Gemeinsames Zirkusprojekt der Jungferntal-Schulen - Dortmunder ...

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Gemeinsames Zirkusprojekt der Jungferntal-Schulen - Dortmunder ...

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Gemeinsames Zirkusprojekt der Jungferntal-Schulen


Liebe Leserinnen und Leser,

wahrlich goldene Monate dürften der April und der Mai in unserer Stadt

sein - immerhin gibt es gleich ein Bündel guter Nachrichten, die dazu angetan

sind, mit Optimismus auf die Entwicklung unserer Stadt zu schauen.

Da ist vor allem das Leuchtturmprojekt „Phoenix-See“. Nachdem in den

letzten Monaten ganze Arbeit bei den Pflaster- und Pflanzarbeiten geleistet

wurde, müssen wir bald nicht mehr von jenseits des Bauzaunes

auf den inzwischen fast vollgelaufenen See schauen, sondern können ihn

voraussichtlich am 9. Mai in Besitz nehmen und zum ersten Mal über

die Uferpromenade flanieren. Ein Glückwunsch an die Phoenixsee-Gesellschaft

und die zahllosen Arbeiter, die dazu beigetragen haben, dass der

erste Mai-Ausflug am See schon bald möglich wird! Vorfreude natürlich

auch auf unsere Borussen: Wir drücken ihnen ganz fest die Daumen und

freuen uns auch schon auf unsere kleine Meisterfeier hier in der Redaktion

in Dorstfeld...

Gute Nachrichten signalisiert weit über den Mai hinaus auch die Wirtschaft

in unserer Stadt: Die Zahl der offenen Stellen steigt, die Gewinne

der Unternehmen steigen – und das, so sieht es aus, auch nachhaltig.

Der stadteigene Konzern DSW21 hat das beste Jahresergebnis seiner Unternehmensgeschichte

hingelegt und trägt mit einem Leistungsvolumen

von über 150 Mio. € zur Stadtentwicklung auf unterschiedlichen Feldern

bei. Auch die Handwerkskonjunktur brummt laut Frühjahrs-Umfrage der

Dortmunder Handwerkskammer. 83 Prozent der befragten Betriebe sind

mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden (Frühjahr 2010: 66 Prozent).

Der Blick auf die kommenden Monate fällt noch zuversichtlicher aus: 90

Prozent der Befragten erwarten bis zum Herbst eine mindestens zufriedenstellende

Geschäftslage. Verhehlen wollen wir bei all den guten Nachrichten

keineswegs die Probleme - vor allem die der Nordstadt. Auch nach

dem Schließungsbeschluss des Rates zum Straßenstrich bleibt die Angst

um eine fortschreitende Ghettoisierung von Teilen des Stadtteils und den

anhaltenden Roma-Zuzug, dessen Folgen seit Monaten die Kriminalstatistik

negativ beeinflussen. In bereits 50 Häusern gibt es inzwischen Probleme

mit den dort lebenden Roma. Zu einigen der hier von mir angesprochenen

Themen finden Sie unsere Berichte im Innenteil des Magazins.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr

Reiner Schwalm (Herausgeber)

Seit Jahren arbeiten sie nebeneinander

unter einem Dach,

die Alfred-Adler-Schule und die

Jungferntal-Grundschule. Um miteinander

zu arbeiten, brauchte es

mehrere Lehrerkonferenzen, doch

dann stand fest: „Wir möchten

zusammenwachsen und den Kindern

gemeinsames Lernen und Erleben

ermöglichen“, so Wolfgang

Euteneuer, Schulleiter der Alfred-

Adler-Förderschule. Dieser Ansicht

war auch Katrin Meyer, Leiterin der

Jungferntal-Grundschule.

Aus diesem Grunde hatten die

Schulen den Zirkus Rondel (Cirkusfor-kids.de)

engagiert, um mit den

professionellen Artisten ein gemeinsames

Zirkusprogramm auf

die Beine zu stellen. Am 1. und

2. April 2011 hieß es dann: „Manege

frei für die Kinder aus dem

Jungferntal!“ in dem für 380 Personen

konzipierten und über den

allerletzten Platz hinaus restlos

besetzten Zirkuszelt. Eröffnet von

den beiden Schulleitern, ging ein

dreistündiges farbiges Programm

über die Bühne, das die Zuschau-

Aufgemacht und ausgestattet wie

ein Wohnzimmer war die Bühne

der Aula des Bert-Brecht-Gymnasiums,

als dort im Februar das Konzert

gegen Rassismus stattfand.

Moderator „Sebastian 23“ klärte

die mehr als 200 Jugendlichen über

Sinn und Zweck des Konzertes auf

und unterhielt die Zuhörer bestens.

Vier Bands unterschiedlichen Genres

traten auf. Mit dabei waren

die beiden Schülerbands des BBG

„Another Systematic Mess“ und

„The Purple Bananas“. Dazu die

Menschen, Tiere, Sensationen

Gemeinsames Zirkusprojekt der Jungferntal-Schulen

Schulleiterin und -leiter als Zirkusdirektoren mit den Lehrerinnen beider Schulen

er begeisterte und zu tosendem

Applaus hinriss. Kleine Menschen,

Tiere, Sensationen, Fakire, Indianer

mit Tauben, Disco-Clowns,

Jongleure verschiedener Nationalitäten.

Piraten-Kids, Orientphantasien,

Ponys und Ziegen gab es zu

sehen und auch einige Väter wurden

für einen Auftritt in die Manege

gebeten. Besonders die atemberaubende

Trapezvorführung,

ohne Netz und doppelten Boden,

ließ den Atem bei Kindern, Eltern

und Großeltern stocken. Alles in

allem war es eine sehr gelungene

aus Dortmund und Iserlohn stammende

Formation „Sold as Great“

Vorstellung, die Freude bereitete.

„Der Auftritt im Zirkuszelt motivierte

die Kinder zu besonderen

Leistungen und wurde zu einem

besonderen Erlebnis für jedes Kind.

Dabei muss man sich aufeinander

verlassen können. Diese Erfahrung

wird die Kinder beider Schulen näher

zusammenbringen“, waren

sich Katrin Meyer und Wolfgang

Euteneuer sicher. Auch im Schulalltag

ist das erste gemeinsame

Projekt in Form eines wöchentlich

stattfindenden Bewegungstages

bereits auf den Weg gebracht. Für

Laut gegen Rassismus

Bands spielten für „Action Courage“ im Bert-Brecht-Gymnasium

Band “The Purple Bananas” in Action

und die Düsseldorfer Elektro-Punk-

Band „Susanne Blech“. Die „laute“

die Zukunft gibt es noch viele Ideen

zur Kooperation, um die besondere

Situation von zwei Schulen an

einem Standort für die Kinder zu

nutzen. Wenn die künftige Zusammenarbeit

der beiden Schulen so

gut klappt wie das Zusammenspiel

der Schülerinnen und Schüler im

Zirkuszelt, muss man sich um die

Zukunft der beiden Schulen keine

Sorgen machen!.

Schülerinnen

beider Schulen als Artisten

Musik, die von Pop-Punk bis Indie-

und Alternative-Rock reichte, kam

bei den Jugendlichen bestens an.

Finanziert wurde das Konzert der

Schülervertretung des BBG u. a.

von der Stadt Dortmund und der

Initiative für Vielfalt, Toleranz und

Demokratie. Der Erlös kommt der

„Action Courage“ zu Gute, die

1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen,

Vereinen und

Einzelpersonen aus allen gesellschaftlichen

Bereichen und politischen

Lagern gegründet wurde.

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Kreative Regenbogenkinder

im Campus St. Josef

Basteln mit Kartons, Schachteln und Papprollen

Erzieherin Christine Becker mit ihren kreativen

Regenbogenkindern und deren Kunstwerken

Die Kinder aus der Regenbogengruppe

im Kindergarten

des Familienzentrums Campus St.

Josef in Kirchlinde waren in ihrer

„Ideenwelt“ unter der Leitung der

Erzieherin Christine Becker wieder

einmal sehr eifrig. Nachdem sie

tagelang wertfreies Material, wie

Kartons, Schachteln, Papprollen u.

a. gesammelt hatten, gingen sie

voller Elan ans Werk. Die Ideen der

Kinder, was sie aus dem Material

entstehen lassen wollten, waren

fantastisch. Manchmal mussten

sie erkennen, dass es schwierig

war, ihr Vorhaben entsprechend

umzusetzen und sie suchten nach

anderen Möglichkeiten, es fertigzustellen.

Sie klebten mit Tesa,

Kreppband und Kleber, damit auch

alle Pappteile zusammenhielten.

Nicht selten erforderte die Umset-

zung viel Geduld von den Kindern,

denn es dauerte oft lange, bis der

Kleber getrocknet war und sich

nichts mehr löste. Doch die Wartezeit

lohnte sich. Als die Kinder

sahen, dass alle Teile hielten, waren

sie sehr stolz auf ihre Werke.

Aber so eintönig grau gefielen sie

ihnen noch nicht, darum malten

sie sie bunt an. Danach sahen der

Roboter, der Hund, die Katze und

der Ritter mit der Ritterburg erst

perfekt aus. Einige Kunstwerke

schmücken jetzt ihren Kindergarten.

Andere Objekte konnten sie

mit nach Hause nehmen, um sie

Eltern und Geschwistern stolz zu

präsentieren.

Da noch einige Kinder mit Kartons

und Papprollen kreativ werden

möchten, gehen die künstlerischen

Arbeiten weiter.

Von den Nachkriegsjahren

in die „Fünfziger“

Auf einer Zeitreise von den

Hungerjahren nach 1945 in

die Jahre des Wirtschaftswunders,

die „Fuffziger“, wurde Dr. Günter

Spranke anlässlich des Lesecafés

in der Stadtteilbibliothek an

der Parsevalstraße von zahlreichen

Weggefährten begleitet. Martina

Hammerschmidt-Riegert hatte zusammen

mit Ute Trierscheidt und

Ute Busch-Bernhard vom Seniorenbüro

zu einem nostalgischen Rückblick

auf das Huckarde jener Jahre

bei Kaffee und frischgebackenem

Kuchen eingeladen. Von solch einer

Verpflegung hätten die Menschen

damals nur geträumt, be-

richtete Günter Spranke zu Beginn

seines Rückblicks und weckte sogleich

Reaktionen und Erinnerungen

bei seinem Publikum. Die interessierten

Zeitzeugen, unter ihnen

Hildegard Schmitz, Helga Ecks und

Franz Josef Kortmann, zitierten aus

persönlichen Briefen und gaben

mit authentischen Schilderungen

Einblicke in die Lebenswirklichkeit

der „Überlebenskünstler in Trümmern“.

So wurden die Zeiten von

„Kohlenklau, Kartoffelfeuer und

Klüngelpitter“ wieder lebendig,

von denen in der Einladung in die

Stadtteilbibliothek bereits die Rede

war.

Frühlingskonzert

kam wieder gut an

Interessengemeinschaft Kirchlinder

Vereine e.V. bot gelungenes Programm

Eröffnung durch Mario Gacek (r.), Vorsitzender Kirchlinder Vereine –

mit Peter G. Henning und dem Blasorchester „Heimatklänge“ Bergkamen

Bereits zum 4. Mal präsentierte

die Interessengemeinschaft

Kirchlinder Vereine e.V. am ersten

Sonntag im April ihr Frühjahrskonzert

in der mit Frühlingsblumen

geschmückten Aula des Schulzentrums

Kirchlinde.

Mitwirkende waren das Blasorchester

„Heimatklänge“ Bergkamen

1957 e.V., der katholische

Kirchenchor St. Josef Dortmund-

Kirchlinde und der vielköpfige Kinderchor

„Nachtigall“ unter der Leitung

von Natascha Boenigk. Die

wieder einmal gut besuchte Veranstaltung

begann nach der Begrüßung

durch den Vorsitzenden

der Interessengemeinschaft Mario

Gacek, mit dem Eröffnungsmarsch

„Grüße aus Kirchlinde“ des Blasorchesters.

Danach folgten weitere Märsche,

Polkas und ein Posaunensolo. Moderation

und Gesamtleitung hatte

Peter G. Henning, ehemaliger Kreisdirigent,

Komponist, Arrangeur

und Mitglied des Blasorchesters.

Der festlich gekleidete Kirchenchor

begeisterte mit Traditionals,

Gospel und dem irischen Volkslied

„Sally Gardens“. Sehr schön anzu-

sehen und zu hören waren wieder

die vom Moderator als „die goldenen

Stimmen aus Kirchlinde“ angekündigten

mehr als 30 Kinder

des Chores „Nachtigall“, die - von

einer Flöte des Blasorchesters und

ihrer Leiterin Natascha Boenigk am

Klavier begleitet - Frühlings- und

Volkslieder zu Gehör brachten und

dafür viel Beifall bekamen. Dazu

trug Lee-Marwin (10), ein männliches

Mitglied der Nachtigallen, ein

Gedicht von Annette von Droste-

Hülshoff vor, das lautet: „Der Frühling

ist die schönste Zeit“.

Beendet wurde die Veranstaltung

traditionell mit dem gemeinsam

gesungenen Bergmannslied „Glück

Kinderchor Nachtigall mit Natasche Boenigk am Klavier

Auf“, dessen Text für jeden auf

dem Programm-Faltblatt abgedruckt

war. Einen weiteren Höhepunkt

konnten danach noch drei

Besucher des Frühlingskonzertes

erleben. Die Eintrittskarten waren

gleichzeitig Lose für eine Tombola

am Ende der Veranstaltung, bei

der der Hauptgewinner einen großen

Frühstückskorb in Empfang

nehmen konnte. Der Kinderchor

„Nachtigall“ würde sich übrigens

sehr über weitere Mitglieder freuen.

www.kinderchor-nachtigall.de

Gewalt und

Fremdenfeindlichkeit im Leben

Seminar der KAB Kirchlinde gab Denkanstöße

Gewalt und Feindlichkeit begegnen

uns überall im Leben.

Gewalt begegnet uns auf den Straßen,

in der U-Bahn, im Gefängnis.

Um mehr darüber zu erfahren,

hatte die Katholische Arbeitnehmerbewegung

(KAB) Kirchlinde zu

einem Seminar über Gewalt und

Fremdenfeindlichkeit ins Thomas-

Morus-Haus eingeladen. Referent

war Toni Weiser (59), freiberuflicher

Diplompädagoge, Kommunikations-

und Konfliktberater, Autor

(Buch: Schlüsselfragen, die uns

weiterbringen) und Künstler aus

Hörde. Er referierte auch über phy-

Buchtipp

Amsterdam im 17. Jahrhundert.

Rätselhafte Morde, die

mit einer unbekannten Tulpensorte

in Zusammenhang stehen, erschüttern

die Stadt. Inspektor Katoen

nimmt die Ermittlungen auf. Die

Ermordeten sind vor allem angesehene

Bürger und Mitglieder des

Clubs „Verehrer der Tulpe“. Katoen

steht vor einem Rätsel. Alle Toten

werden mit einem unbekannten

Blütenblatt in der Hand aufgefunden.

Bei seinen Ermittlungen stößt

er auf das Geheimnis der Bluttulpe

und gelangt so auf die entscheidende

Spur. Wieder ein spannender

historischer Thriller, für die der

Autor bekannt ist.

Martina Hammerschmidt-Riegert,

Zweigsbibliotheksleiterin

sische und psychische Gewalt, sozialen

und sexuellen Missbrauch,

aktive oder passive Sterbehilfe. Bei

fast 50 % aller Tötungen handelt

es sich um Selbstmorde. Doppelt

soviel Männer wie Frauen töten

sich selbst. Anhand eines Fragebogens

konnten die Teilnehmer/innen

des Seminars selbst ermitteln,

was für sie Gewalt bedeutet und

wie man sie verhindern kann. Patentlösungen

für ein konfliktfreies

Leben konnte Antonius (Toni) Weiser

nicht bieten. Aber jeder nahm

wertvolle Denkanstöße mit nach

Hause.

Toni Weiser vor seinen Seminarteilnehmern im Thomas-Morus-Haus

Ihrer Bibliothek Lütgendortmund

Jörg Kastner

Die Tulpe des

Bösen

4 5

Knaur

2008


Agricola 1954 e.V. wählte

Manfred Riedel lenkt weiterhin

Geschicke der Siedlergemeinschaft

Untere Reihe v. l.: 1. Vorsitzender Manfred Riedel,

Renate Ahlers, Beisitzerin; Evelin Samm, Christine Blex,

Beisitzerin; Helga Sperrmann, 2. Vorsitzende; mittlere Reihe v. l.: Reinhard

Girnth, 1. Kassierer; Meinrad Ochtrop und Hans-Jürgen Blex, Beisitzer; hintere

Reihe v. l.: Werner Goosmann, 2. Geschäftsführer; Guido Schabacher, 1. Geschäftsführer;

Claus-Dieter Zollondz und Gerd Uhrmacher, Beisitzer

Damit im Vorstand immer auch

erfahrene Leute sind, wählt

die Siedlergemeinschaft „Agricola

1954 e.V.“ Dortmund-Marten/

Kirchlinde laut Satzung jährlich

jeweils nur den halben Vorstand

neu. Anfang April fand dies in der

AWO-Begegnungsstätte, Im Dorloh

75 in Kirchlinde statt.

Nach Eröffnung der Jahreshauptversammlung

und einem Vortrag

von Bezirksschornsteinfegermeister

Ralf Bartsch zum Thema „Das

Schornsteinfegerhandwerk im

Wandel der Zeit“ sowie dem obligatorischen

Geschäfts- und Kassenbericht

wurde der Vorstand von

den anwesenden Mitgliedern für

das zurückliegende Jahr einstimmig

entlastet.

Bei den anschließenden Wahlen

mussten diesmal die Ämter des

1. Vorsitzenden, des 2. Kassierers

und des 2. Geschäftsführers

neu besetzt werden. Die bisherigen

Amtsinhaber wurden in ihren

Ämtern bestätigt, sodass sich

der Gesamtvorstand wie folgt zusammensetzt:

Angeführt wird die

Gemeinschaft durch den 1. Vorsitzenden

Manfred Riedel und die

2. Vorsitzende Helga Sperrmann.

Die Kassengeschäfte liegen in den

Händen von Reinhard Girnth und

Evelin Samm. Guido Schabacher

und Werner Goosmann fungieren

als Geschäftsführer.

Die bisherigen Beisitzer/innen Renate

Ahlers, Christine Blex, Hans-

Jürgen Blex, Gerd Uhrmacher und

Claus-Dieter Zollondz gehören

weiterhin zum Vorstand. Meinrad

Ochtrop wurde als Beisitzer neu in

den Vorstand gewählt.

Die Aufgaben der Kassenprüfung

übernehmen Gerhard Kohl, Manfred

Siedelhofer und Bernd Stein.

Zum Abschluss der Versammlung

gab der 1. Vorsitzende einen Ausblick

auf das Jahr 2011, in dem ein

Wandertag, der Vereinsausflug zur

Bundesgartenschau nach Koblenz,

eine Familienradtour mit anschließendem

Grillabend und der Martinsumzug

geplant sind.

Kommandeurspokal vergeben

Die erfolgreichen Schützen des BSV Kirchlinde

2006 stellte der damalige Vereins-Kommandeur

und heutige

Vorsitzende Hugo Szkudlarek dem

Verein sechs Pokale zur Verfügung.

Im Zeitraum von 2006 bis 2010

wurden diese mit dem Luftgewehr

auf dem Schießstand des BSV in

der Kirchlinder Schützenhalle ausgeschossen.

Um allen, auch den nicht so guten

Sport-Schützen, eine Chance

zu geben, multiplizierte man die

jeweiligen Schieß-Ergebnisse mit

einem Knobelergebnis und vergab

hierfür in jedem Jahr Punkte. Daraus

ergaben sich die folgenden

Platzierungen: Mit insgesamt 46

Punkten erreichte Hugo Szkudlarek

die höchste Punktzahl, da er aber

auf den Pokal verzichtete, wurde

dieser für den 1. Platz an Ernst

Leuschner mit ebenfalls 46 Punkten

überreicht. Mit einer Punktzahl

von 38 errang Hans-Joachim

Müller Platz 2. Den Pokal für den

3. Platz konnte der Sportleiter Karl-

Heinz Heise mit 36 Punkten für sich

verbuchen. Barbara Leuschner erreichte

mit 32 Punkten den 4. Platz

vor Else Heise und Bärbel Müller.

Siedlergemeinschaft

„Zum Kniepacker“ traf sich

Prüfanträge der BV wurden abgelehnt

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung fanden Ehrungen statt: (v. l.): Heinz

Dorn (25 Jahre); Annegret Meyer, Vorsitzende; Stephan Schüttfort, stellv. Vorsitzender;

Gustav Bonin (25 Jahre); Gabi Köster, stellv. Kreisvorsitzende.

Nicht auf dem Foto: Gerhard Wiemann (25 Jahre Mitglied).

Auf ihrer Jahreshauptversammlung

ehrte die Siedlergemeinschaft

„Zum Kniepacker“ einige

Siedler für ihre 25-jährige Zugehörigkeit.

Die Ehrung wurde von der

Stellv. Kreisvorsitzenden des Siedlerverbandes

Gabi Köster vorgenommen.

Auf der Sitzung wurden weiterhin

zwei von der SPD in der Bezirksvertretung

Huckarde gestellten

Prüfanträge zwecks Änderung des

Winterdienstes und Beleuchtung

des Trampelpfades zwischen Kniepacker

und Boschstraße diskutiert.

Die Siedlergemeinschaft lehnt beide

eingebrachte Anträge ab. Bereits

im Vorfeld waren Unterschriftenlisten

gegen die Maßnahmen

eingereicht worden.

Siedlergemeinschaft

„Zum Kniepacker“

Karl-Martin Dittmann

seit 30 Jahren 1. Vorsitzender

Jahreshauptversammlung beim KSV Kirchlinde

(vorne v. l.) Gudrun Weskamp, Stephanie Graupeter,

Vera Herfort, Ulrike Dittmann, Daniela Sielhorst; (hinten v. l.)

Karl-Martin Dittmann, Karsten Grimm, Eckhard Knaebe, Jürgen Graupeter,

Holger Graupeter. Auf dem Foto fehlen einige Vorstandsmitglieder.

Bei den Jahreshauptversammlungen

der Jugendabteilung

und des Gesamtvereins setzten die

Mitglieder des KSV Kirchlinde überwiegend

auf die bewährten Kräfte.

So bleibt Karl-Martin Dittmann

weiterhin 1. Vorsitzender des KSV

Kirchlinde, seit nunmehr 30 Jahren.

Seine beiden 2. Vorsitzenden Eckhard

Knaebe und Heiko Kruse wurden

einstimmig in ihren Ämtern

bestätigt. Als Geschäftsführer fungiert

weiterhin der 1. Vorsitzende

in Doppelfunktion. Seine Vertreterin

blieb Gudrun Weskamp. Hauptkassiererin

des KSV bleibt Ulrike

Dittmann. Ihr Vertreter ist wieder

Klaus König.

Die Trainer des KSV Karsten Grimm

und Peter Friedhoff üben auch

die Funktion der Sportwarte aus.

Als Sozialwart des Vereins wurde

Nachwuchstrainer Holger Graupeter

wiedergewählt. Die Interessen

der Frauen im KSV vertreten wie

bisher Vera Herfort und Stephanie

Graupeter. Zu Kassenprüfern wählte

die Versammlung Jürgen Benthaus,

Thomas Eigenbrodt, Anna

Knaebe und Daniela Sielhorst.

Den neuen Jugendvorstand bilden

Jürgen Graupeter als 1. Jugendwart,

Martin Sielhorst als 2. Jugendwart

und Ulrike Dittmann als

Jugendkassiererin. Zu Jugendbeisitzern

wurden Maren Dittmann,

Kristina Reiswich und Gisela Stolzewski

gewählt.

Die Hallenkassierung wird weiterhin

von Manfred Neuhaus vorgenommen.

Um den Pavillon kümmern

sich Peter Friedhoff, Karsten

Grimm und Gisela Stolzewski. Neben

den Neuwahlen beschäftigten

sich die Mitglieder noch mit den

einzelnen Aktivitäten des KSV im

Jahr des 85-jährigen Vereinsbestehens.

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Arzt und Chiropraktiker

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Ein Leben für

Kinder, das im KZ endete

Janusz Korczak stand im

Mittelpunkt des „Aus-Zeit“-Gottesdienstes

Teilnehmer des „Aus-Zeit“-Gottesdienstes;

8. von links Pfarrer Peter Schäfers, 7. von rechts Britta von Domarus

Pfarrer Peter Schäfers, der

Schwerpunktpfarrer der evangelischen

Kirchengemeinden Kirchlinde-Rahm

und Huckarde, lud im

März wieder einmal zum einem

„Aus-Zeit“-Gottesdienst in besonderer

Form in die evangelische Kirche

Kirchlinde an der Rahmerstraße

ein. Der Gottesdienst sollte Zeit

bieten zum Atemschöpfen, Nachdenken,

Singen und Beten, zur Stille,

Meditation und Begegnung.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes

stand Janusz Korczak (eigentlich

Henryk Goldszmit) und sein

Leben mit Kindern. Der polnische

Pädagoge, Schriftsteller, Kinderbuchautor,

Arzt und Gründer eines

Heimes für jüdische Kinder, geriet

mit seinen 200 Kindern ins Warschauer

Ghetto und endete mit ihnen

1942 im KZ Treblinka. Die Besucher

des Gottesdienstes nahmen

im Vorraum der Kirche sehr interessiert,

rund um ein Blumengesteck

mit Hinweisen auf das Leben von

Janusz Korczak, teil. Andächtig

lauschten sie den eindringlichen

Ausführungen von Pfarrer Peter

Schäfers. Begleitet von Britta von

Domarus am Klavier, auf der Gitarre

und der Querflöte, wurden

christliche Lieder gesungen. Im

Anschluss an diesen interessanten

Gottesdienst wurde ein kleiner Imbiss

gereicht, der weitere Gelegenheit

zur Begegnung bot.

Singen durch das ganze Jahr

Kirchenchor St. Josef feierte

Auf der Bühne die Ki-Cho-Girls, stilgerecht in Petticoats,

mit Dieter Seier an der Gitarre und Klaus Steckelbach

Das war Karneval, wie ihn sich

so mancher wünscht. Der Kirchenchor

St. Josef Kirchlinde-Rahm

hatte nach dreijähriger Karnevalspause

ins Thomas-Morus-Haus eingeladen.

Vor voll besetztem Saal boten die

Mitglieder ein abwechslungsreiches

Programm mit mehrstimmigen

Schlagern der 50er und 60er

Jahre, choreigener Karnevalsmusik

und vielen eigenen Texten, Vorträgen,

Sketchen und anschließendem

Tanz.

Die Gäste erschienen überwiegend

karnevalistisch verkleidet und

konnten wegen der ausgelegten

Refraintexte eifrig mitsingen. Musik

machten Chormitglieder mit

musikalischer Unterstützung von

Willy Hoffmann und den „Hampittels“.

Bei dem Schlager „Rot, rot, rot sind

die Rosen“ wurden sogar echte

rote Rosen von der Bühne geworfen

und verteilt.

Moderator Hans-Dieter Seier konnte

mit der Veranstaltung mehr als

zufrieden sein. Ob die Ki-Cho-Girls

auftraten, Diakon Beda Breidung,

Leni Osterhaus und Karin Sander,

sowie Dieter Seier und Klaus Steckelbach

und der „echt kölsche

Jung“ Georg Reichwein - sie alle

brachten das Publikum mit Gesang,

Sketchen und Wechselgesängen

zum Mitsingen, Lachen

und Schunkeln.

Orden gab es dafür nicht. Aber

kleine Fläschchen Hochprozentiges

am Bande.

Eine Liedzeile des Chores lautete:

„Am Aschermittwoch sind wir

nicht verloren – denn Ki-Cho-Girls,

die singen durch das ganze Jahr.“

Vorankündigung

➜➜Im➜ Rahmen➜ der➜ Karfreitagsliturgie➜

um➜ 15.00➜ Uhr➜ in➜ der➜ St.➜

Josef-Kirche➜ singt➜ der➜ Kirchenchor➜

die➜ Johannespassion➜ von➜

Schütz.➜

Schüleranmeldung: „Online“-Bewerbung

Seit dem 1. April können sich

alle Schülerinnen und Schüler,

die bisher keinen Platz an einem

Berufskolleg oder in der Oberstufe

eines Gymnasiums bzw. einer

Gesamtschule bekommen haben,

erneut bewerben. Wichtig ist, die

Bewerbungsunterlagen nach der

Online-Anmeldung auf der Seite

www.schueleranmeldung.

de zeitnah einzureichen. Jugendliche,

die einen Ausbildungsvertrag

haben, können sich unabhängig

von der Anmeldefrist zur Berufs-

Gesundheit und Stressabbau durch Schulung der Achtsamkeit

Immer höhere Anforderungen im

Beruf, Job und Familie organisieren,

Ärger mit Nachbarn, Freunden

oder Verwandten … Stress

ist in der heutigen Zeit längst kein

Fremdwort mehr, und wohl jeder

Mensch muss sich im Alltag mehr

oder weniger häufig damit auseinandersetzen.

Hält der negative

Stress längere Zeit an, kann dies

im Organismus eine Reihe von

Reaktionen auslösen. Folgen sind

u. a. Schwächung des Immunsystems

und sinkende Vitalität. Da der

Mensch dazu neigt, innerlich gegen

den Stress anzukämpfen, gerät

man fast unweigerlich in einen

Teufelskreis, der zu weiteren Symptomen

und Anfälligkeiten führt.

Hier setzt eine Trainingsmethode

an, die bereits seit mehr als 20 Jahren

weltweit erfolgreich in mehr als

250 Kliniken und Gesundheitszentren

zur Anwendung kommt – seit

dem letzten Jahr auch in Lütgendortmund.

Die Rede ist vom Programm

„Mindful Based Stress Reduction“

(MBSR), einem Verfahren,

das von Prof. Jon Kabat-Zinn an der

Universität Massachusetts (USA)

entwickelt und wissenschaftlich

erforscht wurde. In Deutschland

wird MBSR auch unter dem Namen

„Stressbewältigung durch

Achtsamkeit“ angeboten. Da das

Programm nachweisbar nicht nur

kranken und gestressten Men-

schule ebenfalls online anmelden.

Die Plätze an den Schulen, insbesondere

an den Berufskollegs, sind

begrenzt. Es ist abzusehen, dass

nicht alle, die sich bewerben, auch

einen Platz bekommen. Darum ist

es wichtig, direkt Kontakt zu den

Berufsberater/innen der Agentur

für Arbeit aufzunehmen.

Einen Termin bekommen die Schülerinnen

und Schüler von den zuständigen

Berufsberater/innen

der jeweiligen Schule oder über

01801-555111 (kostenpflichtig).

Sabine Jil Klewe leitet

das Achtsamkeitstraining im

Ev. Krankenhaus Lütgendortmund

schen hilft, findet es mehr und

mehr auch als Präventivmaßnahme

für ein bewussteres und gesünderes

Leben Anwendung. Verbesserte

Konzentrationsfähigkeit, besserer

Schlaf, effektivere Bewältigung

von Stress-Situationen und eine

insgesamt gesteigerte Lebensqualität

sind nur einige positive Veränderungen,

die bei Teilnehmern

beobachtet wurden.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die Fähigkeit des

Menschen, die eigenen Erfahrungen,

die er von Moment zu Moment

erlebt, bewusst wahrzunehmen.

Diese Fähigkeit kann man

Sparkasse: 41 neue Bankkaufleute

Patricia Adamek, Nadja Al Hadj

Khalil, Lito Arnold, Tim Artmann,

Nicole Becker, Lara Beckmann, Stefan

Bitzel, Özlem Bozok, Jessica

Brammer, Alvi Delia, Jacqueline Dickel,

Kira Eikenbusch, Sandra Falsone,

Carina Glaus, Nadine Gradzinski,

Jacqueline Grautstück, Elisabeth

Hasenberg, Carolin Heitkemper,

Stefanie Hettmann, Mirko Hille,

8-Wochen-Trainingsprogramm am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund

lernen und trainieren. „Wenn wir

achtsam sind, entsteht Raum für

Veränderungen, mit dem sich das

Leben auch in schwierigen Situationen

harmonischer und erfüllter

gestalten lässt“, erklärt Sabine Jil

Klewe, die das Achtsamkeitstraining

im Evangelischen Krankenhaus

Lütgendortmund leitet. „Mit

Hilfe der Achtsamkeit gelingt es,

die eigenen Denk- und Handlungsmuster

wahrzunehmen, ohne dabei

in automatische Reaktionsweisen

zu verfallen, in denen Sorgen,

Ängste und Befürchtungen eine

Art Eigenleben führen.“

Neuer Kurs startet im Mai

Der erste MBSR-Kurs in Lütgendortmund

fand großen Anklang.

Für den nächsten Kurs, der vom

10. Mai bis 28. Juni 2011 stattfindet,

sind noch wenige Plätze frei.

Die achtwöchigen Trainings basieren

auf drei praktischen Grundlagen,

die die Entwicklung der

Achtsamkeit in unterschiedlicher

Weise fördern, nämlich Body-Scan

als achtsame Körperwahrnehmung,

Achtsamkeitsmeditation im

Sitzen, Gehen und Liegen sowie

Körperarbeit mit sanften Übungen

aus Yoga und Qigong. Hinzu

kommen Kurzvorträge und Reflexion

sowie Austausch in der Gruppe

über Schwerpunktthemen wie

Stress, Wahrnehmung, Umgang

Edin Hodzic, Kathrin Holzapfel, Sina

Hoppens, Felix Husemann, Marie-

Claire Hüwel, Alexandra Iwanski,

Ali Kaya, Sascha Knauf, Judith Labs,

Dominik Lorber, Jennifer Matusik,

Kayleigh McPike, Inga Meier, Sellina

Palmowski, Daniel Schilling, Anna

Schlee, Bastian Schöndorf, Marcel

Stollorcz, Bettina Szuscik, Nikolai

Voß und Natalie Wieczorek.

mit Schmerzen bzw. schwierigen

Gefühlen und achtsame Kommunikation.

Kostenbeteiligung

der Krankenkassen

Im Rahmen des Kurses finden acht

wöchentlichen Treffen von je 2,5

Stunden statt. Hinzu kommt ein

Tag der Achtsamkeit (samstags)

sowie ein persönliches Vor- und

Nachgespräch. „Das kostenlose

und unverbindliche Vorgespräch

ist wichtig um abzuklären, ob eine

Teilnahme am MBSR-Training im

Einzelfall sinnvoll ist“, erklärt Frau

Klewe. Für den Kurs fallen danach

Gebühren in Höhe von 220 EUR

an. Da er aufgrund der Qualifizierung

von Sabine Jil Klewe nach

§ 20 SGB V zertifiziert wurde, ist

eine Kostenbeteiligung der Krankenkassen

möglich. Die Methode

kann allerdings nur dann wirksam

in den Alltag integriert werden,

wenn während des Trainingsprogramms

täglich 30 bis 45 Minuten

Übungszeit eingeplant werden.

Kursteilnehmer erhalten daher zur

Unterstützung CDs mit Anleitungen

sowie ein Kurshandbuch.

➜➜Weitere➜Informationen➜ zum➜Trainingsprogramm➜

sowie➜Terminvereinbarungen➜

für➜das➜Vorgespräch➜unter➜

Tel.➜0231➜/➜6188-231.

8 9


Dorstfelder Bürger

wurden in den April geschickt

Meldung versetzte Bürger in Sorge / Mütter:

„Einfach geschmacklos!“

Seit vielen Jahren begleiten die IN-Stadtmagazine das Thema „Bebauung

des Dorstfelder Parks“ sehr intensiv. Deshalb ist unsere Redaktion

in dieser Angelegenheit Ansprechpartner Nummer Eins für

die Dorstfelder Bevölkerung. Regelmäßig melden sich Bürgerinnen

und Bürger bei uns, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen.

Als jedoch am 01. April von einer großen Dortmunder Tageszeitung

gemeldet wurde, dass die Bebauung des Parks mit einem

Vollversorger vom Tisch sei und dort stattdessen ein mehrstöckiges

Parkhaus entstehen werde, kam es zu einer Situation, die uns in

dieser Form vollkommen neu war. Nicht nur einige wenige Dorstfelder

meldeten sich bei uns, sondern etliche Menschen ließen unsere

Telefone nicht stillstehen.

„Nach unserem aktuellen Kenntnisstand

wird ein mehrstöckiges

Gebäude auf der gesamten Fläche

ausreichen, um die gesamten

Parkverkehre im Zentrum Dorstfelds

aufnehmen zu können“ wird

die SPD-Bezirksvertreterin Gerda

Haus in dem Artikel zitiert. Der

Bebauungsplan ließe eine solche

Nutzung zu, heißt es dort weiter.

„Dann kann auch der Wilhelmplatz

– wie von unserem Ortsverein seit

langem gewünscht – wieder autofrei

werden“, blickt Haus optimistisch

in die Zukunft.

Und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende

Rüdiger von Chamier glaubt,

dass dieses zusätzliche Parkplatzangebot

auch dem öffentlichen

Personennahverkehr zugute kommen

könnte. „Es ist dann ein Leichtes,

dort zu parken und mit Bus

und Bahn sein Ziel bequem zu erreichen.“

Mütter in Sorge:

„Geschmackloser Scherz!“

Die Anrufer, die sich in unserer Redaktion

meldeten, teilten sich in

zwei Lager: die einen schenkten

der Meldung Glauben, die anderen

erkannten den Aprilscherz, ärgerten

sich jedoch darüber, dass ein

solch emotionales Thema derart

missbraucht werde.

Unter den Anrufern waren auch

drei Mütter, deren Kinder die Gutenbergschule

an der Arminiusstraße

besuchen. Sie sorgten sich,

weil neben der Schule ein Parkhaus

entstehen soll. Da die Redaktion

den Bebauungsplan sehr genau

kennt und weiß, dass lediglich

eine Bebauung mit einem Vollversorger

möglich ist, konnten solche

Sorgen schnell zerstreut werden;

dies sorgte jedoch lediglich dafür,

dass die Ängste der Mütter in Wut

umschlugen. Wut auf diejenigen,

die sich diesen „geschmacklosen

Scherz“ ausgedacht und initiiert

hatten. „Haben Frau Haus und

Herr von Chamier nichts Besseres

zu tun, als auf dem Rücken von

Müttern und Kindern ihren Schabernack

zu treiben?“ war eine der

gestellten Fragen.

Auch Thomas Quittek, Sprecher

des BUND, war dem Scherz aufgesessen

und meldete sich bei uns.

Seine Reaktion ist eindeutig: „Ich

finde es sehr bedenklich, wenn

man mit diesem im Stadtbezirk

äußerst umstrittenen Projekt geschmacklose

Scherze macht und so

Bürgerinnen und Bürgern, vor allem

Eltern von Schulkindern, Angst

macht.“ Quittek fragt sich: „Waren

es möglicherweise die Befürworter

der Parkbebauung - u.a. die zitierten

SPD-Politiker, die der Tageszei-

tung diesen vermeintlichen Aprilscherz

untergeschoben haben und

damit die Kritiker lächerlich machen

wollten?“

Bezirksbürgermeister Friedrich A.

Rösner (B90/Grüne) bezeichnete

den Scherz als sehr unsensibel. Eine

solche Absurdität wollte er jedoch

nicht weiter kommentieren; dies

würde den Scherz nur aufwerten.

Ein anderer Anrufer, der den Scherz

erkannt hatte, hielt diesen ganz offensichtlich

nicht für so absurd. Er

gab zu bedenken, dass man den

Dorstfelder Politikern jedweder

Partei solche Vorhaben durchaus

zutrauen könne. Oft genug habe

man in den letzten Jahren bewiesen,

dass selbst die „größten Eseleien“

in Dorstfeld in die Realität

umgesetzt werden könnten.

Für Wilhelm Schulte-Coerne, Vorsitzender

der Dorstfelder CDU,

„ist der Parkhaus-Aprilscherz nicht

sonderlich gelungen, zumal er, wie

man sieht, bei einigen empfindsamen

Bürgern völlig unnötigerweise

Besorgnisse weckt.“

Michaela Bonan: „Ironie

und Sarkasmus kein

akzeptabler Weg“

Auch Vertreter anderer Parteien

verurteilten den ‚Scherz’. Utz Kowalewski

(Die Linke): „Aprilscherze

dürfen keine Ängste bei den Bürgern

auslösen“, hält er ihn für unangemessen.

Detlef Münch (FBI):

„Ein geplantes Parkhaus auf dem

schönen Dorstfelder Park ist bei

den aktuellen politischen Mehr-

heitsverhältnissen in Dortmund leider

auch eine durchaus realistische

Vorstellung, aber überhaupt nicht

lustig!“

Von Gerda Haus und Rüdiger von

Chamier war auch nach acht Tagen

keine Stellungnahme zu bekommen.

Nachfragen wurden nicht

War Ziel eines üblen Scherzes: Der Dorstfelder Park

beantwortet. Daher ist weiterhin

offen, wer diesen Scherz initiiert

hat. Dr. Andreas Paust, Pressesprecher

der SPD-Ratsfraktion, konnte

unsere Fragen mangels Kenntnis

der Angelegenheit nicht beantworten.

Er habe jedoch die Dorstfelder

Rats- und BV-Vertreter gebeten, in

diesem Vorgang Klärung herbeizuführen.

Gerda Haus und Rüdiger von Chamier:

Sind sie die Urheber des »Scherzes«?

Wir wissen es (noch) nicht.

BI-Ombudsfrau Michaela Bonan

war durch die Meldung etwas irritiert

und glaubte zunächst nicht an

einen Aprilscherz. Erst mit Blick auf

den Kalender sei bei ihr der Groschen

gefallen. Ob dieser Artikel

nun seitens der Presse oder eines

„Dritten“ initiiert wurde, entziehe

sich ihrem Kenntnisstand. „Die

Meinungen der Bürger vor Ort sollten

aber aus meiner Sicht wertgeschätzt

werden, auch wenn sie

nicht immer den eigenen Einstellungen

entsprechen. Ironie und

Sarkasmus sind sicherlich kein akzeptabler

Weg. Genau am Thema

Wertschätzung der Bürgermeinung

gilt es weiter zu arbeiten.“ Sie versprach,

Kontakt zu Frau Haus und

Herrn von Chamier aufzunehmen,

um Antworten auf die Fragen der

Dorstfelderinnen und Dorstfelder

zu bekommen.

Das hohe Niveau der Ausbildung

bei DSW21 und DEW21

spiegelt sich erneut in den sehr guten

Prüfungsergebnissen wider.

29 Auszubildende legten im Sommer

2010 und im Januar 2011

ihre Prüfungen vor der Kammer

ab. Der jahrgangsbeste Auszubildende

der kaufmännischen Berufsrichtungen,

Timo Hagedorn

(Industriekaufmann DEW21) sowie

der jahrgangsbeste Auszubildende

der technischen Berufsrichtungen,

Jan Klassen (Elektroniker, DEW21),

wurden durch Arbeitsdirektor

Manfred Kossack für ihre Leistungen

ausgezeichnet.

Dank der hervorragenden berufsbegleitenden

Vorbereitung durch

Werksschulunterricht, praktische

Tätigkeiten in den Fachbereichen

Leben in einem modernen

Wohn- und Pflegeumfeld in der

Geborgenheit einer kleinen Gruppe:

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich

hat die ProjectCare in Bövinghausen

ihr erstes Dortmunder

Haus nach dem „Cordian-Hausgemeinschaftskonzept“

eröffnet.

Das „Cordian-Versprechen“: Pflegebedürftige

Menschen aller Pflegestufen

und Einkommensgruppen

erhalten Versorgung und Zuwendung

– und das auf hohem fachlichen

Niveau.

„Wir wollen mit diesem für Dortmund

neuen Konzept älteren

Menschen die Geborgenheit einer

kleineren Gruppe mit mehr Wahlmöglichkeiten

geben, aber gleichzeitig

eine qualifizierte Pflege rund

um die Uhr sicherstellen“, erklärte

ProjectCare-Geschäftsführer Dr.

Joachim Wilbers, dessen Unternehmen

auf die Realisierung von

Jahrgangsbeste Auszubildende ausgezeichnet

DSW21 und DEW21: Niveau der Ausbildung unverändert hoch:

beider Unternehmen sowie in der

Zentralen Ausbildungswerkstatt

und den Einsatz in der »Junioren-

Firma« konnten sechs kaufmännische

Auszubildende und vier

Auszubildende der technischen Berufsrichtungen

ihre Ausbildungszeit

verkürzen.

Der Verantwortung bewusst

DSW21 und DEW21 bilden seit Jahren

angesichts der schwierigen Situation

auf dem Ausbildungsmarkt

erheblich über den eigenen Bedarf

aus. Sechs Industriekaufleute erhielten

nach erfolgreicher Ausbildung

unbefristete Arbeitsverträge;

14 „ehemalige“ Auszubildende erhalten

die Chance, durch befristete

Arbeitsverträge Berufserfahrung zu

sammeln und so ihre zukünftigen

Chancen auf dem Arbeitsmarkt er-

Erstes Cordian-Haus in Dortmund

Hausgemeinschaft als modernes Pflegekonzept

Projekten im Bereich von Senioren-

und Pflegeeinrichtungen spezialisiert

ist. 80 pflegebedürftige

Bewohnerinnen und Bewohnern

wohnen hier in hellen, lichten Einzelzimmern

mit Bad, davon sind

zwölf Rollstuhlfahrern vorbehalten.

Alle Zimmer können nach indivi-

von links: Stefanie Krevert, Pflegedienstleitung; Monika Horst, Hausleitung;

Dr. Joachim Wilbers, Geschäftsführer; Dr. Susanna Re, Geschäftsführerin

duellen Vorstellungen eingerichtet

werden und sind mit Telefon-,

Fernseh- und Internetanschluss

ausgestattet. Für die Pflegekräfte

gibt es ein Dokumentationsdisplay,

in dem sie direkt alle Leistungen

dokumentieren können. Zum

Haus gehört auch ein Innenhof

mit Garten, Rabatten, Terrassen

und Bäumen. Es gibt sechs Hausgemeinschaften,

von denen jeweils

eine aus 12 bis 14 Personen besteht.

Jeder kann am alltäglichen

heblich zu verbessern.

36 Startchancen in 2011

DSW21 und DEW21 engagieren

sich unverändert für die Startchancen

junger Menschen. Zum Ausbildungsbeginn

am 29. August 2011

starten 36 junge Menschen in attraktiven

Berufsbildern ihren Weg

in die Zukunft.

Bewerbungen für 2012

Das Bewerberverfahren für den

Berufsstart in 2012 beginnt mit

Beginn der Sommerferien. Weitergehende

Informationen unter und

Bewerbungen an »www. startchancen.de«

Nacht der Ausbildung

Aufgrund des großen Vorjahreserfolgs

beteiligen sich DSW21 und

DEW21 auch in 2011 an der »Dort-

Gemeinschaftsleben teilnehmen:

Alle Mahlzeiten werden von den

Alltagsbegleiterinnen in den ge-

räumigen Küchen zubereitet, die

auch als gemeinsame Treffpunkte

dienen. Geplant ist, ein Kochbuch

über die Lieblingsspeisen der Bewohner

zu erstellen, das dann für

das gesamte Haus genutzt werden

kann.

• Wir bieten Pflege nach modernen Erkenntnissen

• Kleine Gemeinschaften von 12-14 Bewohnern

• 80 Einzelzimmer in sechs Hausgemeinschaften

• Kurzzeitpflege auch möglich: Anmeldung jederzeit

10 11

Monika Horst,

Hausleiterin

Neueröffnung am

1. April in Dortmund

Die jahrgangsbesten Azubis von DSW21

und DEW21 wurden durch Arbeitsdirektor

Manfred Kossack ausgezeichnet.

munder Nacht der Ausbildung«.

Sie findet am 17. Juni in der Zeit

von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr statt.

In dieser Zeitspanne haben künftige

Auszubildende wie auch deren

Eltern die Möglichkeit, Blicke „hinter

die Kulissen“ der Zentralen Ausbildungswerkstatt

zu werfen.

Wir informieren Sie gerne!

0231 - 56 55 98-0

Cordian Hausgemeinschaften

Unterdelle 21 · 44388 Dortmund

www.dortmund.cordian-pflege.de


Der optimale Finanzierungsplan

sichert Vorteile beim Autokauf

Bei der Autosuche haben die

meisten Kaufinteressenten

konkrete Vorstellungen: die geräumige

„Familienkutsche“, den flotten

Sportwagen oder das sparsame

Stadtmobil. Für welches Fahrzeug

man sich auch immer entscheidet

der richtige Autokauf beginnt mit

einer vernünftigen Finanzierung.

Die Berater in den Geschäftsstellen

der Sparkasse Dortmund informieren

Interessierte ausführlich über

den flexiblen Privatkredit des regionalen

Finanzdienstleisters Nummer

1. Bei entsprechender Bonität stellt

die Sparkasse Nettokreditbeträ-

Gebundener Sollzinssatz:

5,99% p.a.

ge von 2.500 bis 49.999 Euro zur

Verfügung. Je nach Finanzierungswunsch

sind Laufzeiten zwischen

12 und 84 Monaten möglich.

Die monatlichen Raten werden bequem

zum Wunschtermin vom Girokonto

abgebucht. Auch eine Ballonrate,

vorzeitige Rückzahlungen

und eine kostenfreie Ratenaussetzung

pro Kalenderjahr sind nach

Vereinbarung möglich.

Natürlich ist auch eine Absicherung

vor z. B. den Folgen der Arbeitslosigkeit

oder eines Todesfalls

möglich. Da direkt beim Händler

Läßt Wünsche schneller

wahr werden!

Der Sparkassen-

Autokredit:

Laufzeit: 48 Monate

Effektiver Jahreszins:

6,16% p.a. (Stand: 7. April 2011)

Nettodarlehensbetrag:

10.000 Euro

Monatliche Teilzahlung:

234,77 Euro

Bonität vorausgesetzt

Mehr Infos:

- bei Ihrem Kundenberater oder auf

- www.sparkasse-dortmund.de/privatkredit

- Terminvereinbarungen unter 0231/183-0

s Sparkasse

Dortmund

Die Schlüsselübergabe ist der Höhepunkt des Autokaufs, die

richtige Finanzierung dagegen eine grundlegende Voraussetzung.

der Barkauf immer noch das beste

Argument für lohnenswerte Rabatte

darstellt, überweist die Sparkasse

Dortmund den gesamten Kreditbetrag

auf das Konto des Kunden.

Biker und Cabrio-Freunde

zum Saisonstart bei BMW

Das war ein Pflichttermin für

Zweirad- und Vierrad-Freunde:

Endlich geht es wieder raus auf

die Straße, die Rennstrecke und die

Schotterpiste.

Kunden und Interessenten konnten

zum Saisonstart 2011 interessante

Stunden im BMW Motorrad

Zentrum Dortmund am Rombergpark

bei „Benzingesprächen“, Bikerfrühstück

und der Präsentation

der BMW K 1600 GT, der ersten

BMW Tourenmaschine mit 6 Zylindern,

erleben.

Vorgestellt wurde auch die BMW R

1200 R und die BMW G 650 GS. Es

gab vier atemberaubende Shows

mit Trialfahrer Jonathan Herbst aus

➜➜Besuchen➜Sie➜einfach➜eine➜der➜ Geschäftsstellen➜und➜informieren➜

Sie➜sich➜–➜auf➜diese➜Weise➜haben➜

Sie➜mehr➜Zeit,➜sich➜Ihr➜neues➜Auto➜

nach➜ Ihrem➜ Geschmack➜ entsprechend➜auszusuchen.

Hagen (1. Platz im WTP-Ranking

2010) und geführte Ausfahrten mit

fast allen BMW-Modellen.

BMW-Niederlassungsleiter Gotthold Heim und Minu Nassiri,

BMW Marketing Dortmund.

Seinen Auftritt hatte passend zur

angelaufenen Open-Air-Jahreszeit

auch das 6er Cabrio.

Die Fachzeitschrift „Auto Zeitung“

hat vier Luxus-Cabrios verglichen.

Klarer Sieger: das neue BMW 650i

Cabrio, das sich eindrucksvoll gegen

den Mercedes SL 500, Jaguar

XK 5.0 V8 und den Porsche 911

Carrera GTS durchsetzte. Das exklusive

Automobil beeindruckt vor

Doppelte Premiere:

Neuer SLK und C-Klasse

Im 125. Jubiläumsjahr des Automobils

feierte die Mercedes-Benz

Niederlassung Dortmund eine doppelte

Premiere: die neue Generation

der Mercedes-Benz C-Klasse

und der neue Mercedes-Benz SLK

stehen seit Ende März im Showroom.

Umfassend modernisiert präsentiert

sich die C-Klasse zum Frühjahr

2011. Front- und Heckpartie des

Millionensellers sind markanter gestaltet.

Um bis zu 31 Prozent konnte

der Verbrauch gesenkt werden.

Zu den effizienzsteigernden Maßnahmen

zählen neue Motoren, das

weiterentwickelte Automatikgetriebe

7G-TRONIC PLUS sowie die

ECO Start-Stopp-Funktion. Zehn

neue Fahrassistenzsysteme von der

Müdigkeitserkennung ATTENTION

Auch die anderen Mercedes-Modelle

wurden ausgiebig begutachtet.

ASSIST bis zur Abstandsregelung

DISTRONIC PLUS halten Einzug in

die Baureihe. Die neue Telematik-

Generation bietet unter anderem

die Möglichkeit zur Internetnutzung

und bei der Navigation 3D-

Optik mit plastischen Stadt-Modellen.

allem mit seinem unvergleichbaren

Platzangebot.

Als einziges Cabrio bietet es tatsächlich

Platz für vier Personen,

heißt es im Vergleichstest. Außerdem

schneidet das neue BMW 6er

Cabrio bei der Sicherheitsausstattung

am besten ab.


➜ BMW➜Niederlassung➜

Dortmund,➜Nortkirchenstraße➜111,➜Tel.➜(0231)➜9506-0

Neuer Mercedes-Benz SLK

Mit dem völlig neu entwickelten

SLK startet einer der aufregendsten

und erfolgreichsten Sportwagen

in die dritte Runde. Der neue

»Ihre engste Beziehung zur Straße« –

der neue SLK

Roadster hebt Fahrvergnügen

und Open-Air-Genuss kompromisslos

auf ein neues Niveau. Er

vereint leichtfüßige Sportlichkeit

mit stilvollem Komfort, markantes

Sportwagen-Design mit absoluter

Alltagstauglichkeit, Spitzenperformance

mit beispielhafter Ökologie.

Außerdem bietet der SLK als Weltpremiere

das Panorama-Variodach

mit MAGIC SKY CONTROL, das sich

auf Knopfdruck hell oder dunkel

schalten lässt. Beispielhafte Effizienz

und sportliches Temperament

garantieren neue kraftvolle 4- und

6-Zylinder-Motoren mit serienmäßiger

ECO-Start-Stopp-Funktion.

Bei hervorragenden Fahrleistungen

verbrauchen diese Motoren bis zu

25 Prozent weniger als ihre Vorgänger.

➜➜Mercedes-Benz➜Niederlas sung➜Dortmund,➜Wittekindstraße➜99,➜Tel.➜(0231)➜1202-0

PSD Bank Rhein-Ruhr:

Mit Bankkredit hohe Rabatte erzielen

Im Frühjahr wollen die Autohändler

den Verkauf von Neuwagen

ankurbeln und locken mit teils

traumhaft wirkenden Finanzierungsangeboten,

etwa 1,9 Prozent

über vier Jahre. Dennoch kann es

sinnvoller sein, einen teureren Kredit

bei der Hausbank aufzunehmen,

rät die PSD Bank Rhein-Ruhr.

Der Grund: In so einem Fall

kommt der Käufer als Barzahler

und kann teils ordentliche Rabatte

heraushandeln.

Denn: „Ein Händler kann nicht

eine Spitzenfinanzierung und einen

Spitzenrabatt gewähren, das geht

grundsätzlich nicht. Deshalb gilt:

Wer mit Barem winkt, kann besser

über Preisnachlässe verhandeln“,

sagt Rolf Fühles, Bereichsleiter bei

der PSD Bank Rhein-Ruhr. Die aktuellen

Konditionen der regional

tätigen Genossenschaftsbank sind

günstig: 4,99 % (effektiv: 5,11 %)

bei 24 Monaten Laufzeit, 5,49 %

(effektiv: 5,68 %) bei 48 Monaten

Laufzeit. Ein Rechenbeispiel: An-

effektiver Jahreszins

5,95%

PSD AutoKredit

Hier erfahren Sie die Konditionen für Laufzeiten bis 72 Monate:

psd-rhein-ruhr.de . 0800 3344431 . Dortmund, Elisabethstr. 3

12 13

18.04.11

– Nettodarlehensbetrag ab 5.000 Euro

– Auszahlung 100%

– für Privatkunden

– gebührenfreie Sondertilgung möglich

– Laufzeit: 12 bis 72 Monate

– Bonität vorausgesetzt

Beispiel:

– Kreditsumme: 10.000 Euro

– Laufzeit: 48 Monate

– gebundener Sollzinssatz: 5,79% p.a.

– monatliche Teilzahlung: 233,39 Euro

Sonderveröffentlichung

genommen, der effektive Kreditzins

der Hausbank beträgt bei einer

Laufzeit von 48 Monaten 5,68

Prozent, die Autobank verlangt bei

gleicher Laufzeit nur 1,9 Prozent.

Erstaunliches Ergebnis: Holt der

Barkäufer einen Nachlass von nur

sieben Prozent auf den Listenpreis

heraus, dann fährt er mit dem teureren

Kredit der Hausbank bereits

günstiger. Möglich sind aber Barzahler-Rabatte

von 15 Prozent und

mehr. Einen kostenlosen Rechner

gibt es im Internet zum Beispiel unter

www.fintext.de/rechner.

Selbst Null-Prozent-Finanzierungsangebote

der Händler führen

nicht unbedingt zum günstigsten

Ergebnis, da einige Auto-Banken

„happige“ Kontoführungsgebühren

nehmen. Die PSD Bank Rhein-

Ruhr bietet auf Wunsch einen KreditSchutz

gegen die Risiken Tod,

Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit.

In der Regel wird die PSD

Bank nicht den Fahrzeugbrief als

Sicherheit verlangen, fällig sind nur

die üblichen Bonitätsunterlagen.


Wenn man dem hier als Überschrift

benutzten alten

deutschen Sprichwort glauben

darf, kommt man zu dem Umkehrschluss,

dass derjenige, der viele

kleine Geschenke bekommt, auch

viele Freunde hat oder besonders

beliebt ist.

Blick auf den Schreibtisch

von OB Ullrich Sierau

Einer von ihnen ist zweifellos Oberbürgermeister

Ullrich Sierau. Hat

man die Gelegenheit, einmal im

Rathaus seinen Schreibtisch sowie

die Schränke und Wände darum

herum betrachten zu können, dann

kommt selbst bei dem Betrachter

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Ein Blick auf den Schreibtisch des Oberbürgermeisters

Freude auf. Da gibt es unzählige

Kleinigkeiten, die er von Freunden

und Mitbürgern, die ihn schätzen,

geschenkt bekommen hat.

Alle sind von der finanziellen Seite

her gesehen keine Wertstücke,

sondern nur liebenswerte Mitbringsel

und Präsente, die dem OB

Freude machen.

Da finden sich neben Laptop, Telefon,

Fachliteratur und dienstlichen

Dingen unter anderem ein Steigerhäckel,

eine alte Grubenlampe

„Frosch“ und ein Stück Kohle mit

Schlegel und Eisen darauf, eine Anzahl

weißer Steine, die von Freunden

mit Grüßen und Wünschen

beschriftet wurden, Tennisbälle,

eine großformatige Glückwunschkarte

des BVB, Anstecknadeln, das

Autokennzeichen „DO OB 2010“,

Karnevalsorden, eine Papierrolle

mit seinem Konterfei und dem U-

Turm, ein buntes hölzernes Krokodil

sowie eine Schildkröte, eine

Eule und ein Elefant. Die kleinsten

Ob Tennisball, Gruß vom BVB oder Taubenringe, viele

liebenswerte Kleinigkeiten schmücken den Schreibtisch des OB.

Gegenstände sind 21 Taubenringe

verschiedener Jahrgänge und in allen

möglichen fünf Farben, die ihm

ein Dortmunder Bürger immer mal

wieder durch Freunde, Mitarbeiter

und Bekannte zukommen lässt.

Dazu eine kleine bebilderte Chronik

darüber, wie, wann, wo und

durch wen die Taubenringe in seinen

Besitz gelangten. Neben einer

Reihe schriftlicher Gedanken zur

Zeit, wovon einer lautet: „Nimm

Dir Zeit zum Spielen - es ist die

Quelle ewiger Jugend!“, ist selbstverständlich

auch ein Familienfoto

auf dem Schreibtisch zu finden.

Jugenddorf wirbt um Sponsoren für seine Führerschein-Aktion

Aktion „60 Jahre CJD Dortmund - 60 Führerscheine für Berufsstarter“

Ohne Führerschein bist du

nichts! Genau diese Feststellung

machen die jungen Berufsanfänger

im CJD Dortmund nach der

erfolgreichen Abschlussprüfung,

wenn sie sich um einen Arbeitsplatz

bewerben.

Flexibilität und Mobilität sind oft

Voraussetzung für den erfolgreichen

Einstieg in den Beruf: Sie

brauchen einen Führerschein! Um

die Chancen der Berufsanfänger

deutlich zu verbessern und die Integration

zu sichern, arbeitet das CJD

Dortmund auf seinem Gelände mit

einer Fahrschule zusammen, die

auf die besonderen Lernschwierigkeiten

und Behinderungen der jungen

Menschen eingeht.

Hinzu kommt bei den Jugendlichen

ein Geldproblem. „Viele sind

finanziell benachteiligt und benötigen

Hilfen zur Finanzierung

des Führerscheins. Bei ihnen fehlt

jede Form der Unterstützung“, erklärt

Andreas Holzem, Leiter des

Gemeinsam für den Führerschein: Andreas Ramacher, CJD-Sozialmarketing,

Mike Rülling, stellvertretender Niederlassungsleiter Ferchau

und Andreas Holzem, CJD-Leiter (v. l.)

CJD Dortmund das Problem. „Deshalb

wirbt das CJD Dortmund um

Spenden, damit junge Menschen

nach der Berufsausbildung das CJD

mit einem Führerschein verlassen

können und damit einen erheblich

besseren Start in der Berufswelt

haben“, so Holzem weiter.

Das Jugenddorf selbst erhält keine

staatlichen Gelder für die Führerscheinfinanzierung.

Die Dortmunder

Niederlassung des Unternehmens

Ferchau Engineering GmbH

hat jetzt die Aktion mit der ersten

Spende von 1.000 Euro eröffnet.

„Wir wissen, dass ein Führerschein

für die Ausübung des Jobs unabdingbar

ist und wollen mit dieser

Spende viele Mitstreiter gewinnen,

die die beruflichen Chancen junger

benachteiligter Menschen verbessern

möchten. Auch wir würden

bei einer Einstellung den Kandidaten

mit einem Führerschein bevorzugen“,

so Mike Rülling, stellvertretender

Niederlassungsleiter von

Ferchau Dortmund. „Ein vorhandener

Führerschein hilft ganz sicher

bei einer erfolgreichen Stellensuche“.

Die Ferchau-Spende ist der offizielle

Auftakt für eine Spendenaktion

des CJD Dortmund, das in diesem

Jahr auch seinen 60. Geburtstag

feiert. „Unser Ziel ist es deshalb,

60 jungen Menschen einen Führerschein

zu ermöglichen“, erläutert

Andreas Holzem das Vorhaben des

CJD Dortmund.

„Wir hoffen“, so Andreas Ramacher

vom CJD-Sozialmarketing,

„dass noch weitere Sponsoren für

unsere Führerschein-Aktion gewonnen

werden können.“

Die Senioren-Wohngemeinschaft

in Bodelschwingh auf

der Deininghauser Straße 12 ist

seit dem 1. März 2011 vollständig

bezogen. Hier wurden 12 senioren-

und behindertengerechte

Wohneinheiten errichtet, in denen

die Bewohnerinnen und Bewohner

jetzt die Gemeinschaft genießen

können.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem

ehemaligen Sparkassengebäude

eine hervorragende Immobilie gefunden

haben, die ebenerdig so

viel Platz bietet und Treppen nicht

als Hindernis im Raum stehen hat“,

erläutert Waldemar Ogaza die Beschaffenheit

des Gebäudes.

„Die gesamte Umgebung mit Blick

auf die Kirche der Noah-Gemeinde,

das Wasserschloss Bodelschwingh

und der tolle Park um das Wasserschloss

herum laden zu Spaziergängen

ein“, ergänzt Jörg Wunsch,

Geschäftsführer der Lebensräume

für Senioren GbR. „Unser Haus ist

für alle geöffnet und kann jederzeit

besucht werden, wenn man

sehen möchte, ob es die richtige

Wohnform im Alter sein könnte“,

ergänzt Uwe Bergau, ebenfalls Ge-

Die Bewohner der Senioren-

Wohngemeinschaft in Bodelschwingh

genießen ihr neues Zuhause.

sellschafter der GbR. Sollten Sie

Interesse haben, melden Sie sich

bitte unter 0231/87 80 30 bei der

Lebensräume für Senioren GbR.

Neue Senioren-Wohngemeinschaft

entsteht in Rahm

Nach dem Kauf des ehemaligen

Sparkassengebäudes an der Rahmer

Straße wird direkt mit dem

Umbau des Gebäudes begonnen.

Hier entsteht eine weitere Senioren-Wohngemeinschaft

die 12

Seniorinnen und Senioren einen

geruhsamen Lebensabend in einer

kleinen Gruppe bietet.

Die Wohneinheiten erhalten alle

ein behindertengerechtes Bad sowie

einen großen Schlaf- Wohnraum.

Einige Wohneinheiten verfügen

über eine Größe, die es

Neue Räume für Senioren im Dortmunder Westen

auch Ehepaaren erlaubt hier einzuziehen.

Die ehemalige Filiale

der Sparkasse wird in den nächsten

Wochen im Erdgeschoss umgebaut,

so dass mit einer Fertigstellung

im Herbst zu rechnen ist.

Die oben liegenden Wohnungen

werden ebenfalls umgebaut. Hier

entstehen senioren- und behindertengerechte

Appartements, die

über eine eigene Küche, Badezimmer

sowie Schlaf- und Wohnraum

verfügen. Über ein Notrufsystem

werden die Wohnungen mit der

Wohngemeinschaft verbunden,

so dass im Bedarfsfall schnell Hilfe

vor Ort erscheinen und die notwendigen

Schritte einleiten kann.

Der Umbau der oberen Etage wird

allerdings erst nach Auszug der

vorhandenen Mieter erfolgen, so

dass hier mit einer späteren Fertigstellung

zu rechnen ist. Der Umbau

zur Wohngemeinschaft erfolgt

nach den qualitativen Richtlinien,

die sich die Lebensräume für Senioren

GbR auferlegt hat. Das bedeutet,

es werden nur ortsansässige

Firmen mit der Ausfertigung

der anfallenden Arbeiten betraut

und der Ausbau erfolgt unter Berücksichtigung

einer hypoallergen

Ausbauweise. Selbstverständlich

bleibt die Sparkasse den Bürgerinnen

und Bürger mit einem SB-

Center erhalten, dieser wird an der

Seite des Gebäudes entstehen. Da

sich bereits sehr viele Interessenten

für die Wohneinheiten gemeldet

haben, ist es ratsam, sich zügig bei

der Lebensräume für Senioren GbR

(H. Wunsch oder H. Ogaza) unter

0231/87 80 30 zu melden. Hier

werden Sie in eine Interessentenliste

aufgenommen und erhalten

weitere Informationen zum Ausbau

des Gebäudes.

Ehemalige Sparkasse in

Nette wird zur Senioren-WG

Auch das ehemalige Sparkassengebäude

an der Donarstraße fi ndet

eine neue Verwendung. Die

Lebensräume für Senioren GbR

Sonderveröffentlichung

haben das Gebäude erworben

und werden in den nächsten Wochen

mit dem Umbau beginnen. In

den ambulant betreuten Senioren-

Wohngemeinschaften entstehen

im ebenerdigen Erdgeschoss 12

Wohneinheiten, die senioren- und

behindertengerecht ausgestattet

sind. Jede Wohneinheit wird ein

behindertengerechtes Badezimmer

mit Dusche, Toilette und Waschbecken

erhalten und über einen großen

Wohn- und Schlafraum verfügen.

In den Gemeinschaftsbereich

werden das Esszimmer, das große

Wohnzimmer und die Küche verlagert,

so dass die hauptsächliche

Zeit des Tages in der Gemeinschaft

verbracht werden wird.

Die bisherigen Erfahrungen haben

gezeigt, dass sich Seniorinnen

und Senioren in der Gemeinschaft

wohlfühlen und positiv entwickeln.

Für die Angehörigen eines Pfl egebedürftigen

entfällt die Weiterführung

des zusätzlichen Haushaltes,

da alle Verrichtungen wie Wäsche

waschen, einkaufen und Reinigung

des Lebensbereiches übernommen

werden. Der Angehörige

kann sich somit auf den Besuch

konzentrieren und ist nicht mit anderen

Dingen beschäftigt. In den

oberen Etagen des Gebäudes werden

die bisherigen Wohnungen

in senioren- und behindertengerechte

Appartements umgebaut.

Diese Appartements verfügen alle

über ein seniorengerechtes Badezimmer,

eine Küche sowie einen

Wohn- und Schlafraum. Ein Lift

wird an das Gebäude angebaut.

Nach derzeitigem Stand werden

dort 6 Appartements entstehen.

Diese Appartements sind über ein

Notrufsystem mit der WG verbunden,

so dass schnell Hilfe geleistet

werden kann.

➜➜Sollten➜ Sie➜ Interesse➜ an➜ der

Senioren-Wohngemeinschaft➜ haben,➜

melden➜ Sie➜ sich➜ bitte➜ unter➜

0231/87➜ 80➜ 30➜ bei➜ der➜ Lebensräume➜

für➜ Senioren➜ GbR.➜ Hier➜

wird➜man➜Ihnen➜weiterhelfen.

14 15


Arbeitsalltag der Näherinnen in Bangladesch geht auch uns an

Internationaler Frauentag im Rathaus

Genau 100 Jahre ist es her, da

wurde der erste Internationale

Frauentag begangen. Zehntausende

Frauen in Deutschland, in

Dänemark, Österreich, der Schweiz

und in den USA gingen auf die

Straße und forderten das Wahlrecht

für Frauen, gleichen Lohn

wie die Männer sowie mehr Arbeits-

und Gesundheitsschutz. Die

Initiative ging auch von den Arbeiterinnen

aus, denn sie hatten unzumutbare

Arbeitsbedingungen in

den Fabriken.

Unzumutbare und schlechte Arbeitsbedingungen

gibt es auch

heute noch für Frauen - eindrucksvoll

belegt im Forum 6 am Beispiel

der Näherinnen in Bangladesch.

Mittels einer Ausstellung zeigte

Wer helfen will, muss mobil sein

Ein nagelneuer Mercedes-Benz

Sprinter Kühlkoffer sorgt jetzt

bei der Dortmunder Tafel für Mobilität.

Das Fahrzeug wurde im

Nutzfahrzeug-Vertriebs- und Servicecenter

der Mercedes-Benz Niederlassung

Dortmund, Sunderweg

100, von Gerd Hewing, Direktor

der heimischen Mercedes-Benz

Niederlassung, und dem Vorstand

der Sparkasse Dortmund, Jörg Busatta,

übergeben.

Seit Beginn der Dortmunder Tafel

unterstützt die Sparkasse Dortmund

deren Arbeit, sei es mit

Spenden für ein Fahrzeug oder

2005 für die neue Zentrale. Diesmal

spendete die Sparkasse Dortmund

10.000 Euro für die Anschaffung

eines Kühlfahrzeuges.

Die Dortmunder Tafel nutzt das

Fahrzeug, um täglich die Lebens-

mittel bei den Lieferanten abzuholen.

Die Kühlkette wird somit

nicht unterbrochen und es können

viele Lieferanten direkt hintereinander

angefahren werden. Mercedes-Benz

ist seit 1998 einer der

Hauptsponsoren der deutschen

Tafeln. Mit einer einmaligen Spende

von 100 gebrauchten Merce-

(v. l.): Jörg Busatta (Vorstand Sparkasse), Gerd Hewing (Direktor Mercedes-Benz

Niederlassung), Rüdiger Teepe und Gerd Kister (Dortmunder Tafel)

bei der symbolischen Schlüsselübergabe

(v. l.) Nicole Kühn, Gabi Hensler, Helga Jentsch (Agendabüro Dortmund),

Viola Hensler und Laura Chebas engagieren sich für Terre Des Femmes.

die Städtegruppe Dortmund von

Terre Des Femmes, dass in den Zeiten

der Globalisierung unser Leben

eng mit dem der Frauen in den so

genannten „Entwicklungsländern“

verknüpft ist: z.B. mit dem Ar-

des-Benz Vito fing alles an. Hand

in Hand für eine gute Sache – auf

diesem Gedanken basiert das heutige

Sponsoring-Konzept. Bisher

wurden bereits über 550 Transporter

mit Stern an die Tafeln ausgeliefert.

Die Ausstattung der Fahrzeuge

ist speziell an die Bedürfnisse

der Tafeln angepasst. Auch sicherheitstechnisch

sind die Fahrzeuge

auf dem neuesten Stand, denn nur

eine hohe Fahrsicherheit garantiert,

dass die Tafeln ihrer wichtigen

Aufgabe nachkommen können.

beitsalltag der Frauen, die in den

Textilfabriken für westeuropäische

Unternehmen nähen. Die meisten

weiblichen Beschäftigten arbeiten

dort 80 bis 90 Stunden in der

Woche und können aber dennoch

150. Magazin-Ständer

im Edeka-Markt Oespel

Schon von weitem leuchtet das

Signalrot der IN-Stadtmagazine

den Kunden entgegen und

lädt zur Mitnahme ein. Und die

Leser greifen gerne zu: 135.000

mal wandern die IN-Stadtmagazine

regelmäßig alle zwei Monate

aus den lokalen Geschäften, Banken,

Krankenhäusern und öffentlichen

Verwaltungen in die privaten

Dortmunder und Schwerter

Haushalte. Entweder wird der verlässliche

Nachrichten- und Werbeträger

aus dem Hause IN-Media

Schwalm gleich im Kassenbereich

mitgenommen oder der Kunde

entnimmt das Magazin einem der

modernen Ständer, die in besonders

stark frequentierten Geschäf-

von den Löhnen kaum leben. Der

Arbeitsdruck ist groß, Zeitarbeit

ersetzt Festanstellungen, Fehler

werden mit Geldbußen bestraft,

Überstunden werden nicht bezahlt,

Pausen nicht genehmigt. Die

Räume sind heiß, stickig, oft ohne

Fenster, die Arbeiterinnen dürfen

nicht zur Toilette. Krankheiten

durch die miserablen Arbeitsbedingungen

bleiben nicht aus.

Wir als Konsumenten können viel

mit unserem Kaufverhalten zum

Positiven bewegen. Wer beim

nächsten Textileinkauf beim Discounter

überlegt, wie ein Preis von

2,59 Euro für ein Kinder-T-Shirt zustande

kommt, ist auf dem besten

Wege.

ten oder anderen öffentlichen Bereichen

aufgestellt sind. In Oespel

gab es jetzt eine runde Zahl zu

vermelden: Dort im Edeka-Markt

von Georg Geldmann - dem Einzel-

Der 150. Magazin-Ständer der IN-Stadtmagazine

handels-Platzhirschen im Ortskern

- konnte jetzt der 150. Magazinständer

aufgestellt werden. Regelmäßig

von unserm Service-Team

nachgefüllt, sind die Magazine hier

über fast zwei Monate im wahren

Sinn des Wortes „greifbar“.

Das Foto zeigt die Hoberg-Bäckereifachverkäuferin

Martina Hoffmann-Mato

(Mitte) mit den beiden

Azubis Jennifer Burmann und Sascha

Helmich mit dem 150. Magazinständer.

Der SC Bodelschwingh richtet in

diesem Jahr wieder die Stadtmeisterschaften

im Luftgewehr

und Luftpistolenschießen aus.

Die Veranstaltung findet vom 2. bis

13. Mai (außer sonntags), jeweils

ab 17.00 Uhr auf der vereinseigenen

Schießanlage des Vereins in

der Wenemarstraße 5, 44357 Dortmund

statt. Am 29. Mai ab 15.00

Uhr erfolgt ein großes Finalschie-

Im Herbst 2010 erfolgte der offizielle

Start des neuen Opfer-Telefons

des WEISSEN RINGS. Die bundesweite

Opferschutzorganisation

intensivierte damit ihr Angebot in

Sachen „Schnelle Hilfe für Kriminalitätsopfer“.

Das Team der ehrenamtlichen

Opfer-Berater braucht

nun Verstärkung, die gezielt aus

dem Ruhrgebiet stammen soll.

Täglich und damit auch an Wochenenden

und an Feiertagen ist

das Opfer-Telefon von 7 bis 22 Uhr

mit speziell hierfür geschulten und

ausgebildeten Ehrenamtlichen be-

Pokale, Urkunden und Sonderpreise winken

Stadtmeisterschaften Sportschießen finden beim SC Bodelschwingh statt

ßen und anschließend die Siegerehrung.

Zu gewinnen gibt es wieder

zahlreiche Pokale, Urkunden,

Sonderpreise der Stadt und beim

Finalschießen auch Geldpreise. Das

Startgeld beträgt für Schüler und

Jugendliche 3,- und Erwachsene

5,- €. Auch Zuschauer sind willkommen,

insbesondere am Tag des

Finalschießens, dies ist besonders

spannend. Dank der modernen

Technik ist es auf dem Schießstand

des SC Bodelschwingh möglich, je-

Pokale und Urkunden warten

auch in diesem Jahr auf die Sieger

WEISSER RING sucht engagierte Telefon-Berater

Kostenfreie Rufnummer für bundesweite Opferhilfe (Opfer-Telefon 116 006)

setzt, die sich ungestört Zeit für die

Anrufer nehmen.

Die Aufgabe der neuen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wird sein,

mit Hilfesuchenden über deren Anliegen

zu sprechen und die nächsten

Schritte zu klären. Bei Bedarf

wird zur persönlichen Betreuung

an ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen

des WEISSEN RINGS vor Ort

oder an andere Hilfsorganisationen

vermittelt. Die ehrenamtliche Tätigkeit

liegt bei mindestens 4 Stunden

pro Woche und wird von zu

Hause ausgeübt. Benötigt werden

englische Sprachkenntnisse, ein Internetzugang

und die Möglichkeit,

ungestört zu telefonieren. Monatlich

finden in Mainz Besprechungen

sowie Fortbildungen statt.

Die Opferhilfs-Organisation sucht

Menschen, die die Tätigkeit Montag

bis Freitag in der Zeit von 8 bis

17 Uhr ausüben können.

Eine hohe soziale Kompetenz und

psychische Stabilität werden ebenso

erwartet wie kommunikatives

Geschick und die Fähigkeit, Sachverhalte

schnell zu erfassen. Eine

beraterische Vorbildung ist von

den einzelnen Schuss der Schützen

an Monitoren zu verfolgen. Interessenten

des Schießsport sind an

den Trainingsabenden (dienstags

und freitags ab 19.00 Uhr gerne

gesehen. Ein Probeschießen ist

selbstverständlich kostenlos.

➜➜Die➜ genaue➜ Ausschreib

u n g ➜ fi n d e t ➜ s i c h➜ u n t e r : ➜

www.sc-bodelschwingh.de

Vorteil. Der WEISSE RING bietet

eine umfangreiche Ausbildung

über die Inhalte der Opferhilfe

und die Gesprächsführung am Telefon.

Neben der Möglichkeit der

Selbsterfahrung bekommen die

neuen Team-Mitglieder fachliche

Hintergründe über die Situation

von Opfern direkt nach der Tat und

spezielles Handwerkszeug für die

Gesprächsführung in dieser besonderen

Gesprächssituation.

➜➜Interessierte➜finden➜unter➜ www.weisser-ring.de➜einen➜

Anmeldebogen.

Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“ sucht ein neues,

liebevolles Zuhause für Hunde aus spanischen Tötungsstationen

Alecandro, ca. 10 Mon.

Jette, ca. 10 Wochen Linda, ca. 1 Jahr

Alex, ca. 1,5 Jahre Billy, ca. 4 Mon. Carino, ca. 3 Jahre

Malvesia ca. 10 Mon.

Negro, ca. 5 Jahre Nicola, ca. 1 Jahr

Alle hier vorgestellten Hunde werden von uns geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert

Weitere Infos unter: Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Frau Bonk Tel: 02307/7 96 96

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de

16 17

Nico, ca. 8 Jahre

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden sich

noch viele kleine und große Hunde, die alle nach einer

Frist von 21 Tagen eingeschläfert werden. Sie hoffen verzweifelt,

vorher ein liebevolles neues Zuhause zu finden!


Faszination Mittelalter lockt – Zum vierten Mal spektakuläres Gaudium im Mengeder Volksgarten

Auch kulinarisch gehts

beim Gaudium zünftig zu.

„Lasst euch gefangennehmen vom

mittelalterlichen Leben in den Lagern

und von den Angeboten der

Händler und Handwerker.“ Das ist

das Motto des diesjährigen Mittel-

Förderpreis für Friedhelm Eul

Friedhelm Eul aus Dortmund erhält

in diesem Jahr den vom

Lions Club Dortmund-Phönix vergebenen

„Förderpreis für herausragendes

bürgerschaftliches Engagement“.

Club-Präsident Wolfgang

Koch überreichte ihm Anfang März

die mit 1.000 € Fördergeld verbundene

Auszeichnung und würdigte

dabei das ehrenamtliche Engagement

des Preisträgers in der

Straffälligenbetreuung. „Mit Ihrer

Arbeit leisten Sie einen wichtigen

Beitrag, Inhaftierten den Weg zurück

in ein straffreies Leben zu ebnen“,

zollte Koch dem Einsatz Anerkennung.

Friedhelm Eul betreut seit rund 30

Jahren Straffällige. Seine Arbeit

ist aus den Gefängnissen nicht

mehr wegzudenken. Mehrmals

wöchentlich trifft er sich in Justizvollzugsanstalten

mit Inhaftierten,

spricht mit ihnen, hilft bei der Lösung

von kleinen und großen Prob-

alter-Festivals, das vom 2. bis zum

5. Juni auf der Mengeder Volksgarten-Wiese

stattfindet.

Vier Tage lang werden die Ritter

in Mengede wieder lebendig, werden

die Märkte duftendes Brot und

Met feilbieten, werden die hübschen

Jungfrauen und Burschen

in ihren traditionellen Gewändern

würdig einherschreiten.

Tausende von Besuchern erwartet

Detlef Huß vom Mengeder Stadtmarketing,

der das Spektakel federführend

organisiert, wieder zu

diesem vierten mittelalterlichen

Gaudium. Neben zwölf Aktionsgruppen

werden sich dem Volke

lemen, sorgt sich um Hilfen für die

Zeit nach der Entlassung – und dies

alles in seiner Freizeit. Dabei hat

er ein klares Ziel: die zu erreichen,

die noch die Wende schaffen wollen

und können. Auch der von ihm

(v. l.) Manfred Hoyer, Schatzmeister LC Dortmund-Phönix; Wolfgang Koch,

Präsident LC Dortmund-Phönix; Friedhelm Eul;

Heinz-Otto Siebelhoff, Jury Förderpreis

gegründete Verein GHJ - Gemeinschaft

zur Hilfe vorwiegend gefährdeter

Jugendlicher e. V. dient

diesem Ziel.

„Das Wirken von Friedhelm Eul

passt genau zur Intention des seit

2004 jährlich vergebenen Preises“,

stellte Koch bei der Preisübergabe

heraus. An vielen Stellen der Stadt

werde von Privatpersonen und kleinen

Vereinen vor allem im sozialen

Bereich vielfältige ehrenamtliche

Arbeit geleistet, die gesellschaftlich

unverzichtbar sei. Hierauf wolle

der Lions Club Dortmund-Phönix

mit dem Förderpreis aufmerksam

machen und zugleich vorbildliches

Engagement auszeichnen.

40 Aussteller mit ihren mittelalterlich

geprägten Waren und Genussmitteln

präsentieren. Neu sind

diesmal im Programm die mittelalterliche

Mode-Show „Elffeast“

und „Löffel Julius“, der Holzkellen

schnitzt.

Zudem kündigt Detlef Huß das

eine oder andere „Highlight“ an:

so zum Beispiel die Feuershow

des Stammes Khamsin. Und in einer

„Kampfarena“ wird es auch

in diesem Jahr zur Sache gehen.

„Die werden sich richtig was auf

die Jacke hauen“, so Huß über die

Showkämpfe der Ritter.

Auch zum Mitmachen wird eingeladen:

Zum Beispiel zu einem Bad

im Holzzuber oder zu einem Kampf

mit „Uwe, dem Klingenbrecher“.

Hier werden mutige Kinder sogar

mit Kettenhemd und Helm ausgestattet.

Erwachsene dürfen sich übrigens

am selbstgebrauten Marktbier laben.

Attraktiv für Groß und Klein

dürfte auch der Falkner sein, der

mit zehn Bussarden, Adlern und

Falken nach Mengede kommen

wird.

➜➜Die➜Öffnungszeiten:➜Do:➜12-23➜ Uhr,➜Fr:➜16-23➜Uhr,➜Sa:➜11-24➜Uhr,➜

So:➜11-19➜Uhr

Bilder von Geisterstädten

und verlassenen Landschaften

Als am 26. April 1986 in Tschernobyl

der Reaktorblock des

Lenin-Atomkraftwerkes explodierte,

kam es zum atomaren Super-

GAU.

Radioaktivität von mehreren hundert

Hiroshima-Atombomben wurde

freigesetzt, rund 400 Dörfer

evakuiert, die Menschen zwangsumgesiedelt.

In diesen Geisterstädten

entstehen seit 2003 Rüdiger

Lubrichts Fotografien: Der plötzliche

Aufbruch ist schmerzlich anzusehen.

Trotz der Zerstörung und

der unsichtbaren, aber spürbaren

Gefahr, vermitteln seine Bilder eine

magisch wirkende Ruhe und Ästhetik.

Der Fotograf Rüdiger Lubricht

Rüdiger Lubricht wurde 1947 in

Bremen geboren. Er lebt und ar-

Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer

des IBB Dortmund und Olga Rensch,

IBB-Mitarbeiterin, präsentierten den

Bildband „Verlorene Orte, gebrochene

Biografien“. (Foto: IBB)

beitet als freischaffender Fotograf

in Worpswede. Seit 2003 arbeitet

Lubricht an dem Langzeitprojekt

„TSCHERNOBYL - Leben mit einer

Tragödie“. Er hat bereits sechs Reisen

in die kontaminierten Sperrzonen

der Ukraine und Weißrusslands

unternommen.

Die Wanderausstellung des IBB

Die Katastrophe von Tschernobyl

nicht in Vergessenheit geraten lassen.

Das wollen die Macher der

Wanderausstellung „25 Jahre nach

Tschernobyl: Menschen – Orte –

Solidarität“, die seit Januar durch

Deutschland tourt. Ausstellungs-

Projektleiter Peter Junge-Wentrup

vom Internationalen Bildungs- und

Begegnungswerk Dortmund (IBB)

und Kiew und Projektleiterin Dr.

Astrid Sahm von der Internationalen

Begegnungsstätte „Johannes

Rau“ in Minsk setzen auf eine

„aktive Kultur des Erinnerns“ und

wollen vor allem die betroffenen

Menschen in das Zentrum der Ausstellung

rücken.

➜➜Peter➜ Junge-Wentrup➜ (Hrsg.,➜

IBB➜ Dortmund),➜ Verlorene➜ Orte➜ |➜

Gebrochene➜Biografien,➜Fotografien➜|➜Rüdiger➜Lubricht;➜Mit➜einem➜

Vorwort➜ von➜ Dr.➜ Astrid➜ Sahm;➜

120➜Seiten,➜Gebunden➜ISBN➜978-

3-935950-11-4➜€➜25,—➜/➜€➜20,—➜

(am➜ Ausstellungsort);➜ Nähere➜

Informationen➜ finden➜ Sie➜ unter➜

www.ibb-d.de.

Dank für Erhalt derderlandschaft

Auf dem Kreistag 2011 des

Kreisverbands Schwimmen

Dortmund wurden in diesem Jahr

Jörg Stüdemann und Claudia Heckmann

für den Erhalt der Dortmunder

derlandschaft geehrt. Die

Sportwelt Dortmund gGmbH mit

ihrer Geschäftsführerin Claudia

Heckmann hat zu Beginn dieses

Jahres weitere Hallenbäder von der

Stadt Dortmund übernommen und

somit vor der Schießung bewahrt.

Die Sportwelt Dortmund betreut

nun neben den Dortmunder Freibädern

die Hallenbäder Brackel,

Hombruch und Lütgendortmund

- auch das Hallenbad Mengede

wird nach fertiggestellter Renovie-

Olympiade des Rettens in Dortmund

40 Teams wetteifern um die beste Erste Hilfe

Mehr als 1.500 Johanniter

aus ganz Deutschland sowie

Gäste aus Lettland, Polen und

Ungarn werden am 14. Mai zum

22. Bundeswettkampf in Erster

Hilfe in Dortmund erwartet, unter

ihnen rund 400 aktive Wettkampfteilnehmer.

Diese gehen in

40 Mannschaften an den Start.

Zu ihnen zählen neben hauptamtlichen

Rettungsprofis ganz besonders

viele ehrenamtliche Ersthelfer,

vor allem Kinder und Jugendliche.

Alle deutschen Teams mussten sich

zuvor bei Landeswettkämpfen der

Johanniter für die Teilnahme qualifizieren.

Der Bundeswettkampf findet

alle zwei Jahre statt.

Schirmherrin in Dortmund ist die

nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin

Hannelore Kraft: „Lebensrettung

ist buchstäblich ent-

rung von der Sportwelt betrieben

werden. Stadtdirektor Jörg Stüdemann

wurde für seine Bereitschaft

geehrt, stets den Erhalt aller Dortmunder

der als Ziel gehabt zu

haben, auch in für die Stadt Dortmund

wirtschaftlich schwierigen

Situationen. Stellvertretend nahm

Stadtrat Wilhelm Steitz diese Ehrung

entgegen.

Bei den anschließenden Neuwahlen

wurden der erste Vorsitzende

Günter Miele und die Kassenwartin

Karla Heckmann wiedergewählt.

Neu ins Amt des Sportwartes wurde

Oliver Reinert als Nachfolger

von Klaus Wohlfahrt gewählt.

scheidend und deshalb habe ich

selbstverständlich die Schirmherrschaft

für diese wichtige Veranstaltung

übernommen.“

Der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe,

Hans-Peter von Kirchbach,

weist auf die Love Parade

im vergangenen Jahr hin, die sich

schnell zu einem Unglück ungeheuren

Ausmaßes ausweitete.

„Plötzlich waren die ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer, Rettungssanitäter

wie Ärzte, gefragt

und gefordert.

Ohne viel nachzudenken mussten

sie zügig ihr Können beweisen. Jeder

Handgriff musste sitzen, jede

Entscheidung die beste aller möglichen

sein. Um genau das abrufen

zu können, genau zu dem Zeitpunkt,

wenn es darauf ankommt,

dafür trainieren unsere Aktiven.“

Auf dem Wettkampfplan stehen

neben einem theoretischen Teil

auch Praxistests wie das rasche

Erkennen von Verletzungen und

akuten Krankheitsbildern sowie

Herz-Lungen-Wiederbelebung, La-

gerung und Transport von verletzten

Personen. Alle Fälle und Situationen

werden dabei von den

Mitgliedern der Realistischen Unfalldarstellung

(RUD) dargestellt.

➜➜Weitere➜Informationen➜unter➜ www.bundeswettkampf.de

Flagge zeigen für Menschen in Tibet

Auch die Stadt Dortmund folgte

dem Ruf der Tibet Initiative

Deutschland e. V. (TID) und beteiligte

sich an der weltweiten Aktion

„Flagge zeigen für Tibet“. Damit

setzte Dortmund wie zahlreiche

europäische Städte auch, ein Zeichen

im Kampf um die grundlegenden

Völker- und Menschenrechte

in Tibet.

Im Jahr 1949 wurde das souveräne

Tibet von der Volksrepublik China

völkerrechtswidrig besetzt und im

Jahr 1951 schließlich annektiert.

Der Widerstand des tibetischen

Volkes gegen die Okkupanten

fand am 10. März 1959 in einem

Aufstand in der tibetischen Hauptstadt

Lhasa seinen tragischen Höhepunkt.

Nach offiziellen chinesischen

Angaben kamen dabei

87.000 Tibeter ums Leben.

Auch heute noch wird der 10. März

von den Tibetern und ihren Freunden

als Tag der Trauer, aber auch

als Tag des Widerstandes begangen.

Aus Solidarität mit dem gewaltlosen

Widerstand der Tibeter

gegen die chinesische Besatzungspolitik

ersucht die TID jedes Jahr

Die gehisste Tibet-Flagge

am Dortmunder Rathaus

aufs Neue die deutschen Bürgermeisterinnen

und Bürgermeister

sowie Landrätinnen und Landräte,

auf ihrem Amtssitz oder einem anderen

öffentlichen Gebäude die tibetische

Fahne zu hissen.

Die gesamte Aktion, die in diesem

Jahr bereits zum 16. Mal flächendeckend

über Deutschland stattfand,

ist eine eindrucksvolle Demonstration

für den Anspruch der

Tibeter auf Selbstbestimmung. In

ganz Europa hissen mehrere tausend

Städte am 10. März die tibetische

Fahne, um ihre Solidarität mit

dem tibetischen Volk zu bekunden.

18 19


Ullrich Sierau will Pläne

für BVB-Meisterfeier einfrieren

Was seit Wochen ein gut gehütetes

Geheimnis war,

ist nun endlich ans Tageslicht gekommen.

Im Dortmunder Rathaus

sind eisige Zeiten angebrochen.

OB Ullrich Sierau selbst hatte sich

in Karnevalslaune verraten: Er habe

vor, die Pläne für die BVB-Meisterfeier

auf Eis zu legen. Man plant,

das von den BVB-Fans Maze Kozka

und Marcus Kuno erbaute Iglu

zur Meisterfeier auf dem Friedensplatz

zu präsentieren. Damit dürfte

selbst im Mai für ein eisiges Lüftchen

und eine Abkühlung für die

Fans gesorgt sein. Für die Umset-

zung bekamen die Iglu-Erbauer

von der Stadt Hausaufgaben auf.

Sie sollen sich um die Planung und

Umsetzung des Wiederaufbaus bemühen.

Es sind nun Fachleute gefragt,

die den Iglu-Erbauern unter

die Arme greifen und mit ihnen zu

einer gelungenen Meisterfeier beitragen.

Deshalb hoffen Maze und

Kuno, dass sich Helfer melden.

Auch Leute aus dem Bereich Kältetechnik

sind gefragt, um das momentan

in den Gefrierhallen von

REWE bei Minus 20 Grad gefrorene

Iglu bis zur Meisterfeier auf dem

Friedensplatz zu erhalten.

Der Dortmunder Schlagersänger Marcus Kuno (Mitte)

und seine zwei Mitstreiter vor dem meisterwürdigen Iglu

BVB-Profis kochen

für den guten Zweck

BVB

Sebastian Kehl im Gespräch mit den IN-Stadtmagazinen

Immer engagiert: Sebastian Kehl,

hier im Gespräch mit Norbert Dickel

So engagiert wie Sebastian Kehl

auf dem Platz ist, so setzt er

sich auch für andere ein. Zusammen

mit seinem Freund Christoph

Metzelder engagiert sich Kehl für

das Projekt „Roter Keil“, das gegen

Kinderprostitution kämpft.

Wohltätigkeitsveranstaltung

am 09. Mai

Ins Leben gerufen wurde das Netzwerk

von Kaplan Jochen Reidegeld.

Im Jahr 1999 gründete er in

Kooperation mit dem Orden der

Salesianer Don Boscos die „Aktion

Bosco Sevana“. Aus dieser entwickelte

sich mittlerweile der Verein

„roterkeil.net“. Nach dem großen

Erfolg im Vorjahr findet am 09. Mai

die Neuauflage des Charity Dinners

zu Gunsten dieses Netzwerks statt.

Austragungsort wird erneut das

Restaurant im BVB-Mannschaftshotel

„Lennhof“ sein. Ende März

hatten wir die Gelegenheit, mit Sebastian

Kehl über sein Engagement

für den „Roten Keil“ zu sprechen.

Sebastian wie bist du dazu gekommen,

dich für den Roten

Keil zu engagieren?

Das war vor mehr als zehn Jahren

durch meinen Freund Christoph

Metzelder, der mich damals fragte.

Und ich war sofort dabei, da ich es

sehr wichtig finde, gegen die weltweit

verbreitete Kinderprostitution

zu kämpfen.

Können die Gäste des Charity

Dinners davon ausgehen, dass

du selber am Herd stehst und

Hand anlegst und nicht nur als

Zuschauer in der Küche stehst?

(Lacht) Ich laufe in der Küche nicht

wie Falschgeld herum oder spüle

nur. Obwohl diese Arbeit ja auch

dazugehört. Ich habe gewisse

Kochgrundkenntnisse und unter

Anleitung bekommen wir schon

was Leckeres hin. Das Publikum in

den letzten Jahren war immer sehr

zufrieden.

Du hattest letztes Mal Roman

Weidenfeller als Gastkoch mit

dabei, wer unterstützt dich in

diesem Jahr?

Roman hatte es sehr viel Freude

bereitet hier mitzumachen, deswegen

ist er sowie auch Florian Kringe

wieder mit vollem Herzen bei

diesem Event dabei.

Wir danken Sebastian Kehl für

das Gespräch!

Schaulaufen der Altstars: Helden von ´97 beim „SuperPott“ in Bochum

Im Gegensatz zu den aktuellen

Profis des BVB sind die Altstars

von 1997 nicht mehr die besten

im Westen. Beim „SuperPott“ vor

7.800 Zuschauern im Bochumer

rewirpowerStadion zogen sie gegen

den gastgebenden VfL und

gegen die Schalker Eurofighter jeweils

deutlich den Kürzeren. Der

„SuperPott“ sollte an das erfolgreichste

Jahr in der Geschichte

des Revierfußballs erinnern: 1997

gewann der BVB die Champions

League, Schalke den UEFA-Cup

und der VfL erreichte erstmals einen

internationalen Wettbewerb.

Nachdem das Turnier im Dezember

aufgrund des Schneechaos ausgefallen

war, traf man sich nun bei

herrlichem Frühlingswetter. Wegen

der Ereignisse in Japan ging

der Erlös der Veranstaltung an die

Aktion Deutschland Hilft.

Im Gegensatz zum VfL Bochum,

der sich mit zwei Siegen und einem

überragenden Dariusz Wosz den

„SuperPott“ sicherte, war der BVB

nicht in Bestbesetzung angetreten.

Bei den meisten Spielern war eine

Zunahme des BMI bei gleichzeitiger

Abnahme des Haarwuchses zu

erkennen. Ja ja, auch ein Stephane

Chapuisat ist älter geworden. Folglich

verlor man gegen die Bochu-

mer mit 0:3. Zudem mussten dann

im Verlauf des Turniers auch noch

Günther Kutowski und Ned Zelic

verletzungsbedingt passen. Michael

Henke sowie BVB-Physio Peter

Kuhl sprangen ein.

Auch gegen die gealterten Eurofighter

hatte der BVB keine Chance.

Teddy de Beer war es, der mit

Glanzparaden dafür sorgte, dass

der BVB nur mit 0:3 verlor. Egal, es

war ein toller Nachmittag mit vielen

altbekannten Gesichtern, bei

denen die Fans in wunderschönen

Erinnerungen schwelgten.

Der BVB war angetreten mit: de

Beer, Cesar, Zelic, Zorc, Reuter,

Stephane „Chappy“

Chapuisat und Kalle „Air“

Riedle weckten Erinnerungen.

Reinhardt, Chapuisat, Riedle, Kree,

Ricken, Kutowski, Breitzke, Sippel,

Trainer: Henke.

Intensiven Einblick in das Innenleben

eines Krankenhauses zu

bekommen und die unterschiedlichen

Arbeitsbereiche vom Chefarzt

bis zur Pflege einmal hautnah

mitzuerleben, war Ziel ihres Praxistages.

Anfang März tauschte

die Bundestagsabgeordnete Ulla

Burchardt ihre Straßenkleidung gegen

eine Schwesterntracht und begann

ihren „Dienst“ um 7.30 Uhr

auf der orthopädischen Station im

Ev. Krankenhaus Bethanien.

Oespeler CJD

stellt Top-Gärtner

Jetzt wissen die Besucher des alljährlichen

Tages der offenen Tür

beim Christlichen Jugenddorf in

Oespel endlich, warum die Qualität

der Blumen, Ranken und Sträucher

aus den Gewächshäusern des

CJD Jahr für Jahr so hoch ist: Das

Dortmunder CJD-Team mit Tobias

Bialluch und Dennis Schulte-Eickholt

ist als Bundessieger aus einem

Ausbildungswettbewerb unter vier

Jugenddörfern hervorgegangen.

Die beiden Oespeler Junggärtner

waren in der Ausbildungsrichtung

Gärtner in Garten- und Landschaftsbau

angetreten.

In mehreren spartenbezogenen

Wettbewerben von der internen

Ausscheidung über den Regionalwettbewerb

bis hin zum Bundeswettbewerb

waren die Sieger

aus insgesamt über 1000 teilnehmenden

Auszubildenden aus CJD

Jugenddörfern ermittelt worden.

Vierzehn Berufsfelder bzw. Ausbildungsberufe

sind in der Konkurrenz

vertreten. Die Palette reicht

vom Bürokaufmann über den Gärtner

bis hin zu den Metallberufen,

Maurern und Tischlern.

Die Teilnehmer der Bundesausscheidung

werden zur großen Abschlussfeier

eingeladen. Dort werden

mit Gästen aus Wirtschaft,

berufsständischen Organisationen,

Kammern, Kultur und Politik die

erfolgreichen jungen Auszubildenden

gefeiert. Die sechs Bestplatzierten

der Bundeswettbewerbe

erhalten eine Urkunde und ein Präsent.

Straßenkleidung gegen Schwesterntracht getauscht

Ulla Burchardt (MdB) machte „Praktikum“ im Ev. Krankenhaus Bethanien

„Einen Tag lang zu erleben wie der

alltägliche Ablauf in einer Klinik ist,

erweitert das Blickfeld ungemein.

Wenn man so nah an der Basis ist,

bekommt man einen viel besseren

Eindruck davon, was das Pflegepersonal

tagtäglich leistet und

welche körperlichen Belastungen

mit der Arbeit verbunden sind“, so

die Politikerin, die vor nicht allzu

langer Zeit selbst als Patientin im

Krankenhaus Bethanien war. Im

Rahmen ihres Praxistages erfuhr

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die wirtschaftlich enge

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„Den Klinikbetrieb zum Wohle der

Patienten aufrechtzuerhalten, dabei

aber auch die menschliche

Komponente nicht aus dem Blick

zu verlieren, ist eine ungeheure

Gratwanderung. Seit heute sehe

ich das persönlich mit ganz anderen

Augen“, so Ulla Burchardt am

Ende ihres „Dienstes“. Ulla Burchardt bei der Arbeit

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20 21


Elmos endgültig eine „grüne Aktie“

Brutto-Ergebnis 2010 mehr als verdoppelt

Arbeit im Reinraum der Elmos AG

Die Elmos Semiconductor AG

entwickelt sich immer mehr

zur „grünen Aktie“. Die Chips des

Dortmunder Halbleiterherstellers

steuern nicht nur ökonomisch und

ökologisch effizient Strom und

Funktionsabläufe in Autos und drücken

deren Kohlendioxid-Ausstoß,

sondern finden zunehmend auch

Anwendung als LED-Ansteuerungen

im Beleuchtungsmarkt der Zukunft.

Weltweit gewinnt der LED-Markt

rasant an Bedeutung auf allen Anwendungsgebieten.

Die extrem

Strom sparenden LED-Birnchen

werden mittelfristig die Glühbirne

ersetzen. Solar, Wind und Wasser

sind Schlüsseltechnologien, in denen

die „Chip-Schmiede“ aus Dortmund

auf den Kunden zugeschnittene

Produkte anbietet. Aktuell

expandiert das Unternehmen, das

weltweit 991 Mitarbeiter beschäftigt,

weiter in China, wo der Automarkt

mit rund 34 % wächst. Wie

Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender

des Unternehmens auf der

Bilanzpressekonferenz sagte, wird

in rund drei Monaten eine neue

Niederlassung im chinesischen

Shanghai eröffnen. Auch in Singapur

wird es eine neue Niederlassung

geben.

Heute ist Elmos stärker als je zuvor:

Das Unternehmen hat das desaströse

„Bankenkrise-Geschäftsjahr

2009“ weit hinter sich gelassen

und im abgelaufenen Geschäfts-

jahr 2010 alle Kennziffern wesentlich

verbessert. Der Umsatz wurde

um 49,2% auf 184,7 Mio. Euro in

2010 gesteigert. Das Bruttoergebnis

hat sich im Vergleich zum Vorjahr

auf 83,8 Mio. Euro mehr als

verdoppelt. Das Ergebnis vor Zinsen

und Steuern (EBIT) erreichte

im Jahr 2010 einen Wert von 23,1

Mio. Euro oder eine EBIT-Marge

von 12,5% vom Umsatz. Der Konzernüberschuss

belief sich auf 17,8

Mio. Euro und entsprach einem Ergebnis

je Aktie von 0,92 Euro. Aufsichtsrat

und Vorstand schlagen

der Hauptversammlung am 17.

Mai vor, eine Dividende in Höhe

von 0,20 Euro auszuschütten.

Der bereinigte Free Cashflow -

Messgröße der Profitabilität - fiel

mit 20,6 Mio. Euro sehr stark aus

und war das Ergebnis einer deutlich

verbesserten operativen Performance

gekoppelt mit angemessenen

Investitionen. Der Cashflow

aus der laufenden Geschäftstätigkeit

konnte im Vergleich zu 2009

mehr als verdreifacht werden und

betrug 30,0 Mio Euro in 2010

(2009: 9,4 Mio. Euro).

„In 2011 wollen wir Kunden

vermehrt mit neuen Lösungen

überzeugen und somit weiteres

Wachstum generieren. Wir werden

unsere Produktlinien gezielt

erweitern und die Expansion nach

Asien weiter vorantreiben“, sagt

Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender

der Elmos Semiconductor

AG. Die Folgen der jüngsten katastrophalen

Entwicklungen in Japan

sind für das Unternehmen derzeit

nicht absehbar und in der Prognose

nicht abgebildet. Es bestehen

für Elmos jedoch nur geringe direkte

Abhängigkeiten bei Liefer- und

Kundenbeziehungen mit Japan, indirekte

Einflüsse sind aktuell nicht

abschätzbar. (HG)

DEW-Gaskunden winken

2012 attraktivere Tarife

19,8 Mio. -Flughafen-Minus für Pehlke „hervorragend“

Gaskunden der DEW21 können

vom nächsten Jahr an attraktivere

Tarife von ihrem heimischen

Versorger erwarten. Wie Guntram

Pehlke, Vorstandsvorsitzender der

Muttergesellschaft DSW21 bei der

Bilanzvorlage erklärte, liefen maßgebliche

Gaslieferverträge Ende

2011 aus, so dass DEW21 ab 2012

„freier einkaufen“ könne. Vor dem

Hintergrund der Energie-Debatte

in Deutschland meinte Pehlke, die

Strompreise in Deutschland würden

bei einer Abkehr von der Kernenergie

deutlich steigen.

DSW21 hat im Geschäftsjahr 2010

einen Gewinn von 19,8 Mio. € erzielt.

Das geplante Ergebnis wie

auch das Vorjahresergebnis wurden

damit deutlich übertroffen.

Ursachen der Ergebnisverbesserungen

sind die Einigung mit der

Bezirksregierung zu Ausgleichsansprüchen

im Ausbildungsverkehr

(rd. 12 Mio. €) und die Übertragung

von Immobilien auf DOGEWO21 (7

Mio. €). DSW21 will 5,6 Mio. € des

Gewinns an die Stadt Dortmund

ausschütten und den Rest zur Stärkung

des Eigenkapitals verwenden.

• Der Unternehmensverbund

DSW21 hat im abgelaufenen Geschäftsjahr

wiederum einen erheblichen

Beitrag zur infrastrukturellen

Verbesserung sowie zur Haushaltskonsolidierung

der Stadt Dortmund

erbracht. Einschließlich der

Konzessionsabgabe von DEW21

beliefen sich die Leistungen des

DSW21-Konzerns für die Stadt

Dortmund im Geschäftsjahr 2010

auf insgesamt 119,6 Mio. €. Das

gesamte Leistungsvolumen liegt

bei über 150 Mio. €.

• Für das Jahr 2010 hat DEW21

mit 72,5 Mio. € ein um 5,0 Mio. €

höheres Jahresergebnis erzielt. Für

DSW21 verbleibt somit nach Abzug

von Steuern und Bildung einer

gesetzlichen Rücklage eine Ergebnisübernahme

in Höhe von 42,2

Mio. €. DEW21 beschäftigte zum

Stichtag Ende Dezember 1.017

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und hat bis Ende September 2010

rd. 66 Mio. € für Investitionen und

Großreparaturen im Wesentlichen

in das städtische Strom-, Gas- und

Wassernetz ausgegeben.

• Die Tochter „Dortmund Airport“

verbuchte zwar einen Passagier-

Zuwachs um 1,8% auf rd. 1,75

Mio. Fluggäste, dennoch weist das

Jahresergebnis ein Minus von 19,8

Mio. € aus – für DSW21 immerhin

„eine Verbesserung in Höhe

von rd. 2,2 Mio. € gegenüber dem

Plan“: Es sei dafür beim Personal,

Marketing, bei Wartung und Instandhaltung

gespart worden.

Pehlke bezeichnete das erneute

Riesen-Ergebnisminus ausdrücklich

als „hervorragendes Ergebnis“. Es

sei dem Flughafen letztlich (wegen

der Dauerbelastungen aus Zinsen

und Abschreibungen; Red,) nicht

möglich schwarze Zahlen zu schreiben.

(HG)

PSD Bank fördert Stadtteilprojekte

Der PSD „StadtFörderpreis“ unterstützt

zukunftsorientierte,

sozial engagierte Projekte, die dazu

dienen, die eigene Umgebung ein

wenig lebens- und liebenswerter

zu machen und so positive Impulse

in den Städten zu setzen.

Für den PSD „StadtFörderpreis“

2011 in Dortmund setzt die genossenschaftliche

Direktbank

PSD Bank Rhein-Ruhr eG jeweils

100.000 Euro ein. Die Jury vergibt

in Dortmund und Düsseldorf zwei

Förderpreise à 20.000 Euro, zwei

Preise in Höhe von 10.000 Euro sowie

acht Förderpreis à 5.000 Euro.

Die Schirmherrschaft übernimmt

für Dortmund Bürgermeisterin Birgit

Jörder. Welcher Teilnehmer einen

der Förderpreise erhält, entscheidet

eine Jury, die sich aus den

Schirmherren und den Vorständen

der PSD Bank Rhein-Ruhr eG zusammensetzt.

Alle gemeinnützigen Einrichtungen,

die einen der Förderpreise erhalten,

werden im Sommer 2011

bekanntgegeben.

Mitglieder-Einlagen befeuern Wachstum der Volksbank NW

38 Mio € MEX-Anlagen / Auch 2011 kostenlose Haus-Gutachten / 5 % Dividende

„Es lohnt sich, Mitglied der Volksbank-Nordwest

zu werden!“ Diese

verheißungsvolle Botschaft trugen

die Vorstände Johannes Ridder

und Stephan Schäffer gemeinsam

mit ihren Mitarbeitern verstärkt

seit Anfang 2010 nicht nur verbal

an die Kundschaft heran. Sie untermauerten

das genossenschaftliche

Mantra im „Jahr des Mitglieds“

mit zahlreichen Fachveranstaltungen,

populären Freizeitaktionen

für Jung und Alt – und nicht zuletzt

mit harten Fakten wie das Mitglieder-Exklusivkonto

MEX, das in diesen

historischen Niedrigzins-Zeiten

immerhin 1,5 % Verzinsung pro

Jahr bietet.

Die Kundschaft nahm die Angebote

mehr als wohlwollend an:

Die massive Fokussierung auf die

Mitgliederwerbung führte in 2010

nicht nur zu einer regelrechten Beitrittswelle,

die der Volksbank NW

immerhin 1100 Neumitglieder bescherte,

sondern spülte der Bank

auch 38 Mio. € MEX-Anlagegelder

in die Kasse - was erheblich dazu

betrug, dass die Bank vor allem

über die Einlageseite wuchs. „90

Mio. € an Kreditgeschäft könnten

wir jetzt durchaus in die Bücher

nehmen“, stellte Schäffer fest.

Diese Einlagenschwemme macht

natürlich prinzipiell stark für das

Der moderne Bau wächst bald

in direkter Nachbarschaft des

neuen Hellweg-Baumarktes in Kley

in die Höhe: In Anwesenheit von

Udo Mager, Geschäftsführer der

Wirtschaftsförderung Dortmund,

Hellweg-Inhaber Reinhold Semer

und weiteren Gästen fand am

Standort Zeche Oespel in Kley die

feierliche Grundsteinlegung für das

neue Bürogebäude der Hellweg

Die Profi-Baumärkte GmbH & Co.

KG statt.

Schon in einem Jahr soll das Gebäude

fertiggestellt sein. Als Generalunternehmer

wurde die Dortmunder

Firma Derwald beauftragt.

Den Entwurf für das Bürogebäude

lieferte das Architekturbüro Wenner

aus Wuppertal. „In das Büroge-

Ausleihegeschäft, doch da müssen

allerdings die Kunden in 2011

noch erheblich besser mitspielen,

denn dieses bankoriginäre Basisgeschäft

stagniert auf dem Niveau

von 2009. Floriert hat 2010

mit 37 von der Bank gehandelten

Objekten (Wert: 6,2 Mio. €) das

Immobiliengeschäft der 100-prozentigen

Volksbank-Tochter VB

Grundstücksgesellschaft mbH. Dieser

Geschäftsbereich soll in 2011

weiter ausgebaut werden. Auch

hier die frohe Botschaft Ridders für

die Mitglieder: Für sie wird es auch

in diesem Jahr weiter kostenlose

Wertgutachten für die eigene Immobilie

geben. Die Offerte bleibt

ein Renner: 60 kostenlose Gutachten

fertigten die Immobilienexperten

der Volksbank 2010 für ihre

Mitglieder. „Schon heute nutzen

viele Kunden“, so Johannes Ridder,

„die vielschichtigen Angebote der

Volksbank rund um die Immobilie.

So unterstützt die Volksbank ihre

Monika Kobusch war exakt das 1000. Neumitglied der Volksbank Dortmund-

Nordwest im Jahr 2010 und erhielt als Überraschung vom Volksbankvorstand

Johannes Ridder (2. v. l.) einen Gutschein für das Landhotel Jammertal inklusive

Übernachtung und Wellness-Programm. Der Mitgliederbeauftragte der Bank,

Christopher Wolff (l.), freute sich gemeinsam mit dem Vorstand Marktbereichsleiter

Oliver Nows und Kundenberater Richard Bauer für Monika Kobusch.

Hellweg baut sich neue Verwaltung

Grundstein gelegt / Geothermie heizt und kühlt

bäude zieht die Dienstleistungszentrale

ein, die sich um alle Hellweg

Filialen kümmert. Beim Entwurf

wurde auf ein offenes und modernes

Baukonzept Wert gelegt“, so

Reinhold Semer, Hellweg-Inhaber.

„Erwähnenswert ist außerdem,

dass das Gebäude zu 100 Prozent

mittels Geothermie sowohl beheizt

als auch gekühlt wird. Der hohe

Fensteranteil des Gebäudes führt

zu zusätzlichen solaren Energiegewinnen.“

Der vier-, teilweise fünfgeschossige

Neubau besteht aus

zwei versetzten Baukörpern. Durch

die runde Form des nördlichen Gebäudeteils

entsteht eine einladende,

großzügige Haupteingangszone.

Das Bürogebäude wird über

eine Nutzfläche von über 4.000

Quadratmetern verfügen. Inves-

Kunden beim Erwerb, der Finanzierung,

der Verwaltung sowie beim

Verkauf von Immobilien“.

Unter dem Strich war die Geschäftsentwicklung

2010 durchaus

erfreulich. So konnte die Bilanzsumme

um 5,8% auf 439 Mio. €

gesteigert werden. Das Betriebsergebnis

vor Bewertung legte deut-

tiert werden 8 Mio. Euro. Hellweg

ist einer der größten Dortmunder

Arbeitgeber. In Dortmund beschäftigt

das inhabergeführte Unternehmen,

das dieses Jahr seinen

40. Geburtstag feiert, über 400

Mitarbeiter, davon über 200 in der

Dienstleistungszentrale. Das Bau-

und Gartenmarktunternehmen

legt mit einer Ausbildungsquote

von zehn Prozent seit jeher großen

Wert auf die Ausbildung und Entwicklung

junger Menschen.

Heute zählt das Unternehmen insgesamt

87 Baumärkte in Deutschland

und Österreich. Das Unternehmen

verfolgt eine qualitäts- und

serviceorientierte Unternehmensstrategie.

Hellweg beschäftigt rund

4.000 Mitarbeiter, davon 10%

Auszubildende.

lich um 15% auf 3,3 Mio. € zu.

Auf Grund der guten Ertragssituation

wird die Volksbank Dortmund-

Nordwest ihre Rücklagen weiter

aufstocken und der Vertreterversammlung

die Zahlung einer Dividende

in Höhe von 5% - auf Vorjahresniveau

- vorschlagen.

Auch in diesem Jahr wird die Mitglieder-Aktion

fortgeschrieben,

und zwar unter dem Motto „Nähe

schafft Vertrauen“. Das bringen

die Kunden der Volksbank offenbar

auch weiter entgegen, denn in

dem noch jungen Jahr gibt es bisher

schon wieder 200 Neumitglieder.

Hier setzt die Bank konsequent

auf den intensiven Dialog mit ihren

Kunden im Rahmen der strategischen

Finanzplanung. „Dabei“, so

Vertriebsleiter Jörg Lott, „ermittelt

die Bank im Gespräch mit ihren

Kunden die aktuelle Einkommens-

und Vermögenssituation. Auf Basis

der Ziele und Wünsche der Kunden

erarbeiten die Berater einen

detaillierten Finanzplan, der dann

schrittweise umgesetzt wird.“ Für

2011 verspricht Lott auch wieder

weitere wertvolle Infoveranstaltungen

zu Finanz-Sachthemen. So

wird es u. a. eine Veranstaltung

zum Thema „Zertifikate“ und zum

Thema „professionelle Vermögensberatung“

geben. (HG)

Bill Gates steigt

bei Givaudan ein

Einen so starken Mitbesitzer hat

kaum ein Unternehmen an seiner

Seite - Freude herrscht denn

auch in der Dortmunder Niederlassung

von Givaudan, dem weltgrößten

Aroma- und Riechstoffhersteller

mit rund 8200 Beschäftigten

weltweit:

Mit Microsoft-Gründer Bill Gates

hat Givaudan jetzt seinen wohl

prominentesten Großaktionär gewonnen.

Öffentlich wurde der Einstieg

von Gates bei dem Aromen-

und Riechstoffhersteller über eine

Pflicht-Beteiligungsmeldung der

Schweizer Börse SIX. Danach hält

der Microsoft-Chef indirekt jetzt

eine Beteiligung von 3,3 Prozent

an dem Unternehmen mit Stammsitz

in der Schweiz. (HG)

22 23


Geld & Wirtschaft in Dortmund

„Doppelbeschluss“ untermauert Entwicklung des Dortmunder Hafens

Unternehmen, Hafen AG und Stadt: Hafen bleibt ein Industriestandort / Kampagne in Planung

Dortmunds Hafen: 108 Industriebetriebe,

52 Handwerksbetriebe

mit 800 Mitarbeitern

und 80 Mio. € Umsatz, insgesamt

5000 Arbeitsplätze auf 170 Hektar.

Alles war gut an dem wichtigen

Dortmunder Industrie- und

Logistikstandort - bis die PCB-Verseuchung

durch die Envio AG an

der Kanalstraße 25 auch bundesweit

Schlagzeilen machte und den

Standort sowie Produkte in Misskredit

brachte.

Lässt sich die Industrie gemeinhin

kaum in die Karten gucken, kam es

kürzlich erstmalig zu einer „Hafenkonferenz“,

auf der sich Industrie-

und Handwerksbetriebe ein wenig

mehr Transparenz mit einer geplanten,

nachhaltigen Imagekampagne

verordneten. Teilnehmer

des Treffens waren Oberbürgermeister

Ullrich Sierau, die Unternehmen

des Dortmunder Hafens,

Vertreter der Kammern, des DGB

und der Bezirksbürgermeister.

Auf Einladung der Dortmunder

Hafen AG, des Vereins der Hafenanlieger

und der Wirtschaftsförderung

Dortmund tauschte man mit

den Unternehmen vor Ort den aktuellen

Sachstand zum Wirtschaftsstandort

Hafen aus und sprach

über gemeinsame zukünftige Aktivitäten.

Dabei ging es auch generell

um die Akzeptanz von Industriestandorten.

Am Ende erzielten die Konferenzteilnehmer

einen „Doppelbeschluss“:

Die Stadt bekennt sich

eindeutig zum Industriestandort

Hafen – was bedeutet, dass künftig

keinerlei Wohnbebauungen

oder Gastronomieeinrichtungen

zugelassen werden, die die industrielle

Entwicklung oder den Bestand

gefährden würden. Zugleich

will der Verein der Hafenanlieger

mit dem Chef der Deutschen Gasrußwerke,

Dr. Hans-Dieter Kahleyß

an der Spitze, ein Netzwerk aufbauen,

um den Envio-Rufschaden

auszubügeln und das eigene positive

Image an die Öffentlichkeit

zu transportieren. Kahleyß: „Wir

müssen das Bild verdrängen, das

durch Envio entstand ist. Wir sind

keine Verbrecher, sondern bemü-

hen uns hier sauber und ordentlich

zu arbeiten“. Viel zu tun ist hier

zweifellos auch jenseits der Envio-

Auswirkungen. Kurioserweise wollen

in Deutschland offenbar zunehmend

mehr Bürger nicht mehr

wissen, wer am Industrie- und

Mittelstandsstandort Deutschland

eigentlich ihre Arbeitsplätze in Behörden,

Gerichten und in der freien

Wirtschaft unterhält. Das führt zu

Stromtrassen, die überirdisch nur

noch schwer durchzusetzen sind,

zu fast fertig gebauten Kraftwerken,

die ernsthaft komplett stillgelegt

werden sollen, man will

auch keine Kernkraftwerke - aber

inzwischen auch schon keine Kohlekraftwerke

mehr. Großplanungsgenehmigungsverfahren

nehmen

in Deutschland inzwischen Dekaden

in Anspruch. Kahleyß zitierte

eine Studie der chemischen

Industrie, nach derder Bürger

zwar Industrieplanungen positiv

gegenüber steht – aber bitte weit

weg von meinem Wohnort“. „Wir

brauchen Industrie und damit hat

die Sicherung industrieller Standorte

hohe Priorität“, bekannte sich

Oberbürgermeister Ullrich Sierau

zur Existenz und Bedeutung des

Hafens in Dortmund. „Dabei stehen

Gesundheitsaspekte und Wirt-

Der Hafen aus der Luft betrachtet:

Auf 170 Hektar sind hier 160 Unternehmen mit 5000 Arbeitsplätzen aktiv.

schaftsentwicklung gleichermaßen

auf der Tagesordnung“, so der

Chef der Dortmunder Wirtschaftsförderung,

Udo Mager. Für alle Beteiligten

der Konferenz steht fest,

dass der Hafen als Industriegebiet

so erhalten bleiben muss. Er ist

Standort für Produktion und logistischer

Umschlagsplatz. Die kombinierte

Anbindung an Kanal, Bahn

und Straße ist ein einzigartiger

Standortvorteil. Letztlich erhofft

man sich, dass der Logistikstandort

Hafen auch zu Ansiedlungen der

Branche etwa auf Phoenix-West

führen wird.

Im Rahmen der Hafenkonferenz,

die in unterschiedlichen Themenworkshops

aktuelle Handlungsfel-

der identifizierte und diskutierte,

wurden zukünftige Arbeitsfelder

verabredet und auch konkrete

Maßnahmen beschlossen:

Gemeinsame Ziele

Die Unternehmen im Hafen schließen

sich in einem aktiven Netzwerk

zusammen.

Der Hafen ist transparent

Für alle Akteure im Hafen ist Transparenz

wichtig, um Vertrauen aufzubauen.

An einem Industriestandort

geht es nicht immer klinisch

rein zu, aber es gibt auch nichts

zu kaschieren. Gesetzliche Vorgaben

zum Gesundheits-, Arbeits-

und Umweltschutz sind richtig und

wichtig und werden erfüllt.

Der Hafen ist nicht isoliert

In Zukunft soll mit der Innenstadt-

Nord in guter Nachbarschaft enger

zusammengearbeitet werden.

Die Aktivierung der Speicherstraße

als Übergang zwischen Hafen

und Nordstadt ist ein spannender

Ansatz. Mit den Nachbarn soll im

Zuge gegenseitiger Rücksichtnahme

vertrauensvoll zusammengearbeitet

und Verabredungen getroffen

werden.

Industriearbeitsplätze

Gerade diese „Blaumannarbeitsplätze“

- in Dortmund sind nur

noch ca.19% aller sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigten

im Industriesektor tätig - sind für

die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes

Dortmund wichtig.

Der Erhalt und die Schaffung

von Arbeitsplätzen am Standort

Hafen sind daher von hoher Priorität.

Planungssicherheit

Für die Hafenanlieger ist ein stabiler

Planungsrahmen für die weitere

Entwicklung wichtig. Dies betrifft

auch die Gewährleistung des „rund

um die Uhr“-Betriebs.

Entwicklungsfähigkeit

Dafür werden Flächen für unternehmerisches

Wachstum notwendig

sein. Impulse, die vom Hafen

ausgehen, können auch zu weiteren

Entwicklungen von Industrieflächen

in seinem Umfeld führen.

Jung-Bäcker zu Gast bei Wulf

Die Erzieherinnen Nicole Abken und Vanessa Elsner (v. l.) und der Bäckermeister

Thomas Schlotz brachten den Kindern des Astrid-Lindgren-Kindergartens

das Backhandwerk nahe.

Wie entsteht unser tägliches

Brot? Das wissen jetzt die

Vorschulkinder der Mäuse- und

Igelgruppe aus dem Astrid-Lindgren

Kindergarten an der Rahmerstraße

251 ganz genau. Sie waren

zu Gast in der Huckarder Bäckerei

Wulf. Hier hatten sie die Möglichkeit

einen kleinen Einblick in die

tägliche Arbeit eines Bäckers zu bekommen.

Bäckermeister Thomas

Schlotz zeigte den kleinen Gästen

unterschiedliche Geräte und Techniken,

die ein Bäcker zum Backen

von Brot und Brötchen benötigt.

Außerdem schlüpften die Kinder

selbst in die Rolle eines Bäckers

und produzierten Gebäck, das sie

auch für die anderen Kinder mit in

den Kindergarten nehmen durften.

Kinder, Eltern und Erzieher freuen

sich darüber, dass der Betrieb Wulf

Jahr für Jahr offen ist für die kleinen

Besucher.

In sechs Gruppen besuchen pro

Jahr 100 Kinder des Kindergartens

die Huckarder Traditionsbäckerei,

die noch eine echte Handwerksbäckerei

ist und keine Massenprodukte

anbietet. Bäckermeister

Schlotz: „Entgegen dem Trend auf

dem Arbeitsmarkt legen wir mehr

Wert auf die menschliche Arbeitskraft

als auf Maschinen oder gar

Selbstbedienung.

Dies zeigt sich in der Qualität unserer

Waren. Genau wie unsere Kunden

haben wir einen besonders

hohen Qualitätsanspruch an unsere

Produkte“.

Männerausflug

ins Brauereimuseum

Bewohner des Seniorenzentrums

Kirchlinde wissen sich die Zeit zu vertreiben

Womit vertreiben sich Männer,

die in einem Altenheim

wohnen, den Sonntagnachmittag?

Sie nehmen am Bingo teil, bekommen

Besuch, sehen fern – oder

machen einen Ausflug. Und genau

letzteres traf auf fünf Herren

des AWO Seniorenzentrums in

Kirchlinde zu. Da sie den größten

Teil ihres Lebens in der „Bierstadt

Dortmund“ verbracht haben, lag

es nahe, einmal einen Ausflug ins

Brauereimuseum zu unternehmen.

Die vielen Brauereien wie die Dortmunder

Actien Brauerei, die Ritter

Brauerei oder die Stifts Brauerei

gehören heute der Geschichte an,

aber die Herren konnten sich allesamt

gut an die Zeiten erinnern,

als Dortmund noch an allen Ecken

eine Brauerei vorzuweisen hatte.

Und so rief der Ausflug ins Museum

auch viele Erinnerungen hervor.

Nach Rückkehr ins Seniorenzentrum

versammelten sich die Ausflügler

im Café der Einrichtung,

um in gemütlicher Runde bei Mettwurst

und Salzgebäck ein Bier zu

genießen. Sozialer Dienst

Die Senioren wurden durch das Brauereimuseum geführt.

100 Jahre HuHn Bestattungen:

»Immer menschlich nah«

Am 1. Oktober 2011 besteht unser

Unternehmen seit genau 100 Jahren.

Seit das Bestattungshaus 1911

von Tischlermeister Heinrich Bögge

gegründet wurde, haben wir bis

heute sicherlich mehr als 20 000

Beerdigungen durchgeführt. In unserem

Jubiläumsjahr 2011 möchten

wir einen Bogen ziehen von damals

zu heute. Wir möchten uns – zusammen

mit Ihnen – an Vergangenes

erinnern und zurückblicken auf

100 Jahre Firmen- und Bestattungsgeschichte.

Dafür planen wir eine

„Gemeinschaftsausstellung“ und

sind auf der Suche nach Gegenständen

oder Erinnerungsstücken

aus der Zeit um 1911. Vielleicht

sogar aus dem Bereich der Bestattung?

Das könnte ein uraltes Familienbuch,

ein Kleidungsstück, Fotos

oder vielleicht die Gedenkkerze

vom Totenbett Ihrer Urgroßeltern

sein … Wir würden diese Relikte

für Sie gerne im Rahmen einer Ausstellung

in unserem Schaufenster

präsentieren. Wer kann uns dabei

helfen und uns leihweise etwas zur

Verfügung stellen? Selbstverständlich

werden Sie namentlich er-

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Telefon:

www.huhn-dortmund.de

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Aktionsgegenstände

von 1911 gesucht!

Bitte lesen Sie dazu unseren redaktionellen

Beitrag in diesem IN-Magazin

wähnt und wir passen gut auf Ihre

wertvollen Stücke auf. Wenn Sie

etwas zu dieser Ausstellung beitragen

möchten, würden wir uns über

einen Anruf von Ihnen sehr freuen.

Der Annahmeschluss für die Ausstellungsgegenstände

ist der 31.

August 2011. Schon jetzt bedanken

wir uns für Ihre Unterstützung

und freuen uns auf ein spannendes

Jubiläumsjahr 2011. Vormerken

sollten Sie sich jetzt schon unsere

Auftaktveranstaltung am

Mittwoch, dem 28. September

2011 um 18.30 Uhr. In unseren

Räumlichkeiten präsentiert die Bochumer

Autorin Edda Minck eine

„Jubiläumsausgabe“ der beliebten

HuHn-Lesereihe.

Unsere Abschlussveranstaltung

am 01. Oktober 2011 wird eine

ganztägige Feier für Jung und Alt

mit buntem Programm und musikalischen

Einlagen. Mehr verraten

wir noch nicht. Lassen Sie sich

überraschen ….

Karten für die Auftaktveranstaltung

können Sie telefonisch reservieren

unter Tel.: 0231 / 93 10 400.

Ihr HuHn-Team

Do-Huckarde

Rahmer Str. 31

DO-Kirchlinde

Kirchlinder Str. 5


Gaststätte Georg Ferrow

Ein Stück Kirchlinder

Geschichte hat aufgehört zu existieren

Fishwik-Gibson Ferrow geb.

22.5.1823 in England gest.

23.1.1900 in Dortmund-Kirchlinde.

Geboren in Halbeth Großbritannien.

In der zweiten Hälfte des

vorigen Jahrhunderts verwandelte

sich die rein ländliche Struktur des

Dorfes Kirchlinde, als man mit der

Schachtteufe der Zeche „Zollern“

begann. Ein Wassereinbruch in

50m Tiefe brachte jedoch die Teufe

zum Erliegen. Der Großindustriel-

Anita Schmale (geb. Mahl) mit Ihren

Kindern Tobias und Veit Schmale.

le Mulvany, der darauf die Zechen

„Zollern“ und „Erin“ erwarb, brachte

die Arbeiten wieder in Fluss.

Zu diesem Zwecke holte er etwa

um 1860 den Engländer Fishwik-

Eine ältere Aufnahme der Gaststätte Ferrow, Hinteransicht mit Gartenwirtschaft

Gibson Ferrow aus England nach

Dortmund-Kirchlinde. Ausweislich

der bei der Zeche „Zollern“ vorhandenen

Unterlagen war Herr Ferrow

von 1866-1884 auf den Zechen

„Zollern“ Betriebsführer. Er war somit

der erste Betriebsführender der

genannten Zechen.

Nach seiner Pensionierung im Jahre

1884 erwarb er im Jahre 1884 die

Reufersche Wirtschaft, die spätere

Wirtschaft Georg Ferrow an der

Kath. Kirche in Dortmund-Kirchlinde

die bis zum Jahre 2002 stand -

Abbruch 15.10.2002 - und in der

sich seit dem Ausgang des Mittelalters

die Dorfschmiede und Schenke

befunden haben. Diese Wirtschaft

kann auf ein patriarchalisches Alter

zurückblicken. Fishwik-Gibson Fer-

Josef Schmale mit seinen Kindern

row starb 1900 und wurde auch in

Kirchlinde begraben.

Sein Sohn Georg William führte bis

1955 die Gaststätte in vorbildlicher

Weise weiter. Durch sein humorvolles

und freundliches Leben war

er überall beliebt. Nach seinem

Tode im Januar 1956 ging die Gaststätte

an seine einzige Tochter. Seit

September 1955 ist sie verpachtet.

Am Freitag, 6. September übernahm

als Pächter ein alteingesessener

Kirchlinder Bürger, Wilhelm

Klingenberg mit seiner Frau Marga,

die Gaststätte Ferrow. Es folgten

noch einige Pächter im Lauf der

Zeit. Das ganze Ferrowsche Anwesen

erwarb die Familie Brandhofff.

Seitdem hieß die Gaststätte „Haus

Brandhoff“, konnte aber nie die

Popularität der alten Ferrowschen

Gaststätte erreichen.

Langsam aber sicher verlor Haus

Brandhoff an Ansehen und zerfiel

allmählich. Da Brandhoff wohl

auch in Finanzschwierigkeiten kam

verkaufte er das ganze Anwesen.

Am 15.10.2002 begann die Familie

Kamrath mit dem Abriss des gesamten

Anwesens der ehemaligen

Gaststätte Ferrow. Da die Familie

Georg Ferrow nur eine Tochter

„Marga“ hatte ging der Name Ferrow

in Schmale über. Marga Ferrow

heiratete Josef Schmale. Beide

hatten einen Sohn „Georg“.

Sohn Georg Schmale wohnt mit

seine Ehefrau Anita Schmale geb.

Mahl und zwei Söhnen Tobias und

Veit in Dortmund. Der neue Besitzer

bebaute die gesamte Fläche

mit Wohnhäusern. So ging am

15.10.2002 ein Teil Kirchlinder Geschichte

zu Ende. Man könnte allein

über diese Gaststätte ein Buch

schreiben. Großeltern und Eltern

erzählten Geschichten über Ferrow.

Gartenwirtschaft, Tanzsaal,

Kegelbahn, Kino alles war vorhanden.

Jeden Samstag, Sonntag Tanz,

aber ohne Krawatte kein Einlass,

„Kapelle leir“. Sehr beliebt seine

beiden selbst hergestellten Getränke

„Ferrows Lachmann Likör“ und

„Ferrows Kräuter“.

Das geheime Rezept des Kräuterschnapses

befindet sich noch im

Besitz seinen Enkels Georg, ebenso

eine Original Flasche, natürlich

gefüllt.

Noch heute erzählt man sich Geschichten

und Döneken von Ferrow.

Von jeder Einrichtung ob

Gaststätte, Tanzsaal, Kegelbahn,

Kino gibt es Geschichten und Dönekes.

Geschichtlich ein Verlust für

Kirchlinde, aber unabänderlich verloren.

Etwas, das die meisten Patienten

niemals zu sehen bekommen,

zumindest nicht bei vollem Bewusstsein,

konnten viele Besucher

des katholischen Krankenhauses

Dortmund-West am 26. Februar,

dem Tag des offenen OP, besichtigen:

die Operationsräume mit allen

Geräten und Einrichtungen. Dazu

gab es interessante Vorführungen

und Demonstrationen, zu denen

das zwanzigköpfige Chirurgen-

Team und das Pflegepersonal aus

Kirchlinde eingeladen hatten. Bei

vier Führungen im Laufe des Tages

wurden jeweils mehr als 30 interessierte

Bürger in steriler grüner Kleidung

durch die OP-Räume geführt

Wer baut, verwirklicht einen

Traum: Damit aus dem

Traum kein Alptraum wird, sollte

man bei der Finanzierung auch an

das Morgen denken. Selbst wenn

Baugeld augenblicklich günstig ist

wie nie, sollte man sich nicht verleiten

lassen, mehr Geld aufzunehmen

als geplant. Niedrige Zinsen

und eine geringe Tilgung ermöglichen

zwar momentan, die monatliche

Belastung durch den Kredit im

Rahmen des Bezahlbaren zu halten,

doch wer so rechnet, könnte

eine böse Überraschung erleben.

Schließlich muss nach dem Ende

der Zinsbindung die Restschuld erneut

finanziert werden - und zwar

zu dem dann gültigen Zinssatz. Da

erfahrungsgemäß jedem Zinstal ein

Hoch folgt, kann das Zinsniveau

in der Zukunft deutlich über dem

heutigen liegen.

Der Rat der HUK-COBURG-Bausparkasse:

Beim Planen der Baufinanzierung

also immer auch an die

Restschuld denken. Dazu gehört,

dass man bereits jetzt darüber

nachdenkt, wie hoch die monatliche

Belastung der Anschlussfinanzierung

ausfallen könnte, wenn die

momentan verabredete Zinsbindungsfrist

einmal ausläuft. Für eine

realistische Einschätzung sollte

man darum die Höhe der verbleibenden

Restschuld genau kennen.

Eine solide Finanzierung sollte bei

dem jetzigen niedrigen Zinsniveau

mindestens eine zweiprozentige

Tilgung beinhalten: Warum, erklärt

ein Blick auf die Zahlen. Wer

200.000 Euro aufnimmt und mo-

Besucher stellten Ärzten viele Fragen

Tag des offenen OP im katholischen Krankenhaus Kirchlinde

Informationen zum künstlichen Kniegelenk

und umfassend informiert über

die Vorbereitungen auf eine OP,

die Funktion der neuen OP-Tische,

Bauchspiegelungen, Orthopädie,

Kniegelenksersatz, Schultergelenkserkrankungen,

Unfallchirurgie,

Heute schon an morgen denken

Wer baut, darf die Tilgung nicht aus den Augen verlieren

natlich zwei Prozent mit einer Rate

von 1.000 Euro tilgt, muss bei einem

Darlehenszins von vier Prozent

nach zehn Jahren eine Restschuld

in Höhe von 136.200 Euro

finanzieren, während sich die Restschuld

bei einer Tilgung von einem

Prozent mit einer Monatsrate von

833 Euro noch auf 160.200 Euro

beläuft.

Ein Blick auf die spätere Anschlussfinanzierung

ist noch aussagekräftiger:

Steigt der Darlehenszins

in zehn Jahren zum Beispiel auf

sieben Prozent an, ist mit einer

Restschuld von 136.200 Euro bei

unveränderter Rate eine Anfangstilgung

von 1,8 Prozent möglich.

Beträgt die Restschuld dagegen

noch 160.200 Euro, steigt die monatliche

Belastung auf 1.068 Euro

an und das, obwohl auch bei der

Anschlussfinanzierung weiterhin

nur mit einem Prozent getilgt wird.

Klar, dass man seine Schulden

bei zweiprozentiger Tilgung viel

schneller vergessen kann.

Doch an der Frage nach Restschuld,

Anschlussfinanzierung und

Zinssätzen führt ein Finanzierungsweg

vorbei: das Konstantdarlehen.

Im Gegensatz zum vorher angesprochenen

Annuitätendarlehen

zeichnet sich ein Konstantdarlehen

durch eine völlige Zinssicherheit

aus und ist am Ende der Laufzeit

vollständig getilgt. Darüber hinaus

steht die Höhe der Monatsrate von

Beginn an unveränderbar fest. So

bietet die HUK-COBURG Konstantdarlehen

mit Laufzeiten von bis zu

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haben, mit einem Bausparvertrag

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7 Jahren Laufzeit bei

Darlehensverzicht

32 Jahren an. Für diese Form der

Finanzierung spricht zudem: Sie

kostet oftmals nicht viel mehr als

das herkömmliche Annuitätendarlehen.

Allerdings sollte man, bevor

man sich entscheidet, gut vergleichen.

KUNDENDIENSTBÜRO

Elke Hirsch

Telefon 0231 8640-520

Telefax 0231 8640-521

hirsch@HUKvm.de

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(Leistenbruch, Gallenblase,

Schilddrüse), Anästhesie und

künstliche Beatmung am Modell.

In Videofilmen konnte man den

Ärzten bei Operationen zusehen.

Zusätzlich gab es Lichtbildervorträge

von Chefarzt Dr. med. Hinrich

Böhner und Privat-Dozent Dr.

med. Klaus Schmidt über Modernes

und Bewährtes in Viszeral- und

Gefäßchirurgie, sowie Orthopädie,

Unfallchirurgie und Krebstherapie.

Die Vorführungen und Vorträge

regten insbesondere die betroffenen

Besucher zu vielen Fragen

an, die von den Ärzten offen und

umfangreich beantwortet wurden.

Insgesamt eine Veranstaltung, die

viel wissenswerte Medizin vermittelte

und etwa vorhandene Ängste

abbauen half. Dazu war für das

leibliche Wohl der Besucher bestens

und vielfältig gesorgt.


Neues Container-Terminal -

Last oder tolle Jobmaschine?

Container-Umschlag boomt im Hafen -

Huckardes Politiker uneins

Ein neues Container-Terminal

wollen die Dortmunder Stadtwerke

im Osten von Huckarde

noch in diesem Jahr bauen. Es soll

das Terminal am Hafen ergänzen,

das hart an seiner Kapazitätsgrenze

arbeitet. Die Stadtwerke wollen

rund 25 Millionen Euro investieren.

Mit dem Umschlag von Sattelaufliegern

wollen die Stadtwerke

nicht nur für sich ein neues Geschäftsfeld

erschließen, sondern

zugleich auch den Standort Hafen

aufwerten und viele neue Arbeitsplätze

schaffen.

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz

der Dortmunder Hafen AG

wurde Anfang März erstmals der

Bau eines neuen KV-Terminals im

Hafen thematisiert. Für den Hafen

AG-Vorstand Manfred Kossack,

den Generalbevollmächtigte Markus

Bangen sowie für den kaufmännischen

und technischen Leiter

Rainer Pubanz ist eines sicher: Die

Notwendigkeit einer Investition in

das neue KV-Terminal. Es soll das

Leistungsportfolio des Dortmunder

Hafens erweitern und die Wettbewerbsposition

des Dortmunder

Hafens als Logistik-Drehscheibe

deutlich ausbauen. Derzeit gibt

es in der Region Dortmund kein

Terminal für den kontinentalen

kombinierten Ladungsverkehr, der

mit Sattelaufliegern (so genannten

Trailern) und Wechselbrücken

durchgeführt wird. „Heute belasten

derartige Verkehre die Straßen.

Mit dem neuen KV-Terminal

können diese Transporte mit der

Bahn abgewickelt werden. Durch

die Möglichkeit der Abfederung

von Kapazitätsengpässen profitiert

auch das Container Terminal Dortmund“,

erläuterte Kossack. Das

neue Terminal, das 2012 in Betrieb

gehen soll, wird per Eisenbahn und

LKW erreichbar sein und zunächst

mit Spezial-Gabelstaplern, so genannten

Reachstackern, betrieben.

Standort wird der Hafenbahnhof

im westlichen Hafenbereich. Über

eine Betreibergesellschaft sei noch

nicht entschieden. Der Containerumschlag

der Container Terminal

Dortmund GmbH - eine Beteiligungsgesellschaft

der Dortmunder

Hafen AG - macht in Tonnage

(804.400 Tonnen, + 6% gegenüber

2009) bereits fast ein Drittel

des Gesamtumschlages von 2,52

Millionen Tonnen aus. Die ergebnisrelevanten

Stückzahlen steuern

mit 168.668 Ladeeinheiten im Jahr

2010 direkt auf die Kapazitätsgrenze

von 180.000 Ladeeinheiten zu.

Bei den Politikern stoßen die Pläne

für Huckardes Osten auf ein unterschiedliches

Echo: Die SPD hat

noch Informations- und Beratungsbedarf,

die CDU stimmt zu, die

Grünen lehnen ab. In der Bezirksvertretung

Huckarde sagte Thomas

Bernstein, CDU-Fraktionschef:

„Das bringt uns neue Arbeitsplätze

am ehemaligen Rangierbahnhof

zwischen Franz-Schlüter-Straße

und Hülshof und die Anbindung an

die OWIIIA ist ideal“. Und die SPD?

Bezirksbürgermeister Harald Hudy

jedenfalls möchte sich zunächst

noch eingehender informieren und

will die Unterlagen für die Bezirksvertreter

abwarten.

Detail-Planungen neu überdenken

Leserbrief zu geplantem Containerterminal

Zu dem geplanten Containerterminal

im Osten Huckardes

schrieb Willi Stein folgenden Leserbrief

an die Redaktion: „Die Verkehrslenkung

von geschätzten 100

000 zusätzlichen Lkw für diesen

Bereich bedarf einer sorgfältigen

Planung. Die Aussage des Fraktionsvorsitzenden

der CDU Bernstein

ist sachlich falsch, wenn er erklärt,

dass die Zufahrt nicht durch Wohn-

Müllabfuhr in der Parsevalstraße:

„Bereits jetzt ist dieser

Bereich durch die schweren

Müllfahrzeuge der EDG und die

anderen Fahrzeuge, die den Recyclinghof

anfahren, übermäßig belastet.“

gebiete erfolgt. Wenn die Zufahrt

aus Richtung Deusen für Lkw über

7,5t als Schutz für die Deusener

Siedlung gesperrt werden soll, so

gilt dieses auch für die Parsevalstraße.

Bereits jetzt ist dieser Bereich

durch die schweren Müllfahrzeuge

der EDG und die anderen Fahrzeuge,

die den Recyclinghof anfahren,

übermäßig belastet.

Nach Errichtung des geplanten

Containerterminals würde dieser

Bereich alle Lkw aus Richtung

Kirchlinde zusätzlich aufnehmen

müssen. Des Weiteren würde es

durch das erhöhte Verkehrsaufkommen

zu einer erheblichen Gefährdung

der Schulkinder kommen,

die von den beiden Schulen

an der Parsevalstraße zur U-Bahn-

Haltestelle Parsevalstraße gelangen

müssen.

Hinsichtlich des geplanten Kreisverkehrs

Emscherallee/Hülshof

bleibt anzumerken, dass die gesamte

Verkehrsführung in diesem

Bereich überdacht werden muss.

Hier sind die Informationen mangelhaft.

Eine Einmündung Ecke

Hülshof/Lindbergstraße/Emscherallee

gibt es nicht. Hier kann nur

die Einmündung Parevalstraße /

Hülshof-Emscherallee oder die EinmündungEmscherallee/Lindberghstraße

gemeint sein. Sollte der

Kreisverkehr Mitte der beiden Einmündungen

erfolgen, müsste eine

Änderung des jetzigen Fahrbahnverlaufs

erfolgen.

Das Ganze hätte nur einen Sinn,

wenn beide Ampelanlagen aufgrund

des Kreisverkehrs wegfallen

würden, da sonst der fließende

Verkehr der Emscherallee weiterhin

blockiert würde. In diesem Zusammenhang

sollte in die Gesamt-Planung

der geforderte Abstellplatz

für Lkw-Auflieger mit einbezogen

werden. Das Abstellen dieser Auflieger

in den Parkboxen für Pkw im

Wohnbereich Huckarde könnte somit

eingedämmt werden.“

Willi Stein

Parsevalstraße 140

44369 Dortmund

Gute Stimmung herrschte am

ersten Samstag im April auf

dem Frühlingsbasar, den das AWO

Seniorenzentrum Kirchlinde veranstaltete.

Das herrliche Sonnenwetter

lockte viele Gäste in die Einrichtung,

die das vielseitige Angebot

der Aussteller bestaunten.

Besonderen Zulauf hatte an diesem

Tag jedoch der Trödelstand

des Seniorenzentrums. Einrichtungsleiterin

Sigrid Scheffler hatte

ihre Freude daran, den Bewohnern

Frühlingsbasar erfreute die Gäste

Ein großes Angebot hielt der Basar für Bewohner und Gäste bereit.

und Gästen Kleidung, Schmuck

und Dekoratives für günstiges Geld

anzubieten. Aber auch alle anderen

kamen auf ihre Kosten, ließen

es sich bei Kaffee und Kuchen oder

Bratwurst und Pommes so richtig

gut gehen.

Schön waren auch die Momente,

in denen sich alte Bekannte wiedertrafen.

So hörte man an diesem

Nachmittag mehrmals die Worte:

„Ach, was machst du denn hier?“

Sozialer Dienst

Es tut sich was in Huckarde! – Übernahme des REWE-Marktes durch Amshove

Aus Gerüchten werden Tatsachen:

Die Firma REWE Amshove

wird am 01. Mai den REWE

Markt an der Varziner Straße 7-17

in Dortmund-Huckarde von der Firma

Schulenburg übernehmen.

Dadurch wird es im REWE Markt

zu grundlegenden Veränderungen

kommen. Dazu wird der Markt

nach Geschäftsschluss am 30. Ap-

ril geschlossen und nach umfangreichen

Renovierungsarbeiten am

13. Mai wieder eröffnet. Neben

der gesamten Regaleinrichtung

werden auch sämtliche Kühlanlagen

und Kühleinrichtungen mit

dem Ziel von erheblichen Energieeinsparungen

erneuert. Es ist eine

echt sportliche Herausforderung,

den Markt innerhalb von zehn Arbeitstagen

vollkommen zu überar-

beiten. Bei der Planung wurde großer

Wert auf eine großzügige und

moderne Gestaltung gelegt; insbesondere

im Frischebereich wird die

hohe Kompetenz von REWE den

Kunden Frische und Vielfalt garantieren.

Vom Umbau wird auch die Bäckerei

Malzer profitieren; sie wird

ihren Bereich vergrößern und ein

kleines Bistro hinzubekommen. Am

Vorabend der Eröffnung kann die

Huckarder Bevölkerung bei einem

Glas Sekt das neue Gesicht des

Marktes in Augenschein nehmen.

REWE Amshove hofft auf eine tolle

Eröffnungsfeier am 13. Mai - mit

vielen Überraschungen und attraktiven

Angeboten für alle Huckarder.

28 29


Kunden feierten mit Krämer Optik

50 Jahre Top-Qualität und persönliche Beratung

Qualität und schnelle Lieferung: Die Optikermeister Christoph

und Uwe Krämer mit ihren Ehefrauen.

Es war eine schöne Feier mit

Stelzenläufer, Glücksrad, Top-

Warenangeboten und natürlich

zahlreichen Glückwünschen für die

traditionsreiche Unternehmerfamilie.

Mit den Kunden feierte Krämer

Optik fünf Jahrzehnte Geschäftspräsenz

in Huckarde.

Gegründet wurde das Unternehmen

1961 durch Augenoptiker-

Meister Reginald Krämer als Fachgeschäft

für moderne Augenoptik.

1990 kam dann die Übernahme

durch die Söhne und Optikermeister

Christoph und Uwe Krämer. Geboten

werden heute an der Rahmer

Straße 10 am Huckarder Markt

u. a. neben Brillen mit Einstärken

und Gleitsichtgläsern auch moder-

ne Contactlinsen-Systeme sowie

Sportoptik mit fundierter Auswahl

an Sportbrillen für fast jede Sportart

auch mit Sehstärke.

Auch in Zukunft setzen die beiden

Geschäftsinhaber auf ihre

Geschäftsphilosophie, die den Erfolg

auch in den letzten 50 Jahren

getragen hat: Qualifizierte, persönliche

Beratung, umfassenden

Service, leistungsfähige Produkte,

sowie moderne Dienstleistungen

im Bereich der Augenoptik, wie

Brillenglasbestimmungen, Brillen-

Abo, Sorglos-Paket und Zufriedenheitsgarantie.

Dabei sorgt die

eigene Meisterwerkstatt für ein

Top-Qualitätsniveau und kurze Lieferzeiten.

Der Weltraum in der JFS Rahm

Jugendliche bastelten ihren eigenen Weltraum, hintere Reihe

links: Klemens Möller, hinten rechts: Gabi Schröter, Mitarbeiterin JFS

„Der Weltraum. Unendliche Weiten.“

So begann jede Folge der

Fernsehserie Raumschiff Enterprise.

Auch in der Jugendfreizeitstätte

Rahm, Jungferntalstraße 47, drehte

sich drei Tage lang, vom 16. bis

zum 18. Februar, alles um das Sonnensystem,

fremde Galaxien, UFOs

und Raketen. Interessierte Jugendliche

bauten unter Anleitung von

Klemens Möller, dem Leiter des

Abenteuerspielplatzes, Heinrich

Nordhaus und Zivi Tim Walkenhorst

mit großer Begeisterung das

Sonnensystem mit seinen Planeten

nach und vertieften den Merksatz:

„Mein Vater erklärt mir jeden Samstag

unsere neun Planeten“, wobei

der Anfangsbuchstabe eines jeden

Wortes einen Planeten bezeichnet:

Mars, Venus, Erde, Merkur, Jupiter,

Saturn, Uranus, Neptun und Pluto.

Dazu bastelten die Jugendlichen

Marsmenschen, fliegende Untertassen

aus CDs, außerirdische Lebensräume

und sogar sieben echte

Raketen von etwa 50 cm Länge

aus Pappe, Papier und Holz. Diese

erhielten Treibsätze und wurden

draußen auf der großen Wiese von

einer Abschussrampe aus gestartet.

Fast alle hoben unter Rauchentwicklung

zischend von der Erde

ab und schossen hoch hinauf in

den Weltraum, bis sie zurück zur

Erde fielen und wieder eingesammelt

wurden. Da kam nicht nur bei

den Jugendlichen Freude auf!

Zur Belohnung gab es für alle eine

1000-Sterne-Suppe, die mit Sternchen-Nudeln

zubereitet worden

war.

Kinder geben

Karius und Baktus keine Chance

Zahnpflege ist wichtiges Thema im Campus St. Josef

Anhand eines Modells wird den Kindern das Zähneputzen vermittelt.

Damit Kinder und spätere Erwachsene

mit weißen Zähnen

immer ihr schönstes Lächeln zeigen

können, wird im katholischen

Kindergarten Campus St. Josef in

Kirchlinde bereits im dritten Lebensjahr

spielerisch beigebracht,

wie die Zähnchen zu pflegen sind.

Mitte März übernahm diese wichtige

Aufgabe unter Aufsicht von

Erzieherin Karin Golab, Susanne

Koch aus der Zahnarztpraxis Dr.

Hans-Werner Alterauge. Anhand

des Kinderbuches „Leo Lausemaus

will sich nicht die Zähne putzen“

erklärte sie den Kindern, warum

Zahnreinigung so wichtig ist. Auf

Ein neues Gesicht in der Hebammenpraxis

„die Wiege“ in Lütgendortmund

Der Klapperstorch macht auch vor Hebammen nicht Halt…

Hebamme Denise Hetzler freut

sich zusammen mit ihrem Ehemann

schon sehr auf den Familienzuwachs,

der im April 2011 er-

Die Hebammen Stephanie

Himperich (l.) und Denise Liffers

wartet wird. Daher wird Hebamme

Stephanie Himperich seit dem 1.

Februar 2011 von einer neuen Kollegin

unterstützt. „Ich freue mich

sehr über die neue Kollegin. Ich bin

sicher, dass sie unsere werdenden

die Frage: „Wann soll man sich die

Zähne putzen?“, wussten die drei-

bis sechsjährigen Kinder genau

Bescheid: „Morgens, mittags und

abends!“ Auch achtete Susanne

Koch darauf, dass das Wasser aus

dem Kran beim Zähneputzen nicht

unnötig läuft. Zwei Mal im Jahr

wird sogar ein Elternabend zum

Thema Zähneputzen veranstaltet

und die „Maxis“ werden noch

vor der Einschulung in die Zahnarztpraxis

eingeladen. Die Kinder

des Kindergartens Campus St. Josef

wissen also: Vor dem Schlafen

und nach dem Essen, Zähneputzen

nicht vergessen!

Eltern, Mütter und Babys hervorragend

auf ihrem Weg begleiten

wird.“

Denise Liffers hat nach ihrem Hebammenexamen

in Paderborn bereits

2 Jahre Erfahrung im Universitätsklinikum

Marburg sammeln

können und freut sich nun auf ihre

neuen Aufgaben als freiberufliche

Hebamme. „Im Kreißsaal persönlicher

auf die Frauen eingehen zu

können, darauf freue ich mich besonders

– auch wenn das manchmal

bedeutet nachts um 2 Uhr aufzustehen.“

Die Hebammen Stephanie Himperich

und Denise Liffers bieten

Geburtsvorbereitung, Geburtsbegleitung

im St. Rochus Hospital in

Castrop-Rauxel, Vor- und Nachsorge

sowie Rückbildungsgymnastik

an.

Vier Damen und vier Zithern

Zither-Kreis Ergste zupfte

im AWO-Seniorenzentrum Kirchlinde

Vier Damen, vier Zithern, Verstärker,

Lautsprecher und ein

Mikrofon bilden den weit über die

Ortsgrenzen Ergstes hinaus bekannten

„Zither-Kreis Ergste“, der

bereits seit zwanzig Jahren besteht.

Am vorletzten Sonntag im

März verließen sie wieder einmal

ihren Heimatort, um im AWO-Seniorenzentrum

Kirchlinde die Bewohner

und Besucher zum Thema

„Kultur im Café“ mit ihrem Spiel zu

erfreuen. Wer von der Zither nicht

mehr weiß, als dass die Musik zum

Film „Der dritte Mann“ aus dem

Jahre 1949, auf der Zither gespielt

und ein Welterfolg wurde, der

wird verwundert sein, welch große

Anzahl von Volksliedern die vier

Damen Helga Dratschmidt, Milli

Friedrichs, Angelika Raulff und

Gründungsmitglied Marianne Stein

des Zither-Kreis Ergste aus ihren Instrumenten

herauszupfen können.

Bei ihnen ging es diesmal um den

Frühling, den sie mit „Im Märzen

der Bauer die Rösslein anspannt“,

„Jenseits des Tales“, „Im Frühtau zu

Berge“, vielen weiteren Melodien,

Liedern und eingestreuten Gedich-

Die Wiege Lütgendortmund

Limbecker Straße 26

44388 Do-Lütgendortmund

Telefon (0231) 6180548

www.wiege-luetgendortmund.de

Hebammen

Stephanie Himperich

Denise Hetzler

Sprechzeiten

Dienstags 09:00 –13:00 Uhr

Mittwochs 14:00 –17:00 Uhr

Donnerstags 09:00 –13:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Telefonsprechstunde:

Montag 18:00-19:00 Uhr

Freitag 12:00-13:00 Uhr

Angebote

· Beratungen

· Schwangerschaftsvorsorge

· Hilfe bei Beschwerden

· Akupunktur

· Geburtsvorbereitung

· Geburtsbegleitung im St. Rochus

Hospital Castrop Rauxel

· Wochenbettbetreuung

· Rückbildungsgymnastik

· Babycafé

Die Wiege Lütgendortmund ist

eine Einrichtung des St. Rochus-

Hospitals Castrop-Rauxel

Glückaufstraße 10

44575 Castrop-Rauxel

Telefon (02305) 294-0

www.rochus-hospital.de

ten, hervorlockten. Dazu hatten

sie Textsammlungen ausgelegt, so

dass alle mitsingen konnten. Dabei

durfte Nadin Hauptmann vom sozialen

Dienst des Seniorenzentrums,

die die Veranstaltung begleitete, so

manche feucht-glänzende Augenpaare

bei „ihren“ Senioren/innen

beobachten, die sich sehr freuten,

mehr als eine Stunde lang die alten

Lieder wieder einmal mitsingen zu

können.

Die vier Damen

des Zither-Kreis Ergste in Aktion

30 31


Rund 250.000 Leistenbrüche

sollen Schätzungen zufolge in

Deutschland Jahr für Jahr neu diagnostiziert

werden, 90 Prozent davon

treffen Männer. „Ein Leistenbruch

geht nicht von alleine wieder

weg“, sagt Oberarzt Dr. Bernd Bauer

vom Kath. Krankenhaus Dortmund-West.

„Wenn er einmal aufgetreten

ist, wird er immer größer

und kann Darmteile einklemmen.“

Die häufigste Operation

deutschlandweit

Die Ursache für das verbreitete

Männerleiden ist eine Gewebeschwäche

im Bereich des Leistenkanals,

also des Weges, den der

Hoden in der Embryonalentwicklung

zurücklegt, wenn er aus dem

hinteren Bauchraum in den Hodensack

wandert. Hier kann ein Loch

entstehen, in welches von oben

Darmteile hineingedrückt und eingeklemmt

werden können. Spätestens

dann ist eine Operation unumgänglich.

20 Prozent aller chirurgischen Eingriffe

sind Leistenbruchoperatio-

32

Leistenbruch – Die Schwachstelle der Männer

Unsere Fachabteilungen

· Klinik für Innere Medizin

· Klinik für Chirurgie

· Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie

und Rheumaorthopädie

· Klinik für Anästhesiologie

· Thera Fit – das Rehazentrum

· Darmzentrum Ruhr

Katholisches Krankenhaus

Dortmund-West

Zollernstraße 40

44379 Dortmund

Telefon (0231) 6798-0

Telefax (0231) 6798-3009

WWW.lUKas-gesellschaFt.De

nen. In der Abteilung von Chefarzt

Dr. Hinrich Böhner werden an den

beiden Standorten am Kath. Krankenhaus

Dortmund-West und am

Ein eingespieltes Team -

Oberarzt Dr. Bernd Bauer und

Chefarzt Dr. Hinrich Böhner (v. l.).

St. Rochus-Hospital in Castrop bis

zu 200 Leistenbrüche im Jahr behandelt,

dank des Spezialisten Dr.

Bauer bis zu 40 Prozent davon

durch Bauchspiegelung.

Die zur Verfügung stehenden operativen

Verfahren sind vielfältig,

so dass in jedem Einzelfall geprüft

werden muss, welches die individuell

beste Vorgehensweise ist. Die

Chirurgen des Kirchlinder Krankenhauses

veranstalten deshalb Mitte

Mai eine Informationsveranstaltung

für zuweisende Ärzte, um die

verschiedenen Möglichkeiten im

Detail vorzustellen.

„Grundsätzlich kann das Loch in

einer offenen Operation zugenäht

werden“, erklärt Dr. Bauer,

„oder es wird ein Kunststoffnetz

eingebracht, das spannungsfrei

einwächst.“ Die offene Operation

empfiehlt sich bei Ersteingriffen bei

Patienten im Alter unter 35 Jahren.

Bei älteren Patienten neigen die

Chirurgen eher zu einer Bauchspiegelung.

Bei sehr betagten Patienten

mit Begleiterkrankungen und

erhöhtem Narkoserisiko ist dies allerdings

nicht möglich.

Fortbildung für Hausärzte

Offene Eingriffe können auch ambulant

durchgeführt werden. Dann

kann der Patient die Klinik noch am

Tag des Eingriffs wieder verlassen.

In welchen Fällen so vorgegangen

werden kann, erfahren die Hausärzte

unter anderem auf der Fortbildungsveranstaltung

im Mai.

Bei jungen Patienten und auch bei

Ihr Krankenhaus im Dortmunder Westen

Mit herz & Kompetenz

Kindern und Kleinkindern ist die

Leistenbruchoperation in aller Regel

kein Problem.

Die Therapieentscheidung

erfolgt individuell

Allerdings müssen fünf Prozent der

Betroffenen damit rechnen, erneut

einen Leistenbruch zu erleiden.

Wer einen einseitigen Bruch hat,

lebt mit dem Risiko, dass auch die

andere Seite früher oder später

nachgibt. Bei mehr als zehn Prozent

der Patienten liegt gleich ein

beidseitiger Bruch vor.

In welchen Fällen dann ein oder

zwei Eingriffe nötig sind, wird

ebenfalls Thema auf der Fortbildungsveranstaltung

sein. „Wenn

keine Begleitumstände dagegen

sprechen“, so Dr. Bauer, „kann es

sinnvoll sein, beide Seiten gleichzeitig

zu behandeln.“

➜ Weitere Informationen:

Dr. med. Hinrich Böhner,

CA Klinik für Chirurgie

Tel.: 0231 - 67 98-2201

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