Experimentelle Untersuchung zur Wirksamkeit einer kombinierten ...

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Experimentelle Untersuchung zur Wirksamkeit einer kombinierten ...

Ergebnisse

t3, also vom Beginn bis zum Ende der Therapie eine signifikant höhere Zunahme des

Gesamtscores in der OKS-Gruppe als in der Kontrollgruppe. Die signifikant höhere

Zunahme des Gesamtscores in der OKS-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe

zeigte sich auch zwischen t1 und t4, das heißt, vom Beginn der Therapie bis zum

Follow-Up eine Woche nach Ende der Therapie, also auch die Therapie überdauernd.

Vom Verlauf innerhalb der Therapie zeigte sich in der OKS-Gruppe eine signifikant

höhere Verbesserung von t1 zu t2, also innerhalb der ersten 10 Therapiesitzungen,

während der Verlauf sich von t2 zu t3, also innerhalb der nächsten 10

Therapiesitzungen, nicht signifikant zwischen den Gruppen unterschied.

Beim Vergleich der TENS- und der OKS-Gruppe zeigte sich für keine der Differenzen

ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen (t2-t1: U=43,5,

p=,631; t3-t1: U= 49, p=,971; t4-t1: U=48, p=,912; t3-t2: U=48, p=,912). Die beiden

Gruppen unterschieden sich damit nicht signifikant bzgl. Therapieeffekten und -verlauf.

Neben dem Vergleich zwischen den Gruppen wurde der Verlauf innerhalb der Gruppen

für jede der Gruppen anhand von Wilcoxon Tests überprüft. Folgende Testzeitpunkte

wurden miteinander verglichen: t1/t2 (Verlauf innerhalb der ersten Therapiehälfte), t1/t3

(Verlauf vom Beginn bis zum Ende der Therapie), t1/t4 (Gesamtverlauf einschließlich

überdauerndem Effekt über die Therapie hinaus), t2/t3 (Verlauf innerhalb der zweiten

Therapiehälfte), t3/t4 (Verlauf innerhalb einer Woche nach Beendigung der Therapie).

Es wurde für jede der Gruppen eine α-Adjustierung per sequentieller Bonferroni-

Korrektur nach Holm durchgeführt (α´ zwischen 0,01 und 0,05).

In der Kontrollgruppe ergab sich bei den anhand von Wilcoxon-Tests durchgeführten

Vergleichen zwischen den 4 Testzeitpunkten bei keinem der Paarvergleiche ein

statistisch signifikantes Ergebnis, wobei die Vergleiche t1/t3 und t1/t4 nur knapp ein

statistisch signifikantes Niveau verfehlten (t1/t2: Z=-2,295, p= ,022; t1/t3: Z=-2,701,

p=,007; t1/t4: Z=-2,803, p=,005; t2/t3: Z=-2,191, p=,028; t3/t4: Z=-,612, p=,541).

Damit zeigte sich zumindest vom Trend her in der Kontrollgruppe eine Verbesserung

von t1 zu t3, also vom Beginn bis zum Ende der Therapie, wie auch von t1 zu t4, also

vom Beginn bis zum Follow-Up (überdauernder Therapieeffekt), die jedoch knapp

statistisch nicht signifikant war.

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