor.

Wir freuen uns, dass unser Weihbischof DDr. Helmut Krätzl

zugesagt hat, die Jubiläumsfeier mit uns zu begehen. Chor,

Solisten und Orchester von St. Augustin gestalten das

Pontifi kalamt um 11.00 Uhr mit der „Großen Credomesse“ von

Wolfgang Amadeus Mozart. Im Anschluss an die Feier laden wir

herzlich zur Agape und Begegnung in die Georgskapelle ein.

BITTE

Liebe Leserinnen und Leser von KIRCHE AM ORT!

Wir freuen uns, wenn immer wieder Gläubige Lob für unser Mitteilungsblatt fi nden,

wenn es gefällt und interessiert.

Finanziell erhält sich KIRCHE AM ORT ausschließlich durch Ihre Spenden!

Im letzten Jahr sind die Spenden allerdings so stark zurückgegangen, dass wir nicht

wissen, ob wir KIRCHE AM ORT noch weiter publizieren werden können. Deshalb

bitten wir Sie sehr herzlich um Ihre Unterstützung!

Ein großes Vergelt‘s Gott allen, die durch Ihre Gabe die Herausgabe

von KIRCHE AM ORT ermöglichen!

Österreich: Deutschland:

Augustinerkirche-Mitteilungsblatt Augustinerkonvent Wien

P.S.K. Raiffeisenbank Chiemgau-Nord - Obing eG

Kto.Nr.: 92062094 · BLZ: 60000 Kto.Nr.: 1820915 · BLZ: 70169165

DER

AUGUST NERORDEN

„Euch, die ihr eine Klos ter gemeinschaft

bildet, tra gen wir auf, fol gendes in eu rem

Le ben zu ver wirk lichen: Zu al ler erst sollt ihr

ein mü tig zu sam men woh nen, wie ein ,Herz

und eine Seele’ (Apg 4,32) auf dem Weg zu

Gott. Denn war das nicht der ent s cheidende

Grund, wes halb ihr euch zum ge mein samen

Leben ent schlossen habt?”

(Aus der Augustinus-Regel)

Diesem Auftrag unseres Or dens vaters,

des hl. Augustinus, suchen wir

Augustiner in un serer klö sterlichen

Gemeinschaft ge recht

zu werden. Die ge meinsame

Feier der hl. Messe, das

Chorgebet wie das persön

liche Gebet, die

Weiterbildung und die

ge meinsame Rekreation

(Zeit für Ge spräche und Erholung)

bilden die Basis

für die Ar beit in unseren Aufgabengebieten:

der zeit vor wie gend im Seel sorgs dienst in

Pfar ren und im Schul dienst.

Wir sind gegen wärtig fünf Au gustiner in

ganz Öster reich (einer ist im Novi ziat in

Italien) und stel len uns auch der wich ti gen

Auf ga be, den Au gus ti ner orden in Öster reich

wieder auf zubauen bzw. zu stär ken.

Wenn Sie sich für ein Leben in unserer

Ordens ge meinschaft interessieren, nehmen

S i e bitte Kontakt mit uns auf. Wir

freuen uns auf ein gemeinsames

Gespräch.

Augustinerkloster Wien

Kontaktperson:

P. Dominic OSA

A 1010 Wien,

Augustinerstraße 3

Tel.: (+43 1) 533 09 47

Email: info@augustiner.at

Internet: www.augustiner.at

8 KIRCHE AM ORT KIRCHE AM ORT 9


AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert

Am 8. März 2006 jährt sich der Priesterweihetag

von KR Msgr. Wolfgang Schubert

zum 65. Mal. Msgr. Schubert - ehem.

NEWS

Heimatpfarrer von P. Matthias - kommt

jede Woche treu, um in der Loretokapelle

bei einer unserer Konventsmessen zu

konzelebrieren. Aus diesem Grund wollen

wir mit ihm dieses große und seltene

10

65 JAHRE PRIESTER

Jubiläum am Vorabend, Dienstag, 7. März

2006 um 18.30 Uhr, feiern.

Herzliche Einladung!

FASTENBESINNUNG „CHOCOLAT“

OSTERMARKT

Bereits zum 12. Mal findet heuer unser

Ostermarkt in der gotischen Georgskapelle

statt. Vom 7. - 9. April 2006 erwarten

Sie jeweils von 10.00 - 20.00 Uhr

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer

Pfarre, um Ihnen etwas Österliches zum Kauf

anzubieten oder Sie einfach kulinarisch zu

verwöhnen.

Auf Wiedersehen beim Ostermarkt!

KIRCHE AM ORT

P. Dominic, P. Nikolaus und Dr. Christine

Kahlhammer laden am Freitag, 10. März

(19.30-21.30 Uhr) und Samstag, 11. März

(14.00-19.00 Uhr) zu einer Fastenbesinnung

ein.

Anhand des Films „Chocolat“ soll der

Blick auf Gott hin gelenkt und nach

NEWS

Möglichkeiten gesucht werden, ihm in

unserem Alltagsleben Raum zu geben.

Wir bitten um eine persönliche Anmeldung

bis zum 5. März (nach den Hl. Messen

in der Sakristei bzw. wochentags in der

Pfarrkanzlei: Tel: 533 70 99).

FEIERLICHE PROFESS

Nach seinem Übertritt aus der Kalasantiner-

Kongregation am 17. April 2003 begann

P. Nikolaus eine dreijährige Probezeit in

unserer Gemeinschaft. Nachdem sich in

NEWS

dieser Zeit gezeigt hat, dass P. Nikolaus

Augustiner werden will, feiern wir mit ihm

am 1. Mai 2006 um 15.00 Uhr seine Feierliche

Profess (Ewige Gelübde), in der er sich

nun ganz an den Augustinerorden bindet.

Herzliche Einladung!

EIN REISEBERICHT

Es sollte ein Leserbrief werden -

ein Reisebericht wurde es

Mit großem Interesse und einem inneren

Schmunzeln habe ich den Artikel „Post aus

dem Noviziat“ von Frt. Rupert in der letzten

Ausgabe von KIRCHE AM ORT gelesen.

Zum einen, weil wir, die Eltern, im Jänner

nach einem halben Jahr Trennung das erste

Mal Arno - pardon Frt. Rupert - besuchen

konnten; zum zweiten, weil wir nun alle

handelnden Personen kennen und damit

die Schilderungen über das Noviziat viel

lebendiger erscheinen.

Wir waren noch nie im Jänner in Italien und

sind schon lange nicht ca. 900 km an einem

Tag gefahren, aber dass wir nach fast drei

Stunden im Auto erst kurz vor Wr. Neustadt

waren, hat mich ziemlich entnervt. Es regnete

auf gefrorenen Boden! Das sind genau die

Momente, wo man die Ohnmacht des Menschen

erkennt und es fällt einem ein, dass man

weder den Ort noch die Zeit kennt - aber wir

wollten ja nach Cartoceto. Wir hatten

auch einige gute

Tipps

von

P. Matthias bekommen - wo was zu beachten

sei - und dann sehen Sie links das Kloster.

Ja, wenn’s noch Tag gewesen wäre.

Müde und erschöpft erreichten wir Cartoceto

nach fast 13stündiger Fahrt! Wir kamen,

nachdem noch das Bezin auszugehen drohte,

schließlich beim Kloster an. Es war wirklich,

wie wenn eine große Familie die entfernten

Verwandten empfängt. Herzlich und mit

vielen lieben Gesten verdeutlicht, begrüßten

uns die Patres auf Italienisch. Mit Frt. Ruperts

Hilfe und etwas Urlaubsitalienisch gab es

doch eine nette Konversation.

Frt. Rupert beschreibt im letzten Artikel

auch die Arbeitseinsätze im Kloster und

vergleicht sie mit „sinnvollen Betätigungen“

zusammen mit seinem Bruder unter meiner

(des Vaters) Anleitung. Nie hätte ich gedacht,

dass die diversen Ratschläge, die man nun

als Eltern so gerne gibt, doch hängen bleiben

und, wenn auch manchmal Jahre später,

ihre Wirkung entfalten. Wenn ich vom alten

Diktum „Repetitio est mater studiorum“ lese,

höre ich mich förmlich im Kinderzimmer

dozieren. Mit einem Wort: es bleibt mehr

hängen, als man glaubt, das sei allen um

gute Erziehung bemühten Vätern zum Trost

gesagt - nur die Liebe muss spürbar sein.

Dr. Hermann Gerig

KIRCHE AM ORT

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AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert AUGUSTINER-NEWS Kurz notiert


P ST AUS DEM NOVIZIAT 2

In meinem letzten und zugleich ersten

Bericht habe ich, wenn Sie sich noch erinnern,

von den allgemeinen Bedingungen

des Alltages hier im Noviziat, vom Tagesablauf

und unter anderem von unserem

allseits geschätzten „Prior vom guten Rat“,

P. Renato, und von den von ihm geleiteten

Arbeitsveranstaltungen erzählt. Heute

möchte ich einige Momente herausgreifen

und deren Darstellung nutzen, um Sie

mit meinem Novizenmeister und seinem

Stellvertreter bekannt zu machen. Nicht

etwa Inhaltsleere wäre der Beweggrund

für eine Doppeldarstellung - nein - aber

die Zeit drängt und es gibt ja noch so viel

zu berichten ...

Da wäre zum Beispiel das Fest des hl.

Evangelisten Lukas, ein kirchlicher Feiertag,

der sich hier unter anderem durch das

unangekündigte Nichterscheinen der

Köchin auszeichnete. Doch: „Selbst

ist der Mönch!“ - wäre doch

gelacht!

Das Zubereiten des Mittagessens

wurde von

P. Alberto, unserem

Novizenmeister, in Angriff

genommen. P. Alberto

ist unser

Novizenmeister P. Alberto

Augustinusexperte, der Philosoph im

Hause. Doch nicht nur des Führens der

feinen Klinge ist dieser Pater mächtig,

auch der Kochlöffel wirkt in seiner

Hand durchaus professionell.

Mit einem Spürsinn und der

Treffsicherheit, die jedes

altgediente Trüffelschwein

in blanke Neidattacken

triebe, pirschte er sich an die

Tintenfische, die tags zuvor

von der nun absenten

Köchin herbeigeschafft

worden waren, heran.

Da tritt P. Salvatore auf

den Plan, der - obwohl

dem hl. Nikolaus von Myra

wegen seines Rauschebartes

P. Salvatore

täuschend ähnlich - „nur“ die Funktion des

Vicemeisters bekleidet. Bibelwissenschaft

ist sein Revier und zudem die Biologie,

mit deren Doktorat er seinen

Namen schmücken darf. Ob seiner

Gehgeschwindigkeit, stets

ein wilder Wettkampf mit den

Schnecken am Wegesrand,

vermuteten wir anfangs, dass

er sich besonders mit diesen

Geschöpfen beschäftigte und

man in der Anpassung an die

Fortbewegungsintensität

einen letzten Überrest aus

Studienzeiten erblicken

kann, doch dies stellte sich

als unzutreffend heraus -

wäre doch zu schön um wahr

zu sein!

Nach dem ersten Blick erfolgt eine kurze

und interessante Information über diese

vor uns liegenden kalten, nassen und vor

allem toten, aber umso schmackhafteren

Meeresbewohner. Kaum war der Vortrag

zu Ende, da verschwanden sie bereits im

Ofen. In Gemeinschaft mit Gemüse und

Erdäpfel sowie diversen rafinierten Beigaben

schmorten diese biblischen Tiere

nun ihrer Letztbestimmung, dem Verzehr,

entgegen. - Fragen Sie sich biblisch? Ja,

gewiss, sehen Sie selbst nach unter Psalm

8,9b.

Wie bei jedem Essen wurde dann gebetet und

dem gleichbleibenden Ritual verpflichtet,

die Pasta verspeist. Anschließend wurde

der Hauptgang aufgetragen. Beim Anblick

des Pfanneninhalts einerseits - Sie wissen

noch, die Tintenfische - und der Miene des

Meisters andererseits wollte ich zuerst

gar nichts sagen, dann jedoch erinnerte

ich mich an unseren hl. Doktor mit dem

brennenden Herzen: „Was du kannst, das

sollst du wagen!“ So nahm ich meinen

ganzen Mut zusammen und ergriff das

Wort. Ich versuchte die Stimmung mit dem

Hinweis zu lockern, dass sich Kohle unter

bestimmten Umständen wie Temperatur,

Druck, etc. ... auch noch zu Diamant

wandle.

Vielleicht war die Bemerkung unnotwendig,

wie auch immer. Auch wenn sie nur die

zweitbeste Idee war, mir hat sie gut

getan, war doch an ein Zurückweisen der

gereichten Speisen ebensowenig zu denken,

wie an das Refüsieren eines Ganges während

eines traditionellen gutbürgerlichen

Stephanieessens. Also: Runter mit dem

Plunder war die Devise. „Wenn einer

leidet, leiden alle mit.“ (1 Kor 12,26)

Ob des Festes wurden wir dafür

von gutem Wein und der

Naherwartung des nachmittäglichen

Ausfluges abgelenkt.

Es ging nach Urbino,

einer alten Bischofsstadt,

die über eine imposante

Stadtmauer,

liebliches Gasselwerk,

viele Kirchen u.v.m.

verfügt. Malerisch.

Da ich meinen Tag

natürlich mit militärischer

Pünktlichkeit

und Genauigkeit strukturiert

hatte, war auch

noch Zeit geblieben, zu

wachen, während alle

schliefen (gemeint ist

die Mittagspause) und

so konnte ich mir im

Beschaffen der wesentlichen

Informationen über Urbino

den Grundstein für mein

späteres „Gscheitln“, wie der

Wiener sagt, bereiten. Am

Ziel angekommen, konnte

ich also den Mitbrüdern die

italienische Kultur schmackhaft

machen und quasi

ofenfrisch offerieren. Das

war ich schuldig, nach diesem

Mittagessen.

Frt. Rupert OSA

Fortsetzung folgt

12 KIRCHE AM ORT

KIRCHE AM ORT

13


14

KLEINE WEISHEITEN DER MÖNCHE

Zwei Mönche hatten einen langen

Weg vor sich. Sie waren von

ihrem neuen Abt in ein weit entferntes

Kloster mit einer Botschaft

gesandt worden, deren Inhalt sie

nicht kannten. Unter der Last und

den Beschwerden des Weges jammerten

und klagten sie. Zugleich quälte sie die

DER KLERIKALE WITZ

Vom christlichen Ehestand

Der Religionslehrer examiniert einen Schüler:

„Wer hat die Ehe eingesetzt?“ - „Gott.“

„Richtig! Und wo hat Gott die Ehe eingesetzt?“

- „Im Paradies.“

„Gut, und mit welchen Worten?“ - „Feindschaft

setze ich zwischen dich und die Frau.“

Im Religionsunterricht lässt der Katechet wiederholen,

was er in der letzten Stunde über

Einehe und Vielehe gesagt hat. Er bekommt

zur Antwort: „Die Mohammedaner dürfen viele

Frauen haben, die Christen nur eine. Das nennt

man Monotonie.“

Aus der Chronik der

AUGUSTINERKIRCHE

Unsere Jubilare: KR P. Isidor Fecher OSFS, Dr. Maria Tröster

(1.03.); Elfriede Dietrich, Gottfried Leitner (2.03.); Elfriede

Hasiba (3.03.); Univ.-Prof. Dr. Kurt Schubert (4.03.); Erika

Kruntorad (7.03.); Dr. Paul Ghelardoni (8.03.); Dkfm. Dr.

Erwin Staringer (10.03.); Anna Matousek (11.03.); Kismet

Pilati (17.03.); Emma Krafack (21.03.); Maria Pasa (22.03.);

Dr. Ruth Naske (24.03.); Anna Binder (25.03.); Ellen Raunacher,

Hermine Wild, Dr. Erna Wotipka (27.03.); Angela

Pauser (28.03.); Johanna Mautner-Markhof, Maria Rubatschek

(29.03.); Gertrude Dworak (1.04.); Karl Schmidt (3.04.);

Josef Mager (4.04.); Friedrich Wahringer (5.04.); Elizabeth

Gelsey (8.04.); Herta Mayer (9.04.); Dir. Paul Scheier, Anna

Szabo (11.04.); Dkfm. Dr. Hertha Hommer (12.04.); Elisabeth

Schnack, Elisabeth Waldheim (13.04.); Otto Kaukal (16.04.);

Prim. Dr. Hans Klettenhammer (19.04.); Monika Esterhazy

(20.04.); Felicitas Kienast (21.04.); Jolan Ussar (22.04.);

Elsa Pilz (23.04.); Reg. Rat Ernst Denk, Regina Hafenbrödl

(25.04.); Min. Rat. Mag. Alfred Fattika, Maria Krasser (29.04.);

KIRCHE AM ORT

Neugierde, welchen wichtigen Inhalt die

Botschaft an die Brüder im fernen Kloster

wohl hatte. Schließlich brachen sie

Brief und Siegel auf und lasen: „Denkt

daran, liebe Brüder, dass ihr nicht

allein die Beschwernisse des weiten

Weges tragt; der Weg muss auch euch

ertragen.“

Eine junge Frau klagt dem Pfarrer ihre Eheschwierigkeiten.

„Und wenn‘s nicht anders

geht“, sagt sie, „lasse ich mich scheiden.“

„Was?“ sagt der Pfarrer darauf empört.

„Scheiden wollen Sie sich

lassen, weil Ihr Mann sie verprügelt?

Prügeln Sie ihn doch

in Gottes Namen zurück,

aber kommen Sie mir

bitte nicht mit so

sündhaften Gedanken!“

Maria-Teresa Abrahamowicz, Mag. Sigrid Krieg, Elisabeth

Osond (30.04.); Stefan Beer (3.05.); Elfriede Pröglhöf (7.05.);

Wolfram Wacha (9.05.); Edith Blöch (11.05.); Ferdinand Eberlin,

Dr. Annemarie Graf, Prof. Ing. Fritz Hiemer, Ing. Anton

Kurzbauer (12.05.); Dir. Dr. Hubert Adolph (13.05.); Alois

Binder, Maria Schrott (15.05.); Ada Saleh (22.05.); Melanie

Heinisch (23.05.); Hermine Unterberger (25.05.); Dipl.-Ing.

Dr. Edith Arlt (27.05.). Gesundheit und Gottes Segen!

Durch die Taufe wurden in die Kirche eingegliedert: Lorenz

Luis Johannes Wallner (19.11.); Marie-Helene Mensdorff-Poully

(20.11.); Johanna König (10.12.); Laila Schidlo (17.12.);

Sebastian Paul Michael José Quijano-Evans (4.02.). Wir

freuen uns mit den Eltern!

Das Ja-Wort gaben einander: Ing. Christian & Doris Morawa

(20.01.). Wir wünschen gutes Gelingen!

In die ewige Heimat sind uns vorausgegangen: Herwig

Würtz (07.11.); Dr. Otto Berger (27.12.). Den Angehörigen

herzliche Anteilnahme!

TERMINE Auf einen Blick

MÄRZ 2006

Mi, 1.03. 18.30 Uhr Hl. Messe zum Aschermittwoch mit Austeilung des Aschenkreuzes

Do, 2.03. 18.30 Uhr Hl. Messe um Ordensnachwuchs

Fr, 3.03. 9.00 Uhr Herz-Jesu-Messe, anschl. Herz-Jesu-Andacht

18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Hyun-Ah Park)

Sa, 4.03. 17.45 Uhr Rosenkranz um Priester- & Ordensberufungen

So, 5.03. 11.00 Uhr Hochamt (F. Schubert: Deutsche Messe), anschl. Agape in der Georgskapelle

Di, 7.03. 18.30 Uhr Hl. Messe zum 65. Priesterweihetag von KR Msgr. Wolfgang Schubert

Do, 9.03. 16.00 Uhr Hl. Messe mit den Senioren, anschl. Heringsschmaus

Fr, 10.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Aydan Alakbarova)

19.30 Uhr Fastenbesinnung „Chocolat“ Teil 1 (mit P. Dominic, P. Nikolaus & Dr. Christine Kahlhammer)

Sa, 11.03. 14.00 Uhr Fastenbesinnung „Chocolat“ Teil 2 (mit P. Dominic, P. Nikolaus & Dr. Christine Kahlhammer)

Di, 14.03. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Enzyklika „Deus caritas est“)

Mi, 15.03. 9.00 Uhr Hl. Messe zum Fest des hl. Stadtpatrons von Wien, Clemens Maria Hofbauer CSsR

Fr, 17.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Sei-Jung Oh)

So, 19.03. ca. 13.00 Uhr Cassiciacum · Augustiner on Tour (Donauinsel - Lobau)

Mo, 20.03. 18.30 Uhr Hl. Messe zum Hochfest des hl. Josefs, Protektor des Augustinerordens

Do, 23.03. 14.00 Uhr Seniorenausflug ins Dom- & Diözesanmuseum, anschl. Hl. Messe in der Loretokapelle

Fr, 24.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)

Di, 28.03. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)

Fr, 31.03. 18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Erzsébet Geréd)

APRIL 2006

Sa, 1.04. 8.00 Uhr Jubiläumswallfahrt zu augustinischen Stätten (Mariabrunn, Baden, Lockenhaus)

So, 2.04. 11.00 Uhr Pontifikalamt zum 750. Jahrestag der Gründung des Augustinerordens (9.04.1256)

mit Weihbischof DDr. Helmut Krätzl (W. A. Mozart: „Große Credomesse“), anschl. Agape

Do, 6.04. 18.30 Uhr Hl. Messe um Ordensnachwuchs

Fr, 7.04. 9.00 Uhr Herz-Jesu-Messe, anschl. Herz-Jesu-Andacht

10.00 Uhr Eröffnung des Ostermarktes in der Georgskapelle (geöffnet bis 20.00 Uhr)

18.15 Uhr Orgelmeditation in der Fastenzeit (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Ernst Wally)

Sa, 8.04. 10.00 Uhr Ostermarkt in der Georgskapelle (bis 20.00 Uhr)

17.45 Uhr Rosenkranz um Priester- & Ordensberufungen

So, 9.04. 10.00 Uhr Ostermarkt in der Georgskapelle (bis 20.00 Uhr)

11.00 Uhr Segnung der Palmzweige, Hochamt zum Palmsonntag (F. Schubert: Messe G-Dur)

Do, 13.04. 18.30 Uhr Hl. Messe vom Letzten Abendmahl, anschl. Ölbergandacht in der Loretokapelle (bis 21.00 Uhr)

Fr, 14.04. 15.00 Uhr Kreuzwegandacht beim Hl. Grab

18.30 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn, anschl. Anbetung beim Hl. Grab (bis 21.00 Uhr)

Sa, 15.04. 9.00 Uhr Trauermette beim Hl. Grab, anschl. Anbetung (bis 15.00 Uhr)

21.00 Uhr Osternachtsfeier (Festmusik für Orgel & Trompete)

So, 16.04. 11.00 Uhr Hochamt zum Ostersonntag (W. A. Mozart: Missa solemnis)

Mo, 17.04. 11.00 Uhr Hochamt zum Ostermontag (W. A. Mozart: „Krönungsmesse“)

ca. 13.00 Uhr Abfahrt zum Emmausgang nach Aspersdorf (Anmeldung in der Pfarrkanzlei)

Do, 20.04. 15.00 Uhr Seniorenausflug ins Untere Belvedere, Hl. Messe bei den Salesianerinnen

Mo, 24.04. 18.30 Uhr Hl. Messe zum Fest der Bekehrung des hl. Ordensvaters Augustinus

Di, 25.04. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)

Mi, 26.04. 9.00 Uhr Hl. Messe zum Fest Mariens, der Mutter vom Guten Rat

MAI 2006

Mo, 1.05. 15.00 Uhr Hl. Messe mit Feierlicher Profess von P. Nikolaus Schachtner OSA

Mi, 3.05. 6.45 Uhr Start der Fußwallfahrt nach Mariazell (Treffpunkt: Straßenbahnendstelle Rodaun, Linie 60)

Do, 4.05. 14.00 Uhr Hl. Messe mit den Senioren in der Pfarre Neufünfhaus, anschl. Vortrag „Kreuz & Halbmond“

18.30 Uhr Hl. Messe zum Fest der hl. Mutter Monika

Fr, 5.05. 9.00 Uhr Herz-Jesu-Messe, anschl. Herz-Jesu-Andacht

18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Jens Jamin)

Sa, 6.05. 7.15 Uhr Start der Bahnwallfahrt nach Mariazell (Treffpunkt: Westbahnhof)

15.00 Uhr Abschluss der Wallfahrt und Hl. Messe am Gnadenaltar der Basilika Mariazell

So, 7.05. 11.00 Uhr Hochamt (W. A. Mozart: „Spatzenmesse“), anschl. Agape in der Georgskapelle

Di, 9.05. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)

Fr, 12.05. 18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)

Do, 18.05. 12.30 Uhr Seniorenausflug nach Baden

Fr, 19.05. 18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)

So, 20.05. ca. 13.00 Uhr Cassiciacum · Augustiner on Tour (Maria Gugging)

Mo, 22.05. 18.30 Uhr Hochamt zum Fest der hl. Rita von Cascia OSA, Segnung der Rita-Rosen

Di, 23.05. 15.30 Uhr Abfahrt zur Opernfahrt nach Pressburg (A. Dvorák: Rusalka) - Anmeldung erforderlich!

Do, 25.05. 11.00 Uhr Hochamt zum Hochfest Christi Himmelfahrt (J. Gallus: „Missa canonica“)

Fr, 26.05. 18.15 Uhr Orgelmeditation im Mai (Meditation: P. Albin Scheuch OSA · Orgel: Elke Eckerstorfer)

Di, 30.05. 19.30 Uhr BIBEL pur · Die Bibelrunde in St. Augustin (Thema: Das Zwölfprophetenbuch)

KIRCHE AM ORT 15


GOTTESDIENSTE

Sa 18.30 Uhr Vorabendmesse

So 11.00 Uhr Hochamt

18.30 Uhr Hl. Messe

Di 18.30 Uhr Konventsmesse

Mi 9.00 Uhr Hl. Messe

Do 18.30 Uhr Konventsmesse

Fr 9.00 Uhr Hl. Messe

HOCHÄMTER · Auf einen Blick

5.03. F. Schubert: Deutsche Messe

12.03. L. Janácek: Missa in Es-Dur

19.03. Gregorianisches Choralamt

26.03. Ch. Gounod: Messe aux cathédrales

2.04. W. A. Mozart: „Große Credomesse“

9.04. F. Schubert: Messe G-Dur

15.04. Festmusik für Orgel & Trompete

16.04. W. A. Mozart: Missa solemnis

17.04. W. A. Mozart: „Krönungsmesse“

23.04. A. Bruckner: Messe e-Moll

30.04. O. di Lasso: Missa Bella Amfitrit

7.05. W. A. Mozart: „Spatzenmesse“

14.05. L. van Beethoven: Messe C-Dur

21.05. J. Haydn: „Schöpfungsmesse“

22.05. Festmusik für Orgel & Trompete

25.05. J. Gallus: Missa canonica

28.05. A. Dvorák: Messe D-Dur

4.06. W. A. Mozart: Missa solemnis

5.06. W. A. Mozart: „Krönungsmesse“

AUGUSTINERORDEN

IN ÖSTERREICH UND SÜDDEUTSCHLAND

Email: info@augustiner.at

Internet: www.augustiner.at

AUGUSTINERKLOSTER

4 (01) 533 09 47 7 (01) 533 09 47 150

Email: augustinerkloster.wien@augustiner.at

PFARRE ST. AUGUSTIN

4 (01) 533 70 99 7 (01) 533 70 99 350

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Kanzleistunden

Mo, Di, Do, Fr: 10.00 - 12.00 Uhr

Mi: 15.00 - 18.00 Uhr

Sprechstunden des Pfarrers

Mi: 16.00 - 17.30 Uhr

Fr: 10.00 - 11.30 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

KIRCHENMUSIK ST. AUGUSTIN

4 (01) 533 70 99 900 7 (01) 533 70 99 950

Email: kirchenmusik.wien@augustiner.at

Internet: www.augustiner.at/kirchenmusik

Wasser ist Leben.

Es möchte in mich einströmen,

um mich zu befruchten,

um in mir als Quelle

zu fließen.

IMPRESSUM

KIRCHE AM ORT · Mitteilungsblatt der Augustinerkirche

St. Augustin, Wien I. Kommunikationsorgan der Augustinerkirche.

Herausgeber, Eigentümer und Verleger: Augustinerkonvent

Wien, Augustinerstraße 3, 1010 Wien. Email: kirche.

am.ort@augustiner.at. Redaktion: P. Albin, P. Dominic &

Schriftleiter P. Matthias. Bankverbindung: Bankhaus Schelhammer

& Schattera, Augustinerkonvent Wien, Kto.Nr.:

155234, BLZ: 19190. Herstellung: ©Kren Medienmanufaktur,

Schmiedgasse 69, 8911 Admont, Tel: 03613/2672. Druck:

Wallig, 8962 Gröbming.

KIRCHE AM ORT 2006-Nr. 3 erscheint am 4. Juni 2006.

Redaktionsschluss: 1. Mai 2006. Namentlich gekennzeichnete

Artikel müssen nicht mit der Ansicht der Redaktion übereinstimmen.

Bildernachweis: Frt. Rupert Gerig OSA, Ernst Kren,

P. Matthias Schlögl OSA & Mediendatenbank der ED Wien.

P. b. b. · Verlagspostamt 1010 Wien · GZ 02Z032664M

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