genannt hat. Ihre Augen leuchteten - LKH Stolzalpe

lkh.stolzalpe.at

genannt hat. Ihre Augen leuchteten - LKH Stolzalpe

Ausgabe Nr.3 – 2012

Zeitschrift für Patienten und Mitarbeiter

Steiermärkische

Krankenanstaltenges.m.b.H.

Allgemeines und Orthopädisches

Landeskrankenhaus Stolzalpe

Lehrkrankenhaus der Medizinischen

Universität Graz

Seite 4 Seite 11 Seite 13


BA

2

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Ich stehe für nähere Informationen gerne zur Verfügung.

Stand August 2012 – Es gelten die Allgemeinen und Besonderen Versicherungsbedingungen – Vorbehaltlich Druck- und Satzfehler

WIR VERSICHERN DAS WUNDER MENSCH.


Vorwort der Anstaltsleitung

Liebe Stolzälplerinnen und Stolzälpler!

Vor nunmehr eineinhalb Jahren beschloss

die steirische Landespolitik den

„Regionalen Strukturplan Gesundheit

(RSG) 2010“. Dessen erklärtes Ziel

war eine Strukturreform, die zunächst

innerhalb der Spitalslandschaft stattfnden

soll.

Die Headlines der Medien verkündeten

damals, dass „kein Stein auf

dem anderen bleiben“ werde. Für die

Stolzalpe bedeutete dies, dass sie 2020

zwanzig orthopädische Akutbetten weniger

haben wird, vor allem aber, dass

sie ihre Abteilung für Innere Medizin

verlieren werde.

Deren Agenden (nicht Betten!) sollen

künftig auf die Interne Medizin Knittelfeld

übertragen werden.

Der Verlust an orthopädischen Betten

werde durch ein Department für Remobilisation

und Nachsorge (RNS)

überwiegend ausgeglichen.

Die angekündigten Steine purzelten

auf der Stolzalpe just nach der Neubesetzung

des Orthopädischen Primariats

und der Ärztlichen Direktion, wenige

Monate später auch der Pfegedirektion.

Die einstürzenden Mauern drohten

den Plan für den dringenden OP-

Neubau unter sich zu begraben, ebenso

die Forderung nach einem verantwort­

baren internistischen Restangebot.

Heute, mit rissigen Händen vom Ziegelschlichten,

kann die Anstaltsleitung

immerhin folgendes verlauten:

• Der Standort Stolzalpe steht nicht

zur Debatte – im Gegenteil, er

soll sich noch weiterentwickeln zu

einem Zentrum für Bewegungsmedizin.

• Ein neuer OP-Trakt wird ans Haus 1

angebaut und die Perioperativ-Intensiv

wird adaptiert.

• Die vom hiesigen Personal mehrheitlich

erwünschte Zweihausvariante

bleibt also bestehen, und damit

auch eine höhere Raumvariabilität

fürs künftige Leistungsangebot.

• Aufgrund des aktuellen Facharztmangels

wird die Abteilung für Innere

Medizin Stolzalpe – leider –

schon am 31.12.2012 geschlossen.

• Danach wird Innere Medizin den

orthopädischen Patienten und der

Murauer Bevölkerung weiterhin

rund um die Uhr (24Stunden / 7

Tage) angeboten, ohne Stationsbetten,

aber mit vollem Ambulanzangebot

wie bisher (Rheumatologie,

Kardiologie, Endoskopie usw.)

und mit sog. Funktionsbetten. Im

weiteren Verlauf 2013 werden diese

bestellbaren Leistungen mit dem

Triageprinzip der künftigen AEE

(s.u.) kombiniert. Ermöglicht wird

dies durch 4 Facharzt-Dienstposten

auf der Stolzalpe und 2 Facharzt-

Dienstposten in Knittelfeld. So wird

hier kein Orthopäde, Anästhesist

oder „Physikalist“ zu fachfremder

Tätigkeit gedrängt.

• Der geplante Personalabbau (v.a. am

Pfegesektor) erfolgt schrittweise.

• Die Stolzalpe ist Pilotkrankenhaus

für die Projekte RNS (Remobilisierung

und Nachsorge), AEE (Ambulante

Erstversorgungseinheit; startet

ca. Mitte 2013 im Haus 2) und

Gesundheitszentrum (Anlaufstelle

für alle Informationen rund um ein

„Gesundes Leben“; Entlassungsmanagement

und Organisation der

Nachbetreuung von Spitalspatienten).

• Das interdisziplinäre, vorwiegend

aber orthopädische Patienten- und

OP-Management wird reformiert,

gleichzeitig mit dem OP-Neubau.

Dafür wurde von der Anstaltsleitung

ein eigenes Projekt initiiert,

und eine Klausur auf der Turrach

dient dem Entwurf dieses äußerst

komplexen Vorhabens.

Ja, es gibt nichts zu beschönigen:

Die Schließung der Internen Abteilung

ist unzweifelhaft ein Amputationstrauma!

Wohl oder übel müssen wir uns

daher einem Rehabilitationsverfahren

unterziehen, damit wir wieder auf die

Beine kommen, so wie wir das alltäglich

für unsere Patienten indizieren.

Und so wie wir es unseren Patienten

zumuten, muss das Terapieziel größtmögliche

Autonomie und Alltagstauglichkeit

sein. Immerhin sind wir

ja Profs in einem Zentrum für Bewegungsmedizin,

oder? Also - nutzen wir

das Gegebene und das Erkämpfte, machen

wir was Sinnvolles daraus!

Zeigen wir der Öfentlichkeit, was sie

noch immer an uns hat!

Prim. Dr. Gerald Fugger,

Ärztlicher Leiter

Medizinische Planung und Einrichtung

Ihr Planer für Medizintechnik und Rehatechnik

Fröhlichgasse 39 8010 Graz Tel.: 0316 46 15 41 fax. DW 4, e-mail.: h.gangl@grall.at, www.grall.at

3

BA


Risikomanagement

Hohe steirische Auszeichnung für die Arbeit

um die Patientensicherheit im LKH Stolzalpe!

I. Gams,

Risikobeauftragte

IPS-Auszeichnung

für das LKH

Stolzalpe – (InitiativePatientInnensicherheit

Steiermark)

von der Gesundheitsplattform

Steiermark (Ge-

sundheitsfonds Steiermark)

Ziel dieser

Methode ist das Melden und die Aufarbeitung,

also in der Folge das Vermeiden,

von „Kritischen Zwischenfällen“

in der medizinisch-pfegerischen

Patientenbehandlung. Dieses System

wird als Learning & Reporting-System

bezeichnet.

Für die IPS-Auszeichnung müssen

nachweislich vorgegebene Kriterien

zum Betreiben von L&R-Systemen

erfüllt sein. Die Kriterien werden von

der Gesundheitsplattform Steiermark

vorgegeben und der Nachweis muss

durch eine Fremdbewertung bestätigt

werden.

Zu den Hauptkriterien zählen:

• Das Management der Risiken durch

die Anstaltsleitung

• Der Zugang zum Meldeportal und

die Verständlichkeit des Meldeweges

für die Mitarbeiter. Die Analyse der

Meldung, die Maßnahmenfndung

und –umsetzung

• Die Überprüfung, dass die gesetzten

Maßnahmen auch Wirkung zeigen

• Das Management der Information

an die Mitarbeiter

Im LKH Stolzalpe hat die Anstaltsleitung

schon im Jahr 2008 beschlossen,

ein derartiges Meldesystem (Learning

& Reporting-System) für alle Bereiche

des LKH Stolzalpe einzuführen. Dadurch

wurde die bereits bestehende

hohe Fehlerkultur weiter optimiert.

Alle Mitarbeiter, die im LKH Stolzalpe

einen Dienstvertrag haben, haben anonym

Zugang zu diesem Meldeportal.

Beispiele für umgesetzte Maßnahmen,

welche die Patientensicherheit erhöhen:

4

• Patientenidentifkationsarmbänder

für alle Patienten und geregeltes

Vorgehen bei Namensgleichheiten

zur Vermeidung von Patientenverwechslung

• OP-Checkliste zur Vermeidung

von Patienten- und/oder Seitenverwechslung

bei der Operation

• Medikamentenrevisionsgruppe, damit

der richtige Patient das richtige

Medikament erhält

• Allergiemanagement, damit auf eine

bekannte Allergie frühzeitig reagiert

wird; usw.

Der Erfolg für das Betreiben von Learning

und Reporting Systemen wird

dadurch bestimmt, dass bei der Analyse

nicht nach „Schuldigen“, sondern

nach „Ursachen“ gesucht wird.

In die Analyse werden Mitarbeiter aus

der Praxis einbezogen, so haben diese

die Möglichkeit, Maßnahmen mitzugestalten

und nicht von einem Bürotisch

aus verordnet zu bekommen. Die

Lernkurve die sich daraus ergibt (wie

diese aus „Kritischen Zwischenfällen“)

ist als viel efektiver zu bewerten und

so können Zwischenfälle dieser Art in

Zukunft vermindert und sogar vermieden

werden. Das bedeutet eine wesentlich

höhere Sicherheitsqualität für den

Patienten aber auch haftungsrechtlich

für jeden einzelnen Mitarbeiter des

LKH Stolzalpe.

Das LKH Stolzalpe ist nun als eines

von vier Krankenhäusern des Landes

Steiermark für die schon jahrelang

praktizierte Arbeit im Bereich der Risikominimierung

mit diesem Preis belohnt

worden. Ein L&R –System leistet

einen wesentlichen Beitrag in der

Risikoidentifkation. Allerdings muss

an dieser Stelle aber auch erwähnt werden,

dass ein systematisch betriebenes

Risikomanagement noch mehrere

Bausteine neben dem L&R-System

beinhaltet. Und somit die Patienten -

und Mitarbeitersicherheit in der Gesamtheit

eines gelebten systematischen

klinischen Risikomanagements zum

Ausdruck kommt.

Das LKH Stolzalpe verfügt in jedem

Bereich über einen ausgebildeten Risikomanager,

um die Gefahrenpotenziale

in den Bereichen systematisch

aufzuarbeiten.

v.l.: Risikobeauftragte I. Gams; Pfegedirektor H. Tockner; Gesundheitslandesrätin CH. Edlinger-Ploder;

Ärztlicher Direktor Prim. Dr. G. Fugger


Eine Klausur ist als exklusive Veranstaltung

oder als geschlossener Ort zu

verstehen, wo sich eine Gruppe von

Menschen einem gemeinsamen Ziel

widmet. So etwas kennen wir von

Klöstern, von partei- oder wirtschaftspolitischen

Trefen, oder – noch aus

Professor Dr. Grafs Zeit – von der

Zusammenkunft unserer Erweiterten

Anstaltsleitung auf der Turrach. Keinesfalls

handelt es sich hier um kostspielige

dionysische Gelage, sondern

um intensive und emotionsbelastete

Kopfarbeit, die an der Zukunft der

Stolzalpe meißelt.

Bisher fanden zwei Turrachklausuren

fanden bisher statt, und die dritte wurde

am 11. und 12.Oktober d.J. abgehalten.

Lassen Sie mich deren Fragestellungen

und Antworten kurz und

bündig wie folgt darstellen:

Turrach 2010:

Wer sind wir? � Leitbild Stolzalpe

Turrach 2011:

Was bieten wir? � Geschäftsfelder

Wo arbeiten wir? � Zweihausvariante,OP-Neubau

Turrach 2012:

Wie arbeiten wir? � Patienten- &

OP-Management

Die Anstaltsleitung hat für die diesjährige

Turrachklausur das orthopädische

Patientenmanagement vorgesehen,

dessen Kernstück das OP-Management

ist. Hierfür sollen sich auf der Turrach

Arbeitsgruppen bilden, die dann in

ca. 1jähriger Projektarbeit die Arbeitsprozesse

von der Patientenanmeldung

bis zur Patientenentlassung „durchkomponieren“.

Der harmonisierende

Grundton dieser Komposition soll aus

der Orientierung auf Patienten, Mitarbeiter

und KAges kommen. Konkret

bedeutet dies, dass z.B. Patienten ihre

Operation immer planmäßig erhalten,

dass Mitarbeiter nicht chronisch überfordert

werden, dass die Operationssäle

optimal ausgelastet sind, dass es zu keinen

vermeidbaren Kostensteigerungen

Qualitätsmanagement

Die Turrachklausuren - eine Selbstfindung

kommt u.ä.m. Vom Ergebnis der diesjährigen

Klausur werden Sie wie gewohnt

in einer der folgenden Ausgaben

unserer Infosion erfahren.

Sie sehen also, dass es manchmal einer

zielgerichteten Exklusivität bedarf, um

Alle und Alles zu inkludieren – nein,

besser: zusammenzuführen!

Prim. Dr. G. Fugger,

Ärztlicher Direktor

Leitbild

Unser Anspruch

Wir sind ein anerkanntes Leistungs-, Kompetenz- und Ausbildungszentrum für Bewegungsmedizin

mit den Schwerpunkten: operative und konservative Unser Orthopädie, Anspruch Anästhesie,

Rheumatologie, internistische Versorgung (vollinhaltliche internistische ambulante

Wir sind ein anerkanntes Leistungs­, Kompetenz­ und

Versorgung), Sonographie, Physikalische Medizin Ausbildungszentrum und Rehabilitation, für Bewegungsmedizin multidisziplinäre

mit den

Schmerztherapie, Sportmedizin und RNS Schwerpunkten: (Remobilisation operative und konservative Nachsorge). Orthopädie, Durch die

Anästhesie, internistische Versorgung, Rheumatologie,

Klinische Psychologie und Psychotherapie wird Sonographie, das Behandlungskonzept Physikalische Medizin und Rehabilitation, unterstützt. Wir,

multidisziplinäre Schmerztherapie sowie Sportmedizin. Unsere MitarbeiterInnen

als orthopädisches Leitspital der Obersteiermark mit regionalem und überregionalem Ver-

Durch die Klinische Psychologie und Psychotherapie wird

sorgungsauftrag, haben uns als Stolzalpe etabliert und das Behandlungskonzept gelten national unterstützt. sowie Wir, international

als Besondere Anliegen sind u

orthopädisches Leitspital der Obersteiermark mit Zufriedenheit und Gesund

als Vorreiter. Außerdem entwickeln wir uns zu regionalem einem und überregionalem Versorgungsauftrag, sowie die angemessene W

haben uns als "Marke Stolzalpe" etabliert und gelten Wir fördern die interdiszip

Gesundheitszentrum der KAGes weiter.

national sowie international als Vorreiter. Außerdem Wissen über die Fachgrenz

entwickeln wir uns zu einem Gesundheitszentrum der Kontinuierliche Weiterbild

Unsere besondere Stärken

KAGes weiter. Teams sichert die fachliche

Unsere hochqualifizierten

Wir bieten ein multimodales Leistungsspektrum, das auch viele Unsere Aspekte besondere der Stärken Vor- international und anerkannt.

Nachsorge abdeckt. Wir sind Koordinator im Netzwerk der regionalen Gesundheitsund

Wir bieten ein multimodales Leistungsspektrum, das auch Unser Management

Sozialeinrichtungen und handeln bewusst viele in Aspekte Kooperation der Vor­ und mit Nachsorge anderen abdeckt. Anbietern Wir sind im

Koordinator im Netzwerk der regionalen Gesundheits­ Zweck unseres Hauses ist e

Gesundheitsbereich. Als akademisches Lehrkrankenhaus wenden wir medizinisch-pfegeund

Sozialeinrichtungen und handeln bewusst in Gesundheitsdienstleistung

rische Methoden nach aktuellem Stand der Wissenschaft Kooperation an und mit entwickeln anderen Anbietern sie im innovativ das Ziel, den Aufwand so z

Gesundheitsbereich. Als akademisches Lehrkrankenhaus Ressourcen möglichst wirt

weiter. Der naturnahe, alpine Standort mit seinen wenden heilklimatischen wir medizinisch­pflegerische Wirkungen Methoden nach trägt Unsere zum bauliche und techn

aktuellem Stand der Wissenschaft an und entwickeln sie Funktionalität, Effizienz un

Wohlbefnden und zur Genesung unserer PatientInnen bei.

innovativ weiter. Der naturnahe, alpine Standort mit ausgerichtet. Wir fördern d

seinen heilklimatischen Wirkungen trägt zum Wohl­ Hauses und in unserer Reg

Unsere PatientInnen

befinden und zur Genesung unserer PatientInnen bei. und Risikomanagement na

Standards wird bei uns gel

Unser Handeln orientiert sich am Wohle der PatientInnen. Wir fördern ihre Eigen- Unsere PatientInnen entwickelt. und

Mitverantwortung und beziehen sie partnerschaftlich in den Behandlungsprozess ein. Dabei

folgen wir einem ganzheitlichen, psychosomatischen Verständnis von Gesundheit und

Krankheit. Wir schafen eine Atmosphäre von Sicherheit, Vertrauen und Wohlbefnden.

Die Würde der PatientInnen hat einen hohen Stellenwert, wir bringen

ihnen Respekt und Wertschätzung entgegen.

Unser Handeln orientiert sich am Wohle der PatientInnen.

Wir fördern ihre Eigen­ und Mitverantwortung und

beziehen sie partnerschaftlich in den Behandlungsprozess

ein. Dabei folgen wir einem ganzheitlichen,

psychosomatischen Verständnis von Gesundheit und

Krankheit. Wir schaffen eine Atmosphäre von

Sicherheit, Vertrauen und Wohlbefinden. Die Würde der

PatientInnen hat einen hohen Stellenwert, wir bringen

ihnen Respekt und Wertschätzung entgegen.

Unsere MitarbeiterInnen

Unser besonderes Anliegen ist die Sachkompetenz unserer MitarbeiterInnen, deren Zufriedenheit

und Gesundheit, sowie die angemessene Würdigung ihrer Leistungen. Wir fördern

die interdisziplinäre Zusammenarbeit, um das Wissen über die Fachgrenzen hinaus

zu erweitern. Kontinuierliche Weiterbildungen von Einzelpersonen und

Teams sichern die fachliche und soziale Kompetenz. Unsere Spezialisten sind hochqualifziert,

national und international anerkannt.

Das Leitbild des LKH Stolzalpe orientiert sich am KAGes­Leitbild “Menschen helfen Menschen”

Unser Management

Zweck unseres Hauses ist es, hervorragende Gesundheitsdienstleistungen zu erbringen.

Dabei ist es das Ziel, den Aufwand so zu kontrollieren, dass die Ressourcen möglichst

wirtschaftlich genutzt werden. Unsere bauliche und technische Infrastruktur ist auf Funktionalität,

Effizienz und nachhaltigen Umweltschutz ausgerichtet. Wir fördern die Gesundheit

innerhalb des Hauses und in unserer Region. Umfassendes Qualitätsund Risikomanagement

nach international gültigen Standards wird bei uns gelebt und konsequent

weiterentwickelt.

Die Entwicklung von Leitbildern ist Ausgangspunkt oder Bestandteil von Veränderungsprozessen. Das Leitbild des LKH

Stolzalpe orientiert sich am Leitbild der Stmk. KAGes „Menschen helfen Menschen“ und wird Anfang 2013 aktualisiert.

(Angebotsänderung: Projekt Remobilisation und Nachsorge - RNS, ambulante Erstversorgungseinheit - AEE …)

www.lkh­

5


BA

Fachartikel

Impfen? Nein Danke!

oder Vorsorge statt Nachsorge?

Dr.

Erich Hinterreiter

Häufg wurde mir

in der betriebsärztlichen

Ambulanz

die Frage gestellt, ob

das überhaupt was

bringt? …die meisten

Leute sind ja

eh geimpft und die

Angst vor Nebenwirkungen

ist groß? …

oder vielleicht doch nur eine Spritzenphobie?

Geschichtlicher Rückblick:

Bis Ende des 18 Jahrhunderts wüteten

Seuchen und Epidemien in ganz Europa.

Als Beispiel sei hier genannt, dass

jeder dritte Pockeninfzierte starb.

Es folgte zu dieser Zeit die erste wissenschaftliche

Auseinandersetzung mit

Impfungen.

Hier sei beispielgebend Edward Jenner

(infzierte James Phipps mit Kuhpocken;

„Vaccination“ von lateinisch

vacca = „die Kuh“, 1796) über Robert

Koch mit dem Keimnachweis des

Milzbranderregers und Tuberkulus-

Bakteriums angeführt.

Entwicklung des ersten passiven Impfstofes

gegen Diphterie und Tetanus im

Jahr 1890 durch Emil von Behringen.

Damit begannen gegen Ende des 19

Jahrhunderts die ersten Impfprogramme.

Was ist Impfung?

Durch Impfung wird ein immunologischer

Schutz gegen Infektionskrank­

6

heiten erzeugt und ist daher eine Präventivmaßnahme.

Der Schutz vor der Krankheit wird

durch eine kontrollierte Aktivierung

des Immunsystems erzielt - sozusagen

ein künstlicher Eingrif ins Immunsystem.

Welche Arten der Impfung gibt es?

Aktiv:

• Injektion des ImpfstofesàImmunsystem

bildet Antikörper

• Impfschutz: Jahre bis lebenslang, jedoch

beginnt der Impfschutz verzögert.

• Impfstofe: Lebend- oder Totimpfstofe

Passiv:

• Injektion von Antikörpern

Wirksamkeit:

• Impfschutz: sofort, Dauer max. 21

Tage

• Indikation: Notfallmaßnahme,

sollte kein Schutz bestehen

Nebenwirkungen:

Ein Tema, mit dem man sich heutzutage

sicherlich mehr den je vor dem

mündigen Bürger auseinandersetzen

muß.

Hier sollte sich jeder auch ausgiebig

selbst informieren.

Aus meiner Praxis ist mir aufgefallen,

dass die empfohlenen Impfungen vom

österreichischen Impfplan zum Teil

sehr kritisch hinterfragt werden.

Steht jedoch eine Reise ins Ausland bevor,

sind alle Bedenken verfogen!

Ges.m.b.H.

Errichtung und Reparatur von Kühl- und Gefrieranlagen


Impfplan Österreich 2012

Erwachsene

Erwachsene mit vorliegender Grundimmunisierung gemäß den Empfehlungen*

�Impfung

Diphterie (dip)

Tetanus (TET)

Pertussis (PEA)

[Poliomyelitis (IPV)] 1

Humane Papillomviren

(HPV)

Mumps

Masern (MMR)

Röteln

Alter�

18.-20.

Jahr

3-/4fach

30.

Jahr

3-/4fach

gegebenfalls

nachholen

gegebenfalls

nachholen

40.

Jahr

3-/4fach

50.

Jahr

3-/4fach

60.

Jahr

3-/4fach

65.

Jahr

3-/4fach

Fachartikel

70.

Jahr

3-/4fach

1 x bei Risikofaktoren

FSME alle 5 Jahre aufrischen alle 3 Jahre aufrischen

Pneumokokken (PNC) 2 1 x PNC

Zoster (ZV) 3 1 x ZV

Infuenza (IV) jährlich impfen

Impfkalender aller empfohlenen Impfungen für Erwachsene

* Nachholimpfplan für Personen konsultieren, bei denen die Grundimmunisierung ganz oder teilweise fehlt

1 IPV: Die Polio-Komponente kann auch weggelassen werden (siehe aber Indikation: Reiseimpfung)

2 PNC: Kann ab dem 50. Lebensjahr verabreicht werden, ab dem 65. Lebensjahr dringend empfohlen (auch der 23-valente

Polysaccharidimpfstof kann geimpft werden, allenfalls Abstand zu PNC von 5 Jahren beachten)

3 ZV: Zum Zeitpunkt der Erstellung des Impfplans nicht verfügbar

Impfungen bei zunehmendem Alter

Generell ist damit zu rechnen, dass

mit zunehmendem Alter (individuell

ab etwa 50 - 60 Jahren) bei Immunisierung

der Impferfolg und damit das

Ausmaß und die Dauer des Impfschutzes

abnehmen.

Dies gilt vor allem bei Neuimmunisierungen.

Aufrischungsimpfungen sind

teilweise nach einem kürzeren Intervall

notwendig. (Siehe spezielle Empfeh­

lungen bei einzelnen Impfungen.

Impfungen für Personal im

Gesundheitswesen

Das Personal in Krankenhäusern und

anderen Gesundheitseinrichtungen,

welches Kontakt zu Patienten oder mit

infektiösem Material hat, sollte zum

eigenen Schutz und zum Schutz der

betreuten Personen nachweislich und

ausreichend vor den durch Impfung

vermeidbaren Erkrankungen geschützt

75.

Jahr

3-/4fach

80.

Jahr usw.

3-/4fach

sein. Zum Personal im Gesundheitswesen

müssen beispielsweise auch StudentInnen,

GastärztInnen und PraktikantInnen

gezählt werden.

Außerdem sollte diese Regelung analog

auch für Betreuer in Flüchtlingslagern,

Hilfseinsatz im Ausland etc. gelten,

damit dort nicht die Ausbreitung oder

Einschleppung von lokal schwerwiegenden

Infektionen (z.B. Masern, Varizellen)

begünstigt wird.

1. Routinemäßiger Schutz wie allgemein empfohlen gegen: Diphterie, Pertussis, Polio1 , Tetanus, Masern, Mumps,

Röteln, Varizellen

2. Wichtiger Schutz für jegliches Gesundheitspersonal: Hepatitis A, Hepatitis B, jährliche Infuenzaimpfung

3. Zusätzlicher Schutz für besondere Exposition an

Meningokokken (vierfach konjugiert)

Versorgungseinrichtungen für Pädiatrie und/oder

Infektionskrankheiten und für Laborpersonal:

Impfungen für Personal im Gesundheitswesen

1 Aufrischungsimpfungen nur erforderlich für Personen, welche für berufichen Auslandseinsatz vorgesehen sind.

Link: bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Praevention/Impfen/

Abschließend möchte ich mich für das Aus privaten Gründen, werde ich die Ich wünsche allen Mitarbeitern des LKH

Vertrauen aller Mitarbeitern, der Be- Stolzalpe verlassen. Stolzalpe alles Gute, Gesundheit und

triebsdirektion sowie der ärztlichen Di- Es war für mich eine sehr schöne und eine erfolgreiche Zukunft

rektion bedanken. prägende Zeit.

7


Physiotherapie

Physiotherapeut als Patient ­

ein Erfahrungsbericht

Evelyn Zipper,

PT

Im Februar dieses

Jahres erlitt ich bei

einem Schiunfall einen

Riss des vorderen

Kreuzbandes im

linken Kniegelenk.

Aufgrund meines

Alters und meiner

Sportlichkeit wurde

die OP Indikation

gestellt. Am 22. Februar, 2 Tage nach

dem Unfall, wurde von unserem Knieteam

im Haus eine Semitendinosusplastik

– dazu wird ein Teil der Sehne

des Semitendinosusmuskels verwendet

durchgeführt.

In der ersten postoperativen Woche

im Krankenhaus wurde mir erst richtig

bewusst, was unsere Patienten im

Krankenhaus erleben.

In der ersten Nacht konnte ich aufgrund

der Schmerzen und des unguten

Gefühls im Bereich des Redons nur

auf dem Rücken liegen. Am nächsten

Morgen hatte ich das Gefühl, mein

Rücken wäre aus Beton. Von unseren

Patienten hört man das fast täglich,

dass sie Rückenschmerzen haben, aber

man nimmt es nicht mehr richtig wahr.

Spürt man es an sich selbst, erkennt

man die Wichtigkeit der Lagerung.

Ergometertraining

8

Die Hilfosigkeit in den ersten zwei

Tagen machte mir auch zu schafen.

Aufgrund von Kreislaufproblemen

wurde ich mit dem Leibstuhl aufs WC

gebracht. Ich glaube, dass sich unsere

Patienten oft sehr schwer tun, die Hilfe

in den ersten Tagen anzunehmen.

Diese Erfahrungen haben mir persönlich

im Umgang mit dem Patienten

neue Wege und Möglichkeiten eröfnet.

Von den Ärzten, die mich operiert hatten,

wurde mir für 2 Wochen Teilbelastung

verordnet, die Beweglichkeit

wurde von Anfang an frei gegeben.

Gleich nach der Operation setzte ich

mir Ziele:

1. Arbeitsbeginn spätestens nach 8

Wochen

2. Ersten Radurlaub (3 Tage Radfahren,

4-5 Stunden tgl.) nach 3 Monaten.

Ich wurde aber bald eines besseren belehrt.

Meine Hauptprobleme in der Rehabilitationsphase

waren einerseits das

„Schraubstockgefühl“ im Kniegelenk

nach Belastungen wie längerem Gehen,

Radfahren, .. , und andererseits

die fehlende Kniegelenksstreckung in

der Standbeinphase links, was sich in

einem schlechten Gangbild äußerte.

(Die passive Streckung war von Anfang

an kein Problem).

Immer wieder versuchte ich ob das

Radfahren, oder Übungen wie Kniebeugen

und Einbeinstand schon möglich

sind. Anfangs dachte ich mir, es

ist nach einer solchen Operation von

Vorteil, selbst Physiotherapeut zu sein.

Doch in dieser Situation war ich primär

Patient. Erst als ich diese Tatsache

akzeptierte, ging es aufwärts: es war

mir nun möglich, objektiv meine Probleme

zu sehen und dementsprechend

zu agieren.

In den ersten 8 postoperativen Wochen

richtete ich mein Hauptaugenmerk

auf Schmerz, Schwellung, Erwärmung

und Spannung im Kniegelenk.

Übungen für die Streckung und Beugung

, im geringen Rahmen Koordinationsübungen

im Zweibeinstand und

die ADL`s waren Bestandteil meines

täglichen Trainings. Zusätzlich haben

mir in dieser Zeit die Manuelle

Lymphdrainage, die Manipulativmassage,

das Topfenaufegen und das Kinesiotaping

sehr geholfen.

Später erweiterte ich mit Koordinations-

(z.B. Einbeinstandübungen am

Trampolin) und Hypertrophietraining

= Training zum Muskelaufbau (z.B.

Kniebeugen mit Langhantel), 2mal

wöchentlich, mein Übungsprogramm.

Mit dem Radfahren ging es erst in der

10 postoperativen Woche los (20 min,

60 Umdrehungen bei 50 Watt). Auf

dem Mountainbike saß ich das 1. Mal

zu Beginn des 4 postoperativen Monats

(mind. 2-mal pro Woche).

Die Arbeit konnte ich erst wieder in

der 12. postoperativen Woche aufnehmen.

Doch dafür war es notwendig

für 2 Monate ins Haus 2 zu wechseln,

da die Mobilisation am Krankenbett

und auch die weiten Wegstrecken im

H1 für mein linkes Bein aufgrund von


Kraft- und Koordinationsdefziten

noch unmöglich waren.

Erst im fünften postoperativen Monat

war es mir möglich, mein linkes Bein

in voller Kniegelenksextension zu stabilisieren

(vorher: Druck im Gelenk

hoch, kein Input über die Gelenksstellung,

Spannung ums Kniegelenk sofort

zugenommen). In der Dynamik, also

beim Gehen, war dieses Stabilisieren

nach wie vor ein Problem.

Nach einer 6 monatigen Rehabilitationsphase

ist es mir nun möglich max.

2 Stunden zu wandern, 90 Minuten

Rad zu fahren, ein bis zwei Polkas zu

Koordinationstraining

auf MFT – Disk

tanzen oder ein Konzert mit Stehplatz

zu besuchen. Ich habe zwar danach für

zwei Tage wieder vermehrte Spannung

im Kniegelenk, doch dies beruhigt sich

bald wieder. Mein Gangbild ist nach

wie vor nicht perfekt, aber es wird von

Woche zu Woche besser.

Unser hausinterner Standard für die

postoperative Behandlung nach Kreuzbandplastik

sieht ein rascheres Vorgehen

vor, als es bei mir der Fall war. Da

aber neben physiologischen Abläufen

auch individuelle Faktoren in der Rehabilitation

zu tragen kommen, kann

Koordinations und Stabilisationsübung am

Trimillin mit Gewicht

Physiotherapie

es natürlich jederzeit zu einer Abweichung

kommen.

Hätte ich von Grund auf mehr Geduld

und etwas weniger „wie ein Terapeut

gedacht“, wäre es im Nachhinein betrachtet,

vielleicht bezüglich der Genesung

schneller gegangen.

Abschließend möchte ich noch dem

Knieteam (besonders OA Dr. Djahani)

und dem gesamten Team des 2 Stockes

im Haus 1 für die gute Betreuung danken!!

Mein Dank gilt natürlich auch

dem Physioteam, das mir ständig mit

Rat und Tat zur Seite stand!

Kniebeuge mit Langhantel

zur Muskelkräftigung

9

BA


Ausbildungszentrum

20 Jahre Gesundheits- und

Krankenpfegeschule Stolzalpe

Das Schulteam:

v.l.n.r. 1. Reihe : LfGKP Gerhild Kocher, MSc; LfGKP Nadja Bischof, MSc; Dir. Dr. Christine Lux;

LfGKP Ursula Meister, M.Ed.; Andrea Leitner-Fidler (Sekr.)

v.l.n.r. 2. Reihe: LfGKP Hermine Wallner, M.Ed.; Friederike Dorfer (RD); LfGKP Marion Jauch;

LfGKP Christa Fritz, MSc; LfGKP Verena Pausch, M.Ed.

Nicht am Bild: Annemarie Hubmann (Sekr.) und Anneliese Mayr (RD)

Am 01.10.1992 begannen wir unseren

Schulbetrieb in Murau.

Inzwischen sind 20 Jahre vergangen

und es hat sich einiges in Ausbildung

und Organisation verändert.

Unser Team hat ca. 300 DGKS/DGKP

ausgebildet, 40 davon männlich.

Alle von ihnen machten eine Entwicklung

in ihrer Pfegepersönlichkeit

– vom Anfänger bis zum Experten –

durch.

Im ersten Ausbildungsjahr geht es um

das Einhalten von Regeln und formalen

Modellen, um daraus Sicherheit für

Pfegeinterventionen zu beziehen.

10

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr

kommt Erfahrungswissen dazu

und damit stellte sich auch Begründungswissen

ein.

Dadurch kann die Sicherheit pfegerischer

Interventionen wachsen und

mit zunehmender Kompetenz gelingt

das Einbeziehen von Gefühlen.

Viele Gespräche aus dem Erfahrungsschatz

von der Begegnung mit Patienten,

in der intensives theoretisches

und praktisches Wissen betrachtet

werden können, hat jeder einzelne gemacht.

Jede der sieben Gesundheits- und

Krankenpfegeschulen des Landes

Steiermark hat einen eigenen Schulschwerpunkt.

Unser Schwerpunkt bezieht

sich auf die „Energie- und Beziehungsarbeit

in der Pfege“.

In der Ausbildung wird der Fokus zwar

auf die Förderung und Entwicklung

fachlich-pfegerischer Kompetenzen

gelenkt, jedoch kommen an unserer

Schule komplementär-energetische

Konzepte nicht zu kurz, denn Terapeutic

Touch, Basale Stimulation,

Aromapfege, Kinaesthetics, Energie-

und Entspannungsübungen und Yoga

sind für pfegerisches Handeln ebenso

wichtig.

Das pädagogische Konzept des „Problem

based learning“ mit dem „Lernbereich

Training und Transfer“ wird

an unserer Schule seit einigen Jahren

erfolgreich umgesetzt und unterstützt

die Förderung und Entwicklung von

fachlichen, persönlichen sowie sozialen

Kompetenzen unserer Lernenden.

Um die Kompetenzentwicklung zu

fördern, unterstützen wir unsere Schülerinnen

und Schüler im Rahmen von

Portfoliobesprechungen.

Die eigene Bereitschaft der Lehrerinnen

zur persönlichen, pfegefachlichen und

pädagogischen Weiterentwicklung

nimmt einen hohen Stellenwert ein.

Unseren pädagogischen Auftrag sehen

wir in der Begleitung und Anregung

von Lernprozessen sowie in der Umsetzung

und Vermittlung unseres ganzheitlichen

Pfegeverständnisses.

Unser Ziel ist es, dass unsere Schülerinnen

und Schüler ihre Ausbildung

auf einer partnerschaftlichen Basis,

in der Mündigkeit, Selbstständigkeit,

Verantwortung und Kritikfähigkeit gelebt

werden, erfahren.

„Der Lernerfolg hängt nicht nur vom

Grad des Vorwissens, der Aufmerksamkeit

und des Interesses ab, sondern

auch vom Kontext, in dem Lernen

stattfndet“ (Roth, 2008)


Ausbildungszentrum

Gesundheits- und Krankenpfegeschule

bei der Regionale XII in Murau

Im Rahmen des Regionale XII Jugendprojektes

nahm ein Schulteam

am 05.07.2012 an der Veranstaltung

„Heimspiel“ teil.

Die Infotainmentveranstaltung bei der

Tennishalle in Murau West umfasste

ein Kleinfußballturnier (acht Mannschaften)

mit gleichzeitiger Präsentation

der teilnehmenden Institutionen

(Ausbildungsstätten, Betriebe usw.).

Die Idee der Veranstaltung war, Jugendlichen

vor Ort Zukunftsmöglichkeiten,

Bildungs- und Lehrangebote,

Beschäftigungsmöglichkeiten und sozialen

Support zu geben.

Wir präsentierten unsere allgemeine

Gesundheits- und Krankenpfegeschu­

le mit den Möglichkeiten der dreijährigen

Ausbildung zum Gehobenen

Dienst für Gesundheits- und Krankenpfege

und der einjährigen Pfegehilfeausbildung.

Außerdem informierten wir über die

Möglichkeit zur Erlangung der Berufsreife

an unserer Schule.

Das Schulteam hatte außerdem ein

Quiz ausgearbeitet, das jeder Besucher

am Stand ausfüllen und seine Kenntnisse

in Sachen Pfege unter Beweis

stellen konnte.

Als wir den Fußballplatz zum ersten

Mal sahen, staunten wir alle nicht

schlecht, da kurioserweise der Platz

nicht wie üblich rechteckig, sondern

rund war. Die Tore wurden durch umgekippte

Biertische ersetzt.

Beim Turnier konnten wir schließlich

mit dem tollen 5. Platz abschließen, da

wir von unseren Schlachtenbummlern

so großartig unterstützt wurden.

Unsere „Mannschaftsfeier“ fand danach

bei bester Stimmung im Sportcafe

im Tenniscenter Murau West einen

lustigen Ausklang.

Das Schulteam:

Lukas Reiger, Jennifer Brunner,

Jessica Moser, Katharina Mühlbacher,

Lydia Schröcker, Jürgen Tanner,

Almedina Zecevic und Christa Fritz,

MSc

11

BA


Aus der Pfege

Europäer haben Uhren - Afrikaner haben Zeit!

DGKS

Claudia Vieth

Afrika hat für mich

eine Faszination, die

ich bei Urlaubsaufenthalten

genießen

konnte. Durch die

Umstände, dass es

meine beste Freundin

durch ihre Hei-

rat in die Demo-

kratische Republik

Congo nach Lubumbashi verschlug –

dort 2010 ein neues Krankenhaus gebaut

wurde und qualifziertes Personal

zur Einschulung im OP und Sterilisation

gesucht wurde – ermöglichte mir

2011 für 2 Monate dort zu arbeiten.

Dank meiner damaligen Chefn im

OP von Rottenmann und meiner Kollegenschaft

wurde es mir ermöglicht, 8

Wochen im Stück mit „Abwesenheit“

zu glänzen. Von Jänner bis März 2011

arbeitete ich in diesem kleinen Krankenhaus

„Fondation Vie et Sante“. Der

Leiter dieses Hauses - Dr. Elmer Delgado

stammt aus Argentinien und ist

nach Beendigung seiner Ausbildung

zum Allgemeinchirurgen in den Congo

ausgewandert und arbeitet seit nunmehr

25 Jahren dort. Er hat bereits 4

Krankenhäuser gebaut und ist mit seiner

Frau seit 2009 bei der Fondation

beschäftigt. Viele Operationstechniken

hat er sich selbst angeeignet. Dank seiner

guten Kontakte und vieler wohlwollender

Sponsoren war es ihm möglich,

gute Materialien zu beschafen.

In diesen 2 Monaten konnte ich mein

Wissen und meine Erfahrung gut einbringen.

Das Krankenhaus und das

Ein aspirierter Reissnagel wird mittels

Torakotomie entfernt (8jähriges Mädchen)

12

gesamte Personal sind mir sehr ans

Herz gewachsen. So fasste ich den Entschluss,

wieder hierher zurück zu kommen

– dann aber für längere Zeit.

Am 8.Jänner dieses Jahres war es dann

soweit. Von meiner Arbeit wurde ich

karenziert, meine Wohnung war aufgelöst

und das Visum in meiner Tasche.

22 Stunden und 3 verschiedene Flüge

später war ich am Ziel. Die Wiedersehensfreude

mit dem gesamten Team

war sehr groß und bald war ich wieder

eingearbeitet. Auch die Kommunikation

funktionierte dank meiner „Sprachlehre

in Französisch“ viel besser.

Die Fondation Vie et Sante ist ein

kleines privates Krankenhaus, wo jede

Leistung zu bezahlen ist, da es in diesem

Land kein Versicherungssystem

gibt. Es wurde aber noch niemand

weggeschickt, der Hilfe gebraucht hat

und die 30 Dollar für eine Consultation

(= ambulante Untersuchung) nicht

gleich aufbringen konnte. Entweder es

wurde später bezahlt oder er hat sich

diese Leistung abgearbeitet. Das Patientengut

unterscheidet sich etwas vom

Europäischen. Die Kranken kommen

erst sehr spät zum Arzt. Viele Erkrankungen

sind zum Zeitpunkt der erstmaligen

Begutachtung durch den Arzt

bereits sehr weit fortgeschritten und

oftmals zu spät. Das Wunder, welches

sich die Patienten erhoft haben, konnte

leider nicht mehr vollbracht werden

und so sind sehr viele Patienten sehr

jung verstorben.

Mein Aufgabenbereich war sehr vielseitig.

Vormittags Instrumente händisch

aufbereiten zur Sterilisation,

Eine typisch afrikanische OP Haube

(von meinen Kollegen aus Rottenmann)

Verbandtupfer zurechtschneiden und

verpacken und natürlich die Arbeit am

OP-Tisch und vieles mehr. Personal

war wenig vorhanden und davon viele

nur angelernt. Es gab dort keine Röntgenassistenten

oder Narkosearzt. Dazu

Angeborene Missbildung mit nur 4 Fingern

Felix ist begeistert, als er sieht, dass seine

Beatmungsschläuche mit der Druckluft viel

schneller trocken werden

Sr. Sophie beim Putzen- sie holt alles aus dem

Kasten raus, das Einräumen überlässt sie mir

Dr. Cesar und Dr. Delgado

bei einer Osteosynthese


Eine grosse Ovarialzyste wird entfernt

Der Patient mit der neuen Hüfte stellt seinen

Hüftkopf neben dem Essen auf den Nachttisch um

ihn den Angehörigen zu zeigen.

Vorbereitung für eine Hüftprothese

Nächtlicher Einsatz- Sectio um 1 Uhr morgens

kam noch, dass das Arbeitstempo ungefähr

halb so schnell war wie bei uns.

So war es an der Tagesordnung, dass

wir mit den Operationen oft bis 23

Uhr und länger brauchten. Solch lange

Arbeitstage sind über Monate sehr

kräfteraubend aber auch spannend.

Die Zeit in Lubumbashi war für mich

sehr lehrreich, aufregend, stressig und

arbeitsam, aber auch der Spaß und die

Freude sind nicht zu kurz gekommen.

Es schadet nicht, über den eigenen

Tellerrand hinwegzusehen, dann sieht

man den Luxus, in dem wir leben, viel

bewusster und weiß es neu zu schätzen!

Nach 5 Wochen der Erholung durfte

ich – wieder in Österreich – auf der

Stolzalpe zu arbeiten beginnen und an

dieser Stelle möchte ich mich bei meinen

neuen Kollegen ganz herzlich für

die freundliche Aufnahme bedanken!

Aus der Pfege

Sophie - hohle Instrumente müssen auch INNEN

gereinigt werden!

Emmanuel- ein Waisenkind, welches ohne

Unterschenkel geboren wurde

Dieser Pat. hat noch auf ein Wunder gehoft, was

leider nicht mehr möglich war (Melanom) Pf. Felix, ich, Sr. Sophie

13

BA


BA

Lokal-National-International

Immer up-to-Date

v.li: Prim. Priv. Dozent ´Dr. Roman Radl, Dr. Peter Neubauer,

Obmann der Fachgruppe Orthopädie und orth. Chirurgie

Das Stolzalpen-Update ist seit Jahren

eine wissenschaftliche Veranstaltungsreihe

mit anschließender Fachgruppensitzung.

Bei der wissenschaftlichen Sitzung

wurden unter Moderation von Prim.

Doz. Dr. Roman Radl durch die Präsentationen

von Dr. Hochegger, DL

Dr. Lick-Schifer und OA Dr. Krifter

über Untersuchungstechniken am

Schultergelenk, Schulter-sonographie

und die chirurgischen Möglichkeiten

mit künstlichem Gelenksersatz am

Schultergelenk der neueste Wissensstand

ausgetauscht und anschließend

auch intensiv diskutiert.

Das Symposium ermöglichte den rund

50 teilnehmenden Orthopäden Steier­

14

marks und niedergelassenen Ärzten aus

dem Bezirk ein kompaktes Update.

Wie jedes Jahr gelang der fachliche

Wissenstransfer zwischen den klinisch

und den praktisch tätigen Experten –

in der fachlichen Diskussion.

Die Bedeutung dieser Veranstaltung

spiegelt sich auch darin wieder, dass

nach den Vorträgen die Fachgruppensitzung

der steirischen Fachärzte für

Orthopädie und orthopädische Chirurgie

Dr. Peter Neubauer und Prim.

Doz. Dr. Roman Radl stattfand.

Kooperation ist das Gebot der Stunde,

um bei den aktuellen Sparmaßnahmen

weiterhin den steirischen Patienten

eine bestmögliche Patientenversorgung

zukommen lassen. Diese Vernetzung

zwischen dem Spitalsbereich und den

niedergelassenen Orthopäden war immer

schon eine Stärke der steirischen

Orthopäden.

Prim. Doz. Dr. Roman Radl

Gerlinde Kollau, MAS, MBA

Impressum – Offenlegung nach § 25

des Mediengesetzes

Impressum:

„ARGE INFOsion LKH Stolzalpe

8852 Stolzalpe 38

DVR 0468533“

Herausgeber, Medieninhaber,

für Inhalt und Urheberrechte verantwortlich:

Steiermärkische KAGes LKH Stolzalpe

Erscheinungsort:

Stolzalpe

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e-mail: monika.steinberger@lkh-stolzalpe.at

Redaktion:

Redaktionelle Leitung: Monika Steinberger

Redaktionsmitarbeiter: OA Dr. Joachim Schlieber,

Hubert Honner, Ingrid Moser, Hildegard Siebenhofer,

Elisabeth Stöger, Dr. Markus Gschanes, Dr. Michael

Schubert

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Gutenberghaus Druck GmbH, Knittelfeld

Verlagsort: Stolzalpe

Herstellungsort: Knittelfeld

Erscheinungsweise: 4x jährlich

Auflage: 1000 Stk.

Fotos: Archiv LKH Stolzalpe,

privat

Entgeltliche Einschaltungen sind mit „BA“ gekennzeichnet.

Sie finden uns auch im Internet: www.lkh-stolzalpe.at

Mit Verfassernamen gekennzeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers und der Redaktion

wieder. Trotz sorgfältiger Bearbeitung in Wort und Bild kann

für die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden. Alle

in dieser Zeitung verwendeten Personenbezeichnungen und

deren Mehrzahl sind geschlechtsneutral und beziehen sich

sowohl auf die männliche als auch auf die weibliche Form.

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Betriebsärztin seit 1.August 2012

Dr. Waltraud Zika,

Betriebsärztin seit 1.

August 2012

Ich habe in Wien studiert und dort

den Turnus begonnen.

Nach einem längeren Auslandsaufenthalt

habe ich meine Ausbildung zur

Ärztin für Allgemeinmedizin in verschiedenen

österreichischen Krankenhäusern

beendet.

Dabei bin ich im Jahr 1998 ganz zufällig

auch auf der Stolzalpe gelandet

und, wie so viele andere vor mir, „hängengeblieben“.

Ab Herbst 2002 durfte ich am Aufbau

der Rehabilitation Stolzalpe mitarbeiten

und bin seitdem durchgehend

hier.

In meiner Tätigkeit habe ich sehr viel

mit Menschen zu tun, die nach einer

Operation oder einem Unfall wieder

ins Berufsleben zurückkehren wollen

oder müssen, und dabei oft erhebliche

Schwierigkeiten haben.

So wurde mein Interesse für die gesundheitlichen

Aspekte in der Ar­

beitswelt geweckt und ich beschloss

die Ausbildung für Arbeitsmedizin zu

absolvieren. Seit August darf ich nun

in Nachfolge von Dr. Hinterreiter das

LKH Stolzalpe betreuen. Ein Krankenhaus

ist natürlich ein besonderes

Arbeitsfeld für die Arbeitsmedizin.

Hier arbeiten viele verschiedene Berufsgruppen

mit teilweise ganz unterschiedlichen

Vorstellungen und Bedürfnissen

zusammen.

Ich denke, dass ein Krankenhaus

nicht nur der Gesundheit von Patienten

dienen soll, sondern auf Grund

des hohen medizinischen Know-hows

auch ein gesundheitsförderlicher Arbeitsplatz

sein kann.

Mein besonderes arbeitsmedizinisches

Interesse gilt daher dem immer dringender

werdenden Tema von Stress

und psychischen Be- und Überlastungen,

der betrieblichen Gesundheitsvorsorge

und den älteren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern.

Wir wissen, dass die Gesundheit und

die Leistungsfähigkeit eines Menschen

von vielen inneren und äußeren Faktoren

beeinfusst werden, die untereinander

in Beziehung stehen.

Dazu zählen die genetische Ausstattung

des einzelnen Menschen, die soziale

Herkunft, der Charakter und die

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A-8832 Oberwölz

Stadt 23

Lokal

Persönlichkeit, die Bildung und der

Beruf, die Familie, das soziale Umfeld

und das Land, in dem er lebt und dessen

Gesellschaft, sogar die politische

Situation. Man nennt das im Fachjargon

Biopsychosoziales Modell.

Nicht so sehr das Detail, sondern das

Ganze interessiert mich, die Zusammenhänge

aller dieser Faktoren.

Ändere ich an einer Stelle etwas, so

wirkt sich das in allen anderen Bereichen

aus.

Je besser wir erkennen und begreifen,

dass wir keine Inseln sind, sondern

Teile von Systemen, umso besser

werden wir als Individuum und Gesellschaft

mit den verschiedenen und

immer neuen Herausforderungen des

Lebens und der Arbeitswelt zurechtkommen.

Sobald ich mich eingearbeitet habe,

möchte ich mich im Sinne einer „Begrüßungsbegehung“

in allen Abteilungen

persönlich vorstellen.

Als eine Art „Hausarzt“ für das LKH

Stolzalpe stehe ich für Gespräche und

Anfragen zu allen menschlichen und

natürlich arbeitsmedizinischen Temen

zur Verfügung.

Ich freue mich auf Ihren/Euren

Besuch in meinen Sprechstunden.

15

BA


BA

Feuerwehr

Feuerwehr aktuell

Technische Einsätze am 29.07.2012

Auch der Bezirk Murau blieb von

den Unwettern nicht verschont. Am

29.7.2012 um ca.13:00 Uhr ging auf

der Stolzalpe ein schweres Gewitter mit

Hagel nieder. Kanalschächte gingen

über, Keller wurden überschwemmt

und sogar Muren gingen ab. Wie man

auf den Bildern sieht blieben unsere

Häuser verschont. Aber im Gemeindegebiet

hatte unsere Feuerwehr alle

Hände voll zu tun. Einsatzleiter Peter

Schwarz machte seine Arbeit hervor­

16

ragend, teilte die Kameraden ein, um rassen wurden von Schlamm und Ge-

Keller und Kanalschächte auszupum- röll freigelegt.

pen sowie Durchlässe frei zu räumen.

Auch Gärten sowie Straßen und Ter- HBI Johann Waldner


Frühlingsausfug

Da der letzte Ausfug ins „Kärntnerland“

schon einige Jahre zurückliegt,

war es heuer höchste Zeit, um beim

Frühlingsausfug wieder einmal das

südliche Eck Österreichs zu besuchen.

Am 2. Juni machte sich eine Gruppe

von gut 30 Personen auf in Richtung

Landskron bei Villach.

Nach einer kurzen Frühstückspause

entlang der Fahrtstrecke stand der

Afenberg bei Landskron mit seinen

frei lebenden Makaken als erstes am

Programm. Ohne trennende Käfggitter

oder Glasscheiben spazierten wir

mitten durch das Afengehege und

beobachteten fasziniert die schwimmenden,

spielenden, säugenden, streitenden

oder ruhenden Afen. Gleich

im Anschluss wartete mit der Greifvogelschau

auf der Burg Landskron die

nächste Attraktion auf uns.

Wir waren echt beeindruckt von den

atemberaubenden Flügen der verschiedensten

Greifvögel sowie den interes­

Betriebsrat

santen Ausführungen der Falkner über

das Verhalten und die Lebensgewohnheiten

dieser zum Teil bedrohten Tiere.

Nach diesem dicht gedrängten Vormittagsprogramm

gab´s dann die heiß

ersehnte Stärkung beim Mittagessen.

Kafee und Kuchen genossen wir dann

bei einer Schiffahrt über den Wörthersee,

während wir wunderbare Eindrücke

der vorbeistreichenden Landschaft

sammeln konnten.

Sieg beim LSF Fußballturnier am 28.06.2012

Im Juni machte sich eine Abordnung

des Betriebsrates auf nach Graz zum alljährlich

organisierten LSF Fußballturnier

der KAGes. Nach vielen anstrengenden

Fußballmatches stand unser

Team unter der Leitung von Feichtner

Herbert im Finale. Nach einem

spannenden Elfmeterschießen konnte

unsere Elf den Sieg – auch Dank unseres

ausgezeichneten Torwarts Werner

Pausch – auf die Stolzalpe holen. Herzliche

Gratulation unseren Sportlern zu

dieser Leistung.

Sonstiges

Die Teilnehmer des Ausfugs zu den

Öblarner Festspielen im August erlebten

einen unterhaltsamen Abend.

Paula Groggers Schauspiel „Die

Hochzeit“ – größtes Laientheater im

Alpenraum – begeisterte unsere Festspielfreunde.

Unseren erfolgreichen

Läufern beim diesjährigen Holzstraßenlauf

in St. Peter möchten wir ebenfalls

gratulieren! Den Familienwandertag

ins Riedingtal Anfang September

mussten wir heuer leider aufgrund von

Regen absagen.

Petra Schwarz

Betriebswahlen der Arbeiter

am 03. September 2012

Für das entgegengebrachte Vertrauen

bei der Betriebsratswahl der Arbeiter

LKH Stolzalpe möchte ich mich bei

Ihnen recht herzlich bedanken.

Meine Liste FCG und Unabhängige

konnte sich bei einer Wahlbeteiligung

von 84,11% über 118 Stimmen freuen

- bei rund 150 Wahlberechtigten wurden

127 Stimmen abgegeben, 9 Stimmen

waren ungültig.

Unser Auftrag ist es, ALLEN Kolleginnen

und Kollegen immer behilfich

zu sein! Wenn Sie Probleme oder Anliegen

haben, kommen Sie zu uns, wir

stehen Ihnen gerne zur Seite.

Vielen Dank, auch im Namen meines

gesamten Teams,

Ihr Karl Stelzl

17


Gesundheitswerkstätte

Das Gebäude war der Vorstandsdirektorin

schon lange aufgefallen und natürlich

auch bekannt- das Innenleben

jedoch nur von der Begrifflichkeit- Gesundheitswerkstätte.

Somit hatten wir

die Ehre einen ausführlichen Rundgang

begleitend mit gesundheitsfördernder

Information durchzuführen.

Es wurde auch das Gesamtprojekt

Gesundheitswerkstätte mit dem historischen

Hintergrund unseres Krankenhauses

vorgestellt. Frau Prof. Dr.

Vorstandsdirektorin Univ.-

Prof. Dr. Petra Kohlberger

zu Besuch in der

Gesundheitswerkstätte

Kohlberger war von den ausführlichen

Informationen, den gesetzten Schwerpunkten

sowie den Besucherzahlen

von über 22.000 Personen sehr beeindruckt

und sprach von der essentiellen

Wichtigkeit der Gesundheitsvorsorge

generell. Auf diesem Weg möchten wir

uns recht herzlich für den wertschätzenden

Besuch der Vorstandsdirektorin

bedanken.

Gerald Zwinger, Kilian Schwarz

„Express“ im LKH Stolzalpe

Am 1. August 2012 besuchten wir Teilnehmer

der Berufsorientierungsmaßnahme

„Express“ von Jugend am Werk

Steiermark GmbH und dem AMS

Murau gemeinsam mit unseren Trainerinnen

das LKH Stolzalpe in Murau

– Gott sei Dank nicht als Patienten,

sondern als interessierte Besucher.

Zuerst hatten wir Spaß beim Minigolf

spielen und danach bekamen wir von

Kilian Schwarz eine Führung durch

das Krankenhaus und die Gesundheitswerkstätte.

Doch bevor wir mit der

Führung begannen, gab es noch eine

kleine Jause, bei der wir dann auch den

Geschäftsführer des Hauses kennenlernen

durften. Er erzählte uns vieles über

das Krankenhaus und wir durften unsere

Fragen zu Wort bringen. So erfuhren

wir alles, was wir wissen wollten und

noch viele andere interessante Sachen

über das Krankenhaus. Das Krankenhaus

wurde 1920 der Sonne wegen auf

der Stolzalpe errichtet. Die Gesundheitswerkstätte,

die früher eine Tuberkuloseheilstätte

war, dient heute als ein

kleines Museum für „Jung und Alt“.

Es sind zirka 600 Menschen im Krankenhaus

tätig. Dazu gibt es auch noch

18

die Gesundheits-und Krankenpfegeschule,

in der man sich zur DGKS

bzw. zum Pfegehelfe r ausbilden lassen

kann. In der Gesundheitswerkstätte

sahen wir sämtliche Operationsinstrumente

und ein Operationsbett aus den

früheren Jahren. Man zeigte uns noch

verschiedene Prothesen und wir bekamen

eine Aufklärung was das Rauchen

im Körper bewirkt.

Zum Abschluss hatten wir noch eine

Führung über die Technik im Krankenhaus.

Zum ersten Mal durften wir

uns ein Hallenbad im Untergrund anschauen.

An diesem Tag erfuhren wir

viele neue und interessante Sachen

über das LKH Stolzalpe und bedanken

uns sehr, dass dieser Besuch möglich

war.

Julia Nöbauer,

Trainerin Jugend am Werk


Kindergarten besuchte die

Gesundheitswerkstätte

Im Rahmen unseres Jahresthemas

„ ICH-und meine schöne Heimat“

führte uns unser Weg unter anderem

auf die Stolzalpe. DGKS Angelika

Uher und DGKP Gerald Zwinger

empfngen uns bereits vor dem LKH-

Haus 1. Nach der Anmeldung wurden

die Kinder mit Verbänden und Pfaster

versorgt.

Einige probierten OP Mäntel, Handschuhe

und Mundschutz.

Anschließend wurden wir in den Behandlungsraum

von OA Dr. Tomas

Spieß geführt, der uns schon sehnsüchtig

erwartete. Er zeigte den Kindern

Untersuchungsinstrumente, wobei der

Ultraschall den meisten Anklang fand.

Nach einer guten Jause, die für die

Kinder schon bereit stand verabschiedeten

wir uns und fuhren mit vielen

schönen Erinnerungen zurück ins Tal.

Barbara Tatzl

Kindergartenpädagogin

Gesundheitswerkstätte

19


BA

Bereichsvorstellung

Nicht nur sauber sondern rein

Eigenreinigung ist kein Auslaufmodell

Eva-Maria Petz, Leiterin des hauswirtschaftlichen Dienstes

Ich bin seit November 1988 im Landeskrankenhaus

beschäftigt und leite

seit 1997 den hauswirtschaftlichen

Dienst mit 55 Mitarbeitern.

Unser Team reinigt täglich rd. 22.000

m² in beiden Krankenhäusern sowie

den eigenen Kindergarten.

Die tägliche Reinigung umfasst

Grundfächen wie Patientenzimmer,

Ambulanzen, Nebenräume, Gänge,

Verwaltung, Schwesternheim und

das Hallenbad.

Wöchentlich werden der gesamte

Werkstättenbereich sowie die Stiegenhäuser

in allen Wohnobjekten

gereinigt.

Zweimal jährlich werden alle Bereiche,

die täglich und wöchentlich

20

gereinigt werden sowie der OP und

die Intensivstationen einer sogenannten

Grundreinigung unterzogen.

Bei allen Entlassungen (ca. 8.000

Patienten jährlich) wird die Endreinigung

– Reinigung und Desinfektion

der Betten und Nachtkästchen

durchgeführt.

Die im Haus 2 untergebrachte Rehabilitationsabteilung

sowie die im

Haus 3 befndliche Gesundheits-

und Krankenpfegeschule wird ebenfalls

1x jährlich von unserem Team

grundgereinigt.

Zum Krankenhaus gehören auch

viele Wohnobjekte, daher sind jährlich

auch ca. 50 Zimmer, 30 Gar-

connieren und 40 Wohnungen nach

Auszug der Nutzer gründlich zu reinigen

und für die Nachmieter vorzubereiten.

Ein weiteres Aufgabengebiet des

hauswirtschaftlichen Dienstes sind

sämtliche Veranstaltungen – ca. 200

jährlich (Kongresse, Fortbildungen,

Projekt- und Teamsitzungen) - sowie

die Gestaltung der Personalweihnachtsfeier.

Für unsere Mitarbeiter werden jährlich

2 große Informationsveranstaltungen

und eine verpfichtende Hygienefortbildung,

die von Prim. Dr.

Bogiatzis – dem Krankenhaushygieniker

der KAGes, abgehalten.

Verbrauchszahlen – jährlich:

� 300 Liter Desinfektionsmittel

� 32.000 Rollen WC-Papier

� 2,370.000 Einweghandtücher

Lassen sie Ihren optimalen Versicherungsschutz

meine sorge sein.

Franz Haas, Consultant, Geschäftsstelle Murau, 8850 Murau

anna-Neumann-straße 9, E-Mail: f.haas@staedtische.co.at

Telefon: 050 350-59612, Mobil: 0664/601 39-59612

Bei allen Reinigungsprozessen beachtet

das Team die optimale Schonung

der Umwelt, indem moderne

Reinigungsverfahren und – geräte

eingesetzt werden.

Im Sinne unserer Patienten und Mitarbeiter

sind wir sehr bemüht, alle

Richtlinien strikt einzuhalten und

auch in Zukunft die uns gestellten

Aufgaben mit bestem Wissen und

Können zu erfüllen.

Auf diesem Weg möchte ich mich

bei allen meinen Mitarbeitern für ihr

Engagement und die gute Zusammenarbeit

herzlich bedanken.


Bereichsvorstellung

Von Links nach Rechts: Reinmüller Helga, Gruber

Veronika, Höf Friederike, Haidler Anita, Langmaier

Ingrid, Perner Karin, Moser Christine, Degold Heidemarie,

Kleinferchner Juliane, Bernroithner Silvia, Hrastnik

Ingrid, Berger Arnold, Klünsner Gerlinde, Prettner Maria,

Pausch Eva, Lautischer Reinhard, Krenn Ingeborg, Mürzl

Annemarie, Madenberger Harald, Knapp Kathrin, Miedl

Monika, Bischof Roswitha, Ferchner Birgit, Lick Erika,

Rafalt Heidelinde, Grgic Robertina, Loipold Franziska und

Messner Sabine

21

Fotos: Archiv LKH Stolzalpe


Fotos: Archiv LKH Stolzalpe

22

Bereichsvorstellung

Von Links nach Rechts: Steiner Karin, Tulnik Erich, Wuitz Beate, Schoberegger

Silvia, Stolz Magdalena, Reinmüller Rudolf, Shafque Edith, Streicher Elke, Spreitzer

Elli Barbara, Waldner Elisabeth, Tanner Erwin, Rieger Eveline, Weber Maria,

Taferner Klothilde, Tockner Michaela, Rossmann Andreas, Taferner Renate, Schleifer

Gabriele, Steinwieder Michaela, Siebenhofer Sabine, Rieberer-Murer Barbara,

Spreitzer Maria, Schnedl Margit, Summer Roswitha, Schitter Miriam, Stolz Diana

und Tockner Sandra


Gesund von Anfang an

Die ARGE der Gesundheits- und

Betreuungsdienste lädt die Bevölkerung

des Bezirkes Murau zur nachstehenden

Vortragsreihe im Herbst 2012

herzlich ein: „Gesund von Anfang an“

Möglichkeiten zur Förderung der psychischen

Gesundheit in der frühen

Kindheit.

Vortragende: Prim. Dr. Katharina

Purtscher-Penz, DGKP Maria Kuglgruber

Ort: Schule Schloss Feistritz

Vernissage

Anlässlich der Vernissage der Künstlerin

Gudrun Dietrich begrüßte Prim.

Doz. Dr. Roman Radl das kunstinteressierte

Publikum auf der Station Ortho

6/Haus 2.

Prim. Doz. Radl sprach die einleitenden

Worte, indem er auf die Kreativität

und Schafenskraft der Künstlerin

einging.

Mit sehr viel Zuspruch wurde die Vernissage

von den Besuchern aufgenommen

und hat durch das Farbenspiel der

Exponate auch Patienten und Mitarbeite

in einer beruhigenden Art und

Weise angesprochen

Zur Person:

Gudrun Dietrich geboren in Judenburg

1971, seit 1. April 1994 am LKH

Stolzalpe als Pfegehelfer tätig, Mutter

von 2 Kindern.

Seit einiger Zeit beschäftigt sie sich

Wann: Donnerstag, 8. November

2012, 19.00 Uhr

Wir würden uns über zahlreiche Teilnahme

freuen

(Keine Anmeldung erforderlich – Teilnahme

kostenlos)

mit Energiebildern, die positiven Einfuss

haben können - abhängig davon

sind bestimmte Farben und Symbole.

Verschiedene Techniken in Verbindung

mit Strukturen, Collagen, Walz

Lokal

und Spachtelschichten faszinieren die

Künstlerin immer wieder aufs Neue.

Für Gudrun Dietrich persönlich ist das

Malen ein Ausgleich zu ihrer beruflichen

Tätigkeit.

v.l. Pfegedirektor Harald Tockner, Betriebsdirektor Reinhard Petritsch, MAS, MBA, Gudrun Dietrich,

DGKS Sonja Wind, Renate Schwarz, Prim. Doz. Dr. Roman Radl

PETAUTSCHNIG

BAU BA

23


Stolzalpe intern

Ein gemütlicher Abend mit Peter Wolf

im LKH Stolzalpe

Auf Einladung von Betriebsdirektor angeboten wird, sehr zufrieden. Wolf

Reinhard Petritsch, MBA, MAS und hat 30 Jahre international Tischtennis

Prim. Dr. Gerhard Fürst gab Peter gespielt. Seit einem Jahr tritt er regel-

Wolf im Festsaal der LKH Stolzalpe mäßig als Alleinunterhalter auf und

ein zweistündiges Konzert für Pati- unterhält sein Publikum mit Oldies,

enten und Angestellte. Austro-Pop und Rock´n Roll.

Peter Wolf ist seit 30 Jahren Patient Aufgrund des großen Erfolges ist eine

des LKH Stolzalpe. Er nimmt jährlich Wiederholung des Auftrittes im nächam

Rolli-Kurs teil und ist laut eigenen sten Jahr ins Auge gefasst worden.

Angaben mit dem Terapieangebot,

welches es in dem zweiwöchigen Kurs G. Kollau

Das gesunde Rezept

v.l. Karin Pachner und Monika Oberberger, Diätologen

Wenn die kühlere Jahreszeit wieder näher

rückt, sollten wir unseren Körper

auch von innen her wärmen und daher

empfehlt es sich, gerade in der kühlen

Jahreszeit öfters – wenn nicht sogar

täglich – eine warme Suppe zu essen.

Der Herbst schenkt uns viele Gemüsesorten

aus dem eigenen Garten, die

man auch sehr gut lagern kann und aus

denen sich viele köstliche Suppen zubereiten

lassen.

Polenta-Lauch-Suppe

Zutaten und Zubereitung

für 4 Personen. 100 g Lauch putzen,

der Länge nach halbieren, waschen

und in Scheiben schneiden.

Lauch in 2 EL erhitztem Rapsöl andünsten,

80 g Polenta (Maisgrieß)

dazugeben, durchrühren mit 750 ml

klarer Gemüsesuppe aufgießen und

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ca. 10 Minuten schwach wallend köcheln.

125 ml Schlagrahm zugießen,

mit Salz, Pfefer und Muskatnuss abschmecken.

Mit Petersilie bestreuen und eventuell

einige Tropfen Kürbiskernöl drüber

träufeln.

(Wenn die Suppe länger steht, quillt

der Polenta und die Suppe wird dicker.)

Zur Suppe kann man ein mit Käse

überbackenes Vollkorntoastbrot reichen.

Blaukraut-Apfel-Suppe

Zutaten und Zubereitung für ca. 2 l

2 EL Olivenöl erwärmen. 1 kleine geschälte

gewürfelte Zwiebel kurz anrösten.

600g feinnudelig geschnittenes

Blaukraut und 3 Esslöfel rohen Basmatireis

zufügen. Mit ½ TL gemah­

lenem Zimt, 1 TL frisch geriebenem

Ingwer, Nelkenpulver und ½ TL gemahlenem

Kümmel würzen.

Mit 1 ½ l heißer Gemüsebrühe aufgießen

und zugedeckt weich kochen.

Kurz vor dem fertig werden 1 mittleren

geschälten entkernten Apfel mitkochen.

Mit 1/8 l Orangensaft und 1/8l Rotwein

aufgießen, pürieren und wenn

nötig mit heißem Wasser etwas verdünnen.

Mit Salz, Pfefer, 3 EL Preiselbeermarmelade

und etwas Zucker abschmecken

und nochmals aufkochen.

Würzige

Kürbis-Kokos-Suppe

Zutaten und Zubereitung für ca. 2 l. 3

EL Rapsöl erhitzen.

Ungefähr 700 g zerkleinerten Hokaidokürbis

und 1 kleine geschälte

gewürfelte Zwiebel zufügen und kurz

durchrösten.

Mit je 1 EL frisch geriebenem Ingwer

und Knoblauch, 2 EL Paprikapulver,

je 1 TL gemahlenem

Kardamon und Kümmel würzen.

Mit 1 l heißer Gemüsebrühe aufgießen

und zugedeckt weich kochen.

Anschließend 1 kleine Dose Kokosmilch

(ca. 400 ml), 2 EL Senf und

etwas Zitronensaft dazugeben und

pürieren.

Eventuell noch mit etwas heißem Wasser

verdünnen und mit Salz abschmecken.


Neues von Ruheständlern

Ein ereignisreicher Sommer liegt hinter

uns. Nun lautet die Devise langsam

aber sicher einigeln. Bei unseren Aktivitäten

hatten wir heuer mit dem Wetter

immer Glück. Sei es beim Grillfest,

beim Schmarageln oder beim Wandertag.

Langsam aber sicher können wir

schon für das nächste Jahr das Eine

oder Andere planen.

Die Termin für das 4. Viertel des Jahres:

Unruhestand

7. November: 15 Uhr Gasthaus Bärenwirt

5. Dezember: 12 Uhr Weihnachtsfeier beim Gasthaus Bärenwirt

9 Jänner 2013: 15 Uhr Gasthaus Bärenwirt.

Bis zum nächsten Wiedersehehen Eure Irene/Nuni Wallner

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Etwas für die

Seele...

Der christliche Gott will, dass wir

leiden! Er will, dass wir mit Schmerzen

für unsere Sünden büßen! Ist

das wirklich so? Entspricht das dem

christlich-biblischen Gottesbild?

Mag sein, dass christliche Botschaft

früher oder vielleicht an manchen

heutigen Orten so vermittelt wird –

an so einen Gott glaube ich nicht! Ja

– wir sind in eine Welt hineingeboren,

in der es Leid und Schmerz gibt.

Das scheint zu den Gesetzen des Lebens

zu gehören. Da sind auch wir

als „Geschöpfe Gottes“ nicht ausgenommen.

Auch mögen Leid und

Schmerz manchmal Konsequenzen

unseres Lebens sein – unseres „genetischen

Materials“, unserer Lebensgeschichten,

unserer Lebensführung...

oder andere Ursachen haben...

Ja – es ist ungerecht verteilt: Manches

Leben ist gespickt mit Schicksalsschlägen,

andere kommen scheinbar

ungeschoren davon.

Ja – ich habe viel mehr Fragen als

Antworten diesbezüglich! Auf jeden

Fall glaube ich nicht an einen Gott,

der vom Himmel herab süffisant und

schadenfroh das Leid auf uns Menschen

verteilt. Biblischen Quellen

glaubend vertraue ich auf einen Gott,

dem das Leiden nicht egal ist, der

mit geht und besonders in den Krankenzimmern

als stärkender und behütender

Gott anwesend ist. Schließlich

heißt dieser Gott JAHWE, „Ich

bin da“ und Jesus nennt ihn vertrauensvoll

„Vater“. Manchmal frage ich

PatientInnen: „Unsere christliche

Botschaft sagt uns, dass Gott, dass

Jesus Christus Kranken besonders

nah ist – spüren Sie da etwas davon?“

Sie können sich gar nicht vorstellen,

wie oft ich ein bestimmtes und überzeugtes

„JA“ zu hören bekomme.

26

Rosa Hojas

Krankenhausseelsorgerin

Im Gedenken an unsere Melitta

Melitta Pausch hat den Kampf mit ihrer schweren

Krankheit verloren. Mit großer Betroffenheit haben wir

diese Nachricht am 25.9.2012, 1 Monat nach ihrem 55.

Geburtstag, erhalten.

Melitta ist in Althofen mit ihren beiden Schwestern

aufgewachsen und hat gemeinsam mit ihrem Mann und

den beiden Töchtern in Feistritz mit sehr viel Energie ein

wunderschönes Heim geschaffen. Vor 12 Jahren besiegte

sie schon einmal mit ihrer großen Kraft und Zuversicht ein

Krebsleiden.

Seit 1977 war sie am LKH Stolzalpe im ärztlichen

Schreibdienst beschäftigt, und wir schätzten sie als sehr

gewissenhafte und verlässliche Kollegin. Auch außerhalb

der Dienstzeit werden uns viele fröhliche Stunden mit ihr

in Erinnerung bleiben.

Ihr ganzer Stolz aber waren ihre beiden Töchter und ganz

besonders ihre Enkelsöhne, die sie immer „meine Buam“

genannt hat. Ihre Augen leuchteten ganz besonders, wenn

sie von ihnen erzählte.

Besonders traurig ist es, dass Melitta ihren verdienten

Ruhestand, den sie am 1.September 2012 angetreten hat,

nicht mehr genießen konnte.

Unsere Anteilnahme gilt besonders Ihrer Familie

Wir sind traurig, dass du gegangen bist,

aber dankbar, dass es dich gab.

Deine Kollegen


Einblicke

Ich bin für Sie da

Gabriele Schleifer, seit 2003 Mitarbeiterin im hauswirtschaftlichen Dienst

Welcher Grund war für Sie ausschlaggebend

auf der Stolzalpe zu

arbeiten?

Ich habe in Murau meine Existenz

aufgebaut und es freut mich, dass ich

auch hier meinen Arbeitsplatz gefunden

habe.

Wie empfnden Sie den Kontakt zum

Patienten?

Kontaktpfege zu Patienten ist für sehr

wichtig; ich zähle die Gespräche mit

Patienten auch zu meiner Arbeit.

Stichwort: Unregelmäßige Dienstzeit

– wie gehen Sie damit um?

Das ist für mich kein Problem, zumal

unregelmäßige Dienstzeit von Anfang

an bekannt war.

Was können Frauen besser als Männer?

Zuhören; ich fnde auch, dass Frauen

einfühlsamer sind.

Welches Buch muss man gelesen haben?

„Der Vatikan“ von Fabricio Rossi und

„Menschen, die die Welt bewegten“

von Bernard und Ilse Kleberger

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Eine gute Jause und Bier

Was ist der teuerste Gegenstand, den

Sie – fnanziell oder emotional – besitzen?

Meine Münzensammlung

Wenn Sie Ihren jetzigen Beruf nicht

ergrifen hätten, wären Sie heute…

….Polizistin

Nach einem anstrengenden Tag entspannen

Sie am besten …

…. in meiner Gartenlaube

Haben Sie das Empfnden, dass Ihre

Arbeit geschätzt wird?

Ja, da bin ich ganz sicher.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am

liebsten?

Ausfüge mit meiner Mutter

Was war Ihr schönstes Erlebnis?

Als ich den ehemaligen Landeshauptmann

von Kärnten Dr. Jörg Haider in

Murau kennengelernt habe und er sich

9 Jahre später in Pörtschach an mich

erinnert hat.

Meine Mutter hat immer gesagt…

… sei immer ofen und ehrlich – nur

so kommst du weiter

Wenn ich € 100.000,- geschenkt bekommen

würde, würde ich …

…. es gut anlegen und für mich arbeiten

lassen

In 20 Jahren werde ich …

… wenn Gott will, gesund in Pension

gehen.

Mein Lebensmotto lautet…

… Zufriedenheit

Danke für das Gespräch

Monika Steinberger

Am Ententeich –

der Lieblingsplatz von Mutti und mir

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