www .fachschule-gleisdorf.at - Fachschule für OBST-Wirtschaft und ...

fachschule.gleisdorf.at

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01/11

17. Jahrgang

P.b.b. GZ 02Z033223 M

Verlagspostamt 8200 Gleisdorf

www.fachschule-gleisdorf.at

Foto: Bettina Kreimer

Wetzawinkler

Hofl aden

Denn das Gute liegt

so nah

Einladung zum

Frühlingsball

„Viva la Vida“

7. Mai 2011

„snowXschoolgames“

am Kreischberg

Sensationelle

Ergebnisse für

unsere Teams


INHALT

Zukunft unserer Schule

Dir. DI. Dr. Dagobert Eberdorfer .......... 2 – 3

Denn das Gute liegt so nah

Wetzawinkler Hofl aden ...................... 4 – 5

Erfolgreiche Lehrabschlussprüfungen

Dir. DI. Dr. Dagobert Eberdorfer .............. 6

CeBIT

Herbert Schlemmer. ................................. 6

„Qualitätsapfel aus dem Ennstal

Gottfried Lafer ......................................... 7

Gelebte Partnerschaft

Bgm. Werner Höfl er................................. 8

Literaturworkshop mit M. G. Wanko

Reinhard Saurer ..................................... 9

We Are The Champions

Urban Grossegger .......................... 10 – 11

Herzhafte Apfelrezepte

Lauch-Apfel-Quiche ............................... 11

Grenzenlose Imkerei

Imkerlehrgang ....................................... 12

Produktinformation

Diverses ......................................... 12 – 15

Einladung zum Frühlingsball

7. Mai 2011 .......................................... 16

Impressum: Eigentümer, Verleger und Her aus ge ber:

Absolventenverein der Fachschule für OBST-Wirtschaft

und EDV-Technik Gleisdorf, 8200 Gleisdorf

Tel: 03112/2219-0, Fax: DW 10

E-Mail: lfsgleisdorf@stmk.gv.at

Internet: www.fachschule-gleisdorf.at

Redaktion und Fotos: Direktor, Lehrer und Personal

der Fachschule Gleisdorf, Layout: www.hirzberger.com

Druck: Grafi k&Druck Zimmermann, Gleisdorf

Seite 2

Zukunft unserer

Fachschule

Die Politik gibt Ziele vor

Ich denke, es gibt inzwischen nur

mehr wenige Bürger/innen und

Institutionen unseres Bundeslandes,

die von den Auswirkungen

des Sparpaketes und den Beschlüssen

unserer politischen Vertreter

nichts spüren und so geht es auch

unserer Fachschule und dem gesamten

land-, forst- und ernährungswirtschaftlichen

Fachschulwesen. Es

wurden und werden von der Politik

Veränderungen gefordert und auch

durchgezogen.

Seit einigen Tagen scheint es klar zu

sein, dass es an unserer Schule den

seit 10 Jahren bewährten und gerne

gewählten Ausbildungszweig „EDV-

Technik“ ab dem Herbst dieses Jahres

nicht mehr geben wird. Der Ausbildungsversuch

OBST-Wirtschaft

und EDV-Technik“ wird beendet

und es wird zukünftig nur mehr die

Obstbauausbildung angeboten, wie

es sie schon vor der Einführung der

EDV-Technik gegeben hat. Es konnte,

trotz intensiver Bemühungen von

vielen Seiten, auch kein Kompromiss

erzielt werden, zumindest noch ein

Schuljahr in der bisherigen Form führen

zu dürfen um den, für das nächste

Schuljahr angemeldeten Schülern/innen

ihren Ausbildungswunsch

zu ermöglichen.

Warum keine EDV-Technik

mehr?

Die Gründe sind vielfältig, die Wesentlichsten

aber sind:

Das land-, forst- und ernährungswirtschaftliche

Fachschulwesen

muss zum Sparpaket des Landes

seinen Beitrag leisten.

Die inzwischen vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten

an den

Fachschulen sollen wieder auf die

„Kernkompetenz Land- und Forstwirtschaft“

zurückgeführt werden.

Die EDV-Technik ist eine „nichtlandwirtschaftliche“

Ausbildung

Es gibt Differenzen zwischen dem

Bund und den Ländern bei der Fi-


nanzierung der Lehrergehälter.

Die Anzahl der Fachschulstandorte

in der Steiermark soll reduziert und

den Ländern Nieder- und Oberösterreich

angeglichen werden.

Die zukünftigen Fachschulen sollen

für größere Schülerzahlen (über

150 Schüler/Schule) ausgelegt werden.

Ausdrücklich wird immer wieder betont,

dass unsere Qualität der Ausbildung

hervorragend ist und wir in

der Kombination von Obstbau und

EDV-Technik auch immer genügend

Schüler/innen haben bzw. hatten.

Auswirkungen

Wir hätten nach dem derzeitigen

Stand der Anmeldungen wiederum

eine volle 1. Klasse mit Schülern/innen,

die sich je zur Hälfte für

OBST-Wirtschaft oder EDV-Technik

interessieren. Den zukünftigen EDV-

Technikern müssen wir leider mitteilen,

dass diese Ausbildung bei

uns nicht mehr möglich ist und sie

dafür kurzfristig einen anderen Ausbildungsplatz

suchen müssen. Wir

werden dagegen eine ungewohnt

kleine 1. Klasse haben. Wie groß die

Auswirkungen auf die Mitarbeiter

sein werden, lässt sich derzeit noch

nicht sagen.

Wie geht es weiter?

Alle unsere Schüler, die jetzt schon

an der Schule sind, können ihre Ausbildungen

in OBST-Wirtschaft oder

EDV-Technik auch abschließen!

Von Seiten der Politik wurde der

Obstwirtschaft ein Kompetenzzentrum

für Obstbau und Obstverarbeitung

zugesichert. Nachdem der

Mittelpunkt des österreichischen

Obstbaus der Bezirk Weiz ist, ist es

naheliegend, dieses Kompetenzzentrum

auch hier aufzubauen. Es gab

schon vor etwa 15 Jahren an unserer

Fachschule Pläne und Bestrebungen

für so ein Obstbauzentrum – vielleicht

ist jetzt der richtige Zeitpunkt

dafür gekommen. Dadurch würden

alle für den steirischen Obstbau arbeitenden

Organisationen inklusive

der Aus- und Weiterbildung zusammengeführt

und gestärkt und Synergieeffekte

genützt. Damit hätten

die bisherigen Bemühungen für die

Fachschule insgesamt doch wieder

einen Sinn gehabt und praktischen

wie auch symbolischen Nutzen gebracht.

Bis es soweit ist, sind aber

noch einige Hindernisse zu bewältigen

und Einigkeit ist notwendig.

Es ist mir an dieser Stelle ein Bedürfnis

allen jenen aus unserer Gemeinde,

dem Verband der steirischen

Erwerbsobstbauern, der Landwirtschaftkammer,

der OPST, der Gleisdorfer

Wirtschaft, den Medienvertretern

und den regionalen Politikern

ein besonderes Danke zu sagen,

die sich mit uns bis zur endgültigen

Entscheidung intensiv für die Beibehaltung

des Zukunftsmodells der

EDV-Techniker-Ausbildung eingesetzt

haben.

Es heißt „Veränderungen bieten

auch Chancen“ – suchen wir nach

der besten Lösung unter anderen

Vorzeichen meint ihr

Dir. Dagobert Eberdorfer

Seite 3


Denn das Gute liegt so nah

Der Wetzawinkler Hofladen

Seit genau 40 Jahren gibt es die

Obstbauausbildung an unserer

Fachschule und es war ein langer

Weg, aber seit letzten Dezember

hat auch die Direktvermarktung bei

uns Einzug gehalten und wir haben

einen eigenen Verkaufsraum für unsere

Verarbeitungsprodukte. Viele

Jahre war das Ausbildungsziel der

Obstbaufachschule vor allem die

perfekte Produktion von ausreichend

qualitativ hochwertigem Obst. In

der Zwischenzeit ist die Obstverarbeitung

ein mindestens ebenso

wichtiges Standbein für die Obstbauern

der Steiermark. Der Zulauf zu

verschiedenen Wettbewerben und

Prämierungen zeigt eindeutig deren

Wichtigkeit.

Wir sind immer wieder dabei und

können bei solchen Wettbewerben

schöne Erfolge verbuchen. Jedes

Seite 4

Jahr haben wir Spitzenplätze und

erhalten sehr oft Auszeichnungen in

Gold, Silber oder Bronze für unsere

Säfte und Nektare.

Eigene Vermarktung

Es war nur ein logischer Schritt, auch

die Vermarktung in die eigene Hand

zu nehmen und das machen wir jetzt

mit unseren Hofl aden. Das Ziel ist es,

unsere Schüler für den Verkauf ihrer

Produkte entsprechend vorzubereiten

und zu schulen. Sie sollen dabei

alle Facetten – von der Vorbereitung

der Waren über die Bewerbung, das

eigentliche Verkaufsgespräch im Laden

bis zur Abrechnung und fi nanziellen

Erfolgsermittlung – kennen

lernen. In unserem System der freien

Marktwirtschaft ist das ein wesentlicher

Faktor und Wettbewerbsvorteil

für den zukünftigen betrieblichen

Erfolg. Der Hofl aden dient in erster

Linie der Ausbildung, aber natürlich

freuen wir uns auch über regen Zuspruch

und wirtschaftlichen Erfolg.

Neue Ziele

Aber es soll noch weitergehen: Ziel

ist, die Palette der Verarbeitungsprodukte

noch weiter auszubauen:

Moste, Brände, Liköre, Sirup und

Essig, Marmeladen, Gelees und Konfi

türen, Kompotte, Mus, Chutneys

und Saucen warten darauf, in einer

Spezialschule für Obstbau auch gelehrt

zu werden. Und dann gäbe es

noch die tausenden Rezepte, welche

Vor-, Haupt- und Nachspeisen man

aus der Obstvielfalt machen kann.

Der Obstverarbeitung und damit

auch der Vermarktung sind somit


fast keine Grenzen gesetzt. Und im

Gegensatz zu vielen anderen Lebensmitteln,

welche wir täglich zu

uns nehmen, gilt Obst als besonders

wertvoll und gesund! Unsere Absolventen

sollen zumindest eine Idee

davon mitbekommen, dass mit dem

Ernten des Obstes der Obstbau noch

nicht zu Ende ist.

Unsere Partner

Um unser Angebot zu verbreitern

und attraktiv zu gestalten, haben

sich einige Direktvermarkter aus der

Umgebung bzw. aus dem Absolventenkreis

bereit erklärt, als unsere

Partner einen Teil ihrer Produkte über

unseren Hofl aden mit verkaufen zu

lassen. Wir sind sehr froh über diese

Zusammenarbeit und erwarten uns

gegenseitigen Nutzen.

Der Wetzawinkler Hofl aden soll zum

Wohle aller Beteiligten – Schüler,

Schule, Partnerbetriebe, Kunden

– wachsen und sich entwickeln und

vor allem unserem Auftrag einer praxisgerechten

Ausbildung dienen.

Öffnungszeiten:

In Zukunft wird unser Wetzawinkler

Hofl aden während der Schulzeit

jeden Freitag zwischen 13.00 und

16.00 Uhr geöffnet sein.

Weitere Informationen über unser

Angebot wird es in Zukunft auch auf

unserer Homepage geben.

Dir. Dagobert Eberdorfer

Unsere Partnerbetriebe

Amplatz Gertrud Obergroßau 112 8261 Sinabelkirchen Honig

Bischof Hannes Gamling 12 8200 Gleisdorf Most, Säfte, Nektar

Brunner Günter Damberg 13 8262 Ilz Most, Frizzante

Fischerauer Andreas Pischelsdorf 156 8212 Pischelsdorf Essig, Senf

Imkerei Kelz Honig Arnwiesen 24 8200 Gleisdorf Honig, Bienenwachskerzen

Kochauf Hermann Wetzawinkel 18 8200 Gleisdorf Säfte, Nektar

Kochauf Martin Wetzawinkel 5 8200 Gleisdorf Säfte, Dörrzwetschken

Leitner Weinbau Schattauberg 79 8211 Ilztal Wein

Monschein Bauernspezialitäten Maggau 3 8421 Wolfsberg/Schwarzautal Kürbiskerne, Kürbiskernpesto

Neumeister Josef Wieden 17 8345 Straden Edelbrände

Pölzer Spezialitäten Wetterkreuzweg 1 8063 Brodingberg Essig, Trinkessig

Scharler Walter Wetzawinkel 25 8200 Gleisdorf Chilli eingelegt

Ulz Josef Pöllau 155 8311 M. Hartmannsdorf Honigprodukte

Weigl Markus Nitscha 25 A 8200 Gleisdorf

Most, Säfte, Nektar, Frizzante,

Marmeladen, Essig

Weltladen Franz Blodergasse 3 8200 Gleisdorf Kaffee, Gewürze, Schokolade

Wilhelm Obstbau Lingstätten 2 8182 Puch b. Weiz Edelbrände

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Erfolgreiche

Lehrabschlussprüfungen

Seit es die „EDV-Techniker“ bei uns

gibt, haben ca. 60 Absolventen diese

Ausbildung abgeschlossen. Ein Teil

davon besuchte das Kolleg der HTL

in Weiz, die anderen beendeten

ihre Ausbildung mit der Lehrabschlussprüfung

beim WIFI. Viele

unserer Absolventen haben ihre

Ausbildungen mit einem ausgezeichneten

Erfolg abgeschlossen.

Stellvertretend für alle möchten

wir unseren Absolventen Christoph

Fuchs zu seiner mit Auszeichnung

bestandenen Lehrabschlussprüfung

in „Informationstechnologie

– Technik“ (neue Bezeichnung der

EDV-Technik) recht herzlich gratulieren.

Wir wünschen ihm alles

Gute und viel Erfolg für seine berufl

iche Laufbahn.

Dir. Dagobert Eberdorfer

Seite 6

„CeBIT schwebt auf einer

künstlichen Wolke“

Das Top-Thema dieses Jahres bei der

CeBIT war „Cloud Computing“.

Was versteht man unter

diesem Begriff „Cloud

Computing“?

Bisher war es üblich, dass in einem

Unternehmen eine konventionelle IT-

Infrastruktur vorhanden war.

Diese IT-Infrastruktur war gegliedert

in Hardware (Server, Datenspeicher)

und Software (Bereitstellung von

Programmen). So eine IT-Infrastruktur

war nicht nur durch Anschaffungskosten,

sondern auch durch

Kosten von Lizenzen, Schulungen,

Administratoren, Systempfl ege, Systemausfall

(um nur einige aufzuzählen)

geprägt.

Unternehmen haben jetzt die Möglichkeit,

diese IT-Infrastruktur auszulagern.

Dadurch wird die IT-Landschaft

durch den Anwender nicht

mehr selbst betrieben oder bereitgestellt,

sondern bei einem oder mehreren

Anbietern als Dienst gemietet.

Der Zugriff auf die entfernten Sy-

steme erfolgt über ein Netzwerk

(beispielsweise über das Internet).

Die Anwendungen und Daten befi nden

sich dann nicht mehr auf dem

lokalen Rechner (oder Server), sondern

in der Wolke (engl. „cloud“).

Große Bedenken gibt es nach wie

vor, was die Sicherheit von Cloud-

Angeboten betrifft. Fragen wie „Wo

werden meine Daten gespeichert

und wie sind sie vor unbefugtem

Zugriff gesichert?“, „Was ist mit Industriespionage?“

und „Wer haftet

bei Verlust der Daten?“ beschäftigen

die Anwender. Aus technischer Sicht

soll laut Experten eine sichere Cloud

etwa durch Verschlüsselungstechniken

kein Problem darstellen…

Mal sehen, auf welcher Wolke sich

in Zukunft die IT weiterbewegen

wird…

Herbert Schlemmer

Deutsche Messe Hannover


„Qualitätsäpfel aus dem Ennstal“

Fachschüler der 3. Klasse unterstützen das Projekt

Aufgrund des Klimawandels

erwarten anerkannte Klimatologen

in den nächsten 100

Jahren im Ennstal eine Erwärmung

der Erdatmosphäre zwischen 2,0 bis

2,5°C. Die Empfehlung der Klimaforscher

lautet daher, den Obstanbau

auf höher gelegene Regionen auszudehnen.

Das Landwirtschaftliche

Versuchszentrum Haidegg initiierte

aus diesem Grund gemeinsam mit

der Landwirtschaftlichen Fachschule

in Gröbming ein Projekt, mit dem

Ziel, eine Qualitätsapfelproduktion

mit marktkonformen und ökologisch

angepassten Sorten im Ennstal aufzubauen.

Aus klimatologischer Sicht

würde das Ennstal hervorragende

Bedingungen für den Anbau „kälteliebender“

Apfelsorten bieten. Das

Steirische Ennstal war bereits in den

Jahren 1880 – 1930 ein regionales

Obstbauzentrum.

Pilotprojekt

Im Frühjahr 2005 wurden daher auf

einer Fläche von 1,5 ha und auf einer

Seehöhe von ca. 700 m an der

südlichen Seite des Mitterberges ca.

2.700 Obstbäume in Hanglage gepfl

anzt. Äpfelsorten wie Elstar, Pinova,

Rubens, Golden Delicious, Topaz,

Die Ennstal-Pilotobstanlage befi ndet

in einer Seehöhe von 650 – 700 m

an der Südseite des Mitterberges in

Hanglage

Roter Boskoop und Jonagold werden

in dieser Höhenlage auf ihre Anbaueignung

getestet. Betreut wird diese

Pilotobstanlage von Herrn Bernhard

Schwaiger, Obstanbauer in Öblarn.

Unterstützend wirken auch Schüler

der FS Gröbming gemeinsam mit

den Fachschülern der 3. Klasse der

Obstbaufachschule Gleisdorf bei verschiedenen

Pfl egearbeiten wie z.B.

Schnitt, Ausdünnung etc. mit.

Schüler im Einsatz

Am 23. März war eine Gruppe von

Gleisdorfer Obstbauschülern wiederum

im Ennstal im Einsatz, um in der

Obstanlage die notwendigen Winterschnittmaßnahmen

durchzuführen.

Gemeinsam mit den Schülern der FS

Gröbming, ihrem Fachlehrer DI Peter

Fahrner und mit Unterstützung der

Mitarbeiter des LVZ Haidegg konnte

diese Fläche von 1,5 ha innerhalb

eines Tages fertig geschnitten werden.

Unsere Fachschüler dienten dabei

als Lehrmeister für die obstbaulich

relativ unbelasteten Gröbminger

Fachschüler d.h. sie schlüpften in die

Rolle des Lehrers und vermittelten so

ihr Fachwissen an die Kollegen der

FS Gröbming. Von allen beteiligten

Schülern wurde diese Form des Unterrichtes

sehr positiv aufgenommen,

es ergaben sich im Laufe des Tages

viele interessante Fachgespräche und

auch persönliche Kontakte konnten

geknüpft werden.

DI Dr. Gottfried Lafer

Die Schüler der Fachschulen Gröbming

und Gleisdorf gemeinsam beim

Obstbaumschnitt in der Ennstalobstanlage.

Seite 7


Gemeinde und Fachschule:

Gelebte Partnerschaft!

Unsere Fachschule stellt in der

Gemeinde Hofstätten an der

Raab ein Zentrum dar, wo

verschiedene Synergien optimal genutzt

werden. Man kann hier durchaus

von einer so genannten win-win-

Beziehung reden.

Folgende Aktionen und Aktivitäten

sind Ergebnisse dieser guten Zusammenarbeit:

Nutzung der Räumlichkeiten und

der Infrastruktur für eine Handarbeitsausstellung

am Palmsonntag.

Diese gut besuchte Ausstellung

wird von der Frauenbewegung

Hofstätten organisiert.

Frühlingsfest: Die Feuerwehr

Hofstätten und die Gemeindearbeiter

kümmern sich um eine Parkordnung

der vielen Autos und um

die Brandwache im Haus während

des Festes.

Kunstprojekte: Diese werden von

Fachschule und Gemeinde gemeinsam

veranstaltet.

Mittagessen für die Kinder der

Volksschule Wetzawinkel, die eine

Nachmittagsbetreuung bekommen.

Durch die Initiative von 12 engagierten

Bauern aus unserer Gemeinde

wurde vor 5 Jahren ein

Heizwerk errichtet, wo die Fachschule

und weitere 11 Haushalte

das ganze Jahr mit Wärme aus Biomasse

versorgt werden.

Begeisterte junge Nachbarskinder

trainieren Fußball auf dem Sportplatz

der Schule.

In der Fachschule haben 6 Personen

aus der Gemeinde ihren Arbeitsplatz.

Anfang Jänner fi ndet jedes zweite

Jahr unser Gemeindeball statt. Das

Seite 8

schöne Ambiente der Räumlichkeiten

der Fachschule begeistert

immer wieder sehr viele Ballgäste.

Beim jährlichen Adventnachmittag

der Gemeinde wurde im letzten

Dezember gleichzeitig der Hofl aden

in der Schule eröffnet.

Bei verschiedenen Asphaltierungsarbeiten,

Straßenkehrungen, etc.

rund um die Fachschule unterstützt

die Gemeinde.

Insektenhotel: Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt

war das Bauen

und Aufstellen eines Insektenhotels

gemeinsam mit der Berg- und

Naturwacht. Diese Idee entstand

beim Gemeindeball und konnte

Anfang März mit großem Medieninteresse

realisiert werden.

Gemeinsam mehr erreichen

Diese Liste ließe sich noch weiter

fortsetzen. Da unsere Fachschule im

Bezug auf die Sparmaßnahmen des

Landes immer wieder ins Gespräch

kommt, ist es besonders wichtig

auch die Verfl echtung der Schule

ins kommunale System zu veranschaulichen.

Bei einer Vielzahl an

Gesprächen habe ich immer wieder

versucht auch die Wichtigkeit der

Schule für die Region zu unterstreichen.

Zusätzlich wurden Petitionen

mit den Unterschriften aller BürgermeisterInnen

der Energieregion

Weiz-Gleisdorf den zuständigen LandespolitikernInnen

zugestellt.

Gemeinsam, Gemeinde und Fachschule,

kämpfen wir für eine gute

Zukunft, um auch weiterhin Jugendlichen

im ländlichen Raum eine gute

Ausbildung angedeihen lassen zu

können.

Werner Höfl er, Bürgermeister

Gemeinde Hofstätten/R.


Eine Pflanzenbaupraxis

für den

Umweltschutz

Einen besonderen praktischen

Pfl anzenbauunterricht gab

es mit der 3. Gruppe der ersten

Klasse unserer Fachschule am

30. März am Vormittag. Gemeinsam

mit dem Ortsstellenleiter

der Berg- und Naturwacht

Hermann Gerstmann und mit

dem Gemeindearbeiter Werner

Kochauf wurde in Wetzawinkel

ein Krötenzaun errichtet. Jedes

Jahr queren an dieser Stelle sehr

viele Kröten die Gemeindestraße.

Leider überleben dies viele Kröten

nicht, da sie von Autos überfahren

werden. Im Vorjahr musste

an dieser Stelle die Straße neu

hergerichtet werden und bei dieser

Gelegenheit wurde ein Rohr

durch die Straße verlegt um den

Kröten hier einen Durchgang zu

ermöglichen. Durch das Aufstellen

von 150 Laufmeter Krötenzaun

ist jetzt ein Schutz für diese

Tiere gewährleistet. Dieses Projekt

zeigt sehr deutlich, wie gut

gelebte Kooperation funktionieren

kann, wenn die Bereitschaft

da ist etwas zu tun. Danke an alle

Beteiligten!

Werner Höfl er,

Pfl anzenbaulehrer

Renommierter Schriftsteller

an der Fachschule Gleisdorf

Literaturworkshop

mit Martin G.Wanko

Bereits zum zweiten Mal fand

in der Woche vom 14. bis 18.

März 2011 ein Schreibworkshop

mit dem Grazer Schriftsteller

Martin G. Wanko statt. Wanko ist

der Regionaldelegierte der Grazer

Autorenvereinigung und erlangte

mit zahlreichen Romanen und Theaterstücken

in der Literaturszene

große Anerkennung. Erst kürzlich

wurde der letzte Teil seiner beliebten

Theatersitcom „Familie Penner“ im

Theater im Keller in der Münzgrabenstraße

uraufgeführt.

Schüler glänzten als Literaten

Wanko erarbeitete mit den Schülern

der 2. Klasse Kurzstücke in Form

von Dramuletten. Die durchaus eindrucksvollenErgebnisse

wurden

im Rahmen eines

literarischenAbends vor den

anderen Klassen

sowie einigen Eltern unter der Moderation

von Martin G. Wanko präsentiert.

Nach einer kurzen Lesung

des Schriftstellers aus seinem Werk

„Die Wüste lebt“ wussten die Schüler

mit spannenden und originellen

Texten zu überzeugen. Ein köstliches

Buffet unserer hervorragenden Küche

rundete das Programm ab.

Mag. Reinhard Saurer

Seite 9


We Are The Champions …

… not of the world, but of Styria, and this is our world.

Die Sensation schlechthin: Eine

kleine oststeirische Schule,

die Fachschule für OBST-Wirtschaft

und EDV-Technik Gleisdorf,

stellt für die snowXschoolgames

2011 am Kreischberg, die Schülerlandesmeisterschaften

für Boarderchallenge

und Skiercross, zwei Teams

für den Snowboardbewerb Oberstufe

1 und steht am Ende ganz oben

am Podest.

Schwieriger Parcours

Das Rennen war kein aufgelegter

Gang, sondern ein gespritzter Bauernschnapser,

und er ist durchgegangen.

Die Ideallinie gab es auf

dem sehr schwierigen Parcours zu

fi nden. Dieser war eisig, mit Sprüngen,

Wellen und Steilkurven versehen

und durch viele Schläge und

Wellen bereits ramponiert. Das Team

mit Alexander Mauthner, Jakob Sturl-

Humpl, Jakob Novinscak und René

Pfeifer haben durch Teamgeist, Talent

und Taktik ihre Vision vom Sieg

umgesetzt – und dies mit über 6 Sekunden

Vorsprung auf den 2. Platz.

Seite 10

Stärkung am OWET-Stand

Eine gute Jause wird vorbereitet

Die favorisierten Teams der Schulen

aus der Obersteiermark und aus

Graz wie BORG Murau, BORG Monsberger,

BG Kapfenberg, BG/BRG

Mürzzuschlag, BRG Kepler und BRG

Petersgasse konnten alle hinter sich

gelassen werden. Einen ausgezeichneten

7. Rang ereichte das 2. Team

mit Martin Laundl, Fabian Resch und

Christian Pfeifer.

Die Schüler fühlen sich wohl

Martin Laundl, Fabian Resch und

Christian Pfeifer freuen sich auf den

Start


Alex Mauthner, Michael Schanes

und Richard in voller Fahrt

Skiercross

Unsere Skifahrer erreichten beim

Skiercross am nächsten Tag wieder

Top-Platzierungen. Und vervollständigten

den Erfolg der Fachschule

Gleisdorf:

Oberstufe 1: 5. Rang

Alexander Mauthner

Michael Schanes

Richard Hofer

Lukas Schloffer

Oberstufe 2: 11. Rang

Manuel Dieber

Michael Gangl

Mario Raminger

Stefan Rindler

Die Skiercrosser der 2. Klasse

Unsere Snowboarder nach dem

Rennen

Knackige Äpfel

Und da ist kein Wurm im Apfel – im

Gegenteil. Die beste Werbung für

unsere knackigen Äpfel waren nicht

nur die hervorragenden Ergebnisse

unserer Boarder und Skifahrer, sondern

auch die hervorragenden Apfelprodukte

am Schulstand der OWET

Gleisdorf im Zielraum. 1400 SchülerInnen

und zahlreiche BegleitlehrerInnen

genossen den herrlichen Apfelpunsch

und die knackigen Äpfel.

Die Schülerfi rma der 2. Klasse mit

ihrem Klassenvorstand Werner Loidl

betreute dieses Marketingprojekt. Finanziell

wurde dieses Projekt von der

OPST unterstützt.

Urban Grossegger

Unsere Champions bei der

Siegerehrung

Die Snowboarder der OWET

Fabian Resch

gewinnt bei

der Verlosung

ein Burton

Board

Zutaten

Pauline Wilhelm präsentiert:

Herzhafte Apfelrezepte

Lauch-Apfel-

Quiche

30 dag Vollkornmehl

125 g fl üssige Butter

150 ml Wasser

1 Tl. Meersalz

Fülle: 500 g Lauch

2 Essl. Butter

100 ml Apfelmost

Meersalz

Pfeffer

2 große Äpfel

2 Eier

150 ml süße Sahne

Zubereitung

Alle angegebenen Zutaten zu einem

Teig verrühren und ca. 60 Minuten

kühl stellen. Für die Fülle den Lauch

in feine Scheiben schneiden, in der

Butter dünsten. Mit dem Most aufgießen

und ca. 10 Min. weiter köcheln,

mit Salz und Pfeffer würzen,

dann überkühlen lassen. Die Äpfel

schälen und grob raffeln. Mit dem

Lauch vermengen. Die Eier mit der

süßen Sahne verquirlen und mit dem

Lauch-Apfel-Gemisch vermengen.

Eine Quicheform einfetten und mit

dem Teig auslegen. Die Fülle darauf

verteilen.

Die Quiche auf mittlerer Schiene ca.

35 min. backen.

Gutes Gelingen wünscht

Pauline Wilhelm

(Rezept aus „Das Apfelkochbuch“

von Beatrice Aepli)

Seite 11


Internationale Beteiligung am Imkerlehrgang

Grenzenloses Imkern

Im Rahmen der Landwirtschaftlichen

Berufsschule für Bienenwirtschaft

absolvieren derzeit zwei Kosovaren

in der Fachschule Gleisdorf eine imkerliche

Ausbildung in Theorie und

Praxis. Das in der Steiermark erworbene

Wissen werden sie zukünftig in

Kosovo an andere ImkerInnen weitergeben.

Seite 12