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Inhalt Ein kleiner Exkurs vorab

Arthrose definiert eine degenerative Gelenkserkrankung,

wobei das Krankheitsbild mit Gelenksubstanzabbau, Bewegungseinschränkung

und daraus resultierenden chronischen

Schmerzen in Zusammenhang steht. Vereinzelt können auch,

bedingt durch die Bewegungseinschränkung, soziale Isolation

und Depressionen auftreten.

Bronchien. Die Interzellulärsubstanz des hyalinen Knorpels besteht

aus vielen kollagenen Fasern, die in die amorphe Grundsubstanz eingebettet

sind und von dieser vollständig bedeckt werden. Der hyaline

Knorpel überzieht die knöchernen Strukturen aller mit Gelenkflüssigkeit

überzogenen Gelenke und besteht in seiner Grundsubstanz aus

den Chondrozyten. Diese bilden die Matrix Type II kollagenen Fasern

und beinhalten Proteoglykane sowie Wasser. Das Geflecht aus Typ II

kollagenen Fasern bildet die feste, stabile, zugbelastbare Knorpelsubstanz,

während das mit Flüssigkeit angereicherte Proteoglykan-Gel

als interstitielles Kissen dazwischen eingebettet ist. Proteoglykane

setzen sich aus einem Proteinkern mit zahlreichen negativ geladenen

Glycosaminglykanketten zusammen, welche für das Wasserbindungsvermögen

verantwortlich sind [3]. Mit zunehmendem Alter verringert

sich jedoch der Wassergehalt der hyalinen Knorpelsubstanz,

gleichzeitig nimmt die Substratversorgung ab, wodurch degenerative

Prozesse ausgelöst werden können, d.h. Abnahme der Grundsubstanz

mit Demaskierung der kollagenen Fasern und Verknöcherung [4].

Pathophysiologie

Die Risikofaktoren, die zu einem degenerativen Gelenkabbau und

zu Arthritis führen können, sind beispielsweise Alter, Geschlecht,

Traumata, Überbeanspruchung, genetische Disposition und Übergewicht.

Hierbei können die Gelenkkomponenten auf das Unterschiedlichste

durch Abrieb und Abnutzung beansprucht und dadurch

folglich die Entzündungskaskaden aktiviert werden. Bei Patienten

mit Arthritis produzieren die Chondrozyten vermehrt entzündungsfördernde

Zytokine, wie bspw. IL-1b und TNFalpha, wodurch die

Knorpelsynthese beeinträchtigt wird. Zusätzlich werden hierbei

abbauende Prozesse durch Proteasen (Metalloproteinasen1 03

04

Ein kleiner Exkurs vorab

Gezielte Ernährungsmedizin bei

arthrotischen Gelenksbeschwerden,

mit dem Plus an Aminosäuren

Kollagen

05

10

Wichtige Nährstoffe bei

Gelenksbeschwerden

Effektivität von Chondroitin- bzw.

Glukosaminsulfat?

gehört zur Gruppe der Gerüsteiweiße oder auch fibrillärer Proteine.

Diese bestehen aus Aminosäuren und können über Enzyme kaum zerlegt

werden. Die kollagenen Fasern oder auch Stützsubstanzen setzen

sich aus einzelnen, unverzweigten Fibrillen (entstehen extrazellulär

aus den von Fibroblasten ausgeschiedenen Proteinmolekülen) und

einer mukopolysaccharidhaltigen Kittsubstanz zusammen. Kollagene

kommen vor in: Bindegewebe, Sehnen, Faszien, Bändern, Knorpel,

Knochen und Zahnbein [1]. Die Kollagenstruktur wird durch die Aminosäurenzusammensetzung

definiert. Beispielsweise erfordert die

Tripelhelix-Struktur die Aminosäure Glycin und wird durch einen hohen

Gehalt an Prolin definiert, wodurch vor allem die Polyproline- II-helixförmigen

charakteristischen Strukturen der Kollagensequenz ausdefiniert

werden [2] (Näheres hierzu s. u. Prolin).

Der Knorpel – das Elfenbein der Gelenke

Literaturnachweis im Internet: www.kyberg-vital.de

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info@kyberg-vital.de

Knorpelzellen oder auch Chondrozyten bilden die tropokollagen- und

proteoglykanhaltige Grundsubstanz des Knorpels. Vor allem die großen

Proteinmoleküle – die Proteoglykane – bilden die Grundsubstanz

des Knorpels. Durch die Zunahme dieser Grundsubstanz wächst der

Knorpel durch Zellteilung und Auseinanderrücken der Zellen (interstitielles

Wachstum). Mit Ausnahme an den Gelenken ist der Knorpel

mit Bindegewebe, reich an Nerven und Gefäßen, umgeben. Der

ausdifferenzierte Knorpel weist eine hohe Druckelastizität auf. Er

wird auch als bradytrophes (umsatzarmes) Gewebe bezeichnet, da

seine Ernährung ausschließlich durch Diffusion erfolgt. Anhand unterschiedlicher

Gehalte an Fasern und Knorpelgrundsubstanz lassen sich

drei Knorpelarten unterscheiden.

a. Hyaliner Knorpel

b. Elastischer Knorpel

c. Faserknorpel

Der hyaline Knorpel ist die am weitesten verbreitete Art der Knorpelgewebe

und findet sich neben den Gelenken bspw. auch im

:MMPs)

sowie weiterer entzündungsfördernder Mediatoren wie IL-8, IL6,

Prostaglandin E2 und NO angeregt und gefördert. Stickstoffmonoxid

ist dabei für die Blockierung der Chondrozyten-Proteoglykan- und

Kollagensynthese – hervorgerufen durch entzündungsfördernde Zytokine

– verantwortlich. Bei experimentell induzierter Arthritis im

Tiermodel verursacht NO (als anaboler Trigger) die Apoptose der

Chondrozyten und senkt die über TGF-b stimulierte Chondrozytenproduktion

im Knorpel. Hierbei werden der Chondrozytenabbau

aktiviert, die Proteoglykan- und Kollagensynthese blockiert, MMPs

aktiviert sowie die Empfindlichkeit gegenüber radikalischen Schädigungen

gesteigert [2;5]. In-vitro Untersuchungen bestätigen die

Hypothese, dass NO für die mangelnde und nicht vorhandene anabole

Reaktion des Wachstumsfaktors IGF-1 auf die Chondrozyten

mit verantwortlich ist [5].

www.kyberg-vital.de

embryonalen Skelett, an den Rippen, Nase, Kehlkopf, Luftröhre und

2 Ein kleiner Exkurs vorab 3

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