BF.REFLEX Ausgabe 10/12 downloaden - Bergmann & Franz

bergmann.franz.de

BF.REFLEX Ausgabe 10/12 downloaden - Bergmann & Franz

Flexibilität, Farben und Reflexe.

Von Markus Ehrig-Holzapfel.

Wie heizt eigentlich die

Bundesregierung?

Im Öko-Bauch des Reichstags.

Ein Loblied auf Lebensretter.

Und über Ego-isten und Anoden.

Der DiREkte Blick in

eine impuLsgeladene

Vergangenheit.

Die BF-Firmenzeitungen.

10.2012 Für die Branche – Engagiert. Unverblümt. Subjektiv.

Das hat bei BF tradition

Wir erfinden uns

immer wieder neu.


Flexibilität, Farben

und Reflexe.

Von Markus

Ehrig-Holzapfel.

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TITEL

10.2012 Für die Branche – Engagiert. Unverblümt. Subjektiv.

Das hat bei BF Tradition

Wir erfi nden uns

immer wieder neu.

Flexibilität, Farben und Refl exe.

Von Markus Ehrig-Holzapfel.

Wie heizt eigentlich die

Bundesregierung?

Im Öko-Bauch des Reichstags.

Ein Loblied auf Lebensretter.

Und über EGO-isten und Anoden.

Der DIREKTe Blick in

eine IMPULSgeladene

Vergangenheit.

Die BF-Firmenzeitungen.

BRANCHENgEFLüSTER

Wie heizt eigentlich

die Bundesregierung?

Im Öko-Bauch

des Reichstags.

Flexibilität, Farben

und Reflexe.

Von Markus Ehrig-

Holzapfel

Damit Sie mitreden können 3

REPoRTAgE

So heizt die Bundesregierung 6

PRoDUKTEMPFEHLUNgEN

Lebensretter, Ego-isten + Anoden 9

FLASHBACK

Die BF-Firmenzeitungen 10

gEWINNSPIEL

Testen Sie Ihr Fachwissen 11

4

Ein Loblied auf

Lebensretter.

Und über Ego-isten

und Anoden.

IMPRESSUM

Herausgeber

Bergmann & Franz

Nachf. gmbH & Co. Kg

Lützowstraße 74

10785 Berlin-Tiergarten

Postfach 30 13 20

10721 Berlin

Ansprechpartner

Andreas Wünsche

Telefon (030) 26 08-17 24

a.wuensche@bfgruppe.de

V. i. s. d. p.

gesa Doerfer

Realisation

Team Bose gmbH

www.teambose.de

Redaktionsschluss

26.09.2012

gedruckt auf galaxi Keramik

Der DiREkte Blick

in eine impuLsgeladene

Vergangenheit.

Die BF-Firmenzeitungen.

© Bergmann & Franz

Nachf. gmbH & Co. Kg

Alle Rechte vorbehalten. Kein

Teil dieser Zeitschrift darf ohne

schriftliche genehmigung veröffent

licht oder verbreitet werden.


LESERBRIEFE

BRANCHENgEFLüSTER

Ihre Meinung zählt… Was Sie wissen sollten, um mitreden

zu können.

… ab der nächsten Ausgabe.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung. Wir

legen Wert darauf, auch wenn Sie kritisch

ist. Sie können uns auch gerne

Beiträge zu unserem Branchengeflüster

zusenden, gerne witzig, gerne mit

Fotos.

Wir freuen uns auf viele Zuschriften.

Leserbriefe@bfgruppe.de

Die Redaktion der BF.REFLEx behält

sich vor, Leserbriefe zu kürzen,

zu kommentieren oder nicht abzu-

drucken.

Nachtigall, ick hör dir

tropfen: Ist es ein Zufall,

dass die neue Beschriftung

der Nupnau-LkW

doch sehr an den Auftritt

der G.u.t. Gruppe

erinnert. Wird dort etwa

optisch vorbereitet, was

geschäftlich geplant ist?

übrigens, g.U.T. ist ein

Ableger der gC-gruppe.

Wir sind gespannt.

Nicht alles, was fliest, fließt auch: Anscheinend hat das

Fliesenzentrum in Berlin erkannt, dass zum Sanitärhandel

etwas mehr dazu gehört als Fliesen-Know-how. Sie scheinen

sich in Berlin von der Sanitärbranche zu verabschieden.

Die Branche munkelt, dass das Fliesenzentrum Berlin

sämtliche sanitärmitarbeiter entlassen hat.

pssst… Da tut sich was: Anscheinend ist der Hersteller der

Mikro-KWK-Anlage WhisperGen mit dem Vertrieb über Versorgungsunternehmen

(in unseren Breiten exklusiv über

die GAsAG) nicht zufrieden. Im süddeutschen Raum wird

neuerdings mit dem Großhandel Richter + Frenzel zusammengearbeitet.

Wir sind gespannt, ob diese Strategie Signalcharakter

hat und auch auf Berlin und Brandenburg

ausgeweitet wird. im sinne der Dreistufigkeit wäre es sehr

wünschenswert.

Dünnbrettbohrer? ikea macht jetzt in solarzellen. In großbritannien

bietet das schwedische Möbelhaus in Zusammenarbeit

mit dem chinesischen Hersteller Hanergy jetzt

testweise Dünnschicht-Solarmodule an. Wenn sich dieses

Modell bewährt, wird es auf wohl auf andere Länder ausgeweitet.

unser Namensvorschlag für das Rundum-sorglospaket:

» Billy sun Bäng «

Frischer Wind: Emco Bad hat mit michael kleber einen

neuen geschäftsführer eingesetzt. Kleber, ein ausgewiesener

Kenner der Sanitärbranche, übernimmt ab sofort die

Leitung des Unternehmens aus Lingen im Emsland. Mit ihm

strebt man ein verstärktes Engagement im objektbereich

an. Darüber hinaus soll auf dem internationalen Markt die

Position stabilisiert und weiter ausgebaut werden. Wir wünschen

viel Erfolg.

insolvenz: Es hat wieder ein Traditionsunternehmen erwischt.

Der Heizkesselhersteller paul künzel GmbH & Co. kG

hat Insolvenz angemeldet. Das mehr als 100-jährige Unternehmen

aus Prisdorf hat es trotz großer Anstrengungen und

guter Auftragslage nicht geschafft, den Hebel umzulegen.

sehr bedauerlich.

3


4

ARTIKEL

markus Ehrig-Holzapfel über

FLExIBILITäT,

FARBEN

UND REFLExE.

Unternehmen, die sich auf Dauer erfolgreich behaupten

wollen, müssen flexibel und kreativ sein. Nur dann sind sie

in der Lage, angemessen auf die sich ständig verändernden

Märkte, Kundenwünsche und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

zu reagieren. Wer sich stattdessen in Strukturkonservatismus

übt, ist in Krisenzeiten schnell gezwungen,

auf Anforderungen von außen zu reagieren. Das erzeugt

Druck und schränkt die Handlungsfreiheit ein. Nicht umsonst

besagt eine alte Marketingweisheit, Veränderungen in

Unternehmen – seien sie nun struktureller, finanzieller oder

marketingtechnischer Natur – in guten Zeiten umzusetzen.

Wir haben gute Zeiten. Auch wenn sich die Konjunktur 2012

insgesamt nicht ganz so positiv entwickelt hat, wie Anfang

des Jahres noch prognostiziert. Doch die Einbußen betreffen

vornehmlich das internationale geschäft. Die deutsche

Binnenkonjunktur entwickelt sich nach wie vor gut, was vor

allem dem Aufwind in der Baubranche zu verdanken ist. Eng

damit verbunden, profitiert auch unsere Branche von diesem

Trend. Laut einer Umfrage der gesellschaft für Konsumforschung

(gfK) sind außerdem die Verbraucher zur Zeit

eher konsumfreudig. Viele planen trotz – oder vielleicht auch

wegen – der europäischen Schuldenkrise in den kommenden

Monaten größere Anschaffungen. Für uns bedeutet das,

der Markt wächst und das Unternehmen Bergmann & Franz

steht gut da.

Unsere fast 140-jährigen Unternehmensgeschichte zeigt,

dass BF das Prinzip » Wandel « immer beherzigt hat. Natürlich

wurde auch unser Unternehmen hin und wieder von

historischen Ereignissen überrollt und zu Veränderungen

gedrängt, wie beispielsweise nach der Wende. Mein Bestreben

ist es aber, Zukunft und Wachstum des Unternehmens

aktiv zu gestalten. Und das bedeutet, das Unternehmen kontinuierlich

zu verändern und Entwicklungen voranzutreiben.

Eigentlich entwickeln wir uns – von Ihnen meist unbemerkt

– täglich weiter. Mit dieser ersten Ausgabe unserer neuen

Firmenzeitschrift » Reflex « möchte ich nun den Startschuss

für einen Wandel geben, der für alle sichtbar ist.

BF bekennt Farbe.

Farben lösen unbewusste Assoziationen aus, die auch im

Marketing genutzt werden. Mit seiner Firmenfarbe vermittelt

ein Unternehmen Botschaften. Unser Markt ist in Farben

aufgeteilt, die für jeweils andere Unternehmen stehen.

Und jeder weiß, wer gemeint ist, wenn von den » Blauen «,

den » grünen « oder den » Rot-gelben « gesprochen wird.

Prägend für unser bisheriges Erscheinungsbild war die

Farbe Blau. Sie steht für Seriosität, Stabilität, und Vertrauenswürdigkeit.

Mit diesen Werten identifizieren wir uns und

darauf sind wir stolz. Doch wir sind noch viel mehr als nur

blau. Zum Beispiel grün: grün ist die Farbe der Hoffnung

und steht auch für Wachstum und Wohlstand. oder rot: Rot

ist die Leidenschaft, mit der wir bei der Sache sind. oder

gelb: Es symbolisiert unsere Kreativität und Fantasie. Und

wir sind auch violett, denn es verbindet die Stabilität von

Blau und die Energie von Rot. Und weil Sachlichkeit über allem

steht, sind wir genauso grau. BF ist vielfältig, deshalb

erheben wir Anspruch auf alle Attribute und jede andere

Farbe am Markt. In unserem Herzen werden wir immer » die

Blauen « bleiben. Deshalb geben wir unsere blaue Identität

auch nicht auf, sondern reichern sie mit weiteren Farben an.

Diese neue Farbigkeit symbolisiert die Flexibilität unseres

Unternehmens und weist auf die Vielfalt unseres Angebotes

sowie den gestaltungsreichtum hin, der damit einhergeht.

Was das bedeutet, das können Sie seit Anfang des Monats

zum Beispiel auf unseren LKWs sehen.


BF lässt die Cloud sprechen.

Wir haben beschlossen, in Zukunft auf einen Claim zu verzichten.

Jeder, der schon mal einen Claim für sein Unternehmen

gesucht hat, weiß um die Schwierigkeit, sich auf

den einen » guten grund « festzulegen, der als zentrales

Leistungsversprechen kommuniziert werden soll.

In der Vergangenheit gab es immer einen zentralen Leitsatz,

der für das Leistungsversprechen unseres Unternehmens

stand. Seit den Siebzigern war das der Satz: »Himmlische

Bäder haben eine irdische Adresse. « Im Jahr 2005 machten

wir daraus » In Marken unterwegs. In Bädern zu Hause.«

Vor drei Jahren schließlich kreierten wir den Satz, der

Bergmann & Franz bisher am besten repräsentierte: » Das

Bad. Die Wärme. Die Fliese. Komplett. « Heute, Ende 2012,

finde ich, dass ein Satz nicht mehr ausreicht, um zu beschreiben,

wofür BF alles steht. Unser Unternehmen ist so

vielfältig, so wandelbar, so flexibel und vielschichtig, dass

ich uns nicht länger auf einen einzigen Satz reduzieren

möchte. Deshalb setzen wir in Zukunft auf die Cloud. In der

Computersprache bezeichnet dieser Begriff eine Datenwolke,

in der Informationen gespeichert und nach Bedarf abgerufen

werden können. In unserer Cloud sammeln wir Begriffe,

die für BF bezeichnend sind. Wie eine echte Wolke ist die

Cloud in ihrer Form und auch ihrem Inhalt nach veränderbar.

Vor allem aber macht sie unsere Kommunikation variabel.

Das heißt nicht, dass unsere Claims keine gültigkeit mehr

hätten. Sie sind immer noch wahr, ebenso wie alle Begriffe

in unserer Cloud. Mit ihnen kommunizieren wir in Zukunft

so wie wir handeln: Schnell und flexibel, auf Zielgruppen

und Situationen zugeschnitten. Denn so ist BF und das wird

durch die Cloud transportiert.

Mit diesen beiden grundsätzlichen Veränderungen im Coporate

Design von BF ist der grundstock für weitere Veränderungen

gelegt. Es wird sich optisch einiges verändern bei

uns, Sie dürfen also gespannt sein.

BF schreibt Branchengeschichte.

Da Sie nun die erste Ausgabe der neuen BF.REFLEx in den

Händen halten, fragen Sie sich wahrscheinlich: Was hat das

zu bedeuten? Und was ist aus der guten alten BF.IMPULS geworden?

über viele Jahre hinweg war sie für uns ein adäquates

Kommunikationsmittel, mit dem wir unseren Beitrag zur

Verständigung innerhalb des dreistufigen Vertriebsweges

leisten wollten. Der Name war Programm, wir konnten uns

mit ihm identifizieren: Es gab in der Vergangenheit viele gute

Impulse, die Bergmann & Franz zu dem gemacht haben, was

es heute ist. Von innen und von außen. Daran wird sich – hoffentlich

– nichts ändern. Deshalb haben wir die BF.IMPULS

auch nicht gänzlich aufs Altenteil verschoben. Vielmehr wird

sie in der neuen BF.REFLEx aufgehen.

Sind Sie bereit für die BF.REFLEx? Dann wünsche ich Ihnen

viel Spaß damit und hoffe, dass unser neues Medium Ihre

Zustimmung findet.

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6

REPoRTAgE

» DEm DEutsCHEN VOLkE «

MIT gUTEM BEISPIEL VoRAN:

DER ÖKo-REICHSTAg.

Wie heizt eigentlich die Bundesregierung?

Energie zu sparen, ist das gebot der

Stunde. Die Bundesregierung fordert

und fördert energieeffizientes Bauen

und Sanieren, wobei Heizungen eine

tragende Rolle zukommt. Doch wie

hält sie es eigentlich bei sich zu Hause

damit, zum Beispiel im Reichstag?

Wir haben nachgeschaut und mussten

uns dafür bis zu 300 Meter tief unter

den monumentalen Bau wühlen.

© Deutscher Bundestag / Julia Nowak-Katz

Das Reichstagsgebäude entstand zwischen 1884 und 1894

nach Plänen des Frankfurter Architekten Paul Wallot. An

dem massiven Quaderbau im Stil der Renaissance mit seiner

damals hochmodernen Kuppel aus Stahl und glas schieden

sich die geister. Viele mochten das Nebeneinander verschiedener

Stilrichtungen nicht. Kaiser Wilhelm II. bezeichnete

es gar als » gipfel der geschmacklosigkeit «. Nichts zu meckern

gab es aber an der Haustechnik, die auf dem allerneuesten

Stand war: mit einem eigenen Kraftwerk für die

Stromversorgung, einer zentralen Heizungssteuerung mit

Temperaturfühlern, elektrischen Ventilatoren, Toiletten mit

Wasserspülung und vielem anderen mehr.

planung eines ökologischen musterbetriebes.

Als Norman Foster den Reichstag zwischen 1994 und 1999

umbaute, wurde der Haustechnik erneut große Aufmerksamkeit

gewidmet. Sie sollte ein ökologisch nachhaltiges

Heiz- und Energiesystem enthalten, das weitgehend auf


Erneuerbare Energien setzt. Mit Investitionskosten von rund

40 Mio. DM entstand der Energieverbund im Spreebogen,

zu dem neben dem Reichstag auch die umliegenden Parlamentsgebäude

gehören: das Jakob-Kaiser-Haus, das

Paul-Löbe-Haus, das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus sowie

die Betriebskindertagesstätte des Deutschen Bundestages.

Dass sich die hohen Anfangsinvestitionen erst auf lange

Sicht bezahlt machen würden, war von Anfang an klar. Doch

in Kyoto hatten sich die führenden Industrienationen gerade

auf verbindliche Zielwerte für die Reduzierung des Co 2 -

Ausstoßes geeinigt. Da wollte der Bund mit gutem Beispiel

voran gehen.

Die umsetzung des Energiekonzeptes.

Um die einzelnen gebäude des Energieverbundes autark zu

halten, wurde eine dezentrale Energieerzeugung beschlossen.

Sie wird durch insgesamt acht BHKW gewährleistet, die

stromgeführt arbeiten und über ein zentrales Energiemanagement

die miteinander verbundenen Heizungsanlagen

aller gebäude versorgen. Die Energiezentrale des Reichstagsgebäudes

befindet sich im Keller, unter einem der Türme.

Hier erzeugen vier Dieselmotoren, die mit Biodiesel auf

der Basis von Rapsöl betrieben werden, Strom. Die Wärme

aus den Motoren und ihren Abgasen, die aufwendig gereinigt

werden, reicht für die Mindestwärmeversorgung der gebäude

aus. Für die Spitzenlastversorgung stehen außerdem vier

Heißwasserkessel zur Verfügung. Sie könnten bei einem

Ausfall der Motoren auch die vollständige Wärmeversorgung

übernehmen. Im Sommer wird der Wärmeüberschuss

aus dem BHKW-Betrieb zum Antrieb von drei Absorptionskältemaschinen

verwendet.

unterirdisch: Aquifer-Wärme- und kältespeicher.

Wer die Besonderheit des ökologischen Energiekonzeptes

für Reichstag & Co. verstehen will, muss aber tiefer gehen –

bis in 300 Meter Tiefe, um genau zu sein. Hier, in den porösen

gesteinsschichten vor dem Reichstag, befinden sich

nämlich Langzeitspeicher für warmes und kaltes Wasser–

so genannte Aquifer. Sie sind nach allen Seiten mit wasserundurchlässigen

Tonschichten abgedichtet und speichern

die überschüssige Wärme, die weder zum Heizen noch zum

Antrieb einer Absorptionskältemaschine benötigt wird. Dazu

pumpt man zunächst das in dem porösen gestein eingelagerte

Wasser nach oben. Es hat ca. 20 °C und wird über Wärmetauscher

im Keller des Reichstags mit der überschusswärme

aufgeheizt. über eine zweite Bohrung gelangt es mit

maximal 60 °C wieder zurück in 300 m Tiefe, wo es in das

gestein verpresst wird und auf ca. 55 °C abkühlt. Mit dieser

Temperatur pumpt man es in der nächsten Heizsaison wieder

nach oben, wo es direkt in das Heizwassersystem eingespeist

werden kann.

ähnlich funktioniert auch das Kältereservoir in 50 Metern

Tiefe. Die im Winter über Wärmetauscher an das grundwasser

abgegebene Umweltkälte wird hier gespeichert, im

Sommer nach oben gepumpt und mit max. 6 °C in Kühldecken

eingespeist.

Die Aquiferspeicher vor dem Reichstag waren die ersten

in ganz Deutschland. ob das Konzept in größerem Umfang

Schule machen wird, bleibt allerdings zu bezweifeln. Denn

derart günstige geologische Bedingungen wie vor dem

Reichstag findet man nicht überall.

© Deutscher Bundestag / Stephan Erfurt

© Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde

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unweigerlich Leckagen im Speicher.

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Seit Jahren haben sich die Einhandmischer mit Ringhebel von

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Nachwuchs bekommen. gleich vier neue Einhandmischer-

Modelle (EHM) und ein Brauseset ergänzen das Angebot:

Waschtisch- und Spültisch-EHM mit hohem, schwenkbarem

Auslauf, Spültisch-EHM mit gussauslauf – auch als Niederdruck-

Version, und das 75-cm-Brauseset mit 3-Strahl-Handbrause, das

Sie als Renovierungsset in den alten Bohrlöchern befestigen können.

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10

FLASHBACK

BF IM SPIEgEL

SEINER FIRMEN-

ZEITSCHRIFTEN.

Direkt – impuls – Reflex

Wissen Sie noch, was Sie im Februar

1995 gemacht haben? Nein? Ist ja auch

lange her. Trotzdem, was damals bei

Bergmann & Franz los war, können wir

ganz genau sagen. Wir haben es sozusagen

schwarz auf weiß: In diesem

Monat erschien die erste Ausgabe der

BF-Firmenzeitung » direkt «.

BF wendet sich » direkt « an kunden und mitarbeiter.

Newsletter als Marketinginstrument zur Kundenbindung

und Marktforschung sind heute allgegenwärtig. 1995 war

man davon noch weit entfernt. Und so mäandert die Bezeichnung

der » direkt « auch noch etwas unentschlossen

zwischen Monatsinfo und Informationsblatt hin und her. Sei’s

drum, die damaligen geschäftsführer Wolfgang P. Hoffmann

und Berndt Höltge hatten die Zeichen der Zeit erkannt und

früher als viele Andere auf die vertrauensbildende Wirkung

einer regelmäßig erscheinenden Firmenzeitung gesetzt.

Verantwortlicher Redakteur war Dirk Scheuner.

über jede Ausgabe wachte das BF-Maskottchen » Buffi « –

der kleine Luxus-Waschbär in der goldenen Badewanne. Auf

erst vier, später acht Seiten wurden neue Produkte vorgestellt,

brancheninterne Ereignisse besprochen und Neuigkeiten

aus dem Hause BF verkündet. Und zu verkünden gab

es viel, denn in diesen ersten Jahren nach der Maueröffnung

bewegte sich BF quasi in alle Richtungen. Hauptthema der

ersten Ausgabe war die bevorstehende Eröffnung des Logistikzentrums

in Blumberg. Ein Meilenstein in der Entwicklung

von BF, der entsprechend groß gefeiert wurde. Die Anstrengungen

des Festkomitees konnte der » direkt «-Leser in

den folgenden Ausgaben verfolgen. Sogar die für die Feier

gebuchten Künstler wurden vorgestellt: Solvig und Hans, die

geige. Verdammt lange her, kann man da nur sagen.

2001 wurde die » direkt « eingestellt.

BF sendet regelmäßig impulse an die Branche aus.

» Ein Unternehmen muss alle fünf Jahre auf den Prüfstand,

damit es auf veränderte Marktbedingungen reagieren

kann.«, schrieb Markus Ehrig-Holzapfel in seinem Vorwort

zur ersten Ausgabe der BF.IMPULS. Das war im März 2007.

Und BF machte gerade große innere und äußere Veränderungen

durch, um seine Position am Markt auszubauen.

2011.01

BF impuls

Gute Nachrichten aus dem Hause Bergmann&Franz

In der Welt zu Hause. Und jetzt auch in Berlin: KOHLER.

Überzeugen Sie sich selbst: in unserem neuen KOHLER-Showroom.

HEIzUng

David und goliath im Heizungsbereich: Über ein kleines gerät, das es mit Mehrfamilienhäusern

aufnimmt.

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Das neueste aus dem Tagina-Forschungslabor: Konkav-konvexes Mosaik.

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Wie Sie sich auch ohne Brille den nötigen Durchblick, Überblick und Weitblick verschaffen,

erfahren Sie auf Seite 7.

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2012.02

BF IMPULS

Gute Nachrichten aus dem Hause Bergmann&Franz

Warum Sie auch als Heizungsfachmann nicht an der

neuen Trinkwasserverordnung vorbeikommen:

Korrekte Heizungsbefüllung und Wohnungsstationen.

SANITÄR

Wenn’s im Badezimmer auch mal rund gehen soll,

empfehlen wir die neuen Wannenlinien von GKI.

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BF-INTERN

Endlich da: die BF- App fürs iPhone.

Endlich weg: die Scheu vorm Onlineshopping.

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Der Berliner Fachhandel und die Firma Elsner wurden in

die BF-gruppe integriert, die Aufteilung in Sparten gab dem

Unternehmen im Inneren eine neue Struktur, die wiederum

den Vertrieb unterstützen sollte, und der BF-Branchentreff

wurde eingeführt.

Parallel zu den Veränderungen im Inneren zeigte sich BF

auch äußerlich verwandelt: mit einem modernisierten Außenauftritt

und neuen Kommunikationsmaßnahmen. Was

lag näher, als in dieser Situation auch das Medium » BF-

Zeitung « wieder zu beleben? Und so haben wir Sie in den

letzten 6 ½ Jahren Monat für Monat über neue Entwicklungen

auf dem Markt und im Hause BF auf dem Laufenden gehalten.

Damit wollten wir auch klar machen, dass bei allem

Veränderungswillen eines für uns unantastbar bleibt: unsere

Zusammenarbeit im Dreistufigen Vertriebsweg.

BF vertraut für die Zukunft auf seine guten Reflexe.

Schneller, höher, weiter – das gilt nicht nur im Sport, sondern

auch für die Wirtschaft. Schnellere Produktlebenszyklen,

höhere Kosten, die höhere gewinne erfordern, die Notwendigkeit,

seinen Aktionsradius ständig zu erweitern – wir

alle müssen mit ständig steigenden Anforderungen umgehen.

BF tut es einmal mehr mit Veränderungen, die sich in

den kommenden Wochen und Monaten mehr oder weniger

sichtbar vollziehen werden. Die erste haben Sie gerade vor

Augen: unsere neue Firmenzeitung BF.REFLEx.

Doch warum Reflex? Um in Zukunft gut und sicher dazustehen,

sind wir darauf angewiesen, starke Reflexe zu haben.

Sie ermöglichen uns, auf Irritationen und Veränderungen

rasch zu reagieren, ohne jedesmal in unseren grundfesten

erschüttert zu werden. So wie der Kniesehnenreflex verhindert,

dass wir stürzen, wenn wir stolpern. Reflexe des

Körpers werden neuronal vermittelt. Die Neuronen eines

Unternehmens sind seine Mitarbeiter: ihre Erfahrung, ihre

Fähigkeit, die Umwelt zu reflektieren, wichtige Informationen

herauszufiltern und entsprechend darauf zu reagieren.

Die BF.REFLEx soll all das widerspiegeln. Sie ist offener als

die BF.IMPULS, schaut auch mal über den Tellerrand unserer

Branche, blickt nach vorn und auch mal nach hinten.

Denn zu lernen gibt es überall etwas.


gEWINNSPIEL

Wie gut ist ihr Fachwissen wirklich?

Mit unserem neuen gewinnspiel wollen wir Ihre Branchen-gehirnzellen wieder in Schwung bringen. Junge und alte Hasen

der Branche sollen animiert werden, sich mit dem Stoff auseinanderzusetzen, den unsere Auszubildenden in der Berufsschule

lernen müssen. Wir stellen künftig in jeder Ausgabe eine Frage und bieten Ihnen 3 mögliche Antworten zur Auswahl. Unter

den richtigen Einsendern verlosen wir wertvolle Sachpreise. Der Rechtsweg ist dabei ausgeschlossen. Ihre Antwort, A, B oder

C senden Sie bitte an: loesung@bfgruppe.de

Der gewinner unseres letzten gewinnspiels ist Daniel Sander von Installation Hanko Schröder, 12157 Berlin (Schöneberg).

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Wie wird der Begriff Wärmeleistung definiert?

a) Die Wärmeleistung ist die Zeiteinheit aus dem Wärmeträger von der Feuerstätte nutzbar gemachte

Wärmemenge.

b) Die Wärmeleistung ist die Feuerungsleistung, die als Verbrennungswärme freigesetzt wird.

c) Die Wärmeleistung ist die vom Brenner freigesetzte Wärmemenge.

WICHTIgE TERMINE

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16.10.2012 16:00–18:00 Uhr BF.Akademie – Produktschulung,

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18.10.2012 14:00–17:00 Uhr BF.Akademie – Produktschulung,

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18.10.2012 08:00–14:00 Uhr Kompetenztag grünbeck, Zehnder, Kaimann und Ego

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19.10.2012 09:00–13:00 Uhr BF.Akademie – Erfolgsseminar,

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Mit outlook mehr erreichen. Tipps und

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25.10.2012 15:30–18:00 Uhr BF.Akademie – Produktschulung,

Frank Kübart, Schlüter

Barrierefreie gestaltung von Bädern

und Duschen im Neubau- und Sanierungsbereich.**

25.10.2012 15:00–18:00 Uhr Branchentreff » installation « Die Branche trifft sich bei Bergmann &

Franz. 16 Lieferanten aus dem Bereich

Installation präsentieren ihre Produkte

und stellen sich Ihren Fragen im traditionellen

Schumannsaal.

30.10.2012 09:00–13:00 Uhr BF.Akademie – Erfolgsseminar,

Romy Skole, Sales Boom

01.11.2012 09:00–16:00 Uhr BF.Akademie – Erfolgsseminar,

Reinhard Fensch, Fensch group

02.11.2012 09:00–15:00 Uhr BF.Akademie – Erfolgsseminar,

Reinhard Fensch, Fensch group

Quelle: Prüfungsfragen Sanitär- und Heizungshandwerk, erschienen im Vogel Verlag

Professionell auf Beschwerden reagieren

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und Beschwerdemanagement.**

Mitarbeitermotivation, Zeitmanagement

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Visitenkarte des Unternehmens.**

BEZ, Bessemerstraße 23–39, 12103 Berlin

(Tempelhof)

BEZ, Bessemerstraße 23–39, 12103 Berlin

(Tempelhof)

BF, Am Buchhorst 40, 14478 Potsdam

BEZ, Bessemerstraße 23–39, 12103 Berlin

(Tempelhof)

SHK-Ausbildungszentrum

grüntaler Straße 62, 13359 Berlin (Mitte)

BF, Rofin-gewerbepark

Coppistraße 1–3, 16227 Eberswalde

BF, Am Juliusturm 24, 13599 Berlin

(Spandau)

BF, Lützowstraße 74, 10785 Berlin (Tiergarten)

BEZ, Bessemerstraße 23–39, 12103 Berlin

(Tempelhof)

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