Profits Berlin - Berliner Sparkasse

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Das Unternehmermagazin der der Berliner Berliner Sparkasse Sparkasse

September / Oktober | 2011

KundenlOyalitätSmanagement

Beste noten für die Beratung

mittelStandSumfrage

aufruf zur teilnahme

zepter und KrOne gmBh und Kaupert media gmBh

KlicKS

SparKaSSen-finanzKOnzept

den grundstein für erfolg legen

zu geld machen


hans Jürgen Kulartz

Mitglied des Vorstandes

der Landesbank Berlin (LBB)

editOrial

Hoch über Berlin-Brandenburg

Der aktuelle Wirtschaftsboom zwischen Nordsee und Zugspitze sorgt

für ein Selbstverständnis, das hierzulande bislang eher als verpönt galt:

die Attitüde des selbstbewussten Siegers, der nichts anderes kennt als

Wachstum, Wachstum, Wachstum. Was Wirtschaftsexperten in den

Medien verbreiten, heizt diese gute Stimmung weiter an. Der BDI erwar-

tet einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts um mehr als 3 Prozent, und

auch die Investitionen sind zuletzt rapide gestiegen. Allein im Vorjahr

haben Unternehmen aus Industrie und industrienahen Dienstleistun-

gen Investitionen im Gesamtwert von fast 225 Milliarden Euro getätigt –

das entspricht einem Plus gegenüber 2009 von rund 16 Prozent.

Bei aller Euphorie dürfen wir aber nicht vergessen, dass jede Investition

intelligente Rahmenbedingungen braucht, die der Staat setzen muss.

Dazu gehören Verlässlichkeit bei der Energiewende, Bürokratieabbau

und eine zukunftsorientierte Bildungs- und Zuwanderungspolitik gegen

Fachkräftemangel. Wie der Mittelstand in unserer Region seine Inves-

titionsbereitschaft und die Wirtschaftsentwicklung einschätzt, erhe-

ben wir jetzt wieder bei unserer großen Mittelstandsumfrage, zu der ich

alle Unternehmer in Berlin-Brandenburg einladen möchte. Bis diese Er -

gebnisse vorliegen, freue ich mich über eine aktuelle Studie des Maga-

zins „Wirtschaftswoche“. Danach ist unsere Hauptstadtregion Sieger

im Dynamik-Ranking aller 16 Bundesländer. Immer mehr Unterneh-

men siedeln sich im Speckgürtel an. Dort sind die Preise günstig, und

die Infrastruktur ist exzellent. Im Klartext: Berlin boomt, und das ist gut

für das Wachstum in ganz Deutschland!

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Geschäfte,

Hans Jürgen Kulartz

5/2011 ProfitS

3

5|2011


kundenloyAlität

Sehr zufrieden

mit der Beratung

„Sie ist eine Bank, der ich vertrauen

kann“ oder „sie bietet eine

hohe Qualität“ sind Urteile, die

Unternehmer besonders oft über

die LBB/Berliner Sparkasse fällen.

Das ergab die diesjährige Messung

der Kundenzufriedenheit.

So äußerten sich die interviewten

Unternehmer in diesem Jahr be-

sonders positiv über die Beratungs-

qualität, eine aktive Ansprache

durch ihre Kundenbetreuer sowie

über ihr firmenkonto und den

Zahlungsverkehr. im Vergleich zur

Vorjahresmessung haben die Be-

fragten die LBB/Berliner Sparkasse

noch häufiger weiterempfohlen.

Ziel des Loyalitätsmanagements

der LBB/Berliner Sparkasse ist

es, die Meinung der Kunden zu

berücksichtigen und die Beratungsqualität

weiter zu steigern.

Die Kundenbefragung wurde

durch das renommierte Marktforschungsunternehmen

Homburg & Partner im Auftrag

der LBB/Berliner Sparkasse im

Juni 2011 durchgeführt.

Ergebnisse unter

www.berliner-sparkasse.de/

zufriedenheitsbefragung

6 ProfitS 5/2011

Steuerstundung

gratis

Investitionsabzugsbetrag. Ein

Finanzgericht hat jetzt eine strittige

Frage zum Investitionsabzugsbetrag

geklärt. Als Investitionsabzugsbetrag

wird die den Gewinn

mindernde Rücklage bezeichnet,

die von Unternehmen für Wirtschaftsgüter

gebildet werden kann,

die erst künftig angeschafft werden.

Das Finanzgericht Niedersachsen

hat entschieden, dass eine Steuernachzahlung

nicht verzinst werden

muss, wenn es zu keiner Investi-

Was erwarten

die Unternehmer

für 2012?

Mittelstandsumfrage. Die LBB/Berliner

Sparkasse ruft alle Unternehmer

in der Region Berlin-Brandenburg –

vom Gewerbetreibenden bis zum

Leiter großer mittelständischer Firmen

– auf, noch bis zum 30. September

an der großen Mittelstandsumfrage

teilzunehmen. Neben dem

Geschäftsklima, den wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen und

der Investitionsbereitschaft soll in

diesem Jahr auch der Standort Berlin

beurteilt werden. Dabei geht es

tion gekommen ist und der Investitionsabzugsbetrag

deshalb aufgelöst

wurde. Hintergrund des Urteils

war die Klage eines Unternehmers

gegen sein Finanzamt.

Der Selbstständige hatte der Steuerbehörde

im Jahr 2010 mitgeteilt,

dass er auf eine Investition, für die

er drei Jahre vorher einen Investitionsabzugsbetrag

geltend gemacht

hatte, verzichtet. Das Finanzamt

erhöhte daraufhin die Betriebseinnahmen

in Höhe des aufgelösten

Abzugsbetrages. Außerdem

stufte die Behörde den Investitionsverzicht

nicht als rückwirkendes

Ereignis ein – mit der Folge, dass

zusätzlich zur Nachzahlung Zinsen

anfielen. Gegen die Zinszahlungen

ging der Unternehmer vor.

Nach Einschätzung des Gerichts

hätte das Finanzamt den Investitionsverzicht

als rückwirkendes

Ereignis einstufen und auf die Verzinsung

der Steuernachzahlung

verzichten müssen.

FG Niedersachen, Urteil vom 5. Mai 2011,

Az. 1 K 266 / 10

unter anderem um die Zusammenarbeit

mit Behörden, das Angebot

an gut ausgebildeten Fachkräften

sowie geeigneten Gewerbeflächen,

die Nähe zur Forschung und den

Kultur- und Freizeitwert der Region.

Der Fragebogen zur Umfrage liegt

im September dem Wirtschaftsmagazin

Berlin maximal“ bei. Kunden

der LBB/Berliner Sparkasse

wurden außerdem in einem Mailing

über die Mittelstandsumfrage

informiert. Sie können auch online

bis Ende September über www.berliner-sparkasse.de/mittelstandsumfrage

daran teilnehmen.

www.berliner-sparkasse.de/

mittelstandsumfrage


Den Grundstein

für Erfolg legen

Sparkassen-Finanzkonzept. Wenn

es um Finanzen geht, sind die Kundenbetreuer

der LBB/Berliner Sparkasse

wertvolle Ratgeber von mehr

als 64.000 Unternehmen in der Re -

gion Berlin-Brandenburg. Die Bank

kümmert sich mit Krediten und

Finanzierungen auch um die Zukunftssicherung

der Betriebe und

der Unternehmer.

Damit die Unternehmen optimal

aufgestellt sind, erarbeiten die

Kundenbetreuer der LBB/Berliner

Sparkasse zusammen mit den Un-

ternehmern eine durchdachte,

ganzheitliche Finanzplanung – mit

Hilfe des Sparkassen-Finanzkonzeptes.

Damit haben Unternehmer die

Möglichkeit, alle Finanzdienstleistungen

sowohl für die Planung ihres

geschäftlichen Erfolges als auch für

ihre privaten Finanzen zu nutzen

und einzusetzen. Die LBB/Berliner

Sparkasse bietet für jede Etappe

des geschäftlichen Erfolges maßgeschneiderte

Lösungen rund um die

Bereiche

Service und Liquidität: beispielsweise

die bequeme Abwicklung der

täglichen Geldgeschäfte vom Büro

aus, Geldanlagen und betriebliche

Altersvorsorge.

Absicherung der betrieblichen

Risiken: zum Beispiel notwendige

Versicherungen für das betriebliche

Vermögen, bei Verlust von Betriebseigentum

durch Feuer, Wasser oder

Dieb stahl.

Finanzierung: beispielsweise

Leasing, Kredite und „alternative“

Finan zierungswege.

Nachfolge: zum Beispiel Verkauf,

Auflösung oder Übergabe des Be -

triebes.

Egal, ob ein Unternehmen neue

Geschäftsfelder erschließen will,

wettbewerbsfähig bleiben möchte

oder durch eine gute Auftragslage

„nur“ erfolgreich weiter wachs en

soll: Die Kundenbetreuer der LBB/

Berliner Sparkasse informieren im

Rahmen des Sparkassen-Finanz-

Die Beratung mit dem Sparkassen-Finanzkonzept umfasst sowohl berufliche als auch

private Aspekte der finanziellen Zukunftssicherung.

Berlin

konzepts über Gründungsdarlehen

und Förderkredite und vergeben

bei Finanzierungsbedarf

günstige Investitions-, Aval- und

Kontokorrentkredite.

Mit dem Sparkassen-Finanzkonzept

prüfen die Kundenbetreuer

der LBB/Berliner Sparkasse zusammen

mit dem Unternehmer auch, ob

Auslandsfinanzierungen und Kapitalbeteiligungen

geeignet sind.

Auf ihre Kompetenz, Unternehmen

durch passende Finanzierungen

gute Perspektiven für Investitionen

zu bieten, macht die LBB/

Berliner Sparkasse mit modernen

Marketingmaßnahmen aufmerksam.

„Wir informieren mit einem

Film, der sowohl auf der Website

der Berliner Sparkasse als auch

bei YouTube zu sehen ist, sowie

mit Online-Anzeigen, Mailings und

Plakatwerbung“, sagt Marketing-

Referentin Susanne Kolbow.

Auf den Plakaten und den An -

zeigen ist ein sogenannter QR-

Code abgebildet. „Wer diesen Code

mit seinem Handy abfotografiert,

gelangt online zu unserem Web-

Film über das Sparkassen-Finanzkonzept“,

so Susanne Kolbow. Damit

können sich Unternehmer

und Führungskräfte in einem ersten

Schritt darauf vorbereiten, ihre

beruflichen und privaten Ziele und

Wünsche zu formulieren. Gemeinsam

können sie dann mit den Kundenbetreuern

ihr individuelles

Finanzkonzept erarbeiten.

www.berliner-sparkasse.de/mittelstand

5/2011 ProfitS

7


Klicks zu Geld machen

Roman Kaupert hilft Unternehmen, neue Kunden zu finden, und geht mit einem Straßenverzeichnis

neue Wege.

roman Kaupert hat den ehemaligen Verlag seines großvaters zurückgekauft.

8 ProfitS 5/2011

roman Kaupert ist durch und

durch Berliner. Er ist in Charlottenburg

aufgewachsen, dort

machte er Abitur, dann studierte

er an der FU Politik- und Rechtswissenschaft,

machte sich bereits

als 18-Jähriger in der Hauptstadt

mit einer Event-Agentur selbstständig

und verkauft hier heute

als 35-Jähriger Kommunikation

in ihrer vollen Bandbreite.

Seine Unternehmen „Zepter

und Krone“ sowie „kaupert media“

seien „Helferunternehmen“, sagt

er. „Wir helfen Unternehmen, neue

Kunden zu finden“, ergänzt der

Politologe und klingt fast bescheiden

dabei. Doch für Bescheidenheit

hat Roman Kaupert keinen

Grund. Denn beide Unternehmen

sind in den vergangenen Jahren

stetig gewachsen.

interview mit folgen

Als Roman Kaupert zu Beginn seines

Studiums in den 1990er-Jahren

mit einer Event-Agentur startete,

organisierte er mit einem

Kompagnon zunächst Promotion-Touren.

Als sein Geschäftspartner

nach dem Studium aus

dem Geschäft ausstieg, gründete

Kaupert „Zepter und Krone“. Bei

ihm arbeiten heute 25 fest angestellte

Mitarbeiter sowie unzählige

Freiberufler.

Zu Kauperts Kunden zählen

Unternehmen vor allem aus der

Automobil-, Lebensmittel- und

Immobilienbranche, für die er

unter anderem Veranstaltungen


organisiert, Websites konzipiert

und Events zur Mitarbeitermotivation

veranstaltet.

Ein paar Jahre nach der Gründung

von „Zepter und Krone“

wurde ihm dann ein Zeitungs-

Interview zum „glücklichen Verhängnis“.

Denn der Journalist,

der Kaupert befragte, konzentrierte

sich in seinem Bericht auf

die Marke KAUPERT. „Mein Großvater

Walter Kaupert war der Verleger

des KAUPERTS Straßen -

führer “, erzählt Roman Kaupert.

Das blaue Büchlein liegt seit Jahrzehnten

in jedem Berliner Taxi

und Polizeiwagen. Doch bis zu be -

sagtem Interview hatte Roman

Kaupert mit dem Buch nur noch

den Namen gemein. Seit den

1960er Jahren war der „KAUPERTS“

nicht mehr in Familienbesitz und

wurde in Bayern gedruckt. Den

Zeitungs-Beitrag las die Münch-

kundenbetreuer MAtthiAs Wichers

Beruf und Familie unter einen Hut bringen

1 Welche Eigenschaften schätzen

Sie an anderen Menschen am

meisten? Ehrlichkeit, offenheit und

Verantwortungsbewusstsein.

2 Was reizt Sie an Ihrem Beruf?

Kontakt mit Menschen ganz unterschiedlicher

Prägung und Mentalität

zu haben und mit ihnen über Jahre

gemeinsam unterwegs zu sein.

3 Wie lautet Ihr Motto? Wenn du

freude an dem hast, was du tust,

stellt sich der Erfolg von alleine ein.

4 Wer sind Ihre liebsten Romanhelden

und Ihr Lieblingsschriftstel-

ler? Lindsay Boxer und Alex Cross

aus den Kriminalromanen von

James Patterson.

5 Welche Fehler entschuldigen

Sie am ehesten? fehler zu machen,

liegt in der Natur des Menschen.

Solange sie nicht vorsätzlich getan

werden, sind fehler entschuldbar.

6 Was war Ihr schönstes Erlebnis

als Kundenbetreuer? ich habe

mich über ein Unternehmen gefreut,

das wir in einer schwierigen Situation

unterstützt haben und die jetzt

wieder erfolgreich arbeiten.

7 Welche Persönlichkeit der

Wirtschaft beeindruckt Sie am

meisten? Mich beeindrucken Wirtschaftsunternehmen,

die bei allem

Gewinnstreben einen großen Wert

auf die Vereinbarkeit von Beruf und

familie legen.

8 Bitte beenden Sie den folgen den

Satz: „Das Besondere am Un ternehmer

Roman Kaupert ist …

sein Netzwerk und seine enge Verbundenheit

mit und zu Berlin.

Berlin

ner Verlegerin, die Roman Kaupert

daraufhin fragte, ob er den

KAUPERT-Verlag zurückkaufen

wolle. „Ich habe kurz entschlossen

ja gesagt“, erzählt Kaupert. Plötzlich

saß er mit vielen Bücher da.

Doch Roman Kaupert hatte sofort

einen Plan: Er gründete die kaupert

media GmbH und begann,

den KAUPERTS digital nutzbar

zu machen. Jetzt ist kauperts.de

nicht nur im Internet abrufbar,

sondern auch auf Smartphones

und auf dem iPad.

„Wir sind innerhalb kürzester

Zeit zum drittstärksten Stadtportal

aufgestiegen“, sagt Roman Kaupert.

Er beschäftigt nun ehemalige

google-Mitarbeiter, die für sein

Portal eine intelligente Suchfunktion

entwickelt haben. So finden

die Nutzer neben den hausnummergenauen

Straßenangaben

auch sämtliche Geschäfte, Behörden,

Restaurants, Dienstleister,

Briefkästen und sogar Altglascontainer

in der Nähe ihres Standortes.

Außerdem können sich Unternehmen

kostenfrei darstellen.

Roman Kaupert, der seit seinem

Start als Unternehmer finanziell

auf die LBB/Berliner Sparkasse

baut, will kaupert media jetzt weiter

ausbauen. „Wir wollen bundesweit

auftreten und suchen

deshalb Expansions kapital und

einen strategischen Partner“. Sein

Ziel sei es, „Reichweite zu monitarisieren“:

„Ich bin von dem Produkt

überzeugt.“ Wachstum finde

schließlich im Internet statt.

Christian Kersten

zepter und Krone gmbh

und kaupert media gmbh

heerstraße 86

14055 Berlin-charlottenburg

tel. 030 – 25 46 90 50 0

www.zepterundkrone.de

www.kaupertmedia.de

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