Klimawandel und Umweltschutz: Die Lackiererei im Wandel der Zeit

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Klimawandel und Umweltschutz: Die Lackiererei im Wandel der Zeit

Fragen an den Experten

Was sind sachliche Gründe, die

eine unterschiedliche Behandlung

rechtfertigen?

Sachliche Gründe liegen zum Beispiel

bei der unterschiedlichen

Behandlung auf Grund des Alters

vor: Unterschiedlich lange Kündigungsfristen

werden hier an die

Dauer der Betriebszugehörigkeit

geknüpft. Auch Leistungen aus

Sozialplänen werden am Alter

und an der Dauer der Betriebszugehörigkeit

gemessen.

Wie kann ein Arbeitnehmer

nachweisen, dass er auf Grund

seiner Weltanschauung gemobbt

wird?

Die Beweislast ist im Vergleich zu

den allgemeinen Regeln abgeschwächt

und wurde somit vereinfacht:

Der Arbeitnehmer muss

keine Tatsachen beweisen können,

sondern nur Indizien vorlegen,

die eine Benachteiligung

vermuten lassen. Danach trägt

die andere Seite die Beweislast

dafür, dass kein Verstoß vorliegt.

Wie reagiert ein Arbeitgeber bei

Mobbing auf eine AGG-Beschwerde?

Diese muss geprüft und das

Ergebnis den Betroffenen mitgeteilt

werden. Ist die Beschwerde

berechtigt, hat der Arbeitgeber

die „geeigneten, erforderlichen

und angemessenen Maßnahmen“

zu ergreifen, um die

Benachteiligung abzustellen. In

Betracht kommen eine Abmahnung,

Umsetzung, Versetzung

oder sogar Kündigung des Verursachers.


Vorsicht Falle!

Ein Reifen-Diebstahl mit

schweren Folgen: Beim

Karosserie- und Lackierfachbetrieb

Lau wurde

eingebrochen. Nun weigert

sich die Versicherung, für

den Schaden aufzukommen.

Der Mecklenburger Sikkens Kunde

Andreas Lau wollte seinen

Augen nicht trauen: Über Nacht

war der Reifen-Container auf dem

Zusammenarbeit nicht bereit, den

Schaden zu übernehmen. „Laut

Versicherungspolice sind wir bei

Schäden an Gebäudeinhalt und

-vorräten mit einer Million Euro

versichert, bei Einbruch, Diebstahl,

Vandalismus und Betriebsunterbrechung

sind es sogar fünf

Millionen Euro“, berichtet Andreas

Lau fassungslos. Aus Gesprächen

mit Kollegen weiß er,

dass er mit dieser zögerlichen Ab-

Mit seinem Erfahrungsbericht möchte Sikkens Kunde Andreas Lau aus dem

mecklenburgischen Schönberg die Kollegen auf mögliche Lücken im Versicherungsschutz

hinweisen.

Werkstattgelände aufgebrochen

und komplett leer geräumt worden.

Die Lau GmbH betreibt in

Schönberg unter anderem auch

einen Reifenservice. Im betroffenen

Container hatte Lau Kundenreifen

im Wert von rund

70.000 Euro eingelagert. Die sind

nun alle weg. Und zu allem Unglück

ist seine Versicherung trotz

langjähriger und umfangreicher

wicklung nicht alleine dasteht.

Auch viele andere Betriebe erlebten

bei Einbrüchen und Überfällen

dieser Art ablehnende Reaktionen.

„Ich möchte deshalb alle

Kollegen warnen und ihnen raten,

ihre Versicherungsabschlüsse zu

prüfen und auch das Kleingedruckte

in den Verträgen gründlich

zu lesen“, so das Anliegen des

geschädigten Reifenhändlers. ■

SIKKENS aktuell 2/2007

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