Klimawandel und Umweltschutz: Die Lackiererei im Wandel der Zeit

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Klimawandel und Umweltschutz: Die Lackiererei im Wandel der Zeit

Forum

Lackierbetrieb setzt auf Photovoltaik

Sonnige Aussichten

Werkstattdach als Stromproduzent: Photovoltaikanlage bei Happ & Hoffmann.

Auf Grund steigender

Energiepreise und

strikter Umweltschutzauflagen

begeben sich

immer mehr Betriebe

auf die Suche nach

neuen Lösungen. Einen umweltfreundlichen

Weg in die Unabhängigkeit

von Stromlieferanten

beschreitet Sikkens Partnerkunde

Happ & Hoffmann mit seiner hochmodernen

Photovoltaikanlage.

Seit der Betriebsgründung 2004

setzen Lackierermeister Mario Happ

und Karosseriebaumeister Roberto

Hoffmann konsequent auf fortschrittliche

Technologien. Von Beginn

an Acoat selected Partner,

liegen die Schwerpunkte des zehn

Mitarbeiter großen Betriebs im

thüringischen Zella-Mehlis auf Unfallinstandsetzung

sowie Kfz- und

Industrielackierungen. Dass ihre Innovationsfreude

weit über das

Kerngeschäft hinausgeht, bewiesen

die Firmengründer im Oktober

2006 mit der Installation einer

Photovoltaikanlage auf dem Dach

des Betriebsgebäudes.

42 SIKKENS aktuell 2/2007

„Entweder man macht es richtig

oder lässt es ganz bleiben“, beschreibt

Mario Happ seine Entscheidung

für die kleineren und

etwas teureren monochristallinen

Platten. Bei vergleichbarer

Gesamtleistung liefern diese bereits

bei diffusem Licht Strom.

So will Happ & Hoffmann das

ehrgeizige Ziel von jährlich

30.000 kWh – die Hälfte des

betrieblichen Jahresenergiebedarfs

– erreichen. Noch wird der

gesamte Strom ausschließlich in

das Netz des Energielieferanten

eingespeist. „Mit einem Zuschuss

von derzeit 52 Cent pro

kWh seitens des Netzbetreibers

sollte sich unsere Investition

binnen zehn Jahren amortisiert haben“,

erklärt Happ. Danach will die

Firma den Anlagenstrom eventuell

für die eigene Werkstatt nutzen, um

so den gestiegenen Energiepreisen

zu entgehen.

Zwei entscheidende Vorteile zeigen

sich jedoch schon jetzt: Zum einen

erlauben es die Mehreinnahmen,

die aktuellen Betriebskosten – und

Tipps auf dem Weg zur

eigenen Photovoltaikanlage

InfoVier

1. Klären Sie die baulichen Gegebenheiten:

Ist eine Ausrichtung der Anlage

nach Süden möglich? Verhindern

Bäume, benachbarte Gebäude oder

ähnliches die Sonneneinstrahlung?

2. Beziehen Sie Architekten und gegebenenfalls

Statiker in das Projekt mit ein.

3. Prüfen Sie die Möglichkeit von zinsgünstigen

Darlehen durch das Land:

Zinssätze sind regional unterschiedlich,

eine spezifische Handwerksförderung

ist nicht gegeben.

4. Erkundigen Sie sich nach einem geeigneten,

für die Anlage kostengünstigen

Versicherungsschutz: Makler haben in

diesem Punkt meist geringe Erfahrungswerte.

damit den Fixkostensatz – zu

senken und so wettbewerbsfähig zu

bleiben; zum anderen stellt sich bei

Happ & Hoffmann immer häufiger

das gute Gefühl ein, einen wertvollen

Beitrag zum Umweltschutz

geleistet zu haben. Dementsprechend

positiv fällt auch Happs Resümee

aus: „Sofern baulich nichts

dagegenspricht, kann ich Photovoltaikanlagen

uneingeschränkt

weiterempfehlen.“ ■

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