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AUS DEM INHALT

Der gute Geist

aus der Kapelle

Aus den Früchten des Mispelbaumes,

der vor der Kapelle in

Klein-Kevelaer wächst, bereitet

Sybille Thielen einen leckeren

Schnaps zu.

Seite 4

� EVENT DES MONATS

Heilige Familie

verlässt den

Dachboden

Monatelang lagert die Krippe

mit ihren kunstvoll gefertigten

Figuren in der Sakristei. Nun

holt Wolfgang Schiffer, Küster

an St. Marien, sie wieder

ans Licht.

Seite 3

Handspiel

im Getümmel

Basisarbeit im besten Sinne des

Wortes wird bei den Handballern

des Kevelaerer SV geleistet.

Bei den Jüngsten regiert der

pure Spaß.

Seite 9

DEZEMBER 2009


2

INHALT

DAS FÄNGT JA GUT AN

Die alten

Melodien als

Schrittmacher

Mal gilt es, in die unsterbliche

Weise eines großen

klassischen Komponisten,

zum Beispiel Georg

Friedrich Händel, einzutauchen.

Dann wiederum ist der

Ursprung der Melodie nicht

mehr genau zu bestimmen. Anmerkungen

wie „Sizilianische

Volksweise“, „Andernacher Gesangbuch,

Köln 1608“ oder

„Text und Musik: 14. Jahrhundert“

deuten an, dass Abermillionen

bereits ihre hellen Kinderstimmen,

lieblichen Soprane

und kraftvollen Bässe an

uralten Vorlagen geübt haben.

Doch auch die Werke moderner

Tonsetzer, gerade erst wenige

Jahrzehnte jung, haben es in

das Repertoire geschafft, das

alle Jahre wieder das Denken

und Fühlen der Menschen auf

die Wochen einstimmt, die den

Beginn des Kirchenjahres markieren

und das Kalenderjahr

festliche ausklingen lassen: Advent

und Weihnachten.

Manchen ist bei Lichterglanz,

Glockengeläute und Orgelklang

angeblich alles andere als feierlich

zumute. So finden die allgegenwärtigen

Umfragen in

(un)schöner Regelmäßigkeit

heraus, wie weit sich Menschen

im Denken, Handeln und Fühlen

von christlichen Hochfesten

entfernt haben. So sicher wie

das Amen in der Kirche werden

mahnende Hinweise laut, das

Andenken an Christi Geburt

nicht zum reinen Kommerz-

Rausch verkommen zu lassen.

Lieferungen kontrollieren, Bestellungen

aufgeben, Kunden

bedienen, Ware einsortieren –

für Gertrud Aengenheyster

gibt es in der „Bücherstube“

viel zu tun.

Seite 6

Nussecken und andere Köstlichkeiten

backen die Landfrauen

Winnekendonk für den

Adventsmarkt.

Seite 10

In vierter Generation werden

im Familienunternehmen Leuker

liturgische Kerzen in allen

Größen hergestellt. Auch für

den Papst-Besuch in Kevelaer

1987 entstand eine Kerze mit

religiösen Symbolen.

Seite 20-21

Viele Jahre war Marianne Janssen

stellvertretende Bürgermeisterin,

heute ist sie Vorsitzende

der Arbeiterwohlfahrt.

Seite 22

INHALT

BLAUKRAUT BLEIBT BLAUKRAUT

Im Frühjahr wird der

Rotkohl ausgesät,

im Spätherbst kann

er geerntet und gegessen

werden.

Zu einer traditionellen Weihnachtsgans

gehören Klöße und

Rotkohl. Rotkohl, je nach Gegend

auch Rotkraut oder Blaukraut

genannt, ist ein typisches

Wintergemüse. Im Mittelalter

gab es für den Zwischenfarbton

„lila“ noch keine Bezeichnung,

deshalb gab man dem Kraut Na-

Ohne den andererseits die

Händler in den Städten eine

noch betrüblichere Jahresbilanz

ziehen müssten, als in Zeiten

von Finanz- und Wirtschaftskrise

ohnehin zu erwarten ist.

Ganz andere Sorgen haben

schon weit vor der Adventszeit

zu Schlagzeilen geführt: Angesichts

des langen Weihnachtswochenendes

wurde bangend

die Frage gestellt, wo die Menschen

denn ihre Einkäufe tätigen

und sich versorgen könnten.

Als ob die Kühltruhe noch

erfunden und der Haushaltsdeckungsgrad

mit diesen Geräten

entscheidend angehoben werden

müsste!

Was zu der Frage führt, ob

eine Kühltruhe unterm Weihnachtsbaum

nicht ein denkbares

Präsent wäre? Für denjenigen

eben, der noch nicht alles

hat. Die Überlegungen über die

kunstvoll verpackten Päckchen

für Familie und Freunde laufen

jetzt an, trotz gegenteiliger Bekundungen

wie „Nach Weihnachten

steht mir der Sinn überhaupt

noch nicht“.

Wie wäre es damit, der zunehmenden

Hektik die Strategie

des „Raum-Freischaufelns“

entgegenzusetzen? Sich Zeit

nehmen, um mal wieder mit lieben

Menschen Zeit zu verbringen,

die in der gleichen Zeitfalle

stecken. Das Leben in gemäßigtem

Tempo angehen. So, wie es

die alten Weihnachtslieder vorgeben.

TEXT MICHAEL KLATT

men nach den Volltonfarben. Die

unterschiedliche Namensgebung

in den verschiedenen Regionen

lässt sich wissenschaftlich erklären:

Die Grundfärbung des Gemüses

hängt vom Boden ab, auf dem

es wächst, die Farbe ändert sich

nach dem pH-Wert.

Rotkohl ist lecker, günstig und ge-

MARKTZEIT

sund und kann auch als Rohkost

gegessen werden. Er hat kaum

Kalorien, jede Menge Eisen, Ballaststoffe,

Vitamine und Mineralstoffe

. Trotz seiner Stärken führt

der rote Kohl gerade bei Kindern

oft ein Schattendasein, doch die

Tage, in denen Rotkohl als derbes

Gasthausgemüse galt, sind vorbei.

Denn mit einigen Zutaten

kann man daraus eine schmackhafte

Gemüsebeilage zubereiten.

Am besten ist frisches Gemüse, es

geht aber auch mit Rotkraut aus

Gläsern oder als Tiefkühlkost.

Süße bekommt das Kraut durch

Zucker oder Honig, Marmelade,

Birnen, Äpfel oder Apfelmus,

und, nicht gerade traditionellaber

köstlich, durch Johannis-

beergelee oder Preiselbeeren.

Deftig wird der Kohl mit in

Schmalz angerösteten Zwiebelund

Speckstückchen. Als Gewürz

passen die im Handel angeboteneWildgewürzmischung

und auch Ingwer, der

dem Rotkohl eine leichte, frische

Schärfe gibt.

So zubereitet werden vielleicht

sogar die kleineren Gäste an

der Weihnachtstafel zugreifen.

Und während die Familie auf

das Essen wartet, kann man die

Zeit füllen mit einem lustigen

Zungenbrecher: Blaukraut

bleibt Blaukraut und Brautkleid

bleibt Brautkleid. Wer schafft

es ohne Versprecher?

TEXT MONIKA HARTJES

4 Unser Projekt

Eine leckere Spezialität: der

Klein-Kevelaerer Kapellengeist.

5 Kirche und Leben

Liturgische Besonderheiten

in der Weihnachtszeit.

6 Mein Tag

In einer Buchhandlung gibt

es immer viel zu tun.

7 Wenn’s um Geld geht

Gerd Blombach beendet

den aktiven Dienst.

8 Sport

Philippinische Stockkampfkunst

in Kevelaer.

9 Sport

Gute Jugendarbeit bei den

Handballern des KSV.

10 Kevelaer im Advent

Landfrauen Winnekendonk

backen Plätzchen.

11 Nachbar Airport

Umfrage: Was führt Besucher

zum Flughafen.

12-13 Das Kalenderblatt

Die Kevelaerer Eisenbahnfreunde.

14-16 Was – Wann – Wo

Auswahl der wichtigen Veranstaltungen

im Dezember.

17 Nebenan

Welche Veranstaltungen

gibt es in der Umgebung?

18 Wegweiser

Notdienst der Apotheken;

Soziales & Sport

19 Ausblick

„Hummelforscher“ Piet

Klocke tritt auf.

20-21 Im Blickpunkt

Familie Leuker fertigt Kerzen

in allen Größen.

22 Persönlich

Kervenheims ehemalige

Ortsvorsteherin.

23 Rätsel/Vorschau

Unterhaltsames zum

Ausklang.

IMPRESSUM

Herausgeber

Dr. Gottfried Arnold,

Dr. Esther Betz

Geschäftsführung

Clemens Bauer (Vorsitzender)

Dr. Karl-Hans Arnold

(stellv. Vorsitzender)

Patrick Ludwig

Chefredakteur

Sven Gösmann

Horst Thoren

(stellv. Chefredakteur)

Redaktion

Corinna Kuhs (Leitung)

Stefan Gilsbach, Anja Settnik

Anzeigen

Michael Kowalle und

Marc Arne Schümann (verantw.)

Verlag

Rheinische Post

Verlagsgesellschaft mbH

Druck

Rheinisch-Bergische

Druckerei GmbH & Co KG

40196 Düsseldorf


UnserKEVELAER

Hoch unterm Dach

Die Krippe mit ihren kunstvoll gefertigten Figuren lagert in der Sakristei.

Wolfgang Schiffer, Küster an St. Marien, holt sie wieder ans Licht.

Noch hat die Szenerie mit

Andacht nichts zu tun:

Josef, Maria, die Engel

und Weisen stehen und liegen

in willkürlicher Anordnung in

einem Wandschrank. Wenn

auch in einem schönen, reich

geschnitzten. Die Krippe, die in

Kürze in der Basilika aufgebaut

wird, ruht noch in ihre einzelnen

Bestandteile zerlegt in der

Sakristei. Die eichenen Wandschränke,

in denen alles aufbewahrt

wird, was die Geistlichen

für die Liturgie und die Ausgestaltung

der Kirche benötigen,

bewahren auch die Krippenfiguren

auf. Küster Wolfgang

Schiffer und seine Kollegen haben

sie nach dem Dreikönigsfest

gut verpackt hierher gelegt

und können sicher sein, dass ihr

Zustand noch immer einwandfrei

ist.

Eingehüllt in Tücher

Um an den Schrank zu gelangen

und die Figuren zu inspizieren,

muss Schiffer auf eine hohe

Leiter steigen. Wie in jedem ordentlichen

Haushalt sind die

Dinge, die man nicht häufig

braucht, an unbequem zu erreichenden

Orten untergebracht.

Und eingehüllt ist die Heilige

Familie in die gleiche Art von

Schutzhüllen wie in wohl jeder

christlichen Familie: Tücher,

Decken und alte Zeitungen sorgen

dafür, dass zarte Hände

nicht abbrechen, das Gold der

Engelsflügel nicht abgestoßen

wird und die schönen Kleider

Wenn die Decken und Tücher zur Seite geräumt werden, erhält man einen ersten

Blick auf die Heilige Familie mit ihren prachtvollen Gewändern.

Küster Wolfgang Schiffer klettert in einen der Wandschränke, in der die Krippenfiguren lagern.

nicht einstauben. Die Frauen

der Paramentengruppe kümmern

sich darum, dass die Gewänder

in Ordnung sind. Schäden

beheben sie sorgfältig ebenso,

wie sie es mit Altarwäsche

oder den Messgewändern der

Geistlichen und Messdiener

tun.

Das Jesuskind hat keine Kleider.

Derzeit nicht einmal eine

schlichte Bettstatt. Es muss mit

Zeitungspapier zufrieden sein,

bis es seinen Platz in der Krippe

einnehmen darf. Seit etwa 100

Jahren überdauert die Heilige

Familie die Zeit; ähnlich alt sollen

zwei Engel sein, hat Küster

Schiffer heraus gefunden. Hergestellt

habe sie damals der

Krippenbauer Wehling von der

Gelderner Straße. Die übrigen

Figuren wurden später angeschafft.

„Pastor Schulte Staade

hat sie herstellen lassen, also

nach 1975“, berichtet Schiffer.

Die Krippe, die in der Basilika

aufgebaut wird, ist nicht die

einzige am Kapellenplatz. „Eine

zweite haben wir in der Kerzenkapelle.“

Auch diese Krippe

überdauert den größten Teil

des Jahres in der Sakristei nicht

ganz so komfortabel wie das Gegenstück

in der Basilika. Die Figuren

für die Kerzenkapelle ruhen

– wiederum in Papier und

Lumpen eingeschlagen – in einer

Holzkiste im erhöhten Lagerraum

hinter dem Altar. Statt

der Leiter ist’s hier eine steile

Treppe, die emporsteigen muss,

wer zu ihnen will. Auch diese

hölzernen Figuren sind mit

Stoffen bekleidet. „Das wirkt

doch lebendiger“, findet Schiffer.

Das Lammfell, das einer der

➤ Titelbild

Noch noch wenige Tage werden

ins Land gehen und überall werden

bisweilen äußerst kunstvoll

hergestellte Krippen aufgebaut.

FOTO ARCHIV

Hirten um die Schulten trägt,

zeigt, dass auch diese Krippe

schon einige Jahre auf den Buckeln

hat. In Kisten und Kartons

schlummern übrigens nicht nur

Figuren, sondern auch profaner

Weihnachtsschmuck. Nicht anders

als im Keller oder auf dem

Dachboden jedes Privathaushalts

müssen die Kirchendiener,

wie es in der Familie wohl meist

der Vater tut, Lichterketten entwirren

und Baumschmuck sortieren.

„Moos, Äste, Stroh und

Sand besorgen wir in jedem

Jahr neu.“

Krippenmarkt

Noch ist die Zeit für Christi

Geburt nicht gekommen. „Erst

einmal müssen wir uns jetzt um

die Darstellungen in der Pax-

Christi-Kapelle kümmern“, erzählt

Schiffer. Denn zum Krippenmarkt

sollen die Gläubigen

von Woche zu Woche die „richtige“

Szenerie betrachten können.

Erste Station im Advent ist

die Verkündigung. „Dazu brauchen

wir den Engel und Maria“,

weiß der Küster. Die Begegnung

von Maria und Elisabeth folgt

nach der ersten Woche, schließlich

wird die Herbergssuche

dargestellt. Die eigentliche

Krippe mit Maria, Josef und

dem Jesuskind ist bekanntlich

das Zentrum des Kunstgewerbemarktes.

„Aber mit dieser

Krippe haben wir nichts zu tun.

Die ist Sache des Verkehrsvereins“,

weiß der Küster.

TEXT ANJA SETTNIK

FOTOS GERHARD SEYBERT

EVENT DES MONATS 3

MELDUNGEN

Adventsmarkt

in Winnekendonk

Der Kevelaerer Ortsteil Winnekendonk

schätzt sich glücklich,

in seinen Mauern ebenfalls einen

weihnachtlich geprägten

Markt zu haben. Dieser heisst

Adventsmarkt und findet am

Sonntag, 29. November, von 11

bis 18.30 Uhr auf dem Alten

Markt statt.

Krippenmarkt

bereits zum 21. Mal

Viele Kevelaer-Besucher sprechen

in der Adventszeit von der

Marienstadt als „Weihnachtsstadt

am Niederrhein“. Der Kevelaerer

Krippenmarkt mit der

lebensgroßen Krippe und den

lebendigen Tieren trägt auch bei

seiner 21. Auflage dazu bei, dass

die Adventszeit in der Marienstadt

zu den stimmungsvollsten

Wochen des Jahres gehört. Auch

der beleuchtete Kapellenplatz

gehört in dieses Bild der weihnachtlichen

Atmosphäre. Wie in

den vergangenen Jahren wird

der Krippenmarkt auch diesmal

im Forum Pax-Christi stattfinden.

Starten wird der Markt am

Samstag, 28. November, und

steht den Besuchern dann bis

zum 4. Adventssonntag, 20. Dezember,

offen: montags bis freitags

von 14 bis 18 Uhr sowie

samstags und sonntags von 11

bis 18 Uhr.

Weihnachtsmarkt

in der Galerie

Wenn der Kevelaerer Krippenmarkt

ein erstes Mal die Besucher

anlockt, gehört es mittlerweile

zur guten Tradition in der

Marienstadt, dass auch der

Weihnachtsmarkt in der Luxemburger

Galerie geöffnet wird.

Täglich bis 18 Uhr kann man sich

für die Advents- und Weihnachtszeit

mit kleinen und größeren

Geschenken eindecken.

Damit einher geht eine festliche

Stimmung, die vom 28. November

bis zum 20. Dezember auf

die nahende Zeit der Besinnung

einstimmt.


4

UNSER PROJEKT

Der gute Geist aus der Kapelle

Aus den Früchten des Mispelbaumes vor dem Gotteshäuschen in Klein-Kevelaer

bereitet Sybille Thielen den wohlschmeckenden Schnaps zu.

Beim Betreten der Küche

steigt dem Besucher ein

Duft in die Nase, der an

Früchtetee erinnert. Er stammt

aus dem Topf eines Entsafters,

der auf dem Herd steht. Darin

werden dicke, bräunliche

Früchte erhitzt. „Seit morgens

vier Uhr läuft die Herdplatte“,

erzählt Sybille Thielen. Und

wird es es noch bis fast um Mitternacht.

„Mein Sohn meinte

schon: Kein Wunder, dass dein

Herd dauernd kaputt ist“, fügt

Thielen lachend hinzu. Auf der

Anrichte nebenan ist das bisherige

Ergebnis zu bestaunen:

mehr als ein Dutzend Flaschen

randvoll mit orangefarbenem

Saft. Er wird für den Klein-Kevelaerer

Kapellengeist benötigt.

Der Anstoß dazu kam vor fünf

Jahren von Theo Janssen. „Ich

hatte in einer Bauernzeitung einen

Artikel über Mispellikör gelesen“,

erinnert er sich. Die Idee

griff zunächst Toos Kehren auf,

die Früchte kamen vom Mispelbaum

vor der Kapelle in Klein-

Kevelaer. „Den haben wir seinerzeit

gepflanzt, weil die Mispelblüte

im Wappen der Kapelle

auftaucht“, erklärt Johanna

Ambrosius, Ortsbürgermeisterin

von Klein-Kevelaer und Mitglied

im Kapellenverein, wie

auch Theo Janssen und Sybille

Thielen.

Früchte in die Gefriertruhe

Letztere übernahm vor drei

Jahren die Produktion des Kapellengeistes.

Es beginnt mit

der Ernte der Mispelfrüchte,

meist im Oktober. „Eigentlich

muss erst der Frost drübergehen“,

sagt Sybille Thielen. So

lange zu warten, ist aber kaum

möglich, da die Früchte vorher

abfallen und verfaulen. „Also

überliste ich sie und stecke sie

nach dem Waschen in die Tiefkühltruhe“,

verrät Thielen

schmunzelnd einen ihrer Tricks.

Zunächst habe sie die Früchte

monatelang in der Truhe gelassen.

„Mittlerweile weiß ich,

dass 48 Stunden reichen.“

Die Mispelfrüchte kommen

nicht allein vom Baum vor der

Kapelle. Zahlreiche Mitglieder

des Kapellenvereins und Bürger

aus Twisteden und Klein-Kevelaer

beliefern Sybille Thielen.

Nach dem Einfrieren wird der

Entsafter ausgepackt. „In diesem

Jahr habe ich so viele

Früchte, dass ich drei Tage am

Herd gestanden habe“, erzählt

Thielen. Rund 17 Liter Saft

springen dabei heraus, „das ist

etwa viermal so viel wie im vergangenen

Jahr“.

Nach dem Entsaften folgt die

eigentliche Zubereitung des Ka-

Die Mispel (Mespilus germanica) gehört zur Familie der Rosengewächse. Einer

der sommergrünen Bäume steht vor der Kapelle in Klein-Kevelaer.

pellengeistes. Weitere Zutaten

sind weißer Kandis, Stangenzimt,

Korn und Rum. Alles zusammen

ergibt eine 54-prozentige

Alkohol- und Fruchtmasse.

Das genaue Mischungsverhältnis

verrät Sybille Thielen nicht –

aus einem ganz einfachen

Grund: Es gibt keines. „Ich mache

alles Pi mal Daumen“, lautet

ihre auf einen knappen Nenner

gebrachte Kochformel. Zwischendurch

wird probiert und,

falls nötig, Zucker hinzugegeben.

Den fertigen Schnaps füllt

Thielen in große Ballonflaschen.

Diese werden dunkel gelagert

und mindestens einmal

wöchentlich geschwenkt, damit

sich der Zucker und das verbliebene

Fruchtleisch besser verteilen.

Vollständig absieben will

Sybille Thielen die Schwebstoffe

nämlich nicht: „Ansonsten

wird der Schnaps wässrig, so

bleibt er leicht ölig.“

Kommission war begeistert

Dank des Rezeptes ohne genaue

Mengenangaben

schmeckt der Kapellengeist von

Jahr zu Jahr anders. „Und er

wird immer besser“, versichern

Johanna Ambrosius und Theo

Janssen. Davon konnte sich im

vergangenen Jahr sogar die

Kommission des Wettbewerbs

Sybille Thielen begutachtet die Mispeln im Entsafter. Vorher hatte sie die

Früchte für 48 Stunden in die Gefriertruhe gesteckt.

Johanna Ambrosius (l.) und Sybille

Thielen bei der ersten Verkostung.

„Unser Dorf hat Zukunft“ überzeugen.

Als deren Mitglieder

die Kapelle besuchten, wurde

natürlich der Schnaps ausgeschenkt.

„Die Herrschaften wollen

direkt wissen, wo es den zu

kaufen gibt“, erzählt Ambrosius,

deren Mann Josef extra ein

Etikett für den Kapellengeist

entworfen hatte. „Noch sind wir

aber nicht in Serie gegangen.“

Das wird wohl auch nicht passieren.

Der Schnaps soll weiterhin

zum Kapellenfest im September,

an Heiligabend, wenn

der Musikverein an der Kapelle

spielt, und 2010 erstmals auf

der Jahreshauptversammlung

ausgeschenkt werden. Dafür

sollten die rund 22 bis 25 Flaschen

Kapellengeist, Jahrgang

2009, vermutlich reichen.

TEXT MICHAEL BÜHS

FOTOS SEYBERT, BÜHS

Zum Schluss presst Sybille Thielen

den letzten Saft aus den Mispeln.

INFO

Neu: Gelee aus

Mispel-Früchten

Neben dem Kapellengeist wird

aus den Mispeln auch Gelee hergestellt.

„Das ist ganz neu“, erzählt

Johanna Ambrosius. Die

Idee dazu hatte Hans-Gerd Ruelfs,

ein weiteres Mitglied des

Kapellenvereins. Drei verschiedene

Sorten gibt es bereits: mit

Orangensaft, Zimt und Rum.


UnserKEVELAER

In der Kervenheimer St.-Antonius-Kirche

stellt ein Kirchenfenster

die Krippenszene dar.

KIRCHE UND LEBEN 5

Singe, wem Gesang gegeben…

Advent und Weihnachten sind geprägt von der Erwartung und der Geburt Christi.

Eine besondere Zeit, in der es auch liturgische Besonderheiten gibt.

Der November ist der Monat

des Kirchenjahres, in

dem das Gedenken an die

Verstorbenen in den Mittelpunkt

rückt, sei es am Allerheiligentag

oder dem unmittelbar

folgenden Allerseelen-Fest. Am

letzten Sonntag vor dem Advent,

dem Totensonntag, gedenken

die Christen evangelischen

Glaubens ihrer Toten. Jener

Sonntag, der in der katholischen

Kirche als Christkönigsfest

bekannter ist, schließt das

Kirchenjahr ab.

Mit dem ersten Adventssonntag

beginnt ein neues Kirchenjahr

– und das kann durchaus

schon im November der Fall

sein. Auch in diesem Jahr beginnt

mit dem 29. November

die Adventszeit. Der Begriff Advent

hat seinen Ursprung im lateinischen

„adventus“, zu

deutsch „Ankunft“, lässt sich

aber auch vom lateinischen „advenit“

(„Er kommt“) ableiten.

Vier Wochen lang bereitet sich

die Christenheit auf das Hochfest

der Geburt des Herrn vor.

Violett – die Farbe des Advents

Während im gewöhnlichen

Jahreskreis der Kirche oft grün

getragen wird, sind die Messgewänder

der Zelebranten im Advent

violett. Diese Farbe steht in

der Liturgie für Übergang und

Verwandlung. „Zudem gibt es

am dritten Adventssonntag,

dem Gaudete, auch die Möglichkeit,

ein rosafarbenes Gewand

zu tragen“, ergänzt Winnekendonks

und Wettens Pastor

Klaus Wittke. Dass zur Adventszeit

die gleiche Farbe getragen

wird als zur österlichen

Fastenzeit, ist kein Zufall. „Es

gab auch eine Advents-Fastenzeit“,

sagt Wittke, „aber diese

wird kaum noch praktiziert,

vielleicht noch in Klöstern.“ Seit Pastor Klaus Wittke wirft einen prüfenden Blick auf das violette Messgewand, das in der Adventszeit getragen wird.

1917 wird das Fasten im Advent

vom Kirchenrecht nicht mehr

verlangt. In der orthodoxen Kirche

hingegen halten noch viele

Gläubige das Fasten zum Advent

strikt ein. Mit der Vesper,

dem Abendgebet am Heiligen

Abend, endet die Adventszeit.

An den Gewändern der Priester

ist dies für den Laien gut zu erkennen:

Nun tragen sie weiß

und gold statt violett.

In die Gestaltung des katholischen

Advents hat auch der ursprünglich

evangelische Brauch

des Adventskranz gefunden.

Kervenheims Pastor Emil Valasek

will ihn sich gar nicht mehr

wegdenken: „Ich finde, dass unsere

Kirche mit dem Kranz von

der Decke und den Weihnachts-

„Tochter Zion“ nicht missen

will, gehört für Wittke das Lied

„Heiligste Nacht“ zur Weihnacht

dazu. „Und natürlich

muss ,Stille Nacht, Heilige

Nacht’ ins Programm“, ergänzt

Valasek. In Kervenheim wird es

oft zum Ende der Messe gesungen.

Auch in Winnekendonk

und Wetten will Wittke nicht

auf das berühmte Weihnachtslied

verzichten. „Es könnte

dann passieren, dass ich Beschwerden

aus der Gemeinde

erhalte“, sagt er mit einem Lächeln.

„Natürlich verzichten wir

am Ende der Christmette auch

nicht auf dieses Lied“, ergänzt

van Doornick.

feiern Gläubige der orthodoxen auch bis zu „Mariä Lichtmess“

Kirchen am 6. Januar ihr Weih- am 2. Februar, welches früher

nachtsfest, denn ihr Kirchenjahr oft als Ende der Weihnachtszeit

richtet sich nicht nach dem gre- galt, da es der 40. Tag nach

gorianischen.

Weihnachten ist.

Die Krippen bleiben oft bis zu

jenem Fest der Taufe des Herrn TEXT MARCO BÜREN

in der Kirche, manchmal aber FOTOS GERHARD SEYBERT

Hände weg vom Strom

bäumen ein wunderschönes In Twisteden werden die Be-

Bild abgibt.“

sucher der Christmette musika-

Frühandachten im Kerzenschein

Typisch für die Adventszeit

sind die Roraten, frühmorgendlich

stattfindende Heilige Messen

im Kerzenschein, bei denen

„die Kirche in ein ganz besonderes

Licht getaucht wird“,

schwärmt Wittke. Überhaupt

hat das Licht eine besondere Bedeutung

in der Advents- und

Weihnachtszeit. „Zur Christmette

ist unsere Kirche mit zusätzlichen

Kerzen erleuchtet“,

erzählt Valasek. Auch weiß er,

lisch auf die Mette eingestimmt,

denn eine Stunde vor Beginn

der Christmette zieht der Verein

durchs Dorf. Überhaupt werden

die Christmetten in vielen Gemeinden

von Chören, Musikvereinen

und Solosängern unterstützt.

Neben den Gesängen

der Gemeinde werden auch oft

das Vater Unser und die Eingangsworte

gesungen. Dies sei

allerdings kein Muss, sagt Wittke:

„Ich bin auch dankbar dafür,

denn nicht jedem Zelebranten

dass man zum Weihnachtsfest ist eine Singstimme gegeben.“

nicht mit dem Weihrauch sparsam

sein sollte… In St. Antonius Weihnachtszeit bis zum Januar Elektroinstallation nur vom Fachbetrieb

Kevelaer und St. Quirinus Twisteden

setzt man auch während

der Christmette auf das „natürliche“

Licht der Kerzen. „Das

elektrisches Licht kommt erst

später hinzu“, berichtet Pastor

Alois van Doornick.

Die Freude über die Geburt

des Herrn zeigt sich vor allem in

den Liedern, die in den Gemein-

Die Weihnachtszeit endet mit

dem Fest der Taufe des Herrn,

dem Sonntag nach dem Dreikönigsfest

am 6. Januar. Viele Gemeinden

entsenden „ihre“ Könige,

in der Regel die verkleideten

Messdiener, schon wenige Tage

vorher, um von Haus zu Haus zu

ziehen. Während das Weihden

gesungen werden. Wähnachtsfest der westlichen Kirrend

Valasek im Advent das chen schon länger vorüber ist,


6

MEIN TAG

Stöbern bei Tee und Irish Coffee

9.35 UHR

Viele Kunden kennt Gertrud Aengenheyster so gut, dass sie deren Lesegeschmack gut einschätzen kann.

Das Weihnachtspapier liegt

bereit. Die ersten Bücher

sind auch schon als Geschenk

eingepackt worden.

„Langsam geht’s los“, meint

Gertrud Aengenheyster. Das

Weihnachtsgeschäft beginnt –

auch für die Inhaberin der „Bücherstube“

auf der Marktstraße

in Kevelaer. Für die 60-Jährige

und ihre Mitarbeiterinnen bedeutet

das mehr Kundschaft

und mehr Arbeit.

Gegen 7.15 Uhr klingelt morgens

der Wecker bei Gertrud

Aengenheyster. „Dann wird erst

mal gefrühstückt.“ Normalerweise

ist sie um 9 Uhr im Laden.

„Während des Weihnachtsgeschäfts

auch früher.“ Wenn sie

im Geschäft eintrifft, holt sie als

Erstes die Lieferungen aus dem

Flur. Die gilt es, vor dem Öffnen

der Buchhandlung durchzusehen

und zu sortieren. „Auch das

Kehren vor der Tür und Staubsaugen

muss sein – Sauberkeit

gehört dazu.“

Georg Diez: Der Tor meiner Mutter.

Autor begleitet letzte Tage der

krebskranken Mutter, autobiographisch.

„Sprachlich wunderbar. Ein

ernstes Thema, man wird aber

nicht schwermütig“, so Gertrud

Aengenheyster.

Ulla Hahn: Aufbruch. „Eher etwas

für die Frauen.“

Frank Schätzing: Limit. „Gute Unterhaltung

für Männer.“

Peter Manseau: Bibliothek der unerfüllten

Träume. „Für zeitgeschichtlich

Interessierte.“

Während der Weihnachtszeit gibt es in der „Bücherstube“ in Kevelaer

für Inhaberin Gertrud Aengenheyster und ihr Team eine Menge zu tun.

TIPPS ZU WEIHNACHTEN

Um 9.15 Uhr schließt Gertrud

Aengenheyster die Ladentüre

auf. Dann beginnt für sie „das

Wichtigste: die Kundenbedienung“,

betont sie. Im Laufe der

Jahre hat sie einen großen Kreis

von Stammkunden erhalten.

„Viele kenne ich schon seit

30 Jahren.“ Damals hatte sie die

„Bücherstube“ eröffnet, noch

am alten Standort am Kapellenplatz.

Nach zehn Jahren folgte

der Umzug auf die Marktstraße.

„Das alte Ladenlokal war mit

35 Quadratmetern zu klein.“

Das neue Geschäft ist größer,

eines aber ist geblieben: Es gibt

auch hier eine Kaffee- und Kinderecke.

„Als ich angefangen

habe, habe ich sie direkt eingerichtet“,

sagt Gertrud Aengenheyster.

Ganz bewusst stehen

die Regale mit den Kinderbüchern

gegenüber der Sitzecke.

„So können die Mütter einen

Kaffee trinken, während sich

ihre Kinder umsehen.“ In der

Weihnachtszeit gibt es Tee und

Carlos Ruiz Zafon: Der dunkle

Wächter. „Zeitlos; auch für Jugendliche,

die viel lesen.“

Jo Nesbo: Schneemann. „Absoluter

Spitzenkrimi.“

Alain Serres: Die Erde, die uns

trägt. „Ein Familienbuch.“

Annet Rudolph: Becher, Ball und

Teddybär. „Für kleine Kinder einfach

mal wieder ein Bilderbuch.“

Lucie Albon: Ein Elefant auf meiner

Hand. „Regt auch zu Gesprächen

und zum Rätseln mit den Kindern

an.“

Irish Coffee. Wenn es passt,

nimmt sich die Inhaberin auch

Zeit für einen kurzen Plausch

mit den „vielen treuen Kunden“.

Generell aber gebe es immer

etwas zu tun. „Manchmal packt

man die ganze Zeit nur aus oder

sortiert Bücher. Dann muss man

sich auf Besuche der Vertreter

vorbereiten.“ Dazu studiert Gertrud

Aengenheyster die Kataloge

mit den Neuerscheinungen

oder blättert in Leseexemplaren.

„Ich verkaufe vieles, was

ich auch selbst gelesen und für

lesenswert befunden habe“,

verrät die 60-Jährige.

Nach der anderthalbstündigen

Mittagspause geht es weiter.

„Ab Mitte Dezember stehen

die Kunden manchmal Schlange“,

berichtet Gertrud Aengenheyster.

Selbst an Heiligabend

ist die „Bücherstube“ bis 13 Uhr

„sehr gut voll“.

Um 18.30 Uhr ist Geschäftsschluss.

Die Arbeit endet damit

aber nicht: „Bestellungen

durchsehen oder nachtragen

und aufräumen, damit man

morgens nicht das Chaos hat“.

Die Büroarbeit erledigt Gertrud

Aengenheyster abends zu Hause

oder an einem freien Tag. Gegen

19 Uhr verlässt sie den Laden,

„während des Weihnachtsgeschäfts

wird’s aber auch mal

21 Uhr“.

Zusammenfassend meint

Gertrud Aengenheyster: „Es

gibt auch stressige Zeiten. Aber

eigentlich ist es schön, sonst

würde ich es nicht so lange machen.“

TEXT MICHAEL BÜHS

FOTOS GERHARD SEYBERT

18.00 UHR

Das Geschenkpapier mit Weihnachtsmotiven liegt bereit und ist schon

kräftig in Gebrauch.

8.45 UHR

Vor Geschäftsöffnung werden Bücherlieferungen

kontrolliert.

16.15 UHR

13.30 UHR

So viel Zeit muss sein: kurze Pause

für Gertrud Aengenheyster.

Am Computer gibt Gertrud Aengenheyster die Bestellungen ein.


UnserKEVELAER

Abschied von der Sparkasse

nach über 24 Jahren

Der Vorstandsvorsitzende Gerd Blombach beendet zum Jahresende

seinen aktiven Sparkassendienst. Fast ein Vierteljahrhundert engagierte

er sich für „seine“ Sparkasse und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Gerd Blombach bezeichnet sich

selbst als „Vollblut-Banker“,

wobei ihm grundsätzlich natürlich

die Bezeichnung Sparkasse

leichter über die Lippen geht.

Klar, denn nach mehr als 46 Berufsjahren

in der Sparkassen-Finanzgruppe

ist er mit dem roten

Sparkassen-S quasi „infiziert“.

Die letzten gut 24 Jahre war er

Vorstandsvorsitzender der Verbandssparkasse

Goch-Kevelaer-

Weeze. Die Sparkasse war und

ist sein Beruf und auch in der

knapp bemessenen Freizeit

zählte die Sparkasse zu seinen

Hobbys. Mit vollem Engagement

leitete es fast ein Vierteljahrhundert

das lokale Geldinstitut

vor Ort.

Abschied von seiner Sparkasse

Im Alter von knapp 63 Jahren

verabschiedet sich Gerd Blombach

zum Jahresende von „sei- Gerd Blombach, Vorstandsvorsitzender der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze.

ner“ Sparkasse und den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern.

Mit Stolz und mit Wehmut

blickt er auf seine Sparkassen-

Karriere zurück. Gerd Blombach

ist ein Typ, der stets hoch

motiviert und mit viel Engagement

in der Sparkassenorganisation

agiert und Entwicklungen

mit gestaltet hat. So dankt

ihm der Verwaltungsrat für die

äußerst erfolgreich geleistete

Arbeit und dafür, dass er über

24 Jahre durch eine konsequente

Geschäftspolitik die Entwicklung

der Verbandssparkasse

Goch-Kevelaer-Weeze zu einem

leistungsfähigen und kerngesunden

Kreditinstitut maßgeblich

geprägt hat. Gerade in der

aktuellen Finanzmarktsituation

ist der gebürtige Remscheider

und in Kevelaer wohnhafte

geprägt, der von den Medien

vielfach aufgegriffen und veröffentlicht

wurde: „Unser Geld –

und damit das Geld unserer

Kunden – vagabundiert nicht

um die Welt.“ Diese Aussage

aus dem Mund eines Sparkassendirektors

wirkte für die Kunden

in den Zeiten, wo weltweit

nur noch über Verluste in Milliardenhöhe

berichtet wurde,

sehr beruhigend.

Sparkasse ohne Krise

So gehörte die Sparkasse

Goch-Kevelaer-Weeze auch im

vergangenen Jahr zu den Instituten,

die trotz Finanzkrise ent-

sprechende Gewinne verzeichnen

konnte. Dadurch gab es

auch keine Einschränkungen

beim finanziellen Engagement

für die Bürgerinnen und Bürger

vor Ort in Form von Spendenund

Sponsoringmaßnahmen.

Wenn es um die Unterstützung

von Soziales, Sport, Kunst und

Kultur im Geschäftsgebiet der

Sparkasse ging, hatte Gerd

Blombach stets ein offenes Ohr

und großzügig bemessene

„Spenden- und Sponsoringtöpfe“

der Sparkasse. So wurden

jährlich rund 300000 Euro an

gemeinnützige Institutionen

und Vereine im Raum Goch-Kevelaer-Weeze

überwiesen.

Mehrwert vor Ort

Laut Blombach ein spürbarer

Mehrwert, der den Bürgerinnen

und Bürgern durch die Sparkasse

vor Ort – im Gegensatz zu Direktbanken

– geboten wird.

Ebenfalls lag Blombach stets die

Ausbildung junger Leute am

Herzen. Dafür engagierte er

sich sehr und stellte stets überdurchschnittlich

viele Auszubildende

ein. Jahr für Jahr belegt

die Sparkasse dadurch einen

Spitzenplatz im Vergleich aller

rheinischen Sparkassen bei der

Ausbildungsquote. Von der Niederrheinischen

Industrie- und

Handelskammer, IHK, wurde

Sparkassendirektor stolz, dass

die Sparkasse mit der Urkunde

er – neben den Mitarbeiterin-

„Anerkannter Ausbildungsbenen

und Mitarbeitern – wesenttrieb“

ausgezeichnet.

lich dazu beigetragen hat, dass

die Sparkasse vor Ort so kapitalstark

und ohne jegliche Probleme

dasteht. Nach den Auswirkungen

der Finanzmarktkrise

ist das keine Selbstverständlichkeit.

Grund hierfür ist die von

Blombach vorgegebene risikoorientierte

und konservative

Geschäftspolitik, die sich in dieser

Zeit einmal mehr ausgezahlt

hat. In diesem Zusammenhang

In diesen Tagen und letzten

Wochen seiner aktiven Sparkassen-Laufbahn

gehen viele gute

Wünsche in der Sparkasse und

bei Blombach privat ein, die alle

eines gemeinsam beinhalten:

Gesundheit und Muße für den

neuen Lebensabschnitt, der eines

gewiss hat: Mehr Zeit für

die Familie und die schönen

Dinge des Lebens, die eine Spar-

hat Gerd Blombach in den ver- Gerd Blombach bei der Präsentation der neuen Rutsche im Freibad, dem kassenkarriere – wie Blombach

gangenen Monaten einen Satz größten Sponsoringprojekt der Sparkasse in 2009.

sie lebte – nur selten zuließ.

WENN’S UM GELD GEHT 7

RÜCKBLICK

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46 Jahre Sparkassen-

Finanzgruppe

Gerd Blombach begann am

1. April 1963 die Berufsausbildung

zum Bankkaufmann bei

seiner Heimatsparkasse in Remscheid.

Nach erfolgreichem

Lehrabschluss sammelte Gerd

Blombach bei der Sparkasse

Remscheid Erfahrungen in verschiedenen

Tätigkeitsbereichen

mit Schwerpunkten im Kreditgeschäft

sowie im Finanz- und

Rechnungswesen. Zwischenzeitlich

absolvierte er im Jahr 1971

den Sparkassenfachlehrgang bei

der Rheinischen Sparkassenakademie

mit dem Abschluss als

Sparkassenbetriebswirt.

Am 1. Oktober 1974 wechselte

Gerd Blombach zur Prüfungsstelle

des Rheinischen Sparkassen-

und Giroverbandes nach

Düsseldorf. 1976 absolvierte er

das Verbandsprüferseminar mit

dem Abschluss des Verbandsprüferexamens.

Bis 1985 war

Gerd Blombach beim Rheinischen

Sparkassen- und Giroverband

zuständig für die Durchführung

und Leitung von Prüfungen

bei Sparkassen. Schwerpunkte

bildeten dabei Jahresabschluss-,

Kredit-, Depot-, unvermutete

Geschäftssparten- und

Systemprüfungen.

Nach 22-jähriger Sparkassenund

Prüfungsdiensterfahrung

im Innen- und Außendienst wurde

Gerd Blombach im Alter von

38 Jahren per 1. November 1985

vom Verwaltungsrat der Verbandssparkasse

Goch-Kevelaer-

Weeze zum Vorsitzenden des

Vorstandes berufen. Damit war

er seinerzeit einer der jüngsten

Vorstandsvorsitzenden in der

Sparkassenorganisation.

Mit Ablauf des 31. Dezember

2009 verlässt Gerd Blombach

nach mehr als 24 Jahren die

Sparkasse. Der Verwaltungsrat

sowie die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter wünschen Gerd

Blombach Gesundheit und

Glück.


8

SPORT

Konzentrierter Schlagabtausch

mit fliegenden Stöcken

Wir befinden uns nicht auf den Phillippinen, wo der Stockkampf gepflegt wird.

Ort des Geschehens ist die Turnhalle an der Biegstraße in Kevelaer.

Auf den ersten Blick sind

die Jugendlichen mit den

Stöcken nicht gerade von

jener Sorte, der man im Dunkel

allein begegnen will. Aber wie

so oft im Leben täuscht auch in

diesem Fall der erste, nur flüchtige

Blick. Beim genaueren Hinsehen

fällt die Idee des Stockkampfes

ins Auge: Die Gesichtszüge

der Jugendlichen sind

nicht von Boshaftigkeit gezeichnet,

sondern von Konzentration.

Und wer sich den

Schlagabtausch mit den „fliegenden

Stöcken“ anschaut,

dem fällt auf: Es ist gar nicht

das Ziel, den Gegenüber zu treffen,

sondern dessen Stöcke. Dabei

gilt es, die Schlagkraft der

Stöcke abzupuffern.

„Diese philippinische Kampfsportttechnik“,

erklärt Kursleiterin

Karla Erretkamps, „richtet

ihr Augenmerk auf die Selbstverteidigung,

nicht auf den Angriff.“

Karla Erretkamps weiß

als Motopädin, dass der Umgang

mit den Stöcken noch weitere

Dinge vermitteln kann: „Er

stärkt auch das Gefühl für den

eigenen Körper und somit auch

das Selbstbewusstsein.“

Wer noch immer Zweifel hat,

dass der Stockkampf etwas anderes

ist als wildes Drauflosschlagen,

wird verblüfft sein,

wenn er den Kursus, der zweimal

wöchentlich in der Turnhalle

an der Biegstraße stattfindet,

besucht. Das Licht ist gedämpft,

die Musik ruhig, in der Hallen-

mitte flackert

eine Kerze.

Umringt ist sie

von den Rattan-Stöcken,

die Karla Erretkamps

als

Mandala, als

meditatives

Bild, ausge-

legt hat. Es folgt ein Begrüßungsritual,

bevor es mit den

Stöcken losgehen kann. „Wichtig

ist, dass die Teilnehmer zur

Ruhe kommen, bevor es an den

Schlagabtausch geht“, sagt Karla

Erretkamps.

Im Schlagabtausch geht es

dann aber doch richtig zur Sache.

Laut prallen jeweils zwei

Rattanstöcke aufeinander. Das

dabei entstehende rhythmische

Geräusch spricht nicht nur das

Gehör an; die Rhythmik, in der

sich die Stockpaare der Kämpfer

bewegen, ist auch etwas fürs

Auge. Insbesondere bei den

fortgeschrittenen Kursteilnehmern

wie Pascal und Steffen

Stockkampf ist kein

wildes

Drauflosschlagen,

sondern eine

Konzentrationsübung.

Gleich kracht’s: Stockkämpfer Domenik ist in diesem Schlagabtausch gezeichnet von Kraftaufwand und

Konzentration.

wirkt der Schlagabtausch geradezu

wie ein Tanz. Der im Übrigen

auch nicht durch Hindernisse

wie eine Bank oder andere

Turngeräte unterbrochen werden

muss – dort steigen Pascal

und Steffen, während sie die

Stöcke tanzen lassen – unbeeindruckt

hinüber.

Selbst Neulinge im Stock-

kampf lassen

sich zu höherenLeistungenhinreißen.

Jasmin

und ihre

Freundin Fenja

schnappen

sich kurzer-

hand Stöcke

und nehmen den zu Kursbeginn

aufgebauten Hindernisparcours

in Angriff. Mit Erfolg, dabei besteht

der Parcours aus Kästen,

Bänken, Barren und Schwebebalken.

Für Erretkamps ein Beweis,

dass der Stockkampf das

Selbstbewusstsein schulen

kann.

Bei den älteren Jugendlichen

entlädt sich die Kraft, mit der

die Stöcke aufeinandertreffen,

nicht nur in lautem Knallen,

sondern auch in Qualm. Am

Ende des Kurses riecht es ein

wenig nach gelöschter Kerze

und Tannenduft. „Die Stöcke

sind früher oder später hinü-

Jasmin (li.) und Fenja (re.) sind Anfängerinnen im Stockkampf, scheuen

sich dennoch nicht, sich auf einer Bank zu duellieren.

INFO

Wie nehme ich teil?

Karla Erretkamps (Foto) lehrt die

Technik des Stockkampfes in der

Turnhalle an der Biegstraße. Für

einen geringen Kostenbeitrag

ist eine Teilnahme möglich. Einen

ersten Einblick in die Kursinhalte

vermittelt das auf der

Plattform YouTube, Suche:

„Stockkampf Kevelaer“, hochgeladene

Video. Informationen

über zukünftige Kursangebote

erteilt Karla Erretkamps, ☎

02837-669727 oder 0172-

5924939.

ber“, sagt Domenik. Er spricht

aus Erfahrung. In einer der

nächsten Kurseinheiten wird er

bereits den dritten oder vierten

Stock über den Jordan geschickt

haben. „Vielleicht schaffe

ich es schon dieses Mal“,

meint Domenik und lacht sehr

entspannt. Wie alle Stöcke sind

seine aus Rattan geformt. Hier

und da sind seine Stöcke schon

ausgefasert – das Ende ihrer

Karriere kündigt sich an.

Ziel des Kurses soll es natürlich

nicht sein, so viele Stöcke

wie möglich zu zerstören. „Es

geschieht halt, denn das Material

hält nicht ewig“, sagt Erretkamps.

Zudem wissen die Kursteilnehmer

auch, was die Stöcke

alles können. Als „streichelnde

Stöcke“ dienen sie auch der

Massage und damit der Körperwahrnehmung.

„Ein tolles Gefühl“,

bestätigen gleich mehrere

Stockkämpfer.

Am Ende des Kurses will Karla

Erretkamps mit ihren Teilnehmern

wieder eine Choreographie

filmen und diese ins Internet

stellen. Die Grundzüge

des Stockkampfes hat sie bereits

mit ihrem Kurs ins Internet gestellt.

Für das zweite Video wird

es über den genannten Parcours

mit Barren und Schwebebalken

gehen. „Ist doch easy“, sagt Jasmin

und jongliert mit den Stöcken

auf dem Barren. Und sorgt

später mit den Jungs dafür, dass

es wieder nach Kerze duftet.

TEXT MARCO BÜREN

FOTOS SIWE


UnserKEVELAER

Handspiel im Getümmel

Basisarbeit im besten Sinne des Wortes wird bei den Handballern

des Kevelaerer SV geleistet. Bei den Jüngsten regiert der pure Spaß.

Hoch her geht es in der Kevelaerer

Sporthalle, wenn

die Bambini des Kevelaerer

SV trainieren: Einer hat

den Ball, und wie ein Pulk stehen

und laufen alle anderen

drumherum. Fliegt der Ball in

eine andere Richtung, bewegt

sich der ganze Pulk hinterher.

Ungewohnt ist aber, dass hier

nicht die Bambini der Fußballer

unterwegs sind, sondern die

jüngsten Handballer des Kevelaerer

SV.

Beim KSV steht die Handballabteilung

im Schatten der

Leichtathletik und des Fußballs.

„Dabei“, betont Trainerin Klaudia

van Meegern, „sind wir nach

den Fußballern die zweitgrößte

Abteilung im KSV.“ Gerade bei

den Jüngsten zeigt sich, dass die

Handballer, was ihre Zahl betrifft,

nicht die kleinste Abteilung

sein können. Rund 15 Kinder

werden von Klaudia van

Meegern betreut, unterstützt

wird sie von Sarah-Christin

Neubauer. Während die kleinen

spielerisch an den Handball gewöhnt

werden, arbeitet die E-

Jugend in der anderen Hallenhälfte

an ihrer Kondition und

Wurfgenauigkeit.

Nach oben wird’s dünn

„Bis zur C-Jugend, wo wir

eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft

stellen, sind

wir in allen Altersklassen vertreten“,

berichtet van Meegern, die

zugleich zweite Vorsitzende der

Handball-Abteilung ist. Die

Nachwuchssorgen beginnen in

den älteren Altersklassen. „Erst

vor kurzem mussten wir unsere

B- und A-Jugend-Mannschaften

wegen des personellen Mangels

einstellen“, ist van Meegern

traurig.

Währenddessen tollen „ihre“

Bambini unter Aufsicht von Sarah-Christin

Neubauer durch einen

kleinen Hindernisparcours,

Daniela Pieschel (li.) setzt sich gegen Kristin Loeker durch und kommt zum

Abschluss.

David Kenner versucht von Außen den Ball an Torwart Christoph Mölders vorbeizubringen.

INFO

Handball im KSV

Die Handballer des Kevelaerer

SV gehören zu den großen Abteilungen

im Verein. Auskunft über

die Trainingszeiten gibt die Internetseite

des Vereins unter

www.ksv-online de. Geleitet

wird die Abteilung durch Carsten

Neugebauer (☎ 02832 977583).

wo sie über eine Bank balancieren

müssen, Purzelbäume

schlagen und im Slalom durch

Stangen laufen. „Über das Bambini-Training

versuchen wir,

unsere Abteilung wieder zu verstärken“,

sagt van Meegern, die

sich darüber freut, dass bis zu

15 Kinder zum Training kommen.“

Während einer der Pausen, in

denen die jungen Handballer

zufrieden und erschöpft zugleich

an ihren Trinkpäckchen

schlürfen, bereitet Kristin van

Meegern das Schlussspiel vor.

Handballtore braucht es dafür

noch nicht. Jede Mannschaft

bekommt einen Kasten, auf den

sich zwei Mannschaftsmitglieder

postieren. Wer seinem

Teammitglied auf dem Kasten

den Ball zuwirft, hat einen

Punkt für sein Team geholt – gezählt

wird aber nicht, denn der

Spaß steht im Vordergrund. Da

ist es auch gar nicht schlimm,

dass Jannis den Ball gar nicht

mehr hergeben will. „Das könnten

die jetzt so lange machen,

bis sie ausgepowert umfallen“,

sagt van Meegern und lacht.

Auswahlspieler

Dass es beim KSV-Handball

aber auch sportlich zur Sache

geht, zeigt sich in den älteren

Spielklassen. Die C-Mädchen

hatten jüngst auch Auswahlspielerinnen

hervorgebracht.

Außerdem stehen fünf von

sechs Teams in ihren Spielklassen

unter den ersten Drei der

Tabelle. „Auch wenn unsere C-

Jugend-Mannschaften außer

Konkurrenz spielen“, wie van

Meegern zugibt. Nötig wurde

dies durch einige ältere Spielerinnen,

die ansonsten beim KSV

nicht aktiv sein könnten, da der

Sprung zur Damen- oder Herrenmannschaft

noch zu groß ist.

Mit dem jüngsten Nachwuchs

will man beim KSV die Lücken

schließen, ist sich aber auch bewusst,

dass es nicht leicht wird.

„Viele Jungen und Mädchen haben

mit zunehmendem Alter

auch andere Ziele, spätestens

wenn es in Schule und Studium

ernst wird.“ Leider zieht sich

das Nachwuchsproblem bis in

die Senioren: „Für unsere Damenmannschaft

suchen wir zur

Zeit auch Spielerinnen“, sagt

van Meegern und ergänzt: „Na-

türlich nehmen wir auch in anderen

Mannschaften Interessierte

gerne auf.“

TEXT MARCO BÜREN

FOTOS THOMAS MOMSEN

SPORT 9

FUSSBALL

Sonntag, 6. Dezember

Bezirksliga Kevelaerer SV – FC

Meerfeld (14.15 Uhr)

Kreisliga B Viktoria Winnekendonk

II – KSV II; Union Kervenheim –

DJK Labbeck/Ued.; DJK Twisteden

– DJK Appeldorn (alle 14.15 Uhr)

Frauen-Bezirksliga DJK Twisteden

– PSV Wesel-Lackhausen (11

Uhr)

Samstag, 12. Dezember

Bezirksliga Kevelaerer SV – SV

Neukirchen (16 Uhr)

Sonntag, 13. Dezember

Kreisliga B KSV II – GSV Geldern;

Viktoria Winnekendonk II – SV Lüllingen;

Union Kervenheim – Grieth II;

DJK Twisteden – SSV Louisendorf

(alle 14.15 Uhr)

Frauen-Kreisliga Kevelaerer SV

– SV Lüllingen (12.30 Uhr)

HANDBALL

Samstag, 5. Dezember

Frauen-Bezirksliga Kevelaerer

SV – SV Burlo (18.15 Uhr, Dreifachturnhalle

Auf der Hüls)

TISCHTENNIS

Samstag, 5. Dezember

Herren-Kreisliga SV Union Kevelaer-Wetten

II – SV Millingen II, 18.30

Uhr, Turnhalle Wetten

Autorisierter Garantie-Kundendienst

der Marken:

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10

ADVENT IN KEVELAER

Mit Musik geht alles besser.

So ist es auch bei

Dorothe Broeckmann.

„Wenn ich backe, läuft immer

das Radio, meist WDR2“, erzählt

sie. Bei Jutta Stenmans

darf’s auch etwas flotter sein:

„Ich höre 1Live.“ Früher war

die Musikrichtung noch anders:

„Als die Kinder klein waren und

wir in der Adventszeit gebacken

haben, lief immer Rolf Zuckowskis

’In der Weihnachtsbäckerei’“,

verrät Dorothe Broeckmann.

Seit 19 Jahren dabei

Die Kinder sind mittlerweile

groß, doch die Freude am Backen

ist geblieben. Sowohl Dorothe

Broeckmann als auch Jutta

Stenmans gehören den LandfrauenWinnekendonk-Achterhoek

an und stehen dieser Tage

oft am Herd. Sie backen Plätzchen

für den Winnekendonker

Adventsmarkt, der am Sonntag,

29. November, ab 11 Uhr auf

dem alten Markt stattfindet.

„Seit 19 Jahren, also seit Bestehen

des Adventsmarktes, haben

die Landfrauen einen Stand“,

erzählt Ortsvorsitzende Hiltrud

Hornbergs.

Bis Sonntag laufen bei den

Landfrauen die Öfen heiß. Es

werden die verschiedensten

Plätzchen zubereitet: vom

Spritzgebäck bis zum Apfelsinen-Schokoladen-Plätzchen.

„Die mache ich jedes Jahr, wie

auch Nusstaler“, sagt Maria van

Koeverden-Göbel. Ein echtes

Highlight und „sehr, sehr le-

Rock- und Popklänge

in der Weihnachtsbäckerei

Pünktlich zum Adventsmarkt haben die Landfrauen aus Winnekendonk-Achterhoek

ihr Backwerk vollendet. Gerne verraten sie den einen oder anderen Tipp.

Vor dem eigentlichen Backen bereitet Hiltrud Hornbergs den Teig zu.

Das nächste Blech mit duftenden Nussecken holt Dorothe Broeckmann aus dem Ofen.

cker“ sind laut Maria Tissen die

selbstgemachten Schoko-Crossies

von Angela Karlhein. Der

„absolute Renner“, sagt Hiltrud

Hornbergs, ist Spekulatius, also

„der Klassiker“.

Gebacken wird zuhause,

wann immer Zeit dazu ist. „Ich

mache richtige Back-Tage“, sagt

Maria van Koeverden-Göbel.

Vorwiegend samstags wird

dann von morgens bis abends

gebacken. „Rezepte überlegen,

Teigsorten vorbereiten, den

Teig ruhen lassen – und am

Nachmittag wird der Ofen angeschmissen

und los geht’s.“

Dann werden fünf Kilo Mehl zu

acht großen Dosen Plätzchen.

Doch nicht alle der 70 Landfrauen

backen. Ein Teil packt

die Plätzchen ab. „Wir treffen

uns dann ein, zwei Tage vorher

mit sechs bis sieben Frauen“, erzählt

Maria Tissen. Um 19 Uhr

geht es los, gegen 23 Uhr sind

dann rund 400 bis 500 Tütchen

befüllt. „Das ist Fließbandarbeit“,

meint Hiltrud Hornbergs.

Tipps zum Selberbacken

Natürlich haben die Landfrauen

auch einige Tipps parat.

„Man sollte niemals backen,

wenn man schlechten Sinn

hat“, betont Jutta Stenmans.

Wichtig sei auch, „nicht einfach

anzufangen“. Zunächst gelte es,

die Rezepte durchzulesen und

sicherzustellen, dass alle Zutaten

vorhanden sind. Dabei sei

es egal, ob Butter oder Margarine

verwendet wird: „Das

kommt auf den eigenen Geschmack

an“, findet Dorothe

Broeckmann. Und für die Nüsse,

fügt Maria van Koeverden-

Göbel hinzu, „wird noch jemand

benötigt, der sie knackt“.

Dafür, sind sich die Landfrauen

einig, sollte man ruhig Familienmitglieder

hinzuziehen.

Das Ergebnis kann sich sehen

lassen und findet jedes Jahr

großen Anklang auf dem Adventsmarkt.

„Die Leute kommen

sogar aus dem Ruhrgebiet

wegen unserer Plätzchen“, sagt

Hiltrud Hornbergs. Schon auf

dem Weg vom Auto zum Stand

NUSSECKEN

Zutaten Teig

300 Gramm Mehl

ein halber Teelöffel Backpuler

60 Gramm Zucker

eine Prise Salz

ein Ei

125 Gramm Margarine

Aus den Zutaten einen Mürbeteig

herstellen und kaltstellen.

Zutaten Belag

200 Gramm Marzipanrohmasse

(klein bröseln)

drei Esslöffel Weinbrand

400 Gramm gemahlene Haselnüsse

150 Gramm geschmolzene Margarine

150 Gramm Crème fraîche

250 Gramm Zucker

zwei Päckchen Vanillezucker

Zubereitung

Alle Zutaten zu der geschmolzenen

Margarine geben und gut

verrühren. Den Mürbeteig ausrollen

und auf ein Backblech legen,

Nussmasse darauf verteilen.

Backzeit: etwa 20 Minuten

bei 175 Grad. Abkühlen lassen

und in Dreiecke schneiden. Jeweils

die Ecken in geschmolzene

Kuvertüre tauchen.

gebe es erste Anfragen. Einen

Teil des Erlöses spenden die

Landfrauen an die Caritas.

TEXT MICHAEL BÜHS

FOTOS THOMAS MOMSEN

HEIDESAND

Zutaten

275 Gramm Butter

250 Gramm Zucker

ein Päckchen Vanillezucker

zwei Esslöffel Milch

375 Gramm Mehl

ein gestrichener Teelöffel Backpulver

Zubereitung

Butter zerlassen, bräunen und

kalt stellen. Die wieder festgewordene

Butter geschmeidig

rühren und nach und nach Zukker,

Vanillezucker und Milch

hinzugeben. So lange rühren,

bis die Masse weiß-schaumig

geworden ist. Mehl mit Backpulver

mischen. Zweidrittel des

Mehls esslöffelweise unterrühren,

den Teigbrei mit dem restlichen

Mehl zu einem glatten Teig

verkneten. Etwa drei Zentimeter

dicke Rollen daraus formen und

kalt stellen, bis sie hart geworden

sind. Von den Rollen etwa

einen halben Zentimeter dicke

Scheiben abschneiden und auf

ein Backblech legen. Backzeit:

etwa 10 bis 15 Minuten bei 175

bis 200 Grad.


UnserKEVELAER

Aus Ostfriesland

über Weeze nach Marokko

Marco Aurand

Umfrage am Airport Niederrhein: Besucher geben Auskunft,

was sie zum Flughafen geführt hat.

Marco Aurand (31) aus Goch: „Ich genieße

die Ruhe am Airport. Die Flieger starten zu

sehen, ist wie ein Ruhepol. Ansonten müsste

ich bis nach Düsseldorf fahren. Ich habe

mich schon immer für Flugzeuge begeistert

und mache als Hobbyfotograf öfters Aufnahmen

in Weeze. Außerdem treffe ich hier

immer wieder Freunde. Zweimal im Jahr

fliege ich vom Airport aus, meist nach Malaga.

Von dort fahre ich mit dem Motorrad

weiter nach Gibraltar und Marokko.“

Cati Vanzi (l.) und Dana O’Grady

Cati Vanzi (19) aus Neuseeland: „Wir fliegen

nach Berlin, dort wohnt eine Tante von

mir. Meine Freundin Dana O’Grady (18)

und ich reisen derzeit durch Europa. Wir

waren vorher in Holland, Belgien, Frankreich

und auch Spanien. Gewohnt und gearbeitet

haben wir in Florenz. Nach dem Besuch

in Berlin fliegt Dana zurück nach Neuseeland

– ich bleibe erst mal in Florenz. Was

ich dort mache, weiß ich aber noch nicht genau.“

Peter Grubert

Peter Grubert (64) aus Kleve: „Am Airport

gibt es immer etwas zu sehen. Daher fahre

ich ihn regelmäßig auf meiner Runde mit

dem Rad an. Der Flughafen liegt in der Mitte

meiner rund 70 Kilometer langen Tour.

So habe ich auch mitbekommen, wie er sich

entwickelt hat. Anfangs war nicht viel los,

jetzt herrscht hier richtig Betrieb. Geflogen

bin ich aber noch nicht, ich fahre mit dem

Fahrrad durch Europa – 25000 Kilometer in

diesem Jahr.“

Anass (l.) und Amal Tahiri

Amal (16) und Anass Tahiri (15) aus Marokko:

„Wir waren eine Woche zu Besuch

bei unseren Großeltern in Leer, Ostfriesland.

Jetzt fliegen wir mit unserem Vater

zurück nach Fes, unsere Mutter kommt später

nach. Von Weeze aus fliegen wir zum

ersten Mal, sonst sind wir ab Frankfurt-

Haan geflogen. Für den Urlaub sind wir von

der Schule freigestellt worden. Die Woche

in Leer war eine schöne Abwechslung, auch

wenn das Wetter eher kühl war.“

Peter Hinz

Peter Hinz (60) aus Kleve: „Seit fünf Jahren

bin ich Shuttlebusfahrer am Airport. Wir

fahren in verschiedenen Schichten, ich bin

seit heute Morgen acht Uhr unterwegs.

Meist geht es für mich nach Nimwegen und

Arnheim. Mal gibt es ruhigere Tage, so wie

heute, mal ist es etwas stressiger, etwa während

der Urlaubszeit. Selbst bin ich auch

schon von Weeze aus geflogen, nach Rom.

Ab 1. Dezember gehe ich in Rente, bleibe

aber als Aushilfe beim Shuttle-Service.“

Volker Heyn

Volker Heyn (44) aus Hamm: „Ich habe einen

günstigen Flug nach Palma de Mallorca

im Internet gesucht, und das Angebot von

Weeze aus war konkurrenzlos günstig.

Sonst fliege ich ab Dortmund oder Paderborn,

das liegt in meiner Ecke. Mallorca ist

eine Destination, wo meine Lebensgefährtin

und ich sehr gerne sind – es dürfte jetzt

das 20. Mal sein. Allerdings fahre ich meist

mit dem Motorrad runter, diesmal aber fliegen

wir zusammen.“

Renate Engel

Renate Engel (69) aus Aachen: „Ich bin mit

meinem Mann Willi und meiner vierjährigen

Enkelin Giulia zu Besuch bei Verwandten

in Goch. Wir sind nach Weeze gefahren,

damit die Kleine etwas Abwechslung hat

und sich die Flugzeuge angucken kann. Wir

selbst kennen den Airport schon. Als wir das

erste Mal hier waren, habe ich gedacht: Das

Gebäude ist gewaltig für so einen kleinen

Flughafen. Mittlerweile hat er sich ja enorm

entwickelt.“

Rob van den Sout

Rob van den Sout (26) aus Tillburg (NL):

„Ich fliege nach Göteborg, um dort einen

Freund zu besuchen. Für mich ist es das erste

Mal, dass ich von Weeze aus fliege. Eigentlich

liegt der Flughafen in Eindhoven

näher, aber dort gab es keine Verbindung

nach Göteborg. Der Ryanair-Flug von Weeze

aus war der günstigste und für mich

leicht zu erreichen. Ich habe übers Internet

gebucht und bin mit dem Auto hierher gekommen.“

Ismini Houweling

Ismini Houweling (23) aus Rotterdam: „Ich

arbeite seit zwei Jahren als Flugbegleiterin

für Ryanair, gerade bin ich mit dem Flug

aus Bergamo gekommen. Da wir in Holland

keine Base haben, arbeite ich hier in Weeze

und habe in Goch ein Appartement. Nach

einer Fünf-Tage-Schicht haben wir zwei

Tage frei, dann fahre ich auch nach Hause.

Als Flugbegleiterin war ich schon überall,

wo Ryanair hinfliegt. Für mich persönlich

ist Teneriffa mein liebstes Reiseziel.“

NACHBAR AIRPORT 11

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MELDUNGEN

Ryanair-Reiseziele

wachsen weiter

Die Zahl der Reiseziele, die Ryanair

vom Aiport Weeze aus anfliegt,

wächst weiter. Anfang

November sind zwei neue Destinationen

hinzugekommen. Neben

Marakesch fliegt Ryanair

nun auch Fez und Agadir im

nordafrikanischen Marokko an.

Kameldame Liska verabschiedete

die Passagiere des Erstflugs

nach Fez. „Ein kleiner Vorgeschmack

auf das, was die Fluggäste

in Marokko erwartet“,

sagte Airport-Marketing-Chef

Holger Terhorst.

5. Weihnachtsmarkt

am Airport

Bereits zum 5. Mal findet in der

Abflughalle des Airports Weeze

der „Special Christmas Market“

stat. Am Samstag, 12., und Sonntag,

13. Dezember, bieten Studententeams

der Fonty’s Hochschule

Venlo den Weihnachtsmarkt-Besuchern

wieder außergewöhnliche

Produkte an, die

sie in Mini-Firmen selbst entworfen

und produziert haben.

Das musikalische Rahmenprogramm

hält ein buntes Adventsrepertoire

bereit.

Flugzeug-Hangar wird

zum Messe-Zentrum

Der ehemalige Flugzeug-Hangar

am Airport wurde kurzerhand

zur Messehalle umfunktioniert.

90 Aussteller aus den Niederlanden

und Deutschland vermittelten

auf der „NE-D in Business“

einen vielseitigen Eindruck von

der wirtschaftlichen Vitalität der

Grenzregion. Das Spektrum der

vertretenen Branchen reichte

von der Sprachschule über den

Maschinenbaubetrieb bis hin

zum Logistikunternehmen.


12 DAS KALENDERBLATT

UnserKEVELAER

DEZEMBER 2009 13

Die Kevelaerer Eisenbahnfreunde feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. An jedem Mittwoch treffen sich die Mitglieder ab 19 Uhr in ihrem Vereinsheim in der Öffentlichen Begegnungsstätte,

Bury-St.-Edmunds-Straße 7. Einige der Eisenbahnfans haben sich auf der vereinseigenen Bahn, die in kompletter Ausführung sogar noch über zwei Wagen mehr verfügt und für besondere Anlässe auch

gemietet werden kann, gemütlich gemacht: (auf der Lok v. li.) Fritz Barian, Wilfried Janouch, Siggi Bernhardt, (im Fenster des Wagens v. li.) Karin Barian, Ursula Ingenpahs, Maria Balzen, (vor dem Wagen

v. li.) Klaus Schmitz, Helmut Ingenpahs und Roland Helbing. Kontakt: www.eisenbahnfreunde-kevelaer.de FOTO: GERHARD SEYBERT

Kevelaerer Eisenbahnfreunde

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Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do


14

TERMINE

TIPPS

Puppentheater

im Museum

Vor allem Kinder, aber auch interessierte

Erwachsene sind eingeladen,

am Samstag, 12. Dezember,

ein Puppentheater zu

besuchen. Um 15 Uhr beginnt

die Vorstellung im Kevelaerer

Museum an der Hauptstraße 18.

Aufgeführt wird das Stück „Die

Bremer Stadtmusikanten.“ Die

Zuschauer können sich also auf

einen wahren Klassiker freuen.

Theaterstück

„In allen Ehren“

Honor heißt die Titelheldin dieses

Stückes – eine elegante,

schöne und kluge Frau. Ihr

Mann George begegnet der jungen

Journalistin Claudia, die ihn

für ein Portrait interviewt und

die seine Tochter sein könnte.

Geschmeichelt von der offensichtlichen

Bewunderung dieser

jungen Frau verlässt er seine

Frau nach 32 Jahren Ehe. Wie es

weitergeht, können alle Interessierten

am Montag, 14. Dezember,

ab 20 Uhr im Konzert- und

Bühnenhaus erfahren.

Tannenbaumverkauf

der Landjugend

Wer keine Lust hat, seinen Tannenbaum

selbst zu schlagen,

aber dennoch auf das frische

Grün in den eigenen vier Wänden

an Heiligabend nicht verzichten

will, für den bietet die

Katholische Landjugendbewegung

(KLJB) aus Winnekendonk-

Achterhoek eine gute Lösung

an. Gegen kleines Geld haben

alle Interessierten am Samstag,

19. Dezember, ab 10 Uhr die

Möglichkeit, einen Tannenbaum

zu kaufen. Der Verkauf

findet dabei auf dem Neuen

Markt in Winnekendonk statt.

Bäume in allen Größen und Breiten

werden angeboten und auf

Wunsch später auch nach Hause

geliefert.

Johann König gibt alles

Eine der wohl komplettesten

Kunstfiguren, die es in der deutsche

Comedyszene derzeit gibt,

ist Johann König. Mit seiner unverwechselbaren

Stimme und

leiernden Tonlage bringt er das

Publikum schnell auf seine Seite.

Sollten seine Fans ihn allerdings

zu frenetisch feiern,

schreckt er auch nicht davor zurück,

mit einem direkten „Ruhe

bitte“ persönlich für Ordnung

zu sorgen. Mit dem neuem Programm

tritt König auch im Konzert-

und Bühnenhaus in Kevelaer

auf. Das Gastspiel ist terminiert

für Samstag, 5. Dezember,

20 Uhr.

Mehrtägige Veranstaltungen

Adventsausstellung im Kervenheimer

Potthaus, täglich 14 bis

18 Uhr, 21. November bis 20. Dezember.

21. Krippenmarkt in Kevelaer,

Forum Pax Christi, 28. November bis

20. Dezember, montags bis freitags

14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags

11 bis 18 Uhr.

Weihnachtsmarkt in der Luxemburger

Galerie, 28. November bis

20. Dezember, 10 bis 18.30 Uhr.

Ausstellung „Alexander van Aefferden“,

Niederrheinisches Museum,

Hauptstraße 18, bis 15. Januar.

Ausstellung „Anna Vilenskaja“,

Galerie Kocken, Hauptstraße 21+23,

8. November bis 31. Dezember.

Ausstellung „Steiff – Knopf im

Ohr“, Puppen Galerie, Niederrheinisches

Museum an der Hauptstraße,

30. November bis 7. Februar.

Mittwoch, 2. Dezember

Senioren-Adventsfeier der

Evangelischen Kirchengemeinde Kevelaer,

Gemeindesaal der Kirche,

14.30 Uhr.

Meeting der anonymen Alkoholiker

und deren Angehörigen, Petrus

Canisius-Haus, 19.30 bis 21.30 Uhr.

Freitag, 4. Dezember

Seniorentanzgruppe im Petrus-

Canisius-Haus, 15 Uhr.

Steiff-Sammlertreffen inklusive

einer Filmvorführung der Puppen-Galerie

im Niederrheinischen Museum,

Hauptstraße 18, 18 bis 20 Uhr.

In seinem neuen Programm hat der bekannte Komiker

„total Bock auf Remmi Demmi“.

Samstag, 5. Dezember

Vorweihnachtliche Live-Musik

im Café Nederkorn am Kapellenplatz,

14.30 bis 17.30 Uhr.

Weihnachtstreffen der Käthe-

Kruse-Interessensgemeinschaft Niederrhein,

Puppen-Galerie, Hauptstraße

43, 15 Uhr.

Gläserne Hostienbäckerei

Führungen, Neustraße 28, 16 und

17 Uhr.

Wasserballspiel des Kevelaerer

SV gegen Neptun Krefeld II, Beginn:

19 Uhr im Hallenbad.

Adventsfeier des Kevelaerer

Männergesangvereines um 19 Uhr

im Vereinslokal Schiffer.

Johann König aus der Reihe „Kabarett

unter’m Dach“, Konzert- und

Bühnenhaus, 20 Uhr.

Sonntag, 6. Dezember

Teddybär besucht Museum und

Hauptstraße, eine Aktion der Puppen-Galerie,

10 bis 17 Uhr.

Kaffeehausmusik im Hotel „Goldener

Apfel“ am Kapellenplatz,

14.30 bis 17 Uhr.

Vorweihnachtliche Live-Musik

im Café Nederkorn am Kapellenplatz,

14.30 bis 17.30 Uhr.

Tanztee mit Live-Musik in der

Gaststätte „Gelder Dyck“, Gelderner

Straße, 15 Uhr.

Gläserne Hostienbäckerei

Führungen, Neustraße 28, 16 und

17 Uhr.

Adventsandacht aus der Reihe

TERMINE

„Basilikamusik“, Basilika, 17 Uhr.

Adventskonzert mit allen Gemeindechören

und Instrumentalisten

unter der Leitung von Christian Franken,

Pfarrkirche St. Quirinius Twisteden,

17 Uhr.

Montag, 7. Dezember

Kreuzbundgruppe St. Marien

Selbsthilfegruppe und Helfergemeinschaft

für Alkohol- und Medikamentenabhängige

und deren Angehörige,

Kreuzbundgruppe St. Marien, Petrus-Canisius-Haus,

19 Uhr.

Treffen des Freundeskreises „Gemeinsam

ohne Alcohol“, Kapelle der

Evangelischen Kirche, an der Brunnenstraße

70, 19.30 bis 21 Uhr.

Mittwoch, 9. Dezember

Meeting der anonymen Alkoholiker

und deren Angehörigen, Petrus-

Canisius-Haus, 19.30 bis 21.30 Uhr.

Stillleben mit Pfirsich von Anna Vilenskaja,

Ausstellung in der Galerie

Kocken, Kevelaer.

Tauschabend für Brieffmarkensammler

in der Gaststätte Schiffer.

18 Uhr (Jugendliche) und 19.30 Uhr

(Erwachsene)

Freitag, 11. Dezember

Seniorentanzgruppe im Petrus-

Canisius-Haus, 15 Uhr.

Benefizkonzert mit Basilikamusik

der „kfd St. Marien“, Klarissen-

Kirche, 19.30 Uhr.

Samstag, 12. Dezember

Vorweihnachtliche Live-Musik

im Café Nederkorn am Kapellenplatz,

14.30 bis 17.30 Uhr.

Puppentheater „Die Bremer

Stadtmusikanten“, Ein Wodo-Puppenspiel

im Niederrheinischen Museum,

Hauptstraße 18, 15 Uhr.

Gläserne Hostienbäckerei

Führungen, Neustraße 28, 16 und

17 Uhr.

Konzert mit Werken von Benjamin

Britten (St. Nicolas), Wolfgang Amadeus

Mozart (Eine kleine Nachtmusik),

16.30 Uhr.

Konzert des Kevelaerer Männergesangvereines

um 16.30 Uhr in der

Kirche an der Sonnenstraße.

Sonntag, 13. Dezember

Teddybär besucht Museum und

Hauptstraße, eine Aktion der Puppen-Galerie,

10 bis 17 Uhr.

Kaffeehausmusik im Hotel „Goldener

Apfel“ am Kapellenplatz,

14.30 bis 17 Uhr.

Vorweihnachtliche Live-Musik

Konditorei-Café Nederkorn, Kapellenplatz,

14.30 bis 17.30 Uhr.


UnserKEVELAER

Sind so kleine Hände

Die „Jungen Streicher“ geben am dritten Adventssonntag

eine Kostprobe ihres bereits beachtlichen Könnens.

Sonntag, 13. Dezember

Kammermusik im Niederrheinischen

Museum, Hauptstraße 18, 11

Uhr.

Konzert der „Jungen Streicher“

unter der Leitung von Maren

und Thomas Brezinka, Forum des

Wohnstiftes St. Marien, 16 Uhr.

Senioren-Weihnachtsfeier der

Katholischen Kirchengemeinde St.

Antonius Kervenheim, Saal Brouwers,

Kervenheim, 15 Uhr.

Gläserne Hostienbäckerei

Führungen, Neustraße 28, 16 und

17 Uhr.

Montag, 14. Dezember

Kreuzbundgruppe St. Marien

Selbsthilfegruppe und Helfergemeinschaft

für Alkohol- und Medikamentenabhängige

und deren Angehörige,

Kreuzbundgruppe St. Marien, Petrus-Canisius-Haus,

19 Uhr.

Treffen des Freundeskreises „Gemeinsam

ohne Alcohol“, Kapelle der

Evangelischen Kirche, Brunnenstraße

70, 19.30 bis 21 Uhr.

Theater „In allen Ehren“, Konzertund

Bühnenhaus, 20 Uhr.

Mittwoch, 16. Dezember

Wanderung und Jahresabschluss

des Heimat- und Verschönerungsvereins

Kervenheim-Kervendonk, Treffpunkt:

Alter Schulhof, Kervenheim,

14 Uhr.

Meeting der anonymen Alkoholiker

und deren Angehörigen, Petrus-

Canisius-Haus, 19.30 bis 21.30 Uhr.

Donnerstag, 17. Dezember

Hartz-IV-Treffen Selbsthilfetref-

fen des Vereins für Sozialberatung,

Öffentlichen Begegnungsstätte,

18 Uhr.

Freitag, 18. Dezember

Seniorentanzgruppe im Petrus-

Canisius-Haus, 15 Uhr.

Samstag, 19. Dezember

Tannenbaum-Verkauf der Katholischen

Landjugendbewegung

Winnekendonk-Achterhoek, Neuer

Markt, Winnekendonk, ab 10 Uhr.

Vorweihnachtliche Live-Musik

im Konditorei-Café Nederkorn,

Kapellenplatz, 14.30 bis 17.30 Uhr.

Gläserne Hostienbäckerei St.

Johannes, Neustraße 28, Führungen

um 16 und 17 Uhr.

12. Oldie-Night des Kulturvereins

Impuls, Konzert- und Bühnenhaus,

19.30 Uhr.

TERMINE

Sonntag, 20. Dezember

Teddybär besucht Museum und

Hauptstraße, eine Aktion der Puppen-Galerie,

10 bis 17 Uhr.

Kinderfoto auf dem lebensgroßen

Steiff-Elefanten, eine Aktion der

„Puppen-Galerie“ am Niederrheinischen

Museum, Hauptstraße 18,

10 bis 17 Uhr.

Kaffeehausmusik im Hotel „Goldener

Apfel“, 14.30 bis 17 Uhr.

Vorweihnachtliche Live-Musik

im Konditorei-Café Nederkorn

am Kapellenplatz, 14.30 bis 17.30

Uhr.

Tanztee mit Live-Musik Gaststätte

„Gelder Dyck“, Gelderner Straße,

15 Uhr.

Gläserne Hostienbäckerei St.

Johannes, Neustraße 28, Führungen

Benefizkonzert „Unverwechselbar Kevelaer hilft“ mit Karl Timmermann.

Den 13. Dezember haben sich

die „Jungen Streicher“ aus Kevelaer

bestimmt dick im Kalender

angestrichen. Wie es schon

Tradition hat, gibt die Gruppe

der talentierten Musiker, die

mit großer Begeisterung ihrem

Hobby nachgehen, an diesem

Tag ihr Weihnachtskonzert. Im

Forum des Wohnstiftes von

St. Marien spielt das Ensemble

unter der Leitung von Maren

und Thomas Brezinka. Um

16 Uhr am dritten Adventssonntag

beginnt das Konzert.

um 16 und 17 Uhr.

Besinnliche Adventsstunde

mit der Musikgruppe „Horizonte“,

Clemenskirche, 17 Uhr.

Montag, 21. Dezember

Kreuzbundgruppe St. Marien für

Alkohol- und Medikamentenabhängige

und deren Angehörige, Kreuzbundgruppe

St. Marien, Petrus-Canisius-Haus,

19 Uhr.

Treffen des Freundeskreises „Gemeinsam

ohne Alcohol“ in der Kapelle

der Evangelischen Kirche an der

Brunnenstraße 70, 19.30 bis 21 Uhr

Dienstag, 22. Dezember

Benefiz-Weihnachtskonzert

„Unverwechselbar Kevelaer hilft“ mit

Karl Timmermann, Konzert und Bühnenhaus,

19.30 Uhr.

TERMINE 15

TIPP

Sparkassen-Cup der

Flachland-Biathleten

Am 27. Dezember findet im Kevelaerer

Sportzentrum zum

zweiten Mal der „Biathlon-Sparkassen-Cup“

statt. Einen Tag

vorher wird in den Vereinsräumen

der SSG Kevelaer mit Livemusik

eine zünftige Skiparty gefeiert.

Dabei wird die zweite

Auflage um einiges größer Ausfallen

als die Premiere im vergangenen

Jahr. So werden 16

statt nur zehn Mannschaften

teilnehmen. Der Kevelaerer Biathlon

ist ein kurzweiliges Sportevent,

bei dem Spaß und sportlicher

Ernst gleichermaßen zur

Geltung kommen. Anmeldungen

sind ab sofort möglich unter

presse.ssg-kevelaer@gmx.net

oder bei Andreas Lörcks (☎ 0160

1531321). Das Startgeld beträgt

zehn Euro pro Vierer-Mannschaft.

Die ersten drei Teams jeder

Klasse erhalten Sachpreise.

Mittwoch, 23. Dezember

Meeting der anonymen Alkoholiker

und deren Angehörigen, Petrus

Canisius-Haus, 19.30 bis 21.30 Uhr.

Donnerstag, 24. Dezember

Warten auf’s Christkind Öffentliche

Begegnungsstätte, 11 bis

13.45 Uhr.

Samstag, 26. Dezember

Après-Ski-Party Die Skiparty vor

dem Sparkassen-Cup mit der Cover-

Band „Feeling“, Vereinsheim der

SSG Kevelaer, Sportzentrum, 20 Uhr

(Einlass: 19 Uhr), Karten für sechs

Euro im Vorverkauf: Frisuren-Studio

Terpoorten, Bahnstraße.

Sonntag, 27. Dezember

Familientag Niederrheinpark

Plantaria, Twisteden, 10 bis 16 Uhr.

Biathlon Sparkassen-Cup

Dreifach-Sporthalle, ab 10 Uhr.

Weihnachtliches Orgelkonzert

in der Basilika, 16.30 Uhr.

Montag, 28. Dezember

Kreuzbundgruppe St. Marien

Selbsthilfegruppe und Helfergemeinschaft

für Alkohol- und Medikamentenabhängige

und deren Angehörige,

Kreuzbundgruppe St. Marien, Petrus-Canisius-Haus,

19 Uhr.

Treffen des Freundeskreises „Gemeinsam

ohne Alcohol“, Kapelle der

Evangelischen Kirche, Brunnenstraße

70, 19.30 bis 21 Uhr.

Mittwoch, 30. Dezember

Meeting der anonymen Alkoholiker

und deren Angehörigen, Petrus-

Canisius-Haus, 19.30 bis 21.30 Uhr.


16

TERMINE

TIPPS

Treffen der

Briefmarkensammler

Der Briefmarkensammlerverein

Kevelaer veranstaltet regelmäßig

seine Tauschabende in der

Gaststätte Schiffer. Immer am

zweiten Mittwoch im Monat

können sich erst die Jugendlichen

(ab 18 Uhr) und später die

Erwachsenen (ab 19.30 Uhr) austauschen.

Der nächste Tauschabend

findet am Mittwoch,

9. Dezember, statt. Auch Ansichtskartensammler

sind willkommen.

Steiff-Sammlertreffen

mit Filmvorführung

Alle Liebhaber und Sammler von

Steiff-Tieren sind eingeladen,

am Freitag, 4. Dezember, bei einem

Steiff-Sammlertreffen vorbeizuschauen.

Von 18 bis 20 Uhr

findet die Veranstaltung im Niederrheinischen

Museum an der

Hauptstraße 18 statt. Organisiert

wird das Ganze von der Kevelaerer

Puppen-Galerie. Als besonderes

Highlight haben die Veranstalter

eine Filmvorführung

vorbereitet.

Heiligabend

24. Dezember

15.30 Uhr: Familiengottesdienst in

der Jesus-Christus-Kirche in Kevelaer

15.30 Uhr: Kinderkrippenfeier

zum Heiligen Abend mitgestaltet von

den Kinderchören der Marienbasilika

in der Basilika

16 Uhr: Krippenfeier der Kinder in

der Pfarrkirche St. Antonius der Einsiedler

in Kervenheim

16 Uhr: Krippenfeier mit Kinderchor

in der Pfarrkirche St. Urbanus

Winnekendonk

16 Uhr: Krippenfeier in der Pfarrkirche

St. Antonius Kevelaer

16 Uhr: Krippenfeier in der Pfarrkirche

St. Petrus Wetten

17 Uhr: Familienvesper in der Jesus-Christus-Kirche

Kevelaer

17 Uhr: Kindervesper zum Heiligen

Abend mitgestaltet von den Kinderchören

der Marienbasilika in der Basilika

17 Uhr: Krippenfeier in der Pfarrkirche

St. Quirinius Twisteden

19 Uhr: Christmette mit Kirchen-

chor in der Pfarrkirche St. Petrus

Wetten

21 Uhr: Christmette in der Pfarrkirche

St. Quirinius Twisteden mit vorheriger

musikalischer Einstimmung

22 Uhr: Christmette mit Choralschola,

Chor, Orchester und Bläsern

der Marienbasilika in der Basilika mit

vorheriger musikalischer Einstimmung

22 Uhr: Christmette mit Kirchenchor

in der Pfarrkirche St. Urbanus

Winnekendonk

22.30 Uhr: Christmette in der

Pfarrkirche St. Antonius der Einsiedler

Kervenheim

22.45 Uhr: Christmette mit dem

Cäcilienchor in der Pfarrkirche St.

Quirinius Twisteden mit vorheriger

musikalischer Einstimmung

23 Uhr Christmette in der Jesus-

Christus-Kirche in Kevelaer

1. Weihnachtstag

25. Dezember

6 Uhr: Hirtenamt im Licht der Kerzen

in der Kerzenkapelle Kevelaer

7 Uhr: Gemeindemesse in der Basilika

Kevelaer

Die Krippen-Tour

Unter fachkundiger Führung können auch in diesem Jahr

wieder die verschiedenen Krippen in Kevelaer besichtigt werden.

In der letzten Dezemberwoche

und in der ersten Januarwoche

bietet der Verkehrsverein „Kevelaer

und Umgebung“ wieder

seine beliebten Krippenführungen

an. Vom 27. bis zum 29. Dezember

und vom 3. bis zum 6.

Januar finden diese täglich ab

14.30 Uhr statt. Begleitet von

einer fachkundigen Gästeführerin

lernen die Teilnehmer dabei

die Besonderheiten der Kevelaerer

Krippenlandschaft kennen.

Insgesamt dauert der

Rundgang mit der Besichtigung

der vielen verschiedenen Krippen

etwa 90 Minuten. Startpunkt

ist das Rathaus am Peter-

Plümpe-Platz. Die Kosten betragen

drei Euro (Erwachsene)

und 1,50 Euro (Kinder und Jugendliche).

Es besteht die Möglichkeit

zu einer vorherigen Anmeldung

im Verkehrsbüro im

Kevelaerer Rathaus

(☎ 02832 122-151 oder -152).

WEIHNACHTEN IN KEVELAER

8 Uhr: Gemeindemesse im Klarissenkloster

Kevelaer

8.15 Uhr: Gemeindemesse in der

Basilika Kevelaer

8.15 Uhr: Festmesse in der Pfarrkirche

St. Urbanus Winnekendonk

9 Uhr: Festmesse in der Pfarrkirche

St.Petrus Wetten

9.30 Uhr: Festhochamt in der

Pfarrkriche St. Antonius der Einsiedler

in Kervenheim

9.30 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl

in der Jesus-Christus-Kirche

Kevelaer

10 Uhr: Hochamt als Choralamt mit

deutschen Weihnachtsliedern und

Kantorengesängen in der Basilika

Kevelaer

10 Uhr: Familienmesse mitgestaltet

von den Kinderchören in der Maria-Königin-Kapelle

in Kevelaer

10 Uhr: Festmesse in der Josefs-

Kapelle in Achterhoek

10.30 Uhr: Jugendmesse in der

Pfarrkirche St. Quirinius Twisteden

11 Uhr: Familiengottesdienst zu

Weihnachten mit beiden Chören der

Anthony-Singers in der Pfarrkirche

St. Antonius Kevelaer

11.45 Uhr: Gemeindemesse in der

Basilika Kevelaer

17 Uhr: Weihnachtsvesper mit Gemeindegesang

im Wechsel mit Gemeindegesang

im Wechsel mit dem

Chor und dem Familienchor der Marienbasilika,

anschließend Turmblasen

18.30 Uhr Abendmesse in der Kerzenkapelle

Kevelaer

2. Weihnachtstag

26. Dezember

7 Uhr: Gemeindemesse in der Basilika

Kevelaer

8 Uhr: Gemeindemesse im Klarissenkloster

Kevelaer

8 Uhr: Messfeier in der Pfarrkirche

St. Antonius der Einsiedler Kervenheim

8.15 Uhr: Festmesse in der Pfarrkirche

St. Urbanus Winnekendonk

9 Uhr: Festmesse mit Kirchenchor

in der Pfarrkirche St. Petrus Wetten

9.45 Uhr: Jugendgottesdienst zum

zweiten Weihnachtstag mit dem Projektchor

Twisteden in der Pfarrkirche

St. Quirinius Twisteden

10 Uhr: Festhochamt mit Chor und

Orchester der Marienbasilika, W.A.

Mozart „Krönungsmesse“, Basilika,

Kevelaer

10 Uhr: Familienmesse, Maria-Königin-Kapelle,

Kevelaer

10 Uhr: Hochamt in der Pfarrkirche

St. Antonius Kervenheim

10 Uhr: Festmesse Josefs-Kapelle

Achterhoek

10.30 Uhr: Jugendmesse in der

Pfarrkirche St. Urbanus Winnekendonk

11 Uhr: Singgottesdienst mit Chor

in der Jesus-Christus-Kirche in Kevelaer

11.45 Uhr: Gemeindemesse in der

Basilika Kevelaer

14.30 Uhr: Kindersegnung in der

Pfarrkirche St. Quirinius Twisteden

15 Uhr: Andacht mit Prozession

der Kinder zur Krippe in der Basilika,

dort Opfergang der Kinder für die

Weltmission, Beichtkapelle, Kevelaer

15.30 Uhr: Kindersegnung in der

Pfarrkirche St. Antonius Kevelaer

17 Uhr: Festandacht in der Pfarrkirche

St. Petrus Wetten

18.30 Uhr: Abendmesse in der Basilika

Kevelaer


UnserKEVELAER

Rasant ins nächste Jahr

BEDBURG-HAU

Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt

auf Schloss Moyland,

Mittwoch, 9. Dezember bis

Sonntag, 13. Dezember.

EMMERICH

Heino-Konzert in der evangelischen

Kirche: „Die Himmel rühmen“,

Samstag, 5. Dezember, 20 Uhr.

Piet Klocke/Simone Sonnenschein

Kabarettprogramm „Das Leben

ist schön – gefälligst!“, Freitag,

11. Dezember, 20 Uhr.

GELDERN

Nikolausmarkt ab Freitag, 4. Dezember

bis Sonntag, 13. Dezember

Benefizkonzert mit den „Wolga

Virtuosen“, Donnerstag, 10. Dezember,

20 Uhr, Sparkasse.

Verkaufsoffener Sonntag am

6. Dezember, 13 bis 18 Uhr.

Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche

St. Maria Magdalena. Sonntag,

20. Dezember, 17 Uhr.

GOCH

Noch’n Gedicht Günter Burchert

liest, rezitiert und singt Heinz Erhardt,

Veranstaltung der KulTOURbühne,

Kultur- und Kongresszentrum

Kastell, Donnerstag, 3. Dezember,

20 Uhr.

Stefan Verhasselt – Neues vom

Niederrheiner „an und für sich“, Viller

Mühle, Freitag, 4. Dezember, 20

Uhr.

Der Pfalzdorfer Sylvesterlauf am letzten Tag des Jahres

trägt bewusst das Ypsilon in seinem Namen.

2. Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt

im Kloster Graefenthal,

Asperden, Kunsthandwerkermarkt

und Krippenspiel, Freitag, 4.

Dezember, bis Sonntag, 6. Dezember,

13 bis 21 Uhr.

Der Familie Popolski mit ihrem

Programm „From Zabrze with Love“,

Viller Mühle, Samstag, 12. Dezember,

20 Uhr.

Weihnachtsstrasse mit Kunsthandwerkermarkt

und Hobbykünstlern,

Kinderprogramm, Musik und

Gesang, Innenstadt, Freitag, 11. Dezember,

bis Sonntag, 13. Dezember,

jeweils ab 11 Uhr.

Wohltätigkeitskonzert des

Luftwaffenmusikkorps 3, Collegium

Augustinianum Gaesdonk, 20 Uhr.

Sylvesterlauf in Pfalzdorf, unetrschiedlich

lange Laufstrecken, Innenstadt,

Donnerstag, 31. Dezember,

ab 14 Uhr.

ISSUM

Weihnachtsmarkt am Haus Issum,

Samstag, 5. Dezember, 15 bis

20 Uhr und Sonntag, 6. Dezember,

11 bis 18 Uhr.

Altdeutsche Weihnacht Konzert

in der evangelischen Kirche,

Sonntag, 6. Dezember, 17 Uhr.

KAPELLEN

Weihnachtskonzert in der St.-

Georg-Kirche. Samstag, 13. Dezember,

18 Uhr.

TERMINE

KLEVE

Herbert Knebels Affentheater

präsentiert „Love is in Sie Er“,

Stadthalle, Donnerstag, 10. Dezember,

20 Uhr.

Circus „Mother Africa“, Stadthalle,

Dienstag, 22. Dezember, 20 Uhr.

REES

Johann König mit seinem Kabarett-Programm

„Total Bock auf Remmi

Demmi“, Mittwoch, 2. Dezember,

20 Uhr, Bürgerhaus.

STRAELEN

Weihnachtsmarkt Freitag, 27.

November bis Sonntag, 29. November,

auf dem Marktplatz.

Klavierkonzert mit Alexei Nabiulin.

Samstag, 5. Dezember, 17 Uhr,

Übersetzerkollegium, Kuhstraße 15.

Hänsel und Gretel gespielt vom

Kameradschaftlichen Liebhabertheater,

Sonntag, 13. Dezember, 14 Uhr,

Forum des Gymnasiums, Fontanestraße.

Tischlein deck’ dich Weihnachtsmärchen

des Kulturrings,

Stadthalle, Sonntag, 13. Dezember,

14 Uhr.

Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche

St. Peter und Paul, Samstag,

19. Dezember, 20 Uhr.

UEDEM

Büdchenzauber am Marktplatz,

Samstag, 12. Dezember (11 bis 21

Der 23. Sylvesterlauf, ausgerichtet

vom VfB Alemannia

Pfalzdorf, wirft im Internet

(www.sylvesterlauf.de) bereits

einen beachtlich langen Schatten.

In großen Sprüngen bewegt

sich die vorangemeldete

Teilnehmerzahl auf 2000 zu.

Sport, Spaß und Stimmung sind

auch in diesem Jahr wieder die

prägenden Begriffe der Veranstaltung.

Angeboten werden ein

Fünf-Kilometer-Jedermann-

Lauf (Start: 13.15 Uhr), Drei-Kilometer-Schülerlauf

(14 Uhr),

Bambini-Lauf über 500 Meter

(14.30 Uhr) und schließlich der

Zehn-Kilometer-Lauf (15 Uhr).

Anmeldeschluss ist Samstag,

26. Dezember. Start und Ziel

sind an der Pfalzdorfer Grundund

Hauptschule.

Uhr) und Sonntag, 13. Dezember (11

bis 18 Uhr).

Volkstümliche Weihnachtsgala

im Bürgerhaus Uedem, Sonntag,

20. Dezember, 14.30 Uhr.

WALBECK

Inga Rumpf & Friends Friedenseiche,

Samstag, 12. Dezember,

20.30 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr), Vorverkauf

„Volksbank an der Niers“ in

Geldern, bei Buchhandlung Keuck

und online unter www.culturkreisgelderland.de,

18 Euro+Bearbeitungsgebühr

(Vorverkauf), Abendkasse:

24 Euro.

WEEZE

Special-Christmas-Market im

Terminalgebäude des Flughafens;

Samstag, 12 . Dezember, und Sonntag,

13. Dezember, jeweils 10 bis 18

Uhr.

Baumschlagen im Schlosswald

Wissen, Samstag, 12. und 19. Dezember,

Sonntag, 13. und 20. Dezember,

jeweils 10 bis 15 Uhr.

Familienkonzert mit der Gruppe

Adesa, Sonntag, 6. Dezember,

17 Uhr, Schloss Wissen.

XANTEN

Orgelkonzert in der evangelischen

Kirche, Samstag, 5. Dezember,

19.30 Uhr.

Weihnachtsmarkt auf dem

Marktplatz bis Dienstag, 22. Dezember,

täglich von 11 bis 20 Uhr.

NEBENAN 17

TIPPS

Interessante Exkursion

über den Fliegerhorst

Eine interessante Veranstaltung

führt am Sonntag, 6. Dezember,

von 13 bis 17.30 Uhr über das Gelände

des ehemaligen Fliegerhorstes

im deutsch-niederländischen

Grenzgebiet. Die Teilnehmer

können mit dem eigenen

Auto über das Gelände fahren.

Die Veranstaltung wird mit einer

Präsentation über die Bedeutung

des ehemaligen Flughafens

angereichert. Der Treffpunkt

liegt zwischen Leuth und

Herongen am Bundeswehrdepot

Herongen (B 221). Geleitet

wird diese Veranstaltung vom

Förderverein Ehemaliger Fliegerhorst

Venlo. Kosten pro Person:

acht Euro, Kinder von sechs

bis 13 Jahren zwei Euro. Informationen

und zwingende Anmeldung

unter ☎ 02153 958338

oder E-Mail: info@fliegerhorstvenlo.de.

Wort und Tonschlag in

Kevelaer und Geldern

Zum zweiten Mal werden der

Bücherkoffer in Geldern und die

Buchhandlung Reul in Kevelaer

zur Bühne für das Duo „Wort

und Tonschlag“. Diesmal stellen

die Kevelaerer Künstler Daniel

Wouters und Max Pothmann ihr

Programm „Gutes Müsli“ vor. Es

enthält eine Mischung aus neuen

und alten Texten. Max Pothmann

liest und Daniel Wouters

sorgt mit elektrischen Gitarrenklängen

für facettenreiche musikalische

Untermalung. Das humorvolle

Programm wird Freunde

des Surrealen nicht enttäuschen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung

liest Pothmann Geschichten

fürs Herz. Die Auftritte

sind am Donnerstag, 9. Dezember,

im Bücherkoffer in Geldern,

Issumer Straße, und am Freitag,

10. Dezember in der Buchhandlung

Reul, Kevelaer, Basilikastraße

4, jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt

ist frei, um eine Spende

nach eigenem Ermessen wird

gebeten.


18

WEGWEISER

APOTHEKEN

49. Woche

1.12.- 2.12. Engel-Apotheke, Amsterdamer

Straße 10, Kevelaer

2.12.- 3.12. Voßtor-Apotheke,

Voßstraße 24, Goch

3.12.- 4.12. Hubertus-Apotheke,

Egmontstraße 3, Kevelaer

4.12.- 5.12. Urbanus-Apotheke,

Hauptstraße 6, Winnekendonk

5.12.- 6.12. Cyriakus-Apotheke,

Wasserstraße 2, Weeze

6.12.- 7.12. Bären-Apotheke, Auf

dem Wall 15, Goch

50. Woche

7.12.- 8.12. Marien-Apotheke,

Hauptstraße 29, Kevelaer

8.12.- 9.12. Bahnhof-Apotheke,

Bahnhofstraße 31, Goch

9.12.-10.12. Rathaus-Apotheke,

Busmannstraße 58, Kevelaer

10.12.- 11.12. Einhorn-Apotheke,

Steinstraße 18, Goch

11.12.- 12.12. Stern-Apotheke,

Annastraße 23, Kevelaer

12.12.- 13.12. Herzogen-Apotheke,

Voßstraße 57, Goch

13.12.- 14.12. Glocken-Apotheke,

Alter Markt 7, Weeze

51. Woche

14.12.- 15.12. Drachen-Apotheke,

Issumer Straße 71-73, Geldern

15.12.- 16.12. Regenbogen-Apotheke,

Neustraße 11, Kevelaer

16.12.- 17.12. Galenus-Apotheke,

Markt 36, Geldern

17.12.- 18.12. Engel-Apotheke,

Amsterdamer Str. 10, Kevelaer

18.12.- 19.12. Kapuziner-Apotheke,

Issumer Straße 31, Geldern

19.12.- 20.12. Hubertus-Apotheke,

Egmontstraße 3, Kevelaer

20.12.- 21.12. Urbanus-Apotheke,

Hauptstraße 6, Winnekendonk

52. Woche

21.12.- 22.12. Cyriakus-Apotheke,

Wasserstraße 2, Weeze

22.12.- 23.12. Bären-Apotheke,

Auf dem Wall 15, Goch

23.12.- 24.12. Marien-Apotheke,

Hauptstraße 29, Kevelaer

24.12.- 25.12. Bahnhof-Apotheke,

Bahnhofstraße 31, Goch

25.12.- 26.12. Rathaus-Apotheke,

Busmannstraße 58, Kevelaer

26.12.- 27.12. Drachen-Apotheke,

Issumer Str. 71-73, Geldern

27.12.- 28.12. Regenbogen-Apotheke,

Neustraße 11, Kevelaer

53. Woche

28.12.- 29.12. Galenus-Apotheke

Markt 36, Geldern

29.12.- 30.12. Dorf-Apotheke,

Kevelaerer Straße 2, Walbeck

30.12.- 31.12. Kapuziner-Apotheke,

Issumer Straße 31, Geldern

31.12.-01.01. Stern-Apotheke,

Annastraße 23, Kevelaer.

Wer macht was

in Kevelaer?

Der Wegweiser stellt Vereine, Gruppen und soziale Einrichtungen vor,

die ihr Aufgabengebiet in der Marienstadt haben.

SPORT

Angelsportverein Kevelaer

Kontakt: Wilfried Janouch, ☎02832

78680, E-Mail: wilfried.janouch@–

freenet.de

Angelfreunde an der Keckforst

Willi Scholten,☎ 02825 7928

Behinderten-Sportgemeinschaft

Kevelaer Verein für Rehabilitation

durch Sport: Reha-Sportabteilung

(Kontakt: Egon Stenmans

(1. Vorsitzender der Sportgemeinschaft,

☎ 02832 2379), Koronarabteilung

(Kontakt: Elfi Welbers,

☎ 02832 78387), Neuro-Abteilung

(Kontakt: Paul-Peter van de Meer,

☎ 02832 4242)

Bogensportverein Kevelaer

Kontakt: Michael Jansen, ☎ 02832-

406391, E-Mail: m.jansen@bogensportverein-kevelaer.de

KSV Leichtathletik Kontakt:

Franz-Josef Probst, ☎ 02832 3552,

E-Mail: probst@andris.de

KSV Schwimmen/Wasserball

Kontakt: Winfried Stelzer,

☎ 02832 5166, E-Mail: Stelzer-Daniels@t-online.de

LLG Laufsport Kevelaer Kontakt:

Peter Wasser, ☎ 0283270472,

E-Mail: peter.wasser@llg-kevelaer.de

Lauf- und Walkingtreff Kontakt:

Manfred Halleck, ☎02832

973235, E-Mail: manfred.Halleck@gmx.de

Radsportverein Falke Kervenheim

Kontakt: Angelika Achten,

☎ 02832 6212, E-Mail: rsvkervenheim@freenet.de

RV St. Georg Kevelaer Kontakt:

Lucia Plümpe, ☎02832 9301647

RuF von Bredow Wetten Kontakt:

Gottfried Mevissen,

☎0173 5348294

Schachclub Kevelaer Kontakt:

Hans-Werner Vonk, ☎ 02832 6707,

E-Mail: info@schachclub-kevelaer.de

Wasserball wird im Kevelaerer Sportverein angeboten. Trainiert und gespielt wird im Hallenbad.

Tennisverein Blau-Weiß Kevelaer

Kontakt: Heinz Frieske,

☎ 02832 5692, E-Mail: drheinzfrieske@lycos.de

Tennisverein Keckfoars-Kervenheim

Kontakt: Willi Meier-

Ebert, ☎ 02825 100713

SOZIALES

AWO-Altentagesstätte Öffentliche

Begegnungsstätte, Leiterin: Hanni

Daniels (☎ 028321890)

Alten- und Krankenpflege

Deutsches Rotes Kreuz (DRK),

☎ 02832 799617

Petrus-Canisius-Bücherei Öffentliche

Bücherei, Luxemburger

Platz 1, Kevelaer. Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Mittwoch und

Samstag, 15 bis 17 Uhr, Donnerstag,

15 bis 19 Uhr

Die Diabetiker-Selbsthilfe trifft sich in der Begegnungsstätte.

Bürgerbusvereine

> Twisteden, Kontakt: Klaus Pooch,

☎ 02832 70426

> Kervenheim, Kontakt: Wilhelm

Meier- Ebert, ☎ 02825 100713

> Wetten, Kontakt: Heinz Peters,

☎ 02832 404461

> Winnekendonk, Kontakt: Herbert

Ilka, ☎ 02832 8470

Caritas Geldern-Kevelaer,

☎02831 9395-0

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

☎ 02832 3846

Ehe-, Familien- und Lebensberatung

☎ 02832 799326, Kontakt:

Rita Holtmann-Bückers

Eine-Welt-Verein Initiative für

Partnerschaft in der „Einen Welt“,

Kontakt: Stefan Brenner,

☎ 02832 4815

Förderverein „Freunde des

Wohnheimes Holbeinstraße“, Holbeinstraße

1, ☎ 0283270544

Malteser Hilfsdienst Kontakt:

Christian Cleve, ☎ 0176 23554726

Diabetiker-Selbsthilfe Begegnungsstätte

Kevelaer, Kontakt: Helmut

Stenmanns, ☎ 02832 4492

Hospizverein Kevelaer Kontakt:

Birgit Brünken, ☎ 02832

405959

Ambulante Hospizgruppe Regionalgruppe

der IGSL-Hospiz e. V.,

Kontakt: Sonja Hoogen,☎ 02832

9735583

Kinder-Notruf-Telefon Gebührenfreie

Telefonnummer des Kinderschutzbundes

(☎ 0800 1516001,

Montag bis Freitag, 15 bis 19 Uhr)

Telefonseelsorge 24 Stunden

täglich – anonym, vertraulich, gebührenfrei:

☎ 0800 1110-111 oder

☎ 0800 1110-222

Sozialverband VdK Kontakt:

Friedhelm Herlings, ☎ 02832 7159

Sozialdienst katholischer

Frauen Kontakt: Karin Renard

(Vorsitzende), ☎ 02832 3307

Tafelladen in den Räumen der

Awo-Tagesstätte, Bury-St.-Edmunds-

Straße 7, Kevelaer; Lebensmittelausgabe

donnerstags von 15 bis 17 Uhr;

Kontakt: ☎ 02832 9778688

Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte

Kontakt: Wolfgang

Wachholz, ☎ 02824 709409

INFO

Gerne würden wir auf dieser

Seite auch Ihren Verein

vorstellen. Er sollte sein

Aufgabengebiet in Kevelaer,

Wetten, Twisteden,

Kervenheim oder Winnekendonk

haben.

Kontakt:

Rheinische Post

UNSER KEVELAER

Hartstraße 4-6

47608 Geldern

E-Mail:

unser.Kevelaer

@rheinische-post.de

☎ 02831 139-270


UnserKEVELAER

Wintermarathon rund um Schravelen

Läge der Marathon, der am

10. Januar bereits zum 8. Mal

vor den Toren der Marienstadt

über die Bühne geht, als Angebot

in der Auslage eines Geschäftes,

dann würde dort seit

einigen Wochen ein großes Plakat

mit der Aufschrift „Ausverkauft!“

hängen. Die Startplätze

waren erneut innerhalb von wenigen

Wochen vergeben, obwohl

für die jetzt anstehende

Ausgabe das Kontingent an zu

vergebenden Startnummern

von traditionell 333 auf 400 erhöht

worden ist.

Möglich wurde dies durch die

geänderte Zeitnahme, die nicht

mehr manuell, sondern elektronisch

erfolgt. Zum Einsatz

kommt der bei zahlreichen

Laufveranstaltungen bewährte

Realtime Champion-Chip; die

Hummelforschung

der Extra-Klasse

Der Komödiant und Musiker Piet Klocke tritt gemeinsam mit Simone

Sonnenschein am 1. Februar im Konzert- und Bühnenhaus auf.

Ist der überhaupt noch unterwegs?“

Dieses Frage wird

recht häufig gestellt, wenn es

um Piet Klocke geht. Tatsächlich

hat sich der Komödiant und

Musiker in letzter Zeit rar gemacht

auf Deutschlands Bühnen.

Doch jetzt ist Piet Klocke

wieder auf Tour und kommt am

Montag, 1. Februar, nach Kevelaer.

Dort wird er ab 20 Uhr im

Konzert- und Bühnenhaus auftreten,

mit seinem neuen Programm

„Das Leben ist schön –

gefälligst“.

Der 1,93 Meter lange, hagere

Mann mit den roten Haaren und

der unmodisch runden Brille,

der nicht immer begonnene Sätze

auch zu Ende bringt und gerne

davor warnt: „Ja nicht aufs

offene Messer hinausschwimmen“,

kommt nicht allein. Begleitet

wird Klocke von der Saxophonistin

Simone Sonnenschein,

alias Angelika Kleinknecht.

Es ist für das Duo das

zweite gemeinsame Bühnenprogramm.

„Das können Sie akustisch stornieren“, fordert Piet Klocke als zerstreuter Professor.

Verklemmter Professor

gung und durch Gesten unter- Tierpsychologen Klocke unter-

Was den Zuschauer erwartet,

verrät ein Blick in die Vorschau

aufs Programm: „Klocke

schlüpft in die Rolle eines verschrobenen

und verklemmten

Wissenschaftlers, der vom

Reichtum seiner (vermeintlich

unfreiwillig komischen) Wortspiele

und Gedanken erfüllt wie

von der Situation überfordert

ist. Charakteristisch für seine

stützte Satzfragmente und philosophische

Weisheiten (’Das

Schicksal will auch seinen

Spaß’).“ Neben Klocke sitzt, zumeist

schweigend und gedankenverloren,

Fräulein Kleinknecht,

die mit plötzlichen Saxophon-Soli

überrascht.

Weiter heißt es im Programm:

„Stille, anrührende Momente

werden durch völlig

brochen, der sich wissenschaftlich

unter anderem mit der

Hummelforschung beschäftigt.“

Dabei geht der lange und

schlacksige Komödiant so weit,

den unberechenbaren und physikalisch

fast unmöglichen Flug

einer pummeligen Hummel lebensecht

nachzuahmen. Eine

„komödiantische Extraklasse –

Auftritte sind in höchster Aufre- neue Erkenntnisse des Hobby- eben echt Piet Klocke“.

Zeitnahme wird von der Firma

„Mika Timing“ durchgeführt.

Die Veranstaltung allerdings

verbleibt in den bewährten

Händen der LLG Kevelaer, die

sich seit jeher den langen Lauf-

strecken bis zur 100-Kilometer-

Distanz verschrieben hat. Die

Läufer um ihren Vorsitzenden

Peter Wasser sind von daher geradezu

prädestiniert, eine solche

Veranstaltung durchzufüh-

Start und Ziel des Rundkurses ist an der Jugendherberge.

AUSBLICK JANUAR/FEBRUAR 19

Karten (Preis 20 Euro zuzüglich

Gebühr) für den Auftritt

von Piet Klocke in Kevelaer gibt

es im Servicecenter der Stadt

(☎ 02832 122-152), bei Tabak

Worring in Straelen (☎ 02834

506), der Buchhandlung Keuck

in Geldern (☎ 02831 80008)

und beim Kulturbüro Niederrhein

(☎ 02821 24161).

TEXT MICHAEL BÜHS

FOTO ARCHIV

ren. Sie haben in der Vergangenheit

ein glückliches Händchen

für das Machbare bewiesen.

Der sichtbare Beleg hierfür

ist die bemerkenswert schnelle

Vergabe aller Startnummern.

Mitte Oktober waren bereits

alle Startplätze vergeben. Eine

Teilnahme für den LLG-Kevelaer-Marathon

ist nur noch über

das Gästebuch des Vereins

(www.llg-kevelaer.de) möglich,

wenn Läufer dort ihre

Startnummern anbieten. Doch

nicht nur die aktive Teilnahme

ist eine feine Sache, das Dabeisein

als Zuschauer entlang der

Strecke lohnt sich ebenso. Einen

guten Eindruck von der Strecke

kann man sich im Internet auf

den Seiten von google.maps

verschaffen.

VORMERKEN

14. Auflage

der Musical-Night

Wer dem „Phantom der Oper“

begegnen oder mit Baby in „Dirty

Dancing“ mitfiebern möchte,

sollte sich den 30. Januar vormerken.

An diesem Samstag findet

ab 20 Uhr zum 14. Mal die

Kevelaerer Musical-Night statt.

Das bedeutet: echtes Broadway-

Flair im Konzert- und Bühnenhaus.

Ab Montag, 7. Dezember,

sind Eintrittskarten erhältlich

(☎ 02832 95370).

Theaterstück über

die Geschwister Scholl

Am 18. Februar 1943 werden

zwei Münchner Studenten verhaftet

und in das Gestapo-Gefängnis

Wittelsbacher Palais gebracht.

Fünf Tage später werden

Hans und Sophie Scholl und drei

Mitstreiter hingerichtet. Das

Schauspiel „Die Weiße Rose“ erzählt

die Geschichte der Geschwister,

die sich gegen die

Ideologie des Nazi-Regime auflehnten.

Aufführung ist am

29. Januar, 20 Uhr, im Kevelaerer

Konzert- und Bühnenhaus.

Infos im Internet (www.kevelaer.de)

oder unter

☎ 02832 953712.

Historisches auf

modernem Instrument

Das Kammerorchester Sinfonietta

Köln gilt als Ensemble, das vor

allem durch Interpretationen

Mozarts und dessen Zeitgenossen

bekannt ist, da es dabei einen

„aufregend neuartigen

Weg“ geht. Historische Spielweisen

werden auf modernen

Instrumenten umgesetzt. Doch

auch zahlreiche Uraufführungen

bot die Sinfonietta bereits. Am

21. Februar (ab 17 Uhr) kommt

das Ensemble ins Kevelaerer

Konzert- und Bühnenhaus. Infos

im Internet (www.kevelaer.de)

oder unter ☎ 02832 953712.


20

IM BLICKPUNKT

Unzählige Kerzen werden jedes

Jahr von Kevelaer-Pilgern angezündet

– die meisten an den Gestellen

zwischen der Kerzen- und

der Gnadenkapelle. Das tropfende

Paraffin bildet eindrucksvolle,

bizarre Formen. Der Boden ist

wie von einer wächsernen

Schicht überzogen.

Die größte Kerze

tragen vier Männer

Liturgische Kerzen in allen Größen fertigt

das Familienunternehmen Leuker seit dem Jahr 1907.

Das Paraffin wird zu einem langen Strang aufgewickelt.

Kevelaer ohne Kerzen, das

kann sich niemand vorstellen.

Zu Hunderttausenden

im Jahr, so schätzt

Wallfahrtsrektor Stefan Zekorn,

werden sie hier angezündet:

in Kirchen, bei Prozessionen

und natürlich an der Kerzen-

und der Gnadenkapelle.

Dort gehören die langen, malerisch

tropfenden Kerzen, deren

Reste wie Höhlen-Stalaktiten

wirken, zum typischen Bild der

Wallfahrt.

Hergestellt werden solche Kerzen

im Familienbetrieb Leuker

an der Neustraße. Peter Leuker

(46) führt das Unternehmen in

vierter Generation. „Unsere

Kunden kommen zu 90 Prozent

aus dem kirchlichen Bereich“,

sagt er. „Vor allem aus den Kreisen

Kleve und Wesel.“ Auch im

Raum Duisburg und Aachen

pflegt die Firma Leuker langjährige

Geschäftsbeziehungen. Beschäftigt

werden ein fester Mitarbeiter

und drei Teilzeitkräfte.

Neben den klassischen Wallfahrtskerzen

gehören Altarkerzen,

Opferlichter und Sonderanfertigungen

zum Programm.

Ein Missverständnis korrigiert

Leuker sofort: Kerzen werden

kaum noch aus Bienenwachs

hergestellt – es ist zu teuer.

Der Grundstoff ist Paraffin,

ein Spaltprodukt der Erdölindustrie.

„Bei Altarkerzen gibt es

allerdings einen Anteil von zehn

Prozent Wachs“, erklärt der

Fachmann. Dieses Wachs bildet

den Rand der Kerze. Es schmilzt

weniger rasch als Paraffin. So

bildet sich die „Brennschüssel“:

Peter Leuker führt das Familienunternehmen

in der vierten Generation.

Die heutige Firma wurde

1907 gegründet. Liturgische

Kerzen stehen im Mittelpunkt der

Produktion. 90 Prozent der Geschäftsbeziehungen

bestehen zu

Kirchen oder kirchlichen

Einrichgungen.

ein Paraffin-See zwischen Wänden

aus Wachs, in dessen Mitte

der Docht aus Baumwolle

glimmt.

Früher wurde Wachs in einer

Wanne gelöst und die Kerzen

mit Hilfe einer durchlöcherten

Scheibe geformt. Solche Gerätschaften

bewahrt die Familie

Leuker noch auf. Heute sieht

der Produktionsprozess anders

aus: aufgelöstes Paraffin wird in

die Zugmaschine gegeben. Auf

deren Trommel wird ein bis zu

270 Meter langer Strang gezogen.

„Der wird aufgewickelt wie

ein Gartenschlauch.“ Dabei

wird der Docht aufgezogen.


UnserKEVELAER

Mit religiösen Symbolen

aus Modellierwachs werden

Altarkerzen in der Regel verziert.

Beliebt sind goldene und silberne

Borden. Die Firma stellt

allerdings auch Sonderanfertigungen

für bestimmte Anlässe

her. Die Werkstatt des Unternehmens

kann übrigens nach

Absprache besichtigt werden.

Dieser „Schlauch“ wird dann

zerteilt, das obere Ende mit dem

Docht ausgefräst. Hergestellt

werden bei Leuker Kerzen in allen

Größen.

Den Rekord hält jene Kerze,

die von der Brachter Wallfahrt

im September mitgeführt wird.

„Sie ist 1,80 Meter hoch und hat

einen Durchmessen von zehn

Zentimetern.“ Dieses Trumm

kann nur von vier Pilgern in einem

besonderen Gestell getragen

werden. Wie andere Kerzen

der Pilgergruppen wird die

Gabe aus Bracht im Laufe des

Jahres zum Marienlob in der

Gnadenkapelle immer wieder

entzündet, so dass zu kommenden

Wallfahrtszeit wieder Platz

für neue Kerzen ist.

Nicht nur religiöse Anlässe

Für die Verzierung der Kerzen

ist Gabi Leuker zuständig.

„Sie hat die künstlerische Ader

in der Familie“, sagt Peter Leuker

über seine Ehefrau. Manche

Kunden kommen mit eigenen

Entwürfen, andere lassen sich

beraten. Nicht nur religiöse Anlässe

spielen eine Rolle. Eine

Kerze zum Goldenen Meisterbrief

oder gar mit dem Wappen

einer geliebten Sportmannschaft

wurden schon gewünscht.

Verziert werden die

großen Kerzen beispielsweise

mit Borden aus Modellwachs.

„Normales Wachs wäre zu sprö-

Die Familientradition

reicht bis ins 18. Jahrhundert:

Damals wurden

Votivgaben aus

Wachs hergestellt.

de“, erklärt der Chef. Beliebte

Motive wie die Kevelaerer Consolatrix

werden in Silikonformen

gegossen und dann mit

Spühfarbe bemalt.

Mit Wachs hat die Familie bereits

seit dem 18. Jahrhundert

zu tun. Damals fertige Maria

Daniels, die später einen Peter

Leuker heiratete, Votivgaben

aus Wachs an: Hände, Arme,

Zähne, je nachdem, welches

Zipperlein der Pilger von der

Muttergottes geheilt haben

wollte.

Die heutige Firma Leuker

wurde 1907 gegründet. Die

Kerzen wurden zunächst in den

Kevelaerer Geschäften und an

Kerzenbuden auf dem Kapellenplatz

verkauft. Mit der Zeit wurde

der Familienbetrieb Lieferant

für viele Kirchen und Klöster

am Niederrhein.

„Übrigens wurden die Pilgerkerzen

früher auch im Priesterhaus

verkauft“, weiß Leuker.

Wer einmal genau hinschaue,

könne im Vorraum, neben der

Pforte, noch die Messingschlitze

sehen, durch die Kerzen gereicht

wurden.

Ist das Kerzenmachen eine

krisensicherer Branche? Peter

Leuker wiegt nachdenklich den

Kopf: „Ja und Nein.“ Die Firma

habe keine Probleme. Aber die

Entwicklungen der vergangenen

Jahrzehnte, mit dem Zusammenlegen

vieler Pfarreien

zu Seelsorge-Einheiten, seien

deutlich spürbar. „Früher gab es

in manchen Gemeinden an einem

Wochenende neun Messen,

jetzt nur noch drei.“ Das bedeute

ganz profan: weniger

Hostien, weniger Messwein und

eben auch weniger Kerzen. Zum

Glück sei das kirchliche Leben

im Wallfahrtsort Kevelaer noch

vital.

Wer glaubt, dass die Kerzenmacher

zur Weihnachtszeit die

besten Geschäfte machen, der

irrt. Der Schwerpunkt liegt im

Frühjahr, in der Osterzeit. Dennoch:

„Es gibt immer noch Menschen,

die keine elektrischen

Lichter in den Zweigen ihres

Weihnachtsbaumes sehen

möchten, sondern echte Kerzen“,

sagt Peter Leuker. Freilich

sollte man so einen Baum immer

gute im Auge behalten.

Und der Christbaum bei Familie

Leuker selbst? Brennen

daran echte Kerzen? „Aber natürlich!

Das ist Ehrensache!“

TEXT STEFAN GILSBACH

FOTOS GERHARD SEYBERT, PRIVAT

IM BLICKPUNKT 21

Gabi Leuker bemalt eine Kevelaerer Consolatrix mit Sprühfarbe.

Diese Kerze wurde zum Besuch von

Bischof Felix Genn gefertigt.

Zum Papst-Besuch in Kevelaer anno

1987 entstand diese Kerze.


22

PERSÖNLICH

MELDUNGEN

Die nächsten Termine

der Arbeiterwohlfahrt

Für den 30. November plant die

Arbeiterwohlfahrt (Awo) Kevelaer

eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt

nach Kleve (Bild). Für den

Januar sind Filmvorführungen

über den Zweiten Weltkrieg am

Niederrhein vorgesehen. Nähere

Informationen gibt bei der

Vorsitzenden unter ☎ 02825

6661 oder im Internet unter

www.awo-kreiskleve.de, Ortsverband

Kevelaer.

Ein besonderes Projekt:

Eine-Welt-Laden

Marianne Janssen gehört zu einer

Gruppe von etwa zwanzig

Aktiven, die in Kevelaer vor

zwölf Jahren den Eine-Welt-Laden

gegründet haben. Dies ist

allerdings kein Awo-Projekt. Ein

eigentliches Ladenlokal hat die

Gruppe nicht, kann aber Räume

der Öffentlichen Begegnungsstätte

als Lager benutzen. Verkauft

wird beispielsweise auf

dem Kevelaerer Krippenmarkt

(Bild). Leiter der Gruppe ist Stefan

Brenner. Angeboten wird

Kunsthandwerk aus Afrika,

Asien und anderen Erdteilen,

außerdem Kaffee, Schokolade

und andere Produkte aus Entwicklungsländern.

Domizil ist die

Begegnungsstätte

Das Domizil der Arbeiterwohlfahrt

in Kevelaer ist die Awo-Tagesstätte

im der Öffentlichen

Begegnungsstätte der Stadt am

Bury St.-Edmundsplatz. Leider

machten der Gruppe in den vergangenen

Jahren die hohen Nebenkostenrechnungen

in dem

Gebäude zu schaffen, bedauert

Marianne Janssen. „Wir waren

richtig erschrocken, als wir die

jüngste Rechnung bekommen

haben.“

Sie möchte Menschen

zur Geselligkeit bewegen

Marianne Janssen ist Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt. Lange

Jahre war sie stellvertretende Bürgermeisterin und Ortsvorsteherin.

Frau Janssen, wie lange sind Sie

schon Mitglied der Arbeiterwohlfahrt?

Marianne Janssen Seit 25 Jahren. Den Vorsitz

in Kevelaer habe ich 2006 übernommen.

Ich hätte das aber nie getan, wenn wir

nicht so einen tollen Vorstand hätten. Auf

den kann ich mich hundertprozentig verlassen.

Ohne Johanna Daniels und Herta

Schmidt liefe bei uns gar nichts.

Was sind die wichtigsten Aktivitäten

der Awo in Kevelaer?

Janssen Es gibt heute viele alleinstehende

Menschen. Wir bieten Möglichkeit zur Geselligkeit:

Bingospielen, Kaffeenachmittage,

Ausflüge. Gerade ältere Leute, die allein

leben, kommen so wieder unter Menschen.

Übrigens bin ich auch Mitglied der Caritas.

Ich habe da nie eine Konkurrenz gesehen.

Was hat es mit dem regelmäßigen

Erbsensuppenessen der Awo auf

sich? Ist das eine Art Suppenküche?

Janssen Nein, da kommen einfach Menschen

zusammen, die eine herzhafte,

schmackhafte Suppe mit Würstchen essen

möchten.

Sie sind 1969 in die SPD eingetreten.

Janssen Ja, zur Überraschung meiner Familie.

Ich war ja bei den Schwestern in Mühlhausen

auf der Schule. In dem Milieu hielt

man SPD-Leute schlicht für Kommunisten.

Ich habe dann meinen Mann kennen gelernt,

der Sozialdemokrat war, bin auf einer

SPD-Veranstaltung gewesen und dachte: So

schlimm sind die ja gar nicht (lacht). Trotzdem

war ich für viele die „rote Marianne“.

Die Kervenheimer haben sie 1989

trotzdem zur Ortsvorsteherin gewählt.

Das blieben sie bis 1998.

Janssen Die Kervenheimer tickten schon

immer etwas anders. Das lag an der Schuhfabrik

Otterbeck. Es gab hier viele Arbeiter,

traditionelle SPD-Wähler. Und es gab generell

eine gewisse Distanz zu Kevelaer.

Viele Kervenheimer haben sie als Erzieherin

erlebt.

Janssen Ich habe insgesamt zehn Jahre hier

den Kindergarten geleitet, die zweiten fünf

Jahre vor allem, weil der Kindergarten von

Schließung bedroht war.

Manchmal hört man aus Ortschaften,

dass Altbürger und Zugezogene

sich fremd bleiben.

Janssen Also, das war in Kervenheim nie ein

Problem. Hier sind die Neubürger immer

gut aufgenommen und eingebunden worden,

auch die rußlanddeutschen Familien.

Von denen werde ich manchmal heute noch

zu Hochzeiten eingeladen.

Interview: Stefan Gilsbach

Foto: siwe


UnserKEVELAER

DAS REZEPT

Weihnachts-Gebäck

mediterraner Art

Zutaten für 40 Stück

200 g Butter

230 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

¾ Teelöffel Salz

1 Ei

2 Zweige Rosmarin

320 g Mehl (zum Ausrollen)

Schale einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung

Für den Teig: Butter, 180 g Zukker,

Vanillezucker und Salz in einer

Schüssel cremig aufschlagen.

Das Ei mit der Gabel verquirlen,

zugeben und Masse erneut

aufschlagen. Rosmarinnadeln

von den Stielen zupfen und

hacken. Mehl sieben und mit

dem Rosmarin unter den Teig

mischen. Teig zu einer Kugel formen,

flach drücken, in Klarsichtfolie

einwickeln und mindestens

30 Minuten kühl lagern.

Teig halbieren und jede Hälfte

zu einer 40 cm langen Rolle formen.

Restlichen Zucker mit Zitronenschale

mischen, auf die

Arbeitfläche geben und die Teigrollen

darin wälzen. Erneut 2

Stunden kühl lagern. Teigrollen

in ½ Zentimeter dicke Scheiben

schneiden und im Abstand vonzwei

Zentimetern auf ein, mit

Backpapier ausgelegtes Backblech,

legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200

Grad, Gas 3, Umluft 180 Grad)

auf der 2. Schiene von unten 12

bis 15 Minuten goldbraun bakken.

Abkühlen lassen und in

Blechdosen lagern.

Original und

Fälschung

Weihnachtsstimmung in der Kevelaerer Innenstadt.

Alle Auflösungen

in der nächsten Ausgabe

SUDOKU CARTOON

Das aus 81 Feldern bestehende Quadrat muss so vervollständigt

werden, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem Neunerblock

jede Ziffer zwischen 1 und 9 nur einmal vorkommt.

In der unteren

Abbildung sind

sieben Fehler

versteckt.

Finden Sie

heraus, welche?

Es wird wohl wieder nichts mit weißer Weihnacht.

RÄTSEL/VORSCHAU 23

IM NÄCHSTEN HEFT

Außer Rand und Band

Am Sonntag vor dem Elften im Elften

hat streng genommen in der

Marienstadt bereits die neue Karnevalssaison

begonnen. An diesem

Tag fand die Wallfahrt der Karnevalisten

statt. Die heiße Phase findet

aber auch in Kevelaer im Februar

statt. Der Auftakt des Straßenkarnevals

ist Altweiber, wenn die

Möhnen die Regentschaft der Stadt

übernehmen und den Männern die

Schlipse abgeschnitten werden.

Eine Woche darauf, am Aschermittwoch,

ist dann wieder alles vorbei.

Holzbecher kommt

In der Reihe „Kabarett unterm

Dach“ gastiert am 11. Januar Hans

Holzbecher im Konzert- und Bühnenhaus

der Stadt Kevelaer. Holzbecher

hat sich als Schauspieler in

zahlreichen Fernsehproduktionen

und Theateraufführungen einen

Namen gemacht.

Die nächste Ausgabe von

UNSER KEVELAER

erscheint Ende Dezember

FÄLSCHUNG 11/09

SUDOKU 11/09

LETZTE MELDUNG

Die Dezember-Ausgabe von Unser

Kevelaer finden Sie auch im

Internet unter www.rp-online.de/Kevelaer.

Dazu wird beginnend

mit dieser Ausgabe ein

Archiv aufgebaut, das ständig im

Zugriff sein wird.


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