Mittelalter-Markt - Neuss Marketing

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Mittelalter-Markt - Neuss Marketing

Mittelalter-Markt

9. bis 11. Oktober 2009


So feiern die Neusser ihr Münster

MITTWOCH, 7. OKTOBER

18 Uhr

Ökumenischer Vespergottesdienst

(Quirinusmünster)

20 Uhr

Vortrag: Kirchen und Klöster

in Neuss im Mittelalter

(Kardinal-Frings-Haus)

DONNERSTAG, 8. OKTOBER

Ausstellung:

Schüler-Kunstwettbewerb

„800 Jahre Quirinusmünster“,

bis 24. Oktober (Sparkasse

Neuss, Foyer, Oberstraße)

19.30 Uhr

Vortrag: Faszination Wallfahrt

– Wallfahrten im

Rheinland früher und heute

(Weiterbildungszentrum Hafenstraße

29, Raum 12)

20 Uhr

Even Song – Musikal. Abendgebet

(Quirinusmünster)

FREITAG, 9. OKTOBER

10 bis 16 Uhr

Sonderpostamt am Neusser

Rathaus

10 bis 18 Uhr

Silberne Gedenkmünze:

Münzpräge-Aktion vor der

Tourist Info

17 Uhr

Eröffnung des dreitägigen

Quirinus-Mittelaltermarktes

auf Münsterplatz und

Freithof

18 Uhr

Feierliches Hochamt

(Quirinusmünster)

19.45 bis 21.30 Uhr

Kulturprogramm open air

„Im Jahre 1209 nach der Menschwerdung des Herrn ...“: der Grundstein des Quirinusmünsters.

SAMSTAG, 10. OKTOBER

11 bis 22 Uhr

Mittelaltermarkt auf Münsterplatz

und Freithof

Kulturprogramm open air

12 Uhr

Pferdesegnung auf dem

Münsterplatz

19 Uhr

Hl. Messe (Quirinusmünster)

SONNTAG, 11. OKTOBER

10 Uhr, 11.30 Uhr

Hl. Messen (Quirinusmünster)

11 bis 18 Uhr

Mittelaltermarkt

18 Uhr

Hl. Messe (Quirinusmünster)

SAMSTAG, 31. OKTOBER

18 Uhr

Feierliches Pontifi kalamt

mit dem Kölner Erzbischof

Joachim Kardinal Meisner

(Quirinusmünster)


Oktober 2009

Liebe

Neusser,

liebe

Gäste und

Freunde

unseres

Münsters!

„St. Quirin“ – der Begriff

wird in Neuss sowohl für

den Stadtpatron als auch

das nach dem christlichen

Märtyrer benannte

Münster gebraucht.

In diesen Tagen steht der

spätromanische Sakralbau,

der ohnedies das

Stadtbild prägt wie kein

anderes Gebäude, im Mittelpunkt

der Aufmerksamkeit.

Aus gutem

Grund: Am 9. Oktober

1209 wurde der bis heute

gut sichtbare Grundstein

zu diesem bauhistorischen

Kleinod gelegt.

Und das feiern die

Neusser mit einem großen

Festprogramm.

Herbert Napp,

Bürgermeister der Stadt Neuss

In diesem Jahr kann Neuss ein

besonderes Jubiläum begehen,

denn das mächtige Quirinusmünster

besteht 800

Jahre. Zwar gab es Vorgängerbauten,

aber Baumeister Wolbero

begann am 9. Oktober

1209 damit, die bestehende

Kirche in einen großen spätromanischen

Sakralbau zu verwandeln.

Neuss besitzt damit

ein bauhistorisches Kleinod.

Dieses Gotteshaus ist Wahrzeichen

unserer Stadt. Der

Patron dieser Kirche, der heilige

Quirinus, ist zugleich unser

Stadtpatron. Der gern benutzte

Begriff „Quirinusstadt“

benennt die Identifi kation der

Menschen mit „ihrem“ Heiligen.

In diesem Sinne feiern

wir im Jahr 2009 nicht nur ein

kirchliches, sondern auch ein

städtisches Jubiläum.

Gemeinsam mit der katholischen

Pfarrei St. Quirin haben

städtische und freie Kultureinrichtungen

für die 800-Jahr-

Feier ein attraktives Kulturprogramm

entwickelt.

Neuss Marketing beteiligt sich

an diesem Jubiläumsprogramm

mit einem Mittelaltermarkt

vom 9. bis 11. Oktober

auf dem Münsterplatz und dem

Freithof. Handwerker, Musikanten,

Händler, Schankwirte

und Ritter werden uns mit

einem bunten Programm ins

Mittelalter zurückversetzen.

Auf die Veranstaltungen und

die zahlreichen Begegnungen

mit Ihnen und unseren Gästen

freue ich mich.

Ihr Herbert Napp

Bürgermeister

Msgr. Guido Assmann,

Oberpfarrer am Quirinusmünster

Am 9. Oktober 2009 feiern wir

den Jahrestag der Grundsteinlegung

unseres schönen Quirinusmünsters.

Es ist Zeugnis

eines lebendigen katholischen

Glaubens. Jeden Tag werden

rund 200 bis 350 Kerzen am

Marienbild im Eingangsbereich

angezündet. Die Quirinuswallfahrt

und die Verehrung unseres

Pfarr- und Stadtpatrons erfreuen

sich großer Beliebtheit.

Das Quirinusmünster wird

wahrgenommen als geistlicher

Mittelpunkt unserer Stadt.

Unsere Vorfahren haben uns

diese wunderschöne Kirche

erbaut und anvertraut. Tradition

verpfl ichtet! Das spüren

alle, die im Münster die Liturgie

mitfeiern. Welch großen

Mut hatten die 27 Stiftsdamen

vor 800 Jahren, in einer Stadt

mit rund 4.000 Einwohnern,

diesen Kirchenbau anzufangen.

Sie wussten, dass sie die

Fertigstellung nicht erleben

würden. Aber es war ihnen

Verpfl ichtung und Freude, ein

solches Werk zu beginnen.

Es ist ein großartiges Zeichen,

dass sich viele Menschen in

Neuss am Festprogramm aktiv

beteiligen. Ich lade die Besucher

herzlich ein zur Festmesse

am 9. Oktober um 18 Uhr

und auch zu den festlichen

Gottesdiensten am Sonntag.

Gott erhalte uns auf die Fürsprache

des hl. Quirinus unsere

schöne Münsterkirche

und den Frieden in unserer

Stadt Neuss.

Herzlich grüße ich Sie!

Msgr. Guido Assmann

Oberpfarrer

GRUSSWORTE | 3

Peter Rebig,

Geschäftsführer Neuss Marketing

Aus Anlass „800 Jahre Quirinusmünster“

wird Neuss Marketing

vom 9. bis 11. Oktober die

Plätze rund ums Münster mit

einem Mittelaltermarkt ins 13.

Jahrhundert zurückversetzen.

Auf Münsterplatz und Freithof

zeigen Handwerker, Händler,

Schankwirte und Musikanten

ihre Künste. Ritter schlagen

an drei Tagen in Neuss ihr Lager

auf. Spielleute und Gaukler

entführen die Besucher in

eine vergangene Welt.

Eine Bauhütte mit allen dazugehörigen

Gewerken wird den

Münsterplatz bestimmen. Die

Besucher können zusehen und

auch selbst mit Hand anlegen,

wenn Steinmetz, Schmied,

Schreiner oder Zimmermann

ihrer Arbeit nachgehen.

Natürlich wird es auch zeitgemäße

Verkostungen geben:

Met und Bier werden in Tavernen

an Handwerker, Ritter

und Volk (Sie!) ausgeschenkt.

Brotspezialitäten gibt es bei

den Marktbäckern, Schwein

am Spieß in der Garbräterei.

Ein herausragendes Erlebnis

gibt es am Samstag: Reiter

mit ihren Pferden ziehen vom

Rennbahngelände aus in einer

Prozession zum Münster, wo

Msgr. Oberpfarrer Guido Assmann

die Pferde segnet.

Ich wünsche den Neusserinnen

und Neussern sowie den

Besuchern viel Vergnügen bei

der Reise ins Mittelalter.

Herzliche Grüße

Peter Rebig

Geschäftsführer

Neuss Marketing


4 | MITTELALTERMARKT

Eintauchen in das Jahr des Herrn 1209:

Mittelaltermarkt rund um das Münster.

Wie lebten die Menschen in

Neuss damals, Anno Domini

1209, als Meister Wolbero

den Grundstein zum Quirinusmünster

legte? Wie arbeiteten

und stritten, aßen

und feierten sie? Ein wenig

vom Lebensgefühl des 13.

Jahrhunderts können die

Neusser und ihre Gäste am

Wochenende schnuppern.

Anlässlich des Münster-Jubiläums

werden die Plätze

rund um St. Quirin ins hohe

Mittelalter zurückversetzt –

mit Handwerkern, Händlern

und Rittern, Schankwirten,

Gauklern und Musikanten.

„Drei Tage lang können die

Besucher auf dem Münsterplatz

und dem Freithof in

die Zeit vor rund 800 Jahren

zurückreisen“, kündigt Peter

Rebig, Geschäftsführer des

Veranstalters Neuss Marketing,

an.

Welch ehrgeiziges Vorhaben

der Bau eines so gewaltigen

und prächtigen Gotteshauses

für die Menschen

in jener Epoche war, davon

vermitteln die Handwerker

der Dombauhütte einen Eindruck.

Die Meister und ihre

Gesellen öffnen am Freitag

um 17 Uhr ihre Hütten und

Oktober 2009


Oktober 2009 MITTELALTERMARKT | 5

beginnen mit ihrer Arbeit.

Für die drei Festtage haben

sie sich allerhand vorgenommen:

Sandsteine sollen

behauen werden, daraus

Wappen entstehen. Eisenhaken

sind zu schmieden,

und mancher benötigt vielleicht

einen neuen Balken

vom Zimmermann. Derweil

prüfen die Honoratioren auf

ihrem Rundgang über den

Markt unter den wachsamen

Augen des Marktvogtes Thomasius

Waren und Gewichte

an den Verkaufsständen der

Händler. Die bieten mancherlei

feil, was für den Alltag

im Hochmittelalter nützlich

und schön ist: Messer, Gefäße

und hölzernes Besteck,

feine Tuche und edle Haarspangen,

Silberschmuck und

wohlige Düfte.

Vorsicht auf dem Weg zum

Freithof: Hier lagern wilde

Gesellen, die liebend gern zu

Schwert und Schild greifen,

um sich zu schlagen. Zwischen

den Zelten auf dem

Freithof soll es gar alle zwei

Stunden richtig krachen,

wenn die Ritter von „Kalios“

in Kettenhemd und Waffenrock

oder voller Rüstung aufeinander

losgehen.

Richtig zünftig geht

es los, wenn am

Freitag die „Streuner“

den Markt musikalisch

eröffnen.

Lustige Lieder, freche

Sprüche und muntere

Klänge zum Tanzen und

Mitsingen sind das Markenzeichen

der Truppe. Die

bekommt am Samstag Verstärkung.

Dann stehen auch

die „Sandsacks“ auf der kleinen

Bühne auf dem Freithof.

Dass es im Mittelalter keineswegs

prüde zuging, beweist

ein Blick ins Badehaus, wo

Frauen und Männer gemeinsam

in die Bottiche steigen.

Gegen den Hunger gibt‘s frisches

Brot oder Schwein am

Spieß, den Durst stillen Met

und Bier in den Tavernen.

Markt im Mittelalter – dabei

ging es nie nur um den Austausch

von Waren. Vielmehr

war ein Markt immer auch

Umschlageplatz für Neuigkeiten,

versprach Abwechs-

Spielen anno dazumal

Mit einem historischen Handkurbel-Karussell

einige Runden

drehen, mit der Armbrust die

eigene Treffsicherheit testen

oder sich ein Armband aus Leder

fertigen - Kindern bieten

sich viele attraktive Möglichkeiten

auf dem Mittelaltermarkt.

Wie wäre es etwa mit

einem selbstgefi lzten Ball oder

Haarband? Als Steinmetze dürfen

sich Mädchen und Jungen

lung vom recht grauen und

harten Alltag und bot Unterhaltung.

Und so mischen

sich auch beim Quirinus-

Mittelaltermarkt gleich drei

Gaukler unters Volk, beeindrucken

mit wilden Jonglagen

und belustigen ihr Publikum

mit derben Sprüchen.

Info Der Quirinus-Mittelaltermarkt

ist am Freitag von 17 bis 22 Uhr

sowie Samstag von 10 bis 22 Uhr

und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

in der Dombauhütte auf dem

Münsterplatz versuchen. Und

auf dem Freithof geht‘s hoch

her beim Mäuseroulette oder

auf der Schiffschaukel.

Im Ritterlager können junge

Knappen selbst ein Schwert zur

Hand nehmen, einen Blick in

die Kochtöpfe werfen oder den

Frauen beim Fertigen der Waffenröcke

zusehen.


Martin Flecken

Pfarrgemeinderatsvorsitzender

Pfarrei St. Quirin

„Als bei der Öffnung

des Quirinus-Schreins

im Jahr 2000 auf

einer Urkunde der

Name meines Urgroßonkels

Peter Josef

Flecken auftauchte,

war das ein besonderes

Erlebnis. Nicht

nur wegen der emotionalen

Ereignisse

wie Taufen und Erstkommunionfeiern

unserer vier Kinder

ist das Neusser Münster

für mich die

schönste Kirche der

Welt, die längst verdient

hätte, den Titel

einer päpstlichen

Basilika zu tragen.“

Ernst Freistühler,

Vorsitzender

Neusser Heimatfreunde

„Die Heimatfreunde

sind stolz auf dieses

tolle Wahrzeichen

unserer Stadt. Zur

800-Jahr-Feier des

Münsters haben wir

die Stele vor der

Sakristei herrichten

lassen. Ich bin im

‚Schatten von St.

Quirin‘ geboren und

war lange Messdiener.

Es wäre schön,

wenn das Quirinusmünster

als Pilgerstätte

wiederbelebt

würde.“

Jessica Günther (9),

Chefredakteurin

„Quirinus-Blättchen“

„Mit der Quirinus-AG

an meiner Schule,

der Kreuzschule, haben

wir das Münster

mehrere Male besichtigt.

Besonders

schön fi nde ich den

verzierten Schrein.

Es ist schon toll, welchen

Aufwand da jemand

betrieben hat,

um die Knochen vom

heiligen Quirinus

für die Nachwelt zu

erhalten und eine

schöne Erinnerung an

ihn zu schaffen.“

Münsterplatz

1 Bauhütte mit Steinmetzen

2 Handkurbelkarussell

3 Schreibstube

4 Filzerei

5 Sattlerei

6 Leder-Punzierwerkstatt

7 Rüstkammer

8 Zimmerei

9 Weberei

10 Silberschmied

11 Lederer

12 Taverne

13 Krämerei mit Naschwerk

14 Weberei

15 Schäferei

16 Schmuck- und

Geschmeidehändler

17 Lederwaren-Kramer

18 Schmiede

19 Seilerei

20 Kinderarmbrustschießen

21 Eierpfannkuchen

22 Duftmischer und Parfumeur

Gleich geseh‘n: Der Markt

Vom Münsterplatz zum Freithof

23 Krämerei

24 Bäcker

25 Steinhändler

26 Händler von Elfen und Drachen

27 Seifensiederei

28 Händler von Schreibfedern,

Büchern und köstlichem Met

29 Antiquarisches zum Quirinusmünster

30 Gewandung

31 Schuhe aus alter Zeit und Krämerey

32 Perlenmacher

Freithof

33 Kinderschiffschaukel

34 Mäuseroulette und andere

Kinderspiele

35 Kinderschminken

Ritterlager

Badehaus

Schlemmerey

Bühne

Der Wochenmarkt am Samstag, 10. Oktober, wird auf den Markt verlegt.

Programm Münsterplatz (Auszug)

Freitag, 9. Oktober

17.00 Uhr Eröffnung des Marktes

durch die stellvertretende Bürgermeisterin

Angelika Quiring-Perl und

Oberpfarrer Msgr. Guido Assmann

18.00 Uhr Heilige Messe im Münster

19.00 Uhr „Die Streuner“

19.30 Uhr Uhr Gaukler Lupus

20.00 Uhr Narr Lautn Hals

Samstag, 10. Oktober

12.00 Uhr Pferdesegnung

13.30 Uhr Die Sandsacks

18.00 Uhr Gaukler Götz von B.

19.00 Uhr Heilige Messe im Münster

19.45 Uhr Uhr Feuriges zur Nacht

20.00 Uhr Die Streuner

Sonntag, 11. Oktober

11.00 Uhr Rundgang der Honoratioren

11.30 Uhr Heilige Messe im Münster

13.00 Uhr Götz von Berlichingen:

Messerjonglage

16.00 Uhr Lupus der Gaukler

Programm Freithof (Auszug)

Freitag, 9. Oktober

Kartographie: Stadt Neuss - der Bürgermeister, LVN (23/2), 09/2009

18.00 Uhr Kampftraining und

Waffenschau im Ritterlager

19.00 Uhr Narr Lautn Hals

20.00 Uhr Die Streuner

20.45 Uhr Feuriges zur Nacht

Samstag, 10. Oktober

12.00 Uhr Kämpfe zur Mittagszeit

12.30 Uhr Götz von B. jongliert

14.30 Uhr Waffenschau und Kämpfe

17.00 Uhr Ritterlicher Zweikampf

19.00 Uhr Lupus mit großem Finale

20.30 Uhr Sandacks: Irish Folk

Sonntag, 11. Oktober

11.30 Uhr und

13.30 Uhr Waffenschau und

Kampftraining im Ritterlager

15.45 Uhr Ritterl. Zweikämpfe

16.00 Uhr Die Sandsacks

17.30 Uhr Musikanten, Gaukler

und Ritter sagen Neuss Lebewohl

18.00 Uhr Marktende

Sr. Vera Maria,

Ordensschwester

Kloster Marienberg:

„Aus den Fenstern

im zweiten Stock

unseres Klosters haben

wir den wunderschönen

Blick auf

die Kuppel des Münsters.

Wir erfreuen

uns täglich daran,

besonders in der

Weihnachtszeit,

wenn das Lichterkreuz

angebracht

ist. Das Münster ist

für mich ein anziehender

Mittelpunkt,

der mich zur kurzen

Einkehr einlädt.“

Dr. Christiane Zangs,

Kulturdezernentin

Stadt Neuss:

„Das Quirinusmünster

ist das wichtigste

Baudenkmal der

Stadt, der heilige

Quirinus auf der Kuppel

die bedeutendste

Identifi kationsfi gur

für die Neusser. Diese

einende Funktion

über alle Schichten

der Bevölkerung

hinweg empfi nde

ich als sehr positiv

für Neuss. Sie zeigt

sich auch darin, dass

im Rahmen der Michaelsvesper

der

evangelische Bischof

Huber im katholischenQuirinusmünster

predigte.“

Otto Saarbourg,

Architekt und

Münster-Führer:

„Jeden Samstag um

11.30 Uhr erlebe ich

beim ‚Orgelkonzert

zur Marktzeit‘ diesen

wunderschönen

Raum, erfüllt von

Musik, und denke

über die vergangene

Woche nach. Auch

als evangelischer

Christ zünde ich in

der Quirinus-Kapelle

eine Kerze an. Die

Baumeister des Münsters

muss der heilige

Geist inspiriert

haben.“


8 | PROGRAMM

Silberner Quirinus-Taler

Als hochwertige Erinnerung an

den eigentlichen Jubiläumstag

wird am 9. Oktober 2009,

wenn sich die Grundsteinlegung

zum Neusser Quirinusmünster

zum 800. Mal jährt,

eine silberne Gedenkmünze

hergestellt. Vor den Augen des

Publikums prägt ein historischer

Fallhammer den Quirinus-Taler,

der so aussehen

wird wie die Medaille beim

historischen Stadtfest „Zeitsprünge“.

Diesmal allerdings

wird die attraktive Münze, in

stark limitierter Edition als edles

Sammlerstück, aus reinem

Silber bestehen. In Anlehnung

Der Neusser Stadtpatron ist

auch Schutzheiliger der Pferde

und Reiter. Am Samstag

wird der Neusser Oberpfarrer

Msgr. Guido Assmann darum

auf dem Münsterplatz eine

Pferdesegnung vornehmen.

Quirinus-Ritte sind in einigen

Verehrungsorten des Heiligen

fester Brauch. In Neuss – trotz

Galopprennbahn – nicht. Zwar

fand 2008 im Rahmen des

Jubiläums-Schützenfestes in

Allerheiligen eine große Pferdesegnung

statt, doch stadtweit

gab es etwas ansatzweise

Ähnliches zuletzt Mitte der

60er Jahre. Damals wurde die

Standarte des Kreis-Pferdesportverbandes

gesegnet, und

Reiter aus dem ganzen Stadtgebiet

formierten sich zu einem

Sternenritt, wie sich Pferdezüchter

Friedhelm Tillmann

(59) erinnert. Der Besitzer von

Gut Neuhaus in Grevenbroich-

Neukirchen koordiniert den

Ablauf der Pferdesegnung am

Samstag anlässlich des Münster-Jubiläums.

Im Schatten

der Stiftskirche wird Oberpfarrer

Msgr. Guido Assmann

gegen 12 Uhr die Reiter und

ihre Pferde auf dem Münsterplatz

segnen und für sie um

den Beistand des heiligen Quirinus

bitten.

an „800 Jahre Quirinusmünster“

wird die Aufl age auf nur

80 Exemplare beschränkt. Die

Medaillenschmiede Niederrhein

ist am Freitag von 10 bis

18 Uhr vor der Tourist Information

in Aktion.

Pferdesegnung

auf dem Münsterplatz

Treffpunkt der Teilnehmer ist

um 11 Uhr der Parkplatz der

nahen Galopprennbahn. Dort

formiert sich der Zug und bewegt

sich in einer feierlichen

Prozession – unter Polizeischutz

– Richtung Quirinusmünster,

wo die Tiere einen

Halbkreis bilden. „Etwas geübt

sollten die Reiter schon

sein“, sagt Friedhelm Tillmann

und weist zugleich darauf hin,

dass auf musikalische Begleitung

verzichtet wurde, um die

Tiere nicht nervös zu machen.

Einige Gruppen, wie das

Further Artilleriekorps und

das Reiterkorps Grevenbroich-

Neukirchen, haben ihre Teilnahme

bereits zugesagt, darüber

hinaus sind Einzelreiter

gemeldet. „Für viele ist natürlich

die Aussicht auf einen anschließenden

Ausritt über die

Rennstrecke der Galopprennbahn

reizvoll“, weiß Tillmann,

„über eine Sandbahn von anderthalb-

bis zweitausend Metern

zu galoppieren, vermittelt

das Gefühl dafür, wie groß so

eine Runde ist.“ Auch, wer

sich noch am Morgen spontan

zur Teilnahme an der Pferdesegnung

entscheidet, ist willkommen.

Tillmann: „Wenn wir

mit hundert Reitern auf dem

Münsterplatz erscheinen, wäre

das super. Zur Not bringen wir

aber auch noch mehr unter.“

Oktober 2009

Tagesstempel im Sonderpostamt

Nicht nur Philatelisten wird es

freuen: Aus Anlass der Feierlichkeiten

zur Grundsteinlegung

des Quirinusmünsters

vor 800 Jahren hat der Verein

der Briefmarkenfreunde Neuss

unter der Federführung seines

Vorsitzenden Wilhelm Müller

bei der Deutschen Post AG einen

Sonderstempel für den 9.

Oktober 2009 beantragt. Die

Post AG hat nun den Stempel

freigegeben: Er zeigt das Logo

der Jubiläumsveranstaltung,

die Silhouette des Quirinusmünsters.

Ferner gibt der Verein

einen Sonderbriefumschlag

heraus, auf dem der Grund-

stein des Neusser Münsters

abgebildet ist. Der Umschlag

ist mit der Sonderbriefmarke

zum 100. Geburtstag von

Kardinal Höffner frankiert und

mit dem Sonderstempel zum

Münsterjubiläum versehen.

Darüber hinaus werden aber

auch Blankoumschläge bereit

gehalten. Briefumschlag und

Tagessonderstempel sind am

Freitag, 9. Oktober, in der Zeit

zwischen 10 und 16 Uhr beim

Sonderpostamt im Postbus vor

dem Rathaus beziehungsweise

dem Stand der Briefmarkenfreunde

unter den Rathausarkaden

erhältlich.

Fromme Reittiere? Pferdesegnung aus Sicht des Karikaturisten Küfen.


Oktober 2009

MÜNSTER | 9

Ziel mittelalterlicher Pilgerströme

Scherzhaft wurde das Neusser

Quirinusmünster auch schon

als „schönste romanische

Kirche Kölns“ bezeichnet.

Tatsächlich ist das Gotteshaus,

zu dem vor 800 Jahren

der Grundstein gelegt wurde,

baugeschichtlich einzigartig.

Die markante Silhouette mit

barocker Kuppel und dem

Standbild des Stadtpatrons

besitzt großen Wiedererkennungswert

und prägt das

Stadtbild. Frommen Pilgern,

die sich Neuss im Mittelalter

näherten, um die Gebeine des

Märtyrers Quirinus zu verehren,

präsentierte sich die

Münsterkirche jedoch völlig

anders. Wer ältere Darstellungen

der Neusser Hauptkirche

studiert, muss zweimal hinschauen,

denn Meister Wolbero

hatte eine Kirche mit zwei

hohen Spitztürmen ersonnen.

Die reckten sich, im Westen

hundert Meter hoch, in den

Himmel, bis ein Blitzschlag

am 6. Februar 1741 einen

verheerenden Brand auslöste.

Statt einer originalgetreuen

Rekonstruktion erhielt das

Quirinusmünster dem Zeitgeschmack

entsprechend eine

St. Quirin, um 1830-1840 (Quelle: Stadtarchiv Neuss)

Kuppel, von der seither Stadtpatron

Sankt Quirin über die

Neusser wacht, und ein fl aches

Pyramidendach. Es war

nicht das erste Gotteshaus

auf diesem geschichtsträchtigen

Boden, zu dem Magister

Wolbero im Jahre 1209 den

Grundstein legte. Mehrere

Vorgängerbauten sind belegt.

Zu den Gründen der 27 Stiftsdamen

des Quirinusstiftes, zu

Beginn des 13. Jahrhunderts

in einer Stadt mit damals nur

St. Quirin, 1678 (Quelle: Stadtarchiv Neuss)

4000 Einwohnern ein solch

kolossales Bauvorhaben zu

beginnen, gibt es nur Theorien:

Möglicherweise machten

Kriegsschäden den Neubau

notwendig, vielleicht war das

Gotteshaus schlicht zu klein

für die Pilgerströme, die der

Stadt Wohlstand und Ansehen

brachten. Kunsthistoriker jedenfalls

betrachten das Neusser

Münster mit seiner Fülle

an gestalterischen Elementen

als krönenden Abschluss der

Romanik im Rheinland. Immerhin:

Um die Zeit der Fertigstellung

der Quirinuskirche

wurde in Köln mit dem Bau

des gotischen Doms begonnen.

Wer genau hinsieht, erkennt

Einfl üsse des neuen Baustils

auch am Neusser Münster,

für dessen Bau heller Tuff und

schwarzer Basalt aus der Eifel

herangeschafft wurden.

Blickfang im Inneren ist der

reich verzierte Quirinus-

Schrein. Der Legende nach

hatte Äbtissin Gepa von ihrem

Bruder, Papst Leo IX., die

sterblichen Überreste des heiligen

Quirinus als Geschenk

erhalten und sie 1050 feierlich

nach Neuss übertragen.

Die „Liebesgeschichte“ zwischen

den Neussern und ihrem

Schutzheiligen kennt viele

Beispiele, in denen der römische

Tribun die Stadt und ihre

Bewohner errettete. Verhindern

konnte er jedoch nicht,

dass die ihm geweihte Kirche

während der französischen

Besatzungszeit als Lagerraum

missbraucht und auch später

beschädigt wurde, wie 1944

bei einem Bombenangriff.

In erster Linie aber ist das

Münster Ort des Gebetes und

des lebendigen Glaubens. Tag

für Tag werden vor dem Marienbild

im Eingangsbereich

rund 300 Kerzen angezündet.

Sankt Quirin von Neuss

Wenn es denn einen „ökumenischen

Heiligen“ gäbe,

Sankt Quirin wäre einer:

Über Konfessionen hinweg

ist der heilige Märtyrer

Identifi kationsfi gur Nummer

1 der Neusser, die ihren

Stadtpatron eher liebevoll

als ehrfürchtig verehren.

Der Überlieferung nach war

der römische Tribun Gefängniswärter

des heiligen Alexander,

der Quirinus und seine

Tochter Balbina zum christli-

chen Glauben bekehrte. Als

Christ verfolgt, wurde er etwa

im Jahr 115 enthauptet und in

der Praetextatus-Katakombe

in Rom beigesetzt. 1050 wurden

seine Gebeine nach Neuss

übertragen. Quirinus gehört

mit Hubertus, Cornelius und

Antonius zu den vier heiligen

Marschällen und wird unter

anderem als Patron der Pferde

und Reiter angerufen. Dargestellt

wird er als römischer

Tribun samt Schild mit neun

Kugeln darauf.


10 | BRAUTRADITION

Neusser Bier für Düsseldorf

Neusser Bier war im Mittelalter

berühmt. Es wurde nach

Düsseldorf exportiert und genoss

auch in Köln einen exzellenten

Ruf.

Food-City – viele Jahrhunderte

älter als dieser Begriff ist

das, was er beschreibt: Schon

im Mittelalter war Neuss wichtiger

Standort der Nahrungsmittel-Herstellung.

Und eines

der wichtigsten Nahrungsmittel

überhaupt war – Bier. Das

Neusser Bier genoss einen exzellenten

Ruf, wurde sogar in

die heutige Altbierstadt Düsseldorf

exportiert. Und es gab

eine Zeit, da schätzten die

Kölner Brauer die Neusser

Bierwürze mehr als die eigene.

Dr. Carl Pause, Clemens-Sels-

Museum, spricht den Neusser

Brauern sogar eine maßgebliche

Rolle bei der Entwicklung

des heutigen Altbiers zu, einer

regionaltypischen Spezialität

des Niederrheins.

Bier war im mittelalterlichen

Alltag allgegenwärtig: Nicht

zuletzt weil die Wasserqualität

oft miserabel war, bekam

es den Menschen besser, Bier

zu trinken. Vor allem für die

armen Bevölkerungsschichten

gehörte es zur Grundnahrung,

ja sogar Gefangene darbten

nicht etwa bei Brot und Wasser,

sondern bei Brot und Bier.

Immerhin war Bier nahrhaft

und ermüdete weitaus weniger

Bierkrüge, Neuss 13. Jahrhundert

bei der Arbeit als teurer Wein.

Nun war das Bier in Neuss

um 1300 ein anderes als das,

welches heute getrunken wird.

Das deutsche Reinheitsgebot

stammt schließlich erst aus

dem Jahre 1516. Ursprünglich

wurde in Neuss nach obergäriger

Brauweise „Grutbier“ gebraut,

das sich als Dünn- oder

Dickbier in Preis und Alkoholgehalt

unterschied. Grutbier

bestand aus Wasser, Malz und

„Grut“, einem Würzzusatz aus

Anis, Kümmel, Lorbeer, Kirschen,

Wacholder und – für die

berauschende Wirkung – Ga-

gel oder

dem giftigen

Schwarzen

Bilsenkraut. Weil es,

anders als das heutige

Hopfenbier, den Konsumenten

eher erregte, hieß das

Grutbier in Neuss mitunter

auch Dollbier. Hefe war unbekannt,

die Gärung setzte dank

der in der Luft enthaltenen

„wilden“ Hefen ein, was das

Brauen stets zu einem Glücksspiel

machte.

Ein städtisches Brauamt ist

in der Quirinusstadt bereits

1339 nachweisbar. Um das

Jahr 1500 produzierten 41

Brauer und Brauerinnen –

auch Frauen betrieben durchaus

erfolgreich dieses Gewerbe

– beachtliche Biermengen:

Aus dem 1502 versteuerten

Braumalz ließen sich etwa 2,7

Millionen Liter Dünnbier oder

etwa 900.000 Liter Vollbier

herstellen. Bier, das die Neusser

nicht allein tranken, sondern

auch zahlreiche Kaufl eute

und Quirinuspilger, die in

die Stadt kamen. Bier unterlag

zudem nicht dem Fastengebot

und war wichtiger Bestandteil

bei Ritualen im Zusammenhang

mit Vertragsabschlüssen

oder Verlobungen.

Dass Bier – beziehungsweise

Rechte und Privilegien,

Oktober 2009

die mit seiner

Herstellung

zusammenhängen

– ein wichtigerWirtschaftsfaktor

war, zeigen historische

Rechtsstreitigkeiten. Zwischen

der Äbtissin des Neusser Quirinusstiftes

und dem Brauamt

kam es um 1470 zu einem zähen

Kampf um das Grutrecht,

das mit fi nanziellen Einnahmen

verbunden war. Die Auseinandersetzung

entschied die

Ordensfrau für sich.

Noch bis in die Frühe Neuzeit

hinein stand jedem Bürger das

Recht zu, Bier für den eigenen

Konsum herzustellen. Weil

das Bierbrauen jedoch aufwändig

und kostspielig war,

bildete sich im Laufe des Mittelalters

ein eigenes Handwerk

heraus. Wenn es auch nur wenige

Brauer zu Ansehen und

Vermögen brachten, so saßen

doch einige im Kollegium der

„Vierundzwanziger“, einem

Gremium, das als Sprungbrett

für höhere Würden wie Schöffen-,

Rats- oder gar Bürgermeisteramt

galt.

Info Tipp zum Weiterlesen: Sandra Schillings:

„Das Bier im Mittelalter – vom Grutbier zum

Hopfenbier“ in „Drinck und est, gots nit ferges“,

hg. von Carl Pause, Neuss 2009, S.

137-148; Abbildungen hieraus entnommen


Oktober 2009

Als Gehilfen von Meister

Wolbero werden Mädchen

und Jungen der Kreuzschule

am Samstag unter anderem

ihr informatives „Quirinus-

Blättchen“ anbieten.

Was ist eine Reliquie? Welche

Steinarten wurden beim

Bau des Münsters verwendet?

Wozu dienten die Miserikordien

im Chorgestühl des Münsters?

Wer bei diesen Fragen

ins Schwitzen gerät, kann

sich vertrauensvoll an die

Quirinus-AG der Kreuzschule

wenden. Die 13 Mädchen und

Jungen sind wahre Experten

in Sachen Quirinus und Münsterkirche.

Seit den Osterferien

haben sie sich gemeinsam

mit dem früheren Schulleiter

Klaus Laufenberg intensiv mit

Kirche und Stadtpatron auseinandergesetzt,

etwa bei einer

Münsterbesichtigung mit Dr.

Max Tauch inklusive nächtlicher

Führung durch die Krypta.

In Gruppen verfassten die

Kinder Briefe an Fachleute,

suchten fl eißig nach Literatur

Wolberos junge Gehilfen

oder befragten Großeltern und

Wissenschaftler, um all die

Fragen zu klären, die sie sich

notiert hatten. Als Lehrlinge

von Meister Wolbero machten

sie sich mit Bleistift und Fo-

toapparat auf Spurensuche

nach dem heiligen Quirinus

im Neusser Stadtbild, besuchten

das Clemens-Sels-Museum

und klopften Steine in der

Werkstatt von Steinmetz Ha-

Für Gäste und Neusser, die

ihre Heimatstadt etwas besser

kennenlernen möchten,

startet am Samstag um 10

Uhr eine anderthalbstündige

Stadtbesichtigungstour, die

auch zur Stadtmauer, zum

QUIRINUS | 11

rald Kuhn. In den letzten AG-

Stunden vor den Herbstferien

bastelten die Kinder noch eifrig

an einer Quirinusfi gur aus

Holz.

Zwischenzeitlich war die Idee

aufgekommen, eine Sonderausgabe

der Schulzeitung herauszugeben:

Das „Quirinus-

Blättchen“ liegt nun vor und

wird am Samstag zwischen

10 und 18 Uhr am Stand der

Schule vor der Tourist-Information

angeboten, wo sich

auch die AG vorstellt. Auf 16

hochwertig aufgemachten und

ansprechend gestalteten Din-

A-4-Seiten enthält es Wissenswertes,

Witziges und beinahe

Vergessenes. Übrigens: Die

„Miserikordien-Frage“ wird

auch geklärt.

800-Jahre-T-Shirt und Stadtführungen

Die Liebe zum Stadtpatron

und das Bekenntnis zur Heimatstadt

können Neusser auf

der Brust vor sich hertragen:

etwa als Quirinus-Motiv oder

Zahl „800“ auf dem T-Shirt.

Seine witzig-treffenden Schützenkarikaturen

sind bereits

Klassiker und werden begeistert

gesammelt: Karikaturist

Wilfried Küfen ist mit Herz

und Geist in Neuss verwurzelt.

Das Jubiläum des Quirinusmünsters

war für ihn Anlass,

der Neusser Hauptkirche eine

wunderbare Zahl 800 zu widmen.

Daraus entwickelte sich

die Idee für rote und schwarze

T-Shirts für bekennende

Neusser.

Mit dem Stadtpatron setzte

sich Iris Nyerup künstlerisch

auseinander. Bereits vor zwei

Jahren brachte sie die ersten

Entwürfe von „ihrem“ Quirinus

zu Papier. Inzwischen

gibt es ihre Version des Neusser

Schutzheiligen nicht nur

auf T-Shirts,sondern auch auf

Taschen und sogar auf Baby-

Kleidung. Beide Produktserien

werden Samstag (10 bis 18

Uhr) und Sonntag (11 und 18

Uhr) an Ständen der Tourist

Information angeboten.

Windmühlenturm und zum

Obertor führt. Treffpunkt ist

die Tourist Info. Zusätzlich

werden mehrere zwanzigminütige

Schnupperführungen

angeboten: Freitag 12, 14 und

16 Uhr sowie Samstag 13, 15

und 17 Uhr.

IMPRESSUM:

Mittelalter-Markt“ erscheint als

Sonderdruck am 7. Oktober 2009

und wird an alle erreichbaren

Haushalte in Neuss zugestellt.

Herausgeber:

Neuss Marketing GmbH & Co. KG

Oberstraße 7-9, 41460 Neuss

Redaktion und Text:

Susanne Niemöhlmann

Layout und Produktion:

Helmut Coenen, Frauke Ganahl

Fotos:

Sigrid Scheuss (Titel),

Andreas Woitschützke, privat,

Stadt Neuss, Stadtarchiv Neuss,

Veranstaltungsagentur „Sündenfrey“,

Karikatur S. 8: Wilfried Küfen

Verlag und Druck:

Neusser Druckerei und Verlag GmbH,

Moselstraße 14, 41464 Neuss

Anzeigen:

Peter Rebig

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