Experimentelle Untersuchung zur Wirksamkeit einer kombinierten ...

brs.ub.ruhr.uni.bochum.de

Experimentelle Untersuchung zur Wirksamkeit einer kombinierten ...

Ergebnisse

Therapie, also auch überdauernd. Vom Verlauf innerhalb der Therapie zeigte sich in der

OKS-Gruppe eine signifikant höhere Verbesserung von t1 zu t2, also innerhalb der

ersten 10 Therapiesitzungen, während der Verlauf sich von t2 zu t3, also innerhalb der

nächsten 10 Therapiesitzungen, nicht signifikant zwischen den Gruppen unterschied.

Beim Vergleich der TENS- und der OKS-Gruppe zeigte sich für keine der Differenzen

ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen (t2-t1: U=40,

p=,481; t3-t1: U= 32, p=,190; t4-t1: U=41, p=,529; t3-t2: U=34, p=,247). Die beiden

Gruppen unterschieden sich damit nicht signifikant bzgl. Therapieeffekten und -verlauf.

Neben dem Vergleich zwischen den Gruppen wurde der Verlauf innerhalb der Gruppen

für jede der Gruppen anhand von Wilcoxon Tests überprüft. Folgende Testzeitpunkte

wurden miteinander verglichen: t1/t2 (Verlauf innerhalb der ersten Therapiehälfte), t1/t3

(Verlauf vom Beginn bis zum Ende der Therapie), t1/t4 (Gesamtverlauf einschließlich

überdauerndem Effekt über die Therapie hinaus), t2/t3 (Verlauf innerhalb der zweiten

Therapiehälfte), t3/t4 (Verlauf innerhalb einer Woche nach Beendigung der Therapie).

Es wurde für jede der drei Gruppen eine α-Adjustierung per sequentieller Bonferroni-

Korrektur nach Holm durchgeführt (α´ zwischen 0,01 und 0,05).

In der Kontrollgruppe ergab sich bei den anhand von Wilcoxon-Tests durchgeführten

Vergleichen zwischen den 4 Testzeitpunkten bei keinem der Paarvergleiche ein

statistisch signifikantes Ergebnis (t1/t2: Z=-1,274, p= ,203; t1/t3: Z=-918, p=,359; t2/t3:

Z=-,663, p=,508; t3/t4: Z=-1,886, p=,059). Damit war in der Kontrollgruppe kein

statistisch signifikanter Therapieeffekt zu verzeichnen.

In der TENS-Gruppe zeigte sich mit Ausnahme des Paarvergleichs t3/t4 bei allen

Paarvergleichen ein statistisch signifikantes Ergebnis (t1/t2: Z=-2,599, p= ,009; t1/t3:

Z=-2,803 p=,005; t1/t4: Z=-2,599, p=,009; t2/t3: Z=-2,293, p=,022; t3/t4: Z=-,714,

p=,475). Damit zeigte sich in der TENS-Gruppe eine statistisch signifikante

Verbesserung vom Beginn bis zum Ende der Therapie wie auch vom Beginn bis zum

Follow-Up eine Woche nach Beendigung der Therapie, was einen überdauernden

Therapieeffekt dokumentiert. Vom Verlauf innerhalb der Therapie zeigte sich sowohl

innerhalb der ersten 10 Therapiesitzungen wie auch in der zweiten Therapiehälfte eine

statistisch signifikante Verbesserung. Von t3 zu t4 zeigte sich keine statistisch

181

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine