Juni - August 2010 - Evangelische Kirchengemeinde

evangelische.kirche.ruppichteroth.de

Juni - August 2010 - Evangelische Kirchengemeinde

Informationen der Evangelischen

Kirchengemeinde Ruppichteroth

AUS DEM INHALT

Besuchsdienstkreis

Kirchenmusik

Kindergottesdienst

Gottesdienste in

Tusculum und Bröleck

Ausgabe Juni - August 2010


Sie finden auf den Seiten...

3 Editorial

4 Monatslosung

5 Besuchsdienst

7 Unsere neue Presbyterin

9 Bericht aus dem Presbyterium

10 Informationen aus dem Gemeindeleben

11 Gottesdienste in den Altenheimen

14 Die Konfirmationen

16 Von der Jugend

17 Kirchenmusik in unserer Gemeinde

19 eine-welt-markt

21 Unser Kindergottesdienst

22 Aus der ökumenischen Bücherei

23 Buchempfehlungen für den Sommer

24 Meditation

26 Pfarrer Rehmann

27 Regelmäßige Veranstaltungen

30 Taufen - Trauungen - Beerdigungen

31 Wir sind für Sie da

Impressum

WIR wird herausgegeben von der Evangelischen Kirchengemeinde Ruppichteroth

Redaktionskreis

Kerstin Albri (ka) Sigrid Altwicker (sa) Dirk Bröll (db)

Rolf Helmut Geldsetzer (rg) Dagmar Hohn (ho) Wolfram Hoch-Krieg (whk)

Monika Hommen (mh) Iris Schlamm (is)

Hans-Wilhelm Neuhaus (hn) -verantwortlich i.S.d.P.-

Foto Titelseite: Dr. Dieter Schnell

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INHALTSVERZEICHNIS

Juni - August 2010


EDITORIAL

„Aufstehen, auf einander zu gehen,

von einander lernen –mit einander

um zu gehen!“ so haben wir vor eini-

gen Wochen in unserer Kirche gesun-

gen.

Aufstehen hat etwas mit Bewegung

zu tun. Es gilt, den angestammten

Platz zu verlassen. Neues wagen

und sich engagieren, ist jedem mög-

lich. Beispielhaft hören Sie von unse-

rer neuen Presbyterin ab Seite 7.

Sollten Sie über Mitarbeit nachden-

ken, …. aufstehen und ans Telefon

gehen oder im Gemeindehaus vorbei-

kommen und es wird sich schnell et-

was verändern in ihrem Leben.

Wo Menschen auf einander zu ge-

hen, da finden sich neue Freundschaf-

ten. Da wartet das Presbyterium mit

Pfarrer nicht am Kirchen-Eingang,

sondern da werden Besuche ge-

macht und werden die Menschen auf-

gesucht. Davon lesen Sie zum

Beispiel im Bericht über den Be-

suchsdienst und seine verschiedenen

Tätigkeitsfelder, vgl. Sie ab Seite 5

die Ausführungen. Kommen Sie ru-

hig auch auf uns zu, wir sind zwar ei-

ne Gemeinde mit Geh-Struktur der

Mitarbeiter, aber wir sind längst

Juni - August 2010

noch nicht genug, um zu allen in

Not zu gehen und freuen uns über je-

den, der die Wege kürzer macht

oder uns besucht.

Von einander lernen, empfiehlt sich

als Grundsatz in jeder Gemeinde.

Denn wenn wir eine Gemeinschaft

gleichberechtigter und gemeinsam

Begabter sind, dann zählt die Spiri-

tualität von jedem. Dann ist auch

die Grenze zwischen Glauben und

Alltag einfach fließend. Darum fin-

den Sie eine Buchempfehlung (S.

23) genauso wie Einladungen zu Ge-

sprächskreisen. Sie können ab S. 22

von vielerlei Erfahrungen lesen,

aber noch besser wäre, Sie machen

einen gute Erfahrung mit uns und su-

chen sich einen Ort, eine Gruppe

oder einen Gottesdienst, wo Sie sich

selbst wohl fühlen. Vielfältigkeit ist

ein Kennzeichen unserer Gemeinde

und unserer Gottesdienste. Wir sind

gerne für Sie da (S.31).

Mit herzlichen Grüßen

Hans-Wilhelm Neuhaus

3


Joh 8, 15: «Ihr richtet nach dem Flei-

sche - ich richte niemand.»

Liebe Schwestern und Brüder,

der Monatsspruch für den August

lädt uns ein, anderen Menschen sorg-

samer zu begegnen.

Die Menschen urteilen in der ihnen

bekannten Art und Weise; leider zu

oft nur nach dem, was augenschein-

lich ist. Das ist einerseits, was ihnen

vom anderen vor Augen ist, und da-

bei kennen sie die verborgenen Um-

stände des andern nicht, geben sich

auch keine Mühe diese zu ergrün-

den. Andererseits urteilen sie nach ih-

rem eigenen Empfinden und eigener

Gerechtigkeit, d. h. nach der äußerli-

chen, irdischen Art, nach menschli-

cher Meinung und Verständnis. Das

kann man leider auch an dem Richt-

geist vieler Gläubiger immer wieder

feststellen.

Vom Heiligen Geist und dem Maß-

stab - der Liebe Gottes - ist nichts da-

bei. - Einer hätte damals und auch

heute sofort richtig und bündig je-

den beurteilen können, jedem Got-

tes Meinung auf den Kopf zusagen

können. Und dieser eine, - Jesus -

4

GEDANKEN ZUR MONATSLOSUNG AUGUST

richtet niemanden. Er ist ja gekom-

men, Menschen zu retten, ihnen zu

helfen den Weg zu Gott wieder zu

finden. Hätte er die Menschen, da-

mals wie heute gerichtet, wäre es

aus mit ihnen gewesen: Dann hätten

sie sich der einschneidenden Wucht

solcher Enthüllung nicht mehr ent-

ziehen können und wären verzwei-

felt. Aber noch war und ist

Gnadenzeit. Zeit, in der durch Jesus

etwas anders werden kann. Darum

sollten wir uns hüten - schon um un-

serer Kurzsichtigkeit willen -, einem

anderen unser Urteil überzustülpen.

Stattdessen für den Menschen, der

möglicherweise oder gar offensicht-

licher Weise einen Fehler begeht,

hoffen und beten. Und uns selbst

prüfen, wie es um unsere Fehler und

um unsere Schuld - Vor den Men-

schen und auch vor Gott - steht.

Haben Sie Mut, anderen Menschen

mit ein bisschen mehr Nachsicht

und Liebe zu begegnen.

Jesus, hilf uns gegen den fleischli-

chen Richtgeist und gib uns Liebe

alle Menschen gerechter und verge-

bender zu sehen. Amen.

Dirk Bröll

Juni - August 2010


DER BESUCHSDIENSTKREIS

„Der Besuchsdienstkreis ist eine

sehr, sehr wichtige Einrichtung unse-

rer Kirchengemeinde, denn wenn

die Gemeindemitglieder ab einem be-

stimmten Alter beispielsweise krank-

heitsbedingt nicht zu uns kommen

können, so kommen wir zumindest

zu ihrem Geburtstag zu ihnen“, so

sagt Herr Pastor Zelgy, einer der

darin tätigen Ehrenamtlichen.

Viele von Ihnen werden sich jetzt fra-

gen: Was genau macht den Besuchs-

dienstkreis aus? Werden da kranke

Gemeindemitglieder im Kranken-

haus Waldbröl besucht?

„Ja, meine Tante wurde auch schon

von Herrn Pastor Zelgy im Kreis-

krankenhaus Waldbröl besucht und

war überrascht und erfreut, dass je-

mand aus ihrer Kirchengemeinde zu

ihr kam und so nett mit ihr sprach

und sie tröstete“, berichtet ein Ge-

meindemitglied.

Nein, die Besuche im Kreiskranken-

haus Waldbröl, die versieht Herr

Pastor Zelgy – jetzt im Ruhestand -

ehrenamtlich und unabhängig vom

bzw. zusätzlich zum Besuchsdienst-

kreis.

Um die Hintergründe besser zu ver-

Juni - August 2010

stehen, fragten wir unseren Pfarrer

Hans-Wilhelm Neuhaus: „Herr Pfar-

rer Neuhaus, was genau ist der Be-

suchsdienstkreis und wer versieht

ihn?“

„Ja, genau genommen gibt es drei

verschiedene „Besuchsdienste“ in-

nerhalb unserer Kirchengemeinde:

1. den sogenannten Besuchsdienst-

kreis, 2. den Besuchsdienst und 3.

‚Wir helfen Senioren‘.

Der Besuchsdienstkreis besucht Kir-

chengemeindemitglieder anlässlich

ihres Geburtstages (ab dem 75.).

Auf ihn werde ich später noch ge-

nauer eingehen. Der Besuchsdienst

ist eine ehrenamtlich seelsorgeri-

sche Tätigkeit, der Herr Pastor Zel-

gy in Altenheimen und im

Waldbröler Krankenhaus nachgeht

und Frau Zindler ist verantwortlich

für ‚Wir helfen Senioren‘ und ver-

mittelt auf individuelle Anfragen

hin Gesprächspartner an isoliert le-

bende Senioren.

Aber zurück zu Ihrer Ausgangsfra-

ge: Was ist der Besuchsdienstkreis

und wer versieht ihn?

Historisch gesehen habe ich diesen

Kreis – wenn auch damals in etwas

5


anderer Form - 1995 von meinem

Vorgänger, Pfarrer Meinhard, über-

nommen. Anlässlich ihres Geburtsta-

ges wurden hauptamtliche und

ehrenamtliche MitarbeiterInnen be-

sucht. Damals übernahm ich eine ent-

sprechende Kartei von meinem

Vorgänger. Dank der tatkräftigen Un-

terstützung von Frau Karin Stöcker

konnte diese Tradition fortgesetzt

und ausgedehnt werden. Sie besuch-

te im Namen der Kirchengemeinde

alle „Senioren-Geburtstagskinder“

und brachte einen kleinen Geschen-

kgruß mit. Bei halbrunden bzw. run-

den Geburtstagen gratulierte ich den

Gemeindemitgliedern dann eben-

falls.

Das Wachstum unserer Kirchenge-

meinde und die demographische Ent-

wicklung (wir leben heute alle

immer länger) machte sich beson-

ders beim Besuchsdienstkreis be-

merkbar. Konnten wir bis Ende der

90er Jahre noch mit vier Ehrenamtli-

chen samt meiner Person den Be-

suchsdienstkreis versehen, so sahen

wir uns gezwungen, unser Konzept

umzustellen. Mehrere Zwischenlö-

sungen führten schließlich zu der

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heute praktizierten Lösung:

Ein Besuchsdienstkreis bestehend

aus acht Mitgliedern besucht die Se-

niorinnen und Senioren zu deren 75.

Geburtstag und überreicht eine Auf-

merksamkeit (Buch, Geschenk aus

Eine-Welt- Markt oder Blumen-

gruß) und lädt sie dazu ein, ab dem

76. Geburtstag bis zum 79. Geburts-

tag an einer entsprechenden Feier

für mehrere Geburtstagkinder zu-

sammen in der Arche teilzunehmen.

Ab dem 80. Geburtstag werden alle

individuell vom Besuchsdienstkreis

besucht.

DER BESUCHSDIENSTKREIS

Die acht Mitglieder des Kreises

sind: Hans und Regine Bartholdi,

Petra Dyllus, Beatrix Lueg, Monika

Peiffer, Katharina und Raimar Zelgy

sowie ich. Wir führen nach wie vor

alle Jubilare auf Karteikarten und

teilen unter uns die Jubilare nach

Datum auf, so dass möglichst jeder

an seinem Ehrentag gewürdigt wird.

Oft stimmen wir allerdings telefo-

nisch einen anderen Termin ab. Dies

hat den Vorteil, dass dann die Ge-

spräche mit den Senioren intensiver

sein können als am eigentlichen

Tag, an dem erfahrungsgemäß

Juni - August 2010


BESUCHSDIENSTKREIS/ UNSERE NEUE PRESBYTERIN

viel Besuch anwesend ist. Wir, der

Besuchsdienstkreis, treffen uns vier-

teljährlich und besprechen die voran-

gegangenen Besuche, um auch

Wünsche und Anregungen, die die

Seniorinnen und Senioren zum Aus-

druck brachten, beim nächsten Be-

such berücksichtigen zu können.

Bei diesen Treffen werden dann die

entsprechenden Jubilare für das

nächste Vierteljahr unter uns aufge-

teilt. Die Federführung, was die Kar-

tei oder kurzfristige Änderungen

o.ä. betrifft, hat das Ehepaar Barthol-

di dankenswerter Weise übernom-

men. Wie Herr Zelgy bereits sagte,

ist der Besuchsdienstkreis ein wichti-

ges Element unserer Kirchengemein-

de und jeder, der sich angesprochen

fühlt, da mitzuarbeiten, ist herzlich

willkommen.“

(ho)

Juni - August 2010

UNSERE NEUE PRESBYTERIN

Am Sonntag, den 18. April, wurde

Frau Iris Schlamm als Mitarbeiter-

Presbyterin im Rahmen eines Got-

tesdienstes in das Presbyterium auf-

genommen. Der Redaktionskreis bat

sie, sich kurz vorzustellen und uns

ihre Antworten auf drei obligatori-

sche Fragen zu geben.

Mein Name ist Iris Schlamm. Ich

bin 48 Jahre

alt und woh-

ne mit mei-

ner Familie

in Stranzen-

bach. Seit 4

½ Jahren ar-

beite ich

hauptamt-

lich als Verwaltungsangestellte im

evangelischen Gemeindebüro. Diese

Arbeit erfülle ich mit besonders

großer Freude. Neben den Finanz-

und Kassengeschäften ist es die

menschliche und soziale Komponen-

te, die diese Tätigkeiten zu etwas

ganz Besonderem macht.

7


Gibt es für Sie eine Lieblingsgestalt

aus der Bibel?

Eine ganz besondere Geschichte aus

der Bibel ist für mich das Gleichnis

„Vom verlorenen Sohn“. Dieses

Gleichnis steht für mich ganz deut-

lich für die Liebe Gottes und für Ver-

gebung. Für mich persönlich heißt

das, immer wieder aufs Neue auf

Menschen zuzugehen und auch für

sich selber Vergebung annehmen zu

dürfen.

Kennen Sie noch Ihren Tauf- oder

Konfirmationsspruch?

Mein Konfirmationsspruch begleitet

mich immer wieder gedanklich. Er

zieht sich wie ein roter Faden durch

mein Leben.

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die

Reben. Wer in mir bleibt und ich in

ihm, der bringt viel Frucht.“ (Joh.

15,5)

Welche Erwartungen, Wünsche oder

Ziele haben Sie für die Zeit als Pres-

byterin?

Seit Januar diesen Jahres habe ich be-

reits an einigen Sitzungen des Pres-

byteriums teilgenommen. Das

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Presbyterium besteht nun in dieser

Zusammensetzung schon seit 2 Jah-

ren. Ich habe in den Sitzungen einen

sehr offenen und miteinander ver-

bundenen Kreis erlebt. In den Sach-

diskussionen wird offen, ehrlich und

fair miteinander geredet.

Als „Neuling“ bin ich sehr herzlich

in diesen Kreis aufgenommen wor-

den.

UNSERE NEUE PRESBYTERIN

Ich wünsche mir für die Arbeit im

Presbyterium eine gute und koopera-

tive Zusammenarbeit zum Wohle un-

serer lebendigen Kirchengemeinde.

Iris Schlamm

Juni - August 2010


BERICHT AUS DEM PRESBYTERIUM

Einmal im Monat treffen sich die

Presbyteriumsmitglieder zu einer

großen Sitzung in der Arche. Hier

werden dann Konzepte vorgestellt,

Entscheidungen getroffen, Beschlüs-

se gefasst, ehren- und hauptamtliche

Mitarbeiter zu Gesprächen eingela-

den und Informationen ausgetauscht.

Im November 2009 hat das Presbyte-

rium einer neuen Friedhofsgebühren-

ordnung zugestimmt. Der Entwurf

hierzu wurde in mehreren Sitzungen

abgewägt und diskutiert. Die neue

Gebührenordnung passt sich den ak-

tuell entstehenden Kosten für Ein-

zel-, Reihen- und Urnengräber

besser an als die bisherige.

Bei zahlreichen Sitzungen ging es

um Immobilien und Liegenschaften,

im Konkreten um den Verkauf einer

unwirtschaftlichen Waldfläche, die

Annahme einer Schenkung eines

Wohnhauses, um den Abschluss der

Renovierungsarbeiten in mehreren

Gebäuden und um Mietangelegenhei-

ten.

Juni - August 2010

In den nächsten Jahren müssen die

Kirchengemeinden im Kirchenkreis

miteinander kooperieren um Mittel-

und Stellenzuweisungen der Landes-

kirche zu erhalten. Im städtischen

Bereich sollen sogar einzelne Pfarr-

stellen künftig wegfallen. In den

ländlichen Bereichen könnten zu-

sätzliche Teil-Pfarrstellen gebildet

werden, wenn die entsprechenden

Kirchengemeinden miteinander ko-

operieren und entsprechende Kon-

zepte vorweisen können. Die

Evangelische Kirchengemeinde

Ruppichteroth hat daher Kontakt

mit dem Presbyterium der benach-

barten evangelischen Gemeinde

Much aufgenommen.

Ziel ist es – vorausgesetzt die zusätz-

liche Teil-Pfarrstelle wird eingerich-

tet – eine Person zu finden, die zu

den Profilen der beiden Kirchenge-

meinden passt und die derzeitigen

Pfarrstelleninhaber optimal unter-

stützt. Auch eine Zusammenarbeit

zwischen den Gruppen und Kreisen

innerhalb der Kirchengemeinden ist

denkbar.

(rg)

9


Besondere Gottesdienste wie Konfir-

mationen, Taufen und Hochzeiten

können auf Wunsch auf dem Aufnah-

megerät in der Kirche festgehalten

werden. Interessierten kann dann

der Gottesdienst auf DVD zur Verfü-

gung gestellt werden.

Der wöchentliche Gottesdienst wird

außerdem auf eine Kassette aufge-

nommen und einzelnen Gemeinde-

gliedern zum Wochenbeginn nach

Hause gebracht. So haben auch Per-

sonen, die aus gesundheitlichen

oder anderen Gründen am Gottes-

dienst nicht mehr teilnehmen kön-

nen, die Möglichkeit diesen mit-

zuerleben.

Die Internetpräsenz unserer Kirchen-

gemeinde stand im April für einige

Wochen wegen eines Hackeran-

griffs nicht mehr zur Verfügung. Ab

Anfang Mai können Sie jedoch wie-

der Informationen über unsere Ge-

meinde und ihre Aktivitäten unter

www.evangelische-kirche-ruppichte-

roth.de erhalten.

Wollen Sie mal einen Gottesdienst

im Grünen erleben? Nah an der Na-

10

INFORMATIONEN AUS DEM GEMEINDELEBEN

tur und mal nicht im Gemäuer unse-

res Kirchengebäudes können Sie

zum Ende der Sommerferien an ei-

nem Gottesdienst teilnehmen, der

sich erheblich von dem unterschei-

det, was sonst wöchentlich in unse-

rer Gemeinde gefeiert wird.

Unsere Partnergemeinde Guben

(ehemals Grano) feiert am 27. Juni

2010 das 100-jährige Bestehen der

Evangelischen Kirche in Pinnow.

Die Mitarbeit von Ehrenamtlichen

in unserer Kirchengemeinde wird

neu in den Blick gerückt. Der Aus-

schuß für Theologie und Gottes-

dienst erarbeitet, wie Mitarbeitende

liturgisch eingeführt werden kön-

nen. Der Redaktionskreis wird die

Ehrenamtsarbeit zum Schwerpunkt

einer seiner nächsten Ausgaben des

WIR machen und das Presbyterium

wird ein Gesamtkonzept hierzu er-

stellen. Und Sie als Gemeindeglied

unserer Kirchengemeinde sind auf-

gerufen, sich einmal Gedanken zu

machen, ob die ehrenamtliche Mitar-

beit nicht auch etwas für Sie wäre!

(rg)

Juni - August 2010


GOTTESDIENST IM ALTENHEIM

„Getragen durch Gott“

In Psalm 45, 4 verspricht Gott: „Ich

will euch tragen bis ihr grau wer-

det." Ein Versprechen, das auch wir

Christen des 21. Jahrhunderts auf

uns beziehen. Pascal sagt: „Jeder

Mensch ist ein besonderer Gedanke

Gottes.“ Den gleichen Gedanken hö-

ren wir auch beim Propheten Jesaja

43, 1: „So spricht der Herr, der dich

gemacht hat,

fürchte dich

nicht, ich ha-

be dich bei

deinem Na-

men gerufen,

du bist

mein“, d.h.

jeder

Mensch ist

Eigentum Gottes und über jeden

hält er seine schützende Hand und

das von Mutterleib an, über Kind-

heit, Jugendzeit, in den Jahren des

Schaffens und Wirkens. Er verlässt

uns auch dann nicht, wenn wir

krank, behindert und alt sind. Er ver-

heißt uns: „Siehe ich bin bei euch al-

le Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt

28, 20). So dürfen wir auch am En-

Juni - August 2010

de unseres Lebens mit der Hilfe Got-

tes rechnen und darauf bauen.

An den Anfang unseres Lebens

stellt er unsere Eltern und die nahen

Verwandten. Am Ende unseres Le-

bens sind unsere Kinder oder Enkel-

kinder oder andere nahe Verwandte

da. Fehlen diese, sind es die Men-

schen vom Pflegedienst oder die An-

gestellten

eines Alten-

oder Pflege-

heimes die

uns helfend

zur Seite ste-

hen. Diese

schaffen, ar-

beiten und

denken für

uns. So sorgt Gott für uns durch

Menschen, die in seinem Auftrag

stehen und bewusst oder unbewusst

in seinem Sinne handeln und uns

spüren lassen, dass Gott zu seiner,

den Menschen gegebenen Verhei-

ßung steht.

Früher fanden wir diese helfenden

Menschen in unseren Familien oder

unserem Umfeld. Heute finden wir

11


sie oft in den Alten- oder Pflegehei-

men. Es soll keiner sagen können:

„Ich habe keinen, der mir hilft, der

mir zur Seite steht." So gibt es auch

heute viele, hauptsächlich Frauen,

die es als Lebensaufgabe sehen, sich

älterer oder hilfloser Menschen anzu-

nehmen und ihrem Leben noch

einen Wert geben.

Auch in unserem Gemeindegebiet

gibt es zwei Altenheime. Das grösse-

re ist das Haus Tusculum in

Broscheid und das kleinere ist das

Haus Bröleck in Bröleck.

Ich denke, es ist für jeden wichtig,

solange er zu Hause ist und seinen

Alltag allein gestalten kann, dass er

sich Gedanken über seinen Lebens-

abend macht und auch über einen

Aufenthalt in einem Altenheim nach-

denkt. Wichtig ist, dass wir uns dar-

über informieren, wie es da zugeht

und was uns da erwartet. Das hilft

später, die richtige Entscheidung zu

treffen. Viele Bewohner äußern sich

dahingehend, dass sie froh sind in ei-

nem Heim zu sein, wo für sie ge-

sorgt wird und sie nicht allein sind.

Seit 1992, als ich nach Ruppichte-

roth kam, halte ich in den beiden Al-

12

GOTTESDIENST IM ALTENHEIM

tenheimen einmal im Monat einen

Gottesdienst. Therapeuten und

Schwestern bringen die Heimbewoh-

ner in den dafür vorbereiteten

Raum. Meistens ist der Gottesdienst

gut besucht. An Fest- und Feierta-

gen sind oft auch Familienmitglie-

der dabei. Dann werden

ökumenische Gottesdienste abgehal-

ten.

Viele Heimbewohner gehören zur

Generation, die nach dem Krieg

beim Aufbau in Deutschland mitge-

holfen hat und auch an ihrem frühe-

ren Wohnort den Kirchgang pflegte.

Sie brauchen und besuchen gerne

den Gottesdienst im Altenheim und

freuen sich über geistliche Betreu-

ung.

In den Gottesdiensten bringen sie

sich mit ein. Sie sprechen oft über

ihre Glaubenserfahrungen, sprechen

Juni - August 2010


GOTTESDIENST IM ALTENHEIM

über ihr Leben. Ich staune, wenn

Hochbetagte das Glaubensbekennt-

nis, das Vaterunser oder Gesangbuch-

lieder noch auswendig können.

Ich erlebe es immer wieder, dass

uns Gott auch im Alter nicht ver-

lässt und uns einen schönen Lebens-

abend schenkt. Seit ich selber in

Rente bin, mache ich meinen Dienst

sehr gerne ehrenamtlich.

Schön finde ich ein Gebet von Te-

resa v. Avila:

Juni - August 2010

„Herr, du weißt, dass ich von Tag zu

Tag älter und eines Tages alt sein

werde. Bewahre mich vor dem

Drang, bei jeder Gelegenheit etwas

sagen zu müssen. Erlöse mich von

der großen Leidenschaft, die Angele-

genheiten der anderen ordnen zu

wollen. Lehre mich nachdenklich

und hilfreich, aber nicht beherr-

schend zu sein. Lehre mich die wun-

derbare Weisheit, dass ich mich

irren kann. Erhalte mich so liebens-

wert wie möglich.“

Pfr. i.R Raimar Zelgy

13


Bei den diesjährigen Konfirmationen

war die Kirche völlig überfüllt. Zu dem

Motto: “I believe, I can fly. I believe, I

can touch the sky.“ sang der Gospel-

chor, predigte der Pfarrer und erklang

der persönlich zugesprochene Konfirma-

tionssegen.

Hintergrund war der Gedanke, dass der

Glaube ganz leicht sein kann. So wie

beim Adler, den der Wind trägt, sobald

er seine Flügel ausbreitet.

Konfirmation meint u.a. Segnung, die

Stärkung verleihen soll, damit der Glau-

14

be ein Leben lang für Auftrieb im Alltag

sorgt.

DIE KONFIRMATIONEN 2010

Im Glauben „Fliegen können“ meint

z.B., das Leben leicht nehmen, sich

nicht niederdrücken lassen, sondern mit

Zuversicht und Dankbarkeit in die Zu-

kunft schauen.

„In eurem Leben werdet Ihr Gott mal

näher und mal ferner sein. Den Abstand

bestimmt Ihr allerdings immer selbst.

Wenn Ihr Gott braucht, wird er für Euch

da sein, aber er drängt sich nicht auf.

Für Euer Glück seid Ihr selbst verant-

Gruppenbild der Konfirmanden vom Samstag (08.05.2010)

Juni - August 2010


DIE KONFIRMATIONEN 2010

wortlich und wenn es mal nicht läuft,

könnt Ihr das nicht einfach Gott in die

Schuhe schieben. Euer Leben müsst Ihr

selbst in die Hand nehmen, den Weg

selbst gehen, aber Gottes Gebote und

Werte helfen Euch, Euch zu orientieren.

So bleibt mir zu wünschen, dass es

Euch so geht wie dem Adler, von dem

in der Predigt die Rede war. Ohne eige-

ne Anstrengung konnte er im Wind flie-

gen. Hoffentlich kann Euch der eigene

Glauben auf diese Weise tragen. Ich wün-

sche Euch viele Berührungen mit Got-

Juni - August 2010

tes Kraft, die Auftrieb gibt, damit

niemand in seinen Sorgen untergehen

muss,“ hörten die Gottesdienstbesucher

in einem bewegenden Elternwort, das in

den Zuspruch einmündete: „I believe

you can fly! I believe you can touch the

sky!” (Sinngemäß übersetzbar mit: Ich

glaube, dass du fliegen kannst. Du wirst

durchs Leben gleiten, den Himmel be-

rühren, Kontakt mit Gott

bekommen und dich von

seiner Liebe tragen las-

sen können.) (nh)

Gruppenbild der Konfirmanden vom Sonntag (09.05.2010)

15


Ein Wochenende voller Überraschun-

gen…

…so ist es in jedem Jahr, wenn die

Konfirmandenfreizeit ansteht. In der

Zeit vom 19.-21. März war es dann

wieder soweit. Im Haus Bierenbach

konnten die Konfirmanden viele tief-

gehende und neue Erfahrungen ma-

chen, die ihnen helfen sollen, Gott

ein bisschen selbstverständlicher

wahrzunehmen.

Natürlich gehörten auch Zeiten zum

Kennenlernen und persönlicher Frei-

zeit dazu. Leider war auch in die-

sem Jahr kein schönes Wetter in

Sicht. Aber wir haben die Zeit ausge-

zeichnet genutzt. Nicht zu Letzt mit

viel Spaß beim Schlittschuhlaufen

in der Eishalle in Wiehl. Ein besonde-

16

res Ereignis war der 18. Geburtstag

von Maximilian Klein. An dieser

Stelle noch einmal ein besonderes

Dankeschön an Max, der trotz sei-

nes Geburtstages als Leiter mit zur

Freizeit gefahren ist und sich in be-

währter Weise engagierte. Keine

Frage, ein ebenso herzliches Danke-

schön gilt auch allen anderen Lei-

terInnen: Manuel Illgen, Lena

Neuhaus, Romina Georgi, David

Neuhaus, Melanie Widmann, Sarah

Bienias, Jeannine van Eßen, Frauke

Sülzner und Per Ketelsen.

Ohne ihr Engagement und ihre

große Unterstützung wäre eine sol-

che Freizeit auf diesem Niveau

nicht umsetzbar gewesen.

(db)

VON DER JUGEND

Juni - August 2010


KIRCHENMUSIK IN UNSERER GEMEINDE

Der Kirchenchor

„Lobe den Herren...

Meine Hoffnung und meine Freu-

de....

Du meine Seele singe...“,

so stand es auf der Titelseite der Fest-

schrift zum Jubiläum des Kirchen-

chores im vergangenen Jahr. Es sind

Beispiele für Choräle und Chorsät-

ze, die wir in den Gottesdiensten an

allen Festtagen und zu besonderen

Gelegenheiten gerne singen.

Durch unsere gesanglichen Beiträge

möchten wir Gott loben und die Ver-

kündigung seines Wortes unterstüt-

zen. Diesen Auftrag übernimmt der

Kirchenchor seit über 100 Jahren in

Ruppichteroth. Die meisten Chormit-

glieder sind schon seit Jahrzehnten

mit Freude dabei. Da wir aber mitt-

lerweile nur noch 10 Mitglieder ha-

ben, wird das Singen immer

beschwerlicher und, wenn einige

von uns fehlen, fast unmöglich. Wir

brauchen dringend Unterstützung, da-

mit der Chor auch weiterhin beste-

hen kann. Sicherlich ist auch der

Gemeinde der Dienst des Kirchen-

chores wichtig.

Deshalb möchten wir auf die schwie-

Juni - August 2010

rige momentane Situation aufmerk-

sam machen und Sie gleichzeitig

bitten zu bedenken, ob Sie Lust am

Singen haben und bereit sind zu hel-

fen, damit der Kirchenchor seine Ar-

beit fortsetzen kann. Wir haben eine

gute Gemeinschaft und freuen uns

über jeden, der dazu stößt.

Die Chorprobe findet donnerstags

um 20.00 Uhr statt.

Werner Konzack

Der Gospelchor "Good Vibrations"

Einem Auftritt des Gospelchores in

einem Gottesdienst gehen viele Wo-

chen Proben voraus. Dann ist es so-

weit: Aufregung, Herzklopfen, wird

alles gut klappen?

Der erste Ton ist raus, dann läuft al-

les wie von selbst.

Die Freude am Gesang lässt alle An-

spannung vergessen.

Von oben sehen wir Pfarrer Neu-

haus, wie er lächelt und mitswingt.

Und dann?

Hat es der Gemeinde gefallen? Wa-

ren wir gut?

17


Donata wirft uns eine Kusshand zu,

das heißt `Gut gemacht´.

Manchmal gibt es zögernd Applaus

aus den Reihen der Gemeinde.

Schön wäre es, die Begeisterung der

Gemeinde mitzuerleben, z.B. durch

Mitklatschen während des Liedes

und anschließendem Applaus oder ei-

nem Gespräch nach dem Gottes-

dienst mit der Gemeinde.

Wie schön es ist, wenn das Publi-

kum “mitgeht“, erlebten wir, als der

18

KIRCHENMUSIK IN UNSERER GEMEINDE

Gospelchor im März wieder einmal

beim Troisdorfer Gospelworkshop

war.

Singen hat einen positiven Einfluss

auf das Immunsystem und baut

Stress ab. Also: Wer gesund und

fröhlich werden will, komme gerne

mittwochs um 19.00 Uhr in die Ar-

che zu einer „Schnupperprobe“ vor-

bei.

Monika Hommen

Der Gospelchor „Good Vibrations" beim Troisdorfer Gospelworkshop.

Juni - August 2010


EINE-WELT-MARKT

E s i s t e i n f a c h u n f a s s b a r !

Straßenstrich in Tschechien! Vor allem deutsche Männer kommen dorthin!

Warum? Es geht um absolute Anonymität bei höchst strafbaren Vergehen:

• Sex mit Kindern und Jugendlichen

• Perversitäten aller Art

• Sexuelle Gewalt

Cathrin Schauer, diplomierte Sozialpädagogin und Gründerin von Karo

e.V., weiß, wovon sie spricht. (www.karo-ev.de)

Seit 15 Jahren engagiert sie sich für misshandelte und versklavte Frauen

und Kinder. Sie läuft die Straßen im Grenzgebiet um Cheb (Eger) ab, ver-

teilt Kondome und Spritzen an Prostituierte sowie zwei Notrufnummern,

die Tag und Nacht zweisprachig besetzt sind. Michael Heide, Kripobeamter,

ist in seiner Freizeit mit dabei.

Sie treffen auf Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung, Frauen- und Kin-

derhandel, Sucht, Aids, Drogenhandel und Beschaffungskriminalität.

״Chrystal״ heißt verharmlosend die Droge, die die Zuhälter den immer jün-

geren Frauen aufzwingen, sie erst abhängig und dann gefügig machen. Un-

ter der Wirkung der Droge spüren sie weder Kälte noch Hunger.

Abgestumpft ertragen Zehn- und Elfjährige die Brutalität des Geschäfts.

Die Polizei verschließt die Augen vor den vielen Problemen. Die

tschechischen Behörden bekommen sie seit Jahren nicht in den Griff. Seit

dem Mauerfall und der Öffnung der Grenze ist es mit jedem Jahr schlimmer

geworden.

2009 errichtete Karo e.V. ein Kinder- und Frauenschutzhaus. Es steht auf

der deutschen Seite der Grenze und bietet Platz für 25 Frauen und Kinder.

Viele versuchen den Absprung, aber die Drogen- und Milieu-Probleme er-

schweren den Ausstieg. (Auszug: Generalanzeiger 23./24.Januar 2010)

Juni - August 2010

19


Warum dieser Beitrag? Das Thema Menschenhandel und Zwangsprostituti-

on wird zwar gern auf internationalen Konferenzen thematisiert, sagt Frau

Schauer, aber effektiv gehandelt werde nicht. Nur breite Öffentlichkeit hilft,

die unfassbaren Zustände an der deutsch-tschechischen Grenze sichtbar zu

machen und sie vielleicht eines Tages zu ändern.

Ziel von Karo e.V. ist die Bekämpfung der Zwangsprostitution und sexuel-

len Ausbeutung von Kindern, des Frauen- und Kinderhandels und die Ge-

sundheitsfürsorge.

Daher haben wir beschlossen, den Überschuss aus dem Verkauf im Eine-

Welt-Markt dieses Jahr an Karo e.V. zu überweisen.

Ihr Team vom

In den Sommerferien bleibt der Laden vom 18. Juli bis einschließlich 4. Au-

gust 2010 geschlossen. Der erste Verkauf ist dann wieder am 8. August

2010 zu den gewohnten Öffnungszeiten:

sonntags von 11.00 - 12.00 Uhr

mittwochs von 10.00 - 12.00 Uhr

Während des Ökumenischen Kirchfestes (11. und 12. Sept. 2010) sind wir,

wie jedes Jahr, sonntags den ganzen Tag für Sie da.

20

EINE-WELT-MARKT

Juni - August 2010


UNSER KINDERGOTTESDIENST

Kirche mit Kindern –

Kindergottesdienst (KiGo)

in der Arche

Wir – die Kindergottesdienstkinder

und MitarbeiterInnen - treffen uns je-

den Sonntag (außer in den Schulferi-

en) um 10 Uhr im Erwachsenen-

gottesdienst in der Kirche. Während

des zweiten Liedes gehen wir dann

mit der angezündeten Kindergottes-

dienstkerze in die Räume des Ge-

meindehauses „Die Arche“.

Ähnlich wie bei den Erwachsenen ha-

ben auch wir im KiGo einen festge-

legten Gottesdienstablauf: Nach der

Begrüßung steigen wir mit einem Ge-

bet in das Thema ein und singen ge-

meinsam das erste Lied. Die

biblische Geschichte wird erzählt

und kreativ umgesetzt, so dass die

Kinder sehr häufig etwas mit nach

Hause nehmen können. Im Gottes-

dienstablauf singen wir an verschie-

denen Stellen immer wieder

thematisch passende Lieder. Mit ei-

nem Abschlussgebet und dem Va-

terunser werden die Kinder in die

neue Woche verabschiedet.

Wer regelmäßig zum KiGo kommt,

darf sich immer nach 12 Besuchen

Juni - August 2010

über ein kleines Geschenk freuen.

Wir – das Team des Kindergottes-

dienstes in Ruppichteroth – freuen

uns auf alle Kinder zwischen 6 und

12 Jahren, die mit uns Kirche gestal-

ten möchten.

Aber auch neue MitarbeiterInnen

mit ihren Impulsen, Ideen und Fä-

higkeiten sind in unserer Runde

herzlich willkommen. Vor allem im

Bereich der Musik und des Singens

im Kindergottesdienst können wir

noch Unterstützung gebrauchen.

Unsere Kindergottesdienstthemen

bis zum Sommer:

23.05. Er ist da! - Pfingsten

30.05. Senfkorn

06.06. Salz

13.06. Steine

20.06. Rut - Das letzte Brot

27.06. Rut - Das fremde Brot

04.07. Rut - Das Brot der Liebe

11.07. Rut - ...wird zum Brot der

Heimat

(ka)

21


Auch in diesem Jahr hatten wir die

Vorschulkinder der beiden

Ruppichterother Kindergärten zu un-

serer „bib-fit" Aktion eingeladen.

Die Kinder sollen hierbei an Bücher

herangeführt werden und einen Ein-

druck bekommen, welche große Be-

deutung das LESEN hat. Die Kinder

wurden herzlich begrüßt, der Ausleih-

vorgang und

der Ablauf in

der Bücherei

kindgerecht

erklärt. Dann

machten es

sich alle auf

den Stufen

der Leseecke

bequem. Wir

sangen zusammen das Bücherei-

Lied. Es wurde eine Geschichte vor-

gelesen und ein Buchstabenquiz ge-

löst. Die Kinder waren mit großem

Engagement dabei.

Jeder kleine Leser durfte ein Buch

ausleihen und dazu gab es den pas-

senden „bib-fit" Rucksack.

Zum Abschluss bekam jedes Kind

den Bücherei-Führerschein.

Den Vorschülern und auch uns von

22

AUS DER ÖKUMENISCHEN BÜCHEREI

der Bücherei haben die beiden Vor-

mittage großen Spaß gemacht.

Wir hoffen, dass viele neue Leser

den Weg in die Bücherei finden.

Hinweisen möchten wir noch auf un-

sere Jubiläumsfeier:

Die Bücherei wird 140 Jahre, die

ökumenische Bücherei 38 Jahre alt.

Frau Neuber

feiert ihr

50jähriges eh-

renamtliches

Dienstjubilä-

um.

Diese beson-

deren Anlässe

werden am

04. Septem-

ber 2010 mit einem Gottesdienst in

der katholischen Kirche gefeiert. An-

schließend wollen wir bei Kaffee

und Kuchen einen gemütlichen

Nachmittag verbringen. Die Kinder

von Kindergarten und Grundschule

werden uns musikalisch unterstüt-

zen.

Wir laden alle Gemeindemitglieder

ganz herzlich dazu ein. (sa)

Juni - August 2010


BUCHEMPFEHLUNG

Im Liegestuhl unter einem Baum,

im Strandkorb am Meer oder auf der

Wiese im Garten. Mit einem

schönen, spannenden Buch kann

man den Sommer noch besser

genießen. Eine kleine Anregung

geben die beiden Buchvorschläge.

Krohn, Timm:

Ans Meer / Roman

Galiani Verl. 2009, 303 Seiten

ISBN 978-3-86971-002-0

Anna und Joe wachsen zusammen

auf, sogar ihre Familien verbringen

die Ferien gemeinsam am Meer.

Doch die Freundschaft endet abrupt,

als Joes Mutter Margot die 17-

jährige Anna in flagranti mit ihrem

Mann erwischt. Als Margot

daraufhin im Meer ertrinkt, glaubt

Anna, für den Tod von Joes Mutter

verantwortlich zu sein. Joe ihrerseits

weiß nicht, mit wem ihr Vater ihre

Mutter betrogen hat. Sie wird mit

dem Tod der Mutter und dem

Verhalten des Vaters nicht fertig,

bricht die Schule ab und

verschwindet für immer. Erst zwölf

Jahre nach dem Familiendrama

arbeiten Anna und Joe unabhängig

Juni - August 2010

voneinander ihre Vergangenheit auf,

was allerdings nur Anna gelingt. Ein

sehr emotional geladenes Buch, das

durch seine Erzählweise, vor allem

durch die unterschiedlichen

Figuren, lesenswert ist.

French, Nicci:

Seit er tot ist / Krimi

Bertelsmann Verl. 2009, 325 Seiten

ISBN 978-3-570-00940-6

Elli Falkner, eine junge Frau von 34

Jahren, wird mit dem plötzlichen

Unfalltod ihres Mannes Greg

Manning konfrontiert.

Doch damit nicht genug, findet man

im zerstörten Auto eine weitere

Tote, die attraktive Melena

Livingstone. War sie Gregs

Geliebte? Ellie ist felsenfest von der

Unschuld und Loyalität ihres

Mannes überzeugt und begibt sich

auf Spurensuche. Nach Monaten

detektivischer Arbeit findet sie eher

zufällig den Mörder, der inzwischen

einen weiteren Mord begangen hat.

Eine sehr spannende Geschichte.

Wer einmal angefangen hat zu

lesen, kann das Buch so leicht nicht

mehr zur Seite legen. (sa)

23


24

Weide meine Schafe

Gar nicht so einfach bei dieser Herde!

Jedes Schaf ein ureigenes Original,

weiße, schwarze und gescheckte.

Der Hirte kennt sie alle

und zuweilen sind gerade die schwarzen ihm die Liebsten.

Da lässt er schon mal 99 stehen, um dem Einen nachzugehen.

Ganz wie der Erzhirte Jesus,

der die Seinen kennt und liebt und zu guter Weide führt.

Und dann sind da auch die besonders weißen,

die schon ein wenig Weisheit erlangt haben

und dem Hirten manche Bürde tragen helfen.

Das sind dann die sogenannten „Ältesten“.

WEIDE MEINE SCHAFE

Juni - August 2010


WEIDE MEINE SCHAFE

Zu der Herde gehören auch ein paar

ganz besonders liebe Schafe,

die sich um die Lämmer kümmern

und ihnen helfen, groß zu werden

und dem Hirten zu vertrauen,

wenn er ihnen den Weg zu den besten Weideplätzen zeigt.

Und die Gescheckten?

Sie sind vermutlich die größte Gruppe unter den Schafen.

Mal tummeln sie sich fröhlich herum inmitten der großen Schar,

mal stehen sie traurig am Rand und tragen ihren Kummer.

Sie alle hat der Hirte im Blick.

Er sieht ihren Durst nach Leben

und führt sie an die Quelle.

So also sieht unsere Herde aus:

bunt, vielfältig und sympathisch,

geführt, geliebt und getragen

(gelegentlich auch ertragen)

von einem treuen Hirten,

dem alle seine lieben Schäfchen

ein dankbares „weiter so“ entgegenblöken

und ihm von Herzen den Segen ihres Oberhirten wünschen.

Gewidmet Pfarrer Neuhaus zum 50. Geburtstag.

Juni - August 2010

Dörthe Mager

25


LIEBE LESERINNEN

UND LESER,

wer von Ihnen erinnert sich noch an

Pastor Hermann Rehmann? Sicher-

lich viele! Wir möchten in der nächs-

ten Ausgabe einen Beitrag über

unseren ehemaligen Pfarrer veröffent-

lichen und sind auf Ihre Mithilfe an-

gewiesen.

Bitte vervollständigen Sie folgenden

Satz und schicken ihn uns:

Pastor Rehmann war……

Ihre Sätze werden dann (unter Nen-

nung Ihres Namens) in unserer nächs-

26

Pfarrer Rehmann 1963

ten Ausgabe erscheinen.

Sollten Sie eine besondere Anekdo-

te über ihn kennen, etwas über ihn

erzählen wollen oder auch Fotos ha-

ben, die es lohnt zu veröffentlichen,

so senden sie diese, zusammen mit

ihrem Satz über Pastor Rehmann,

entweder per E-Mail an: Redakti-

on@ev-kirche-ruppichteroth.de oder

per Post: Gemeindeamt der Evange-

lischen Kirchengemeinde, Stich-

wort: Hermann Rehmann, Burgstr.

8, 53809 Ruppichteroth. Wir freuen

uns auf Ihre Beiträge. Danke für Ih-

re Unterstützung!

(ho)

PFARRER REHMANN

Juni - August 2010


REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Angebote für Mütter und Kinder

Kinderspielgruppen ab 3 Jahren

im Fuchsbau

Gruppe 1:

Montag und Dienstag 08:00 - 12:00

Mittwoch 14:00 - 18:00 Uhr

Info: Petra Neuhaus, Tel. 5168

Gruppe 2:

Mittwoch bis Freitag 08:00 - 12:00

Info: Ursula Faber, Tel. 02245/4580

"1 - 2 - 3 Wichtel"

U3-Spielgruppe in der "Alten Schule"

Montag - Freitag 08:00 - 15:00 Uhr

Info: Sigrid Harms, Tel. 901878

Mutter-Kind-Kreise

Kreis 1:

Dienstag ab 09:45 Uhr

Info: Monika van Eßen, Tel. 901875

Kreis 2:

Mittwoch ab 09:15 Uhr

Info: Helena Becker, Tel. 903309

Angebote für Männer

Offener Männerkreis

4. Dienstag im Monat um 20:00 Uhr

Info: Rolf Helmut Geldsetzer, Tel. 1239

Angebote für Frauen

Mütter o.K. (ohne Kinder)

1. Dienstag im Monat um 20:15 Uhr

Info: Petra Neuhaus, Tel. 5168

Frauenhilfe Ruppichteroth

14-tägig Dienstag um 15:00 Uhr

Info: Katharina Zelgy, Tel. 2659

Abendkreis der Frauenhilfe

Donnerstag 19:30 - 22:00 Uhr

Info: Karin Stöcker, Tel. 5683

Angebote für Senioren

Seniorenkreis

14-tägig Donnerstag 15:00 - 17:00

Info: Katharina Zelgy, Tel. 2659

Achtung: In den Sommerferien (15.07. - 27.08.) finden regelmäßige Veranstaltungen nur

nach besonderer Ankündigung statt!

Alle Veranstaltungen finden, wenn nicht anders angegeben, in der Arche (Ruppichteroth, Burgstr. 8) statt.

Juni - August 2010 27


28

Angebote für Kinder

Jungschargruppe ab 7 Jahre

Mittwoch 16:00 - 17:30 Uhr

„Coole Kickers“ ab 9 Jahre

Freitag 15:30 - 17:00 Uhr

Kindergottesdienst

Sonntag 10:00 Uhr

Beginn in der Kirche

Angebote für Jugendliche

Jugendbibelkreis

Dienstag 18:30 - 19:30 Uhr

Einstimmung auf das Wochenende

Donnerstag 18:30 - 20:00 Uhr

Jugendtreff

Sonntag 18:00 - 20:00 Uhr

Donnerstag 18:30 - 20:00 Uhr

Info für alle Kinder- und Jugendangebote:

Dirk Bröll, Tel. 901884

REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Musik und Gesang

Gospelchor

Mittwoch 19:00 Uhr

Info: Donata Bohlscheid, Tel. 0221/ 4301968

Kirchenchor

Donnerstag 20:00 - 22:00 Uhr

Info: Werner Konzack, Tel. 1245

Posaunenkreis

Dienstag 19:00 Uhr

Info: Martin Pfeiffer, Tel. 2873

Kinderchor „Sunshine“ ab 5 Jahre

Mittwoch ab 15:45 Uhr

Info: Donata Bohlscheid, Tel. 0221/ 4301968

Weitere Angebote

Offener Gesprächskreis

3. Dienstag im Monat 20:15 Uhr

Info: Pfarrer Neuhaus, Tel. 5168

Achtung: In den Sommerferien (15.07. - 27.08.) finden regelmäßige Veranstaltungen nur

nach besonderer Ankündigung statt!

Alle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche finden, wenn nicht anders angegeben, im RUSH statt.

Das RUSH ist in der alten Schule (Hintereingang) in der ersten Etage.

Juni - August 2010


REGELMÄßIGE VERANSTALTUNGEN

Gemeindefrühstück

1. Samstag im Monat 09:00 Uhr

Info: Monika Zindler

Eine-Welt-Markt

Sonntag 11:00 - 12:00 Uhr

Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr

Info: Ursel Stein, Tel. 1296

Ökumenische Bücherei

in der Mucher Straße

Sonntag 10:30 - 12:00 Uhr

Dienstag 16:00 - 17:30 Uhr

Info: Sigrid Altwicker, Tel. 1964

Ökumenisches Friedensgebet

in der kath. Kirche in Winterscheid

1. Montag im Monat 19:00 Uhr

Info: Raimar Zelgy, Tel. 2659

MS Selbsthilfegruppe

Alle 3 Wochen mittwochs 19:30 Uhr

Info: Uwe Stommel, Tel. 902118

Aktiv mit Krebs

Freitag 16:00 Uhr

Info: S. Weinberger-Diehl, Tel. 02243/912923

Ruppichteroth

Gottesdienste

Sonntag 10:00 Uhr

Abendmahls-, Singe-, Familien-, oder

generationsübergreifende Gottesdienste

werden vorher angekündigt.

Winterscheid

1. Samstag im Monat 17:30 Uhr

in der katholischen Kirche

Altenheim Tusculum

1. Freitag im Monat 10:30

Altenheim Bröleck

1. Donnerstag im Monat 10:00

Achtung: In den Sommerferien (15.07. -

27.08.) finden regelmäßige Veranstaltungen

nur nach besonderer Ankündigung statt!

Alle Veranstaltungen finden, wenn nicht anders angegeben, in der Arche (Ruppichteroth, Burgstr. 8) statt.

Juni - August 2010 29


Stand: 16.04.2010

30

TAUFEN - TRAUUNGEN - BEERDIGUNGEN

In unserer Gemeinde wurden getauft:

Nele Regenstein aus Bölkum

Mike Falkus aus Bröleck

Katharina Blaschke aus Ruppichteroth

Mats Niklas Unglauben

aus Winterscheid

In unserer Gemeinde wurden getraut:

Helmut und Brigitta Schneider

(geb. Schneider) aus Hänscheid

Thorsten und Gina Inger (geb. Riese)

aus Hasselbach

In unserer Gemeinde wurden beerdigt:

Hans Schwarz aus Tilhove

85 Jahre

Lisabeth Zerndt aus Hänscheid

85 Jahre

Heinz Behrens aus Kammerich

78 Jahre

Emma Krautschneider früher Velken

86 Jahre

Waldemar Bannik aus Ratingen

31 Jahre

Monika Müller aus Ruppichteroth

59 Jahre

Johannes Hölzl aus Ruppichteroth

84 Jahre

Juni - August 2010


WIR SIND FÜR SIE DA

Pfarrer

Hans-Wilhelm Neuhaus

Zum Sperber 21, Ruppichteroth

Tel. 02295/ 51 68

email: H-W.Neuhaus@Ev-Kirche-Ruppichteroth.de

Küsterin

Monika van Eßen

Tel. 02295/ 90 18 75

email: Monika.vanEssen@Ev-Kirche-Ruppichteroth.de

Jugendleiter

Dirk Bröll

Tel. 02295/ 90 18 84

email: Dirk.Broell@Ev-Kirche-Ruppichteroth.de

Kinderspielgruppe Fuchsbau

Tel. 02295/ 90 29 38

Petra Neuhaus (Gruppe 1)

Tel. 02295/ 51 68

Ursula Faber (Gruppe 2)

Tel. 02245/ 45 80

1-2-3 Wichtel

U3-Spielgruppe

Sigrid Harms und Liliane Kurz

Tel. 02295/ 90 18 78

Juni - August 2010

Gemeindeamt der Evangelischen

Kirchengemeinde Ruppichteroth

Burgstr. 8

53809 Ruppichteroth

Telefon: 02295/ 52 14

Telefax: 02295/ 19 22

email: Anke.Henkel@Ev-Kirche-Ruppichteroth.de

email: Iris.Schlamm@Ev-Kirche-Ruppichteroth.de

Öffnungszeiten:

Mo., Mi., Fr.: 09:00 - 11:30 Uhr

Do.: 16:00 - 18:00 Uhr

www.evangelische-kirche-ruppichteroth.de

Presbyter

Helmut Dorn 02295/ 63 61

Hartmut Drawz 02295/ 55 33

Rolf H. Geldsetzer 02295/ 12 39

Damaris Hänscheid 02295/ 61 97

Ditmar Hans 02247/ 91 57 15

Sabine Krieg 02295/ 90 97 79

Beatrix Lueg 02295/ 90 25 40

Ulrich Mackensen 02247/ 30 00 86

Iris Schlamm 02295/ 17 20

31


Adressaufkleber

Gemeinsam Zeichen setzen!

Das Motto für das 12. Ökumenische Kirchfest am 11. und

12. September 2010 rund um das evangelische

Gemeindehaus in Ruppichteroth!

Ausgabe 2/2010

17. Jahrgang

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