Sightseeing der besonderen Art - Wirtschaftsförderung Wuppertal

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Sightseeing der besonderen Art - Wirtschaftsförderung Wuppertal

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wirtschaftsnah – keiner wie wir

Bergisches Wirtschaftsblatt 2/08

Wuppertal INSIDE 2008 – die Investorentour

Sightseeing der besonderen Art

Bei der Premiere im März 2007 fielen noch Schneeflocken,

jetzt bei der zweiten Auflage zeigte sich Wuppertal von seiner Sonnenseite.

Oberbürgermeister Peter Jung war auf der

kompletten Tour mit an Bord

A

nfang Mai unternahmen 70 auswärtige Projektentwickler

und Investoren, sowie heimische Brancheninsider,

eine Stadtrundfahrt der besonderen

Art: Die zweite Investorentour Wuppertal INSIDE.

„Man kann von hier aus schon sehen, dass in Wuppertal

einiges in Bewegung ist“, so begrüßte Stadtsparkassenvorstandsmitglied

Norbert Brenken mit Blick auf das wachsende

Weltstadthaus von Peek & Cloppenburg sowie das

neue Einkaufsgebäude am Neumarkt die Teilnehmer in der

19. Etage des Sparkassenhochhauses. Außerdem konnte

von hier aus jeder sehen, dass Wuppertal nicht zu Unrecht

zu den grünsten Großstädten Deutschlands gehört. Nach

der Begrüßung ging es mit zwei Bussen los. Besonders für

die auswärtigen Besucher waren die vielen Standorte mit

Potential für Wohnungsbau, Einzelhandel oder Gewerbe

interessant. 25 Projekte wurden präsentiert und während

der besonderen Stadtrundfahrt sämtliche angefahren.

„Schließlich wollen wir nicht nur über trockene Materie

reden, sondern hier können Sie sich was ansehen und sich

von Orten inspirieren lassen“, versprach Oberbürgermeister

Peter Jung, der bei der gesamten Tour dabei war.

Etappen voller Chancen

„Da sich unsere Gäste sowohl für wohnwirtschaftlich nutzbare

als auch für gewerbliche Flächen interessierten, haben

wir eine Route ausgearbeitet, die beide Bereiche tangiert“,

beschreibt Wirtschaftsförderer Sven Macdonald das Konzept

der Tour. Und darum war alles drin, von Einzelhandelsflächen

in und um die City Elberfeld bis zur Wohnbebauung

Jeder Teilnehmer erhielt eine Investorenmappe mit

Grundstücksexposés

auf den Nordhöhen. Der erste Ausstieg erfolgte an den

Arrenberg’schen Höfen, hier begrüßte Investor Dr. Bodo

Küpper die Gäste und stellte sein neues Projekt, das ELBA-

Areal, vor. Weiter ging es auf die Südhöhen, vorbei an

verschiedenen Standorten für Wohn-, Büro- und Gewerbenutzung

bis zur nächsten Station im künftigen Engineering-

Park. Hier auf dem Gelände der ehemaligen GOH-Kaserne

ist die Rheinbau Entwicklung bereits aktiv in die Vermarktung

eingestiegen. Zurück im Tal, führte die Tour nach

Vohwinkel, wo man den Besuchern die aktuellen Ergebnisse

der dortigen Gewerbeflächenentwicklung präsentierte.

Anschließend stieg man in die Schwebebahn um.

Nach rund drei Stunden endete Wuppertal INSIDE im

Foyer des Schauspielhauses, wo es zur Stärkung auch

intensive Gelegenheiten zu tiefergehenden Gesprächen

gab. Die Besucher kamen aus ganz Deutschland und den

Benelux-Ländern.

Ziel erfüllt

„Wir wollen Netzwerke stärken, einen kurzen Draht zwischen

Investoren und Stadtverwaltung installieren, Kontakte

pflegen, aktuelle Flächen präsentieren und zeigen, dass

hier die Umsetzung von spannenden Projekten möglich

ist“, hatte Oberbürgermeister Jung den "Marschbefehl"

formuliert. Das Konzept ist aufgegangen, und auch die

Implementierung von Brancheninsidern aus Wuppertal in

die Besuchergruppe hat sich als absolut richtig erwiesen.

Dass der Oberbürgermeister sich den ganzen Tag Zeit

nahm, wurde als Zeichen der Wertschätzung gewertet.

Aktuelle Investitionen am Standort Wuppertal, wie

die neue Firmenzentrale der gepa, wurden vorgestellt


„Das hat einen positiven Eindruck bei den

potentiellen Investoren hinterlassen“, hat der

Wuppertaler Vermessungsingenieur Udo

Stichling festgestellt. Auch Michael Schmidt-

Russnak von der EuroHypo sparte nicht mit

Lob: „Erneut haben die Veranstalter eine sehr

gute Tour mit spannenden Projekten und interessanten

Potentialflächen organisiert. Dass

mehr auswärtige Investoren als im vergangenen

Jahr dabei waren, zeigt, dass man auf dem

richtigen Weg ist.“

Aktiv vernetzt mit dieser Stadt und der

Region entwickeln wir unser Angebot

stetig für die Belange der lokalen und

regionalen Unternehmen weiter. Über 75 Prozent

unserer gewerblichen Mandanten sind

kleine und mittelständische Unternehmen.

Dies spiegelt nicht nur die Region wider, sondern

auch unsere Arbeitsweise. Intensiver, persönlicher

Mandantenkontakt unserer verantwortlichen

Kolleginnen und Kollegen ist nicht

nur unsere Unternehmensphilosophie, sondern

sicherlich eines der wesentlichen Kernelemente

beim Umgang untereinander in der bergischen

Region. Vertrauen als Grundlage gemeinsamer

Geschäfte.

Die Diskussionen rund um den Besuch der

Familienministerin Dr. Ursula von der Leyen

haben es gerade wieder bestätigt: Um engagierte

Mitarbeiter dauerhaft an ein Unternehmen

zu binden, ist familienfreundliche Unter-

wirtschaftsstandort wuppertal

Anregende Diskussionen in den Bussen Auf dem Weg zur Schwebebahn Dr. Bodo Küpper stellte sein Projekt der

Arrenberg‘schen Höfe vor

Für Projektentwickler Wolfgang Stoll von der

Hotelkette B&B Hotels GmbH hat sich die

Anreise aus Wiesbaden gelohnt: „Ich fand den

Tag sehr informativ, da man nun die Stadt in

ihrer Gesamtheit einschätzen kann. Es standen

darüber hinaus kompetente Ansprechpartner

zur Verfügung. Kein Tag für Entscheidungen,

aber für grundsätzliche Ideen und Weichenstellungen.“

„Auf besonderes Interesse ist unsere 4.500

Quadratmeter große Fläche an der Ohligsmüh-

Standpunkt: Peter Krämer, Geschäftsführer RINKE Treuhand GmbH

Fest verwurzelt

auf Wachstumskurs

Wuppertal ist seit mehr als 30 Jahren Heimat der RINKE Treuhand GmbH.

Hier liegen die Wurzeln unserer Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung und

damit auch der Wachstumskern des Unternehmens. Über 160 Mitarbeiter

betreuen aktuell über 2.300 Mandanten.

nehmenspolitik ein wichtiger Bestandteil. Wir

sind stolz, im Jahr 2007 als familienfreundlichstes,

mittelständisches Unternehmen in Wuppertal

geehrt worden zu sein. Wir fühlen uns

auf unserem Weg bestätigt und angespornt,

die Familienfreundlichkeit und damit die Vereinbarkeit

von Familie und Beruf als einen der

Leitgedanken unseres Unternehmens fortzusetzen.

Gerade in einem Dienstleistungsunternehmen

wie unserem, wo die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

sowie das Wissen und die

Leistungsbereitschaft jedes Einzelnen die

wesentliche Grundlage für langfristige Kundenbeziehungen

darstellen, sind zufriedene

Mitarbeiter ein wesentlicher Faktor.

Wir Unternehmer können gemeinsam den

entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass

Wuppertal sich weiter zur familienfreundlichen

Stadt entwickelt. Das gerade erschienene Best-

Practice-Handbuch „Familie und Beruf in Wup-

Bergisches Wirtschaftsblatt 2/08

le gestoßen“, freute sich Dr. Rolf Volmerig, Vorstand

der Wirtschaftsförderung. Hier entsteht

das neue Tor zur Wuppertaler City. Die Besucher

haben Wuppertal übrigens nicht mit leeren

Händen verlassen. Sie erhielten eine Mappe

mit aussagekräftigen Exposés. s

Dr. Rolf Volmerig,

Wirtschaftsförderung Wuppertal

Tel.: 0202/24807-20

volmerig@wf-wuppertal.de

pertal“ zeigt 27 spannende Beispiele aus der

unternehmerischen Praxis und bieten überzeugende

Anreize für eigene Gedanken.

Wenn es darum geht, gemeinsam etwas für

den heimischen Wirtschaftsstandort zu tun, ist

Engagement eine wesentliche Grundlage. Als

Gesellschafter bei der Wuppertal Marketing

GmbH, als Mitglied bei Wuppertal Aktiv, als

Gesellschafter im Technologiezentrum Wuppertal

W-Tec GmbH freuen wir uns genauso auf

zukünftige gemeinsame Aktionen und Projekte

für das Wohl unserer Stadt wie als Mitglied im

Marketing-Club Bergisch Land e. V. oder als

Mitglied im Bergischen Einzelhandels- und

Dienstleisterverband. Gemeinsam können wir

viel bewegen. Und mit dem Bekenntnis zu unserem

Standort und zu unseren Mitarbeitern weiter

an einer positiven Zukunft arbeiten. s

www.rinke-gruppe.de

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wirtschaftsnah – keiner wie wir

Bergisches Wirtschaftsblatt 2/08

Jürgen Harmke, Pressesprecher der Stadtsparkasse Wuppertal, hat

einen detaillierten Ablaufplan für den Nordrhein-Westfalen-Tag erstellt:

Anders kann man mit Blick auf die vielen Aktionen auch kaum die

Übersicht behalten. Neben der Barmenia und Vorwerk hat die

Sparkassen-Finanzgruppe die dritte Premium-Partnerschaft für das

größte Event der Landesregierung in diesem Jahr übernommen.

W

ir möchten hier ein dreitägiges Fest

feiern, mit dem wir das Image unserer

Stadt nachhaltig verbessern

können“, begründet Peter H. Vaupel, Vorsitzender

des Vorstands der Stadtsparkasse, das

Engagement. Festlicher Höhepunkt der Veranstaltungsreihe,

die von der Wuppertal Marketing

GmbH organisiert wird, ist am 29. August

die von der Sparkassen-Finanzgruppe präsentierte

Nordrhein-Westfalen-Gala in der Historischen

Stadthalle. Dazu gibt es in Anwesenheit

von NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers

Take off in

der kundenhalle

Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug,

das je in Serienfertigung produziert

wurde. Dem ersten Flug des Riesenvogels

wurde weltweit lange entgegengefiebert, das

Interesse in der Bevölkerung ist nach wie vor

sehr groß. Und so verspricht die Ausstellung

„A380 – Boarding The Future“, die zum Nordrhein-Westfalen-Tag

in Wuppertal Station

macht, ein wahrer Publikumsmagnet zu wer-

Peter H. Vaupel

NRW-Tag 2008

Geldautomat mal von innen

ein Konzert des Sinfonieorchesters Wuppertal

unter der Leitung von Generalmusikdirektor

Toshiyuki Kamioka.

Stadtsparkasse öffnet die Türen

Die größte Bank Wuppertals stellt viele ihrer

Räumlichkeiten für Aktivitäten am NRW-Tag

zur Verfügung. Die Kundenhalle am Islandufer

wird etwa zum Ausstellungsraum für die spektakuläre

Lufthansa-Schau zum Airbus A380

(siehe unten). Im Erdgeschoss der Zentrale kön-

den. Wann hat man schon mal die Gelegenheit,

den neuen Airbus in Teilen maßstabsgetreu

und hautnah zu erleben? „Die Ausstellung ist

ein faszinierendes Beispiel für fortschrittlichste

Technologie im Luftverkehr“, schwärmt Willi

Schildge von der Deutschen Lufthansa AG, die

die Ausstellung präsentiert. Die Ausstellungsexponate

werden von Freitag bis Sonntag

im Elberfelder Veranstaltungsgelände aufgebaut.

Die Sparkasse hat dafür die Kundenhalle

der Zentrale am Islandufer zur Verfügung

gestellt. s www.nrwtag-2008.de

nen Besucher das Innenleben eines Geldautomaten

kennen lernen, und die 19. Etage wird

zur öffentlichen Aussichtsterrasse mit grandioser

Fernsicht.

In Sonnborn sponsert die Sparkassen-

Finanzgruppe die Aktion Kunst und Kultur

unter der Schwebebahn, und bei der von der

ARGE Wuppertal organisierten Ausbildungsarena

auf dem Parkplatz Kornstraße stellt der

Sparkassen-Nachwuchs seinen Ausbildungsberuf

vor. Zum Abschluss des Nordrhein-Westfalen-Tags

am Sonntagabend verspricht Peter H.

Vaupel ein grandioses Feuerwerk mit Musik

vom Dach des Sparkassen-Hochhauses.

Treffpunkt der Wirtschaft

Die hochkarätige Veranstaltung für Entscheider

aus der Bergischen Unternehmerschaft wird der

Unternehmerkongress zum NRW-Tag in der

Glashalle der Stadtsparkasse am Johannisberg.

Mit ihm wird der Veranstaltungsmarathon am

Nachmittag des 29. August eingeläutet.

Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hat

sein Kommen fest zugesagt. Er steht im Rahmen

des vierstündigen Kongresses gegen 15 Uhr Stefan

Kirschsieper im NRW-Tag-Gespräch Rede

und Antwort. „Globalisierungsgestaltung als

Schicksalsfrage: Herausforderungen für die

Wirtschaft“, hat Professor Dr. Dr. Franz Josef

Radermacher vom Forschungsinstitut für anwendungsorientierte

Wissensverarbeitung sein

anschließendes Referat betitelt. Zum Abschluss

der Tagung hält Ferdinand Oetker, Direktor des

Bankhauses Lampe aus Bielefeld, einen Vortrag

zur richtigen Nachfolgeplanung in familiengeführten

Unternehmen. Zwischen allen Programmpunkten

gibt es großzügige Zeitpuffer für

ausgiebigen Austausch und intensive Kontaktpflege.

Organisiert wird der Unternehmerkongress

von den Wirtschaftsjunioren Wuppertal,

federführend verantwortlich sind Kreissprecher

Philip Schmersal als Kongressleiter und Christian

Dunschen als Konferenzdirektor. s


Messen in China und Indien

Engagement auf

Zukunftsmärkten

Einen Fuß auf neue Märkte kann man besonders gut durch

Messeteilnahmen im Ausland setzen. Wuppertaler Unternehmen

haben damit gute Erfahrungen gemacht.

Die K. A. Schmersal GmbH aus Wuppertal

ist seit 1999 mit einer eigenen

Produktionsstätte im chinesischen

Shanghai präsent. Hier werden 100 Mitarbeiter

beschäftigt und Schaltgeräte vor allem für den

ostasiatischen Markt produziert. Messen seien

hier ein probates Mittel, um neue Kontakte zu

knüpfen und vorhandene Kunden über Produktneuheiten

zu informieren. Schmersal

beteiligt sich allein in China an zwanzig Leistungsschauen

im Jahr, und auch in Indien war

man mit der im vergangenen Jahr gegründeten

neuen Tochtergesellschaft bereits auf zwei

Messen präsent.

Jörg Schreiber, Regional Sales Manager Asia

bei Schmersal: „Für uns gibt es zur Erschließung

neuer Absatzgebiete kein besseres Marketinginstrument,

weil wir auf Messen Kunden gewinnen

können, die unserer Vertriebsorganisation

noch nicht bekannt sind. Zudem sind Messebeteiligungen

in Asien auch ein Imagefaktor. Wer

als bedeutender Marktteilnehmer angesehen

werden und mit namhaften Unternehmen ins

Geschäft kommen will, muss sich entsprechend

präsentieren, zumal persönliche Kontakte in

China und Indien eine große Rolle spielen.“

Ins gleiche Horn stößt auch Market Development

Manager Rene Brettmann von der

Walther Pilot Spritz- und Lackiersysteme GmbH

aus Wuppertal. Der weltweit operierende Spezialist

für Oberflächentechnik hat gerade

erfolgreich den chinesischen Markt erschlossen.

Dazu nutzte man die im letzten Jahr in Shanghai

durchgeführte Metallurgiemesse. „Wir müssen

uns auf den Wachstumsmärkten engagieren,

um auch daheim noch wettbewerbsfähig

zu bleiben“, sagt Brettmann, der aktuell neue

Geschäftspotentiale in Indien erschließt. Ein

dortiger Messeauftritt ist schon fest geplant.

Für Jürgen Altmann bei der Wirtschaftsförderung

sind die beiden Beispiele exemplarisch

für Wuppertals starke Exportwirtschaft. Ein

verlässlicher Partner für die Präsenz der heimischen

Unternehmen ist für ihn die Deutsche

Messe AG aus Hannover. „Mit ihrem weltweiten

Veranstaltungsnetzwerk schafft sie optimale

Rahmenbedingungen für eine effiziente Messevorbereitung

und Organisation“, weiß er aus

Gesprächen mit heimischen Unternehmen. s

Kontakt: Jürgen Altmann,

Wirtschaftsförderung Wuppertal,

Tel.: 0202/24807-30

wirtschaftsstandort wuppertal

Weitere Informationen zum Angebot

der Deutsche Messe AG erhalten Sie

bei dem NRW-Repräsentanten

Rainer Dorau, Tel.: 0211/416037-12

wuppertaler profile

Bergisches Wirtschaftsblatt 2/08

Enno Schaarwächter,

Geschäftsführer

Wuppertaler Bühnen

Seit über zehn Jahren im Dienste der Hochkultur.

Wissend, was Theater braucht und

dabei das Machbare immer im Blick. Motto:

„Gute und klare Strukturen helfen der Kreativität

und auch denen, die sie finanzieren

müssen.“ Besonderes Augenmerk liegt derzeit

auf der Wiedereröffnung des Opernhauses im

Januar 2009. Das Haus wird mit Ausnahme

der Werkstätten, die auf Dauer in den ideon

Gewerbepark an der Uellendahler Straße

umgezogen sind, wieder alle Dienste – von

der Bühnentechnik, über die Kostümwerkstätten

bis zur Verwaltung – aufnehmen. Zusätzlich

erhalten das Tanztheater Pina Bausch

und die Orchesterverwaltung eigene Räume.

Mit Wuppertal verbindet mich…

(fast) alles, was Beruf und Familie betrifft.

Mein Lieblingsort in Wuppertal

ist jetzt der wunderschöne erneuerte

Engelsgarten am Opernhaus.

Unternehmen oder Produkte, die ich mit

Wuppertal verbinde…

sind nicht mehr die meiner Kindheit

und Jugend. Jetzt sind es Automotive,

Eventagenturen, Versicherer und – wie eh

und je – Werkzeuge.

Der Standort hat anderen Städten voraus,

dass…

wir eine hochattraktive Lage an den Ballungszentren

in reizvoller Umgebung haben.

Der Wirtschaftraum „Bergisches Land“ ist

für NRW wichtig…

weil ein Gebiet mit so vielen Menschen in

vielerlei Hinsicht ein großes Entwicklungspotential

hat und nicht „kippen“ darf.

Ich wünsche mir für Wuppertal, dass…

wir eine Allianz der Wirtschaft, der Politik

und des bürgerschaftlichen Engagements

schaffen.

www.wuppertaler-buehnen.de

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wirtschaftsnah – keiner wie wir

Bergisches Wirtschaftsblatt 2/08

Persönlichkeitsberatung während der Schulzeit

Motivation

für Ausbildung

Potentiale nutzen, Chancen eröffnen! So lautet das Motto

der Initiative Ausbildung für Hauptschülerinnen und Hauptschüler

(AHa), die von der ARGE Wuppertal unterstützt wird.

Ihr Ziel: Sie will den Brückenschlag zwischen Hauptschülern

und ausbildenden Betrieben schaffen.

Dazu setzt die AHa auf Aufklärung. Sie

unterstützt ihre Zielgruppe dabei, die

eigenen Potentiale zu erkennen und

sich nicht vor Mitbewerbern mit Abitur und

Realschulabschluss zu verstecken. Unternehmen

werden ganz gezielt auf die Vorzüge von

Hauptschülern hingewiesen. Studien belegen,

dass sie in der Regel während einer Lehre eine

höhere Bindung zum Ausbildungsbetrieb entwickeln.

Das ist gerade in Zeiten des Facharbeitermangels

ein positiver Aspekt, den Firmen

bedenken sollten. Gerade Abiturienten absolvieren

nach einer Ausbildung sehr häufig ein

Studium.

Mehrschichtige Vermittlungsarbeit

Seit vier Jahren öffnet Sabine Grinda mit ihrem

AHa-Projektteam Hauptschülern berufliche

AHa-Chefin Sabine Grinda (M.) mit den Projektmitarbeitern

Anja Topmöller und Matthias Freyberg

Perspektiven. In enger Abstimmung mit den

Heranwachsenden schlägt die AHa den Unternehmen

gut motivierte Azubis vor. 14 Hauptschulen

im Bergischen Städtedreieck sind als

Verbundpartner an dem Projekt beteiligt, und

mit vielen mittelständischen Unternehmen der

Region pflegt man einen sehr engen Kontakt.

Seit 2006 unterstützt auch die ARGE Wuppertal

das von EU und Land geförderte Projekt.

Faktor Persönlichkeitsentwicklung

Die Einsätze des AHa-Teams beginnen mit

Informationsveranstaltungen in den neunten

Klassen. Zusätzlich werden Sprechstunden

angeboten, bei denen die Jugendlichen allein

oder mit ihren Eltern beraten werden. „Als

externer Partner haben wir andere Möglichkeiten

als die Lehrer, um die Schüler mit unseren

Anliegen zum Thema Berufswahlorientierung

zu erreichen“, erklärt Mirko Nagel, Diplom-

Sozialwissenschaftler und Projektleiter der

AHa-Initiative an der Ganztagshauptschule

Uellendahl. Die Mitarbeiter gehen zudem in

die Familien. Wichtigster Bestandteil der zwölfmonatigen

Betreuung ist die Förderung der

Persönlichkeitsentwicklung, um den Schülern

eine bessere Einstellung zu sich selbst, ihrer

Situation und ihren Chancen zu verschaffen.

In der zehnten Klasse bekommen die Schüler

dann während eines dreiwöchigen und sehr

dezidiert nach Interessen ausgesuchten Praktikums

die Chance, sich den Weg in die Arbeitswelt

zu ebnen. In dieser Zeit besucht das

AHa-Team die Schüler und gleicht die Selbsteinschätzung

des Praktikanten mit der Einschätzung

des Betriebes ab.

Als großer Erfolg gilt der Einsatz der AHa

für besonders förderungsbedürftige Hauptschüler,

die aus Familien stammen, die längerfristig

von Arbeitslosigkeit betroffen sind. In

Projektleiter Mirko Nagel mit Schülern der Hauptschule Uellendahl

einem Modellprojekt an der Hauptschule Uellendahl

konnten 13 Betroffene in ein Ausbildungsverhältnis

vermittelt werden. „Wir sind

mit dem Ergebnis sehr zufrieden, weil für uns

schließlich jedes einzelne Schicksal zählt“,

betont Projektleiterin Grinda.

Bis heute hat die AHa für über 80 bergische

Hauptschüler einen Ausbildungsplatz gefunden.

„Wir sind für die Unterstützung sehr dankbar,

weil die Arbeit der AHa die Qualität unserer

Personalauswahl verbessert. Die Initiative

leistet Motivationsarbeit und vermittelt den

Schülern eine für das Berufsleben wichtige Einstellung.

Davon können wir nur profitieren“,

lobt Volker Hofbauer, Leiter Teileeinkauf bei der

Ford Vonzumhoff GmbH. s

Die AHa-Initiative ist ein Projekt

der goING Wuppertal.

Weitere Informationen:

Sabine Grinda

Tel.: 0202/2781506

grinda@going-wuppertal.de

wuppertal 24

stunden live

– auch 2008!

Trotz NRW-Tag – auf das Erfolgskonzept

des 24stündigen Veranstaltungsmarathons

möchte man nicht verzichten.

Freitag, 19. September 2008, 15 Uhr bis

Samstag, 20. September 2008, 15 Uhr.

Wer sich mit einem eigenen Programmpunkt

beteiligen möchte, kann diesen jetzt

anmelden unter www.wupp24.de


6. Wuppertaler Wirtschaftspreis

Handwerk im Fokus

Er hat sich seine Daseins-Berechtigung vollkommen verdient. Denn der

Wuppertaler Wirtschaftspreis ist in den vergangenen Jahren zur optimalen

Projektionsfläche für unternehmerisches Engagement geworden.

Der Wirtschaftspreis ist die höchste Auszeichnung

für Unternehmen und Organisationen

in Wuppertal. Er wird in drei

Kategorien verliehen. Bis Mitte Juni können

noch Vorschläge für die sechste Auflage eingereicht

werden. Die Verleihung findet am 16.

Oktober statt.

Preisverdächtiges Handwerk

Für die Kategorie „Unternehmen 2008“ können

diesmal nur Handwerker vorgeschlagen

werden. „Wir wollen künftig immer eine

bestimmte Branche in den Vordergrund stellen,

um die große Anzahl an Bewerbungen und

Nominierungen fairer bewerten zu können“,

begründet Georg Sander, Geschäftsführer der

Wuppertal Marketing GmbH, die eingrenzende

Auswahl. Kandidaten müssen ihren Stammsitz

oder eine bedeutende Niederlassung in Wuppertal

haben. Sie zeichnen sich durch besondere

Managementleistungen, neuartige Produkte

und Dienstleistungen, soziales Engagement

oder eine überdurchschnittliche Zahl von Auszubildenden

aus.

Werbung für Newcomer

Als wertvolle Auszeichnung gilt bei Existenzgründern

die Preiskategorie „Jungunternehmen

2008“. Wer hier gewinnt, bekommt kostenfreie

Werbung und trifft auf enormes öffentliches

Interesse. Es kommen Firmen infrage, die seit

wirtschaftsstandort wuppertal

höchstens fünf Jahren in Wuppertal ansässig

sind. Das Alter der infrage kommenden Firmen

wurde um zwei Jahre angehoben, um mehr

Betrieben die Möglichkeit zu geben, den Erfolg

ihres Geschäftskonzeptes sichtbar zu machen.

Neben steigenden Umsätzen legt die Jury ein

besonderes Augenmerk auf das Innovationspotential

der angebotenen Produkte und Dienstleistungen.

Für Wuppertal

Mit dem „Stadtmarketingpreis 2008“ werden

Unternehmen, Initiativen, Vereine und engagierte

Privatpersonen ausgezeichnet, deren

Engagement die Bekanntheit Wuppertals

gesteigert oder eine Verbesserung des Stadtimages

bewirkt hat.

Veranstalter des Wirtschaftspreises sind

die Wuppertal Marketing GmbH und die Stadtsparkasse.

Als Co-Veranstalter fungieren Mercedes-Benz

Wuppertal/Solingen/Remscheid,

Versatel und Wuppertal Aktiv. Wichtige Sponsoringpartner

sind die Barmenia Versicherungen,

die Rinke Gruppe, die Wuppertaler Stadtwerke

und die Agentur oundmdesign. s

Nominierungsformulare und die genauen

Teilnahmebedingungen sind unter

www.wirtschaftspreis.de abrufbar.

Im vergangenen Jahr erhielten die Firma WKW als Unternehmen des Jahres, das Jungunternehmen

mayerundthiele und die Wuppertal Bewegung die begehrte Auszeichnung

kontakt

Bergisches Wirtschaftsblatt 2/08

Wirtschaftsförderung Wuppertal AöR

Dr. Rolf Volmerig

Lise-Meitner-Str. 13

42119 Wuppertal

Tel.: 0202/2 48 07-20

Fax: 0202/2 48 07-27

info@wf-wuppertal.de

www.wf-wuppertal.de

Wuppertal Marketing GmbH

Georg Sander

Friedrich-Engels-Allee 83

42285 Wuppertal

Tel.: 0202/563-27 96

Fax: 0202/563-48 98

sander@wuppertal-marketing.de

www.wuppertal-marketing.de

ARGE Wuppertal

Dr. Andreas Kletzander

Bachstraße 2

42275 Wuppertal

Tel.: 0202/7 47 63-804

andreas.kletzander@arge-sgb2.de

www.arge-wuppertal.de

Beiträge:

Sandra Evertz

Susanne Birkner

Jügen Altmann

Fotos dieser Seiten:

Autoren

Stadt Wuppertal

Deutsche Messe AG

Schmersal

Jörg Lange

Walther Pilot

Stadtsparkasse Wuppertal

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