Experimentelle Untersuchung zur Wirksamkeit einer kombinierten ...

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Experimentelle Untersuchung zur Wirksamkeit einer kombinierten ...

Ergebnisse

und Wilcoxon-Tests durchgeführt. Der Gesamtscore zum Testzeitpunkt t1 unterschied

sich in den drei Gruppen nicht signifikant voneinander (Kontrollgruppe/ TENS-Gruppe:

U=42,5, p=,579; Kontrollgruppe/ OKS-Gruppe: U=39, p=,436; TENS-Gruppe/ OKS-

Gruppe: U=45, p=,739), so daß ein vergleichbares Ausgangsniveau gegeben war.

Zum Vergleich der drei Gruppen wurden zunächst die relevanten Differenzen zwischen

folgenden Testzeitpunkten berechnet: t2-t1 (Verlauf innerhalb der ersten

Therapiehälfte), t3-t1 (Verlauf vom Beginn bis zum Ende der Therapie), t4-t1

(Gesamtverlauf einschließlich überdauerndem Effekt über die Therapie hinaus), t3-t2

(Verlauf innerhalb der zweiten Therapiehälfte). Eine Übersicht über die Differenzwerte

liefert die Tabelle im Anhang A35. Dann erfolgte ein Vergleich der Differenzwerte

zwischen den Gruppen per Mann-Whitney-U-Tests. Es wurde eine α-Adjustierung per

sequentieller Bonferroni-Korrektur nach Holm (vgl. hierzu Holm, 1979; Bortz, 1999;

Sankoh et al., 1997) durchgeführt (α´ zwischen 0,004 und 0,006). Diese wurde auch

hier einer herkömmlichen Bonferroni-Korrektur vorgezogen, da diese sehr konservativ

und damit in der Regel zu streng ist.

Beim Vergleich der Kontroll- und der TENS-Gruppe zeigte sich für die Differenzen t2-

t1, t3-t1 und t4-t1 ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden

Gruppen (t2-t1: U=6, p=,000; t3-t1: U=7, p=,000; t4-t1: U=8, p=,001). Die Differenz t3-

t2 unterschied sich nicht statistisch signifikant zwischen Kontroll- und TENS-Gruppe

(t3-t2: U=17, p=,043). Damit zeigte sich von t1 zu t3, also vom Beginn bis zum Ende

der Therapie eine signifikant höhere Zunahme des Gesamtscores in der TENS-Gruppe

als in der Kontrollgruppe. Die signifikant höhere Zunahme des Gesamtscores in der

TENS-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte sich auch zwischen t1 und t4,

das heißt, vom Beginn der Therapie bis zum Follow-Up eine Woche nach Ende der

Therapie, also auch überdauernd. Vom Verlauf innerhalb der Therapie zeigte sich in der

TENS-Gruppe eine signifikant höhere Verbesserung von t1 zu t2, also innerhalb der

ersten 10 Therapiesitzungen, während sich der Verlauf von t2 zu t3, also innerhalb der

nächsten 10 Therapiesitzungen, nicht signifikant zwischen den Gruppen unterschied.

Beim Vergleich der Kontroll- und der OKS-Gruppe zeigte sich ebenfalls für die

Differenzen t2-t1, t3-t1 und t4-t1 ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den

beiden Gruppen (t2-t1: U=8, p=,001; t3-t1: U=9, p=,001; t4-t1: U=8, p=,001). Die

Differenz t3-t2 unterschied sich auch hier nicht statistisch signifikant zwischen

Kontroll- und OKS-Gruppe (t3-t2: U=35, p=,280). Damit zeigte sich auch hier von t1 zu

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