Nr. 3 „Lernen für die Katz?!“ - Stadt Werdau

werdau.de

Nr. 3 „Lernen für die Katz?!“ - Stadt Werdau

Jahrgang 2012

Donnerstag,

16. Februar 2012

Nr. 3

16. Februar 2012 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt Seite 1

„Lernen für die Katz?!

Grundschule Leubnitz führt Wildkatzenprojekt durch

Seit 2010 scheinen sie auch im Werdauer Wald zu Hause zu sein: Wildkatzen. Sie gehören zu den

vielen bedrohten Tierarten unseres Landes, von denen kaum ein Mensch Notiz nimmt. Bei den

Schülern der Grundschule Leubnitz ist das seit Freitag, dem 27. Januar, anders. Denn hier wurde unter

dem Motto „Lernen für die Katz ein sachsenweit einmaliges Pilotprojekt rund um die scheuen

Waldbewohner durchgeführt.

Alexandra Schubert vom BUND Thüringen erläutert den Schülern der 4. Klasse das Leben der

Wildkatze.

Im Rahmen von interaktiven Vorträgen und Unterrichtsgesprächen brachte Alexandra Schubert vom

BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) den Schülern der 3. und 4. Klassen die

Wildkatzen selbst und deren Lebensumstände näher. Außerdem gab sie den Kindern einen Einblick in

die Forschung und Dokumentation der Naturschützer, die sich mit dem seltenen Tier beschäftigen.

Besonderes Interesse zogen dabei die mit Baldrian präparierten „Lockstöcke auf sich, die zur Suche

und Überwachung der Wildkatzen eingesetzt werden. Zuvor wurde bereits eine kleine Ausstellung für

interessierte Lehrer, Eltern und Kinder im Foyer der Schule eröffnet.

Die Wildkatze wurde im Jahr 2010 im Werdauer Wald

erstmals nachgewiesen. Bei Greiz an der Weißen Elster

existieren bereits seit 2008 Nachweise dieser sehr seltenen

Art. An einer Greizer Schule gab es schon eine solche

Veranstaltung. Nun kam der Gedanke, das Thema auch

mal an einer Schule im Landkreis Zwickau vorzustellen. Die

Veranstaltung „Wildkatzenvormittag wurde vom BUND

Thüringen und Sachsen, der Schulleitung und dem Elternratsvorsitzenden

André Oehler organisiert.

Bei der Ausstellung zur Wildkatze im Foyer der Grundschule

herrschte stets reges Treiben.


Seite 2 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt 16. Februar 2012

- - - Amtlicher Teil - - -

Bekanntmachungen der

Stadtverwaltung Werdau

Stellenausschreibung

Die Stadt Werdau schreibt zum Ausbildungsbeginn

01. September 2012 eine Ausbildungsstelle zur/zum

Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung

Landes- und Kommunalverwaltung aus.

Mindestvoraussetzungen sind:

� Realschulabschluss 10. Klasse, guter Notendurchschnitt,

gute Leistungen in den Fächern Deutsch und

Mathematik

� PC-Grundkenntnisse

� Interesse am Umgang mit Rechtsvorschriften

� Engagement, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität

� aufgeschlossenes freundliches Auftreten, gute Umgangsformen

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei

gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt (Kopie des

Nachweises ist beizufügen).

Ausbildungsinformationen:

Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre.

Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag

für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD)

in der jeweils geltenden Fassung.

Wenn Sie sich für eine berufliche Perspektive in der öffentlichen

Verwaltung interessieren, richten Sie Ihre aussagefähigen

Bewerbungsunterlagen bitte bis 24.02.2012 an die

Stadtverwaltung Werdau

Fachbereich Bildung/Zentrale Steuerung

Markt 10 – 18

08412 Werdau

Tittmann

Oberbürgermeister

Termine

für Schulanmeldungen 2012

Diesterwegschule Werdau (Sekretariat)

Montag, 12.03.2012 09.00 Uhr – 18.00 Uhr

Dienstag, 13.03.2012 07.00 Uhr – 14.00 Uhr

Mittwoch, 14.03.2012 07.00 Uhr – 14.00 Uhr

Donnerstag, 15.03.2012 07.00 Uhr – 14.00 Uhr

Freitag, 16.03.2012 07.00 Uhr – 12.00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung (03761 3293)

Mittelschule Leubnitz (Sekretariat)

Montag, 12.03.2012 08.00 Uhr – 18.00 Uhr

Dienstag, 13.03.2012 08.00 Uhr – 15.00 Uhr

Mittwoch, 14.03.2012 08.00 Uhr – 15.00 Uhr

Donnerstag, 15.03.2012 08.00 Uhr – 15.00 Uhr

Freitag, 16.03.2012 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Sekretariat)

Montag, 12.03.2012 16.30 Uhr – 18.00 Uhr

Dienstag, 13.03.2012 16.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag, 15.03.2012 16.00 Uhr – 17.00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung (03761 2117)

Folgende Unterlagen sollten bei der Anmeldung mitgebracht

werden:

� Original Bildungsempfehlung

� Aufnahmeantrag für die Mittelschule

� Kopie der Halbjahresinformation

� Kopie der Geburtsurkunde

Beschlüsse Stadtrat

26.01.2012

Beschluss Nr. S-169-1

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt in Ergänzung

des Beschlusses S-169 vom 19.08.2010 die Bestellung

einer Grundschuld zugunsten des Erwerbers, Zwickauer

Hilfe Zentrum e.V., zweckgebunden zur Finanzierung des

Kaufpreises für das Grundstück Gutenbergstraße 4 in

08412 Werdau.

Beschluss Nr. S-286

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt die 1. Änderungssatzung

zur Feuerwehrsatzung der Stadt Werdau

vom 16.12.2010.

Wahlhelfer gesucht

Für die am 10. und 24. Juni 2012 (Termin für eine eventuelle

Neuwahl) stattfindenden Kommunalwahlen sucht

die Stadt Werdau engagierte Bürgerinnen und Bürger, die

Interesse an einer Mitarbeit in den Wahlvorständen haben.

In Vorbereitung der Wahlen wurde die Stadt Werdau in 14

Wahlbezirke und zwei Briefwahlbezirke unterteilt. Die eingesetzten

Wahlvorstände bestehen aus je einem Vorsitzenden

und Stellvertreter sowie weiteren drei bis sieben

Beisitzern. Sie sorgen am Wahltag in der Zeit von 8 bis 18

Uhr in den Wahllokalen der Stadt Werdau für die ordnungsgemäße

Durchführung der Wahl. Eine Abwechslung

der Mitglieder der Wahlvorstände ist dabei vorgesehen.

Nach Beendigung der Stimmabgabe um 18 Uhr erfolgen

die Ermittlung der jeweiligen Wahlergebnisse und die Weiterleitung

an die Stadtverwaltung zur Zusammenfassung

und Feststellung.

Die Mitglieder der Wahlvorstände sind ehrenamtlich tätig

und erhalten eine Entschädigung von 25,00 EUR.

Voraussetzungen für die Tätigkeit in einem Wahlvorstand

sind die deutsche Staatsbürgerschaft, ein Mindestalter von

18 Jahren sowie der Hauptwohnsitz von mindestens drei

Herausgeber: Stadt Werdau, Oberbürgermeister Ralf Tittmann. Redaktion: André Kleber, Stadtverwaltung Werdau/Pressestelle,

Markt 10 - 18, 08412 Werdau, Telefon: (03761) 594-207, Fax: (03761) 594-333, E-Mail: 0.22kleber@werdau.de,

Oberbuergermeister@werdau.de. Druck und Verlag: Secundo-Verlag GmbH, Auenstraße 3, 08496 Neumark, Tel.: (037600) 3675,

Telefax: (037600) 3676, E-Mail: info@secundoverlag.de. Verantwortlich für den nichtamtlichen Teil und Anzeigenteil: Peter Geiger


Monaten in der Stadt bzw. den Ortschaften. Interessierte

Bürgerinnen und Bürger können sich telefonisch unter der

Nummer 0 37 61 – 59 43 23 melden bzw. schriftlich oder

persönlich an folgende Adresse wenden:

Stadtverwaltung Werdau

Fachbereich 3

Markt 10 – 18

08412 Werdau.

Hinweis für Parteien,

Wählervereinigungen und

Einzelbewerber zu den

Kommunalwahlen 2012

Sollte bei den Parteien, Wählervereinigungen oder Einzelbewerbern

Interesse an Plakatwerbung bestehen, kann

damit 8 Wochen vor der Wahl begonnen werden.

Entsprechend § 3 Abs. 1 Nr. 13 der Sondernutzungs- und

Sondernutzungsgebührensatzung der Stadt Werdau ist

hierbei jedoch zu beachten, dass die Werbung mit Plakaten

einer Erlaubnis bedarf. Anträge sind an die Stadtverwaltung

Werdau, Fachgruppe Öffentliche Ordnung/Verkehr

zu richten.

Martin

AG Wahlen

Bekanntmachungen des RZV

Der Regional-Wasser/

Abwasser-Zweckverband

Zwickau/Werdau (RZV)

informiert!

Information zum Stand der Förderung

vollbiologischer Kleinkläranlagen

Mit der Beschlussfassung zum Abwasserbeseitigungskonzept

(ABK) des RZV Zwickau/Werdau (RZV), der Ausweisung

dauerhaft dezentral entsorgter Grundstücke und der

Inkraftsetzung der Förderrichtlinie für Kleinkläranlagen

vom 02.03.2007, begann die Umstellung alter Anlagen auf

Vollbiologien und deren Förderung.

Während die Mitarbeiter des RZV beratend und in der

Abrechnung der Fördermittel tätig sind, übernehmen Mitarbeiter

der Wasserwerke Zwickau GmbH (WWZ) die Abnahmen

der neuen Anlagen vor Ort.

Geprüft wird bei der Abnahme die Übereinstimmung der

vorgefundenen Anlage mit dem vorliegenden Wasserrecht

und den Angaben der Grundstückseigentümer sowie den

Umstand, ob es sich um den Neubau oder nur um eine

Nachrüstung handelt und für wieviele Einwohner die Anlage

ausgelegt ist (Übereinstimmung Bauartzulassung und

Einwohner in Rechnung und Wasserrecht).

Folgender Verfahrensweg ist dabei einzuhalten:

Nachfrage bei RZV oder WWZ zum Anschlussstatus des

Grundstückes, ob dieses tatsächlich konzeptgemäß für die

dauerhaft dezentrale Entsorgung vorgesehen ist. Fehlinvestitionen

und damit die Ablehnung einer Förderung können

dadurch vermieden werden.

16. Februar 2012 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt Seite 3

Fördermittel erhält der Eigentümer des Grundstückes, auf

dem die vollbiologische Kleinkläranlage errichtet wird.

Wichtig ist dabei nochmals der Hinweis, dass diese Verfahrensweise

nur für den Neubau und Umbau, im Zusammenhang

mit der Ablösung einer bereits vorhandenen

Altanlage, gilt. Reine Neuerschließungen von Grundstücken

sind nicht förderfähig.

Einreichung einer Interessenbekundung durch den Eigentümer

des Grundstückes beim RZV mit Angaben zum

Grundstück, der Größe der Anlage, dem voraussichtlichen

Baujahr und ggf. der weiteren Grundstücke, die mit an die

vollbiologische Kleinkläranlage angeschlossen werden

sollen.

Das entsprechende Formular ist beim RZV, der jeweiligen

Kommune oder unter www.rzv-zwickau-werdau.de erhältlich.

Mit dem Antwortschreiben erhalten die Antragsteller

die Bestätigung der Förderfähigkeit und die Hinweise zur

weiteren Verfahrensweise, z.B:

-- Einholen einer Einleitgenehmigung der WWZ, in deren

Kanal oder des Wasserrechts bei der Unteren

Wasserbehörde des Landkreises für Einleitungen in

ein Gewässer oder für eine Versickerung,

-- Bau einer Anlage mit Bauartzulassung gemäß der

Bedingungen der Einleitgenehmigung der WWZ oder

des Wasserrechtes,

-- Veranlassung der Abnahme der Anlage durch WWZ

über den RZV,

-- Terminvereinbarung beim RZV zur Abrechnung der

Anlage bei der Fördermittelbank (SAB).

Zu diesem Abruftermin müssen vorliegen:

� Wasserrecht für die gebaute Anlage oder Einleitvertrag

mit der WWZ GmbH,

� Abnahmeprotokoll der WWZ GmbH,

� Wartungsvertrag mit einer Wartungsfirma,

� Originalrechnungen mit Nachweis der Bauartzulassung

für die Anlage sowie

� der Zahlungsnachweis,

� Datum des Vorhabenbeginnes (Auftragserteilung für

vollbiologische Kleinkläranlage).

Schwerpunkt der Beratungsleistungen ist vor allem die

Werbung für Gruppenkläranlagenstandorte, zumindest in

der unmittelbaren Nachbarschaft.

Es wird auf die Informationen im Internetauftritt des RZV

(www.rzv-zwickau-werdau.de), auf die Broschüre „Informationen

zu vollbiologischen Kläranlagen und auf das

Bildungs- und Demonstrationszentrum Leipzig (BDZ)

(www.bdz-abwasser.de) verwiesen, auf dessen Versuchsfeld

verschiedenste Anlagen im Betrieb betrachtet und

deren Vor- und Nachteile hinterfragt werden können.

Es steht eine neue Broschüre zu „Investitions- und Betriebskosten

für unterschiedliche Kläranlagentechnologien

zur Verfügung, die im Rahmen einer Arbeitsgruppe

beim BDZ, an der auch der RZV beteiligt war, erarbeitet

wurde. Diese kann beim BDZ Leipzig erworben werden.

Eine neue Initiative des BDZ erleichtert das Finden geeigneter

Anlagen durch Vergabe eines Qualitätszeichens, das

BDZ-Qualitätszeichen für Kleinkläranlagen - Abwasserreinigung

auf einem hohen Niveau.

Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit und informieren Sie

sich unter http://www.youtube.com/user/BDZLeipzig.

Die Hersteller, die das BDZ-Qualitätszeichen tragen, finden

Sie unter http://www.bdz-abwasser.de/de/das-bdzqualitaetszeichen-fuer-kleinklaeranlagen.


Seite 4 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt 16. Februar 2012

- - - Nichtamtlicher Teil - - -

Veranstaltungen

Werdauer Autorin liest in der

Stadt- und Kreisbibliothek

Michaela Schenk lebt in Werdau und ist Leiterin einer

Kindertagesstätte in Wilkau-Haßlau. Ihre Leidenschaft ist

die Schriftstellerei. 2009 erschien ihr erster Roman. Ende

vergangenen Jahres wurde mit „Regenbogenfarben

bereits ihr fünfter Roman veröffentlicht. Über ihre Werke

sagt die Autorin selbst: „Meine Bücher sind für alle Bücherwürmer

gedacht, die es kriminalistisch spannend mögen,

die gerne einmal schmunzeln, wenn sie lesen, und die

Geschichten in der Gegenwart mögen. Natürlich ist auch

immer ein Schuss Erotik dabei. Auf eines legt Michaela

Schenk besonderen Wert: Einige ihrer Hauptpersonen

wohnen immer in ihrer näheren Umgebung – Werdau,

Zwickau, Crimmitschau, Crossen, Dresden. Das sei für sie

ein Ausdruck von Heimatverbundenheit.

Michaela Schenk liest am Donnerstag, dem 1. März 2012,

in der Stadt- und Kreisbibliothek Werdau, Holzstraße 2a,

aus ihrem Roman „Regenbogenfarben. Beginn ist um

18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Service: Die Stadt- und Kreisbibliothek Werdau hat regulär

wie folgt geöffnet:

Montag 09.00 – 13.00 Uhr

Dienstag 12.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch geschlossen

Donnerstag 12.00 – 18.00 Uhr

Freitag 09.00 – 13.00 Uhr

Samstag 08.00 – 11.00 Uhr

Kontakt: Stadt- und Kreisbibliothek Werdau, Holzstraße

2a, 08412 Werdau, Telefon 03761/75262

Tanztee - Spezial

Die Werdauer Stadthalle „Pleißental

lädt am Dienstag, dem 13. März,

von 14 bis 18 Uhr, wieder ein

Anlässlich des Internationalen Frauentages wird Stargast

Daniela Bensch mit ihrem Programm „Sag Dankeschön

mit roten Rosen und der beliebte „Original Wintersteiner

Svend Walter zu Gast sein.

Mit ihrem Showprogramm, einem Mix aus guter Laune

und Schlagerhits, präsentiert Daniela Bensch die perfekte

Unterhaltung für Jung und Alt. Mit den Erfahrungen von

zahlreichen Live-Shows sowie TV-Auftritten (u.a. Gold-

StarTV-Hitparade, MDR Fernsehen „Der große Sommerflirt,

FAB Sendung „Hallo Berlin) zählt Daniela zu den

etablierten Unterhaltungskünstlern des volkstümlichen

Schlagers.

Sie ist Siegerin verschiedener Schlagerhitparaden im Inund

Ausland (u.a. Schlagerparade von SR3 Saarlandwelle,

Bayern1, ORF Schlagerparade, Belgischer Rundfunk

BRF). Erleben Sie eine temperamentvolle und charismatische

Entertainerin, die mit viel natürlichem Charme und

einer strahlenden Bühnenpräsenz die Publikumsherzen

erobert und zum Zuhören oder Tanzen einlädt.

Als „Der Original Wintersteiner ist Svend Walter als

volkstümlicher Stimmungsgarant weit über die Grenzen

Thüringens bekannt. Hierbei begeistert er sein Publikum

mit einer stimmungsvollen Mischung aus Gesang, Moderation

und exzellentem (Midi) Akkordeonspiel.

Svend Walter ist bekannt aus dem Vorprogramm der Kastelruther

Spatzen, hatte schon gemeinsame Auftritte mit

den Wildecker Herzbuben, Linda Feller, Frank Schöbel,

Hauff & Henkler, Gerd Christian, Astrid Harzbecker, Takeo

Ischi (Japanischer Meisterjodler), Gitte & Klaus und Karin

Roth. Svend Walter ist seit 1995 professionell musikalisch

erfolgreich unterwegs.

Verbringen Sie im großen Saal der Stadthalle „Pleißental

gemütliche Nachmittagsstunden zusammen mit Ihrem

Partner oder lernen Sie Menschen mit gleicher Leidenschaft

zum Tanz kennen. Einfach mal wieder das Tanzbein

schwingen und die Seele baumeln lassen, der Nachmittag

der guten Laune.

Für Speisen und Getränke ist mit dem Team des Ratskellers

Werdau bestens gesorgt.

Um Vorreservierung wird gebeten unter: Stadthalle „Pleißental,

Tel. 03761/75079. Einlass ist um 13.00 Uhr, Beginn

um 14.00 Uhr. Der Eintritt kostet 8,00 Euro.

Kontakt: Stadthalle „Pleißental, Crimmitschauer Straße

7, 08412 Werdau, Telefon 03761/75079

Bildungsstandort Werdau

Winterfest fand großen

Zuspruch

Bei schönstem Winterwetter war der Besucherandrang

zum „Tag der offenen Tür am Alexander-von-Humboldt-

Gymnasium Werdau groß.

Während die zukünftigen Fünftklässler, geführt von Schülern

der 6. Klassen, das Haus II der Bildungseinrichtung,

Schulkameraden und verschiedene Fächer in spielerischer

Form kennen lernten, informierte die Schulleitung

die Eltern über die gymnasiale Schullaufbahn allgemein

und speziell am Gymnasium in Werdau.

Zukünftige Gymnasiasten bei einem Englischquiz.

Die Eltern erfuhren, welche zweiten Fremdsprachen ab

Klasse 6 gelehrt werden, welche Profile ab der 8. Klasse

besucht werden können und welche Ganztagesangebote

und Förderungen den Schülern zur Verfügung stehen.

Projekte, wie das jährliche Skilager der Siebtklässler, das


Kanulager der neunten Klassen sowie der Schüleraustausch

mit einer französischen Schule auf La Réunion und

die jährlich stattfindende Radtour Rostock-Werdau der

Zehntklässler, fanden bei den Gästen großes Interesse.

Die Eltern betroffener Kinder konnten sich über die LRS-

Förderung am Humboldt-Gymnasium informieren.

Der Vormittag bot auch die Möglichkeiten, direkt mit den

Lehrern der verschiedensten Fachbereiche ins Gespräch

zu kommen. Dabei war auch das Mitmachen bei Quiz,

Experimenten, Sport und Musizieren gefragt.

AG Film stellt ihren Arbeitsbereich vor.

Die „Tintenkleckser verkauften ihre aktuelle Ausgabe der

Schülerzeitung. Die Schüler des Hauses sorgten für ein

reichhaltiges kulinarisches Angebot zur Stärkung aller Besucher.

Für Grund- oder Mittelschüler, die die Bildungsempfehlung

erhalten, sind hier die Termine zur Anmeldung am Gymnasium

„Alexander von Humboldt Werdau genannt:

Montag, 12. März 2012 16.30 Uhr – 18.00 Uhr

Dienstag, 13. März 2012 16.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag, 15. März 2012 16.00 Uhr – 17.00 Uhr

bzw. nach telefonischer Absprache jeweils im Sekretariat

im Gebäude I.

Autor: Carola Nicolaus, Gymnasium Werdau

Kontakt: Gymnasium Werdau, A.-von-Humboldt-Straße

274, 08412 Werdau, Telefon: 03761/2117, Telefax:

03761/79306, E-Mail: info@gymnasium-werdau.de,

www.gymnasium-werdau.de

Weitere Meldungen

Scheckübergabe an

Grundschule und

Jugendfeuerwehr in Leubnitz

Jeweils einen Scheck in Höhe von 150,00 EUR bekamen

am Mittwoch, dem 8. Februar 2012, die Kinder der Grundschule

Leubnitz und die Jugendfeuerwehr Leubnitz überreicht.

Die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung

spendet seit über 10 Jahren jährlich einen Betrag für

Einrichtungen der Stadt Werdau. Riesig gefreut haben sich

16. Februar 2012 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt Seite 5

die Kinder der Grundschule Leubnitz über diese Spende.

Cosima Schubert-Diedrich und Robin Sippel aus der Klasse

4 bekamen von Oberbürgermeister Tittmann, stellvertretend

für alle Schüler, den Scheck überreicht. Musikalisch

begleitete der Schulchor diese Aktion.

Im Feuerwehrgerätehaus fand anschließend die zweite

Scheckübergabe statt. Die Chefin der Jugendfeuerwehr,

Frau Annette Werner, nahm mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr

Max Müller, Lukas Eißmann und Philipp

Werner den Scheck in Empfang. Frau Marion Balzer von

der Westsächsischen Gesellschaft für Stadterneuerung

(2.v.l.) war es ein Bedürfnis, bei der Scheckübergabe

dabei zu sein.

Alte Leitung und neue Fahne

Jahreshauptversammlung

der FF Königswalde

Am 03.02.2012 trafen sich die Kameraden der Freiwilligen

Feuerwehr Königswalde zur Jahreshauptversammlung.

Ortswehrleiter Gerald Oehler fasste in seinem Rechenschaftsbericht

die Ereignisse des letzten Jahres zusammen:

Die Wehr wurde 6x alarmiert, darunter zu zwei Bränden.

Die Zahl der aktiven Kameraden ging von 27 auf 25

zurück und ein Kamerad trat aus der Jugendfeuerwehr

aus. Die Kameradinnen und Kameraden absolvierten über

800 Stunden Ausbildung im Ort, weitere 360 Stunden wurden

auf Kreis- und Landesebene geleistet. Darüber hinaus

beteiligte man sich an Veranstaltungen des Vereins, im

Kindergarten und beim Jubiläum der FF Werdau. Ein Problem

stellt nach den Worten des Wehrleiters immer noch

das Löschfahrzeug dar, welches nicht den aktuellen Si-


Seite 6 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt 16. Februar 2012

cherheitsstandards für die Insassen entspricht und in Gefahrensituationen,

wie bei einem Fahrsicherheitstraining

auf dem Sachsenring festgestellt wurde, kaum zu beherrschen

ist. Hier hoffe man in den nächsten Jahren auf eine

Ersatzbeschaffung. Oberbürgermeister Tittmann sicherte

in seinem Grußwort hierbei die volle Unterstützung der

Stadt Werdau zu. Weiterhin hob er das Engagement der

Wehr und des Feuerwehrvereins für das kulturelle Leben

im Ort hervor.

Hohen Stellenwert in der Wehr nehmen Traditions- und

Kameradschaftspflege ein. So wurden von der Alters- und

Ehrenabteilung die Kameraden Helmut Ehrig, Manfred

Brecht und Volker Helm für 65, 60 und 40 Jahre treue

Dienste ausgezeichnet, gefolgt von den aktiven Kameraden

André Gläßer, Ralf Graupner und Dirk Henkelmann,

die für 30-, 25- bzw.10-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden.

Der Ehrenpreis „Für hervorragende Dienstbeteiligung

und Pflichterfüllung im letzten Einsatzjahr ging wiederholt

an Kamerad Matthias Müller. Befördert wurden die Kameraden

Alexander Bauer und Michael Oehler nach erfolgreichem

Abschluss der vorgeschriebenen Lehrgänge und

Übernahme der entsprechenden Funktionen in der Wehr.

Von der Vollversammlung wurde beschlossen, in den

nächsten Jahren auf eine Traditionsfahne zu sparen und

einen 2. Stellvertreter des Ortswehrleiters zu wählen. Bei

den folgenden Wahlen, die im Abstand von 5 Jahren stattfinden,

wurde mit den Kameraden Gerald Oehler als

Wehrleiter, Alexander Bauer als Stellvertreter und Matthias

Müller als Schriftführer die alte Leitung wieder gewählt,

verstärkt durch Ralf Gläßer als 2. Stellvertreter.

Kontakt: Freiwillige Feuerwehr Königswalde, Gerald Oehler,

Bachstraße 9a, 08412 Werdau, 0177 3455260,

www.feuerwehr-koenigswalde.de

Auszug aus der

Neujahrsansprache

von Oberbürgermeister

Ralf Tittmann

Neujahresempfang vom 11.01.2012

…Neben Arbeitsfleiß und Kreativität der Menschen sind

die Finanzen Grundlage allen erfolgreichen Handelns.

Die Haushaltswirtschaft der vergangenen Jahre war auch

in der Stadt Werdau geprägt von den Auswirkungen der

Finanzkrise, die sich in den Kommunen insbesondere

durch deutliche Einnahmenverluste bei den Steuereinnahmen

bemerkbar gemacht haben.

Für die Stadt Werdau verschärfte diese Situation die

ohnehin schon schwierige Haushaltslage, die dazu geführt

hatte, dass der Stadtrat der Stadt Werdau auf der Grundlage

eines 2007 in Auftrag gegebenen externen Gutachtens

einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein Haushaltssicherungskonzept

beschließen musste. (Aus eigener Kraft war

zu diesem Zeitpunkt eine Konsolidierung nicht möglich.)

Von den für die Haushaltsjahre 2009 bis 2011 geplanten

Konsolidierungsmaßnahmen konnten im Haushaltsjahr

2009 84,6 Prozent

2010 92,1 Prozent

2011 voraussichtlich 94,3 Prozent

umgesetzt werden.

Die finanzielle Konsolidierung, das Damoklesschwert von

1,4 Mio Euro, konnte durch geeignete Maßnahmen bereits

im ersten Konsolidierungsjahr erreicht werden.

Damit war die Bedrohung für den städtischen Haushalt

und eines unserer Unternehmen beseitigt. (…)

Durch die Bereitstellung von Fördermitteln im Zusammenhang

mit dem Konjunkturpaket II und der Bereitstellung

von Eigenmitteln der Stadt Werdau durch geordnete Entnahmen

aus der allgemeinen Rücklage, konnten trotz der

angespannten Haushaltslage einige dringend erforderliche

Investitionsmaßnahmen durchgeführt werden. Leider

wurden aber nicht alle beantragten Fördermittel bewilligt.

Die Bereitstellung entsprechender Eigenmittel war immer

gegeben.

Entwicklung Vermögenshaushalt 2008 bis 2011

2008 9,8 Mio EUR

2009 18,9 Mio EUR (KP II)

2010 11,0 Mio EUR

2011 10,4 Mio EUR (voraussichtliches Ergebnis)

Ausblick

Stagnierende bzw. künftig sogar rückläufige Einnahmen

aus der allgemeinen Schlüsselzuweisung (Finanzausgleich)

bei gleichzeitig deutlich erhöhten Ausgaben für die

Kreisumlage, werden das Haushaltsjahr 2012 und die Folgejahre

prägen. Dadurch wird das in der Tendenz leicht

ansteigende Steueraufkommen nicht zu einer Entspannung

der Haushaltslage führen.

Die nach wie vor stetig sinkende Bevölkerungszahl hat

auch einen Rückgang der Schlüsselzuweisungen zur Folge.

Die städtische Infrastruktur aber bleibt und muss unterhalten

werden. Gleichwohl wird der nächste Oberbürgermeister

keinen fiskalischen Scherbenhaufen übernehmen

müssen. Wie das ein „Wirtschaftsweiser postuliert.

Eine wichtige Veränderung in der Haushaltswirtschaft der

Stadt Werdau wird es durch die Einführung des Neuen

Kommunalen Haushalt- und Rechnungswesens (Doppik)

zum 01.01.2012 geben. (…)

In der Doppik wird nun erstmals im kommunalen Haushalt,

zusätzlich zu den laufenden Kosten, auch der Ressourcenverbrauch

(Abschreibung des kommunalen Vermögens)

mit dargestellt und muss erwirtschaftet werden, um

Mittel für Ersatzinvestitionen ansammeln zu können.

Dies ist im Hinblick auf Investitionsentscheidungen

besonders wichtig und macht die Konzentration auf das für

die Aufgabenerfüllung erforderliche Vermögen notwendig.

Deshalb muss auch weiterhin an der bedarfsorientierten

Anpassung des Angebotes an städtischen Einrichtungen

zur dauerhaften Entlastung des städtischen Haushaltes

gearbeitet werden. Politisch zurecht geredeten Bedarf,


Klientelpolitik, Befindlichkeitsbefriedigung usw. wird es

immer weniger geben. Der Wirtschaftlichkeitsnachweis

durch Zahlen wird das verhindern.

Ziel ist dabei die Sicherung und Entwicklung eines bedarfsgerechten

und den Erfordernissen der demographischen

Entwicklung Rechnung tragenden Angebotes an

städtischen Einrichtungen, unter Beachtung der wirtschaftlichen

Möglichkeiten der Stadt Werdau.

Trotz aller finanzieller Befindlichkeit müssen wir natürlich

die Stadt gestalten und entwickeln.

Theatergruppe schmückt

Rathausvitrine

Präsentationsmöglichkeiten erfreuen

sich wachsender Beliebtheit

Erika Gruschwitz von der Theatergruppe der Volkssolidarität

hat in der vergangenen Woche die letzte noch freie

Vitrine im Werdauer Rathaus bestückt. In den nächsten

Wochen wird damit unter anderem für die Ausfahrten und

Veranstaltungen der Kulturfreunde geworben.

Erika Gruschwitz bei der Dekoration der Vitrine zum Thema

„Theatergruppe.

Generell ist in den letzten Monaten das Interesse an den

Präsentationsmöglichkeiten im Werdauer Rathaus deutlich

gestiegen. Nahezu alle Fächer der vier verglasten

Schaukästen sind belegt. So informieren unter anderem

der Weiße Ring, das Lesecafé und die Firma „Trikon über

ihre Angebote. Vor allem die Besucher der Stadtverwaltung

nutzen diese Informationsquelle rege. Aber auch so

lohnt sich ein Besuch, denn die liebevoll dekorierten Vitrinen

warten mit vielen interessanten Dingen auf.

Unternehmen, Schulen und Vereine der Stadt Werdau, die

diese Werbemöglichkeit selbst nutzen wollen, können unter

Telefon 03761 594207 freie Termine abstimmen.

Kontakt: Stadtverwaltung Werdau, FD Öffentlichkeitsarbeit

/ Stadtmarketing, Markt 10 – 18, 08412 Werdau, Telefon:

03761/594207, 0.22kleber@werdau.de

Förderung für unsere

Sportjugend

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

die Firma Sportwerbung A. Dold aus Chemnitz führt in

den nächsten Wochen in unserem Ort eine Förderung für

die Sportjugend des

SV Sachsen 90 Werdau e.V.

16. Februar 2012 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt Seite 7

durch. Hierbei geht es um den Vertrieb von Medien. Bei

entsprechendem Erfolg der Förderung wird unser Nachwuchs

mit neuer Ausrüstung unterstützt.

Da wir uns von der Seriosität der Firma überzeugt haben

und viele andere Vereine der Region ebenfalls mitmachen,

haben wir unsere Teilnahme an der Förderung

bestätigt. Meine Bitte an Sie ist es, die Angebote dennoch

genau zu prüfen und sich zu nichts überreden lassen, was

Sie letztlich nicht wollen.

Mit besten Grüßen im Namen der Sportjugend unseres

Vereins.

Der Vorstand des „SV Sachsen 90 Werdau e.V.

Terra Plisnensis

Enthüllung der Gedenktafel

zur Zwangsarbeit

im Nationalsozialismus

1940 – 1945 in Schmölln

Am 27.01.2012 wurde eine Gedenktafel zur Erinnerung an

die Zwangsarbeit im Nationalsozialismus von 1940 bis

1945 in Schmölln auf dem Marktplatz am Marktbrunnen

feierlich im Beisein vieler Schüler, Stadträte und Zuschauer

enthüllt.

Die Anregung dazu gab die damalige Abiturientin Sophie

Schönhoff im Juli 2011, die das Thema „Zwangsarbeit

1940 – 1945 für ihre Seminarfacharbeit hatte. Sie recherchierte

daraufhin in der Chronik Schmöllns und stieß dabei

auf die Geschichte von drei Frauen, die schwache und

hungernde polnische Zwangsarbeiter mit Essen und Trinken

versorgt haben.

Feierliche Enthüllung der Gedenktafel durch Bürgermeisterin

Kathrin Lorenz und Initiatorin Sophie Schönhoff.

Um die Frauen für diese humane Tat zu denunzieren,

verbreitete man Lügen über sie in der Stadt. Als Demütigung

wurden den drei Frauen am 11. Dezember 1940

öffentlich auf dem Marktplatz in Schmölln die Köpfe geschoren

und anschließend ins KZ Ravensbrück gebracht.

Die polnischen Zwangsarbeiter wurden sogar hingerichtet.

Was kaum jemand von Schmölln wusste, die Familien und

Nachfahren dieser drei Frauen leben heute noch hier.

Sophie Schönhoff machte das dunkle Kapitel Schmöllner

Geschichte öffentlich. Nach dem Vortrag vor ihren Klas-


Seite 8 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt 16. Februar 2012

senkameraden waren alle ziemlich geschockt gewesen,

erinnert sich die 19-Jährige. Denn kaum einer ihrer Mitschüler

habe etwas über die Zwangsarbeit in Schmölln

gewusst, geschweige denn darüber, dass Menschen ins

KZ gekommen sind, nur weil sie den Zwangsarbeitern

Essen brachten. Über den Vortrag wurde nun nicht mehr

nur am Gymnasium gesprochen, es zog Kreise bis zum

Stadtrat. Allen Stadtratsmitgliedern war sofort klar: An dieses

Schicksal muss erinnert werden.

Der Vorschlag von Sophie, eine Platte mit der Szene der

Scherung der Köpfe der Frauen am Marktbrunnen einzusetzen,

wurde ebenfalls aufgegriffen und in die Tat umgesetzt.

Hiller

Pressestelle Stadtverwaltung Schmölln

151. Ausstellung in der Kleinen

Galerie im Rathaus –

„Intarsien

Zur Erinnerung an den 1. Todestag

von Jochen Schumann

Ganze Generationen kamen mit dem künstlerischen Wirken

Jochen Schumanns in Kontakt und vielleicht ist

dadurch auch das Kunstverständnis des einen oder anderen

durch ihn geprägt worden. Denn er war Lehrer und 30

Jahre lang Fachberater für Kunsterziehung des Kreises

Schmölln. Jochen Schumann leitete außerdem 40 Jahre

lang den Intarsienzirkel.

Am 31. Dezember 2010 starb Jochen Schumann und

hinterließ viele Spuren, nicht nur in Schmölln. Viele seiner

Werke sind noch heute in der Knopfstadt zu sehen. So z.B.

seine größte Arbeit, ein vier x zwei Meter großes Wandbild,

in der Förderschule, weitere Bilder im Kindergarten „Bummi

und die Intarsie des Schmöllner Stadtwappens im

Rathaus.

Bianca Biedermann, Mitglied im Intarsienzirkel, beim genauen

Betrachten der Werke Schumanns.

In der Ausstellung in Gedenken an Jochen Schumann

werden seit Mitte Januar in der Galerie im Schmöllner

Rathaus Werke von ihm gezeigt. Natur und Stadt, Menschen,

Tiere, Wappen. Davon kann man sich noch bis zum

20. März 2012 überzeugen.

Winfried Hippe, 2. Beigeordneter, eröffnete die 151. Ausstellung.

Er würdigte das Lebenswerk Jochen Schumanns

und dass einzelne Kunstwerke von ihm sogar in den USA

zu sehen sind.

Wir danken der Familie Schumann, insbesondere seiner

Frau, dass es möglich wurde, in Zusammenarbeit mit Falk

Simon die Ausstellung in der Rathausgalerie zu zeigen.

Hiller

Pressestelle Stadtverwaltung Schmölln

Einweihung des neuen

Jugendclubs in Großstöbnitz

Aus dem ehemaligen Kindergarten ist der neue Jugendclub

Großstöbnitz geworden.

180.000 EUR flossen in die umfangreiche Sanierung inklusive

der noch geplanten Fassadengestaltung, wie Bürgermeisterin

Kathrin Lorenz bei der feierlichen Einweihung

den vielen erschienenen Gästen und beteiligten Baufirmen

erläuterte und die Fakten des Umbaus kurz Revue passieren

ließ. Die Außenanlagen folgen dann noch bei passender

Witterung.

„Wir investieren in die Zukunft – `unsere Jugendlichen´.

Damit haben wir den Jugendlichen eine schöne Bleibe für

ihre Freizeit geschaffen, so die Bürgermeisterin.

Bürgermeisterin Kathrin Lorenz bei der Einweihung mit

den Verantwortlichen des Jugendclubs.

(Foto: J. Hiller, SV Schmölln)

Sascha Strobel führte die Gäste voller Stolz durch die neu

hergerichteten großzügigen Räume, wie den grün gestrichenen

Barraum mit umfunktionierter Jukebox und gemütlichem

Clubraum mit lila Streifen und Dartscheibe an der

Wand. Die Sofas haben Familien aus dem Ort gespendet.

Marian Kühn, Nicole Hörügel, Susan Bachmann und Sascha

Strobel, die vier Verantwortlichen des Jugendclubs,

konnten stolz berichten, dass es ein zweites Zuhause für

teilweise bis zu 40 Jugendclubbenutzer geworden ist.

Viele Jugendliche arbeiten die Woche über auswärts, aber

das Wochenende kommen sie gerne in den Jugendclub,

nun in die Räumlichkeiten des ehemaligen Kindergartens,

welche viele der heutigen Benutzer bereits als kleine

Knirpse bevölkerten.

Hiller

Pressestelle


Sonstiges

Einheitliche Blutspender-

Ausweise beim DRK

Seit Anfang des Jahres werden schrittweise die alten gelben

Blutspender-Pässe gegen moderne Ausweise im Format

von Chipkarten ausgetauscht. Damit sind problemlos

Blutspenden bei allen DRK-Blutspendediensten in

Deutschland möglich. Die Aufnahme und Spenderverwaltung

wird erleichtert und fördert den zügigen Durchlauf in

den Blutspendelokalen.

Sachsen ist eins der Bundesländer, welches als erstes

startet. 2013 soll die Umstellung dann in allen DRK-Blutspendediensten

erfolgt sein. Ausführliche Informationen

erhalten alle Blutspender/innen bei Ihrer nächsten Spendeaktion.

Siehe Termine oder unter www.blutspende.de.

Zur Blutspender-Aktion am 05.03.2012 in Werdau,

16. Februar 2012 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt Seite 9

Landratsamt, erhält jeder Blutspender einen Gutschein

in Höhe von 5,00 EUR. Dieser Betrag kann bei

Belegung eines Kurses der Volkshochschule eingelöst

werden.

Herzlichen Dank für Ihre Blutspenden!

Ihr DRK-Blutspendedienst

„Zauberwald Märchenpalast

Zelttheater

auf dem Platz der Solidarität

Vom 2. bis zum 4. März gastiert das nostalgische

Märchentheater der Familie Sperlich, der „Zauberwald

Märchenpalast, in Werdau auf dem Platz der Solidarität.

Die Vorstellungen beginnen am Freitag und am

Samstag um 16.00 Uhr und am Sonntag um 11.00 Uhr

– natürlich im gut beheizten Theaterzelt.

Seit Generationen wird eine alte, heute fast vergessene

Tradition gepflegt: das Wandertheater. Es handelt sich

hierbei nicht um ein Puppenspiel. Als eines von nur noch

fünf reisenden Ensembles stehen leibhaftige Schauspieler

auf der Bühne. Die diesjährige Märchenproduktion „Rotkäppchen

und der Wolf verspricht ein mitreißendes Mär-


Seite 10 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt 16. Februar 2012

chenspektakel auf hohem Niveau. Als eines der letzten der

Branche benutzt das Familienensemble liebevoll gestaltete,

handgemalte Kulissen und darauf abgestimmte, traditionelle

Kostüme. Gleichzeitig wird aber auch eine zeitgemäße

und vor allem kindgerechte Inszenierung geboten.

Daher sind die Dialoge dezent der heutigen Sprache angepasst

und versprechen mit viel Witz kurzweilige Unterhaltung

sowohl für Kinder, als auch deren erwachsene Begleiter.

Das Ziel ist, die Märchen der Gebrüder Grimm zu erhalten,

die Theaterkultur zu fördern und eine pädagogisch wertvolle,

handgemachte Unterhaltung zu bieten, fernab von

Computer, Fernsehen und Spielkonsolen.

Werden Gäste noch königlich

behandelt? –

Beschwerden im Restaurant

Gastfreundschaft und kundenorientierte Bedienung sind

nicht immer selbstverständlich. Besticht die Bedienung

durch Unaufmerksamkeit, während das Essen auf sich

warten lässt, haben Restaurantbesucher durchaus das

Recht zur Beschwerde, so die Verbraucherzentrale.

Mangelhafte Speisen als Reklamationsgrund

Grundsätzlich lässt sich feststellen: Restaurantbesucher

müssen nicht alles Gebotene schlucken, weder vom Teller

noch in puncto Benehmen. So ist beispielsweise überlanges

Warten aufs Essen ein Beschwerdegrund. Frisch zubereitete

Speisen brauchen eine gewisse Zeit, das wird

niemand bezweifeln, aber wartet der hungrige Gast erst

einmal über eine Stunde, hat er durchaus das Recht, nach

Gründen zu fragen. So sprach das Landgericht Karlsruhe

in einem vielzitierten Urteil am 12.05. 1993 (Az. 1 S 196/

92) einem Gast das Recht zu, nach mehr als

90 Minuten Wartezeit die anfallende Rechnung für die

Speisen um 30 Prozent zu kürzen. Allerdings ergibt sich

nicht automatisch eine Kürzung der Gesamtkosten, da die

Getränke schnell serviert wurden. Schwieriger zu klären

sind Fragen des Geschmacks. Individuelle Vorlieben oder

Abneigungen sind kein Reklamationsgrund. Nur klar formulierte

Mängel können auch behoben werden, ein allgemeines

„schmeckt nicht so gut reicht nicht als Beschwerde,

wie das Landgericht Düsseldorf in einem Urteil festgelegt

hat (Az. 22 S 136/92). Verdorbene Lebensmittel

allerdings oder rohes Essen müssen nicht hingenommen

werden. Dies bestätigt Rechtsanwalt Claus Murken gegenüber

dem Nachrichtenmagazin „Focus: „In diesen Fällen

liegt ein Sachmangel vor, der dazu berechtigt, das

Gericht zurückgehen zu lassen. Auch die Ernährungsexpertin

Hedi Grunewald von der Verbraucherzentrale Niedersachsen

betont: „Verdorbene Lebensmittel wie

schimmligen Käse oder Salat mit ranzigem Öl darf und

sollte der Kunde reklamieren. Besteht nun eine berechtigte

Beschwerde seitens des Kunden, hat der zuständige

Wirt die Verpflichtung, den Mangel zu beheben. Das heißt

beispielsweise, das halb rohe Steak des Gastes zu ersetzen,

wenn dieser ein durchgebratenes bestellt hat.

Kein Beschwerdegrund hingegen sind nicht verfügbare

Speisen: Die Speisekarte dient lediglich als Angebot. Gibt

es keinen Salat mehr, hat der Kunde kein Recht zur Reklamation.

Wichtig: zeitnahe Beschwerde

Um im Zweifelsfall Recht zu bekommen, ist es wichtig, sich

sofort zu beschweren und dem Wirt somit die Möglichkeit

zu geben, das mangelhafte Gericht zu ersetzen. Lässt sich

der Gast zunächst gemütlich Zeit, isst ohne Kommentar,

um sich erst angesichts seines leeren Tellers zu beklagen,

verwirkt er sein Recht auf Preisminderung oder Ersatz, so

das Landgericht Freiburg (Az. 3 S 85/71). Dies bestätigt

auch Joachim Geburtig, Jurist bei der Verbraucherzentrale

Mecklenburg-Vorpommern, in einer Sendung des

Deutschlandfunks vom 30.11.2011: „Hier habe ich die

Möglichkeit, das Essen zurückzuweisen. Das sollte ich

unverzüglich machen – nicht erst alles aufessen und

danach anfangen zu reklamieren, sondern konkret sagen:

Nein, das ist mir zu roh, nein, das ist mir zu salzig. Man

sollte sofort mit dem Wirt über diese Angelegenheit sprechen.

Die „Schnecke im Salat und der Kaufvertrag

Laut einem Urteil des Amtsgerichts Burgwedel (Az. 22 C

669/85) hat ein Gast, der eine Schnecke in seinem Salat

findet, das Recht, sein Essen ohne Bezahlung zurückgehen

zu lassen. Hat ihm der Anblick des Tieres den Appetit

verdorben, kann er noch offene Bestellungen stornieren,

ebenfalls ohne Bezahlung. In vorliegendem Fall hatte ein

Ehepaar, nachdem die Frau eine Schnecke in ihrem Salat

gefunden hatte, das Restaurant verlassen, ohne zu bezahlen.

Daraufhin klagte der Wirt auf Schadensersatz und

Einhaltung des Kaufvertrages. Die Klage wurde zurückgewiesen,

das Ehepaar musste lediglich die zuvor bereits

verzehrten Speisen bezahlen. Dieses Urteil ist allerdings

nicht unumstritten, da bei Bestellung und Verzehr von

Speisen im Restaurant automatisch ein Kaufvertrag nach

§ 433 II des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zustande

kommt, den der Käufer in diesem Fall gebrochen hat.


Reservierung verpflichtet

Wer in einem Restaurant einen Tisch reserviert hat, geht

eine Verpflichtung ein. Unter Umständen weist der Wirt

andere Gäste ab, um die jeweiligen Plätze freizuhalten und

verzichtet somit auf Einnahmemöglichkeiten. Entsprechend

hat er das Recht, beim Nichterscheinen eines Gastes

Schadensersatz zu fordern. So urteilten die Richter am

Landgericht Kiel (Az. 8 S 160/97). Laut dieser Rechtsprechung

kann eventuell ebenso ein Gast belangt werden, der

seinen reservierten Tisch zwar belegt, aber nichts konsumieren

möchte. Auch in diesem Fall erleidet der Wirt

Gewinnverluste. „Wenn Gäste nicht kommen, kann der

Wirt unter Umständen Schadensersatz verlangen, so

auch Ingrid Hartges (48), Hauptgeschäftsführerin des

Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) in

einem Interview mit dem Onlinemagazin Bild.de.

„Rechnung bitte!

Verhallt diese Bitte ungehört oder lässt eine Reaktion der

Bedienung allzu lange auf sich warten, zahlt der Kunde

besser an der Theke. Zumindest sollte er dem Gastwirt

seine Anschrift als Rechnungsadresse hinterlassen, damit

der Wirt die Möglichkeit hat, sein Geld schriftlich einzufordern.

Keinesfalls darf er das Lokal einfach kommentarlos

verlassen, da dies als Zechprellerei gilt. Der Gast kann

hierfür im schlimmsten Fall wegen Betruges nach § 263

des Strafgesetzbuches (StGB) belangt werden.

___

Quellen:

Urteil LG Karlsruhe: www.kostenlose-urteile.de/LG-Karlsruhe_1-S-19692_Verzoegerung-im-Restaurant-Rechnung-kann-bei-mangelhafter-Bedienung-um-30-Prozentgemindert-werden-aber-nur-in-besonderen-

Faellen.news11081.htm

Urteil AG Burgwedel: www.kostenlose-urteile.de/AG-Burgwedel_22-C-66985_Schnecke-im-Salat-Keine-Minderung-fuer-bereits-verzehrte-Speisen-im-

Restaurant.news5375.htm

Zitat aus dem „Focus: www.focus.de/finanzen/recht/tid-

12414/restaurants-kein-geld-fuerungeniessbares_aid_345671.html

Bild-Interview: www.bild.de/ratgeber/geld-karriere/restaurants/welche-rechte-habe-ich-als-gast-4100740.bild.html

Internetauftritt der Verbraucherzentralen: www.vzbawue.de/UNIQ132826365031439/link225512A.html

16. Februar 2012 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt Seite 11


Seite 12 Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt 16. Februar 2012

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08468 Reichenbach

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-- 02/2012/07 --

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