Katalog 2013 (7.2 MB) - GAEA tours

gaea.ch

Katalog 2013 (7.2 MB) - GAEA tours

Herzlich willkommen

bei GAEA TOURS

Liebe Reisefreundinnen

Liebe Reisefreunde

Unser Motto 2013 sind die „Die

Reisenden“ und die „Gebliebenen“.

Die Reisenden fliegen Ihnen

schon auf dem Titelbild des

Kataloges entgegen, sind doch

Pelikane Zugvögel welche Jahr für

Jahr die lange Reise von Afrika ins

Donaudelta unternehmen. Dort

treffen sie auf die Enten, die zu

den „Geblieben“ zählen, für die

kein Winter zu kalt, kein Sommer zu heiss. Das ist Adaption nach

Umfeld und eigenen Fähigkeiten! Flexibel sind auch die Menschen

unserer Schwerpunktregion: den Karpaten- und Balkanländern. Die

einen kamen als Zuwanderer, andere waren schon da. Beide Regionen

wurden im Verlauf ihrer Geschichte unterschiedlich beeinflusst.

Während die Karpatenländer von Habsburger Königen beherrscht

wurden, befanden sich die Balkanländer unter Kontrolle der osmanischen

Sultane. An den Grenzen entbrannten Kriege um Vorherrschaft.

Der dritte Player im Bunde war Russland, deren Zaren über

Jahrhunderte um die Schwarzmeer-Kontrolle kämpften. Nur die Römer

und Griechen waren im ganzen Kulturraum tätig und die ansässigen

Völker hatten mehr oder weniger erfolgreiche Strategien

mit den Eroberern zu leben. Heute empfiehlt unser russischer Reiseleiter

Victor auf der Krim, seinem Sohn, türkisch zu lernen. Dieser

hat nun alle Hände voll zu tun, die türkischen Touristengruppen

durch die Krim zu führen. Diese wollen sehen, für was ihre Grossväter

schwärmten. Solch spannende Konstellationen begeistern uns

immer wieder.

Je nach Region, liegt der Schwerpunkt unserer Reisen auf den Kulturen

und ihrer Menschen oder auf der Natur mit der Flora und Fauna,

ob relikt oder endemisch! Die Freude am Erkennen und das Einlassen

auf eine andere Welt, ist dann Ihre Aufgabe, jene „der Reisenden“!

Ich freue mich auf Ihre Reisebuchung, herzlich

Elisabetha Eggenberger Peng

Tourismusfachfrau, Gründerin GAEA TOURS

IMPRESSUM – VORWORT

Herausgeberin:

Reisebüro GAEA TOURS GmbH, Oberrieden/ZH

Verantwortlich, Redaktion:

Elisabetha Eggenberger Peng, Geschäftsführerin

Layout und Grafik: MIMAtelier Marpod, Manfred Mehrer, mima-atelier.ro

Druck: Honterus, Hermannstadt

Papier: Cocoon recycling 100% FSC

Fotos: Wir danken folgenden Fotografen und Kunden für Ihre schönen Bilder,

wir freuen uns auf mehr! Mihai Toncescu, Tiberiu Tioc, Michael Schneeberger,

Georg Gerster, Manfred Mehrer, Mihai Dragomir, Werner Frunz und

seiner Familie, Friedolin Treit, Eugen Bisig, Susanna Herold, Mihai Zaharia

dreamstime com, Dr. Christoph Baumer, Vasyl Lavny, Dominik Saam, Pavlo

Titko, Manfred Bächler, Edi Day, Dr. Marian Janiga NP Hohe Tatra, Alexander

Sukonin dreamstime.com, Daniela Nakova, Knuth Bry, Annemarie Steiner, Janis

Zinniker, Regula Walther, Ernst Rindlisbacher, Stephan Dömpke, Dr. Daniel

Ursprung.

Titelbilder: Besonderen Dank den Fotografen Anders Geidemark, Cornelia

Doerr und Manuel Presti welche für die Wild Wonders of Europe den Naturzauber

unseres Kontinents in geduldigen Tagen und kalten Nächten festhalten.

www.wildwonders.com

2

Das Engagement von GAEA TOURS

CHF 100.- pp. setzen wir als freiwilligen Beitrag für Sozial- und

Naturprojekte auf jede Reiserechnung. Unsere Reisenden sind solidarisch,

seit 1994 konnten wir 160‘000.- an kleine, effiziente Sozial-

und Naturprojekte spenden. Wir danken herzlich!

Projekte Rumänien CHF 106‘885.davon

Sozialprojekte CHF 57‘300.-

• zB. Kinderheim Panatau in Panatau;

Ausbildungswerkstatt für

Orgelbauer+Kunstschreiner in

Harman, Kinderheim Ghimbav

in Ghimbav; Kinderspital Sighet;

Armenküche, Jugendarbeit, Spitexdienst,

in Sighisoara; Teleki

Bibliothek in Tirgu Mures; Ambulatorium

für Kinder in Vama.

davon Naturprojekte CHF 49‘585.-

• z.B. WWF-Renaturierungsprojekt

im Donaudelta, Umweltprojekt

im NP Retezat; CLCP Wolfsprojekt

Projekte Bulgarien CHF 39›250.-

• z.B. Kinderheime um Schiroka

Laka, für Dorfärzte, Ambulatorien

Projekte Ukraine CHF 3‘500.-

• z.B. Internat in Strylki, für Familienhilfe

und Drogenprävention

in Czernowitz, Projekte im Dorf

Nischnje Selischte in den Waldkarpaten,

Weitere Projekte CHF 9225.-

Sozialprojekt in Mazedonien, Naturschutzprojekte

in Georgien, Kinderspitäler

in St. Petersburg, Altersheime

und Bildungsprojekte,

Total Spenden GAEA TOURS 1994-2012 CHF 158‘860.-

Einige ausgewählte Projekte stellen wir gerne vor.

Auf unseren Reise besuchen wir, wo immer möglich, auch soziale Projekte.

Diese geben konkreten Einblick in die Gesellschaft des Landes, sowie in die

Rahmenbedingen von Kindern, Schulen, Spitälern, Ärzten, Lehrern, Kirchenarbeit

und natürlich den Engagierten.

Kinderheim in Ghimbav/RO

Verantwortung: Kinderheim Ghimbav

Das von Sonja Kunz geführte Kinderheim

engagiert sich für Bildung, und

Stellensuche ihrer Kinder.

Info: www.abandonati.ch

Verein SMILE, Lemberg/UA

Bildung im Internat Strylki

Der Verein SMILE unterstützt in Strylki/

ein Internat mit 400 Schülern.

Info: joerg.nagel@gmx.ch

Stift. New Family, Czernowitz/UA

Sitzung der Gassenarbeiter

Eindringliches Drogen- und HIV Präventionsprojekt

in Czernowitz.

Info und Spenden: via GAEA TOURS

Verein Hilfe Pro Sighisoara/RO

Der Horgener Verein unterstützt die

oekum. Arbeit der Kirche Schässburg

für Mittellose und Betagte.

Info: www.pro-sighisoara.ch

Mahlzeitendienst in Schässburg

Kinderheim Panatau/RO

Cornelia Fischers führt eine Grossfamilie

mit 16 Kindern und Jugendlichen

im entlegenen Valea Lupului.

Info: gopicornelia@gmail.com

Dampfablass beim Theatern

SSOR Projekt COT, Rumänien

Dieses Lehrlingsausbildungsprojekt

für Kunstschreiner und Orgelbauer

wird von der Fachfrau Barbara Duttli

in Harman geführt.

Info: www.ssor.ch

„On the job“ mit Barbara Duttli

Weitere Projekte und Infos unter www.gaea.ch


Unsere Reisen

Unsere Kompetenz

Kulturreisen

Kulturreisen sind bei uns von ausgewählten, kompetenten Reiseleitern

geführte Themenreisen in Kleingruppen. Es gibt keine bessere

Reiseart für Wissbegierige und Reisefreudige, welche innert nützlicher

Frist das Maximum an Sehenswürdigkeiten und Vertiefung wünschen!

Auf einigen Routen haben wir neu Zubuchreisen mit Kooperationspartner,

welche nach vergleichbarer Reisephilosophie arbeiten.

Naturreisen

Unsere Naturreisen in Kleingruppen führen mit hochdotierten Fachspezialisten

in Naturlandschaften besonderer Güte. Sei es nun das

Donaudelta in Rumänien, der Nordosten Polens oder die slowakische

Hohe Tatra, ohne entsprechendes Know How der Reiseleitung, bleiben

solche Gebiete verschlossen. Keine Frage!

Auch hier, gibt es Zubuchreisen mit ausgewählten Kooperationspartnern.

City-Trips

D e r ideale Mix für Individualreisende: spannende Stadtführungen

durch ausgewählte Reiseleiteres, Pick-ups ab Flughäfen und Bahnhöfen,

Platzreservationen auf Zug und Bus zwischen den Städten.

Das Routing kann verlängert und mit weiteren Stationen oder Ausflügen bereichert

werden. Hotels in zentralen Altstadtlagen, nach Wunsch in Mitteloder

Erstklasse. Buchen Sie frühzeitig: in der Saison sind wir zeitlich limitiert!

Wanderreisen

Die Landschaften der Karpaten oder des Balkans laden geradezu

ein, zum Wandern, einiges kann überhaupt nur zu Fuss erreicht

werden. Unsere Wanderreisen sind jedoch immer Kultur- oder Naturreisen

oder beides zusammen, mit Wanderungen, viel davon sind Zubuchreisen

mit ausgewählten Kooperationspartner und natürlich deutschrechender

Leitung.

Selbstfahrerreisen

Guten Selbstfahrern haben wir interessante Routings mit Stadtführungen,

ausgewählten Hotels an zentraler Altstadtlage sowie 1,

2 Einkehrs bei Einheimischen zusammengestellt. Selbstfahren auf

der Krim braucht erhöhte Anforderung mit Humor, Kontaktwillen und (GPS)-

Orientierungssinn. Wir sind ohne GPS gereist, haben alles gefunden, waren

nie verloren. Buchen Sie frühzeitig: in der Saison sind wir zeitlich limitiert!

Reiseberatung, Consulting

Reisen ist unsere Kompetenz und Leidenschaft: in Osteuropa seit

18 Jahren, weltweit seit 36 Jahren! Gerne beraten wir Sie für gute

Routen, im speziellen natürlich in Osteuropa. Dies gegen angemessenes

Stundenhonorar. Dafür haben Sie nachher den Fokus gesetzt, wissen

was wo und wie möglich ist, bleiben dennoch ungebunden. Manch einer

hat schon tagelang am PC verplämpert ohne das Wichtige zu erfahren - wie

wenn seine Zeit kein Geld wäre!

Spezialreisen nach Mass

Rückgrat der GAEA TOURS ist das Zusammenstellen von Reisen für

Freundeskreise, Reisezirkel, Interessensvereine. Auch viele Schweizer

Sozialengagierte lassen sich bei uns eine Reise nach Osteuropa

zusammenstellen, auf der sie ihren Spendern und Gönnern ihre Projekte vor

Ort zeigen können. Notabene die beste Art, die Treue der Spendenden zu

pflegen. Rufen Sie uns an für einen unverbindlichen Besprechungstermin!

Beratung und Buchung bei

Öffnungszeiten: Mo - Fr 9-12 h, 14-17.30 h

Bruggstrasse 28, CH-8942 Oberrieden

Tel. 044-77 222 88 e-Mail: gaea@gaea.ch

www.gaea.ch

Inhaltsverzeichnis

Editorial, unsere Hilfsprojekte, Impressum 2

Unsere Reiseangebote, Inhaltsverzeichnis 3

Ungarn-Rumänien

Transsilvanien: Budapest bis Bukarest Kulturreise G 4

Rumänien

Wandern in den Westkarpaten Wanderreise Z 4

Siebenbürgen: Sachsenerbe zw. Sibiu+Brasov Kulturreise G 5

Karpaten-Trips mit privatguide individuell I+ 5

Maramures: Volkfeste, Wassertal, Holzkirchen Wanderreise G 6

Selbstfahren Maramuresch individuell I+ 6

Wandern in Maramuresch + Moldau Wanderreise Z 7

Selbstfahren Rumänien, Siebenbürgen individuell I+ 8

Bukarest City-Trip, Option mit Walachei individuell I+ 8

Donaudelta Naturparadies per Hausboot Naturreise G 9

Rumänien-Ukraine

Moldau-Bukowina von Iasi bis Czernowitz Kulturreise G 7

Bulgarien-Rumänien

Selbstfahrer Rusenski bis Donaudelta Süd individuell I+ 9

Ukraine

Krim - die Festung: von Siedlern+Eroberern Wanderreise G 10

Krim - die Küste: Pracht der Meeresstädte Kulturreise G 11

Krim - City-Trip oder Selbstfahrer individuell I+ 11

Städtereise Kiew-Odessa-Lviv/Lemberg individuell I+ 12

Städtereise Lviv-Czernowitz-Iwano Frankivsk individuell I+ 12

Transkarpatien: Von Urwäldern und Völkern Wanderreise G 13

Ungarn-Ukraine-Polen

Galizien: zwischen Lemberg und Krakau Kulturreise G 4

Polen

Südpolens Natur- und Kulturschätze Wanderreise Z 14

Nordostpolen: Wasserwelten und Urwälder Naturreise Z 15

Winterzauber in Nordostpolen Naturreise Z 15

Slowakei

Ostslowakei: Kosice, Karst, Karpatenkirchen Wanderreise G 16

Bärenbeobachtung in der Hohen Tatra Naturreise Z 16

Bratislava-Kosice: Silberstädte + Karpatentiger Kulturreise G 17

Selbstfahren Slowakei individuell I+ 17

Bulgarien

Selbstfahren Bulgarien, Rhodopen individuell I+ B2

Wandern Rhodopen, Rila, Pirin Wanderreise Z B2

Thrakien: von Plovdiv nach Veliko Tarnovo Kulturreise G B3

Schwarzmeer: Baden + Natur in Strandscha individuell I+ B3

Mazedonien

Völker zwischen Ohrid und Skopje Wanderreise G B4

Selbstfahren Mazedonien individuell I+ B4

Mazedonien-Griechenland

Mazedonien: Mythos zw. Skopje+Saloniki Kulturreise G B5

Albanien - Kosovo

Alpenwandern zwischen Albanien + Kosovo Wanderreise Z B6

Albanien

Wandern + Baden Albanien Süd Wanderreise Z B6

Selbstfahren Albanien individuell I+ B7

Albanien massgeschneidert Themenreise I+ B7

G = GAEA TOURS Reisen Z = Zubuchreisen I+ = Individualreisen mit Pfiff

Beilage:

Reisedaten, Preistabelle, Allg. Vertragsbedingungen, Reiseanmeldung,

Katalogbestellung

Die GAEA TOURS Reisegarantie

Das Reisebüro GAEA TOURS in Oberrieden/

Zürich ist Mitglied des Garantiefonds der

Schweizer Reisebranche. Die von Ihnen im Zusammenhang

mit Ihrer Buchung einbezahlten

Beträge sind gemäss Bundesgesetz über Pauschalreisen

vom 18. Juni 1993 sichergestellt.

3


Ungarisch Transsilvanien: von Budapest nach Bukarest

Cluj/Kolozsvár/Klausenburg: die neu belebte Grandezza der ungarischen Architektur lädt zum stimmigen Schlendern ein © Foto: Rum. Tourismusamt

Das sagenumwobene Transsilvanien/Erdély wurde nach dem I. Weltkriegs Rumänien zugesprochen. Ursprünglich

war es von Rumänen besiedelt und 1920 bestand die Mehrheitsbevölkerung aus Rumänen.

Die 1‘000 Jahren zuvor war Erdély jedoch Teil des ungarischen Königreichs, Fürstentum unter türkischer

Hoheit, Teil des Habsburger Reichs und der K&K Donaumonarchie. Von den magyarischen Königen zur

Verteidigung gegen die Reiterhorden aus Ost gerufen und mit Privilegien begünstigt, befestigten Ungaren,

Székler und Sachsen den Karpatenbogen. Es entstanden Dörfer und Städte, je nach Volkgruppe in

eigenem Baustil, erst mit Burgmauern, später mit Grandezza in Barock und Jugendstil.

Auf dieser kulturhistorischen Reise besuchen wir die bedeutenden Orte und Landschaften Transsilvaniens.

In Gesprächen mit Ungarn, Széklern, Csangos, Rumänen und Juden, erfahren wir viel über die

Vergangenheit und die sensible Gegenwart in diesem Land «hinter den Wäldern».

PROGRAMM, SA-SO

1. Tag: Zürich, Budapest, Gödöllö

Linienflug Zürich-Budapest. Empfang

durch Reiseleiter. Themenrundfahrt

zur Donaumonarchie in Budapest.

Wanderreise Westkarpaten

4

Ungarn - Rumänien

Nach Gödöllö zu Sissis Sommerschloss.

50 km.

2. Tag: NP Hortobagy, Debrecen

Steppe mit Graurinder; Eichenwälder

mit Vogelwelt, Puszta pur im NP Hor-

El Dorado, Siebenbürgen Erzgebirge, Apuseni: alles Namen für Europas

grösste Goldader, welche mitten

durch Natur und Scholle der ursprünglichen

Tara Motzilor verläuft.

Diese stimmige Zubuch-Wanderreise

mit 4-7std. Touren mit deutsch sprechendem

Wanderleiter führt in eine

einzigartige Biodiversität zwischen

sanften Bergen, eisigen Höhlen und

tiefen Schluchten.

1.+4. Tag: Sibiu, Bucium, Motzen

Indiv. Anreise nach Sibiu, Fahrt nach Bucium, 7 N. in stilvollem Gästehaus.

Wanderungen durch Streudörfer, zu Wanderschäfern und Goldminen, ins

Naturreservat Poiana Narciselor/Narzissental, zu den Basaltsäulen im Naturreservat

Detunata, einem geologischen Phänomen in Europa, zu Holzfällern

und Holzschnitzern: kurz in Welt voller Schätze an Flora&Fauna,

Tradition&Bergbau. Pferdewagenfahrt. Abendessen in Alphütte. Dann wandern

in der wahren Tara Motzilor, wo

Häuser und Speicher mit traditionell

tiefen Strohdächern gedeckten sind.

Transport auch mal mit ö.V.

5. Tag: Goldminen, Eishöhle

Archäologie in und um Rosia Montana/Alburnus

Maior, wo schon Daker

und Römer nach Gold gruben. Multikulturelles

Erbe im Dorf mit 9 Kirchen

div. Religionen Funden aus der Römerzeit. Projektvorstellung „SOS Rosia

Montana“. Goldgräber-Museum. In Garda Aufstieg zur Scarisoara/Eishöhle:

75‘000m3 Eis, 20m dick, 105m tief, 700m lang, seit 4‘000 Jahren. Durch

die imposante Ordancusei Klamm zurück. Von Bucium nach Sibiu.

tobagy, mit Bootsfahrt. Dann Stadtführung

in Debrecen, dem „Calvinistischem

Rom“. Nach Rumänien.

280 km.

3. Tag: Oradea, Karpaten, Ciucea

Rundgang in Oradea/Nagyvarad:

Jugendstil u. Barock, Palais mit 365

Fenstern. Karpatenpassfahrt vor Besuch

im Schloss des rum. Dichters

Octavian Goga in Ciucea/Csucsa.

Nach Cluj. 160 km.

4. Tag: Cluj, Turda Torockó

Führung in der pulsierenden Uni-

und Wirtschaftsstadt Cluj/Kolozsvár/

Klausenburg mit Geburtshaus des

ungar. Königs Mathias Corvinus,

Bánffy-Palais, Michaelskirche und

Calvaria-Klösterchen (10.Jh.) Gespräch

mit dem Rektor der Babes-

Bolyai-Universität. Entdeckungen

im/um das wunderbare ungar. Dorf

Rimetea/Torockó. 60 km.

5. Tag: Târgu Mures/Marosvásárhely

Kulturschätze in Târgu Mures/Marosvásárhely:

Kulturpalais im Jugendstil,

200-jährige Teleki Bibliothek.

Gespräch in der Synagoge. Freizeit.

K u l t u r r e i s e

l SIGHTS: Die grossen historisch

ungarisch geprägten Städte und

Dörfer Transsilvaniens

l GESPRÄCHE: mit Historiker in

Debrecen, mit Rektor der Babes-Bolyai-Uni

Cluj, Angehörigen

von Minderheiten u.v.m.

l MUSIK+ETHNO: Bartok-Liederabend,

Volksmusik der Ghimeser

Csangos

l UNESCO-WELTERBE: Burgviertel

Buda, NP Hortobagy,

l ETHNO: Traditioneller Abend

mit Ghimeser Csangos

Reisedaten, Preise: s. Preisliste.

Teilnehmer: min 6, max. 12 Pers.

Inbegriffen: Linienflug Zürich-

Budapest, Bukarest-Zürich, 8

Nächte in guten Stadthotels oder

gepflegte Pensionen. In Torocko

Zimmer mit Du, WC auf Etage.

Halbpension.

Reiseleitung

Mihai Toncescu (Jg 1948), Kunsthistoriker

und

Bukarester,

seit 1994

hochkompetenterReiseleiter

für

GAEATOURS.

Der Beste von

allen.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Jidvei-Weinprobe. Bartok mit Sängerin

und «Taraf». 110 km.

6. Tag: Szekler und Csangos

Landschaftsfahrt durch traditionelle

Szeklerdörfer. Corunder Töpferei,

Siculicidum-Denkmal der Szekler. Zu

Gast bei den Ghimescher Csangos in

Faget. 190km.

7. Tag: Miercurea-Ciuc, Brasov

Miercurea Ciuc/Csikszereda/Szeklerburg

mit Schomlauer Wallfahrtskirche.

Kohlendioxyd-Mofette in Baile

Tusnad. Führung in der Sachsenstadt

Brasov/Kronstadt/Brassó. Imposante

Bürgerhäuser, kostbare Buchholzorgel.

140 km.

8. Tag: Schloss Peles, Bukarest

König Carols I. Schloss in Sinaia. Historische

Eleganza und Gigantismus

Ceaucescus in Bukarest. Abendessen

in typischer Schenke. 175 km

Waschtag in Torocko © Karpatenwilli Bukarest: Paris des Ostens © RO-Tourimus

9. Tag: Ceausescu, Zürich

Führung in Ceausescus „Haus des

Volkes“. Rückflug nach Zürich. 30 km.

Details: www.gaea.ch


Siebenbürgen: Vom Sachsenerbe zwischen Sibiu und Brasov

Sibiu/Hermannstadt, Kulturstadt, Wirtschaftsmotor und Hoffnungsträgerin der guten Zukunft © Foto: Tiberiu Tioc

Ab dem 13. Jh. wanderten deutsche Siedler in den Karpatenbogen. Fortan Siebenbürger Sachsen genannt,

gründeten sie 241 Ortschaften, 7 Burgstädte und bauten 300 Wehrkirchen. Seite an Seite mit

Ungarn und Rumänen verteidigten sie ihre Heimat bis die beiden Weltkriege und der Kommunismus

alles änderte. Der letzte grosse Exodus der Sachsen fegte die Dörfer leer. Unter den „Gebliebenen“ ist

der Hermannstädter Bürgermeister Klaus Johannis eine Lichtgestalt. Wie Phönix aus der Asche brachte

er die Wirtschaft zum Blühen und machte Sibiu 2007 zur „Kulturhauptstadt Europa“.

Auf dieser Reise besuchen wir die grossen Orte des alten Siebenbürgens, erfahren im Gespräch mit

Rumänen und Sachsen mehr über den spannungsreichen „Weg nach Europa“.

PROGRAMM, SA-SA

1. Tag: Zürich, Sibiu

Linienflug Zürich-Bukarest. Empfang

durch unseren Reiseleiter. Transfer.

Nacht in Sibiu. 280 km.

Karpaten-Trips individuell

Details: www.gaea.ch

2. Tag: Sibiu/Hermannstadt

Altstadtrundgang in Sibiu/Hermannstadt

mit Grossem und Kleinen Ring,

Stadtkirche, Lügenbrücke. Gespräch

mit Hermann Fabini, Vordenker der

Denkmalpflege. Freizeit!

In den wilden Landschaften der rumänischen Karpaten gibt es intakte

Flora&Fauna inkl. Wolf, Bär und Luchs. Die Menschen leben angepasst,

Schäfer ziehen mit grossen Herden

ihre Runden. Wir haben ein perfektes

Angebot diese Terra in knapper

Zeit zu erkunden. Ob allein, zu Zweit

oder mit Freunden, ob 1 oder 7 Tage,

unsere erfahrenen Mountain Guides

(d, e) führen Sie auf unvergessliche

Touren.

Wanderungen ab Brasov

Um Brasov finden sich die grossen

Wandergebiete mit Butschetsch, Königstein,

der Hochebene Ma-gura,

Fagarascher Alpen sowie vielen abgelegenen

Siebenbürgerdörfer und

Gehöften. Alles liegt drin: ob einfache

Tageswanderungen in weichen Berglandschaften

oder von Weiler zu Dorf

sowie Berg-trekkings mit oder ohne

Kletterpartien.

Wanderungen Bukowina

Die Bukowina, das Buchenland, ist ein herrliches Kulturgebiet. Zwischen

sattgrünen Wiesen, schwarzbraunen Äckern und dunkelgrünen Wäldern

liegen Klösterchen und Dörfer zum

Verweilen.

Karpaten à gogo

Zusammen mit unseren Wanderguides

stellen wir Ihnen attraktive Routen

nach Ihren Wünschen zu-sammen. Rufen

Sie uns an.

3. Tag: Altes Land, Harbach-Tal

Aufstieg zur romanischen Wehrkirche

Cisnadioara/Michelsberg.

Wasserbüffel in Sadu. Roma-Projekt

in Rosia. Geheimtipp Harbach-Tal!

Besuche in Marbach, Leschkirch,

Agnetheln. Kl. Wanderung. Sachsen

Vesper in Holzmengen, Gespräch

mit Stefan Vaida. Abendbummel in

Sibiu. 60 km.

4. Tag: Medias, Biertan, Burgstadt

Sighisoara

Besuch beim „Landlerpfarrer“ von

Stolzenburg. Wunderbare Stadtkirchenburg

in Medias, Grossmächtige

Wehrkirche in Biertan mit genialem

Ehetherapiehäuschen. Höhepunkt:

Führung durch die Oberstadt Sighisoara/Schässburg,

einer der schönsten

Wohnburgen. 140 km.

5. Tag: Targu Mures, Viscri

Ausflug ins historisch ungarische

Targu Mures/Marosvasarhely: Kulturpalais

im Jugendstil, Synagoge,

Teleki Bibliothek. Rundgang mit der

Sigristin durch Ort und Kirchenburg

Viscri/Deutsch Weisskirch, einem

besterhaltenen Sachsendorf Siebenbürgens.

Gespräch mit Caroline Fer-

Deutsch Weisskirch © Werner Frunz

K u l t u r r e i s e

l SIGHTS: Die schönsten historischen

Städte und Dörfer der

Siebenbürger Sachsen

l GESPRÄCHE: mit „geblieben

Sachsen“ und mit Hermann

Fabini, Stadtrat und oberster

Denkmalschützer von Sibiu

l UNESCO-WELTERBE: Biertan,

Sighisoara, Viscri, Prejmer

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 4 max 12 Pers.

Inbegriffen: Linienflug Zürich-

Bukarest retour. 6 Nächte gute

Stadthotels, 1 N. in Sachsenhäusern

Halbpension. Eintritte, etc.

Reiseleitung

Mihai Toncescu (Jg 1948), Kunsthistoriker

und

Bukarester,

seit 1994

hochkompetenterReiseleiter

für

GAEA TOURS.

Der Beste von

allen.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Prejmer/Tartlau © Foto: Georg Gerster

nolend. Übernachtung in stimmigen

Sachsenhäusern! 160 km.

6. Tag: Köhler, Prejmer, Orgelbau

Kurze Wanderung zu Köhlern, zurück

nach Viscri per Pferdewagen.

Grösste aller Kirchenburgen in Prejmer/Tartlau.

Berufsbildungsprojekt

für Orgelbau der Zumiker Stiftung

SSOR in Harman/Honigberg Brasov.

7. Tag: Kronstadt, Burg Dracula

Stadtführung durch Brasov/Kronstadt

mit Marktplatz, Zunftviertel,

Schwarzer Kirche. Die Burg Bran, als

Schloss Dracula verulkt, baute Kaiserin

Maria Theresia. Die Fahrt über

den „Braner“ ist Karpatenlandschaft

vom Feinsten. Zu Gast in guter Familienpension

in der Walachei. 110

km.

8. Tag: Valea Mare, nach Zürich

Nach Felsenklösterchen-Besuch zum

Airport, Flug nach Zürich. 140 km.

Brasov, der Ratsturm

Rumänien

5


Maramuresch: Volksfeste, Wassertalbahn, Holzkirchen

Der Boga Teufel Umzug ist nur eines der vielen Volksfeste in der Maramuresch, wir fahren hin! © Michael Schneeberger

Das Land der Hasen und Füchse, wie die fernen Bukarester sagen, ist ein wahrer Fundus ethnologischer

und geologischer Raritäten, welche in ursprünglichen Holzdörfern, im fruchtbaren Weidegebiet, in riesigen

Tannenwäldern und in den Weiten der Karpaten zu finden sind. In der multikulturellen Maramuresch

an der ukrainischen Grenze leben Rumänen, Ungarn, Deutsche, Ukrainer, Juden und Romas. Sie

feiern trotz oder gerade wegen der wirtschaftlichen Vernachlässigung, ihre traditionellen und religiösen

Feste in unverfälschter Weise.

Diese volksnahe, leichte Kultur- und Wanderreise führt zu den höchsten Holzkirchen Europas, zu den

Unierten in Surdesti, ins Elie Wiesel Gedenkhaus in Sighet, zu den Holzschnitzern im Iza Tal und zu den

„teitsch“ sprechenden Zipsern altösterreichischer Herkunft in Viseu de Sus. Besondere Erlebnisse sind

die Fahrt mit ungetümen Dampflok der Wassertalbahn sowie natürlich die Teilnahme an den grossen

Volksfesten in dieser anderen, durchwegs archaischen Welt.

PROGRAMM, FR-FR, MO-MO, SA-SA

Maramuresch für Selbstfahrer

Unsere Maramuresch-Selbstfahrerreise steht für die Entdeckung einer

grossartige Karpatenlandschaft mit urchigen Dörfern, farbigen Märkten,

großen Volksfesten, herzhaften

Menschen sowie für die Einkehr in

stimmige Familienpensionen mit

ausgezeichneter Landküche. Beste

Anfahrt ab Cluj. Wer Zeit hat, fährt

über den Prislop in die Klosterwelt

der Bukowina. Fragen Sie nach dem

Volksfest-Kalender!

1.+3. Tag: Cluj, Surdesti, Sighet

Indiv. Anreise. Ab Cluj per Mietauto nach Surdesti, 2 N. in Costins stimmiger

Familienpension. Ausflüge zur Holzkirche Surdesti, nach Baia Mare, Targu

Lapus, Plopis; mit Costin auf Mineraliensuche. Via dem Tataren- und Erzminendorf

Cavnic nach Sapinta zum „Fröhlichen Friedhof“. Der Theiss entlang

nach Sighet, 1 N., Stadtführung mit Elie Wiesel Haus, Gefängnis, Synagoge.

Folk live am Abend.

4.-8. Tag: Im Iza- und Wassertal

Auferstanden: das Frauenkloster

Barsana, antik: die Holzkirchen Rozavlea,

Bogdan Voda, Ieud, stets ein

guter Grund die urigen Dörfer, in denen

sie stehen, zu Fuss zu entdecken!

Wer Kontakt aufnimmt, soll über die

Einladung zu einem Gläschen Zuicka

nicht erstaunt sein. Bei Frau Elena in

Botiza zu Gast (3 N). Natürlich: Fahrt

mit der Wassertalbahn!, Dorfmärkte,

Volksfeste, auch Wanderungen: nach

Ieud oder Glod, in die Muntii Maramureschului

oder Rodnei. Fahrt über den Setref-Pass nach Bistzriza im siebenbürgischen

Nösnerland, via Beclean nach Cluj, 1 N., da Stadtführung in der

quirligen Uni- und Wirtschaftsstadt. Indiv. Rückreise.

6

Rumänien

1. Tag: Zürich-Bukarest-Cluj, Surdesti

Linienflug Zürich-Bukarest, dort

Schloss Mogosoia. Flug nach Cluj.

Transfer nach Surdesti.

2. Tag: Baia Mare, Surdesti

Mineralien in der Goldgräberstadt

Baia Mare. Höchste Holzkirche im

unierten Dorf Surdesti (UNESCO). Die

Unierten sind griechisch-katholisch.

Schöne Abendwanderung nach Plopis,

per Bus nach Surdesti

3 Tag: Sapinta, Tisa, Sighet

Via Cavnic über den Gutin nach Sapinta

zum Fröhlichen Friedhof. Forellen

vom Grill. Wanderung. In Tisa

zeigt Frau Pipas wunderbare Stickereien

und traditionelles Kunsthandwerk.

Nacht in Sighet.

4. Tag: Sighet, Elie Wiesel, Iza Tal

Mahnmale der Geschichte: das Dissidentengefängnis,

heute ein Museum;

das Geburtshaus des Holocaust

Überlebenden und Friedensnobelpreisträgers

Elie Wiesel. Einmalig:

die Baukunst im Kloster Barsana

(UNESCO). Nacht in Botiza.

5. Tag: Holzkirchen im Iza Tal

Alles in traditionellem Holzbau: die

Bauerndörfer, die kunstvollen Holztore,

die Kirchen. Wanderung über

Weiden und Weiler von Botiza nach

Ieud. Per Bus via Holzkirchen Rozavlea

und Bogdan Voda nach Botiza.

Wanderreise

l ZU VOLKSFESTEN: Reise 1 zur

Tanjau te pe Mare in Hoteni. Reise

2: Maria Himmelfahrts-Prozession

+ Fest am Prislop, Reise

3: Winterfest und Boga- Teufel

l WANDERN: leichte Wanderungen

(2-6h), etwas Kondition

l SIGHTS: Wassertalbahn, Sighet,

Fröhlicher Friedhof

l MUSIK+ETHNO: Volksmusik in

Sighet, Zipser in Viseu, Märkte

l UNESCO-WELTERBE: Holzkirchen

im Iza-Tal + Surdesti

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 6 max 12 Pers.

Inbegriffen: Flug Zürich- Bukarest-Cluj.

1 N. in Schlafwagen

1.Kl. , 6 N. in guten Familienpensionen,

Zimmer mit Bad/Du auf

Etage. Meist Vollpension mit Mittagspicknicks.

Reiseleitung

Mihai Toncescu (Jg 1948), Kunsthistoriker

und

Bukarester,

seit 1994

hochkompetenterReiseleiter

für

GAEATOURS.

Der Beste von

allen.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Im Dorf Ieud © GAEA

Legendäre Wassertalbahn © F. Triet

6. Tag: Wassertalbahn, Zipser

Die altertümliche Dampflok der Wassertalbahn

pfeifft um 9 Uhr zur meist

ereignisvollen Fahrt. Das zerklüftete

Waldgebiet wird einzig durch diese

Schmalspurbahn erschlossen. Nach

Rückkehr Rundgang in der „Zipserei“,

dem ehemals rein deutsch/jüdischen

Viertel in Viseu de Sus/Oberwischau/Felsovisó.

7. Tag: Wandern im Iza Tal

Je nach Wetter, Volksfeste, Dorfmarkt

oder div. Wanderrouten, sei es

zum Preot Vasile ins Schradental, zur

Iza-Quelle im Rodna Gebirge, oder

zu einer Wallfahrtskapelle in einem

Seitental. Am Abend Nachtzug 1.Kl.

nach Bukarest.

8. Tag: Bukarest, Zürich

Führung in Ceausescus „Haus des

Volkes“, heute Sitz des rumänischen

Parlaments. Rückflug nach Zürich.

Details: www.gaea.ch


Moldau-Bukowina: Klöster und Literatur von Iasi bis Czernowitz

Die Malereien am „blauen“ Kloster Voronet werden mit denen der Sixtinischen Kapelle gleich gesetzt © Mihai Zaharia/ dreamstime.com

Im „goldenen Zeitalter“ des Fürstentums Moldau entstanden die weltberühmten Klosterkirchen. Sie

sind innen und aussen wie «Biblias pauperum» bemalt und heute «UNESCO Weltkulturerbe». In der

Moldau, zu der Bessarabien und Bukowina, das Buchenland bis Czernowitz gehörten, lebten bis 1910

12 verschiedene Nationalitäten mit 10 Konfessionen zusammen. Darunter bereicherte eine grosse jüdische

Gemeinde das kulturelle und wirtschaftliche Leben, in Czernowitz auch das literarische. Tschernivtzi

gehörte zur K&K-Monarchie, zwischen den Weltkriegen zu Rumänien, dann zur Sowjetunion und

seit 1991 zur Ukraine.

Auf dieser kulturhistorischen Reise besuchen wir die schönsten Klöster zwischen Iasi und Czernowitz,

spüren der wechselvollen Geschichte nach und wagen einen Blick in die Zukunft.

PROGRAMM, FR-SA O. SA-SO

1. Tag: Zürich- Piatra Neamtz

Flug nach Bukarest. Empfang durch

unseren Reiseleiter. Bustransfer nach

Piatra Neamtz. 350 km.

Details: www.gaea.ch

2. Tag: Klöster Varatec, Neamtz

Moldau-Architektur Stefan cel

Mare‘s in Piatra Neamtz. Zu Gast bei

den «fröhlichen Nonnen“ im Klosterdorf

Varatec, Gespräch mit Äbtissin.

Maskensammlung von Nicolae Popa.

Wanderreise Maramuresch - Moldau

Um den Zauber der Maramuresch und Bukowina intensiv zu erleben, eignet

sich diese genussvolle, leichte Zubuch-Wanderreise hervorragend. Sie führt

in die ursprünglichen Dörfer und Holzkirchen

der Maramuresch und zu den

farbigen Klöstern der Bukowina, des

Buchenlandes. Starke Erlebnisse sind

ebenso die Abstecher zu einsamen

Weilern und kleinen Volksgruppen in

den Rodna- und Caliman-Karpaten.

Zuletzt: wilde Bicaz Schlucht, Lacul

Rosu, Burgstadt Sighisoara/Schässburg.

1.-7. Tag: Alba Iulia, Cluj, Ieud

Indiv. Anreise nach Alba Iulia. Empfang durch erfahrenen, deutschsprechenden

Reiseleiter. Stadtbe-such in Cluj. Ausflüge und Wanderungen ab Holzdorf

Ieud im Iza Ta, mit Holzkirchen, Wassertalbahn, Sighet Stadt, „Fröhlichem

Friedhof“ von Sapinta. Unendlich

die Karpatenketten vom Bergkamm im

Rodna. Die „Zwölf Apostel“ warten im

vulkanischen Caliman-Gebirge. Über

den Prislop-Pass.

8.-11. Tag: Bukowina, Bicaz

Moldovitza ist Ausgangspunkt der

Entdeckungen: Klöster Sucevitza, Putna,

Humor und Voronetz im weichhügeligen

Buchenland. Besuch bei den

traditionell lebenden Huzulen, einem

transkarpatischen Hirtenvolk. Besuch bei einer Eiermalerin, einem Schmied

und einer Teppich-Knüpferei. Einkehr im Polendorf Caccia. Durch die Bicajel-

und Bicaz-Schlucht zum Lacul Rosu. Burgstadt Sighisoara/Schässburg.

Ab Alba Iulia indiv. Heimreise.

Miniaturmalerei im Männerkloster

Neamtz. Nacht in Nonnenhaus

3. Tag: Klöster Humor, Voronetz

Einführung in die himmlische Hierarchie

im «roten» Kloster Humor. Die

Fresken im „blauen“ Kloster Voronetz

zählen zu den kunstvollsten Rumäniens.

Besuch bei einer Eiermalerin.

Volksmusik in Humor. 110 km.

4. Tag: Klöster Moldovitza, Sucevitza

Im «gelben» Kloster Moldovitza

erklärt Nonne Tatjana das Jüngste

Gericht. Das «grüne» Frauenkloster

Sucevitza zeigt die meisterhafte Himmelsleiter

von Johannes Klimax.

5. Tag: In Czernowitz/UA

Fahrt ins ukrainische Czernowitz.

„Klein-Wien“ feierte 2008 sein

600-jähriges Bestehen. Stadtführung

mit Theaterhaus, Universität

(UNESCO) und Herrengasse. Gespräch

mit Literaturwissenschaftler

Dr. Peter Rychlo über die grossen

deutschsprachigen Literaten aus

Czernowitz, wie Paul Celan, Rose

Ausländer. 95 km.

6: Tag: Czernowitz, Eminescu

Das jüdische Czernowitz: Besuch des

histor. Stadtviertels und Friedhofs.

Gespräch in der kleinen Synagoge.

Eminsecu-Lesung und Weinprobe

auf der Fahrt nach Iasi, Nacht in Gustav

Eiffels Hotel „Traian“. 160 km.

7. Tag: Iasi/Jassy

Führung durch die Uni- und Theaterstadt:

Iasi mit Kulturpalast,

K u l t u r r e i s e

•OSTEREISE NACH VARATEC:

Einmaligkeit der orthod. Ostern!

SIGHTS: Die schönsten Klöster

der Moldau und die historischen

Städte Czernowitz und Iasi.

•UNESCO-WELTERBE: Humor,

Voronetz, Moldovitza, Sucevitza

•GESPRÄCHE: mit der Äbtissin

von Varatec, Dr. Peter Rychlo in

Czernowitz, Dan Lungu, Iasi.

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 6 max 14 Pers.

Inbegriffen: Flug Swiss Zürich-

Bukarest rt., 8 Nächte in gepflegten

Hotels, 1 N. im Kloster Varatec

einfache Nonnenzimmer, Du/WC

auf Etage. Halbpension. Eintritte

R e i s e l e i t u n g

Mihai Toncescu (Jg 1948), Kunsthistoriker

und Bukarester, seit

1994 hochkompetenter

R e i s e l e i t e r

für GAEA

TOURS. Der

Beste von allen.

. In Czern

o w i t z / U A

führt Tanja

Bereschnaya durch die epochale

Stadtgeschichte

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Czernowitz Herrengasse © GAEA

Staatsoper, Nationaltheater, Drei-Hierarchen-Kirche.

Besuch der Grossen

Synagoge, der ältesten in Rumänien.

Gespräch mit Schrifsteller und Soziologen

Dan Lungu.

8. Tag: Buzau, Bukarest

Abwechslungsreiche Fahrt nach Bukarest.

Abendessen. 450 km.

9. Tag: Bukarest, Zürich

Stadtrundfahrt. Flug nach Zürich.

Übernachten in Gustave Eiffels Hotel © GAEA

Rumänien - Ukraine

7


Selbstfahrerreisen durch Rumänien, Beispiel Siebenbürgen

In Viscri/Deutsch Weisskirch sind Dorf und Kirchenburg Teil eines dynamischen Zusammenlebens © Foto: GAEA TOURS

In Rumänien hat unser Herz für Osteuropa zu schlagen begonnen. Wir kennen das Land à fond und

sind jedes Mal von Neuem begeistert über dieses vielseitige Karpatenland mit seinen Burgstädten, traditionellen

Dörfern, versteckten Klöstern, blühenden Magerwiesen, alles eingebettet in „the rolling hills

of Carpathia“!

Exklusiv an unseren GAEA TOURS-Selbstfahrerreisen ist, dass sie in die grossen Kulturlandschaften unserer

Länder führen, wo private Stadtführungen und Dorfanschluss auf Sie warten. Am Beispiel der

„Selbstfahrereise Siebenbürgen“ zeigen wir wies geht. Im Katalog und auf www.gaea.ch finden Sie

noch andere Rumänien Selbstfahrerreisen. Natürlich kennen wir weitere Routen: nach Muntenien &

Oltenien, nach Timisoara oder zu Brancusi usw. usf.!

PROGRAMM, SA-SA

1. Tag: Zürich-Bukarest, Sibiu

Indiv. Anreise nach Bukarest. Per

Mietauto nach Sibiu. Gutes Hotel an

der Fussgängerzone. 280 km.

2. Tag: Sibiu/Hermannstadt

Private Führung durch die herrliche

Altstadt von Sibiu/Hermannstadt:

Grosser und Kleiner Ring, Lügenbrücke,

Stadtpfarrkirche etc. Freizeit mit

grossem Kulturangebot und Sommerfestivals.

City-Trip Bukarest

8

Rumänien

3. Tag: Ausflug ins Alte Land

In die Sachsendörfer Cisnadioara/

Michelsberg und Cisnadie/Heltau im

Alten Land und die rum. Dörfer Sadu

Private Weinprobe © Mihai Dragomir

Bukarest, 2 Mio. Metropole, Puls der Politik im zentralistischen Rumänien,

Motor jeglichen Fortschrittes, sorgt mit Konzerthäusern, Oper, Theatern,

Museen und Gallerien für ein unendliches Kulturangebot. Shopping an

der Calea Victoriei, dinieren im Caru

cu bere, trendige Bars und Discos im

Lipscani - ein Muss!

Die wahre „Tara Romaneasca“ aber

liegt in der Walachei. Sie zu zeigen

macht sich unsere Familienpension in

Valea Mare zum Ziel. Verlängern Sie

Ihre City Tour um 3, 4 Tage, Sie werden

überrascht sein!

1.-4. Tag: Bukarest, die City

Indiv. Anreise. Pickup und Führung im Parlamentshaus, einst Ceausescus

„Haus des Volkes“. Stadtführung mit Reiseleiter: Baustile, Quartiere, Boulevards,

Paläste sind Themen. Abendprogramme à go go. Freizeit für Entdeckungen

und Ausflüge.

5.-8. Tag: Walachei, Valea Mare

Kostbarkeiten abseits der Trampelpfade:

Fürstenhof in Targoviste, Altstadt

Campulung Muscel, sensationelle

Steinkirche Curtea de Arges, Kloster

Horezu, Dambovitza-Schlucht, Felsenklösterchen,

Braner-Pass nach Brasov.

Alles ab unserer gut gelegenen Pension

zu entdecken, wo viele weitere Tipps

und gute Landküche aufwarten.

(Wasserbüffel), Rasinari (Hinterglasikonen),

Sibiel (Volksmusik) in der

Marginimea Sibiului. Sibiu. 100 km.

4. Tag: Harbachtal, Medias, Biertan

Im idyllischen Harbachtal Lunch bei

der alten Dorfmühle. Über Agnita

zur Stadtkirchenburg Medias und

Kirchenburg Valea Viilor/Wurmloch.

Dann ins stimmige Biertan/Bierthälm,

Bischofs-Kirchenburg. 150 km.

Wem die Stunde schlägt, hier in Schässburg

Selbstfahrerreise

l SIGHTS: Die schönsten historischen

Orte Siebenbürgens

l EXKLUSIV: 3 Stadtführungen,

stimmige Unterkünfte in pers.

Hotels, 3 Essen mit Sachsen

l UNESCO-WELTERBE: Sibiu,

Valea Viilor, Biertan, Sighisoara,

Viscri, Prejmer

l VERLÄNGERUNG: überall

möglich, speziell empfohlen in

Deutsch Weisskirch!

Reisedaten: Jeden Samstag!

Teilnehmer: ab 2 Personen

Inbegriffen: 7 Tage Mietwagen

Kat. A. 7 Nächte in guten Mittelklassehotels

o. gepflegten Pensionen,

Zimmer/Frühstück mit DU/

WC, in Viscri Du/WC auf Etage.

3 N. in Sibiu, 1 N. in Biertan, 1

N. Sighisoara, 1 N. in Viscri, 1 N.

in Brasov. 3 Stadtführungen, 3

Mahlzeiten bei Sachsen, deutschsprachige

Reiseassistenz, Reiseunterlagen,

gute Strassenkarte.

Malancrav / Malmkrog © M. Dragomir

5. Tag: Malmkrog, Apold, Sighisoara

Apfelhochstämmerplantage in Malancrav/Malmkrog.

Vesper in Apold

bei Sebastian, Restaurator der Kirchenburg.

In Sighisoara Altstadtrundgang

mit Lehrerin Martha. Freizeit

in der Burgstadt. 100 km.

6. Tag: Von Sighisoara nach Viscri

Die Seele baumeln lassen im schönsten

aller sächsischen Dörfer: Viscri/

Deutsch Weisskirch.Mit der Sigristin

die Kirchenburg besuchen, Ausblick

vom Turm geniessen, am Dorfleben

teilnehmen. Abendessen u. Nacht in

Sachsenhaus! 90 km.

7. Tag: Von Viscri nach Brasov

In Harman/Honigberg Besuch der

Schweizer Orgelbauwerkstatt. In

Prejmer/Tartlau grossmächtige Kirchenburg,

ein Muss! Brasov Altstadtrundgang

mit Privatguide, inkl.

Schwarzer Kirche. 100 km.

8. Tag: Brasov, Bukarest

Schloss Sinaia, Predal Pass. Rückgabe

Mietauto in Bukarest. Indiv. Rückreise

in die Schweiz. 160 km.

Panorama der Fogarascher Berge südlich des Harbachtales © Foto: Mihai Dragomir

Details: www.gaea.ch


Das Donaudelta: Europas einzigartiges Naturparadies

Die Rosapelikane sind nur in der Paarungszeit rosa © Tiberiu Tioc

Nichts kann die Schönheit des wilden Naturparadieses Donaudelta besser zeigen als die atemberaubenden

Aufnahmen unseres Top-Ornithologen. Auch dieses Jahr fahren wir auf unserer Klassiker- Route:

es gibt keine Bessere! Sie zeigt in 7 Tagen die Vielfalt der Vogel- und Tierwelt zwischen mächtigen

Schilfpoldern und seltenem Steppenwald.

Auf jeder Reise sichten unsere Teilnehmenden mindestens 80 Vogelarten, dies ohne jegliches ornithologisches

Training, einfach weil sich Auge und Herz für diese wilde Welt öffnen! Erleben Sie mit uns den

Lebensraum von 4‘000 Tier-, 1‘600 Pflanzen- und 320 Vogelarten sowie lipowanische Gastfreundschaft

in einem abgelegenen Fischerdorf!

Regen zieht auf über der Wasserstrasse. © Tiberiu Tioc

Selbstfahren: Rusenski bis Delta Süd

Eine wahre Geheimtippreise auf selten

besuchten Natur- und Antikenschauplätzen!

Begeistert werden

die von Entdeckergeist Gesegneten

vom Naturphänomen Rusenski Lom

Nationalpark/BG, vom vogelreichen

Lake Srebarna (UNESCO), den antiken

Orten der Dobrudscha/RO, dem

geschäftigen Constanta mit Antikenmuseum

sowie der Artenvielfalt im

südlichen Donaudelta.

1.-4. Tag: Rusenski Lom, Srebarna

Indiv, Anreise. Ab Bukarest/RO per Mietauto zum NP Rusenski,Lom/BG. 3

Flusstäler, senkrechte Karstwände, Urwälder, 190 Vogel-, 23 Fledermausarten,

Höhlenkloster Ivanovski (UNESCO). Biologe Eberhard kennt alles! 3.N.

im Adlerhorst- Hotel. Vogelparadies im Flachsee Srebarna.

5.-6. Tag: Dobrudscha, Constanta

Dobrudscha: Neolithen, Skythen,

Griechen, Römer, Tataren, Osmanen,

Völkerkunde wie auf der Krim! Stadtführung

mit Antikenmuseum in Ovids

„buzzling“ Constanta/Tomis: 700m2

Mosaik der röm. Markthalle, Meerespromenade,

Jugendstil Casino. Siegessäule

in Adamclisi/Tropaeum Traiani.

6.-8. Tag: Südliches Donaudelta

Naturparadiese in Histria, Bienenfresser

in Enisala. In Babadag 500 j. Moschee

u. Museum f. orient. Kunst. 2 N. in Delta

Lodge. Reiche Beobachtungspirsch

mit Ornithologen um Murighiol. Rückgabe

Mietauto in Bukarest.

Details: www.gaea.ch

HAUSBOOTREISE, MO-SO

1.-7. Tag: Zürich-Donaudelta-Zürich

Flug nach Bukarest, Transfer nach

Tulcea, per Hausboot ins Herz des

Donaudeltas. Entdeckungen per Motor-

und Ruderbooten, zu Fuss oder

im Pferdewagen. Das Hausboot ist

abends Zentrum von Infoaustausch,

gemütlichem Zusammensein und

köstlichem Essen. Wir besuchen

malerische Schilflandschaften, kleine

Seen, jeder mit Eigenleben, das

Letea Reservat mit einem der ältesten

Urwälder Osteuropas, das Delta-

Infocenter in Crisan und erfolgreiche

WWF-Projekte. Tiberiu weiss genau,

wo und wann welche Vogelarten zu

sehen sind, zeigt genauso die reiche

Pflanzen- und Tierwelt! Detailprogramm:

www.gaea.ch

Hausboot mit Schlepper © Tiberiu Tioc

Auf Vogelbeobachtung © Tiberiu Tioc

Delta Landschaft © Tiberiu Tioc

N a t u r r e i s e

l SIGHTS: Naturbeobachtungen

in den unterschiedlichen Landschaften

des Deltas

l GESPRÄCHE: mit Fischern und

ukrainisch stämmigen Lipowanern

l UNESCO-WELTERBE:

Donaudelta

l WICHTIG: Zugvogelzeit April-

Mai, Sep-Okt, Pelikanzeit: Mai-

Sept.

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmerzahl:

Hausboot: min 8 max 16 Pers.

Inbegriffen: Linienflug Zürich-

Bukarest rt. 6 N. auf Komfort-

Hausboot, kl. Kabinen mit Du,

WC. Ausgezeichnete Vollpension.

Limit. Einzelzimmer!

Reiseleitung

Tiberiu Tioc, Ornithologe, Umweltfachmann

(Jg

1975) aus Sibiu

seit 2001

die GAEA Reisen

im Delta.

Keiner kennt

das Delta besser!

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Delta Küche © Eugen Bisig

Bisamratte- Nur für gute Augen sichtbar!

Eisvogel © Tiberiu Tioc

Rumänien

9


Krim - die Festung: auf den Spuren von Siedlern und Eroberern

Die spürbare Präsenz vergangener Völker machen die Felsenstädte der Krim so einmalig © GAEA TOURS

Weit vom Pomp & Circumstances der Küstenstädte liegen die einst uneinnehmbaren Felsenstädte Chufut

Kale, Mangup Kale und Tepe Kermen. Sie waren Haupt-, Rückzugs- oder spirituelle Zentren vieler

Völker, während in regelmäßigen Wellen die nächsten Eroberer von Küsten oder Steppen einbrachen.

Die Griechen dagegen verhandelten mit den Neuen, doch die Genueser unterlagen den Türken trotz

Sudak. Alle jedoch, auch im Zürichtal, unterlagen letztlich den Russen.

Diese leichte Wanderreise führt so nahe an die Geschichte der Krim, dass man in der Steppe nach herangaloppierenden

Skythen oder Atila Ausschau hält. Dies ist auch die Heimat von Ayvaz, dem Krimtataren,

dem wir dank seiner starken, integeren Persönlichkeit die Co-Leitung anvertrauen.

PROGRAMM, SA-SO

1. Tag: Zürich-Kiew-Simferopol

Flug via Kiew auf die Krim. Empfang

durch unseren Reiseleiter. Per Bus

nach Bachtschissaraj, (3 N.).

Bachtschissaray: Palast der Krim- Khane

2. Tag: Bachtschissaray, Chufut Kale

Führung im prächtigen Palast der

Krim- Khane, Stolz der Krimtataren.

Symbolisch, dass Bachtschissaraj

1787 Ziel der Triumpfreise Katharina

II. war. Zu Fuss zum russ. Höhlenkloster

Uspienskij und zur Felsenstadt

Chufut Kale. Imbiss in der karäischen

Kenasse. Abendessen in lauschiger

Karawanserei.

3. Tag: Mangup Kale, Eski Kermen

Aufstieg und Erkundung der Ruinen

der Felsenstadt Mangup Kale, erst

Kolossal: Genueser Fort, Sudak © GAEA

10

Ukraine

Hauptstadt der Krimgoten, dann des

Fürstentums Theodora. In Eski Kermen

warten 3 Reiter, ein Freskenrelikt,

als Kermen Wirtschaftszentrum

von Byzanz auf der Krim war. Die

Ausblicke, die Natur, die Stille: jede

dieser Felsenfestungen ist ein Erlebnis

für sich.

Zürichtal: letzte Erinnerung © GAEA

4. Tag: Sewastopol, Chersones, Jalta

Stadtführung durch die grandiose

Hafenstadt Sewastopol mit Panorama,

dem Denkmal des Krimkrieges,

Spazier am Meeresboulevard, Hafenrundfahrt

mit Blick auf Schwarzmeerflotte.

Rundgang durch die

griechische Antikenstadt Chersones.

Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs

vor Jalta (2 N,).

5. Tag : Jalta, Livadija, Woronzov

Führung durch die belebte Jalta-Altstadt,

Besuch im Livadija Palast, wo

Elvira sichert Tatarenbräuche © GAEA

Stalin 1945 Roosevelt und Churchill

zur Jalta Konferenz empfing. Spazier

auf dem Zarenpfad nach Oreanda mit

grandioser Aussicht auf Berge und

Schwarzmeer. Blick aufs “Schwalbennest”

auf der Fahrt zum orienta-

Köstliches aus Krim Küche © GAEA

lischen Palast des Grafen Woronzow,

der ab 1823 russ. Generalgouveneur

der Krim war. Optional: Massandra

Palast und Krimsekt-Kellerei.

6. Tag: Nikita, Küstenfahrt nach Sudak

Der Botanische Garten in Nikita

ist weltberühmt. Die längere Küstenfahrt

nach Sudak belohnt mit

abwechselnd felsigen oder grünen

Bergen und tiefblauen Buchten. In

Sudak (1 N.) Besuch des eindrücklichen

Genueser Forts und der armenische

Kirche der 12 Apostel.

Wanderreise

l SIGHTS: Die grossen Festungen

der alten Krimvölker und ihrer

Eroberer, die eleganten russischen

Küstenorte, Sewastopol

l SPEZIAL: Zürichtal und weitere

Geheimtipporte

l UNESCO-WELTERBE KANDIDAT:

Mangup Kale

l GESPRÄCHE: mit Russen, Ukrainer,

Krimtataren, Armenier.

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 6 max 12 Pers.

Inbegriffen:

Flug Ukraine Airlines Zürich-Kiew-

Simferopol rt., 8 Nächte in Mittelkasshotels

oder guten Familienpensionen,

Du/WC in Zi. Meist

Vollpension. Eintritte

Reiseleitung

Ayvaz Osmanov (Jg 1958),

Krimtatare aus

Bachtschissaraj,

führt zum

Khanspalast

und auf die

Felsenstädte

seiner Terra.

Die erfahrene

Ukrainerin

Marjana (Jg. 1975) übernimmt

ab Sewastopol.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

7. Tag: Der Karadaksky, Koktebel,

das Golden Gate, Feodosija/Kaffa

Geführte Wanderung durch das bizarre

Felsenmassiv von Karadach,

dann Bootsfahrt um das Naturreservat

vulkanischem Ursprungs mit

Durchfahrt durch das “Goldene Tor”.

Bummel durch das stimmige Koktebel.

Besuch in Feodosija, dem alten

Kaffa, unter den Osmanen grösster

Sklavenmarkt Europas.(1 N.)

8. Tag: Stary Krim, Zürichtal

Morgenlauf zum armenischen Kloster

Surb-Khach. Erkundung in Stary

Krim mit der Usbek Khan, der ältesten

Moschee der Krim ((14.Jh.)

Einblick in die Krimtatarentradition

und Küche im Hausmuseum bei Frau

Elvira. In Zürichtal/Zolotne Pole hören

wir vom Schicksal der ab 1805 eingewanderten

Zürcher Siedler. Nacht

in Simferopol.

9. Tag: Rückflug, optional Kiew

Frühmorgenflug nach Kiew, Anschluss

nach Zürich. Optional: Stadtrundfahrt

Kiew mit Lawra Perchersk

und Spätabendflug nach Zürich.

Kleinode für Beobachter © GAEA Felsenkloster Uspenskij © GAEA

Details: www.gaea.ch


Krim - die Küste: Begehrlichkeit und Pracht der Küstenstädte

Der Löwe Woronzows: Symbol der neuen Macht – bis heute © GAEA TOURS

Die Russen änderten alles! Keine Siegermacht kam wie Katharina II. Ihren Triumphzug begleiteten 7

Goldgaleeren, 80 Schiffe, 3‘000 Bedienstete, Fürsten und Könige. Die Türken waren besiegt, die Tataren

unterworfen, ihre Städte und Dörfer zerstört, andere Volksgruppen integriert. Die Russen waren

die letzten Sieger und bestimmen den Fortlauf der atemberaubend schönen Krim bis heute. Keiner

beschreibt dies besser als Neil Ascherson in „Black Sea“.

Diese Kulturreise führt zum großen Khans Palast in Bachtschissaraj, in die elegante Hafenstadt Sewastopol,

an die blühende, mediterrane Südküste, wo der russische Adel seine Paläste und Gärten

zwischen blauen Buchten und steilen Berghängen anlegte. Wie eine Quintessenz zum Schluss der Reise:

der Besuch in Yevpatoria, der multikulturell wohl interessantesten Stadt der Krim.

PROGRAMM, SA-SO

1. Tag: Zürich-Krim, Simferopol

Flug via Kiew nach Simferopol.

Empfang durch unsere Reiseleiterin.

Nacht in Simferopol.

2. Tag: Bachtschissaraj

In Bachtschissaraj Besuch des grossen

Palastes der Krim Khane. Das

Gespräch mit einem Krimtata-ren

über die Situation des Volkes heute.

Details: www.gaea.ch

Mittagessen in einem Serail. Aufstieg

zum Uspenskij Kloster und zur Höhlenstadt

Chufut Kale. Information

über die Karäer in der Kenasse. Nach

Sewastopol.

3. Tag: Sewastopol, Hafen

Sewastopoler Stadtspazier zwischen

Meerespromenade und Volodymyr-

Kirche. Besuch des weltberühmten

Panorama der Verteidigung Sewastopols

im Krimkrieg. Kl. Boostfahrt

Krim- City Trip oder selbst fahrend

Hervorragend, unser Reiserahmen für individuelle EntdeckerInnen, denn

Übung und Humor braucht, wer auf

der russisch sprachigen und kyrillisch

beschrifteten Krim selber unterwegs

sein will. Unsere hervorragenden

ReiseleiterInnen zeichnen für interessante

Stadtführungen sowie für Assistenz

und Orientierung. Sie wählen

Reiserouting u. -Dauer, Transportmittel:

Taxi, Bus, Trolley oder Mietauto!

1.-2. Tag: Anreise Krim, Bachtschissaraj

Indiv. Reise nach Simferopl. Pick-up durch Reiseleiterin Marjana. 1 N. in Simferopol.

Mit Marjan Stadt u. Palastführung in Bachtschissaraj, 1 N.

2.-6. Tag: Sewastopol-Jalta

In Sewastopol, 1 N., Führung in Stadt

und Chersones mit Olga. In Jalta, 3 N.,

Tagesführung mit Victor durch Jalta

Altstadt, nach Alupka zum Woronzow

Palais, nach Livadija zum Palais der Jalta-Konferenz.

Optional: 2. Tag mit Führung

im Massandra Palais, Bot. Garten

in Nikita, Sekt-Kellerei.

7.-9. Tag: Yevpatoria, Rückreise

Führung im multiethnischen Yevpatoria: unser Geheimtipp, 1 N. und in Simferopol,

1 N. Rückreise. Mit Möglichkeit zur Stadtführung in Kiew.

im Hafen und Gespräch mit ehem.

Offizier der Schwarzmeerflotte zur

Gegenwart. Freizeit.

4. Tag: Chersones, Alupka, Jalta

Rundgang durch die Antikenstadt

Chersones. Deutscher Soldatenfriedhof

und Wiederauferstehungskirche.

Führung im Feudalpalast des

Grafen Michal Woronzow. Blick auf

„Schwalbennest“ in Haspra.

5.-6.Tag: Jalta, Livadija, Massandra

Zwei Tage in Jalta. Führungen, Jalta

Altstadt, Livadija Palast, Ort der Jalta

Konferenz 1945, Spazier auf Zarenpfad

nach Oreanda, Massandra Palais.

7. Tag: Nikita, Yevpatoria

Spazier im Botan. Garten Nikita.

Fahrt via Alushta nach Yevpatoria.

Rundgang in der wunderbaren Altstadt,

in wenigen Metern stehen:

der Tempel des Propheten Ilja, die

Dzuma-Dzami-Moschee (1522), die

armenische Nikolai Kirche, die Egiya

Kapay Synagoge und am prachtvollsten:

die karäische Kenasse. Abendessen

in der Kenasse.

8. Tag: Yevpatoria, Simferopol

Straßenbahnfahrt via Puschkin Theater

zum Museum für Landeskunde.

Freizeit mit Verführungen in den Serail

Restaurants oder Konditoreien.

Nach Simferopol, Rundgang.

9. Tag: Rückflug, Kiew optional

Frühmorgenflug via Kiew nach Zürich.

Optional: Stadtrundfahrt Kiew

mit Lawra Perchersk und Spätabendflug

nach Zürich.

K u l t u r r e i s e

l SIGHTS: Die historisch grossen

Orte der Krim: Bachtschissaraj,

Sewastopol, Jalta mit den Palästen

und Gärten der Südküste,

Yevpatoria

• GESPRÄCHE: mit Russen, Ukrainer,

Krimtataren, Karäer, Juden.

• SPEZIAL: Zu Gast bei russischer

Familie, köstlicher Abend bei

Gespräch, Küche u. Vodka!

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 6 max 14 Pers.

Inbegriffen: Flug Ukraine Airlines

Zürich-Kiew-Simferopol rt., 8

Nächte in guten Mittelklasshotels,

Du/WC in Zi. Gute Halbpension.

Eintritte

Reiseleitung

Dimitri Udodow,

Russe, Sewastopoler,

ex U-Boot Marine

Offizier. Wer

könnte die Situation

der Russen auf

der Krim besser erklären

als er.

Olga Nekrassowa

(Jg 1951), Germanistin,

Übersetzerin,

Sewastopolerin und

Russin, engagiert

im Leben und als

Reiseleiterin.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Woronzow Palast im orientalischen Stil

Schwarzmeerflotte persönlich... © GAEA

Köstliches in Yevpatoria © GAEA

Jalta Konferenz 1945

Ukraine

11


Städtereise Kiew, Odessa, Lviv/Lemberg individuell

Richelieu in Odessa wäre auch begeistert über die Wiedergeburt der Stadt nach den grauen Jahren des Kommunismus. © GAEA

Wir sind begeistert, wie sich Kiew, Odessa und Lemberg in den letzten Jahren wandelten. Ihre Stadtbilder

und das Wirtschafts- und Kulturleben ändern sich dynamisch. Die restaurierten, reich dekorierten

Häuserfassaden, die prächtigen Paläste, Kirchen und Plätze mit russischem und westlichem Einfluss, die

junge, ukrainische Szene in Strassencafés, Clubs und Läden der Fussgängerzonen rufen städtefreudige

Reisende zu Entdeckungsreisen auf.

Unser individueller City-Trip nach „Art von GAEA TOURS“ sorgt für optimalen Mix von privaten Städteführungen

durch unser selbst geprüftes Reiseleiternetzwerk, Hotels an besten Lagen, Transfers, Reservationen

von Nachtzügen (2-er oder 4-er Abt. 1. Kl.) oder Flügen zwischen den Städten. Pick-ups ab

Flughäfen oder Bahnhöfen sowie, wo nötig, Assistance auf Wunsch.

PROGRAMM, SA-SA

1. Tag: Zürich, Kiew

Indiv. Anreise nach Kiew. Abhol-

12

dienst am Flughafen, kurze Orientierungsfahrt

durch die Innenstadt.

Nacht in Kiew.

City-Trip Czernowitz-Iwano Frankivsk

Ukraine

Idealer Mix von kurzweiligen Stadtführungen

und Freizeit zwischen der

Kulturstadt Lviv/Lemberg und der

Literaturstadt Czernowitz. Mittendrin

überrascht Iwano Frankivsk mit

junger Literatur und toller Kulinarik.

Pick-ups ab Airport und Bahnhöfen,

reservierte Bahn- oder Busplätze. Das

Programm lässt sich mit Ausflügen

herrlich bereichern.

1.+2. Tag: Lviv/Lemberg

Indiv. Reise nach Lviv. Stadtrundfahrt mit ö.V. und Altstadtführung in Lviv/

Lemberg (UNESCO-Welterbe). Freizeit mit Grossprogramm: Konzerte, Literatencafé,

Litschakiwske-Friedhof, Haus der Opernsängerin Kruschelnytska,

Arbeiten von Johann Pinsel.

3.-6 Tag: Iwano Frankivsk-Czernowitz

Stadtführung in Iwano Frankivsk/Stanislau

mit Lyrikerin Halina. Kurzweilige

Freizeit in der Fussgängerzone!

Altstadtführung in Czernowitz mit

Natascha: Uni (UNESCO-Welterbe),

jüdisches Viertel, Synagoge, Häuser

von Paul Celan, Rose Ausländer. Optional:

Treffen mit Peter Rychlo, Prof. für

deutschspr. Literatur; Ausflug zur Festung

Kamianets Podilsky.

7.-8. Tag. Nach Lviv, Rückreise

Nach Lviv. Freizeit. Indiv. Rückreise

Schweiz. Optional: Ausflug ins Renaissance-Städtchen

Zvovka oder nach

Drohobych zu Bruno Schulz Museum,

Holzkirche, Erdölfelder und Strylki (CH-

Projekt im Schulinternat).

2.-3. Tag: Kiew, Lawra Perchersk

Ausführliche Stadtrundfahrt mit Private

Guide durch die Prachtsboulevards

der überraschend schönen

Landesmetropole: Sophien- und Michaels-

Kathedralen, Regierungsviertel,

Maidanplatz in der Oberstadt,

Restaurant- und Ausgehszene im Podil,

der Unterstadt. Am Nachmittag

Bahnfahren, ein Erlebnis! © GAEA

Lviv: Vom Rhynok zur Dominikanerkirche.

Michaelskirche in Kiew © GAEA

C i t y - T r i p

l SIGHTS: Alle grossen Sehenswürdigkeiten

der 3 Städte

l UNESCO-WELTERBE: Kloster

Lawra Perchersk und Sophien-

Kathedrale in Kiew, Altstadt mit

Rynok in Lviv/Lemberg

l SPEZIAL: überall gute Führung

mit qualifizierten Privat-Guides

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 2 max 16 Pers.

Inbegriffen: Pick-ups ab Flughäfen,

Bahnhöfen, Busterminals.

Reservierte Transporte zwischen

den Städten. 7 Nächte/Frühstück

in zentralst gelegenen Mittel- auf

Wunsch auch in Erstklasshotels.

Interessante Führungen mit Private-Guides,

in Kiew per Taxi, sonst

zu Fuss oder on ö.V. Reiseliteratur.

Reiseleitung

Tatanya Bereschnaya, (Jg 1955)

aus Czernowitz und Sewastopol,

R e i s e l e i t e r i n

aus Passion,

zeigt Ihnen ihre

H e i m a t s t a d t

mit Herz, vielen

Hintergrundinformation

und

A n e k d o t e n .

Ebenso gute

Reiseleiterinnen in Kiew, Odessa,

Lviv, Iwano Frankivsk.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Führung im Kloster Perchersk, inkl.

Schatzkammer mit Skytengold. Freizeit

mit vielen Optionen. Nachtzug

nach Odessa.*

4.-5. Tag: Odessa

Pick-up ab Bahnhof. Privater Rundgang

durch die Hafenstadt Odessa

mit grossstädtischer, übersichtlicher

Eleganz: Primorsky Bulvar, Potjomkin-Treppe,

Richelieu- und Katharinen

Denkmal, Opernhaus (Architekt

Fellner!) usw. Freier Tag mit langer

Liste der To-Do’s: Hafenrundfahrt,

Katakombenbesuch, Literarmuseum,

Opernbesuch, ein Ausflug zum Billig

Shopping bei „Km 7“ und weiter

zur Festung Belgorod bis zum ex-

Schweizerdorf Schabo/Chabaud, da

Weinprobe. Nachtzug nach Lviv.*

6.-7. Tag: Lviv/Lemberg/Lwow

Pick-up ab Bahnhof. Private Führung

durch die stimmungsvolle Stadt mit

K&K Flair Lviv/Lemberg/Lwow, mit

historischem Marktplatz und seinen

Herrenhäuser, Altstadt, dem Opernhaus,

Svobody-Prospekt. Freizeitprogramm

mit Schlossberg, Univiertel,

Ossolineum, Georgs-Kathedrale, Xaver

Mozart Haus, jüdischem Viertel,

Litschakiwske Friedhof. etc. .

8. Tag: Lviv nach Zürich

Optional: das Hausmuseum der

Opernsängerin Salomea Kruschelnycka.

Transfer zum Flughafen. Indiv.

Rückflug oder Verlängerung nach

Czernowitz, Iwano Frankivsk, etc.

* Option statt Nachtzug: Flüge jeweils

am nächsten Morgen.

Details: www.gaea.ch


Transkarpatien: Urwälder & Völker im Herzen Europas

Grandiose Ausblicke auf die sich endlos, fast unberührt dahinziehenden Karpatenketten © Foto: GAEA

Wer stellt sich vor, dass die Mitte Europas zwischen den sich endlos dahinziehend Karpatenketten der

Westukraine liegt? Wem diese Vorstellung Entdecker- und Unternehmungsgeist weckt, ist gut gerüstet

um in diesen Schmelztiegel europäischer Geschichte zwischen Lviv/Lemberg und Iwano Frankivsk/ Stanislau

einzutauchen. Die Kulturlandschaft Transkarpatien mit ihren Urwaldreservaten wird am besten

erwandert, denn zwischen Theiss und Howerla erstrecken sich auf 53630ha kostbare 100-300-jährige

Waldbestände aus Buchen, Fichten, Tannen, Eichen, Bergahorn und Bergulmen. Selbstredend: ein

unerschöpflicher Fundus an Flora&Fauna. Unten im Tal liegen die ukrainischen Dörfer, oben über der

Baumgrenze die Sommerweiden der Huzulen, dazwischen wie Perlen verstreut, 118 kunstvoll urige

Holzkirchen, spirituelle Zeugen der verschiedenen Volksgruppen.

Der Lemberger Forst- und Biosphärenfachmann Vasyl Lavny führt diese Natur&Ethnowanderreise so

beherzt, dass unsere Reisenden begeistert „transkarpatisiert“ aus den Waldkarpaten heimkehren!

PROGRAMM SA-SA

1. Tag: Zürich-Lviv, Lemberg

Linienflug Zürich-Wien-Lviv. Empfang

durch unseren Reiseleiter, Rundgang

in der grossartigen Altstadt von Lviv/

Lemberg/Lwow (UNESCO-Welterbe),

einst Hauptstadt des K&K Kronlandes

Galizien.

2. Tag: Transkarpatien, Mukachevo

Über den Veretsky-Pass zur Einlaufwanderung

in den Beskiden. In der

Tiefebene Transkarpatiens die farbige

Altstadt von Mukachevo mit

Synagoge und Siebenbürger Burg.

Nacht ebenda. 230 km.

3. Tag: Buchenurwald Uholka, zu

Gast in Nischnje Selischtsche

Wanderung im Uholka Reservat,

dem mit 8500ha grössten Buchenurwald

Europas (UNESCO-Welterbe).

Vasyl führt mit Begeisterung zu den

Wohlan: Hinauf zum Petros!

Details: www.gaea.ch

300-jährigen Baumriesen. Picknick

bei der imposanten Karstbrücke

und Panorama beim Aussichtspunkt

Tschur. Holzkirche Kolodne, CH-

Projekt und ukrainische Gastfreundschaft

bei Privat im Dorf Nischnje

Selischtsche. 175 km.

4. Tag: Holzkirchen, Reservat Kusij,

Mitte Europas

Besuch der Holzkirchen in Krajnykovo

und Vodyane (15Jh.). Wanderung

zum Falkenstein im Feucht-Urwald

des Kusji-Reservats, 1936 unter

Tschechischer Hoheit unter Schutz

gestellt. K&K-Denkmal bei der “Mitte

Europas“. Besuch im Büro der

Karpaten-Biosphären-Reservate.

Bummel in Rakhiv. 155 km.

5. Tag: Urwaldreservat Tschornohora,

Aufstieg zum Howerla

Tageswanderung auf den Howerla,

mit 2061m höchster Berg der Uk-

Bei den Huzulen © GAEA

raine. Anfahrt via Klause Howerla,

einst Drehscheibe einer gigantischen

Holzflösserei. Fichtenstände aus der

K&K-Zeit. Auf 1000m Buchen- und

Tannenurwald, ab 1600m Waldgrenze.

Vom Howerla majestätisches

Endlos-Panorama über die Waldkarpaten.

Rakhiv 75km.

6. Tag: Urwaldreservat Kewliew,

Aufstieg zum Petros

Per 4x4 den Keweliew-Fluss aufwärts.

Schmetterlingsparadies vor

Urwaldgemeinschaft mit Buchen,

Bergahorrn, Eschen, Bergulmen und

Tannen. Ab Sommeralp Schumneska

Aufstieg zum Petros, 2020m. Rakhiv.

65km.

7. Tag: Bei den Huzulen, Yasinja,

Iwano Frankivsk

Vasyl führt auf die Sommerweiden

desHirtenvolkesderHuzulen,welches

Brauchtum und einfaches Leben in

Wanderreise

• WANDERN: mittlere Kondition, 6

Touren à 2-6 h mit Auf- und Abstiegen,

max. 1000 Höhen-M.

• SIGHTS: die grossen, unberühr-te

Waldreservate, das Leben der Huzulen,

das Dorf Nischnje Selischtsche,

Holzkirchen aus dem 15. Jh.,

Lviv, Mukachevo, Iwano Frankivsk

• UNESCO-WELTERBE: Waldreservat

Uholka, Altstadt Lemberg

• GESPRÄCHE: in Rakhiv, in Nischnje

Selischtsche, sowie mit Huzulen.

Reisedaten, Preise: s. Preisliste.

Teilnehmer: min. 6, max. 12 Pers.

Inbegriffen: Linienflug mit AUSTRI-

AN AIRLINES via Wien nach Lviv

retour, Kleinbus. 3 N. in guten Stadthotels,

3 N. in Familienhotels, 1.N.

in einfachen Privat¬häusern in N.

Se-lischtsche (z.T. Holz-WC im Hof),

meist Vollpension. Eintritte etc.

Reiseleitung

Dr. Vasyl Lavny (Jg 1967) , Dozent

mit Lehrstuhl für Waldbau an der Uni

Lviv; Fachstudium in

Freiburg i.B. Ist im

steten Kontakt mit

der WSL in Birmensdorf/ZH.

Keiner kann

wie Vasyl die faszinierenden

Urwälder näher

bringen. Seine Begeisterung für

die Karpaten, seine Liebe für jeden

alten Baum berührt unsere Herzen.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Gradschaftig, nicht nur für Förster!

kleinen Holzhäusern erhalten hat.

Mittagessen da. Huzulen Kirche in

Yasinja, Abendstimmung in der Altstadt

Iwano Frankivsk. 140km.

8. Tag: Lviv/Lemberg, Zürich

Fahrt nach Liv/Lemberg. Etwas Freizeit

vor Rückflug via Wien nach Zürich.

130km.

Gastfreundschaft in Nischnje Selischte! Iwano Frankivsk: Potocki Kirche © GAEA

Ukraine

13


Altes und Neues Galizien zwischen Lemberg und Krakau

Lviv/Lemberg: Heiss begehrte und belebte Kulisse für Jungvermählte in Lviv/Lemberg: das Opernhaus © Foto: GAEA TOURS

Galizien, das von Legenden und Anekdoten umwobene K&K Kronland zwischen Lemberg und Krakau, war

stets begehrtes Reiseziel. Es galt als Symbol des friedlichen Nebeneinanders vieler Kulturen und Konfessionen

und war zugleich politischer Mythos einer Vielvölkerharmonie, welche von den Habsburger Kaiser gesichert

wurde. Jetzt, wo die einst stolzen Städte ihren grauverfallenen Mief nach der „Öffnung“ abstreifen und wieder

zu ihrem geschäftigen, farbigem Leben finden, ist es eine Freude, diese vielseitige Region zu bereisen.

Diese einmalige Kulturreise, von der Galizienspezialistin Dr. Judith Schifferle hervorragend geleitet, führt in

historischer Reihenfolge von Budapest via Lemberg nach Krakau. Journalisten Historiker, Künstler und Schriftsteller,

jeder mit seinem Blickwinkel, geben der Reise Vertiefung. Wir reisen per Zug von einem grossen K&K

Bahnhof zum nächsten. So bleibt Zeit das Erlebte setzen zu lassen und das Auge erwartungsvoll auf das

nächste Ziel zu richten!

PROGRAMM, FR-SA

1.-2. Tag: Zürich-Budapest-Lemberg

Nachtzug Zürich-Budapest. Stadtrundgang,

Einkehr in legendäres Pester Kaffeehaus.

Nachtzug nach Lviv.

3.-6. Tag: Lviv/Lemberg/Lwow

Reiches Lemberger Programm, u.a. mit

Orientierung um Rynok und Altstadt,

Wanderreise Südpolen

14

Gespräch mit Jurji Durkot, Journalist

für Die Zeit, FAZ, NZZ; Themenführung

mit dem jungen Autor Jurko Prochasko

durch die deutschen, jüdischen, armenischen

und russischen Stadtviertel,

die Oper und Lytschakowskyj Friedhof.

Die Schriftstellerin Natalka Sniadanko

spricht über die jungen ukrainischen

Literaten. Ausflug nach Zovkva, der

„idealen Renaissance-Stadt“.

Polens Südosten ist eine zauberhafte Folge von Städtchen, Schlösser,

Holzkirchen in grossen, weiten Landschaften der sanften Landschaft der

Beskiden-Karpaten. Diese wunderbar

zusammengestellte leichte Zubuch-

Wanderreise führt von Warschau

nach Zamosc, Przemysl, Wetlina, Dunajec

und Krakau. Jeder Tag ein Höhepunkt,

auch dank hervorragender

Leitung durch Pawel und Leszek.

1.-8. Tag: Warschau-Zamosc-Bieszczady

Hinflug. Von Warschau nach Sandomierz

mit Rhynok aus 14 Jh., Zamosc,

die perfekte Renaissance-Stadt,

UNESCO Welterbe, Schloss Krasiczyn

(Übernachtung), Przemysl, 3.grösste

Festung Europas, bis Wetlina. Wanderungen

im NP Roztocze und NP Bieszczady.

9.-14. Tag: Niedzica, Dunajec, Krakau

Gleichweiter mit Höhepunkten mit Schloss Niedzica (Übernachtung), Flossfahrt

auf dem Dunajec im NP Pieniny, Besuch in Salzmine Wieliczka und

Krakau, der Kulturhauptstadt Europas, UNESCO Welterbe. Wandern im NP

Ojcow. Rückflug Warschau-Zürich.

Ukraine - Polen - Ungarn

6.-8. Tag: Tschernivtzi/Czernowitz

Führung in Czernowitz, diesem „Klein

Wien“ oder „Jerusalem am Pruth“,

der Stadt der grossen deutschsprachigen

Literaten wie Rose Ausländer und

Paul Celan und mit mehr Buchhandlungen

als Bäckereien. Besuch im Atelier

des Malers Oleg Ljubkiwskij.

8.-9. Tag: Stanislau, Drohobych

Führung in Iwano-Frankiwsk/Stanislau,

der Stadt in der man Kosmopolit wurde

ohne das Haus zu verlassen, so oft

wechselte die Staatsangehörigkeit

wegen Grenzverschiebungen. Heute

greift eine junge Literaturszene dieses

reiche kulturelle Erbe auf. Wir treffen

die Lyrikerin Halyna Petrosanjak und

den Schriftsteller Taras Prochasko.

„Galizisch Pennsylvanien“ in Boryslaw.

Bruno Schulz Gedenken und Erdölfelder

in Drohobych.

10.-12. Tag: Krasiczyn, Przemysl

Ruhetag in Schloss und Parkanlage von

Krasiczyn/PL. Przemysl, Grenzstadt zur

Krakau: Sonnenspiel an Tuchhallen © GAEA

K u l t u r r e i s e

• SIGHTS: Die grossen Orte des

alten Galiziens in einer Reise

• UNESCO-WELTERBE: Altstadt

und Rhynok von Lviv/Lemberg,

Altstadt mit Wawel Schloss in

Krakau, Salzbergwerk Wieliczka

• GESPRÄCHE: mit Journalisten,

Literaten, Künstkern in UA+PL

• EXKLUSIV: vertiefende Reiseleitung

mit lokalen Persönlichkeiten

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: Min. 6, max. 10 Pers.

Inbegriffen: Bahnfahrten, Bustransfers,

gute Mittel- und Erstklasshotels,

gepflegte Halbpension.

Führungen mit Fachleuten,

Gespräche mit Journalisten, Wissenschaftlern

u. Schriftstellern

Konzert in Krakau.

R e i s e l e i t u n g

Judith Schifferle, (Jg 1978) , Dr.

des., Kulturwissenschaftlerin.

Seit

Studienzeit und

unzähligen Reisen

ist sie mit Wissen

und Herz mit dem

Kulturraum Galizien

verbunden. Ein

Glücksfall!

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Literatur: Puls der neuen Ukraine

Ukraine, wurde im I. Weltkrieg Bollwerk

gegen das Russische Reich und

wurde nach Antwerpen und Verdun

zur drittgrössten Festung Europas.

Nach Krakau.

13.-16. Tag: Königsstadt Krakau

Reiches Programm in Kraukau: Stadtrundgang

mit dem Archäologen und

Restaurator Leszek Krudysz durch

die schönste polnische Kulturstadt.

Zu sehen: der grösste mittelalterliche

Marktplatz mit Tuchhallen, die

Ma-rienkirche mit Veit Stoss-Altar,

dem Wawel, wo die polnischen Könige

begraben sind, die Jagiellonen

Uni-versität, das jüdische Viertel

Kazimierz. Besuch in Nowa Huta,

der Schwerindustriestadt in der die

sozialistische Utopie einer perfekten

Stadt erfüllt wurde. Besuch im Salzbergwerk

Wieliczka. Nachtzug nach

Wien, Tageszug nach Zürich.

Details: www.gaea.ch


Nordostpolen: Wisente zwischen Wasserwelten und Urwäldern

Frühmorgenstimmung im Nationalpark Biebrza: per Heissluftballon über die überfluteten Gemälde aus Wasser, Erde und Bäumen © Edi Day

Jeden Frühling ereignet sich im NP Biebrza ein einzigartiges Phänomen: grosse Regen- und Schmelzwasser

bilden im Südbecken des NP ein einzigartiges Gemälde aus Wasser, Erde und Bäumen. Gleichzeitig

erreichen tausende Zugvögel die riesigen Naturschutzgebiete Nordostpolens. Superlativ , der NP Bialowieza,

ein UNESCO Weltnaturerbe. Sein Urwald birgt Baumriesen so gross, dass sie die Namen der alten

polnischen Könige tragen.

Die beiden Zubuchwanderreisen unter fachkundiger Führung lassen die Jahreszeiten in den weiten

Wald- und Wasserwelten erleben. Es wird nach Wisenten, Elchen, Bibern und der Vogelwelt gepirscht,

in der Wasserwelt gepaddelt und entlang Blumenwiesen oder Herbstwäldern geradelt. Dazwischen

kulturelle Highlights und am Abend Einkehr in schöne Holzpensionen mit exquisiter Küche.

Wisente, grossmächtig © M. Bächler

Details: www.gaea.ch

Frühjahrsreise

Wasserwelten im Biebrza

8-tägige Reise in den NP Bialowieza

mit Pirschen zu Kranichen, Wiedhopfe,

Schwarzstörche und Biberburgen.

Vogel- und Tierexkursionen im NP

Narew, Biebrza und Wizna. Kulturelles

im Städtchen Tykocin. Geplant:

Winterzauber in Nordostpolen

Der Biebrza-Nationalpark, Europas grösstes Feuchtwiesen- und Sumpfgebiet

und der Bialowieza-Urwald, Weltkulturerbe und letzter grosser prähistorischer

Wald in Mitteleuropa,

bieten im Winter ideale Bedingungen

zum Beobachten von Wisenten, Elchen,

Biber, Spechten und Eulen. Unvergesslichen

Stimmungen in grosse

Winterlandschaft und warme Stuben

unserer Pension!

1.-4. Tag: Warschau, NP Biebrza

Hinflug. Von Warschau nach Bialystok.

Erkundungen zu Fuss im Nationalpark

Biebrza mit Reiseleiter (d) und Fachleuten

( e). Wir folgen den Tierspuren

entlang den dichten Waldrändern. Mit

Glück sehen wir Seidenschwanz und

Schneeeule, sicher Biber.

4.-8 Tag: NP Bialowieza!

Stadtbummel in Bialystok, wo Ludwik Zamenhof das Esperanto erfand.

Anleitung zum Fährtenlesen im Urwald

Bialowieza, zu Fuss zu den Rastplätzen

grösserer Tierherden (Rehe, Hirschen,

Elche, Wisenten...). Wir essen am Lagerfeuer

und machen eine Schlittenfahrt.

Exkursion im geschützten Teil

des Parks mit Fachmann (d). Köstlich

regionale Küche in der warmen Holzhauspension.

Nach Zürich.

Heissluft-Ballonflug über die Wasserwelt

des Biebrza-Südbeckens.

Urwaldriesen, NP Bialowieza © M. Bächler

Herbstreise

Goldene Zeiten im Urwald

Diese 8-tägige Reise zeigt die prächtigen

Farben der grossen Wälder. Die

Störche sind auf ihrem Flug nach

Süden, die Nebel schleichen über

die Wiesen. In den Seen des Suwalki

Parks spiegelt sich die goldene

Herbstsonne, aus dem Bialowieza-

Urwald dringt das Röhren der Hirsche.

Wenn das nicht eine Reise wert ist!

Detailprogramm: www.gaea.ch

Feldhase, scheu © M. Bächler

N a t u r r e i s e

• WANDERN, VELO, KANU: leichte

Strecken, 4-5 Std. Rad: Begleitauto

dabei. Kanu: leicht.

• SIGHTS: Naturbeobachtungen

in den grossen Weiten der National-

und Naturpärke Nordostpolens.

• UNESCO-WELTERBE: Nationalpark

Bialowieza, Warschau

Reisedaten, Preise: s. Preisliste.

Teilnehmer: min 4, max. 6 Pers.

Inbegriffen: Flug o. Zug nach

Warschau, Zug nach Bialystok,

Unterkunft in wunderbaren Pensionen,

meist Vollpension, Picknick,

köstliche Abendessen und, und...

R e i s e l e i t u n g

Pawel ist Dolmetscher

und Reiseleiter

kennt die

Region à fond, seit

Jahren. Dazu lokale

Parkexperten.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Der Wiedehopf, der W... © GAEA

Sonnentau, bissig © M. Bächler

Storch, majestätisch © M. Bächler

Kajak, leicht © M. Bächler

Elch, scheu © M. Bächler

Polen

15


Ostslowakei: Kosice, Karst und Karpatenkirchen

Die Holzkirchen der Ostslowakei sind wie jene in Rumänien, der Ukraine und Polen, Teil derselben alten Karpatenkultur © GAEA

Kosice/Kaschau – meinen die Bratislaver – führe ein graues Dornröschendasein. Weit gefehlt! Gerade

weil die Hauptstädter da seltenn hinreisen, wird der Fokus interessant. Was die Kulturstadt an Atmosphäre,

Sehenswürdigkeiten und gemütlichen Lokalen zu bieten ist schon eine Reise wert. Doch um

Kosice herum gibt es Kultur- und Naturschätze, die kaum einer besucht. Wir hingegen stellen diese mit

Begeisterung in das Zentrum dieser Reise.

Ab Kosice Wanderungen und Höhlenbesuche in den NP Slowakischen Karst, zum Kulturerbe der altösterreichischen

Zipser, auch in das UNESCO-Welterbe Städtchen Bardejov und von da zu den urigen

Holzkirchen um den Dukla-Pass sowie ins schräge Andy Wharhol Museum in Medzilaborce.

PROGRAMM, SA-SO

1. Tag: Zürich-Kosice, die Stadt

Flug via Wien nach Kosice. Empfang

durch unsere Reiseleiterin. Stadtführung

in Kosice.

2.-3.Tag: Im NP Karst, Aragoniten

Führung in der einzigen Aragoniten

Höhle Europas, weltweit gibt es 3!

Zu Fuss im Schlossgarten Betliar, um

die Burg Krasna Horka, im Städtchen

Roznava/Rosenau. Fachexkursion im

16

NP Slovak Karst und im ungar. NP

Aggtelek, zusammen ein UNESCO

Weltnaturerbe: Bootsfahrt in der

Tropfsteinhöhle Domica, Lehrpfad

der Naturfreunde im Aggtelek, Besuch

der Baradla Höhle bei Jesvafö.

4.Tag: Presov Synagoge, Zipsererbe

Tag der Kulturschatz-Superlative:

die Synagoge in Presov/Eperies, die

schönste im Land. Dann die Burg

Spissky Hrad/Zipser Burg (12. Jh.)

einer der grössten Burgkomplexe

Bärenbeobachtung in der Hohen Tatra

Die Hohe Tatra, das kleinste Hochgebirge der Welt, scheint uns Alpenländer

wie aus dem Bilderbuch: nur 50km lang, sanft hügelig bis alpin, mit wohlgeformten

Bergketten und tiefen

Seen. Doch darin leben 50 Braunbären

plus Wolf, Luchs, Steinbock und

Gams. Was für ein Glück, dass diese

Zubuchwanderreise von Dr. Marian

Janiga, renommierter Wissenschaftler

der Tatra und der schweizer Verhaltensbiologin

Claudia Kistler geführt

wird.

1.-9. Tag: Warschau-Zamosc-Bieszczady

Anreise per Bahn. Quartier in gemütlicher

Pension im NP Tatra. Wandern,

pirschen, beobachten, fotografieren

durch schöne Seitentäler, auf der Suche

nach Kostbarkeiten in Fauna, Flora und

der Vogelwelt, im speziell auch von Bären!

Ein kultureller Abstecher nach Kezmarok/Kesmark,

Levoca/Leutschau und

Spissky Hrad/Zipserburg runden die

Reise ab. Rückfahrt per Bahn.

Slowakei

Europas, das frühgotische Kirchlein

Heilige Jungfrau (13. Jh.) und Meister

Pavels Ensemble von 15 Altären

in Levoca/Leutschau, dem weltweit

höchst erhaltenen gotischen Altar.

Alle von den altösterreichischen Zipsern

erschaffen, alle UNESCO Weltkulturerbe,

alle in der Ostslowakei.

5.-6. Tag Bardejov Altstadt und die

Holzkirchen am Dukla Pass

Visionär, der historische Marktplatz

in der einstigen Königstadt Bardejov/

Bartfeld (UNESCO). Von hier Wanderungen

in den sanften Beskiden-Karpaten,

dem einstigen Lemkenland im

Dreiländereck SK/PL/UA. Kulturelle

Zeugen sind deren kostbaren Holzkirchen

(UNESCO). Wir besuchen

einige, auch Hervatov und die Boikenkirche

in Nizny Komarnik. Mahnmal

am Dukla-Pass: hier verloren im

II. Weltkrieg 140.000 Soldaten das

Leben. In Medzilaborce feiert man

Andy Warhol mit einem Museum.

7.-8. Tag: Unterwegs mit dem Abt

von Kosice und Jasov

Der junge, energische Dr. Martin

Strbak, Abt des Prämonstratenser

Ordens, ist auch in Weinfelden/TG

anzutreffen. Wir treffen ihn in Kosice

zu einem durchwegs weltlichen, humorvollen,

in jedem Fall hochspannenden

Gespräch und fahren mit

ihm nach Jasov zu Klosterbesuch.

Freizeit in Kosice. Tokay Degustation.

Ev. Theater Romathan. Rückflug.

K u l t u r r e i s e

• SIGHTS: Die grossen Orte und

Landschaften der Ostslowakei

• UNESCO: NP Karst+Aggtelek,

Zipserburg, Zehra, Pfarrkirche in

Levoca, Holzkirchen, Bardejov

• GESPRÄCHE: mit Martin Strbak

u. Vertretern von Volksgruppen.

• WANDERN: leicht, 2-5 h

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 6 max. 12 Pers.

Inbegriffen: Flug Austrian via

Wien nach Kosice rt., 7 Nächte in

guten Mittelklasshotels. Halbpension.

R e i s e l e i t u n g

Klára Dobrovicova (Jg 1952),

PhDr., Germanistin.

Lehrerin. Gerade

mit ihren ungar.

Wurzeln ist Klara

eine der besten

Vermittlerinnen

der Slowakei und

ihrer Volksgruppen.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Bardedjov, UNESCO Welterbe! Und keiner geht hin

Wandern im NP Slow. Karst © GAEA

Meister Pavels Figuren zählen zur Weltklasse

Drehscheibe: Kulturstadt Kosice/Kaschau © GAEA

Die Zipserburg von Podhradie gesehen

Details: www.gaea.ch


Bratislava - Kosice: Von Silberstädten und Karpatentiger

„Während des Lebens in Bystrica...“, lautet ein slowakischer Sprichwort, kommt man, um das Leben zu geniessen © A. Sukonkin/ dreamstime.com

Zweifelsohne sind es die Bergbaustädte, die Zipser Kulturgüter, die zahlreichen Burgen und die Holzkirchen,

welche das Karpatenland Slowakei zu einem unverwechselbaren, interessanten Reiseland machen.

Diese Baudenkmäler sind die Abfolge eines reichen, 1000-jährigen Kulturerbes, welches seit der

Unabhängigkeit 1993, zur Slowakei gehört. Die Freiheit mussten die Slowaken erdulden, möglich, dass

deshalb der „Karpatentiger“ wirtschaftlich so erfolgreich faucht - allerdings vor allem nur in und um

Bratislava.

Auf unserer Kultur- und Studienreise durch die grossen Orte der Slowakei, beleuchten wir die Vergangenheit

und Gegenwart des Landes. Wir reden mit einem Historiker, einer Soziologin und einem Abt,

wollen erfahren, was die Slowaken ausmacht, wie sie ihr Land und ihre Zukunft sehen.

PROGRAMM, SA-SO

1. Tag: Komarno, Banska Stiavnica

Flug Zürich-Wien. Empfang durch

unsere Reiseleiterin. Nach Komarno

an der Donau, Stadt mit ungar. Uni

und Mehrheitsbevölkerung. Auftaktgespräch

mit einem Historiker. Nacht

in Banska Stiavnica.

Slowakei Selbstfahrereise

Details: www.gaea.ch

2.-3 Tag: Kulturerbe Bergbaustädte

Banska Stiavnica, Banska Bystrica,

Kremnic

Führung durch die „Silberstadt“

Banska Stiavnica. Die Silbermine

zeigt, wie Mineure zu arbeiten hatten.

Dann doch lieber Kaffee&Kuchen mit

einem Schmuckkünstler. Die Hronseker

Holzkirche zählt 1‘100 Sitzplätze,

Ob von Wien, Bratislava, Kosice oder Budapest: ab jedem Ort kanns losgehen,

in die schönen Städte und grossen Karpatenlandschaften der Slowakei.

Schönste Jahreszeiten: Mai

und Oktober, auch weil dann fast

niemand unterwegs ist. Easy driving

entlang der schönen Weges „bless

you“, tolle Stadtführungen, gute

Kleinhotels, kleine Schmankerln in

netten Beisserln!

Route „Silberstädte der Slowakei“

Ins stimmige Banska Stiavnica, UNESCO Welterbe, tolle Pension, Silbermine

- wandern, baden, einkehren. Nach Banska Bystrica, die kleine Grosstadt:

shoppen, sitzen, schauen. In Kremnica Münzprägeanstalt und Kirchenburg.

Spania Dolina für dolce far niente. Bratislava, die Tonangebende zum

Schluss. Sicher 8 Tage!

Route „Slowakei Ost“

In erhabenen Karpaten, zu Gemächlichkeit

des Lebens, Fleiss in Haus und

Kirche und warmer Gastig, Kosice &

Bardejov, Holzkirchen & Warhol, Karst

& Höhlen, Tokay & Strudel, Zipser &

Meister Pavol. Klar, 8 Tage schon!

Route „Burgen und Tatra“

Wandern in der Mala Fatra und Hohen Tatra, K&K auf der Burg Ostrov,

flössern auf dem Dunajec, übernachten in Schlössern und gemütlichen

Pensionen. Bratislava: Schluss, Punkt. Klar, 8 Tage!

das waren noch Zeiten! Rundgang

in Banska Bystrica und da auch Freizeit.

In Kremnica, der „Goldenen“,

Führung durch die Prägeanstalt; seit

1328 im „business“. Schlackenbergwanderung

mit Freiherr Wilhelm

Fuhrherr im ursprünglich Bergbaudorf

Spania Dolina. Gespräch mit einer

Soziologin über die Slowakische

Gesellschaft in Banska Bystrica.

4. Tag: Aragoniten, Kosice, Jasov

Entlang der Hron durch die Niedere

Tatra. Einmalig die Aragonitenhöhle,

eigenwillig die gotische Kirche

in Stitnik. Schlender durch Roznava/

Rosenau. Führung durch Kosice Altstadt

und dem einmaligen Ensemble

um die gotische Elisabethenkirche

mit Dr. Martin Strbak, Prämonstratenser

Abt von Kosice und Jasov.

Fahrt zu „seinem“ Kloster in Jasov.

Freier Abend in Kosice.

6. Tag: Presov; grosses Zipser Erbe

Synagoge in Presov, Zipser Burg/

Spissky Hrad, Kirchlein in Zehra und

Spisska Kapitula mit der Martinskirche,

sodann welthöchster Holzaltar

von Meister Pavol in der Jakobskirche

in Levoca. Gespräch mit einem

Karpatendeutschen in Kezmarok.

7. Tag: Dunajec, Hohe Tatra, Schloss!

Freilichtmuseum Stara L’ubovna.

Flossfahrt auf Dunajec, Grenzfluss zu

Polen im NP Pieniny, Blick auf Schloss

Niedzica. Karthäuserkloster Cerveny.

Der Hohen Tatra, dem „kleinsten

Gebirge der Welt“ entlang. Nacht im

Schloss Liptovsky Hradok!

K u l t u r r e i s e

• SIGHTS: Die grossen Kulturstädte

und Kunstschätze des Landes

in einer Reise

• UNESCO: Banska Stivavnica,

Holzkirche Hronsek, Aaragonitenhöhle

Ochtinska. das Zipser-

Ensemble, Meister Pavol Altar in

Levoca.

• GESPRÄCHE: mit Historiker in

Komarrno, Soziologin in Banska

Bystrica, mit Abt Dr. Martin

Strbak in Kosice, mit Vertreter

der Karpatendeutschen in Kezmarok.

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 6 max. 12 Pers.

Inbegriffen: Flug Austrian Zürich-

Wien rt. 7 in guten Hotels an

Alt-stadtlage, 1 Nacht in Schloss,

Halbpension, Eintritte etc.

R e i s e l e i t u n g

Klára Dobrovicova (Jg 1952),

PhDr., Germanistin.

Lehrerin. Gerade

mit ihren ungar.

Wurzeln ist Klara

eine der besten

Vermittlerinnen der

Slowakei und ihrer

Volksgruppen.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Grosse Stimme, die Bratislaver Oper

8.-9. Tag: Trencin, Bratislava

Tatra und Fatra bis Trencin. Stadtbummel

mit Synagoge in der trendy

Altstadt unterhalb Burg. Zeit für Bratislava,

Puls des Landes! Stadtführung,

Aufstieg zur Burg, das jüdische

Viertel, die Oper. Zeit für Eigenentdeckungen

und Shopping. Abschlussessen,

gegen 20 Uhr. Rückflug ab

Wien.

Komarno: der Husare gibt Ton an am Rathaus

Slowakei

17


Selbstfahrerreisen durch Bulgarien, Bsp. Rhodopen

Träumen und ausspannen in der Zauberwelt der Rhodopen; im Grase liegend hört man die Flötenklänge von Orpheus © Foto: Daniela Nakova

Die sanfte Bergwelt der Rhodopen war schon immer ein geschichtsträchtiges Reisegebiet: die Thraker

kamen und die Griechen, natürlich die Römer, die Byzantiner, die Türken und sowieso die Bulgaren. Die

würden dieses kleine Paradies für nichts auf der Welt hergeben. Wo Dionysos, Spartakus, Orpheus und

Eurydike sich wohlfühlten, werden auch Sie sich begeistern!

1993 zeigte mir Dancho die Rhodopen das erste Mal. Viel hat sich seither verändert, nicht aber die

Zauberwelt, die Gastfreundschaft, die Küche, die Unternehmungen. Neu sind die Strassen und kleinen

Familienhotels. „BB“, bitte Buchen: Selbstfahren „à la mode du GAEA TOURS“, mit privaten Stadtführungen,

Dorfanschluss und warmer Gastfreundschaft. Weitere Vorschlage im petto!

PROGRAMM, SA-SO

1. Tag: Sofia, Plovdiv

Indiv. Anreise nach Sofia. Per Mietauto

nach Plovdiv. Hotel in Altstadtlage.

2. Tag: Batschkovo, Tschepelare

Private Führung durch die herrliche

Altstadt von Plovdiv. Eigenbesuch

im schönen Kloster Batschkovo. GPS

Geübte werden die Brücken von

Ercüpria finden. Ausgang in Tschepelare.

3. Tag: Zauberwelt Rhodopen

Ob Sie heute mit einem Guide zur

Schäferei wandern, die Lilien von

Progled suchen oder ins Bergdorf

Wanderreise Rhodopi-Rila-Pirin

1.-3. Tag: Sredna Gora, Batschkovo

Indiv. Anreise nach Sofia. Empfang

durch ausgezeichnete Wanderleiterin.

Ab Kovprivschtiza durch reiche Laubwälder

und Magerwiesen des Sredna

Gora Gebirges. Plovdiv, du Schöne!

Stille im Kloster Batschkovo.

B2

Bulgarien

Eine der schönsten Wanderungen

in Bulgarien ist die Begehung des

Rila Gebirges. Mittendrin liegt ein

traumhaftes Hochplateau mit 7 Seen,

die Ribni Ezera oder die „Augen des

Gebirges“. Diese Zubuchwanderreise

führt so gekonnt von einem Höhepunkt

zum andern, wir hätten‘s nicht

besser erfinden können!

4.-7.Tag: Rhodopen, Pirin

Superlativ für Naturliebhaber: die Felsenbrücken von Ercüpria, die kleinen

Bergdörfer, Schiroka Laka, Blumenwiesen, Orcideenfelder, Trigrad Schlucht,

Essen bei Einheimischen, hochalpines

Pirin Gebirge, Bansko mit Ikonenmalschule.

4.-7.Tag: Rila: Gebirge und Kloster

3 Tage in diesem schönen Gebirge. Besuch

im schönsten aller bulgarischen

Klöster. Nach Sofia.

Kulturgenuss in Plovdiv © Daniela Nakova

Stille oder Rummel im Kloster Rila

Momtschilovzi fahren, sie haben die

Wahl der Qual.

4. Tag: Schiroka Laka

Geführter Rundgang in Schiroka

Laka, sehr interessant. Ausflug nach

Gella, oh Wanderherz! Aufenthalt

beliebig verlängerbar.

5.-9. Tag: Kovatschevitza!

Wen‘s weiterzieht besucht die Trigradschlucht

und die Jagodinski

Peschtara. Tabakfelder, türkische

Dörfer bis Goce Deltschev. Abzweiger

nach Kovateschitza nicht verpassen.

Dort, am Ende der Welt, liegt

das wohl schönste Dorf Bulgariens,

urchig und aus anderer Zeit. Zu Gast

bei Privat oder im schönen Kleinhotel.

In Bansko Iknonenmalschule. in

Sofia spannende Stadtführung (1N.).

Indiv. Heimreise.

Selbstfahrerreise

• SIGHTS: Die schönsten historischen

Orte zwischen Plovdiv und

Bansko

• EXKLUSIV: 3 Stadtführungen,

stimmige Unterkünfte in persönl.

Hotels, 2 Essen bei Bulgaren

• UNESCO-WELTERBE: Altstadt

Plovdiv, Kloster Rila

• VERLÄNGERUNG: empfohlen

in Kovatschevitza und Schiroka

Laka!

Reisedaten: Jeden Samstag!

Teilnehmerzahl: ab 2 Personen.

Inbegriffen: 8 Tage Mietwagen

Kat. A., 8 N. in guten Mittelklasshotels

in Altstadtlage oder in

Dorfpensionen in lokalem Baustil,

Zimmer/Frühstück mit DU/WC, 1

N. Plovdiv, 1 N. Tschepelare, 2 N.

Schiroka Laka, 3 N. Kovatschevitza,

1 N. Sofia. 3 (Stadt) Führungen,

2 Mahlzeiten in bulg. Familien,

deutschsprachige Reiseassistenz,

Reiseunterlagen.

Die Einkehr ins savoire vivre à la bulgare...

...heisst Zusammensitzen und... © Knuth Bry

...Köstlichkeiten der Gastgeberin geniessen...

... die Mystères der bulgar. Stimmen hören....

...das Grosse im Kleinen entdecken. © K. Bry

Details: www.gaea.ch


Thrakien: goldene Zeiten zwischen Plovdiv und Velico Tarnovo

Prächtige Häuser aus der bulgarischen Wiedergeburtszeit in der Altstadt Polovdiv, wer möchte da nicht wohnen! © Annemarie Steiner

Der Klassiker unserer Reisepalette führt in die 7‘000 jährige Vergangenheit auf Bulgariens Boden. Lange

nur als Geheimtipp unter Freunden der Antike und Byzanz gehandelt, begeistert der reiche Kulturraum

zwischen Balkan und Rhodopen heute auch Kunst- und Architekturinteresstierte. Im Herzland Bulgariens

feierten schon die Thraker in grossen Städten und Palästen ihre Feste, für die sie kunstvollste Goldgefässe

fertigten. Griechen, Römer, Bulgaren, Byzantiner, Türken folgten. Dazwischen entstand das I.

und das II. Bulgarische Reich und endlich, seit 1908, das moderne Bulgarien.

Unter der hervorragenden Führung unseres Reiseleiters, ein Kenner der Antike, Türöffner zu geheimen

Orten und Liebhaber der Literatur, wird diese Reise zwischen Perperikons Aussichten und Plovdivs Boulevardcafés

auch für Geschichtsmuffel ein Erlebnis!

PROGRAMM, SA-SO

1. Tag: Zürich, Sofia

In Sofia. Empfang durch unseren Reiseleiter.

Stadtführung mit Alexander

Nevski Kathedrale. 20 km.

2. Tag: Plovdiv, du Schöne!

Grandiose Altstadt mit prächtigen

Häusern der bulg. Wiedergeburtszeit,

Amphitheater, Danov Haus,

Gallerie of Fine Arts. 150 km.

Nein, wir werden kein Badeferienanbieter und schon gar nicht der grossen

Orte. Die abwechslungsreiche Schwarzmeer Küste Bulgariens hat jedoch

mit Nessebar, Sozopol, Varna, Baltschik kulturelle Tops sowie im Süden mit

der Strandscha eine Kostbarkeit einmaliger

Güte. Im Biosphären Reservat

Strandscha mit Eichenwäldern, Flussläufen,

kleinen Badebuchten und einem

kaukasisch-mediterranen Klima

sind Entdecker gebeten, neben Badehosen,

auch gute Schuhe, Kamera,

Vogel- und Pflanzenbestimmungsbuch

einzupacken. Dann kanns losgehen,

tagelang, am besten im Mai-

Juni, Sept.-Okt.

Schwarzmeer Strandscha

Anfahrt am besten per Mietauto ab

Burgas. Wir empfehlen ein kleines Familienhotel

am Rande der Strandscha.

Von da Entdeckungen zu Fuss zu den

blühenden Blumenwiesen voller Orchideen,

Lilien, Gräserarten, in die

Eichenwälder voller Vogel- und Schildkrötenarten.

Am Abend Konzert mit

Nachtigallen. Zivilisationsabstecher

nach Sozopol, Burgas und Nessebar.

Rufen Sie uns an!

Details: www.gaea.ch

Perperikon: 7000 Jahre bewohnt

Schwarzmeer: Strandscha Badeferien

3. Tag: Perperikon! Thraker, Römer

Sensationell: die Felsenstadt Perperikon,

vom 6.Jh. v. Chr. bis 14. Jh. n.

Chr. bewohnt! Die Thraker bauten

sie auf 10‘000m2 aus, mit Tempelpalast,

Dionysos-Krypta mit Sarkophagen.

265 km.

4. Tag: Starosel, Kazanlak und

Rosenöl

Starosels thrakische Grabstätte, erst

im Jahr 2000 entdeckt, ist in voller

Pracht erhalten; so das weltberühmte

Grab von Kazanlak. Dazwischen

Damaszenerrosen und Rosenöl-Herstellung.

130 km.

5. Tag: Schipka, Etara, Trjavna

Über den Schipka „Freiheits-Pass“.

Stimmung im Städtchen Trjavna.

Empfang durch Ludmil Scheschev,

Leiter des Holzschnitzer- und Partnerort-Projekt

mit Brienz. Bulg.

Volksmusik. 75 km.

6. Tag: Drjanovo, Veliko Tarnovo

Kloster Drjanovo, Drehscheibe des

bulg. Freiheitskampfs unter Vasil Levski

gegen die Osmanen. Veliko Tarnovo,

Hauptstadt des II. Bulg. Reichs,

wie Konstantinopel „golden und

ruhmreich“. 90 km

7. Tag: Arbanssi, Preobaschenski

Festung Zaravetz. Wanderung zum

farbigen Kloster Preobachenski.

Phantastische Kirchen in Arbanassi.

8. Tag: Trojan, Sofia

Manastir Trojanski mit Fresken der

Samokover Meister. In Kovprischtiza

stolze Häuser aus der Wiedergeburtszeit.

In Sofia Gespräch mit einer

Journalistin. 295 km.

K u l t u r r e i s e

• SIGHTS: Die grossen Orte der

Thraker und die der Bulgaren

wie Plovdiv, Veliko Tarnovo und

die Klöster

• GESPRÄCHE: mit Journalistin,

und Stadtpolitiker

• UNESCO: Thraker Grab in Kazanlak,

Altstadt Plovdiv, Kirche

Bojana in Sofia

• MUSIK: Bulg. Volksmusik

Reisedaten, Preise: s. Preisliste

Teilnehmer: min 6 max. 12 Pers.

Inbegriffen: Flug Swiss Zürich-

Sofia, 8 N in guten Hotels, Eintritte

etc. etc.

R e i s e l e i t u n g

Stojan Bogdanov (Jg 1955),

stud. Kunsthistoriker

und Reiseleiter,

war lange

in Zürich tätig.

Er ist ausgezeichneter

Moderator

der Geschichte

und gewiefter

Gesprächspartner.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Thraker Goldschatz in Sofia © Foto: GAEA

9. Tag: Sofia: Goldschatz und Bojana

Besuch der weltberühmten Ausstellung

„Das Gold der Thraker“ und

der Kirche Bojana mit einmaligen

Fresken (13. Jh.). Nach Zürich.

Die Thrakergrabstätte von Kazanak UNESCO

Kloster Trojan: Spiritualität und Widerstand

Bulgarien B3


Mazedonien: Völkergemeinschaft zwischen Ohrid und Skopje

Das Wandern in den Sarbergen zeigt neue Perspektiven © Janis Zinniker

Das kleine Mazedonien trägt einen grossen Namen. Seine Erde war Wiege von Philipp II., Vater jenes

berühmten Alexander des Grossen, welcher sich aufmachte, den Osten zu erobern. Mut und Wendigkeit

sind dem Volke bis heute eigen. So haben sich die orthodoxen Mazedonier fern vom Jugoslawienkrieg

friedlich und per demokratischen Beschluss unabhängig gemacht und leben trotz einiger

Scharmützel, im Alltag friedlich mit der islamisch- albanischen Minderheit.

Auf dieser aussergewöhnlichen GAEA TOURS-Reise führt zwischen Skopje und Ohrid in die Berglandschaften

Westmazedoniens. Wir sind zu Gast im Derwisch Kloster Arabati Baba Teke, in mazedonischen

und albanischen Bergdörfern und im Kloster Sveti Naum.

PROGRAMM SA-SA

1. Tag: Zürich, Skopje

Flug Zürich-Ljubliana-Skopje. Empfang

durch unseren Reiseleiter. Altstadtführung

in Skopje mit Festung

Kale, Daut-Pascha-Hamam, Karawanserei

Karsumli, Mutter Theresa

Denkmal, Goldstrasse.

2. Tag: Matka Tal, Tetovo, Baba Teke

Im Biosphärenreservat Matka Tal

gibt es 84 Schmetterlingsarten,

Aufstieg zum Kloster Sv. Nikola. In

Tetovo Besuch der einmaligen Sharena

Moschee. Gespräch mit dem

Imam des spirituellen Bektaschi Ordens

im Derwisch Kloster Arabati

Baba Teke.

3.-5. Tag: NP Mavrovo, Kloster Bigorski,

albanische und mazedonische

Bergdörfer

Wanderung im NP Mavrovo. Ge-

Selbstfahrerreise Mazedonien

Die kleine Republik Mazedonien, stets im Schatten von irgendwem, verdient

Fokus und Besuch. Hier soll man nicht nur nach Skopje und Ohrid

hasten, sondern einkehren bei warmherzigen

Menschen in urchigen Berglandschaften.

Orientierung einfach,

auch mal herzhaft radebrechend.

Beste Reisezeit: zur Mandelblüte im

März bis lange in den Oktober hinein.

Übrigens köstlich: die Baklava

und Weine!

Route Mazedonien „á la GAEA TOURS“

Start in Skopje mit Privatführung durch die stimmige Altstadt mit Bazar und

Goldgasse (2, 3 sensationelle Boutiquen). In Tetovo zur Moschee und Teke,

im Kloster Bigorski übernachten. Vevtschani vor Privatführung in Ohrid. Heilige

Quellen vor Nacht im Klosterhotel Sv. Naum. Über den Livada-Pass zum

Prespa-See. Vogel und Naturfreunde

beobachten Pelikane im Ezerani Reservat

und buchen Extratag für Fahrt zur

Golem Grad Insel (DER Geheimtipp,

nur für Schlangenerprobte). Einkehr

in Brajcino. In Prilep die Festung König

Markos. Zu Fuss zum „hängenden“

Kloster Preobaschenie. Der Rückflug

nach 8 Tagen viel zu früh und Osogovski

noch gar nicht besucht!

B4

Mazedonien

spräch mit Mönch des Kloster Bigorski,

ausgebildet auf Berg Athos. Zu

Gast in einem albanischen Bergdorf

in den Sar-Bergen. Sie werden begeistert

sein. Auf der Sommerreise

nehmen wir am 12.7. an der „Hochzeit

von Galicnik“ teil. Wanderung

und zu Gast im Jablanica Gebirge.

Gespräch bei einem Gläschen Hausgebrannten

mit dem Poppen in

Vevtschani.

6. Tag: Ohrid - du Verheissungsvolle!

Unter Byzanz machten die Mönche

Naum und Kliment Ohrid zum Zentrum

der slawischen Literatur und

Kunst! Diese Grösse der Stadt ist

bis heute spürbar. Nun werden gar

nach Originalplänen Kirchen auf alten

Grundrissen nachgebaut. Ganz

Ohrid ein lebendiges Museum.

Auch stimmige Strassencafés und

Boutiquen in den Altstadtgassen

gehören dazu. Wir ziehen uns in die

Stille des schönen Klosterhotels Sveti

Naum am Ohrid See zurück.

7. Tag: Auf, zum Piz Magaro!

Das Gebirge des NP Galitschika

trennt den Ohrid- vom Prespa-

See. Der Gang ab Pass zum Gipfel

(2‘254m) lohnt mit fantastischer

Aussicht bis weit nach Griechenland

und Albanien. Der Erzengel im

Kirchlein Sv. Gjorgj segnet den Tag.

Nacht in Prilep.

8. Tag: Kloster von Preobascheni

Fussmarsch zum hängendem

Preobascheni, einem der schönsten

Klöster Mazedoniens – ein Geheimtipp!

Nach Skopje, Rückflug.

Wanderreise

• UNESCO- WELTERBE: Ohrid!

• SIGHTS: Skopje Altstadt, Sharena

Moschee in Tetovo, Klöster

Bigorski + Preobascheni, Kirchlein

Sv. Georgj, Aussicht vom Piz

Magaro

• GESPRÄCHE: mit dem Imam im

Derwischkloster Arabati Baba

Teke, im Kloster Bigorski, mit

Poppen von Vevtschani

• EXKLUSIV: zu Gast in alban. und

mazed. Bergdörfern

• WANDERN: leicht, max. 5 Std.

Reisedaten, Preise: s. Preisliste.

Teilnehmer: Min. 4, max. 10 Pers

Inbegriffen: Flug mit Adria Airways

Zürich-Ljubliana-Skopje rt.

Flugtaxen. Kleinbus. 2 N. in Mittelklasshotel,

4 N. in Privathäusern o.

Pensionen, Du/WC auf Etage. 1 N.

im Erstklasshotel Sv. Naum. Meist

Vollpension.

R e i s e l e i t u n g

Mano Stavrevski (Jg 1952), lic.

oec. dipl. Reiseleiter

und ein Mittler zwischen

Volks- und

Religionsgemeinschaften.

Er war u.a.

Dolmetscher für die

KFOR in Bosnien.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Arabati Baba Teke bei Tetovo © Joze Scavnicar

Auf dem Piz Magaro © Foto: Janis Zinniker

Treffen mit Imam in der Teke © Janis Zinniker

Details: www.gaea.ch


Mythos Mazedonien zwischen Ohrid und Thessaloniki

Man sagt, die Kirche Sveti Jovan Kaneo schwebt über dem Ohridsee © Carly Gloge/ iStockphoto.com

Ohrid, Heraclea, Vergina, Thessaloniki, Stationen dieser Reise, waren Herzstück des Königreiches Philipps

II, Mazedonier durch und durch und Vater Alexander des Grossen. Die Römer nahmen es sich auf

der „Via Egnatia“ zwischen Durres und Konstantinopel. Byzanz brachte Hochblüte und Slawisierung,

selbst die Goldene Pforte aus Istanbul änderte nichts: der Mythos Mazedonien bleibt ungebrochen, bis

heute.

Unsre Lieblingsreise auf dem Balkan spürt dem Mythos „Mazedonien“ nach. In Gesprächen mit Fachleuten

hören wir Meinungen, was es mit Namen und Flagge des 1991 unabhängig gewordenen Mazedonien

auf sich hat. Vor allem aber besuchen wir die antiken Kultstätte und Goldschätze, die byzantinischen

Klöster und Festungen und freuen uns am Leben der Städte und der Ruhe der Berge zwischen

den mazedonischen Seen und der griechischen Ägäis.

PROGRAMM, SA-SO

1.-2. Tag: Zürich, Osogovski, Skopje

Flug Zürich-Ljubliana-Skopje. Empfang

durch unseren Reiseleiter. Zeit

und Nacht im Kloster Osogovski.

Wanderung in den umliegenden

Wäldern. In Skopie Altstadtführung

mit Festung. Gespräch mit Historiker

zum Kulturraum Mazedonien.

3. Tag: Tetovo: Sharena, Baba Teke

Tetovo, heimliche Hautstadt der

mazedonischen Albaner, überrascht

mit der bunten Sharena-Moschee.

Gespräch mit dem Imam des spirituellen

Bektaschi Ordens im Derwisch

Kloster Arabati Baba Teke (14.Jh.).

4. Tag: Ohrid, Perle von Byzanz

Grossartig: Ohrid, einst Zentrum

slawischer Kunst unter Byzanz

(UNESCO). Stadtführung zur Festung

Zar Samuils und den berühmtesten

Kirchen wie der Sv.Bogorodica, der

frühchristliche Basilika Plaosnik und

der Sv. Kaneo. Blendend, die Stimmung

in Altstadt und an „Ohridhäusern“.

Klosterhotel Sveti Naum.

Details: www.gaea.ch

5. Tag: Bergdorf Brajcino

Der Engel im Kirchlein von Kurbino

ist eine Rarität. Ausspannen im abgelegenen

Bergdorf Brajcino im NP

Pelister, einem Projekt der Pro Natura!

Warme Gastfreundschaft bei

Privat.

6. Tag: Heraklea, Vergina

Der antiken „Via Egnatia“ folgend

zum Rundgang im quirligen Bitola.

In Heraklea Mosaike der Römer und

Byzanz. Darunter liegt die Stadt König

Philipps II. Grenzübertritt. Das

Philipp-Grab in Vergina enthielt den

goldenen Larnax mit dem Stern von

Vergina als Grabbeilage. Sensationell,

UNESCO-Welterbe. Fachführung.

7.-8. Tag: Vergina, Thessaloniki

Leichte Wanderung zu den Palastruinen

von Philip II. im nahen Pieria-

Gebirge. Stadtführung in „buzzling

Saloniki“, das Leben geht weiter!

Weisser Turm, Kastro Viertel, Freizeit.

Am Tag 8. Optional, öffentl. Ausflüge

nach Chalikidiki, Umfahrung von

Berg Athos mit Boot, Busfahrt zu

den Metora Klöstern oder nach Kavala

und Philippi.

9. Tag: Thessaloniki, Zürich

Gespräch mit Archäologieexpertin

und Führung mit ihr durch das

herausragende Antiken Museum

von Saloniki. Einmalig die Schätze,

Slawenalphabet von Kyril+Methodi © GAEA

wunderbar ausgestellt. Griechische

Küche zum Abschied. Rückflug nach

Zürich.

K u l t u r r e i s e

• UNESCO- WELTERBE: Ohrid,

Vergina Grabstätte Philipp II.

• SIGHTS: Skopje Altstadt, Sharena

Moschee und Baba Teke in

Tetovo, Ohrid und Sv. Naum am

Ohrid See, Bergdorf Braicino Heraklea,

Vergina, Thessaloniki

• GESPRÄCHE: mit Historiker in

Skopje, dem Imam im Derwischkloster

Arabati Baba Teke, einer

Archäologieexpertin in Saloniki

• SPEZIAL: zu Gast in Brajcino, Pro

Natura Projekt..

Reisedaten, Preise: s. Preisliste.

Teilnehmer: Min. 6, max. 12 Pers.

Inbegriffen: Flug mit Adria Airways

Zürich-Ljubliana-Skopje,

ab Saloniki retour, 7 N. in Mittelklasshotels

an Altstadtlage, 1 N. in

Privathäusern in Brajcino, Du/WC

auf Etage. Halbpension.

R e i s e l e i t u n g

Mano Stavrevski (Jg 1952), lic.

oec. dipl. Reiseleiter

und ein Mittler zwischen

Volks- und

Religionsgemeinschaften.

Er war u.a.

Dolmetscher für die

KFOR in Bosnien.

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Kloster Osogovski mit Aussicht © Foto: GAEA Blendend: die Ohridhäuser © Foto: GAEA

Heraklea mit Philipp II. Stadt darunter

Thessaloniki, gar nicht antik! © Foto: GAEA

Bootsfährtli zu den Sv. Naum Quellen

Vergina: goldener Larnax mit Vergina Sonne

Mazedonien B5


Alpenwandern zwischen Albanien und Kosovo

In Thethi: der donnernde Bergfluss Shale führt das Gletscherwasser aus dem Radohimesch und Jezerces Massiv © Foto: GAEA

Spätestens wenn die Fähre in Komani abgefahren ist und sich die Felswände der Drinischlucht im

türkisblauen Wasser spiegeln, hat man alle Sorgen hinter sich gelassen. Fasziniert schaut man um jede

Kurve, fiebert erwartungsvoll den nächsten Tagen entgegen. Doch es kommt noch schöner: Das Valbona

Tal eröffnet erstmals den Blick auf das faszinierend Albanische Alpenmassiv mit steil aufragenden

Gipfeln, wilden Flussläufen und viel unbekannter Flora.

Es braucht ein Schuss Abenteuergeist, gute Kondition und Trittsicherheit, wer auf dieser Zubuchwanderreise

dabei sein will. Dann warten gut geführte, unvergessliche Touren in einer abgeschlossenen

Welt zwischen dem Kosovo und Thethi auf Sie, inkl. den legendären Passübergang vom Valbona Tal

nach Thethi, +/- 1150 m, 8 h. Einfache, saubere Unterkünfte, urchige, warmherzige Gastfreundschaft,

wandern mit Tagesdrucksack.

PROGRAMM SA-FR

1. Tag: Zürich-Tirana, Shkodra

Indiv. Anreise nach Tirana. Empfang

durch einen erfahrenen, deutschrechenden

Reiseleiter. Rundgang und

Nacht in Shkodra.

2. Tag: Fähre durch Drini-Schlucht

Wunderbare Fährfahrt, erst noch mit

rassigem Kapitän! So beschwingt

geht’s nach Prizren und weiter nach

Pec im Kosovo.

3.-5. Tag: Wandern im Kosovo

Herrliche Wanderung durch die

Wandern und baden in Albanien Süd

Beruhigen Sie Ihre Nachbarn: Sie müssen ihr Essen nicht selbst mitnehmen!

Was die albanische Küche an Köstlichem

bietet, selbst dort wo Albaner

selten hinkommen, ist nur eine der

Überraschungen, wenn Sie auf Hirten-

und Waldpfaden wandern. Einfach,

naturbelassen, wie das Leben hier.

Diese gut geführte, leicht-mittlere

Zubuchwanderreise in kleiner Gruppe

macht Sie mit den Sehenswürdigkeiten

des Südens bekannt.

1.-7. Tag: Apollonia-Butrint

Indiv. Anreise nach Tirana. Führung.

Nach Apollonia, Butrint usw. Dazwischen

um den Llorga Pass, wandern,

zum Berg Cika (1‘600m), durch

Schluchten, Zitrus- und Olivenhaine

sowie von Weiler zu Weiler. Abends

baden im Meer.

8.-14. Tag: Gjirokaster-Berat-Kruja

Besuch in Gjirokastar, Berat sowie

Skanderbeg Museum in Kruja. Mit

Förster Wanderung durch den Kiefernwald

im NP Hotova. Am Abend Einkehr

im Dorf. 1, 2 Gläschen Raki werdens

schon werden. Schöner Ausklang der

Reise, indiv. Heimreise.

B6

Albanien - Kosovo

Rrugova-Schlucht und zu Gletscherseen.

Aufstieg zum Hajla (2‘400m).

Kloster Decani. Nach Albanien.

6.-7. Tag: Valbona-Thethi

Entspannungswandern durch Weidegebiet,

Einkehr bei einer Schäferfamilie.

Einmal mehr: die Grösse des

Menschen zeigt sich nicht im Haben.

Seit Jahrhunderten schon geht man

über den Valbona-Pass (1‘966m)

nach Thethi in die andere Talschaft.

Grosse Aussichten.

8.-9. Tag: Thethi, Pass Qafa e Pejes

Rundgang durch das Dorf mit traditionellen

Häusern und schöner Kirche.

Übernachtung in Guesthouse in

Mehrbettzimmern, SAC Stimmung

Wer ist da alles unterwegs? © GAEA

Wanderreise

• SIGHTS: Die schwer zugängliche,

selten bereiste Welt der Albanischen

Alpen, Fährfahrt durch

die Drin Schlucht, Besuche von

kleinen und grossen Sehenswürdigkeiten

der Region. Die Städte

Tirana, Kruja und Shkodra.

• SPEZIAL: 3 Tage im Kosovo mit

Besteigung des Hajla, Passübergang

zw. Valbona und Thethi, B!

Einkehr bei Einheimischen.

• WANDERN: mittelschwer, 4-9

Std. /Tag, Aufstiege max. 1150

hm. Trittsicher. Tagesrucksack.

Reisedaten, Preise: s. Preisliste.

Teilnehmer: Min. 6 max.12 Pers.

Inbegriffen: Alle Transfers und

Führungen ab Tirana, 6 N. in einfachen

Hotels im DZ mit Du/WC, 7

N. in familiengeführten Guesthouses,

Mehrbettzimmer mit DU/WC

auf Etage. 12 Tage Vollpension,

meist mit Lunchpicknicks,

R e i s e l e i t u n g

Marin (Jg 1984), der vielseitige,

gut deutschsprechende Marin

kennt sowohl den Süden wie den

Norden Albaniens ausgezeichnet

und freut sich auf Zubuchung!

Mehr: www.gaea.ch/Reiseleiter

Im Valbona Tal © GAEA

kommt auf. Mit schönster Aussicht

wird der Aufstieg auf den Pass Qafa

e Peje (1900m) belohnt.

10.-12. Tag: Alp Denell, Nderlysa

Unberührte Landschaft, Gastfreundschaft

und Berglandleben im kleinen

Kaprea-Tal.

12.-14.Tag: Thore Pass, Boga-Tal

Leichtes Wandern über den Thore

Pass: Packtiere tragen das Gepäck.

Auf Schäferpfaden zum Boga-Tal. In

Tirana Programm. Indiv. Heimreise.

Mehrbettzimmer im Guesthouse Thethi

Durch die Drini Schlucht © GAEA Begegnung im Bogo Tal © GAEA

Details: www.gaea.ch


Selbstfahrerreisen durch Albanien

Apollonia: selbstverständlich haben die Kulturvölker keinen Stop vor Albaniens Grenzen gemacht, so wie die Reisenden heute! © Foto: GAEA

Mag sein, dass es interessantere Länder in Europa gibt, welche mit Kulturgüter aller Arten aufwarten

können. Gerade aber das Protzen ist nicht der Albaner Ding. Sie sind lebensfrohe, offene Menschen, die

ihre Freiheit nach viel zu langen Jahren unter einer unvorstellbaren Diktatur in vollen Zügen geniessen.

Der Bruch mit der Vergangenheit ist in Albanien wie in keinem unserer Reiseländer zu spüren. Es ist

gerade diese daraus hervorgehende Dynamik, welche Albanien als Reiseland so attraktiv macht. Kommt

dazu dass die Albaner ein lustig Völklein sind, die Lebensgenuss vor Rappenspalterei stellen. Sie pflegen

eine überaus gute Küche, spritzige Weine und vor allem eine grosszügige Gastfreundschaft, die jeden

Westler erblassen lässt. Wir finden es ist Zeit, da hinzugehen!

Bei uns mit Führungen wo’s immer geht, guten Hotels oder stilvollen Guesthouses. Einkehr auch Privat.

Unser Tipp: besuchen Sie die Stadtmärkte. Als Frau erhält man rasch mal eine Blume, als Mann ein

Lächeln.

PROGRAMM, SA-SA

1. Tag: Tirana

Indiv. Anreise nach Tirana. Pickup

durch Stadtführer, Entgegennahme

des Mietautos. Es geht zum Rundgang.

Zwischen Moscheen und Kir-

Albanien massgeschneidert

chen, buzzling Tirana. Abend im Serail

essen oder in der trendy Bar ein

Häppchen picken?

2. Tag: Apollonia, Vlore

Via Elbasan nach Fier. Abstecher zum

Kloster Ardenica oder Schwumm in

Gerne stellen wir für Sie und Ihren Freundes- oder Interessenskreis eine geführte

Albanienreise nach Ihren Wünschen

zusammen. Wir haben einen

Historiker und einen Archäologen zur

Hand, beide erfahrene, gut deutschsprechende

Reiseleiter. Sie nennen

uns Themen und Reisedauer und los

geht’s!

Albanien Classic 8 Tage

Reiseroute wie Selbstfahrereise mit

punktueller Themenvertiefung, sowie

für Gruppen mit „Türen öffnen“, die

Individualreisenden leider verschlossen

bleiben. Themen können Antike oder

Byzanz sein, auch Naturbeobachtungen

und Wanderungen in den südlichen Naturreservaten.

Albanien-Mazedonien, 8 Tage

Eine Reiseroute die den Kultur- und

Naturraum Ohrid- und Prespa See zwischen

Albanien und der Republik Mazedonien

verbindet. Schöne Landschaften

auf z.T. einsamen Pfaden, natürlich

mit Ohrid!

Albaniens Alpen, 3-8 Tage

Thethi oder das Valbona Tal können nur (oder Gott sei Dank) mit 4 x 4 Autos

oder kräftigen Kleinbussen angefahren werden. Individualreisende fahren

mit unserem erprobten Driver und Geländewagen entweder ins Valbona Tal

oder nach Thethi. Mit Wanderungen sind 8 Tage schnell gefüllt.

Details: www.gaea.ch

der Llagune Karavastase. Tages-ziel

ist Apollonia, die immerhin wichtigste

römische Stadt an der Via Egnatia

(7.Jh.v.Chr.). Wo lebten all die 60’000

Einwohner? In Flora gutes Hotel und

bestes Restaurant, wie wir finden.

3. Tag: Riviera, Saranda

Die neue Küstenstrasse ist ein Muss.

Auf dem Llogorase Pass beim Imker

Honig kaufen. In Himara in der Festung

nach Illyrern Ausschau halten

oder am Strand Fische essen. In Saranda

unbedingt zur Burg: Blick auf

Korfu bei feiner Küche.

4. Tag: Butrint, UNESCO Welterbe

Führung durch die antike Festungsstadt

Butrint; von Thrakern gebaut,

von Römern erweitert, von Normannen

und Venezianer dominiert, von

Franzosen und Türken kontrolliert.

Gutes Hotel in Saranda.

5. Tag: Gjirokastra, UNESCO Welterbe

Gjirokastra, gilt neben Berat als

schönste Stadt Albaniens. Jedes der

berühmten Gjirokastra Häuser war

zugleich eine Festung, sehr durchdachte

Bauweise. Privatführung.

Nacht in Guesthouse im Stil der

Stadt.

6. Tag: Berat, UNESCO Welterbe

Wenn die Strasse fertig ist, auf der

schönen Inlandroute via Fier nach

Berat. Privatführung durch die Stadt

der tausend Fenster. Unbedingt zum

Markt. Guesthouse im Stil.

Selbstfahrerreise

• SIGHTS: Die schönen Routen

und vielseitigen Landschaften

zwischen Bergen und Küste.

• EXKLUSIV: Privatführungen in Tirana,

Butrint, Gjirokastra, Behrat,

Durres, Skandebag Museum. Zu

Gast bei albanischen Familie.

• UNESCO-WELTERBE: Butrint,

Gjirokastra, Behrat.

• VERLÄNGERUNG: überall, speziell

empfohlen in Saranda.

Reisedaten: Jeden Samstag!

Teilnehmerzahl: ab 2 Personen.

Inbegriffen: 7 Tage Mietwagen

Kat. A. 7 Nächte in guten Hotels o.

gepflegten Pensionen, 2x Zimmer/

Frühstück mit DU/WC, Stadt- oder

Sightführungen, 1-2 Mahlzeiten

bei Albanern. englisch-sprachige

Reiseassistenz, Strassenkarte.

Antike und ganz viel Junges © GAEA

Küche vom Feinsten, wir wissen wo! © GAEA

Berat: viel Leben in alten Gemäuern © GAEA

Der schöne Himara Strand © Daniel Ursprung

7. Tag: Durres

Nach Durres, Start der Via Egnatia

für die Römer. Führung zum Amphitheater

und Antikenmuseum. Keine

Langeweile in der Freizeit. Gutes Hotel,

viele Restaurants.

8. Tag: Skanderbeg!, Zürich

Man soll Albanien nicht verlassen

ohne nicht das Museum für den

Strategen und Nationalhelden Skandebeg

besucht zu haben. Führung.

Zum Airport, indiv. Rückreise.

Albanien B7


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Details: www.gaea.ch

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