Geschäftsbericht 2008 - Kantonsspital Obwalden, Sarnen

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Geschäftsbericht 2008 - Kantonsspital Obwalden, Sarnen

Geschäftsbericht 2008 · Kantonsspital obwalden


Als Dank für Ihre Unterstützung. Als Bekenntnis zu Ihrem Spital. Den KSOW-Schal können Sie auf www.ksow.ch für einen Unkostenbeitrag

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inhalt seite

Editorial 3

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 4/5

Orthopädie Obwalden / Nidwalden 6/7

Gynäkologie und Geburtshilfe 8/9

Medizin 10/11

Psychiatrie Obwalden / Nidwalden 12/13

Kompetenzzentren 14/15

Pflegedienst 16/17

Logistik 18/19

Bilanz und Erfolgsrechnung 20/21

Leistungszahlen 22/23

Aufsicht, Leitung und Kader 24/25

Aussicht 26/27

Redaktion: Rita Anton, Spitaldirektorin / CEO

Fotografie: Sibylle Kathriner, Giswil

Konzept, Gestaltung, Satz: Felder und Vogel, Agentur für Werbung und PR, Luzern

Druck, Ausrüstung: Von Ah Druck, Sarnen

wir danKen für die breite unterstützunG

Obwaldnerinnen und Obwaldner glauben an den Erfolg ihres Spitals. Gemeinsam unterstüt-

zen sie uns auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Der Bericht des Geschäftsjahres 2008

des Kantonsspitals Obwalden zeigt auf, wo die Leistungen wie auch die Entwicklungsmöglichkeiten

liegen.

Titelbild: Livia Hellmüller, Kantonsschülerin, Sarnen

impressum

ises tal, ises spital


3

editorial mit obwalden,

für obwalden.

Ambulante und stationäre Leistungen der medizinischen Grundversorgung in hoher Qualität

zu erbringen, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit, in Zusammenarbeit mit dem Zentrumsspital

in Luzern, dem Nachbarspital in Nidwalden und weiteren Partnern: das ist unser

Auftrag. Von Ihnen, für Sie und mit Ihnen. Diesen Auftrag haben wir im vergangenen Jahr

erfüllt. Mit Erfolg, wie Sie diesem Geschäftsbericht entnehmen können. Wir haben die

Versorgungsketten ausgebaut und erstmals in der Geschichte des Kantonsspitals über 3000

stationäre Patienten behandelt.

2008 war auch ein intensives Jahr der Umstrukturierung und der Neuausrichtung. Kostenund

Konkurrenzdruck, personelle Wechsel, die reorganisierte Notfallstation und die Machbarkeitsstudie

für den bevorstehenden Ersatz des alten Bettentraktes forderten von allen

Mitarbeitenden, der Spitalleitung und der Aufsichtskommission grossen Effort und viel Kraft.

Danke schön für diesen unermüdlichen Einsatz.

Danke schön auch allen Obwaldnerinnen und Obwaldnern für das Vertrauen, das sie ihrem Spital schenken.

Auf dieses Vertrauen sind wir weiterhin angewiesen, wenn sie an der Urne über den neuen Bettentrakt entscheiden.

Die Zukunft unseres Spitals zu sichern, das ist unser Ziel. Dieses erreichen wir, wenn Politik,

Aufsichtskommission, Spitalleitung und Mitarbeitende gemeinsam an einem Strang ziehen.

Der erste Schritt ist mit der Zustimmung des Regierungsrates zur Machbarkeitsstudie des

Bettentraktes geschafft. Gemeinsam setzen wir nun alles daran, auch die nächsten Schritte

erfolgreich zu bewältigen.

Stefan Würsch Rita Anton

Präsident Aufsichtskommission Spitaldirektorin / CEO


ises spital, isi tradition.

«Ich unterstütze unser Spital, weil wir Obwaldner unsere Mittel immer zweckmässig und effizient nutzen.»

KliniKen

Allgemein-, UnfAll- Und ViszerAlchirUrgie

mit modernen und schonenden methoden,

für eine Kompetente und effiziente GrundversorGunG.

Die Klinik der Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie wurde unter der Leitung des neuen

Chefarztes Dr. med. Claude Bussard erfolgreich reorganisiert. Der fachlich ausgewiesene und

erfahrene Chefarzt mit der Subspezialität Handchirurgie trat seine Stelle im August 2008 an

und wird von den Kaderärzten Dr. med. Martin Reber und Dr. med. Georg Liesch unterstützt.

Markus Lüdi verliess die Klinik auf eigenen Wunsch per Ende November 2008, um eine

leitende Stelle an einem anderen Regionalspital anzutreten.

Mit Dr. med. Martin Reber konnte ein weiterer Kaderarzt aus der Region engagiert werden.

Dadurch bringt das Kantonsspital die Verankerung des Spitals in Obwalden weiter voran.

Folgende Belegärzte ergänzen das medizinische Leistungsangebot der Klinik:

• Dr. med. Kurt Graf, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kerns

• Prof. Dr. med. Marcus M. Maassen, Hals-Nasen-Ohren, Luzern

• Dr. med. Bettina Mende, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kerns

• Dr. med. Michael Oswald, Urologie, Stans

• Dr. med. Markus Reber, Hals-Nasen-Ohren, Luzern

• Dr. med. Alexander Thürlemann, Hals-Nasen-Ohren, Stans

• Dr. med. Marlis Zürcher, Augenkrankheiten, Luzern

Im Bereich der spezialisierten Zentrumsleistungen arbeitet unser Spital eng mit dem Luzerner

Kantonsspital zusammen. Vorabklärungen führen die verantwortlichen Ärzte so weit wie möglich

vor Ort aus. Damit vermeiden sie unnötige und aufwändige Transporte und gewährleisten

eine persönliche Patientenbetreuung.

Die Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie deckt das ganze Gebiet der traumatologischen und viszeralen Grundversorgung ab.

Moderne Behandlungskonzepte und die flexible und unkomplizierte Kooperation mit Luzern und den Einweisern zeichnen

die Leistungen der Klinik am Kantonsspital Obwalden aus.

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Paul Vogler. Landwirt und Kantonsratspräsident. Flüeli-Ranft.

Seit dem 1. Dezember 2008 führt das Spital sein neues Wundambulatorium. Hausärzte können

Patienten mit komplexen oder stagnierenden Wunden an dieses neue Leistungszentrum überweisen.

Das Wundambulatorium steht unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Martin Reber,

der von Frau Karin Ettlin, dipl. Pflegefachfrau und Wundexpertin H+, unterstützt wird.


ises spital, isi sicherheit.

«Ich unterstütze unser Spital, damit in Obwalden bei jedem Risiko immer genügend Sicherheit mitfährt.»

Roland Fanger. Coiffeur und passionierter Töfffahrer. Sarnen.

OrthOpädie ObwAlden / nidwAlden

mit breitem leistunGsspeKtrum,

für eine patientenorientierte behandlunG.

Die Klinik Orthopädie, die über beide Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden geführt wird,

steht unter der kompetenten Leitung des erfahrenen Chefarztes Dr. med. Andreas Remiger.

Als Kaderärzte stehen ihm als Leitender Arzt Dr. med. Albert Suter und als Oberarzt Claudio

Beger zur Seite.

Die Konzentration auf die kompetente und hoch effiziente Versorgung der Patienten vor Ort

wird durch den Erfolg der Klinik nachdrücklich unterstrichen. Die Leistungszahlen der Klinik

zeigen stark nach oben. Orthopädische Notfälle werden direkt an die Fachkollegen intern und

extern zugewiesen und von diesen sofort behandelt. Im Bereich der Triagierung von Notfallpatienten,

die nicht über einen Zuweiser eintreten, arbeitet die Orthopädie eng mit dem Notfall-Team

und der Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie zusammen.

Die Orthopädie behandelt Leiden des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule. Die Leistungspalette reicht von der orthopädischen

Chirurgie des Knie-, Schulter-, Hüft- und Sprunggelenks über die Sportorthopädie bis hin zum kompletten Gelenkersatz.

Die Trennung der Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie und der Orthopädie in zwei Kliniken,

unter der Leitung von zwei erfahrenen Chefärzten, hat sich bewährt. Dadurch werden klare

Zuständigkeiten für Einweiser und Patienten geschaffen. Schnelle Diagnostik, schonende

moderne Operationstechniken und eine effiziente Nachbehandlung erhöhen die Qualität und

den Patientenkomfort.

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KliniKen


ises spital, ise vorteil.

«Wir unterstützen unser Spital, weil wir von einer guten und vollständigen Gesundheitsversorgung in unmittelbarer Umgebung immer

wieder profitieren.»

KliniKen

gynäkOlOgie Und gebUrtshilfe

mit medizinischer Kompetenz,

für eine Ganzheitliche betreuunG.

Die persönliche, ganzheitliche und kompetente Betreuung steht in der Gynäkologie und der

Geburtshilfe stets im Vordergrund. Mit dem Engagement der langjährigen ärztlichen Leiterin

und neuen Chefärztin Anita Gharibian führte die Klinik 2008 diesen Grundsatz fort. Die

Zunahme an Geburten und gynäkologischen Eingriffen sowie die grosse Anzahl ambulanter

Patientinnen bestätigen diese Bemühungen.

Seit 1. Juli 2008 arbeitet die Fachärztin Gabriele Waldmann in der Klinik. Sie bringt aus ihrer

praktischen Tätigkeit in Deutschland ein fundiertes Wissen in der Brustkrebsbehandlung mit.

In enger Zusammenarbeit mit dem Zentrumsspital in Luzern ist eine Brustkrebssprechstunde

im Aufbau.

Bei der Diagnose und der Therapie von Tumoren im Brust- und Unterleibsbereich arbeitet das

Spital ebenfalls eng mit dem Luzerner Kantonsspital zusammen. Die Fachspezialisten beider

Spitäler haben viel zum Fortschritt in diesem Gebiet beigetragen.

Das Leistungsspektrum der Klinik umfasst im Bereich Geburtshilfe die Sprechstunden bei

Schwangerschaften und Risikoschwangerschaften. Die Hebammen sind in die Schwangerensprechstunde

integriert und bauen ein Vertrauensverhältnis zu den werdenden Müttern auf.

Auch ein Grossteil der Risikokinder betreut die Klinik unter der Leitung des Kinderarztes

Dr. med. Hans-Ulrich Senfft vor Ort. Die Pflegefachfrauen absolvieren dazu eine spezifische

Weiterbildung in der Risikobetreuung von Früh- und Neugeborenen.

Die Gynäkologie deckt die gynäkologische Grundversorgung ab. Dazu gehören die operative und medikamentöse Behandlung

von Frauen mit gutartigen gynäkologischen Erkrankungen, die Grundversorgung von Frauen mit malignen gynäkologischen

Tumoren sowie die Beratungen bei Kinderwunsch.

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Regina und Ricardo Pereira mit Felipe und Melinda. Kägiswil.

Die Oberärztin Dr. med. Bettina Mende wechselte im Januar 2009 vom Kantonsspital in eine

Praxis in Kerns. Sie bleibt dem Haus weiterhin als Belegärztin erhalten.

Die Nachfrage nach komplementärmedizinischen Angeboten steigt auch im Bereich Gynäkologie

und Geburtshilfe. Dem trägt die Klinik Rechnung und erweiterte mit Oberärztin Dr. med.

Brigitte Weber das Angebot in der Akupunktur.


ises spital, ise rücKhalt.

«Ich unterstütze unser Spital, weil man sich auf uns Obwaldner immer verlassen kann – in jeder Situation.»

Bärti Durrer. Leiter Pisten/Rettungsdienst. Melchsee-Frutt.

medizin

mit professioneller versorGunG,

für umfassende leistunGen.

Die grösste Klinik am Kantonsspital Obwalden war 2008 stark von Umstrukturierungen betroffen.

Nach der Trennung von Chefarzt Dr. med. Franz Britschgi hat der langjährige Leitende Arzt

Dr. med. Thomas Kaeslin am 1. August 2008 die Klinikleitung übernommen.

Dr. Kaeslin hat entscheidend zur Entwicklung des Standorts Sarnen beigetragen. Als neues

Mitglied der Spitalleitung ist er im Weiteren für die Radiologie, das Labor, die Apotheke sowie

die Ernährungs- und Diabetesberatung fachlich verantwortlich. Zudem steht er dem interdisziplinären

Notfall unter der Co-Leitung von Nina Helfenstein und Dr. med. Robert Einsle

vor. Neu an der Seite von Dr. Kaeslin arbeitet seit dem 1. Februar 2009 Dr. med. Samuel Gujer

als Oberarzt für die Station. Am 1. April 2009 ergänzt ein zusätzlicher kardiologischer Oberarzt

das Team, damit sich Dr. Kaeslin vermehrt um die Führung und Entwicklung der Klinik

kümmern kann.

Am 1. Juli 2008 startete die neu organisierte, interdisziplinäre Notfallstation ihren Betrieb.

Die steigenden Ansprüche und Patientenzahlen brachten die bisherige Organisation an ihre

Leistungsgrenzen. Das Ärzteteam wurde unter der Leitung von Dr. med. Robert Einsle, Internist

und Notfallmediziner, ausgebaut. Als Folge der personellen Reorganisation konnte 2008

auch das grosse Projekt des Notfall-Anbaus an die Hand genommen werden. Die Eröffnung

des neuen Anbaus mit Räumlichkeiten für die Notfallpraxis ist im Mai 2009 geplant. Die

Umbaukosten von rund CHF 2,3 Mio. finanziert das Spital aus Eigenmitteln.

Am 17. Juni 2008 öffnete die neue Dialysepraxis am Spital ihre Türen. Das Kompetenzzentrum

wird privat von der Dialysepraxis Luzern geleitet und geführt. Zusammen mit weiteren

Leistungen in der Nierenheilkunde kann das Kantonsspital Obwalden damit nephrologischen

Patienten ein Angebot von hoher Qualität und hohem Komfort vor Ort bieten.

KliniKen

Die Klinik führt internistische Untersuchungen und stationäre Behandlungen

der gesamten Inneren Medizin durch. Kardiologie, Gastroenterologie und Onkologie bilden die Schwerpunkte.

Der direkte Kontakt mit den Hausärzten und umliegenden Kliniken ist uns ein zentrales Anliegen.

10


KliniKen

13

ises spital, isi innovation.

«Wir unterstützen unser Spital, weil wir in Obwalden über die Grenzen hinaus für unsere kleinen und grossen Ideen und unser

Durchsetzungsvermögen bekannt sind.»

Martin Rohrer-Reinhard. Kontaktperson für Arbeitssicherheit (KOPAS).

Anita Willimann. Betriebliches Gesundheitsmanagement. maxon motor ag. Sachseln.

psychiAtrie ObwAlden / nidwAlden

mit persönlicher nähe,

für individuelle betreuunG.

Die Ansprüche an die Psychiatrie sind in den letzten Jahren gestiegen. Zunehmend komplexe

Krankheitsbilder und neue Herausforderungen, beispielsweise in der Suchtbehandlung oder

in der Jugend- und Alterspsychiatrie, prägen den Alltag.

Der neue Chefarzt Dr. med. Conrad Frey hat bereits mehrere Akzente gesetzt und die interdisziplinäre

Zusammenarbeit mit dem Akutspital vor Ort wie auch mit dem Kantonsspital

Nidwalden verstärkt. Als Präsident des Dachverbandes IPSILON, der Initiative zur Prävention

von Suizid in der Schweiz, bringt Dr. Frey zudem eine breite Erfahrung und wichtiges Knowhow

in die Klinik.

Eine integrierte und an den Bedürfnissen der Patienten orientierte psychiatrische Versorgung ist

ein zentrales Anliegen. Deshalb hat die Klinik die Durchlässigkeit zwischen den stationären

und teilstationären Bereichen sowie die Zusammenarbeit mit den Hausärzten, den nieder gelas-

senen Psychiatern und weiteren Stellen im Gesundheits- und Sozialbereich weiter optimiert.

Durch die Kombination von Therapie und Rehabilitation bietet die Tagesklinik individuelle

Lösungen und Tagesstrukturen an.

Das Ambulatorium wird therapeutisch verstärkt und der Aufbau einer ambulanten Pflege vorangetrieben.

Im Verbund mit der Tagesklinik wird dadurch eine massgeschneiderte Versorgung

möglich, bei welcher die Patienten ihr gewohntes soziales Umfeld nicht verlassen müssen.

Die psychiatrische Klinik bietet Menschen in Lebenskrisen oder mit psychischen Krankheiten kompetente und persönliche Hilfe.

Ein professionelles Team sucht gemeinsam mit den Patienten und Angehörigen nach individuellen Lösungen.

Trotz des erhöhten Leistungsdrucks steht bei der psychiatrischen Betreuung die persönliche

und vertrauensvolle Beziehung zu den Erkrankten im Vordergrund und sorgt für eine erfolgreiche

Behandlung.


ises spital, ises netzwerK.

«Ich unterstütze unser Spital, weil es sich lohnt, die gewinnbringende Zusammenarbeit

zwischen verschiedenen Gesundheitsinstitutionen zu pflegen.»

Edith Dürst (rechts). Leiterin Kurhaus am Sarnersee, mit Kurgast. Wilen / Sarnen.

mit Geschultem fachpersonal,

für eine umfassende dienstleistunG.

Die Kompetenzzentren erbringen für die Patienten und Kliniken wertvolle medizinische,

diagnostische wie auch administrative Dienstleistungen. Hohe Effizienz und breite Leistungs-

angebote zeichnen die einzelnen Zentren aus und leisten so einen wichtigen Beitrag zum

Gesamterfolg des Kantonsspitals Obwalden.

Im Radiologie-Kompetenzzentrum hat ein Zeitenwandel eingesetzt. Mit der Einführung der

digitalen Radiologie öffnen sich neue Möglichkeiten bei der Verarbeitung und Nutzung von

digitalen Röntgenbildern (Teleradiologie). Gemeinsam mit dem Kantonsspital Nidwalden wurde

das Projekt in Angriff genommen und am 1. Dezember 2008 erfolgreich gestartet. Die Archivierung

der digitalen Röntgenaufnahmen stellt das Luzerner Kantonsspital sicher. Die Kosten

von rund CHF 1,1 Mio. hat das Spital aus Eigenmitteln finanziert.

Seit 2008 besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Röntgendiagnostik am

Luzerner Kantonsspital. Dieses steht unter der Leitung von Prof. Dr. med. Bernhard Allgayer.

Die Luzerner Radiologie-Fachärzte Dr. med. Alexander Bürkert und Dr. med. Stephan Lehnhardt

führen an den Wochentagen das Kompetenzzentrum am Kantonsspital Obwalden. Die enge

Kooperation mit Luzern sowie die gemeinsame Projektbearbeitung mit Nidwalden haben sich

aus wirtschaftlicher und auch aus medizinischer Sicht als gewinnbringend erwiesen.

Für 2009 steht mit der Inbetriebnahme des Computertomographen eine weitere wichtige

Ergänzung im Grundversorgungsauftrag an. Die Kosten für den Computertomographen von

rund CHF 1,5 Mio. – inklusive baulichen Massnahmen – werden durch den Kanton finanziert.

Das Laborteam wird über beide Häuser seit 1. Juni 2008 von Julia Weber geleitet. Die Aufträge

für Laboranalysen nahmen aufgrund der höheren Patientenzahlen 2008 weiter zu.

Um das steigende Leistungsvolumen und die Vernetzung mit den übrigen Informatiksystemen

am Kantonsspital bewältigen zu können, soll 2009 unter anderem ein neues Labor-Informationssystem

eingeführt werden. Damit optimieren sich die Schnittstellen zwischen dem Labor und

den verschiedenen internen Auftraggebern.

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Kompetenzzentren

rAdiOlOgie

lAbOr


OperAtiOnszentrUm Und

Anästhesie

ernährUngs- Und

diAbetesberAtUng

seelsOrge

weitere kOmpetenzzentren

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ises spital, isi persönlichKeit.

«Ich unterstütze unser Spital, weil wir in Obwalden die Kunst beherrschen, unsere Eigenart

zu pflegen und zu fördern.»

Karl Imfeld. Künstler. Lungern.

Die Chefärztin Dr. med. Charlotte Meier Buenzli koordiniert die Leistungen des Kompetenz-

zentrums und der Anästhesie an den Spitälern Obwalden und Nidwalden. Die Fachärzte arbeiten

an beiden Häusern und ermöglichen dadurch einen optimalen Wissens- und Know-how-Transfer.

Der Facharzt Jürgen Hein ist am 1. Juni 2008 zum Leitenden Arzt befördert worden. Er ist

verantwortlich für den Rettungsdienst und führt das Team in Obwalden als Standortleiter.

Das Angebot in der Schmerzsprechstunde hat das Spital erweitert. Dr. med. Jusuf Orucevic

trat als Leitender Arzt in den Ruhestand. Er führt seine Arbeit als erfahrender Fachspezialist

in der Schmerzsprechstunde weiter.

Im Heilungsprozess und in der gesamten Gesundheitsversorgung spielt die Ernährung eine

wichtige Rolle. Deshalb gehört eine kompetente Ernährungs- und Diabetesberatung zum

Dienstleistungsangebot des Kantonsspitals.

Die fachspezifische Diabetesberatung wird an einem Halbtag pro Woche von Pia Irniger vor

Ort angeboten. Für die Ernährungsberatung (80 %) ist Christa Felder verantwortlich.

Aktuelle Projekte in der Ernährungsberatung sind die Erkennung und Behandlung von fehlernährten

Patienten, die Bekämpfung des Übergewichts und die mediterrane Ernährungsform

für Herzpatienten. In- und externe Spezialisten erarbeiten dazu fachspezifische Konzepte.

Die wertvolle und breit geschätzte Dienstleistung für Patienten und Angehörige führen die

Spitäler gemeinsam mit Pastoralassistenten aus der Region fort.

Folgende weitere Kompetenzzentren vervollständigen das breite Leistungsangebot des Spitals

und haben entscheidend zum erfolgreichen Geschäftsjahr 2008 beigetragen:

• Arztsekretariate

• Aufwachraum und Tagesklinik

• Intermediate Care

• Notfall

• Physiotherapie

• Rettungsdienst

• Sozialdienst


ises spital, isi zuKunft.

«Ich unterstütze unser Spital, weil wir die Attraktivität des Standorts Obwalden für die kommenden Generationen erhalten müssen.»

Deborah Walker. Leiterin Chinderhuis Obwalden. Sarnen.

mit hoher pfleGerischer Qualität,

für eine persönliche betreuunG.

Seit Oktober 2008 unterliegt die Leitung des Pflegedienstes und der Kompetenzzentren Elmar

Reinhardt. Er übernahm die Stelle von Berta Willimann, die im August 2008 in die Privatwirtschaft

wechselte. Elmar Reinhardt war zuvor sowohl im Akutspital wie auch als Co-Geschäftsleiter

eines Spitexbetriebs tätig. Ihm obliegt gleichzeitig die administrative Leitung der

Kompetenzzentren.

Die veränderten Strukturen und Ansprüche der neuen Pflegeberufe schaffen neue Herausforderungen.

Diese so in die Praxis zu integrieren, dass sich ein interessantes und zukunftsorientiertes

Berufsfeld entwickeln kann, aber auch die notwendige Qualität gewährleistet

wird, ist eine der zentralen Aufgaben des Pflegedienstes.

Das Kantonsspital fördert eine patientenorientierte und qualitativ hochstehende Pflege. Moderne Pflegestandards sichert das

Spital durch konsequente Weiterbildungen und den Erfahrungsaustausch. Dazu erarbeitet das Spital gemeinsame Standards und

Durch die fachkompetente Arbeit von Veronika Lagger, Stv. Pflegedienstleiterin und Pflege-

expertin, wurden einige Projekte und Themen zur Pflegeentwicklung und Pflegequalität

erarbeitet – zum Beispiel zur Optimierung der pflegerischen und medizinischen Leistungen.

Die Pflege erarbeitete gemeinsam mit den Ärzten ein interdisziplinäres Wundkonzept.

Dieses wird anderen Institutionen und auch der Spitex zur Verfügung gestellt.

Pflege, Diagnostik und Therapie finden 24 Stunden am Tag und 365 Tage pro Jahr statt. Dies

unter anderem durch die Mitarbeitenden der Pflege und der Kompetenzzentren des Kantonsspitals

Obwalden. Als Fachfrauen und Fachmänner tragen alle einen persönlichen Beitrag zur

geleisteten Professionalität und Qualität bei.

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pfleGedienst

Konzepte, die auf Forschungsergebnissen und Erfahrungswissen beruhen.


mit Gemeinsamer erfahrunG,

für einen reibunGslosen und öKonomischen betrieb.

Die Abteilungen der Logistik, mit Ausnahme des Personalbereichs, führen die Kantonsspitäler

Obwalden und Nidwalden seit Jahren erfolgreich gemeinsam:

• Finanz- und Rechnungswesen

• Informatik

• Ökonomie (Einkauf, Hauswirtschaft, Zentrallager)

• Technik

Die Informatik arbeitete an der Umsetzung und Einführung des Radiologie-Informatiksystems

RIS/PACS mit und gewährleistete eine effiziente Zusammenarbeit mit den Zulieferern. Die

4,8 Vollzeitstellen decken über beide Häuser sämtliche Informatik-Dienstleistungen ab. Sie

unterhalten rund um die Uhr Computersysteme und Schnittstellen in beiden Spitälern.

320 PCs sind am Netzwerk angeschlossen und müssen jederzeit tadellos funktionieren.

Zusätzlich unterstützt das Informatik-Team das Kantonsspital Uri in den Bereichen Administrativsystem,

E-Gate und E-Factura.

Auch die Technik-Abteilung unter der Leitung von René Mulle war an der Umsetzung des

RIS/PACS-Systems wie auch beim Anbau / Umbau der neuen Notfallstation beteiligt.

Einkauf: Am 1. Juli 2008 trat das Spital der Einkaufsorganisation Geblog (Gesundheitswesen

Beschaffung & Logistik) bei. Die Non-Profit-Gesellschaft, der bereits 14 Institutionen angehören,

ermöglicht die Beschaffung von Artikeln des Spitalbedarfs zu attraktiven Konditionen.

Für das Jahr 2009 plant das Spital Verhandlungen mit der Industrie über die Einkaufskonditionen

von Implantaten.

Im Weiteren wurde die E-Bestellung eingeführt. Alle Bestellungen werden über eine Datenplattform

von Medical Columbus abgewickelt. Somit kann das Volumen aller beteiligten

Institutionen gebündelt werden.

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loGistiK

infOrmAtik

technik

ÖkOnOmie


persOnAlwesen

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ises spital, isi Qualität.

«Ich unterstütze unser Spital, weil es gemeinsam mit den Hausärzten und Spezialisten einen

wichtigen Beitrag zur medizinischen Grundversorgung im Tal leistet.»

Dr. med. Bruno Dillier. Hausarzt. Giswil.

Küche, Hotellerie und Hausdienst: Diese Bereiche arbeiten Hand in Hand. Die Dienstleistungen

orientieren sich an hohen wirtschaftlichen und qualitativen Richtlinien. Das Wohlergehen der

Gäste steht jederzeit ganz oben auf der Liste.

Wäscherei: Im zweiten Betriebsjahr seit der Zusammenlegung bereiteten die 15 Mitarbeitenden

490 Tonnen Wäsche auf. Neben dem Kantonsspital Nidwalden beliefert die Wäscherei

weitere 27 externe Kunden.

Das Qualitätsmanagement und das Personalwesen führt das Spital unter der Leitung von

Tobias Haefliger seit 1. November 2008 gemeinsam. Ab Januar 2009 tritt das neue Gehaltskonzept

in Kraft. Dieses beinhaltet unter anderem eine Leistungskomponente. Das Kantonsspital

Obwalden orientiert sich weiterhin am EFQM-Modell (European Foundation for Quality

Management).

rücKblicK der hausärztevereiniGunG

Der raue Wind im Gesundheitswesen hat nach den Spitälern auch die Hausarztmedizin

erfasst. Einem natürlichen Reflex folgend haben sich deshalb die Praktiker des Sarneraatals

(Hausärzte und ambulant praktizierende Spezialisten) im Herbst 2008 zur Vereinigung

«OW~cura» zusammengeschlossen.

Mit vereinter Kraft soll die ambulante Medizin auf dem wie bisher gewohnten hohen Niveau

gehalten werden. Zudem wollen wir unseren Beitrag zur Vernetzung der Kräfte innerhalb

des hiesigen Gesundheitswesens zum Vorteil des Standortes Obwalden leisten. Darin eingeschlossen

ist für uns Praktiker deshalb auch eine partnerschaftliche Zusammen arbeit

mit dem Kantonsspital als gleichberechtigte Partner zur Bereitstellung einer hochstehenden

medizinischen Versorgung der Obwaldner Bevölkerung.


ilanz

in CHF 31.12.08 31.12.07 veränderung

aKtiven

Flüssige Mittel 4'187'076 4'765'504 – 578'428

Forderungen aus Leistungen (Netto) 4'239'158 4'634'728 – 395'570

Andere Forderungen 299'387 179'882 119'506

Warenvorräte (Netto) 685'900 675'100 10'800

Aktive Rechnungsabgrenzung 1'033'500 1'049'372 – 15'872

total aKtiven 10'445'021 11'304'586 – 859'564

passiven

fremdkapital

Verbindlichkeiten aus L.+L. 2'948'535 1'588'988 1'359'547

Andere Verbindlichkeiten 360'679 1'250'999 – 890'321

Passive Rechnungsabgrenzung 1'355'688 1'601'281 – 245'593

Rückstellungen 1'685'604 1'148'616 536'989

total fremdkapital 6'350'506 5'589'884 760'622

total fonds 521'072 520'946 125

eigenkapital

Ergebnisvortrag 2'576'626 3'309'696 – 733'070

Jahresergebnis 996'818 1'884'059 – 887'241

total eigenkapital 3'573'444 5'193'755 – 1'620'311

total passiven 10'445'021 11'304'586 – 859'564

20


erfolGsrechnunG

21

in CHF 2008 2007 veränderung

ertrag aus medizinischen leistungen

Pauschalen Akutspital 13'711'429 13'933'929 – 222'501

Ertragsminderungen – 46'697 – 28'499 – 18'199

Ärztliche Leistungen 2'207'455 2'250'622 – 43'167

Technische Leistungen 3'299'285 3'123'631 175'655

Nichtärztliche Tarife 1'030'474 993'304 37'170

Fremdleistungen 382'097 359'933 22'164

Medikamente / Material 1'492'746 1'575'203 – 82'457

total 22'076'788 22'208'123 – 131'335

sonstiger ertrag

Übrige Erträge aus Leistungen an Patienten 1'304'615 1'215'015 89'601

Mietzinsertrag 63'531 45'024 18'507

Erträge aus Leistungen an PE / DR 2'041'437 1'598'505 442'931

total 3'409'583 2'858'544 551'038

total betriebsertraG 25'486'371 25'066'668 419'703

betriebsaufwand

Löhne 23'613'534 22'495'797 1'117'737

Sozialversicherungen 3'762'146 3'651'762 110'383

Arzthonorare Spitalärzte 950'298 892'199 58'100

Übriger Personalaufwand 596'369 534'189 62'180

total personalaufwand 28'922'347 27'573'947 1'348'399

Medizinischer Bedarf 6'591'063 5'844'645 746'418

Lebensmittelaufwand 564'152 513'841 50'311

Haushaltaufwand 340'077 395'966 – 55'890

Unterhalt / Reparaturen 786'487 1'175'400 – 388'913

Energie / Wasser 715'676 648'032 67'644

Administrations- und Informatikaufwand 977'618 1'422'565 – 444'947

Übriger patientenbezogener Aufwand 868'065 805'811 62'254

Übriger nicht patientenbezogener Aufwand 610'712 623'001 – 12'289

total sachaufwand 11'453'851 11'429'260 24'590

Investitionen < 10'000 294'843 155'430 139'413

Investitionen > 10'000 1'205'157 1'344'570 – 139'413

Miete 75'525 69'360 6'165

Leasing 42'726 44'020 – 1'293

total anlagennutzung 1'618'251 1'613'380 4'872

total betriebsaufwand 41'994'449 40'616'587 1'377'861

operatives ergebnis – 16'508'078 – 15'549'920 – 958'158

Ertrag Kapital 103'174 74'339 28'835

Aufwand Kapital – 9'369 – 4'425 – 4'944

ordentliches ergebnis – 16'414'273 – 15'480'006 – 934'267

Ausserordentlicher / betriebsfremder Ertrag 60'887 657'594 – 596'707

Ausserordentlicher / betriebsfremder Aufwand – 50'102 – 55'859 5'757

un-erGebnis vor beiträGen / subventionen – 16'403'489 – 14'878'271 – 1'525'218

beiträge / subventionen

Globalkredit 13'500'000 13'435'542 64'458

Investitionspauschale 1'500'000 1'500'000 –

Kt. NW, Beitrag PONS 1'224'338 662'326 562'012

Sockelbeitrag Kanton 1'175'969 1'164'462 11'507

total beiträge / subventionen 17'400'307 16'762'330 637'977

unternehmenserGebnis 996'818 1'884'059 – 887'241


leistunGszahlen

22

somatik psychiatrie total

Betriebene Betten 56 25 81

Pflegetage (ohne Säuglinge) 17'294 7'783 25'077

Belegung in % 85 85 85

austritte (ohne Gesunde säuGlinGe)

nach abteilungen

2008 % 2007 % +/– %

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 966 33% 885 33% 81 9%

Orthopädie 284 9% 257 9% 27 11%

Ophthalmologie 2 0% 0 0% 2 –

ORL 93 3% 86 3% 7 8%

Plastische Chirurgie 8 0% 10 0% – 2 – 20%

Urologie 43 1% 50 2% – 7 – 14%

Medizin 1'010 33% 871 31% 139 16%

Gynäkologie + Geburtshilfe 389 13% 370 13% 19 5%

Psychiatrie 253 8% 240 9% 13 5%

total 3'048 100% 2'769 100% 279 10%

nach herkunft der patienten

Alpnach 362 12% 346 12% 16 5%

Engelberg 19 1% 11 0% 8 73%

Giswil 289 9% 326 12% – 37 – 11%

Kerns 469 15% 432 16% 37 9%

Lungern 189 6% 161 6% 28 17%

Sachseln 395 13% 358 13% 37 10%

Sarnen 924 31% 756 27% 168 22%

total obwalden 2'647 87% 2'390 86% 257 11%

Nidwalden 127 4% 137 5% – 10 – 7%

Luzern 122 4% 98 4% 24 24%

Uri 1 0% 5 0% – 4 – 80%

Schwyz 2 0% 4 0% – 2 – 50%

übrige Kantone 106 3% 107 4% – 1 – 1%

total schweiz 3'005 99% 2'741 99% 264 10%

Ausland 43 1% 28 1% 15 54%

total 3'048 100% 2'769 100% 279 10%

nach pflegeklasse

Allgemein 2'652 87% 2'392 86% 260 11%

Halbprivat 301 10% 288 10% 13 5%

Privat 95 3% 89 4% 6 7%

total 3'048 100% 2'769 100% 279 10%


pfleGetaGe (ohne Gesunde säuGlinGe)

nach abteilungen

23

2008 % 2007 % +/– %

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 4'650 19% 5'093 20% – 443 – 9%

Orthopädie 1'916 8% 2'067 8% – 151 – 7%

Ophthalmologie 4 0% 0 0% 4 –

ORL 295 1% 263 1% 32 12%

Plastische Chirurgie 26 0% 27 0% – 1 – 4%

Urologie 207 1% 234 1% – 27 – 12%

Medizin 8'101 32% 7'963 32% 138 2%

Gynäkologie und Geburtshilfe 2'095 8% 2'008 8% 87 4%

Psychiatrie 7'783 31% 7'540 30% 243 3%

total 25'077 100% 25'195 100% – 118 0%

nach pflegeklasse

Allgemein 21'854 87% 21'855 87% – 1 0%

Halbprivat 2'402 10% 2'480 10% – 78 – 3%

Privat 821 3% 860 3% – 39 – 5%

total 25'077 100% 25'195 100% – 118 0%

durchschnittliche aufenthaltsdauer

nach abteilungen

Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie 4.9 5.8 – 0.9

Orthopädie 6.8 8.0 – 1.2

Ophthalmologie 2.0 0.0 2.0

ORL 3.2 3.1 0.1

Plastische Chirurgie 3.3 2.7 0.6

Urologie 4.8 4.7 0.1

Medizin 7.8 9.3 – 1.5

Gynäkologie und Geburtshilfe 5.4 5.4 0.0

total somatiK 6.2 7.1 – 0.9

Psychiatrie 30.6 30.7 – 0.1

Die weiteren Statistiken finden Sie im Internet unter www.ksow.ch


aufsicht, leitunG und Kader

aufsichtskommission

Präsident Stefan Würsch, Kaufmann/pens. Spitaldirektor, Adetswil

Vizepräsident Erich Ettlin, eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer, Kerns

Mitglieder Arthur Fries, Geschäftsführer/CEO, Wilen/Sarnen

Mark-Anton Reinhard, Geschäftsführer/CEO, Kerns

Dr. med. Bruno Rohrer, Allgemeine Medizin FMH, Sarnen

Marta Scheuber-Langenstein, Sachbearbeiterin/Bäuerin, Engelberg

Dr. med. Markus Wietlisbach, Chefarzt Anästhesie, Mitglied Geschäftsleitung LUKS, Departementsleiter LUKS Sursee

spitalleitung

Vorsitz Rita Anton, Spitaldirektorin/CEO

Stv. Spitaldirektor Dr. med. Thomas Kaeslin, Chefarzt Medizin

Mitglieder Dr. med. Claude Bussard, Chefarzt Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie

Dr. med. Conrad Frey, Chefarzt Psychiatrie Obwalden/Nidwalden

Anita Gharibian, Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

Tobias Haefliger, Leiter Personal und Qualitätsmanagement

Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin Anästhesie Obwalden/Nidwalden

Elmar Reinhardt, Leiter Pflegedienst und Kompetenzzentren

Kliniken

Allgemein-, Unfall- und Leitung Dr. med. Claude Bussard, Chefarzt

Viszeralchirurgie Katja Uhlig, Leiterin Pflege

Leitender Arzt Dr. med. Martin Reber

Oberarzt Dr. med. Georg Liesch

Hand- und plastische Chirurgie Dr. med. Elmar Fritsche, Facharzt Luzerner Kantonsspital

Dr. med. Urs von Wartburg, Facharzt Luzerner Kantonsspital

Gynäkologie und Geburtshilfe Leitung Anita Gharibian, Chefärztin

Esther Waser, Leiterin Pflege und Hebammen

Oberärztinnen Gabriele Waldmann

Dr. med. Brigitte Weber

Medizin Leitung Dr. med. Thomas Kaeslin, Chefarzt

Carmen Estermann, Leiterin Pflege

Oberärzte Dr. med. Samuel Gujer

Dr. med. Marco Studer

Psychiatrie Obwalden/Nidwalden Leitung Dr. med. Conrad Frey, Chefarzt

Marisa Lenherr, Leiterin Pflege

Oberärzte Dr. med. Ralph Müller

Dr. med. Christoph Richter

Leitende Psychologin lic. phil. Regula Häne

Orthopädie Obwalden/Nidwalden Leitung Dr. med. Andreas Remiger, Chefarzt

Katja Uhlig, Leiterin Pflege

Leitender Arzt Dr. med. Albert Suter

Oberarzt Claudio Beger

pflege

Leiter Pflegedienst & Kompetenzzentren Elmar Reinhardt

Stv. Leiterin Pflegedienst, Pflegeexpertin Veronika Lagger

Kompetenzzentren

Anästhesie Obwalden/Nidwalden Leitung Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin

Ursula Ruckli, Leiterin Pflege Obwalden

Leitender Arzt Jürgen Hein

Oberärzte Dres. med. Birgit Frank, Thomas Hurni, Antonia Kloepfer, Jusuf Orucevic,

Carlo Schenker, Albert Steiner, Ivan Udovicic, Anita Zaugg

24


Arztsekretariate Rosmarie Gander

25

Ernährungs- und Diabetesberatung Christa Felder, Ernährungsberaterin

Pia Irniger, Diabetesberaterin

Intermediate Care Irma Emmenegger

Labor Julia Weber

Notfallstation ärztlicher Leiter Dr. med. Robert Einsle, Leitender Arzt

Leitung Pflege Nina Helfenstein

Operationszentrum ärztliche Leiterin Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin Anästhesie

Leiterin Pflege Heidi Ehrsam

Physiotherapie Ruud Rietveld

Rettungsdienst Rolf Langenbacher

Röntgen ärztlicher Leiter Dr. med. Thomas Kaeslin, Chefarzt Medizin

Leiterin MTRA Annett Wild

Seelsorge Elisabeth Derungs, Niklaus Schmid

Sozialdienst Katja Häfliger

Tagesklinik und Aufwachraum Luzia Rohrer Csomor

logistik

Finanz- und Rechnungswesen OW/NW Nadja Born

Informatik OW/NW Bruno N. Burri

Ökonomie OW/NW Remo Ehrsam

Personal und Qualitätsmanagement Tobias Haefliger

Technik OW/NW René Mulle

belegärzte

Augenkrankheiten Dr. med. Marlis Zürcher, Luzern

Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Kurt Graf, Kerns

Dr. med. Bettina Mende, Kerns

Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten Prof. Dr. med. Marcus M. Maassen, Luzern

Dr. med. Markus Reber, Luzern

Dr. med. Alexander Thürlemann, Stans

Urologie Dr. med. Michael Oswald, Stans

spezial- und Konsiliarärzte

Angiologie Dr. med. Thomas Bieri, Cham

Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten Dr. med. Josef E. Hug, Sarnen

Lungenerkrankungen Dr. med. Christoph Wyser, Luzern

Neurologie Dr. med. Florian Seger, Stans

Pädiatrie Dr. med. Hans-Ulrich Senfft, Sarnen

Rheumatologie Dr. med. Bruno Müller, Sarnen

Zahnmedizin Dr. med. dent. Toni Durrer, Sarnen

Dr. med. dent. Walter Lüthi, Buochs

Dr. med. dent. Rudolf Pachmann, Sarnen

Stand: 1. April 2009


27

ises spital, ise erfolG.

«Ich unterstütze unser Spital, weil wir in Obwalden alle im gleichen Boot sitzen.»

aussicht mit breiter unterstützunG,

für lanGfristiGe planunG

Das Kantonsspital Obwalden erfüllt auch in Zukunft seinen Leistungsauftrag, wenn Kanton

und Souverän hinter ihm stehen. Mit der vom Kanton gesprochenen Investitionspauschale

wird die Finanzierung eines zeitgemässen Infrastruktur-Standards gesichert. Danke schön

für das Vertrauen.

Auch die Machbarkeitsstudie für den Ersatz des alten Bettentraktes hat der Regierungsrat

gutgeheissen. Somit steht der Weiterbearbeitung des Projektes inklusive der notwendigen

Abstimmung über das Bauprojekt nichts mehr im Weg. Noch in 2009 wird der Wettbewerb

durchgeführt werden.

Das Jahr 2009 stellt Weichen. Mit dem Engagement der Mitarbeitenden, der Aufsichtskommission und der Spitalleitung,

mit der Unterstützung der Politik und der Einwohnerinnen und Einwohner, kann das Kantonsspital Obwalden weiterhin seinen

wichtigen Auftrag in der medizinischen Grundversorgung wahrnehmen.

Florian Dillier. Kanusportler und Wildwasser-Promoter Adidas. Sarnen.

Die Baukosten für den Um- / Neubau werden auf CHF 22 bis 24 Mio. geschätzt. Als Grundlagen

der Machbarkeitsstudie wurden das notwendige Raumprogramm, die Betriebskonzepte der

einzelnen Kliniken und die räumliche Anordnung derselben erarbeitet. Eine weitere Studie

über das zu erwartende Leistungsvolumen im Jahr 2015 unterstützt die Planung und Auslegung

des neuen Bettentrakts.


Kantonsspital Obwalden | Brünigstrasse 181 | CH-6060 Sarnen

Telefon +41 (0)41 666 44 22 | Fax +41 (0)41 666 44 11 | E-Mail info-ow@spitaeler-ownw.ch | Web www.ksow.ch

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