1-2 / 2012 - Bauweb

bauweb.co.at

1-2 / 2012 - Bauweb

Ein Magazin vom WEKA-Verlag www.weka.at

Jänner-Februar 2012 / Einzelpreis: EUR 4,–, Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1200 Wien, P.b.b., Zulassungs-Nr. GZ 02Z032312 M

Baumaschine Baugerät Baustelle

1-2 / 2012

BrückenBau

Anspruchsvolle Statik:

Im Zuge der derzeit

laufenden Modernisierung

der San Francisco

Bay Bridge entsteht die

größte selbstverankerte

Hängebrücke der Welt.

Länge des Tragkabels:

eineinhalb Kilometer

aktuell

HKL Baumaschinen

startet in Österreich

Offizielles Organ des MAWEV – Verband Österreichischer Baumaschinenhändler www.bauweb.co.at

K U H N

GRUPPE

HM300-3 – Neuer Muldenkipper von Komatsu

Extrem produktiv und kostengünstig

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Es war ein ausgesprochen spannender Start, den das Jahr 2012 für

uns bereithielt: Beinahe täglich erreichten uns in der Redaktion

Informationen über interessante Entwicklungen in der Baubranche.

Aus internationaler Sicht stellte zunächst eine Giganten-

Hochzeit alles in den Schatten, denn die Bergbaubranche erlebt

die größte Fusion ihrer Geschichte: Der weltgrößte Rohstoffhändler

Glencore und der Bergbaukonzern Xstrata schließen sich

in einer 90 Milliarden Dollar schweren Fusion zu einem neuen

Branchenriesen zusammen. Durch die Firmenehe entsteht ein

Unternehmen, das von der Förderung über den Transport bis

zum Verkauf von Rohstoffen die gesamte Wertschöpfungskette

der Branche abdeckt. Der gemeinsame Jahresumsatz liegt künftig

bei fast 210 Milliarden Dollar! Ebenfalls aktuell: Österreichs

zweitgrößter Baukonzern, die Alpine

in Salzburg, ist nun komplett

in spanischer Hand. Die FCC, Spaniens

drittgrößter Baukonzern, stieg

bereits 2006 bei den Salzburgern ein

und übernahm damals 83 Prozent.

Vor wenigen Wochen trat der bisherige

Miteigentümer Dietmar Aluta-

Oltyan seine restlichen 13,5 Prozent

der Anteile an den spanischen Konzern

ab.

Doch auch in der Baumaschinenbranche

selbst tut sich etwas: Zunächst

strukturierte New Holland mit

Jahresbeginn den Vertrieb in Österreich

neu – mehr dazu auf Seite 32. Große Beachtung findet aber

auch eine andere Ankündigung: HKL Baumaschinen, immerhin

der größte herstellerunabhängige Vermieter und Händler von

Baumaschinen, Baugeräten, Containern und Nutzfahrzeugen in

Deutschland, plant noch heuer in Österreich mehrere Filialen zu

eröffnen (siehe Bericht auf Seite 26). Erste Detail-Informationen

über das umfangreiche Dienstleistungspaket bzw. eventuell auch

schon über die Standorte der geplanten Filialen werden vermutlich

im Rahmen der MAWEV-Show präsentiert, wo HKL mit einem

Stand vertreten sein wird.

Apropos MAWEV-Show 2012: MAWEV-Präsident Komm.-Rat

Ferdinand Beringer informierte Mitte Februar gemeinsam mit

dem Organisationsteam der Messe Graz über den erfreulichen

Zwischenstand dieses Baumaschinen-Events der Sonderklasse:

Im Jänner waren bereits 98 Prozent der Ausstellungsfläche ge-

Cover HM300-3 – NEUEr MUldENKiPPEr voN KoMatSU

Editorial

bucht. Das Freigelände ist vollständig

verplant, in der mobilen Halle gibt es

nur noch Restplätze – für die Besucher

also eine ideale Möglichkeit, sich über den neuesten Stand zu informieren!

Die nächste Ausgabe der BBB wird sich mit einer Vorschau

schwerpunktmäßig den im Rahmen der MAWEV-Show gezeigten

Neuheiten widmen.

Rundes Jubiläum: Mit zahlreichen Ehrengästen feierte die

ASFINAG am 26. Jänner 2012 im Wiener Museumsquartier ihr

30-jähriges Jubiläum. Als Festrednerin würdigte die Bundesministerin

für Verkehr, Innovation und Technologie, Doris Bures, die

Verdienste der ASFINAG für die Sicherstellung der Mobilität in Österreich

als wichtige Basis für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung.

Das Bild zeigt Verkehrsministerin

Bures mit ASFINAG Vorstand

DI Alois Schedl (links) und Prof. Mag.

Dr. Karl Aiginger (WIFO) bei der Präsentation

des Buches „Das Autobahnnetz

in Österreich – 30 Jahre ASFINAG“

im Rahmen des Festabends. Dem

oben erwähnten Auftrag kommt die

ASFINAG zurzeit auch bei der Realisierung

des Linzer Westrings nach:

Die Umweltverträglichkeits-Prüfung

(UVP) für die A 26 Linzer Autobahn

geht in die nächste Runde. Anfang

Februar hat die ASFINAG überarbeitete

und ergänzte Projektunterlagen

beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

(BMVIT) eingereicht. Dabei wurde die zwischen BMVIT,

ASFINAG, Land Oberösterreich und Stadt Linz im Jänner 2011 vereinbarte

Errichtung der A 26 in Etappen ab 2014/2015 berücksichtigt.

„Damit liegen die ASFINAG-Planungen für die Linzer Autobahn

exakt im Zeitplan“, sagt Alexander Walcher, Geschäftsführer

der ASFINAG Baumanagement GmbH, „der Bau der A 26 wird mit

der Errichtung der neuen Linzer Donaubrücke als erster Abschnitt

starten“. Im Anschluss wird ab 2017/2018 der Tunnel Freinberg mit

dem Knoten Bahnhof und der Unterflurtrasse Waldeggstraße realisiert.

So viel in Kürze. Abschließend wünschen wir Ihnen noch

ein informatives Lese-Vergnügen mit der aktuellen BBB!

Ing. Alexander Riell, Chefredakteur

alexander.riell@weka.at

Komatsu Europe international bringt den knickgelenkten Muldenkipper HM300-3 auf den Markt. dieser wird vom

Niederemissionsmotor Saa6d125E-6 angetrieben, der eine Netto-Motorleistung von 329 PS (242 kW) liefert und

die Emissionsrichtlinien EU Stufe iiiB und EPa tier 4 interim erfüllt. Basierend auf der marktbewährten Motorentechnologie

gemäß EU Stufe iiia hat Komatsu einen umweltfreundlichen Muldenkipper mit höherer Netto-Motorleistung

und gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch entwickelt.

der HM300-3 hat ein maximales Gesamtgewicht von 52.230 kg und eine Nutzlast von 28,1 t bei einer maximalen

Geschwindigkeit von 58,6 km/h. Ein komplett überarbeitetes Zugkraftkontrollsystem in Kombination mit einem optimierten

Fahrerhaus und gesteigerter Haltbarkeit machen den HM300-3 zu einer komfortablen, extrem produktiven

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– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

Ein Magazin vom WEKA-Verlag www.weka.at

Jänner-Februar 2012 / Einzelpreis: EUR 4,–, Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1200 Wien, P.b.b., Zulassungs-Nr. GZ 02Z032312 M

AKTUeLL

HKL Baumaschinen

BaUMaScHiNE BaUGErÄt BaUStEllE 1-2 / 2012 startet in Österreich

BrÜCKeNBAU

Anspruchsvolle Statik:

Im Zuge der derzeit

laufenden Modernisierung

der San Francisco

Bay Bridge entsteht die

größte selbstverankerte

Hängebrücke der Welt.

Länge des Tragkabels:

eineinhalb Kilometer

Offi zielles Organ des MAWEV – Verband Österreichischer Baumaschinenhändler www.bauweb.co.at

K U H N

GRUPPE

HM300-3 – Neuer Muldenkipper von Komatsu

Extrem produktiv und kostengünstig

-Baumaschinen

www.kuhn.at

3


4 iNHalt

18

Die neue Motoren-Generation JCB Dieselmax stand im Mittelpunkt der

Neuheiten-Präsentation von JCB. Im Bild der neue radlader 457.

rückblick auf die 10. Spritzbeton-Tagung in Alpbach. eine der Neuheiten

ermöglicht den einsatz von profiliertem Spritzbeton als Sichtbeton.

52

6-11 BraNcHENNEWS

6 Aktueller Stand der MAWev-Show 2012

Die Vorbereitungen für die MAWEV-Show 2012 laufen auf

Hochtouren, die Veranstaltung ist praktisch ausgebucht

8 Aktuelles aus der Branche

12-16 rEPortaGE

12 Größte selbstverankerte Hängebrücke

Die San Francisco Bay Bridge wird aus Gründen der Erdbebensicherheit

zurzeit modernisiert. Herzstück der Neubauten ist die

Errichtung der weltweit größten selbstverankerten Hängebrücke

18-51 BaU+MaScHiNEN

12

Spektakulärer Brückenneubau: Als Teil

der San Francisco Bay Bridge entsteht

zurzeit die weltweit größte selbstverankerte

Hängebrücke. Im Bild die errichtung

des aus vier Schäften bestehenden

160 Meter hohen Stahl-Pylons.

18 Zahlreiche Neuheiten bei JCB

Im spanischen La Manga präsentierte JCB sowohl internationalen

Vertriebspartner als auch der Fachpresse eine Fülle aktueller Innovationen

aus den verschiedenen Geräte-Segmenten

22 Die Wende zum Abfallende?

Rückblick auf den Kongress des Baustoff Recycling Verbandes in

Wien. Zentrales Thema: die Hoffnung auf eine Abfallendeverordnung

24 Mit Komatsu die Tiefbauarbeiten im Griff

Zwei neue Komatsu PC 210 LC-8 verstärken den Maschinenpark

der GLS Bau in Perg

26 HKL Baumaschinen startet in Österreich

Der größte herstellerunabhängige Vermieter und Händler von Baumaschinen

in Deutschland plant die Eröffnung mehrerer Filialen

28 Starker Partner für die Bauwirtschaft

Die Ökotechna Entsorgungs- und Umwelttechnik GmbH in

Perchtoldsdorf steigert ihre Leistungsfähigkeit mit einem neuen

CAT Mobilbagger M 316 D

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50

Die BBB besuchte die Ausbildung zum Sprengbefugten beim WIFI NÖ

im Steinbruch der Firma Hengl in Limberg bei Maissau.

30 effizienz auf der ganzen Linie

Kramer präsentierte im Jänner 2012 die aktuellen Neuheiten

31 Premium Kanalrohrsystem

Das 3-schichtige Kanalrohrsystem Polo-Eco plus Premium

bewährt sich in der Praxis im öffentlichen Siedlungswasserbau

32 New Holland mit neuem vertriebspartner

Die Firma NH Baumaschinen ist in Ost-Österreich seit Jahresbeginn

Ansprechpartner für alte und neue New Holland Kunden

in Österreich

34 Weltpremieren praxisnah testen

Wir informieren Sie, wann und wo die Liebherr Roadshow 2012

Station macht. Die Besucher erwarten sechs Weltpremieren

37 Neu: Baumaschinenwaschanlage von Frutiger

38 Maximale Flexibilität im Ladekraneinsatz

38 Jekko Minikran bei Wild GmbH

39 vorschau auf den Betontag 2012

40 es wird ein „volvo Testival“

Ein echtes Familienevent wird der Auftritt der Volvo Baumaschinen

Österreich GmbH im Rahmen der MAWEV-Show

42 Wirtgen Group mit Weltneuheiten auf der Intermat

Neben der neuen H-Reihe von Hamm steht vor allem der

neue WR 240i im Mittelpunkt, die neue Generation

der Wirtgen Kaltrecycler und Bodenstabilisierer

44 Nachlese: 38. GeSTrATA Bauseminar in Salzburg

45 Schneller und rationeller

Die Grazer Firma Dreger bietet eine effiziente Lösung für den

Heißmischguteinbau

46 Neuer Sandvik QJ 241 bewährt sich bei Poyss

Der erste österreichische Sandvik-Backenbrecher der neuen Baureihe

QJ241 steht im Weinviertel

48 erfolgreiche Jubiläums-veranstaltung

Bericht über das zehnte Aufbereitungstechnische Seminar in Leoben

49 Gleisbau abgeschlossen

Nach 20 Monaten Bauzeit wurde Mitte Dezember 2011 die letzte

Schiene bei der neuen Unterinntalbahn in Tirol verlegt

50 Weiße Fahne im Steinbruch Hengl

Im Steinbruch der Firma Hengl konnten alle Teilnehmer die

Ausbildung zum Sprengbefugten erfolgreich abschließen

52-59 BEtoN & ScHalUNG

iNHalt

52 rückblick auf die 10. Spritzbeton-Tagung

Einmal mehr bestätigte sich die Spritzbeton Tagung in Alpbach als

wichtige Diskussionsplattform

54 Kreative oberflächengestaltung

Durch Verwendung einer temporär eingelegten Matrize kann

profilierter Spritzbeton als Sichtbeton verwendet werden

56 Decke in sieben Meter Höhe

Für einen Erweiterungsbau bei der Firma Berner entwickelten

die Experten von Doka ein cleveres Schalungskonzept

58 Neue Namen bei gleicher Qualität

Harmonisierung des Produktsortiments bei PCI

59 Schalungstechnische Herausforderung

Wirtschaftsuniversität Wien: Sechs der Neubauten werden mit

Meva Schalung errichtet

60-61 WirtScHaFt

60 Kuhn übernimmt die emco Gruppe

Wir sprachen mit Firmengründer Günter Kuhn über das neue

Standbein der Unternehmensgruppe

62-64 SErvicE

62 veranstaltungen

63 vorschau/Impressum

64 Bau- und Nutzfahrzeuge

Für die

härtesten Brocken!

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– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

5


6 MaWEv – iNForMatioNEN aUS dEM vErBaNd

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www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


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7


8 BraNcHENNEWS

Im Bild von links: Johann Baumgartner, Akira Sugiki, Herbert Pöllinger, Roswitha Haider,

Manfred Gatterer, Günther Stengg, Irmgard Kuhn, Hermann Müllegger, Franz Wotruba,

Gernot Glatzmayer, Stefan Kuhn und Günter Kuhn.

ehrungen für langjährige Betriebstreue

n Bei Kuhn-Baumaschinen in Eugendorf

gab es kurz vor Weihnachten mehrere

Gründe zu feiern. Nicht nur, dass die Kuhn-

Gruppe mit dem Zukauf von Emco mit einem

dritten Standbein versehen wurde,

auch langjährige Mitarbeiter des Unternehmensbereiches

„Baumaschinen Österreich“

wurden für ihre Firmentreue geehrt.

Seit 25 Jahren ist Franz Wotruba (Verkäufer)

im Unternehmen Kuhn tätig. Er wurde mit

der Mitarbeitermedaille in Silber der Wirtschaftskammer

Salzburg ausgezeichnet.

Die Mitarbeitermedaille in Bronze erhielten

Gernot Glatzmayer (Serviceleiter in Himberg),

Hermann Müllegger und Manfred

Gatterer (beide Baumaschinenmonteure)

für 20 Jahre Firmentreue. Weiters wurden

Johann Baumgartner (Verkaufsleitung Gebrauchtmaschinen)

und Günther Stengg

(Baumaschinenmonteur) für 15 Jahre Fir-

menzugehörigkeit, sowie Roswitha Haider

(Buchhalterin), Markus Stöhr (Lagerangestellter),

Martin Grasel (Baumaschinenmonteur)

und Martin Rupp (Werkstättendisponent)

für jeweils 10 Jahre Tätigkeit im

Hause Kuhn Baumaschinen geehrt.

Firmengründer Günter Kuhn, seine Gattin

Irmgard Kuhn, Geschäftsführer Stefan

Kuhn, Finanzdirektor Herbert Pöllinger und

als besonderer Gast Mr. Akira Sugiki, CEO

von Komatsu Europe Ltd., würdigten in ihren

Ansprachen die Leistungen der geehrten

Jubilare, die aufgrund ihrer Erfahrung und

ihres Könnens zu den Stützen des Unternehmens

zählen. Durch die Übernahme von

Emco beschäftigt die Kuhn-Gruppe nunmehr

insgesamt 1.330 Mitarbeiter mit einem

Gesamtumsatz von 575 Mio. Euro in den Unternehmensbereichen

Baumaschinen, Ladetechnik

und Werkzeugmaschinen. n

Wechsel in der

Geschäftsführung

n Nach einjähriger Tätigkeit für ein international

führendes Unternehmen aus der

Bauzulieferindustrie ist Gerald Schönthaler

im Jänner 2012 in die Schalungsbranche zurückgekehrt.

Gemeinsam mit Dr. Gerhard

Rozboril (CFO) ist er als Geschäftsführer der

Harsco Infrastructure Austria tätig. Verantwortlich

für das operative Geschäft und den

Vertrieb bleibt auch weiterhin Geschäftsleitungs-Mitglied

Klaus

Hohensinner.

„Aufgrund zusätzlicher

Aufgaben, die

die österreichische

Gesellschaft jüngst

im Exportgeschäft

übernommen hat,

wurde die Entscheidung

getroffen, das

Führungsteam zu erweitern.

Wir sind si- Gerald Schönthaler

cher, dass wir mit

diesem Team optimal aufgestellt sind, um

unsere bestehende Kundenbasis weiterhin

gut zu bedienen und neue Marktchancen zu

nutzen“, erklärt Schönthaler.

Gerald Schönthaler verfügt über langjährige

Erfahrung in der Baubranche und in

der Schalungsindustrie und war bereits

von September 2008 bis Februar 2011 als

Geschäftsführer für Harsco Infrastructure

Austria tätig. In dieser Zeit trug der studierte

Ingenieur erheblich zum Geschäftserfolg

bei: So startete er unter anderem

eine sehr erfolgreiche Qualitätsoffensive

in Logistik, Technik und Vertrieb, um den

Schalungskunden neue Serviceleistungen

und Produkte wie den Stahlrahmen-

Deckentisch Topmax aus dem Firmensitz

in Maria-Lanzendorf heraus anbieten

zu können. n

Neuer Geschäftsführer des Fachverbandes Steine-Keramik

di dr. andreas Pfeiler (37) übernahm mit 1. Jänner 2012 die Funktion des Geschäftsführers des Fachverbandes

der Stein- und keramischen industrie in der Wirtschaftskammer Österreich. Pfeiler folgt dem langjährigen

Geschäftsführer dr. carl Hennrich nach, der mit Jahreswechsel in Pension ging. Nach absolvierung des Studiums

des Bauingenieurwesens an der technischen Universität Wien schlug andreas Pfeiler zunächst eine wissenschaftliche

laufbahn ein. Er lehrte und forschte als Universitätsassistent am institut für Straßenbau und Straßenerhaltung

an der tU Wien, wo er 2004 im Fachbereich Straßenbau und ingenieurgeologie promovierte. im

März 2005 wechselte Pfeiler als referent in den Fachverband Steine-Keramik und vertrat in zahlreichen nationalen

und internationalen Gremien die interessen der österreichischen rohstoffbranche. Parallel führte er die Geschäfte

des Güteschutzverbands der österreichischen Kies-, Splitt- und Schotterwerke und war als vortragen-

DI Dr. Andreas Pfeiler der und Universitätslektor tätig. im rahmen seiner langjährigen tätigkeit für den Fachverband konnte sich Pfeiler

ein umfangreiches Fachwissen aneignen. „die rohstoffbranche steht zunehmend unter druck. Umso mehr gilt

es, ein starkes Sprachrohr für die interessen und anliegen unserer Mitglieder sowie für den Wirtschaftsstandort Österreich zu sein.

vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen werden wir unsere themen- und arbeitsschwerpunkte in den

nächsten Wochen und Monaten gemeinsam evaluieren und festlegen“, hält Pfeiler fest.

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Winkelbauer verstärkt verschleißteileangebot

n Der Baumaschinen- und Verschleißteilspezialist

Winkelbauer verstärkt mit der

Partnerschaft von Magotteaux in Österreich

das Produktprogramm und die Kompetenz

für Verschleißlösungen. Ab 1. Februar

2012 können Magotteaux Schlagleisten

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1 - 2 - 3 - GO!

und weitere hochverschleißfeste Gussteile

für die Gewinnungs- und Recyclingindustrie

von Winkelbauer angeboten werden.

Magotteaux bietet ein breites Programm

verschiedenster Gusslösungen vom martensitischen

Stahlguss, über Chromguss

BraNcHENNEWS

kombiniert mit Keramik, bis hin zu Sonderlegierungen

Recyx* und Neox*. So kann

gezielt auf jeden Einsatz eingegangen werden

und kühle Rechner profitieren von

niedrigen Verschleißkosten und hoher Betriebssicherheit.

Magotteaux ist ein belgischer

Konzern mit ca. 500 Mio Euro Umsatz

und wesentlicher Teil eines chilenischen,

auf Bergbau konzentrierten Mischkonzerns,

der rund 2 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

Anwender profitieren von 100 %

selbst entwickelten und hergestellten Lösungen,

basierend auf Materialanalysen,

Versuchen und Testreihen vor Ort.

Die Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer

Magotteaux passt perfekt ins Winkelbauer

Produktprogramm und zur Philosophie:

„Nachhaltige Lösungen aus härtestem

Stahl.“ n

*eingetragenes Warenzeichen

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Winkelbauer verstärkt das Verschleißteileangebot

(von links): DI Peter Verwanger

(Vertriebs leiter Winkelbauer), Patrick Croix

(Sales Manager Magotteaux), Mathieu

Courteville (Assistant Sales Manager

Magotteaux) und Ing. Michael Winkelbauer

(Geschäftsführer Winkelbauer).

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– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

9


10 BraNcHENNEWS

NeWS KUrZMEldUNGEN

Die ASFINAG hat nun den letzten auftrag

für Elektro- und leittechnik für die

neue tunnelröhre Bosruck an der a 9

Pyhrn autobahn vergeben. der auftrag

wird dem Bestbieter, der Strabag

anlagentechnik, mit ihrem angebot

in Höhe von 13,2 Millionen Euro

erteilt. Weiters: lkw-Fahrer warnt die

aSFiNaG zukünftig über cB-Funk

rechtzeitig vor Baustellen. damit kann

im Bedarfsfall in vielen unterschiedlichen

Sprachen eine Warnung an den

sich einer absperrung nähernden lkw-

Fahrer gefunkt werden.

Veranstaltung: am 21. und 22. März

findet das zweite Kommunalwirtschaftsforum

in velden statt. Es bildet

eine Plattform, bei der Erfahrungen sowie

Best Practice Beispiele vorgestellt

und antworten auf die Bedürfnisse der

öffentlichen Hand nach innovativen

Modellen diskutiert werden. Schwerpunktmäßig

werden am Kommunalwirtschaftsforum

2012 themenkreise behandelt,

mit denen die öffentliche Hand

als Folge der demografischen veränderung

konfrontiert ist, unter anderem

auch im Bereich öffentliche infrastruktur

im Hoch- und tiefbau.

Prangl: Um dem ruf als anbieter qualitativ

hochwertiger dienstleistungen

auch weiterhin gerecht zu werden, investiert

die Firma Prangl verstärkt in

neues Equipment. Nach der Bestellung

von 650 Stück arbeitsbühnen und

teleskopstaplern im Gesamtwert von

Euro 23 Mio wurden nun auch verträge

für die Erweiterung des Kranfuhrparks

in Höhe von rund 35 Mio. Euro abgeschlossen.

Ein Großteil des Gesamtvolumens

in der Höhe von 58 Mio. Euro

wurde bereits ausgeliefert.

Internet: Mit einem inhaltlich und optisch

gänzlich überarbeiteten internetauftritt

geht Baumaschinen-vermieter

theisen ins neue Jahr 2012. Bereits

auf der Startseite von www.theisen.at

präsentiert theisen wechselnde Sonderaktionen

aus seinem Maschinen-

und Service-angebot. die Suche nach

einer Miet-Maschine erfolgt jetzt per

neuer Maske und ist deutlich schneller

und besucherfreundlicher. Gleiches gilt

für eine Kauf-Neumaschine, auch sie

lässt sich mit nur wenigen Mausklicks

finden. Wer eine günstige, top-gewartete

Gebrauchte benötigt wird schnell

in der Gebrauchtmaschinen-Kategorie

fündig, die aktuell rund 300 Positionen

umfasst und regelmäßig aktualisiert

wird. die neu geschaffene Kategorie

„Job-center“ bietet ein stets aktuelles

angebot an offenen Stellen in dem expandierenden

Unternehmen.

Unterstützung für Kinderkrebsforschung

n Nach dem sehr positiven Kunden-

Feedback des Vorjahres entschied sich die

Zeppelin Österreich GmbH auch 2011 für

eine Weihnachtsspende über 7.500 Euro

an die St. Anna Kinderkrebsforschung. Die

Übergabe des Schecks erfolgte durch den

Vorsitzenden der Geschäftsführung Ing.

Friedrich Mozelt und den kaufmännischen

n Vom 21. bis 24. März 2012 werden im

Rahmen der MAWEV-Show mehr als 250

Top-Aussteller aus 10 Nationen nicht weniger

als 1.000 modernste Baumaschinen

und Baufahrzeuge nationaler und internationaler

Hersteller präsentieren, die für die

Fachbesucher großteils auch zum Ausprobieren

bereitstehen. In Szene geht die 8.

Auflage des Baumaschinen-Events der Sonderklasse

im Wirtschaftspark Enns/Hafen –

bei freiem Eintritt!

Eine erfolgreiche Zwischenbilanz, nur wenige

Wochen vor dem Start, konnten die

Geschäftsführer Michael Härtel. Im Namen

des St. Anna Kinderspitals nahm die

Leiterin des PR- und Spendenbüros Mag.

Andrea Prantl die Spende entgegen. Seit

mehr als 23 Jahren zählt die St. Anna Kinderkrebsforschung

zu den wichtigsten Zentren

für onkologische Forschung mit weltweiter

Reputation. Ihre langjährige Arbeit

ist beispielgebend in Europa

und hat zu Meilensteinen

in der Erforschung

und Behandlung

von Kinderkrebs geführt.

Die Zeppelin Österreich

GmbH freut sich, mit dieser

Spende, einen Beitrag

für die Weiterentwicklung

der Forschung gegen die

Auslöser von Krebserkrankungen

bei Kindern

leisten zu dürfen. n

MAWev-Show: Alles auf Schiene

Im Bild von links: Michael

Härtel, Mag. Andrea Prantl

und Ing. Friedrich Mozelt.

Organisatoren Mitte Februar präsentieren:

Ausstellerseitig ist die MAWEV-Show

2012 so gut wie ausverkauft. Im Jänner waren

bereits 98 % der Ausstellungsfläche gebucht.

Das Freigelände ist vollständig verplant,

in der mobilen Halle gab es Mitte

Februar nur noch Restplätze. MAWEV-Präsident

Komm.-Rat Ferdinand Beringer erteilte

in seinen Ausführungen vor allem

dem „Krisen Jammern“ eine Absage: „Angesichts

eines stabilen Auftragspolsters von

rund 7 Milliarden Euro wird die Bauwirtschaft

auch das schwierige Jahr 2012 erfolgreich

meistern. Besonders wenn

neue herausfordernde Marktsituationen

vor der Türe stehen, sollte

man möglichst schnell den Geräte-

bzw. Maschinenpark mit effizienteren

und kostengünstigen Neuanschaffungen

adaptieren. Mit der

MAWEV-Show 2012 haben wir eine

ideale Basis für den erfolgreichen

Kontakt zwischen Anbietern und

Anwendern geschaffen!“ n

Präsentierten Mitte Februar den

Stand der Vorbereitungen zur

MAWEV-Show 2012 (von links):

Projektleiter Siegfried Erker (Messe

Graz), MAWEV-Präsident Komm.-Rat

Ferdinand Beringer und Thomas

Karner (Messe Graz).

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Alpine voll in spanischer Hand

Der Bauriese Alpine mit Sitz in

Salzburg ist komplett in spanische

Hände übergegangen.

„Die FCC hält nun 100

Prozent der Anteile“, bestätigte

Alpine-Sprecher Johannes

Gfrerer Anfang Februar

2012. Der bisherige Miteigentü-

DI Johannes Dotter

mer Dietmar Aluta-Oltyan, der

das Unternehmen seit den 70er

Jahren von einem kleinen Baumaschinenunternehmen

zum

zweitgrößten österreichischen

Baukonzern hinter der Strabag

und vor der Porr aufgebaut

hat, trat seine restlichen 13,5 %

der Anteile an den spanischen

Konzern ab. Über den Kaufpreis

wurde Stillschweigen vereinbart.

Aluta-Oltyan hatte die Geschäftsführung

der Alpine 1972

übernommen und ist aktuell

noch Aufsichtsratsvorsitzender

der Alpine Holding GmbH. Spaniens

drittgrößter Baukonzern

stieg 2006 bei den Salzburgern

ein. „Seit damals bestand die

Option auf Übernahme der 100

Prozent“, sagte Gfrerer. Die FCC

hatte gleich zu Beginn 83 % der

Alpine übernommen, um vor

allem auf dem osteuropäischen

Baumarkt zu expandieren.

Die Führungsspitze der Alpine

Holding wurde heuer zu Jahresbeginn

erweitert. Der ehemalige

Porr-Vorstand Johannes

Dotter, der den drittgrößten

heimischen Baukonzern per

Ende April 2011 verlassen hatte,

trat per 1. Jänner 2012 als CEO

der Alpine an. Ihm zur Seite

stehen der bisherige Alleingeschäftsführer

Werner Watznauer

sowie Enrique Sanz. Der

Alpine-Konzern ist in 30 Ländern

aktiv und erzielte 2011 vorläufigen

Berechnungen zufolge

eine Bauleistung von rund 3,5

Mrd. Euro – die Hälfte davon in

Österreich. n

Neuer Auftritt: MvS Zeppelin

heißt ab sofort Zeppelin rental

Die MVS Zeppelin GmbH & Co. KG wurde zum 2. Jänner

2012 in die Zeppelin Rental GmbH & Co. KG umbenannt.

Auch bei der österreichischen Miettochter MVS Zeppelin

Österreich GmbH wurde der Firmenname angepasst: Sie

heißt nun Zeppelin Rental Österreich GmbH.

das corporate design der Gesellschaften wird entsprechend

angepasst. auf dem neuen logo ist die Wortmarke Zeppelin

im vergleich zu vorher deutlich größer gestaltet. die neuen Namen

garantieren eine einheitliche außendarstellung auch in Bezug

auf die übergeordnete strategische Geschäftseinheit, der

SGE rental. die Umbenennung dient der noch klareren Marktpositionierung

als dienstleister für die vermietung von Baumaschinen

und -geräten, Baustellenausrüstung, arbeitsbühnen,

containern sowie von Equipment für die Baustellen- und verkehrssicherheit.

„Wir stärken dadurch nicht nur die Wahrnehmung

der Konzernmarke Zeppelin in der Öffentlichkeit, sondern

unterstreichen auch unsere nationale und internationale Wachstumsstrategie

in der Branche“, so der Konsens beider Geschäftsführer

von Zeppelin rental, Wolfgang Hahnenberg, zugleich

leiter der SGE rental, und Peter Schrader.

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Die neue Dimension

in der Deckenschalung

Eines der wesentlichen Merkmale unseres Unternehmens

ist die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer

Produkte und Leistungen. Unser neuestes Produkt für die

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der Welt mit einem wartungsfreien, fl achen Stahlrahmen

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12 rEPortaGE

Größte selbstverankerte

Hängebrücke

StatiScHE SPEZialKoNStrUKtioN Eines der spektakulärsten Brückenbau-Projekte

weltweit entsteht derzeit über der Bucht von San Francisco: die aus mehreren abschnitten

bestehende San Francisco-oakland Bay Bridge wird als Folge des schweren Erdbebens

von 1989 durch umfangreiche Um- und Neubaumaßnahmen modernisiert. Zentrales Bauwerk

ist die neu errichtete selbstverankerte Hängebrücke – mit einer länge von 614 m weltweit

die größte ihrer art und ein technisches Meisterwerk, das optisch den vergleich mit der

berühmten Golden Gate Bridge nicht zu scheuen braucht.

n Auch wenn der Name es vermuten

lässt, so handelt es sich bei der San Francisco-Oakland

Bay Bridge nicht um ein einzelnes

Brückenbauwerk, sondern vielmehr

um ein komplexes Gesamtprojekt. Bevor

wir uns daher dem technischen Highlight

der selbstverankerten Hängebrücke im Detail

zuwenden, soll ein Blick in die Entstehungsgeschichte

bzw. auf die einzelnen

Brücken-Abschnitte eine Orientierung

ermöglichen.

Brückenbau in einer erdbebenzone

Bereits die alte Bay Bridge ist eine Meisterleistung

der Ingenieurskunst. Sie wurde

notwendig, um dem stark wachsenden Verkehrsaufkommen

in den ersten Jahrzehnten

des vorigen Jahrhunderts gerecht zu

werden. Um angesichts der Weite und Tiefe

der Bucht die Basis für eine realisierbare

Planung zu schaffen, entschloss man sich,

die Insel Yerba Buena in den Brückenverlauf

miteinzubeziehen. Eröffnet wurde die

alte San Francisco-Oakland Bay Bridge

nach drei Jahren Bauzeit im November 1936

– sechs Monate vor der Golden Gate Bridge.

Wie ein Damoklesschwert hing von Anfang

an jedoch die Erdbebengefahr über den einzelnen

Bauwerken. Eine Bedrohung, die im

Oktober 1989 durch ein Erdbeben mit der

Stärke 7,1 auf der Richterskala zur tragischen

Realität wurde. Damals stürzte ein

15 m langes Teilstück des Oberdecks der

West Bay Bridge auf das untere Deck. Als

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Professor Johann Kollegger,

hier mit einem Modell der von ihm

entwickelten Klapp-Brücke, kennt die

Bay Bridge noch sehr gut aus seiner Studienzeit

in Berkeley. Das große Bild zeigt die

Montage der letzten Elemente der selbstverankerten

Hängebrücke im Oktober 2011. Entlang

der hier sichtbaren orangen Laufstege

wird seit Dezember das Tragkabel montiert.

Konsequenz daraus wurde der Brückenzug

in den 1990er Jahren statisch untersucht

und unter der Zielsetzung, dass die

San Francisco-Oakland Bay Bridge in Zukunft

auch nach einem Erdbeben für die

Rettungseinheiten voll funktionsfähig sein

muss, ein umfangreiches Um- und Neubaukonzept

in die Wege geleitet. Ein Teil dieses

Konzeptes ist die nun realisierte selbstverankerte

Hängebrücke.

Wir sprachen über dieses Projekt auch mit

Professor Johann Kollegger, Vorstand des

Instituts für Tragkonstruktionen an der TU

Wien. Bekannt wurde der Brückenbau-

Experte durch ein völlig neues „Brücken-

Klappverfahren“, bei dem die Brücke zuerst

senkrecht als Pfeiler errichtet und danach

aufgeklappt wird wie ein Regenschirm – ein

Konzept, das Zeit und Kosten spart. Professor

Kollegger, der unter anderem auch zwei

Jahre in Berkeley, nördlich von Oakland stu-

diert hat, kennt die Bay Bridge aus dieser

Zeit sehr genau und ist von ihrer Konstruktion

durchaus angetan: „Im Gegensatz zur

Golden Gate Bridge, die nach Norden führt,

ist die Bay Bridge Richtung Westen eine

wirklich wichtige Verkehrsachse. Ich bin

überzeugt, dass vor allem die neue selbstverankerte

Brücke in Zukunft ein neues

Wahrzeichen bilden wird! Losgelöst von

der beeindruckenden Hauptbrücke möchte

ich aber auch anmerken, dass am östlichen

Ende des East Span – dem sogenannten Skyway

– bemerkenswerte Segmentbrücken mit

Spannweiten von 160 Metern realisiert werden.

Das entspricht beispielsweise unserer

Lavanttal-Brücke, hier werden also auch in

den weniger spektakulären Nebenbauwerken

beeindruckende Lösungen realisiert!“

rEPortaGE

Die Computergrafik oben zeigt die selbstverankerte

Brücke im fertigen Zustand. Beim

statischen Konzept der selbstverankerten

Hängebrücke wird die horizontale Komponente

der Zugkräfte in den Tragkabeln nicht in

Anker blöcke eingeleitet, sondern im Brückenüberbau

rückverankert. Das Bild unten zeigt

den „West Span“, bestehend aus zwei einzelnen

Hängebrücken mit je zwei Pylonen, ganz

unten ist ein Überblick über die gesamte

San Francisco Bay Bridge zu sehen.

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

13


14 rEPortaGE

Die Bilder zeigen einzelne Arbeitsschritte in der Errichtung des 160 Meter hohen stählernen

Brückenpylons, der im Hinblick auf die Erdbeben-Gefahr aus vier einzelnen Schäften besteht.

Das Hauptelement der selbstverankerten Brücke, ein einzelnes massives Tragkabel, wird mit

einer Länge von rund 1.500 Metern und einem Durchmesser von 78 cm neue Rekorde aufstellen.

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Bautechnisches Gesamtkunstwerk

aus mehreren elementen

Erst bei näherer Betrachtung zeigt sich,

dass die „alte“ San Francisco-Oakland Bay

Bridge aus zahlreichen, voneinander unabhängigen

Segmenten besteht: Von San

Francisco am Westende kommend, fährt

man zunächst über eine Zufahrtsrampe

auf die eigentliche West Bay Brücke. Dieser

„West Span“ wird genaugenommen

durch zwei einzelne Hängebrücken mit je

zwei Pylonen gebildet. Endpunkt der West

Bay Brücke ist die Insel Yerba Buena, deren

Querung auch einen 165 m langen Tunnel

beinhaltet. Vom anderen Ende der Insel

bis zum östlich gelegenen Oakland erstreckt

sich über eine Länge von 3,1 m Kilometer

und mit insgesamt 38 Brückenfeldern

noch die alte East Bay Brücke („East Span“).

Kons truktiv gliedert sie sich zunächst in

eine große Stahlfachwerkbrücke, an die

mehrere kürzere Fachwerkbrücken mit unterschiedlichen

Spannweiten anschließen.

Als letztes Element führt ein Stahlbetonviadukt

zum „Oakland Touchdown“.

Noch ein kurzer Blick auf die Besonderheiten

der West Span Konstruktion aus den

1930er Jahren. Obwohl sie nicht im Zen trum

dieses Berichts stehen, so waren die 3,2 km

des westlichen Abschnittes zwischen der

Insel und San Francisco doch eine enorme

Herausforderung an die Ingenieurskunst.

Die Bucht ist stellenweise 30 Meter tief und

der Baugrund verlangte neue Techniken der

Gründung und Fundamentierung. Hängebrücken

mit mehr als zwei Pylonen sind aus

Gründen der Stabilität nur sehr schwer realisierbar

und eine einzelne Hängebrücke

mit nur zwei Pylonen war damals aufgrund

der großen Spannweite nicht möglich. Die

Lösung bestand in einem massiven Zentralankerblock

auf halbem Weg zwischen

San Francisco und der Insel und dem Bau

zweier einzelner, in sich vollständiger Hängebrücken.

Auf diese Weise wurde sichergestellt,

dass auch beim Ausfall einer der

beiden Hängebrücken, die zweite aus statischer

Sicht voll funktionstüchtig bleibt. Mit

einer lichten Höhe von 67 Metern geben

sie auch heute noch modernsten Hochseeschiffen

genügend Platz, um vom Pazifik in

die Häfen von San Francisco und Oakland

zu gelangen.

Neu- und Umbau zur erdbebensicherung

West Span: Als Konsequenz der bereits erwähnten

Erdbeben-Katastrophe von 1989

und den nachfolgenden Untersuchungen

wurden die westlichen Hängebrücken größeren

Nachrüstungen unterzogen. Unter

anderem wurden auf beiden Decks des

westlichen Teils diagonale Streben hinzugefügt.

Diese versteifen die Brücke so, dass

seitliche Schwingungen bei Erdbeben ge-

dämpft werden. Die Analysen zeigten auch,

dass die massiven Betonstützkonstruktionen

frühzeitig versagen könnten, weshalb

die westlichen Stützen umfangreich umgebaut

wurden. Diese Arbeiten wurden 2003

abgeschlossen.

East Span: Bei der großen Fachwerkbrücke

musste zwischen einer aufwendigen

Verstärkung oder einem Neubau entschieden

werden. Technische wie auch ökonomische

Untersuchungen im Jahr 1999 ergaben,

dass eine neue Brücke nur wenige

100 Mio. Dollar teurer wäre, aber wesentlich

länger halten würde und auch wesentlich

billiger im Unterhalt wäre. Nicht zuletzt

deshalb, da der größte Teil der Fachwerkbrücken

auf Fundamenten aus Holz gebaut

ist. Die öffentliche Hand entschied deshalb,

das gesamte östliche Segment durch einen

Neubau zu ersetzen, der nördlich der alten

Brücke realisiert wird. Er hat im Gegensatz

zur alten Konstruktion keinen zweistöckigen

Querschnitt mehr, sondern besitzt

für die beiden 24 m breiten Richtungsfahrbahnen

zwei nebeneinander liegende

Tragwerke.

Selbstverankerte Hängebrücke

in neuen Dimensionen

Der Unterschied zur „echten“ Hängebrücke

liegt bei der selbstverankerten Variante

im statischen Ansatz: Die horizontale Komponente

der Zugkräfte in den Tragkabeln

wird nicht in Ankerblöcke eingeleitet, sondern

im Brückenüberbau rückverankert.

Die Brücke hält sich gewissermaßen selbst

im Gleichgewicht. Dazu Brückenbau-Experte

Professor Kollegger: „Dieses statische

Konzept hat natürlich Auswirkungen auf die

Errichtung selbst, denn es muss zuerst der

Brückenträger errichtet werden – ohne dass

ich die Lasten bereits am Tragseil abhängen

kann. Es ist daher eine entsprechende Rüstung

notwendig, die in diesem Fall natürlich

mit großem Aufwand verbunden ist. Das ist

einer der Gründe, warum dieses Konzept

so selten realisiert wird. Die im Rahmen

der Bay Bridge realisierten Fahrbahnträger

konnten für dieses statische System nur in

Stahl ausgeführt werden. Im Vergleich zu einer

konventionellen Stahlbetonbrücke auf

Stützen ist diese Konstruktion leichter, natürlich

aber auch teurer.“

Immerhin: Auch in Österreich gibt es bei

Hall in Tirol eine Zügelgurtbrücke über den

Inn. Ausgeführt mit Spannbeton-Zügelgurten

beträgt die Spannweite der Ende der

1990er Jahre errichteten Hauptbrücke 83

Meter. In den hier relevanten Dimensionen

wurden selbstverankerte Hängebrücken

in den letzten Jahrzehnten allerdings

vor allem in Asien gebaut. Beispiele sind

die Konohaha-Brücke in der japanischen

Stadt Osaka oder die Yeongjong-Brücke bei

rEPortaGE

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15


16 rEPortaGE

Seoul. Letztere verfügt über zwei Pfeiler,

zwischen denen zwei Seile die Lasten für

eine Spannweite von 550 Meter übernehmen.

Aber nicht nur bei der bereits erwähnten

Spannweite wird die Bay Bridge neue

Maßstäbe setzen: Sie wird auch an nur einem

einzelnen 160 Meter hohen stählernen

Brückenpylon aufgehängt, der zudem nicht

in der Mitte des Brückenbauwerks, sondern

stark asymmetrisch versetzt steht. Im Hinblick

auf die Erdbeben-Gefahr besteht der

Stützpfeiler aus vier einzelnen Schäften, die

untereinander mit Stahlstreben verbunden

sind, die sich im Falle eines Erdbebens verformen,

aber nicht brechen.

Außerdem wird die Brücke an nur einem

einzigen, eineinhalb Kilometer langen

Tragkabel hängen: Bei einem Querschnitt

von 78 cm ist es verdrillt aus 137 Stahlsträngen,

die wiederum aus 127 Stahldrähten bestehen.

Es wird auf der Ostseite zunächst in

einem Fahrbahnträger verankert, geht dann

zur Spitze des Pylons. Von dort schwingt

es zur Westseite der Brücke hinunter, wo

es unter der Fahrbahn hindurchgeschlungen

wird, um dann wieder zur Spitze des

Pfeilers zu gelangen. Von dort erreicht es

schließlich die zweite Verankerung auf der

Ostseite der Fahrbahn. Auch die zweifache

Kabel-Führung an der Spitze des Pylons bewegt

sich mit 450 Tonnen in rekordverdächtigen

Dimensionen.

Die beiden 28,5 m breiten und 5,5 m hohen

Überbauten werden als Stahlhohlkästen

mit orthotroper Fahrbahnplatte (ein Deck-

Im Vordergrund einer der Schäfte des stählernen Brückenpylons in der Errichtungsphase.

Rund 280.000 Fahrzeuge queren täglich die Bucht über diese Brücke, die Gesamtkosten

werden auf 6,3 Mrd. Dollar kalkuliert.

blech dient als Obergurt für einen Trägerrost

aus rechtwinkelig angeordneten Längs-

und Querträgern) ausgeführt. Sie werden

auf der Außenseite alle 10 m mit Hängern

am Tragkabel befestigt und sind miteinander

alle 30 m durch 10 m breite und 5,5 m

hohe Querträger verbunden.

Dass es sich bei der Errichtung der selbstverankerten

Hängebrücke um ein internationales

Projekt handelt, zeigt ein Blick auf

die Lieferanten der einzelnen Komponenten.

So kommen beispielsweise der Pylon,

das Tragkabel und die orthotropen Fahrbahnplatten

aus China und der Sattel für

das Tragkabel aus Japan. Weitere wichtige

Komponenten kommen aus Korea, Großbritannien,

Kanada bzw. aus den USA

selbst.

Aktueller Baufortschritt

Ende Oktober wurde das letzte Element

der selbstverankerten Hängebrücke im Anschluss

an die Stahlbetonkonstruktion des

Skyways versetzt. Mitte Dezember wurde

damit begonnen, das massive Tragkabel zu

montieren. Die ursprünglich für 2007 geplante

Fertigstellung soll nach aktuellem

Stand 2013 erfolgen. Bereits kurz nach der

Fertigstellung des neuen East Span wird die

alte Konstruktion Stück für Stück abgetragen,

eine Sprengung würde das Ökosystem

der Bucht beeinträchtigen.

Unter dem Aspekt Brückenbau abschließend

noch ein Ausblick auf den Betontag

im April 2012 in Wien: DI Wolfgang Träger

von der Technische Universität Wien wird

dort über das hochinteressante ÖBV-Forschungsprojekt

„Litzenzugglieder mit erhöhter

Dauerschwingfestigkeit“ berichten,

ein Projekt, das auch vom Team um Professor

Kollegger unterstützt wurde. n

http://baybridgeinfo.org

Blick von Oakland Richtung Yerba Buena

bzw. San Francisco. Rechts der neue Skyway,

die links verlaufende alte Konstruktion wird

nach der Fertigstellung abgetragen.

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Mehr bewegen

Tag für Tag

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Pure Power – Geringer Verbrauch

Mit der neuen K-Serie beweist Cat, wie man schärfste Emissionsrichtlinien

erfüllt und dabei noch kraftvollere, noch dynamischere Lader baut, die auch

noch weniger verbrauchen – Tag für Tag!

© 2012 Zeppelin Österreich GmbH and Caterpillar Inc. All rights reserved. CAT, CATERPILLAR, their respective logos, “Caterpillar Yellow” and the POWER EDGE trade dress as well as product

identity used here in, are trademarks of Caterpillar and may not be used without permission. Irrtum und Änderungen vorbehalten.

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18 BaU+MaScHiNEN

Zahlreiche

Neuheiten bei JCB

SEcoNd to NoNE ist eine englische redewendung, die so viel wie unübertroffen bedeutet.

in Bezug auf Baumaschinen drückt sie den technologischen Führungsanspruch aus und

war bei der im Jänner 2012 erfolgten Präsentation der aktuellen JcB innovationen die am

häufigsten verwendete Formulierung der leitenden Entwicklungs- und vertriebsmitarbeiter.

im Zentrum der zahlreichen Neuerungen stand zweifellos die wegweisende neue Motoren-

Generation JcB dieselmax, die ohne Nachbehandlung der abgase auskommt.

n Es war ein selbstbewusster Auftritt, mit

dem JCB in einem weitläufigen Steinbruch

im spanischen La Manga im Rahmen einer

dreiwöchigen Veranstaltung die neuesten

Lösungen aus den verschiedenen Geräte-

Segmenten sowohl den internationalen

Vertriebspartnern als auch der europäischen

Fachpresse präsentierte. Unerwartet

heftiger Regen sorgte dafür, dass die neuen

JCB Geräte ihre Leistungsfähigkeit auch unter

schwierigen Bedingungen demonstrie-

Der JCB 457 wird das neue Spitzenmodell der

JCB Radlader und löst damit den 456 ab.

ren konnten. Viele der Neuheiten werden

bereits im Rahmen des MAWEV-Auftrittes

von JCB zu sehen sein. Wie Tim Burnhope,

JCB Geschäftsführer für Produktentwicklung

und Vertrieb, betonte, befinden sich

darüber hinaus zahlreiche weitere Innovationen

in Entwicklung. Mit aufsehenerregenden

Neuheiten ist daher auch in den kommenden

Monaten zu rechnen.

JCB, weltweit drittgrößter Baumaschinenhersteller,

verfügt über 22 Produktionsstätten

auf 4 Kontinenten, davon 11 in Großbritannien,

6 in Indien, weitere in Brasilien,

den USA, China, Deutschland und Frankreich.

Insgesamt beschäftigt JCB mehr als

10.000 Mitarbeiter weltweit. Eine der größten

Investitionen der gesamten Firmengeschichte

war die Entwicklung des Motors

JCB Ecomax T4, mit dem sich JCB auf die

anstehenden Emissionsgesetze für mittelgroße

Maschinen einstellt. Rund 96 Mio.

Euro wurden für die Forschung und Entwicklung

eines neuen Verbrennungssystems

dieses JCB Dieselmax der neuesten

Generation ausgegeben; das Ergebnis ist

eine für die Branche wegweisende Lösung,

die ganz ohne Nachbehandlung der Abgase

auskommt. Im Dezember 2011 gab JCB bekannt,

in den nächsten drei Jahren rund 37

Mio. Euro in die Entwicklung neuer Motorentechnologien

zu investieren, um das

Produktprogramm ab 2015 zu unterstützen

(siehe auch Info-Kasten auf Seite 20).

Die neuen JS Bagger:

wirtschaftlich und robust

Das 23 Modelle umfassende JCB Ketten-

und Mobilbagger-Programm von JCB kennzeichnet

eine Reihe wichtiger Modifikationen

mit modernen, produktiven und noch

wirtschaftlicheren Einzelheiten. Die bahnbrechende

Entwicklung ist die erstmalige

Ausrüstung einiger Bagger aus dieser Produktreihe

mit dem JCB Dieselmax-Motor

– der bei bestimmten Modellen eine

Kraftstoffeinsparung von beeindruckenden

24 % ermöglicht. Darüber hinaus profitieren

sämtliche der 19 Ketten- und 4 Mobilbagger

zwischen 11 und 46 Tonnen von

einer brandneuen Kabine und einem überarbeiteten

Design, das der JS Baureihe eine

noch stärkere und robustere Optik verleiht.

Die Seitenverkleidungen am Oberwagen

wurden ebenfalls an sämtlichen Model-

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


JCB präsentierte den Motor JCB Ecomax T4

als wegweisende Lösung für die Branche,

die ganz ohne Nachbehandlung der Abgase

auskommt. Links die aktuellen Eckpunkte des

ständig wachsenden JCB Programms: der

überarbeitete kleinste Baggerlader 1CX bzw.

ein JS360 Raupenbagger – eines der ersten

JS Modelle, das für die Anforderungen von

Stufe 3B/Tier 4i aufgerüstet wurde.

len verstärkt und minimieren deutlich das

Beschädigungsrisiko.

Ab sofort rüstet JCB folgende Modelle aus

seiner JS Produktreihe mit dem Rekordmotor

JCB Dieselmax 444 aus: JS115, JS130,

JS145, JS160 und JS180. Darüber hinaus

werden die Mobilbagger-Modelle1 JS145W

(15 Tonnen) und JS160W (17 Tonnen) ebenfalls

zukünftig mit diesem 4,4-Liter-Aggregat

angetrieben. Der Dieselmax ersetzt hier

den bisher verwendeten Isuzu-Motor.

Die Wirtschaftlichkeit der neuen, gemäß

Tier 4 interim zugelassenen Modelle JS240

(24 Tonnen), JS260 (26 Tonnen), JS330 (33

Tonnen) und JS360 (36 Tonnen) konnte immerhin

um 8 % verbessert werden. Bei diesen

Maschinen handelt es sich um die ersten

JS Modelle, die für die Anforderungen

von Stufe 3B/Tier 4i aufgerüstet wurden.

Die Verbesserungen im Kraftstoffverbrauch

wurden an diesen schweren Modellen durch

dieselbe moderne Hydrauliktechnologie und

das überarbeitete elektronische Steuersystem

erreicht wie an den kleineren Stallgefährten.

Die Konformität mit Tier 4i wurde einerseits

durch den Einbau von Isuzu-Motoren erreicht

und andererseits durch die Verwendung

eines verstellbaren Turboladers, einer

Abgasrückgewinnung sowie eines Partikelfilters.

Ein Kunde, der einen nach Tier 4i

zugelassenen JS240 mit 1.500 Stunden pro

Jahr einsetzt, erreicht eine Einsparung von

rund 3.100 Euro im Vergleich zum Vorgängermodell.

Beim JS360 steigen die Einsparungen

für 1.500 Betriebsstunden sogar auf

5.100 Euro im Jahr.

Neuer JCB radlader: mehr Produktivität

und effizienz bei weniger emissionen

JCB präsentiert sein erstes Modell aus der

Radlader-Baureihe mit einem Motor gemäß

EU Abgasstufe IIIB (Tier 4 Interim), der

mehr Leistung und Drehmoment bei weniger

Kraftstoffverbrauch verspricht. Verbesserte

Getriebe-Optionen, verstärkte Achsen

sowie ein robustes Design mit einem

überarbeiteten Kabinen-Innenraum ergeben

unterm Strich deutlich schnellere und

produktivere Maschinen. Der Radlader 457

ist das aktuelle Flaggschiff der JCB Radlader

Baureihe. Der neue Radlader bietet:

• 16 % mehr Leistung und 18 % mehr Drehmoment

für das Spitzenmodell 457

• Intelligente Kupplungsdruck-Abschaltung

erlaubt maximale Hydraulikleistung

bei langsamer Fahrt

• Fünfgang-Getriebeoption mit Wandlerüberbrückung

für schnellere Beschleunigung

sowie verbesserte Fahr- und

Transportleistung

• Automatische Selbstsperrdifferenziale für

verbesserte Traktion

Kompaktlader-Programm der

neuen Generation wird erweitert

JCB erweitert das im letzten Jahr vorgestellte

Kompaktladerprogramm der neuesten

Generation um zwei rad- und eine raupengetriebene

Maschinen. Die Modelle JCB

135, 155 und 150T verwenden alle eine Radialhub-Ausführung

des Monoarm-Konzepts

JCB Powerboom, das maximale Grableistung

und Reichweite gewährleistet.

Die Maschinen bieten folgende Vorteile:

• Niedrigsten Kraftstoffverbrauch der

Klasse

Tim Burnhope, JCB Geschäftsführer für Produktentwicklung

und Vertrieb, präsentierte die

aktuellen Innovationen von JCB (unten). Die

Bildleiste rechts zeigt von oben nach unten:

einen JCB 135 als Vertreter der neuen Kompaktlader

Generation, den neuen 8026 CTS

JCB Minibagger, eine VMT380-130 als Beispiel

für die neuen Doppelwalzen und einen

der neuen hydraulischen Schnellwechsler.

BaU+MaScHiNEN

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

19


20 BaU+MaScHiNEN

• Eine um 46 % vergrößerte Kabine mit

Seitentür in voller Höhe für maximale

Sicherheit

• Zwei Fahrstufen an den Modellen 155

und 150T für mehr Produktivität

• Unübertroffene Wartungsfreundlichkeit

mit umklappbarer Kabine

• 60 % bessere Rundumsicht als Wett-

bewerber-Maschinen

JCB Minibagger-Programm

mit neuem 8026 CTS

Mit der Vorstellung des neuen 8026 CTS erweitert

JCB sein erfolgreiches Minibaggerprogramm.

Der 2,7-Tonnen-Bagger mit konventionellem

Heck ergänzt den 8025 ZTS

und bietet neben einem für den Pkw-Anhängerbetrieb

günstigen Transportgewicht eine

erhöhte Hubkapazität. Der JCB 8026 CTS:

• Ketten mit kurzer Teilung, Auto-Kickdown

mit 11 % höherer Geschwindigkeit

• Neuer Hydraulik-Ventilblock mit 17 %

längeren Steuerschiebern für präzisere

Bedienung

• Neue Unterwagenkonstruktion mit abgeschrägtem

Laufwerksrahmen

Der 8026 CTS verwendet eine spezielle Ausleger-Löffelstiel-Kombination

mit mehr

Grab- und Hubleistung als vergleichbare

Modelle. Durch einen besseren Wirkungsgrad

kann der 8026 CTS dieselbe Motorenfamilie

nutzen wie der 8025 ZTS, einschließlich

vergleichbarem Drehmoment.

Der 8026 CTS kommt jedoch mit einer geringeren

Motordrehzahl aus, sodass die Effizienz

um 14 % gesteigert wird.

Weitere JCB Neuheiten im Überblick

Neuer Baggerlader 1CX: JCB hat sein 1CX-

Modell – kleinstes Mitglied der international

so erfolgreichen Baggerlader-Familie

– einer umfassenden Überarbeitung unterzogen.

Neben einer neuen Optik erhält das

Modell längere Hubgerüstschwingen, einen

optionalen Teleskopstiel, Servo-Bedienhebel

und ein Power Management.

Neue Doppelwalzen: JCB Vibromax stellt

eine Produktreihe (Tandemwalzen in der

Gewichtsklasse 3-5 t) vor – die perfekte Kombination

aus Hochfrequenz-Verdichtung

mit bewährter JCB Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit.

Die Modelle VMT380

und VMT430 sind jeweils in zwei Bandagenbreiten

erhältlich, sodass insgesamt vier verschiedene

Maschinen zur Auswahl stehen.

Die mit moderner Optik, einem Frontmotor

und dem von JCB Vibromax entwickelten

schmal zulaufenden Vorderrahmen ausgestatteten

Walzen überzeugen durch geringe

Betriebskosten, hohe Produktivität und extrem

einfache Bedienung.

JCB Livelink: Seit Jänner 2012 sind in Europa

80 % aller verkauften JCB Maschinen

serienmäßig mit dem hochentwickelten

LiveLink-Telematiksystem ausgerüstet.

JCB LiveLink stellt eine Telemetrie-Verbindung

zur Maschine her, von der der Besitzer

die Standortinformationen in Echtzeit

erhält, einschließlich einer Warnfunktion

beim Betrieb der Maschine außerhalb zulässiger

Zeiten und Zonen – ein echter Vorteil

bei der Diebstahlbekämpfung.

JCB-Schnellwechsler: JCB führt eine Produktreihe

hydraulischer Schnellwechsler

ein, die speziell für die JS-Bagger und die

3CX/4CX-Baggerlader entwickelt wurden.

Arbeitsbühnen: Um der wachsenden Nachfrage

nach Arbeitsbühnen auf Teleskoplader-Basis

gerecht zu werden, bietet JCB

nun eine Arbeitsbühne für die Modelle 535-

125 HiViz und 535-140 HiViz. Der von JCB

entwickelte und hergestellte, optionale Arbeitskorb

erhöht die Vielseitigkeit der beiden

beliebten HiViz-Modelle.

Anbau-Hydraulikhämmer: Weiters erweitert

JCB seine Hammermaster-Produktreihe

um insgesamt fünf überarbeitete Anbau-

Hydraulikhämmer. Bei den großen Hydraulikhämmern

wird es drei modifizierte

Modelle geben sowie zwei im mittleren Segment.

Sämtliche neuen Hydraulikhämmer

zielen mit einem optimierten Leistungsgewicht

darauf ab, dem Anwender

mehr Leistungsfähigkeit und

mehr Effizienz zu bieten.

Schwerlast-Teleskoplader:

Ebenfalls gezeigt wurde der neue

Schwerlast-Teleskoplader für Umschlagsarbeiten

550-80, der bereits

in der BBB 11/12 2011 vorgestellt

wurde. n

www.terra-world.com

JCB hat das Schwerlastmodell

550-80 Loadall zu seinem erstklassigen

Teleskoplader-Programm

hinzugefügt: 8,1 m Hubhöhe mit

einer massiven Nenntragfähigkeit.

INFo FirMENPortrÄt

JCB ist ein Privatunternehmen im Besitz

der Familie Bamford; als Chairman

steht Sir Anthony Bamford dem

Unternehmen seit 1975 vor. JCB feierte

offiziell sein 65-jähriges Bestehen

am 21. Juni 2011.

im Jahr 2010 erreichte JcB einen Gewinn

vor Steuern (EBitda) von 281,9

Mio. Euro (2009: 113,9 Mio.) bei einem

Umsatz von 2,39 Mrd. Euro. Mit Marktanteilen

von bis zu 45 % bzw. 28 %

konnte das Unternehmen seine Stellung

als weltweit führender Hersteller

von Baggerladern und teleskopladern

weiter festigen.

die investitionen von JcB in neue Fabrikstandorte,

Produkte und Kundenservice

untermauern weiterhin die

langfristige Wachstumsstrategie des

Unternehmens. Hierzu gehört beispiels-

JCB Chief Executive Alan Blake.

weise der Bau eines neuen 75,5 Mio.

Euro teuren Werks in Brasilien, eigens

für die Produktion von Baggerladern und

großen Kettenbaggern. Zu den investitionen

der vergangenen Jahre gehörten

48 Mio. Euro für das neue JcB Werk

für Kettenbagger im englischen Uttoxeter,

das 8,3 Mio. Euro teure Werk für

anbauteile am selben Standort und die

43 Mio. Euro teure Erweiterung des indischen

Baggerlader-Werks in Neu-delhi,

das nunmehr den weltweit größten Baggerlader-Produktionsstandort

darstellt.

darüber hinaus hat JcB im laufe der

letzten Jahre in seiner nordamerikanischen

Zentrale in Savannah, im US-

Bundesstaat Georgia, rund 48 Mio.

Euro für die Planung, Entwicklung und

Fertigung einer völlig neuen Baureihe

aus insgesamt 17 kompakten rad- und

raupenladern investiert.

JcB produziert über 300 unterschiedliche

Maschinenmodelle: Baggerlader,

‚loadall‘-teleskoplader, Ketten- und Mobilbagger,

radlader, knickgelenkte Muldenkipper,

geländegängige Gabelstapler,

Minibagger, Kompaktlader, sowie

JcB vibromax-verdichtungstechnik. außerdem

fertigt das Unternehmen speziell

für die landwirtschaft konzipierte

teleskopen und den einzigartigen Fastrac-traktor.

Für die industrie produziert

JcB zudem den teletruk-Gabelstapler.

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22 BaU+MaScHiNEN

Die Wende zum Abfallende?

vEraNStaltUNG „Wohin soll es in Zukunft gehen?“, mit diesen Worten eröffnete di christian

Holzer, Sektionsleiter des BMlFUW, anfang Februar die traditionelle Großveranstaltung des Österreichischen

Baustoff-recycling verbandes (Brv) in Wien, die mehr als 200 interessierte teilnehmer

anlockte. Kein Wunder, stand der Event doch unter dem plakativen thema „die Wende 2012“.

n Eine Anmerkung zum Tagungs-Thema

„Wende 2012“ gab DI Holzer bereits in seiner

Begrüßungsrede: „Ob es sich tatsächlich

um eine Wende handelt, bleibt zu hinterfragen.

Wir schlagen nämlich keine

andere Richtung ein, sondern wollen die

schon sehr guten Rahmenbedingungen

perfektionieren“.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Baustoff-Recycling

in Österreich gut implementiert

ist: 2011 wurden mehr als 5,5 Millionen

Tonnen Baurestmassen zu hochwertigen

Qualitätsprodukten – Recycling-Baustoffen

– aufbereitet. „Um die ökonomische und

ökologische Sicherheit bei der Nutzung von

Recycling-Baustoffen und damit die Marktnachfrage

zu erhöhen, soll eine Abfallendeverordnung

bis 2012 erlassen werden.

Wir hoffen also, endlich einen Produktstatus

zu bekommen, der aufgrund der umwelttechnischen

und bautechnischen hohen

Qualität gerechtfertigt ist“, so Präsident

Ing. Günter Gretzmacher, BRV. In der Tagung

wurden Fragen des Altlastenbeitrages,

der mit 1.1.2012 um 15 % angehoben wurde,

das Abfallende für Recycling-Baustoffe sowie

eine korrekte Bearbeitung von Bodenaushub

vorgestellt.

Präsident Ing.

Günter Gretzmacher

MAS

begrüßte in

seiner Rede die

angekündigte

Abfallendeverordnung,

sofern

praktikable

Vollziehbarkeit

gemeinsam mit

einem akkordiertenAltlastenbeitragssystem

eingeführt

wird.

erhöhter Altlastenbeitrag

sorgt für Diskussionen

Wenn Baurestmassen nicht ordnungsgemäß

verwertet oder deponiert werden,

gilt seit 1. Jänner 2012 ein erhöhter Altlastenbeitrag

von 9,20 Euro pro Tonne. Dieser

muss an die Finanzbehörde abgeführt

werden, kann aber – bei ordnungsgemäßer,

qualitätsgesicherter Verwertung – eingespart

werden. Ing. Gretzmacher hob in

seinen Ausführungen einerseits die positive

Wirkung des Altlastenbeitrages für die

Kreislaufwirtschaft im Bauwesen hervor.

Andererseits drückte er aber auch die Hoffnung

aus, dass, durch ein Abfallende für

Recy cling-Baustoffe sowie durch eine Novelle

des Altlastengesetzes (ALSAG), die

derzeit teilweise „bedrohliche“ Situation

der Rechtsunsicherheit und der damit verbundenen

Kostenbelastung verbessert werden

könnte. „Wenn wir derzeit nicht rechtmäßig

handeln, bekommen wir zusätzlich

zur Verwaltungsstrafe eine ALSAG-Strafe.

Das ist meines Erachtens nicht korrekt. Ich

zeige daher hier die Rote Karte und plädiere

für eine Novelle des ALSAG bzw. eine entsprechende

Erläuterung zu diesem Gesetz.“

Rechtsanwalt Dr. Roland Zauner erläuterte

den juristischen Hintergrund dieser

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Fotos: a. rastegar / c. rosmann

DI Georg Juritsch (Land Salzburg, Ref. Agrarwirtschaft)

sprach über Richtlinien für die

sachgerechte Bodenrekultivierung.

Thematik, während Dr. Karl-Johann Hartig

von den ÖBB den hohen Verwertungsgrad

beispielsweise im Rahmen des Bauvorhabens

Hauptbahnhof Wien darstellte. Auch

im Rahmen von Tunnelprojekten fiele eine

große Menge an Tunnelausbruchmaterial

an, welches ein Ausnahmetatbestand

für das ALSAG darstellen sollte. Dr. Hartig:

„Für diese enormen Mengen an Material ist

es notwendig, geeignete und ökonomisch

sinnvolle Wiederverwendungs- oder Verwertungsmöglichkeiten

zu finden und sie

nicht durch gesetzliche Vorgaben, als ,Abfall‘

auf Deponien zur Endablagerung zu

zwingen.“ Anhand einiger Beispiele aus

konkreten Bauprojekten ging der Vortragende

näher auf diesen Aspekt ein.

Forderung nach einer Abfallendeverordnung

Baurestmassen bilden den größten Abfallstrom

in Österreich und Europa; dies selbst

dann, wenn Bodenaushubmaterial getrennt

betrachtet wird. Rund 6 Millionen Tonnen

fallen jährlich an – ein Potenzial, das schon

seit Jahrzehnten positiv und nach bundesweiten

einheitlichen Regelungen genutzt

wird. Auf Basis der Richtlinien für Recycling-Baustoffe

ist seit 1991 ein Qualitätssicherungssystem

mit eigenem Gütezeichen

aufgebaut worden, welches mit der Umweltbehörde

abgestimmt wurde. Für den

Absatz dieser Recyclingbaustoffe ist ein Produktstatus

notwendig, der trotz mehrfacher

Anregung durch die Recyclingwirtschaft in

den letzten Jahren noch nicht durch den

Gesetzgeber realisiert wurde. Im Sommer

2011 wurde mit den ersten definitiven Überlegungen

zu einer Abfallendeverordnung

begonnen. Ein erster Entwurf wird im Frühjahr

2012 vorliegen.

DI Martin Car, Geschäftsführer des BRV,

hob dabei die Vorteile für die Recyclingwirtschaft

um den Bau hervor: „Durch

den Produktstatus ist die Abfallgesetzgebung

nicht mehr von Relevanz, dadurch

haben die Kunden, also Bauunternehmer,

„Häuslbauer“ oder Bauherrn, keinerlei Verpflichtungen

aus diesem Rechtstitel. Der

Recyclingunternehmer ist de facto konkurrenzfähiger,

seine Produkte sind mit denen

der Primärindustrie in jeder Hinsicht

gleichgestellt.“ Car betonte, eine Abfallendeverordnung

muss marktwirtschaftlich

und ökologisch Vorteile haben und zusätzliche

Rechtssicherheit bringen. Wenn

Letztere nicht eintritt, wäre ein „Abfallende

wertlos“. Da eine Recyclingquote seitens der

EU von über 70 % in den nächsten Jahren

vorgesehen ist, müsse auch die marktwirtschaftliche

Komponente (Prüfkosten, Verwaltungskosten)

so im Rahmen gehalten

werden, dass eine finanzielle Konkurrenzfähigkeit

weiterhin bestehen bleibt.

Zusätzlich plädiert Car für ein bundesweit

einheitliches Anreizsystem, um möglichst

alle Produzenten von Recycling-Baustoffen

zu einer hohen Qualität anzuregen, anstelle

eines für die Länder kaum zu exekutierenden

Kontrollsystems, welches singulär Strafen

veranlasst. „Der BRV bietet als Qualitätssicherungssystem

auf freiwilliger Basis

den Güteschutzverband Recycling-Baustoffe

dazu an, der in Kooperation mit akkreditierten

Prüfstellen eine kontinuierliche

Güte- und Qualitätssicherung sicherstellt.“

Dr. Wolfgang Stanek, Vorsitzender des Güteschutzverbandes,

begrüßte die Bestrebungen

zur Festlegung des Abfallendes für Recyclingprodukte.

Das implementierende

Rechtssystem müsste jedoch einfacher für

den Baupraktiker verständlich sein. Die derzeitigen

Bestimmungen sind leider oftmals

auch für Experten und Sachverständige nicht

eindeutig zu lesen und umzusetzen. Stanek

betonte, dass die detaillierten bautechnischen

Regelungen einer Abfallendeverordnung

nicht als zielführend angesehen werden,

da eine signifikante Beeinflussung der

Umweltverträglichkeit durch bautechnische

Kenngrößen nicht zu besorgen ist. Die EU-

Bauprodukteverordnung in Kombination

mit facheinschlägigen RVS-Regelungen soll

weiterhin den Kern der bautechnischen Regelungen

für Recycling-Produkte bilden.

DI Christian Mlinar, ASFINAG Baumanagement

GmbH, sieht sehr gute Chancen für

BaU+MaScHiNEN

Arbeiten gemeinsam an der „Wende 2012“ (von links): DI Martin Car (Geschäftsführer BRV),

Ing. Günter Gretzmacher MAS (BRV-Vorsitzender), Dr. Wolfgang Stanek (GSV-Vorsitzender),

DI Christian Holzer (Sektionschef BMLFUW).

die Verwendung einer Abfallendeverordnung

durch den Bauherrn, wenn diese auf

Basis der derzeit schon bestehenden Richtlinien-Regelwerke

bestehe. Eine „schlanke“

Verordnung als praxisnahe Vorlage wäre zu

entwerfen und zu implementieren. Das Ziel

einer möglichst hohen Verwertungsquote

von Baurestmassen und möglichst flexibel

einsetzbare Recycling-Baustoffe könnten

damit erreicht werden. „Sollte jedoch mit

der Abfallendeverordnung eine Vielzahl an

zusätzlichen Verpflichtungen, Kontrollen

und Materialprüfungen sowie Dokumentationen

für den Bauherrn einhergehen, wäre

dies aus Sicht der ASFINAG ein Rückschritt

und ein wirtschaftlicher Grund, zukünftig

Recyclingprodukte nicht mehr zuzulassen“,

so DI Mlinar.

Bodenaushub – richtig verwerten

Im Rahmen des dritten Themenblocks der

Vortragsreihe ging es um die korrekte Bearbeitung

von Bodenaushubmaterial. DI

Harald Hirnschall, GSV, stellt das neue

Merkblatt „Verwertung von Bodenaushubmaterial“

des BRV vor, welches der Bauwirtschaft

eine Hilfestellung zur ordnungsgemäßen

Verwertung von Bodenaushub

geben soll. Die Ausarbeitung erfolgte auf

Basis der Vorgaben des Bundesabfallwirtschaftsplanes

2011, die einfach zusammengefasst

durch das Merkblatt auch für Baupraktiker

leichter umsetzbar werden. DI

Georg Juritsch vom Land Salzburg schloss

die gelungene Informationsveranstaltung

mit seinen Ausführungen über die sachgerechte

Bodenrekultivierung ab.

Fazit: Die angeregten Diskussionen am

Ende der jeweiligen Vortragsblöcke zeigten,

dass das Thema Abfallende ein zentrales

– sowohl für Behördenvertreter als auch

für Unternehmer – ist. Bleibt somit zu hoffen,

dass eine entsprechende Abfallendeverordnung

in den kommenden Monaten

realisiert wird, die marktwirtschaftlich und

ökologisch vorteilhaft ist. n

www.brv.at

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

23


24 BaU+MaScHiNEN

Mit Komatsu die

Tiefbauarbeiten im Griff

FaHrErFrEUNdlicHE BaUMaScHiNE leitungsbau, verkehrswegebau oder auch

abbrucharbeiten sind einige Bereiche, in denen das breit aufgestellte Unternehmen GlS Bau

und Montage aus Perg tätig ist. dabei fallen vielfach aushub- oder Schachtarbeiten an, für die

jetzt zwei neue Komatsu Pc 210 lc-8 zum Einsatz kommen. als Stammkunde hat GlS die

Komatsu vier und fünf wieder bei Kuhn Baumaschinen geordert.

n Das liegt nicht nur daran, dass

Komatsu in Österreich nur über Kuhn zu

bekommen ist. Vielmehr überzeugt das

Unternehmen durch kompetente Beratung,

den Service und bei der Ersatzteilbeschaffung,

wenn beispielsweise bei den

überaus robusten Arbeitsgeräten doch einmal

ein Verschleißteil ausgewechselt werden

muss. Ausschlaggebend für den Kauf

neuer Hydraulikbagger ist immer ein gutes

Preis-Leistungs-Verhältnis, das den

Komatsu PC 210 LC-8 zugestanden werden

muss. Das liegt vor allem an der Entwicklungsarbeit

der Komatsu-Ingenieure. Dank

der Leistungsfähigkeit und der Flexibilität

des PC 210 LC-8 haben Einsatzproduktivität

und -effizienz erheblich zugenommen.

Maximale Produktivität

„Ein ausgereiftes und gutes Gerät“, lautet

das Urteil von GLS zum neuen Komatsu

PC 210 LC-8. Dazu trägt natürlich der von

Komatsu neu entwickelte kraftstoffsparende

ecot3-Motor bei. Er bietet ein hohes

Drehmoment und damit beste Leistung

schon bei geringen Drehzahlen sowie hervorragende

Kraftstoffeffizienz. Zum Sparen

kann auch der Fahrer beitragen, da er beim

PC 210 LC-8 aus fünf Betriebsarten für maximale

Produktivität und Kraftstoffeffizienz

die für die jeweiligen Arbeiten beste auswählen

kann: Power für vollen Einsatz oder

die Economy-Betriebsart mit weniger Leis-

Wendig, kraftvoll und effizient erledigen die

neuen Komatsu PC 210 LC-8 bei GLS alle Aufgaben

im Tiefbau. Im Bild Fahrer Rudolf Moser.

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


tung bei geringerem Kraftstoffverbrauch.

GLS setzt die PC 210 LC-8 mit einem 3-Meter-Ausleger

und den 600 Millimeter Bodenplatten

für sämtliche anfallenden Tiefbauarbeiten

ein. Die Fahrer können sich

dabei über einen bequemen und sicheren

Arbeitsplatz freuen. Bei der Entwicklung

der neuen 8-Serie hat Komatsu ein besonderes

Augenmerk auf Sicherheit und Komfort

für den Fahrer gelegt. Die Sicherheit am

Arbeitsplatz steht für Komatsu ganz oben

auf der Agenda.

Sie fängt beim PC 210 LC-8 mit dem Safe

SpaceCab-Fahrerhaus an. Die neue, speziell

für Hydraulikbagger entwickelte Kabine

schützt den Fahrer durch röhrenförmige

Verstärkungen in der Kabinenstruktur

noch besser. Auch bei einem Überschlag

der Maschine bleibt ein angeschnallter Fahrer

im sicheren Bereich. Für die Fahrer sind

Klimaanlage und dicht schließende Türen

sehr wichtig. Sie lassen Lärm und Staub

draußen. In der Überdruckkabine, die vibrationsarm

gelagert ist, können sie die

Temperatur jederzeit ihren Bedürfnissen

anpassen.

Zu erwähnen ist auch das serienmäßige

Rückfahr-Kamerasystem. Über einen Breitbildmonitor

bietet es eine hervorragende

Sicht auf den hinteren Arbeitsbereich und

kann bei Bedarf um zwei weitere Kameras

erweitert werden. Die vielen durchdachten

Details bei der Platzierung der Bedienelemente

machen den PC 210 LC-8 insgesamt

zu einem fahrerfreundlichen Arbeitsgerät.

Komtrax: jederzeit aktuelle Daten

Auch das Komtrax Überwachungssystem ist

für Werkstättenleiter Walter Fichtinger sehr

wichtig. Es erlaubt ihm, jederzeit Informationen

über den Standort und den Zustand

der Maschine abfragen zu können. Es meldet

die Daten an eine zentrale Stelle. Insbesondere

Wartungsarbeiten lassen sich auf

diese Weise frühzeitig einplanen, um so die

Stillstands-Zeiten zu minimieren. Hilfreich

dafür ist auch, dass die Mechaniker inzwischen

die Komatsu und die leicht zugänglichen

Wartungspunkte kennen. „Mehrere

Maschinen des gleichen Fabrikats erleichtern

die Wartungs- und die Reparaturarbeiten“,

ist sich Fichtinger sicher.

Mit der Wartung hat GLS das Serviceteam

von Kuhn Baumaschinen nur während der

Garantiezeit beauftragt, danach übernimmt

der Betriebshof die Aufgaben. Bei teuren

Maschinen kommt es ganz entscheidend

darauf an, dass in Bedarfsfall schnell und

unkompliziert Hilfe zur Stelle ist. Darauf

kann sich der Kuhn-Stammkunde GLS stets

verlassen. n

www.gls.at

www.kuhn.at

Neu: PC240LC-10 von Komatsu

BaU+MaScHiNEN

GESTEIGERTE EFFIZIENZ Mit der Einführung des PC240LC-10 Hydraulikbaggers

mit Motorentechnologie gemäß EU Stufe IIIB / Tier 4 Interim auf dem europäischen

Markt, stellt Komatsu Europe International seine neue Serie 10 vor.

die Maschinen der neuen Serie 10 zeichnen sich durch gesteigerte Effizienz, niedrigeren

Kraftstoffverbrauch, verbesserten Fahrerkomfort und optimierte Wartungsfreundlichkeit

aus und sorgen mit diesen Eigenschaften für maximale Produktivität bei gleichzeitig

reduzierten Betriebskosten.

der Pc240lc-10 hat ein Betriebsgewicht von bis zu 26.100 kg. Seine Kraft erhält er

durch den Komatsu-Motor Saa6d107E-2 mit einer Netto-Motorleistung von 179 PS

(132 kW) und reduzierten Emissionen gemäß EU Stufe iiiB / EPa tier 4 interim. dieser

neue Bagger baut auf die bewährte tier 3-Motorentechnologie auf und sichert Komatsu

die Spitzenreiterposition in technologie und innovation dank umweltfreundlichen

Motoren mit bis zu 5 % mehr leistung bei einer um 10 % gesteigerten Kraftstoffeffizienz.

Zusätzlich kann durch die vollautomatische drehzahlrückstellung der Kraftstoffverbrauch

im leerlauf um bis zu 30 % reduziert werden.

der Pc240lc-10 ist mit der modernsten Komtrax-technologie ausgestattet. das System

überträgt Betriebsparameter der Maschine per Funk auf eine passwortgeschützte

Webseite. daten wie Betriebsstundenzahl, Maschinenstandort, Warn- und Wartungshinweise

können so über eine internetanwendung ausgewertet werden. die Flottenmanagementfunktionen

von Komtrax steigern die Maschinenverfügbarkeit, reduzieren

das diebstahlrisiko, ermöglichen die Ferndiagnose durch den distributor und versorgen

den anwender mit einer vielzahl an informationen zur Steigerung von Effizienz und

Produktivität.

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Der neue PC240LC-10 baut auf die

bewährte Tier 3-Motorentechnologie

auf und bietet bis zu 5 % mehr Leistung

bei einer um 10 % gesteigerten

Kraftstoffeffizienz.

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

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26 BaU+MaScHiNEN

HKL Baumaschinen startet in Österreich

MarKtEiNtritt im laufe von über vier Jahrzehnten hat sich HKl Baumaschinen

in deutschland als der größte herstellerunabhängige vermieter und Händler von

Baumaschinen, Baugeräten, containern und Nutzfahrzeugen etabliert. in diesem Jahr

plant HKl die Eröffnung mehrerer Filialen in Österreich.

n Seit 1970 gehört HKL zu den aktiven

Gestaltern der deutschen Baumaschinenbranche.

Die Initialen, die für Hamburg,

Kiel und Lübeck stehen, sind Name und zugleich

Ausdruck der hanseatischen Tradition,

zu der sich das Unternehmen bekennt.

Die Gründer erkannten frühzeitig den Bedarf

vieler Bauunternehmer im Kompaktmaschinenbereich.

Sie hatten das richtige

Gespür für Machbares und Märkte, konzentrierten

sich von Beginn an auf bestimmte

Baubereiche und legten so den Grundstein

zu einer beeindruckenden Erfolgsstory.

Auftritt auf der MAWev-Show

Den Startschuss für die Betreuung des österreichischen

Marktes wird das Unternehmen

im Rahmen der MAWEV-Show setzen.

Wir sprachen dazu mit Ulf Böge, Ressortleiter

Marketing bei HKL: „Wir werden auf

der MAWEV-Show auf unserem Stand B 48

im Freigelände auf 500 m 2 zahlreiche Baumaschinen

aus dem Mietpark-Programm,

wie z.B. Radlader von Kramer und Terex,

Minibagger von Yanmar, Mobilbagger von

Terex, Dumper von Wacker Neuson, Teleskopmaschinen

von Merlo sowie Verdichtungstechnik

von Bomag zeigen. Die Besucher

erhalten umfassende Informationen

zu unseren Dienstleistungen in den Berei-

chen Mietpark, Baushop und Serviceplus.

Natürlich werden wir uns auf die österreichischen

Gegebenheiten einstellen und einige

nur für diesen Markt relevante Maschinen

anbieten, um den Kunden dort so weit

Ulf Böge, Ressortleiter Marketing bei

HKL Baumaschinen, freut sich auf den

Markteinstieg in Österreich.

wie möglich entgegenzukommen. Unser

Ziel ist, bereits zur MAWEV-Show die ersten

HKL Center bekanntgeben zu können.“

Seit über 40 Jahren

erfolgreicher Partner für Profis

Das 1970 gegründete Unternehmen ist mit

seinem Mietpark und Service-Angebot in

Deutschland Komplettdienstleister für Bau,

Handwerk, Industrie und Kommunen. Der

HKL Mietpark umfasst über 30.000 moderne

Maschinen und Geräte aller Kategorien:

Mini-, Mobil- und Raupenbagger, Radlader

aller Größen, Teleskopmaschinen, Verdichtungstechnik

und Walzen, Kompressoren,

Container u.v.m. Darüber hinaus hält HKL

Baumaschinen einige 1.000 Gebrauchtmaschinen

zum Verkauf bereit und bietet neben

dem umfangreichen Maschinenangebot

in den 100 HKL Baushops ein großes

Sortiment an Baugeräten, Werkzeugen,

Kleinmaschinen und Arbeitskleidung für jeden

Bedarf. Zusätzlich steht ein umfangreicher

Nutzfahrzeugpark mit Lkw, Pritschenwagen

und Transportern zur Verfügung.

Das Sortiment ist ganz auf die aktuellen Bedürfnisse

von Bau, Handwerk, Industrie und

Kommunen zugeschnitten. Kunden können

in Deutschland die Leistungen von HKL

bundesweit in 130 Centern in Anspruch

nehmen. Alle HKL Center sind untereinander

mit einem modernen EDV-System

vernetzt, sodass jedem Kunden bundesweit

immer das gesamte Leistungsangebot zur

Verfügung steht. Über 40 HKL Serviceplus-

Center garantieren in Deutschland den reibungslosen

Ablauf auf jeder Baustelle. Den

schnellen Service vor Ort übernehmen die

bundesweit 180 voll ausgerüsteten Kundendienstfahrzeuge.

Der Kundendienst ist rund

um die Uhr – 24 x 7 – erreichbar. In den

nächsten Jahren wird HKL auch in Deutschland

sein Filialnetz in allen Bundesländern

weiter ausbauen. Weitere Niederlassungen

hat HKL Baumaschinen in Polen und Spanien.

Insgesamt beschäftigt HKL heute über

1.000 Mitarbeiter. n

www.hkl-baumaschinen.de

HKL Baumaschinen präsentiert auf der

MAWEV-Show ein Querschnitt seines Mietangebots

und Handelsprogramms mit Produktneuheiten

verschiedener namhafter Hersteller.

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


der neue VOLVO radlader l250G

willkommen zum

grossen volvo testival...

freigelände stand e19

Volvo Baumaschinen Österreich GmbH

Zentrale: 5101 Bergheim/Salzburg

T 0662/469 11-0 | F -10

info.volvoceat@volvo.com | www.volvoce.at

Niederlassungen und Mietstationen

2352 Gumpoldskirchen T 02252/607200-0 F -10

8501 Lieboch T 03136/629 01-0 F -10

6111 Volders T 05224/544 14-0 F -10

4502 St. Marien T 07229/802 12-0 F -10

volvo construction equipment

Im Rahmen unseres VOLVO TESTIVALS auf der MAWEV

Show werden heuer erstmals alle ausgestellten Baumaschinen

für Testfahrten bereitstehen! Auf unserem 2.500m² großen

Demogelände kann unter anderem auch der brandneue

Radlader L250G getestet werden. Und neben zahlreichen neuen Baumaschinen erwartet

Sie auch eine ganze Reihe an Volvo Baustellen-Lkw der FMX-Serie! www.volvoce.at


28 BaU+MaScHiNEN

Starker Partner für die Bauwirtschaft

MatErialFlUSS die Ökotechna Entsorgungs- und Umwelttechnik GmbH in Perchtoldsdorf

ist mit ihren vielfältigen dienstleistungen ein wichtiger ansprechpartner für die Bauwirtschaft

im Großraum Wien. Neben der Sammlung, Sortierung und Entsorgung von Baurestmassen

ist das Unternehmen auch im recycling bzw. im deponiebereich stark aufgestellt. vor dem

Hintergrund einer weiteren Standorteröffnung in Wien entschied man sich Ende letzten Jahres

dazu, die leistungsfähigkeit der Zentrale in Perchtoldsdorf durch einen neuen caterpillar

Mobilbagger M 316 d zu stärken.

n Ende der 1980er Jahre, als das Thema

Recycling noch weit vom heutigen Stellenwert

entfernt war, kehrte Ing. Günter

Gretzmacher von einem mehrjährigen Eisenbahnbau-Projekt

in Algerien nach Österreich

zurück. Seinen Einstieg in das Thema

Recycling und Wiederaufbereitung beschreibt

der heutige Ökotechna Geschäftsführer

so: „Es war ein wichtiger Meilenstein

für die österreichische Abfallwirtschaft,

als im Jahr 1990 das Abfallwirtschaftsgesetz

in Kraft trat. Die Politik reagierte damit

auf den starken Anstieg des Abfallaufkommens

und zunehmende Entsorgungsprobleme.

Damals wie heute kommt der Bauwirtschaft

dabei eine besondere Rolle zu:

Einerseits sind Bauunternehmen charakterisiert

durch einen hohen Ressourcenverbrauch,

andererseits stammen in Österreich

mehr als 50 Prozent der Abfälle aus

der Bauindustrie. Die daraus resultierende

Notwendigkeit, Maßnahmen zu setzen und

Umwelt-Know-how aufzubauen, erkannte

der Universale-Bau Konzern schon Ende

der 1980er Jahre und etablierte eine eigene

Umwelttechnikabteilung. Aus dieser

ging schließlich die Firma Ökotechna hervor,

die von der Universale Bau AG 1990

zum Aufbau eines umweltrelevanten Geschäftszweiges

als Entsorgungs- und Umwelttechnikunternehmen

gegründet wurde.

Ich wurde in der Folge als Geschäftsführer

bestellt, habe mich in die Thematik intensiv

eingearbeitet und Anfang der 1990er Jahre

das Umweltmanagement-Studium absolviert.

Worauf ich durchaus stolz bin: Ökotechna

ist Gründungsmitglied des Österreichischen

Baustoff-Recyclingverbands,

im Vorstand des Vereins sowie des Güteschutzvereins

vertreten und ist daher führend

an der Weiterentwicklung der Anwendungsmöglichkeiten

beteiligt.“

Begonnen hat das Unternehmen ursprünglich

mit dem Sortieren von Baurestmassen

bzw. Baustellenabfällen und mit Recycling.

Diese beiden Standbeine wurden im

Der CAT Mobilbagger M 316 D sorgt für

rasche Abläufe im Recycling-Betrieb der

Ökotechna Entsorgungs- und Umwelt-

technik GmbH in Perchtoldsdorf.

Laufe der Jahre weiterentwickelt. Heute verfügt

Ökotechna über fünf Recycling Anlagen,

davon drei in Mobil-Ausführung, und

selbstverständlich auch über die ergänzenden

Geräte. Bereits Mitte der 1990er Jahre

waren die wichtigsten Standbeine der Ökotechna

definiert:

• Recycling mineralischer Baurestmassen

(Asphalt, Beton)

• Sortierbetrieb für Baustellen- und Gewerbeabfälle

• Baustellenentsorgung – Organisation,

Disposition

• Know-how-Geber für Deponiebau und

Altlastensanierung

• Durchführung von Altlastensanierungs-

projekten

• Umweltmanagement – Projektentwicklungsdienstleistung

Die weitere Entwicklung des Unternehmens

in Kürze: Um zusätzlich zu den genannten

Bereichen einen neuen Wirtschaftszweig

zu erschließen, wurde im April 2001

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Optimiere Stoffkreisläufe als Lebensaufgabe:

Ökotechna Geschäftsführer Ing. Günter

Gretzmacher ist zugleich Präsident des Österreichischen

Baustoff-Recyclingverbands.

von der Firma Ernst u. Franz Kritsch GmbH

die Baurestmassendeponie in Perchtoldsdorf

übernommen und vollinhaltlich in die

Ökotechna eingegliedert. Es handelt sich

um einen aufgelassenen Steinbruch, der

entsprechend den gesetzlichen Vorschriften

als Deponie ausgebaut und abgedichtet

wurde und mit Aushub- und Abbruchmaterial

aufgefüllt wird. Von der Ökotechna-

Zentrale aus wird der Betrieb der Deponie

und das Recycling geleitet, organisiert

und dokumentiert. Seit Juli 2001 befindet

sich das Büro der Ökotechna in Perchtoldsdorf

am gleichen Standort wie die Baurestmassendeponie

und der stationäre

Recyclingbetrieb.

Ende November 2002 wurde eine Kooperation

mit der Saubermacher Dienstleistungs

AG (SDAG) als ARGE ÖKOmacher

eingegangen. Neben der Zentrale in

Perchtoldsdorf verfügt man zurzeit über zwei

weitere ÖKOmacher Standorte im Nordwesten

Wiens (Autokaderstraße; Firma Alpine

Im Bild von rechts: Ing. Martin Wieser

(Betriebsleiter Ökotechna), Ing. Günter

Gretzmacher (Geschäftsführer Ökotechna),

Gerhard Hagleitner (Zeppelin Österreich)

und Baggerfahrer Milan Mijucic.

Bau) bzw. im Südwesten (Oberlaaerstraße;

Firma Saubermacher). Die Aufbereitung von

Asphalt- und Betonbruch zu qualitativen Recyclingbaustoffen

erfolgt an den Standorten

Perchtoldsdorf und Strebersdorf zwei bis

drei Mal jährlich mittels mobiler Recyclinganlagen

von Ökotechna. Seit der Übernahme

der Universale Bau GmbH & Co KG durch

die Alpine Bau GmbH im Jänner 2003 ist

die Firma Ökotechna Entsorgungs- und Umwelttechnik

GmbH ein 100%iges Tochterunternehmen

der Alpine Bau GmbH.

Aus Abfall wird wieder rohstoff

In der Recyclinganlage in Perchtoldsdorf

werden Beton, Asphalt und Ziegel gebrochen

und als Recycling-Granulate einer

Verwertung zugeführt. Mit steigender Deponiehöhe

werden umfangreiche Rekultivierungsmaßnahmen

vorgenommen, sodass

nach Schüttende in ca. sechs Jahren

der ehemalige Eingriff in die Landschaft

nicht mehr erkennbar sein wird. Der Betrieb

einer Recyclinganlage auf einer Baurestmassendeponie

ist als Idealstandort zu

bezeichnen, da nicht verwertbare Anteile

(z.B. Vorabsiebung) direkt deponiert und

große Teile der Bauschuttanlieferung für

Dammbaumaßnahmen eingesetzt werden

können. Da getrennte Sammlung von Abfäl-

BaU+MaScHiNEN

len den Verwertungsgrad erheblich erhöht,

wurden Sortierinseln auf Großbaustellen

eingerichtet. Ökotechna ist österreichweit

das einzige Unternehmen, das das System

der Sortierinsel durch Übernahme der getrennt

gesammelten Abfälle anbietet und

hat zu diesem Zwecke auch ein eigenes

Leistungsverzeichnis erstellt.

CAT Mobilbagger als Leistungsträger

Gerhard Hagleitner, zuständiger Betreuer

der Firma Zeppelin Österreich, freut sich,

dass Ökotechna den Maschinenpark Anfang

Dezember mit einem CAT Mobilbagger

M 316 D verstärkte. Das Gerät ist

maßgeschneidert auf die spezifischen Einsatzerfordernisse,

die aus dem Handling

des Recycling- und Bauschutt-Materials

resultieren. Ausgerüstet ist der Mobilbagger

der 18-Tonnen Klasse dafür mit einem

Schalengreifer als Haupt-Anbaugerät, einer

Schildpratzen-Abstützung und einem

Verstellausleger.

Ing. Gretzmacher über die Hintergründe

der Kaufentscheidung: „Da die Maschine

kaum schwere Lasten zu bewegen hat, wird

sie sehr lange ihren Dienst in unserem Betrieb

versehen. Für uns standen daher vor

allem langfristige Aspekte im Vordergrund.

Oder anders gesagt: Es ging nicht darum

die billigste, sondern die beste Maschine für

unsere Anforderungen zu finden. Wenn das

Gerät drei Jahre länger hält, kann es auch

teurer sein. Gemeinsam mit meinem erfahrenen

Betriebsleiter, Ing. Martin Wieser,

habe ich wichtige Kriterien durch eine eigene

Software analysiert. Dabei haben wir

so wichtige Punkte wie Zugangsmöglichkeit

zum Motor, Ersatzteile, Verschleißteil

und Spritverbrauch einer Bewertung unterzogen.

Auch den Sichtverhältnissen kommt

gerade beim Sortiervorgang ein hoher Stellenwert

zu. All diese Dinge haben wir uns

angeschaut und unterm Strich hat sich dabei

der M 316 D als beste Lösung erwiesen.“

Da sich zuletzt nur eine betagte CAT Schub-

Raupe bei Ökotechna im Einsatz befand,

ist es für Gerhard Hagleitner ein besonderer

Erfolg, das Unternehmen mit dem geschnürten

Leistungspaket gewissermaßen

als Neukunde gewinnen zu können.

Abschließend ein Blick in die Zukunft: Zurzeit

wird ein vierter Standort in Wien auf

Herz und Nieren geprüft. Sollte alles laufen

wie geplant, dann wird man noch heuer

über zwei Standorte bei Saubermacher und

zwei bei Ökotechna verfügen – mit jeweils

eigenem Maschinenpark. Der neue Mobilbagger

M 316 D wird in Perchtoldsdorf bleiben

und sorgt dort schon jetzt für beachtliche

Produktivitätssteigerungen. n

www.oekotechna.at

www.zeppelin-cat.at

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

29


30 BaU+MaScHiNEN

effizienz auf der

ganzen Linie

KoMPaKt-radladEr im rahmen einer Neuheitenpräsentation

stellte der innovative radlader-Hersteller Kramer

erstmals die Modelle 550 und 650 vor. die Entwicklungsabteilung

setzte mit diesen neuen Modellen die anforderungen

erhöhter arbeitseffizienz und Wirtschaftlichkeit um.

n Mit dem Kramer 550 und 650 bringt

der deutsche Radlader-Spezialist zwei kompakte

Lösungen in der 0,6 m 3 -Klasse, die

im Marktumfeld einzigartig sind. Die Leistungsdaten

entsprechen dem größten Radlader-Segment

im Kompaktbereich (50 bis

60 PS) bei gleichzeitig äußerst kompakten

Abmessungen und geringem Einsatzgewicht.

Kramer zielt damit vor allem auf

Kunden in der Bauwirtschaft, in Mietparks

und im Gala-Bau, aber auch im Bereich

Kommunen ab. „Der Kramer 550 bzw. 650

bietet mit optimiertem Leistungsgewicht

und enormer Wendigkeit eine bislang unerreichte

Wirtschaftlichkeit. Zudem ist der

geringe Verbrauch bei exzellenter Leistung

und Dynamik in dieser Klasse einzigartig“,

erklärt Produktmanager Norbert Mingau.

„In die Modelle Kramer 550 und 650 ist

nicht nur unsere langjährige Kompetenz in

der Entwicklung kompakter Baumaschinen

eingeflossen. Sie sind auch der Beweis für

unsere Marktnähe und die daraus folgende

einsatz- und kundenorientierte Umsetzung

unseres Know-hows“, führt Geschäftsführer

Karl Friedrich Hauri aus. „Die ersten

Rückmeldungen sind so positiv, dass wir

damit rechnen, dass sich die beiden Modelle

zu echten Verkaufsschlagern entwickeln

werden.“

Was für den Anwender entscheidend ist,

sieht man bei Kramer als selbstverständliche

Maxime für die eigenen Produkte. Im

Falle des Kramer 550 bzw. 650 konnte man

diesen Anspruch besonders gut umsetzen.

Er besticht durch sein Verhältnis zwischen

Eigengewicht und Nutzlast. Schon

das allein macht ihn – neben der Effizienz

in puncto Hydraulik und Fahrantrieb – im

Betrieb sehr wirtschaftlich. Hinzu kommt

noch, dass dadurch auch weniger Motorleistung

erforderlich ist. So kommt der Kramer

650 mit einem sparsamen und leisen

48 PS-Dieselmotor aus. Der „kleine Bruder“

550, der zeitgleich auf den Markt kommt,

ist die ideale Lösung für sehr preissensible

Kunden, die auch nicht das volle Leistungsspektrum

benötigen.

Um die kompakten Abmessungen und damit

die enorme Wendigkeit und den geringen

Heckschwenkradius zu erreichen,

wurde der Motor in der neuen Kompaktklasse

von Kramer längs eingebaut. Dass

dies nicht auf Kosten der Wartungsfreundlichkeit

geht, beweisen die weit öffnende

Motorhaube und der gute Zugang zu den

regelmäßig zu kontrollierenden Wartungspunkten.

Neben einem ansprechenden

Design und harmonischen Proportionen

überzeugen die neuen Radlader auch mit

technischen Highlights. So wurde die Ladeschwinge

der parallel geführten Ladeanlage

so konstruiert, dass sie eine enorme Reichweite

erzielt. Sogar Lasten wie Paletten können

damit in und aus der zweiten Reihe bewegt

werden. Ein optionaler Laststabilisator

erhöht zusätzlich Sicherheit und Komfort

bei gleichzeitigem Schutz der Maschine.

Mit den neuen Kompaktklasse-Modellen 550

und 650 ist Kramer eine attraktive Erweiterung

der Produktpalette gelungen. Die Bilder zeigen

die Geräte im Rahmen des Kramar Neuheiten

Events, der Mitte Jänner in Faschina in

Vorarlberg über die Bühne ging.

Herzstück ungeteilter rahmen

Auch die Kompakt-Modelle machen keine

Ausnahme und beruhen auf dem bewährten

Konstruktionsprinzip von Kramer: dem

ungeteilten Rahmen. Dieser bietet eine

hohe Standsicherheit aufgrund des immer

gleichbleibenden Schwerpunktes. Selbst

in engen Kurven wird dadurch Instabilität

oder gar – im Grenzfall – ein Umkippen

vermieden. In Sachen Wendigkeit weiß

der Kramer 550 bzw. 650 ebenso zu punkten.

Die Allradlenkung verleiht ihm eine

Wendigkeit, die jeden Anwender durch

den Zeitgewinn beim Materialumschlag

überzeugt. n

www.kramer.de

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Premium Kanalrohrsystem

BaU+MaScHiNEN

PoloPlaSt das 3-schichtige Kanalrohrsystem Polo-Eco plus Premium hat sich als

rohrsystem im öffentlichen Siedlungswasserbau bestens etabliert und gewährleistet

eine problemlose verlegung und den sicheren Betrieb.

n Polo-Eco plus Premium wird in der

Ringsteifigkeit ≥12kN/m 2 und Ringsteifigkeit

≥10 kN/m 2 angeboten. Eine speziell

entwickelte PP-Blend Außenschicht verringert

den thermischen Absorptionsgrad und

verleiht dem Produkt optimale axiale Maßhaltigkeit.

Ein Kriterium, welches für die

Verlegung in geringem Gefälle, speziell bei

höheren Außentemperaturen von entscheidender

Bedeutung ist.

Aktuell wurde Polo-Eco plus Premium beim

Bau der Stadtgalerien Schwaz eingesetzt.

Verlegt wurden hier 2.500 Laufmeter Polo-

Eco plus Premium 12 in den Dimensionen

100 bis 400. Auch spezielle Anwendungen

wurden bereits mit Polo-Eco plus Premium

ausgestattet, wie zum Beispiel die Aquakulturanlage

Xeis im Naturpark Gesäuse.

Hier wurde eine Aquakulturanlage mit acht

Tannenholzbecken für die Alpenlachsfischzucht

errichtet. Für die Freispiegelleitungen

wurden rund 1.100 Laufmeter Polo-Eco

plus Premium Rohre in den Dimensionen

110 bis 500 eingesetzt. Weiters wurde eine

Pflanzenkläranlage mit rund 300 Laufmeter

Polo-Eco plus Premium und rund 350 Laufmeter

Polo-Kal NG Rohr verlegt. Durch die

hohen Naturschutzauflagen entschied sich

der Verleger unter anderem für Polo-Eco

plus Premium und Polo-Kal NG. Ein wichtiges

Kriterium war hier auch noch die Trinkwassertauglichkeit

der Rohre. In Roanne,

Frankreich, wurden alle Abwasserrohre des

Zentrums der Stadt, mit 38.880 Einwohnern,

ausgetauscht. Insgesamt

wurden hier rund

3.000 Laufmeter Polo-Eco

plus Premium in den Dimensionen

110 bis 500

verlegt. n

www.poloplast.com

Das 3-schichtige Kanalrohrsystem

Polo-Eco plus

Premium mit höherer

Längsstabilität und mit innovativem

Top-Connect

Dichtsystem, hier bei der

Verlegung beim BV

Roanne.

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31


32 BaU+MaScHiNEN

New Holland

mit neuem vertriebspartner

NEUStrUKtUriErUNG das Jahr 2012 steht für New Holland ganz im Zeichen vieler neuer

Produktentwicklungen. Einen ersten Eindruck der kommenden Neuheiten wird es bereits auf

der MaWEv-Show geben. Präsentieren wird sich auf der MaWEv-Show aber auch der neue

New Holland vertriebspartner in ost-Österreich: Nachdem New Holland die Zusammenarbeit

mit der Firma Fritz Kohlschein beendet hat, ist die Firma NH Baumaschinen in oeynhausen –

gemeinsam mit der Firma Wohlgenannt in vorarlberg – seit Jahresbeginn ansprechpartner für

alte und neue New Holland Kunden in Österreich.

n „2012 greifen wir richtig an“, mit diesem

Zitat ließ der neue CNH Business

Director Christian Seelmann im letzten

Sommer aufhorchen. Wie die Entwicklung

der letzten Monate zeigt, ließ Seelmann,

der für den Ausbau und die Entwicklung der

Marken Case Construction Equipment und

New Holland Construction in Deutschland,

Österreich und der Schweiz verantwortlich

zeichnet, rasch Taten folgen. So wurden

nicht nur in Deutschland zahlreiche neue

Vertriebspartner unter Vertrag genommen,

auch in Gesamt-Österreich wurde der Vertrieb

auf neue Beine gestellt.

Dazu CNH Business Director Christian Seelmann:

„Der CNH Konzern ist seit mehreren

Jahrzehnten am österreichischen Markt

sehr erfolgreich vertreten, durch unsere

hervorragenden Produkte, durch unseren

Service am Kunden und nicht zuletzt durch

unser Händlernetz! CNH unterhält in St. Valentin

eine Fabrik mit über 500 Mitarbeitern,

in der Produkte der Marken Case IH,

New Holland und Steyr gefertigt werden,

somit ist eine sehr enge Verbindung zwischen

CNH und Österreich vorhanden!

Da wir unsere Verantwortung für den uns

wichtigen Markt sehr ernst nehmen, haben

wir uns von unserem bisherigen Partner

für New Holland Construction (Baumaschinen)

getrennt. Wir bedauern diesen

Schritt außerordentlich, jedoch haben wir

die Verpflichtung, unsere Kunden zeitnah

mit Maschinen, Ersatzteilen und mit Ser-

vice zu versorgen. Uns ist es gelungen, diese

große Lücke kurzfristig mit zwei erfahrenen

Kennern aus dem Baumaschinenbereich

zu schließen: der Firma NH Baumaschinen

und der Firma Wohlgenannt. Beide

Unternehmen haben bereits eine jahrzehntelange

Kobelco und New Holland Kundenbindung.

Wir werden gemeinsam mit unseren

Partnern auf der MAWEV-Messe mit

einem Stand von 2.500 m 2 die New Holland

Welt präsentieren und dort über eine komplett

erneuerte Produktpalette informieren!

New Holland hat als erster Hersteller angefangen,

die Produkte auf die neue Abgasnorm

Stufe IIIb, Tier 4a umzustellen, dieses

,Line Up‘ werden wir dieses Jahr mit

fast allen Produkten abgeschlossen haben!

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Die neuen Radlader Modelle W270C (im Bild) und W300C punkten durch gesteigerte

Produktivität bei gesenktem Verbrauch. Links: Mehr Leistung und schnellere Arbeitsspiele

durch neue Tier-4-Motoren und ein äußerst leistungsfähiges Hydrauliksystem bieten die

beiden neuen Raupenbagger E385C (im Bild) und E485C.

Als zweitgrößter Motorenhersteller nach

Cummins (Fiat Power Train fertigt pro Jahr

ca. 600.000 Nutzfahrzeugmotoren), haben

wir einen technologischen Vorsprung vor

unseren Mitbewerbern, welcher sich nicht

zuletzt bei der Kraftstoffersparnis deutlich

äußert. Ich lade alle interessierten Leser

schon heute ein, auf der MAWEV-Show die

Welt von New Holland Construction in Österreich

neu zu entdecken. Wir halten viele

Neuerungen und Überraschungen für unsere

Besucher bereit!“

Komplettes Produktprogramm

mit Tier-4-Technik bis ende 2012

Im Rahmen der Produkterneuerung wird

New Holland bis Ende 2012 eine komplette

Palette neuer Maschinen mit Tier4-Interim-

Technik vorstellen, die der EU-Abgasnorm

Stufe 3b entsprechen. Alle neuen Modelle

bieten eine außergewöhnlich hohe Maschinenleistung

bei hervorragender Kraftstoffeffizienz.

Unter anderem erweitert New

Holland Construction sein Programm bei

Radladern der zuletzt vorgestellten C-Serie

mit zwei neuen Spitzenmodellen der 23-

und 26-Tonnen-Klasse. Die beiden neuen

Modelle W270C und W300C sind mit moderner

AdBlue-Technik von New Holland

ausgerüstet und entsprechen den Vorgaben

der Abgasnorm gemäß Tier 4 Interim.

Charakteristisch für beide Geräte sind ihre

kraftvolle Motorleistung und eine außergewöhnliche

Kraftstoffeffizienz bei niedrigen

Emissionen. Beispielsweise ermöglichen sie

bis zu 10 % weniger Kraftstoffverbrauch und

bieten 18 % mehr Kraft beim Eindringen ins

Haufwerk im 2. Gang.

Darüber hinaus stellt New Holland im Rahmen

der Modellerneuerung seines Raupenbaggerprogramms

zwei neue Geräte

vom Typ E385C und E485C in der 35- und

48-Tonnenklasse vor. Die neuen Maschinen

wurden speziell für schwere Einsätze

entwickelt und bieten mit ihrer hohen Leistung

und robusten Konstruktion die besten

Vo raussetzungen für höchste Produktivität

unter härtesten Bedingungen. n

www.cnh.com

www.mlecka.at

www.wohlgenannt.co.at

BaU+MaScHiNEN

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

33


34 BaU+MaScHiNEN

Weltpremieren

praxisnah testen

Ideale Test-Bedingungen: Anknüpfend an die

erfolgreichen RoadShows der Jahre 2006 und

2009 (hier im Bild), findet die mobile Leistungsschau

zum dritten Mal statt. In Summe stehen

40 Baufahrzeuge für die Besucher bereit.

liEBHErr roadSHoW 2012 ob eine neue Baumaschine die versprechungen der

Hochglanz-Prospekte wirklich erfüllt, lässt sich erst im arbeitsspiel realistisch beurteilen.

Umfangreiche test-Möglichkeiten sind aus diesem Grund das zentrale Element der liebherr

roadShow, die von Ende März bis anfang Mai 2012 an fünf Stationen in Österreich und

tschechien einen aktuellen Querschnitt des liebherr Baumaschinenprogramms präsentiert

– darunter sechs Weltpremieren! Professionelle organisation, kurze anreisewege und ausgewählte

Premium-Partner unterstreichen den hohen anspruch des Konzeptes.

n Präsentiert wurden die Eckdaten der

Liebherr RoadShow 2012 im Rahmen eines

Pressegespräches Mitte Jänner in Wien, bei

dem neben der Führungsspitze der Liebherr-Werk

Bischofshofen GmbH auch Repräsentanten

der beteiligten Premium Partner

vertreten waren. Vor dem Hintergrund

der erfolgreichen RoadShows in den Jahren

2006 und 2009 informierte Ing. Otto Singer,

Geschäftsführer des Liebherr Werkes in Bischofshofen,

über die Beweggründe für die

Neuauflage der Liebherr RoadShow: „Es ist

uns wichtig, dass unsere Kunden die neuesten

Liebherr Geräte auch wirklich testen

können. Nur so können sie sich ein Bild

über die Leistungsfähigkeit und Stärken unserer

Maschinen machen. Diesen Anspruch

können wir im Rahmen der MAWEV-Show

aus verschiedenen Gründen leider nicht realisieren.

Wir haben uns daher entschlos-

sen, das erfolgreiche Konzept der Liebherr

RoadShow auch 2012 umzusetzen. Liebherr

selbst wird mit 18 Baumaschinen, darunter

Weltpremieren aus allen Produktbereichen

des Liebherr Baumaschinenprogramms,

INFo tErMiNE

Termine der Liebherr RoadShow 2012:

30.03. – 31.03. roppen, tirol

13.04. – 14.04. vorchdorf, oÖ

20.04. – 21.04. Unterpremstätten bei

Graz, Steiermark

25.04. – 26.04. Bratčice bei Brünn,

tschechien

Mittwoch und donnerstag je 9 – 17 Uhr

04.05. – 05.05. Markgrafneusiedl, NÖ

Öffnungszeiten (sofern nicht anders genannt):

jeweils Freitag von 9 bis 17 Uhr

und Samstag von 9 bis 13 Uhr.

präsent sein. Als ausgewählte Premium-

Partner sind darüber hinaus auch Mercedes-Benz,

Trimble und Schwarzmüller mit

ihren neuesten Produkten vertreten. In

Summe werden den Besuchern und Besucherinnen

der Liebherr RoadShow rund 40

Baufahrzeuge zur Verfügung stehen!“

Umfangreiches Test- und Info-Angebot

Alle Maschinen können auf der Liebherr-

Roadshow von Kunden und Interessenten

im praktischen Einsatz getestet werden. Parallel

wird der Europäische Turmdrehkran-

Fahrer-Cup ausgetragen. Produkt- und

Ausrüstungsdemonstrationen, Geschicklichkeitsparcours

sowie der Kransimulatur

ergänzen das Programm.

Zudem informiert Liebherr über Service-

Leistungen wie Kran-Komplettmontagen,

Mischanlageninspektionen, Full-Service-

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


BaU+MaScHiNEN

Präsentierten die Liebherr RoadShow 2012 (von links): Gottfried Vallant (Mercedes-Benz Österreich), Johann Kreuzberger (Liebherr), Hannes Nachtelberger

(Schwarzmüller), Gabi Schmidhäuser (Mercedes-Benz Österreich), Ing. Otto Singer (GF Liebherr Bischofshofen) und Sylvie Leiss (Trimble).

Angebote für Erdbewegungsmaschinen

sowie die Ersatzteillogistik. Besucher der

Liebherr-RoadShow können sich auch

über Komponenten der Baumaschinen informieren.

Dazu gehören Liebherr-Dieselmotoren,

Liebherr-Partikelfilter, Liebherr-Öle

und -Schmiermittel, GPS und

Laser-Steuerungen oder auch über LiDAT,

das Liebherr-Datenübertragungs- und Ortungssystem

für Baumaschinen. Die Road-

Show präsentiert auch das Leistungsangebot

der Liebherr-Mietpartner und das

Gebrauchtgeräte-Angebot.

Die vier RoadShow-Stationen in Österreich

wurden so ausgewählt, dass für die Besucher

nur kurze Anfahrtswege erforderlich

sind. Eine weitere Station ist Bratčice bei

Brünn, Tschechien. Alle RoadShow-Standorte

können aus den umliegenden Nachbarländern

Schweiz, Deutschland, Polen,

Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und

Italien schnell erreicht werden.

exklusive Weltpremieren

Eine Auflistung der Liebherr-Maschinen,

die im Rahmen der RoadShow 2012 im

praktischen Einsatz präsentiert werden, finden

Sie im nebenstehenden Info-Kasten.

Ein Schwerpunkt liegt sicherlich bei den

großen Radladern, wo die Stufe IIIB-Generation

auf der RoadShow 2012 ihre Weltpremiere

erlebt. Aber auch in den anderen

Geräte-Bereichen gibt es viel Neues zu sehen.

Konkret handelt es sich bei den Weltpremieren

um folgende Geräte: die Radlader

L 580 und L 566, den Mobilbagger

A 918 Compact Litronic mit Trimble-GPS,

den Mobilbagger A 914 Compact Litronic,

den Raupenbagger R 936 Litronic und den

brandneuen Turmdrehkran 65 K. Darüber

hinaus erlebt der der Kompaktkran LTC

1045-3.1 eine Österreich-Premiere.

Ein Novum: Angesichts der aktuellen Treibstoffpreise

ist es für Bauunternehmen

auch wieder zunehmend interessant, Beton

auf der Baustelle herzustellen. Aus diesem

Grund zeigt Liebherr im Rahmen der

RoadShow auch eine Mischanlage Mobilmix

0,5 – eine Anlage, die in rund einer

Stunde einsatzbereit ist! Eine Besonderheit

ist für viele Besucher sicherlich auch

die Möglichkeit, das Ramm- und Bohrge-

INFo MaScHiNEN

Folgende Liebherr Baumaschinen

werden auf der RoadShow 2012 im

praktischen Einsatz präsentiert:

• Radlader L 580 (Weltpremiere!)

• Radlader L 566 (Weltpremiere!)

• Stereolader L 509 Speeder

• Radlader L 524 Industrie

• Mobilbagger A 918 Compact Litronic

mit trimble-GPS (Weltpremiere!)

• Mobilbagger A 914 Compact Litronic

(Weltpremiere!)

• Muldenkipper TA 230

• Raupenbagger R 936 Litronic

(Weltpremiere!)

• Raupenbagger R 916 Advanced

• Raupenbagger R 313

• Planierraupe PR 724 Litronic mit

trimble-lasersteuerung

• Teleskoplader TL 451-13 mit

arbeitskorb

• Turmdrehkran 65 K mit Kranfahrercup

(Weltpremiere!)

• Mobilbaukran MK 88 mit Arbeitskorb

• Kompaktkran LTC 1045-3.1

• Fahrmischer HTM 904 mit Mercedes-

Benz actros Bau

• Mischanlage Mobilmix 0,5

• Ramm- und Bohrgerät LRB 125 mit

Hochkantrüttler und Spundbohle

rätLRB 125 mit Hochkantrüttler und Spundbohle

zu testen. Dazu Johann Kreuzberger,

Leiter Vertriebsmarketing der Liebherr-

Werk Bischofshofen GmbH: „Das kombinierte

Ramm- und Bohrgerät LRB 125 unterstreicht

den einzigartigen Charakter der

Liebherr RoadShow, denn wo sonst bietet

sich für den Besucher die Möglichkeit, ein

derartiges Gerät selbst zu testen?“

Last not least: Mit dabei ist mit dem A 353

auch ein Oldtimer – er ist mit 50 Jahren

so alt wie die Liebherr Werk Bischofshofen

GmbH.

Wie bereits erwähnt wird die Liebherr Baumaschinen-Präsentation

durch die Firmen

Mercedes-Benz, Trimble und Schwarzmüller

abgerundet. Wie Ing. Otto Singer betont,

hat man sich bei der Auswahl der Premium

Partner im Rahmen der RoadShow bewusst

auf einen kleinen Kreis konzentriert.

Trimble: offizieller Technologie-Partner

Durch die Einführung von 3D-Maschinenkontrollsystemen

im Jahr 1995 gelang Trimble

eine der revolutionärsten Veränderungen

im Bereich Erdarbeiten überhaupt. Das

Trimble GCS900 System ist ein innovatives

Maschinensteuerungssystem, das alle

Entwurfsinformationen sowie Echtzeit-Abtrags-/Auftragsdaten

in der Kabine anzeigt.

Das System verwendet verschiedene Technologien

wie GNSS, GPS, Laser, Ultraschall

oder auch Totalstationen, um Schild oder

Schaufel in Echtzeit zu positionieren. So

können die Aushubarbeiten sicherer und

ohne Absteckpflöcke durchgeführt werden

– sogar nachts! Materialüberschuss wird

deutlich reduziert und die Produktivität

und Wirtschaftlichkeit der ausführenden

Baufirma erheblich gesteigert.

Liebherr ist Trimble Ready: Trimble wird

das GCS900 Grade Control System auf

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

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36 BaU+MaScHiNEN

Bei den großen Radladern erlebt die Stufe IIIB-Generation ihre Weltpremiere auf der RoadShow

2012. Im Bild ein Liebherr Radlader L566.

Trimble Ready Raupen und Baggern von

Liebherr demonstrieren. Bei Liebherr Maschinen

mit der Trimble Ready Option werden

die Basiskomponenten vor der Auslieferung

der Maschine installiert. Später

müssen nur noch die Hauptkomponenten

montiert werden. Die Installationszeit

der Systeme wird hiermit deutlich verringert

und das leichte Umbauen des Systems

von einer Maschine zur anderen erheblich

vereinfacht. Die Trimble Ready Option ist

verfügbar für die Liebherr Raupen PR714,

PR724, PR734 und PR754.

Aktuelle Baufahrzeugpalette

von Mercedes-Benz

Im Rahmen der Liebherr RoadShow wird

es auch die Möglichkeit geben, Mercedes-

Benz Nutzfahrzeuge im Einsatz unter Realbedingungen

im Stationenbetrieb in Kies-

und Schottergruben zu testen.

Dazu Gabi Schmidhäuser, Leitung Vertrieb

und Marketing im Bereich Nutzfahrzeuge

Mercedes-Benz Österreich: „Firmenchefs

und Fahrer können sich selbst hinter das

Lenkrad setzen und in Begleitung von Profi-

Trainern die neuesten Modelle kennenlernen.

Viele haben für den Besuch der RoadShow

in ihrer Nähe mehrere Stunden, wenn

nicht sogar einen ganzen Tag eingeplant.

An jeder Station

erhalten die Besucher

die Möglichkeit die

neuesten Liebherr

Maschinen, ausgestattet

mit dem Trimble

GCS900 Grade Control

System, selbst zu

testen. Im Bild eine

damit ausgerüstete

Liebherr Raupe 734.

Neben den Baumaschinen können sie daher

auch unsere aktuellen Nutzfahrzeug-

Angebote in ungezwungener Atmosphäre

testen.“

Neben Allradkippern der Baureihe Actros,

sowie Allradmodellen der Baureihen Vito

und Sprinter für Personentransport und

den Pritschen und Kippern der Marke Fuso

Canter, steht die Testmöglichkeit des bewährten

Actros Bau sowie der hochgeländegängigen

Modelle Zetros und Unimog im

Mittelpunkt. Ein eindrucksvolles Erlebnis

ist eine Testfahrt mit dem 8x8 Actros Allradkipper.

Ein besonderes Exponat stellt der

aktuelle „Truck of the Year“ dar: Die neue

Actros Sattelzugmaschine rundet den Auftritt

von Mercedes-Benz ab und wird vor

Ort präsentiert.

Erfahren kann man die aktuellen 4x4-Modelle

im Rahmen eines eigenen Allrad-Geschicklichkeits-Wettbewerb:

Teilnehmer

haben die Möglichkeit einen anspruchsvollen

Geländetrial mit einem Unimog und

Allrad-Transporter zu absolvieren. Pro Veranstaltungstermin

wird ein Tagessieger gekürt.

Als Preise winken Wochenendausflüge

mit einem Mercedes-Benz SLK.

Schwarzmüller – sicheres Transportmittel

für teure Baumaschinen

Im täglichen Wettbewerb um Aufträge sind

die Unternehmen der Baubranche gezwungen,

die Transportraten immer knapper zu

kalkulieren um am Markt bestehen zu können.

Jede Tonne mehr an verfügbarer Nutzlast

rechnet sich schnell bei mehreren Fahrten

pro Tag und kann entscheidend sein

für den Zuschlag eines Auftrages. Mit dem

weiter gewichtsoptimierten Aluminium-

Segmentmulden-Kippsattelanhänger bietet

Schwarzmüller den Unternehmern die

richtige Antwort auf diese Herausforderung.

Aus der Mercedes-Benz Produktpalette können die Serie Actros Bau, Transporter, Unimog und

Geländewagen getestet werden. Zudem werden die neuen Actros Sattelzugmaschinen vorgestellt.

Im Rahmen der Liebherr RoadShow wird

Schwarzmüller drei Tieflader und Kipperaufbauten

präsentieren.

Alle Beteiligten sind überzeugt, dass auch

die Liebherr RoadShow 2012 ein voller Erfolg

wird. Ziel ist es, die 2009 erreichte Besucherzahl

von 11.000 Gästen (damals allerdings

mit einer zusätzlichen Station in

Nord-Italien) auch heuer zu erreichen. n

www.pappas.at

www.trimble.com

www.schwarzmueller.com

www.roadshow.liebherr.com

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Saubere Kettenlaufwerke

GErÄtErEiNiGUNG die neuste Errungenschaft in der

Mobydick Familie ist die Baumaschinenwaschanlage

Mobydick Hd-1. Mit dieser innovation der Frutiger company

aG, ist es Baufirmen nun möglich auf die stundenlange

Handarbeit mit Hochdrucklanzen zu verzichten.

n Im Gegensatz zu den weit verbreiteten

Reifenwaschanlagen, geht es bei einer

Baumaschinenwaschanlage nicht darum

die öffentlichen Straßen sauber zu halten,

sondern die Chassis, den Unterboden sowie

die Kettenlaufwerke von Baufahrzeugen

innerhalb weniger Minuten automatisch

vom Grobschmutz zu befreien. Dabei

ist die Waschanlage je

nach Kundenwunsch fähig

Kettenfahrzeuge bis

zu der Größe einer Caterpillar

D11, aber auch

Dumper und Radlader

zu reinigen.

Das Waschwasser

wird durch den niedrigen

Druck in der Regel

nicht kontaminiert und

fließt während des Reinigungsvorgangsselbstständig

zurück in die

Anlage, dort findet die

automatische Wiederaufbereitung

für den

nächsten Waschvorgang

statt. Der dabei anfallende

Schlamm wird durch den integrierten

Kratzförderer seitlich ausgetragen und kann

mühelos entsorgt werden. Die MobyDick

HD-1 hilft so Zeit, Wasser und Strom zu sparen

und entlastet damit auch die Umwelt.

Diese Methode die Betriebskosten zu senken

ist international rasch auf großes Interesse

gestoßen, unter anderem verrichtet

eine MobyDick HD-1 bereits inmitten

Vielfalt? Grenzenlos.

Genau wie die

Einsatzmöglichkeiten.

Mit einem Klick beim Besten:

www.wackerneuson.com

Kontakt: info-at@wackerneuson.com

der Wüste, in einer Phosphatmine nahe am

Toten Meer ihre Dienste. Dort befreit sie

zuverlässig die Chassis der eingesetzten

Fahrzeuge von hartnäckigen Staubkrusten,

welche durch das Befeuchten der Pisten

(Staubunterdrückung) entstehen. Beim israelischen

Betreiber ist man äußerst zufrieden

mit der Anlage, nicht zuletzt auch auf-

MD HD-1 im Einsatz: Baufahrzeuge werden

innerhalb weniger Minuten automatisch vom

Grobschmutz befreit.

grund der erheblichen Wassermengen, die

sich nun sparen lassen. Denn das Wasser

vor Ort ist knapp und kostet 20 Mal mehr als

in Mitteleuropa. n

www.mobydick.com

MAWEV 2012

21.-24.03.2012

Besuchen Sie uns!

Freigelände

Stand-Nr. G 25

BaU+MaScHiNEN

Materialumschlag

Wenn der Schrott nicht zur Maschine

kommt, dann kommt die Maschine

zum Schrott! So einfach ist

das bei Kovod. Das Unternehmen ist

mit 21 Schrottplätzen der zweitgrößte

Schrotthändler der Slowakei und setzt

seit Ende 2010 auf die bewährten

Sennebogen Materialumschlagmaschinen.

Mittlerweile werden die Modelle

821, 825 und 830 sehr erfolgreich

auf mehreren Plätzen eingesetzt.

Zusammen mit dem vertriebs- und Servicepartner

Silscrap hat sich Kovod

entschieden, eine Sonderlösung zu realisieren

– den Sennebogen 818 als

lkw-aufbau. das Unternehmen benötigt

eine Materialumschlagmaschine,

die über größere distanzen schnell und

einfach transportiert und sofort vor

ort eingesetzt werden kann – für maximale

Mobilität und Flexibilität. Kovod

kauft Schrott von kleinen Sammelstellen

im ganzen land oder entlädt Eisenbahnwaggons

an orten, an denen

keine Umschlagmaschine verfügbar

ist. der Sennebogen 818 lkw aufbau

ist hier die perfekte lösung. Er

wird komplett mit den anbaugeräten

(450 l Mehrschalengreifer und Magnetplatte)

transportiert und ist sofort einsatzbereit.

Für die hohe Standsicherheit

sorgt die 4-Punkt lkw-abstützung

mit großem abstützquadrat. Zusammengefasst

eine leistungsfähige, kompakte

und sehr schnell einsatzbereite

Materialumschlagmaschine.

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37


38 BaU+MaScHiNEN

Maximale Flexibilität im Ladekraneinsatz

StaBilitÄt Mit der neuesten Entwicklung in Sachen Standsicherheitsüberwachung

setzt Palfinger wieder einmal neue Maßstäbe in der Krantechnologie.

n Im Zuge der Entwicklung und Einführung

der neuen High Performance Krangeneration

erfolgte die Weiterentwicklung

des dreistufigen ISC-Systems zum flexiblen

Standsicherheits-Überwachungssystem

HPSC. Es handelt sich dabei um ein proportionales

System, welches für jede beliebige

Abstützsituation den zulässigen Arbeitsbereich

neu berechnet und definiert.

Die neue integrierte Standsicherheitsüberwachung

von Palfinger bedeutet für den

Kranfahrer ein Maximum an Komfort und

Sicherheit – auch bei Kraneinsätzen unter

eingeschränkten Platzverhältnissen.

Das HPSC-System bindet den gerade vorherrschenden

Abstützzustand inklusive

Maßgeschneiderte Lösung

Zusatzstützen in das elektronische Sicherheitssystem

des Kranes ein. Es reguliert entsprechend

der jeweiligen Abstützposition

und Armposition die Hubkraft des Kranes,

ÜBErGaBE die Markus Wild GmbH aus deutschkreuz hat

ihren ersten Jekko 360 Minikran in Empfang genommen.

n Das auf Verglasen und Metallbau spezialisierte

Unternehmen wurde von der

Firma Hek & Partner beliefert, dem österreichischen

Händler für Jekko Minikrane.

„Nach sehr gründlichen Recherchen bin ich

zu dem Schluss gekommen, dass Jekko die

beste Lösung für unseren Anwendungsbereich

bietet. Besonders der leistungsfähige

Jib, die kabellose Fernsteuerung, die Leistungswerte

bei voller Ausladung und der

perfekte Support vom relativ nahe gelegenen

Werk in Norditalien haben am Ende

den Ausschlag gegeben. Die Verarbeitung

der Jekko Minikrane ist exzellent!“, so Ge-

Markus Wild (links) freut sich über den

neuen Jekko Minikran. Rechts Ernst van

Hek, Geschäftsführer von Hek & Partner.

schäftsführer Markus Wild. Der Minikran

wird in den nächsten Monaten auf diversen

Baustellen zum Einsatz kommen. Neben

dem Einsatz auf eigenen Baustellen wird die

burgenländische Markus Wild GmbH den

Kran auch zur Vermietung anbieten.

„Bei Hek & Partner haben wir uns entschieden,

nur die besten und innovativsten Hersteller

am Markt zu repräsentieren. Wir

freuen uns sehr Jekko in Österreich vertreten

zu dürfen!“, so Ernst van Hek, Geschäftsführer

von Hek & Partner. n

www.hekundpartner.com

damit die Standsicherheit des Fahrzeuges

im gesamten Arbeitsbereich gewährleistet

ist. Der Anwender kann den aktuellen Status

jederzeit auf dem übersichtlich gestalteten

Display am Bedienstand bzw. am Display

der Funkfernsteuerung ablesen. Die

gesamte Sensorik ist innenliegend montiert

und somit gegen Beschädigung, Schmutz

und Witterungseinflüsse geschützt. n

www.kuhn.at

Das High Performance Stability Control

(HPSC)-System ermöglicht eine intelligente

und optimierte Standsicherheitsüberwachung

von Ladekranen.

Leistungsstarker Allrounder

Bosch ersetzt seinen Spezialisten für

Serienbohrungen, den GBH 2-23 RE

Professional, jetzt durch eine neue

Bohrhammer-Generation.

die künftigen Modelle GBH 2-24 dF

Professional und GBH 2-24 d Professional

bieten rund 25 % mehr leistung,

Schlagenergie und lebensdauer als

ihr vorgänger. Sie sorgen so für einen

schnelleren Bohrfortschritt und zählen

mit rund 75.000 Bohrlöchern, die ein

Gerät durchschnittlich erbringt, zu den

Bohrhämmern mit höchster laufleistung

in der Zwei-Kilo-Klasse. Hinzugekommen

ist außerdem ein drehstopp

für Meißelarbeiten. dadurch verbreitert

sich das anwendungsspektrum und die

Bohrhämmer sind universell einsetzbar.

ob dübellöcher und aussparungen

für Steckdosen gebohrt oder Schlitze

für Sanitär- oder Elektro-leitungen gestemmt

werden müssen: dank 790

Watt leistung und einer Schlagenergie

von 2,7 Joule gehen Standardarbeiten

in ausbau- und installationsgewerken

zügig voran.

www.bosch.at

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


vorschau auf den Betontag 2012

BaUKoNGrESS der vom 19. bis 20. april 2012 im austria

center in Wien stattfindende Betontag 2012 bietet wieder

eine aktuelle leistungsschau mit 50 Fachvorträgen, über 90

ausstellern und repräsentativen technischen Exkursionen.

n Die Österreichische Vereinigung für

Beton- und Bautechnik (ÖVBB) bietet als

Veranstalter des Betontages eine zentraleuropäische

Plattform für Vertreter von

Bauherrn, Bauindustrie, Ingenieurbüros

und Baunebengewerbe die neuesten technischen

Innovationen, Projekt- und Ausführungshighlights

sowohl für Infrastruktur

als auch Hochbau. In Ergänzung zu den

Vortragsthemen präsentieren über 90 kompetente

Unternehmungen ihre Leistungen.

Abgerundet wird der Betontag durch

Fach exkursionen zu einer repräsentativen

Hochbaustelle und zu einer repräsentativen

Infrastrukturbaustelle.

Über 2.000 Fachleute (Baufirmen- und Bauherrenvertreter,

Vertreter Ingenieurbüros und

Produkthersteller) aus 20 Ländern werden die

Kommunikationsplattform der ÖVBB auch an

diesem Betontag nutzen.

Seit 1998 findet der Betontag zu Recht ohne

Unterbrechung im Austria Center Vienna

statt. Denn nirgends in Österreich kann die

kontinuierliche Bautätigkeit über ein Jahrzehnt

lang so eindrucksvoll verfolgt werden

wie in diesem neu geschaffenen Viertel, der

Donaucity.

Mit ca. 600 Teilnehmern aus den befreundeten

MOE-Ländern beweist der Veranstaltungsort,

dass Wien das Herzstück Centropas

ist und der Betontag somit seine

Kompetenz als der Baukongress Zentraleuropas

wieder unterstreicht. Durch die verstärkte

Bauoffensive in Österreich und in

den MOE-Ländern, sowohl für Infrastruktur-

als auch Hochbauprojekte leistet die

ÖVBB mit ihren Richtlinienarbeiten einen

wertvollen Beitrag. Mit diesen, durch Ver-

treter von Bauherrn, Baufirmen, Planern

und Lieferanten gemeinsam erarbeiteten,

praxisgerechten Richtlinieninhalten ist ein

wesentlicher Beitrag zur notwendigen gemeinsamen

Sprachregelung gegeben. Damit

geht eine wesentliche Qualitätsverbesserung

in Ausschreibung, Planung und

Bauausführung einher, die gerade bei solch

einem zukünftigen großen Bauvolumen zu

massiven Schadensminimierungen führen.

Damit verbunden sind natürlich volkswirtschaftliche

Kosteneinsparungen, die

auch zuletzt zu weniger Gerichtsverfahren

führen.

Mit der vor sechs Jahren gegründeten Betonakademie

liefert die

ÖVBB gemeinsam mit

dem GVTB (Güteverband

für Transportbeton) einen

weiteren Beitrag zur

Qualitätssicherung. In

diesem mittlerweile zu

über 100 Veranstaltungen

gewachsenen Seminarprogramm,aufgeteilt

nach Zielgruppen,

erhalten Bauherrn, Ausführende

und Hersteller,

Fachwissen über Betontechnologie

und spezielle

Anwendungsgebiete.

Die Teilnehmerzahl ist

von Jahr zu Jahr stark steigend. Im letzten

Schulungsjahr haben über 1.600 Interessierte

daran teilgenommen.

Die ÖVBB kristallisiert sich immer mehr

als einer der direkten Ansprechpartner der

Österreichischen Forschungsgesellschaft

(FFG) heraus. Derzeit werden bereits fünf

FFG-Forschungsprojekte über die ÖVBB

abgewickelt.

Die angesprochene Kommunikationsplattform

gilt nicht nur national, sondern auch

zentraleuropaweit. An diesem Erfahrungsaustausch

beteiligen sich Tschechien, Ungarn,

Kroatien und Österreich. Die Geburtsstunde

dazu war wieder einmal mehr der

Betontag, nämlich der Betontag 2004, an

dem die Resolution von allen vier nationalen

Vereinigungen unterschrieben wurde,

einmal jährlich einen Kongress über Betontechnik,

alternierend jeweils in einem der

vier Länder, abzuhalten. n

www.betontag.info

Das neue Library & Learning Center,

WU Wien:

ein Meisterwerk der Architekturkunst.

Einzigartiges

Eine außergewöhnliche Herausforderung.

innovativ

Wir meistern sie ganz unspektakulär:

in Form

mit der Schalung, mit der Kreativität

gegossen.

und Zuverlässigkeit, die uns auszeichnet.

MEVA Schalungs�Systeme GmbH

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– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

Wirtschaftsuniversität Wien


es wird ein „volvo Testival“

MaWEv-SHoW der Messeauftritt der volvo Baumaschinen

Österreich GmbH wird zu einem echten Familienevent. denn

heuer werden volvo Baumaschinen und volvo trucks verstärkt

Schulter an Schulter vor das Fachpublikum treten. Unter dem

Motto „Fit For the Future“ erwartet die Besucher der MaWEv-

Show 2012 am Freigeländestand E19 ein wahres Feuerwerk an

zukunftsweisenden Neuheiten aus dem Hause volvo.

n Im Baumaschinenfokus des Messeauftritts

stehen die neuen Volvo Radlader

Serie G, Bagger Serie D, Dumper Serie F

und Grader Serie B, sowie die neuen Volvo

FMX Lkw. Alle Maschinen und Fahrzeuge

am Volvo Stand werden für Testfahrten be-

Wie fahrende Litfaßsäulen sind einige Volvo

XC60 aus dem Fuhrpark der Volvo Baumaschinen

Österreich GmbH bis zur MAWEV-Show

im März unterwegs.

reitstehen! Zudem werden viermal täglich

informative Demoshows mit fachkundiger

Moderation geboten. So wird der Event zu

einem echten „Volvo-Testival“.

Volvo Baumaschinen Österreich, Volvo

Trucks Austria, Volvo Financial Services,

Volvo Rents – mit seinen Profis für das Mietgeschäft

und Volvo Cars – mit einem XC60,

der an jedem Messetag für ein Wochenende

in Verbindung mit einem Hotelaufenthalt

gewonnen werden kann, runden diesen

Messeauftritt ab.

Zugleich denkt man bei Volvo Baumaschinen

während der MAWEV-Show aber auch

an sozial bedürftige Menschen. Kunden

werden dazu eingeladen, gegen den zweifachen

Volvo Masters Europachampion

Othmar Pletzer anzutreten. Für jede Sekunde,

die ein Kunde langsamer ist, spendet

er 1 Euro. Am Ende verdoppelt die Volvo

Baumaschinen Österreich GmbH den erreichten

Betrag und es wird am Donnerstag,

dem 22. März im Rahmen eines VIP-Abends

Volvo Baumaschinen und Volvo Trucks treten

auf der MAWEV-Show verstärkt Schulter an

Schulter vor das Fachpublikum.

ein Spendenscheck an Vertreter der Aktion

Licht ins Dunkel übergeben.

Um für den Besuch des Volvo Standes wirksam

Werbung zu betreiben, hat man sich

dazu entschlossen, XC60 Fahrzeuge aus

dem eigenen Fuhrpark zu bekleben und

landesweit in den nächsten Wochen als fahrende

Litfaßsäulen unterwegs zu sein. n

www.volvoce.at

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


42 BaU+MaScHiNEN

Wirtgen Group mit Weltneuheiten

auf der Intermat

vorScHaU Mit 31 Baumaschinen auf rund 2.000 Quadratmetern ausstellungsfläche

wird die Wirtgen Group auf der Mitte april in Paris stattfindenden Fachmesse intermat

ihre innovationskraft in den Geschäftsfeldern road und Mineral technologies demonstrieren.

Neben der neuen H-reihe von Hamm steht vor allem der neue Wr 240i im

Mittelpunkt: die neue Generation der Wirtgen Kaltrecycler und Bodenstabilisierer erlebt

auf der intermat 2012 ihre Weltpremiere.

n Jede Marke der Wirtgen Group hat den

technologischen Fortschritt der Maschinen

und die Weiterentwicklung der Verfahren

in den jeweiligen Kerngeschäften seit

jeher entscheidend geprägt – Wirtschaftlichkeit

und Umweltverträglichkeit inklusive.

Dies spiegelt sich auch in den Exponaten

wider, die in Paris präsentiert werden.

Aus insgesamt 10 Produktsparten zeigt die

Wirtgen Group 31 Exponate, angeführt von

vier Weltpremieren: dem Wirtgen Kaltrecycler

und Bodenstabilisierer WR 240i, dem

Vögele Fertiger Super 2100-3i, dem ersten

Vertreter der neuen „Strich-3-Generation“,

dem Hamm Walzenzug H 20i und dem mobilen

Prallbrecher MR 110 ZS der EVO-Generation

von Kleemann. Neben innovativen

Features zeichnet alle Maschinen aus,

dass die Bedürfnisse und Anforderungen

der Kunden aus dem Felde in die Produktneuentwicklungen

mit eingeflossen sind.

Fräsen und Stabilisieren in Perfektion

Das Highlight unter den ausgestellten

Wirtgen-Maschinen ist zweifelsohne der

brandneue WR 240i. Er überzeugt dank seiner

ergonomischen, verglasten und seitlich

verfahrbaren Großraumkabine durch eine

optimierte Rundumsicht und einen perfekten

Blick auf die Fräskante. Die höhere

Leistungsstärke durch eine starke Motorisierung

sowie eine nochmals verbesserte

Mischqualität gewährleisten perfektes Arbeiten

auch in schwerem Gelände.

Walzen und verdichten

auf höchstem Niveau

Mit fünf Walzenzügen zwischen 18 und 25 t

geht die neue H-Reihe von Hamm an den

Start. Die jüngste Entwicklung bietet Technik

vom Feinsten: Alle Modelle verfügen über

Antriebsaggregate mit „Tier 4“-Technologie.

Darüber hinaus überzeugen die Allrounder

für den Erdbau durch perfekte Sichtverhältnisse

sowie hervorragende Handlings- und

Verdichtungseigenschaften.

Unter den Bezeichnungen H 18i, H 20i und

H 25i werden die neuen Modelle mit 18, 20

und 25 t Betriebsgewicht in den Markt eingeführt.

Das „i“ im Namen steht für „intel-

ligent emission control“ und unterstreicht,

dass es sich um eine Maschine mit einem

topmodernen, zukunftsfähigen Verbrennungsmotor

mit extrem niedrigen Schadstoffemissionen

handelt.

Ein 6-Zylinder-Dieselmotor von Deutz verleiht

der neuen H-Reihe saubere Power.

Das Aggregat bietet mit einer Leistung von

160 kW genügend Reserven für eine effiziente

Verdichtung, selbst unter extremen

Bedingungen. Eine intelligente Luftführung

ermöglicht den Betrieb sogar bei Außentemperaturen

von 50° C.

Dabei ist der Selbstzünder höchst umweltfreundlich:

Modernste Verbrennungstechnik,

Abgasnachbehandlung und ein

Dieselpartikelfilter mit automatischer Regeneration

reduzieren die Emissionen signifikant,

so dass die strengen Anforderungen

der Tier 4i / EU IIIB / MLIT Step 4i

erfüllt sind.

Mit dem neuen Motor hat Hamm auch das

Wartungskonzept weiter verbessert. So befinden

sich bei der H-Reihe alle Servicepunkte

und die Batterie auf einer Maschi-

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Schnell und bequem in die H-Reihe von

Hamm: Über den Komfortaufstieg mit drei großen

Stufen gelangt der Fahrer sicher in die

Kabine der neuen Walzenzüge.

Die Silhouette lässt keine Zweifel an der Geländegängigkeit

der H 20i von Hamm aufkommen:

Der neue Walzenzug bezwingt dank großer

Böschungswinkel vorn und hinten auch

schwieriges Gelände.

nenseite. Ein neuartiger Luftfilter lässt sich

nun noch einfacher reinigen und tauschen.

Serienmäßig gibt es in der neuen Baureihe

außerdem einen geschützten Stauraum

unter der Motorhaube, z. B. für einen

Werkzeugkasten.

Die neuen Walzenzüge gehen mit einer

leicht überarbeiteten Bandage an den Start.

So überträgt z.B. die H 20i eine Linienlast

von mehr als 60 kg/cm auf den Untergrund.

Damit ist der Walzenzug bestens gerüstet

für eine effiziente und zügige Verdichtung

mit großer Tiefenwirkung.

Wie schon die Serie 3000 verfügen auch

die Maschinen der H-Reihe über ein Dreipunkt-Pendel-Knickgelenk.

Es ist verantwortlich

für eine hervorragende Manövrierfähigkeit

und bietet selbst in engen Kurven

optimale Fahrstabilität.

Die innovative Gestaltung der Seitenbleche

und Traversen führt zu erheblich vergrößerten

vorderen und hinteren Böschungswinkeln.

Mit einem großen vorderen Böschungswinkel

von 43° können die Walzen

selbst in unebenem oder steilem Gelände

ausgezeichnet manövrieren.

Ein sehr großer Freiraum zwischen Traverse

und Bandage verhindert, dass sich feuchtes

Material an der Bandage aufbauen kann.

Zusätzlich entfernen V-Abstreifer vor und

hinter der Bandage kontinuierlich festgesetztes

Material.

Als Vorreiter in Sachen Arbeitsplatzgestaltung

und Design hat Hamm bei der H-Reihe

die Ergonomie weiter verbessert. Neu ist der

sanft geschwungene Komfortaufstieg. Über

drei große Stufen und eine Anti-Rutschkante

an der Türschwelle gelangt der Fahrer

bequem und sicher in die Kabine. Dort

kann er den ergonomisch hervorragenden

Sitz, die Bedienkonsole und das Lenkrad

frei justieren. Jeder findet hier die optimale

Arbeitsposition, um in gesunder Körperhaltung

lange konzentriert zu arbeiten. Ein neu

gestaltetes Kabinendach sorgt zusätzlich für

reichlich Kopffreiheit.

Die Rahmenkonstruktion und die schlank

geformte Motorhaube geben den Blick

frei auf den zu verdichtenden Boden. Der

Auspuff wurde geschickt in die Konstruktion

integriert, so dass er die Sicht nicht

beeinträchtigt.

Für die Ausleuchtung der Baustelle bei

Dunkelheit sorgen helle Halogen-Leuchten

an der Kabine sowie ein Hauptscheinwerfer

mit Fahr- und Fernlicht. Optional können

die Halogenleuchten auch gegen umweltfreundliche,

sparsame LED-Leuchten

getauscht werden.

Intuitive Bedienung ist seit Jahrzehnten ein

Markenzeichen von Hamm. Beim neuen

Walzenzug wurde dieses Prinzip konsequent

weiterentwickelt. Auf der Bedienkonsole

findet der Fahrer alle wichtigen Anzeigen-

und Bedienelemente. Eine eindeutige

Symbolik und die sinnfällige Anordnung ermöglichen

eine intuitive Bedienung. Dabei

sind alle Anzeigen sprachneutral.

Die Maschine kann mit einer Glattmantelbandage,

mit Stampffußschalen oder ei-

BaU+MaScHiNEN

ner Stampffußbandage geliefert werden.

Die Serienausstattung umfasst bereits das

Maschinenmanagement-System Hammtronic.

Als Option kann der HCQ-GPS-

Navigator ab Werk oder nachträglich integriert

werden. Dieses System ermöglicht

eine präzise, gleichmäßige Verdichtung sowie

die flächendeckende Verdichtungs-

kontrolle.

„evo-Baureihe“ von Kleemann

– extrem wirtschaftlich

Mit der neuen EVO-Generation hat Kleemann

das Materialflusskonzept seiner Anlagen

optimiert. So sorgt die Erweiterung

der Systembreiten für mehr Leistung, weniger

Verschleiß und Bestwerte in puncto Verbrauch

pro Tonne gebrochenen Materials.

Messehighlight der Kleemann-Exponate ist

der mobile Prallbrecher MR 110 ZS EVO der

neuen Mobirex EVO Baureihe.

„Strich-3“: die neue Straßenfertiger-

Generation von vögele

Bei den Straßenfertigern richtet sich der Fokus

auf die neue Strich-3-Generation, die in

Paris durch den Vögele Super 2100-3i vertreten

ist. Der moderne Cummins 6-Zylinder-Motor

sorgt für eine hohe Leistungsfähigkeit

und ein breites Einsatzspektrum.

Außerdem fallen die Optimierungen beim

EcoPlus-Paket und Bediensystem ErgoPlus

sowie zusätzliche Komfortfunktionen und

das moderne Design ins Auge. n

www-wirtgen-group.com/intermat

Die geräumige Kabine des 20 t-Walzenzuges H 20i von Hamm bietet dem Fahrer viel

Bewegungs- und Kopffreiheit sowie reichlich Stauraum.

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

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44 BaU+MaScHiNEN

Schüler der HTL Salzburg und der HTL Saalfelden nahmen auch heuer wieder am Bauseminar in Salzburg teil.

Qualitätssicherung der Straßen hat vorrang

GEStrata Es war bereits das 38. Bauseminar, das vom 16. bis 26. Jänner 2012

wie gewohnt in allen neun Bundesländern Station machte. Wir besuchten die mit über

300 teilnehmern bestens besuchte veranstaltung in Salzburg, an der traditionell auch

Klassen der Htl Saalfelden bzw. der Htl Salzburg teilnehmen.

n Als Mitglied des GESTRATA Vorstands

begrüßte Alfred Zeiler das volle Auditorium

und bedankte sich bei den Vortragenden,

die ihre Dienste auch heuer unentgeltlich

zur Verfügung stellten. Den Zustand unserer

Straßen rückte Zeiler zu Beginn in

den Mittelpunkt. Konkret den Zustand der

rund 34.000 km Landesstraßen, die vom Institut

von Univ. Prof. Dr. Johann Litzka, Ordinarius

für Straßenbau untersucht wurden.

Deren ernüchterndes Ergebnis: 22 %

der Landesstraßen befinden sich aktuell in

schlechten oder sehr schlechten Zustand,

bei gleichbleibenden Investitionen werden

2020 weitere 7 % eine ähnliche Qualität aufweisen.

Alleine um den heutigen Status quo

zu halten, besteht bereits ein Mehrbedarf

von 60 Mio. Euro pro Jahr! Über das weitaus

größere Netz der Gemeindestraßen und

Güterwege liegen keine Daten vor, subjektive

Eindrücke lassen hier aber ähnliche

Zahlen vermuten. Eine neuerliche Zweckbindung

der Mineralölsteuer scheint für

Zeiler vor diesem Hintergrund dringend erforderlich.

Zeiler: „Es wird einer von zwei

Schwerpunkten der GESTRATA in diesem

Jahr sein, in den entsprechenden Gremien

auf die Notwendigkeit einer kontinuierlichen

Investitions- und Sanierungstätigkeit

hinzuweisen. Nur so kann verhindert werden,

dass in einigen Jahren schlagartig ein

massiver und dringlicher Investitionsbedarf

besteht!“

Der zweite Schwerpunkt betrifft die Bitumenqualität,

aber auch die Preisentwicklung:

Kostete 1994 die Tonne Bitumen

im Schnitt 109 Euro, so liegt sie heute

bei knapp 500 Euro – Tendenz steigend.

Zeiler: „Probleme ergeben sich durch die

Festpreise beispielsweise bei Bauvorhaben

unter sechs Monaten. Hier wird es für die

ausführenden Firmen zunehmen schwierig,

zu kalkulieren: Bieten sie mit ihren Preisen

zu hoch an, bekommen sie keine Arbeit.

Bieten sie hingegen zu niedrig an, bekom-

Baudirektor DI Christian Nagl (links) informierte

über die Situation in Salzburg. Markus

Kerschbaumer (rechts), Wirtgen Österreich,

behandelte das Thema „Wege zum optimierten

Mischguteinbau“.

men sie die Gleitung bei den Bitumenpreisen

nicht in den Griff!“ Hinsichtlich der Bitumenqualität

verwies Zeiler angesichts

neuer Raffinierungsmethoden auf Qualitätsschwankungen,

durch die verstärkt auf

polymermodifiziertes Bitumen zurückgegriffen

wird – mit den damit verbundenen

höheren Kosten. Hier die Forschung zu intensivieren,

um deutliche Qualitätsverbesserungen

erzielen zu können, ist ein klares

Ziel der GESTRATA.

Einen Einblick in die angespannte Budgetsituation

des Landes Salzburg gab anschlie-

ßend Baudirektor DI Christian Nagl: „Grob

zusammengefasst verfügen wir im Budget

für 2012 über rund 60 Mio. Euro für die Straßenverkehrsinfrastruktur,

letztes Jahr waren

es rund 65 Mio. Euro. Um den aktuellen Zustand

der Landesstraßen zu erhalten, wären

alleine 9 Mio. Euro für Deckeninstandsetzungen

erforderlich, zur Verfügung stehen

allerdings nur 3 Mio. Euro. Umfahrungsprojekte,

für die durchaus Bedarf besteht, sind

vor diesem Hintergrund nicht leistbar, die

Notwendigkeit alternativer Finanzierungsformen

liegt auf der Hand.“

Eine budgetäre Situation, die sich, wie

GESTRATA Geschäftsführer Ing. Maximilian

Weixlbaum bestätigte, in den anderen

Bundesländern durchaus ähnlich entwickelt.

Trotzdem zieht Ing. Weixlbaum ein

positives Resümee: „Die 38. Auflage des

GESTRATA Bauseminars zeigte aufgrund

des großen Publikumszustromes nach

wie vor die Wichtigkeit und Bedeutung

der Abhaltung dieser in Österreich größten

Fachveranstaltung für alle Interessierten

der bituminösen Bauweise. Im Zuge

vieler Einzelgespräche mit den Teilnehmern

konnten wir uns davon überzeugen,

dass wir das Vereinsziel aktuelles Fachwissen,

Know-how sowie grundlegende und

auch weiterbildende Kenntnisse in den für

uns relevanten Fachgebieten zu vermitteln,

zur vollsten Zufriedenheit erfüllt haben.

Wir nehmen dies gern als Ansporn

und Auftrag auch künftig dem hohen Qualitätsanspruch

dieser Veranstaltung gerecht

zu werden!“ n

www.gestrata.at

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

Schneller und rationeller

BaU+MaScHiNEN

HEiSSMiScHGUtEiNBaU der von der Firma dreger GmbH in Österreich vertriebene

asphalt-thermo-container ist eine effiziente lösung zur drastischen reduzierung der

Mischguteinbaukosten durch maschinelle Unterstützung beim Handeinbau.

n Die Kostenreduzierung beim traditionellen

Handeinbau von Heißmischgut

ist ein wichtiges Element, um dem

stetig steigenden Kostendruck entgegenzuwirken

– auch im Hinblick auf die allgemeine

Wettbewerbssituation. Der Asphalt-

Thermo-Container der Firma Dreger aus

Graz ermöglicht hier

eine effiziente Lösung.

Im Detail sorgt

die Materialverteilung

über Hardox-

Förderschnecken

für einen schnellen,

fein dosierten

und zielgerichteten

Direkteinbau des

Mischgutes. Zeitraubendes

Ankippen

von Ladeflächen

mit anschließender

Mischgutverteilung

per Hand entfällt.

Weil nicht angekippt

wird, ist auch

eine Schnellbefestigung mittels Spannketten

oder Spanngurten auf Lkw-Ladeflächen

völlig ausreichend. Unterschiedliche Größen

von 1,25 bis 20 t Inhalt, als Ein- und

Zweikammersysteme erhältlich, ermöglichen

eine optimierte Auswahl für den jeweiligen

Einsatzzweck. Er lässt sich problemlos

mit fast allen handelsüblichen Trägerfahrzeugen

befördern – bereits ein einfaches

Lkw-Chassis mit einem aufgebauten Hilfsrahmen

genügt. Ein lieferbares Tandemfahrwerk

mit Schnellverschlüssen oder

Festaufbau (Arbeitsmaschine) macht den

BBB_01_2011_Certified_Used.pdf 24.01.2011 11:10:28

Betrieb des Asphalt-Thermo-Containers

vollständig unabhängig von Zugfahrzeugen.

Das umfangreiche Zubehörprogramm

ermöglicht dem Asphalt-Thermo-Container

noch weitere Aufgaben. Etwa das Versprühen

von Haftkleber auf Kaltemulsionsbasis

über den hydraulischen Antrieb mittels ei-

ner eingebauten Haftkleberspritze. Eine Ansaugfunktion

sorgt für das leichte Umfüllen

vom Fass in den an Bord befindlichen Vorratstank.

Interessant ist auch die Möglichkeit

des Betriebs der externen Förderschnecke,

z. B. um Kabelgräben zu asphaltieren.

Ganz nebenbei sorgt die in der Grundausstattung

aller Container enthaltene vollautomatisch

geregelte Propangasheizung in

Verbindung mit der vorhandenen Wärme-

dämmung dafür, dass selbst bei Teilbeladung

die Mischguttemperatur während der

ganzen Schicht erhalten bleibt und somit

ein qualitativ hochwertiger Einbau garantiert

ist. Die Einbausaison kann erheblich

verlängert werden und es fällt kein Abfall

von erkaltetem Material an. Das Mischgut

Die rasche Amortisation des Asphalt-Thermo-Containers ist durch wesentlich verkürzte Einbauzeiten

bei gleichzeitiger Materialeinsparung gewährleistet und damit einhergehend eine wesentliche

Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Links der ATC 50-2K, rechts ATC 25 auf Tandemfahrwerk

ist stets leicht zu verarbeiten. Gleichzeitig

gewährleistet die Gasheizung den Selbstreinigungseffekt

des Containers in seinem

Inneren. Ein Kontrollblick am Ende des Arbeitstages

und das anschließende Einsprühen

des Containers von innen mit Trennmittel

ist i. d. R. ausreichend, um ihn für den

nächsten Einsatz vorzubereiten. n

www.dreger.at

VERTRAUEN IST GUT. GARANTIE IST BESSER.

Garantien von der Zeppelin Österreich GmbH und von Cat machen Ihre

Cat Gebrauchtmaschine zur hochinteressanten Neumaschinen-Alternative!

Einzigartig: Die Zeppelin Österreich GmbH finanziert Ihre neue Gebrauchte.

Vertrauen Sie bei Gebrauchten auf Garantien - und bei Garantien auf die

Zeppelin Österreich GmbH.

Zeppelin Österreich GmbH

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Tel. 02232/790-0 Fax 02232/790-262 www.zeppelin-cat.at

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

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46 BaU+MaScHiNEN

Seit Anfang Dezember 2011 arbeitet der neue mobile Sandvik Backenbrecher

QJ241 auf dem Recyclingplatz Niederabsdorf der niederösterreichischen

Poyss GesmbH.

Neuer Sandvik QJ 241

bewährt sich bei Poyss

BacKENBrEcHEr-PrEMiErE anfang dezember 2011 übernahm die Poysdorfer Poyss

GesmbH den ersten österreichischen Sandvik-Backenbrecher der neuen Baureiche QJ241.

der kompakte und leistungsfähige Brecher überzeugt im vielseitigen Wechseleinsatz auf

Poyss-Baustellen und stationär am zertifizierten recyclingplatz Niederabsdorf. der abschluss

ist auch ein guter Beweis für die Schlagkraft des österreichischen Sandvik-vertriebspartners,

der seit anfang 2012 als neue eigenständige BaG Klöch aufbereitungstechnik firmiert.

n Vor über 80 Jahren als reines Fuhrunternehmen

gegründet, bietet die niederösterreichische

Poyss GesmbH heute eine

vielfältige Leistungspalette. In dritter Generation

führt Leopold Poyss den Betrieb mit

Hauptsitz in Poysdorf, etwa 60 Kilometer

nördlich von Wien. Je nach Saison beschäftigt

das Unternehmen 40 bis 50 Mitarbeiter.

Neben dem eigenen Lkw-Fuhrpark mit über

30 Fahrzeugen im Transport von Baustoffen

und landwirtschaftlichen Massengütern,

diversen Spezialfahrzeugen für kommunale

Entsorgungs- und Straßendienste, bilden

heute die Poyss-Bau- und Baustoffsparten

mit rund 40 Baumaschinen den Unternehmensschwerpunkt.

Die Leistungen im regionalen

Straßen- und Wegebau, bei Erd- und

Tiefbaumaßnahmen sowie im Gebäude-

Rückbau sind eng verzahnt mit der Poyss-

Baustoffproduktion bzw. dem qualifizierten

Recycling von Abbruchmassen.

Zur Produktion seiner umfassend zertifizierten

Sand- und Schotterprodukte setzt

Poyss in insgesamt fünf Gruben mobile

Siebanlagen mit nachgeschalteten Waschverfahren

ein. Die qualifizierte Wiederverwertung

erfolgt einerseits am Recyclingplatz

in der Grube Niederabsdorf, mit insgesamt

25 ha Gesamtfläche der größte Poyss-Standort,

sowie bei größeren Rückbau-Projekten

vor Ort. Von Beginn an setzte Poyss auch in

der Verarbeitung von Ausbauasphalt, Betonbruch

und Hochbaurestmassen auf die

umfassende Zertifizierung von Produktion

und Produkten: Der Recyclingbetrieb in

Niederabsdorf ist seit 2004 vollständig zertifiziert,

alle mobilen Anlagen und Maßnahmen

entsprechen den strengen Richtlinien

des österreichischen Abfallwirtschaftsgesetzes

(AWG). Als Mitglied des Österreichischen

Baustoff-Recycling-Verbandes und

der Recycling-Güteschützvereinigung unterzieht

Poyss alle seine Produkte den einschlägigen

Güteprüfungen.

Langjährige Partnerschaft

Insgesamt drei mobile Siebanlagen sowie

zwei Mobilbrecher arbeiten bei Poyss im

Wechseleinsatz zwischen Rohstoffproduktion

und Recycling. Entsprechend der anfallenden

RC-Materialien und Produkte

betreibt das Unternehmen einen raupenmobilen

Prallbrecher sowie einen leistungsfähigen

Backenbrecher. Nach gut zwölf Betriebsjahren

wurde die Altanlage jetzt durch

den neuen raupenmobilen Sandvik Backenbrecher

QJ241 ersetzt.

„Eigentlich standen wir noch ganz am Anfang

der Entscheidung für eine Neuinvestition,

als wir ab Sommer nach passen-

den Angeboten suchten. Wir benötigen

eine kompakte, schnell versetzbare Anlage,

die auf engen Baustellen und auf dem

Recyclingplatz mit seinen längeren Wegen

zwischen den Materialstationen gleichermaßen

gut zurechtkommt und dabei

zuverlässig hohe Leistung von 120 Stundentonnen

aufwärts abliefert,“ umreißt Firmenchef

Leopold Poyss das Anforderungsprofil.

In die Suche nach der passenden Anlage bezog

man auch den langjährigen Lieferanten,

die Klöcher BAG Aufbereitungstechnik,

mit ein: Nach der Produktionssiebanlage

Extec S-4 vor gut fünf Jahren übernahm

Poyss Anfang 2010 auch sein Grobstücksieb

Fintec 640 von den steirischen Aufbereitungsspezialisten.

„Wir haben über die

Jahre gute Erfahrungen mit den Siebanlagen

gemacht. Dazu passen die Betreuung

und der Service durch die BAG. Vor allem

bei der Versorgung mit Verschleiß- und Ersatzteilen

hatten wir nie Probleme, da hielt

BAG selbst kürzeste Fristen,“ würdigt Leopold

Poyss die Zusammenarbeit mit dem

österreichischen Sandvik-Vertriebspartner.

Auf der Demo-Messe Steinexpo 2011 kam

der Bau-Ingenieur dann in Kontakt mit der

aktuellen Sandvik-Technologie. „So beeindruckend

die Maschinenvorführungen

insgesamt waren, haben uns vor allem die

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Fotos: Sandvik

Freuen sich über die gelungene Österreich-

Premiere des Sandvik QJ241 bei der Poyss

GesmbH (v.r.): Inhaber Leopold Poyss, BAG Betriebsleiter

Karl Konrad, BAG Servicetechniker

Wilhelm Potzinger, Poyss-Grubenleiter Gerhard

Wind, BAG Kundenberater Franz Ulrich und

Gerhard Traindl Poyss-Maschinenführer.

vielen Weiterentwicklungen im Detail überzeugt,

welche die bewährten Technologien

echt vorangebracht haben. Die neuen Sandvik-Anlagen

kommen mit einem durchdachten

Design und technischen Lösungen,

die sich in der täglichen Praxis wirklich auszahlen“,

urteilt Leopold Poyss. Mitte November

2011 entschied sich Poyss für den Sandvik

QJ241, den BAG Aufbereitungstechnik

entsprechend der AWG-Vorschriften bereits

drei Wochen später nach Poysdorf lieferte.

effizienter Betrieb als Leitmotiv

Mit tiefladergerechten Transportabmessungen

und einem Gewicht von knapp

über 34 Tonnen eignet sich der QJ241 als

kleinster Backenbrecher im Sandvik-Mobilprogramm

sehr gut für den Baustellen-

Wechseleinsatz. Maximal 225 t/h leistet der

aufgebaute Einschwingen-Backenbrecher

(Einlauf: 1.000 x 650 mm) je nach Material

und Endkörnung – im Recyclingeinsatz

bei Poyss mit typischen Endprodukt

von 0/70 erreicht die Anlage 120 – 150 t/h.

Bis 500 mm Kantenlänge nimmt der reversierbare

Brecher auf, die hydraulische Keilspaltverstellung

bietet einen CSS-Bereich

von 50 bis 150 mm.

Dabei überwacht eine moderne SPS-

Steuerung über den Füllstandssensor am

Brecher einlauf und die Drehzahlüberwachung

am Hauptaustragsband den gesamten

Brechprozess. Die hydraulisch angetriebene

Aufgabe-Einheit mit Vorabsiebung

erlaubt die automatische Anpassung der

Aufgabegeschwindigkeit aus dem großvolumigen

Trichter. Die hydraulische Hubvorrichtung

des 800 mm breiten Hauptförderbandes

sorgt für variable Bandabstände

des serienmäßigen Überbandmagneten

und gewährleistet einen störungsfreien und

kontinuierlichen Austrag.

Max. 5 Kubikmeter fasst der Aufgabetrichter

der Sandvik QJ241. Der Füllstandssensor

(rechts im Vordergrund) erfasst die Brecherauslastung,

die von der Maschinensteuerung

über die regelbare Vibrationsgeschwindigkeit

der Aufgabe-Einheit mit Vorabsiebung optimiert

wird.

Der Sandvik QJ241 ist für den effizienten

Dauerbetrieb auf Baustellen, Recyclinghöfen

oder kleineren Steinbrüchen ausgelegt.

Dazu trägt insbesondere auch die

umfassende Stahlverrohrung der Maschinenhydraulik

bei, die niedrige Öltemperaturen

und wartungsfreie Abdichtungen gewährleistet.

Alle Anzeigen, Bedienelemente

und Servicepunkte sind sicher bodennah

oder von Podesten aus erreichbar, praxisgerechte

Ausstattungen, wie die serienmäßige

Umkehrfunktion der Lüfterhydraulik

zur Kühlerreinigung, eine Zentralschmierung

des Brechers sowie eine optionale

Zen tralschmierung von allen Lagern, erleichtern

den Betrieb entscheidend. Gesteuert

wird die Anlage wahlweise per Funk-

oder Kabelfernbedienung.

Niedrige Betriebskosten standen ebenso im

Fokus der Sandvik-Ingenieure aus den diversen

Entwicklungszentren im Konzern.

Die lastoptimierte Hydrauliksteuerung gewährleistet

im Zusammenspiel mit den

modernen 168-kW-starken CAT C7.1 Acert-

BaU+MaScHiNEN

Wichtige Verbesserungen im Detail: Der 660 l

fassende Hydrauliktank (links) sitzt nun frei

neben dem gleich großen Dieselreservoir und

sorgt so für niedrigere Öltemperaturen. Die

Hubvorrichtung des Hauptförderbandes ermöglicht

große Magnetabstände für Recyclinganwendungen.

Motoren nach EU-Stufe IIIb bei hohen Produktionsleistungen

deutliche Einsparungen

im Dieselverbrauch.

Eine Tendenz, die bereits auch der Sandvik

QJ241 bei Poyss mit seinem noch IIIa-konformen

CAT C-6.6 vollauf bestätigt. „Gegenüber

dem geringfügig kleineren Vorgänger

fahren wir mit dem QJ241 in allen

Anwendungen 25 Prozent mehr Leistung

bei 30 Prozent weniger Verbrauch“, rechnet

Leopold Poyss zufrieden die Erfahrungen

aus nunmehr 150 Betriebsstunden vor. Konkret

nennt Poyss Verbrauchswerte von rund

18 l/h in der Körnung 0/70.

Neue starke Sandvik-Basis in Österreich

Die Österreich-Premiere der neuen Sandvik-Backenbrecher-Linie

markiert auch den

Eintritt der BAG Aufbereitungstechnik in

ein neues zukunftsorientiertes Kapitel der

Firmengeschichte. Als technische Abteilung

der heute zur Asamer-Gruppe zählenden

Klöcher-Gewinnungsbetriebe vertreibt das

steirische Unternehmen bereits seit 20 Jahren

Aufbereitungstechnik und ist seit 2007

als österreichischer Vertriebspartner für das

mobile Sandvik-Programm tätig.

Im Zuge einer Restrukturierung der Asamer-

Aktivitäten übernahmen mit Karl Konrad,

Rupert Schober und Josef Würfel langjährige

Kloecher/BAG-Verantwortliche Anfang

2012 den Geschäftsbereich und führen das

Unternehmen als eigenständige Gesellschaft

weiter. Die neue BAG Klöch Aufbereitungstechnik

GesmbH beschäftigt am angestammten

Standort Klöch nach wie vor alle

bisherigen Mitarbeiter – in naher Zukunft ist

eine Aufstockung des Personals in Werkstätten

und Kundenservice geplant. n

www.mc.sandvik.com/eu

www.bag-kloech.at

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

47


48 BaU+MaScHiNEN

erfolgreiche Jubiläums-veranstaltung

lEoBEN am 26. und 27. Jänner 2012 veranstaltete der Fachausschuss für aufbereitung

im Bergmännischen verband Österreichs bereits zum zehnten Mal das zweitägige

aufbereitungstechnische Seminar. rund 150 teilnehmer informierten sich im rahmen

der fachspezifischen vorträge an der Montanuniversität leoben.

n Das Generalthema für das Aufbereitungstechnische

Seminar 2012 in Leoben

lautete „Produktionskontrolle in der Mineral-

und Sekundärrohstoffaufbereitung“. In

18 Fachvorträgen diskutieren Vertreter aus

Wissenschaft, Grundstoffindustrie und Zulieferindustrie

den Stand der Technik in der

Kontrolle von Produktströmen in Mineral-

und Sekundärrohstoff-Aufbereitungsprozessen.

Der Schwerpunkt lag dabei mehr

Nassaufbereitung: Stefan Hunger (links),

Ansprechpartner von CDE in Österreich,

präsentierte einen Überblick über die CDE

Waschanlagen.

Erfolgreich nach EN 1090-1 zertifiziert:

DI (FH) Gerhard Pichler, Technische

Geschäftsführung der Maschinen-Service

Erzberg GmbH, informierte über das

umfangreiche MSE Leistungsspektrum.

auf der Produktstrombeschreibung im

Sinne von Stoffinhalten und physikalischen

Merkmalen als auf der Anlagenzustandsbeschreibung,

was bereits im vorjährigen Seminar

(Automation in der Mineralrohstoffindustrie)

thematisiert wurde.

Ziel des alljährlich abgehaltenen Fachseminars

ist es, Mitarbeitern der Mineral- und

Sekundärrohstoffindustrie, der Maschinenhersteller

und des Anlagenbaues sowie

Die Teilnehmer des Aufbereitungstechnischen

Seminars 2012.

Studenten und Lehrenden von Fachhochschulen

und Universitäten einen intensiven

Informationsaustausch zu ermöglichen.

Die fachlichen Themenschwerpunkte lagen

in diesem Jahr auf der Ermittlung von

Stoffstromkenngrößen durch inkrementale

Probenahme und inline/online Stoffstrombeschreibung.

Probenahmetheoretische

Aspekte wurden behandelt, Möglichkeiten

der Umsetzung der inkrementalen Probenahme

anhand von Produkten und Einsatzbeispielen

dargestellt, Berechnungsmethoden

zur Auslegung von Probenahmestellen

diskutiert. Einen wesentlichen Beitrag stellten

aber auch die immer günstigeren online

Analysemethoden zur Ermittlung der

Stoffstromgehalte für den Gesamtgutstrom

dar. Die Grenzen der Einsetzbarkeit von

PGNAA, NIR, RFA, PFTNA Technologie und

der online Korngrößenanalytik wurden von

Apparateherstellern und Vertretern von Industriebetrieben,

die diese Technik im Einsatz

haben, diskutiert. Vertreter aus der

Zementindustrie sowie der eisenschaffenden

Industrie Europas (Österreich, Schweden)

stellten Lösungen zur Kontrolle von

Schwankungen an Eingangsströmen in die

Anlagen und Beherrschung von Schwan-

Mette Dobel, Global

QC Product Manager

FLS Minerals Industry,

unterstrich gemeinsam

mit anderen

Referenten den internationalen

Charakter

der Veranstaltung.

kungen innerhalb der Anlage vor.

Im Rahmen von zwei Abendveranstaltungen

boten sich darüber hinaus Gelegenheiten,

die Diskussion in entspannter Atmosphäre

fortzusetzen, neue Kontakte zu

knüpfen und bestehende zu intensivieren.

Begleitende Fachausstellung

Auf großes Interesse stieß auch die in den

Ablauf des Seminars integrierte Fachausstellung.

Betrieben der Mineral- und Sekundärrohstoffindustrie,Apparateherstellern,

Anlagenbauern und der Universität

wurde mit dieser Fachausstellung die Möglichkeit

geboten, Neuerungen zum Seminarthema

auszustellen und mit Kollegen

oder mit Kunden zu diskutieren. Im nächsten

Jahr wird das Aufbereitungstechnische

Seminar allerdings entfallen, da bekanntlich

im Herbst 2012 in Leoben der Bergmannstag

stattfindet. n

www.bvo.at

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Foto: Gerhard Berger

Gleisbau abgeschlossen

BaU+MaScHiNEN

NEUE UNtEriNNtalBaHN Nach 20 Monaten Bauzeit wurde Mitte dezember 2011

die letzte Schiene bei der neuen Unterinntalbahn in tirol verlegt. die inbetriebnahme

der Neubaustrecke erfolgt Mitte dezember 2012.

n Bis zu 350 Arbeiter waren

in den vergangenen eineinhalb

Jahren zwischen Kundl

und Baumkirchen in den Tunnels

der neuen Unterinntalbahn

im Einsatz. Rund um die

Uhr wurde betoniert, Gleistragplatten

verlegt und bis zu

120 Meter lange Stahlschienen

fachgerecht verschraubt. Der finale

„Lückenschluss“ erfolgte

im Dezember 2011 im Tiergartentunnel

im Gemeindegebiet

von Wiesing, als die letzte

Schiene eingebaut wurde. „Die

Hauptarbeiten für den größten

Einzelauftrag der Unterinntalbahn

sind mit heutigem Tag

erfolgreich abgeschlossen. In

weniger als einem Jahr werden

die ersten fahrplanmäßigen

Züge die Neubaustrecke

mit bis zu 220 km/h befahren“,

freut sich Georg-Michael

Vavrovsky, Vorstandsdirektor

der ÖBB-In frastruktur AG. Somit

steht die rund 40 Kilometer

lange und nach dem letzten

Stand der Technik errichtete

zweigleisige Neubautrasse für

die weiteren Tests bis zur Inbetriebnahme

Mitte Dezember

2012 zur Verfügung. „Die Firmen

und ÖBB Mitarbeiter haben

sich mit Leidenschaft und

Einsatz ordentlich ins Zeug gelegt.

Wir sind mit diesem wichtigen

Ausrüstungsschritt gut

zwei Wochen vor dem Plan“, so

Johann Herdina der ÖBB-Geschäftsbereichsleiter

für die

Umsetzung. Mit der Inbetriebnahme

im kommenden Fahrplan

bietet die Neubautrasse

vor allem Platz für den schnellen

Personenfernverkehr sowie

den Gütertransport. Auf

der bestehenden Bahnstrecke

entsteht durch die Entlastung

mehr Platz für den Ausbau des

Nahverkehrs.

Mit der neuen Unterinntalbahn

errichtet die ÖBB-Infrastruktur

in Tirol eine der modernsten

Eisenbahnstrecken

ÖBB Geschäftsbereichsleiter Johann Herdina (in Gelb), mit den

Firmen vertretern links Lorenz Köll von der Alpine und rechts Hubert

Rhomberg (Rhomberg Bau).

Europas. So haben die Techniker

auf einer Länge von 23

Kilometern ein Masse-Feder-

System als wirkungsvollen Erschütterungsschutz

hergestellt.

Siedlungsgebiete zwischen

Kundl und Baumkirchen werden

so vor spürbaren Auswirkungen

aus dem Bahnbetrieb

wirksam geschützt. Mit höchster

Laufruhe werden die Züge

über eine sogenannte „Feste

Fahrbahn“ geführt. Alle Schienen

sind bei diesem modernen

System auf Fertigteilplatten

aus Beton verschraubt.

Johann Herdina: „Trotz tonnenschwerer

Stahlschienen und

viel Beton arbeiten die Bautrupps

wie Feinmechaniker.

Die endgültige Gleislage passt

millimetergenau.“

Funktionierende Lieferlogistik

Die Logistik zur Abwicklung der

Gleisbaustellen mit 120 Meter

langen Schienenstücken war

für alle Beteiligten eine enorme

Herausforderung. Allein die Betonanlieferung

von 300.000 m3

hätte – wäre sie per Lkw erfolgt –

eine 500 Kilometer lange durchgehende

Fahrzeugschlange von

Innsbruck bis nach Wien verursacht.

Die Logistiker der ausführenden

Firmen, die Experten

der Rail Cargo Austria und

die ÖBB-Betriebsplaner haben

in der Vorbereitung zur Umsetzung

perfekt zusammengearbeitet.

So konnte der überwiegende

Anteil des benötigten

Baumaterials, unter anderem

die gesamten Schienen und der

Gleisschotter umweltfreundlich

per Bahn auf die Baustellen

geliefert werden. Wo dies nicht

möglich war, nutzten die Transporteure

das Netz der ÖBB-Baustraßen

und temporären Autobahnanschlüsse.

Allein für die

Anlieferung der tonnenschweren

Gleistragplatten vom Beton-

Fertigteilwerk im Unterinntal

auf die Baustelle wurde täglich

ein Zug mit zehn Waggons

und über 900 t Gesamtgewicht

in den bestehenden Fahrplan

ohne Störung des regulären Betriebes

eingebunden. Die neue

Unterinntalbahn wird am 9. Dezember

2012 fahrplanmäßig in

Betrieb gehen. n

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50 BaU+MaScHiNEN

Weiße Fahne

im Steinbruch Hengl

aUSBildUNG am 16. Jänner 2012 war es wieder soweit: rund 25 teilnehmer (darunter

auch eine teilnehmerin), die sich für die ausbildung zum Sprengbefugten beim WiFi Niederösterreich

angemeldet hatten, trafen sich anlässlich des Kursbeginns mit ausbildner Gerhard

Bertow im Steinbruch der Firma Hengl in limberg bei Maissau. die redaktion der BBB

informierte sich vor ort über die ausbildungs-inhalte.

n Die Firmengruppe Hengl produziert

und vertreibt im nördlichen NÖ und im

Großraum Wien Schotter, Asphalt, Recyclingmaterial

und Transportbeton. Hauptstandort

ist Limberg, wo sich das größte

Schotterwerk des Unternehmens und die

Firmenleitung befinden. In den beiden

Steinbrüchen der Firma Hengl in Limberg

am Manhartsberg wird seit 1912 der rötliche

Maissauer Granit abgebaut. Weitere Standorte

sind Eibenstein, Atzelsdorf und Pulkau.

Traditionell finden die Ausbildungskurse

zum Sprengbefugten in einem der Steinbrüche

in Limberg statt. Nachdem in den

ersten Tagen das theoretische Grundwissen

vermittelt wurde, folgten im Anschluss die

praktischen Unterweisungen. Gemeinsam

mit seinen erfahrenen Kollegen ist Sprengexperte

Gerhard Bertow für die Ausbildung

der Teilnehmer zuständig. Zweifellos eine

verantwortungsvolle Aufgabe, daher zunächst

ein Blick auf die Grundlagen, die bei

Sprengungen über Tage als auch unter Tage

beachtet werden müssen.

Mit Sprengverfahren bezeichnet man die

einem vorgegebenen Ziel und bestimmten

Bedingungen entsprechende Anwendung

von Sprengstoffen und Zündmitteln.

Sie werden u.a. benannt nach

– dem zu sprengenden Material (z.B. Gesteins-,

Lawinen-, Mauerwerks-, Beton-,

Stahl-, Holzsprengungen)

– dem zu sprengendem Objekt

– dem Zweck des Sprengens, also nach der

beabsichtigten Sprengwirkung auf den zu

sprengenden Stoff

– der Lage des Laderaumes bzw. dessen Art

– die Art des Einbruchs

– die Anordnung der Laderäume

– die Anordnung der Zündmittel

Sprengarbeiten und die dazu notwendigen

Bohrarbeiten sind nach Sprengplänen

durchzuführen. Dabei handelt es sich um

eine Aufstellung der zum Sprengen erforderlichen

Angaben unter Beachtung der behördlichen

Bestimmungen und der Unfallverhütungsvorschriften.

Der Sprengplan

wird erstellt unter Beachtung einer Vielzahl

von Einflussfaktoren:

– verwendete Sprengstoffe und Zündmittel

– Gesteinsart und Gebirgsverhältnisse

(Verspannung)

– Arbeitsorganisation

– Genaue Bohrarbeit ist notwendig um

eine erfolgreiche Sprengung durchzuführen

– Zünden der Sprenganlage

– Hauwerksstückigkeit

– Streuung des Hauwerks

Daher ist ein Bohr-, Lader- und Zündschema

vor jeder Sprengung herzustellen.

Bei jedem Sprenggrundkurs werden diese

wichtigen Parameter in der Praxis im Steinbruch

demonstriert und gezeigt. Ein wichtiger

Faktor ist auch der ordnungsgemäße

Bezug, die Lagerung und der Transport von

Sprengstoffen und Zündmittel.

voraussetzungen für die Teilnahme

Eine der Fragen, die in diesem Zusammenhang

von Interesse ist: Wer darf einen derartigen

Ausbildungskurs überhaupt besuchen?

Sprengexperte Bertow verweist hier

auf das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz,

in dem die grundsätzlichen Voraussetzungen

festgehalten sind. Laut diesem dürfen

für die Durchführung von Sprengarbeiten

nur Arbeitnehmer herangezogen werden,

die hierfür geistig und körperlich geeignet

sind, über einen Nachweis der erforderlichen

Fachkenntnisse verfügen und über

die erforderliche Berufserfahrung verfügen.

Der Nachweis der Fachkenntnisse ist durch

ein Zeugnis einer hierfür in Betracht kommenden

Unterrichtsanstalt (z.B. TU, BoKu,

FH, HTL) oder durch eine Zeugnis einer

ermächtigten Einrichtung (z.B. WIFI, BFI,

Verband der Sprengbefugten) zu erbringen.

Daher müssen die Kursteilnehmer folgende

Anforderungen erfüllen: Es dürfen nur solche

Personen zum Sprengkurs zugelassen

werden, die durch ein ärztliches Attest ihre

geistige und körperliche Eignung sowie ihre

Verlässlichkeit im Sinne des Waffengesetzes

durch eine Bescheinigung der Bundespolizeidirektion

bzw. der Bezirksverwaltungsbehörde

nachweisen.

Das Zeugnis über den Nachweis der Fachkenntnisse

hat die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde

dem Sprengbefugten zu

entziehen, wenn die Verlässlichkeit nicht

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


BaU+MaScHiNEN

Großes Bild links: Sprengexperte Gerhard Bertow bei der Unterweisung der Teilnehmer im Steinbruch Hengl. Die Bilder oben zeigen Ausbildungsstationen

in Eibenstein (links) bzw. bei einer Wurzelstock-Sprengung. Rechts das speziell für den Sprengmittel-Transport ausgerüstete Fahrzeug.

mehr gegeben scheint. Diesbezüglich haben

die Sicherheitsbehörden, die Arbeitsinspektion

aber auch die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde

zusammenzuarbeiten.

Selbst die Arbeitgeber haben Umstände, die

zum Entzug des Nachweises der Fachkenntnisse

führen könnten, dem Arbeitsinspektorat

zu melden. In den Betrieben haben

die Arbeitgeber ein Verzeichnis über die

Sprengbefugten zu führen. Soweit ein Auszug

der diesbezüglichen Regelung. Welche

Inhalte werden in der Ausbildung zum

Sprengbefugten nun vermittelt?

Was ein Sprengbefugter wissen muss

Entsprechend der Fachkenntnisnachweis-

Verordnung – FK-V werden in den Ausbildungskursen

für die notwendigen Fachkenntnisse

für allgemeine Sprengarbeiten

folgende Inhalte vermittelt:

– Grundbegriffe über explosionsgefährliche

und explosionsfähige Stoffe und

Zündmittel,

– Art und Verwendung der Sprengstoffe

und Zündmittel sowie der Geräte und Hilfsmittel

für Sprengarbeiten,

– Grundbegriffe der Gesteinskunde,

Sprengtechnik und Sprengverfahren,

– Vorbereitung und Durchführung von

Sprengarbeiten,

– Rechtsvorschriften und Richtlinien über

Sprengstoffe und Zündmittel, über Geräte

und Hilfsmittel für Sprengarbeiten sowie

über die Durchführung solcher Arbeiten,

– praktische Durchführung von Spreng-

arbeiten.

Sprengexperte Bertow betont: „An Rechtsvorschriften

werden vor allem die Inhalte

der Sprengarbeitenverordnung – SprengV

vermittelt. Wir achten aber sehr darauf, dass

nicht nur der trockene Gesetzestext vorgetragen

wird, sondern zur Auflockerung

– und auch damit sich die Teilnehmer den

Gesetzestext besser merken – immer Querverbindungen

und Beispiele aus der Praxis

einfließen.“

Neben der SprengV werden die für Sprengbefugte

maßgebenden Bestimmungen aus

dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, der

Bauarbeiterschutzverordnung, dem Bauarbeitenkoordinationsgesetz,

dem Spreng-

mittelgesetz, der Bergbausprengverordnung,

der Sprengmittellagerverordnung,

der Bergbau-Sprengmittellagerungsverordnung

und der Tagbauarbeitenverordnung

vorgetragen und erläutert. Als wichtigste

schriftliche Unterlage dient den Kursteilnehmern

das „Handbuch Sprengtechnik,

2. Auflage“.

Berechnung – Technologien

Wie Sprengstoff-Spezialist Mark Ganster,

Mitarbeiter der Austin Powder GmbH, im

Gespräch betont, stehen neben dem immer

größer werdenden Wirtschaftlichkeitsaspekt

beim sprengtechnischen Gewinnen

von Rohstoffen heute vor allem auch

Umwelteinflüsse wie Staub, Lärm und Erschütterungen

im Fokus der Behörden und

der benachbarten Wohn- und Industriebebauung.

Die Vorgaben der derzeit gültigen

Gesetze und Verordnungen sind eindeutig.

Unter §5 der Sprengarbeitenverordnung

(BGBL. II Nr. 358/2004) ist festgelegt, dass

die Erstellung eines Bohr,- Lade und Zündplanes

für jede Sprengung verpflichtend ist.

Somit ist die Berechnung der Sprenganlagen

hinsichtlich Menge, Art und Ladeweise

der Sprengmittel unumgänglich.

Mit dem Erreichen des Sprengbefugtenausweises

muss jeder Kursteilnehmer in der

Lage sein, eine komplette Sprengung so

auszulegen und durchzuführen, dass das

gewünschte Ergebnis ohne Gefährdung

Dritter bzw. mit den geringst möglichen

Immissionen erreicht wird. Zu Letzterem

wird eine vereinfachte Form zur Erschütterungsprognose

gerechnet. Diese ist laut §8

der Bergbausprengverordnung ( BGBL. II

Nr. 60/2009) verpflichtend.

erfolgreicher Abschluss

Natürlich kann hier nur ein Bruchteil des

vermittelten Spezialwissens wiedergegeben

werden, das von den Kursteilnehmern im

Rahmen der Ausbildung zum Sprengbefugten

innerhalb von rund eineinhalb Wochen

erlernt werden muss. Umso mehr freut sich

Gerhard Bertow, dass alle Teilnehmer die

Ausbildung erfolgreich abschließen konnten.

Abschließend noch ein Blick auf die

nächsten Termine: Am 5. März 2012 findet

in Gmünd ein 14-tägiger Sprengbefugten

Grundkurs statt. Das traditionelle Weiterbildungs-Seminar

findet am 30. März 2012

wie gewohnt in Haindorf statt, der Tiefbohrloch-Kurs

wird ab 7. Mai in Eggenburg stattfinden.

Weitere Informationen und Kontakt

unter: noe@sprengverband.at. n

www.sprengverband.at

Freistein Sprengung in Limberg: Detailliert werden den Teilnehmern sowohl die einzelnen

Schritte in der Vorbereitung als auch für die eigentlichen Spreng-Arbeiten vermittelt.

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

51


52 BEtoN & ScHalUNG

Rund 300 Fachbesucher

nutzten die Tagung, um sich

über neueste Produkte und

System-Lösungen zu informieren.

10. Spritzbeton-Tagung:

Aktuelles aus Theorie und Praxis

vEraNStaltUNG Eine Fülle an interessanten themen und Entwicklungen behandelte

die am 12. und 13. Jänner in alpbach abgehaltene Spritzbeton tagung 2012. rund 300

Fachbesucher bestätigten im rahmen der vortragsreihe bzw. der begleitenden Fachausstellung

den Stellenwert der veranstaltung als wichtige diskussionsplattform.

n Stand die letzte Veranstaltung vor drei

Jahren noch im Zeichen von „100 Jahre

Spritzbeton“, so konnte man heuer mit der

bereits 10. Spritzbeton Tagung selbst ein Jubiläum

feiern. Prof. Wolfgang Kusterle, der

die Spritzbeton Tagung seit der ersten Veranstaltung

im Jänner 1985 in Innsbruck Igls

organisiert, ließ daher die Entwicklungen

der Branche in seiner Eröffnungsrede kurz

Revue passieren: „Vor 30 Jahren waren wir

Mitteleuropäer reine Vertreter des Trockenspritzverfahrens.

Es waren gerade die flüssigen,

alkalihältigen Beschleuniger eingeführt

worden und die gezielte Messung der

Frühfestigkeit wurde bereits eingesetzt. Es

wurden aber bereits Themen behandelt, die

auch heute noch aufgegriffen werden: Sulfatbeständigkeit,

Faserspritzbeton, Zusatzstoffe,

Einschalige Spritzbetonbauweise,

Reduktion der Einflussparameter, Ausbesserung

und Verstärkung von geschädigtem

Stahlbeton usw. Im Laufe der Jahre änderten

sich die Schwerpunkte geringfügig. Die

Spritzbeton Tagung konnte aber über die

Jahre ihrem Auftrag treu bleiben: Gemeinsam

wird versucht voneinander zu lernen.

Denn nur wer über den Tellerrand schaut,

wird klüger!“ Seinen besonderen Dank richtete

Prof. Kusterle an die zahlreichen Sponsoren,

ohne deren Unterstützung die Tagung

nicht möglich gewesen wäre.

Breite Themenvielfalt

Aus Gründen des Umfanges können die in

den Vorträgen behandelten Themen hier

nur ansatzweise wiedergegeben werden.

Für detailliertere Auskünfte ersuchen wir

die interessierten Leser, Kontakt mit dem

Organisationsbüro aufzunehmen (siehe

Internetadresse am Textende). Behandelt

wurde auch das Thema „Oberflächengestaltungen

mit Spritzbeton“. Eine interessante,

in diesem Zusammenhang entwickelte

Technik, wird auf den Folgeseiten getrennt

vorgestellt. Nachfolgend einige Anmerkungen

von Prof. Kusterle zu einzelnen Themen

der Tagung.

Ein alter Traum der Spritzbetonexperten ist

der sogenannte Einschalige Tunnelausbau.

Der Qualitätssprung des Spritzbetons mit

Einführung der Alkalifreien Erstarrungsbeschleunigung

erlaubt diesen Traum weiterzudenken.

Unter gewissen Randbedingungen

ist die Bauweise auch gut realisierbar. In

einigen Fällen wird dabei auch eine Kombination

mit spritzbaren Abdichtungen sinnvoll

sein. Durch das Feedback von bereits

erfolgreichen Einsätzen konnten auch die

Bemessungsverfahren verfeinert werden.

Kunststoffmodifizierungen sind in der Betoninstandsetzung

schon lange üblich.

Können solche Zusätze auch den Spritzbeton

im Tunnelbau entscheidend verbes-

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Prof. Wolfgang Kusterle bei seiner

Eröffnungsrede.

Prof. Dr.-Ing. Rolf Breitenbücher, Ruhr Universität

Bochum, bei seinen Ausführungen zum

Thema „Dichter Spritzbeton für den einschaligen

Tunnelausbau“.

sern? Kann er, ohne an dauerhafter Tragwirkung

einzubüßen, mit weniger Rissen

hergestellt werden? Erste Praxiseinsätze

scheinen erfolgreich zu verlaufen.

Die großen Neuerungen bei den Ausgangsstoffen

für Spritzbeton in den letzten Jahren

waren die alkalifreien Erstarrungsbeschleuniger

und synthetische Fließmittel der letzten

Generation. Die Abstimmung der Produkte

auf den jeweiligen Einsatzzweck geht

In der begleitenden Fachausstellung präsentierten

sich über 20 Unternehmen.

weiter und ist nicht immer problemfrei. Dabei

gilt es vor allem die Gleichmäßigkeit

aller Ausgangsstoffe sicherzustellen. Zusatzstoffe

werden bei Spritzbetonarbeiten

gerne eingesetzt. Im Rahmen der Tagung

wurden spezielle Zusatzstoffe als Promotoren

für die Beschleuniger-Zement Reaktion

vorgestellt.

Darüber hinaus geht der Trend unwiderruflich

weg von den reinen Portlandzementen

hin zur Verwendung von Zementen, die aus

mehreren Hauptbestandteilen bestehen.

Dies wird eine Herausforderung für die Anpassung

der Erstarrungsbeschleuniger sein.

Unsere Tunnels und auch unsere Betoninstandsetzungen

sollen dauerhaft den Angriffen,

die auf sie einwirken, widerstehen.

Besonders für stark Chlorid-ausgesetzten

Spritzbeton bei Brückeninstandsetzungen

und bei ähnlichen Einsatzfällen soll diskutiert

werden ob nicht eine zusätzliche Tiefenhydrophobierung

ein Plus an Dauerhaftigkeit

bieten kann.

Die Reaktion von sulfathältigen Wässern

mit Bindemittelbestandteilen ist komplex.

Sie kann zu Ettringitbildung führen als auch

zu Thaumasit. Neueste Forschungsergebnisse

zu letzterer Reaktion wurden im Rahmen

der Tagung präsentiert.

Seit der letzten Tagung sind mehrere Regelwerke

für Spritzbeton neu erschienen: 2009

die ÖVBB-Richtlinie Spritzbeton, 2010 die

BEtoN & ScHalUNG

Diskussionsforum: Im Anschluss an die Vorträge stellten sich die Referenten den Fragen aus

dem Auditorium.

DIN 18551 und 2011 die Publication 07 des

Norwegischen Betonvereins. Die EN Reihen

14487 und 14488 rufen nach einer Überarbeitung,

da die nationalen Regelwerke großen

Nachbesserungsbedarf aufzeigen.

Regelwerke sind jedoch kein Lehrbuch. Unser

hoher Standard bei Spritzbetonarbeiten

in Mitteleuropa lebt von einer Anzahl an

guten Düsenführern. Um diesen Standard

zu halten oder gar auszubauen, müssen wir

auch Wege der Aus- und Weiterbildung finden.

Bisher standen Firmeninteressen einer

allgemeinen, offenen Ausbildung entgegen.

Formale Kurzausbildungen müssen zwar

für die Basisausbildung auch sein, ob sie

wirklich den Kern einer qualitativen Ausbildung

treffen, sei hintangestellt. ln Mitteleuropa

lässt man diese Frage derzeit anscheinend

an sich herankommen ohne aktiv tätig

zu werden. Bei der Ausbildung des Personals

sind andere Länder und Organisationen

mit den Formalien weiter.

Schlussendlich müssen alle Beteiligten

auch lernen neue Formen der Zusammenarbeit

zu finden. Regelwerk und starre

Vertragsformen sind nicht unbedingt ein

Garant für Innovation und Qualität. Ingenieurverstand

und offene Kommunikation

dürfen nicht zu vergessenen Tugenden

werden. n

www.spritzbeton-tagung.com

Vorgestellt wurde auch eine Software der britischen Firma Edvirt, mit der die Fernsteuerung der

Manipulatoren am Bildschirm virtuell geübt werden kann.

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

53


54 BEtoN & ScHalUNG

Kreative oberflächengestaltung

SPritZBEtoN Mit einer neuen Methode, die von der Firma torkret aG aus Essen (d) entwickelt

wurde, kann profilierter Spritzbeton bewusst als Sichtbeton verwendet werden. Wesentliches

Element von torkret relief * ist eine temporäre, in die oberfläche eingelegte Matrize, die

interessante gestalterische Perspektiven und Möglichkeiten eröffnet. Unter anderem bewährte

sich diese technik bereits im rahmen einer Böschungssicherung in der Wiener Hadikgasse.

n Die Verwendung von Spritzbeton für

die Instandsetzung und Verstärkung von

Bauwerken, für den Tunnelbau und zur Sicherung

von Baugruben und Stützwänden

ist Stand der Technik und wird millionenfach

weltweit angewandt. Auch der Bau von

Schalentragwerken ist eine Spritzbetondomaine.

Weniger bekannt ist die Tatsache,

dass mit Spritzbeton auch optisch ansprechende

Oberflächen und Strukturen geschaffen

werden können. Vereinzelt wird

Spritzbeton auch zur Gestaltung von Fassaden

eingesetzt.

Spritzbetonoberfläche als relief

Eine profilierte und damit auch haptische

und im wahrsten Sinne auch „begreifbare“

Oberflächentextur in der zusätzlichen

Spritzbeton- oder Spritzmörtelschicht kann

bekannterweise mithilfe von vorrübergehenden

Einlagen von Leisten, Schläuchen,

Seilen oder Aussparungen aufwendig hergestellt

werden. Ein neues Verfahren zeigt,

dass die abschließende Spritzlage auch

durch die hilfsweise Einlage von Matrizen

reliefartig, in farblich abgesetzten Strukturen

hocheffizient und ansprechend gestaltet

werden kann.

Die Matrizen werden dazu in Dicken zwischen

3 und 30 mm aus reißfesten und

feuchtigkeitsunempfindlichen Materialien

angefertigt. Exakt nach den Vorstellungen

des Architekten oder des Designers werden

Abbildungen, Grafiken oder Schriftzüge

CAD-gerecht umgesetzt und mit computergesteuerten

Schneidegeräten aus dem

rohen Folienmaterial ausgeschnitten.

Als Rollenware werden die sehr leicht zu

handhabenden Matrizen auf die Baustelle

geliefert. Dort wird die reliefgebende Matrize

auf die letzte noch frische Spritzbetonlage

geheftet und danach mit der abschließenden

Betonschicht überdeckt. Farbe und

Körnung können variiert werden. Die Einhaltung

der Arbeits- und Randbedingungen

für den Spritzbeton sind jedoch zu beachten.

Verfahrensbedingt verbindet sich die Spritzbetonschicht

mit dem Untergrund zu einem

homogenen Baustoff. Nach einer von der

Festigkeitsentwicklung abhängigen Warte-

zeit wird die Matrize wieder entfernt. Auf

ihr haftende Spritzbetonbestandteile werden

dabei mit abgelöst und die Oberfläche

der vorletzten Spritzbetonlage unter der

Matrize wird freigelegt.

Hierdurch entsteht eine dreidimensionale

Oberfläche mit Vor- und Rücksprüngen. In

Kombination mit weiteren mechanischen

Oberflächenbearbeitungsverfahren lassen

sich interessante, gestalterisch anspruchsvolle

Effekte erzielen. Auf Beschichtungen

und Lasuren kann dabei aufgrund der guten

und bewährten Eigenschaften von Spritzbeton

verzichtet werden.

Die „Handschrift“ des Planers aber auch die

des Ausführungspersonals bei der Oberflächenbearbeitung

bleiben sichtbar. Verfahrensbedingt

kann die optische Gleichmäßigkeit

wie beim klassischen „Sichtbeton“

aber ebenfalls nicht garantiert werden. Es

empfiehlt sich vor Ausführungsbeginn über

Muster- und Probeflächen das gewünschte

Erscheinungsbild zwischen Auftraggeber

und Auftragnehmer abzustimmen und verbindlich

zu vereinbaren.

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Reliefbetonauftrag auf neu erstellter

rückverankerter Stützwand in der

Wiener Hadikgasse.

Besonders in Verbindung mit Betoninstandsetzungen,

Bauteilverstärkungen oder

bei der Verbesserung des baulichen Brandschutzes

bietet sich dieses patentrechtlich

geschützte Verfahren zur weiteren Gestaltung,

aber auch aus Kostengründen an.

Die sehr guten technischen Eigenschaften

von Beton werden genutzt und sichergestellt.

Statisch relevante Bauteile werden mit

Spritzbeton reprofiliert, ertüchtigt und dauerhaft

geschützt. Aber auch zur Böschungssicherung

oder in der Fassadengestaltung

eröffnen sich neue Möglichkeiten durch reliefgestaltete

Spritzbetonoberflächen.

Sicherung einer Böschung

entlang eines Uferradweges

In der Hadikgasse in Wien war die ursprüngliche

Aufgabe des Generalunternehmers

die im Zuge eines Radwegeneubaus

hergestellten Uferböschungswände des

Wienflusses mit Natursteinen zu verblenden.

In enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde

ist es jedoch gelungen in Form

eines Änderungsvorschlages eine erhebliche

Kostenreduzierung herbeizuführen.

Die teilweise rückverankerten Stahlbetonwände

aus Ortbeton oder Spritzbeton wurden

dabei mit einer zusätzlichen ca. 3 bis

15 cm starken Spritzbetonschicht monolithisch

verbunden. Die Oberfläche dieser

letzten Spritzbetonlage wurde so ausgebildet,

dass sie optisch der gegenüberliegenden

Natursteinwand in Form eines regelmäßigen

Schichtenmauerwerks gleicht.

Die besondere Herausforderung bei diesem

Vorhaben bestand neben der lagegerech-

ten Übertragung der Steinformate in der

exakten Wiedergabe der Farbtöne und des

natürlichen Farbenspiels der gegenüberliegenden

Natursteinmauer. Durch Beigabe

verschiedenster Farbpigmente in die

Spritzbetonausgangsmischung ist dies gelungen.

In diversen Lagen aufgetragen und

wieder freigelegt entstand ein lebhaftes Erscheinungsbild

aus scheinbar gewachsenen

und gemaserten Steinansichten. Durch die

Nachbildung einzelner bis zu 15 cm überstehender,

bruchrauer Natursteinköpfe

wurden die Endverankerungsstellen im Bereich

der Rückverankerungen unsichtbar in

die „Natursteinmaueransicht“ integriert.

Zusammenfassung

Das Spritzbetonverfahren in seinen vielfältigen

technischen Anwendungsmöglichkeiten

erfährt durch das neuartige Verfahren

nun nochmals eine architektonisch Komponente

hinzu. Da nahezu jede vektorisierbare

Grafik mit der Matrizentechnik auf

nahezu jede Oberfläche dauerhaft im aufgespritzten

Beton abgebildet werden kann,

wird der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten

eine neue Dimension eröffnet.

Kreative, geometrische Formen, Fantasieobjekte,

Schriften oder auch Firmenlogos

können auf einfache und wirtschaftliche

Weise quasi in den Beton „gemeißelt“ werden.

Aber gerade auch Ingenieurbauwerke

und statisch relevante Bauteile werden

künftig neben dem technischen Anspruch

auch dauerhaft und ressourcenschonend

optisch mit Spritzbeton aufgewertet

werden. n

* eingetragenes Warenzeichen

www.torkret.de

BEtoN & ScHalUNG

Interessante Lösung: Pfeilerfundament vor

und nach der Verstärkung mit bewehrtem

Spritzbeton in Bundsandsteinoptik.

Strukturierte Spritzbetonoberfläche

mit Matrize.

Instandsetzung eines Brückenwiderlagers mit

Spritzbeton als Sichtbeton.

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55


56 BEtoN & ScHalUNG

Decke in sieben Meter Höhe

sicher und zügig geschalt

ScHNEllEr dEcKENtiScH das Unternehmen Berner Österreich, einer der führenden

direkt vertreiber von Kleinteilen für das Bau- und Kfz-Handwerk, erweitert seinen Firmenstandort

in Braunau am inn (oÖ). die doka-Niederlassung Marchtrenk hat für den Bau des

neuen logistik- und Schulungscenters ein cleveres Schalungskonzept entwickelt.

n Die besondere Herausforderung lag

bei diesem Projekt in der großen Höhe, in

der die Decken hergestellt werden mussten,

sowie in den geforderten kurzen Umsetzzeiten

bzw. der Gewährleistung eines

sicheren Arbeitsumfelds mit möglichst wenigen

vertikalen Wegen. Durch den Einsatz

des Dokamatic-Tisches in Kombination mit

den Umsetzgeräten von Doka konnte die

ausführende ARGE die anspruchsvollen, ca.

7 m hohen Räume schnell, ergonomisch

und sicher realisieren.

Perfekte Anpassung an Gebäudegeometrie

Die lichte Raumhöhe von ca. 7 m stellte

hohe Anforderungen an die Schalungstechnik,

sowohl aus statischen als auch aus arbeitstechnischen

Gründen. Zur Bewältigung

dieser Herausforderung machte sich

die ausführende ARGE Strabag/Waizenauer

für die Schalung der 10.300 m 2 großen und

40 – 45 cm starken Ortbetondecke die herausragenden

Vorteile des Dokamatic-Tisches

zunutze. Der Dokamatic-Tisch, aufgebaut

auf dem Dokamatic-Tischrahmen und

auf Doka-Deckenstützen Eurex 30 top 550,

stellte zum einen die notwendige Tragkraft

als auch einen effizienten Arbeitsablauf sicher.

Der unübertroffen schnelle Decken-

tisch von Doka mit der perfekten Anpassung

schalt große Flächen in Rekordzeit

– auch ohne Kran. An den Seitenrändern

sorgten die direkt am Deckentisch befestigten

Dokamatic-Tischbühnen für höchste

Arbeitssicherheit. Zusätzliche Arbeits- und

Schutzgerüste am Gebäude und die damit

verbundenen aufwendigen Montage-

Durch das perfekte Zusammenspiel

aus gewähltem Schalungssystem

und dem gut eingespielten Team

reduzierten sich die vertikalen

Wege auf ein Minimum.

arbeiten entfielen. Die Schutzgeländer sind

klappbar und konnten so gemeinsam mit

der restlichen Einheit umgesetzt werden.

Für die Herstellung der 60 Pilzköpfe mit einer

Betonhöhe von 65 cm setzte die Baustellenmannschaft

Sondertische ein. Hier

punktete der Dokamatic-Deckentisch mit

seiner Anpassungsfähigkeit. Durch die

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Das motivierte ARGE-Team hat die hohen

Räume mit den Produkten von Doka in einer

beachtlichen Zeit geschalt (von links): Oberbauleiter

Ing. Karl Schönbauer, Polier Marco

Weirethmayer (beide Waizenauer & Schummer),

Polier Johann Weiss sowie Bauleiter

Ing. Lukas Buchstätter (beide Strabag).

Bild links: In umweltfreundlicher Bauweise

entstehen am Firmengelände von Berner ein

Kommissionierungslager mit Versandbereich,

eine Lagerfläche von 11.000 m 2 , ein modernes

Schulungszentrum mit Schulungswerkstätten,

ein Abholshop, eine Tiefgarage, Büros und Sozialräume.

Möglichkeit zur Integration von Passflächen

im System konnten die Anschlüsse

und Abschalungen der Pilzkopf-Sondertische

mit geringem Aufwand hergestellt werden.

Als Ausgleiche zwischen den Deckentischen

haben die Bauarbeiter die – von Doka

bereits fertig zugeschnittenen – Schalhautstreifen

ganz einfach von oben eingelegt.

Schnelle Bauabläufe durch

kranunabhängiges Umsetzen

Zum horizontalen Umsetzen der fertig

montierten Deckentische setzte das Team

der ARGE Strabag/Waizenauer das neu entwickelte

DoKart und den Umsetzwagen mit

Für dieses Projekt mit besonders hohen Anforderungen an die Deckenschalung

ist der Dokamatic-Tisch mit Abstand das wirtschaftlichste und

vor allem auch sicherste Schalungssystem am Markt.

Andockantrieb DF ein. Die Umsetzgeräte

zeichnen sich durch ihr schnelles und ergonomisches

Handling aus. Ein Mann war so

im Stande, 12,5 m 2 Deckenfläche bei einer

Unterstellungshöhe von 7 m alleine umzusetzen.

Die körperliche Beanspruchung für

die Schalungsmannschaft wurde erleichtert,

da die Umsetzgeräte die Lasten hydraulisch

vertikal bewegten, anhoben und absenkten.

Beinahe alle Arbeiten konnten von

einer sicheren und stabilen Standfläche aus

durchgeführt werden. Das äußerst professionell

agierende Schalungsteam, das aus

Mitarbeitern beider ARGE Firmen bestand,

zeigte sich sehr zufrieden mit den Umsetzgeräten

von Doka. Polier Marco Weirethmayer

von der Firma Waizenauer & Schummer

und Hauptpolier Johann Weiß von der

Firma Strabag haben sehr gute Erfahrungen

gemacht: „Dank der Umsetzgeräte brauchen

wir nur mehr einen Mann, um die

fertig montierten Einheiten in den nächsten

Betonierabschnitt zu bringen. Das neue

DoKart überzeugt besonders durch seine

Wendigkeit, die Möglichkeit zum Querfahren

und zum Drehen um die Mittelachse.“

Schlaue Arbeitsteilung beim

Umsetzen machte sich bezahlt

Die Baustellenmannschaft ist beim Umsetzen

der Deckenschalung sehr geschickt vorgegangen

und hat so einen zügigen Baufortschritt

sichergestellt. Insgesamt war eine

Partie aus sechs Mann mit den Schalungsarbeiten

beschäftigt. Zwei Arbeiter schalten

aus und transportierten die Tische mit

den Umsetzgeräten an ihren neuen Platz.

Zwei weitere Arbeiter justierten diese Tische

dann in Position und Höhe. Sobald einige

Tische gestellt waren, begannen zwei

Mann mit der Herstellung der Passbereiche

und der Randschalungen für die Pilzköpfe.

Außerdem reinigte dieses Team die

BEtoN & ScHalUNG

Das robuste und kompakte „DoKart“ steht für

besondere Bedienerfreundlichkeit und garantiert

rasche und einfache Arbeitsabläufe.

Tischoberflächen für den nächsten Einsatz.

Durch die geschickte Arbeitsaufteilung wurden

die Wege kurz gehalten und vor allem

die vertikalen Wege auf ein Minimum reduziert.

An einem Arbeitstag konnte die gut

eingespielte Baustellenmannschaft rund 30

Tische umsetzen. Für die Herstellung der

Gesamtfläche inklusive aller Nebenarbeiten

und Abschalungen erzielte das motivierte

Team so eine beachtliche Gesamtumsetzzeit

von 0,5 h/m 2 . Oberbauleiter Ing.

Karl Schönbauer und Bauleiter Ing. Lukas

Buchstätter lobten ihre Mannschaft: „Die

Umsetzarbeiten wurden angesichts der 7 m

lichten Raumhöhe und der aufwendigen

Pilzkopfkonstruktionen wirtschaftlich optimal

ausgeführt. Die Kalkulationsansätze

wurden eingehalten!“

Der Dokamatic-Tisch hat die Herausforderungen

auf der Baustelle in Braunau mit

Bravour gemeistert. Durch das Verfahren

der fertig montierten Einheiten erreichte

die Baustellenmannschaft die schnellen

Umsetzzeiten in einem sehr sicheren Arbeitsumfeld.

n

www.doka.com

INFo datEN & FaKtEN

Start der Bauarbeiten: März 2011

Fertigstellung rohbau: September 2011

verbauter Beton: ca. 8.950 m 3

inbetriebnahme

und Einzug: Sommer 2012

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58 BEtoN & ScHalUNG

Ideal geeignet für horizontale und geneigte

Reparaturflächen: Der standfeste Schachtsetz-

und Reparaturmörtel PCI Repafast Tixo

lässt sich wie alle Repafast-Produkte sogar

von Minustemperaturen von bis zu –10° C

nicht beeinflussen.

Neue Namen bei gleicher Qualität

Pci rÄUMt aUF im Jänner 2012 ist bei der Pci augsburg GmbH in Österreich der Startschuss

für eine umfassende Harmonisierung des Produktsortiments gefallen. So werden

die Produkte Emaco Fast tixo, Emaco Fast Fluid und Emaco Fast aPS der Pci- und BaSF-

Bauprodukte nun schrittweise international angeglichen.

n „Natürlich bleibt der Inhalt unserer

Produkte derselbe, auch wenn ein anderer

Name auf der Verpackung steht: Die Produkteigenschaften

sind dieselben und die

Kunden erwartet die gewohnt erstklassige

Qualität“, betont Karl Hofbauer, Vertriebsleiter

der PCI Österreich. „Die neuen Namen

werden lediglich vieles vereinfachen

und sorgen für eine übersichtlichere Sortimentsstruktur.“

So werden die Produkte, die

bisher unter der Marke BASF im Handel zu

finden waren, nun als PCI-Artikel und unter

einem neuen Namen zu finden sein.

Der bewährte Reparaturmörtel für die Verkehrsinstandsetzung

Emaco heißt somit ab

sofort in Österreich PCI Repafast. Dementsprechend

wird Emaco APS T2040 N zu PCI

Repafast APS 40, Emaco Fast Fluid heißt ab

sofort PCI Repafast Fluid, Emaco Fast Tixo

ist von nun an als PCI Repafast Tixo erhältlich.

Sonst ändert sich nichts. Mit den PCI

Repafast-Produkten können umfassend alle

Reparaturen von Verkehrsflächen schnell

und einfach ausgeführt werden.

Der standfeste Schachtsetz- und Reparaturmörtel

PCI Repafast Tixo und der verlaufende

Verkehrsreparaturmörtel PCI

Repafast Fluid eröffnen ein komfortables

Zeitfenster zur Verarbeitung, erhärten da-

Der verlaufende Verkehrsreparaturmörtel PCI

Repafast Fluid punktet neben der flächigen

Anwendung auch beim Vergießen von

Schachtringen und Pflastersteinen sowie beim

Verankern und Fixieren von Straßenbauteilen.

nach wiederum sehr schnell. Zur extrem

schnellen Festigkeitsentwicklung punkten

die Repafast-Produkte mit zusätzlichen Vorteilen.

So sind sie sehr schwundarm und

sorgen für eine dichte, geschlossene Oberfläche.

Alle Produkte sind selbstverständlich

beständig gegen Treibstoff, Frost und

Frosttausalz und sind nach EN 1504-3 R4

zertifiziert.

Spezialisten für tiefe Temperaturen

Ein zusätzlicher, entscheidender Vorteil der

Repafast-Produkte Tixo und Fluid ist ihre

Witterungsunabhängigkeit. So lassen sich

diese zementären Produkte sogar von Minustemperaturen

von bis zu –10° C nicht beeinflussen

und verlängern damit die Bausaison

bis in den Winter. Somit können Projekte

ganz unabhängig von der Witterung planmäßig

umgesetzt werden. Der Verkehrsreparaturmörtel

PCI Repafast APS 40 trotzt sogar

Temperaturen bis zu –25° C. n

www.pci-austria.at

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


BEtoN & ScHalUNG

Schalungstechnische Herausforderung

WirtScHaFtSUNivErSitÄt WiEN in Wien ist zwischen Prater und donau der neue

campus der Wirtschaftsuniversität Wien im Bau. Mit Meva Schalung werden vier der sechs

Universitätsgebäude errichtet. die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 500 Mio. Euro.

n Entworfen von Stararchitekten aus Europa

und Japan, werden derzeit auf dem

Campus die neuen Universitätsgebäude errichtet.

Im Herbst 2013 wird die bereits im

Oktober 1898 unter dem Namen „k.k. Exportakademie“

gegründete Lehranstalt auf

den neuen Campus umziehen und dort ihren

Lehrbetrieb als größte, modernste Wirtschaftsuniversität

Mitteleuropas weiterführen.

Mittelpunkt und architektonisches

Glanzlicht auf dem Campus ist das von

Zaha Hadid Architects (Hamburg) entworfene

Library & Learning Center (LLC).

Mit seinen Service-Centern, Arbeitsplätzen

und Lounge-Räumen ist das LLC mehr als

eine klassische Bibliothek. Es ist zugleich

Kommunikations- und Informationszentrum

sowie Verkehrsknotenpunkt im Herzen

des gesamten Campus, für die Studierenden

täglich 24 Stunden geöffnet.

Unterschiedliche Kerne, verschieden geneigte

Wände, geneigte und ausgerundete ecken

Schalungstechnisch eine einzigartige Herausforderung

sind die fünf Kerne des LLC

mit ihrer anspruchsvollen Geometrie, die

je nach Kern variiert. Die Wände sind unterschiedlich

geneigt, die Ecken zusätzlich

in unterschiedlichen Radien ausgerundet.

Meva setzt für diese variablen Anforderungen

unterschiedlichste Standard- und

Sonderschalungslösungen ein. Wo aus Stabilitätsgründen

nötig, wird für gerundete

Ecken eine Stahllösung eingesetzt. Wegen

der unterschiedlich geneigten Zylinder gibt

es neben den gerundeten Bereichen auch

Trapezflächen. Diese werden mit speziell

angefertigten Mammut-Sonderelementen

geschalt. Auch Sonderanfertigungen der

Meva Rundsäulenschalung Circo kommen

für die geneigten und abgerundeten Ecken

zum Einsatz.

Die Wände der Kerne werden teils mit Brettmuster

in Sichtbetonqualität, teils in glattem

Sichtbeton ausgeführt. Das Brettmuster

auf den geneigten Wänden wird mit der

Wandschalung Mammut 350 mit aufgedoppelten

Brettern erzielt. Die Regelbrettbreite

liegt bei 10,8 cm mit Nut und Feder. Wegen

der nicht parallel geneigten Stirnwände

sind die Seitenwände als Trapeze mit vier

unterschiedlichen Winkeln ausgebildet. Die

Brettstruktur verläuft hier an beiden Enden

zunächst parallel zur geneigten Stirnwand,

in der Mitte der Seitenwand ist sie wegen

Einer der Kerne mit geneigter Stirnwand

und ausgerundeter, geneigter Ecke zwischen

Stirn- und Seitenwand. Für die Seitenwand

kommt die Mammut 350 zum Einsatz, für

die Ecke eine Meva Sonderschalung, zuzüglich

Holzausgleich zwischen geneigter Ecke

und Seitenwand.

der unterschiedlich geneigten Stirnwände

nach oben aufgefächert. Die Auffächerung

wird mit nach oben breiter werdenden Brettern

erzielt und ist von Meva so geplant, dass

die Brettstruktur über alle Etagen der Kernwände

hinweg gleichmäßig verläuft. Je nach

Auffächerung variiert die Brettbreite hier

von 8 cm bis 12,8 cm. Pro Auffächerung werden

stets gleich zugeschnittene Bretter verwendet.

Für die Wandrundungen kommen

in der Regel 8 cm breite Bretter zum Einsatz.

Die sogenannten Inlays in den Kernwänden

haben zur optischen Unterbrechung

der umgebenden Brettstruktur glatte Sichtbetonoberflächen.

Diese werden mit der alkus

Vollkunststoff-Platte erzielt, mit denen

alle Meva Schalungssysteme serienmäßig

ausgestattet sind.

Zwischen den Kernen gibt es noch sogenannte

Canyon-Wände, die zumeist aus

Brüstungen und Unterzügen bestehen.

Diese Wände werden ebenfalls mit der

Mammut 350 geschalt und nach der Betonage

verputzt. Für die Rundungen dieser

Canyon-Wände kommt auch Holzsonderschalung

von Drittlieferanten zum Einsatz.

Die Betreuung der Baustelle erfolgt durch

Meva Österreich. Dort wird auch der Schalungseinsatz

inklusive Logistik koordiniert.

Alle Schalungslösungen – gleich ob Standard-

oder Sonderschalung von Meva, ob

Nochmals eine Kernwand, hier mit anderen

Neigungen. Im Einsatz die Mammut 350 mit

aufgedoppelten Brettern und für die abgerundeten

Ecken eine Sonderanfertigung der Meva

Rundsäulenschalung Circo.

Eine fertiggestellte, abgerundete Canyon-Wand

zwischen den Kernen, die noch verputzt wird.

Holzschalung oder Bretter von Drittlieferanten

– wurden von der Meva Anwendungstechnik

in Haiterbach entwickelt. Errichtet

wird das anspruchsvolle Bauwerk

von der Bauunternehmung Granit aus Graz

als Generalunternehmer. Zuständiger Abteilungsleiter

ist Ing. Franz Lederhaas, der

Bauführer Martin Knittelfelder und der

Oberbauleiter Ing. Franz Leski. n

www.meva.at

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

59


60 WirtScHaFt

Kuhn übernimmt die emco Gruppe

NEUES StaNdBEiN im Zuge der a-tec-insolvenz wurde durch den treuhänder dr. Schmidt

der Werkzeugmaschinenhersteller, die Emco-Gruppe, im Bieterverfahren verkauft. Emco ist

weder insolvent noch direkt im Konkursverfahren der a-tec beteiligt, sondern galt bisher als

das Juwel der a-tec-Gruppe. im rahmen des Bieterverfahrens hat nunmehr die Kuhn-Gruppe

den Zuschlag erhalten. insgesamt hatten in der engeren Wahl 14 interessenten an dem

verkaufsverfahren teilgenommen.

Familienunternehmen Kuhn, Firmengründer Günter Kuhn (Mitte) mit seinen Söhnen Andreas

(rechts) und Stefan (links).

n Die Emco-Gruppe beschäftigt gruppenweit

630 Mitarbeiter, davon 321 am

Hauptsitz in Hallein/Salzburg und erwirtschaftet

im Geschäftsjahr einen Umsatz von

über 135 Mio. Euro. „Als Familienunternehmen

sehen wir uns in der Pflicht, Arbeitsplätze

und Know-how in Hallein zu sichern

und auszubauen. Emco verfügt über ein erfahrenes

Management und langjährig erfahrene

und geschulte Mitarbeiter“, unterstreicht

Günter Kuhn.

Die Firmengruppe Kuhn als Familienunternehmen

mit bisher über 700 Mitarbeitern

und 14 Tochtergesellschaften in 10 europäischen

Ländern erwirtschaftete im abgelaufenen

Geschäftsjahr einen Umsatz von über

440 Mio. Euro. Emco als führender Werkzeugmaschinenhersteller

ist nunmehr das

dritte Standbein der Kuhn Holding.

Die bisherigen starken Unternehmensbereiche

„Baumaschinen“ und „Ladetechnik-Krane“

agieren national und international

mit insgesamt 32 Niederlassungen

erfolgreich.

„Kuhn geht natürlich kein unkalkulierbares

Risiko ein, sondern hat den Schritt wohlüberlegt

getan. Gegenüber reinen Investoren

oder ausländischen Mitbietern pflegen

wir eine andere Firmenkultur, die nicht auf

Gewinn um jeden Preis, sondern auf ein gesundes

und organisches Wachstum ausgerichtet

ist. Als Salzburger Unternehmen sehen

wir die Chancen dafür bei Emco mehr

als gegeben“, bekräftigt Günter Kuhn.

Durch die Übernahme von Emco beschäftigt

die Kuhn-Gruppe nunmehr insgesamt

1.330 Mitarbeiter mit einem Gesamtumsatz

von 575 Mio. Euro. Die Redaktion der

BBB sprach dazu mit Firmengründer Günter

Kuhn:

Mit der Übernahme von Emco ergänzen

Sie die bekannten Kuhn-Geschäftsfelder

Ladetechnik und Baumaschinenhandel

nun durch einen Produktionsbetrieb.

Hatten Sie schon länger die Absicht,

das Unternehmen in diese Richtung zu

verbreitern?

Kuhn: Es war schon seit Längerem die Absicht,

dem Unternehmen Kuhn-Gruppe

ein zusätzliches Standbein zu schaffen, das

nicht wie bisher unmittelbar bauabhängig

ist. Mit dem Erwerb der Emco-Gruppe

ist uns dies hervorragend gelungen, da

die Emco mit insgesamt vier Produktionswerken

im hochwertigen CNC-gesteuerten

Werkzeugmaschinenbau tätig ist. Die

Emco-Gruppe wird das dritte Standbein der

Kuhn-Gruppe darstellen. Auf drei Beinen

steht man bekanntlich besser als auf zwei.

Sehen Sie übergreifende Synergien zwischen

den einzelnen Bereichen oder werden

diese im Wesentlichen getrennt geführt

werden?

Kuhn: Im Wesentlichen wird die Emco-

Gruppe getrennt geführt werden und wir

sehen uns hier eher als aktiver Aufsichtsrat.

Allerdings wird es übergreifende Synergien

geben, die aber im Einzelnen noch gehoben

werden müssen. So zum Beispiel in der Beschaffung,

aber auch im Vertrieb, nachdem

Kuhn doch in zehn Ländern mit eigenen

Vertriebsgesellschaften tätig ist.

Erfolgte die Übernahme von Emco in

Kooperation mit Partnern?

Kuhn: Hier ein klares Nein. Die Emco-

Gruppe wurde zu 100 Prozent durch die

Kuhn Holding übernommen, welche zu

100 Prozent im Eigentum der Günter Kuhn

Privatstiftung steht.

Welche Erwartungen haben Sie an die

Entwicklung von Emco in den nächsten

Jahren?

Kuhn: Wir wollen den Hauptbetrieb

und die Zentrale der Emco in Hallein

weiter ausbauen und zum Kompetenzzentrum

der ganzen Gruppe

machen. Ebenso wollen wir die Geschäftsleitung

in den Bemühungen

um Ausweitung des Vertriebes nach

Brasilien, Russland und Asien unterstützen.

Was viele nicht wissen:

Emco baut Maschinen, die für Schulungszwecke

verwendbar sind, bis hin

zu Spezialmaschinen mit einem Wert

von 4,5 bis 5 Mio. Euro. Ein weiteres

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


Firmengründer Günter Kuhn: „Mit Emco

verfügen wir nun über ein drittes Standbein,

das nicht unmittelbar an die Entwicklung der

Bauwirtschaft gekoppelt ist!“

Wachstum von Emco ist vorgeplant. Derzeit

arbeiten bei Emco 650 Mitarbeiter, so

dass die gesamte Kuhn-Gruppe nun insgesamt

ca. 1.350 Mitarbeiter beschäftigt und

im laufenden Jahr einen Umsatz von ca. 590

Mio. Euro erwirtschaften wird.

Bezogen auf den Bereich Baumaschinenhandel:

Sehen Sie für das Jahr 2012 eine

positive Entwicklung und erwarten Sie in

diesem Zusammenhang von der kommenden

MAWEV-Show ein spürbares Signal?

Kuhn: Für den Baumaschinenhandel sehe

ich für das Jahr 2012 eine leicht positive Entwicklung,

d.h. gedämpfter Optimismus. Die

MAWEV wird sich als Barometer zeigen und

hoffentlich ein spürbares Signal in Richtung

zusätzliche Investitionen setzen. n

Wir danken für das Gespräch!

www.kuhn-gruppe.com

Die Bandbreite des Angebots von Emco reicht

von der konventionellen Drehmaschine und

Fräsmaschine über CNC-Drehzentren, vertikale

Bearbeitungszentren bis hin zur vollautomatischen

Fertigungszelle.

NeWS KUrZMEldUNGEN

WirtScHaFt

Wacker Neuson mit Rekordjahr: die Geschäftsentwicklung im Jahr 2011 bestätigt

die Unternehmensstrategie von Wacker Neuson. auf Basis vorläufiger Zahlen stieg

der Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 um 31 % auf voraussichtlich

991,6 Mio. Euro (2010: 757,9 Mio. Euro) – und erreichte damit ein rekordniveau in

der Unternehmensgeschichte. im Gesamtjahr 2011 zeigt sich Wacker Neuson auch in

der Profitabilität deutlich gestärkt. Mit einem vorläufigen Ergebnis vor Zinsen, Steuern

und abschreibungen (EBitda), das sich auf rund 162,6 Mio. Euro mehr als verdoppelte

(2010: 77,8 Mio. Euro), erzielte der Konzern eine EBitda-Marge von 16,4 % (2010:

10,3 %). dabei hatten die Erwartungen bei rund 15 % gelegen. in 2012 wird der erfolgreiche

Expansionskurs fortgesetzt: „Bis Mitte diesen Jahres werden wir eines der größten

und modernsten Fertigungswerke für kompakte Maschinen in Hörsching bei linz in

Betrieb nehmen, welche uns eine verdreifachung unserer aktuellen Produktionskapazitäten

für Bagger, dumper und Kompaktlader ermöglicht“, betont cem Peksaglam, vorstandsvorsitzender

der Wacker Neuson SE.

Rohrsanierer Rabmer: Mitte dezember 2011 wurden die verträge zwischen der

rabmer Bau Gruppe und dem japanischen industriekonzern Sekisui chemical co., ltd.

unterzeichnet und damit die Basis für die künftige Zusammenarbeit am internationalen

rohrsanierungsmarkt gelegt. durch den Zusammenschluss von rabmer und Sekisui

entsteht Europas stärkster anbieter

im Bereich der Untersuchung,

reinigung und grabungsfreien Sanierung

von druck- und abwasserleitungen.

die Sekisui Gruppe mit

Hauptsitz in osaka/Japan mit weltweit

fast 20.000 Mitarbeitern hat

sich an der rohrsanierungssparte

von rabmer beteiligt und 75 % der

anteile an der rabmer Holding von

den bisherigen Gesellschaftern ing.

Josef rabmer jun. und der rabmer

Privatstiftung erworben. Über den

Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mag. Ulrike rabmer-Koller

hält weiterhin 25 % der Unterneh-

Im Bild: Rabmer GF und Gesellschafterin Mag.

Ulrike Rabmer-Koller mit SEKISUI SPR Europe CEO

Edmund Luksch und CFO Keisuke Tatematsu nach

der Vertragsunterzeichnung.

mensanteile und wird auch, wie bisher,

gemeinsam mit ing. Wolfgang

Steinbichler als Geschäftsführerin

fungieren.

GHL Bautechnik unter neuem Namen: die im Jahr 1998 gegründete GHl Bautechnik

GmbH, Enns, firmiert seit dem 1. Jänner 2012 unter dem Namen Jordahl

H-Bau Österreich. Mit der Umfirmierung soll die Nähe zu den bekannten Marken Jordahl

und H-Bau deutlich gemacht und ein europaweit identisches Erscheinungsbild gesichert

werden. das 18 Mitarbeiter starke Unternehmen setzte im vergangenen Jahr

rund 6 Millionen Euro in seinen Kernkompetenzbereichen Service, Beratung und verkauf

von ausgewählten Produkten rund um die anwendungsbereiche Bewehrungstechnik,

Schall- und Wärmeisolierung, abdichtungs-, verbindungs- und Befestigungstechnik

um. Jordahl H-Bau Österreich bietet der Bauindustrie eines der breitesten Sortimente

an technischen Einbauteilen.

Vorsteuerrückerstattung: Wie der Steuerberatungs-Spezialist lBG betont, ist in der

EU ein Unternehmer grundsätzlich nur dann zum vorsteuerabzug für ausgaben für sein

Unternehmen berechtigt, wenn er vom leistenden Gegenüber eine rechnung mit bestimmten

Merkmalen erhält. die nationalen rechtsordnungen der europäischen Staaten

legen allerdings individuell die voraussetzungen fest, die eine rechnung erfüllen muss,

um die bezahlte Umsatzsteuer im Wege des vorsteuerabzugs auch wieder zurückzuerhalten.

akzeptiert ein österreichischer Frächter beispielsweise beim tanken mit seinem

lkw in Slowenien einen Beleg, auf dem die Uids des slowenischen tankstellenunternehmers

nicht ersichtlich ist, wird die slowenische Steuerbehörde eine vom österreicischen

Frächter im elektronischen verfahren beantragte vorsteuer-Erstattung unter Berufung

auf die nach slowenischem recht notwendigen rechnungsmerkmale ablehnen. ob

eine erleichterte rechnungslegung im betreffenden EU-Mitgliedstaat überhaupt möglich

ist und wenn ja, unter welchen Bedingungen bzw. bei welchen leistungen überhaupt ein

vorsteuerabzug ausgeschlossen ist und etwaige weitere Besonderheiten lassen sich

auf der Website der Europäischen Union erfahren.

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

61


62 SErvicE

Bautec

Berliner Baufachmesse

Ort: Berlin (Deutschland)

Termin: 21. – 25. 2. 2012

www.messe-berlin.de

Baumag

Baumaschinenfachmesse

Ort: Luzern (Schweiz)

Termin: 21. – 24. 2. 2012

www.fachmessen.ch

GeoTHerM

Geothermie-Fachmesse

Ort: Offenburg (Deutschland)

Termin: 1. – 2. 3. 2012

www.geotherm-offenburg.de

Bausoftwaremesse

Fachmesse

Ort: Wels (Österreich)

Termin 1. – 3. 3. 2012

www.bausoftwaremesse.at

Internationale

eisenwarenmesse Köln

Fachmesse

Ort: Köln (Deutschland)

Termin: 4. – 7. 3. 2012

www.eisenwarenmesse.de

Usetec Köln

Weltmesse für Gebrauchttechnik

Ort: Köln (Deutschland)

Termin: 5. – 7. 3. 2012

www.usetec.com

Acqua Alta Alpina

Forum für alpine Infra-

struktur, Naturgefahren und

Hochwasserschutz

Ort: Salzburg (Österreich)

Termin: 8. – 10. 3. 2012

www.acqua-alta-alpina.at

China International

Construction Machinery

exhibition

Internationale Fachmesse

für Baumaschinen

Ort: Guangzhou (China)

Termin: 9. – 11. 3. 2012

www.china-mete.com

No-Dig

Konferenz und Show für

grabenloses Bauen

Ort: Nashville (USA)

Termin: 11. – 15. 3. 2012

www.nodigshow.com

INFo BUcHtiPP/litEratUr

Taschenbuch für den Tunnelbau 2012

der Klassiker „taschenbuch für den tunnelbau“ vereint tradition

und innovation. auch im 36. Jahrgang berichten namhafte

Fachautoren in bewährter traditioneller Weise über innovative

Entwicklungen und faszinierende Projekte. in der neuen ausgabe

2012 setzen Fachbeiträge aus dem Gebiet des tunnelbaus

in geschlossener Bauweise sowie den beiden rubriken

„tunnelbetrieb und Sicherheit“ und „instandsetzung und Nachrüstung“

zeitgerechte Schwerpunkte.

Weitere Beiträge beschäftigen

sich mit dem thema

„innovationen im maschinellen

Schachtbau“. die genauen titel

und autoren der artikel finden

Sie auf der Website des verlags

vGE. aufgrund der jährlich wechselnden

Schwerpunkte ist das taschenbuch

vor allem bei lückenlosem

vorliegen aller Jahrgänge

eine wertvolle Bereicherung ihrer

persönlichen Fachbibliothek.

www.vge.de

veranstaltungen

ÜBErBlicK Für ihre terminplanung

finden Sie hier eine Zusammenstellung

von verschiedenen nationalen und

internationalen Events.

World of Asphalt

Show & Conference

Ort: Charlotte (USA)

Termin: 13. – 15. 3. 2012

www.worldofasphalt.com

MAWev-Show 2012

Baumaschinenshow

Ort: Enns/Hafen OÖ (Österreich)

Termin: 21. – 24. 3. 2012

www.mawev.at

Intermat

Fachmesse für Baumaschinen

und Bautechnik

Ort: Paris (Frankreich)

Termin: 16. – 21. 4. 2012

www.intermat.fr

Betontag 2012

Europäischer Baukongress

Ort: Austria Center in Wien

Termin: 19. – 20. 4. 2012

www.betontag.info

IFAT entsorga 2012

Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-,

Abfall- und Rohstoffwirtschaft

Ort: München

Termin: 7. – 11. 5. 2012

www.ifat.de

TrafficInfraTech 2012

Fachmesse für Straßenbau und

Infrastrukturbewirtschaftung

Ort: Mumbai (Indien)

Termin: 17. – 19. 5. 2012

www.trafficinfratechexpo.com

12th Baltic Sea Geotechnical

Conference

Ort: Rostock (Deutschland)

Termin: 31. 5. – 2. 6. 2012

www.12bsgc.de

Platformers’ Days

Fachausstellung für mobile

Hebetechnik und mobile

Höhenzugangstechnik

Ort: Hohenroda (Deutschland)

Termin: 7. – 8. 9. 2012

www.platformers-days.de

Leobener Bergmannstag 2012

„Rohstoffe sind Zukunft“

Ort: Leoben

Termin: 17. – 22. 9. 2012

http://bvo.unileoben.ac.at

verticaaldagen Benelux 2012

Messe für Arbeitsbühnen, Teleskopstapler

und Minikrane

Ort: Hilvarenbeek (bei Tilburg)

Termin: 21. – 22. 9. 2012

www.verticaaldagen.net

32. Baugrundtagung

mit Fachausstellung Geotechnik

Ort: Mainz (Deutschland)

Termin: 26. – 29. 9. 2012

www.baugrundtagung.com

SAIe 2012

Internationale Messe

für Bauwesen

Ort: Bologna (Italien)

Termin: 18 . – 21. 10. 2012

www.saie.bolognafiere.it

S.I.B. Casablanca

Internationale Messe

der Bauindustrie

Ort: Casablanca (Marokko)

Termin: 21. – 25. 11. 2012

www.sib.ma

bC India

Internationale Fachmesse

für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Bergbaumaschinen

und Baufahrzeuge

Ort: Mumbai (Indien)

Termin: 5. – 8. 2. 2013

www.bcindia.com

Baumag

Baumaschinenmesse

Ort: Luzern (Schweiz)

Termin: 21. – 23. 2. 2013

www.fachmessen.ch

bauma

Internationale Fachmesse

für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Baugeräte und Baufahrzeuge

Ort: München (Deutschland)

Termin: 15. – 21. 4. 2013

www.messe-muenchen.de

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


vorschau BBB 3/2012

MAWEV SHoW 2012

vom Mittwoch 21. bis Samstag 24. März 2012 findet

im Wirtschaftspark Enns/Hafen die MaWEv

Show bereits zum 8. Mal statt. das Freigelände ist

längst ausgebucht und wie eine Umfrage unter den

teilnehmenden Firmen zeigt, wird es eine Fülle an

interessanten neuen Baumaschinen und Baugeräten

zu sehen geben! rund 1.000 modernste Baumaschinen

und Baufahrzeuge stehen für die Fachbesucher

großteils auch zum ausprobieren bereit.

Eine vorschau auf die Exponate, die Sie als Besucher

erwarten, finden Sie in der nächsten BBB.

Berg- und Tunnelbau: Unser zweiter Schwerpunkt

behandelt unter anderem ausführlich das im

Bau begriffene Pumpspeicherwerk linthal 2015 im

Schweizer Gebirgskanton Glarus mit seinen sehr

anspruchsvollen Stollen- und Stauanlagen.

Impressum

BAuMAScHINE BAuGERät BAuStELLE

Baumaschine Baugerät Baustelle

1-2 | Jänner-Februar 2012

48. Jahrgang

Druckauflage

1. Halbjahr 2011:

10.000 Exemplare

Dieses Magazin unterliegt der ÖAK

Medieninhaber und Verleger:

WEKa-verlag Gesellschaft m.b.H.

dresdner Straße 45

1200 Wien

tel +43.1.97000-0

Fax +43.1.97000-5100

www.bauweb.co.at

2012

Herausgeber:

dipl.-Bw. (FH) Kurt Skupin, M.B.a.

Geschäftsführer:

dipl.-Bw. (FH) Kurt Skupin, M.B.a.

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dipl.-Kfm. Werner Pehland

Verlagsleiterin:

Mag. Marina colombini

Chefredakteur:

ing. alexander riell

+43.1.97000-244

+43.676.83187244

alexander.riell@weka.at

Redakteure:

Mag. carolin rosmann

Mag. Karin tober

curt M. Mayer (cH)

Verkaufsleitung BAU:

Erik Gertscher, +43.1.97000-264

+43.676.83187264

erik.gertscher@weka.at

Anzeigenverrechnung:

Monika Berger, +43.1.97000-265

anzeigenverrechnung@weka.at

die BBB, Baumaschine Baugerät Baustelle (www.bauweb.co.at) ist

Österreichs führende Fachzeitschrift für Baumaschinentechnik, Baustellenreportagen

und tiefbau. durch seine rein baumaschinentechnische

orientierung wurde die BBB 1991 zum offiziellen Medien-

organ des MaWEv (www.mawev.at) dem verband Österreichischer

Produktion:

Gerhard Schartmüller, +43.1.97000-226

gerhard.schartmueller@weka.at

Art Direction: charly Peherstorfer

Grafik & Litho: Wolfgang Hopiczan

Lektorat: Monika Maurer

Fotos: Falls nicht anders angegeben,

WEKa-verlag GmbH

Druck: Berger, 3580 Horn

das Österreichische Umweltzeichen

für druckerzeugnisse, UZ 24, UW 686

Ferdinand Berger & Söhne GmbH.

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Kundenservice, +43.1.97000-100

kundenservice@weka.at

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Erscheinungsort: Wien

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Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen

des Österreichischen

Zeitungsherausgeberverbandes

SErvicE

Offenlegung: Mediengesetz § 25

Medieninhaber und Verleger: WEKA-Verlag Gesellschaft m.b.H., 1200 Wien, Dresdner Straße 45

Herausgeber: Dipl.-Bw. (FH) Kurt Skupin, M.B.A.

Geschäftsführer: Dipl.-Bw. (FH) Kurt Skupin, M.B.A.; Dipl.-Bw. Reiner Gebers, B.A., M.B.A.;

Dipl.-Kfm. Werner Pehland

Verlagsleitung: Mag. Marina Colombini

Zu mehr als 25% am Medieninhaber beteiligt: WEKA Auslandsholding GmbH & Co KG,

86438 Kissing, Römerstraße 4

Blattlinie: Die BBB ist eine österreichische Baufachzeitschrift für Baumaschinen und Baugeräte.

Sie ist offizielles Organ des MAWEV – Verband österreichischer Baumaschinenhändler. Reportagen

über Bahn-, Straßen-, Tunnel-, Kraftwerks- und Objektbauten sowie Einsatzberichte modernster Baumaschinen

bieten dem Leser einen Überblick über das Baugeschehen im In- und Ausland. Weiters

werden Interviews mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, der Bau- und Baumaschinenindustrie

sowie internationale Fachmesseberichte und Werksberichte veröffentlicht.

Einzelpreis Inland: € 4,–

inkl. 10 % MwSt.

Jahresbezugspreis Inland (9 Ausgaben):

€ 30,– inkl. Porto und 10 % MwSt.

Jahresbezugspreis Ausland

(9 Ausgaben): € 45,– inkl. Porto

Allgemeines: Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird keine Haftung

übernommen. Gastkommentare

geben nicht unbedingt die Meinung der

redaktion wieder. Nachdruck, auch

auszugsweise, nur mit Genehmigung

des Herausgebers. alle rechte, auch

die Übernahme von Beiträgen nach § 44

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Bau maschinenhändler. als Medienplattform des verbandes werden

in jeder BBB-ausgabe die verbandsnachrichten als MaWEv-

News veröffentlicht. Seit 1989 verleiht die redaktion der BBB die

auszeichnung zur Baumaschine des Jahres. Seit 1995 wird diese auszeichnung

für verschiedene Baumaschinen verliehen.

– Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012 www.bauweb.co.at

63


64 BaU- UNd NUtZFaHrZEUGE

Iveco siegt bei der rallye Dakar 2012

ZUvErlÄSSiG Mit einem ersten, zweiten und sechsten Platz im Gesamtergebnis

der lkw-Wertung stand die 33. ausgabe der rallye dakar, der weltweit wichtigsten

rallye, ganz im Zeichen von iveco, obwohl die meisten europäischen und asiatischen

lkw-oEM-Hersteller auch daran teilgenommen haben.

n Das Team Petronas De Rooy Iveco

gewann die Rallye mit dem Niederländer

Gerard De Rooy am Lenkrad eines Iveco

Powerstar, der von Iveco in Australien hergestellt

und vertrieben wird. Der Iveco

Powerstar war mit dem Motor C13 von FPT

Industrial mit über 900 PS sowie Bauteilen

von Magneti Marelli ausgestattet. Hinter

De Rooy lenkten die anderen Fahrer des

Teams, Stacey und Biasion, zwei Iveco Trakker

Evolution 2, die ebenfalls mit diesem

Motor bestückt waren. Trotz der extremen

Anforderungen der Rallye handelte es sich

bei diesen drei Fahrzeugen um Standardmodelle,

die für die beste Energienutzung

ihrer Klasse optimiert wurden.

Alfredo Altavilla, CEO von Iveco, kommentiert

dies wie folgt: „Mit der Teilnahme an

der Rallye Dakar 2012 wollte Iveco einmal

mehr die herausragende Zuverlässigkeit der

Iveco-Lkw und der Motoren von FPT Industrial

unter Beweis stellen. Der Sieg bei

dieser Rallye und die Platzierung von drei

Lkw unter den ersten Sechs stehen für einen

wunderbaren Erfolg, der die Effizienz,

Stärke und Sicherheit der Modelle Iveco

Trakker und Powerstar bestätigt. Erwähnte

Modelle werden von den Kunden bereits als

Ideallösung im Alltag, aber auch für härtere

Einsatzbereiche angesehen. Ich möchte

mich besonders bei den Fahrern und allen

anderen Teammitgliedern für ihr Engagement

und ihren Einsatz bedanken.“

Für Iveco war die Rallye

Dakar 2012 eine ausgezeichnete

Gelegenheit, die

Zuverlässigkeit der eigenen

Fahrzeuge in der harten

Praxis unter Beweis zu

stellen. Nicht nur ein Sieg,

sondern auch eine Empfehlung

für die Kunden:

Fahrer und Teammitglieder

feiern die erfolgreich bestandene

Extrem-Prüfung.

Jedes Fahrzeug wurde in drei südamerikanischen

Ländern unter ganz extremen Bedingungen

einem Härtetest unterzogen. Das

am 1. Januar 2012 in Mar del Plata gestartete

Rennen verlief über 14 Etappen und insgesamt

8.500 Kilometer, von denen etwa 4.200

beim Zeitfahren zurückgelegt wurden, quer

durch Argentinien, Chile und Peru.

Starker Partner für die Bauwirtschaft

Iveco, ein Unternehmen von Fiat Industrial,

entwickelt, produziert und vermarktet eine

umfassende Palette von leichten, mittelschweren

und schweren Nutzfahrzeugen,

Baufahrzeugen, Stadt- und Überland-Linienbussen

sowie Reisebusse und Sonderfahrzeuge

für den Brandschutz, Offroadeinsätze,

Verteidigung und Zivilschutz.

Iveco Austria Ges.m.b.H. ist Importeur für

Iveco Nutzfahrzeuge aller Gewichtsklassen

für Österreich. 5 eigene Niederlassungen

(Wien 23, Wöllersdorf/NÖ, Marchtrenk/

OÖ, Linz und Eugendorf/Sbg.), 12 Vertragshändler

und 43 Vertragswerkstätten sorgen

flächendeckend für die professionelle

und rasche Betreuung der Kunden im Fahrzeugverkauf,

im Servicebereich und in der

Ersatzteilversorgung. Iveco beschäftigt in

Österreich 153 Mitarbeiter und bildet derzeit

zusätzlich 48 Lehrlinge in den eigenen

Werkstätten und in kaufmännischen Berufen

aus. n

www.iveco.com

www.bauweb.co.at – Baumaschine Baugerät Baustelle 1-2 | 2012


DIE BÖRSE FÜR BAUMASCHINEN UND NUTZFAHRZEUGE

1

2

Rammax 1504-HFK

Baujahr 2002

Preis: 5.500 Euro exkl. Mwst

Rammax 1504-HF

Baujahr 2008 // Funksteuerung

Preis: 10.500 Euro exkl. Mwst

Telefon:

0699 17086899

GRABENWALZEN

VERKAUF - VERMIETUNG - ERSATZTEILSERVICE

Rammax 1504-HF

Baujahr 2005

Preis: 7.500 Euro exkl. Mwst

Dynapac LP8500

Baujahr 2008 // Funksteuerung

Preis: 9.500 Euro exkl. Mwst

Fax:

06216 4600 23

Rammax 1504-HF

Baujahr 2004

Preis: 7.500 Euro exkl. Mwst

Dynapac LP8500

Baujahr 2007 // Funksteuerung

Preis: 8.500 Euro exkl. Mwst

Mayrhofer Baumaschinen I Pfongauerstraße 80 I 5202 Neumarkt am Wallersee

Mail:

info@rammax.at

Internet:

www.rammax.at

1-2 – 2012

Rammax 1504-HF

Baujahr 2005 // Funksteuerung

Preis: 8.500 Euro exkl. Mwst

Bomag BMP851

Baujahr 2004 // Funksteuerung

Preis: 6.500 Euro exkl. Mwst

Vertragshändler der MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich AG

1 MAN 18.440 4x2 BLS, XLX-Fahrerhaus,

Tipmatikgetriebe mit Intarder, Klima, Standheizung,

EZ 01/2008, Euro 5 EEV, 325.000 km

2 Iveco 40AT45 8x4 BB, lnages Fahrerhaus,

Schaltgetriebe, Intarder, Klima, EZ 04/2007,

Euro 5, 240.000 km, Rundmuldenhinterkipper

3 MAN 33.483 6x6 BB, LX-Fahrerhaus, Schaltgetriebe,

Intarder, Klima, Standheizung, Bj 2005,

Euro 3, 495.000 km, Rungenaufbau i = 6.200 mm,

Heckkran Epsilon E 110Z96

4 MAN 33.483 6x6 BB, LX-Fahrerhaus, Schaltgetriebe,

Intarder, Klima, Standheizung, EZ

11/2003, Euro 3, 245.000 km (!), Rungenaufbau

i = 5.800 mm, Heckkran Loglift 110 Z

Hirschmugl GmbH & Co KG

A-8431 Gralla, Gewerbepark Nord 1

Tel. +43-(0)3452 / 844-38-0 | Fax -18,

Mobil: +43-(0)664 / 450 25 54

frank.kalcher@hirschmugl.eu | www.hirschmugl.eu

Kontakt: Sonja Mach | Tel: +43.1.97 000-300 | Fax: +43.1.97 000-5300 | E-Mail: Sonja.Mach@weka.at

3

4


1-2 – 2012

DIE BÖRSE FÜR BAUMASCHINEN UND NUTZFAHRZEUGE

www.rinnhofer.at

LKW- UND BAUMASCHINENHANDELS - GMBH

A-8665 LANGENWANG, TEL.: 03854/6107-0, FAX: 6107-31

Lastkraftwagen

DAF 85.460 3-Achs 3-Seiten Kipper mit Kran, Bj. 09

Mercedes 3343 3-Achs SZM, Retarder, Hydr, Bj. 02

Mercedes 2540 3-Achs Baustoffpritsche mit Kran, Bj. 00

MAN 18.284 2-Achs Kipper mit HIAB 122, Bj. 01

MAN 18.310 2-Achs Kipper mit HIAB 085, Bj. 03

MAN 18.440 2-Achs SZM, Euro 5, Bj. 07

MAN 18.480 2-Achs SZM+Hydr. Bj. 03

MAN 19.350 2-Achs Allradkipper, Hydro-Drive, Bj. 06

MAN 26.440 3-Achs Kipper-SZM, Bj. 07

MAN 26.430 3-Achs Hackgut-Kipper-LKW, 6x2, Bj. 05

MAN 26.460 3-Achs Sattelzugmaschine, 6x4, Kipphydraulik, Bj. 03

MAN 33.410 3-Achs 3-Seiten Kipper, Bj. 03

MAN 33.422 3-Achs Kipper, Bj. 91 mit Frontkranabstand

MAN 33.463 3-Achs Kipper, Bj. 97 mit Frontkranabstand

IVECO 190 S 45 2-Achs Kipper, 4 x 2, Retarder, Bj. 07

IVECO 260 E 35 3-Achs Kipper Fahrgestell, Bj. 02

IVECO 260 T 45 3-Achs Baustoffpritsche, Euro 5, HIAB 166-5, Bj. 07

IVECO 380 T 44 3-Achs Kipper, Bj. 06 mit Kran, Bj. 97

Volvo FH 480 3-Achs Wechselpritsche, 6x2, Euro 5, Bj. 09 + 08

Volvo FMX 460 4-Achs 3-Seiten Kipper, 8 x 4, NEU

Auflieger – Anhänger

3-Achs Kippsattel, Stahlmulde, Meiller, 24 m³, NEU

3-Achs Satteltieflader, gelenkt, doppelte hydr. Rampen, Bj. 96

2-Achs Jumbo-Sattel, Gsodam, 2. Achse gelenkt, Bj. 00

2-Achs Planenanhänger, Luftfeder, Bj. 98

3-Achs Kippsattel, Stahlmulde, Menci, Bj. 06

Baumaschinen – Motoren – Getriebe – Achsen

Mercedes Getriebe

Radlader Neuson Kramer Type 750, Bj. 05

Radlader Neuson Kramer Type 620, Bj. 98

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IST ÜBER UNSERE HAUSBANK MÖGLICH.

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SPENDENKONTO PSK BLZ 60000 . KTO 1450549

ODER UNTER WWW.PROJUVENTUTE.AT

A-4932 Kirchheim, Alleenweg 4

Tel. 07755 / 67 11-0, Fax DW 15

www.reich-kfz.at

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Verschleißtechnik

Motorenschleiferei

Ersatzteilgroßhandel

LKW-Verwertung

Federnschmiede

Gelenkswellenbau

Getriebe- & Achsreparaturen

Hydraulikschläuche

KFZ-REPARATUR - MOTORENSCHLEIFEREI - LKW-REPARATUR

Kontakt: Sonja Mach | Tel: +43.1.97 000-300 | Fax: +43.1.97 000-5300 | E-Mail: Sonja.Mach@weka.at


1-2 – 2012

DIE BÖRSE FÜR BAUMASCHINEN UND NUTZFAHRZEUGE

DAF FA LF 45.140 E08

EZ 2008 Koffer, Ladebordwand,

Anhänger, Ausrüstung

DAF FA CF 65.250 EZ 2008

Pritsche, Plane, Ladebordwand,

Euro 5

NEUWERTIGE KLEINTRANS PORTER 3,5 t

zu Top-Preisen!

Mercedes 413/513 CDI Sprinter II, Fgst, 3,5 t,

RS 4.325, Bj. 2009, ca. 15.000 km

Mercedes 311/313 CDI Sprinter I HD-Bus

RS 3.550, Klima, AHV etc., LKW-typisiert,

Bj. 2005, 105.000 km

Mercedes Vito 115 CDI 4x4 Mixto Lang,

6-Sitzer LKW, Automatik, Klima etc., Bj. 2008, ca.

57.000 km

2x Ford Transit 140EL350 Koffer, L 4.400,

B 2.050, H 2.300, Klima etc., Bj. 2009,

46.000/56.000 km

Ford Transit 115EL350 Koffer, L 4.200, B 2.100,

H 2.300, AHV etc., Bj. 2006, 85.000 km

Ford Transit 140E350 Koffer, L 3.700, B 2.200,

H 2.220, Klima, Navi, AHV etc., Bj. 2007, 65.000 km

Ständig über 300 Gebrauchtfahrzeuge, die volle Auswahl unter: www.tschann.biz

Verkauf: Tel. +43 (0) 662 / 88 995-0 ● Hr. Spors DW 225

SALZBURG: Tschann Nutzfahrzeuge GmbH • Samergasse 20 • A-5020 Salzburg • Tel. +43 (0) 662 / 88995-0 • Fax DW 11

MÜNCHEN: Tschann Bayern GmbH • Gruberstr. 54 • D-85586 Poing b. München • Tel. +49 (0) 8121 / 7787-0 • Fax DW 120

DAF FA LF 45.160 E08

EZ 2008 Pritsche, Plane,

Ladebordwand, 80Tkm

DAF FT XF 105.410 EZ 2007

Standklima, Intarder, Kühlbox,

Euro 5

DAF FA LF 45.220 E12

EZ 2008 Pritsche,Plane,

Ladebordwand, Anhängerausrüstung,

wenig KM

MAN TGX 18.480 EZ 2008

Spoiler, 2 Tanks, AS-Tronic,

Standklima, Intarder

Ford Transit 140E350 Pritsche, 3.250x2.150,

Klima, Navi, AHV etc., Bj. 2007, 65.000 km

Ford Transit 110T300 HD-Kasten, Frontantrieb,

3.000x1.750x1.950, Klima etc, Bj. 2009,

ca. 72.000 km

Fiat Ducato 2.3 JTD, Koffer 4.350x2.100x2.100,

3-Sitzer, Mod. 2007, 120.000 km

Fiat Ducato 2.8 JTD 3-Achser! – 3,5 t!, Koffer

5.900x2.150x2.350, 3 Sitzer, Bj. 2005, 165.000 km

2x Nissan Interstar/Renault Master, 145 PS,

3,5 t, Koffer 4.250x2.150x2.250, Klima etc.

Bj. 2008, ab 76.000 km

2x Iveco 35C15 Fahrgestelle, 2 Stück, RS 4.000,

Bj. 2005/2006, ca. 76.000/121.000 km,

dazu 1 gebr. Kofferaufbau 4.300x2.200x2.300

vorhanden!

Peugeot Boxer HDI, Pritsche/Schiebeplanen,

3,5 t, L 4.000, B 2.150, H 2.250!!, fixe Portaltüren

hinten, Klima etc. Bj. 2007, 83000 km

DAF FA LF 45.220 E12 EZ

2009 Koffer, Ladebordwand,

Luftfederung, Anhängerausrüstung,

wenig KM

DAF FT XF105.410 EZ 2009

Dachspoiler, 2 Tanks,

AS-Tronic, Euro 5

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Peugeot Boxer HDI (101 PS) DOKA-Pritsche,

Bj. 2005, 75.000 km!!!, AHV etc.

Renault Master TDI Pritsche/Plane, L 3.700,

B 2.000, H 2.250, Klima etc., BJ. 2088,

ca. 68.000 km

Citroen C4 Grand Picasso HDI, 7-Sitzer,

Bj. 2008, Vorsteuer ausweisbar!

BMW X1 Xdrive, Bj. 2010, Automatikgetriebe,

Klima etc., ca. 46.000 km

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