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Niederschrift zur öffentlichen Sitzung der ... - Mattsee

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<strong>Sitzung</strong>stermin: Montag, den 10.10.2005<br />

<strong>Sitzung</strong>sbeginn: 19:00 Uhr<br />

<strong>Sitzung</strong>sende: 23.00 Uhr<br />

<strong>Nie<strong>der</strong>schrift</strong><br />

<strong>zur</strong> <strong>öffentlichen</strong> <strong>Sitzung</strong><br />

<strong>der</strong> Gemeindevertretung<br />

Ort, Raum: <strong>Sitzung</strong>szimmer Gemeindeamt<br />

Anwesend sind:<br />

BGM Matthäus Maislinger<br />

VBGM Josef Brandhuber<br />

GR Anton Alterdinger<br />

GR Gerhard Schöchl<br />

GR Christina Tscherteu<br />

GV Günther Söllner<br />

GV Andreas Keplinger<br />

GV Stefan Handlechner<br />

GV Anna Plank<br />

GV Rene Kuel<br />

GV Bernhard Steiner<br />

GV Josef Lindner<br />

GV Isabella E<strong>der</strong><br />

GV Andreas Lackner<br />

GR Christian Schmidt<br />

GR Hans-Günther Unger<br />

GV Franz Pöschl<br />

GV Monika Weindl<br />

Entschuldigt fehlen:<br />

GV Krammel Drita<br />

Tagesordnung:<br />

1. Anfragemöglichkeit <strong>der</strong> Gemeindebürger <strong>zur</strong> gegenständlichen Tagesordnung<br />

2. Personelle Besetzung<br />

2.1. Än<strong>der</strong>ung <strong>der</strong> ÖVP Fraktion - Angelobung<br />

2.2. Än<strong>der</strong>ung <strong>der</strong> SPÖ Fraktion<br />

3. GV- Protokoll vom 14.7.2005<br />

4. Raumordnung: Pfadfin<strong>der</strong>dorf Zellhof: Ansuchen um Erteilung <strong>der</strong> Einzelbewilligung <strong>zur</strong><br />

Umwidmung des ehemaligen Schweinestalls für nicht landwirtschaftliche Zwecke<br />

5. Parkplatz - Nord


5.1. Berichterstattung<br />

5.2. Vereinbarung Feichtner<br />

5.3. Auftragsvergabe<br />

5.4. Finanzierung - Darlehensaufnahme<br />

6. Polytechnische Schule<br />

6.1. Aktueller Stand, Bericht<br />

6.2. KEG-Gesellschaftervertrag<br />

7. Schlosscafé: Mietvertrag<br />

8. Klimabündnisbeitritt: Beitrittserklärung<br />

9. Berichte des Bürgermeisters<br />

10. Berichte aus den Ausschüssen<br />

11. Sonstiges<br />

Seite 2<br />

Protokoll:<br />

Die <strong>Sitzung</strong> ist öffentlich kundgemacht und die Tagesordnung <strong>der</strong> Gemeindevertretung<br />

rechtzeitig und nachweislich zugestellt worden.<br />

Beschlussfähigkeit ist gegeben.<br />

Keine Einwendungen <strong>zur</strong> Tagesordnung:<br />

BGM Antrag auf Ergänzung unter TOP 4 b) Übernahme GP. 1084/8 KG. <strong>Mattsee</strong> ins<br />

öffentliche Gut (Bereich Handlechner Gründe – vormals Fa. Thurnberger)<br />

Beschluss: einstimmig<br />

zu TOP 1) Anfragemöglichkeit <strong>der</strong> Gemeindebürger <strong>zur</strong> gegenständlichen<br />

Tagesordnung<br />

keine<br />

zu TOP 2) Personelle Besetzung<br />

zu TOP 2.1) Än<strong>der</strong>ung in <strong>der</strong> ÖVP Fraktion - Angelobung<br />

Angelobung eines(r) neuen Gemeindevertreters(in)<br />

Bericht BGM:<br />

GR Brigitte Maislinger, ÖVP, lässt sich aus gesundheitlichen Gründen bis Mitte 2006<br />

von <strong>der</strong> Ausübung ihres Gemein<strong>der</strong>ats- und –vertretungsmandates karenzieren.<br />

Rene Kuel, Schustergasse 9, 5163 <strong>Mattsee</strong> wird auf Vorschlag <strong>der</strong> ÖVP-Fraktion <strong>zur</strong><br />

Besetzung des freiwerdenden Gemeindevertretungsmandates gem. § 85 Sbg.<br />

Gemeindewahlordnung vom Gemeindewahlleiter in die Gemeindevertretung berufen.<br />

BGM Maislinger nimmt die Angelobung von Hr. Kuel als Gemeindevertreter vor.<br />

Wahl eines neuen Mitglieds <strong>der</strong> ÖVP-Fraktion in die Gemeindevorstehung:


Seite 3<br />

Seitens <strong>der</strong> ÖVP-Fraktion wird GV Christina Tscherteu für die Besetzung des<br />

freiwerden-<br />

den Gemein<strong>der</strong>atsmandates vorgeschlagen.<br />

Gemäß § 35 Abs. 7 leitet die Wahl des 6. Gemein<strong>der</strong>ates das an Lebensjahren<br />

älteste Mitglied <strong>der</strong> Fraktion = VBGM Brandhuber Josef<br />

BGM Maislinger übergibt den Vorsitz <strong>zur</strong> Wahl an VBGM Brandhuber.<br />

Anlässlich <strong>der</strong> Wahl werden vom Vorsitzenden zwei an<strong>der</strong>e Mitglie<strong>der</strong> <strong>der</strong><br />

Gemeindevertretung als Stimmenzähler bestimmt (§35 Abs. 3 Sbg. GemO.)<br />

Es sind dies: GV Kuel und GR Alterdinger.<br />

Die Wahl wird mittels Stimmzettel vorzunehmen (§ 35 Abs. 3 Sbg. GemO.)<br />

Wahlvorgang:<br />

12 Fraktionsmitglie<strong>der</strong> sind stimmberechtigt.<br />

Abgegebene Stimmen: 12<br />

davon für Christina Tscherteu: 12<br />

GR Tscherteu ist somit einstimmig <strong>zur</strong> 6. Gemein<strong>der</strong>ätin <strong>der</strong> ÖVP-Fraktion gewählt.<br />

Auf Befragung des Vorsitzenden erklärt Christina Tscherteu, dass sie die Wahl zum<br />

6. Gemein<strong>der</strong>at annimmt.<br />

Nach Abschluss <strong>der</strong> Wahlhandlung gibt VBGM Brandhuber den Vorsitz wie<strong>der</strong> an<br />

BGM Matthäus Maislinger <strong>zur</strong>ück.<br />

BGM Maislinger übernimmt wie<strong>der</strong> den Vorsitz <strong>zur</strong> GV-<strong>Sitzung</strong>.<br />

Än<strong>der</strong>ung in <strong>der</strong> Besetzung <strong>der</strong> Ausschüsse:<br />

Auf Vorschlag <strong>der</strong> Fraktion wird GV Kuel in nachfolgenden Ausschüssen an Stelle<br />

von<br />

Brigitte Maislinger tätig sein:<br />

• Ausschuss für Raumordnung, Infrastruktur, Dienstleistungen und Verkehr<br />

(als Ersatzmitglied)<br />

• Ausschuss für Bildung, Kultur, Freizeit und Jugend<br />

• Ausschuss für Soziales, Umwelt und Gesundheit<br />

zu TOP 2.2) Än<strong>der</strong>ung in <strong>der</strong> SPÖ Fraktion<br />

Seitens <strong>der</strong> SPÖ-Frakion wird mitgeteilt, dass Franz Pöschl seine Karenzierung<br />

mit <strong>der</strong> heutigen <strong>Sitzung</strong> 10.10.2005 beendet und die Funktion als Gemeindevertreter<br />

übernimmt.<br />

Die Ausübung des 2. Gemein<strong>der</strong>ates bleibt weiterhin bei GR Christian Schmidt.<br />

GV Andreas Lackner (seit Okt. 2004 Ersatzmitglied für Franz Pöschl) verbleibt<br />

weiterhin<br />

in <strong>der</strong> Gemeindevertretung.<br />

GV Wolfgang Erlbacher hat mit Schreiben vom 12.9.2005 (im Gemeindeamt<br />

eingelangt<br />

am 4.10.2005) die Nie<strong>der</strong>legung seines Gemeindevertretungsmandates mitgeteilt,<br />

welche von <strong>der</strong> Gemeindewahlbehörde mit Schreiben vom 5.10.2005 <strong>zur</strong> Kenntnis<br />

genommen worden ist.


Seite 4<br />

Än<strong>der</strong>ung in <strong>der</strong> Besetzung <strong>der</strong> Ausschüsse:<br />

• Ausschuss für Raumordnung, Infrastruktur, Dienstleistungen und Verkehr:<br />

GV Franz Pöschl; 1. Ersatz: Christian Schmidt; 2. Ersatz: Andreas Lackner<br />

• Ausschuss für Bildung, Freizeit, Kultur und Jugend:<br />

GV Andreas Lackner; 1. Ersatz: GV Franz Pöschl<br />

• Soziales, Umwelt und Gesundheit:<br />

• GR Christian Schmidt; 1. Ersatz Franz Pöschl; 2. Ersatz: Drita Krammel<br />

• Wirtschaft und Tourismus:<br />

• GR Christian Schmidt; 1. Ersatz Andreas Lackner<br />

• Überprüfungsausschuss:<br />

• GV Weindl Monika; 1. Ersatz: Andreas Lackner<br />

• Arbeitsgruppe Personal und Vergabe:<br />

• GV Franz Pöschl<br />

• Tourismusverband:<br />

• GV Andreas Lackner<br />

• Reinhaltungsverband Trumerseen – Schlichtungsstelle:<br />

• GV Franz Pöschl<br />

• Regionalverband Salzburger Seenland – Schlichtungsstelle:<br />

• GV Franz Pöschl<br />

zu TOP 3) GV- Protokoll vom 14.7.2005<br />

GV Erlbacher hat dazu am 13.8.2005 folgende Einwendungen per Email eingebracht:<br />

zu TOP 3.1 Teilabän<strong>der</strong>ung FWPL- Parkplatz-Nord (Diskussion Protokoll Seite 9):<br />

Fragestellung Erlbacher war nicht nur auf den möglichen Baubeginn bezogen,<br />

son<strong>der</strong>n<br />

darauf , wie lange die Firmen die Festpreise lt. Anbot noch halten. Laut<br />

Ausschreibung<br />

gelten die Festpreise nur bis Juni 2005.<br />

Antwort des Bürgermeisters, dass diese die Festpreise bis in den Herbst 2005<br />

(Annahme<br />

bis ca. Ende November) garantieren und es darüber bereits eine schriftliche<br />

Vereinbarung mit <strong>der</strong> ARGE Allbau/Erdbau gibt u. damit <strong>der</strong> Gemeinde keinerlei<br />

Mehrkosten<br />

entstehen.<br />

Auf Anfrage Erlbacher, ob er das Schriftstück sehen kann, hat <strong>der</strong> Bürgermeister dies<br />

bestätigt; die Einsicht ist je<strong>der</strong>zeit möglich.<br />

zu TOP 3.2 Haselberger/Danzinger:<br />

Seine Frage: Warum ist es nicht möglich, gerade für einen so großen Bauträger wie<br />

<strong>der</strong><br />

GSWB den Grundpreis entsprechend auszuverhandeln, damit die GRZ nicht erhöht<br />

werden muss. Ein geringerer Grundpreis würde natürlich auch dazu beitragen, dass<br />

Mietwohnungen leichter gebaut werden können. Weiters wurde eine Garantie<br />

verlangt, dass hier auf jeden Fall Mietwohnungen gebaut werden und es nicht wie<strong>der</strong><br />

so wie bei <strong>der</strong> Ferstl-Wiese passiert, dass Eigentumswohnungen gebaut werden.<br />

Im Falle <strong>der</strong> Umwidmung <strong>der</strong> Handlechner- und Kellnergründe wurde auch alle Wege<br />

gesucht, dass günstigste Grundstücke (zwanghaft) <strong>zur</strong> Verfügung gestellt werden.<br />

Frage, ob das nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt?<br />

Ansonsten keine Einwendungen zum Protokoll.<br />

zu TOP 4) Raumordnung: Pfadfin<strong>der</strong>dorf Zellhof: Ansuchen um Erteilung <strong>der</strong>


zu TOP 4.1)<br />

Seite 5<br />

Einzelbewilligung <strong>zur</strong> Umwidmung des ehemaligen Schweinestalls<br />

für nicht landwirtschaftliche Zwecke<br />

BGM Maislinger: Es liegen positive Stellungnahmen <strong>der</strong> Raumplanung und des<br />

Naturschutzes vor. Darüber hinaus wurden keine Einwendungen eingebracht.<br />

Das Verfahren wurde ordnungsgemäß durchgeführt.<br />

In <strong>der</strong> Folge bringt <strong>der</strong> BGM das Gutachten <strong>der</strong> örtlichen Raumplanung <strong>der</strong><br />

Gemeindevertretung <strong>zur</strong> Kenntnis:<br />

Gutachten:<br />

Der Verein Pfadfin<strong>der</strong>dorf Zellhof beabsichtigt als Pächter, den ehemaligen<br />

Schweinestall durch Umbau einer Nutzungsän<strong>der</strong>ung für nicht landwirtschaftliche<br />

Zwecke zu zuführen, um den Bedarf an zusätzlichen Schlafplätzen für das<br />

Pfadfin<strong>der</strong>dorf zu decken. Dazu soll das Dachgeschoss durch die Anhebung des<br />

Dachstuhls um ca. 0,50 m erhöht werden, um als Matratzenlager genutzt werden zu<br />

können. Zur Erschließung des Dachgeschosses ist im Nordwesten eine Außenstiege<br />

geplant. Das bestehende Fundament wird teilweise unterfangen und die Fenster und<br />

Türöffnungen geringfügig verän<strong>der</strong>t. Das Erd- und Dachgeschossfläche bleiben<br />

gegenüber dem Bestand unverän<strong>der</strong>t. Auch durch die Anhebung des Dachstuhls<br />

kommt es zu keiner Anrechnung <strong>der</strong> Dachgeschossfläche, da die Bestimmungen des<br />

§33 Abs. 3 ROG 1998 Anwendung finden. Die Gesamtgeschossfläche än<strong>der</strong>t sich<br />

durch die geplante Außenstiege gegenüber dem Bestand geringfügig, da sie <strong>zur</strong><br />

Geschossfläche zu zählen ist.<br />

Zusammenfassung:<br />

Das gegenständliche Vorhaben steht nicht im Wi<strong>der</strong>spruch zu den Zielsetzungen und<br />

Vorgaben des Räumlichen Entwicklungskonzeptes <strong>der</strong> Gemeinde <strong>Mattsee</strong> sowie den<br />

Bestimmungen des § 24 Abs. 3 ROG 1998 und fügt sich in die bestehenden und<br />

anstrebten Strukturverhältnisse ein.<br />

VBGM Brandhuber:<br />

Das Vorhaben wurde im Raumordnungsausschuss bei <strong>der</strong> <strong>Sitzung</strong> am 13. 9.2005<br />

besprochen und <strong>zur</strong> Beschlussfassung empfohlen.<br />

Antrag BGM auf Beschlussfassung <strong>zur</strong> Erteilung <strong>der</strong> gegenständlichen<br />

Einzelbewilligung.<br />

Beschluss: einstimmig<br />

zu TOP 4.2<br />

Abtretung GP 1084/8 KG <strong>Mattsee</strong>, Handlechnergründe (Firma Thurnberger).<br />

Bericht BGM:<br />

In <strong>der</strong> Bauplatzerklärung vom 25.7.2001 ist festgelegt worden, dass die<br />

GP. 1084/8 KG. <strong>Mattsee</strong> ( 52m2) auf Wunsch des Einschreiters unentgeltlich an<br />

die Gemeinde <strong>Mattsee</strong> abgetreten wird.<br />

Einschreiter war Fa. Thurnberger BaugesmbH. & Co. KG.<br />

Fa. Thurnberger ist <strong>der</strong>zeit noch grundbücherlicher Eigentümer <strong>der</strong> GP. 1084/8<br />

Der Einschreiter ist mittlerweile in Konkurs gegangen.<br />

Da die Konkursmasse in Kürze aufgelöst und das Konkursverfahren abgeschlossen<br />

wird, soll nun dieses Grundstück in das „öffentliche Gut (Straße)“ <strong>der</strong> Gemeinde<br />

übertragen werden, da nach Auflösung <strong>der</strong> Konkursmasse kein Ansprechpartner<br />

mehr vorhanden ist.<br />

Im Abtretungsvertrag unter Pkt. V Kosten und Gebühren ist die Übernahme durch die


Seite 6<br />

Gemeinde festgehalten.<br />

Dies ist aus gebührenrechtlichen Überlegungen erfor<strong>der</strong>lich.<br />

Da die Kostenübernahme jedoch nicht den Festlegungen <strong>der</strong> Bauplatzerklärung<br />

entspricht, hat die Gemeinde vorerst keine Zustimmung für den Abtretungsvertrag<br />

erteilt. Nachdem Herr Foulonneau, Besitzer von zwei Liegenschaften im Anschluss<br />

an die GP 1084/8 ist, dieser eine Liegenschaft veräussern will, ist diese Abtretung für<br />

ihn <strong>zur</strong> Aufschließung erfor<strong>der</strong>lich (dzt. drei Besitzer). Daher hat dieser sich<br />

bereiterklärt, die Kosten <strong>der</strong> Vertragserstellung (beauftragt RA Dr. Wöran, Sbg.)<br />

nunmehr zu übernehmen, sodass die GP. 1084/8 kosten- und lastenfrei ins Eigentum<br />

<strong>der</strong> Gemeinde übergehen kann.<br />

Würde die Gemeinde die Übernahme <strong>der</strong> GP. 1084/8 erst mit <strong>der</strong> gesamten neuen<br />

Aufschließungsstraße vornehmen, ist damit zu rechnen, dass das Konkursverfahren<br />

mittlerweile beendet ist und es keinen Ansprechpartner mehr gibt.<br />

Es gäbe niemand mehr, dem das Grundstück gehört, weil es keine Masseverwalter<br />

mehr gibt.<br />

Es scheint daher sinnvoll, dass <strong>der</strong> ordnungsgemäße rechtliche Zustand jetzt<br />

hergestellt und <strong>der</strong> kosten- und lastenfreien Abtretung an die Gemeinde zugestimmt<br />

wird.<br />

Laut BGM Maislinger ist <strong>der</strong> Einwand von GV Steiner bezüglich Nichtübernahme von<br />

Stichstraßen gerechtfertigt. Die Festlegung in <strong>der</strong> gegenständlichen<br />

Bauplatzerklärung<br />

macht diesen Schritt aber notwendig.<br />

Antrag BGM auf Zustimmung <strong>zur</strong> Übernahme <strong>der</strong> GP. 1084/8 KG. <strong>Mattsee</strong><br />

ins öffentliche Gut.<br />

Beschluss: Der Antrag wird mit <strong>der</strong> Gegenstimme von GV Steiner Bernhard<br />

beschlossen.<br />

Begründung von GV Steiner: Es darf zu keinen Beispielsfolgerungen bei<br />

künftigen Bauplatzerklärungen kommen.<br />

zu TOP 5) Parkplatz - Nord<br />

zu TOP 5.1) Berichterstattung<br />

Am 7.10.2005 ist die aufsichtsbehördliche Bewilligung <strong>zur</strong> Abän<strong>der</strong>ung des Flächen-<br />

widmungsplanes eingelangt.<br />

Die naturschutzbehördliche Bewilligungsverhandlung ist vom 6. auf 20. Oktober<br />

verschoben worden. Auf Grund <strong>der</strong> Vorgespräche ist mit einer Bewilligung zu<br />

rechnen.<br />

zu TOP 5.2) Vereinbarung Feichtner<br />

BGM: Mit Schreiben vom 14.9.2005 teilt die Naturschutzabteilung des Landes mit,<br />

dass<br />

die naturschutzbehördliche Bewilligung für den Surfplatz endgültig erloschen ist und<br />

bis<br />

längstens 15.10.2005 folgende Maßnahmen durchzuführen sind:<br />

Entfernung WC-Anlage, Auflassen PKW-Abstellplatz, Schließung Seezugang durch<br />

Pflanzung standorttypischer Sträucher.<br />

Feichtner ist Eigentümer des Grundstücks auf dem die WC-Anlage situiert ist. Für die<br />

Verlängerung <strong>der</strong> naturschutzbehördlichen Bewilligung <strong>der</strong> WC-Anlage ist die<br />

Zustimmung Feichtners erfor<strong>der</strong>lich.<br />

Von Feichtner Hermann liegt ein Angebot vor.


Seite 7<br />

Für den Erhalt und die Nutzung <strong>der</strong> WC-Anlage stellt er sich die Anpachtung des<br />

Grundstücks (1041 qm) zum Iglhauser Pachtzins vor (Euro 2,01 pro m2 = Euro<br />

2.092,41 netto jährlich). Dieses Grundstück war bis 31. 12. 2004 von <strong>der</strong> Gemeinde<br />

für den Surfplatz angepachtet.<br />

Auf diesem Grundstück befindet sich weiters ein kleiner Teil <strong>der</strong> Ausfahrt auf die<br />

Landesstraße, die Zufahrt zum Pumpenhaus des Reinhalteverbandes und <strong>zur</strong><br />

Liegenschaft Maislinger.<br />

Die Neuerrichtung einer behin<strong>der</strong>tengerechten WC-Anlage im Bereich <strong>der</strong> Haltestelle<br />

soll überlegt werden. Eine <strong>der</strong>artige Anlage ist för<strong>der</strong>ungsfähig.<br />

Bis <strong>zur</strong> nächsten GV-<strong>Sitzung</strong> am 7. November sollen Kostenschätzungen eingeholt<br />

und<br />

För<strong>der</strong>ungsmöglichkeiten geprüft werden.<br />

Daher wird eine allfällige Vereinbarung mit Feichtner bis <strong>zur</strong> nächsten GV-<strong>Sitzung</strong><br />

<strong>zur</strong>ückgestellt.<br />

zu TOP 5.3) Auftragsvergabe<br />

Entsprechend dem Ausschreibungsergebnis wurde am 4.04.05 <strong>der</strong> Auftrag für die<br />

Errichtung des Parkplatzes an die Bietergemeinschaft All- und Erdbau GesmbH<br />

beschlossen.<br />

Weitere Aufträge für Beleuchtung, Bepflanzung, Wartehäuschen, Zaun und<br />

Haltestelle Marktplatz erfolgen nach Vorliegen entsprechen<strong>der</strong> Angebote.<br />

Auf Grund <strong>der</strong> verspäteten Bewilligungsverhandlungen verzögert sich auch <strong>der</strong><br />

Baubeginn.<br />

Der eigentliche gewünschte Fertigstellungstermin war <strong>der</strong> Dez. 2005. Grund:<br />

Fahrplanumstellung <strong>der</strong> ÖBB-Postbus GmbH.“ und damit verbunden die Einrichtung<br />

<strong>der</strong> Haltestelle. Dieser Termin ist nicht mehr zu halten und darum die Dringlichkeit<br />

nicht mehr gegeben.<br />

Im Einvernehmen mit <strong>der</strong> beauftragten Bietergemeinschaft All- und Erdbau wurde<br />

nun festgelegt, dass <strong>der</strong> Baubeginn <strong>der</strong> Firma freigestellt ist, die Fertigstellung<br />

allerdings für 1. Mai für den Ausflugs- und Strandbadverkehr sichergestellt werden<br />

muss.<br />

Voraussichtlich wird erst im nächsten Jahr frühestens im Dezember 2005 - je nach<br />

Witterung - begonnen.<br />

Mit <strong>der</strong> Bietergemeinschaft ist abgesprochen, dass nachvollziehbare Preis- (z.B.<br />

Asphalt wurde durch Ölengpass teurer) und Lohnerhöhungen akzeptiert werden.<br />

Dieses Angebot wird von unserem Bauleiter Ing. Hagenhofer überprüft.<br />

Mit dem „Postbus“ ist bezüglich <strong>der</strong> Verschiebung das Einvernehmen hergestellt.<br />

Wenn möglich soll im Sommer <strong>der</strong> neue Busterminal im Fahrplan Berücksichtigung<br />

finden – ansonst mit Dezember 2006.<br />

zu TOP 5.4) Finanzierung - Darlehensaufnahme<br />

Nachdem die Baumaßnahmen <strong>zur</strong>ückgestellt sind, wird auch eine Beschlussfassung<br />

für eine allfällige Darlehensaufnahme bis <strong>zur</strong> nächsten GV-<strong>Sitzung</strong> <strong>zur</strong>ückgestellt.<br />

Die För<strong>der</strong>ungszusage Land Oberösterreich Abt. Verkehrstechnik ist noch<br />

ausständig.<br />

Mit Schreiben vom 26.8.2005 teilte diese Abteilung mit, dass nach Rücksprache mit<br />

dem<br />

Verkehrsreferenten des Landes OÖ, Hr. LHStv. DI. Erich Hai<strong>der</strong> das Land OÖ für die


Seite 8<br />

Errichtung des P&R Parkplatzes aus dem Verkehrsressort keine Mittel <strong>zur</strong> Verfügung<br />

stellen kann, weil <strong>der</strong> betroffene Parkplatz im Bundesland Salzburg liegt und das Verkehrsressort<br />

des Landes OÖ lediglich För<strong>der</strong>ungen für P&R-Anlagen an Bahnhöfen<br />

vergibt.<br />

Für die Errichtung eines Wartehauses bei <strong>der</strong> Bushaltestelle am Pendlerplatz kann<br />

eine<br />

För<strong>der</strong>ung im Rahmen des Haltestellenför<strong>der</strong>ungsprogrammes des Landes in<br />

Aussicht<br />

gestellt werden.<br />

Diesbezüglich hat <strong>der</strong> Bürgermeister die Landeshauptfrau Mag. Gabriele Burgsteller<br />

ersucht, beim oö. Landesrat Hai<strong>der</strong> zu intervenieren, damit dieses für die Region so<br />

wichtige Projekt auch vom Land OÖ finanziell unterstützt wird.<br />

Das gegenständliche Schreiben bringt <strong>der</strong> BGM <strong>der</strong> GV <strong>zur</strong> Kenntnis.<br />

Am 4.10.2005 hat die Frau Landeshauptfrau ein Schreiben an LHSt. DI. Erich Hai<strong>der</strong><br />

gerichtet, in welchem sie beson<strong>der</strong>s darauf hinweist, dass dieser P&R- Platz<br />

insbeson<strong>der</strong>e<br />

auch für die Nutzung durch Pendler, aber auch Ausflugs- und Tagesgäste aus dem<br />

oö. Raum vorgesehen ist und daher ersucht, den Sachverhalt neuerlich einer Prüfung<br />

zu<br />

unterziehen. Sie bezieht sich dabei auch auf die positive Beurteilung und<br />

Ankündigung einer Unterstützung durch die oö. Verkehrsabteilung.<br />

GV Pöschl bringt das Schreiben <strong>der</strong> Landeshauptfrau den Gemeindevertretern <strong>zur</strong><br />

Kenntnis.<br />

Hinsichtlich GAF ist eine För<strong>der</strong>ungszusage ebenfalls noch offen.<br />

Ursprünglich hat die zuständige Abteilung (Hr. Oberreiter) informiert, dass <strong>der</strong><br />

Parkplatz Nord nicht geför<strong>der</strong>t werden kann (nach GAF-Richtlinien nicht för<strong>der</strong>fähig),<br />

jedoch dafür die Straßensanierung nach dem Kanalbau entsprechend unterstützt<br />

wird. Dafür wurde<br />

tatsächlich eine För<strong>der</strong>ungszusage von 60 % <strong>der</strong> Investitionskosten gegeben.<br />

Mit Schreiben vom 11.8.2005 hat <strong>der</strong> BGM neuerlich beim GAF um För<strong>der</strong>ung des<br />

Parkplatzes Nord für den Gemeindeanteil von 200.000,00 angesucht; wofür sich <strong>der</strong><br />

BGM eine 50 %ige För<strong>der</strong>ung erhofft.<br />

Begründung: <strong>Mattsee</strong> erfüllt für die Region eine wichtige Aufgabe als Erholungsraum<br />

(siehe auch Formulierung im regionalen Entwicklungsplan); Verbauung <strong>der</strong><br />

Ferstlwiese<br />

durch die GSWB im Herbst 2005; dadurch Verlust von 40 % <strong>der</strong> bisherigen<br />

Parkflächen für das Strandbad; Parkplatz Nord für die wirtschaftliche Betriebsführung<br />

des Strandbades und somit für den Gemeindehaushalt unverzichtbar; enorme<br />

Min<strong>der</strong>einnahmen im<br />

Strandbad – Sommer 2005, dadurch spürbare Einschränkung des finanziellen<br />

Spielraumes.<br />

Davon ausgehend, dass bis <strong>zur</strong> nächsten <strong>Sitzung</strong> eine genauere Übersicht über die<br />

För<strong>der</strong>ungszusagen vorliegt, wird dieser Tagesordnungspunkt bzw. die<br />

Beschlussfassung für die„Darlehensaufnahme“ heute abgesetzt.<br />

Diskussion:<br />

Anfrage von GR Tscherteu bezüglich Notwendigkeit einer WC-Anlage?<br />

BGM: Bei Errichtung eines Busterminal wird laut Landesmobilitätskonzept die<br />

Herstellung<br />

einer WC-Anlage erwünscht.<br />

GR Tscherteu: Aus Kostengründen die Errichtung einer Fertigteil-WC-Anlage


überlegen.<br />

Seite 9<br />

Anfrage GR Alterdinger, ob bei Errichtung einer neuen WC-Anlage eine<br />

naturschutzbehördliche Bewilligung erfor<strong>der</strong>lich ist? In diesem Falle wäre auch die<br />

Verlängerung <strong>der</strong> Abwasseranlage (Schmutzwasserkanal) erfor<strong>der</strong>lich.<br />

BGM Maislinger: Er wird bei <strong>der</strong> naturschutzbehördlichen Bewilligungsverhandlung<br />

auf<br />

die Genehmigung <strong>der</strong> bestehenden WC-Anlage drängen; wobei sich die Gemeinde<br />

offen<br />

lässt, ob sie dann tatsächlich ein neues WC errichtet.<br />

GV Weindl: SPÖ-Fraktion stimmt einer Auftragsvergabe zum Bau des Parkplatzes<br />

erst zu,<br />

wenn die Finanzierung sichergestellt ist.<br />

BGM verweist diesbezüglich nochmals darauf, dass die Entscheidung des GAF etwas<br />

dauert und deshalb vom Gemein<strong>der</strong>eferat empfohlen wird, bei Bedarf bis <strong>zur</strong><br />

endgültigen<br />

Entscheidung ein Zwischenfinanzierungsdarlehen aufzunehmen.<br />

Anfrage GV Lindner, wer die alte WC-Anlage entfernt?<br />

BGM: Er bemüht sich um eine Bewilligung für das bestehende WC.<br />

Wird das WC nicht benötigt, soll es im Zuge <strong>der</strong> Baumaßnahmen für den Parkplatz<br />

entfernt werden.<br />

BGM: Aufgrund <strong>der</strong> enormen Preiserhöhungen beim Treibstoff ist von <strong>der</strong><br />

ARGE Allbau/Erdbau eine pauschale Erhöhung <strong>der</strong> Baukosten um ca. 3,5%<br />

vorgeschlagen worden.<br />

Mit Bauleiter Ing. Hagenhofer ist vereinbart worden, dass dieser bis <strong>zur</strong> nächsten<br />

<strong>Sitzung</strong><br />

aufgrund <strong>der</strong> Indexzahlen die tatsächliche Preiserhöhung ermittelt.<br />

GV Unger: Es ist ein Nachtragsangebot vorzulegen und ein nachträglicher Auftrag zu<br />

vergeben.<br />

Anfrage GV Handlechner, ob <strong>der</strong> Weg über den Unersee zum Strandbad bereits in<br />

<strong>der</strong><br />

erste Bauphase errichtet wird?<br />

BGM Maislinger bejaht dies und ersucht ihn um Terminvereinbarung zwecks<br />

Trassenbe-<br />

sichtigung. Die Wegführung soll gemäß <strong>der</strong> ursprünglich Planung erfolgen.<br />

Anregung GR Schöchl: Für den Parkplatz zwei Ebenen schaffen, damit Stützmauer<br />

nicht<br />

erfor<strong>der</strong>lich ist.<br />

GR Alterdinger: Dafür braucht man längere Fahrspuren – somit keine Ersparnis.<br />

BGM: Die Planung ist abgeschlossen<br />

zu TOP 6) Polytechnische Schule<br />

zu TOP 6.1) Aktueller Stand, Bericht<br />

Am 23.9.2005 gab es ein Gespräch von PM1-Chef DI. Rieger mit Polyt. Schule,<br />

Hauptschule, musikum, USC-Fußball und JUZ, in welchem diese nochmals ihre<br />

Vorstellungen<br />

und Wünsche vorgetragen haben, damit anschließend <strong>der</strong> Architektenwettbewerb<br />

vorbereitet werden kann.


Seite 10<br />

DI Rieger wird bei <strong>der</strong> nächsten GV-<strong>Sitzung</strong> am 7. 11. Bericht erstatten.<br />

GV Pöschl: Bei diesem Gespräch ist auch über eine Reihung hinsichtlich <strong>der</strong> Maß-<br />

nahmen beraten worden, die etwa so aussieht:<br />

Errichtung Polyt. Schule, Sanierung Hauptschule, Erneuerung musikum, Erneuerung<br />

Festsaal.<br />

zu TOP 6.2) KEG-Gesellschaftervertrag<br />

Der Grundsatzbeschluss über die Gründung einer KEG (=Kommandit-Erwerbs-<br />

Gesellschaft) wurde in <strong>der</strong> GV-<strong>Sitzung</strong> am 14.7.2005 bereits gefasst und in <strong>der</strong> GVO-<br />

<strong>Sitzung</strong> am 28.7.2005 das Salzburger Kommunalservice beauftragt, die KEG-<br />

Bildung in die Wege zu leiten (Vertragserstellung etc.).<br />

Den Vertrag hat das Sbg. Kommunalservice in Zusammenarbeit mit dem<br />

Gemein<strong>der</strong>eferat erstellt.<br />

Den Fraktionen ist ein Vertragsentwurf <strong>zur</strong> Beratung zugestellt worden.<br />

Die wichtigsten Inhalte des <strong>zur</strong> Beschlussfassung vorliegenden Vertrages:<br />

Die Gesellschaft führt die Firma „Marktgemeinde <strong>Mattsee</strong> Immobilien KEG“.<br />

Sitz <strong>der</strong> Gesellschaft ist „5163 <strong>Mattsee</strong>“.<br />

Gegenstand <strong>der</strong> Gesellschaft ist <strong>der</strong> Erwerb, die Entwicklung, die Errichtung bzw.<br />

Sanie-<br />

rung und Verwaltung von Liegenschaften sowie <strong>der</strong>en Vermietung insbeson<strong>der</strong>e an<br />

die<br />

Marktgemeinde <strong>Mattsee</strong> und an Dritte.<br />

Die Gesellschaft beginnt mit <strong>der</strong> Eintragung in das Firmenbuch.<br />

Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Dauer geschlossen.<br />

Der Bürgermeister als Gesellschafter gehört <strong>der</strong> Gesellschaft während <strong>der</strong> Tätigkeit<br />

bzw. Ausübung seines Amtes an. Im Falle des Ausscheidens aus dem<br />

Bürgermeisteramt<br />

überträgt er seinen Kommanditanteil an den Amtsnachfolger mit Stichtag des<br />

jeweiligen Amtsantrittes.<br />

Die Geschäftsführung liegt ausschließlich bei <strong>der</strong> Marktgemeinde <strong>Mattsee</strong> als<br />

persönlich<br />

haftende Gesellschafterin; diese führt die Geschäfte und vertritt die Gesellschaft nach<br />

außen im Sinne <strong>der</strong> Sbg. Gemeindeordnung. Die Gemeindevertretung ist in allen<br />

Ange-<br />

legenheiten des eigenen Wirkungsbereiches zuständig, die nicht ausdrücklich durch<br />

Gesetz dem Bürgermeister o<strong>der</strong> <strong>der</strong> Gemeindevorstehung zugewiesen sind.<br />

Die Gesellschaft erhält einen Beirat, dessen Mitglie<strong>der</strong> jene Personen sind, die<br />

gleich-<br />

zeitig auch Mitglied des Überprüfungsausschusses sind.<br />

Antrag BGM auf Beschlussfassung des vorliegenden KEG-Vertrages<br />

Beschluss: einstimmig<br />

Weitere Schritte:<br />

Vorlage <strong>zur</strong> aufsichtsbehördlichen Bewilligung<br />

Weiterleitung des bewilligten Vertrages an das Kommunalservice <strong>zur</strong> Einreichung


Seite 11<br />

beim Landesgericht Salzburg als Handelsgericht <strong>zur</strong> Eintragung in das Firmenbuch<br />

Einrichtung <strong>der</strong> KEG-Buchhaltung mit eigener Steuer- und UID-Nr.; eigenes<br />

Bankkonto<br />

zu TOP 7) Schlosscafe: Mietvertrag<br />

BGM Maislinger übergibt infolge Befangenheit (Schwägerin Maislinger Roswitha ist<br />

Vertragspartnerin) den Vorsitz an VBGM Brandhuber und verlässt den <strong>Sitzung</strong>ssaal.<br />

VBGM Brandhuber ersucht GR Schöchl um Berichterstattung<br />

Nach umfangreichen Vorgesprächen hat <strong>der</strong> Wirtschaftausschuss in <strong>der</strong> <strong>Sitzung</strong> am<br />

8. Sept. für die GV einen Vorschlag (ausgefertigt von RA Dr. Müller Michael) <strong>zur</strong><br />

Ergänzung des bestehenden Vertrages vom 19. 2. 2004 ausgearbeitet.<br />

Er ist mit <strong>der</strong> Bestandnehmerin Roswitha Maislinger abgesprochen und von ihr in <strong>der</strong><br />

vorliegenden Form mit Unterschrift bestätigt worden. Der Vertragsentwurf ist auch mit<br />

<strong>der</strong> Schlossverwaltung in allen Details nochmals besprochen worden.<br />

Nachstehend die wichtigsten Än<strong>der</strong>ungen:<br />

I. Bestandgegenstand:<br />

Ergänzung: „Gemeinsame Nutzung bei Veranstaltungen“<br />

2. Obergeschoss: Vorraum/Büro und Teeküche<br />

Diese Räume werden als Aufenthaltsraum für das Personal des Schlosscafes<br />

benutzt.<br />

Bei Veranstaltungen im Schloss muss dieser Raum jedoch je<strong>der</strong>zeit als<br />

Künstlergar<strong>der</strong>obe und für externe Caterer geräumt werden.<br />

III. Bestanddauer:<br />

letzter Absatz über Möglichkeit <strong>der</strong> einvernehmlichen Auflösung mit 6-monatiger<br />

Kündigungsfrist entfällt.<br />

IV. Bestandzins:<br />

Der Bestandzins wird auf Euro 2.000,00 zzgl. 20 % MWSt. reduziert;<br />

folgende Ergänzung:<br />

Die Bestandnehmerin übernimmt die Kosten für den Umbau (Schank und Tresen)<br />

und die Zusatzausstattung laut Liste. Der Umbau geht nach Ende des<br />

Bestandverhältnisses ohne Ablösezahlung in das Eigentum <strong>der</strong> Bestandgeberin über.<br />

Der Erlös aus dem Verkauf <strong>der</strong> bestehenden Anlage gebührt <strong>der</strong> Bestandgeberin.<br />

Sollte das Bestandverhältnis vorzeitig beendet werden, so werden die nicht<br />

entfernbaren Investitionen aliquot <strong>zur</strong> nicht verbrauchten Bestandzeit durch die<br />

Bestandsgeberin gegen Vorlage <strong>der</strong> ursprünglichen Rechnung ersetzt. (Beispiel:<br />

Nach Ablauf von 6 Jahren werden 40% <strong>der</strong> Investitionskosten, ohne Verzinsung,<br />

ersetzt).<br />

Die Bestandnehmerin ist ferner berechtigt, den Wolf-Dietrich-Saal halb- o<strong>der</strong><br />

ganztags zu mieten, wobei unter Halbtag die Zeit am Vormittag von 09.00 Uhr bis<br />

14.00 Uhr gemeint ist. Die Nutzung ist nur unter Voranmeldung, je nach Verfügbarkeit<br />

möglich; auf eine genaue Einhaltung <strong>der</strong> Zeiten ist zu achten. Sollte <strong>der</strong> Wolf-Dietrich-<br />

Saal nicht zu den vertraglich vereinbarten Zeiten geräumt sein, behält sich die<br />

Bestandgeberin vor, die darüber hinausgehende Zeit zu den Tarifen laut aktueller<br />

Preisliste zu verrechnen. Als Nutzungsentgelt wird <strong>der</strong> Bestandnehmerin <strong>der</strong><br />

„Partnertarif“ verrechnet.<br />

(Halbtag = 50 % des Tages-Partnertarifes)


Seite 12<br />

V. Betriebskosten<br />

Soweit dies möglich ist, sollten für das Bestandobjekt von <strong>der</strong> Bestandnehmerin<br />

direkte Bezugsverträge mit den Anbietern für Wasser, Strom, etc. abgeschlossen und<br />

<strong>der</strong> Verbrauch durch eigene Zähler festgestellt werden.<br />

Die weiteren Betriebskosten werden analog <strong>der</strong> §§ 21 ff MRG ermittelt und sind mit<br />

einem Anteil von 35 % <strong>der</strong> Gesamtkosten von <strong>der</strong> Bestandnehmerin zu bezahlen.<br />

VI Kontrollrecht <strong>der</strong> Bestandgeberin<br />

Die Bestandgeberin hat das Recht, das Bestandobjekt je<strong>der</strong>zeit zu den Betriebszeiten<br />

zu betreten und zu besichtigen. Außerhalb <strong>der</strong> Betriebszeiten ist die Bestandgeberin<br />

bei Vorliegen eines wichtigen Grundes berechtigt, die Räumlichkeiten des<br />

Bestandgegen- standes gegen vorheriges schriftliches Aviso, das mindestens drei<br />

Tage vor dem Besichtigungstermin bei <strong>der</strong> Bestandnehmerin eingelangt sein muss,<br />

zu betreten.<br />

VII Instandhaltung<br />

Bei Übernahme des Bestandgegenstandes durch die Bestandnehmerin, war dieser<br />

neu renoviert und generalsaniert, bzw. handelte es sich bei <strong>der</strong> Veranda um einen<br />

Neubau.<br />

Die Bestandnehmerin ist verpflichtet, das Bestandsobjekt pfleglich zu behandeln, es<br />

in ordentlichem Zustand zu erhalten und bei <strong>der</strong> Auflösung des Bestandverhältnisses<br />

im übernommenen Zustand unter Berücksichtigung <strong>der</strong> normalen Abnützung,<br />

besenrein, <strong>der</strong> Bestandgeberin zu übergeben. Die Bestandgeberin ist für die<br />

Instandhaltung <strong>der</strong> Gebäudesubstanz, <strong>der</strong> Fassade und <strong>der</strong> nicht vom<br />

Bestandvertrag umfassten Außenanlagen verantwortlich.<br />

Der Bestandnehmerin hingegen obliegt die Instandhaltung <strong>der</strong> in Bestand<br />

genommenen Räumlichkeiten und Außenflächen (Terrasse) sowie <strong>der</strong> Einrichtung<br />

und des Inventars.<br />

Insbeson<strong>der</strong>e hat die Bestandnehmerin stets für eine gefahrlose Benützung <strong>der</strong> den<br />

gewerblichen Zwecken dienenden Räume, Stiegenhäuser zu sorgen. Die Stiege des<br />

Haupteinganges zum Schlosscafe ist während <strong>der</strong> Geschäftszeiten von Schnee und<br />

Glatteis freizuhalten. Sie hat diesbezüglich die Bestandgeberin schad- und klaglos zu<br />

halten. Die Schneeräumung <strong>der</strong> Zufahrt, des Schlosshofes und <strong>der</strong> übrigen Treppen<br />

zum Schloss ist von <strong>der</strong> Bestandgeberin zu veranlassen.<br />

VIII. Än<strong>der</strong>ungen am o<strong>der</strong> im Objekt:<br />

Pkt. c) „ ...o<strong>der</strong> dass eine durch die Verän<strong>der</strong>ung bewirkte Wertsteigerung.... sowie<br />

<strong>der</strong><br />

letzte Absatz: ......die näheren Umstände sowie die Höhe <strong>der</strong> Ablöse....“<br />

entfallen<br />

IX: vorzeitige Auflösung::<br />

Berichtigung: bei konsensloser (anstatt konzessionsloser) Än<strong>der</strong>ung <strong>der</strong> Betriebsart<br />

Von <strong>der</strong> Bestandnehmerin:<br />

Aus den Gründen des § 1117 ABGB<br />

XI Rechtsnachfolge:<br />

Berichtigung: „Den Erben <strong>der</strong> Bestandnehmerin steht das Recht zu, binnen 6<br />

Monaten nach Ableben <strong>der</strong> Bestandnehmerin zu erklären, das Bestandsverhältnis<br />

nicht Fortsetzen zu wollen.“


Seite 13<br />

XVIII Zusatzvereinbarungen<br />

Berichtigung: „Bei allen Veranstaltungen, Festen und Feiern im Schloss ist die<br />

Bestandnehmerin bzw. Schlossveraltung verpflichtet, auf die Möglichkeit <strong>der</strong><br />

gastronomischen Versorgung durch das Schlosscafe hinzuweisen. Bei Anfragen wird<br />

den Angebotsunterlagen <strong>der</strong> Schlossverwaltung das vom Schlosscafe beigestellte<br />

Leistungsangebot beigelegt. Im Falle eines gewünschten Caterings ist bei<br />

Inanspruchnahme <strong>der</strong> Infrastruktur vom Caterer das Einvernehmen mit dem<br />

Schlosscafe (Bestandnehmerin) herzustellen.“<br />

Nebenvereinbarungen bzw.<br />

ergänzende Erklärung zum Vertrag:<br />

Vorbemerkung:<br />

Das Management <strong>der</strong> Schlossverwaltung bzw. die Gemeinde und die Pächterin des<br />

Schlosscafes kommen überein, dass sie diesen Vertrag mit dem Willen und <strong>der</strong><br />

Erwartung schließen, die Geschäftsbemühungen bei<strong>der</strong> Vertragsteile zu einem<br />

größtmöglichen Erfolg zu führen.<br />

Die hauptsächliche Einnahmequelle <strong>der</strong> Gemeinde ist die Vermietung bzw.<br />

Verpachtung <strong>der</strong> Räumlichkeiten an geschlossene Gesellschaften, die<br />

hauptsächliche Einnahmenquelle des Schlosscafes sind öffentlich zugängliche<br />

Veranstaltungen und die Betreibung des Cafebetriebes. Jede Seite <strong>der</strong><br />

Vertragsparteien wird den Partner dabei nach bestem Wissen unterstützen.<br />

1. Bestandgegenstand:<br />

Erdgeschoss:<br />

Die Gemeinde stellt den Lagerraum „Tassilosaal“ ohne Aufpreis <strong>zur</strong> Verfügung. Dafür<br />

müssen die Fluchtwege und Hausgänge frei bleiben.<br />

2. Obergeschoss:<br />

Die Gemeinde stellt den Büro-Vorraum ohne Aufpreis <strong>zur</strong> Verfügung.<br />

In diesem Bereich herrscht Rauchverbot.<br />

2. Bestandzins<br />

Jegliche Nutzung <strong>der</strong> Räumlichkeiten <strong>der</strong> Gemeinde müssen <strong>der</strong> Schlossverwaltung<br />

mitgeteilt werden. Dies kann in Form eines laufend geführten Buchungsplanes o<strong>der</strong><br />

durch schriftliche Anmeldung erfolgen.<br />

Für den Partnertarif erhält man eine Reduktion des Tagespreises (lt. Preisliste <strong>der</strong><br />

Gemeinde) von 60 %. (Partnertarif Normal)<br />

Die Anmietung eines ½ Tages (09:00 Uhr – 14:00 Uhr) wird vereinbart, da das<br />

Kerngeschäft (Frühstück) des Cafebetriebes einfach, unbürokratisch und<br />

kostengünstig ermöglicht werden soll. (Partnertarif Spezial).<br />

Um keine Konkurrenzsituation zwischen <strong>der</strong> Bestandnehmerin und <strong>der</strong><br />

Bestandgeberin zu schaffen, können die Halbtage zum ½ Partnertarif vormittags<br />

zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr konsumiert werden.<br />

Wird die Benützung (Partnertarif Spezial) nicht bei <strong>der</strong> Bestandgeberin<br />

(Schlossverwaltung) angemeldet bzw. im Buchungsplan dokumentiert, wird <strong>der</strong><br />

übliche Partnertarif (Partnertarif Normal) verrechnet.<br />

Ergänzende Son<strong>der</strong>vereinbarungen können kurzfristig getroffen werden, wenn die<br />

Nutzung des Schlosses dafür erhöht wird. Auch besteht die Möglichkeit, aus dem<br />

Tarif des ½ Partnertarifes (Partnertarif Spezial), für die Benützung zwischen 09.00<br />

Uhr und 14.00 Uhr die Reinigungskosten abzuziehen, wenn die Bestandnehmerin


Seite 14<br />

selber reinigt. Wird die Reinigung trotz Vereinbarung nicht durchgeführt, so wird <strong>der</strong><br />

übliche Partnertarif (Partnertarif Normal) verrechnet.<br />

7. Instandhaltung<br />

Wenn unvermittelt große Schneefälle auftreten, kann die Gemeinde nur den<br />

Zufahrtsweg zufriedenstellend ausräumen. Die Räumung <strong>der</strong> Stiege zum<br />

Haupteingang ist in diesem Fall nicht zu gewährleisten. Die übrigen Flächen im Ort<br />

haben Vorrang.<br />

18. Zusatzvereinbarungen<br />

Wenn vom externen Caterer die Infrastruktur des Schlosscafes benötigt wird, sollen<br />

sich diese im Sinne <strong>der</strong> Kundenfreundlichkeit direkt absprechen.<br />

In <strong>der</strong> Preisliste <strong>der</strong> Bestandnehmerin sollte neben den Preisen die Öffnungszeiten<br />

<strong>der</strong> Küche bzw. Anlieferungszeiten enthalten sein.<br />

Diskussion:<br />

GV Keplinger: Gesamtmietfläche ist im Vertrag festzuhalten.<br />

GR Unger: Ein Plan über die Mieträume ist dem Vertrag beizulegen.<br />

GV Tscherteu: Die Kurzfristigkeit fehlt; ist im Vertrag zu ergänzen.<br />

GV E<strong>der</strong>: Auf die Reinigung ist nach Anmietung des Wolf-Dietrich-Saales durch das<br />

Schloss-Cafe zu achten, wenn unmittelbar danach wie<strong>der</strong> ein Veranstaltung im<br />

W.D.Saal<br />

stattfindet.<br />

GR Unger: Der Schlossverwaltung sind Rahmenbedingungen zu setzen. Wenn es<br />

Probleme gibt, soll <strong>der</strong> Wirtschaftsausschuss vermitteln.<br />

GV Pöschl zu Pkt. XVIII: Der Begriff „Infrastruktur“ ist zu weit gefasst.<br />

GV E<strong>der</strong> stellt fest, dass die Mieten des Schlosscafes bei Weitervermietung z.B. für<br />

Cafe und Terasse wesentlich höher sind als die Mieten <strong>der</strong> Gemeinde.<br />

GR Unger: Wenn Schlossverwaltung z.B. für Hochzeit Räumlichkeit <strong>zur</strong> Vermietung<br />

anbietet, soll Schlosscafe Getränke- u. Speisenpreisliste beilegen.<br />

Wenn eine Hochzeit von einem externen Caterer betreut wird und dazu die<br />

Infrastruktur des Cafes benötigen, muß <strong>der</strong> Caterer dies mit <strong>der</strong> Bestandnehmerin<br />

(Schlosscafe) besprechen.<br />

GR Schöchl: Schlossverwaltung legt Preisliste für Raummieten und Schlosscafe für<br />

gastronomische Versorgung bei.<br />

Antrag GR Schöchl auf Beschlussfassung des vorliegenden Mietvertrages<br />

einschließlich Nebenvereinbarung zum Vertrag mit folgenden Ergänzungen:<br />

zu I. Bestandgegenstand: Erdgeschoß: Lagerraum im Tassilosaal<br />

genaue Angabe <strong>der</strong> Mietfläche sowie Beilage eines Planes mit Dar-<br />

stellung <strong>der</strong> Mietflächen<br />

zu IV.: Bestandzins: Verweis <strong>der</strong> „Kurzfristigkeit“<br />

Keine Weitergabe an Dritte zum Partnertarif<br />

zu XVIII.: Zusatzvereinbarungen: Definition „Infrastruktur“


Seite 15<br />

Wenn neue For<strong>der</strong>ungen vom Schloss-Cafe kommen, sind diese wie<strong>der</strong> neu zu<br />

verhandeln.<br />

Beschluss: einstimmig<br />

BGM Maislinger übernimmt wie<strong>der</strong> den Vorsitz <strong>der</strong> GV-<strong>Sitzung</strong>:<br />

BGM Bericht <strong>zur</strong> Schlossverwaltung:<br />

In <strong>der</strong> <strong>der</strong>zeitigen personellen Besetzung Stock/Handlechner läuft die Organisation<br />

sehr<br />

gut. Es herrscht auch ein sehr gutes Klima zwischen Schlossverwaltung und<br />

Schlosscafe.<br />

In einer <strong>der</strong> nächsten <strong>Sitzung</strong>en wird die Schlossverwaltung einen Bericht über die<br />

geschäftliche Entwicklung und eine Vorschau auf 2006 erstatten.<br />

GV E<strong>der</strong> lobt Arbeit und Kooperationsbereitschaft von Frau Stock sehr.<br />

Schloss-Homepage soll erneuert werden.<br />

GR Unger ersucht GV E<strong>der</strong> um Berichterstattung aus <strong>der</strong> Arbeitsgruppe <strong>der</strong><br />

Fachhochschule.<br />

GV E<strong>der</strong> wird diesbezüglich bei <strong>der</strong> nächsten GV-<strong>Sitzung</strong> berichten.<br />

GR Schöchl beantragt, dass jemand beauftragt wird, Mindestpreise in Abhängigkeit<br />

von <strong>der</strong> Auslastung für das Schloss zu errechnen.<br />

BGM: Diesbezüglich sind bereits Preisvergleiche mit an<strong>der</strong>en <strong>der</strong>artigen<br />

Unternehmen<br />

wie z.B. Schloss Goldegg angestellt worden.<br />

Die Tarife bis Ende 2005 stehen fest. Die Tarife ab 1.1.2006 sind von <strong>der</strong> GV bei <strong>der</strong><br />

Budgeterstellung zu beschließen.<br />

Der BGM schlägt vor, diese Angelegenheit in <strong>der</strong> nächsten GV-<strong>Sitzung</strong> zu behandeln.<br />

zu TOP 8) Klimabündnisbeitritt: Beitrittserklärung<br />

Der Grundsatzbeschluss für den Beitritt wurde bereits gefasst.<br />

Der Text für die Beitrittserklärung und die Zusammenfassung <strong>der</strong> Präsentation von<br />

Dr. Krier ist <strong>der</strong> GV mit dem Amtsvorschlag zugestellt worden.<br />

Der BGM erläutert im Detail nochmals die Beitrittserklärung:<br />

Die Marktgemeinde <strong>Mattsee</strong> bekennt sich dazu, die erfor<strong>der</strong>lichen Maßnahmen wie<br />

• Beteiligung an regionaler & österreichweiter Klimabündniskooperation<br />

• offener lokaler Arbeitskreis<br />

• Vorbildfunktion <strong>der</strong> kommunalen Einrichtungen<br />

• För<strong>der</strong>ung <strong>der</strong> Regionalkoordination für Bildungs- und Beratungsarbeit<br />

(Euro 0,08 pro Ew.)<br />

• Unterstützung <strong>der</strong> Projekte in Amazonien (Euro 0,08 pro Ew.)<br />

• Beitritt internationaler Verein (assoziiert)<br />

in <strong>der</strong> Gemeinde umzusetzen.<br />

Der Umweltausschuss soll mit Dr. Krier vom Klimabündnis eine Aktion vorbereiten.<br />

GR Schöchl spricht sich gegen diesen Beitritt aus.<br />

Begründung: Es wird dabei viel Image mit wenig Wirkung aufgebaut. In fast allen<br />

Holzprodukten ist Tropenholz beinhaltet.


Seite 16<br />

BGM: Durch Bewusstseinsbildung – auch in unserer Gemeinde – kann sehr viel<br />

bewirkt<br />

werden.<br />

GV Keplinger steht dem Beitritt skeptisch gegenüber. Er sieht darin nur eine<br />

Vereinsunterstützung. Es gibt wenig Vorschläge für Maßnahmen durch die<br />

Gemeinde.<br />

GV Tscherteu: Das ist Bewusstseinsbildung und Vernetzung mit an<strong>der</strong>en<br />

Gemeinden.<br />

BGM: Schulen werden in ein Projekt eingebunden.<br />

Antrag BGM auf Beschlussfassung <strong>der</strong> Beitrittserklärung zum Klimabündnis:<br />

Beschluss:<br />

Gegen den Beitritt stimmen: GR Schöchl, GV Söllner, GV Keplinger<br />

Für den Beitritt stimmen: BGM Maislinger, VBGM Brandhuber, GR Alterdinger,<br />

GR Tscherteu, GV Kuel, GV Steiner, GV Handlechner, GV Lindner, GV Plank,<br />

GR Unger, GV Pöschl, GV Weindl, GV Lackner, GV E<strong>der</strong>.<br />

zu TOP 9) Berichte des Bürgermeisters<br />

Kin<strong>der</strong>betreuung<br />

Kin<strong>der</strong>garten 56 Kin<strong>der</strong> – 2 für Dez/Jänner angemeldet<br />

1/15er, 2/14er, 1/13-er Gruppe<br />

Es ist zu prüfen, ob die För<strong>der</strong>ungen des Landes bei dieser Kin<strong>der</strong>anzahl noch<br />

gewähr-<br />

leistet ist.<br />

Schulkindbetreuung ausgelastet (17 Kin<strong>der</strong>)<br />

Vlip ausgelastet 800% (4 Kin<strong>der</strong> über 3 Jahre – 6 Kin<strong>der</strong><br />

unter 3 Jahre)<br />

Tagesmütter u .a Einr. 775% ausgelastet (12/50%, 1/75%, 1/100%)<br />

Die Beför<strong>der</strong>ung <strong>der</strong> Kin<strong>der</strong>gartenkin<strong>der</strong> kommt wegen einer zu geringen Anzahl an<br />

Anmeldungen (5 Kin<strong>der</strong>), wie im Vorjahr auch, nicht zustande.<br />

Entwicklung <strong>der</strong> Geburtenjahrgänge<br />

Folgen für Kin<strong>der</strong>garten<br />

Im kin<strong>der</strong>gartenfähigen Alter befindliche Kin<strong>der</strong> in unserer Gemeinde<br />

Im vergangenen Kin<strong>der</strong>gartenjahr 2004/05 93<br />

2005/06 84 gemeldet 64<br />

2006/07 86<br />

2007/08 73<br />

2008/09 75<br />

In <strong>der</strong> Volksschule verzögert sich <strong>der</strong> Trend um 4 Jahre, in <strong>der</strong> Hauptschule um 8<br />

Jahre.


Seite 17<br />

Parkraumbewirtschaftung ab 1. Oktober eingestellt<br />

Wie beschlossen, wurde mit 30. September die Bewirtschaftung <strong>der</strong> Parkflächen in<br />

<strong>der</strong> Weyerbucht eingestellt.<br />

Alle weiteren Regelungen (Kurzparkzone Marktplatz und Park- und<br />

Halteverbotszonen lt. Verordnung ) bleiben aufrecht.<br />

Unsere Erfahrungen werden mit Safeguard und Gendarmerie ausgetauscht und<br />

sollen Grundlage für notwendige Adaptierungen im nächsten Jahr sein.<br />

Die Problematik bezüglich <strong>der</strong> Überwachung durch private Firmen wurde von <strong>der</strong><br />

Rechtsabteilung des Landes Salzburg aufgegriffen. An einer Lösung wird gearbeitet.<br />

Sanierung Salzburger Straße<br />

Da jetzt mit den Vorarbeiten für die Asphaltierung <strong>der</strong> Salzburgerstraße begonnen<br />

worden ist, sind bei einer Begehung <strong>der</strong> Salzburger Straße mit Vbgm. Brandhuber, DI<br />

Rettenbacher/KFV, Ing. Hagenhofer und dem Bgm. Überlegungen bzgl. erfor<strong>der</strong>licher<br />

Straßen- und Gehsteigbreiten angestellt worden:<br />

• Verbreiterung <strong>der</strong> Gehsteige: im Bereich E<strong>der</strong>/Thaller,<br />

Ibetsberger/Mühlböck/E<strong>der</strong>. In diesem Bereich soll auf Grund <strong>der</strong> eher<br />

geringeren Fahrbahnbreite auch die 30km/h Beschränkung aufrechterhalten<br />

bleiben. I<br />

• Im Kreuzungsbereich/Kurve Thaller soll eine schräg gestellte Gehsteigkante<br />

das Umfahren erleichtern.<br />

• Im Bereich Mühlböck wird die Straßenbegrenzung mit einem<br />

Flachbordstein/Höhe 2 cm optisch abgegrenzt.<br />

• Die Leitschiene von Grabner bis Neumayr wird entfernt und dafür eine<br />

Granitsteinabgrenzung hergestellt.<br />

• Im Bereich <strong>der</strong> Kreuzung Köstendorfer Landesstraße bei Lampelmaier wird<br />

gemeinsam mit <strong>der</strong> Landesstraßenverwaltung eine Gestaltung überlegt.<br />

Kosten für Planskizze teilen sich Landesstraßenverwaltung und Gemeinde<br />

• Bei Einfahrt Stockwiesen-Straße wird 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung<br />

beginnen.<br />

Finanzierung erfolgt aus AOHH Strassen- und Kanalbau – lt. Beschluss <strong>der</strong><br />

Gemeindevertretung<br />

Anfrage von GV Pöschl, ob bei Korb und Furthner ein Fußgängerübergang errichtet<br />

wird?<br />

BGM: Bestehen<strong>der</strong> Fußgängerübergang bei Furthner bleibt; seitens des KfV wird<br />

darauf<br />

hingewiesen, dass Fußgängerübergänge keine beson<strong>der</strong>e Sicherheit darstellen und<br />

es<br />

gerade auf diesen zu vermehrten Unfällen kommt.<br />

Kanalbau<br />

Informationen von Vbgm. Josef Brandhuber – aus dem Ausschuss<br />

Bericht von Ing. Hagenhofer zu BA 13 Ramoos, Haag:<br />

Bauausführende Firma: Fa. Erhard Mörtl, Wolfsberg<br />

Baubeginn: 26.2.2005 – Bauende: 4. 6. 2005<br />

Auftragssumme: 276.000,00; tatsächliche Baukosten: 275.000,00<br />

Alle Freilassungserklärungen wurden von den Grundbesitzern unterfertigt;<br />

Probleme gibt es noch bezüglich des Oberflächenentwässerungskanales entlang <strong>der</strong>


Seite 18<br />

Grundstücksgrenze, Liegenschaft Rollett. Derzeit mündet das<br />

Oberflächenentwässerungsrohr ca. 7 m im Seegelände. Familie Rollett vermutet<br />

dadurch eine Beeinträchtigung <strong>der</strong> Wasserqualität bzw. Badequalität. Es ist<br />

zugesichert worden, bei Niedrigwasserstand dieses Rohr entsprechend zu<br />

verlängern.<br />

Die Qualität <strong>der</strong> Arbeitsleistung durch die Firma Mörtl wird beson<strong>der</strong>s lobend erwähnt.<br />

VBGM stellt ergänzend fest, dass die Mehrzahl <strong>der</strong> Hausanschlüsse im BA 13<br />

hergestellt und vom Reinhaltungsverband auf die Ordnungsmäßigkeit überprüft<br />

worden sind.<br />

Bericht zu BA 19, Sanierung Ortsnetz:<br />

Auftragnehmer: Firma Alpine-Mayre<strong>der</strong><br />

Geschätzte Gesamtkosten: Euro 3.450.000,00<br />

Das Bauvorhaben ist in einen Bauteil I (Vor<strong>der</strong>wartstein, Ortszentrum) und Bauteil II<br />

(Fischingerstraße, Hinterwartstein) geteilt. Die Teilung in 2 Bauteile erfolgte wegen<br />

<strong>der</strong> unterschiedlichen Bodenverhältnisse (betrifft insbeson<strong>der</strong>e den Bauteil II).<br />

Baubeginn: 02.11.2004, Bereich Vor<strong>der</strong>wartstein, Einsiedlerweg<br />

Nachstehend eine Übersicht über die bereits fertiggestellten, in baubefindlichen und<br />

noch zu errichtenden Baulose:<br />

Straße/Bereiche Stand <strong>der</strong> Arbeiten<br />

Einsiedlerweg/Anzing erledigt<br />

Burghard-Breitner Weg (Teilbereich<br />

Altenberger Franz bis Zick Manfred) erledigt<br />

Goriweg erledigt<br />

Taxach erledigt<br />

Am Wartstein (Schmedt/Baumgartlinger) erledigt<br />

Diabelliweg (Trafo Sbg. AG bis Dr. Roller) erledigt<br />

Aufschließungsstraße Rumplerbau bis<br />

Strasser/Doblhofer erledigt<br />

vor Gemeindeamt erledigt<br />

Anzingerstraße (entlang Liegenschaft Sigl) erledigt<br />

Wolf-Dietrich-Weg erledigt<br />

Bereiche Schwarzmayr, Rotenbauer, SteinerHermann sen.,<br />

Glaserei Schnabl, Diskothek Postkutsche erledigt<br />

Münsterholzstraße (Teilbereich Gell bis Pension Strasser) erledigt<br />

Laufende Bauarbeiten: Fertigstellung<br />

Salzburger Straße ca. Mitte November<br />

Münsterholzstraße (Pension Strasser bis Ehl<br />

sowie Aufschließungsstr. Ehl bis Schramm) ca. Ende Oktober<br />

Verbindungstrasse Strandbadstraße bis Schustergasse ca. Mitte November<br />

Schuhfabrik bis Unersee und Schustergasse ca. Mitte Dezember<br />

Tassiloweg (Kaiser Johanna bis Tscherteu/Quehenberger) ca. Ende Oktober<br />

Haunsbergweg ca. 20. Oktober<br />

Baubeginn noch nicht begonnen:<br />

Stichstraße Korb Hildegard bis Neumayr Gertraud, frühestens ab Mitte<br />

Nov.


Seite 19<br />

Burghard-Breitner-Weg (Altmann Karl bis Riedl Ursula)<br />

sowie Diabelliweg (Lindner Herbert bis Klein Renate) ca. ab Anfang Nov.<br />

Ochsenharingerstraße (Einmündung Landesstr. bis Jindra) ca. ab Mitte November<br />

Seestraße (Elhaf bis Iglhauser-Saal) 2006<br />

Salzburger Straße (Blumen Leimgruber) bis Marktplatz (Inliner ca. Mitte Okt.)<br />

Marktplatz – Weyerallee (Sparkassenweg) Ende Okt./Anfang Nov.<br />

Stiftsplatz bis Aufgang Burghard-Breitner Weg (Tour.Büro) 2006<br />

Fischinger Straße (ab Vodnik) 2006<br />

Hinterwartstein 2006<br />

Laut <strong>der</strong>zeitiger Einschätzung ist eine Überziehung <strong>der</strong> Baukosten im Bauteil I<br />

(<strong>der</strong>zeit Baukosten Euro 700.000,00) nicht zu erwarten.<br />

Die Wie<strong>der</strong>herstellung <strong>der</strong> Asphaltdecke wird schrittweise erfolgen.<br />

Im Bereich Vor<strong>der</strong>wartstein sind die erfor<strong>der</strong>lichen Asphaltierungsarbeiten<br />

abgeschlossen. Ebenso ist die Münsterholzstraße von Gell mit Pension Strasser<br />

sowie <strong>der</strong> Bereich<br />

vor dem Gemeindeamt asphaltiert.<br />

Um spätere Senkungen bei den Baukünetten möglichst zu verhin<strong>der</strong>n, wird nach<br />

Wie<strong>der</strong>verfüllung <strong>der</strong> Künetten einige Wochen zugewartet, damit diese durch den<br />

Schwerverkehr verdichtet werden. In <strong>der</strong> Salzburger Straße ist mit <strong>der</strong> Asphaltierung<br />

des Teil-<br />

bereiches Einmündung Kaminkehrer Furthner in <strong>der</strong> 43. Woche (ab ca. 24.10.) zu<br />

rechnen.<br />

Mit KfV (DI Rettenbacher) und <strong>der</strong> Bauleitung (Ing. Hagenhofer) und Baufirma Alpine<br />

ist eine Begehung <strong>zur</strong> Festlegung <strong>der</strong> Gehsteig- und Fahrbahnbreiten auf <strong>der</strong><br />

Salzburger Straße durchgeführt worden.<br />

Naturpark Buchberg<br />

Seitens <strong>der</strong> Naturschutzbehörde gibt es „grünes Licht“ für die Ausweisung <strong>der</strong> Fläche<br />

als „Geschützter Landschaftsteil“. Allerdings wird die Herausnahme <strong>der</strong> bebauten<br />

Flächen (Enklaven) nicht gewünscht. Einen Textvorschlag über die Bedingungen<br />

bzw. Einschränkungen für diese bebauten Bereiche erhält die Gemeinde bis Mitte<br />

Oktober. Dieser ist mit den Eigentümern abzusprechen.<br />

An einem Konzept wird <strong>der</strong>zeit auch von Häupl/Ibetsberger gearbeitet. Dieses soll<br />

Grundlage für eine Diskussion in <strong>der</strong> Arbeitsgruppe sein und dann in <strong>der</strong> GV-<strong>Sitzung</strong><br />

im November vorgestellt werden.<br />

Überlegungen bzgl. eines Aussichtsturms werden ebenfalls bis November<br />

konkretisiert und <strong>der</strong> Gemeindevertretung vorgestellt.<br />

Wildbachverbauung<br />

Bauvorhaben Feichtnergraben wird im November abgeschlossen.<br />

<strong>Mattsee</strong>roi<strong>der</strong>bach wird ebenfalls noch 2005 abgeschlossen und abgerechnet.<br />

Unternbergbach kann frühestens 2007 im Bauprogramm Berücksichtigung finden.<br />

Der Gefahrenzonenplan wird 2006 aktualisiert und digitalisiert.


Seite 20<br />

Der Straßenabbruch in <strong>der</strong> Tauchnerkurve wird im Rahmen des WLV-<br />

Betreuungsdienstes noch 2005 hergerichtet.<br />

Abfallwirtschaft<br />

Sammlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten ab November. Der Umwelt-<br />

Ausschussobmann wird über diese neue Verordnung und das spezielle Salzburger<br />

Modell berichten.<br />

Abflusssituation Trumerseen<br />

Heuer hat sich bestätigt, dass tatsächlich das Zuwachsen des Mattig-Abflusskanals<br />

<strong>der</strong> Grund für den langsamen Abfluss und den laufend hohen Wasserstand ist.<br />

Vom Gewässerbezirk Braunau wurde mitgeteilt, dass nach Vorliegen <strong>der</strong><br />

naturschutzbe-<br />

hördlichen Bewilligung die Räumung des Seeablaufes erfolgen wird (Winter<br />

2005/2006).<br />

Vorher ist noch zu klären, ob durch die geplante Maßnahme die Schutzzwecke des<br />

Nordmoores am Grabensee beeinträchtigt werden (Untersuchung über das<br />

Vorkommen von Flussmuscheln; darüber hinaus ist das an die Mattig angrenzende<br />

Nordmoor am Grabensee (OÖ) als Natura 2000 Gebiet nominiert u.<br />

Naturschutzgebiet ausgewiesen).<br />

Einschreiter ist <strong>der</strong> Gewässerbezirk Braunau.<br />

Wohnbau<br />

Das Grundstück <strong>der</strong> Familien Haselberger/Danzinger hat mittlerweile mit Herr Dr.<br />

Geier einen an<strong>der</strong>en Käufer gefunden. Herr Geier ist bezüglich Wohnverbauung<br />

gesprächsbereit.<br />

Gespräche gibt es mit Herrn Homburg bezüglich seiner Liegenschaft.. Es wurde<br />

Kontakt zwischen Bauträger, Homburg und Hans Roi<strong>der</strong> (Eigentümer des<br />

benachbarten Grundstücks) hergestellt.<br />

Bei den Projekten Handlechner und Kellner sind an die SiISTEG von Interessenten<br />

Wünsche bezüglich Abän<strong>der</strong>ung des Bebauungsplanes (speziell Dachform) sowie<br />

<strong>der</strong> Vergaberichtlinien (Verkauf nach Schätzwert) angeregt worden.<br />

Der Raumordnungsausschuss soll sich in <strong>der</strong> nächsten <strong>Sitzung</strong> damit befassen.<br />

Termin für Erwerb zweier Grundstücke <strong>der</strong> Fa. Sisteg ist abgelaufen. Für die weiteren<br />

2 Grundstücke läuft dieser am 15. Oktober ab. Baulandwidmung war allerdings zum<br />

gegebenen Zeitpunkt nicht erfolgt.<br />

Frage: Soll SISTEG 2 Grundstücke (zum reduzierten Preis) o<strong>der</strong> wie besprochen 4<br />

Grundstücke für <strong>Mattsee</strong>r durch Kauf sicherstellen, dann wird noch in dieser Woche<br />

mit Kellner und Erlbacher verhandelt.<br />

Diese Grundstücke könnten dann möglicherweise zu geän<strong>der</strong>ten Bedingungen<br />

interessierten <strong>Mattsee</strong>rn angeboten werden.<br />

BGM: In Übereinstimmung mit <strong>der</strong> Gemeindevertretung sollen die vier Grundstücke<br />

für <strong>Mattsee</strong>r Bewerber sichergestellt werden. SISTEG ist davon zu informieren.<br />

Strandbad - Neugestaltung: Überprüfungsverhandlung


Seite 21<br />

Bei dieser Verhandlung wurde die Übereinstimmung mit <strong>der</strong> erteilten Bewilligung<br />

festgestellt.<br />

Verlängert wurde die Bewilligung für den Surfsteg und das Ponton laut Plan.<br />

Salzburger Seenlandlauf<br />

Gestern, Sonntag 9. Oktober fand anlässlich <strong>der</strong> Eröffnung des Laufstreckenparks im<br />

Salzburger Seenland <strong>der</strong> Seenlandlauf in Form eines Halbmarathons, Volkslaufes<br />

und Nordic Walking statt.<br />

Diese Veranstaltung war sowohl sportlich, organisatorisch als auch gesellschaftlich<br />

ein voller Erfolg.<br />

Insgesamt nahmen 330 Sportler daran teil und das Echo ermutigt zu einer<br />

alljährlichen Veranstaltung.<br />

Rad WM 2006<br />

Die Gemeinde <strong>Mattsee</strong> hat bereits am 3. August ihr Interesse angemeldet, die<br />

Streckenführung beim Einzelzeitfahren durch den Ort zu ziehen.<br />

Das Komitee hat diesem Wunsch zugestimmt; allerdings müsste eine flache<br />

Oberfläche ohne Mittelspur und Pflasterung sichergestellt werden.<br />

Bei <strong>der</strong> Besichtigung des Straßenausschusses am 17. Oktober am Marktplatz soll<br />

dieses Thema andiskutiert werden.<br />

TST-Konkurs<br />

Der Tourismusverband konnte mit <strong>der</strong> Sparkasse und dem Masseverwalter eine<br />

Regelung treffen, welche die angekündigten Exekutionsmaßnahmen verhin<strong>der</strong>n<br />

konnte und die finanziell auch verkraftbar erscheint.<br />

Nachdem die Ratenzahlungen des Tourismusverbandes erst mit 1. Oktober<br />

beginnen, reduziert sich <strong>der</strong> von <strong>der</strong> Gemeinde zugesagte Beitrag in diesem Jahr<br />

aliquot auf 1/4 – das sind Euro 1.237,00.<br />

Salzburger Seenland: Nachdem Obertrum gekündigt hat und Seeham nur als<br />

Vertriebspartner mit dabei ist, wurde von Bürgermeister Maislinger als Vertreter <strong>der</strong><br />

Gemeinde <strong>der</strong> Antrag gestellt, die <strong>der</strong>zeitige Struktur und Organisationsform zu<br />

überdenken.<br />

Ende Jänner 2006 des kommenden Jahres wird in einer Klausur mit allen 10<br />

Gemeinden und Verbänden überlegt, wie es sinnvoll und mit einer breiten Beteiligung<br />

weitergehen kann.<br />

Aus dem „Land Salzburg“<br />

In Diskussion ist <strong>der</strong>zeit <strong>der</strong> Gemeindeausgleichfonds; neue Richtlinien sollen eine<br />

nachvollziehbarere Zuteilung sicherstellen. Schema: Sockelför<strong>der</strong>ungen zwischen<br />

10% und 40% je nach Vorhaben (Beispiel: Straßen 30%, Schulen 40% - Ab- und<br />

Aufschläge bis zu 20% je nach Finanzkraft.<br />

Großes Problem: Die Entwicklung <strong>der</strong> Sozialabgaben an das Land wie Sozial-,<br />

Behin<strong>der</strong>tenhilfe, Jugendwohlfahrt, Krankenanstalten- Abgangsbeiträge; Erhöhungen<br />

bis zu 10% wahrscheinlich.


Seite 22<br />

Kin<strong>der</strong>spielgerät - Piratenschiff<br />

Im Budget ist für den Kin<strong>der</strong>spielplatz ein Trampolin (2.000 Euro) vorgesehen;<br />

eigentlich sollte es jetzt dem Sparstift zum Opfer fallen.<br />

Nun kam kurzfristig ein Angebot <strong>der</strong> Fa. Pommer aus Henndorf für ein Piratenschiff –<br />

seit 3 Jahren auf <strong>der</strong> Wunschliste <strong>der</strong> Kin<strong>der</strong>. Dieses Musterboot ist um 4.000 Euro<br />

netto/statt Listenpreis 9.000) zu haben. Zahlung jeweils 50% 2005/06. Zusätzlich<br />

habe ich um För<strong>der</strong>ung beim Familienreferat angesucht – eine Unterstützung wurde<br />

zugesagt.<br />

Das Schiff steht am Strandbadparkplatz <strong>zur</strong> Ansicht; es soll während <strong>der</strong> Badesaison<br />

im Strandbad – außerhalb <strong>der</strong> Badesaison am Spielplatz stehen.<br />

Es wird ersucht, den Auftrag erteilen zu dürfen (VA 2006).<br />

Seitens <strong>der</strong> GV wird dem Auftrag einhellig zugestimmt.<br />

zu TOP 10) Berichte aus den Ausschüssen<br />

keine<br />

zu TOP 11) Sonstiges<br />

<strong>Mattsee</strong>-Chronik:<br />

Anfrage von GV Keplinger bezüglich Nachfor<strong>der</strong>ung Fa. Idee u. Werbung/Varvier:<br />

Der BGM hat Frau Varvier eine Nachzahlung von Euro 4.000,00 netto zugesagt;<br />

in einer Stellungnahme <strong>der</strong> Schriftleitung Dr. Dohle/ Mag. Dohle wird eine<br />

Nachzahlung von max. Euro 2.500,00 netto als angemessen angesehen.<br />

In <strong>der</strong> letzten GVO-<strong>Sitzung</strong> ist eine Nachzahlung überhaupt abgelehnt worden.<br />

GR Tscherteu: Es sollten beide Seiten nochmals gehört werden - Schriftleitung u.<br />

Varvier.<br />

Old-Inn-Bar:<br />

Der BGM teilt mit, dass Ustaoglu Mustafa die Old-Inn-Bar erworben hat.<br />

Im Zuge einer Anfrage <strong>der</strong> Grundverkehrsbehörde beim Amt <strong>der</strong> Salzburger<br />

Landesregierung hat <strong>der</strong> BGM folgendes mitgeteilt:<br />

„Die beabsichtigte Nutzung als Diskothek ist mit <strong>der</strong> Widmung „Ländliches<br />

Kerngebiet“ möglich.<br />

Wie weit die Nutzung problematisch ist, lässt sich zum gegebenen Zeitpunkt nicht<br />

feststellen. Wenn auch -wie behauptet – eine Betriebsstättengenehmigung vorliegt,<br />

so ist möglicherweise doch die Parkplatzproblematik gegeben. Diesbezüglich wird die<br />

Gemeinde mit <strong>der</strong> Gewerbebehörde Kontakt aufnehmen.“<br />

Jedenfalls stehen die Parkflächen bei <strong>der</strong> Einsatzzentrale u. am Altstoffsammelhof<br />

nicht<br />

<strong>zur</strong> Verfügung. Der BGM wird mit Hr. Mühlböck als Anrainer noch ein Gespräch<br />

führen.<br />

Aug-Moorbad – Geschwindigkeitsbeschränkung<br />

GR Schmidt urgiert eine Geschwindigkeitsüberprüfung im Bereich Aug-Moorbad.<br />

Weiters behin<strong>der</strong>t <strong>der</strong> Thujenzaun bei <strong>der</strong> Liegenschaft Wenzl die Sicht bei <strong>der</strong><br />

Einfahrt<br />

in die Landesstraße. Er wurde nach einem Gespräch des Bürgermeisters mit Fam.<br />

Wenzl <strong>zur</strong>ückgeschnitten; jedoch nach Auffassung GR Schmidt zu wenig. Die


Situation wird nochmals geprüft.<br />

Seite 23<br />

Lärmschutz Anzing an <strong>der</strong> L 101<br />

GR Tscherteu regt an, mittels GV-Beschluss die Dringlichkeit <strong>zur</strong> Errichtung <strong>der</strong><br />

Lärmschutzmaßnahmen im Bereich Anzing an <strong>der</strong> L 101anzumelden.<br />

Baukosten Euro 300.000,00; jährliches Budget des Landes für<br />

Lärmschutzmaßnahmen<br />

Euro 100.000,00. Es wird daher angeregt, über einen Son<strong>der</strong>finanzierungstopf diese<br />

Baumaßnahme zu finanzieren.<br />

BGM: Ein diesbezügliches Schreiben ergeht an die Landesregierung.<br />

Verkehrssicherheit bei Abgang Gemeindeamt<br />

GV Lindner: Die Querung des Fußgängerüberganges nach dem Abgang vom<br />

Gemeindeamt ist durch die Lieferautos für Leimgruber u. Leobacher oft behin<strong>der</strong>t und<br />

stellt für Kin<strong>der</strong> u. Erwachsene eine große Gefahr dar.<br />

BGM: Er hat selbst die Situation festgestellt, sofort die Anrainer schriftlich und<br />

mündlich auf dieses Gefahrenpotential hingewiesen und Anzeigen angekündigt.<br />

Der Schriftführer: Der Bürgermeister:<br />

Hans Hofbauer Matthäus Maislinger

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