Jahresbericht 2010 - Volksbank Sulmtal eG

volksbanksulmtal

Jahresbericht 2010 - Volksbank Sulmtal eG

J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 0

2010


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G e s c h ä f t s j a h r 2 0 1 0

Die Geschäftsstellen der Volksbank Sulmtal eG

Willsbach (Hauptstelle)

Marktstraße 15

74182 Obersulm

Tel.: 07134 9801-0

Fax: 07134 9801-199

Affaltrach

Am Ordensschloß 24

74182 Obersulm

Tel.: 07134 9801-310

Fax: 07134 9801-399

Eberstadt

Marktplatz 6

74246 Eberstadt

Tel.: 07134 9801-410

Fax: 07134 9801-499

Ellhofen

Hauptstraße 35

74248 Ellhofen

Tel.: 07134 9801-210

Fax: 07134 9801-299

Eschenau

Wieslensdorfer Straße 1

74182 Obersulm

Tel.: 07134 9801-510

Fax: 07134 9801-599

Gellmersbach

Kirchplatz 2

74189 Weinsberg-Gellmersbach

Tel.: 07134 9801-850

Fax: 07134 9801-859

Lehrensteinsfeld

Heinrieter Str. 8

74251 Lehrensteinsfeld

Tel.: 07134 9801-810

Fax: 07134 9801-899

Löwenstein

Maybachstraße 31

74245 Löwenstein

Tel.: 07134 9801-610

Fax: 07134 9801-699

Sülzbach

Hauptstraße 3

74182 Obersulm

Tel.: 07134 9801-840

Fax: 07134 9801-849

Weiler-Eichelberg

Heilbronner Straße 20

74182 Obersulm

Tel.: 07134 9801-710

Fax: 07134 9801-799

Telefonfiliale

Mo. - Fr. 8 -18 Uhr

Einfach anrufen!

Tel.: 07134 9801-0

Internet

www.volksbank-sulmtal.de

E-Mail

info@volksbank-sulmtal.de

Zeit und Wege

ersparen!

22. Tischtennis-Mini-Meisterschaften Die Geno-Runners beim Trollinger-Marathon


Leitung und Verwaltung

Vorstand

Wolfgang Finkbeiner,

Bankdirektor (Sprecher)

74245 Löwenstein-Hößlinsülz

Herbert Brändle,

Bankdirektor

74248 Ellhofen

Prokuristen

Siegfried Greiner, Bankkaufmann

74246 Eberstadt

Günther Stumpp, Bankkaufmann

74245 Löwenstein-Hößlinsülz

Verbandszugehörigkeit

Bundesverband der Deutschen

Volksbanken und

Raiffeisenbanken e.V., Berlin

Baden-Württembergischer

Genossenschaftsverband

Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V.,

Karlsruhe

Zentralbank

DZ BANK AG

Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank,

Frankfurt am Main

Aufsichtsrat

Dr. Herbert Wolf,

Oberstudiendirektor

(Vorsitzender)

74182 Obersulm-Willsbach

Bruno Bolsinger, Geschäftsführer

(stellvertretender Vorsitzender)

74189 Weinsberg

Jochen Distel, Rechtsanwalt

74182 Obersulm-Affaltrach

Helmut Feldmeyer,

Sonderschulrektor i.R.

74182 Obersulm-Weiler

Walter Gailing, Weingärtner

74182 Obersulm-Eschenau

Helmut Heuser, Müllermeister

74182 Obersulm-Affaltrach

Wolfgang Rapp, Bürgermeister

74248 Ellhofen

Walter Schilpp, Glasermeister

74245 Löwenstein

Andreas Stock,

Betriebswirt VWA

74246 Eberstadt

Neuer mobiler Werbeträger Impressionen Vertreterversammlung 2010

Die Aufsichtsräte Dr. Herbert Wolf,

Walter Gailing und Walter Schilpp

scheiden turnusgemäß aus dem

Aufsichtsrat aus.

Eine Wiederwahl von Dr. Herbert

Wolf und Walter Gailing ist zulässig.

Die Herren stellen sich für eine weitere

Wahlperiode zur Verfügung.

Walter Schilpp scheidet altersbedingt

aus dem Aufsichtsrat aus.

Der Aufsichtsrat wird der Vertreterversammlung

am 15. Juli 2011 einen

Wahlvorschlag unterbreiten.

Mit freundlicher Empfehlung

überreichen wir unseren

Geschäftsbericht für das Jahr 2010

Volksbank Sulmtal eG

Der Vorstand

Wolfgang Finkbeiner Herbert Brändle

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Mitgliederversammlungen Volksbank Sulmtal 2011

Volksbank blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Auf zehn genossenschaftlichen

Mitgliederversammlungen präsentierte

sich die Volksbank Sulmtal ihren

Kunden und Mitgliedern als modernes

und attraktives Finanzdienstleistungsunternehmen.

Das Kreditinstitut konnte

analog der Vorjahre wieder über 2.000

Mitglieder begrüßen, die sich bei

den Veranstaltungen von Löwenstein

bis Eberstadt über die Entwicklung

der Bank im Geschäftsjahr 2010

informierten. „Aufgrund der Finanzkrise

ging das Vertrauen in den genossenschaftlichen

Banksektor nicht verloren,

sondern es hat sich erweitert“, betonte

Bankdirektor Wolfgang Finkbeiner bei

der ersten von zehn Versammlungen

in Löwenstein. Gesellschaftliche Werte

wie Kundennähe, persönlicher Service,

Vertrauenswürdigkeit und lokales

Engagement stehen auch für die

Volksbank Sulmtal. Vorstand Wolfgang

Finkbeiner zitierte eine Aussage des

bekannten Fernsehjournalisten Ulrich

Wickert: „Genossenschaften und genossenschaftliche

Prinzipien sind populärer

denn je“.

Impressionen aus 10 Mitgliederversammlungen

„Wir verfügen über ein funktionierendes

Geschäftsmodell und tragen

entscheidend zur Kreditversorgung

von Mittelstand und breiten Bevölkerungskreisen

bei“, betonte Bankdirektor

Finkbeiner in den Versammlungen. Die

Volksbank Sulmtal darf auf ein wirtschaftlich

erfolgreiches Geschäftsjahr

2010 zurückblicken. Das Kreditinstitut

basiert auf drei starken Vertriebswegen.

„Wir sind eine leistungsstarke

Online-Bank oder Internetbank mit

zehn angeschlossenen Geschäftsstellen

und einer Telefonfiliale mit ca. 4.000

Anrufen monatlich“, so Vorstand

Finkbeiner.

Die Volksbank Sulmtal hat im Jahr

2010 teilweise überdurchschnittliche

Wachstumsraten erreicht. Bankdirektor

Herbert Brändle gab den Mitgliedern

einen Überblick über die wichtigsten

Bilanzzahlen. Die Bilanzsumme betrug

zum Jahresende 320 Millionen Euro.

Die Summe der ausgegebenen Kredite

belief sich auf 182 Millionen Euro.

Es wurden im abgelaufenen Jahr 2010

rund 600 Kreditanträge bearbeitet.

Die Kundeneinlagen betrugen zum

Jahresende 234 Millionen Euro. Das sind

12 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

„Unser Kundengeschäft hat sich auch

im Jahr 2010 erfreulich entwickelt“,

stellte Vorstand Herbert Brändle fest.

Der Trend zu konservativen, kurzfristigen

Geldanlagen und Sondersparformen

hat sich fortgesetzt. Zusammen

mit den bei der Bank geführten

Depots und den Anlagen bei den

Verbundpartnern R+V Versicherung,

Union Investment und Bausparkasse

Schwäbisch Hall betreuen die Berater

der Volksbank Sulmtal Kundenanlagen

im Wert von 381 Millionen Euro und

damit 10 Millionen Euro mehr als 2009.

Zum Jahresende waren 11.926 Kunden

Teilhaber der genossenschaftlichen

Bank mit 37.988 Geschäftsanteilen.

Die Geschäftsguthaben betragen

6,1 Millionen Euro. Zusammen mit

den Rücklagen verfügt die Bank über

ein ausgewiesenes Eigenkapital von

18,1 Millionen Euro. Die Ertragsentwicklung

war positiv. „Der erreichte

Zinsüberschuss von 8,6 Millionen Euro

liegt deutlich über dem geplanten

Wert“, stellte Vorstand Brändle fest.

Der Provisionsüberschuss betrug 2,1

Millionen Euro.


Vorstand, Aufsichtsrat und Führungsmannschaft

sind mit dem erreichten

Ergebnis zufrieden. „Mit unseren 87

Arbeitsplätzen zählen wir zu den

großen Arbeitgebern im Sulm- und

Eberbachtal“, berichtete Bankdirektor

Brändle.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt

waren traditionell die Ehrungen

verdienter Mitglieder. Bei den Mitgliederversammlungen

ehrte die Bank

insgesamt 44 Kunden für 50-jährige

Mitgliedschaft und 71 Mitglieder für

40-jährige Banktreue. 3 Mitglieder

wurden für 60-jährige Zugehörigkeit

ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Tagesordnungen

stand als Kontrastprogramm bei

allen zehn Mitgliederversammlungen

„Schwäbisches Kabarett“ mit dem

bekannten Humoristen Alois Gscheidle

(zahlreiche Fernseh- und Theaterauftritte,

Kleinkunstbühnen) auf dem

Programm.

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G e s c h ä f t s j a h r 2 0 1 0

Brief von Ulrich Wickert

Werte schaffen Werte. Ich freue mich, dass sich die

genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken

Raiffeisenbanken zur genossenschaftlichen Idee

und zu ihren Werten wie zum Beispiel Fairness,

Vertrauen, Verantwortung, Partnerschaftlichkeit,

Hilfe zur Selbsthilfe, Respekt und Solidarität

bekennt.

Diese Orientierung an klaren Werten ist kein

bloßes Lippen-Bekenntnis, sondern sie wird

gelebt: Das beweist das tägliche Engagement

der über 180.000 Mitarbeiter der genossenschaftlichen

FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.

Und das beweist Ihr persönliches

Engagement für Ihre Genossenschaftsbank.

Ich freue mich, dass Menschen hinter den Werten der

genossenschaftlichen Idee stehen und sich für sie einsetzen. Menschen, die Solidarität nicht

nur predigen, sondern praktizieren. Menschen, die ihre Verantwortung als Bürgerinnen und

Bürger unserer Gesellschaft ernst nehmen und verantwortlich handeln.

Die Orientierungen an Werten und an den Bedürfnissen der Mitglieder und Kunden macht

die Volksbanken Raiffeisenbanken seit über 160 Jahren einzigartig. Und einzigartig erfolgreich.

Dazu tragen Sie als engagiertes Mitglied entscheidend bei.

Ich freue mich, dass Sie, als aktives Mitglied Ihrer Genossenschaftsbank, die Werte der

genossenschaftlichen Idee leben. Der Erfolg der Genossenschaftsbanken, der Erfolg Ihrer

Genossenschaftsbank beweisen, dass Werte wie Fairness, Vertrauen, Verantwortung,

Partnerschaftlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Respekt und Solidarität mehr als modern sind:

Sie sind moderner denn je.

Vernissage mit Ildiko Jonas Gruppenfoto Sizilienreise


Bericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr

2010 der Volksbank Sulmtal eG

I. Geschäftsverlauf

Entwicklung der

Gesamtwirtschaft und der

Kreditgenossenschaften

Die wirtschaftliche Entwicklung

Deutschlands war im Jahr 2010 von

einem kräftigen Konjunkturaufschwung

geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt

nahm preisbereinigt um 3,6 Prozent zu

und damit so stark wie noch nie seit

der Wiedervereinigung.

Durch die Zuspitzung der Krise um

hochverschuldete GIPS-Staaten (Griechenland,

Irland, Portugal und Spanien)

wurden die von der EZB eingeleiteten

Maßnahmen zum Ausstieg aus der

Politik des billigen Geldes wieder ausgesetzt.

Geldpolitische Sondermaßnahmen

wurden verabschiedet. Erstmals in

ihrer Geschichte kaufte die EZB Anleihen

Griechenlands und anderer GIPS-

Staaten, um die Funktion der Märkte

für Anleihen dieser Staaten aufrecht

zu erhalten. Der Leitzins verharrte auf

dem Rekordtief von 1 Prozent.

Unter dem Gesichtspunkt der Schuldenkrise

der GIPS-Saaten hat der Euro

schwer gelitten.

Der DAX erholte sich von 5.957 Punkten

zum Jahresanfang auf zeitweise

über 7.000 Punkte, um das Jahr 2010

mit 6.914 Punkten zu beenden. Dies

bedeutete eine Steigerung um 16,1

Prozent.

Die regionale Wirtschaft hat sich im

Jahr 2010 schneller erholt als nach dem

starken Abschwung im Jahr 2009 zu

erwarten war.

Entwicklung der

Volksbank Sulmtal eG

Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bilanzsumme 319.976 322.355 -2.379 -0,7

Außerbilanzielle Geschäfte *) 33.426 32.045 1.381 4,3

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere

Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Kundenforderungen 182.310 171.737 10.573 6,2

Wertpapieranlagen 112.603 118.354 -5.751 -4,9

Forderungen an Kreditinstitute 4.364 10.502 -6.138 -58,4

Passivgeschäft Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 53.173 62.448 -9.275 -14,9

Spareinlagen 118.372 101.717 16.655 16,4

andere Einlagen 115.903 120.695 -4.792 -4,0

verbriefte Verbindlichkeiten 5.762 12.796 -7.034 -55,0

nachrangige Verbindlichkeiten 2.505 1.505 1.000 66,4

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Erträge aus Wertpapierdienst-

leistungs- und Depotgeschäften 515 482 33 6,8

Vermittlungserträge 661 607 54 8,9

Erträge aus Zahlungsverkehr 1.042 1.064 -22 -2,1

Die Region Heilbronn-Franken zählt

damit zu den dynamischsten Regionen

im Land Baden-Württemberg.

Das Jahr 2010 zeigte bei den Kreditgenossenschaften

eine sehr positive

Geschäftsentwicklung. Auch die Zahl

der Mitglieder erhöhte sich stark.

Das Einlagenwachstum ist nach wie

vor hoch.

Gut ausgebildete und motivierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

trugen auch im Jahr 2010 wieder

wesentlich zum Erfolg unserer Bank bei.

Durch gezielte Schulungsmaßnahmen

wurden unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter gefördert. Im Berichtsjahr

waren durchschnittlich 72 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei uns

beschäftigt.

VR-Cup Ellhofen 2010 Gruppenbild Harz-Busreise

Klavierkonzert an zwei Flügeln:

Konzert Lebensstürme

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G e s c h ä f t s j a h r 2 0 1 0

Bericht des Vorstands

II. Darstellung der Lage

sowie der Chancen und

Risiken der voraussichtlichen

Entwicklung der Volksbank

Sulmtal eG

1. Gesamtbanksteuerung,

Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption

haben wir uns klar auf die Bedarfssituation

unserer Mitglieder ausgerichtet

und daraus eine langfristige Unternehmensplanung

entwickelt, die eine

dauerhafte ganzheitliche Begleitung

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die

Eigenmittelausstattung und Solvabilität

gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber

dem Vorjahr wie folgt dar:

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital,

auch als Bezugsgröße für eine

Reihe von Aufsichtsnormen, bildet

neben einer stets ausreichenden Liquidität

die unverzichtbare Grundlage

einer soliden Geschäftspolitik. Die

von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

nach den

Bestimmungen des KWG aufgestellten

Anforderungen über die Eigenmittelausstattung

wurden von uns im

Geschäftsjahr 2010 eingehalten.

Struktur und räumlicher Umfang

unseres Geschäftsgebietes ermöglichten

uns weiterhin eine ausgewogene

branchen- und größenmäßige Streuung

unserer Ausleihungen.

Ehrung für langjährige Reiseteilnehmer

im Herbst 2010

unserer Mitglieder in allen Finanzierungs-

und Vermögensanlagenfragen

sicherstellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung

von Risiken ist vor dem Hintergrund

wachsender Komplexität der

Märkte im Bankgeschäft von großer

Wichtigkeit. Wir verstehen dies als eine

zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen

Organisationseinheiten berichten

direkt dem Vorstand.

Für die Steuerung der Marktpreisrisiken

ist der Bereich Controlling verantwortlich.

Eigenmittel, Solvabilität Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Eigenkapital laut Bilanz * 21.453 19.898 1.555 7,8

Haftendes Eigenkapital 26.903 23.484 3.419 14,6

Eigenmittel 26.903 23.484 3.419 14,6

Solvabilitätskennziffer 15,9 % 12,0 %

* Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten) und 12 (Eigenkapital).

Die durch die Vertreterversammlung

festgesetzten Kredithöchstgrenzen

für die einzelnen Kreditnehmer sowie

sämtliche Kreditrichtlinien des KWG

wurden während des gesamten

Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft

setzen sich wie folgt zusammen:

Bei der Zusammensetzung unseres

Wertpapierportfolios legen wir Wert

auf eine gute Bonität der Emittenten

und eine breite Streuung des Risikos.

Unsere Steuerung erfolgt auf der

Grund lage der periodischen Betrachtungsweise.

Bei Anlageentscheidungen

wird verstärkt auf die Bonität der

Schuldner und die Liquidierbarkeit der

Anlagen geachtet.

Zur Vermeidung von Rechtsrisiken verwenden

wir die im Verbund entwickelten

Formulare.

Über die Steuerung bzw. Minimierung

dieser Risikoarten hinaus prüft die

eigene interne Revision regelmäßig

die Systeme und Verfahren sowie die

wichtigsten Arbeitsabläufe.

Die Finanzierung der Ausleihungen

durch Kundeneinlagen ist gegeben.

Derivatgeschäfte wurden nur als Zinsbegrenzungsgeschäft

in Form einer

Höchstzinssatzvereinbarung (Cap)

abgeschlossen.

Wertpapieranlagen Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Anlagevermögen 507 520 -13 -2,5

Liquiditätsreserve 112.096 117.834 -5.738 -4,9

Reiseinformationsabend Kreta

Das Zinsänderungsrisiko messen wir

mit Hilfe der Zinselastizitätsbilanz. Wir

rechnen auf Jahressicht mit steigenden

Zinsen und einer flacheren Zinsstrukturkurve.

Vernissage mit Roland Schweizer


Bericht des Vorstands

Die Währungsrisiken aus vorgenommenen

Refinanzierungen in Schweizer

Franken werden laufend überwacht.

Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung

(Garantieverbund des

Bundesverbandes der Deutschen

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich

zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2009 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Zinsüberschuss 8.568 7.623 945 12,4

Provisionsüberschuss 2.151 2.031 120 5,9

Handelsergebnis 9 8 1 12,5

Verwaltungsaufwendungen 6.712 6.687 25 0,4

a) Personalaufwendungen 4.563 4.630 -67 -1,4

b) andere Verwaltungsaufwendungen

2.148 2.058 90 4,4

Betriebsergebnis vor Bewertung 2.534 2.508 26 1,0

Bewertungsergebnis -895 -543 -352 64,8

Ergebnis der normalen

Geschäftstätigkeit 1.639 1.965 -326 -16,6

Steueraufwand 773 800 -27 -3,4

Jahresüberschuss 830 1.165 -335 -28,8

5. Zusammenfassende

Beurteilung der Lage

Unsere Bank konnte sich trotz

schwieriger Marktverhältnisse weiter

behaupten. Die Eigenkapitalausstattung

konnte durch eine Erhöhung der nachrangigen

Verbindlichkeiten und aus der

Ergebnisverwendung weiter verbessert

werden. Die Stärkung des Eigenkapitals

bleibt auch weiterhin ein vorrangiges Ziel

unserer Bank.

Die bankaufsichtlichen Normen waren

im Jahr 2010 stets eingehalten.

Die Zusammensetzung unserer Kundenforderungen

ist ausgewogen. Die Kredite

sind nach Branchen und Größenklassen

Gruppenfoto Dubai-Reise 2010

Volksbanken und Raiffeisenbanken

e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit

zum Garantieverbund und durch

die Abgabe einer Garantieerklärung

haben wir eine Garantieverpflichtung

gegenüber dem BVR übernommen.

breit gestreut. Bestehende Kreditrisiken

sind durch Wertberichtigungen

abgedeckt. Für latente Risiken haben

wir ausreichend Vorsorge getroffen.

Bedeutende strukturelle Risiken sind

nicht vorhanden.

Unsere Eigenanlagen bestehen überwiegend

aus festverzinslichen Wertpapieren

und sind nach dem strengen Niederstwertprinzip

bewertet.

III. Vorgänge von besonderer

Bedeutung nach dem Schluss

des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeu tung

Besichtigung der Synagoge Affaltrach mit den

früheren Volksbank-Geschäftsleitern

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank

war im abgelaufenen Geschäftsjahr

jederzeit gegeben.

Der Zinsüberschuss konnte bei einer

anhaltend steilen Zinsstruktur weiter

gesteigert werden. Nach der Zurückhaltung

unserer Kunden infolge der

Finanzkrise konnten wir unseren Provisionsüberschuss

gegenüber dem Vorjahr

steigern. Durch die Umstellung der

Rechnungslegung auf das BilMoG entstanden

zusätzliche Verwaltungsaufwendungen.

Außerdem wurde das

Ergebnis durch Abschreibungen auf

unsere Refinanzierungsdarlehen in

Schweizer Franken belastet.

Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung

wird die Ertragslage im Jahr 2011 durch

die voraussichtlich flachere Zinsstrukturkurve

und durch fällige Eigengeschäfte

mit hohen Zinskupons belastet.

sind nach dem Geschäftsjahresabschluss

nicht eingetreten.

IV. Voraussichtliche

Entwicklung

(Prognosebericht)

Der starke Wettbewerb im Bankgewerbe,

geschürt durch staatlich gestützte

Banken, verhindert kostendeckende

Margen im Kundengeschäft. Dieser

Entwicklung wollen wir durch konsequentes

Kostenmanagement, kontinuierlicher

Verbesserung unserer betrieblichen

Abläufe und einer Intensivierung unserer

Kundenbeziehungen entgegenwirken.

Trikotwerbung für die Bambini des

TSV Lehrensteinsfeld

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10

G e s c h ä f t s j a h r 2 0 1 0

Bericht des Vorstands

Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012

erwarten wir ein Wachstum unseres

bilanziellen Kundengeschäfts in Höhe

des Wirtschaftswachstums.

Im Kreditgeschäft erwarten wir,

auch aufgrund bereits im Jahr 2010

zugesagter Finanzierungen, eine

Volumenszunahme deutlich über der

wirtschaftlichen Entwicklung. Langfristig

gehen wir von einer Steigerung des

Aktivgeschäfts von jährlich 4 % aus.

Im Einlagengeschäft haben wir für

das Jahr 2011 ein Wachstum von 3 %

geplant. Langfristig wollen wir eine

Steigerung des Passivgeschäfts von

4 % erreichen.

Ein Schwerpunkt bildet dabei

unverändert der immer wichtiger

werdende Aufbau einer ausreichenden

Altersvorsorge.

Für die Ertragslage ist auch in den kommenden

zwei Jahren die Entwicklung

der Zinsspanne von entscheidender

Bedeutung. Wir rechnen damit, dass die

Europäische Zentralbank innerhalb des

Vorschlag für die

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen

mit dem Aufsichtsrat vor, den

Jahresüberschuss von EUR 830.454,55

- unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages

von EUR 7.759,49 sowie

nach den im Jahresabschluss mit EUR

170.000,00 ausgewiesenen Einstellungen

in die Rücklagen (Bilanzgewinn

von EUR 668.214,04) - wie folgt zu

verwenden:

Feierstunde: 60. Geburtstag von

Bankdirektor Herbert Brändle

nächsten Jahres die Zinsen für Offenmarktgeschäfte

sukzessive erhöhen

wird. Damit ist eine Verflachung der

momentan noch sehr steilen Zinskurve

verbunden.

Wesentliche Bedeutung hat auch das

Ergebnis aus dem Provisionsgeschäft,

das wir durch eine konsequente

Nutzung der Vertriebskanäle und

Erhöhung unserer Vertriebsleistung

stabilisieren wollen. Chancen sehen wir

hier insbesondere im Wertpapier- und

Verbundgeschäft.

Die Sach- und Personalkosten erwarten

wir auf Vorjahreshöhe. Risiken für die

Ertragslage sehen wir insbesondere

bei einer inversen Zinsstrukturkurve.

Risiken für die Geschäftsentwicklung

bestehen bei einer deutlich schlechteren

Konjunkturentwicklung und einer damit

verbundenen rückläufigen Kreditnachfrage.

In den kommenden Jahren planen wir

eine weitere Stärkung des Eigenkapitals

durch die höhere Dotierung der Rücklagen

und Vorsorgereserven.

EUR

Ausschüttung einer Dividende von 5,00 % 300.202,54

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage 180.000,00

b) Andere Ergebnisrücklagen 180.000,00

Vortrag auf neue Rechnung 8.011,50

668.214,04

Obersulm, 30. März 2011

Der Vorstand

Wolfgang Finkbeiner Herbert Brändle

Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen

in Form der Eigenkapital- und

Liquiditätsgrundsätze werden wir auch

in den kommenden Jahren einhalten.

Wegen der geordneten Vermögenslage,

der damit verbundenen Risikotragfähigkeit

und unseren regionalen

Marktkenntnissen gehen wir davon aus,

auch zukünftige Ertragschancen für

Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter zu

nutzen. Bestandsgefährdende Risiken,

die einen wesentlichen Einfluss auf die

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Bank hätten, sind nicht zu erkennen.

Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass

sich das Ergebnis in den Jahren 2011

und 2012 stabilisiert und annähernd auf

dem Niveau der letzten beiden Jahre

gehalten werden kann.


Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich seiner gesetzlichen

und satzungsgemäßen Aufgabe,

die Arbeit des Vorstands während

des Jahres zu überwachen und ihn

beratend zu unterstützen, auch im

Geschäftsjahr 2010 engagiert gestellt.

Der Vorstand legte dem Aufsichtsrat

die strategischen Grundsätze und die

geplanten Jahresziele dar. Er berichtete

zudem regelmäßig über die allgemeine

Bilanzentwicklung, den aktuellen

Geschäftsverlauf, die Liquidität, die Vermögens-

und Ertragslage der Bank.

In neun gemeinsamen Sitzungen mit

dem Vorstand und in zwei Einzelsitzungen

des Aufsichtsrats wurden alle

wesentlichen Fragen beraten und die

nach Gesetz und Satzung erforderlichen

Beschlüsse gefasst.

Während des Jahres verschaffte sich der

Aufsichtsrat durch regelmäßige Kontrollhandlungen

und durch die Berichterstattung

der Innenrevision einen zusätzlichen

Einblick. Außerdem wirkten Mitglieder

des Aufsichtsrats bei der Inventur zum

Ende des Geschäftsjahres mit.

Wir haben den Jahresabschluss 2010

und den Lagebericht der Bank eingehend

geprüft. Die vom Vorstand

vorgeschlagene Verwendung des

Jahresüberschusses steht im Einklang

mit unserer Satzung.

Verabschiedung Walter Schilpp

aus dem Aufsichtsrat

Eine externe Prüfung des vorliegenden

Jahresabschlusses 2010 mit Lagebericht

wird vom Baden-Württembergischen

Genossenschaftsverband e.V. durchgeführt.

Über das Prüfungsergebnis wird

in der Vertreterversammlung berichtet.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung,

den vom Vorstand

vorgelegten Jahresabschluss zum

31. Dezember 2010 festzustellen und

die vorgeschlagene Verwendung des

Jahresüberschusses zu beschließen.

Die zunehmend komplexeren Zusammenhänge

stellen hohe Anforderungen

an die Arbeit des Aufsichtsrats.

Wir stellen uns dieser Herausforderung

durch die Teilnahme an Aufsichtsratstagungen

und an Fachseminaren des

Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes.

Nach Ablauf der Vertreterversammlung

scheiden folgende Aufsichtsräte

aus dem Gremium aus:

Walter Gailing,

Walter Schilpp,

Dr. Herbert Wolf.

Der Aufsichtsrat Walter Schilpp hat die

satzungsgemäß festgelegte Altersgrenze

erreicht. Er ist nicht wieder wählbar

und wird in der Vertreterversammlung

Herr Walter Schilpp aus Löwenstein scheidet

altersbedingt aus dem Aufsichtsrat der Volksbank

Sulmtal eG aus. Wir bedanken uns für

das langjährige ehrenamtliche Engagement

von Herrn Walter Schilpp und wünschen ihm

weiterhin alles Gute.

verabschiedet. Walter Schilpp war

jahrzehntelang als Aufsichtsrat tätig. Er

setzte sich engagiert für den Zusammenschluss

der Genossenschaften in

unserem Raum ein. Mit seiner großen

Sachkunde und mit seinem unternehmerischen

Weitblick trug er ganz

wesentlich zur positiven Entwicklung

der Volksbank Sulmtal bei.

Die turnusgemäß ausscheidenden

Aufsichtsräte Walter Gailing und Dr.

Herbert Wolf sind wieder wählbar und

stellen sich für eine weitere Wahlperiode

zur Verfügung.

Erfreulicherweise ist es durch die

engagierte Arbeit der Vorstände und

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gelungen, die positive Entwicklung der

letzten Jahre fortzuschreiben, so dass

im Jahr 2010 in fast allen Bereichen

erfreuliche Zuwächse zu verzeichnen

waren und die Stellung unserer Bank

trotz starker Konkurrenz ausgebaut

werden konnte.

Der Aufsichtsrat dankt allen, die

zum Erfolg unserer Genossenschaft

beigetragen haben. Unser herzlicher

Dank gilt ganz besonders den

Mitgliedern und Kunden unserer Bank

für das Vertrauen, das sie uns auch

im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010

entgegengebracht haben.

Obersulm, 30. März 2011

Dr. Herbert Wolf, Vorsitzender

Seine Stationen als Aufsichtsrat:

1988 – 1989 Aufsichtsrat

Volksbank Löwenstein eG

1989 – 1993 Aufsichtsratsvorsitzender

Volksbank Löwenstein eG

1993 – 1996 Beirat Volksbank Oberes Sulmtal eG

1996 – 2000 Aufsichtsrat

Volksbank Oberes Sulmtal eG

2000 – 2011 Aufsichtsrat Volksbank Sulmtal eG

11


12

G e s c h ä f t s j a h r 2 0 1 0

Jahresabschluss 2010 – Aktivseite

– Kurzfassung ohne Anhang –

Aktivseite Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 1.939.359,77 2.564

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 3.898.386,41 3.890

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 3.898.386,41 (3.890)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 5.837.746,18 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur

Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie

ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 1.076.457,67 4.401

b) andere Forderungen 3.287.295,87 4.363.753,54 6.101

4. Forderungen an Kunden

darunter:

182.309.762,12 171.737

durch Grundpfandrechte gesichert 118.627.074,03 (112.105)

Kommunalkredite 225.276,56 (173)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0

Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

0,00 0,00 0

Bundesbank 0,00 (0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

2.025.315,07 3.056

Bundesbank 2.025.315,07 (2.004)

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

97.561.564,43 99.586.879,50 100.734

Bundesbank 90.978.780,25 (93.711)

c) eigene Schuldverschreibungen 1.449.372,94 101.036.252,44 1.334

Nennbetrag 1.455.000,00 (1.331)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 11.566.844,76 13.231

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen

darunter:

8.068.419,19 7.910

an Kreditinstituten 1.494.880,14 (1.337)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

darunter:

289.050,00 8.357.469,19 289

bei Kreditgenossenschaften 280.000,00 (280)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

darunter:

0,00 0

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 76.955,14 88

darunter: Treuhandkredite 76.955,14 (88)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 3

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.077,96 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 6.077,96 0

12. Sachanlagen 4.562.129,48 4.939

13. Sonstige Vermögensgegenstände 1.158.596,55 1.298

14. Rechnungsabgrenzungsposten 700.253,65 780

Summe der Aktiva 319.975.841,01 322.355


Jahresabschluss 2010 – Passivseite

– Kurzfassung ohne Anhang –

Passivseite Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 17.000.000,00 0

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 36.173.183,63 53.173.183,63 62.449

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von

drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von

105.230.485,06 78.991

mehr als drei Monaten 13.141.132,12 118.371.617,18 22.725

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 98.635.424,22 95.191

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 17.267.770,46 115.903.194,68 234.274.811,86 25.504

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 5.762.104,27 12.796

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

darunter:

0,00 5.762.104,27 0

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 76.955,14 88

darunter: Treuhandkredite 76.955,14 (88)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 462.205,66 503

6. Rechnungsabgrenzungsposten 502.682,56 537

6a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen 1.723.425,00 1.434

b) Steuerrückstellungen 598.655,00 777

c) andere Rückstellungen 1.948.521,17 4.270.601,17 1.463

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 2.504.975,00 1.505

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB

12. Eigenkapital

0,00 ( 0)

a) Gezeichnetes Kapital 6.100.107,68 6.075

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 5.845.000,00 5.580

cb) andere Ergebnisrücklagen 6.335.000,00 12.180.000,00 6.070

d) Bilanzgewinn 668.214,04 18.948.321,72 667

Summe der Passiva 319.975.841,01 322.355

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 15.667.637,50 15.770

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für

fremde Verbindlichkeiten 0,00 15.667.637,50 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten

Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 12.758.369,95 12.758.369,95 11.275

darunter: Lieferverpflichtungen aus

zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

13


14

G e s c h ä f t s j a h r 2 0 1 0

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 9.539.454,24 10.260

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 3.626.412,94 13.165.867,18 3.552

2. Zinsaufwendungen 5.159.211,60 8.006.655,58 6.886

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 363.758,77 455

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 197.150,27 241

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 560.909,04 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 2.525.553,99 2.383

6. Provisionsaufwendungen 374.349,54 2.151.204,45 352

7. Nettoertrag des Handelsbestands 9.439,53 8

8. Sonstige betriebliche Erträge 295.535,31 334

9. [gestrichen] 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen

3.591.654,63 3.621

für Altersversorgung und für Unterstützung 971.664,00 4.563.318,63 1.008

darunter: für Altersversorgung 337.941,58 (405)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 2.148.484,86 6.711.803,49 2.058

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 449.674,79 492

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

und bestimmte Wertpapiere sowie

1.328.167,16 309

Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 895.367,86 548

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -895.367,86 0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelte Wertpapiere 0,00 0

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen,

Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 5

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.638.730,61 1.965

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 35.726,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis -35.726,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 755.321,06 785

darunter: latente Steuern 0,00 (0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 17.229,00 772.550,06 15

25. Jahresüberschuss 830.454,55 1.165

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.759,49 3

838.214,04 1.168

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

838.214,04 1.168

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 85.000,00 250

b) in andere Ergebnisrücklagen 85.000,00 170.000,00 250

29. Bilanzgewinn 668.214,04 667


Sonstige Angaben

Die Zahl der 2010 durchschnittlich beschäftigten

Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte

Prokuristen 2 0

Kaufmännische Mitarbeiter 48 28

50 28

Außerdem wurden durchschnittlich 6 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl Anzahl der Haftsummen

der Mitglieder Geschäftsanteile EUR

Anfang 2010 11.793 37.887 19.701.240,00

Zugang 2010 444 1.125 585.000,00

Abgang 2010 311 1.024 532.480,00

Ende 2010 11.926 37.988 19.753.760,00

Die Geschäftsguthaben der

verbleibenden Mitglieder haben

sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 25.296,00

Die Haftsummen haben sich im

Geschäftsjahr vermehrt um EUR 52.520,00

Höhe des Geschäftsanteils EUR 160,00

Höhe der Haftsumme EUR 520,00

Arbeitsjubiläum

feierten in 2010

Betriebszugehörigkeit

40 Jahre: Renate Bayer

35 Jahre: Roswitha Gönnenwein

Siegfried Greiner

30 Jahre: Petra Arnold

Albrecht Bauer

Günther Stumpp

25 Jahre: Peter Donant

Jochen Weinstock

20 Jahre: Jakob Deutschle

Inge Löchner

15 Jahre: Dieter Daum

Ralph Gottschick

10 Jahre: Walter Böhm

Johann Boldt

Patricia Drechsel

Corinna Stiefel

Diana Wehrbach-Kress

Name und Anschrift des zuständigen

Prüfungsverbandes:

Baden-Württembergischer

Genossenschaftsverband

Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V.

Lauterbergstraße 1

76137 Karlsruhe

Obersulm, 28. März 2011

Volksbank Sulmtal eG

Der Vorstand

Die Volksbank Sulmtal eG trauert

um ihren ehemaligen Bankdirektor

Herrn

Gebhard Kappes

*27.12.1927 † 17.10.2010

Finkbeiner Brändle

Der vollständige Jahresabschluss 2010 trägt den

uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des

Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes

Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V.,

Karlsruhe.

Er liegt in unseren Geschäftsräumen in

Obersulm-Willsbach zur Einsicht der Mitglieder

aus und wird durch Einreichung beim elektronischen

Bundesanzeiger offengelegt.

Herr Kappes war von 1953 bis 1965 als Geschäftsführer

und ab 1965 als Vorstandsmitglied bei der Willsbacher

Bank eG tätig. In dieser Zeit hat er die positive Entwicklung

unserer Bank wesentlich mit geprägt. Bei seinem

Ausscheiden 1992 in den Ruhestand erhielt er vom

Württembergischen Genossenschaftsverband als Dank

für seine erfolgreiche genossenschaftliche Tätigkeit die

Silberne Ehrennadel.

Herr Kappes hat sich immer für die Belange der

Mitglieder und Kunden in Willsbach und Hößlinsülz

eingesetzt.

Mit Herrn Gebhard Kappes verloren wir einen aufrichtigen

Bekenner des Genossenschaftswesens.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

15


Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Volksbank Sulmtal eG

Marktstraße 15

74182 Obersulm

www.volksbank-sulmtal.de

Wir machen den Weg frei.

Ihr

starker

Finanzpartner

im Sulmtal

Impressum:

Verantwortlich für den Inhalt ist der

Vorstand der Volksbank Sulmtal eG

Redaktion:

Hans-Jürgen Zänker (Marketingleiter)

Titelfoto:

Roland Schweizer

Gestaltung:

Ideengut Berroth, www.berroth-i.de

Druck:

Schweikert Druck, Obersulm

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