9,99€2 - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

9,99€2 - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

Aufbauend auf dem Schwerter

Hörprojekt „HÖMMA“ veranstaltete

das Evangelische Krankenhaus

Schwerte im Rahmen des

Schwerter Hörsommers“ Ende

August einen Aktionstag, um über

das Thema „Besseres Hören“ zu

informieren. Hintergrund ist,

dass in Deutschland der Anteil

hörgeschädigter Menschen ste-

Stadtwerke bilden aus

v. l.: Kevin Eschrich und Pascal Nöltge

Kevin Eschrich und Pascal Nöltge

verbrachten am 3. August ihren

ersten Arbeitstag bei der Stadtwerke

Schwerte GmbH.

Kevin Eschrich entschied sich

nach einem bereits erfolgten Praktikum

zu Beginn dieses Jahres für

die dreieinhalbjährige Ausbildung

zum Anlagenmechaniker Versorgungstechnik

in der Fachrichtung

Gas und Wasser. Pascal Nöltge

startete seine Ausbildung als Industriekaufmann

in der Fachrichtung

Energiewirtschaft

Aktionstag im EKS zum Thema

„Besseres Hören“

tig ansteigt. Schätzungen zufolge

sind rund 14 Millionen Deutsche

von einer Hörstörung betroffen.

Neben Gehörlosen und Spätertaubten

bilden Schwerhörige, mit

ca. 13 Millionen, die wohl größte

Betroffenengruppe, in der mehr

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Die katholische St. Antonius Gemeinde

in Geisecke feierte im Juni

ihr diesjähriges Gemeindefest, das

mit einer gemeinsamen Heiligen

Messe am 20. Juni eröffnet wurde.

Ein buntes Programm schloss

sich an. Tags darauf, am Sommeranfang,

wurde das Fest nach

einer Andacht fortgesetzt. Spiele

für Kinder standen auf dem Programm,

aber auch die Erwachsenen

stellten ihr Geschick unter

Beweis.

Auf unserem Foto stellt Gemeindereferentin

Tina Gebel einen neuen

Rekord im Cola-Kasten-Stapeln

auf. 17 Kästen stapelte sie, bevor

der Stapel sich zur Erde neigte.

als zwei Drittel (ca. 8 Millionen)

über 65 Jahre alt sind. Das Anliegen

des Aktionstages war es,

Betroffene und Nichtbetroffene

einander näher zu bringen sowie

dazu beizutragen, beiderseits die

Wünsche, aber auch die Ängste

kennen und verstehen zu lernen.

Unter Leitung von Dr. med. Michael

Lerch MBA, Chefarzt der

Geriatrischen Abteilung des

Evangelischen Krankenhauses

Schwerte, bot der Aktionstag im

Rahmen des Hörsommers eine

Fülle von Informationen. Die interessanten,

auch für medizinische

Laien verständlichen Fachvorträge,

das „Hörmobil des Deutschen

Schwerhörigenbundes e.V.“ sowie

ein buntes Rahmenprogramm beleuchteten

an diesem Tag die fa-

St. Antonius feierte

Hörtest im Hörmobil

Dr. Michael Lerch und Angela Brunner,

die Gebärdendolmetscherin, bei dem

Vortrag „Der hörgeschädigte Patient“

cettenreiche Thematik „Hörschädigung“.

Ein kostenloser Hörtest,

Informationen und Expertentipps,

etwa über die Möglichkeiten der

Versorgung und Behandlung von

Hörstörungen, komplettierten das

Veranstaltungsprogramm.

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St. Petrus Gemeinde feierte Gemeindesonntag

Auch Ponyreiten gehörte mit zum Programm für die Kinder

Westhofen. Die Katholische Kirchengemeinde

Sankt Petrus hatte

am 30. August zu ihrem diesjährigen

Gemeindesonntag eingeladen.

Das Fest begann mit einem

Gottesdienst. Für Groß und Klein

hatten sich die Veranstalter etwas

ausgedacht. So boten beispielsweise

eine Hüpfburg, eine Schminkak-

tion oder aber Ponyreiten für den

Nachwuchs Kurzweil, während

die Erwachsenen sich beim Fest

näher kennen lernen und/oder

den einen oder anderen Gedanken

austauschen konnten. Eine Verlosung

schließlich vervollständigte

das Programm der Katholischen St.

Petrus-Gemeinde.

Schwerter Umwelt- und Klimapakt:

Erste Photovoltaikanlage aus dem

1000 Dächer-Programm geht in Betrieb

(v. li.) Dachdecker Gregor Weigelt, Bereichsleitung Schule/Sport Ulrike

Schulte, Schulleiterin der Heideschule Ingrid Benninghoff, Solateur Jörg

Tappeser, 1. Beigeordneter Hans-Georg Winkler, Projektleiter Matthias Becker,

Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Grüll, Sparkassenvorstand Ulrich Bartscher,

Assistent der Stadtwerke-Geschäftsführung Holger Gies.

Gemeinsam haben Stadtwerke

Schwerte, Sparkasse und Stadt

Schwerte die erste Photovoltaikanlage

auf der Heideschule

entstehen lassen. Aufgeteilt

stellte die Stadt die Dachfläche

im Rahmen des Schwerter Umwelt-

und Klimapaktes zur Verfügung,

die Sparkasse Schwerte das

Geld für die Finanzierung bereit

und haben sich die Stadtwerke

um die Realisierung des Projektes

gekümmert. Entstanden ist

eine 21,21 Kilowatt-Peak (kWp;

p=peak=Maximalleistung) Photovoltaikanlage

auf dem Hauptgebäude

der Heideschule.

„Mit der jährlichen Stromproduktion

dieser Photovoltaikanlage

können 50% des Jahresverbrauchs

der Heideschule abgedeckt werden“,

so Matthias Becker, zuständiger

Projektleiter für den Bereich

Regenerative Energien beim hei-

mischen Energiedienstleister. Die

Anlage besteht aus insgesamt 96

einzelnen Photovoltaik-Modulen,

wobei 1 Modul ungefähr 1,5 m²

Fläche abdeckt. Die Experten der

Stadtwerke rechnen mit einem

Energieertrag von rund 18.000 Kilowattstunden

Strom, der nun Jahr

für Jahr auf umweltfreundliche

Weise erzeugt wird. Dabei wird

die Umwelt um fast 20 Tonnen

Kohlendioxid (CO2) entlastet, die

bei gleicher Strommenge in einem

Kohlekraftwerk produziert worden

wären. Die Erträge der Anlage

können in den nächsten Tagen im

Internet auf den Seiten der Stadtwerke

verfolgt werden (www.

ruhrpower.de/photovoltaik). Dort

können sich allerdings auch alle

anderen Schwerter Photovoltaik-

Anlagenbetreiber kostenlos registrieren

und ihre Erträge untereinander

vergleichen.

49. „Schwerter Kleinkunstwochen“ stehen unter

dem Motto: „Typen, Tricks und Theatralik“

Unter dem Titel „Typen, Tricks

und Theatralik“ gehen die

Schwerter Kleinkunstwochen mit

zahlreichen kulturellen Highlights

im Herbst in ihre 49. Auflage.

Die künstlerische Spannweite des

Programms ist mit Chanson, Rock

und Pop sowie Figurentheater,

Zauberei und Tanz wieder bewusst

weit gefasst.

Zu den in Schwerte bereits bekannten

Künstlern Weber & Beckmann

und Heinz Rudolf Kunze

ist es gelungen, mit dem Figurentheater

Wilde & Vogel und der

Gruppe Tr’espace zwei weitere

künstlerische Kostbarkeiten nach

Schwerte zu holen, die eher selten

auf Kleinkunstbühnen zu finden

sind.

Im Internet ist unter www.kuwebe.de

das gesamte Programm mit

allen wichtigen Informationen

präsentiert.

Veranstaltungsbeginn ist immer

um 20 Uhr im Bürger- und Kulturzentrum

Rohrmeisterei. Telefonische

Kartenvorbestellungen

nimmt das Kulturbüro der Stadt

Schwerte unter der Rufnummer

02304-104811 entgegen. Kartenpreise

an der Abendkasse: 17 €/

13 € (erm.) Zudem gibt’s einen

neuen Service: Sitzplatzreservierung

ist möglich.

Und hier die

Programmübersicht:

17. Oktober – 20. November

2009 „Typen, Tricks und Theatralik“,

17. Oktober (Samstag)

Tr’espace „Le Cercle“, 29. Oktober

(Donnerstag) Annamateur &

Aussensaiter „Walgesänge“, 30.

Oktober (Freitag) Figurentheater

Wilde & Vogel „Spleen“ nach Gedichten

von Charles Baudelaire,

4. November (Mittwoch) Die fertigen

Finger „Frag niemals wie“, 6.

November (Freitag) Heinz Rudolf

Kunze mit Wolfgang Stute & Hajo

Hoffmann „Räuberzivil“, 13. November

(Freitag) Sven Ratzke „Gigolos

& Germans“, 20. November

(Freitag) Weber & Beckmann

„Kurz vor endlich – das Letzte von

Weber-Beckmann“.

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4

Vom Marktplatz bis zur Rohrmeisterei:

Welttheater der Straße

Das „Bash Street Theatre“ aus England zog das Publikum auf dem

Wuckenhof mit “The Station” in seinen Bann

Am letzten August-Wochenende

umgestalteten Künstler und

Theatergruppen aus allen Himmelsrichtungen

die Schwerter

Innenstadt wieder in eine große

Bühne: das Welttheater der Straße

fand rund um St. Viktor statt. Vom

Marktplatz bis zur Rohrmeisterei

war die Veranstaltung, die inzwischen

zum Publikumsmagneten

avanciert ist, an beiden Tagen sehr

gut besucht. Nicht nur Publikum

aus Schwerte war beim Welttheater

der Straße anzutreffen. Und

auch in diesem Jahr war wieder ein

Programm aus den unterschiedlichsten

Bereichen wie z. B. Volkstheater,

Zirkus, Musik, klassisches

Theater, Objekttheater oder Tanz

zu sehen. Eingeladen waren Theatermacher,

Musiker, Artisten und

Tänzer aus zahlreichen Ländern

Wandhofen. Grund zum Feiern haben

die Wandhofener Wehrleute

in diesem Jahr. Sie blicken auf das

100-jährige Bestehen ihrer Freiwilligen

Feuerwehr zurück. Gefeiert

wurde am Wochenende 14. und

15. August. Doch schon vor dem

eigentlichen Gründungsjahr 1909 in

Wandhofen gab es eine so genannte

„Branntwehr“, wie die Chronik berichtet.

Damals rückten die Männer

mit ledernen Löschwassereimern,

Hakenstangen zum Einreißen brennender

Gebäudeteile und Leitern

zur Brandbekämpfung aus. Es riefen

Glocken und Brandhörner zur

Hilfeleistung. Damals half jeder,

der konnte – auch wenn die Bemühungen

zum Teil ohne wesentlichen

Erfolg waren.

Um die Jahrhundertwende sah sich

die Gemeinde Wandhofen dann gezwungen,

einen gut durchorganisierten

Feuerschutz aufzubauen, denn

Europas sowie auch ein Kindertheater

aus Bolivien. Sie alle

führten u. a. nie gesehene Reiterdressuren,

einen spektakulären

Kunstraub oder Liebesschwüre in

luftiger Höhe, in einem 50 Stunden

Programm, an den zwölf

Spielorten vor. Rückblickend betrachtet

war das Welttheater der

Straße an diesem Augustwochenende

als Publikumsmagnet auf

der obersten Sprosse der Erfolgsleiter

angesiedelt. Auch, wenn der

eine oder andere Besucher es als

schade empfand, dass „man sich

so früh anstellen muss, wenn man

etwas sehen will“. Doch selbst

das spricht für den Erfolg, denn

in Reihen, dicht gedrängt, ließen

die Zuschauer die Darbietungen

auf sich wirken – schauten und

lachten mit.

Schützen-Bürgerwehr „Freiheit Westhofen“

Stadt überlässt Teilfläche des ehemaligen

Gartenbades zwecks Nutzung als Festplatz

Westhofen. „Das ist ein historischer

Tag für das Schützenwesen

der alten Freiheit Westhofen.“ Mit

diesen Worten eröffnete Bürgermeister

Heinrich Böckelühr am

1. Juli im historischen Reichshofzimmer

in Westhofen die feierliche

Unterzeichnung eines Gestattungsvertrages

zwischen der

Stadt Schwerte und der Schützen-

Bürgerwehr „Freiheit Westhofen“

Anno 1028. Inhalt des Vertrages

ist die Überlassung einer 5.765

qm großen Teilfläche des ehemaligen

Gartenbades zur künftigen

Nutzung als Festplatz für Schützenfeste.

„Damit geht eine Jahrzehnte währende

Odyssee für die Schützen-

Bürgerwehr zu Ende. Das traditionelle

Schützenfest in Westhofen

hat endlich eine Bleibe gefunden“,

freute sich der Bürgermeister bei

der feierlichen Unterzeichnung

der Vertragsurkunde im Beisein

Wandhofener Feuerwehr feiert Jubiläum

Seit 100 Jahren lautet der Wahlspruch:

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“

Oben links: Dirk Junghans, Ralf Blumenthal, Thomas Witt, Christian Kittel, Sven Seck, Nina-

Daniela Kötter (Löschgruppenführerin seit 2005), Michael Tiemann, Dietmar Eichmann, Dirk

Schubbert, Götz-Frederic Hufenbach, Ralf Grobe, Stefan Hanne, Christan Deimel, Volker Bölte,

Bodo Schwierz, Horst Ippach, unten links: Uwe Thomas, Christian Thiem, Dennis Grimme, Stefan

Boos. Auf dem Foto fehlen: Gabriele Kittel, Burkhard Freitag, Marcel Blumenthal

Fortschritte in der Technik, die Industrialisierung

und das stetige Anwachsen

der Einwohnerzahlen führten zu

wesentlichen Veränderungen in vielen

Teilen der Gesellschaft. Und das

waren die Anfänge der Freiwilligen

Feuerwehr. So fanden sich am 16.

Januar 1909 freiwillige und beherzte

Bürger zusammen, um eine schlag-

des Ersten Stellvertretenden Bürgermeisters

Rudolf Pohl, der

städtischen Mitarbeiter Andreas

Pap (Bereich „Recht“) und Heiko

Schulz („Liegenschaften) sowie

Repräsentanten des Vereins. Neben

dem ersten Vorsitzenden der

Schützen-Bürgerwehr der „Freiheit

Westhofen“, Gerhard Geisler,

nahmen auch dessen Stellvertreter

Feierliche Unterzeichnung eines Gestattungsvertrages zwischen der Stadt Schwerte und

der Schützen-Bürgerwehr „Freiheit Westhofen“ zwecks Überlassung einer Teilfläche des

ehemaligen Gartenbades zur Nutzung als Festplatz für Schützenfeste

kräftige Wehr aufzustellen. Der erste

Leiter dieser Einrichtung war damals

Gemeindevorsteher Heinrich

Klempt, der dieses Amt zehn Jahre

lang ausübte.

Bis in die heutige Zeit sind und waren

es immer „Freiwillige“, die sich kontinuierlich

in den Dienst der Allgemeinheit

gestellt haben. Zu sehen ist

Jochen Barthel, Regimentskommandeur

Martin Schäfer, sowie

die fünf Kompanieführer Dieter

Vollmar, Frank Dommermühl,

Jose Antonio da Silva, Ralf Jürgens

und Gerd Schiwiora an der Vertragsunterzeichnung

teil.

Die Laufzeit des Vertrages begann

am 1. Juli und ist unbefristet.

Im Einvernehmen mit der Stadt

Schwerte ist auch eine Überlassung

des Grundstücks an Dritte

oder die Belegung durch die Stadt

Schwerte selbst möglich.

dies auch vor dem Hintergrund, dass

sich die Feuerwehr immer wieder

neuen Entwicklungen stellen musste.

Heute haben die Wehrfrauen und –

männer komplexere Aufgaben zu erfüllen,

als nur Brände zu bekämpfen.

Mit den rasanten und umwälzenden

Änderungen in der Technik ist zudem

auch ein immer breiter gewordenes

Aufgabenspektrum verbunden. Immer

da sein, wenn es brennt, wenn

sich Unfälle ereignen oder Gefahren

für die Umwelt abzuwehren sind,

haben sich die Wehrleute auf die

Fahne geschrieben. Doch auch die

dafür erforderliche hohe Qualifikation

verlangt eine ständige Erweiterung

der Fortbildung. Auch hier sind

die Wandhofener Wehrleute stets engagiert.

Und so ist die Löschgruppe

Wandhofen im Laufe vieler Jahre zu

einem festen Bestandteil der Hilfeleistung

innerhalb der Stadt Schwerte

geworden.


Das Schwerter Kindertheater wird

zur Traditionsveranstaltung für kleine

Leute: Ein neues Programm der

Kindertheaterreihe für die Spielzeit

2009/2010 steht zum Startschuss

bereit. Auch in der neuen Saison

gehören, neben Figurentheatern,

wieder die Mitmachtheater zum

Kinderkulturangebot. Wie gewohnt

finden alle Aufführungen am ersten

Sonntag des Monats in der

Kinderbücherei der Stadtbücherei

statt und dauern etwa 40 bis 60

Minuten. Beginn ist immer um 11

Uhr. Am 4. Oktober präsentiert

das „Theater Töfte“ die Vorstellung

“Bin gleich wieder da! Odysseus“.

In diesem Stück geht es um den

quirligen Götterboten Hermes, der

sämtliche Probleme lösen kann.

Doch ausgerechnet dieses eine Mal

hat Hermes vergessen, dem großen

Helden Odysseus einen Zaubertrank

der Göttin Athene zu überreichen.

Die Strafe lässt nicht lange

auf sich warten. So muss ein neuer

Held gefunden werden, der mit List

und Mut dem großen Odysseus zur

Seite steht. Weiter geht es am 8.

November: Das „Fabula Theater“

stellt das Stück „Superpaul“ vor.

Der kleine Igel Paul will in die Welt

hinaus. Bei seinen Geschwistern ist

es ihm zu langweilig, er will Aben-

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Kindertheater:

Das Programm der Kindertheaterreihe

für Oktober bis Dezember

Alle Aufführungen finden am ersten

Sonntag des Monats in der Kinderbücherei

der Stadtbücherei statt

und dauern etwa 40 bis 60 Minuten.

teuer erleben. Plötzlich trifft er den

Menschen Peter, der sich gerade

auf einer Wiese niedergelassen hat,

um in Ruhe in seinem Klappbilderbuch

die Geschichte von Paul dem

Igel lesen zu können. Doch nun

vermischen sich die Geschehnisse

aus dem Buch mit der Realität. Das

Abenteuer wird langsam perfekt.

Im nächsten Monat geht es am 6.

Dezember mit dem „Hässlichen

jungen Entlein“ vom „Theater Mario“

weiter. Ahnungslos brüht eine

Entenmutter ein Schwanenei mit

aus. Doch das Küken wird wegen

seines andersartigen Federkleides

verstoßen. Nach einem unange-

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nehmen Zwischenstopp in einem

Waldhäuschen rettet schließlich

ein freundlicher Bauer das Küken.

Doch auch das ist nicht das Richtige

für das Küken, sodass es erneut

flüchtet und im eisigen Winter

überleben muss. Als es Frühling

wird, lernt es eine nette Schwanenfrau

kennen und stellt fest, dass es

selbst zu einem wunderschönen

Schwan herangewachsen ist.

Karten zu den einzelnen Vorstellungen

können im Vorverkauf für 4

Euro pro Person in der Ruhrtalbuchhandlung

gekauft werden. An der

Tageskasse gibt es vereinzelte Restkarten.

Die Karten im Vorverkauf

gibt es monatlich neu und zwar immer

ab dem ersten Mittwoch nach

der jeweils letzten Veranstaltung.

Außerdem werden für alle Vorstellungen

folgende Abonnements

angeboten: Die Abo-Karte 10 aus

10 kostet 30 Euro pro Person und

ermöglicht den Besuch aller Veranstaltungen.

Die Abo-Karte 7 aus 10

kostet 25 Euro und ermöglicht den

Besuch von sieben frei gewählten

Veranstaltungen der Reihe. Alle

Aufführungen im Rahmen der Kin-

dertheaterreihe sind geeignet für

Kinder ab 4 Jahre. Die Altersbegrenzung

sollte im Interesse der Kinder

unbedingt beachtet werden. Abo-

Karten und weitere Informationen

sind erhältlich bei Judith Bäcker,

Jugendamt (Zimmer 221), Rathaus

I, Rathausstraße 31, Tel. 02304-

104378 oder per E-Mail: judith.

baecker@stadt-schwerte.de.

Impressum

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6

Presseberichte von 1908

Zusammengestellt von

Manfred Gockel

Quellen : Institut für Zeitungsforschung

20.6.1908

Die kleinste Kellnerin der Welt

wird noch bis Montag im Lokale

des Herrn Anton Feit „Zum Grosen

Häseler“ bedienen. Das kleine lebenslustige

Persönchen, Lilli Billay,

trägt sehr zur Unterhaltung der Gäste

bei.

22.6.1908

Eine interessante Arbeit wurde hier

in der Samstag Nacht ausgeführt.

Die von dem Bauunternehmer

Zeuch erbaute neue Eisenbahnstrecke

an der Hörderstraße ist soweit

fertiggestellt, daß noch das Mauerwerk

überbrückt werden muß. Die

obere Hälfte der Überbrückung

mit den Schienenanschlüssen war

über ein Gerüst von Holz fertig

montiert und wurde in der Samstag

Nacht nach Entfernung des alten

Teils auf dem neuen Mauerwerk

befestigt. In der Arbeit waren über

100 Personen erforderlich. Die untere

Hälfte wird nunmehr in derselben

Weise fertig gestellt, so daß

die Arbeiten in einigen Wochen zu

Ende geführt sind. -- Leider ist bei

den Arbeiten in der Samstag Nacht

ein Unfall zu verzeichnen, welcher

jedoch glücklicherweise keine

schlimmen Folgen haben wird.

Der Polier der Baufirma stürzte

zwischen den Eisen ab und fiel

zwischen die beiden Mauern. Er

hatte eine Verrenkung der Schulter

erlitten, die aber zu Bedenken keinen

Anlaß gibt.

22.6.1908

Unsere Feuerwehr hielt gestern

morgen wieder eine größere Uebung

am Steigerturm an der Os-

tenstraße ab. Die Uebungen, zu

denen die Mannschaften mit sämtlichen

Geräten angetreten waren,

klappte ganz vorzüglich, so daß

die Wehr der großen Festübung

am kommenden Sonntag mit aller

Ruhe entgegensehen kann.

23.6.1908

Wiederholte Klagen über Unzuträglichkeiten

bei der Abfertigung

und Unterbringung der Reisenden

in den Zügen veranlassen den Minister

der öffentlichen Arbeiten,

den Königlichen Eisenbahndirektionen

die genaueste Beachtung

des Erlasses vom 19. Juni 1906 in

Erinnerung zu bringen. Der Minister

erwartet bestimmt, daß zu

allen Zeiten, namentlich aber in

der bevorstehenden Zeit des lebhaften

Reiseverkehrs mit allem

Nachdruck auf die durchaus erforderliche

glatte Abwicklung des

Personenverkehrs hingewirkt wird.

Ferner bemerkte der Minister noch,

daß es unterlässlich ist, der Ueber-

füllung der Abteile durch Handgepäck

rücksichtsloser Reisender

mit größerem Nachdruck vorzubeugen.

Die Gepäckträger seien

streng anzuweisen, daß sie es ablehnen,

schwere und zahlreiche

Gepäckstücke als Handgepäck in

die Wagenabteile zu tragen......Bei

Streitigkeiten unter den Reisenden

haben die Zugführer höflich aber

bestimmt einzuschreiten.

24.6.1908

Ein schwerer Unfall traf am Sonnabend

auf der Strecke Hohensyburg

einen Wagen der elektrischen Straßenbahn

kurz hinter dem Bahnhof

Westhofen. Gerade an der Stelle,

wo das Bahngeleise der Landstraße

am nächsten kommt, brachte

ein noch nicht ermitteltes Hindernis

den Wagen Nr. 11 der Straßenbahn

aus dem Gleise und ließ ihn

gegen einen Leitungsbaum und an

das Straßengeländer rennen. Baum

und Eisenstangen des Geländers

gaben nach und der Wagen stürzte

die 1½ Meter tiefe Böschung hinab,

wo er total zerschmettert

liegen blieb. Es ist als ein großes

Wunder zu betrachten, dass von

den drei Insassen des Wagens und

den beiden Begleitpersonen niemand

verletzt wurde. Der Betrieb

auf der Strecke mußte durch Umsteigen

aufrecht erhalten werden.

Selbstredend zog der zertrümmerte

Wagen zahlreiche Neugierige an.

26.6.1908

Anlässlich des hier stattfindenden

westfälischen Feuerwehr-Verbandsfestes

ist am Sonntag, den

28. der Betrieb des Handelsgewerbes

in den offenen Verkaufsstellen,

sowie die Beschäftigung der

Gehülfen, Lehrlinge und Arbeiter

in der Zeit von 7 Uhr morgens bis

7 Uhr abends, (ausschließlich der

Zeit für den Hauptgottesdienst,

9-11 Uhr vormittags) im Stadtbezirk

gestattet.

1.7.1908

Der Postneubau erhält nicht, wie

vorgesehen, Gas- sondern elektrische

Beleuchtung. Es werden

120 Glühlampen angebracht.Auch

der in nächster Nähe des Postgebäudes

liegende Neubau des

Herrn Stein wird etwa 100 Glüh-

und 10 Bogenlampen erhalten.

1.7.1908

In der Nacht zum Montag wurden

auf der Bahnhofstraße, deren Allee


wegen des Feuerwehrfestes mit

bunten Stoffwimpeln geschmückt

war, die Wimpel durchschnitten;

auch wurde eine junge Linde abgebrochen.

Die am Hause des

Uhrmachers Kayser angebrachten

10 Lampions sind total zerschlagen

worden. Außerdem sind aus

dem an der Ostenstraße errichteten

Ehrenbogen einige elektrische

Glühlampen entwendet.

3.7.1908

Während des Feuerwehrfestes in

Schwerte hatte die Hörder Kreisbahn

eine Einnahme zu verbuchen,

wie es nicht häufig der Fall

ist. Dieselbe betrug am Festtage

rund 4000 M, während der beiden

Pfingstfeiertage wurde eine

Einnahme von 11.000 M erzielt.

Der Verkehr auf der Strecke Hörde-Schwerte

war während des

Feuerwehrfestes ein derart starker,

dass fast ständig 8 Kraftwagen mit

jeweils 2-3 Anhängerwagen die

Strecke hintereinander passierten.

Der Verkehr ging aber trotz dieses

starken Betriebes glatt von statten.

9.7.1908

ins hiesige evangelische Krankenhaus

eingeliefert wurde am Dienstag

Nachmittag eine Frauensperson,

welche anscheinend schwer

krank, in einem Chausseegraben

in Lichtendorf aufgefunden wurde.

Nach der eigenen Mitteilung der

Frau heißt dieselbe Alwine Bertram,

stammt aus Dassel (Kreis Einbeck,

Reg.Bez. Hildesheim) und ist

auf Wanderschaft.

10.7.1908

Wie wir erfuhren, soll bestimmt am

15. August mit der Stromlieferung

seitens der Gesellschaft „Mark“ für

unsere Stadt begonnen werden.

Für Industriezwecke sind vorläufig

35 Jahre

1974 - 2009

nur die Pumpstation der Eisenindustrie

und das neue „Walzwerk“

der Vereinigten Deutschen Nickelwerke,

hierselbst, angeschlossen.

Die innere Einrichtung des Werkes

ist bis dahin vollständig fertig gestellt

und kann der Betrieb dann

aufgenommen werden. Auch das

neue Postgebäude soll mit elektrischem

Licht ausgestattet werden.

15. und 16.7.1900

Feier des „Krieger-Vereins

Schwerte“ anlässlich seines 25-jährigen

Bestehens. Der Verein zählte

damals 500 Mitglieder. Er hielt den

Stolz über den 1870/1871 gegen

Frankreich „gewonnenen Krieg“

hoch.

18.7.1908

In der Nacht zum Sonntag haben

müßige Hände eine Obstverkaufsbude

von ihrem bisherigen Standorte

fortgeholt und an der Nordstraße,

ausgerechnet die schmalste

Straße unserer Stadt, aufgebaut.

Es könnte diesen Spaßmachern

sicherlich nicht schaden, wenn ihnen

eine recht gute „Belohnung“

für ihre „Arbeit“ zuteil würde.

19. 7. 1908

Durch gellende Hilferufe wurden

heute Nacht die Anwohner des

mittleren Teiles der Ostenstraße

sowie der benachbarten Straßen

in nicht geringe Aufregung versetzt.

An der Hellpothgasse wohnt

die Familie Sperschneider, welche

mit ihrem Schwiegersohn Rug

aus Berghofen auf ziemlich gespannten

Fuße zu leben scheint.

Gestern Abend hatte sich Rug mit

noch zwei Kumpanen von Berghofen

aufgemacht, um sich mit

seinen Schwiegereltern „auseinanderzusetzen“,

Er ist durch ein

Fenster in die Wohnung der Sp.

eingedrungen und hat nun mit der

0 23 04/16 66 6

Hilfe für Leder- und

Polstermöbel sowie Teppiche

Hilfe seiner beiden Freunde die alten

Leute in fürchterlicher Weise

misshandelt. Die beiden Opfer des

gemeinen Überfalls müssen das

Bett hüten und sind derart von ihrem

„zärtlichen“ Verwandten und

seinen Freunden zugerichtet, daß

sie kaum eine Aussage zu machen

imstande sind. Die Polizei erschien

später auf dem „Kampfplatz“ und

hat den Tatbestand aufgenommen.

Hoffentlich wird die Burschen, die

sich außer der Körperverletzung

auch des schweren Hausfriedensbruchs

schuldig gemacht haben,

eine nicht gelinde Strafe treffen.

22.7.1869

Unter dem Namen Turn- und

Sportclub hat sich hier im Saale

des Herrn Rath ein neuer Turnverein

– der vierte in unserer Stadt

– gebildet. Dem neuen Verein gehören

schon eine sehr stattliche

Anzahl Mitglieder an.

28.7.1908

Badende Kinder fanden in der

Ruhr ein Packet mit Silber- und Nickelsachen

von erheblichem Wert

. Jedenfalls handelt es sich um

gestohlene Sachen aus den vereinigten

Nickelwerken, die der Dieb

hier aus Furcht vor Entdeckung

versenkt hat.

8.8.1891

Von der Brahmweide beim Lennhofe,

Gemeinde Garenfeld, ist in

Ab sofort Ausführung sämtlicher

Näh- und Polsterarbeiten!

Norbert Posor

Zwischen den Wegen 21

58239 Schwerte · Tel. 0 23 04 / 7 82 02

der Nacht vom 6. Zum 7. d. M.

eine fette rotbraune Kuh im Wert

von 300 Mark dem Wirt Friedrich

Börstinhaus, zu Schwerte gehörig,

gestohlen worden und ist dieselbe

mutmaßlich über die Gabler Brücke

in westlicher Richtung fortgetrieben.

Über die Diebe ist noch

nichts Näheres bekannt.

11.8.1908

Im Berichtsjahr wurden an 67 Personen

bezw. Familien (70 im Vorjahr)

fortlaufende Unterstützung

gezahlt; eine einmalige Unterstützung

erhielten 5 Personen, 12

Wanderer wurden verpflegt, während

im Armenhause 8 Personen

untergebracht waren.

Für Zwecke der Armenpflege wurden

im ganzen 30.957,71 Mk.

verausgabt, der Zuschuß aus der

Kämmereikasse betrug 20.131,64

Mk.: auf den Kopf der Bevölkerung

entfallen demnach 2,27 Mark für

Armenzwecke. Die Stadt ist in 14

Waisenpflegebezirke eingeteilt.

Im Stadtbezirk Schwerte befanden

sich am Schlusse des Berichtsjahres

259 Vormundschaften einschließlich

Pflegschaften, unter

diesen befanden sich vier wegen

Trunksucht entmündigte Personen.

Der Fürsorge-Erziehung sind im

Berichtsjahr 2 Personen vom Königlichen

Amtsgericht überwiesen

worden.

7


8

Erstes Stadtschützenfest ist Geschichte

Mit zu den Höhepunkten des ersten Schwerter Stadtschützenfestes zählte zweifelsohne

der Festumzug durch die Innenstadt. Auf dem Marktplatz begrüßten die Königspaare, an

deren Spitze Peter I. und Ingrid I., die angetretenen Vereine

Was am 13. Juni begann, endete

am Sommeranfang: das erste

Stadtschützenfest in Schwerte.

Peter Bohlbrinker hatte den „Goldenen

Schuss“ auf dem Schießstand

der Heideschützen abgegeben

– er hatte den hölzernen Vogel

aus dem Kugelfang und sich selbst

damit zum Stadtkönig geschossen.

Bohlbrinker, der der 3. Kompanie

des Bürgerschützenvereins

Schwerterheide angehört, regiert

seit dem 20. Juni als Stadtschützenkönig

Peter I. mit seiner Gattin

Ingrid I. Das neue Königspaar ist

zwar nicht das erste Stadtschützenkönigspaar,

aber das erste,

das seit einem Stadtschützenfest

in Schwerte regiert. Will heißen:

Stadtschützenkönigspaare gab es

schon vor dem ersten Stadtschützenfest,

sie wurden jedoch bei

den Schützenfesten der Schwerter

Schützenvereine ermittelt. Und

so lösten Peter I. und Ingrid I. das

vorherige Stadtkönigspaar Klaus I.

und Dagmar I. (Bertram) ab.

Elsebad feierte Anfang August 70. Geburtstag

Aus zahlreichen Kehlen erklang der Elsebad-Kanon ins Badgelände.

70 Stationen – besetzt mit Badegästen – stimmten in den Kanon ein

Ergste. Alle Elsebadfreunde waren

am 1. August eingeladen, den 70.

Geburtstag des Elsebades in Ergste

mitzufeiern. Ein Fest-Programm

mit vielen Höhepunkten erwartete

die zahlreichen Besucher aus nah

und fern. Mit zu den Highlights

dabei zählte zweifelsohne ein aus

einer Menschenkette gebildeter

Violinenschlüssel. An 70 Stationen

stellten sich die Badegäste

auf, um den Elsebad-Kanon, dirigiert

von Musiker Matthias Holtmann,

zu singen. Im Anschluss

wartete eine mehrstöckige Geburtstagstorte

mit 1200 Stück Kuchen

auf die Besucher.

Den ganzen Tag über bereicherten

viele Gruppierungen mit Mitmach-Aktionen

sowie Info- und

Verkaufsständen im Badgelände

das Geburtstagsfest. Und eine

kleine Ausstellung mit Fotos langjähriger

Elsebad-Freunde warf ein

paar Schlaglichter auf die 70-jährige

Geschichte des schönen Freibades.

Den Schlusspunkt der Feier setzte

schließlich ein großes Feuerwerk.

Und wie es sich zu einem 70. Geburtstag

gehört, zeigte sich auch

das Wetter bei der Feier von seiner

Geburtstags-Seite.

Aktuelle Vitrine zeigt

Privatpost-Briefwertzeichen

Exponate aus dem Nachlass von Wilhelm Neuber sind bis Ende September in der

aktuellen Vitrine des Ruhrtalmuseums zu sehen. Die Ausstellung kann während der

Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden

Bis zum 30. September zeigt das

Ruhrtalmuseum in der aktuellen

Vitrine Exponate aus dem Nachlass

Wilhelm Neuber, der vom 1. November

1887 bis 1. Juni 1888 eine

Privatpost in Schwerte betrieb. Aus

dem Nachlass sind die von ihm herausgegebenen

Briefwertzeichen

in der Vitrine zu sehen - damals

wie heute noch begehrte Sammelstücke.

Wilhelm Neuber war

für seinen Humor bekannt, daher

wundert es nicht, dass in seinem

Nachlass auch ein „Bandmaß der

Liebe“ zu finden ist - ebenfalls in

der Vitrine zu sehen.

38. Allgemeine Ruhrtaler Jungtierschau

Züchter stellten 150 junge Rassekaninchen aus

Von links: Bürgermeisterstellvertreter Rudi Pohl, Hans-Günther Zeuch, Günther Gude,

Leo Holletzek, Jürgen Freitag, Rainer Nasse, Andreas Woelm, Ausstellungsleiter Hans-

Dieter Degwer. Für den Schirmherrn, Bürgermeister Heinrich Böckelühr,

nahm Stellvertreter Rudi Pohl die Ehrungen vor

Mitte Juli stellten 25 Züchter 150

junge Rassekaninchen in der Halle

4 der Schwerter Rohrmeisterei

aus. Unter den Augen erfahrener

Preisrichter galt es, Bestnoten für

die ausgestellten Tiere zu erreichen.

Der Schwerter Rassekaninchenzuchtverein

W390 Schwerte

richtete diese 38. Allgemeine

Ruhrtaler Jungtierschau aus.

Vom ausrichtenden Verein errangen

Wolfgang Rassfeld mit

Kleinsilber (schwarz) und Andreas

Woelm mit Hermelin (Blauaugen)

den Titel „Ruhrtalmeister“.

Ehrenbänder erhielten die

Schwerter Ingo Fröhlich (Thüringer),

Wolfgang Rassfeld (Kleinsilber,

schwarz), Hans-Günther

Zeuch (Russen schw./w) und Andreas

Woelm (Hermelin Blauaugen).

Die besten punktgleichen Sammlungen

allerdings stellten Herbert

Feldmann (Alaska) aus Gelsenkirchen

und Leo Holletzek (Hasenkaninchen)

aus Iserlohn.

Sammlungspreise gingen u. a. an

Wolfgang Rassfeld (Kleinsilber,

schwarz), Hans-Dieter Degwer

(Farbenzwerge, havannafarbig),

Birgit Drewes (Zwergwidder,

weiß-Blauaugen), Andreas Woelm

(Hermelin), Ingo Fröhlich

(Thüringer), sowie die Drüpplingser

Züchter Sabine Bialek und

Roman Zimny.


Gut gelaunt unter dem neuen Schwerte-Schirm:

Stadtmarketing-Vorstandsmitglieder (v.l.) Dr. Uwe Trespenberg, Thorsten Eisenmenger,

Martin Kolöchter und Emelie Prüser

Pünktlich zum Pannekaukenfest,

welches am 19. und 20. September

in der Ruhrstadt stattfindet,

präsentiert der Verein Stadtmarketing

Schwerte e.V. zwei neue

Werbeträger mit dem beliebten

„Schwerte-Logo“: Zum einen werden

ab sofort große Portierschirme

mit dem zweifarbigen Logodruck

für elf Euro angeboten, darüber hinaus

gibt es einen rustikalen Bierkrug,

welcher ebenfalls seitlich

mit dem Logo bedruckt ist.

Eine ganz besondere Funktion

kommt dem Bierkrug auf dem

diesjährigen Fest zu Gute: Da an

allen Bierständen die Maßeinheit

0,25 L ausgeschenkt wird, ist es

möglich, den „Schwerte-Krug“

einmalig für drei Euro zu erwerben

und mit diesem Krug „von

Stand zu Stand“ zu ziehen.

Diese Idee, entstanden von Stadtmarketing

und Hanseverein, erspart

das ewige Pfandproblem

und ist zugleich ein zweckmäßiges

Mitbringsel für spätere Feierlichkeiten.

Seit vielen Jahren veräußert

das Schwerter Stadtmarketing

verschiedene Artikel mit dem

Neue Schwerte-Artikel

Schwerte-Logo: vom kleinen

Feuerzeug über Taschen, Tassen,

Shirts und Polos bis hin zu Autoaufklebern

ist alles im Programm.

Natürlich werden alle Artikel am

Stadtmarketing-Stand angeboten,

der sich diesmal zwischen Markt

und Wuckenhof befinden wird.

Erlöse aus den Verkäufen der

Schwerte-Artikel kommen dem

Verein Stadtmarketing zu Gute,

der damit verschiedene Projekte

in Schwerte begleitet: So sind

Aktivitäten wie der Babywald,

Wasser in die Stadt oder auch das

gelungene Kneipenkulturfestival

nur ein kleiner Auszug der Aktivitäten.

Aktuell engagiert sich der Verein

Stadtmarketing zudem auch für

die Umsetzung des Natur-Erlebnispfades

im Waldgebiet am Freischütz.

Wer die Schwerte-Artikel außerhalb

des Festes beziehen möchte,

kann eine Auswahl der Produkte

im Ruhrtalmuseum zu den üblichen

Öffnungszeiten beziehen.

Künftig wird ebenfalls in der

Hauptstelle der Stadtsparkasse ein

kleiner „Schwerte-Shop“ entstehen.

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Das Bühnenprogramm

des

Pannekaukenfestes

wird moderiert von

den Schwerter

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Pannekaukenfest

Samstag, 19.09.2009

12.00 Eröffnung mit Bürgermeister

Heinrich Bockelühr,

12.30 Bühnen-Leben,

13.00 Schwerte wählt den Superstar,

15.00 Modenschau,

15.30 Comedian „Erwin Machulke“

16.00 „La Bella Vita“

Gaetano Milanese + Gregorio

Greco

19.00-23.00 Antenne-Unna präsentiert:

„RIGHT SAID FRED“

anschließend

„Deluxe“ - The Radioband

Sonntag, 20.09.2009

10.30 Ökumenischer Gottesdienst,

12.00 Bühnen-Leben

13.00 Tiere suchen ein Zuhause,

13.30 Ruhrtaler Moritaten

Duo

14.30 Italien-Revue:

Schwerter Operettenbühne von

Gunter Gerke

16.00 Gewinnspiel-Ziehung

der IN-Stadtmagazine

„Wir in Schwerte“

16.00-18.00 „Jens Dreesmann“-

Band


Hospizlauf

Sonntag, 20.09.2009

Der Sponsorenlauf zugunsten des Hospiz

Schwerte durch die autofreie Schwerter

Innenstadt am Sonntag, dem 20.09.2009

Christiane

mit der Streckenführung: Postplatz > Backhaus Rathausstraße

> Hastingsallee > Poststraße >

Bahnhofstraße > Postplatz

Rundenlauf Start: 11:00 Uhr

Postplatz/Brunnenplatz in

Schwerte

Letzter Zieleinlauf: 18:00 Uhr

Und so funktioniert der Sponsorenlauf:

Eine Runde sind ca.

800 Meter. Nach der Anmeldung

können Sie sofort starten

und entscheiden selbst,

wie oft und wie schnell Sie

die Runden laufen.

Egal ob als Gruppe, Firma,

Verein oder Einzelperson

- Hauptsache Sie machen

mit. Pro Runde wird um eine

Spende von 1,- Euro gebeten. Sie

können sich einen Sponsor suchen,

der die gelaufenen Runden übernimmt

oder sich selbst finanziell

engagieren. Natürlich können Sie

auch andere für sich, für Ihre Organisation

oder Ihr Unternehmen

laufen lassen.

Sie zahlen, die anderen schwitzen.

Haben Sie Ihren Lauf

beendet, liegt Ihre persönliche

Urkunde schon für Sie bereit.

Jede Runde zählt!

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Es ist wieder soweit!

Das Pannekaukenfest versetzt

Schwerte ein

Wochenende lang

in Jubel, Trubel

und Heiterkeit.

Bereits zum 12.

Mal wird in der

Innenstadt ein abwechslungsreiches

Programm die Besucher

unterhalten. Was als kleine Veranstaltung

mit rund 300 Gästen

begann, erfreute im letzten Jahr

über 30.000 Menschen von Nah

und Fern.

während des Pannekaukenfestes

der Sponsorenlauf zugunsten des

Schwerter Hospizes statt.

Einen weiteren Höhepunkt

stellt in diesem

Jahr das Gewinnspiel

der „Wir IN

Schwerte“ dar.

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Sie einfach den

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für ein Candle-Light-Dinner für

jeweils zwei Personen im Freischütz.

Viel Glück!

Also, auf zum Pannekaukenfest!

Etwas erleben, Spaß haben und

dabei etwas Gutes tun.

1


Wandhofens neuer Ortsheimatpfleger

heißt Lothar Nagel

Wandhofen. Lothar Nagel heißt

der neue Ortsheimatpfleger

für den Ortsteil Wandhofen. Er

machte Ende Juli, gemeinsam

mit Kreisheimatpfleger Dr. Peter

Kracht, seinen Antrittsbesuch bei

Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

Heimatpfleger sind ehrenamtlich

tätige Personen, die sich für

die Heimatpflege und ähnlichen

Bereiche in ihrem zuständigen

Gebiet engagieren. Sie beraten

und unterstützen Landkreise und

kreisfreie Städte, Gemeinden,

Museen, Vereine, Schulen, Kirchen

und Privatpersonen. Es wird

allgemein zwischen hauptamtlich

angestellten Bezirksheimatpflegern

und ehrenamtlichen Kreisheimatpflegern,

Stadt- oder Ortsheimatpflegern

unterschieden. In

Nordrhein-Westfalen sollen Ortsheimatpfleger

Mitglied im West-

35 Jahre

1974 - 2009

fälischen Heimatbund sein, damit

sie das damit verbundene Stimmrecht

im Heimatbund erwerben.

Der Ortsheimatpfleger wird vom

Kreisheimatpfleger bestellt.

Die künftige Arbeit von Lothar

Nagel umfasst die Bereiche Ortsgeschichte,

Natur und Umwelt,

Baudenkmalpflege, Volkskunde

oder auch Jugendarbeit. Darüber

hinaus wird er ebenfalls an den

Lothar Nagel (Mitte) mit Bürgermeister Heinrich Böckelühr und

Kreisheimatpfleger Dr. Peter Kracht (links)

jährlichen, durch den Westfälischen

Heimatbund ausgerichteten

Westfalentagen, teilnehmen.

Die Bestellung zum Ortsheimatpfleger

erfolgt ohne zeitliche Begrenzung

oder für eine bestimmte

Zeit (mindestens aber vier Jahre).

Eine Wiederbestellung ist allerdings

möglich. Das Amt endet

durch Tod, Zeitablauf, Aufgabe

des Amtes oder Widerruf der Bestellung

durch den Kreisheimatpfleger.

Post eröffnet Partner-Filiale bei Kaufland

Eine Partner-Filiale eröffnete die

Deutsche Post AG am 28. September

„Am Dohrbaum 6 – 8“.

Wie auch an anderen Post-

Standorten können in der neuen

Filiale ebenfalls Brief- und Paketmarken,

Einschreibenmarken,

Plusbriefe sowie Packsets gekauft

werden. Darüber hinaus werden

weitere Dienstleistungen wie die

Annahme von Brief-, Paket- und

Expresssendungen, Auskünfte zu

Produkten und Services, Porto-

ermittlung, Telefonbuchausgabe

und vieles mehr angeboten.

Mit der Neueinrichtung möchte

die Deutsche Post AG ihr Bekenntnis

zur Sicherstellung einer

flächendeckend angemessenen

Postversorgung unterstreichen.

Das neue postalische Leistungsangebot

in Schwerte entspricht

übrigens auch den Vorgaben der

Post-Universaldienstleistungsverordnung.

0 23 04/16 66 6

DLRG schwimmt 24 Stunden im Elsebad

Die ersten Bahnen beim 24 Stunden Schwimmen im Elsebad

Ergste. Pünktlich erfolgte am 27.

Juni (15 Uhr) der Start zum 24

Stunden Schwimmen 2009 der

DLRG Ergste-Villigst im Ergster Elsebad.

Nur ein Gewitter sorgte für

eine kurze Wettkampf-Pause und

so wurde tags darauf, zum gleichen

Zeitpunkt, der Aufenthalt im

erfrischenden Nass beendet. Alle

Schwimmerinnen und Schwimmer

übernachteten im Elsebad. Hier

hatte der DLRG Ortsverband Ergste-Villigst

für Essen und Trinken

gesorgt. Zudem war ein Sicherheitsdienst

im Einsatz. Parallel zum

24 Stunden Schwimmen fand ab

dem Samstagabend ein 12 Stunden

Stunden-Flossencontest statt.

KiTa Wandhofen: Gruppe für Kinder mit und

ohne Behinderung eröffnet

Im Rahmen der Dezentralisierung

heilpädagogischer Gruppen im

Kreis Unna und auf Anregung des

Landesjugendamtes Westfalen-

Lippe, eröffnet Ende August die erste

sogenannte „additive“ Kindertageseinrichtung

in Wandhofen.

Damit wird die Idee des Landesjugendamtes,

eine Gruppe dezentral

nach Schwerte zu verlegen,

umgesetzt. Über diese Entscheidung

freut sich vor allem auch der

Erste Beigeordnete Hans-Georg

Winkler: „Es freut mich sehr, dass

Schwerte nun auch eine eigens

für die gemeinsame Betreuung

behinderter und nichtbehinderter

Kinder vorgesehene Einrichtung

vorweisen kann. Damit wird das

Betreuungsangebot für Kinder in

Schwerte erweitert.“

Auch vom Jugendhilfeausschuss

der Stadt Schwerte gab es grünes

Licht: Die Planung der additiven

Einrichtung wurde im Rahmen des

Kindergartenentwicklungsplans

schon im Jahr 2005 beschlossen.

Der Grund, warum in Schwerte

ausgerechnet die Kindertagesein-

richtung Wandhofen ausgewählt

worden ist: „Durch die Schließung

der dritten Gruppe wegen

der zurückgehenden Kinderzahlen

wurde die Kita Wandhofen vom

Jugendamt für dieses Projekt vorgeschlagen“,

erklärt der Erste Beigeordnete.

„Durch die frei gewordenen

Räumlichkeiten ergab sich

so die Möglichkeit, die Planung für

eine additive Einrichtung voranzutreiben.“

Zwei Träger arbeiten als

additive Einrichtung unter einem

Dach. Die Stadt Schwerte als Träger

der Regeleinrichtung und das

Lebenszentrum Unna Königsborn

als Träger einer heilpädagogischen

Kindergartengruppe. Damit ist die

additive Einrichtung in Wandhofen

bislang die erste Einrichtung im

Kreis Unna, die gemeinsam behinderte

und nichtbehinderte Kinder

betreut.

Beide Träger verfügen über langjährige

Erfahrungen in der Betreuung

behinderter Kinder. Bereits

im Jahre 2006 wurde durch beide

Einrichtungen ein Konzept für die

additive Einrichtung erarbeitet.

13


14

Wohnfläche und

Mieterhöhung

Nachdem bereits seit Jahren geklärt

ist, dass bei der Vermietung

von Wohnungen Wohnflächenabweichungen

von mehr als 10 %

der im Mietvertrag angegebenen

Fläche ein Mangel der Mietwohnung

darstellen und zu einer Mietminderung

berechtigen, hatte sich

der Bundesgerichtshof jetzt mit

der Frage zu beschäftigen, welche

Wohnfläche bei einer Mieterhöhung

für die Berechnung der Mieterhöhung

zugrunde zu legen ist:

Die tatsächliche Wohnfläche oder

die Wohnfläche, die im Mietvertrag

(abweichend) angegeben ist?

Im Ausgangsfall war die Wohnfläche

im Mietvertrag mit 55,75 m²

angegeben, tatsächlich betrug

die Wohnfläche allerdings ledig-

lich 51,03 m². Für die Mieterhöhung

war die mietvertraglich

vereinbarte Fläche mit 55,75 m²

herangezogen worden, dagegen

wollte sich der Mieter zur Wehr

setzen. Dies hat der BGH aber

nicht akzeptiert. Der BGH hat

stattdessen die im Mietvertrag

angegebene Wohnfläche als maßgeblich

für die Berechnung der

Mieterhöhung herangezogen,

weil die Flächenabweichung weniger

als 10 % beträgt. Läge eine

Abweichung von mehr als 10 %

zwischen der tatsächlichen Wohnfläche

und der im Mietvertrag angegebenen

Wohnfläche vor,

müsse dann allerdings auf die

tatsächliche Wohnfläche bei der

Berechnung der Mieterhöhung

abgestellt werden.

Rechtsanwalt Thomas Misikowski,

Kanzlei GMS

Spielen bedeutet vor allem Lernen

Freundeskreis der Stadtbücherei spendet neue

Gesellschaftsspiele

Der große Sommerflohmarkt hat

sich gelohnt. Den Erlös von 500

€ hat der Freundeskreis in das Angebot

der Stadtbücherei investiert.

25 neue Gesellschaftsspiele können

dafür ab sofort ausgeliehen

werden.

Egal, ob Groß oder Klein, ob

Familie oder Freundeskreis – für

jeden ist etwas dabei. Natürlich

finden sich im Angebot einer

Stadtbücherei Spiele zu Büchern

wie Die kleine Raupe Nimmer-

satt, Der Name der Rose oder Tintenherz.

Genau so sind aber auch

lustige Spiele wie Curli Kuller (Kritikerpreis

Spiel des Jahres 2009)

oder Zoowaboo dabei. Anja

Stock, Leiterin der Stadtbücherei,

hält Spielen vor allem für eine angenehme

Form des Lernens. Sie

beinhalten Elemente zur Förderung

von Feinmotorik, Merkfähigkeit,

Unterscheidungsvermögen

und logischem Denken.

Rotarier besuchten Schwerter Tafel

Geschäftsführer Olaf Heppe begrüßt die Rotarier bei der Schwerter Tafel

Wie in jedem Jahr, so waren auch

heuer die Schwerter Rotarier wieder

zu Gast bei der Schwerter Tafel.

Chef und Organisator der Tafel,

Olaf Heppe, begrüßte die Rotarier

in den neuen Räumlichkeiten an

der Ostenstraße und ließ es sich

nicht nehmen, die Gäste durch

das neue Haus zu führen. Ziele

der Schwerter Tafel sind dreierlei:

Fünfmal in der Woche werden

warme und kalte Mahlzeiten

an Bedürftige ausgegeben, noch

völlig einwandfreie Lebensmittel

werden nicht einfach fortge-

worfen, sondern gesammelt und

weitergegeben, und schließlich

werden zurzeit arbeitslose Frauen

und Männer unter Anleitung eines

bewährten Kochs beschäftigt und

weiter qualifiziert. Momentan gehören

etwa 900 Schwerter Bürger

zur Klientel der Tafel.

Von der Kunstfertigkeit des Kochs

und seiner Mitarbeiter konnten

sich die Rotarier beim gemeinsamen

Mittagsschmaus überzeugen.

Alle verließen die Tafel in der

Überzeugung, dass die alljährliche

rotarische Spende sehr sinnvoll

verwendet wird.

Vortragsreihe der Aesculap-Apotheke

Dienstag, 06. Oktober,

18:30 Uhr

Entspannung durch Anspannung –

ein Widerspruch? Frau Margarete

Stöcker M.A., Diplom Pflegewirtin,

Heilpraktikerin für Psychotherapie,

Entspannungspädagogin,

informiert Sie an diesem Abend

über neue Erkenntnisse von Entspannungsverfahren

und gibt

Tipps zu den Anwendungsmöglichkeiten

für jeden Tag.

Donnerstag, 29. Oktober,

18:30

Uhr Gesundheit, Älterwerden und

Ruhestand Damit der Ruhestand

seinem Namen auch alle Ehre

machen kann und die erhoffte

Ruhe auch tatsächlich vorhanden

sein wird, ist eine fundierte und

rechtzeitige Planung mehr als

hilfreich. Daher haben wir diese

kostenlose Informationsveranstaltung

zum Thema „wirtschaftliche

Planung des Ruhestandes“ in un-

seren Veranstaltungsplan aufgenommen.

Herr Peter Meyerhöfer,

Diplom-Ingenieur (FH), Wertanalytiker

und registrierter Makler,

informiert über sinnvolle Lebensplanung

und vermeidbare Risiken

und gibt Tipps, wie Sie ihren Ruhestand

genießen können.

Donnerstag, 19. November,

19:30

Leicht Essen bei Diabetes Frau

Constanze Fürll, Diätassistentin

und Diabetesberaterin DDG aus

der Praxis Dr. Herr, informiert Sie

an diesem Abend über gesunde

Ernährung und gibt Tipps für eine

abwechslungsreiche, leckere Küche

jeden Tag.

Die Vorträge finden im Aesculap

Forum im Haus der Aesculap-

Apotheke, Am Ostentor 5, statt.

Um telefonische Anmeldung wird

gebeten. Tel.: 02304/17142


Schwerter Stadtbücherei beteiligt sich am

bundesweiten Leistungsvergleich „BIX“

Was gehört zu einer guten Bibliothek?

Eine anregende Atmosphäre

zum Lernen, Arbeiten und Entdecken,

kompetente Leseförderung,

gute Beratung - auf jeden Fall:

aktuelle Medien und passende

Öffnungszeiten dürfen auch nicht

fehlen. Ebenso wichtig ist aber ein

Bibliotheksteam, das neugierig

auf andere Bibliotheken schaut

und wissen will, wo die eigene Bibliothek

mit ihren Ressourcen und

Leistungen steht. Dafür gibt es seit

10 Jahren den Bibliotheksindex

BIX, einen bundesweiten Kennzahlenvergleich

für Bibliotheken.

Insgesamt beteiligten sich knapp

260 Bibliotheken in acht Kategorien

an dem Vergleich, der vom

Deutschen Bibliotheksverband

durchgeführt wird. Das Ergebnis:

Die Stadtbücherei Schwerte belegt

in der Größenklasse 30.000

bis 50.000 Einwohner den 31.

In den Herbstferien treibt der Teufel im

Elsebach sein Unwesen:

Es werden noch Mitspieler gesucht

Ergste. Spannend wird es in den

kommenden Herbstferien, wenn

„der Teufel im Elsebach” sein Unwesen

treibt: Dann denken wir

uns das Jahr 936. Die Zeit des

Krieges zwischen Sachsen und

Franken ist Vergangenheit. Die

fränkische Familie der - fried und

die sächsische Familie -rik leben

und arbeiten schon seit langem in

dem kleinen Dorf Argeste friedlich

miteinander. Aber vergessen sind

die Auseinandersetzungen nicht.

Es gibt Standesunterschiede. Die

Franken waren damals die Sieger

und fühlen sich immer noch

als etwas Besseres. Goderik, der

Hausherr der sächsischen Familie

meint seinem Traum, eine höhere

soziale Stellung zu erlangen, durch

die Stellung eines Vogtes, den die

Abtei Werden für ihre Ländereien

bei Svierte sucht, näher kommen

zu können. Den Weg dahin könnte

ihm seine hübsche Tochter ebnen,

denn ganz in der Nähe, in Wandhofen,

lebt eine Familie, die durch

ihren Besitz einen guten Ruf in der

Umgebung genießt. Es ist auch bekannt,

dass diese Familie einen Teil

ihrer Ländereien vor kurzem dem

Kloster Werden geschenkt hat.

Darum hat er schon seit längerem

nachgedacht, seine Tochter dem

Rang. Eine achtbare Platzierung,

wenn man bedenkt, dass sich

dem freiwilligen Vergleich nur

Bibliotheken stellen, die von ihrer

Leistungsfähigkeit überzeugt

sind. Bundesweit lag in der Größenklasse

von Schwerte in diesem

Jahr das Medien- und Informationszentrum

Stadtbücherei Biberach

an der Spitze, gefolgt von

den Bibliotheken Weiden/Oberpfalz

und Itzehoe auf den Plätzen

zwei und drei. Jede Bibliothek bekommt

für ihre Leistungen Punkte

in vier Disziplinen: Ausstattung,

Nutzerorientierung, Wirtschaftlichkeit

und Entwicklung. Aus 17

Indikatoren ergibt sich ein differenziertes

Bild der Teilnehmer.

Die Ergebnisse des BIX weisen bei

der Stadtbücherei Schwerte auf

wirtschaftliches Arbeiten und eine

vergleichsweise gute Entwicklung

hin.

ältesten Sohn dieser Familie zur

Frau zu geben.

Das große Problem besteht nun darin,

dass der älteste Sohn Wilfrieds

die hübsche Tochter Goderiks begehrt

und vor einiger Zeit, ein allerdings

nur vages Eheversprechen

der Familie erhielt. Da geht es um

die Ehre und zwischen den beiden

Familien weitet sich der Konflikt

immer mehr aus. Bisher konnten

die besonnenen Familienoberhäupter

handfeste Auseinandersetzungen

verhindern, doch die einen

werden als Lügner beschimpft, die

anderen als Phantasten. Es scheint

keinen Weg zurück zum Frieden

im Dorf zu geben. Wer Lust hat

sich in die mittelalterliche Familienfehde

einzumischen und als

Bewohner des Dorfes Argeste zu

handwerken und am täglichen Leben

der -riks und -frieds mitzuwirken,

kann sich noch anmelden. Es

sind noch freie Plätze.

Das Historische Spiel findet vom

12. bis 18. Oktober 2009 im

Spieldorf Argeste im Elsebad in

Schwerte-Ergste statt. Teilnehmen

können Kinder und Jugendliche ab

8 Jahren. Weitere Informationen

sowie Anmeldeformulare sind auf

der Internetseite des Ruhrtalmuseums

zu finden.

Historische Spiele mit Kindern aus

den Partnerstädten

Das Projekt des Ruhrtalmuseum

„Ventures into History“ wird

durch das Projekt TWINS2010

im Rahmen der Kulturhauptstadt-

Veranstaltungen im nächsten Jahr

gefördert. Das Schwerter Projekt

umfasst zwei Historische Spiele,

die zu den üblichen Terminen zu

Ostern und in den Herbstferien

stattfinden werden. Eingeladen

werden Teilnehmer (jeweils bis zu

20 Kinder und Betreuer) aus den

Schwerter Partnerstädten Cava de

Tirreni und Nowy Sacz, die gemeinsam

mit Schwerter Mitspielern

im kommenden Jahre ganz

authentisch Situationen historischen

Lebens gestalten sollen.

Man versteht sich nicht, muss aber

dennoch miteinander auskommen,

denn man vertritt gleiche

Interessen. Das ist heute so und

war auch in historischen Zeiten

nicht anders. Dafür haben die

Veranstalter und Organisatoren

der Historischen Spiele ganz bewusst

Themen gewählt, die für die

teilnehmenden Nationen einen

persönlichen Bezug haben: Termine

schon jetzt merken! Vom 29.

März bis 3. April 2010 werden italienische

Kinder und Jugendliche

an einem Historischen Spiel zum

Thema „Römer und Germanen”

teilnehmen und vom 11. bis 16.

Oktober 2010 werden polnische

Mitspieler erwartet, die mit in die

„Hansezeit” eintauchen.

15


Stadt begegnet

zunehmendem

Müllaufkommen auf

dem Ruhrwanderweg

Gezielt will die Stadt Schwerte

dem zunehmenden Müllaufkommen

am Ruhrwanderweg

16

begegnen. So soll in den Sommermonaten

zweimal in der

Woche eine Kontrolle der Abfallbehälter

stattfinden und bei

hohem Müllaufkommen direkt

geleert werden. Im Rahmen der

normalen Müllabfuhr wird am

Bootshaus außerdem ein großes

Müllgefäß aufgestellt, damit die

„Ruhrtalranger“ ihren bereits eingesammelten

Abfall direkt entsorgen

können. Daneben werden

die „Ruhrtalranger“ ab sofort mit

großen Abfallsäcken ausgestattet.

Sollte es dennoch Beschwerden

über einen vermüllten Ruhrwanderweg

geben, so können sich

Bürgerinnen und Bürger jederzeit

an das Zentrale Beschwerdemanagement

(Tel. 02304-104333)

wenden.

Schlechte Gehwege: Bürgerinnen und

Bürger sollen Stolperfallen melden

Immer wieder war und ist der teilweise

schlechte Zustand von Gehwegen

Thema beim Zentralen Beschwerdemanagement

im Rathaus

oder in der Sprechstunde des Bürgermeisters

in der Fußgängerzone.

Zahlreiche Gesprächsteilnehmer

berichteten Bürgermeister Heinrich

Böckelühr und seinem Team

aus dem Beschwerdemanagement

von maroden Bürgersteigen,

durchbrechendem Wurzelwerk

oder Stolperkanten. Die Stadtver-

waltung ruft vor diesem Hintergrund

alle Bürgerinnen und Bürger

auf, schadhafte Gehwege unter

Tel. 02304/104-333 oder email:

bm.buero@stadt-schwerte.de zu

melden. Gemeinsam mit der Stadtentwässerung

Schwerte (SEG), die

für die Straßenunterhaltung zuständig

ist, will die Stadt Schwerte

dann versuchen, die gröbsten Stolperfallen

so schnell wie möglich

und alle andere defekten Stellen

nach und nach auszubessern.

Rathaus gilt als barrierefreies Gebäude

Als „barrierefreies, behindertenfreundlich

gestaltetes öffentliches

Gebäude“ darf sich jetzt das

Rathaus der Stadt Schwerte bezeichnen.

Am 10. August kamen

Vertreterinnen und Vertreter des

Sozialverbandes Deutschland e.V.

in die Ruhrstadt, um die bronze-

farbene Plakette im Rathaus zu

überreichen. Bürgermeister Böckelühr

brachte die Plakette höchstpersönlich

am Haupteingang des

Rathauses an. Verliehen wurde der

Titel übrigens auf Initiative von Ingeborg

Otte, Vorstandsvorsitzende

des Ortsverbandes Schwerte.

Stadt bietet Nutzung des Großbildschirms

im Rathaus-Foyer an

Vereine, Verbände und Organisationen

aus der Ruhrstadt können

jetzt den Großbildschirm im

Rathaus-Foyer nutzen, um auf

ihre Veranstaltungen aufmerksam

zu machen. Darauf weist die

Stadtverwaltung hin. Interessierte

senden ihre Termine einfach an

die E-Mail-Adresse presse@stadtschwerte.de,

damit diese zur kostenfreien

Veröffentlichung in die

Nach Umzug: „AS“-Redaktion jetzt im

Rathaus II zuhause

„AS“-Herausgeber Bürgermeister Heinrich Böckelühr (vorn, 2. v. li.) mit Chefredakteur

Horst Reinhard Haake (re. daneben) und dem Redaktionsteam

Im Rathaus II an der Konrad-Zuse-

Straße 4 befindet sich seit Ende August

die Redaktion der Schwerter

Seniorenzeitschrift „AS–Aktive Senioren“.

Herausgeber Bürgermeister

Heinrich Böckelühr übergab

am 25. August die Räumlichkeiten

im Beisein von Chefredakteur Horst

Reinhard Haake offiziell ihrer Be-

laufende Präsentation eingebunden

werden können. Darüber hinaus

steht der Bildschirm, der im

Rathaus-Foyer wegen des hohen

Publikumsverkehrs eine große

Aufmerksamkeit erzielt, auch Unternehmen

zu Werbezwecken zur

Verfügung. Weitere Informationen

für kostenpflichtige Werbung gibt

es im Rathaus unter Tel. 02304-

104281.

stimmung. Der bisherige Redaktionsraum

im Gebäude der heutigen

Realschule am Stadtpark musste

aufgegeben werden, weil die Schule

das Zimmer künftig benötigt. Ersatz

war in einem Büro im Erdgeschoss

des Rathauses II schnell gefunden

und städtische Kräfte packten beim

Umzug tatkräftig mit an.

In Schwerte sind Trauungen jetzt auch am

Samstag möglich

Einen zusätzlichen Service für

Brautleute führt jetzt die Stadt

Schwerte ein. Ab September

können sich heiratswillige Paare

jeweils einmal im Monat an bestimmten

Terminen im Schwerter

Standesamt trauen lassen. Pro

Samstag werden jeweils zwei Ehe-

schließungstermine um 10 Uhr

und um 11 Uhr angeboten.

An folgenden Tagen sind samstags

Trauungen möglich: 31. Oktober,

14. November, 5. Dezember, 23.

Januar, 6. Februar, 6. März, 24.

April, 8. Mai und 12. Juni.


Heinrich Böckelühr (CDU)

bleibt Bürgermeister

Spannung bis zuletzt hieß es im

Schwerter Rathaus! Aufgrund einer

Verzögerung bei der Stimmenauszählung

in der Heideschule

mussten die PolitikerInnen, BürgerInnen

und Pressevertreter lange

ausharren bis das Ergebnis der

Kommunalwahl in Schwerte end-

lich feststand. Erst nach 22 Uhr

konnte der alte und neue Bürgermeister

die Hände in den Himmel

recken und sich unter dem Jubel

der Christdemokraten über den

Wahlsieg freuen. Heinrich Böckelühr

erreichte fast das gleiche Ergebnis

wie vor fünf Jahren. Von

damals 51,4% verschlechterte er

sich nur minimal auf 51,2%. In

diesem hohen Stimmenanteil sah

er eine Bestätigung seiner Arbeit

in den letzten fünf bzw. zehn Jahren

und gab sich nach den Monaten

des Wahlkampfes sichtlich erleichtert.

Doch ging sein Blick auf

Die Kommunalwahl in Schwerte

sofort in Richtung Zukunft. Sein

Augenmerk werde verstärkt auf

den Finanzen liegen, um der Stadt

einen Sparkommissar zu ersparen.

Böckelührs Kontrahent Dirk

Kienitz von der SPD konnte sein

Ergebnis im Vergleich zu 2004 um

rund 4% verbessern und kam auf

respektable 40,8%. Zwar konnte

er sich über die Zuwächse freuen,

doch war er wiederum weit davon

entfernt, Böckelühr an der Spitze

der Stadt abzulösen. Monika Demant

von den Grünen landete bei

7,9% und zeigte sich auch zufrieden.

Nachdem Gernot Folkers bereits

vor der Wahl seinen Rückzug

aus der aktiven Politik verkündet

hatte, wird Monika Demant vermutlich

fortan eine gewichtige

Rolle spielen.

Knappe Mehrheitsverhältnisse

im Rat

So deutlich das Ergebnis der Bürgermeisterwahl,

so eng wird die

Sitzverteilung im neuen Schwerter

Rat ausfallen. Zwar bleibt die

CDU stärkste Fraktion mit 15

Sitzen (38,2%), doch konnte die

SPD zulegen und wird im neuen

Schwerter Rat 13 Sitze (35,3%) innehaben.

Mit 10,7% behaupteten

die Grünen sich als dritte Kraft in

Schwerte und schicken vier Abgeordnete

ins Rathaus. FDP, WfS

und die erstmals angetretenen

Linken werden jeweils mit zwei

Sitzen im Schwerter Rat vertreten

sein.

Erfreuliches gibt’s von der Frauenquote:

während bei der Wahl im

Jahre 2004 lediglich fünf Frauen

ein Direktmandat erringen konnten,

so waren es diesmal elf.

Insgesamt sitzen nun 17 Frauen

(und 21 Männer) im Schwerter

Rat. Besonders knapp ging es in

zwei Wahlbezirken zu. Jens Brökelschen

und Christian Müller

(beide CDU) verloren jeweils mit

einer einzigen Stimme Rückstand

gegen ihre sozialdemokratischen

Kontrahentinnen Marlies Mette

und Anita Schweer-Schnitker. In

Sachen Wahlbeteiligung machte

Schwerte eine angenehme Ausnahme.

Mit rund 57% lag man einige

Prozentpunkte über dem NRW-

Durchschnitt.

17


Verbraucherzentrale lässt Eisbären in Ergste los

Ergste. In Ergste waren Mitte Juli die

Eisbären los: Die Energieberatung

der Verbraucherzentrale NRW hatte

die „Artgenossen“ von Knut und

Flocke als Botschafter fürs Energiesparen

auf den Weg geschickt.

Was unser Energieverbrauch in

ihrer arktischen Heimat bewirkt

und wie jeder Einzelne durchs Energiesparen

dazu beitragen kann,

ihre Lebenswelt zu erhalten – das

stand für die Gäste vom Nordpol

auf dem Prüfstein.

In der Arktis, dem Lebensraum

der Eisbären, schmilzt das Eis. Am

Nordpol sind die Auswirkungen

des Klimawandels besonders deutlich

zu beobachten. Mit dafür verantwortlich

ist das Klimagas CO2,

das durch die Energieerzeugung

aus Öl, Kohle und Gas frei wird.

In Deutschland liegt der CO2-

Ausstoß jährlich bei etwa 10 Tonnen

pro Einwohner. Diese Mengen

klimaschädlichen Gases lassen

sich durch Energiesparen reduzieren.

Zum Beispiel werden mit

drei Vierteln des privaten Energieverbrauchs

Wohnungen beheizt

– häufig in schlecht gedämmten

Häusern mit veralteten Heizungen.

Mit einer Altbausanierung lässt

sich oft bis zu 70% der Energie ein-

18

sparen. Mit einer Gebäudesanierung

kann man also – mittelfristig

gesehen – auch Geld sparen. Die

Investitionen, die in vielen Fällen

sogar öffentlich gefördert werden,

machen sich bezahlt, indem man

Heizkosten spart. Außerdem wird

Im Ergster Elsebad waren Mitte Juli die Eisbären los. Die Verbraucherzentrale

NRW informierte über den CO2-Ausstoß und stellte unterschiedliche

Sanierungskonzepte fürs Energiesparen vor

durch eine Sanierung die Bausubstanz

erhalten, Immobilienwert

und Wohnkomfort steigen und die

CO2-Einsparungen kommen den

Eisbären zu Gute. Unterschiedliche

Sanierungsmaßnahmen können

für ein Haus sinnvoll sein. Und

so bieten die Energieberater/innen

der Verbraucherzentrale NRW

Energieberatung vor Ort an, um

sinnvolle Sanierungsmaßnahmen

aufzuzeigen. Die häusliche Beratung

kostet für eineinhalb Stunden

60 Euro. Termine können unter der

Telefon-Hotline 0180-1115999

(3,9 Cent/Minute aus dem deutschen

Festnetz, Mobilfunkpreise

abweichend) oder per Kontaktformular

unter www.sparnachbar.de

vereinbart werden.

Möglich geworden ist das zusätzliche

Angebot der Verbraucherzentrale

dank finanzieller

Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen

und der Europäischen

Union.

Zu Hause leben mit Demenz – spezieller

Pflegekurs hilft Angehörigen

Demenzielle Erkrankungen sind

eine der Hauptursachen für Pflegebedürftigkeit

im Alter. Der fortschreitende

Gedächtnisverlust ist

für die Erkrankten mit Ängsten

und Unsicherheit verbunden. Für

die Bewältigung ihres Alltags sind

sie immer mehr auf die Hilfe anderer

angewiesen. „Viele demenziell

erkrankte Menschen werden

von ihren Angehörigen gepflegt

und betreut“, berichtet Raimund

Rewers von der DAK. Für die Angehörigen,

die häufig die Pflege

allein sicherstellen, bedeutet dies

oft, dass sie rund um die Uhr für

Hilfeleistungen zur Verfügung stehen

müssen. Ihre eigenen Kraftreserven

werden dabei zunehmend

aufgezehrt. „Informationen über

die Symptome und den Krankheitsverlauf,

hilfreiche Methoden

für den Umgang und die Verständigung

mit den Erkrankten, sowie

die Kenntnis von Unterstützungs-

und Entlastungsangeboten und

deren Finanzierung sind wichtig,

um die häusliche Pflege zu

erleichtern“, führt Iris Lehmann

von der Ökumenischen Zentrale

weiter aus. Daher stehen genau

diese Themen im Mittelpunkt des

Pflegekurses Demenz, den die

Ökumenische Zentrale in Zusammenarbeit

mit den kirchlichen Sozialstationen

und der DAK ab dem

29.09.09 anbietet. Die Schulung

besteht aus 6 Blöcken mit einem

zeitlichen Umfang von 3 Stunden,

die jeweils dienstags von 17.15

bis 20.30 Uhr im Grete-Meißner-Zentrum,

Schützenstr. 10 in

Schwerte stattfinden.

Neben der Wissensvermittlung

und praktischen Übungen spielen

der Austausch eigener Erfahrungen,

Erlebnisse und Fragen

eine wichtige Rolle. Am Ende des

Seminars wird ein Zertifikat ausgehändigt.

Den Teilnehmenden

entstehen keine Kosten, da die

DAK den Kurs finanziert. Parallel

zum Pflegekurs besteht die Möglichkeit

für die zu Pflegenden eine

Betreuung zu Hause zu organisieren.

Anmeldungen werden bis

zum18.09.2009 unter der Rufnummer

0 23 04 / 93 93-90 entgegengenommen.

Kinderfest im „Freischütz“

Ende August war das idyllisch vor

den Toren Dortmunds am Rande

des Schwerter Waldes gelegene

Restaurant „Freischütz“ fest

in der Hand von Cowboys und

Indianern. An einem sonnenverwöhnten

Tag sorgte das liebevoll

gestaltete Programm des Freischütz-Kinderfestes

bei über 500

glücklichen Kindern und über

2.000 Gästen für Zufriedenheit

und Freude pur. Zu den überaus

spannenden Highlights für die

Kinder zählten die „Wild-West-

Olympiade“ mit Aktivitäten wie

Werfen mit Hufeisen, der Nagelbalken,

Kühe melken, Nägel im

Heuhaufen suchen, Bogenschießen

und Lasso werfen ebenso

wie Ponyreiten (hier stand der

bekannte Reiterhof Kockelke mit

Rat und Tat zur Seite) und das Indianer-Tipi,

das Gelegenheit zum

Verweilen, Spielen und Ausruhen

bot. Bullenreiten für Kinder und

Erwachsene, ein Schminkstudio,

Fotos mit dem Studio Dunke und

vieles mehr rundeten das Angebot

ab. Die erzielten Erlöse vom

Bullenreiten und vom Fotostudio

wurden dem Stadtmarketing für

das Projekt Naturerlebnispark im

Schwerter Wald gespendet.


Buchtipps von Bücher Bachmann

Jean-Christophe

Rufin

„100 Stunden“

Fischer Verlag

558 Seiten, 9,95 €

ISBN 978-3-596-

17891-9

Die Armen sind das Problem für

diesen Planeten: kein Geld für

Umweltschutz, unkontrollierbarer

Bevölkerungswachstum; eine Belastung

für die produktiven Wirtschaftssysteme

der reichen Länder.

Also muss man die Erde von

dieser Spezies befreien, und zwar,

indem man das Trinkwasser der

Elendsquartiere verseucht. Das ist

Gisa Klönne

„NACHT OHNE

SCHATTEN“

Ullstein Verlag

364 Seiten, 8,95 €

ISBN 978-3-548-

28057-8

Mit allen Brüchen der Gegenwart

kommt sie daher, die Kommissarin

Judith Krieger, die ihre frauenbewegte

Vergangenheit mit in den

gnadenlosen Kripojob in Köln gebracht

hat. Zerbrechlich und zart

zugleich, setzt sie bei der Lösung

ihrer Fälle stark auf die eigene Intuition

– skeptisch beäugt von den

männlichen Kollegen. Aber sie

Andreas Franz

„SPIEL DER TEUFEL“

Knaur Verlag

488 Seiten, 8,95 €

ISBN 978-3-426-

63940-5

Der Kieler Kommissar Sören Hennig

und seine Kollegin Lisa Santos

sind fassungslos: Ihr Freund und

Kollege Gerd Wegner soll sich umgebracht

haben! Auch dessen Frau

kann nicht glauben, dass ihr Mann

Selbstmord begangen hat. Sören

und Lisa beginnen zu ermitteln.

Sehr schnell kommen sie zu dem

Schluss, dass Wegner beileibe nicht

den Freitod gewählt hat, sondern

auf brutale Weise ermordet wurde.

Wer aber könnte ein Interesse

daran haben, den gewissenhaften

Polizisten umzubringen? Und was

hat sein Tod mit der jungen Frau zu

die abartige Denkweise radikaler

Umweltschützer, für die Mensch

und Amöbe nahezu gleichwertige

Ränge im Biosystem belegen. Den

Öko-Faschisten, die von einem kapitalkräftigen

Kriminellen finanziert

werden , tritt in „100 Stunden“ ein

Ex-Agentenpärchen gegenüber, das

in einer Jagd rund um den Globus

versucht, das Desaster zu verhindern.

Es bleiben nur 100 Stunden


Dem französischen Autor Jean-

Christophe Rufin gelingt es eindrucksvoll,

das Thema Bioterrorismus

in das Thriller-Genre zu

importieren. Überaus fesselnd und

spannend!

wird auch diesmal richtig liegen.

Ein S-Bahn-Fahrer wird erstochen,

kurz danach brennt unweit des

Tatorts eine Pizzeria. Der Besitzer

verkohlt, aber aus einem Verlies

im Keller wird eine Prostituierte

schwer verletzt gerettet. Und in

einer Ateliergemeinschaft gegenüber

verschwindet eine junge

Künstlerin. Ein Fall? Zwei Fälle??

Drei Fälle??? Im Umfeld des Geschäfts

mit der „Ware Frau“, von

Zuhälterringen aus Osteuropa

hergeschafft, ermittelt eine wütende

Judith Krieger – und kommt

fast ums Leben. Der dritte Fall von

Gisa Klönne – erneut ein großer,

ein großartiger Wurf!

tun, deren Leiche man kurz darauf

aus der Kieler Förde fischt und bei

der es sich offenbar um eine Auftragskillerin

handelt? Wegner ist

mit seinen verdeckten Ermittlungen

anscheinend ins Visier der internationalen

Organmafia geraten. Bald

wird deutlich, dass die Spur in den

Osten führt - und dass einige bedeutende

Mitglieder der besseren

Kieler Gesellschaft involviert sind.

Als sich das LKA einschaltet, ist

endgültig klar, dass die beiden Polizisten

in ein Wespennest gestochen

haben... Für „Spiel der Teufel“ hat

Andras Franz lange recherchiert.

Deshalb ist die Geschichte, die

letztendlich tief hineinführt ins

dunkle Geschäft von illegalem Organhandel

und illegaler Organverpflanzung,

so überaus glaubwürdig

geschrieben und packend gelungen.

So kann man Spiel der Teufel

nur sehr empfehlen.

Ein Ort der friedlichen Stille:

„Haus der Sinne und würdigen

Abschiednahme“

Am 22. August präsentierte das Bestattungshaus

Heinrich Kritzler seine

neuen Räumlichkeiten.

Zum „Tag der offenen Tür“ verschafften

sich viele Besucher einen

persönlichen Eindruck. Für das

leibliche Wohl war gesorgt. Der Erlös

geht als Spende an die Hospiz-

Initiative Schwerte e.V.. Mit dem

„Raum zur Sonnenseite“ hat das

Bestattungshaus Heinrich Kritzler,

dessen Philosophie es ist, Traditionen

zu bewahren und neue Wege

zu gehen, seine Räumlichkeiten auf

Wunsch und Anregung von Angehörigen

zur Gartenseite hin erweitert.

Etwa ein halbes Jahr dauerte die Fertigstellung

des Anbaus über 2 Ebenen.

Weil zum Unternehmen auch

eine modern eingerichtete Tischlerei

mit CNC Maschinen gehört,

konnten Heinrich Kritzler und seine

Mitarbeiter fast alles in Eigenregie

erledigen.

Lediglich beim Rohbau war er auf

die Hilfe externer Dienstleister angewiesen.

Der Anbau ist hell und

freundlich, mit Blick auf den parkähnlichen

Garten des Abschieds-

hauses. „Im ‚Raum zur Sonnenseite’

haben die Hinterbliebenen die

Möglichkeit, Verwandte, Freunde

und Bekannte einzuladen“, erklärt

Heinrich Kritzler.

Auch Gesprächskreisen und Gruppen

stehe der „Raum zur Sonnenseite“

zum Gedankenaustausch

über Verlust und Trauer zur Verfügung.

Schon beim Betreten des

„Hauses der Sinne und würdigen

Abschiednahme“ sollen den Angehörigen

Wärme, Geborgenheit und

Sicherheit vermittelt werden. Hell,

freundlich und lichtdurchflutet wie

der Eingangsbereich präsentiert sich

das ganze Gebäude. Besprechungsräume,

Trauerhalle, Warteraum,

der neue „Raum zur Sonnenseite“

sowie die Abschiedsräume und die

neue Sargausstellung überzeugen

durch ein freundliches Ambiente.

Durch ein durchdachtes Raumkonzept

mit viel Licht und hellen Farben

ist eine Atmosphäre entstanden, die

der emotionalen Ausnahmesituation

Hagenentgegenkommt. “Das AbschiedsVond

haus ist ein Ort der freundlichen

Kritzler_1_38_CMYK_646_0909 Stille, in dem der Trauer Raum und fr

Zeit gegeben wird“, so Kritzler.

Haus der Sinne und

würdigen Abschiednahme

Heinrich Kritzler

www.bestattungshaus-kritzler.de

19


SG Eintracht Ergste feierte Straßenfest zum

125-jährigen Jubiläum

Ergste. Zu einem Straßenfest, organisiert

durch Fanta Harde mit

seinem Dream-Team, hatte die

SG Eintracht Ergste Ende Juni in

die Straße „Auf dem Hilf“ eingeladen.

Alle Abteilungen waren in

die Veranstaltung eingebunden.

Sie informierten an Ständen und

präsentierten ihr Angebot. Und

so gab es allerlei Interessantes für

sportlich Interessierte zu hören

20

Herrliches Sommerwetter und ein interessantes Programm waren Garanten

für ein erfolgreiches Straßenfest in Ergste

und auszuprobieren. Für Kurzweil

war gesorgt. Eine mit Besuchern

gefüllte Straße „Auf dem Hilf“ präsentierte

sich dem aufmerksamen

Betrachter an diesem Sonntag.

Eine perfekte Organisation sorgte

für einen reibungslosen Ablauf.

Mit zum Programm gehörten die

Bands Epochal und Fun4you, die

für den musikalischen Rahmen

verantwortlich zeichneten.

Erstes Reit- und Springturnier des

RV Bürenbruch

Zum 1. Turnier in der Vereinsgeschichte hatte der RV Bürenbruch am

1. Septemberwochenende eingelade

Bürenbruch. Zum 1. Turnier in

der Vereinsgeschichte überhaupt

hatte der RV Bürenbruch am Wochenende

5./6. September auf die

Reitanlage Schulte, dem Domizil

des Vereins, eingeladen. Ausgeschrieben

waren 14 verschiedene

Wettbewerbe. Im Vorfeld meldeten

sich 260 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer mit ihren Pferden

an, die über 500 Startplätze in den

Prüfungen reservierten. Angetreten

wurden am Turnierwochenende

insgesamt 343 Startplätze.

Nachstehend die Schwerter

Platzierungen bis Platz 3. Alle

Schwerter Ergebnisse sowie die

Erstplatzierten sind unter www.

in-stadtmagazine.de (Klick auf

Schwerte) nachzulesen.

Sommerfest in der Gartenanlage Ruhrtal

Ergste. Der Gartenbauverein

Schwerte-Ergste hatte am 23. August

zum diesjährigen Sommerfest

in der Kleingartenanlage „Ruhrtal“

eingeladen.

Bei Interesse der Gäste war die

Besichtigung der Gärten mit eingeschlossen.

Kleingärtner und

Besucher trafen sich in der Anlage

zum gemütlichen Beisammensein

bei Kaffee, Kuchen, Grillspezialitäten

und verschiedenen kalten

und warmen Getränken.Unter der

bewährten Leitung des Vorsitzen-

den Ralf Döppelmann fand das

diesjährige Fest wieder statt. Döppelmann

hatte den Vorsitz vor drei

Jahren abgegeben und sich erst

kürzlich wieder für dieses Amt zur

Verfügung gestellt. Der 1947 gegründete

Verein zählt derzeit 60

Mitglieder. 23 Gärten sind in der

Anlage zu finden. Das alljährlich

stattfindende Sommerfest wird

schon seit über einem halben

Jahrhundert veranstaltet. Es wurde

früher mit „Tag der offenen Tür“

bezeichnet.

Lichtendorf-Geisecker Schützen

bejubeln neuen König:

Mit zu den Höhepunkten des 41. Schützenfestes

der Lichtendorf-Geisecker

Schützen zählte der Festzug, der mit befreundeten

Vereinen durchgeführt wurde.

Karl-Heinz I. und Gabriele I. (Westermann)

präsentierten sich

der Öffentlichkeit

Lichtendorf/Geisecke. In fröhlicher

Kulisse präsentiert sich im

August das 41. Schützenfest des

Bürgerschützenvereins Lichtendorf-Geisecke.

Fahnen, Girlanden

und Grün zierten die Ortsteile mit

dekorativem Straßenschmuck, der

jedermann erkenntlich machte,

dass der Verein in gebührendem

Rahmen sein Schützen- und Volksfest

2009 feierte. Die Ermittlung

des neuen Schützenkönigs fand

am 15. August auf der Schießanlage

des Schützenheimes in Geisecke

statt. Der Königsvogel mit

Namen „Gustav“ musste „Federn“

lassen. Er wurde in Schwerte-Ost

hergestellt. Seine Spannweite be-

trug 1 Meter, sein Gewicht: etwa

5 kg. Krone, Zepter, Reichsapfel

und die beiden Flügel wurden

von den Kompaniemitgliedern,

traditionsgemäß mit der Königskompanie

beginnend, mit Kleinkalibermunition

abgeschossen.

Die Insignien fielen für: Rainer

Berau (Krone), Frank Meier (Zepter),

Patricia Schneider (Apfel),

Kevin Schneider (rechter Flügel),

Uwe Bürger (linker Flügel).Bis

zum Schießende in den frühen

Abendstunden wurden dann noch

139 Schuss Königsmunition benötigt.

21 Königsanwärter standen

am Start, um den hölzernen Vogel

aus dem Kugelfang zu schießen.

Der „Goldene Schuss“ schließlich

gelang Karl-Heinz Westermann.

Er regiert das Schützenvolk aus

Lichtendorf/Geisecke mit Ehefrau

Gabriele als Karl-Heinz I. und Gabriele

I. bis zum 42. Schützenfest.

Der neue König ist Mitglied der 1.

Kompanie. Am 23. August wurde

das neue Königspaar gekrönt

und tags darauf, am 24. August,

stellten sich Karl-Heinz I. und Gabriele

I. (Westermann) im Festzug

durch Geisecke der Öffentlichkeit

vor. Mit Dorfabend und Kehraus

im Festzelt beendeten die Bürgerschützen

am 25. August ihr diesjähriges

Schützenfest.


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Schwerte_96x125-BN 22.07.2009 12:55 Uhr Seite 1

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„Quer durch den Garten“

Johannes-Mergenthaler-Haus feierte sein erstes Sommerfest

nach der Renovierung des Seniorenzentrums

Das Seniorenzentrum „Johannes-

Mergenthaler-Haus“ an der Liethstraße

war auch in diesem Jahr

beim Sommerfest wieder „Publikumsmagnet“

für ehrenamtliche

Helfer und alle Interessierten aus

Schwerte. Aktueller Grund hierfür

war sicher nicht nur das Motto

„Quer durch den Garten“, sondern

auch, dass es - sozusagen im neuen

Gewand - nach der Renovierung

des Seniorenzentrums stattfand.

Der Wiedereinzug ins „Johannes

Mergenthaler Haus“ wurde zudem

mit einem Gottesdienst gefeiert,

der unter anderem vom Diakoniepfarrer

des Kirchenkreises

Iserlohn, Pfarrer Martin Wehn,

sowie der Altenheimseelsorgerin

Claudia Bitter gestaltet wurde.

Neues Schuljahr – neues Glück

Tipps für einen entspannten Start

Die Ferien sind vorbei. Gerade nach

der langen freien Sommerzeit fällt

es vielen Schülern schwer, sich wieder

auf die Schulzeit einzustellen.

Da ist es besonders wichtig, dass

Eltern durch eine richtige Vorbereitung

dazu beitragen, dass ihre Kinder

das Schuljahr mit Freude beginnen.

Die Schülerhilfe Schwerte hat

einige Tipps für einen erfolgreichen

Start zusammengestellt:

Spaß am Lernen

Lernen und Spaß, Motivation und

gute Gefühle hängen zusammen.

Der Mensch möchte gelobt und

belohnt werden. Vermitteln Sie Ihrem

Kind, dass Schule weniger eine

Pflicht als vielmehr eine Chance ist:

Schule bedeutet Interessantes und

Neues zu lernen, Freunde zu sehen,

gemeinsam Herausforderungen anzunehmen

und Aufgaben zu lösen.

Reden, reden, reden

Suchen Sie immer wieder den Kontakt

zu Ihrem Kind. Geben Sie ihm

Erstmals hatten die Besucher die

Gelegenheit, auch den neuen Sinnesgarten

beim Sehen, Riechen

und Fühlen der vielfältigen Pflanzen

„live“ zu erleben. Für das

leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Kaffee und Kuchen wurden

genauso gereicht wie Köstliches

vom Grill. Genießen konnten die

Besucher des Sommerfestes dies

im Cafe Rosengarten. Doch nicht

nur Gaumenfreuden wurden präsentiert.

So sorgten unter anderem

der Zitherkreis Ergste und der

Posaunenchor der Evangelischen

Kirchengemeinde für gute Unterhaltung.

Die Möglichkeit, das inzwischen

komplett belegte Haus

zu besichtigen, wurde zudem mit

großem Interesse genutzt.

die Möglichkeit, über seinen Schulalltag

zu sprechen. Wenn es in der

Schule mal nicht so rund läuft, nehmen

Sie rechtzeitig Kontakt mit der

Lehrerin oder dem Lehrer auf.

Mitschreiben

Vor allem die ersten Wochen des

neuen Schuljahres bringen viele

neue Informationen - neue Fächer,

neue Lehrer und ein neuer Stundenplan.

Helfen Sie Ihrem Kind, sich zu

organisieren und möglichst viel mitzuschreiben.

Ein Hausaufgabenheft

oder ein Planer sind ein Muss.

Fragen stellen

Motivieren Sie Ihr Kind, bei Unklarheiten,

sofort beim Lehrer oder bei

der Lehrerin nachzufragen. So werden

Lücken vermieden, die sonst

das ganze Jahr über mitgeschleppt

werden.

Weitere Informationen zum Schulstart

gibt es auch bei Ihrer Schülerhilfe

vor Ort sowie im Internet unter

www.schuelerhilfe.de/schwerte.

21


22

Viel Spaß beim ersten Sommerfest im

Seniorenhaus „Neue Caroline“

Großer Andrang herrschte beim ersten Sommerfest im Seniorenhaus

Ein vielfältiges Programm wurde

den Bewohnern des Seniorenhauses,

ihren Familien und

den zahlreichen Besuchern am

ersten Septemberwochenende

in Holzwickede geboten. Neben

zahlreichen musikalischen

und tänzerischen Einlagen von

verschiedenen Chören und

Tanzgruppen gab es auch ein

buntes Kinderprogramm. Für das

leibliche Wohl standen für jeden

Geschmack verschiedene Leckereien

zur Verfügung. Nach dem

großen Anklang, denn das Sommerfest

fand, soll es nun ein fester

Bestandteil im Aktionskalender

des Seniorenhauses werden. Für

Mitte November ist bereits für alle

Bewohner und Interessierte ein

Adventsbasar geplant. Geschäftsführer

Dierk Mohring hatte zudem

allen Grund zur Freude, denn das

vor neun Monaten eröffnete Seniorenhaus

verfügt bereits jetzt über

eine 90-prozentige Belegung. Da

es über 30 Interessenten gibt, wird

im nächsten Jahr mit einem weiteren

Gebäude das Angebot „Betreutes

Wohnen“ erweitert.

Auch tänzerische Einlagen wurden den

Besuchern geboten

Sprachentwicklung wird weiter fortgeführt:

Rucksack-Projekt in der

Kindertageseinrichtung Tausendfüßler

Beherrscht ein Kind seine Muttersprache

gut, kann es auch

eine Zweitsprache erfolgreich erlernen.

Und so ist für den Erfolg

in der Zweitsprache die Beherrschung

der Erstsprache von großer

Bedeutung.

Unter diesem Aspekt nehmen

derzeit in der Schwerter Kindertageseinrichtung

„Tausendfüßler“

11 Kinder und Mütter an einem

so genannten „Rucksack-Projekt“

teil. Ein derartiges Projekt gibt es

in Nordrhein-Westfalen nur noch

ein einziges Mal.

Im Projekt wird auf die Kompetenz

der Muttersprache gesetzt,

um die deutsche und türkische

Sprachentwicklung weiter fortzuführen.

Das Schwerter Konzept

berücksichtigt die Entwicklung

der Kinder in Bezug auf ihre Lebenswelt

in der Familie. Auch

werden Erzieherinnen und Mütter

Partner für die Sprachförderung

der Kinder.

Das Projekt wird sowohl in der Elternarbeit,

als auch bei der Arbeit

mit den Kindern von einer Kraft

durchgeführt, um so eine optimale

Abwicklung zu gewährleisten.

Finanzielle Zuwendung erhielt

die Einrichtung Anfang August

durch die Evangelische Frauenhilfe

Wandhofen, dem Lions Club

Schwerte und dem Türkischen

Verein.

Damit ist die Finanzierung für ein

Jahr gesichert, freut sich Juliane

Materna, die Leiterin der Kindertageseinrichtung.

Bei Arbeitsbesuch im Elsebad Bilanz gezogen

Ergste. Bilanz über die Freibadsaison

in diesem Jahr zogen die

Vorstandsmitglieder des Fördervereins

Bürgerbad Elsetal am

7. August, gemeinsam mit dem

Verwaltungsvorstand der Stadt

Schwerte. Bereits zum achten

Male traf sich die Verwaltungsleitung

unter Führung von Bürgermeister

Heinrich Böckelühr

mit Verantwortlichen des Elsebades

zur Arbeitsbesprechung.

Die nachmittägliche Besprechung

startete, wie auch schon in den

vergangenen Jahren, mit einem

Rundgang durch die gepflegte

Anlage, bei der sich neben dem

Bürgermeister auch der Erste Beigeordnete

Hans-Georg Winkler,

Stadtkämmerer Peter Schubert

und die Bereichsleiterin „Zentrale

Dienste“ Jutta Götzke ein Bild

über die innerhalb des letzten

Jahres gemachten Veränderungen

machen konnten.

Mit dem Verlauf der Saison 2009

sei man bisher weitgehend zufrieden,

erklärte Geschäftsführerin

Annette Wild. „Fast 30 Prozent

Verwaltungsvorstand und Vorstand des Fördervereins Bürgerbad Elsetal besichtigten

gemeinsam die Anlage und besprachen aktuelle Themen

der zurzeit etwa 75.000 Besucherinnen

und Besucher haben eine

Tageskarte erworben. 70 Prozent

hingegen sind im Besitz einer

Jahres- oder Zehnerkarte.“ Darüber

hinaus laufen die zahlreichen

Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene

in diesem Sommer mit

erheblich größerer Beteiligung als

bisher.

„Der regelmäßige Besuch des Verwaltungsvorstandes

im Elsebad

dient nicht nur der Besprechung

aktueller Themen, sondern drückt

auch die Wertschätzung der Stadt

Schwerte gegenüber dem Elsebad

und seinen vielen ehrenamtlichen

Helfern aus“, betonte Bürgermeister

Böckelühr.

Junghandwerkerinnen und Junghandwerker

feierlich in den Gesellenstand erhoben

Schwerte/Kreis. Neue Fachkräfte

stehen dem Kreis Unna zur Verfügung:

Das Handwerk in der Region

sprach in der Stadthalle Unna

156 Handwerkerinnen und Handwerker

nach erfolgreichen Gesellenprüfungen

von den Verpflichtungen

ihrer Lehrverträge frei.

Festredner Jenz Rother, Bürgermeister

der Gemeinde Holzwickede,

und Oberstudiendirektor Markus

Andree vom Lippe-Berufskolleg

Lünen, der im Namen aller Berufsschulen

die Verabschiedung

übernahm, beglückwünschten die

jungen Fachkräfte. Tischlergeselle

Adrian Mann aus Unna dankte

als Redner der Absolventen den

Betrieben, Schulen, Eltern und

Freunden für die Begleitung während

der Lehrzeit. Begrüßt wurden

aber auch die neuen Lehrlinge, die

ihre Ausbildung gerade erst begonnen

haben. Stellvertretend für alle

anderen erhielten der angehende

Maler und Lackierer Robin Glowsky

von der Firma Thomas Glowsky

und der angehende Elektroinstallateur

Stefan Rabe von der Firma

Dieter Leibold ein Präsent aus den

Händen ihrer Obermeister Erwin

Simon und Rudolf Hering. Der

stellvertretende Kreishandwerksmeister

Ernst Fischer wünschte ihnen

viel Glück und Erfolg auf dem

Weg in den angestrebten Beruf.

Die beiden allerbesten Prüflinge,

Tischlergeselle Tobias Busch aus

Bönen, der bei der Werkstatt Unna

gelernt hat, und Raumausstatterin

Sandra Notorft aus Lippstadt, die

bei Rudolph Meschede in Rüthen

in die Lehre ging, wurden mit besonderen

Preisen geehrt.


Festrede liegt in erweiterter Druckfassung vor

Die viel beachtete Festrede zum

Jubiläum des Ruhrtalmuseums

von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus,

im Oktober 2008, ist in

einer erweiterten Druckfassung

erschienen. Mit dem Titel „75

Jahre Ruhrtalmuseum, Ein Ort der

Erinnerung“ werden auf über 40

Seiten die Geschichte des Ruhrtalmuseums

und seines Gründers,

Josef Spiegel, nachgezeichnet.

Das Heft enthält zahlreiche Abbildungen,

von denen einige, die aus

dem Nachlass Josef Spiegel stammen,

zum ersten Mal veröffentlicht

werden.

Prof. Dr. Reininghaus erläutert in

seinen Ausführungen die Hintergründe

der späten Museumsgründung

1933 sowie den Werdegang

des Museums und seines Leiters

durch die nationalsozialistische

Zeit und die Nachkriegszeit bis

1977. Das Heft ist in einer Auf-

Die Festrede zum Jubiläum des

Ruhrtalmuseums von Prof. Dr. Wilfried

Reininghaus ist in einer erweiterten

Druckfassung erschienen.

lagenhöhe von 200 Exemplaren

erschienen und im Museum für

4 Euro erhältlich, während der

üblichen Öffnungszeiten (Di.-So.

11-17 Uhr).

Seit Anfang Juli 2009 hat Dortmund Holzen

ein neues Maskottchen

Ein Nashorn für Holzen - gestiftet vom Glas und Rahmen-Team

Zum 10. Firmenjubiläum stiftete

das Glas und Rahmen-Team

seiner Wahlheimat Holzen ein

Maskottchen. Das weiße Nashorn,

„GlaRah Glashorn“ getauft,

ziert jetzt den Eingang zu den Geschäftsräumen

in der Kreisstraße.

In den nächsten Tagen bekommt

GlaRah - übrigens nachts beleuchtet

- noch ein gläsernes Horn

und macht damit seinem Namen

alle Ehre.

Glas und Rahmen – „alles aus

Glas und noch viel mehr“, haben

Dirk Hanné und Günther

Weßlowski den Slogan ihrer Firma

aktualisiert. „Durch meine

langjährige Tätigkeit im Prüfungsausschuss

NRW für Glasmeister

bin ich immer auf dem aktuellsten

Stand, was das Handwerk und die

Möglichkeiten mit Glas betrifft“,

erklärt Dirk Hanne begeistert.

Der erfahrene Glasermeister liebt

die besondere Herausforderung

in der Gestaltung mit Glas. So

kreierte er mit seinem Team eine

hinterleuchtete Tür mit LED-

Sternenhimmel, einen gläsernen

Heizkörper oder einen Lautsprecher

in edlem Glasdesign. Weitere

Informationen im Internet

unter www.glas-und-rahmen.de.

Stadt und SG Eintracht Ergste erneuern

Nutzungsvertrag

Pünktlich zum Schulbeginn unterzeichneten

Mitte August Bürgermeister

Heinrich Böckelühr und

Erster Beigeordneter Hans-Georg

Winkler, gemeinsam mit den

Vorstandsmitgliedern der SG Eintracht

Ergste, Klaus Niemann, Uta

Blumbach und Dirk Hüsken, den

neuen Nutzungsvertrag für das

Lehrschwimmbecken Ergste.

Schon am 31. Dezember des vergangenen

Jahres war der am 28.

April 2004 zwischen der Stadt

Schwerte und der SG Eintracht

geschlossene Nutzungsvertrag

für das Lehrschwimmbecken abgelaufen.

In der Zwischenzeit

wurde die Schwimmhalle jedoch

weiterhin durch die SG Eintracht

Ergste betrieben. Bereits zu dem

Zeitpunkt war man sich aber einig,

dass der neue Nutzungsvertrag

erst nach dem Einbau des

neuen Hubbodens abgeschlossen

werden sollte. Der alte Hubboden

war mittlerweile genauso alt

wie das 1969 erbaute Schwimmbecken

und wurde während der

Sommerferien komplett erneuert.

Die Kosten für die Sanierung des

Bodens: knapp 144.200 Euro.

Nach der jetzt erfolgten Fertigstellung

kann das Lehrschwimmbecken

wieder voll genutzt werden.

Die SG Eintracht Ergste ist nicht nur

verantwortlich für die Schwimmhalle,

sondern trägt auch einen

Teil der jährlich anfallenden Betriebs-

und Unterhaltungskosten

für das Lehrschwimmbecken.

Amtsübergabe beim Rotary Club Schwerte/Ruhr:

„Charly“ Lindner übergibt an Nachfolger

Joseph Bender

v. l.: „Charly“ Lindner, Dr. Heinrich Wiggermann, „Jupp“ Bender

Pünktlich zum Ende des rotarischen

Jahres (Juli bis Juni) erfolgte

kürzlich traditionsgemäß

die Übergabe der Ämter der

Schwerter Rotarier. In der angenehmen

Atmosphäre des Hauses

Ledendecker übergab Hans-

Heinrich („Charly“) Lindner das

Amt des jährlich wechselnden

Präsidenten an seinen Nachfolger

Joseph („Jupp“) Bender. In seiner

Ansprache verglich Lindner seine

Tätigkeit und die seines stets

dienstbeflissenen Sekretärs Martin

Kolöchter mit der eines Trainers

der Schwerter rotarischen Fußballmannschaft,

bei der die Spieler

und deren Frauen zum Gelingen

des rotarischen Gesamterfolges

beigetragen haben.Lindner und

seine Mannschaft hatten sich für

das vergangene Jahr drei Schwerpunkte

gesetzt. Einmal der Bereich

des Gemeinwohls, der in Zeiten

ständig knapper ausfallender

Steuermittel besondere Aufmerk-

samkeit und Beachtung verdient.

So konnten im vergangenen Jahr

durch großzügige Spenden und

aktive Mithilfe durch persönlichen

Einsatz knapp 12000 Euro „locker“

gemacht werden, die teils

als Anschubfinanzierung, teils als

Dauerspende für wichtige soziale

Projekte aufgewandt wurden.

Weiterhin wurde der internationale

Jugendaustausch engagiert gefördert,

und schließlich lag allen

Schwerter Rotariern die Pflege der

rotarischen Freundschaft am Herzen

- in Deutschland, wie auch

in Europa mit den Partnerclubs in

den Niederlanden und Italien.

Lebhafter Dank erging an den

seit Jahren engagierten Clubmeister

Horst Helmut Nagel und den

langjährigen Experten in Sachen

Öffentlichkeitsarbeit Heinz Herrmann

Horstendahl. Für Joseph

Bender und seine neue Mannschaft

lautet nun die Parole: Kurs

wie bisher und volle Kraft voraus!

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